Fahren die Kultusminister den Fernunterricht (schon wieder) an die Wand? Schüler: Serverkapazitäten massiv ausbauen – Desaster droht

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BERLIN. Die Schulklingeln sind weitgehend verstummt, die Pausenhöfe oftmals leer und statt Diskussion im Klassenraum heißt es für die meisten Schüler seit Mitte Dezember wieder: Lernen im stillen Kämmerlein. Aber mit dem sogenannten Homeschooling ist es so eine Sache. Es ruckelt gewaltig. Die von den Ländern angebotenen Schulplattformen, über die der Fernunterricht laufen soll, sind dem – ja nicht unerwartet aufgetretenen – Ansturm kaum gewachsen.

Frust im Fernunterricht: Allzu häufig brechen die Verbindungen zusammen. Foto: Shutterstock

Mit der Corona-Krise sind viele neue Wörter in den Alltagssprache eingezogen: Inzidenz, Intensivkapazitäten oder R-Wert muss keiner mehr nachschlagen. Im Schulbereich sind die Wortschöpfungen und Umschreibungen für die neue pandemiebedingte Nicht-Normalität besonders vielfältig: «Präsenzbetrieb», «eingeschränkter Regelbetrieb», «Wechselmodell» oder «Hybridunterricht». Und inzwischen heißt es wieder «Homeschooling», «Distanzunterricht» oder «Fernunterricht». Bei manchen Eltern und Schülern stellen sich allerdings die Nackenhaare auf, wenn sie das hören. Es gibt Klagen, dass von «Unterricht» keine Rede sein könne.

Sabrina Wetzel, stellvertretende Vorsitzende des Bundeselternrats, berichtet von Eltern-Mails, die verschiedenste Probleme schilderten. «Viele Eltern sind überfordert damit, ihre Kinder zu unterstützen, Schulleitungen, Lehrerkräfte, Schülerinnen und Schüler sind frustriert, weil die Programme noch nicht wirklich rund laufen.» Abstürze, schlechtes Wlan, Ton- und Bildausfälle – «effektiver Unterricht sieht anders aus», sagt Wetzel.

alfaview®

Unterricht eins zu eins wie in der Schule mit alfaview® – Deutsche Videoplattform, DSGVO-konform 

Mit alfaview® wird die Schule virtuell und mit Personenvideos in hoher Qualität abgebildet. Schülerinnen und Schüler können sich wie im klassischen Unterricht live und aktiv am Unterricht beteiligen. Der Unterricht muss nun nicht ausschließlich auf der Basis von Aufgabenblättern und Hausaufgaben stattfinden. Mit alfaview findet Unterricht eins zu eins wie in der Schule statt, zum Beispiel in der ersten Stunde Mathe, in der zweiten Biologie, in der dritten Geographie.

Mimik, Gestik und Augenkontakt sind in der schulischen Bildung und generell in der Kommunikation sehr wichtig. Dank dem audiovisuellen Unterricht mit alfaview bleiben diese nonverbalen Signale weiterhin sichtbar.

Schülerinnen und Schüler ab der 7. Klasse können von zuhause aus mit ihrem Laptop virtuell unterrichtet werden. Hierfür müssen die staatlichen Mittel für die Digitalisierung genutzt werden, um allen Lernenden einen Laptop zu Verfügung zu stellen. Durch diese Regelung bleibt im Schulgebäude mehr Platz für die unteren Klassenstufen und die Abschlussklassen. Diese können somit auf mehrere Klassenräume verteilt und räumlich getrennt werden, um Ansteckungswege zu minimieren. Lehrkräfte, die zur Risikogruppe gehören, können somit ohne Ansteckungsgefahr von Zuhause aus, den Unterricht durchführen, ohne inhaltlich das Lehrkonzept zu ändern.

Weitere Informationen unter: www.alfaview.com

Frust klingt auch durch bei Dario Schramm, Generalsekretär der Bundesschülerkonferenz. Der 20-Jährige geht in die 13. Klasse einer Integrierten Gesamtschule in der Nähe von Köln. «Bund und Länder müssen jetzt Geld in die Hand nehmen und Serverkapazitäten massiv ausbauen. Sonst enden diese Wochen in einem Desaster.» Für viele sehe der Schulalltag aktuell sehr trist aus: Morgens Unterlagen herunterladen, bearbeiten und am Nachmittag wieder hochladen. «Dieser Ablauf ist genauso schrecklich wie er sich anhört. Das soziale und gemeinschaftliche Lernen, das ein Kernbestandteil der Bildung sein sollte, fehlt aktuell massiv.»

Ob es Feedback und Videokonferenzen gibt, das hänge sehr stark vom Lehrer ab, sagt der Schülervertreter, der die Pädagogen aber auch in Schutz nimmt. «Wie sollen sie auch den „perfekten“ digitalen Unterricht auf die Beine stellen, so ganz ohne vernünftige Fortbildungen und eine funktionierende Technik?»

Hier kommt auch ein Thema ins Spiel, über das schon seit dem Sommer diskutiert wird, aber bei dem sich offensichtlich nichts bewegt: Dienstlaptops für Lehrer. Ein Programm über 500 Millionen Euro zur Anschaffung der Geräte wurde im August bei einem «Schulgipfel» im Kanzleramt vereinbart. Geflossen ist davon noch kein Cent, wie aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der FDP-Fraktion hervorgeht, die der dpa vorliegt. Die Antwort stammt vom 13. Januar. Darin heißt es, es konnten noch keine Mittel ausgezahlt werden, weil die entsprechende Vereinbarung zwischen Bund und Ländern über das 500-Millionen-Paket noch nicht von allen Bundesländern unterzeichnet worden sei.

Bund und Länder haben bis heute die Vereinbarungen zur Anschaffung von Lehrer-Laptops nicht unterzeichnet

Bundesweite Vorhaben in der Bildung werden immer wieder durch den Föderalismus ausgebremst. Für Bildung und Schulen sind die Länder jeweils selbst zuständig. Der Bund darf eigentlich nicht mitreden und einfach Geld zuschießen, weshalb erst umständlich sogenannte Verwaltungsvereinbarungen zwischen dem Bund und allen 16 Ländern ausgehandelt werden und dann alle einzeln unterschrieben werden müssen. Das dauert.

«Dass es Bund und Länder bis heute nicht geschafft haben, die Vereinbarungen zur Anschaffung von Lehrer-Laptops zu unterzeichnen, ist einfach nur beschämend», sagt der FDP-Obmann für digitale Infrastruktur im Bundestag, Torsten Herbst. «Während Eltern, Kinder und Lehrer seit Wochen ihr Möglichstes tun, um den Ausfall von Präsenzunterricht so gut es geht zu kompensieren, schafft es die Politik noch nicht einmal, die einfachsten Verwaltungshausaufgaben zu erledigen.»

