Jetzt ist klar: Der Staat kann (und will) den Gesundheitsschutz in Schulen nicht gewährleisten – hebt die Schulpflicht auf!

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Ein Kommentar von News4teachers-Herausgeber Andrej Priboschek

DÜSSELDORF. Restaurants, in denen Masken getragen sowie Hygiene und Abstand eingehalten werden, Fitness-Studios, die zusätzlich mobile Luftfilter angeschafft haben und Kinos, die über modernste Lüftungsanlagen verfügen, sollen schließen – und Schulen, in denen es allzu häufig aufgrund fehlender Waschbecken schon bei der Hygiene hapert, in denen weder Maskenpflicht noch Abstandsregel im Unterricht gelten, machen weiter wie zuvor? Das muss man nicht verstehen.

Die Kanzlerin muss Hand bei der Bildung anlegen. Foto: Armin Linnartz / Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0 DE)
Die Kanzlerin hat den Gipfel moderiert. Foto: Armin Linnartz / Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0 DE)

Die Regierenden in Deutschland waren in der ersten Welle der Pandemie dafür gelobt worden, sich die Empfehlungen der Fach(!)-Wissenschaft, aka Virologie, sehr genau angehört und danach gehandelt zu haben. Das ist seit dem gestrigen Gipfel von Ministerpräsidenten und Kanzlerin vorbei.

Der Einfluss insbesondere von Ärzte-Lobbys, die auch die wirtschaftlichen Interessen ihrer Mitglieder vertreten, hat massiv dazu beizutragen, das Blatt zu wenden. Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte zum Beispiel beklagte – an anderer Stelle natürlich – die gravierenden Umsatz-Einbußen der Praxen während der Schulschließungen. Und er gab dann eine Stellungnahme mit heraus, in der auf weite Schulöffnungen gedrängt wird. Diese Stellungnahme von Mai taucht in dieser Woche wieder auf: Die Kultusministerkonferenz beruft sich in einem aktuellen Papier zu den steigenden Infektionszahlen darauf – und begründet damit, warum weitere Schutzmaßnahmen in Schulen nicht nötig sind.

Überspitzt gesagt: Da hätte man auch den Verband der Automobilindustrie einbeziehen können. Der hat eine ähnliche Interessenlage – und in Sachen Virologie genauso wenig Expertise.

KMK: Schulen „sind als sichere Orte anzusehen“ – wie kommen die Kultusminister darauf?

Dieser Umgang mit der Pandemie ist fahrlässig. Wie gestern auf der Pressekonferenz mit der Kanzlerin erklärt wurde, lassen sich 75 Prozent der Infektionswege überhaupt nicht nachvollziehen. Wie die KMK aufgrund dieser Datenlage dazu kommt, offiziell zu erklären, „Schulen sind im Vergleich zu anderen Lebensbereichen als sichere Orte anzusehen“, bleibt ihr Geheimnis.

Daten der Gesundheitsämter in Nordrhein-Westfalen von vor den Herbstferien sprechen eine andere Sprache: Deutlich wird daraus, dass Feiern und Reisen nur noch eine geringe Rolle im Infektionsgeschehen spielen – in 43 Prozent der Fälle blieb das „Infektionsumfeld“ unklar. Die meisten der nachvollziehbaren Infektionsketten, nämlich 35 Prozent endeten in der Rückverfolgung in „privaten Haushalten“, gefolgt vom Arbeitsplatz (13 Prozent) sowie von Schulen und Kitas (11 Prozent). In sechs Prozent seien Krankenhäuser oder Pflegeheime ermittelt worden. Zieht man „unklar“ und die „privaten Haushalte“ ab (die Familien erzeugen das Virus ja nicht selbst), dann bleiben zwei große „Verteilzentren“: Arbeitsplätze und Bildungseinrichtungen. (News4teachers berichtete auführlich darüber – hier geht es zu dem Beitrag.)

Hier nicht mit verstärkten Schutzmaßnahmen anzusetzen – und stattdessen Freizeiteinrichtungen zu schließen –, dieser Beschluss von Ministerpräsidenten und Kanzlerin lässt zumindest Zweifel aufkommen, ob damit dem explodierenden Infektionsgeschehen wirklich Einhalt geboten werden kann.

Noch ein Punkt: Das Gipfel-Ergebnis, den Unterricht ungeachtet des Infektionsgeschehens weiter ohne AHA-Regeln laufen zu lassen, missachtet die Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts für den Schulbetrieb. Damit ist klar: Der Staat kann (und will) den Gesundheitsschutz in den Schulen nicht mehr gewährleisten. Die meisten Bundesländer pochen trotz der Corona-Pandemie auf die Schulpflicht – und bringen damit vor allem Familien mit Angehörigen aus Risikogruppen in eine bedrohliche Lage. „Das Maß der Selbstgefährdung möchte ich im Rahmen des Schulbesuchs selbst bestimmen und nicht über die Schulpflicht aufgedrängt bekommen“, betonte die herzkranke Mutter von zwei Schulkindern gegenüber News4teachers. „Das ist, als würde ich vom Staat dazu gezwungen, bei Rot über die Ampel zu fahren“ – bei stark zunehmendem Verkehr.

Schulministerin Gebauer „Wir können nicht alle Menschen schützen“

Baden-Württemberg hat bereits vor den Sommerferien die Schulbesuchspflicht aufgehoben. Eltern können dort formlos ihr Kind bei der Schulleitung für den Fernunterricht anmelden. In Nordrhein-Westfalen, wo die herzkranke Mutter mit ihrer Familie lebt, sollen Elternteile aus Risikogruppen sich gegenüber ihren Kindern zu Hause selbst isolieren.

Wie hatte NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) schon im Sommer erklärt? „Wir können Menschen nicht davor schützen, an Covid-19 zu erkranken. Vielleicht muss man das auch nochmal sagen: Es wird immer Erkrankungen geben“, so Gebauer. „Wir können nur alles dafür tun, dass diese Erkrankungen so glimpflich laufen wie es irgend geht. Dafür haben wir Vorsorge getroffen, dass unsere Gesundheitsämter beziehungsweise unsere Krankenhäuser darauf vorbereitet sind, dass genügend Intensivbetten zur Verfügung stehen, dass genügend Beatmungsgeräte zur Verfügung stehen. Aber wir können nicht alle Menschen schützen.“

Dann zieht jetzt endlich daraus die Konsequenz, Kultusminister! Hebt die Schulbesuchspflicht auf!

Der Autor

Der Journalist und Sozialwissenschaftler Andrej Priboschek beschäftigt sich seit 25 Jahren professionell mit dem Thema Bildung. Er ist Gründer und Leiter der Agentur für Bildungsjournalismus – eine auf den Bildungsbereich spezialisierte Kommunikationsagentur, die für renommierte Verlage sowie in eigener Verantwortung Medien im Bereich Bildung produziert und für ausgewählte Kunden Content Marketing, PR und Öffentlichkeitsarbeit betreibt. Andrej Priboschek leitete sieben Jahre lang die Öffentlichkeitsarbeit des Schulministeriums von Nordrhein-Westfalen.

Der Bildungsjournalist Andrej Priboschek. Foto: Tina Umlauf
News4teachers-Herausgeber Andrej Priboschek, Gründer und Leiter der Agentur für Bildungsjournalismus. Foto: Tina Umlauf

In eigener verlegerischer Verantwortung bringt die Agentur für Bildungsjournalismus tagesaktuell News4teachers heraus, die reichweitenstärkste Nachrichtenseite zur Bildung im deutschsprachigen Raum mit (nach Google Analytics) im Schnitt mehr als einer Million Lesern monatlich und einer starken Präsenz in den Sozialen Medien und auf Google. Die Redaktion von News4teachers besteht aus Lehrern und qualifizierten Journalisten. Neben News4teachers produziert die Agentur für Bildungsjournalismus die Zeitschriften „Schulmanager“ und „Kitaleitung“ (Wolters Kluwer) sowie „Die Grundschule“ (Westermann Verlag). Die Agentur für Bildungsjournalismus ist Mitglied im didacta-Verband der Bildungswirtschaft.

Hier geht es zur Seite der Agentur für Bildungsjournalismus.

 

Ob das reicht? Kanzlerin: Harte Einschnitte in der Freizeit sind jetzt nötig, um Kitas und Schulen offen lassen zu können

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202 KOMMENTARE

  1. Nein, in Ba-Wü können wir unsere Kinder NICHT einfach für den Fernunterricht anmelden. Wir können sie lediglich zu Hause lassen, dann werden sie aber nicht beschult, sondern lediglich mit Arbeitsblättern versorgt. Das ist ein gravierender Unterschied. Auch hier wurde verschlafen für einen funktionierenden Fernunterricht zu sorgen.

      • Unter der Bekanntwerden neuer Daten, die bereits rumgehen muss die Präsenzpflicht in Zeiten der Pandemie aufgehoben werden!

        https://twitter.com/dirkoe/status/1321939749272248325?s=19
        Es kann belegt werden, dass die Inzidenzwerte in der Altersgruppe der SCHÜLER nach den Sommerferien eindeutig gestiegen ist.
        Dies war bisher ‚the missing link‘ . Daher wurde es auch wegdiskutiert.
        Es lässt sich nun nicht mehr unter den Teppich kehren. Schulen sind NATÜRLICH am Infektionsgeschehen beteiligt.

        Der andere eindeutige Beleg findet sich erstmals bei bayrischen Schülern:https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/117871/Bayern-Sechsmal-mehr-Kinder-mit-SARS-CoV-2-infiziert-als-gemeldet?
        6 mal mehr Kinder mit SARS COV 2 infiziert als gemeldet?

        Jeder der unter den nun bekannt werdenden Zahlen S und L in die Schule zwingt ohne Gesundheitschutz, handelt unter Vorsatz!
        FFP2 Masken lösen das Problem nicht.
        Wie sich derzeit in Italien zeigt müssen dort ebenfalls Schulen wieder geachlossen werden…. Und dort werden Konzepte eingehalten von denen wir gerade träumen : kleinere Gruppen Abstand…

        Ein Blick navh Belgien reicht ebenfalls um sich so seine Gedanken zu machen.
        Soweit ich das verfolgt habe, hat Belgien ähnlich gehandelt wie wir: alles zu aber Schulen auf…

        Die Präsenzpflicht in Zeiten der Pandemie muss aufgehoben werden.

        Da wir ja in BW beobachten durften, daß nur ein geringer Teil der Bevölkerung diese Möglichkeit des Distanzlernens genutzt hat, brauchen sich die anderen Länder keine Sorgen zu machen. 98%der Bevölkerung mit schulpflichtigen Kindern werden ihre Kids bestimmt zu Durchseuchungszwecken und im Sinne der Wirtschaft weiter in die so sicheren Schulen schicken…. (Ironie off)

        Schule und die daran geknüpften Ansprüche müssen für diese Phase umgedacht und umstrukturiert werden. Ansonsten haben wir viele Langzeitkranke zu erwarten und eine daraus resultierende kranke Wirtschaft.
        Eine Aufhebung der Präsenzpflicht wird die Schülerzahlen reduzieren und darüber selbst diejenigen S+L schützen die dennoch in die Schule gehen.

        Letzlich zeigt sich, dass die KM genau wissen was los ist und über diesen Schulzwang verhindern wollen, dass die Lüge der sicheren Schulen auffliegt.
        Mit Sicherheit würde ein erheblicher Anteil der Bevölkerung anders abwägen, wenn er endlich die Wahl hat.
        Armselig, zu glauben, das heute noch irgendein Versuch der Verschleierung von Fakten gelingen könnte.
        Wir wissen doch alle: Lügen haben kurze Beine.

        • Ich sehe das genauso. Meine Kinder sind beide im Fernunterricht. Wir wohnen in Ba-Wü.
          Leider funktioniert der Unterricht nicht. Entweder wird überhaupt kein Digitalunterricht angeboten oder der Server stürzt ständig während des Digitalunterrichts ab. Beide Kinder müssen alles alleine lernen und dann die gleich Test wie alle anderen in der Schule schreiben.
          Gesundheit geht vor. Aber mit Schule hat es nichts zu tun. Wahrscheinlich müsse meine beiden Kinder die Klasse wiederholen, es sei denn wir möchten sie mit schlechten Noten weiterschicken.

    • Absolut richtig. Es ist toll, wenn Eltern neben ihrer Arbeit die Zeit finden und die Qualifikation besitzen, ihre Kinder selbst zu unterrichten. In den meisten Fällen ist das jedoch nicht so, schließlich sind Eltern keine Lehrer, und das sollten sie auch nicht leisten müssen. Die Voraussetzungen an Schulen, gewinnbringenden Fernlernunterricht zu machen, sind einfach nur enttäuschend und bisher nicht so, dass man guten Gewissens seine Kinder auf unbestimmte Zeit zuhause lassen kann.

      • Genauso ist es. Man soll alles Eltern alles selbst unterrichten. Hier eine Auswahl der Fächer, die wir als Eltern im homeschooling unterrichten: Musik, Englisch, Mathe, Deutsch, Biologie, Chemie und Hilfe bei Elektrotechnik (bei unserem Sohn). Das kann niemand leisten. Über die Noten, die dabei rauskommen muss ich wahrscheinlich nicht schreiben. Meine Tochter hat schon 2 Mal die Note 5 in Englisch kassiert, weil sie überhaupt keinen Englischunterricht hat und mein Sohn viele 4en in Fächern, in denen er vor eine 2 oder 3 hatte. Er wird in die Schule bestellt um Arbeiten zu schreiben und teilweise, weiß er im Vorfeld nicht genau worüber der Test geschrieben wird. Auch das gelieferte Material ist unvollständig. In anderen Ländern funktioniert es, aber hier ….

    • Ich verstehe ja, dass sich die Eltern das so vorstellen: Kinder, die zu Hause bleiben, werden online beschult. Nur – wer soll das denn machen? Das ist eine ganz andere Arbeitsweise als Präsenzunterricht und muss sehr gründlich vor – und nachgearbeitet werden, damit es nützlich ist, und das braucht Zeit – Lehrer, die Vollzeit Präsenzunterricht machen, können das nicht parallel auch auch noch – ein Tag hat nur 24 Stunden. Wenn diese Kinder dann persönlich Arbeitsblätter zugeschickt bekommen, ist das ein sehr freundlicher Service.

      • Ja, aber es gibt Eltern und Familien, die das leisten KÖNNEN und die das leisten WOLLEN. Dann ist es doch nur richtig, explizit diesen Eltern und Familien diese pragmatische und gesamtgesellschaftlich sinnvolle Möglichkeit einzuräumen, auch und zumal der Fernunterricht / das Homeschooling vor einigen Monaten ihre Feuerprobe bestanden haben und weil in der Zeit danach aus gutem Grund weiter in großem Maßstab in die digitale (Fern-)Bildung investiert wurde. Wozu das dann alles? Geben Sie sich einen Ruck: Lassen Sie die Eltern entscheiden Herr Rabe, ob sie ihre Kinder in die Schule schicken oder lieber zu Hause lernen lassen wollen, solange, bis der Inzidenzwert wieder kleiner als 50 ist.

    • Wer soll denn den Fernunterricht halten? Die vorhandenen LehrerInnen halten doch den Präsenzunterricht unter Coronabedingungen aufrecht. Gibt es irgendwo Reserven? Nö.

    • @Laurentia: Wer soll denn den Fernunterricht halten? Die vorhandenen Lehrerinnen sind froh, wenn sie gesund den Präsenzunterricht unter den Coronabedingungen stemmen. Reserven gibt es keine.

    • @Laurenria, wir wohnen auf der Schwäbischen Alb, also in Baden-Württemberg. Eines meiner Kinder leidet unter einer Immunschwäche und wir lassen es aus diesem Grund zu Hause (nicht zuletzt weil auch die Großeltern im Haus leben). Hier kann aber nicht nur von der Versorgung mit Arbeitsblättern gesprochen werden, sondern die Schule bindet meine Tochter, mindestens einmal am Tag, über eine Konferenz Software in den laufenden Unterricht ein. Materialien werden laufend über eine Schul – Plattform zur Verfügung gestellt, über die auch Kommunikation in schriftlicher Form zwischen den Lehrern und unsere Tochter abgewickelt wird.
      Auch der Dialog zwischen Lehrern und uns, den Eltern funktioniert, sodass die Schule zum Teil differenziertes Material, sollte dies nötig sein, zur Verfügung stellt.
      Sicher ist es ein Glücksfall, dass die Schule unsere Tochter über diese technischen Möglichkeiten verfügt. Allerdings war auch in der ersten Phase von März bis Mai, in der ja überhaupt kein Unterricht stattfand, die Betreuung durch die Schule sehr gut- die Lehrer hatten entsprechend ihrer Fächer auf der schuleigenen Plattform, Ablagen eingerichtet, wo die Schüler ihre Aufgaben abholen, der arbeitet einreichen und korrigiert wieder zurückholen konnten.
      Im Gegensatz dazu, erhält auch unsere Enkelin ( Kind unserer ältesten Tochter), die dasselbe gesundheitliche Problem hat, ihre Aufgaben nur als Arbeitsblatt und entsprechende Arbeitsanweisungen für die Mutter. sind an der Schule abzuholen und bearbeitet wieder abzugeben. Aber auch das ist ein Weg, wenn auch nicht so ideal.
      Offensichtlich liegt es also an dem Engagement einer Schule, bzw der Lehrer, wie intensiv ein Kind „beschult“ wird, das zu Hause bleibt. An ihrer Stelle würde ich versuchen, durch ein Gespräch mit der jeweiligen Klassenlehrer( und wenn das nicht hilft mit der Schulleitung ) eine Verbesserung der Situation zu erreichen – ich bin sicher, das wird funktionieren!
      Auch wir sind sehr froh, dass wir in Baden-Württemberg durch die freie Entscheidung, ob unser Kind die Schule besucht oder nicht, nicht in die Situationen geraten, wie sie im Rest der Bundesrepublik bestehen. Im Falle unserer Tochter, oder Enkelin wäre dies für die Kinder sogar lebensgefährlich.

