Brandbrief einer Lehrkraft: Liebe Kultusminister, können Sie meinen Schülern erklären, warum Noten wichtiger sind als die Gesundheit?

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BERLIN. Wieso müssen Restaurants und Friseure schließen, wenn doch angeblich offene Fenster reichen, um einen sicheren Unterricht zu gewährleisten? Weshalb müssen Abschlussklassen um jeden Preis in die Schule kommen? Wieso stellen Kultusminister Schulöffnungen im Februar in Aussicht, während die Bundesregierung über eine Verschärfung des Lockdowns diskutiert? News4teachers-LeserIn „kanndochnichtwahrsein“, selbst LehrerIn, reicht es jetzt mit den Widersprüchen – und fordert von den Bildungspolitikern: Zeigt endlich mal Verantwortungsbewusstsein! Wir möchten den Kommentar, der gestern als Leserpost veröffentlicht wurde, gerne einem breiteren Publikum vorstellen. Deshalb bringen wir ihn jetzt noch mal als Gastkommentar.

„Ich halte das für unverantwortlich und meinen Schülern gegenüber für unfair.“ Illustration: Shutterstock

Leserbrief von kanndochnichtwahrsein, 16.01.2021 um 16:03 Uhr

Liebe Kultusminister/innen,

auch Lehrer können ausreichend beurteilen, dass die Lage ernst ist.

Glauben Sie nicht, dass wir die Situation einschätzen können?

Oder glauben Sie nicht, dass wir merken, wenn Sie das einfach nicht akzeptieren wollen?

Oder warum sonst wollen Sie uns einreden, wir sollten uns dann einfach mal wieder physisch vor die Klassen stellen?

Sind wir womöglich so entbehrlich, dass man unser Wohlergeben, unser Leben und das der Schüler gleich mit, aufs Spiel setzen kann?

Möchten Sie unseren Job unter den von Ihnen und Ihren Vorgängern vorgegebenen Umständen selbst tun?

Möchten Sie gerne in vollen Klassen unterrichten, mit Kindern, deren Familien sich privat nicht an die Regeln halten, im Winter, im Durchzug, bei Minustemperaturen vor dem Fenster, wohlwissend, dass ohne Wind der Luftaustausch dann aber doch nicht ausreichen kann und mit Wind die Finger und Zehen einfrieren, trotz dreifacher Jacke und Thermohose?

Warum müssen dieselben Kinder, die sich im Bus drängen, auf dem Schulhof Abstand halten?

Möchten Sie den Kindern erklären, warum sie trotz dieser Bedingungen in die Schule kommen müssen, sich im Bus drängen, auf dem Schulhof aber Abstand halten müssen, sich auf dem Schulhof nicht warmlaufen dürfen, weil sich dann die Gruppen vermischen würden, im Fachunterricht aber neben drei verschiedenen Mitschülern sitzen sollen, sich danach aber nicht mit dreien unter einer Decke wärmen dürfen, morgen vielleicht wieder auf Distanz lernen müssen, aber immer noch keine digitalen Endgeräte da sind?

Können Sie ihnen erklären, warum Noten und Klassenarbeiten wichtiger sind als die Gesundheit der Lehrer, der Schüler und ihrer Familien?

ICH kann es nicht und ich möchte auch nicht mehr per Dienstanweisung dazu gezwungen werden!

Ich halte das für unverantwortlich und meinen Schülern gegenüber für unfair.

Als Lehrer müssen wir Vorbilder sein, gradlinig, einschätzbar, offen, ehrlich, klar, reflektiert, wissenschaftsorientiert, zielorientiert, realitätsnah, vertrauenswürdig, verantwortungsvoll, verständnisvoll, rücksichtsvoll, ausgleichend, abwägend, tolerant… All das kann ich für meine Schüler nicht sein, wenn ich dienstlich angewiesen bin, eine Situation herzustellen, die dem zuwider läuft und mein Berufsverständnis grundlegend erschüttert! Wir Lehrer machen uns – auch wenn es nicht auf unserem Mist gewachsen ist – gerade total unglaubwürdig in den Augen unserer Schüler, denen wir ja noch nicht einmal offen sagen dürfen, dass wir das Handeln unserer Vorgesetzten für nicht richtig und für nicht angebracht halten.

Ich möchte meine Schüler weiter unterrichten, sie aber dabei vor Ansteckung schützen so gut es eben möglich ist (und mich selbst auch).

Ich möchte ihnen den Wert vermitteln, den ein Menschenleben hat, ich möchte ihnen zeigen, dass man nicht nur in der Schule lernt, dass Noten manchmal zweitrangig sind, dass es neben dem Satz des Pythagoras noch andere interessante Dinge zu entdecken gibt, dass Lehrer wirklich nur Vermittler des Wissen sind, Helfer, Ansprechpartner, dass sie selbst viele Stärken und Möglichkeiten haben, die es zu entdecken gilt…

Jeder Lehrer weiß am besten, was er selbst und seine Schüler leisten können

Ich würde mir wünschen, man traute uns Lehrern zu, das Beste aus dieser Situation machen zu können. Dazu muss aber endlich Ruhe ins System kommen – es ist nicht mehr tragbar bei 60 und mehr Wochenstunden jeden Tag mit der nächsten unbedachten Änderung rechnen und vor ihrer offiziellen Bekanntgabe schon darauf reagiert haben zu müssen, um die Arbeit auch nur im Ansatz leisten zu können! Dass dabei unsere eigenen Vorstellungen vom Lehrerdasein grundlegend in Frage gestellt werden, darf natürlich keine Auswirkung auf den Unterricht haben.

So darf das nicht weitergehen!

Jeder Lehrer weiß am besten, was er selbst und seine Schüler leisten können, wie sie am besten durch diese Zeit kommen, wie wir zusammen das Beste aus dieser Zeit machen könnten.

Lassen Sie uns doch einfach unseren Job machen, auch wenn die Art und Weise nun durch widrige Umstände ganz anders ist, als SIE Schule kannten und es dann vielleicht nicht IHRER (wie auch immer motivierten und geprägten) Vorstellung von Schule entspricht…

Jetzt wäre ein Zeitpunkt,in der Schule die richtigen Weichen zu stellen!

Ich würde mir auch wünschen, dass die widrigen Umstände zu einem Nachdenken über das Lernen, die Schule, den Wert von Bildung, den Aufwand für Bildung, die Zukunft unserer Kinder führen würde – und das nicht nur als Mantra wie „wir wollen unser altes Leben zurück“ oder „die Kinder müssen soziale Beziehungen haben“. Der Schulalltag ist in den letzten Jahren/Jahrzehnten alles andere als sozial oder bildungsgerecht gewesen – oder wie immer „die Gesellschaft“ sie sich schönredet, um ihr schlechte Gewissen den Kindern gegenüber zu vergessen…

Jetzt wäre ein Zeitpunkt, als Gesellschaft Weichen zu stellen, statt weitere Barrieren aufzubauen!

Leserposts

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Klartext eines Lehrers: „Ich habe Kollegen mit Tränen in den Augen gesehen“

 

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Andre Hog
1 Jahr zuvor

Liebe(r)kanndochnichtwahrsein: vielen Dank für diesen Kommentar. Ich schließe mich allumfassend an und gebe laut Applaus!! Der Kollateralschafen bzgl der jetzt massiv herangezüchteten Politikverdrossenheit wird uns früher oder später mächtig auf die Füße fallen….und daran sind diese unsinnigen – eigentlich für alle Menschen nachvollziehbaren widersprüchlichen Weisungen verantwortlich. „Denen traue ich nicht so weit, wie ich ein Klavier werfen kann!“ hat mein Opa immer gesagt….muss wohl Altersweisheit gewesen sei , von der so eine unsäglich ignorante Person, wie Fr Gebauer Lichtjahre entfernt ist.

Da geht doch was
1 Jahr zuvor

Ich bin ganz bei Ihnen!

In Sachsen starten die Schüler aktuell wohl eine Petition gegen die morgige Öffnung der Schulen für die Abschlussklassen.

Es muss die Gesundheit an erster Stelle stehen.
Es bewegt sich einfach zu wenig. Und ein Schnelltest in der Woche ist ein Tropfen auf den heißen Stein, nicht mehr und nicht weniger…

Rainer Zufall
1 Jahr zuvor
Antwortet  Da geht doch was

Ja in Sachsen, und am Wochenende dann wieder bei AFD, Pegida, Reichsbürgern und Co mit demonstrieren! Wisst ihr eigentlich wie gut es uns in Deutschland geht?

A.H.
1 Jahr zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

@Rainer Zufall: Danke!

Gesine
1 Jahr zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Sie, Herr „Zufall“, gehören also tatsächlich zu denjenigen, die in ganz Sachsen nur Rechte vermuten. Sie sollten sich genauer informieren. Wir sächsischen Lehrer sind von unserer Grundeinstellung zum Beruf nicht anders als der/die Kommentarschreiber/in weiter oben. Wir distanzieren uns von AfD, Pegida, Reichsbürgern usw. Sie behaupten doch bestimmt auch nicht, dass die LehrerInnen in Baden-Württemberg alle Querdenker sind.

Lehrerin B.
1 Jahr zuvor

Bravo! Ich hoffe es tut sich was in der Politik. Und richtig: Leben geht vor den Noten!

Peter Hoffmann
1 Jahr zuvor
Antwortet  Lehrerin B.

Es ist liegt doch klar auf derhand der Fernunterricht ist vom ersten Tagen an gescheitertweil die Schüler keinemutivationhaben das geht nur im presenzunterricht wenn nötig mit ffp3masken habe 3kinder was glauben sie was da loß ist we die den gansen tag aufeinander hängen wir müßten auch mal schlafen Schichtarbeit und lehrerspilen und sie sitzen zuhause und lasen Sichuan Geld am monatsendeüberweisen machen sie ihren job wie ich meinen machen muß

xy
1 Jahr zuvor
Antwortet  Peter Hoffmann

Lehrer machen ihren Job. Was ist Ihr Problem? Wollen Sie Ihre Kinder wirklich in die Schulen schicken? Keine Angst vor Ansteckung? Beschweren Sie sich nach einer möglichen Ansteckung über Ihre Kinder aber dann bitte nicht über die Folgen.

Lehrer_X
1 Jahr zuvor
Antwortet  Peter Hoffmann

Und genau da liegt der Hund begraben, dass alle schön mitspielen und den Finger wieder auf andere als die Verantwortlichen zeigen: wir MACHEN unseren verdammten Job. Aber niemand sollte auf uns Lehrer hoffen, dass wir uns verheizen für das, was wir seit Jahrzehnten (!!!) anprangern.

Ich könnte jetzt genauso sagen; warum haben Sie sich keinen anständigen Job gesucht? Warum setzen Sie Kinder in die Welt, wenn Sie sich nicht drum kümmern wollen?

So eine dämliche Argumentation. Ziehen Sie lieber die Politik in die Verantwortung! Ein richtiger Lockdown, damit wir alle früher wieder in ein geregeltes Leben kommen können… und sein Sie bitte ruhig, wenn Sie nichts weiter als diese angreifenden Floskeln zu bieten haben.

R. W.
1 Jahr zuvor
Antwortet  Lehrer_X

Genau Ihrer Meinung.
Ich habe auch 2 Kinder in der Abschlußklasse und würde sie lieber in der Schule wissen.
Aber nicht um jeden Preis.
Die Busse sind überfüllt und ich weiß nicht wer von den Klassenkameraden, und deren Familie, sich regelrecht verhält.
Die Politik hätte gleich im November 20 einen sehr harten lockdown machen müssen, und ab Januar wieder langsam nach Lage lockern.