Dass es darüber hinaus bei den Lernplattformen der Bundesländer teilweise hakt und ruckelt, liegt nach Angaben des Digitalverbands Bitkom daran, dass diese Plattformen den großen Nutzerzahlen nicht gewachsen seien. Ein weiteres Hemmnis für guten Fernunterricht ist nach Ansicht von Bitkom-Präsident Achim Berg «der fehlende Pragmatismus beim Datenschutz». Weltweit führende IT-Unternehmen investierten seit Jahren dreistellige Millionenbeträge in Konferenz- und Lernsysteme. «Das lässt sich nicht einfach so nachbauen. In der Pandemie sollte man marktübliche und leistungsfähige Systeme auch den Schulen zugänglich machen.»

Videokonferenzen sind in der Pandemie zum Alltag geworden. Warum finden sie also nicht auch standardmäßig im Fernunterricht statt, damit Lehrer und Schüler in Kontakt bleiben? Das sei nicht die freie Entscheidung der einzelnen Lehrkraft, sagte Heinz-Peter Meidinger, Präsident des Deutschen Lehrerverbands. Voraussetzung sei, dass die Schule eine entsprechende Lizenz für Software habe und dass der notwendige Datenschutz gewährleistet sei. «Es ist also nicht zulässig, dass eine Lehrkraft beispielsweise von zu Hause aus die Schülerinnen und Schüler zu einer Zoom-Sitzung einlädt.» Und bei den staatlichen Lernplattformen gebe es meistens kein wirklich funktionsfähiges Videosystem.

Man müsse sich auch von dem Gedanken frei machen, dass allein oder sogar in erster Linie die digitale Übertragung von Unterricht in Videokonferenzsystemen automatisch die effektivste Unterrichtsform sei, sagt der im Sommer in den Ruhestand gegangene ehemalige Leiter eines Gymnasiums. «Eine bloße Übertragung einer Unterrichtsstunde per Video ohne intensive Feedback-Kultur ist wenig effektiv. Ein intensiver Austausch über Email mit Arbeitsblättern und Schülerbeiträgen kann durchaus wirksam und erfolgreich sein.»

Lehrerpräsident: „Mein Eindruck ist, dass es insgesamt besser läuft als im Frühjahr“

Meidinger warnt auch vor Pauschalurteilen über den Fernunterricht. Angesichts von mehr als 10 Millionen Schülern und 40.000 Schulen dürfe bei durchaus im Einzelfall berechtigten Klagen nicht ein Eindruck entstehen, der nicht repräsentativ sei. «Mein Eindruck ist, dass es insgesamt besser läuft als im Frühjahr, auch weil inzwischen viele, aber leider bei weitem noch nicht alle, Leihgeräte an Kinder ausgegeben worden sind, die bislang zuhause keinen tastaturfähigen Computer nutzen konnten.» Auch Schülervertreter Dario Schramm sieht positive Entwicklungen: «Zur Wahrheit gehört sicherlich auch, dass es einzelne Vorreiter-Schulen gibt, die ihren Schülern wirklich gutes Distanzlernen bieten können.» Von Jörg Ratzsch, dpa

„Es ruckelt gewaltig“: Unter dem Ansturm gehen Schulplattformen in die Knie – Millionen von Lehrern, Eltern und Schülern sind genervt

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65 KOMMENTARE

  1. Aber die „Lehrer-Laptops“ sind doch nicht das Problem! 99% aller Lehrer haben bereits einen Laptop und arbeiten damit. Jetzt soll die Lösung aller (digitalen) Probleme darin bestehen, rund 500 Millionen Euro dafür auszugeben, dass die Lehrer noch einen zweiten Laptop bekommen, sodass sie mit dem einen Privates machen und mit dem anderen Dienstliches? (Oder werden sie den zweiten doch eher ihrem Kind oder Partner geben?) Zum Vergleich: Für die Opfer der Katastrophe von Beirut letztes Jahr, die alles verloren, stellte Deutschland 10 Millionen Euro zur Verfügung.

    Ein Problem besteht eher auch darin, dass die meisten Lehrer, die ich kenne, nicht bereit sind, nachmittags oder gar abends Videokonferenzen anzubieten. Das würde die Belastung der Plattformen nämlich erheblich entzerren. Nur das will eben fast keiner tun. Sie machen ihren Job wie immer von morgens bis zum frühen Nachmittag. Danach ist „privat“ (nicht Freizeit, aber privat !).

    Ja, es gibt Ausnahmen.

    • Na ja, da ist sie wieder, die Schublade. Lehrer haben nachmittags frei.
      Das Problem ist eher, dass das Distanzlernen in den Unterrichtszeiten stattzufinden hat. Das ist zumindest in Hessen so vorgegeben.
      Und übel wird es, wenn vom Schulamt der Hinweis kommt, dass das mehr als eine Empfehlung sei, nachdem sich ein Elternteil massiv über eine Mathekonferenz abends beschwert hat.
      Mehr als nachvollziehbar, wenn eine Lehrkraft sich sagt: Das Erlebnis gönne ich mir genau einmal.

      • Wir haben die Anweisung, nach Stundenplan zu unterrichten. In Form von Arbeitsaufträgen oder Videokonferenzen. Außerdem gibt es an vielen Schulen ja sehr wohl auch Nachmittagsunterricht (bei uns an 2 Tagen). Da kann ich nicht einfach meinen eigenen Plan machen. Wenn ich nachmittags Unterricht habe, biete ich da auch eine Konferenz an. Wenn nicht, dann nicht.
        Wir arbeiten derzeit mit Teams und bisher hatten wir keine Probleme.

        • Wir haben ebenfalls die Anweisung, nach Stundenplan zu unterrichten – und das gäbe sonst ja auch ein völliges, für Eltern und Schüler nicht mehr nachvollziehbares Durcheinander, wenn jeder einfach irgendann unterrichten wollte.

          Selbstverständlich wäre es denkbar, dass Unterrichtsstunden auf den Nachmittag gelegt werden – aber das müsste dann definitiv zentral vorgegeben werden.

      • Das ist der Punkt. Schüler beschweren sich, dass Lehrer ihnen nachmittags, abends oder auch am WE Arbeitsaufträge zusenden, selbst das darf also offenbar ausschließlich in der offiziellen Unterrichtszeit erfolgen.
        Bei nachmittäglichem (Video-)Unterricht muss man den Schülern immer mal wieder klar machen, dass dieser verbindlich ist und nicht den Status einer freiwillig besuchten AG hat.