      • Ich habe bereits mit der Schulleitung gesprochen, und angeblich ist da nichts zu machen. Es hängt tatsächlich komplett vom Willen und Engagement der einzelnen Schulen und Lehrer ab. Da braucht es dringend verbindliche Mindeststandards. Jeder Lehrer wird seine Arbeitsmaterialien heutzutage ohnehin auf dem Rechner haben, da sollte es doch möglich sein, diese in einer Cloud zur Verfügung zu stellen.

      • Wer von „Engagement“ spricht, kann nicht Lehrer sein.

        Eine Beispiel Rechnung: Ich habe einen Lehrauftrag in Höhe von 25 Stunden, davon sind 2 Stunden durch meine technische Unterstützung im Schulhaus abgegolten. Das ergibt also noch 23 Stunden, die derzeit munter aufgestockt werden, sofern es Bedarf gibt. Bedarf heißt: Bereitschaft oder Unterrichtsassistenz für den Fernunterricht von Risiko Lehrkräften. Seit Beginn des Schuljahres habe ich bereits weit über 40 Stunden für die technische Unterstützung, Ausstattung, Installation von Endgeräten, etc. verbracht (ca. 7 Stunden pro Woche = 5 Stunden unbezahlte Mehrarbeit). Vom Schulträger und dem Land vollkommen alleine gelassen in der Situation. Auf die Frage, wie und ob Geräte von der Stadt gepflegt werden können (man bedenke, dass ich kein IT-Spezialist bin) erhält man nur die Antwort, dass die Schule froh sein soll, dass Geräte zur Verfügung gestellt wurden.

        Und dann hört man wieder und wieder: Tja, es fehlt halt am Engagement. Neben Klassenarbeiten, Technik, Technik, die nicht funktioniert, Bereitschaften, unnötigen Sitzungen über aktuelle Umstände soll dann auch noch eine perfekte Fernlernlösung gestaltet werden. Und das bitte sowohl umsonst, als auch möglichst schnell. Wenn es dann nicht an den technischen Voraussetzungen der Schule scheitert (fehlendes W-Lan, fehlende Rechner, unsaubere Netzwerke), dann scheitert es schlussendlich und auf lange Sicht gesehen an gesunden Lehrkräften, die das alles noch leisten sollen.

        Und das heißt nicht, dass ich die freie Entscheidung nicht unterstütze. Aber es reicht so langsam, was noch alles aufgeladen wird. Dann sollen bitte einige Lehrkräfte, die ebenso im Fernunterricht sind sich um die Schüler kümmern. Denn sonst kollabiert das System bald vollends. Und dann heißt es natürlich nur wieder … „es war halt nicht genug Engagement…“

  2. Unter dem folgenden Link kann man heute diesen FAZ-Artikel finden:

    https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/pensionslast-des-bundes-und-der-laender-steigt-17017074.html?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE

    Fast 40% der Lehrerschaft in Deutschland ist derzeit über 50 Jahre alt, gehört damit zur Corona-Risikogruppe und wird trotzdem vom Dienstherrn zum vollen Präsenzunterricht, weitestgehend ohne wirksame Schutzmaßnahmen, gezwungen.

    Schlecht ist, wer Schlechtes dabei denkt?!?

    • Ja.. und alle fallen darauf rein. Da wird gesagt, die Pensionslasten werden 60% des jährlichen Einkommens ausmachen. Aber da haben die die Pensionslasten von 40 Jahren zusammenaddiert. Also die Pensionslasten von 40 Jahren kosten 60% des Einkommens eines einzigen Jahres.

    • @mercurius

      Nö.
      Dann ist man nicht schlecht, sondern realistisch.

      Nur ein toter Lehrer kostet keine Pension.
      So einfach ist das.

      • Das ist echt makaber und hat was von Verschwörungstheorie… aber ist das erste Mal, dass das gegenwärtige Handeln für mich Sinn ergibt. oO

    • „Zwang“ allein trifft es nicht ganz:

      z.B. Vor den Sommerferien wurden einige Lehrer vom Betriebsarzt als Angehörige der Risikogruppe eingestuft und durften risikogerecht Fernunterricht ohne direkten Schülerkontakt geben. „Man werde das Infektionsgeschehen beobachten und nach den Ferien neu entscheiden“ so das Kultusministerium beispielsweise in Sachsen-Anhalt…
      Nun:
      1.Das Infektionsgeschehen hat sich nicht verbessert.
      2. An ihrem Gesundheitszustand der Risikogruppe hat sich inzwischen auch nichts geändert.

      Doch nun gilt erstaunlicherweise hfür jegliche Risikogruppe (egal ob Lehrer oder Schüler): ES IST ALLES OK, ihr könnt bedenkenlos so weitermachen. Wir leben in der besten aller möglichen Welten.
      ‚Keine Angst, wir Kultusminister können das gut einschätzen“

      Alle warnen vor Coronaleugnern (berechtigterweise)!
      Hier von Seiten der KMK auch geleugnet, was unübersehbar ist und unsere Lehrer und Schüler krank machen kann.

      Es ist also kein Zwang, sondern vorsätzliche, höhnische Fahrlässigkeit, den Kopf in den Sand zu stecken und billigend in Kauf zu nehmen, daß andere politisch verordnet krank werden!

  3. Ich schließe mich dem Autor des Artikels an und wende mich zugleich an die Juristen im Forum mit der Bitte, entsprechende Schritte zu tun und gegen die obsolete Schulpflicht zu klagen bzw. die Kinder und Eltern dabei zu unterstützen.

  4. Hallo an die Redaktion,

    ihr Beitrag ist genau das was ich seit Monaten auch verfolge. Ich war geschockt gestern als die Maßnahmen bekannt wurden. Zum ersten Mal trafen die erhobenen Maßnahmen auf mein Unverständnis in Bezug auf die Schulen.
    Da werden Gastronomie etc. die alles erdenkliche für Sicherheitsmaßnahmen mit ihrem Geld erbracht haben vor die Wand gefahren und in Schulen lässt man die Massenveranstaltungen gerade so weiter laufen. Was läuft hier gerade schief aber mächtig schief.
    Meine Tochter (17) hat mir erzählt gestern ein Klassenkamerad von ihr hatte Besuch von seiner Schwester die positiv getestet wurde, er ist seit gestern in Quarantäne hat aber noch Montag und Dienstag die Schule besucht. Keine Ahnung ob die Schulleitung das weiß, der Schüler wird erst getestet hatte bis gestern keinen beim Gesundheitsamt erreicht. Das heißt vielleicht eine Woche vergeht noch mindestens bis er vielleicht ein Ergebnis hat und alle Schüler die Kontakt mit ihm hatten laufen noch frei durch die Gegend und sind eventuell infiziert. Meine Tochter ist Risikogruppe und wir haben Angehörige mit schweren Vorerkrankungen im selben Haushalt leben.
    Ich war echt geschockt gestern, wie leichtsinnig das gerade eigentlich schon ziemlich lange hier abläuft. Ich habe keine Ahnung was ich jetzt machen soll??

    • Ich würde meine Tochter zu Hause lassen. Das ganze ist schrecklich und ein echter Leichtsinn von Politik, Gesundheitsämtern und Task Forces. Alle sind überfordert mit der Lage, müssten dies aber offen zugeben – dann wüsste man als Bürger, woran man ist.

  5. Vielen Dank! Das bringt es auf den Punkt. Diese Forderung sollte nun mit Nachdruck überall und täglich gestellt werden.
    Familien sollen sich selbst schützen können. Dann brauchen wir demnächst auch keine neue Kinderlandverschickung.

  6. Das ist ja alles richtig und wichtig, aber die Alternative wären halt Kinder- und Jugendliche daheim in einer kalten, dunklen Jahreszeit mit geschlossenen Freizeitangeboten für vier ganze Wochen oder bei Wechselbeschulung zumindest für zwei Wochen.

    Beim letzten Lockdown kam da seltener Langeweile oder Depressionen auf, da u.a. NRW-Schüler bei einem Tag Schulunterricht bereits 4 Mal die Woche zum Tanzen durften usw. Da verflog die Zeit. Aber was sollen die Kinder nun ohne soziale Kontakte, Sport, Freizeitangebote in ihre balkonlosen Dreizimmerwohnung?

    • Erstens trifft diese Situation auf einen großen Teil der Schüler nicht zu. Zweitens kann ja wohl kaum das Wohlergehen einiger als Begründung für eine Gefährdung aller genommen werden. Drittens kann man und darf man sich weiterhin mit wenigen anderen treffen- Waldspaziergang mit einem weiteren Kind. Viertens sind 4 Wochen keine Ewigkeit- wie sollte man sonst die Ferien jedes Jahr überstehen. ……
      Fazit: Die Schulen sollten geschlossen werden

    • @Jonas Kruse

      „Beim letzten Lockdown kam da seltener Langeweile oder Depressionen auf, da u.a. NRW-Schüler bei einem Tag Schulunterricht bereits 4 Mal die Woche zum Tanzen durften usw. Da verflog die Zeit.“

      MannMannMann, lieber Jonas!

      Sie haben oft so gute Ideen – und ausgerechnet jetzt nicht?

      Hier ist die Lösung:
      Tanzen usw. …
      Hier der Text für Ihre Einladung an die Kids:

      „Kommt alle zum lustigen Jonas: Täglich „Singing and dancing in the rain“.
      Da verfliegt die Zeit.“

    • Besonders deprimierend wird es dann, wenn sie die balkonlose Dreizimmerwohnung nicht mal verlassen dürfen und sich gar nicht mit Freunden treffen dürfen, weil sie 14 Tage in Quarantäne sind. Und ja, es sind 14 Tage, habe ich heute gerade erlebt.

    • Sie haben es auch auf einen Preis für Endzeitstimmungsverbreitung abgesehen, oder?
      Niemand wird eingesperrt, auch werden weder Telefon noch Internet „abgestellt“.
      Teilzeitbeschulung der älteren SchülerInnen (ab ca. Klasse 8) dürfte kein Problem darstellen. Bei Jüngeren muss vielleicht gekürzt werden, damit Klassen halbiert werden können. Man könnte evtl. Fächer, die in durchmischten Klassen stattfinden (Religion, Wahlpflichtbereich) für einige Zeit aussetzen und die gewonnen Lehrerstunden an anderer Stelle, z.B. für Betreuungsangebote nutzen.
      Es gibt viele Möglichkeiten – wer aber keine Lösungen sucht, wird auch keine finden!

      • @NRW-Lehrerin
        „Teilzeitbeschulung der älteren SchülerInnen (ab ca. Klasse 8) dürfte kein Problem darstellen.“
        Bei uns in Sachsen war das ab Mai auch kein Problem. Jetzt ist es aber offensichtlich eins. Da ich mehrere schwere innerliche Erkrankungen habe (unter anderem mit der Lunge) wendete ich mich explizit zu dieser Thematik an die KMK in Sachsen, mit der Bitte, dass mein Kind nur jeden zweiten Tag zur Schule kommt und zwischendurch digital Aufgaben erhält, um so mein Infektionsrisiko zu minimieren. Meine Bitte wurde gnadenlos abgelehnt mit total unlogischen Begründungen. Selbstverständlich wurde die Schule sofort involviert, damit auch ja keiner eine Ausnahme genehmigt bekommt. In manchen BL’s gibt es keine unbedingte Schulpflicht und andere wiederum haben in solch einer schlimmen Situation das Nachsehen. Wo sind wir denn da alle gleich vor unserem GG, wenn jedes BL machen kann, was es will? Das ist mit dem GG in keiner Weise vereinbar.

    • Im Ernst? 4mal die Woche tanzen?! Jetzt ist mir klar, wieso in NRW beim ersten Lockdown die Zahlen nicht so gesunken sind wie in anderen Bundesländern. Und das jetzt tatsächlich ganz ohne Ironie.

    • Doch, es ist eine gute Alternative zu Schule „in einer kalten, dunklen Jahreszeit“ inklusive täglich 2xmal Fahrt mit ÖPNV bzw. Ölsardinen-Schulbussen, in denen immer einer schnieft oder hustet. Bei uns finanziert das Land leider keine zusätzlichen Schulbusse.

    • Natürlich ist das nicht optimal. Aber in den Schulen ist es auch nicht optimal. Da stehen Kinder mit Masken auf den Schulhöfen und man soll Abstand halten. Von normalen Sozialkontakten kann da keine Rede sein.

      Unsere Tochter macht das Beste draus. Sie tanzt, singt und spielt Saxophone zu Hause. Sie hat selten Langeweile. Alles Sachen, für diese bei einer regulären Beschulung nicht soviel Zeit hätte.

    • Echt jetzt? Man schaue nach Asien, dort gab es einen harten Lockdown – und jetzt feiern die Leute dort wieder problemlos Massenveranstaltungen. Es war die einfachste Lösung, zu der man hier – wohlstandsverwöhnt? – nicht bereit war. Und sie erzählen jetzt was von Tanzen …. (was ich seit Corona bei mir in der Bude mache)

  7. Danke, dass Sie sich für die Venunft einsetzen. Es ist wirklich absurd, welches Schmierentheater Politiker/innen hier aufführen. Aber wir werden sehen, dass die Zahlen nicht genügend sinken. (Wobei ich für jeden potentiellen Toten hoffe, dass dem nicht so ist.) Und wir werden sehen, dass die Schulen geschlossen werden.

  8. Auch meine Meinung.

    Mir scheint bedenklich, Studien des Sommers heranzuziehen die das Corona-Alltagsgeschehen in Schulen zur Bewertung für die Virusübertragung in Zeiten mit gemäßigtem Präsenzunterricht und Ferienzeiten zur Grundlage haben. Auch ist man doch davon abgerückt anzunehmen, Kinder und Jugendliche seien praktisch immun gegen Corona.

    Aktuell gibt es eine Inzidenzsteigerung im 7-Tage-Cluster von über 220 % und man empfiehlt Zwiebellook, Abstand (? -AHA-Regel) und Lüften in Schulen als Heilmittel.

    Schule betrifft auch junge Erwachsene beim ersten Schulabschluß, Abitur, Ausbildung oder Weiterbildung für ihr weiteres Leben. Aber Schule bleibt ein sicherer Ort.

    Ich empfinde seit gestern eine Mischung aus Enttäuschung, Wut, Zweifel, Hilflosigkeit, Unverständnis und vor allem Resignation bei so viel Ingnoranz der gewählten Volksvertreter gegenüber Sus und am Schulleben Beteiligter.

  9. Dank an die Redaktion.

    Lehrerinnen und Lehrer sowie Schülerinnen und Schüler müssen ohne Abstand mehrere Stunden in kleine Räume bei teils schlechter Lüftung, oft ohne Mund-Nase-Bedeckung. Alles ohne Luftfilter, Abstände, Plexiglas…

    Wenn dieser Staat nichts – aber auch gar nichts – für seine Beamten und für die Kinder tut, dann ist das nicht mehr mein Land.

    Das schaffen wir nicht!

    Wenigstens die Schulbesuchspflicht muss überall aufgehoben werden. Nur totalitäre Staaten können ihre Bürger verpflichtend solchen Gefahren aussetzen.

    Wenn in einigen Wochen die Zahlen nicht runter gehen, wissen wir, woher die 75% kommen: Schulen und Arbeit.

    Die Politik der Länder ist eine solche Enttäuschung.

    Ich hab dafür nur noch Hass und Verachtung. Wie mag es anderen gehen? Wie wird sich das auf mein weiteres Berufsleben auswirken, dass ich weiß, für meinen Dienstherrn bin ich nur Kanonenfutter?

    Einzig in BW ist es halbwegs erträglich: keine Schulbesuchspflicht und Risikolehrer werden auch nicht durch alle Instanzen in die Klassenzimmer geklagt.

    • Ganz ihrer meinung. Es ist ein ungestraftes verbrechen das der staat gerade unsere kinder und risikopatienten nicht schützt noch schützen will.
      Davon ab wenn eltern im fokus des jugendamt stehn und diese verdacht haben man würde seine kinder einer gefahr aussetzen kommen sie ins heim wie vereinbart sich das jetzt…… Wo gerade diese staatsvertreter sowie der staat massiv die kinder winer TÖDLICHEN GEFAHR aussetzt!!!!! Schul(kita) schliessung ist pflichtdes staates hoch mit den heugabeln

    • Ja, das mit dem Homeschooling in Ba-Wü ist an sich gut. Nur es funktioniert nicht. Der Gesundheitsschutz wird geleistet. Wobei Lehrer sich nicht formlos, sondern nur mit Attest abmelden können. Lediglich die Eltern können ihre Kinder formlos ohne Attest abmelden. Wir haben unsere beiden Kinder abgemeldet. Da für uns eben der Gesundheitsschutz an erster Stelle steht und mein Mann zur Risikogruppe gehört.