Mutti reicht's!
1 Jahr zuvor
Antwortet  Lehrer_X

Lehrer X Danke!genau so ist es.solche Leute,die keinen Bock haben,sich um ihre Kinder zu kümmern,die auch mal schlafen wollen,die schicken sie zb auch trotz ausgesetzter Präsenzpflicht.Bildung,dass ich nicht lache.Verdammt,es sind die eigenen Kinder,gerade in einer Krise haben sie ein Recht darauf,sicher zuhause zu sein.Dann ist das halt eben anstrengend.Bin alleinerziehend,ich weiß,wovon ich Rede.

Ute Freitag
1 Jahr zuvor
Antwortet  Peter Hoffmann

ich kann Ihnen da nur beipflichten, mach SIE Ihren Job so, wie ich meinen ( ich bin Lehrerin), dann wären Sie nach eingehendem Selbststudium in der Lage, die Rechtschreibung zu beherrschen, abgesehen davon, dass Sie für derart unqualifizierte Äußerungen bei einem 11/7 Engagement keine Zeit hätten …

ZA
1 Jahr zuvor
Antwortet  Peter Hoffmann

„die Schüler keinemutivationhaben“

Ja, Herr Hoffmann, Lehrer sind Lehrer, keine Götter. Gegen Motivationslosigkeit sind wir in letzter Konsequenz machtlos, diese Erfahrung haben IHRE Lehrer wahrscheinlich auch gemacht.

Besonders aussichtslos sind unsere Anstrengungen, wenn unsere lieben Schüler zuhause nur Negatives über die Schule und die Lehrer hören und den Eindruck gewinnen, dass die dortigen Veranstaltungen – egal ob im Klassenraum oder digital – sie eigentlich gar nichts angehen.
Kinder werden eben in allererster Linie von ihren Eltern geprägt.

Gesine
1 Jahr zuvor
Antwortet  ZA

Super!

Riesenzwerg
1 Jahr zuvor
Antwortet  Peter Hoffmann

@Peter Hoffmann
„Es ist liegt doch klar auf derhand der Fernunterricht ist vom ersten Tagen an gescheitertweil die Schüler keinemutivationhaben“
Der Fernunterricht ist nicht daran gescheitert und er scheitert auch nicht so allumfassend, wie Sie meinen. Recht haben Sie, dass die Motivation bei einigen wirklich nicht hoch ist – wir dürfen ja nicht bewerten. Wie im ersten LD ziehen sich die üblichen Verdächtigen raus – die übrigens auch nur soziale Motivation im Präsenzunterricht haben, Lernen steht an, na, 1000ter Stelle.

„das geht nur im presenzunterricht wenn nötig mit ffp3masken“. Nein, auch im Präsenzunterricht machen nicht einfach alle fröhlich mit, nur weil Präsenzunterricht ist. Und Nein, ich zahle nun schon genug an eigenen Endgeräten und bisher an FFP2-Masken um zu arbeiten. Aber bei den hohen Fallzahlen – Ihre drei Kinder müssten ebenfalls FFP3-Masken haben – können Sie sich die leisten? – wären Lehrkräfte und Erzieher nichts Anderes als Coronafutter. Ich glaube, das möchten Sie sich und Ihren Kindern nicht antun. Wir haben mit täglich bis zu 150 Haushalten im Unterricht zu tun – Dank dafür an die KuMis und die Leerdenker.

„habe 3kinder was glauben sie was da loß ist we die den gansen tag aufeinander hängen“ Ich kenne das Alter Ihrer Kinder nicht, doch es gibt tatsächlich Famiien, wo es klappt. Niemand ist erstaunter als ein Drei-Männer-Haushalt (zwei Jungs und Vater im HO). Sie haben festgestellt, dass sie sich gegenseitig helfen müssen und kriegen das inzwischen gut hin – sie nutzen die Chance, sich kennenzulernen.

„wir müßten auch mal schlafen Schichtarbeit“ Vielleicht haben Sie einen sozial eingestellten Arbeitgeber und es besteht die Möglichkeit, die Schichten mit anderen zu tauschen. Mancher ist froh, wenn er eine zeitlang „nur“ sie Spät- oder auch Nachtschicht machen muss. Fragen kostet nichts.

„und lehrerspilen und sie sitzen zuhause und lasen Sichuan Geld am monatsendeüberweisen“ Ich spiele nicht Lehrer und ich spiele auch nicht im Netz oder sonstwo. Ich arbeite. Ich bin zu Hause, weil ich arbeite – muss ab und an in den halben Präsenzunterricht der Abschlussklassen und die ausgefallene Korrekturzeit nachholen. (Zwei Stunden Präsenzunterricht, eine Stunde Fahrzeit, kurze Abstandsbesprechungen…) da „verliere“ ich bis zu fünf Stunden zum Korrigieren und Vorbereiten, die ich selbstverständlich nachhole.

„machen sie ihren job wie ich meinen machen muß“ Unbezahlte Dauerüberstunden, unbezahlte Dauerüberlastung – seit Jahrzehnten? Mach ich. Täglich. Seit Jahrzehnten. Ich habe keine geregelten Arbeitszeiten wie im Schichtdienst, ich habe geregelte Unterrichtszeit. Alle andere ist oben drauf.

Sie machen Ihren Job bestimmt gut – wir den unseren aber auch. Und an Corona, Coronaidioten, Reisenden, lustigen „Wir umarmen uns alle“ – Schülern sind wir wahrhaftig nicht Schuld. Wir würden gerne SICHER in der Schule unterrichten. Klappt aber nicht.

Gesine
1 Jahr zuvor
Antwortet  Riesenzwerg

Klasse geantwortet!

C. Angerer
1 Jahr zuvor

Bravo!

mm
1 Jahr zuvor

Ehrlich, emotional und auf den Punkt gebracht geschrieben. Aber das werden leider nur wieder die 4 Teacher Teilnehmer lesen. Und damit wird hiermit auch nur das wiederholt, worüber sich die meisten hier im Forum schon seit Monaten einig sind. Also wird auch dieser emotionale Brandbrief am Ende des Tages in der Tonne landen.

Katharina
1 Jahr zuvor
Antwortet  mm

Hallo mm,

ich bin weder Lehrerin noch Schülerin und bis heute kannte ich news4teachers nicht. Der Artikel hat mich jedoch erreicht.
Leider bin ich auch keine Politikerin. Ich hoffe dennoch sehr, dass dieser Beitrag was bewegen wird.

K. Deckers

Manuela
1 Jahr zuvor
Antwortet  Katharina

Zum Glück schlägt Google sehr oft N4T-Artikel vor – das wird schon gelesen!

Klarheit
1 Jahr zuvor

Vollkommen richtig. Übrigens betrifft das Dilemma auch die Kitas. Die kinder werden wohl seltener krank, aber sie sind eben auch Überträger des Virus. Darüber wird nicht gesprochen.

Nicole
1 Jahr zuvor
Antwortet  Klarheit

Richtig!
Es betrifft auch die Kitas und wir Erzieherinnen fühlen uns auch wie Kanonenfutter. Monatelang wurde behauptet, Stoffmasken würden uns schützen!!

ABER WENN DIE KINDER KEINE TRAGEN, dann schützen wir die Kinder, aber niemand uns.

Im Januar habe ich angefangen nur noch mit FFP 2 oder FFP 3 zu arbeiten und wurde von Kollegen wie eine Außerirdische angestarrt. Die Sache mit dem Lüften klappt leider auch nur bedingt, weil manche Kollegen nicht bereit sind geeignete Kleidung zu tragen. Vom ständigen Desinfizieren ganz zu schweigen. Wir hatten zwei infizierte Kollegen und ich war froh, dass ich mich bestens geschützt habe (auf eigene Kosten).
Die Chefetage geht ins Homeoffice und wenn sie da ist (in ihrem Büro, ganz alleine) trägt sie FFP 2 Masken. Nur für uns sind die anscheinend nicht nötig. Was soll ich davon halten? Ach ja: Kinder übertragen Corona ja nicht.. Hatte ich ganz vergessen!
Ich bin enttäuscht.. Von so viel Gleichgültig, Ignoranz und von Eltern die ihre Kinder auch mit Schnoddernase, Husten und Temperatur bringen.
Von Kollegen, die erkältet zur Arbeit kommen und Chefs die sich aus Angst vor einer Infektion in ihrem Büro verstecken.

Cc
1 Jahr zuvor

Das finde ich mal eine ehrliche und richtige Meinung. Kann jedem Punkt nur zustimmen

Cc
1 Jahr zuvor
Antwortet  Cc

Bin Mama von drei Schulkindern

Weil
1 Jahr zuvor

Aber klar doch. Seit Jahren gibt es den Grippevirus. Keiner hat sich drum geschert. Nun plötzlich. Lasst Schüler zur Schule, es sei den man möchte alle dumm halten. Klar die Lehrer sind Beamte bekommen immer Geld egal ob anwesend oder nicht. Warum aus der Ferne unterrichten? Ist viel zu anstrengend. Lieber gar nicht. 1 Jahr Pause, warum nicht. Aber passt in die Denkweise vieler Lehrer.

Chrissi
1 Jahr zuvor
Antwortet  Weil

Weil! weißt du, was wir jeden Tag leisten, um allen Schülern gerecht zu werden? Egal ob im Distanz- oder Präsenzunterricht?? Nein, weißt du nicht! Ich beantworte Mails rund um die Uhr und versuche alles irgendwie Mögliche aus den Boden zu stampfen. Das hält man durch für eine gewisse Zeit. Ich weiß, dass sich (fast) alle Lehrer bis zur Selbstaufgabe agagieren. Also halt einfach mal die Klappe

Cris
1 Jahr zuvor
Antwortet  Chrissi

Es tut mir echt leid für die engagierten Lehrer ich kenne aber einige im privaten Umfeld die eine Runde Urlaub machen. Die bringen Sprüche, da fällt man vom Glauben ab. Ich bin froh das unser Grundschulkind eine engagierte Lehrerin hat, auch wenn die Lerninhalte einen sehr didaktischen Ansatz haben, wir dadurch als Eltern gefordert sind und ich als Berufstätige am Limit bin. Die Lehrer setzen bei uns in der Schule ein Programm auf und dem müssen die Kinder nachgehen. 2 X die Woche gibt es eine 10 min Videokonferenz um den Stimmungsbarometer zu sehen. Ganz ehrlich, wer hat denn den ganzen Punk? Sollen wir jetzt aufhören zu arbeiten um unsere Kinder mitzu unterrichten ? Würde ja schon helfen, wenn die wenigstens 2 x die Woche , 20min. Videounterricht geben würden. Mir ist aber auch klar, dass die Schulen einfach nur Beschlüsse mitgeteilt bekommen und zusehen müssen, wie das eingehalten werden soll. Stellt sich die Frage wie die jeweilige Schule / Lehrer damit umgeht. Wir haben eine gute Schule erwischt. Glück gehabt, kenne aber einige Horrorgeschichten wo die Kinder jetzt schon traumatisiert sind. Tatsache ist, dass wir alle versuchen müssen das beste daraus zu machen , auch wenn es für alle Beteiligten aktuell Scheisse ist. Wenn ich nicht in der Lage bin etwas positives aus der Situation draus zu machen, dann ist mein Kind noch weniger in der Lage. Wir sind es unseren Kindern schuldig, sie nicht zu notorischen Nörglern zu erziehen und immer die Schuld bei den anderen zu sehen. Ist leider schon eine Volkskrankheit hierzulande. Mehr nörgeln als konstruktive Vorschläge.

Artur Karmann
1 Jahr zuvor
Antwortet  Weil

Davon mal abgesehen, dass Kinder daran sowieso nicht ernsthaft oder überhaupt nicht erkranken.

Aber besser Suizid aus Angst vor dem Tod.
Einfach nur noch lächerlich

Risikomama
1 Jahr zuvor
Antwortet  Artur Karmann

Und die Lehrer? Sekretariat? Hausmeister? Wurst oder was? Schwund ist immer?