        Trotzdem ist es sicher zutreffend, dass auch Lehrkräfte Chaos verbreiten und es bisweilen nicht auf die Reihe kriegen, neue Unterrichtsformate solide vorzubereiten: So viel kollektive Selbstkritik muss sein!
        Eltern und auch Oberstufenschüler messen uns – m.E. zu Recht – an den Sorgfaltsansprüchen, die in anderen Berufen / in der freien Wirtschaft gestellt werden. Dies wiederum gegen die Versäumnisse der Schüler aufrechnen zu wollen, wäre Kindergartenniveau.

        • Es kann ja sein, dass Schule glaubt, dass Fernunterricht verbindlich wäre.
          Allerdings habe ICH in meiner Wohnung das Hausrecht und ICH entscheide, wann das Kind häusliche Lernzeit hat.

          • @DasMussMalGesagtWerden: „ICH entscheide, wann das Kind häusliche Lernzeit hat.“ – Also auch, ob Ihr Kind an den von der Schule im normalen Stundenplan durchgeführten Videokonferenzen teilnimmt – oder eben nicht teilnimmt, weil das gerade nicht „häusliche Lernzeit“ ist?

          • Aber hinterher wieder jammern, dass Ihr Kind angehängt wurde, wenn es den Fernunterricht als freiwillige Aufgabe sieht. Manches Verhalten kann man sich echt nicht ausdenken ‍♂️

          • @DasMussMalGesagtWerden: „Es kann ja sein, dass Schule glaubt, dass Fernunterricht verbindlich wäre.
            Allerdings habe ICH in meiner Wohnung das Hausrecht und ICH entscheide, wann das Kind häusliche Lernzeit hat.“

            Super! Genau solche Eltern brauchen wir massenhaft. Bitte entscheiden Sie jeden Tag 10 Stunden – AHR in drei Tagen, Thema Distanzunterricht durch.

            Da heißt für mich, dass Sie keinerlei Bedenken haben, von den zuständigen Lehrkräften Ihres Kindes Tag und Nacht und am Wochenende zu erwarten, dass sie alles dann korrigieren, kontrollieren, zurückmelden, wenn Sie der Meinung sind, es ist an der Zeit.

            Nun denn.

            Ich finde es sinnvoll und gut, wenn Sie auf Pausen für Ihr Kind achten. Das ist nötig und das eine oder andere Kind vergisst das schon mal. Auch essen und trinken ist wichtig und sollte nicht nebenbei gemacht werden.

            ICH habe jedoch in meiner Wohnung auch das HAUSRECHT und was würden Sie denken, wenn ich Ihren Anruf auf meiner PRIVATEN Leitung nicht annehme? Arbeitsverweigerung, Dienstaufsichtsbeschwerde?

            Wir haben derzeit verdammt viel zu tun – damit Eltern (nicht wir) die Wirtschaft am Laufen halten. Wir kriegen keine Dienstlaptops – das Geld ging u.a. an TUI und die Lufthansa.

            Und ja, ich glaube, dass Fernunterricht verbindlich ist. Denn solange die Präsenzpflicht nicht aufgehoben wird, gilt die Schulpflicht. Und ja, so einfach ist das. Bitte ans zuständige KuMi wenden, falls Sie das zu ändern wünschen. Die machen zur Zeit jeden M mit.

          • @ Riesenzwerg 15. Januar 2021 um 18:54

            Sehr treffend und verständlich formuliert, genau so ist es.

            @DasMussMalGesagtWerden

            Bisserl gestresst, gell?
            Das geht uns allen so.
            Reißen Sie sich also auch gefälligst zusammen.
            Und falls Sie wirklich am Wohl Ihres Kindes interessiert sind, dann benutzen Sie es nicht, schieben Sie es nicht vor nur um sich auf diesem Umweg aufzuplustern.
            (Irgendwann wird Ihr Kind das merken, wenn es nicht schon längst geschehen ist …)

          • Unterricht ist keine „häusliche Lernzeit“. Es gibt eine Schulpflicht, und für die Unterrichtszeiten, die die Schulleitung anordnet, gilt eben diese Schulpflicht, die im Unterschied zur Präsenzpflicht während einer Epidemie auch nicht gesundheitsgefährdend ist.

            Wenn Sie sich kein Endgerät leisten können und die Schule keines zur Verfügung stellen kann, ist das ein Abwesenheitsgrund für den Videounterricht, dann ist eine Teilnahme nicht möglich und Ihr Kind kann seine alternativ zu stellenden Arbeitsaufträge ganz nach ihrem zeitlichen gusto erledigen, da können sie dann von ihrem „Hausrecht“ vollen Gebrauch machen.

    • Liebe Bohnenstange, wie ist das bei ihnen mit den Arbeitszeiten. Würden sie auch nach all den Überstunden, die zur Zeit geleistet werden bereitwillig den Abend und das Wochenende opfern? Das glaube ich nicht!
      Ich leiste zur Zeit Notbetreuung und schicke täglich Lösungen (leider hat meine Schule kein WLan) über meine privates Handy raus. Nachmittags korrigiere ich die einzelnen Aufgaben, die ich per Email zugesandt bekomme und schicke sie an die Schüler zurück. Nebenher versorge ich meine zwei Kinder, die auch im Homeschooling sitzen und kontrolliere ihre Aufgaben (denn es sind meine Kinder). Ich habe bereits letzte Woche (in den Ferien) morgens die Materialpakete für meine Schüler zusammengestellt, kopiert und eingetütet, sowie einen Wochenplan und am Nachmittag Elterngespräche für die Weiterführenden Schulen geführt. Irgendwann ist meine Arbeitszeit übererfüllt. Ich bezahle Masken und digitales Equipment aus meiner Tasche und häufig auch noch das Arbeitsmaterial meiner Schüler (Frau…ich hab kein Kleb, keine Schere, ich hab kein Heft…) Von meinem Gehalt zahle ich viel zu viel, mache Überstunden ohne Ende und uninformierte Menschen mit Stammtischparolen meinen hier sagen zu müssen, dass wir zu unflexibel seien, um auch noch am Nachmittag, Abend und am Wochenende die Kinderzu unterrichten, die Eltern offensichtlich nur zum hübsch anziehen auf die Welt gebracht haben. Ich persönlich fühle mich für die Bildung meiner Kinder zunächst selbst zuständig. Ich wollte sie, ich habe sie in die Welt gesetzt. Ja, sie sind zu Hause, seit Monaten gefühlt, sie wollen nicht nur beschult werden, sondern ich muss sie auch noch in der Freizeit begleiten und mit ihnen spielen und ihnen vorlesen. ES SIND MEINE KINDER! Wenn die Videokonferenz nicht klappt, gebe ich nicht ihren Lehrern die Schuld, die sich wirklich Mühe geben und das seit Monaten. Ich gebe der Politik die Schuld, die an Bildung immer zuerst spart. Die Versprechen (Laptops für alle, etc.) macht und sie nicht halten kann. Ich erwarte aber nicht, dass Arbeitnehmer plötzlich völlig andere und zusätzliche Arbeitszeiten leistet.