      Richtig „Schule“ kann man es aber nicht nennen, was unsere Kinder haben. Es ist absolut unzureichend und wird wahrscheinlich zur Wiederholung der jeweiligen Klasse bei beiden Kindern führen.

  10. Es wird auch ignoriert, das der Präsenzunterricht so stark beeinträchtigt wird durch die Lüftungsmaßnahmen und Masken, das die Schüler auch nicht mehr lernen, als im Fernunterricht. Mein Sohn ist in der Oberstufe. Er bettelt schon um Fernunterricht, weil er einen Fensterplatz hat und auch bei Starkregen mit Maske auf dem Schulhof stehen muss. Sonst konnten Oberstufenschüler in den Pausen und Freistunden für die Schule üben. Jetzt warten sie auf Lungenentzündungen oder darauf, das die Coronabombe an den Schulen losgeht. Ich verachte Herrn Raabe und all dieses Lobiistenpack.

    • Ist halt so das ist so dumm von den Staaten .Aus meiner eigenen klasse lassen sich so oft kinder wegen Atemprobleme durch die Maske abholen und wenn man am Fenster sitzt ist es oft trotz Pulli und Jacke noch zu kalt und wenn man dann rausgeht ist es unerträglich weil man es im Klassenraum mit Jacke schon kalt fand

  11. Ich könnte auch Schreien. Es wird leider von niemandem gehört.
    Eine Unverantwortlichkeit, die die Zahlen nicht ausreichend senken wird.

    Die Klassenkameraden meines Grundschulkindes planen eine Halloweenparty.
    Sie scheren sich einen Dreck um die Pandemie. Morgens Schule ohne Abstand und Regeln wird auch am Nachmittags gelebt. Für diese Familien und Kinder werden die getroffenen „Maßnahmen“ nicht dazu führen die Gewohnheiten zu ändern.
    Meine Kinder müssen gemeinsam mit diesen Aluhutträgerkindern eng beieinander im Klassenzimmer hocken. Das hat mich schon im Frühjahr aufgeregt!

    Ich bin mir sicher, auch wenn die Zahlen nicht sinken werden, werden die Verantwortlichen ihren fatalen Fehler, die Schulen und Kindergärten offen zu halten nicht zugeben. Sie sind eingenommen von der Wirtschaft, von Lobbyverbänden, denen Menschenleben egal sind, Hauptsache die Kasse stimmt. Auf diese Seite haben sich leider auch Fachleute wie Virologen und Ärzte geschlagen.
    Schulen sind nach ihrem Gerede „sichere Orte“. Mit falschen bzw. unzureichenden Studien belegt werden Eltern, Schüler, Lehrer und alle Beteiligten seit Monaten für dumm verkauft.

    Wir brauchen in der Pandemie keine Bildung! Wir brauchen Gesundheit und höchstens Betreuung für Eltern die zur Arbeit müssen und sich nicht um die eigenen Kinder kümmern können oder wollen.

    Bildung kann man nachholen, aber ein toter Vater, Mutter, Kind, Oma, Opa sind unwiederbringlich verloren. Eine ruinierte Gesundheit wird Kinder und Erwachsene das ganze restliche Leben beschäftigen.

    Ist es denn so schwer eine Zeit lang auf die Annehmlichkeiten des westlichen Lebens zu verzichten?
    Die Coronaleugner und Maßnahmenverweigerer sollten sich bitte einmal in der Welt umschauen. Wir leben im Luxus und zwar auch mit beschränkenden Coronamaßnahmen.
    Der größte Teil der Weltbevölkerung führt nicht nur diesen Kampf, sondern einen Kampf ums tägliche Überleben. Da spielen Reiten, Ballett, Kino, Fußball, Hockey, etc. sicher keine Rolle.

    Ihr Verantwortlichen schafft endlich die Präsenzpflicht ab!!
    Ich erwarte von allen gewählten Vertretern, dass sie sich endlich auch für diese Interessen einsetzten. Nicht alle Eltern wollen ihre Kinder in diesen Zeiten in die Schule schicken!!!!!!!
    Die, die dies wollen und müssen sollen dies tun dürfen, aber alle anderen können nicht dazu gezwungen werden!
    Das ist diktatorisch und hat mit unserem Rechtsstaat meiner Meinung nach nichts mehr zu tun.

    • Ach, die Lehrer haben keine Sonderrechte.
      Pfleger, Ärzte, Krankenschwestern arbeiten auch , obwohl sie selbst oder Angehörige zur Risikogruppe gehören.
      Kinder den ganzen Tag zu isolieren und das dauerhaft, das hat auch gravierende Folgen.
      Schule ist auch Alltag, Stabilität, Gleichaltrige treffen.
      Dürfen die Kinder dann auch nicht mehr zum Sport, sich mit Freunden treffen?
      Es gibt mehr Risiken für die Menschen als Corona.
      Kinder selbst erkranken doch kaum, welches Opfer sollen diese bringen um Angehörige zu schützen?
      Keine vernünftige Schulbildung, keine sozialen Kontakte, psychische Schäden?
      Das ist doch absurd, jungen Menschen die Zukunft zu nehmen und gleichzeitig die Folgen komplett aufzuerlegen.
      Sie bezahlen das mit ihren Steuern, ihrer psychischen Gesundheit und mit einer verbauten Zukunft dank fehlender Bildung und sozialer Entwicklung.

      • Und wir reden über die nächsten 4 Wochen. Das wird die psychische Gesundheit der Kinder jetzt nicht gefährden. Bildung gibt es weiterhin, oder was meinen Sie, was die LeherInnen machen? Däumchen drehen?

      • @Sylvia Mertens

        „Kinder selbst erkranken doch kaum, welches Opfer sollen diese bringen um Angehörige zu schützen?“
        Sachlich falsch.
        PUNKT.
        (Bei Bedarf lesen Sie mal in diesem Forum unter anderen Artikeln, denn dort sind zahlreiche aktuelle Studien verlinkt.)

        „Sie bezahlen das mit ihren Steuern, ihrer psychischen Gesundheit und mit einer verbauten Zukunft dank fehlender Bildung und sozialer Entwicklung.“
        In Ihrer Welt mag das so sein.
        Aber gestern wurde ein „Lockdown-Light“ für 4 (!) Wochen beschlossen.
        Haben Sie JEMALS nach den Sommerferien bei IRGENDEINEM Kind ernsthaft feststellen müssen, dass es auf den kognitiven oder emotionalen Status eines Neugeborenen zurückgefallen wäre?
        (Zur Erinnerung: Die Sommerferien dauern 6 Wochen.)

        • Doch regelmäßig, deshalb sind die ersten zwei Wochen nach den Sommerferien in der Regel Sisyphos-Arbeit. Es dauert eben bis sich die Herde wieder einfangen lassen hat.

          • @dickebank

            Na also:
            Wie Sie sagen „die ersten zwei Wochen“.

            Wie Sylvia Mertens sagt:
            „Das ist doch absurd, jungen Menschen die Zukunft zu nehmen und gleichzeitig die Folgen komplett aufzuerlegen.“

            Faktisch ist das ein Unterschied:
            „Zukunft“ ist länger als 2 Wochen.
            Mehr (sinnvolles) gibt es an diesem Punkt nicht zu sagen.

          • Welche Folgen? Eine Erwerbsminderungsrente steht SuS doch gar nicht zu, da sie die Pflichtversicherungszeiten nicht erfüllen.

            Btw für SuS ist ein Zeitraum länger als zwei Wochen eine Ewigkeit, deshalb kommen Klassenarbeiten auch immer so überraschend.

      • Hier spricht niemand davon, dass man nicht arbeiten will.

        Aber man möchte halt einen Schutz der wenigstens ein wenig dem nahe kommt, was überall sonst gilt: Abstand, Masken, Desinfektionsmittel, Luftfilter, Plexiglasscheiben…

        An unserer Schule standen bis vor kurzem morgens immer zwei Kollegen an der Eingangstür, um den SuS Desinfektionsmittel auf die Hand zu sprühen, weil es keine Aufstellspender gab.. einfach unglaublich, wie schlecht alles an den Schulen läuft.

        Und dann solche lächerlichen Kommentare. Sport wurde doch grad dicht gemacht.
        Haben sie keine älteren Angehörigen? Oder freuen sie sich insgeheim schon auf das Erbe?
        Widerlich!

        • Ist docj okay, dann fließt Erbschaftssteuer und das Land hat Gelder, um den Kommunen unter die Arme zu greifen, damit Desinfektionsspender finanziert werden können.
          Natürlich kann man auch – siehe Bayern – den zweibeinigen Desinfektionsspendern eine Prämie zahlen.

      • Pfleger, Ärzte, Krankenschwestern haben wenigstens das Recht, ihren Job zu kündigen, wenn sie vorerkrankt sind oder in einer Risikofamilie leben. Dieses Recht haben WIR nicht!

        Auf den Rest gehe ich lieber nicht ein sonst würde ich hier wohl wegen verbaler Ausfälligkeit gesperrt werden.

      • Unsere aktuellen 5 Quarantänefälle allein bei den Lehrkräften gehen auf einen positiven Schüler zurück,, der trotz Quarantäne in die Schule gekommen ist. Da aktuell die Testkapazitäten nicht vorhanden sind sollen alle betroffenen Lehrer und Schüler in Quarantäne. Drei Kollegen wurden wegen Symptomen gestern getestet (PCR), ich selbst bin hoffentlich heute dran. Einem Schüler und seinen Querdenker Eltern war es also sch……egal, wie wichtig der Besuch der Schule ist. Mit einem Schlag sind 20 Prozent der Lehrerstellen Aussee Dienst, zwei Klassen sitzen jetzt zu Hause. Da macht ihr Statement wirklich Sinn. Echt jetzt.

  12. Im WDR wurde heute früh über eine PETITION FÜR LUFTFILTER in den Schulen gesprochen:

    https://www.openpetition.de/petition/online/forderung-von-luftfiltern-fuer-schulklassen-in-nrw

    Ich denke, wir können momentan nur versuchen, über die sozialen Netze so viel Druck wie möglich zu machen. Ansonsten sehe ich ich grade sehr wenig Unterstützung seitens der Politik, Verbände, Promis o.ä.

    Unfassbar, ich hätte nie gedacht, dass Millionen Menschen in Deutschland einfach mal eben nebenbei so dermaßen entrechtet werden könnten. Dass man es wagt, so unethisch mit dem Leben von Menschen zu spielen!

  13. @Jonas Kruse
    Da werden sie bald sowieso sein, dann aber leider mit schwerkranken Eltern. Oder wollen Sie demnächst eine Kinderlandverschickung organisieren? Und im Übrigen wird dieses Schicksal vor allem die ohnehin schon sozial benachteiligten Kinder in den Ballungsräumen treffen.

  14. „Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte zum Beispiel beklagte – an anderer Stelle natürlich – die gravierenden Umsatz-Einbußen der Praxen während der Schulschließungen.“

    Liebe Redaktion, könnt ihr dazu noch einen Link beifügen? Das wäre ein Lobby-Skandal, den sicherlich auch gerne die Mainstream-Presse aufgreift.

    • Liebe/r Fragezeichen,

      im Zusammenhang mit Honorarverhandlungen mit den Krankenkassen für das kommende Jahr wies der BVKJ laut einem Bericht des Ärzte-Blatts darauf hin, dass die niedergelassenen Kinder- und Jugendärzte durch die Corona­krise erhebliche Mehraufwände und Einbußen verkraften müssten. Quelle: https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/115642/Kinder-und-Jugendaerzte-kritisieren-GKV-Spitzenverband-fuer-Honorarvorstellungen

      Einen Skandal sehe ich darin allerdings nicht. Dass ein Berufsverband auch die wirtschaftlichen Interessen seiner Mitglieder vetritt, ist legitim. Skandalös ist meines Erachtens, wenn Politiker – sogar die KMK in einem offiziellen Papier – so tun, also handele es sich bei einer Lobby um „Wissenschaft“. Fake News gibt’s nicht nur im Weißen Haus.

      Herzliche Grüße
      Andrej Priboschek

      Herausgeber News4teachers

      • Danke für die Klarstellung. Tatsächlich ist es ein Skandal, wenn diese Forderungen der Ärztelobby in den Medien und von Politikern als medizinische Forderungen dargestellt werden.

        Die Ärzte verdienen halt, wenn die Kinder krank werden.. besonders, wenn die Lehrer – idR alles Privatpatienten – in die Praxen kommen.

        Gut, dass N4T hier das mal klarstellt.

  15. Ich schließe mich an. Und möchte entschieden die scheinheilige Begründung zurückweisen, es ginge darum, Frauen und Kinder vor Gewalt zu schützen. Hier geht es nur um wirtschaftliche Interessen, nicht um den Schutz der gesellschaftlich Schwächeren:
    Wurden die Angehörigen von Schulkindern, die zur Risikogruppe gehören, informiert, dass sie ihre Kinder zuhause lassen dürfen/sollten/sollen? Damit die alleinerziehende Großmutter nicht stirbt. Damit die vierfache schwangere Mutter mit Migrationshintergrund nicht ins Krankenhaus muss. Damit die BAME-Bevölkerung (nonwhites) nicht einen schweren Verlauf riskiert – sie ist auch bei schweren Verläufen bei Kindern überrepräsentiert. Werden Eltern von Kindern mit Downsyndrom informiert, dass ihr Kind zur Risikogruppe gehört? Gibt es Schutzprogramme für alleinerziehende Krankenschwestern, falls sie langwierig oder schwer erkranken – sie infizieren sich statistisch gesehen am häufigsten in den Krankenhäusern. Gerade weil hier die Großeltern nicht helfen können? Gibt es gezielt Versuche, Eltern und Lehrer mit besonderem Risiko ausfindig zu machen?
    Das wären einige der Gedanken, die man sich machen würde, wenn es tatsächlich um den Schutz der Schwächeren ginge. Natürlich würde man sich dann auch sehr bemühen, Infektionen in den Schulen auszuschließen.

  16. Guten Tag!

    Ich finde den Artikel absolut schlecht!

    Den Vorschlag von manchen Vorrednern, die Schulpflicht auszusetzen halte ich für sehr sinnvoll! So können Risikogruppen gezielt geschützt werden.

    Warum Schulen und Kindergärten nicht geschlossen werden dürfen scheinen leider viele nicht zu verstehen.

    Abgesehen von dem Wirtschaftlichen Schaden: Sehr viele, gerade Alleinerziehende, können ihrer Arbeit nicht mehr nachkommen und das mit immensen Folgen
    Abgesehen vom Sozialen Schaden: Den Kindern wird hier das soziale Leben völlig gestrichen, mit unabsehbaren Folgen wie sämtliche Jugendämter schon lange warnen.

    Die System relevanten Berufe sind auf die Betreuung ihrer Kinder angewiesen um die Aufgaben bei weiter steigenden Zahlen meistern zu können! Somit ist die Schule und der Kindergarten System relevant genauso wie die Berufe Lehrer und Erzieher!
    Schulen mit Restaurants zu vergleichen schießt völlig am Ziel vorbei! Sie sind fast so wichtig wie Krankenhäuser!

    Die Zustände an Schulen sind katastrophal! Daran muss sofort gearbeitet werden! Darauf zu warten das die Schulen geschlossen werden ist fatal!

    • Der Artikel spricht sich nicht gegen Betreuung dieser Kinder aus. Das hat bei uns auch bei der ersten Fernunterrichtspahse im Frühjahr geklappt.

      Eine kleine Grippe von Kindern wurde an der Schule unter peinlichster (und machbarer!) Einhaltung der Hygiene betreut und konnte dort u.a. die Arbeitsaufträge bearbeiten und mit den jeweiligen Fachlehrkräften fernkommunizieren.

    • Aber warum müssen meine Kinder in die Virenhöhle, wenn ich die Möglichkeit habe, sie zu betreuen und auch beim Lernen zu unterstützen? Damit die anderen Kinder eine Betreuung haben?
      Die Logik verstehe ich nicht. Wenn nur die betreut würden, deren Eltern darauf angewiesen oder damit überfordert sind, dann wäre doch allen geholfen. Das Risiko sinkt dann für alle Kinder.
      Alle Mann in die Schule, weil ein kleiner Teil Betreuung braucht? Wenn die Kinder zwölf sind, können sie eh allein zu Hause bleiben.
      Manchmal frage ich mich, ob ich noch jemals eine Rente bekomme, wenn anscheinend nur noch unselbstständige Menschen heranwachsen, die 24 Stunden am Tag Betreuung brauchen. Hoffentlich kann jemand noch die Computerprogramme bedienen, um meine Rente zu berechnen und auszuzahlen.
      Ich muss immer an den Film Idiocracy denken.

      • Den Film kenne ich auch. Die Zukunft wird düster.
        Die meisten sind leider vollständig unselbstständige Wesen. Mein Sohn gehört mit 18 Jahren auch dazu. Wenn er allein im Homeschooling wäre, dann würde er gar nichts lernen. Er hat absolut keine Lust sich selbst zu beschulen. Wir müssen ihm jeden Tag in den Hintern treten, dass er hier was macht. Unsere Tochter mit 13 ist übrigens anders, obwohl sie die gleichen Eltern hat.