Mina
1 Jahr zuvor
Antwortet  Risikomama

Mitarbeiter der Notbetreuung……Ganztagsschule ( die Kinder wurden schön nach Klassen getrennt, dann aber 30 Minuten ohne Maske in der Mensa. Kinder aus 3 verschiedenen Klassenstufen/ 10 verschiedene Klassen. Zwar mit Abstand , aber kein 1,50m)

Riesenzwerg
1 Jahr zuvor
Antwortet  Artur Karmann

@Artur Karmann

Nur mal hingeworfen

… es ist Schule, alle gehen hin, nur die Lehrer nicht, die sind tot.

Was – bitte – fangen Sie dann mit Ihren Kindern an?

(Gilt natürlich auch für KiTas und Erzieher).

ElMah
1 Jahr zuvor
Antwortet  Artur Karmann

Lieber Artur Karmann, es wäre vielleicht besser, wenn Sie sich vorher informieren, bevor sie einen solchen Schwachsinn in die Welt hinausschreien. Nach neuesten Studien erkranken Kinder genauso an COVID-19 wie Erwachsene und stecken auch sehr wohl andere Menschen an, nur ist die Symptomatik milder, als bei Erwachsene. Nicht umsonst wurden Schulen und Kitas geschlossen. Ich bin echt empört, wie manche Menschen mit dem Leben und der Gesundheit anderer spielen. Schämt euch!!!

Santa Claus
1 Jahr zuvor
Antwortet  Weil

Hm… Also weder bin ich verbeamtet, noch viele meiner Kollegen. Da ich Quereinsteiger bin und mit meinem Dipl Inf alle Möglichkeiten offen habe, bin ich grad echt am überlegen dieses Irrenhaus Schule zu verlassen. Digitalisierung, selten so gelacht. Eine so stümperhafte und unzureichende Umsetzung… Da fehlen mir die Worte.
Zurück zum ‚Lehrer sind faul‘.. Nein, die Einschätzung einer 60 Stundenwoche teile ich voll und ganz, Tendenz steigend mit geteilten Klassen etc. Wilde, unüberlegt und chaotische widersprüchliche Anweisungen tun ihr übriges. Naja, schauen wir mal…

ElMah1976
1 Jahr zuvor
Antwortet  Weil

Sie vergleichen nicht ernsthaft die Influenza mit dem COVID-19, oder?!?! Ich bin KEINE Lehrerin, habe aber drei Schulkinder daheim. Muss trotzdem Beruf mit Home Schooling vereinbaren. Wenn sie sich mal die Infektionszahlen und Todesfälle von Influenza und COVID-19 anschauen und vergleichen, würden sie schnell merken, dass Welten dazwischen liegen. Auch Krankheitsverlauf und Nachwirkungen sind nicht zu vergleichen. Sie haben wahrscheinlich auch Kinder zuhause und sind maßlos überfordert damit. Ganz ehrlich, ich hätte mir an Ihrer Stelle früher überlegt, ob ich Kinder haben möchte. Wir sind einfach viel zu verzogen und möchten aus unserer Komfortzone nicht raus. Ich sage nicht, dass es im Moment einfach ist, aber andere Nationen schaffen es auch für einige Wochen diszipliniert zu sein. Denken sie mal an andere, statt immer an sich. Eine 80-jährige Oma möchte auch ihre Enkel sehen, ohne ihr Todesurteil unterschreiben zu müssen.

Katinka
1 Jahr zuvor
Antwortet  ElMah1976

Völlig richtig. Hinzu kommt, dass es nicht stimmt, dass die Grippe keinen kümmert. Bei Ausbrüchen wurden auch schon Schulen oder Kitas kurzfristig geschlossen, Schwangere Lehrerinnen vom Dienst befreit, außerdem gibt es eine Impfung.

Cris
1 Jahr zuvor
Antwortet  ElMah1976

Dito

xy
1 Jahr zuvor
Antwortet  Weil

Weil,
Lehrer unterrichten doch aus der Ferne. Die meiner Kinder waren im März täglich im Kontakt, mit Videokonferenzen und über eine Lernplattform. Viele Eltern scheinen auf Lernen im ursprünglichen Sinn nicht viel Wert zu legen, es geht vielmehr um Lehrerbashing und Aufbewahrung. Schade.

Lehrer_X
1 Jahr zuvor
Antwortet  Weil

Hab den Trump-wählenden Querdenker gefunden! Bewerft ihn mit virtuellen Tomaten!!!!

Manuela
1 Jahr zuvor
Antwortet  Weil

Weil… Bildung in Päsenz schützt vor Gewalt – u. lehrt Doppelmoral: von Großeltern fernhalten, sie könnten each Infekt sterben – Lehrer im Alter v. Großeltern darf man natürl. jederzeit nah sein!? Wenn Regeln so vermittelt werden, dass je nach Situation gilt, was gefällt, wird d. Pandemie noch sehr lange dauern! Abstände einhalten? Wozu?? Geht oft auch ohne, hat man ja in d. Schule fürs Leben gelernt!!! Das freut d. Virus!!!

inib
1 Jahr zuvor
Antwortet  Weil

#Weil
Heute 4 h Fernunterricht, dann 1 h Online Nachhilfe für 1 Kind, das aus dem Onlineunterricht rausgeflogen ist. Nebenher Korrektur der Aufgaben der letzten Woche von 22 Schül*innen. Um 16 Uhr Email einer Mutter: “ Mein Kind hat das Arbeitsheft nicht, können Sie mir die Seiten fotografieren und schicken?“ Na klar, mach ich, hab ja sonst nix zu tun. 17 Uhr dieselbe Mutter: “ Sorry, war das falsche Heft, Kind braucht das andere.“ Super, oder?
Was genau wollen Sie uns Lehrer*innen eigentlich mitteilen? Dass wir – mal wieder- faul seien? Na denn.

Riesenzwerg
1 Jahr zuvor
Antwortet  Weil

@Weil

Weil 17. Januar 2021 um 17:17

„Aber klar doch. Seit Jahren gibt es den Grippevirus. Keiner hat sich drum geschert. Nun plötzlich. Lasst Schüler zur Schule, es sei den man möchte alle dumm halten. Klar die Lehrer sind Beamte bekommen immer Geld egal ob anwesend oder nicht. Warum aus der Ferne unterrichten? Ist viel zu anstrengend. Lieber gar nicht. 1 Jahr Pause, warum nicht. Aber passt in die Denkweise vieler Lehrer.“

Einfach nur: HÄ?
Auf dem Mond gelebt? Die letzten Monate verschlafen?
Übrigens – ich nehme auch gerne zwei Jahre Pause. Habe mehr als genug Überstunden dafür.

Minni
1 Jahr zuvor

Vielen Dank für diesen Beitrag. Dem kann ich nur zustimmen. Die werten Herrschaften „da oben“ würden sich ganz sicher nicht in ein vollbesetzes Klassenzimmer stellen..

Jule
1 Jahr zuvor

Dem ist nichts hinzuzufügen!

Jakob Bittl
1 Jahr zuvor

Recht hat sie!

J. Glinnemann
1 Jahr zuvor

Respekt

Wolfgang
1 Jahr zuvor

Unter anderem ich forderte seit Monaten Verbesserungen im Sinn der Kinder Eltern Lehrer…
Als Petition an alle Landtage.
Aufbauend auf Forderungen von Lehrerverband,…
Antwort unter anderem, dass Befragungen an Schulen doch 2017 ergeben hätten, dass alle zufrieden seien an deutschen Schulen…
Einmal davon abgesehen, dass das ähnlich stimmt wie dass die Erde eine Scheibe ist… Gab es bekanntlich 2017 noch keine Pandemie… Und bei solchen Antworten von Politikern, deren Kinder meistens in Privatschulen gehen oder Nachhilfe kein Problem ist wird einem nur noch übel. Es geht nun auch wieder eher um Wahlkampf statt um irgendwas Sinnvolles für Bürger, Kinder,…

Tausendsassa
1 Jahr zuvor
Antwortet  Wolfgang

Lieber Wolfgang, nehmen Sie sich damit nicht etwas zu wichtig? Was glauben Sie, wie viele Wünsche, Bitten, Forderungen die Politiker aus allen Richtungen und mit diamentral entgegengesetzen Ansichten sie TÄGLICH erhalten? Und eine Petition jagt die andere.

Wolfgang
1 Jahr zuvor
Antwortet  Tausendsassa

? Es geht ja nicht um mich und was spricht gegen Petitionen, wenn sonst ja auch Bedürfnisse von Bürgern missachtet werden und sonst gar nicht zu Worte kommen

Robuster Hermann
1 Jahr zuvor

Vielen Dank für den couragierten Artikel.
Ich bin zwar kein Lehrer, kann aber Ihre Bedenken sehr gut nachvollziehen. Bei mir verfestigt sich mehr und mehr der Eindruck, dass die Kultusminister in einer Parallelwelt leben. Offensichtlich wird entgegen aller Vernunft auf Präsenzunterricht entschieden. Dabei wurde im letzten Jahr so viel Zeit vertan, den Online-Unterricht vorzubereiten. Erst im Lockdown wurde sich dann bemüht. Also Brauch mir keiner was erzählen.