      • Olle Schachtel, du sprichst mir aus der Seele! Das niedersächsische Kultusministerium wirbt auf seiner Homepage mit der hauseigenen Lernplattform. Die sei ganz einfach zu nutzen. Man benötigt dafür NICHTS. Im Filmchen dazu sieht man die Kamera, die alles filmt, alle Schüler mit schicken Laptops und wenn ich mich recht entsinne ein Whiteboard. Nichts davon ist was anderes! Nichts ist in meiner Schule. Beantragt haben wir einige Dinge, aber gesehen hat davon noch niemand etwas. Kein Wunder also, dass auch nichts passieren kann in Richtung digitales Lernen. Ob das immer das Ziel sein sollte, sei dahingestellt. Darüber ein anderes Mal. Jetzt gehe ich erstmal Masken kaufen für meine Arbeit. Denn ab Montag sollen wir ja wieder im Wechselmodell die halbe Klasse treffen….

      • Volle Zustimmung, OlleSchachtel.
        Eltern bzw. Außenstehende haben noch nie gesehen, was noch alles dahintersteckt, außer mal eine Videokonferenz zu machen (aber ich glaube, das kann man getrost aufgeben…). Das Hinterhertelefonieren bei den Schüler(inne)n, die nicht teilnehmen kommt noch hinzu, wenn die Eltern sich nicht kümmern, das habe ich auch schon mehrfach diese Woche machen müssen; mich mit den Fachkollegen und Klassenleitungen der Parallelklassen absprechen ist derzeit noch viel wichtiger und umfangreicher, damit man ungefähr auf einer Linie fährt. Und am Nachmittag fange ich dann wieder an, die Pläne und das Material für den nächsten Tag zu erstellen; oft kommt abends noch eine oder mehrere Anfragen oder Aufsätze rein…

      • Liebes Bauklötzchen, liebe Olle Schachtel,
        seit. mindestens einer Stunde lese ich fasziniert die Beiträge hier.
        Ich möchte Ihnen sagen, dass Sie auch mir aus der Seele sprechen! Genauso habe ich (als Grundschullehrerin) es erlebt, und zwar nicht erst seit der Corona-Pandemie, sondern schon sehr viel früher. Meinen PC bzw. mein Arbeitsgerät musste ich mir privat finanzieren. Jahrelang gab es für meine knapp 20 Kolleg*innen lediglich einen PC in der Schule. Meinen häuslichen Arbeitsplatz habe ich mir mittels Darlehen für den Bau meines Hauses zu 10% selbst finanziert, und das sicher nicht, um ab Mittag meine Beine auf den Schreibtisch zu legen und meine Freizeit zu genießen! Wenn ich meine Werbungskosten am Jahresende zusammenrechnete, konnte ich es nicht fassen, wie viel Geld zusammenkommt, wenn man sich seinen Arbeitsplatz mit PC, Drucker, Kopierpapier, Telefon/später Handy, Dokumentenvernichter, Schreibzeug, Ordner, Fachliteratur etc. etc. selbst finanziert. Hinzu kamen die Kosten für privat finanzierte Klebestifte, Radiergummis, Scheren, Anspitzer, Buntstifte, Bleistifte etc., ohne die in einer Grundschule ganz einfach kein Unterricht läuft. Eine Kollegin beschrieb das (Grundschul-) Lehrer-Dasein einmal so, dass (Grundschul-) Lehrer*innen monatelang dieselbe Frischkäsemarke äßen, nur um aus den Verpackungen einen Klassensatz von Schüttelkästen zur Lösung von Ergänzungsaufgaben basteln zu können. Die Liste ließe sich endlos fortsetzen.
        Olle Schachtel, wann haben Sie Ihr wohlverdientes Wochenende, wenn Sie am Freitag die bearbeiteten Aufgaben Ihrer Schüler zur Korrektur bekommen? Und wenn Sie dann den Wochenplan für Ihre Schüler *innen schreiben und die Materialien für die nächste Woche kopieren?
        Passen Sie gut auf sich auf! Bleiben Sie vor allem gesund!
        Eule

      • OlleSchachtel
        Jaaa, ich auch! Genau sooooo! Unsere Schule hat kein WLAN, nur in der Verwaltung…was soll ich also anderes machen?

    • Das Problem liegt doch eher an einer falschen Sicht von Fernunterricht.
      Fernunterricht ist nicht die 1:1 Kopie des Unterrichts aus dem Klassenzimmer in die Videokonferenz – so wie das viele Schulen fahren. Das ist doch Quatsch.

      Meine Kids und ich habe sehr lernschwache – fahren sehr gut damit – morgens 8 Uhr kurzes Meeting im Textchat – dort wird der Tagesplan dargelegt und gefragt ob jemand konkrete persönliche Fragen hat – die SuS rufe ich dann an. Dann legen alle los und arbeiten und melden sich via Textchat – dass sie Hilfe brauchen und ich ruf sie dann an oder teile kurz meinen Bildschirm.

      9.30 kurze Videokonferenz mit Input

      11.30 2te Videokonferenz mit offenen Fragen

      parallel korrigiere ich in Moodle alle abgegeben Aufgaben und geb schriftlich und per Audiodatei Rückmeldung.

      Input zur Unterrichtsinhalten erfolgt durch Videos, kurze Audioaufnahmen und Schritt für Schritt Anleitungen…

      Man muss sich da auch ein bisserl umstellen….

      Aber voll Präsenz in der Videokonferenz ist Quatsch

    • Was soll man darauf noch entgegnen? Diese Mär, dass Lehrer nachmittags frei hätten wird sich wohl ewig halten. Sie denken bestimmt auch, dass Verkäuferinnen nur zum Tratschen zusammenstehen und Hausfrauen sich morgens gerne mal ein Likörchen genehmigen.

      Die (digital angepasste) Erstellung der Arbeitsaufträge und Arbeitsblätter, Stundenstrukturierungen, Korrekturen, Elterngespräche, Hilfestellungen für Schüler per E-Mail oder Chat usw. fallen einem Lehrer praktisch in den Schoß. Muss man nix für machen.