        Es gibt eine Menge Eltern, bei denen nicht beide Elternteile arbeiten gehen aber die auf gar keinen Fall ihre Kinder zu Hause haben wollen. Da fragt man sich warum diese überhaupt Kinder haben. Wegen diesen bleiben dann Schulen offen, damit sie Zuhause in Ruhe Kaffee trinken können. Ironie of

    • Super.

      Sie bringen es auf den Punkt.
      Die Gesellschaft ist auf offene Schulen angewiesen.

      Zum Risiko:
      Beispielsweise unsere Familie besteht aus 3 Personen meine Frau ist Erzieherin und kann sich kaum vor Corona schützen. Unser Kind ist in der Kita und leckt dort alles ab, was in Reichweite ist.

      Wir sind selbst äußerst gefährdet und gleichzeitig sind wir als Bürger darauf angewiesen, dass Kitas genau wie Schulen offen bleiben.

      Das Risiko müssen wir leider mittragen, auch wenn wir uns selbstverständlich bessere Rahmenbedingungen wünschen.
      Alleinerziehende wären von Schließungen genau so hart betroffen wie Ärzte, Pfleger, Famielien bei denen beide zwingend arbeiten müssen. Auch Soldatenfamilien bei denen ein Elternteil im Auslandeinsatz sein Leben riskiert sind auf Kita und Schule angewiesen.

      Zur Digitalisierung:
      Als Experte für E-Learning habe ich vor Jahren den Schulmarkt aufgegeben – nicht zuletzt weil zahlreiche Lehrervertreter regelmäßig zum Scheitern der Digitalisierung beigetragen haben.

      Eine Bitte:
      Beteiligen Sie als Lehrer sich bitte an der gesamtgesellschaftlichen Aufgabe, so wie Pfleger, Kassierer und viele Andere tun.

      • Überhaupt kein Problem – wenn wir Arbeitsschutz bekommen, wie Pfleger, Kassierer und viele Andere. Was ist daran so schwer zu verstehen???

        • Wir haben bereits 2020! Diese Geschenke sind schon lange verteilt. Haben auch Beamte bekommen. Da gibt es ausnahmsweise mal keine Benachteiligung!

          Arbeits- und Gesundheitsschutz z. B. am Arbeitsplatz und die Gesetze und Verordnungen dazu gelten auch in SCHULE und sogar schon für Beamte.

    • An meiner Schule haben wir Konzepte erarbeitet, wie wir bei Schulschließungen jene Kinder betreuen können, deren Eltern sich bedingt durch ihre Arbeit nicht um sie kümmern können. Besonders im Auge haben wir dabei auch jene Kinder, zum Teil aus jeden Familien, die von März bis Mai zu Hause nicht betreut wurden, oder sogar Gewalt ausgesetzt waren. Dadurch verringert sich die gesamt Anzahl der Schüler erheblich und diese lässt sich dann sehr wohl, vor allem auch in Hinsicht auf Abstand regeln und Hygiene , im Schulhaus unterrichten, notfalls auch tageweise( nicht wochenweise abwechselnd!) alternierend, sodass wir ein mindestens zweitägiges Feedback dieser Kinder bekommen und ein laufender Kontakt besteht. Jene Kollegen, die dann nicht mehr präsent sein müssen, sowie die Risiko ( die schon bisher von zu Hause arbeiten) sind dann für das Homeschooling zuständig.
      Es ist natürlich nicht gesagt, je nach Lage und sozialer Struktur des Einzugsgebietes, dass unser geplantes Modell an allen Schulen funktionieren könnte. Ob es dann auch bei uns wirklich erfolgreich funktioniert, kann sich erst im Ernstfall erweisen.

    • rofl – es werden gerade MILLIARDEN in Hilfen verballert und auch missbraucht. Ein harter Lockdown, das haben asiatische Länder gezeigt, hätte uns diesen ganzen Mist erspart. Was wir jetzt gerade alle ausbaden, ist furchtbar schlechtes politisches Management. Oder asoziales. Oder lobbyistisches…

  17. Tausend Dank an die Redaktion für das unermüdliche Engagement für die Gesundheit der Lehrer, Schüler und deren Angehörige!

  18. Blabla, immer in den Foren heulen. Ich schreibe es nochmal, wie der Hase in unserer Gesellschaft läuft: Druck machen, drei Tage Warnstreik, sodass die Schulen mehr oder weniger zwangsgeschlossen sind. Forderungen stellen und weiter Druck machen… Der brüllende Löwe wird gehört, nicht die wimmernden Mäuschen!

    • Wer soll denn streiken? Die Angestellten Lehrer? Das ar es auch schon, da verkommt ein ‚gut gebrüllt‘ zu einem trockenem Husten.

    • @quidproquo

      Ja genau: „Blabla“ und „Ich schreibe es nochmal“
      Schade, dass von Ihnen auch immer nur dasselbe Blabla kommt.

      „Ich schreibe es nochmal, wie der Hase in unserer Gesellschaft läuft“
      Und wie der Hase im System „Bildung“ läuft, haben Sie (!) leider immer noch nicht verstanden.

      Kennen Sie Phänomene das „Inselbegabung“?
      Aber vielleicht ist es auch nur das Phänomen „Tunnelblick“?

  19. Oberstufenschüler haben keine Schulpflicht und unsere Kinder verlieren lieber ein und zwei Jahre als ein Elternteil oder Großeltern zu verlieren. Sie sind von der Schule abgemeldet, sofort nachdem ein Querdenker Ableger über die FFP Maske unseres Kindes gelacht hat und unser Kind von diesem angehustet wurde. Die Reaktion der Schulleitung war Beschwichtigung. Mir hat das gereicht und wir haben beschlossen, dass wir mit Idioten nicht mehr diskutieren. Familien müssen jetzt zusammenhalten und sich selbst schützen.
    Ich bin bereit, in einen Fonds einzubezahlen, der Risikofamilien den Schutz ermöglicht. Der Staat wird Schulen bis zum bitteren Ende offenhalten. Es geht um Selbstschutz. Meine Solidarität gilt nur noch Risikofamilien, die inzwischen völlig unter dem Radar fliegen.

    • Sie haben völlig recht. Absolute Zustimmung, dass man sich auf seine eigenen Kenntnisse verlasse muss. Politiker wollen wiedergewählt werden. Der Plan war vermutlich, den Eltern Berufstätigkeit und Kinderbetreuung trotz Pandemie zu ermöglichen. Leider wird daraus nichts werden.

  20. Herr Priboschek,
    Danke!
    Habe bereits im April eine Petition aufgesetzt mit dem Ziel gemeinsam mit dem BER und die GEW zusammen die temporäre Aussetzung der Präsenzpflicht zu erwirken.
    Auf den Rückruf der GEW warte ich natürlich noch heute!
    Eine temporäre Aussetzung der Präsenzpflicht!
    Genau das ist die Forderung, die bei fehlendem Gesundheitschutz in Schulen, gestellt werden muss.
    Jetzt wo alles offenbart wurde, daß Wirtschaft vor dem Gesundheitschutz von S+L +Angehörigen steht, haben wir Eltern das Recht die Schulpflicht als Maßnahme uns zur Zwangsdurchseuchung zu zwingen, in Frage zu stellen.
    Die Schulpflicht muss unter dem Ausnahmezustand der Pandemie ausgesetzt werden. Das Recht auf Unversehrtheit und die Fürsorgepflicht dürfen nicht weiter gebeugt werden zugunsten dieser wirtschaftsambitionierten Politik.

    Es ist ein Skandal wie Eltern, Schüler und Lehrer die der Risikogruppe angehören zu Bittstellern gemacht werden.
    Letzlich sind die Konsequenzen eines Infektes derzeit nicht ansehbar. Eine gesunde Wirtschaft kann nur laufen, wenn das Volk gesind ist. Langzeitkranke dienen keinem wirtschaftlichen Erfolg.

  21. In der chinesischen Stadt Kashgar wurden nach einem Ausbruch 4,7 Millionen Menschen getestet in 4 Tagen: Ergebnis 183 waren in infiziert, 161 waren symptomfrei geblieben, bei nur 22 zeigte Symptome von Covid 19. Da kann sich jeder ausrechnen, wie viele Menschen in Deutschland z.ZT. den Virus symptomfrei mit sich herumschleppen und verbreiten oder schon unbemerkt einen Infekt hinter sich haben. Die Älteren und Kranken werden es merken oder sind schon betroffen.
    In der Grundschule kaum Änderungen, SuS ohne Mindestabstand und Masken im Unterricht; Lehrerkonferenz im Lehrerzimmer, meist ohne Mindestabstand, aber vernünftigerweise mit MNB; bald Anmeldung der Erstklässler: Familien und Kinder komnen persönlich in die Schule etc.
    Alle, insbesondere Ältere oder Vorerkrankte, müssen genau darauf achten, wie er/sie sich selber am besten schützt!! Die KM verharmlosen, das MSB schützt seine Beschäftigten kaum und wird auch mit halbherzigen Maßnahmen in der nächsten Zeit die Ausbreitung in den Familien nicht mehr verhindern.

    • @lehreramlimit

      Leider gehen sämtliche(!) Zahlen zur Veröffentlichung in China über den Tisch von Politikern.
      NUR DIESE entscheiden, ob und welche Zahlen bekanntgegeben werden.
      Fast egal, um welche Themen es geht.
      Wer sich näher mit Meldungen und Staatsräson in China befasst, erfährt auch ziemlich schnell, dass von unten nach oben in Statistiken gelogen wird, dass sich die Balken biegen.
      Betrug mit Zahlen – gern gegen Bares – gehört in Schule, Studium, Führerscheinprüfung, Filmerfolgsmeldung, Produktionszahlen, Nachbarschaftsbeobachtung … zur Gesellschaft dazu. Jeder Chinese weiß es. Auch jeder, der in den letzten Jahren in China gearbeitet hat. Hören Sie sich um, so schwer lassen sich die Menschen gar nicht finden; es gab viele Deutsche die noch vor drei Jahren oder bis unlängst in China arbeiteten.

      Daher finde ich das Beispiel eher unpassend, um eine Situation hier in unserem Land vergleichend veranschaulichen zu wollen.

  22. Bin gerade in einem Raum mit 24 verschiedenen Haushalten fuer mehrere Stunden. OK, mit 25, habe mich vergessen :)… Sorry, aber das alles dumm dumm dumm.

  23. Schulpflicht aufheben ist leider auch ein Freifahrtschein für die Kultusminister.
    Die Eltern sind dann selber schuld wenn sie ihre Kinder in die Schule schicken obwohl dort keine Abstände eingehalten werden und es weder Maskenpflicht noch Luftfiltergeräte gibt.

  24. Da die Schulpflicht Deutschlandweit gilt bin ich gegen das aussetzen dieser. Vielmehr sollte endlich klar werden, dass es Hybridmodelle oder Fernunterricht, je nach Infektionslage, braucht.

    Ich denke aber, es ist nur noch eine Frsge der Zeit, bis das kommt.

  25. Da hat der Autor wieder das geschrieben, was viele Eltern denken. Ich habe kein Verständnis dafür, dass alles geschlossen wird aber die Schulen offen bleiben. Ich habe in einem Bericht gelesen, dass ab einem bestimmten Alter, die Kinder genauso erkranken uns in Bezug auf Covid-19, wie ein Erwachsener betrachtet werden muss, da es eben bei diesen Kindern auch wie bei den Erwachsenen Richtung Intensivstation gehen kann (ich gebe gerade alles mit meinen Worten wieder, da ich nicht mehr weiß, welche Seite das geschrieben hat.). Ich muss als Risikopatient sagen, dass ich kein Verständnis dafür habe, dass die Politiker gestern sehr viele Sympathiepunkte verpulvert haben.
    Natürlich sehe ich mich genötigt, dass ich mein Kind zur Schule schicke, da es keine Kinder gibt, die Online unterrichtet werden.
    Ich finde, da wo die Städte zum Corona Hotspot geworden ist wie bei uns mit einem 7 Tage Wer von über 150, müss auch schulisch etwas gescheiteres gemacht werden. Auch finde ich die Idee gut, dass die wichtigsten Fächer unterrichtet werden und die Schulzeit geteilt wird. Auch könnten ältere Schüler Online unterrichtet werden.

    Also ich finde das alles sehr ärgerlich, dass die Politiker nicht an die Gesundheit unserer Kinder denken.

    Außerdem würde ich mich wirklich freuen, wenn man Ihre Beiträge publik machen könnte, da Sie einer der wenigen Internetseiten sind, die das schreiben, was ich auch denke.

    Danke dafür.

  26. Gebauer: “ „Wir können nur alles dafür tun, dass diese Erkrankungen so glimpflich laufen wie es irgend geht. Dafür haben wir Vorsorge getroffen, dass unsere Gesundheitsämter beziehungsweise unsere Krankenhäuser darauf vorbereitet sind, dass genügend Intensivbetten zur Verfügung stehen, dass genügend Beatmungsgeräte zur Verfügung stehen.“

    Jetzt hab ich es verstanden: Wenn ich im Intensivbett liege und mir ein Beatmungsgerät zur Verfügung steht, dann ist das ein glimpflicher Verlauf.

  27. Ich kann nur wiederholen, LASST EURE KINDER ZUHAUSE! Auf dem Gymnasium meines Sohnes gab es zum Wochenende 6 Infektionen in der Oberstufe und andere diffuse Infektionsaufkommen in der Sek I, u.a. durch infizierte Angehörige, sowie bei Schülern selbst!
    Die Direktorin lief daraufhin durch die Schulgänge, mit Tränen in den Augen, und mahnte die Schüler:“ bleibt zu Hause, ich würde die Schule schließen, aber das Gesundheitsamt und der Kultusminister zwingen uns die Schule offen zu lassen, ich kann euch nicht verbieten in die Schule zu kommen, aber bitte bleibt zu Hause, zu eurem eigenen Schutz und eurer Familien!“
    Das Gesundheitsamt jedoch zwang die Schulleiterin einen Brief für die Elternschaft aufzusetzen, in dem geschrieben wurde, dass sich die Schüler nicht während des Unterrichts und nicht in der Schule angesteckt hätten, sondern mind. 15 Minuten ohne Mundschutz gekuschelt hätten, ein Zitat aus dem Mund von KM Lorz und Gesundheitsdezernent Gottschalk. Diese sagten schon im Mai, falls es Infektionen in der Schule gäbe, sei dies wohl darauf zurück zu führen, dass Schüler wohl den Mundschutz runter genommen und mind. 15 Minuten miteinander ohne Abstand geredet haben müssen. Schon zu dieser Zeit wurde ein Lügenkonstrukt mit den passenden Ausreden zurecht gelegt, um dann dieses Vokabular wieder verwenden zu können. Desweiteren stand in dem Brief, dass die Schüler in der Schule sicher seien! Das lässt leider vermuten, dass hier ein Genozid auf dem Rücken der Kinder ausgeübt werden soll, und weiterhin hintenrum eine Herdenimmunität durchgezogen werden soll. Dabei wird nicht beachtet, dass eine Infektion mit Covid-19, u.a. zur Unfruchtbarkeit führen kann, Gehirn- und Organalterung und Schwächung dieser auf lange Zeit mit sich ziehen kann. Klingt nach einem perfiden Plan, fern jeder Moral und Ethik. Das Resultat dieses Skandals ist abzusehen, eine zusammen gebrochene kranke Zukunft einer kommenden Generation und Gesellschaft. Ab diesem Moment sehe ich leider schwarz! Man kann nur hoffen, dass genug Eltern ihre Kinder schützen und hingegen der Schul- und Präsenzpflicht ihre Kinder zu Hause lassen! Irgendwie muss es doch möglich sein, die KMK auszuhebeln und zur Rechenschaft zu ziehen!

    • Blankes Entsetzen!
      Ich fühle mich gerade in (sehr) alte Zeiten zurückversetzt.
      Hier kann jeder sehen, wie die Befehlsketten im 3. Reich funktioniert haben.
      Anschaulicher Geschichtsunterricht.

    • Ihre Wut und Verzweiflung teile ich.

      Aber im Sinne der vorgetragenen Forderungen sollte sie das Wort „Genozid“ vorsichtiger verwenden.

  28. Viele möchten das die Schulpflicht aufgehoben werden soll.
    Aber viele von dieses Leuten waren es, die in den Urlaub gefahren oder geflogen sind.
    Ihre Reisefreiheit sollte nicht genommen werden. Somit waren die Grenzen für die Reisende im Inland und Ausland offen. Anstatt einfach mal für ein Jahr ruhen zu lassen.
    Es war doch abzusehen, dass sich das Virus wieder stark verbreitet und eventuell noch stärker wird.
    Die Arbeitgeber egal aus welchem Unternehmenzweigen halten Gesundheitsvorschriften ein, weil sie ihre Mitarbeiter und dessen Familien schützen müssen, sowie ihr Unternehmen retten.
    Was nützt all das, wenn bestimmte Mitarbeiter in ihre Freizeit sich in Gruppen treffen, auf Partys gehen und sich Ignorant benehmen.
    Fangt erst bei Euch an.

    • Wir waren nicht im Urlaub, wir treffen kaum Freunde (wenn dann im Freien), ganz wenige Arbeitskollegen, aber unser Kind muss in die Schule? Aussetzen der Präsenzpflicht, jetzt!