Elke Jung
1 Jahr zuvor

Pressekonferenz RKI v. 14.1.21=Bildung und Verständniserzeugung für jeden!! Herr Wieler und Kollegen erklären und erklären in verständlicher Sprache und somit für JEDEN verständlich!, nicht nur für Menschen „vom Fach“. Genau dieser Vorgang ist Bildung, wir werden bestens informiert, wissen, was wir zu tun haben, um Corona-uninfiziert bleiben zu können und brauchen all diese gut durchdachten Ratschläge nur umzusetzen und anzuwenden.
Bildung in Schulen bedeutet für unsere Kinder /Schüler * innen, dass Lehrkraft bestmöglich erklärt, Schüler *in versteht und anschließend weiß, was richtig und was falsch ist. Und entsprechend sollte Schüler * in fortan das Verhalten ändern und das Bestmögliche tun – das erwarten wir von Schülerschaft, benoten gutes Lernen mit guten Noten, und bei fortgesetzter Lernverweigerung trotz Ermahnungen gibt’s auch mal einen Verweis.
Herr Wieler erklärt und erklärt, so dass es JEDER versteht, auch die „Gebildeten“, und natürlich erst recht diejenigen, die dem gesamten Bildungssystem vorangestellt sind (Bildungsminister)!
Eltern, Lehrer, Wissenschaftler, Politiker – allesamt gelten sie gemeinhin als Vorbilder, und hier liegt das größte Dilemma denn:Kinder, Jugendliche, Studierende und Bürger brauchen in dieser jetzigen Pandemiesituation Vorbilder, die einig zusammenhalten, klug sind und die Nation an die Hand nehmen und durch diese schwierige Zeit führen.
Kinder und Jugendliche kennen sich bestens aus mit Corona und haben die Schutzmaßnahmen längst verinnerlicht, und mit Ermutigung, Lob und kleinen Komplimenten über ihre hübschen Masken holt man sie immer wieder ins Boot, aber, die wichtigsten „Erziehungs“ – Mittel sind grundsätzlich gute Vorbilder, an denen es lohnt, sich zu orientieren!
Man hat ihnen die AHA +L-Regeln beigebracht, die sitzen! Neue Maßnahmen akzeptieren Kinder und junge Erwachsene (Abschlussjahrgänge), Sanktionen bei Verstößen sind für sie ebenso nachvollziehbar. Durch große Teile der Bevölkerung geht diese Akzeptanz – und dann kommt ausgerechnet das Ressort „Bildung“ (KMK) und fordert Kinder und junge Erwachsene(Erstwähler 2021), und Lehrer! auf :Tut etwas, das zur Zeit unter Androhung von Strafen überall verboten und gefährlich ist, trefft Euch in den Schulen (und Ihr seid dazu gezwungen /Präsenz – und Schulpflicht)! Alle anderen dürfen das nicht, außerhalb der Schulen dürft Ihr das auch nicht, das ist zu gefährlich Ihr könntet Euch infizieren und die Verantwortung für viele Neuinfektionen und Tode auf Euch nehmen!! Aber : Ihr seid verpflichtet, in den Schulen mit vielen anderen Eure Raumluft zu teilen (Wechsel vieler Kurse! Raumluftkontakt durch Aerosole auch bei Abstandseinhaltung, die verschiedenen Coronamutationen finden schnell den Weg in die Schulen!). Also Schüler *innen : in den Schulen wächst und wächst die Chance, dass Ihr Euch infiziert und infolgedessen Neuinfektionen und Tode verursacht, das Gesetz will es so, geht dann nach Hause und lasst Eure Familienangehörigen, die es bis heute geschafft haben, sich zu schützen, auf den letzten Metern vor der Impfung erkranken oder sterben – WIE sollen junge Menschen für den Rest ihres Lebens mit solcher Verantwortung und Konsequenz leben?
Schule ist sehr sehr wichtig, das steht völlig außer Frage, aber Schule steht nicht über Leben, verschobene Schule /Prüfungen kann man nachholen, Leben nicht.
Bei einer Sarglänge von ~2 Metern entsteht bei einer täglichen Todeszahl von mittlerweile über 1000 Menschenleben eine Strecke von über 2 Kilometern Länge, jeden Tag! Bei 2000000 Toten weltweit ist die Sargstrecke 4000km lang – haben wir es denn noch nicht verstanden? Und die ansteckenden Mutationen fangen ja gerade erst an!
Bitte Regierung, bitte KMK : Es ist im Moment nicht die Zeit für Schulpräsenz!, und auch nicht für immer wieder geforderte Langzeitstrategien! Diese Zeit ist jetzt anders, ob wir es wollen oder nicht, wir kennen den Weg und die Mittel, um das Virus einzudämmen und langfristig zu besiegen. Wir sind ALLE gebildet genug, um zu wissen, dass Präsenz in den Schulen Erkrankungen und Tode zur Folge hat, auch für Lehrer.
Jedes Leben zählt.
Die Gebildetsten sagen den jungen Menschen : Tut durch Eure Schulpräsenz genau das Allerfalscheste! Was für Zwiespalte, was für eine innere Zerrissenheit entsteht in dieser Generation wie sollen sie ihrem Regierungsvorbild vertrauen? Was für ein Paradoxum auf der Grundlage der Minister *innen für Bildung!
Und solch unkluge Anordnungen wirken sich aus auf die gesamte Bevölkerung! – jeder sucht und findet für sich Ausnahmegründe, jeder ist ständig in Bewegung, beruflich und anschließend privat, wirklich eingeschränkt sähe anders aus. Zu viele Menschen tun weiterhin alles, was nicht explizit als verboten gilt, oder was eben schlichtweg nicht kontrolliert wird.
Zur Viruseindämmung muss jetzt sehr schnell sehr viel erreicht werden. Kontrollen wären nur ein Teil der Lösung ; was wir brauchen ist Zusammenhalt, Rücksicht und Solidarität aller auch derer, die NICHT dahinterstehen! Freiwillig, oder eben angeordnet, KEINE Ausnahmen, intensiv und so lang oder kurz wie nötig – es ist doch nicht für immer! Alle zusammen, intensiv, für einen vorerst begrenzten Zeitraum, am besten weltweit!
Und ALLE Bildungsministerien sollten, einig, ihrer Aufgabe und Vorbildfunktion gerecht werden, keine „Ausnahmen“ für Schulen!!! Lockdown, Zahlen runter, Virus eindämmen auf absolut niedrige Zahl!, und dann wird weitergebildet!
Aus kalifornischen Krankenhäusern (am Limit!) kommen Berichte über Kinder und Jugendliche, die sich völlig verzweifelt am Telefon von ihren sterbenden Familienangehörigen verabschieden und sich entschuldigen dafür, dass sie das Virus in die Familien gebracht haben. Dem ist nichts hinzuzufügen. Diese Situation wünschen wir keinem jungen Menschen.

Annette Heemsoth
1 Jahr zuvor
Antwortet  Elke Jung

Gut gebrüllt Löwe!!!!

Piet
1 Jahr zuvor

Das ist ein Kommentar nach dem Motto „ich möchte lieber zu Hause bleiben und fürs Nichtstun bezahlt werden“.

xy
1 Jahr zuvor
Antwortet  Piet

Sagen Sie das auch zu all den anderen im Home Office? Nein. Das trauen Sie sich nur bei Lehrern.

Lehrer_X
1 Jahr zuvor
Antwortet  Piet

Dann gehn Sie doch nochmal in die Schule, wenn Sie das alles nicht so schlimm finden und offensichtlich nicht lesen können.

ABSTIMMEN UND TEILEN!
1 Jahr zuvor
Endlos frustriert
1 Jahr zuvor

„Als Lehrer müssen wir Vorbilder sein, gradlinig, einschätzbar, offen, ehrlich, klar, reflektiert, wissenschaftsorientiert, zielorientiert, realitätsnah, vertrauenswürdig, verantwortungsvoll, verständnisvoll, rücksichtsvoll, ausgleichend, abwägend, tolerant..“

Also das Gegenteil eines Unionspolitikers. Wer die CDU wählt, der gibt uns allen eins auf die Mütze. In diesem Land wird sich nichts bessern, solange die CDU in der Regierung sitzt.

Tacheles
1 Jahr zuvor

Ich würde Ihnen gern zustimmen, aber die meisten der Kultusminister, die sich mit Gewalt gegen jede vernünftige Maßnahme für Schulen stemmen, kommen aus der SPD. In NRW ist es Frau Gebauer von der FDP, die durch völliges Chaos auffällt. Und der grüne MP Kretschmann steckt auch zu tief im Wahlkampf, um seinen Laden mal in Ordnung zu bringen. Ich bin derzeit so enttäuscht, weil ich nicht mehr sehe, wen man denn noch wählen könnte.

GS Lehrerin
1 Jahr zuvor

Danke für diesen zutreffenden Brief, ich kann ihn vollständig unterschreiben!

Andre Hog
1 Jahr zuvor

Liebe(r)kanndochnichtwahrsein: vielen Dank für diesen Kommentar. Ich schließe mich allumfassend an und gebe laut Applaus!! Der Kollateralschaden bzgl der jetzt massiv herangezüchteten Politikverdrossenheit wird uns früher oder später mächtig auf die Füße fallen….und daran sind diese unsinnigen – eigentlich für alle Menschen nachvollziehbaren widersprüchlichen Weisungen verantwortlich. „Denen traue ich nicht so weit, wie ich ein Klavier werfen kann!“ hat mein Opa immer gesagt….muss wohl Altersweisheit gewesen sei , von der so eine unsäglich ignorante Person, wie Fr Gebauer Lichtjahre entfernt ist.

Gefrusteter Sonderschullehrer
1 Jahr zuvor

Vorsicht Zynismus!!
Ich weiß nicht, wo das Problem liegt. In Ba-Wü dürfen wir seit 11.01.2021 im Präsenzunterricht an Schulen für Körperbehinderte und Schulen für Geistigbehinderte unterrichten. Gut, die Präsenzpflicht ist ausgesetzt. Heißt aber es handelt sich tatsächlich um Unterricht und die, die zu Hause sind Hagen parallel dazu Anrecht auf Homeschooling. Die Schüler gehören zu verschiedensten Risikogruppen. Die Angst und der Frust unter den Kollegen und Kolleginnen ist enorm. Und das Unverständnis natürlich auch.
Aber was will man machen?
Bis die Beschwerden über den Dienstweg gelaufen sind, sind wir alle gegen Corona geimpft.
Schade, dass diese Schülerschaft überhaupt nicht erwähnt wird und darüber auch nicht berichtet wird. Wenn, dann nur in kleinen Fußnoten.
Das ist der wahre Skandal. Ach so. An den Schulen ist übrigens vom Grundschüler bis zum Erwachsenen Schüler alle vertreten und es wird bunt gemischt im Schulbus weit übers Land gefahren. In der Schule darf aber ja keine Durchmischung erfolgen….noch Fragen?
Ganz liebe Grüße an alle Kolleginnen und Kollegen. Haltet durch und bleibt gesund.
Man könnte, wie oben auch zynisch sein und sagen: erst wenn der letzte Lehrer an Corona gestorben ist, merkt man, dass ein paar Kultusminister nicht alle Schüler unterrichten können.

Willes Sabine
1 Jahr zuvor

Läuft in Bayern nicht anders, da heißt es Notbetreuung für alle ohne Not…klar benötigen gerade diese Schüler die Unterstützung, da oft das Elternhaus nicht leisten kann, was nötig wäre, aber es sind eben auch Risikogruppen in denen man nah…sehr nah am Schüler arbeiten muss und meist keine AHA Regeln eingehalten werden können, zumindest nicht von Schüler Seite aus….bei uns in der Klasse derzeit 40 Prozent der Schüler da, Tendenz steigend….und das nennt sich dann Notbetreuung….
Was wenn die Mutation da mal einschlägt….

Ü 60!
1 Jahr zuvor

Gefrustete Fachlehrerin!

Ich bin Fachlehrerin an drei Schulen und insgesamt wöchentlich in acht Klassen. Am SBBZ unterrichte ich nun seit einer Woche und fühle mich extrem bedroht. Gerade in der Grundstufe ist kein Abstand möglich. Absolut gefährlich für mich sind meiner Einschätzung nach die emotionalen Ausbrüchen der Kinder, die die Viruslast explosionsartig in die Höhe schnellen lassen!
Es interessiert niemanden, man muss nur funktionieren!?!

Ich bin nun knapp 63!

xy
1 Jahr zuvor
Antwortet  Ü 60!

Können Sie in finanzieller Hinsicht aussteigen? Mit 63 ist es brandgefährlich in vollen Klassenzimmern. Unsere Mitarbeiter über 60 sind seit Beginn der Pandemie nicht mehr im Büro. Der Vorgesetzte, der Präsenz durchsetzen wollte, wurde Freitag gefeuert.

Pit 2020
1 Jahr zuvor
Antwortet  xy

@xy

„Der Vorgesetzte, der Präsenz durchsetzen wollte, wurde Freitag gefeuert.“

Hoffentlich macht das im wahrsten Sinne des Wortes Schule!
😉

Louisa
1 Jahr zuvor

Danke!
Danke, dass es endlich jemand auf den Punkt bringt!
Dieser Leserbrief trifft für mich den Nagel auf den Kopf!

Louisa Erzieherin Saarland

CD. Paschek
1 Jahr zuvor

Der Brandbrief der „News4teachers-LeserIn „kanndochnichtwahrsein““ kann nur unterstützt werden. Hinzuweisen ist auch auf die jeweilige Kultusbürokratie, deren leitende Damen und Herren die KM’s beraten, mit entscheiden und damit mitverantwortlich sind.

Manne
1 Jahr zuvor

Top! Liebe Lehrer, bitte weiter so! Mein Entsetzen über die Betonköpfe in den Ministerien nimmt täglich zu…

Karsten
1 Jahr zuvor

Da spricht mir jemand aus der Seele. Unser (peinliches) Schulsystem ist lange überholt und wird den modernen Anforderungen an Lernen nicht mehr gerecht. Digitale Systeme für Home-Schooling sind altbacken und die Usability fraglich. Und dann gibt es Unterbrechungen, gescheiterte Uploads und stotternde Livecasts. Und das Verhalten unserer Kultusministerin ist mir auch nicht verständlich, so sorglos mit dem Leben von Erziehern und Lehrern umzugehen. Da kann ich mich doch noch so sehr an die Coronaregeln halten, um mich und andere zu schützen, wenn dann eines meiner Kinder den Virus nach Hause bringt und meine Frau (selbst Erzieherin) den Virus in die Kita schleppt … Völlig unverständlich!!!