      Was Sie auch immernoch nicht begreifen wollen (oder können): Ein privat angeschafftes Gerät macht noch lange kein Dienstgerät aus demselben. Sie fänden es offenbar auch supi, wenn Ihr zuständiger Finanzbeamter oder Hausarzt Ihre Daten auf seinem privaten Gerät speichert, oder? Sie sollten vielleicht mal bedenken, dass wir momentan Noten, Gutachten (auch psychologische), sensible E-Mails von Eltern oder Schulsozialberatern usw. auf einem privaten Gerät speichern und bearbeiten. Ich muss Ihnen doch wohl nicht noch erklären, dass wir uns da datenschutzrechtlich in einem echt gefährlichen Bereich bewegen.

      Aber nuja, Schubladendenker werden sich kaum neuen Erkenntnissen öffnen, insofern spare ich mir jetzt die Mühe und bereite lieber meinen Unterricht für nächste Woche vor. Ich denke dann heute Abend um ca. 20/21 Uhr an Sie, wenn ich nach 12 Stunden endlich mein Privatgerät ausschalten und den Rest des Tages meiner Familie widmen kann.

    • Jawohl. Vormittags recht haben und Mittags frei… Dann muss ich wohl was falsch gemacht haben wenn ich momentan auf einen burnout zu steuere.

    • Was für einen Shitstorm ernteten LehrerInnen von Eltern und SchülerInnen, als sie nachmittags eine Video-Konferenz ansetzten.

    • Liebe Bohnenstange,

      Sie schreiben: „Ein Problem besteht eher auch darin, dass die meisten Lehrer, die ich kenne, nicht bereit sind, nachmittags oder gar abends Videokonferenzen anzubieten. Das würde die Belastung der Plattformen nämlich erheblich entzerren. Nur das will eben fast keiner tun. Sie machen ihren Job wie immer von morgens bis zum frühen Nachmittag. Danach ist „privat“ (nicht Freizeit, aber privat !).“

      Jawoll, Treffer, versenkt! Ich gehöre auch zu den Lehrern, den faulen, die einen privaten Laptop haben, der nicht ausreicht, da nicht am Bildschirm korrigiert werden kann – was den meisten Schülern ohnehin peng ist – und sich einen datenschutzgesicherten Dienstlaptop wünschen. Geht mein Gerät kaputt …..

      Warum mache ich keine ViKos am Nachmittag oder Abend mit meinen Schülern – tja, die haben auch ein Recht auf Feierabend – die sind durch. Die nehmen nichts mehr auf. Eine meiner Schülerinnen sagte heute, sie schaue um 22.00 Uhr noch einmal nach und arbeite dann weiter – das geht doch gar nicht. Das Kind (6. Klasse) gehört ins Bett.
      Der Rest würde nicht erscheinen oder völlig überdreht sein. Jeder kann beim Homeschooling dann die Pausen machen, wann er/sie braucht.
      Und was ich nachmittags und abends mache – korrigieren und rückmelden. Und vorbereiten. Im Präsenzunterricht können wir kurz klären, wie der Dreisatz geht, was das Wort Grundwert noch mal bedeutet, was ein Adjektiv ist – hier muss ich immer zu allem einen Info-Bogen erstellen. Denn das Vorwissen ist nicht gleich, der eine braucht den Bogen dringend, der andere kann damit auch nichts anfangen und wieder einer benötigt ihn so dringend wie einen Kropf. Es muss aber für alle gesorgt sein.
      Dann kommt der Präsenzunterricht dazu (ich denke, die Kinder sind im HSO?!). Ja, aber die Abschlussklassen nicht. Die haben Wechselunterricht. Und ich wechsle von Distanz- zu Präsenzunterricht und zurück. Es zerreißt den ganzen Tag. Die Fahrt alleine dauert eine Stunde.
      ALLE müssen das Beste aus einer Situation machen, die ein Virus ausgelöst und unsere KuMis und MPs (32 Menschen) durch Nichthandeln und Nichtentscheiden aber immerhin mit Uneinigkeit und Mantra – Schule ist sicher, sicher, sicher – für alle verschlimmert haben.

    • Bei uns ist Präsenzunterricht für 10. und 12. parallel in 2 Räumen, was ich per Headset mache, aber antworten kann Raum 2 da nicht. Da haben es meine Homeschooler deutlich besser und wir Lehrer klonen uns halt bzw lassen uns zwischen Schule und Arbeitszimmer zu Hause beamen

  2. Ich wüsste gern WELCHE Bundesländer den die Vereinbarung von August nicht unterschrieben haben, welche Parteien / welche Personen den Vorgang ausbremsen. Das sollte öffentlich gemacht werden und in die Gedanken zur nächsten Landtagswahl eingehen!

  3. Na ja, als Schulleiter habe ich gerade ein Zeitfenster von drei (!!) Tagen erhalten, einen lokalen Server zu organisieren, um ein Videokonferenzsystem zu installieren.
    Wer es installiert und wartet, ist dann meine Sache.
    Die laufenden Hostingkosten – meine Sache.
    Die Webcams etc. für die Klassenräume – Schulbudget.
    Die Einführung von 50 Lehrkräften in das System ohne Gruppenfortbildung sondern über Videokonferenz (man fasst es nicht) – meine Sache.
    Kann jemand hier gut Ubuntu? Die Frage wurde auch an mich gestellt.

    Schulleiter sein ist geil.

    • @omg: Einen angemessenen Kommentar zu dem, wie man mit Ihnen da umgegangen ist, kann ich hier leider nicht posten – der wäre nämlich nicht im Geringsten druckreif oder für die Öffentlichkeit geeignet.

      • Bis jetzt taten Sie aber so als ob das, was @omg hier postet, lediglich ein Einzelfall wäre. Alle hier schreibenden KuK sagen de facto nichts Anderes.

  4. „Für viele sehe der Schulalltag aktuell sehr trist aus: Morgens Unterlagen herunterladen, bearbeiten und am Nachmittag wieder hochladen. «Dieser Ablauf ist genauso schrecklich wie er sich anhört. Das soziale und gemeinschaftliche Lernen, das ein Kernbestandteil der Bildung sein sollte, fehlt aktuell massiv.»“

    Richtig! Gut, dass man jemand darauf hinweist.

    Auch an Eltern, die trotz der Krise arbeiten gehen und „den Laden am Laufen halten“, denkt anscheinend keiner. Die kommen müde und kaputt am Abend nach Hause und sollen sich dann noch um den Haufen schulischer Aufgaben kümmern, weil manche Lehrer glauben, ein guter Lehrer ist, wer den Kindern zu Hause möglichst viel „beibringt“. Die Eltern sollen wohl sehen, dass man was tut. Wie sie damit klar kommen, ist ihre Sache. Sind ja auch ihre Kinder.

    • Die Lehrer können nichts für die Pandemie und die Entscheidung für den Distanzunterricht. Die werden nicht gefragt.