    • Nur ist es ein Unterschied, ob ich im Urlaub die meiste Zeit an der frischen Luft bin und keinen Kontakt zu anderen Menschen haben muss oder mit 29 Klassenkameraden im Klassenzimmer, welches zu klein ist.
      Der Vergleich mit dem Urlaub hinkt.

    • Sehr geehrte Nadine, scheinbar befinden sie sich auf dem falschen Forum, zu 90% befinden sich in diesem Forum besorgte Personen, die seit Monaten versuchen darauf aufmerksam zu machen was in den Schulen passiert und die KMK mit kritischem Auge betrachten. Auch kann man niemanden Unterstellungen machen, ohne dessen Privatleben zu kennen. Zum angeblichen Schutz der Arbeitgeber für ihre Angestellten: Einzelhandelsunternehmen zwingen teilweise ihre Angestellten zu unterschreiben, dass sie, sollten sie infiziert sein, an den Tagen nicht gearbeitet und keinen Kundenkontakt hatten. Gastronomen in unserer Stadt haben Infektionsgeschehen in ihren Betrieben verschwiegen und versucht zu vertuschen, u.a auch keinen internen Infektionsschutz betrieben oder eingehalten. Ich habe sehr oft beobachtet, das selbst hinter der Ausschank- und Ausgabetheke kein MNS getragen wurde und Essen teilweise ohne Handschuhe zubereitet und serviert bzw drapiert wurde. Kaum eine Gastro hält ein Gläserprotokoll ein bzw einige benutzen keine Spülmaschinen, sondern spülen weiterhin mit der Hand! Desweiteren kam eine positiv getestete Filialleiterin einer grossen Drogeriekette für 3 Tage weiterhin zur Arbeit und trug an der Kasse keinen MNS, während sie telefonierte, hörte eine Kundin wie sie ihrem Gesprächspartner von ihrem positiven Test und der ihrer Familie erzählte. Die Kundin rief daraufhin die Polizei, die der Filialleiterin eine schriftliche Ermahnung ausstellte, die Filialleiterin ging in ihr Büro und steckte diese Ermahnung in den Papiervernichter! Ein enger Freund, der unter ihr arbeitet, hatte mir gestern geschockt davon berichtet. Seitdem er das Geschehen beobachtet hat, wird er nun von seiner Filialleiterin gemobbt und gebasht. Er hatte den Betriebsrat einschalten wollen, dieser sagte er wär nicht zuständig. Auf Baustellen quer durch die Stadt trägt niemand einen MNS, auf Gerüsten wird gehustet bist zum Umfallen. Ein Tanzlehrer hat hingegen aller Hygienevorschriften über Wochen Tanzkurse im Freien und in geschlossenen Räumen, mit Partnerwechsel gegeben, jetzt sind er und die ganze Tanzgruppe mit SarsCov2 infiziert, alle unter 40, zwei mit einem schweren Verlauf. Ja das Verreisen Vieler war falsch, aber Reisen allein kann nicht dafür verantwortlich gemacht werden, wenn Tausende verteilt, über ganze Grossstädte, sich auf Plätzen und in Parks versammeln und feiern als gäbe es kein Morgen mehr und sich vorher in der Gastro warm trinken!Hier geht es um den Schutz der schwächsten unserer Gesellschaft, den Kindern sowie deren besorgten Eltern. Und beim Verhalten und Lügen der KMK sowie einiger Politiker, ist es kein Wunder das Eltern nach Lösungen suchen ihre Kinder zu schützen, ein Aussetzen der Schulpflicht scheint hier ein erhofftes letztes Mittel. Direktoren*innen wird ein Maulkorb auferlegt, Infektionsgeschehen erst zu melden wenn das Gesundheitsamt zustimmt! Ich verstehe Jeden, der jetzt eigene Massnahmen erhebt und die Schulpflicht rebellisch aussetzt!

  29. Ich bin selber betroffen in unserer Berufsschule: 23 Leute in einem kleinen Klassenzimmer. Die Abstände können nicht eingehalten werden. Desinfektionsmittel gibt es keines, auch die Tische werden nicht desinfiziert. Als eine Mitschülerin mit Corona infiziert wurde mussten wir uns selbst darum kümmern ob wir Quarantäne brauchen oder nicht. Es wurden von zuständigen Amt nicht Mal die Schüler die direkt neben ihr gesessen haben in Quarantäne geschickt. Auf der Toilette gibt es oft keine Seife und nichts um sich die Hände abzutrocknen.
    Also wer hier sagt die Schule ist ein sicherer Ort, da möchte ich ehrlich gesagt keinen unsicheren Ort mitbekommen!!!

    Aber zu den Lehrern der Risikogruppe sei gesagt: die haben bei uns alle eine Befreiung für die Maske und nutzen diese auch statt sich richtig zu schützen. Wenn sie zwischen den Schülern herlaufen dauert es viel zu lange bis sie die Maske aufhaben, sind dann schon durch die halbe Klasse. Auch hier sind eher wir Schüler gefährdet als die Lehrer, die ihren Schutz selber ablehnen.

  30. Finde ich absolut nicht gut das hir so debattiert wird, nur ein noch mehr anschüren von Wut in der Bevölkerung

    WIE WÄRE ES DARÜBER ZU SCHREIBEN UND ZWAR ALLE ZEITUNGEN DAS
    BUND LÄNDER GEMEINSAME VORGEHENSWEISE AN DEN TAG LEGEN SOLLTEN UND NICHT JEDER FÜR SICH

    DAS WÄRE EINER DEBATTE SINN

    UND NICHT SO WAS, WASHIR UND DORT
    VERFASST WIR NUR DAMIT ES GESCHRIEBEN STEHT UND SICH IRGENDWER DARÜBER AUFREGT

  31. Es ist eine Schande, dass die Schulen auf einen neuen Lockdown nicht vorbereitet sind. Zeit genug war. Parteitage werden verschoben, aber Kinder, Eltern und Lehrer weiter der Gefahr ausgesetzt.

  32. Es ist jetzt etwa 12:45 Uhr und ich habe hier schon mehrfach die Worte „Hass“ und „Verachtung“ gelesen.
    Irgendwie ist es für mich nachvollziehbar und ich möchte mir auch gar nicht anmaßen, darüber ein Urteil zu fällen.

    Mir persönlich liegen – immer noch – beide Gefühle völlig fern:
    Ich denke nicht, dass man in gedankenlose, selbst emotionslose und vor allem verantwortungslose „Halbblut-Apparatschiks“ überhaupt die eigenen Gefühle investieren sollte … Und ich persönlich möchte wegen denen auch im Hinblick auf meine Gefühle nicht in den negativen Bereich rutschen – soweit bringen die mich nicht! Allerdings bin ich – nicht erst seit gestern – auch nicht mehr daran interessiert, Verständnis für die KMs aufzubringen.
    Ich rede jetzt tatsächlich nur von den KMs – denn in deren Verantwortlichkeit liegt im Föderalismus das ganze Schul-Business.
    Ja, Business (!), denn das ist es (schon seit langem, aber in den letzten Tagen ist es sehr deutlich geworden).

    Frau Merkel kann da nichts bestimmen (Föderalismus), aber ich habe ihre letzten Auftritte mal ganz genau angeschaut: Ihre Mimik und auch wie Sie teilweise darum kämpft mit wohl gewählten Worten noch gewisse „goldene Brücken“ zu bauen – allein die „Wir drehen uns am liebsten um uns selbst und darum machen wir gar nichts anderes mehr“-KMs sind zu blöde das zu erkennen (und zu nutzen für den „geordneten Rückzug“, in dem die KMs die letzte Gelegenheit gehabt HÄTTEN, ihrer hübschen Gesichter zu wahren)!

    Heute dann diese Worte von Frau Merkel: „Was sich als wissenschaftlich falsch erwiesen habe, müsse klar benannt werden. Davon hingen auch Menschenleben ab. „Beschwichtigendes Wunschdenken und populistische Verharmlosung wären nicht nur unrealistisch. Es wäre unverantwortlich.“ (dpa/ank)“
    Nachzulesen hier, ganz unten der letzte Absatz:
    https://www.gmx.net/magazine/news/coronavirus/corona-gipfel-angela-merkel-verteidigt-harte-einschnitte-35215606

    Ich denke mal, Mitte November ist der ganze – Verzeihung! – „Bums“ (=Schulen und Kitas) wieder dicht, und das bis weit ins Frühjahr hinein … Lediglich eine Notbetreuung wird es wieder geben, und so kommen die in diesem Forum schon seit Monaten gestellten Forderungen doch noch durch – nur leider spät/zu spät …
    Denn diese unnötige Verzögerung wird unnötig viele Neu-Infektionen bedeuten, und – leider, leider, Yvonne-Hase und FreundInnen, ausgerechnet DA liegt ihr richtig – wird das eben auch unnötig viele Menschenleben kosten, in allen (!) Altersklassen.
    (Ist es das wirklich wert? Um der Wirtschaft willen? Um der Entlastung von Pensions- und Rentenkassen willen? – Ihr KM-Dussel verteilt das (wirtschaftlich-finanzielle) Minus doch nur um! Aber um welchen Preis???)

    Im Frühjahr, wenn die übrig Gebliebenen dann wieder – in jeder Hinsicht – durchatmen können und anfangen die ersten Fragen zu stellen … werden sich die KMs in etwa so äußern:
    „Jaaaa, wir haben nichts falsch gemacht! Verantwortungslos gehandelt haben nach dem 29.10.2020 immer noch die BürgerInnen – sie haben sich nicht an die Regeln gehalten. Ach ja, und die doofen Lehrer haben auch nicht richtig gelüftet, obwohl wir dazu extra so einen schönen Leitfaden herausgegeben haben!“

    Ich muss zugeben, dass ich gestern nach der Pressekonferenz weder erstaunt noch überrascht war.
    Meine Erwartungen wurden lediglich erfüllt. 🙁

    Und an alle Eltern:
    Wer seine Kinder jetzt noch nicht krank gemeldet hat, sollte das schleunigst tun und sie Zuhause behalten.
    Erst mal mit Elternentschuldigung.
    Warten.
    Auf Nachfrage (das bringt schon mal einige Tage Zeitgewinn) dann beim Artzt ein telefonisches Attest einholen. Das kann erneuert werden und bringt 2 Wochen.
    Schwupp. Dann ist schon Mitte November.

    An alle:
    Dann bleiben wir aber wirklich Zuhause und halten uns an die Regeln.
    Das gilt dann nämlich auch für die Kinder, die nicht in die Schule zum Präsenzunterricht gehen.
    Anstecken können die sich ebenso bei privaten Treffen, Geburtstags- oder Halloweenparties oder beim „Chillen in der Shopping-Mall“!

    Und jetzt bleibt alle schön gesund! 🙂

  33. Stimmt es, dass Merkel die Schulen schließen wollte? Wenn das stimmt, dann hat Merkel meinen Respekt! Es ist eben doch ein Unterschied, ob eine Immobilienmaklerin, ein Jurist oder eine Naturwissenschaftlerin Corona abhandelt. Leider konnte sie sich nicht gegen die MPs durchsetzen.
    Was sind nun eigentlich die verbesserten Schutzmaßnahmen an Schulen? Ein weiteres Infoblatt zum Lüften?

  34. Liebe Redaktion,
    was ist übrigens mit dem Brief diverser Elternverbände ( Stoppt endlich die KM) an die Kanzlerin geworden? Gibt es eine Reaktion?
    Habe es nicht weiter verfolgt.
    Danke

  35. Die Aufhebung der Schulpflicht ist längst überfällig. Eltern müssen selbst entscheiden ob sie ihre Kinder per Fernunterricht oder Präsenzunterricht lernen sollen. Während Corona müssen Eltern eigenständig entscheiden dürfen und nicht die Kultusminister mit der Wirtschaft im Rücken.

  36. @K.M.

    „WIE WÄRE ES DARÜBER ZU SCHREIBEN UND ZWAR ALLE ZEITUNGEN DAS
    BUND LÄNDER GEMEINSAME VORGEHENSWEISE AN DEN TAG LEGEN SOLLTEN UND NICHT JEDER FÜR SICH“

    Lieber K.M.,

    falls Sie nur diesen Artikel oben gelesen haben, können Sie das natürlich nicht wissen.

    Falls Sie schon andere Artikel und zugehörige Kommentare gelesen haben sollten … Warum wissen Sie es NICHT?
    Darüber wurde hier schon oft berichtet und in den Kommentaren kontrovers diskutiert.

  37. Ich mache mir schon keine Gedanken mehr um den Regelbetrieb ohne Abstand, das nehme ich mittlerweile nur noch hin. Da habe ich mittlerweile resigniert.
    Ich kann es nur kaum glauben, dass es immer unfassbare wird. Bei uns finden in 2 Wochen regulär an 2 Nachmittagen noch die Elternsprechtage statt, da ist richtig Halligalli in der Schule, mit Waffeln 2 go. Und zur Krönung, auch der Tag der offenen Tür soll stattfinden.
    Gastro muss schließen und wir machen Großveranstaltungen an den Schulen in Form von EST und TDOT. Ich bin nur noch sprachlos und entsetzt…

    • Who knows…,
      das darf nicht sein! Fragen Sie bei Ihrer Schulleitung nach, wer bei Infektionen haften wird. Fordern Sie eine Gefährdungsbeurteilung, informieren Sie das Gesundheitsamt. So eine Dummheit wie an Ihrer Schule sollte Konsequenzen haben.
      Ist Ihre Leitung nicht in der Lage digitale Sprechstunden und einen Online Auftritt der Schule zu liefern? Wenn nicht, dann ist diese Leitung eine absolute Fehlbesetzung, die aus Inkompetenz Menschenleben gefährdet.

      • @Ich_bin_neu_hier

        „Nit möööööglich!“

        Doch, das ist möglich.
        Tag der offenen Tür … offene Tür ist ein fast perfekt umgesetztes Lüftungskonzept.

        Geht also.

  38. Vielen Dank für den Beitrag. Selbstverständlich sind Schulen Infektionstreiber. Den Eltern alleine steht das Recht zu zu entscheiden, ob Präsenz oder Digitalunterricht in der jetzigen corona Situation. Das ist im Zweifel eine Entscheidung auf Leben oder Tod. Wer will sich zusammenschließen? Schnell. Bitte an mich wenden unter Cvgks4@gmail.com…. Lg

  39. Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass einige der Lehrer einfach keine Lust auf den Job haben und viel lieber zu Hause bleiben würden.

    • ano nym,
      wegen Lehrerbashern wie Ihnen bleiben sicher auch bald die motiviertesten Lehrer zu Hause, die sich ohne Schutz verheizen und auch noch beschimpfen lassen sollen!

    • @ano nym: Ich dagegen kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass viele Lehrkräfte Angst um ihre Gesundheit haben. Und dass diese Angst durch gewisse Entscheidungen der Kultusministerien verstärkt wurde – und wird.

      Das legitime Ringen um einen angemessenen Gesundheitsschutz würde ich im Übrigen nicht mit einem reflexhaften Verlangen nach Schulschließungen gleichsetzen wollen, über deren Kollateralschäden Lehrkräfte leider aus eigener Anschauung fast genauso gut informiert sind wie Eltern. Das KANN man als Lehrkraft einfach nicht wollen. Aber nötig werden könnte es meiner persönlichen Befürchtung nach trotzdem, und ich für meinen Teil bin froh, dass ich das im Zweifel nicht würde entscheiden oder verantworten müssen.

  40. Klar jetzt sind die Schulen wieder Schuld. Die Kinder haben einen recht auf Bildung ganz klar.
    Im Frühjahr waren die Schulen die geschlossen wurde als erstes und was war Eltern wurden zu Lehrern mussten noch neben bei von zu Hause aus Arbeiten die Kinder hatten keinen Kontakt zu anderen.
    Fast alle Bürger haben sich an die Regeln gehalten manche mussten ja Party machen, Hochzeiten feiern mit über 300 Leuten usw. Denen haben wir es zu verdanken das es jetzt so ist. Die Lokale, Hotels usw haben ein tolles Hygiene Konzept ausgearbeitet und denen wird es zu nichte gemacht. Dann sollen die dafür gerade stehn die sich nicht an die Regeln gehalten haben.

  41. Und die Arbeitspflicht endet dann auch und wir bekommen alle ein Grundeinkommen ? Bei manchen Jobs mag das gehen aber in der Pflege, im Gesundheitswesen und auch in Lebensmittelgeschäften ist Home Office schlicht nicht möglich man kann doch nicht sagen „Hey wir hebeln das Recht der Kids auf Bildung und Sozialkontakte aus weil es einen Virus gibt, aber die Eltern gehen bitte weiter arbeiten. Kümmer sich während dessen nicht um die kleinsten und bringen das Virus von der Arbeit mit nach Hause“ was hätte das also für einen Sinn ???

  42. Was bringt das alles mit Maskenpflicht in der Schule?Bei uns in der Grundschule haben sich alle an die Pflicht gehalten,Masken auf auf dem Schulhof und mit den Hygiene Vorschriften,aber was ist nun?110 Kinder darunter auch mein 9.Jähriger Sohn sind jetzt in Quarantäne, echt super.Hätten lieber die Schulen schließen sollen.