Raffaela Henschel
1 Jahr zuvor

DAS IST DIE WAHRHEIT ! SCHULE IST DER POLITIK WICHTIGER ALS DIE GESUNDHEIT DER SCHÜLER UND LEHRER!

A. R.
1 Jahr zuvor

Meine Güte! Ich habe selbst vier Kinder davon eins mit Behinderung welches aber trotzdem mit einer Schulbegleiterin eine Regelschule besuchen darf! Momentan eine GROSSE Herausforderung dennoch völlig OK denn es geht hier um Leben und die Gesundheit! Ich kann nicht verstehen warum ALLE nicht mal mit dem Hintern einfach zu Hause bleiben können nur weil man selbst noch nicht betroffen ist! Manche Eltern möchten auch einfach nur ihre Kleinen gut betreut aus dem Haus wissen und haben selbst keine Lust sich zu kümmern! Oder warum muss man unbedingt in den Schnee fahren wenn wir uns im Lockdown befinden? Die Strafen sollten viel härter werden damit sich auch dran gehalten wird und einmal klare Regeln für Alle! Ob gemeutert wird oder nicht! Sonst hat das hier NIE ein Ende und kann ja auch immer wieder nur von vorne anfangen! Wir schaffen das ja auch! Danke fürs lesen!

K. K
1 Jahr zuvor

Richtig! Sie sprechen mir aus dem Herzen.
Die Politik wusste schon 2013 alles über den Virus, nur hat die Kanzlerin es nicht ernst genommen.
Leider! Jetzt wo es deren Schuld ist müssen wir leiden.! Deren fehler müssen wir korrigieren. Alles wird geschlossen ohne Logik, denn wenn andere Abteilungen zu sind trotzdem dort eingekauft wird? Ob jetzt alle Abteilungen offen haben oder nicht. Ist doch das gleiche! Ich glaube das wir als Versuchskaninchen herhalten müssen die Schulen sollen geschlossen bleiben aber richtig nicht nur in den news! Ob Notbetreuung oder Unterricht ist auch das gleiche, denn die Schulen müssen öffnen! Hä? Ich denke das mit denen nix mehr stimmt! Die restaurants haben es hart und andere genauso. Kein Einkommen. Niemand hilft. Auflagen veröffentlichen strafen zahlen bei nicht Einhaltung!??? DIE Politiker machen es sich leicht, denen geht es zu gut. Die haben ja noch 600 Weihnachtsgeld erhalten ohne zu versteuern.! Die hartz4 und Einkommen schwächere Menschen geht es nicht gut.!
Aber an die wird nicht gedacht. Alles wird ignoriert das Grundeinkommen.. Oder 600 Euro mehr für hartz 4 empfänger! Es sitzen die falschen in der Politik! Ich wünsche mir das sich das schnell ändert!!!

D. L.
1 Jahr zuvor
Antwortet  K. K

Seit 2013 wusste Angela Merkel alles über den Virus, den es da noch garnicht gab? Es gibt kaum ein anderes Land, daß so viel Geld für Corona Hilfen ausgeschüttet hat, wie Deutschland. Und die Sozial Hilfe Empfänger? Es gab keine Kürzung! Aber es gab 300€ Kindergeld pro Kind extra! Wofür, frage ich mich? Wer sich Kinder anschafft, sollte auch dafür sorgen können. Aber in diesem Fall ist der Staat dann wohl gut genug. Empfehlen Sie doch ihren Kindern, Politiker/innen zu werden, dann geht es ihnen und Ihnen auch gut.

flöte
1 Jahr zuvor

Ich kann der Kollegin nur nur uneingeschränkt zustimmen! Danke für die offenen Worte!

Förderschule Sprache
1 Jahr zuvor

Absolut!

M.V.
1 Jahr zuvor

Ich bin zwar kein Lehrer, doch möchte ich als Schüler einer Berufsschule ein Kommentar abgeben. Ich kann diesem Text vollkommen zustimmen. Ich persönlich fühle mich im Homeschooling sehr wohl. Ich kann die meisten Aufgaben in meinem eigenen Tempo erledigen, die Gefahr meine Unterlagen zu Hause zu vergessen ist nicht vorhanden da ich ja zu Hause meine Aufgaben mache. Sollte ich mir einen Schnupfen einfangen kann ich dennoch am Unterricht teilnehmen da dieser per Videokonferenz regelmäßig stattfindet. Dadurch dass wir unsere Aufgaben entweder während einer Videokonferenz oder außerhalb einer solchen machen, hat jeder die gleichen Chancen eine faire Bewertung zu bekommen, da man so nicht übersehen werden kann. Da die Schulen dieses Mal früher informiert wurden dass es zum Lockdown kommen könnte konnten unsere Lehrer sich darauf vorbereiten (also nicht so wie beim ersten Mal). Durch die Videokonferenzen und die Aufgaben die ich erledigt und abgeschickt habe konnte ich meine Noten um zwei Noten nach oben verbessern. Ich befürworte diese Art des Unterricht in Pandemiezeiten. Ich sitze nicht bis zu drei Stunden täglich im Bus und jedem dem es ernst ist mit seinem schulischen Werdegang hat auch kein Problem damit seine Aufgaben außerhalb eines Schulgebäude zu machen. Die einzigen Personen die damit ein Problem haben sind jene bei denen nun deutlich wird dass sie auch zu Hause, wo sie Ruhe und viel mehr Zeit haben, nichts für die Schule machen und dies meist weil sie keine Lust darauf haben. Ich sehe persönlich nur ein Problem und das ist die Angst der Politiker davor dass die Wirtschaft zusammenbrechen könnte weil die Eltern der Schüler unter sechzehn zu Hause bleiben müssten, doch darf man nicht vergessen dass durch die Schließungen verschiedenster Geschäfte und der Außergefechtsetzung vieler Branchen schon sehr Menschen eh schon zu Hause bleiben und viele dieser Menschen sind diese Eltern, da hat es eh keinen Sinn die Schulen offen zu halten bzw. jetzt wieder zu öffnen. In diesem Sinne schöne Grüße aus Münster NRW

Simone Knorr
1 Jahr zuvor

Genau, die Lehrer schaffen sich selbst ab. Erklären Sie mir doch mal wie jemand wie Sie, der allem Anschein nach das Bildungssystem voll ausgeschöpft hat, den Kindern und Jugendliche Bildung vorenthalten kann. Natuerlich haben Sie als Lehrer viel weniger Arbeit wenn Sie im „Homeoffice“ sind. Und unterstützen deshalb diese Politik. Was machen dann eigentlich die Kassenkraefte im Einzelhandel, die nicht nach A15 bezahlt werden?

A.
1 Jahr zuvor
Antwortet  Simone Knorr

@Simone Knorr

Liebe Simone,
eigentlich müsste ich jetzt mit Ihnen gemeinsam „mimimi“ machen, ich werde nämlich auch nicht nach A15 bezahlt!
So ’ne Sauerei, was?
Und „Natuerlich haben Sie als Lehrer viel weniger Arbeit wenn Sie im „Homeoffice“ sind.“ ist auch ein Rohrkrepierer, aber das ist Ihnen bestimmt selber klar.
Wenigstens haben Sie sich mal ein bisschen entspannt, nachdem Sie sich aufgebläht haben.
Na, auch dafür sind wir doofen Faulpelze da … und wir freuen sich auf weitere schöne Fantasie-und Traumgeschichten von Ihnen.

Nils
1 Jahr zuvor
Antwortet  A.

@ A, ja wie elegant ist das denn. Schon einmal etwas von Toleranz gehört? Kann nicht jeder für seine Meinung stehen und eintreten? Ich hoffe, dass Sie keine Kinder mit dieser/Ihrer Einstellung unterrichten dürfen. Wenn hier einer in Selbstmitleid versinkt, dann eher Sie und einige Lehrkräfte. Wer denkt denn wie oben erwähnt an eine Kassiererin? Welche sich auch nicht aussuchen kann, wen sie bedienen/abkassieren muss? Alle, sie hat keine Wahl. Dieser Virus betrifft alle. Und was glauben Sie, wie erfrischend es ist, nach einem 12 Stunden Tag nach Hause zu kommen, um 2 Kinder beim Lernen und bewältigen von Aufgaben zu unterstützen, die die Fähigkeiten der Jahrgangsstufe deutlich übersteigt.
Also erzählen Sie hier bitte nichts von „mimimi“. Die Meinung von Simone hat hier genauso Bestand, wie der Brandbrief. Es gibt noch andere Berufsgruppen. Ich kann das Wort Home-Office nicht mehr hören. Wohl dem, sich dort verkriechen kann und nicht wie wir trotzdem jeden Tag an der „Front“ stehen darf.
Und noch ein Wort zum Schluss, dass Wort Faulpelz entsprang einzig und allein Ihrer Feder!

Katinka
1 Jahr zuvor
Antwortet  Nils

Das ist keine Meinung (von Simone Knorr), das ist eine unbelegte Behauptung, das wäre ähnlich als würde man behaupten: Ach, die Pflegekräfte auf den Intensivstationen tun nur so als hätten sie viel mehr Arbeit. Oder: grundsätzlich alle, die im Home Office arbeiten, arbeiten viel weniger als sonst. Außerdem standen „die Lehrer“ bis kurz vor Weihnachten „an der Front“ (wie Sie es nennen). Die Entscheidung über Distanzunterricht wurde ja außerdem nicht von den Lehrern getroffen. Hier tauschen sich nunmal Lehrer über die Situation und ihren Job aus. Da kommen Sie daher und behaupten, sie jammern nur. Was soll das? Wenn Sie Ihren Job plötzlich unter ganz anderen Bedingungen mit ganz anderen Voraussetzungen machen müssten, würden Sie sagen: Ach alles easy-peasy, kein Problem. Na dann, herzlichen Glückwunsch.

Thomas Schultz
1 Jahr zuvor
Antwortet  Nils

12-Stunden-Tag? Hahaha, da kann ich als Lehrer im „Homeoffice“ ja nur drüber lachen. Den hätt ich gern, sie Spaßvogel. Sie haben bestimmt auch ein Wochenende 😉

Aber, dass sie nach Hause kommen und Kinder vorfinden, können Sie niemand anderem anlasten.

A.
1 Jahr zuvor
Antwortet  Nils

@Nils

„Kann nicht jeder für seine Meinung stehen und eintreten?“

Ach, lieber guter Nils, wenn das „jeder“ kann, dann darf ich das also auch?
Danke schön.

“ Und was glauben Sie, wie erfrischend es ist, nach einem 12 Stunden Tag nach Hause zu kommen, um 2 Kinder beim Lernen und bewältigen von Aufgaben zu unterstützen, die die Fähigkeiten der Jahrgangsstufe deutlich übersteigt.“
Das erfrischt Sie dermaßen, dass Sie sich hier noch ziemlich austoben können, so schlimm wird’s dann „auf Arbeit“ nicht gewesen sein.
Und 12 Stunden … kenne ich gut, kann ich oft toppen. Wochenende? Das schlage ich mal im Fremdwörter-Duden nach.
Und was Ihre 2 Kinder angeht: Den Klapperstorch haben Sie selber angelockt, oder wurden Sie gezwungen?

Mary-Ellen
1 Jahr zuvor
Antwortet  Nils

@Nils:
Hm….die armen Kassiererinnen…
gewiss meine ich nicht alle dieser Berufsgruppe, jedoch der größte Teil der KassiererInnen in 2 verschiedenen Supermärkten sowie einem Drogeriemarkt, die ich zum Einkaufen aufsuche, tragen keine FFP2 Maske, sondern Masken aus Stoff, gern auch sehr oft unterhalb der Nase, jedoch meistens GAR KEINE Maske! Und zwar jetzt, Mitte Januar!
So groß scheint die „Not“ also bei einigen VertreterInnen dieser Berufsgruppe nicht zu sein!
(Bin KEINE Lehrerin).