      „…weil manche Lehrer glauben, ein guter Lehrer ist, wer den Kindern zu Hause möglichst viel beibringt“

      Und was ist für Sie ein „guter Lehrer“? Was schlagen Sie konstruktiv zur Verbesserung der Situation bei?

      „Auch an Eltern, die trotz der Krise arbeiten gehen und „den Laden am Laufen halten“, denkt anscheinend keiner.“

      Doch, deshalb bemühe ich mich um guten Distanzunterricht und mache Notbetreuung. Und auch Lehrer sind sehr häufig Eltern, also in der gleichen Situation.

    • Man kann es als Lehrer momentan keinem Recht machen. Eltern beschweren sich, wegen zu kurzen Arbeitsaufträgen=fauler Lehrer, manche meckern, weil es zuviele Vikos und zuviele Arbeitsaufträge gibt= übermotivierter Lehrer. Ich versuche einen Ausgleich zu finden: kurze Viko für Erklärungen nach Stundenplan, im Anschluss Arbeitsaufträge, zu bearbeiten während der Zeit in der die Schüler auch im Präsenz, das Fach hätten. Während der Bearbeitungszeit stehe ich im Chat zur Verfügung. Für Schnelle und Eifrige gibt es eine freiwillige Zusatzaufgabe. Wichtig ist auch , sich immer wieder Feedback von den Schülern einzuholen. Funktioniert bisher gut.

      • Frage 30 Elternteile einer Klasse wie sie den Distanzunterricht am liebsten hätten und du bekommst 30 verschiedene Antworten. Ein paar Gemeinsamkeiten vielleicht, aber irgendeiner meckert immer und der Lehrer hat immer die A…karte. 🙁

        (Aber ist ja eigentlich auch nichts Neues).

  5. Ich habe von der Stadt Essen ein hochpreisiges iPad bekommen , das ich dienstlich nutzen kann . Damit kann ich das Distanzlernen meiner Schüler organisieren . Und seit Dienstag funktioniert auch das LMS NRW . Viele Schüler nutzen die Zeit aber als Ferien und sind nicht erreichbar . Digitales Schwänzen .

    • Meine Rede.
      Distanzunterricht ist Trainingsprogramm zum Schulverweigerer.

      Besser wäre täglicher Präsenzunterricht in 2 Schichten mit je halber Stundenzahl.

      Zumindest sobald die Infektionszahlen sich genug reduziert haben.

    • Die besten Laptops und die beste Plattform bringt aber nix,.wenn sie keiner der Schüler bedienen kann und zugleich ein Internetanschluss daheim fehlt. Wie Sie vermutlich auch vernommen haben, hat die GEW ganz klar gesagt, dass SuS ab der 7. Klasse ein Betretungsverbot haben. Nach Rücksprache mit dem Dezernenten ist zumindest ein analoger Austausch von Materialien am Fenster möglich. Mit großem Abstand und über 6 Stunden verteilt.
      Ein Kollege aus Essen.

        • Ich sehe schon, hier im „Lehrerforum“ darf im Jahre 2021 niemanden mehr Tipps geben: liebe Frau Schulz, das war keine Kritik, sondern ein lieb gemeinter Hinweis an den User. Ganz einfach – ohne Hintergedanken, hier andere User zu „kritisieren“. Und ja, auch ich habe einen Schreibfehler gemacht. Darf man anderen Menschen nun nur noch helfen, wenn man selbst „perfekt“ ist?

          • Heeee, Leute, haben wir echt keine sonstigen Probleme?
            Was ist das Gegenteil von „gut“? „Gut gemeint“!

        • Die Rechtschreibung, die wir hier in den Beiträgen sehen, ist der beste Beweis für einen Niedergang derselben, selbstverständlich auch im Schulunterricht. Woher sonst soll das kommen? Man kann zwischen unbeabsichtigten reinen Tippfehlern (etwa fehlenden Buchstaben) und Unkenntnis der Rechtschreibung meist ganz gut unterscheiden. Hier wurde schon „weißmachen“ statt „weismachen“ geschrieben (das kann eigentlich kein Zufall sein), „verpöhnt“ statt „verpönt“, „Lehre“ vs. „Leere“ sollte eigentlich ins Auge springen, dann gibt’s „wieder“ vs. „wider“ und massenhaft „dass“ vs. „das“. Alternative Erklärung: es könnte an einer nachlassenden „Sekundärtugend“ liegen, nämlich der Sorgfalt.

          • Das ist jetzt aber arg spießig, es ist echt schwer, weil das Handy dauernd nach seiner Ansicht verbessert und man das manchmal übersieht. Außerdem sollte man auch bei Mathematikern und Naturwissenschaftlern ein Auge zudrücken. Im Eifer des Gefechts kann da schon mal was schiefgehn

          • Wobei man fairerweise dazu sagen muss, dass die Autokorrektur oder das kleine Textfeld auf dem Handy es einem schon manchmal nicht leicht machen. Pasiert bestimt Jedem mall! 🙂

    • Bei mir sind ca. 95% der Schüler anwesend und arbeiten, das ist selbst mit dem Handy möglich. Wenn wer fehlt, telefoniert ein Schüler nach ihm. Wenn das nicht so ist, wird der Klassenlehrer und Sozialarbeiter informiert. Der Klassenlehrer telefoniert mit dem Schüler, wenn er nicht erreichbar ist, fährt der Sozialarbeiter da vorbei und fragt persönlich nach.

      Wir nutzen den Schulmanager, es gilt der normale Stundenplan und die Schüler haben sich in der Stunde über den Chat zu melden, dort ist der Lehrer für Fragen online. Die Abgabe regelt der Lehrer selbst, entweder nach jeder Stunde oder als Wochenplan.

  6. „Dass es darüber hinaus bei den Lernplattformen der Bundesländer teilweise hakt und ruckelt, liegt nach Angaben des Digitalverbands Bitkom daran, dass diese Plattformen den großen Nutzerzahlen nicht gewachsen seien.“
    Aha, also doch keine Hacker.
    So so

  7. Hier in Baden-Wü läuft Moodle mittlerweile gut – BigBlueButton (und Zoom) ebenfalls. Hier an unserer Hauptschule sind mittlerweile nahezu alle Schüler (!) anwesend, weil wir Lehrkräfte immer sofort zu Hause anrufen. Und nein: wir sind keine Dorfhauptschule irgendwo versteckt im Wald. Sollten wir regelmäßig telefonisch niemanden zu Hause kontaktieren können, kommt postalisch die Androhung eines Bußgeldbescheides. Allerdings konnten wir auch für 10% unser Schülerschaft Notebooks bzw. Tablets ausleihen für Schüler, die zu Hause kein geeignetes Equipment haben. Es ist also nicht immer alles so negativ, wie man möglicherweise aufgrund des Artikels vermuten könnte.