    • @Daniela Klimt: Mir ist SEHR bewusst, dass Quarantäne für einen Neunjährigen eine ausgesprochen unangenehme Erfahrung ist, und ich wünsche Ihnen, dass diese Zeit schnell vorbeigeht und schnell vergessen ist.
      Nichtsdestotrotz erlaube ich mir die Anmerkung, dass Masken das Ansteckungsrisiko erheblich senken. Folglich:

      Lieber Masken und nur Quarantäne oder lieber keine Masken und hinterher Quarantäne + deutlich höhere Wahrscheinlichkeit, dass ihr Kind sich tatsächlich angesteckt hat: Was halten Sie für erstrebenswerter?

  43. Ich denke, man sollte bei dem Vorschlag immer auch betonen, dass die Schulpräsenzpflicht natürlich nur während der Pandemie ausgesetzt werden sollte. In normalen Zeiten halte ich sie für sehr sinnvoll.

    Was mir hier immer auffällt: Die Beiträge in der Kommentarspalte von News4teachers sind zum Teil so substantiell und gut argumentiert, dass sich so mancher Zeitungsartikel dahinter verstecken kann. Das Problem ist nur, dass wir uns hier in einer Blase befinden. Diejenigen, die wir überzeugen wollen, sind nicht hier. – Wie wäre es, wenn man die Strategie änderte? Jeder, der sich bemüßigt fühlt, stellt seine besten Alltagserfahrungen und Argumente zusammen. Dieser Beitrag wird dann ggf. etwas angepasst und zu jeder Gelegenheit in den großen Medien gepostet. – Vielleicht machen das schon viele von euch, aber es sollten vielleicht mehr sein?

    Dann frage ich mich die ganze Zeit, was die verbeamteten LehrerInnen eigentlich zu befürchten haben? Wenn deutschlandweit gestreikt werden würde, würde man wohl kaum überall Verfahren gegen sie anstreben (Stichwort: Lehrermangel). Wenn es darum ginge, dass das Gehalt ein paar Tage nicht ausgezahlt wird, dann wäre das doch für die meisten verschmerzbar, oder? Auch Einträge in die Akte können wohl die meisten riskieren, wenn sie nicht gerade SchulleiterInnen werden wollen. Bestimmt gibt es Beiträge, die ich übersehen habe. Kann mich hier jemand verlinken oder mich mit Infos versorgen? Danke!

  44. „Tritt ein Corona-Fall auf, muss die ganze Klasse in Quarantäne
    Insgesamt lernen gerade rund 50.000 der 1,65 Millionen Schüler nur von zu Hause aus. Nachweislich mit dem Covid-19-Erreger infiziert sind ungefähr 1980 von ihnen. Doch der bayerische Hygieneplan für die Schulen sieht vor, dass eine Klasse geschlossen in Quarantäne muss, sobald dort ein Coronafall auftritt. Nur bei Abschlussklassen gelten Einzelfallregeln. Von den 150.000 Lehrern sind aktuell etwa 3200 in Isolation, knapp 290 haben ein positives Testergebnis.

    Die schwäbische SPD-Abgeordnete Simone Strohmayr fordert nun neue Quarantäne-Regeln. „Bei einem Coronafall in einer Klasse sollten nur Kontaktpersonen der Kategorie eins in Quarantäne gehen“, erklärt Strohmayr gegenüber unserer Redaktion. Habe sich etwa eine Lehrkraft angesteckt, müsste man dann in der Regel nur Kinder aus der ersten Bankreihe nach Hause schicken. Sie sagt das angesichts der Tatsache, dass Schulen nicht als Hotspots für die Verbreitung des Virus gelten.
    Die Quarantäne für Schüler dauert bis zu 14 Tage. Am ersten Tag sowie zwischen dem fünften und siebten Tag werden sie auf das Virus getestet. In Quarantäne bleiben sie in der Regel auch dann, wenn die Tests negativ sind. Die SPD fordert, dass die Kinder nach dem zweiten negativen Test sofort wieder in die Schule dürfen. Auf diese Weise, so Strohmayr, könnte man erheblich besser Präsenzunterricht halten.„

    https://www.augsburger-allgemeine.de/bayern/126-Schulen-sind-wegen-Corona-wieder-komplett-dicht-id58443471.html

    (Vorsicht, Ironie!)Warum überhaupt noch Quarantäne? In Belgien arbeiten infizierte Ärzte und Pfleger weiter wegen des Personalmangels und der brisanten Lage. Vielleicht kommt man bei Lehrern da auch noch hin… Schutzmaßnahmen gibt es ja faktisch nicht, und wenn noch solche Ideen kommen…

  45. Das ganz wäre sinnvoll, wenn man die Last auf ALLE verteilt hätte.
    Keine Schließungen sondern strengere Auflagen mit Kontrollen.
    Einhaltung dieser Regeln an allen Orten, auch an den Schulen!!!

    Was kam raus? Ein Konzept, dass zu 100% auf die Mittelständler und die Großunternehmer zugeschnitten ist.
    Alle Lasten auf die Bürger, die Einzelselbständigen und die kleinen Betriebe wie z.B. Restaurants usw.
    Auch die Lehrer und Erzieher haben ihr Päckchen zu tragen bekommen. Weiter Unterricht unter völlig unhaltbaren Bedingungen.
    Anstatt für alle saures Bier zu bestellen, sollen die Einen Wasser trinken um den Anderen den Konsum von Champagner zu ermöglichen.
    Überleben ist in der Pandemie das Ziel. Gesundheitlich und wirtschaftlich.
    Das die Gewinne und Renditen nicht unter das Niveau der letzten Jahre absinken dürfen, kann nicht oberstes Ziel sein.
    Die Pandemie bringt für jeden Härten. Auch für Aktionäre und Unternehmer.
    Dann war es halt mal ein Jahr mit wenig bis keinem Gewinn.
    Arbeiter hatten auch Kurzarbeit.
    Lehrer, Krankenpfleger und viele andere haben ihre Gesundheit riskiert.
    Soloselbständige müssen teilweise von Hartz 4 leben.
    Gastwirte und kleine Geschäfte stehen vor der Pleite.
    Nur die Großen schaffen es mit Lobby und der Entlassungskeule sich von den Lasten der Pandemie weitgehend aus zu klammern.

    • Wir erfahren vom Gesundheitsamt noch nicht will, dass ein Mitglied der Schulgemeinde in Quarantäne muss. Begründung: Datenschutz. Und: Vermeidung von Hysterie an den Schulen: und: man will die Ausgrenzung und Stigmatisierung von Betroffenen verhindern. Epidemologisch schon ein cooler Ansatz

  46. Ich denke, die Aufregung legt sich schnell, da Bund und Länder sowie 98% der Eltern, Lehrer und Schüler die jetzige Lösung als beste der möglichen ansehen.

    Auch wir sind Risikogebiet…. 99%. der Lehrer und Schüler heute da. Business as usual. Elternproteste nicht bekannt.

    • Wahrscheinlich redet mit Ihnen keiner, Jonas.
      In unserem Umfeld sind Familien nur noch gestresst und genervt, viele davon auch voller Angst.

  47. Die Angst ist die Pandemie. Sorry.

    Ein respektvoller Umgang mit einem Virus ist Sinnvoll, Risikogruppen schützen ist Sinnvoll, Hygiene und Abstand ist Sinnvoll.

    Jedoch sollte man nicht vergessen, das Viren normal sind und das Corona nicht mehr verschwinden wird. Impfstoffe gegen andere Viren wie HIV oder ähnliches gibt es nach Jahrzehnten nicht. Corona ist da und bleibt. Der einzige Schutz ist ein gesundes Immunsystem und ein trainiertes Immunsystem. Andere Covid Viren die für gripale infektionen verantwortlich sind, schwächen nach Jahren/Jahrhunderten ab. Aber nur weil Menschen Krank werden und genesen, nicht weil Sie geimpft werden oder sich verstecken.
    Ich wünsche jedem Mitbürger in den nächsten Jahren eine gute Genesung nach Covid-19 und ein stärkeres Immunsystem.

    Ich bin kein Leugner, ich trage Maske und habe reduzierte Kontakte. Für unsere Gesellschaft. Aber f*** o**. Man muss durch. Es ist da und geht nicht mehr. Impfungen fehl am Platz, weil Zwangsimpfungen wird es nicht geben, abgesehen von ein wirkungsvollen Impfstoff.

    Aber Schule zu ist richtig, es Brauch eine langsame Durchsuchung und mutige Menschen. Keine Angsthasen.

  48. @ Besorgter Bürger: „Wenn in einigen Wochen die Zahlen nicht runter gehen, wissen wir, woher die 75% kommen: Schulen und Arbeit.“

    Stimmt genau, das habe ich so ähnlich gestern schon an anderer Stelle auch geschrieben.
    Man kann diese Entwicklung in Frankreich und Spanien ablesen: Die Maßnahmen sind weitaus strenger als hier, werden quasi wöchentlich weiter verschärft und die Zahlen gehen trotzdem nach oben, weil dort eben auch die Schulen weiterhin offen sind…

    • „.., weil dort eben auch die Schulen weiterhin offen sind…“
      Schön, dass Sie so genau wissen, woran alles liegt. Wozu brauchen wir überhaupt noch Virologen, Mediziner, Politiker usw.?

  49. Ich denke, dass sie Schulen nicht geschlossen werden. Merkel und Co. haben eine Abwägung vorgenommen und sich für das kleinere Übel entschieden. Die Arbeitgeber und überforderten Eltern haben das Spiel gewonnen. Leider wissen wir auch heute noch nicht, welchen Ausgang es mal für die Kinder nehmen wird, die eine Infektion durchgemacht haben. Man wird dann Herzinfarkte und Schlaganfälle nicht mehr mit der Covid-Infektion in Verbindung bringen. Zumal Kinder so gut wie gar nicht getestet werden. Man will lieber nicht wissen, welches Ausmaß das Ganze tatsächlich hat.

  50. „Die Direktorin lief daraufhin durch die Schulgänge, mit Tränen in den Augen, und mahnte die Schüler:“ bleibt zu Hause, ich würde die Schule schließen, aber das Gesundheitsamt und der Kultusminister zwingen uns die Schule offen zu lassen, ich kann euch nicht verbieten in die Schule zu kommen, aber bitte bleibt zu Hause, zu eurem eigenen Schutz und eurer Familien!“

    Leute, was ist hier eigentlich los????
    Wo sind die sonst ach-so-kritische Journalisten, die sich immer begierig auf jeden popeligen Skandal stürzen, diesen bis zum Erbrechen ausbauen, um künstlich Empörung zu schüren??
    Hier gibt es eine echten Skandal, der im juristischen Sinne als vorsätzlicher Versuch der massiven Körperverletzung oder des Totschlags bewertet werden könnte. Und plötzlich schweigen die Blätter und Sender.
    Habe mehrfach versucht, die regionalen Zeitungen und Sender in Bielefeld (Neue Westfälische, Westfalenblatt und Radio Bielefeld – ja, es darf denen ruhig peinlich sein, sich hier demonstrativ nicht gekümmert zu haben) auf diesen Skandal anzusetzen. Was folgte war keine Berichterstattung oder Berichte im Sinne des KM der Fr Gebauer….zum Brechen ist die schleimige Positionierung des WDR-Fensterprogramms „Lokalzeit OWL“, in der quasi systemkonform der Blödsinn der Landesregierung malmodiert wird. Unfassbar!!!!
    Ber Baum brennt dermaßen, dass uns bereits der Angstschweiß ausbricht. Weder SuS noch LuL noch die jeweiligen Angehörigen sind länger bereit, unter unveränderten Bedingungen weiter zu machen.

  51. In unserer kleinen Grundschule kann zwar, bei 28 Schülern, kein Abstand eingehalten werden, jedoch Hände waschen und Maske tragen stellen kein Problem dar.
    Gelüftet wird auch regelmäßig, mehr kann man nicht tun!
    Ich bin Handelfachwirtin und mich fragt auch keiner, mit wie vielen fremden Menschen ich täglich zu tun habe.
    Ich trage täglich meine Maske für 6 Stunden und finde, es gibt schlimmeres!
    Klar, mein Sohn (8) findet es nicht toll, fügt sich aber in sein Schicksal.
    Ich bin gegen eine Schulschliessung.
    Ich bin keine Lehrerin und wir hatten unendliche Diskussionen über den Schulstoff, den ich, im Frühjahr, vermitteln sollte.
    Außerdem müssen hier die meisten nicht berufstätig sein, ich wüsste im Moment nicht ,wohin mit meinen Kindern, Großeltern sind ja tabu und ich bin alleinerziehend!!!
    Ach ja, einen Fernunterricht gibt es in der Grundschule leider nicht, da sind die Eltern auf sich allein gestellt….

  52. Ich bin auch für die Aussetzung der Schulpflicht, dann können die besorgten Bürger sich mit ihren Kindern Zuhause verschanzen und es wird einfacher die AHA Regeln im Unterricht einzuhalten.

  53. Da bin ich aber froh, dass es ausreichend Beatmungsgeräte gibt.
    Ich als Integrationskraft muss noch zu Vertretung in andere Schulen. Das muss man nicht verstehen, wir betreuen teilweise kranke Kinder ohne Abstand. Aber unsere Politiker versuchen alles, um ein Ausbreiten des Virus zu verhindern. Da kann ich nur lachen.

  54. Ich bin auch absolut für die Anschaffung der Präsenzpflicht an Schulen für diese Zeit.

    Es wird Schüler geben, denen das nicht gut tut und es wird Schüler geben, denen es sogar besser damit geht.

    Vor allem ist es doch eine entschärfung der Lage. Wenn weniger Kinder im Unterricht sitzen ist doch allen geholfen.

    Ich bin Hausfrau und meine Tochter aus der 2ten Klasse wird aufgrund eines Attestes zuhause unterrichtet. Sie hatte ein recht schlechtes erstes Zeugnis und ist nun, durch die einzelbetreuung viel besser bei der Sache.
    Die Lehrerin war auch begeistert von den Fortschritten, die sie bei der leistungsdiagnose gesehen hat.

    Also wir gefährden uns nicht, andere nicht und meine Tochter lernt zuhause besser.

  55. Wichtig ist das die meisten Staatsdiener in ihren Amtsstuben hinter verschlossenen Türen sitzen und keine Präsenz von Bürgern zulassen. Da drängt sich der Verdacht einer privilegierten Klasse auf.

    • Lehrer gehören doch auch laut “ Bevölkerung“ zur privilegierten Klasse ?
      Was stimmt hier nicht?
      Ich bin seit über 40 Jahren braver Staatsdiener! Was hab ich nun davon?

      • Prämie für 40 Dienstjahre und einen Tag frei:)
        Nicht zu vergessen die Urkunde, die gerahmt auf dem „stillen Örtchen“ richtig ‚was her macht.

  56. Guten Abend, also Frau Merkel doch über Leichen? Ich verstehe die Wirtschaft muss weiter laufen, obwohl sie Frau Merkel ersten lockdaun begründet haben das Gesundheit vor geht alles bis hier hin verständlich. Aber was ist jetzt kaputt gegangen? Sie scheinen mir zu lang an der Macht zu sein, sie verlieren die Realität. Und das schlimmste finde ich das sie das Volk was sie eigentlich vertreten sollten aufs übelst verarschen sie vergessen das Kinder Eltern und gross Eltern haben und das eure virologen gesagst haben das Corona unter Kindern genau so weiter gegeben wird wie bei Erwachsenen. Sage ihnen jetzt schon der Schuss geht nach hinten los. So Frau Merkel und die Schutzmaßnahmen die sie denn Kindern zum frass geben, ist das ihr ernst? Ich arbeite als Busfahrer ich weiß wovon ich spreche ich sehe das elend jeden Tag fahre ausschließlich Schüler und verbringe viel Zeit vor der Schule und jetzt halten sie sich gut fest, da sitzen 80-90 Schüler drin und die Lüftung ist dei der 95% Fehlanzeige Fenster gibs bei meisten Bussen garnicht. Leider kann mann nicht Busse und Fahrer herzaubern, also es muss wie sie sagen um jeden Preis geschein Frau Merkel? Was nützen die Maßnahmen in der Schule wenn der Weg dahin schon so beschwerlich ist (lach) Wenn die bis dahin es noch schaffen nach dem die mit 6 Mann nach der Schule oder Pausen die zigarette geteilt haben. Wie wollen sie alles das gesamt Paket kontrollieren Frau Merkel? Das ist unmöglich! Und sie stellen vielen Leute wie mich nicht mal vor der Wahl selbst zu entscheiden ob ich meine drei Kinder in die Hölle schicken soll. Aber das schöne denken sie Frau Merkel fein raus aus der Sache zu sein in dem sie die Verantwortung an ihren Ministern abgegeben haben. Beschämend Frau Merkel! Lächerlich! Sie verkaufen ihr Volk für Dumm. Wo ist da die Deutsche Einheit im Kampf gegen den Virus?!

    • Da muss ich Frau Merkel in Schutz nehmen! Schulpolitik ist leider Ländersache! Da kann sie nur empfehlen aber nicht anordnen ! Da ist sie machtlos! SORRY!

  57. Ja, der Unterschied ist: Applaus und Prämien für die Krankenschwestern. Begründung: Mehrbelastung und hohes Infektionsrisiko… ABER die Lehrer bekommen keinen Applaus und keine Prämien – bei gleichen Rahmenbedingungen. Dies ist aus meiner Sicht nicht fair!!! oder wurden Lehrer auch schon als „Helden“ bezeichnet…. unglaublich.