Minni
1 Jahr zuvor
Antwortet  Simone Knorr

Also ich kann nur für mich sprechen, aber seit März letzten Jahres arbeite ich wesentlich mehr als sonst. Insbesondere während der lockdown-zeiten.
Ein Beispiel: Hausaufgaben kontrollieren funktioniert in der Schule mit Folie auflegen + durchlaufen ob alle was gemacht haben + Rückfragen innerhalb von 5 Minuten.
Jetzt geben alle 25 Schüler die Hausaufgaben ab die ich alle kontrolliere, kommentiere und zurückschicke.
Haben sie schon einmal Hausaufgaben ihres Kindes kontrolliert? Dann rechnen sie doch Mal hoch. Das ganze Mal 6 man hat nicht nur eine Klasse. Da hab ich noch keinen Unterricht für den nächsten Tag geplant, noch nicht zig Mails und Chat Nachrichten beantwortet, mit Eltern telefoniert,
Dazu kommt jetzt im besten Fall, wenn Moodle nicht wieder versagt der online Unterricht nach (regulärem Stunden)-Plan.
Für mich bedeutet das, dass ich auch jetzt noch am Unterricht arbeite… Ich habe wesentlich mehr als 40 Stunden in der Woche, kein Wochenende und in letzter Zeit sehr sehr wenig Schlaf. Und was viele auch vergessen: eine Familie, die Unterstützung braucht, habe ich auch..
Ich zweifle nicht daran, dass es eine Kassiererin schwer hat. Aber das ist noch lange kein Grund die Behauptung aufzustellen die Lehrer Arbeiten im „homeoffice“ und bekommen dafür Geld.
Achso jetzt fällt mir übrigens noch ein: an dem Tag an dem ich erst Nachmittagsunterricht habe betreue ich dann auch die fremden Kinder in der Notbetreuung 😉 also vielen Dank für ihren netten Kommentar….

Silja
1 Jahr zuvor
Antwortet  Simone Knorr

Weniger Arbeit? Ich wünsche mir sehnlichst meinen normalen, virusfreien Unterricht mit vollen Klassen in der Schule zurück. DAS ist weniger Arbeit.

Blau
1 Jahr zuvor
Antwortet  Simone Knorr

Oh man. Echt jetzt?

Katinka
1 Jahr zuvor
Antwortet  Simone Knorr

„Natuerlich haben Sie als Lehrer viel weniger Arbeit wenn Sie im „Homeoffice“ sind.“

Woher genau kommt diese Behandlung, die Sie als Erkenntnis verkaufen? Haben Sie eine Studie zur Home-Office-Lehrerarbeitszeit durchgeführt? Sind Sie selbst Lehrerin?

Ich würde im Traum nicht darauf kommen, mich über den Arbeitsaufwand oder die Arbeitszeit anderer Berufe zu äußern und Behauptungen aufzustellen, von denen ich keine Ahnung habe – so wie Sie in diesem Fall.

Katinka
1 Jahr zuvor
Antwortet  Katinka

Behauptung (sorry, Autokorrektur)

xy
1 Jahr zuvor
Antwortet  Simone Knorr

Frau Knorr,
jede kluge Kassenkraft wird froh sein, wenn die NI sinken, da sich so auch für sie die Gefahr einer Ansteckung verringert. Im Grunde können nur Kinderlose, Egozentriker und Intelligenzgeminderte noch offene Schulen bei diesen Sterbezahlen fordern.

Besorgte Mutter
1 Jahr zuvor

Wow, Respekt an DIESE GASTAUTORIN!!!!

Vielen Dank fuer die wahren Worte, die Sie hier geaeussert haben!!!!

Dies entspricht der Realitaet und ich hoffe, das dieses Schreiben auch Leser in hoeheren Positionen zum Nachdenken anregt und diese den Lehrer*innen vor Ort mehr Handlungsfreiheit zu einem Lernen unter maximaler Beruecksichtigung des Gesundheitsschutzes gewaehren.

Wie im Artikel richtig bekundet:“Koennen Sie ihnen(den Kindern) erklaeren, warum Klassenarbeiten und Noten wichtiger sind, als die Gesundheit der Lehrer, der Schueler und ihrer Familien? “

Wirklich glaubhaft kann das sicher keiner der Kultusminister *innen erklaeren, oder etwa doch?????

Ich waere sehr gespannt auf diese Ausfuehrungen!

DANKE FUER DIESEN ARTIKEL!!!

Willes Sabine
1 Jahr zuvor

Nur mal zur Info, im Schulsystem arbeiten nicht nur gut bezahlte und verbeamtete Lehrkräfte, auch hier gibt es derzeit Kurzarbeitergeld….und auch Menschen, wie z.B. Schulbegleiter, die für ein paar Euro Kindern mit Behinderungen ermöglichen, so gut wie es geht am Unterricht teilzunehmen….ganz nah am Kind, von 8.00 bis 16.00 Uhr…ohne AHA Regeln….immer nur dieses ach alle in der Schule sind doch überbezahlt und wollen nicht arbeiten – es nervt, da es NICHT der Wahrheit entspricht!!!!

Elli
1 Jahr zuvor

Es Wird ständig nur über die schule diskutiert.UND was ist mit den leuten die arbeiten MÜSSEN????Da kann man auch kein Abstand halten bei zig Leuten.DA Verliert auch keiner ein Wort darüber.Ich höre immer nur SCHULE SCHULE SCHULE.UNMÖGLICH

Risikomama
1 Jahr zuvor
Antwortet  Elli

Vielleicht, weil das hier eine Seite für Pädagogen ist? (Und ein paar dazu gemogelte Eltern) Ich hoffe, dass Sie in Ihrem Berufsumfeld Maske tragen dürfen und Ihre Kollegen auch. Das dürfen manche Lehrer nicht, könnte ja arme Kinderseelen verletzen. Müssen Sie täglich vor, sagen wir Mal 100, unmaskierte Kinder treten, als Schutz „Lüften miteinander“?

BK-Lehrkraft
1 Jahr zuvor
Antwortet  Elli

1. Das hier ist eine Plattform 4teacher
2. Lehrer müssen auch arbeiten
3. Ich unterricht in 10+ verschiedenen Klassen (also pro Woche ca über 200 Kontakte (also mit über 200 Haushalten) in kleinen geschlossenen Räumen über Stunden.
4. Das hier ist eine Plattform 4 teacher.

Dirk Uhlenbruck
1 Jahr zuvor

Inhaltlich 100%ige Zustimmung und Kompliment für die klasse Diktion.

Die Annahme allerdings, hier von Kommentatoren geäußert, den Landesregierungen und ihren KultusministerInnen ginge es um das Wohl der Schüler durch Aufrechterhaltung der Präsenzbeschulung, halte ich für euphemistisch, hier geht es einzig um Profilierung im Vorfeld von Landtagswahlen nach dem Motto „Wir sorgen für „Normalität“ und halten Euch Probleme vom Hals.

Ulrich Schmidt
1 Jahr zuvor

Dieser Artikel spricht mir aus dem Herzen und trifft genau den Kern der Dinge. Es geht nicht um die Schüler und Lehrer sowie ihren berechtigten Anspruch auf Gesundheit. Es geht um Politik, die Bewahrung des heutigen Schulsystems sowie Kostenminimierung. Nach 45 Dienstjahren als angestellter Lehrer sehe ich mich genötigt mich der Gefahr einer Ansteckung auszusetzen. Unsere hohen Herren sitzen ja in ihren sicheren Arbeitsräumen und machen dicht. Ich bin enttäuscht und wütend zugleich und denke viele sind es ebenso. Dieser Brief gehört in die Öffentlichkeit.

Elisabeth Ludwig
1 Jahr zuvor

Ist die Arbeit als Lehrer so schlimm, daß man auf Teufel komm raus weiter zu Hause hocken möchte?
Ich persönlich bin von meinen positiv auf Corona getesteten Kindern (infiziert durch eine Erzieherin) nicht angesteckt worden ebenso wenig mein Mann. Obwohl wir die Quarantäne ohne Schutz und Abstand ( Kinder sind 3 und 4 Jahre alt) miteinander verbracht haben. Diesbezüglich gibt es auch die ein oder andere Studie. Kinder übertragen eben nicht leicht.
Aber diese Studien lesen Sie gar nicht, weil Sie Ihnen nicht in den Kram passen.
Mir graut es schon vor der Einschulung meiner Kinder, wenn ich sowas hier lese.
Ich arbeite übrigens auf einer Covid-Intensivstation. Zumindest wenn die Kinder in der Kita sind. Wenn nicht geht mein Mann als Ingenieur arbeiten und ich sitze zu Hause. Er verdient einfach mehr Geld.
Ich kann die Zeit mit meinen Kindern auch genießen. Kein Thema.
Aber im Moment wäre etwas anderes eben wichtiger.
Für uns ist die Kitaschließung ein Problem. Und es geht vielen meiner Kolleginnen ebenso.

xy
1 Jahr zuvor
Antwortet  Elisabeth Ludwig

Gerade wenn Sie auf einer Intensivstation arbeiten, wäre es fahrlässig die Kinder in überfüllte Schulen zu schicken. Kein einziger Mediziner aus meiner Familie will offene Schulen. Aber wenn Sie meinen, dass Sie Ihren Patienten mit offenen Schulen einen Gefallen tun, sollten Sie sich neuere Studien durchlesen. Englisch können Sie ja, oder nicht?
https://www.thelancet.com/journals/laninf/article/PIIS1473-3099(20)30927-0/fulltext

Katinka
1 Jahr zuvor
Antwortet  Elisabeth Ludwig

„Ist die Arbeit als Lehrer so schlimm, daß man auf Teufel komm raus weiter zu Hause hocken möchte?“

Das ist unsachlich und das wissen Sie auch. Hätten Sie den Artikel gelesen, wüssten Sie, dass es nicht um die Arbeit als Lehrer an sich geht, und darum, dass man lieber zu Hause „hocken“ möchte (wie viele Arbeitnehmer in diesem Land zur Zeit auch), sondern darum, dass die Coronaregeln in den Schulen nicht eingehalten werden. DAS ist schlimm.
Die meisten Lehrer wollen einfach wieder unter normalen Bedingungen ihren Job ausüben können, was wegen der Pandemie aber derzeit aber nicht möglich ist…

TAD
1 Jahr zuvor
Antwortet  Elisabeth Ludwig

Anscheins geht es für Ihnen nur ums Geld und nicht Gesundheit. Meine Schwester, die ebenfalls Krankenschwester ist, war übrings von ihre 6 Jahrige angesteckt worden.

Fassungslos
1 Jahr zuvor

Gottseidank haben sie nicht alle zu. Die soziale Vereinsamung ist eine Katastrophe. Von Gedränge im Bus kann keine Rede mehr sein!
Homeschooling ist für viele einfach nicht möglich.
Im März war das auch keine Thema. Klar Zahlen waren nicht so hoch weil einfach noch nicht so hardcore getestet wurde.
Sicherlich ist eine schwierige Situation. Aber soziale Isolation gerade bei den Kleinsten kann es einfach nicht sein. Nicht jeder hat noch ein Geschwisterkind zu Hause. Manche Schäden bei den kleinen sind jetzt schon zu enorm.

Alleinerziehende schaffen den Spagat zwischen Homeshooling und 8 Stunden wirklich präsent sein für den Job nicht immer.

Ich kenne einen Fall die erst einen Nervenzusammenbruch hatte und sich das Leben nehmen wollte weil Sie einfach nicht mehr kann.
Wow. Aber das ist ja scheinbar dann auch egal

xy
1 Jahr zuvor
Antwortet  Fassungslos

Fassungslos,
ein Nervenzusammenbruch, weil man die eigenen Kinder selbst betreuen muss?
Da lief schon vor Corona Einiges völlig falsch.
Warum sollen Lehrer sterben, weil jemand nicht fähig ist, sich einen Therapeuten zu suchen?

Und einsame Kinder ohne Schule?
Das ist doch lächerlich. Es gibt genügend Kinder, die gerade richtig aufblühen, weil die Eltern endlich mehr Zeit haben.