  8. Ich wäre froh, wenn es klare Vorgaben für Lehrer gäbe, überhaupt Videokonferenzen durchzuführen. Der Englischlehrer meines Sohnes verschickt Aufgaben mit dem Vermerk, diese würden kontrolliert werden, wenn wieder Präsenzunterricht stattfindet.

    • Vielleicht hat der Lehrer ja keine Webcam, weiß man ja nicht. Ist ja nicht seine Aufgabe, sich eine zu kaufen, oder bringt der Mauerer seine eigenen Steine mit zur Baustelle? Vielleicht sollten Sie auch Ihre Kritik an die Landesregierung richten, wenn es jetzt das eine Tool gäbe, das alle nutzen sollen und für dessen Datenschutzkonformität offiziell garantiert wird, würden vielleicht auch der ein oder andere Lehrer sich drauf einlassen.

      Zugegeben, einfach nur die zu sagen, man bespreche die Aufgaben anno xy ist natürlich mehr als peinlich.

    • Was genau hat denn Aufgabenkontrolle mit Videokonferenzen zu tun? Ich kontrolliere massig Aufgaben meiner Grundschulkinder ohne eine einzige VK. Im übrigen sind VK freiwillig, es gilt nämlich immer noch das Recht am eigenen Bild.
      PS: Haben Sie schon mal bei dem Kollegen nachgefragt, warum er so entschieden hat?

  9. Also momentan sind datenschutzrechtliche Einschränkungen wohl am ehesten zu verkraften: Teams und der Unterricht läuft soweit. Vor allem: Kind fällt hier nicht mehr um, wenn es nach Hause kommt, ist besser gelaunt und viel motivierter. Die Kälte, die Angst anzustecken oder sich zu infizieren, der FFP2 Marathon bis nachmittags das hat alles Spuren hinterlassen

  10. Schade, dass der Verband Bitkom nicht auch dazugeschrieben hat, dass auch viele kommerzielle Anbieter massive Probleme mit den Servern haben.
    Oder manche hochgelobte Videotools nicht auf jedem Browser/Gerät laufen.
    Oder teuer bei kommerziellen Anbietern eingekaufte Software ab 15 Teilnehmern einbricht.

    Als IT-ler graust mir auch immer bei so Formulierungen wie „pragmatischer Datenschutz“.
    Ich habe „damals“ noch Datensparsamkeit gelernt, vordringlich weil Speicherplatz so ziemlich das teuerste war.
    Immens viele der Datenschutzprobleme liessen sich ganz einfach lösen: die entsprechenden Daten gar nicht erst erheben…dann bräuchte man auch nicht soviele Verordnungen und Gesetze um sie zu schützen. Da aber Speicherplatz so gut wie kein Problem mehr darstellt, wird einfach präventiv mal alles gesammelt. Danach dann behaupten, ja wir machen da aber nichts Schlimmes damit, kann dann jeder.

    Technisch notwendiges wie z.B. eine IP für die Session könnte auch direkt nach deren Ende gelöscht werden. Unnötiges wie z.B. die vorher besuchte Website könnte man auch einfach gar nicht erst erheben. Aber das muss alles mit akzeptiert werden, weil die Dienste sonst nicht genutzt werden dürfen.

    Ein wirklich pragmatischer Umgang mit Datenschutz wäre es, die Dienste einfach ohne Erhebung von „Diagnosedaten“ und „pseudonymisierter Nutzerstatistiken“ zur Verfügung zu stellen.

    • @Michael Mayer

      Vielen Dank, DAS war zur technischen Seite und auch zum Thema Datenschutz (, der leider den meisten Beteiligten am hinteren Körperteil vorbeirauscht,) ein ebenso verständlich vermittelnder wie erhellender Kommentar.

      Hoffentlich LESEN DEN BEITRAG von Michael Mayer 15. Januar 2021 um 13:21 GANZ VIELE LEUTE !!!

      Herr Mayer,
      wenn Sie es einrichten könnten, … Sie ahnen es: Solche Kommentare wie Ihr obiger würden die Diskussion tatsächlich bereichern.
      (Auch, wenn Sie bestimmt keine Langeweile haben und ich natürlich kein Recht habe, über Ihre Zeit zu verfügen. Mir ist noch mindestens 1 Kommentar in Erinnerung, als Sie auf andere „Digi-Experts“ unter einem anderen Artikel – könnte imDezember gewesen sein – gepostet haben, leider gab es dann tagelang keine Antworten mehr und die Ereignisse wurden quasi überholt, ich habe das dann aus den Augen verloren.)
      Ich hoffe einfach, immer wieder mal von Ihnen zu lesen.
      Alles Gute!

  11. Und ich bleibe bei meiner Meinung: Videokonferenzen und Co. sind für meine Erstklässler Blödsinn. Die können die Technik gar nicht bedienen. Da zum Teil die Eltern auch während des Vormittags nicht da sind, da sie selbst arbeiten müssen und ihr Kind bei Freunden oder wo auch immer untergebracht haben, möchte ich denen das auch nicht zumuten.
    Meine Schüler holen sich das Material an der Schule ab, ich habe genug Zeit für ein längeres Gespräch mit ihnen und den Eltern. Dann bringen sie erledigtes Material freitags zurück, und wieder ist Zeit für ein Gespräch. Darüber hinaus gab es dieses Mal ein selbstproduziertes Lernvideo. Aber ab nächster Woche habe ich sowieso wieder halbe Lerngruppen, dann wird es einfacher und es gibt für die Woche, wo die Schüler keinen Unterricht vor Ort haben, Übungsaufgaben.
    Meine eigene Tochter ist in der 5. Klasse und bekommt über IServ Aufgaben zugeschickt, entweder für einen Tag oder die komplette Woche, alles muss zu unterschiedlichen Zeiten wieder hochgeladen sein. Mit ein bisschen Unterstützung meinerseits schafft sie das auch gut und lässt sich auch durchaus motivieren.
    Ich finde diese Varianten definitiv besser, als alle wieder in die Schule zu schicken. Für eine Weile kann man sich doch so retten. Nur wenn IServ stundenlang streiken würde (hat es zum Glück bislang nicht), dann würde es schwierig werden…

    • Video-Konferenzen sind auch für viele andere Klassen Blödsinn, da Schüler hier meist ihre Kamera ausschalten, nur zuhören – falls sie überhaupt anwesend sind. Sie lehnen sich zurück, lassen sich vom Lehrer „bespaßen“, Beiträge von Schülerseite gleich 0. Aber Eltern glauben, dass nur so „guter Distanzunterricht“ funktioniert.