  58. Eines wird Corona auf jeden Fall schaffen…das Gefälle zwischen Arm und Reich wird größer und das Bildungsniveau Deutschlands wird sinken. Herzlichen Glückwunsch

  59. Lasst einfach Eure Kinder krank schreiben, anstatt sie während einer Pandemie in Virenschleudern wie überfüllte Schulbusse und Klassenzimmer zu zwingen. Lehrer, lasst Euch krankschreiben. Stiller Protest kann auch wirksam sein.

  60. Wo ich das gehört habe das die Schulen nicht schließen war ich sehr geschockt, den das habe ich nicht erwartet! Habe 2 Kinder die in der Grundschule gehen und habe ganz große Sorge um die und die einfach befreien kann ich leider nicht .

  61. Soll der Artikel jetzt pro Schutz für Lehrer und Erzieher sein oder Futter für Verschwörungstheorien? Parties und Reisen sind okay, Bildung und KiTa (24% der nachvollziehbaren Infektionsketten) sind böse? Bitte was ist das für eine Verdrehung von Fakten? Entweder habe ich den Sarkasmus nicht verstanden, oder hier wird hinten rum suggeriert, dass es okay ist, sich außerhalb von Bildungseinrichtung und KiTa zu treffen – bei 34% nachgewiesener Infektionsrate im privaten Umfeld. Sorry, aber das ist Schwachsinn.

  62. Das ist echt unverantwortlich ich bin selbst noch in der Schule und das ist ohne irgendwelche Maßnahmen in meiner klasse hab viele die Maske unter der Nase oder sonnst was wir haben keinen abstand weil wir zu 2 an diesen doppeltischen sitzen
    In den Waschräumen ist meistens weder Seife noch papier und in Sport hat keiner ne Maske auf und auch kein Abstand
    Viele Lehrer ziehen die Masken ab mit Begründung sie hätten ja den Abstand zu uns und laufen teilweise ohne durch den Raum was meiner Meinung nach den Schülern gegen über sehr ungerecht ist da wir ja nichts dafür können keinen Mindestabstand zu haben und in den Pausen dürfen wie trotz Abstand die Masken trotzdem nicht abmachen um zu atmen

    • Bitte teile folgende Petition zahlreicher Elternverbände, Verbände und Einzelpersonen in den deinen sozialen Netzwerken – mache bitte deine Mitschüler*innen darauf aufmerksam. Die Unterzeichner versuchen alles zu tun, was möglich ist, um die Öffentlichkeit auf die Missstände aufmerksam zu machen und die politischen Prozesse in Gang zu setzen – auch, wenn es wie ein Kampf gegen Windmühlen erscheint:

      Link: https://www.openpetition.de/petition/online/bildungsgerechtigkeit-und-gesundheitsschutz-in-der-pandemie

      • Nein, diese Petition unterstütze ich nicht.
        Dieses ellenlange Schreiben der Landeselterschaften und des BER mit unendlichen Forderungen, die an den KM bereits jetzt abperlen, führt auch wieder nicht die Situation der Risikogruppen mit.
        Risikogruppen bleiben auch in dieser Petition Bittsteller. Wenn es gut läuft wird dann den Risikogruppen eine FFP2 Maske spendiert und die Zahlen werden transparent gemacht. Punkt 10 dieses offenen Briefes
        Das ist KEIN Schutz sondern zeugt auch bei diesen Vertretungen von Ignoranz.

        • Doch, die Position der Risikogruppen haben die LandeseltersprecherInnen bislang immer versucht zu kommunizieren, sofern es mir bekannt ist. Es gibt unter den ElternvertreterInnen und AktivistInnen des Bündnisses selbst Risikopatienten. Die Petition ist ein wichtiges Instrument. Bitte unterstützen Sie es, damit der politische Prozess in Gang kommt.

  63. Erstaunlich, dass sich hier eigentlich so gut wie keine Gedanken über die Kinder gemacht wird. Im 6 Monate andauernden Lockdown sind einige Kinder auf der Strecke geblieben. Sie werden diese Lücken ihr ganzes Leben nicht mehr schließen können. Das verdanken wir der absoluten Bildungsungerechtigkeit in diesem Land. LuL machen einen guten Job, sollten aber ihre privilegierte Position nicht außer acht lassen. Was sagt die Kassiererin, die nicht nur 25 SuS in unmittelbarer Nähe hat? Ihr Job ist nicht sicher, sie wird auch keine Prämie oder Lohnerhöhung in pandemiezeiten erhalten. Von Arbeitsschutz spricht hier auch keiner.
    Liebe LuL, am besten sie setzen sich verstärkt für eine Lohnfortzahlung für Eltern während Quarantäne oder Wechselunterricht ein, dann würden auch deutlich weniger Eltern ihre Kinder in die Schule bringen.

    • In welchem Land leben Sie denn? In Deutschland gab es keinen 6monatigen Lockdown. In NRW z. B. waren die Schulen 3 Wochen zu, dann kam das rollierende System. Wenn man natürlich reguläre Ferienzeiten mitzählt, kann man schon mal zu solch verqueren Zahlen kommen.

      • Na so ganz stimmen die Zeiten in NRW (6 Monate vs. 3 Wochen) nicht.

        Ab 16. März Schulen zu und dann Ende April kamen Grundschulen und im rollierenden System Abi-/ sonstige Abschlussklassen wieder. Die Sek I dann Jahrgangsweise sehr gestreckt.
        Seit dem 16.03. gabe es bei uns in der Einführungsphase bis zum Schuljahresende zwei (!) Tage Präsenzunterricht. Klasse 9 dann schon vier Tage. Q1 zumindest elf Tage.
        Das „Lernen auf Distanz“ war ein Improvisationstheater.

        Vom „Wert“ des Versetzungszeugnisses im Schuljahr 2019/2019 mit „Coronastempel“ möchte ich gar nicht erst anfangen.

      • Und die Notgruppen Betreuung lief die ganze Zeit, auch für Kinder aus „prekären Verhältnissen“, und auch während der Osterferien.
        Die Sommerschule wurde zwar angeboten, aber kaum wahrgenommen.

    • @M,
      ich habe in diesem Forum schon sehr ausführlich, unter dem Artikel zur Arbeitszeit der Lehrer, den Unterschied der Situation eines Lehrers lm Vergleich zur Situation im Verkauf, Stellung genommen. Vielleicht, besser gesagt unbedingt dort unter “ Karin“ nachlesen. Langer, ausführlicher Beitrag dazu! Ein Vergleich von verschiedenen Berufen ist schwer möglich, vor allem wenn man die Situation des anderen nicht tatsächlich über Stunden miterlebt!

    • Zur Ergänzung,
      was nützt mir mein sicherer Job, wenn ich als Sklave meines DIENSTHERRN, dieser großen Gefahr, sehenden Auges , ausgesetzt werde! Zudem war bei den Lehrern in den letzten Monaten , ausser den immer überall vorhandenen schwarzen Schafen, Mehrbelastung an Arbeitzeit in großer Menge vorhanden!
      Ich habe schon oft an Ausstieg gedacht aus reinem Selbstschutz!
      In der freien Wirtschaft finde ich keinen gleichwertigen Job, vor allem in meinem Alter!
      Laut PK geht es im Übrigen nicht mehr um Bildung in den Schulen ( Augenwischerei!) sondern nur darum ,Kinder/Jugendliche zu versorgen, um den Eltern das Arbeiten zu ermöglichen! Aussage von Herrn Söder “ Unterricht kann auch in Turnhallen stattfinden, hauptsache er findet statt! ( Nicht wortgetreu aber ich denke im Sinn entsprechend)
      Wer sinnvollen Unterricht vorbereitet und halten möchte, weiss um die Unmöglichkeit von Unterricht in “ Turnhallen“ !, Also doch Turnhalle? Mit Abstand alle Gymnastik , aber langsaaaaam, so dass keiner schwitzt und ausser Atem kommt „Aerosle“, ihr wisst ja, was das ist und nicht vergessen, auch Turnhallen sind teilweise sehr schlecht zu belüften! Ich denke, viele können sich noch an den Mief in den Hallen erinnern, welcher einen vor Unterrichtbeginn empfing, schon damals als Schüler!

  64. Ich sehe die Schule auch nicht als sicheren Ort. In den Klassen können und werden die Abstände an den Plätzen nicht eingehalten. Man sitzt Schulter an Schulter mit seinem Sitznachbarn und mit wenig Abstand zum Vordermann, die Schülerströme zu Unterrichtsbeginn und Ende werden nicht reguliert. An der Schule meiner Tochter scheint mir das Hygienekonzept darin zu bestehen, dass die Schüler von früh bis spät, teilweise von 7.50h bis 16.30h immer und überall, im Klassenzimmer, im Schulgebäude und auf dem Pausenhof Masken tragen, es wird nicht alle 20 Minuten gelüftet, sondern die Fenster sind immer offen, jetzt im Oktober, und es wird noch kälter, die Schüler sitzen den ganzen Tag in dicken Jacken und Mänteln im Klassenzimmer, von 2 weiteren Schulen weiss ich, dass die Kinder Decken und Wärmflaschen mitnehmen, es wird empfohlen Skiunterwäsche zu tragen…. Als größtes Problem sehe ich aber den Schulweg, um 6.30h am Bahnhof geht es los in überfüllten Zügen mit beschlagenen Scheiben, in überfüllten Bussen und Strassenbahnen. Was, wenn die 75% der Infektionsketten, die nicht nachvollzogen werden können gerade die Kontakte sind, die dort stattfinden, was nicht unwahrscheinlich ist, was aber mit keinem Wort und von niemandem erwähnt wird. Kontakte sollen vermieden werden, damit rechtfertigt die Politik die jetzt wieder ergriffenen Massnahmen und schließt Gastronomie, Fitnessstudios, Tanzschulen….verbietet Freizeitsport pauschal und straft gerade die, die Hygienekonzepte ausgearbeitet und angewendet haben
    ohne Nachweis, dass sich dort überhaupt vermehrt Menschen angesteckt haben. Die Schulen und Kitas müssen geöffnet bleiben sagt die Politik, nicht etwa weil sie ihren Bildungsauftrag erfüllen will, sondern weil die Situation in den Familien nicht nochmal so extrem werden soll wie im ersten Halbjahr. Was ja in Ordnung wäre, wenn die Schulen die erforderlichen Massnahmen und Auflagen was Hygiene und Sicherheit betrifft umsetzen würden und das auch genauso streng kontrolliert werden würde wie anderswo. Und warum sorgt die Politik nicht dafür, dass unsere Kinder sicher in die Schule kommen? Warum werden nicht mehr Busse eingesetzt, warum kann ein Zug nicht noch einen zusätzlichen Wagon anhängen und warum interessiert es niemand welche
    nicht nachvollziehbaren Kontakte unsere Kinder auf dem Schulweg haben, wogegen man sich privat nirgends erwischen lassen darf, wenn man in einer Gruppe unterwegs ist und jetzt auch noch angedroht wird, dass man auch zuhause kontrolliert werden soll…. Wir wollen alle dazu beitragen und unseren Teil leisten, damit wir diese Krise überstehen, erwarten aber von der Politik als mündige Bürger behandelt zu werden, ein Ende des jetzt schon lange vorherrschenden Tones mit Drohungen, Androhen von Strafen und jetzt auch noch Überwachung…das kann nicht der richtige Weg sein.

  65. Woher nehmen eigentlich die vielen Lobbyisten der zahlreichen Berufsverbände die gesicherte Erkenntnis, dass ihre Branche nicht zu den Treibern des Infektionsgeschehens gehören?
    So wie ich das sehe, sind diese Aussagen mehr Wunsch als wirklichkeit. Da die Infektionsketten nach Aussage des Verbandes der Ärzte im öffentlichen Gesundheitswesen zu 75% bundesweit nicht mehr nachvollziehbar sind, kann überhaupt nicht mehr festgestelt werden, wer sich wann, wo und beim wem infiziert hat. Somit können die Infektionsherde (Cluster) nicht definiert werden und es bleibt bei Einzelfällen, die sich im privaten Umfeld infiziert haben müssen.

    Wenn die Hygienemaßnahmen, die im Sommer eine stärkere Ausbreitung des Virus im Sommer verhindert haben, jetzt nicht mehr zu Eindämmung der Ausbreitung des Virus ausreichen, wer ist dann schuld? Die Hygienemaßnahmen oder das Virus. Ich glaube nicht, dass das Virus darauf Rücksicht nimmt, dass z.B. die Gastrobranche an der Armortisierung der Kosten für die Schutzmaßnahmen starkes Interesse. Es kann folglich nur darum gehen, Menschenansammlungen – egal wo – zu vermeiden. Also weder Orte noch gelegenheiten zu bieten, sich in größeren Gruppen zu treffen.

    Wenn das gelingt, dann gibt es nur eine Ausnahme. Und die hat den großen Vorteil, dass dort die Verbreitung des Virus in einem klar definierten Rahmen abläuft. Es müsste zur Eindämmung nur auf einen 24-stündigen Internatsbetrieb umgestellt werden, damit es keine Kontakte zum schulischen Umfeld gibt. Warum sollte sich das Virus Wirtstiere aussuchen, die isoliert sind bzw. nur wenige andere wirtstiere treffen, wenn es auf der anderen seite große Herden dicht gedränkter Wirtstiere an einem Ort mit vielen Sozialkontakten vorfindet?

    Clevere Strategie – nicht wahr? Schule = Luderplatz der Pandemie.

  66. Warum wird eigentlich die Diskussion nur für Schulen geführt. In den Grundschulen gehen sehr viele Kinder nach der Schule in den Schulhort. Dort existiert häufig keine Maskenpflicht und die Jahrgänge werden bunt durcheinander gemischt; die empfohlenen Gruppengrößen aufgrund Personalmangel überschritten. Morgens müssen die SuS eine Maske aufsetzen, wenn sie vom Klassenraum zur Toilette gehen und nachmittags tun alle so als wenn es Covid19 gar nicht geben würde. Solange diese Thematik nicht zusammen gedacht wird, kann ich über viele „Lösungen“ in den (Grund-)Schulen nur den Kopf schütteln. Erstklässler in Brandenburg müssen jetzt zwei Tage vormittags im Unterricht eine Maske tragen, wenn ein Schüler Kontakt zu einem an Covid19 Erkrankten hatte. Man könnte in Tränen ausbrechen, wenn man die Kleinen da so sitzen sieht. Und dann im Hort -> siehe oben.

    • Weil es in vielen Bundesländen den „Schulhort“ qua Definition nicht gibt. In NRWsind die Schulhorte aufgelöst worden und die Mittel in die OGS – also die Früh- und Nachmittagsbetreuung umgelenkt worden. Die OGS ist kein schulischer Bereich, für den die Landesregierung zuständig ist. Die betreuung in der OGS unterliegt der Gemeinde, die sie eingerichtet hat.

  67. Ich glaube schon dass es auch durch Schulen verstärkt zu ansteigenden Zahlen kommt..nur das wird vielleicht gar nicht so bekannt.

    In meiner Schule gibt es zwei positiv getestete vom Schulpersonal..die eine Person unterrichtet mindestens zwei Klassen.. In einer Klasse sind beide Personen immer anwesend. Beide Personen befinden sich nun in Quarantäne. Doch die Schüler bzw der Kohort nicht. Weil ja die AHA + L Regeln eingehalten wurden.

    Die Frage ist nur warum sind diese beiden Personen in positiv?

    Anderer positiver Fall an der Schule meines Kindes..Dort ist nun eine ganze Klasse plus Betreuungseinrichtung und einige vom Lehrer und Betreuungspersonal in Quarantäne. Dort wird nun gewartet auf weitere Testergebnisse, denn dies könnte Auswirkungen haben auf weitere Klassen. Diese Schüler laufen aber weiter fröhlich rum..sprich auch nach der Schule…man hofft da nur dass nun nichts nach kommt. Denn dann ist das Kind eh in den Brunnen gefallen…und somit hat sich eventuell wieder was weiter verbreitet..so schnell geht das dann.

    Und nun nochmal worüber ich mir auch Gedanken gemacht habe.

    Die aktuellen Zahlen sind ja heute über 18.000.
    Doch der R- Wert gesunken.
    Dieser Zeigt ja immer das Geschehen vor ca. 10 Tagen an.

    Wenn ich mich recht dran erinnere…waren da nicht Herbstferien
    Und die Schulen zu?

    Auch im Sommer hatten wir sehr lange Ferien..versetzt über Wochen da ja nicht überall die gleiche Ferienzeit beginnt bzw endet..
    Und davor war der Schulbetrieb nicht all zu lange im Regelbetrieb..

    Die Zahlen waren zu dieser Zeit ja sehr niedrig..obwohl die Menschen sich wieder getroffen haben und auch vereist sind..
    Es hat doch fast alles wieder stattgefunden..mit der Einhaltung von Schutzmaßnahmen.
    Das kann doch nicht nur an den warmen Temperaturen und der frischen Luft gelegen haben.

    Wenn man dies alles nun mal auf die nun rasant steigenden Zahlen mit einfließen lässt,
    frage ich mich schon, ob die große Schulveranstaltung mit den so toll umsetzbaren Schutzmaßnahmen vielleicht doch einiges zum Infektionsgeschegen beitragen?