Tinker
1 Jahr zuvor

Ich kann dem ganzen zustimmen. Ich bin zwar kein Lehrer, arbeite aber als Erzieherin im Kindergarten. Auch bei uns wird der Regelbetrieb aufrechterhalten. Die Politik suggeriert zwar „bei dringendem Bedarf“ verspricht aber den Eltern im selben Augenblick, dass dieser Bedarf aus verschiedenen Gründen bestehen kann. Eine von uns am 18.12.20 eingereichte Petition ist bis heute unbeantwortet. Bringt also leider auch nichts

Keks
1 Jahr zuvor
Antwortet  Tinker

Ich bin keine Lehrerin, möchte die Frage, die die Autorin gestellt hat aber gerne beantworten:
Weil eine Generation von Schülern, die keinen adäquaten Unterricht bekommt (was ja bereits jetzt durch das Homeschooling, bei dem es offenbar häufig auch technische Probleme gibt, der Fall ist) diesen Rückstand möglicherweise nie mehr aufholen wird. Gute Schüler werden es schwer haben den verpassten / weitgehend in Eigenregie zu lernenden Stoff nachzuholen. Schlechtere oder wenig motivierte Schüler (soll es unter Pubertierenden durchaus geben), schaffen es womöglich nie. Der Unterricht sollte stattfinden, damit diese Nachteile so gering wie möglich gehalten werden und diese Generation (insbesondere der Abschluss-) Schüler nicht noch auf Jahre in Ausbildung,
Studium und Beruf das Stigma einer lückenhaften Schulausbildung oder gar eines großzügig gewährten Abschlusszeugnisses tragen müssen.
Und ja, dazu kommt, dass viele Eltern ebenso noch immer arbeiten müssen. Zum Teil im Homeoffice. Wer nicht im Homeoffice arbeiten kann, kann nicht zu Hause die Kinder beschulen. Wer im Homeoffice arbeiten kann, kann nicht gleichzeitig die Kinder im Homeschooling unterstützen (und bei Kleinkindern statt Kita betreuen) und gleichzeitig im Homeoffice ARBEITEN.

Es ist also eine Frage der Priorisierung und bei allem Erkennen des Ernstes der Lage, bin ich der Meinung das die Prioritäten nicht passen und die Schulen / und Kitas offen bleiben sollten. (Ich würde sogar auch noch andere Maßnahmen korrigieren wollen, aber das führt zu weit).
Und ja natürlich gibt es auch Familien, die die Kinderebtreuung oder das Homeschooling leisten können, weil ein Elternteil wenig oder gar nicht oder extrem flexibel arbeitet – das ist jedoch nicht die Regel – bei kleinen Kindern sollten diese Familien dann auch tatsächlich die Kita in dieser Situation nicht beanspruchen. Schule dagegen, siehe erstes Argument.
Eines noch zum Verständnis, ich bin keinesfalls eine Corona-Leugnerin und sehe den Ernst der Lage und auch die Schwierigkeiten angemessene Kompromisse zu finden. Ich persönlich finde lediglich an dieser Stelle diese Lösung eben nicht angemessen.
Die Ansteckungsgefahr, die die Lehrenden dabei ausgesetzt sind ist leider hinzunehmen (natürlich soweit möglich zu reduzieren), dieses Risiko tragen andere Berufsgruppen auch.
Aber zu Schluss: die Bundesregierung hat es jedoch definitiv versäumt im Sommer ein tragfähiges Konzept für die abzusehende 2. Welle zu erarbeiten – dieser Vorwurf muss so stehen bleiben.

WiMoKa
1 Jahr zuvor
Antwortet  Keks

Vielleicht könnte man sich ja darauf einigen, dass Schulen und Kitas coronasicher ausgestattet werden, bevor man sie öffnet? Die Menschen in Kita und Schule, die ich kenne, möchten am allerliebsten in Präsenz arbeiten, aber nicht um den Preis der eigenen Gesundheit oder der ihrer Angehörigen. Genau dazu werden sie jedoch derzeit in den meisten Bundesländern gezwungen.
Also: wenn die Öffnung der Kitas und der Schulen unabdingbar ist, dann hat die Politik endlich dafür zu sorgen, dass sich ErzieherInnen, Kinder, SchülerInnen und LehrerInnen dort weitestgehend gefahrlos aufhalten können!

Keks
1 Jahr zuvor
Antwortet  WiMoKa

Genau darauf können wir uns einigen.

xy
1 Jahr zuvor
Antwortet  Keks

Keks,
das Risiko ist nicht hinzunehmen, weil es gegen geltende Arbeitsschutzgesetze verstößt. Wir sind nicht mehr in der Industrialisierung. Keine andere Berufsgruppe muss relativ ungeschützt vor 30 möglicherweise Infizierten arbeiten. Auch eine Kassiererin oder ein Arzt ist nicht stundenlang in einem aerosolgesättigten Setting. Das ist und bleibt fahrlässige Körperverletzung. Ihre Bequemlichkeit ist nicht wichtiger als die Unversehrtheit der Kitamitarbeiter und Lehrer.

Keks
1 Jahr zuvor
Antwortet  xy

Ich sprach nie von Bequemlichkeit, sondern von einem dauerhaften Stigma für die Kinder und die Unmöglichkeit der betroffenen Eltern (ich bin noch nicht selbst betroffen, mein eigener Sohn besucht noch keine Kita – mein Umfeld, Freunde, Geschwister bzw. deren Kinder schon) sich zweizuteilen.
Ich möchte im übrigen das Risiko gar nicht kleinreden, sondern nochmal betonen, dass es versäumt wurde ein tragfähiges Konzept zu entwickeln (seitens der Kultusminister).
Ich kann / Wir können diesen Konflikt tatsächlich nicht lösen. Ich befürchte nur die Kinder werden langfristig darunter leiden. Man könnte, um es auch einmal plakativ auszudrücken, erwidern: ist es denn gerecht, dass die Kinder für Ihre Gesundheit zahlen? Es ist beides nicht fair, an funktionierenden Konzepten (sei es Homeschooling oder Lüften bzw. Luftreinigung in den Klassen oder irgendetwas Kreatives) mangelt es. Ein Dilemma tatsächlich.
Ich wollte nur einmal eine Sichtweise beleuchten, die die ursprünglich gestellten Fragen beantwortet oder besser die Intention der „anderen Seite“ erläutert.
Den Eltern Bequemlichkeit vorzuwerfen ist im übrigen exakt das gleiche Niveau, wie den Lehrenden Faulheit zu unterstellen.
Ich bin im übrigen auch ehrlich überrascht darüber, dass die Meinungen hier doch oft recht undifferenziert sind – gerade von Lehrenden würde ich durchaus erwarten, dass sie beide Probleme sehen. Von der Politik eine Lösung zu fordern, ist wie gesagt durchaus legitim.

xy
1 Jahr zuvor
Antwortet  Keks

Ich bin kein Lehrer, aber Risikovater mit Lehrerehefrau. Es ist mir vollkommen bewusst, dass es ein Spagat sein kann, wenn Kinderbetreuung und Beruf zu bewältigen sind. Die Eltern mit Kleinkindern im näheren Umfeld sind gestresst, aber niemand bezweifelt die Notwendigkeit von Schließungen oder hat Angst davor, dass die Kinder Schäden erleiden. Es ist eine Ausnahmesituation und je gelassener die Eltern damit umgehen, umso einfacher wird es für die Kinder. Drama hilft doch keinem.
Ich gebe Ihnen aber Recht, dass es versäumt wurde, passende Schutzmaßnahmen zu installieren.

M.
1 Jahr zuvor
Antwortet  Keks

„Die Ansteckungsgefahr von Lehrern ist hinzunehmen, die ist in anderen Berufsgruppen auch hoch“. Pflegekräfte, Ärzte, Apotheker, Supermarktkassierer: Essen und Gesundheitsdienst sind LEBENSwichtig. Aber von einem Jahr weniger Bildung STIRBT keiner. Die Bildung ist ja nicht ausgesetzt, sondern erfolgt nur auf digitale Weise, bei manchen Kindern weniger bei anderen mehr erfolgreich. Wie in anderen Berufen gibt es auch bei Lehrern viele, die ihr letztes Hemd für die Schüler opfern und bis Mitternacht korrigieren, andere nehmen es leichter. Was ich wichtig finde für die Diskussionskultur hier, dass auch Nichtlehrer zur Sprache kommen. Sonst verfällt man in Selbsbeweihräucherung und Selbstmitleid.

Keks
1 Jahr zuvor
Antwortet  M.

Ein Jahr weniger Bildung hat jedoch unter Umständen ein Leben lang Folgen.
Dennoch natürlich nicht ganz von der Hand zu weisen, dass es nicht unmittelbar lebenswichtig ist.
Es ist ein Dilemma.
Das unterschiedliche Engagement der Lehrer (das es im übrigen immer schon gab), empfinde ich durchaus als wichtigen Punkt. Ich glaube den engagierten Lehrenden durchaus, dass eine enorme Belastung entsteht und fürchte, dass es auch das andere Extrem gibt. Deshalb sollte man weder Lehrende noch Eltern pauschal Bequemlichkeit unterstellen. Haben Sie nicht getan, ich wollte Ihren Aspekt nur noch einmal betonen.

Riesenzwerg
1 Jahr zuvor
Antwortet  Keks

@Keks 17. Januar 2021 um 22:23

„Ich bin keine Lehrerin, möchte die Frage, die die Autorin gestellt hat aber gerne beantworten:
Weil eine Generation von Schülern, die keinen adäquaten Unterricht bekommt (was ja bereits jetzt durch das Homeschooling, bei dem es offenbar häufig auch technische Probleme gibt, der Fall ist) diesen Rückstand möglicherweise nie mehr aufholen wird. Gute Schüler werden es schwer haben den verpassten / weitgehend in Eigenregie zu lernenden Stoff nachzuholen. Schlechtere oder wenig motivierte Schüler (soll es unter Pubertierenden durchaus geben), schaffen es womöglich nie. Der Unterricht sollte stattfinden, damit diese Nachteile so gering wie möglich gehalten werden und diese Generation (insbesondere der Abschluss-) Schüler nicht noch auf Jahre in Ausbildung,“

Lieber Keks, (der ist nunmal männlich…)

wir haben seit Jahren unterrichtsausfall durch anwesende Schüler. Ich mag gar nicht zusammenrechnen, wie oft bei einigen dieser der Unterricht für die gesamte Klasse abgebrochen/unterbrochen werden musste, da der Schüler
a) weggelaufen war – Vernachlässigung der Aufsichtspflicht
b) auf andere eingeprügelt hat – Klärung der Positionen, evtl. erste Hilfe, Klasse erst mal ohne Lehrkraft – Vernachlässigung der Aufsichtspflicht
c) einfach Bock hat, den Präsenzunterricht zu schmeißen – dumme Situation, in der auch kein Unterricht möglich ist, denn raussetzen dürfen wir den Schüler nicht – Vernachlässigung der Aufsichtspflicht
d) wir nach jemandem suchen – inzwischen per Handy im Unterricht – ob jemand den Schüler abholen kann – mindestens zwei Unterrichtsausfälle, da eine Lehrkraft um Hilfe fragt und eine andere ggf. aus ihrem Unterricht geholt werden muss – zwei Klassen ohne Unterricht

und bei all der Schülerkreatiefität geht noch mehr.

Das interessiert niemanden. Es interessiert auch niemanden, was diese Gewalterfahrungen (oder Drogen dabei oder Messer dabei oder ….) mit den anderen Kindern machen. Die haben alle keinen Unterricht während der Zeit. Obwohl alle (vorerst zumindest) anwesend sind.

Da lernt niemand etwas zum Fach. Er lernt – leider – ganz viel nebenbei. Und viele SuS haben Angst vor solchen Situationen.

Und wieder: Es interessiert niemanden, wie hoch der Unterrichtsaufall und damit der Lernausfall aufgrund solcher Ereignisse ist.

Die Schüler bekommen den zur Zeit sichersten Unterricht. Das ist etwas wert, zumindest in meinen Augen.

Lerninhalte lassen sich nachholen – nur Not verlängert man um ein halbes Jahr, lässt Wiederholungen zu, …. Wenn das evtl. Nichtlernen Ihre einzige Sorge während einer Pandemie ist, würde ich gerne mit Ihnen tauschen.

Keks
1 Jahr zuvor
Antwortet  Riesenzwerg

Natürlich sind solche Situationen ein großes Problem. Das habe ich mit meinem Post aber nicht berührt (weil es hier kein Thema war).
Ich denke es interessiert im übrigen durchaus – mindestens die anderen Schüler und Schülerinnen, Ihre KollegInnen und die Eltern.
Ich bin den Lehrenden nicht grundsätzlich feindlich gegenüber eingestellt, im Gegenteil ich bemühe mich durchaus um Sachlichkeit, auch wenn meine persönliche Priorisierung anders aussieht, als in diesem Brandbrief und den unterstützenden Kommentaren.
Den Vorschlag um ein halbes Jahr (oder sagen wir ein Jahr, um im Schuljahr zu bleiben) fände ich durchaus gut. Ich habe nur in den Medien bisher tendenziell eher Rufe vernommen, auf Prüfungen zu verzichten oder ähnliches. Jedem Schüler zumindest das Angebot zu machen das Jahr zu wiederholen – unabhängig davon, ob es zwingend notwendig wäre, könnte durchaus Teil der Lösung sein.
Und nein, es ist weder meine einzige noch meine größte Sorge – dennoch sorge ich mich dahingehend.
P.S. Ich bin weiblich – können Sie nicht wissen und der Keks verwirrt.

Alex
1 Jahr zuvor

Sehr gut und authentisch geschrieben..
Ich sehe dies genauso..
Ihr Artikel gilt nicht nur für Schulen sondern auch für alle Kitas .. die Betreuung der Kinder von armen im Homeoffice überfordern Eltern ist wichtiger als Gesundheit der Fachkräfte..

Meggi Minnig
1 Jahr zuvor

Bravo, da kann ich nur sagen, da haben Sie vollkommen recht.

schnukkelchen
1 Jahr zuvor

Einfache Antwort
Neue Steuerzahler müssen her und die Industrie braucht neue Arbeiter, Rentenkasse ist leer

Noch Fragen?

Thomas Friedrich
1 Jahr zuvor

Ich stimme in Vielem zu! Es ist unsinnig und gefährlich. Wo aber sind die Gewerkschaften? Wie wäre es mit Streik, um zu fordern, dass alle Lehrer zunächst geimpft werden, bevor sie wieder vor Klassen stehen? Und was soll der Schwachsinn mit den Schnelltests? 90 Schüler fahren in voll besetzten Bussen zum Test?

Carlo Thomas
1 Jahr zuvor

Solange wir eine so selbstverliebte Schar von Polikern unser Leben diktieren lassen wird sich an unserem System nichts ändern! Leider zum Leid unserer Kinder und den Menschen die sich denen annehmen.

Häfner
1 Jahr zuvor

Naklar, die Lehrer sind eh schon überlastet und benötigen bei dem vielen Stress jetzt noch mehr Pause. Wie wärs, wenn die Lehrer in der Auszeit ein paar andere Tätigkeiten annehmen und ausführen würden. Bei den Gehältern wäre dies eine gute Gegenleistung, oder vielleicht für die schwachen Schüler ein online Nachhilfeunterricht, dies würde förderlich sein. Die Wochen die ein Lehrer im Jahr arbeitet ist doch lachhaft, aber wirklich. Die Lehrer die ich kenne, jammern permanent über Stress, ne Krankenschwester würde gern mit Arbeitsstunden eines Lehrers tauschen und das Gehalt dazu. Also ihr Lehrer nicht jammern sondern Ball flach halten, euch geht’s viel, viel zu gut.

xy
1 Jahr zuvor
Antwortet  Häfner

Häfner,
warum so gehässig? Was arbeiten Sie denn Relevantes, um über Akademiker mit 4-5 Jahren Studium und Referendariat so herzuziehen?
Seien Sie lieber froh, dass Lehrer meist gutmütig und idealistisch sind, sonst wäre alles schon längst explodiert.
Beschimpfen ist kontraproduktiv.

BK-Lehrkraft
1 Jahr zuvor
Antwortet  Häfner

Ich habe vorher „normal“ gearbeitet. In einer Markting Agentur.
Und dort war es nicht halb so stressig wie der Lehrerjob.

Man gibt in jeder Stunde 100% von sich selbst.
Kaffeepause? Wann? In der Pause gibt es Schülerfragen, Organisatorisches mit den KuK zu klären, irgendwelche Fomulare zu füllen und Kopien für den nächsten Unterricht zu erstellen.
Von 7:45 an bis 15:15 heißt es, durchgehend zu arbeiten – ohne nennenswerte Pause. Auch schon vor Corona.

Mit Corona sind noch mal mind. 25% Mehraufwand dazugekommen, im Distanzunterricht noch mal mind. 50%.
Distanzunterricht ist wie jeden Tag um die vier Klassenarbeitssätze zu erledigen.

Ich urteile auch nicht über irgendwelche Berufe, in denen es scheinbar nur faule Menschen gibt. Woher soll ich es auch wissen? Ich habe viele Jobs vor der Lehrerlaufbahn gemacht, und überall gab es faule, aber auch viel mehr engagierte Leute.

Der Lehrerjob ist knüppelhart – und wer meint, dass der Lehrerjob zu gut bezahlt ist für wenig Arbeit, soll einfach selber Lehrer werden. Es werden dringend neue Lehrkräfte gesucht.

Holm
1 Jahr zuvor

So ein Irrsinn!

Schülern, gerade den Grundschülern und den Absolventen die Chance auf Bildung bzw. Abschluss mit vorgeschobenen Argumenten der Infektion in Schulbussen zu verwehren, ist oberflächlich und ohne Substanz.

Todesfälle, wenn überhaupt nachweisbar durch den Sars-Cov Vurus verursacht, treffen in überwiegendem Maße, altersschwache und Menschen mit erheblichen Vorerkrankungen.

Selbst eine sog. Immunisierung mit dem neuen mNRA Wirkstoff, garantiert gerade keinerlei Immunität und schon gar nicht die weitere Übertragbarkeit.

Folgt man den Statistiken sind Todesfälle unter Kindern und Jugendlichen geringst bis nicht vorhanden!

Ehe eine, wenn überhaupt, Immunisierung der Bevölkerung festzustellen ist, vergehen nach heutigem Wissensstand mind. 3 eher 4/5 Jahre.

Das bloße Hochladen von PDF Dateien auf holperige funktionierende Bildungsserver mag für die ach so gestressten LehrerInnen bequem sein gerade unter Fortzahlung deren Gehälter eine echte Erholungszeit bieten.

Für Klnder im Grundschulalter ist dies doppelt schwer, unnatürlich und auch nicht Kkndgerecht mit digitalen Medien im Selbststudium eigenes Wissen zu erwerben.

Der/ die LehrerInn die nun meint, dies den Eltern und Kindern, unter Abwägung der geringsten Gesundheitsrisiken für Klnder, ggü. rechtfertigen zu können wird unter den jetzigen Gegebenheiten keinerlei wissenschaftlich evidenten Nachweis erbringen können!

Warum also nimmt man den Absolventen die Chance eines vorurteilsfreien Abschlusses und Grundschülern die wichtige Wissensbasis.

Dies ist unverantwortlich und zeigt die Ignoranz mit der den Jüngsten dieser Gesellschaft begegnet wird.

xy
1 Jahr zuvor
Antwortet  Holm

Ist FIDK hier plötzlich aktiv?
@Holm
Wenn Sie Covid gerne bei sich zuhause haben möchten, nur zu.
https://www.spiegel.de/international/germany/new-study-explores-risk-played-by-children-in-covid-spread-a-b0a90b6f-1d21-41e8-a2d0-13751aa3ce09

Martina
1 Jahr zuvor
Antwortet  xy

Die Vermutung, dass FIDK den Weg auf diese Seite gefunden hat, habe ich ja auch schon länger….

Riesenzwerg
1 Jahr zuvor
Antwortet  Holm

@Holm

Ich habe niemandem Wissen genommen, ich nehme niemandem Abschlüsse.

Wozu auch?

Sie wollen Stress machen? Gähn.

U.Keller
1 Jahr zuvor

Hier wird nur die Seite vom Lehrer betrachtet. Ich bin Großvater und beaufsichtige den Heimschulbetrieb meiner Enkeltochter, da meine Alleinerziehende Tochter arbeiten muss. Desweiteren gehöre ich mit 3 Herzbypässen zur Risikogruppe an. Wer soll das Kind denn die Grundlagen beibringen, wenn die Lehrkräfte streiken und Angst haben. Die müsste ich erst recht haben, aber nein mir geht meine kleine Enkeltochter vor. Denn das nicht gelernte bleibt auf der Strecke. Vernünftige Konzepte wären hier angebrachter. Denn Ihr werdet alle von Steuergeldern bezahlt.

xy
1 Jahr zuvor
Antwortet  U.Keller

U.Keller,
wenn Sie unvernünftig sind, sollen es andere auch sein?
Wenn Sie aus dem Fenster springen, sollen andere auch springen?

Riesenzwerg
1 Jahr zuvor
Antwortet  U.Keller

@U.Keller

„Wer soll das Kind denn die Grundlagen beibringen, wenn die Lehrkräfte streiken und Angst haben.“

Gähn, hier streikt niemand. Lehrkräfte schon gar nicht. Schön wär`s.

„aber nein mir geht meine kleine Enkeltochter vor.“

Mir geht meine Familie auch vor. Und da ist es unerheblich, ob ich Lehrer oder Schuhmacher bin, im Kaufhaus oder in der Fleischerei arbeite.

Hier sind sehr viele sehr gute Konzepte vorgeschlagen worden. Die KuMis interessiert es nicht. Punkt.

Bauer
1 Jahr zuvor

Ich bin kein Lehrer aber ich denke ihr setzt an der falschen Stelle an, ich möchte nur soviel dazu sagen gebt mal bei Google ein, Gefahr für die ganze Welt, achtet aufs Datum, wer es dann noch nicht schnallt, der wird durch seine Gutmütigkeit nun mehr Dummheit nie dahinter kommen. Die einzigen die an dieser Situation am meisten leiden sind unsere Kinder, ich hoffe euch ist bewußt dass diese Kinder einmal unser Land regieren werden, wo bitte soll das hinführen…?

Riesenzwerg
1 Jahr zuvor
Antwortet  Bauer

@Bauer
„ich hoffe euch ist bewußt dass diese Kinder einmal unser Land regieren werden, wo bitte soll das hinführen…?“

Jepp, das ist es. Kaputter Boden, Meere voller Plastik, vergiftete Lebensmittel, CO2 ohne Ende, Konsumsucht, Werteverlust, Rücksichtslosigkeit, Ellbogenmentalität …. und wir können nichts dagegen tun.

Und das alles, weil sie seit noch nicht mal fünf Wochen im HO sind – die Weihnachtsferien sind eingerechnet.

Achim Bühl
1 Jahr zuvor

Auch ich halte es für sinnvoll, jetzt auf Präsenzunterricht zu verzichten. Der Arbeitsschutz für die Lehrkräfte darf hier nicht vernachlässigt werden. Außerdem sind die Schüler die klassischen symptomlosen Infizierten, die zwar nicht erkranken, aber andere anstecken. Dass gerade Sachsen mit seinen extremen Infektionszahlen jetzt z.T. die Schulen wieder aufmacht, ist fast schon Wahnsinn!!