    • Wie, die eine Person unterichtet in zwei Klassen? – Paradiesische Zustände, im regelfall hat man bei vollem Deputat so circa sechs bis acht Klassen bzw. Kurse mit denen man Wichteln darf.

  68. Nach einer durchgegrübelten Nacht bin ich jetzt zu folgendem Ergebnis gekommen. Es geht nicht um die Infektionsvermeidung. Dafür ist es längst zu spät, Gesundheitsämter kommen nicht mehr nach, eine Impfung steht auch nicht wirklich in Aussicht und es werden sich voraussichtlich in den kommenden Wochen sehr viele Menschen in Deutschland und Europa infizieren. Jetzt geht es in erster Linie darum, die Infektionen an den unkritischeren Stellen zuzulassen und an den kritischen Stellen zu unterbinden. Es geht darum, die Schulen möglichst ohne Schutz offenzuhalten und andere Stellen schließen. Das Beherbergungsverbot nach den Herbstferien hält vor allem die reiselustigen Rentner in Schach, den die Kinder der Familien sitzen ja zum Immunisieren in überfüllten Klassenräumen. Die verreisen nicht. Auch in Restaurants habe ich in den vergangenen Wochen eher ältere Menschen in größeren Grüppchen an Tischen sitzen sehen, als junge Familien. Das macht also auch Sinn. Auffällig erscheint mir auch, dass sich Virologen zum Thema Schule gar nicht mehr äußern. Entweder man hat es ihnen verboten, oder sie raten sogar der Regierung dazu, die junge Bevölkerung zu immunisieren. Zudem hat die WHO vor kurzem davor gewarnt die Immunisierung der Bevölkerung in Europa bewusst in Kauf zu nehmen. Aber wieso muss die WHO warnen, wenn es nicht auch Pläne gibt. So wie es aussieht schon, denn selbst in Frankreich sind die Schulen noch geöffnet. Hier im Portal wird immer wirtschaftlich argumentiert. Sicherlich spielt das eine Rolle, aber warum sollte es der Wirtschaft schaden, wenn man die älteren Kinder selbständig im online Unterricht lernen lässt. Oder müssen dafür die Eltern zu Hause bleibe (wenn sie nicht sowieso schon im Homeoffice sitzen) und Händchenhalten? Die Schüler schickt man also wie eine Herde Schäfchen mal ohne mal Mit Mundschutz in die Schule, damit man von Hygienemaßnahmen reden kann und die Schulpflicht wird weiter aufrecht erhalten, und damit die Gefahr gebannt, dass es irgendwann mal dünn werden könnte mit dem freiwilligen Immunisieren der jungen Bevölkerung. Aber ein wesentlicher Aspekt wird bei dieser Strategie außer Acht gelassen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Großeltern ein weiteres mal in Kauf nehmen, ihre Enkelkinder über eine längere Zeitspanne nicht kontaktieren zu können. In meinem Umfeld sind die Menschen zu vielen Kompromissen bereit, aber nicht zu diesem. Denn es ist kein Ende in Aussicht. Uns das wird wiederum doch dazu führen, dass die Sterberate trotz aller gutgemeinter Immunisierung in die Höhe schnellen wird.
    Noch eine Frage an Alle. Welche Rolle spielt eigentlich die Presse in den vergangenen Monaten? Warum wird nur einseitig oder gar nicht zum Thema Schule informiert. Mir macht diese einseitige Informationspolitik inzwischen mehr Angst als das Coronavirus.

  69. Kleine Grundschule…hab ich vergessen zu erwähnen.

    Glücklicherweise nur in zwei Klassen Unterricht, wenn man die Vertretungsstunden nicht mit einbezieht.

    Sind in dem Fall vielleicht wirklich paradiesische Zustände.

    Aber auch im Paradies wütet das Virus

    …vielleicht gerade unkontrolliert….

  70. Ich glaube es ist eine Versachlichung nötig, zumal mir manche Behauptungen doch sehr „unsicher“ in ihrer Überprüfbarkeit zu sein scheinen.
    Im nachfolgenden Link zur Deutschen Ärztezeitung finden alle Interessierten (von Babyhort -sogar schon pränatal- Grundschule, Sek I und Sek II) Informationen, die unsere ganze Diskussion, samt den Behauptungen über nicht infektiöse oder nicht erkrankende Kinder, auf ein neues Niveau hebt. Ich bin gespannt, was die KuMi Konferenz nach diesen Ergebnissen verkünden wird:

    https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/117871/Bayern-Sechsmal-mehr-Kinder-mit-SARS-CoV-2-infiziert-als-gemeldet

  71. Ihr werdet sehen ,aus November wird Dezember, es werden urplötzlich die diskutierten Weihnachtsferien verlängert dann sind wir im Januar die Zahlen sinken,in einen englischsprachigen Bericht mit einer Studie aus Korea,wo übrigens positiv getestete kinder stationär behalten werden,bis Test negativ erst dann entlassen ,nicht nur koreanische Wissenschaftler Nein internationale Wissenschaftler waren mit daran beteiligt,in 22 Krankenhäuser in korea sind Kinder unter 21 Jahren,wovon ca 20 %asymptomatisch blieben,ca 25 %während krankenhausaufenthalt Symptome entwickelten leichte!wie ihr wisst tun sich selbst bei uns Erwachsene schwer Grippe grippaler Infekt oder corona ,der Rest würde mit Symptomen aufgenommen.nun der Clou, da die Kids da waren,könnten richtige Studien zu den Thema voran und Kinder nachvollzogen werden,dabei stellten die Wissenschaftler fest,dass infizierte Kids zwischen 3 Tagen bis 18 Tage Viren abgeben abgeben können,ihre viruslast mit Hals,Nasen rachenraum viel höher ist ,wie bei Erwachsenen auf Intensivstation mit corona,so nun kommt es obendrein,dass die ganze Kette erst ersichtlich wird nach 6 Wochen,jeder mit Verstand weiss,wie dieser Mini lockdown endet,die Hölle ist weiter geöffnet,kommt bitte nicht,ja dann wären die Lehrer dich auch,das nette Tierchen ist doch sehr viel länger im Umlauf wie bekannt,in Frankreich würde schon Ende November 1 Fall bekannt,Italien Dezember,nun war bei Winter da hat keiner an so etwas gedacht,ich wette viele Lehrer haben unbemerkt schon durch,dass Problem geh heut zum Kinderarzt sagst ich war da und da sehr hohe Zahlen da macht keiner einen Test freiwillig erst nach Hartnäckigkeit,weil unsere virologen gezweiteilt sind einer sagt so der andere so,wir sind in bayern 6 Woche Schule seht die Zahlen,es sind so viele unentdeckt, wehe wehe wenn ich auf das Ende sehe.man kann Politiker seine Zweifel per Mail senden am Anfang Reaktion ja nun mittlerweile das Schweigen der lämmer sie wollen ihre Versäumnisse was digitale Schule angeht nicht eingestehen,so spielen sie ihr spielchen an falscher Stelle,schaut euch cz an mit Finger wird auf sie gezeigt weil explodieren,jedoch die Schulen waren die ersten welche in homeschule gegangen sind,warum funktioniert es dort bei uns nicht,aber Vergleiche mit Schweden,Dänemark,estland was Schule angeht ziehen,die stehen paar treppchen wie wir und china ,korea usw sowieso,da technologisch haushoch überlegen sind, wir sind was das angeht ein Entwicklungsland

  72. Aktuelle Studie, die richtig gelesen nochmal Futter gegen die Behauptung liefert, dass Kinder keine Corona-Überträger sind:

    https://www.n-tv.de/panorama/Antikoerperstudie-deckt-Dunkelziffer-bei-Kindern-auf-article22136589.html

    Ach, was sollst!!!! Es hilft eh nix….die ziehen ihren Stiefel durch und fahren uns alle an die Wand. Neige nicht zu Verschwörungstheorien….aber dieses Maß an Dummheit kann eigentlich bei keinem Menschen mit durchschnittlichem Intelligenzniveau vermutet werden….daher: „Es scheint ein Plan dahinter zu stecken!“ (Zynismus aus!)

  73. Hallo .sind Kinder und Lehrer keine Menschen ?? Setzt die Schulpflicht ab .Schule ist in meinen Augen die größere Massenveranstaltung und Corona kommt so in die Familien.klar gibt es Eltern die auf die Betreuung angewiesen sind aber da muss der Staat was tun .mfg eine besorgte Mutter und Krankenschwester

  74. Was ist los mit euch? Habt ihr schon von der labber keine scheisse Pflicht gehört? Wer seine Kinder nicht in die Schule schicken möchte, tut es einfach nicht. Punkt. Alles weitere klärt man später. Wenn es keine Rechte mehr gibt, fallen die Pflichten auch aus.

  75. @einfach ich: eine temporäre Aussetzung der Präsenzpflicht bedeutet ja eben nicht, dass die Schulen geschlossen sind, sondern dass Eltern entscheiden ob sie ihre Kinder in dieses Szenario schicken…

    In Zeiten der Pandemie in der wir fest damit rechnen können daß der Arbeits- und damit der Gesundheitsschutz an Schulen per Gesetz ausfällt und keine Maßnahmen wie z. B. Lüftungsanlagen erfolgeb, muss die Teilnahme an diesen unethischen Durchseuchungskonzept, freiwillig sein!

    • Sehr geehrte Katharina,

      wir haben in unserem Beitrag keine Grafik des RKI über Orte der Ansteckung zitiert.

      Herzliche Grüße
      Die Redaktion

    • Möglicherweise sind die Schulen dort unter „Ausbildungsstätte“ eingruppiert?
      Vielleicht zaubern sie ja demnächst eine eigene Kategorie, sobald die Fallzahlen steigen… Trotzdem danke für den informativen Link.

  76. Man war ich doof. Den ganzen Sommer über habe ich mich zusammen mit meiner Familie brav an die Corona-Regeln gehalten. Unsere sozialen Kontakte haben wir bis auf beste Freunde ganz heruntergefahren und uns immer brav und übereifrig an die vorgegebenen Mundschutzregeln gehalten, selbst bei Markteinkäufen. Drei unserer gebuchten Urlaube haben wir platzen lassen, ohne dafür einen Cent zurückerstattet zu bekommen. Unseren zweiwöchiger Sommerurlaub an der Algarve haben wir auf Söders Empfehlung hin durch einen 5tägigen Aufenthalt im doofen Niederbayern ersetzt. Wir haben versucht aus Allem das Beste zu machen, uns an den quakenden Fröschen im Teich erfreut und darauf gezählt, dass unser Land uns nach besten Wissen und Gewissen schützen möchte. Wenn ich gewusst hätte, dass man uns nach den Sommerferien mittels Schulpflicht zwangsimmunisieren möchte, hätte ich das alles nicht mitgemacht. Ich hätte diesen Sommer noch einmal so richtig einen drauf gemacht-das Leben mit meiner Familie genossen. Dann würde es mir jetzt besser gehen und ich könnte diese heuchlerischen Reden von Kretschmann, Söder und Merkel, man solle gut achtgeben (Schulen werden dabei nicht erwähnt) besser ertragen.
    Apropo. Wo steigt denn heute Abend eine fette Halloween Party?

    • wie, gibt es das Virus jetzt in den Varianten „süß“ und „sauer“? Und wenn es unterschiedliche Geschmäcker hat, warum verleiren dann viele Infizierte Geruchs- und Geschmackssinn?

      Es gibt Dinge, die versteh ich einfach nicht:)

  77. n4t-Frage: Schulen „sind als sichere Orte anzusehen“ – wie kommen die Kultusminister darauf?
    Gegenfrage: Schon mal was von durchgehend offenen Schulen in Schweden gehört?

    Zusatzfrage: Wollen all die besorgten Bürger hier das gesellschaftliche Leben einfrieren, um ihr eigenes von einem einzigen der unzähligen Viren fernzuhalten? So geht Angst-Pandemie!

  78. Ich habe auch eine Petition gestartet und bitte um viel Unterstützung, es reicht wirklich, was den Schulen zugemutet wird. Ich habe außerdem dem KUMI in BW bereits mitgeteilt, dass ich im Fall einer Infizierung wegen fahrlässiger Körperverletzung klagen werde, da keine ausreichenden Schutzmaßnahmen getroffen werden, dasselbe würde ich im Fall einer dienstlich bedingten Quarantäne tun (Klage wegen finanzieller Mehrbelastung durch erforderliche Versorgungsmaßnahmen ).

    https://www.openpetition.de/petition/online/forderung-nach-gesundheitsschutz-an-schulen

  79. Ich verstehe nicht warum Schule, der Schulweg inkl.überfüllte Busse und Straßenbahn ein sicherer Ort sind. Was spricht dagegen , Kinder ab der 7. Klasse Homeschooling anzubieten, diese brauche nicht durch Erwachsene zusätzlich betreut werden!!!!!!!!
    Unsere Kinder haben ein Recht auf Gesundheit! Was ist mit gesundheitlichen Langzeitfolgen. Wieder mal wird man mit seinen Sorgen als Eltern im Stich gelassen. Statt die Restaurant zu schließen und das Geld für Überbrückungshilfen auszugeben könnte man die Schulen schließen und das Geld in die Digitalisierung und Luftfilter Anlagen stecken…zu den fehlenden Waschbecken und co. komme ich erst garnicht. Und was soll dieses Schnupfenpapier hat mal jemand daran gedacht wie die ganzen fehlenden Stunden organisiert und aufgeholt werden sollen durch die Kinder, ne natürlich nicht! Hauptsache immer nach unten den Druck weitergeben, die Kinder können das neben ihren eh schweren Schultaschen auch noch stemmen

  80. Heute sagte Frau Gebauer, daß es beim Fernunterricht nicht nur positive Erfahrungen gegeben habe. Natürlich nicht!

    Wir müssen dahin kommen, individuelle, angepaßte Lösungen zu finden.
    – Ein guter Schüler hat Familienangehörige zu Hause die Risikogruppen angehören, die technische Ausstattung und ein generll gutes Lernumfeld? Dann soll er doch von zu Hause lernen dürfen!!
    – Ein anderer Schüler hat zu Hause keine Ruhe? Oder die Eltern keine Möglichkeit, die Aufsicht zu gewährleisten – diese Schüler wären in der Schule besser aufgehoben.
    Es gibt keine Lösung, die für alle ideal ist, daher muß es möglich sein, für jeden einzelnen die ideale Lösung zu finden!!

  81. Schließt die Schulen und hebt die Schulpflicht auf für die Eltern, die eine Unterrichtung Zuhause ermöglichen können. Ich arbeite in einem Schulbüro ( 1.200 Schüler ) und bin tagtäglich Lehrern, Schülern und Eltern aus mehr als zwei Haushalten ( Ironie ) ausgesetzt. Da ich Ende 50. bin auch Risikopatient. In der Zeit der Notbetreuung ist mir aufgefallen, dass überwiegend BuT Kinder anwesend waren. Diese Eltern sind eigentlich aufgrund Jobcenter o.ä. zuhause. Vielleicht sollte man hier mal differenzieren und tatsächlich die Kinder in die Betreuung holen, deren Eltern evtl. alleinerziehend sind. Sozialpädagogen hätten dann die Möglichkeit, But Familien zu kontaktieren. In den Pausen kann ich aus meinem Bürofenster mit ansehen, wie verzweifelte Pausenaufsichten stets versuchen, Gruppen auseinander zu bitten. Kaum umgedreht wird das wieder ignoriert. Die Lehrer holen „Ihre“ Klassen bei uns an bestimmten Plätzen ab. Bis dann mal so Alle da sind vergehen schon einige Minuten. Dann noch allgemeines Händedesinfizieren und der Weg zum Klassenraum. Wieviel Zeit bleibt da dann noch mit 20 Minütiger Unterbrechung zum lüften wohl für den eigentlichen Unterricht? Home-Unterricht hat doch soweit ganz gut funktioniert, obwohl auch mit Neuem und anfänglich sicherlich Mehraufwand für die Lehrer. Zur Zeit ist mir aufgefallen, dass Eltern ihre Kinder überwiegend mit Kopf- oder Bauchschmerzen krank melden. Wir sind angehalten nachzufragen, ob Corona-Symptome vorliegen. Wer gibt das schon an. Wenn schon Schließungen für Restaurants etc. verstehe ich nicht, wie man so viele Menschen unterschiedlicher Haushalte weiterhin zusammen führen kann. Hier stimmt doch was nicht!

  82. Entschuldigung, hat wirklich jemand darauf gehofft, dass der Fürsorgepflicht gegenüber Schülerinnen, Schülern, Lehrerinnen und Lehrern nachgekommen wird. Ich bitte Sie, in Zeiten von Schulgebäuden mit nur zwei Waschbecken für über 200 Schüler/Innen, nicht höhenverstellbaren Tafeln, Inklusion zum Black Friday Rabatt und einer Digitalisierung aus Gründerzeit muss man doch ein sehr sonniges Gemüt haben, um die Hoffnung nicht aufzugeben.
    Lassen wir uns doch überraschen, was sich die Damen und Herren, die unsere Bildung so erfolgreich lenken, als nächstes einfallen lassen.
    Mit einem kollegialen Gruß eine Lehrerin aus dem aktiven Corona – Überlebens – Training

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