    • Damit zwingen Sie nur leider die Eltern wieder zu Kontakten, die wir eigentlich alle vermeiden sollen und die auch ganz bestimmt nicht von allen Eltern so gewünscht werden! Erst recht nicht, wenn dann auch noch ein Gespräch indoor geführt werden soll.

      Ich z.B. rege mich darüber aus, dass wir jetzt alle paar Tage trotz des Lockdowns in die Schule müssen um dort Sachen zu holen oder abzugeben. Ein Kasten draußen unter dem Vordach zum Einwerfen wäre mir persönlich deutlich lieber.

    • Na großartig… es werden ständig längere Gespräche mit Eltern und Schülern in der Schule beim Abholen und Bringen der Materialien geführt.
      Dann können wir die Schulen auch gleich wieder für alle öffnen und das Virus ist happy.
      Was ist daran nicht zu verstehen: Alle bleiben zu Hause!

  12. Ole Schachtel, du sprichst mir aus der Seele! Das niedersächsische Kultusministerium wirbt auf seiner Homepage mit der hauseigenen Lernplattform. Die sei ganz einfach zu nutzen. Man benötigt dafür NICHTS. Im Filmchen dazu sieht man die Kamera, die alles filmt, alle Schüler mit schicken Laptops und wenn ich mich recht entsinne ein Whiteboard. Nichts davon ist was anderes! Nichts ist in meiner Schule. Beantragt haben wir einige Dinge, aber gesehen hat davon noch niemand etwas. Kein Wunder also, dass auch nichts passieren kann in Richtung digitales Lernen. Ob das immer das Ziel sein sollte, sei dahingestellt. Darüber ein anderes Mal. Jetzt gehe ich erstmal Masken kaufen für meine Arbeit. Denn ab Montag sollen wir ja wieder im Wechselmodell die halbe Klasse treffen….

  13. Ich bin seit fast 27 Jahren Mutter von Schulkindern, derzeit drei Kinder an drei verschienen Schularten: Mittelschule 7. Klasse, Wirtschaftsschule 8.Klasse und Gymnasium Q11, in Bayern. Ich habe Hochachtung vor allen Lehrern, die machen den Unterricht über die verschiedenen Kanäle sehr gut. Ich bin der Meinung, dass Schüler während der regulären Schulzeit auch zu Hause lernen können und Aufgaben in diesem Zeitraum gestellt werden können, duese Aufgaben können dann individuell – wie Hausaufgaben – erledigt werden. Alle Lehrer in den drei Schulen halten sich daran, super!!!
    In der Grundschule meiner Enkelin jedoch Videokonferenz 1. Klasse um 18.30 nach mehrmaliger Terminverschiebung, unmöglich!!
    Die Zeit der Arbeit und des Lernens muss irgendwann am Tag beendet sein. Für Lehrer und Schüler. Ich denke nicht, dass der Abschluss gefährdet wird, wenn man sich an die „Vorpandemie-Lernzeiten“ hält und wg. techn. Probleme zeitweise kein Videounterricht möglich ist.
    Eini dickes Danke an die Lehrer, die so wie die Lehrer meiner Kinder, den Strsslevel niedrig halten.

  14. Ich habe die ganze Woche Unterricht ueber bigbluebutton mit allen Klassen nach Stundenplan abgehalten. Lief tadellos (BaWue, Berufsschule). Habe z. T. auch Gruppenarbeiten durchgeführt, SuS und ich hatten viel Spass und guten Lernerfolg. Das einzige was für mich unschön ist, dass ich die SuS nicht sehe. Teilweise wegen der Empfehlung der Schule, um Serverkapazitaeten einzusparen und zum Schutz der Persönlichkeitsrechte der Schüler. Ein grosser Teil hat aber leider gar keine Kamera an ihrem Endgerät.

  15. „Wetzel, stellvertretende Vorsitzende des Bundeselternrats, berichtet von Eltern-Mails, die verschiedenste Probleme schilderten. «Viele Eltern sind überfordert damit, ihre Kinder zu unterstützen, Schulleitungen, Lehrerkräfte, Schülerinnen und Schüler sind frustriert, weil die Programme noch nicht wirklich rund laufen.» Abstürze, schlechtes Wlan, Ton- und Bildausfälle – «effektiver Unterricht sieht anders aus», sagt Wetzel.“

    Jepp. Effektiver Unterricht sieht anders aus.

    Keine Hausaufgaben gemacht, Arbeitsmaterial vergesssen, nicht auffindbar, zu müden wegen der letzten Nacht – zocken muss sein!, Streit in der Pause, der mit Stühle werfen endet, ….

    Auch hierzu: Vor Jahren schon kleine Klassen, mehr Lehrkräfte, Sozialarbeiter, Schulpsychologen, Schulbegleitungen…. wären nötig gewesen. Wurde verpennt, zu teuer.

    Es ist eine Katastophe, wie sehr wir uns bereits daran gewöhnt haben, dass Kinder ohne die Begleitung Erwachsener nicht mehr in der Lage sind, zur Schule zu gehen.

    Es ist eine Katastrophe, wie sehr wir uns bereits daran gewöhnt haben, dass Kinder und Familien Sozialarbeiter benötigen – aber nicht wollen.

    Es ist eine Katastrophe, wie sehr wir uns bereits daran gewöhnt haben, keine Hilfe von außen zu bekommen.

    Es ist eine Katastrophe, wie sehr wir uns bereits daran gewöhnt haben, dass Kinder kaum noch lesen und schreiben lernen.

    Es ist eine Katastrophe, wie sehr wir uns bereits daran gewöhnt haben, dass Kinder sich kaum noch konzentrieren können.

    Es ist eine Katastrophe, wie sehr wir uns bereits daran gewöhnt haben, dass wir immer mehr Aufgaben aufgebürdet bekommen und man uns die Ferien neidet – niemand möchte Lehrer werden…. irgendwie komisch.

    Es ist eine Katastrophe, wie sehr wir uns bereits daran gewöhnt haben, dass wir die faulen Hunde sind, die beschimpft und beleidigt werden.

    Es ist eine Katastrophe, wie sehr wir uns bereits daran gewöhnt haben, bedroht, unter Druck gesetzt, verhöhnt und verspottet zu werden.

    Es ist eine Katastrophe, wie sehr wir uns bereits daran gewöhnt haben, das alles hinzunehmen.

    Es ist eine Katastrophe, wie sehr wir uns bereits daran gewöhnt haben.

  16. Hut ab vor den Lehrkräfte! Die Leistungen die sie bringen müssen (vor allem wenn eigene Kinder/ Jugendliche im Haushalt leben!)
    Aber auch ich bin überzeugt dass unsere Politik was das Bildungssystem angeht seit der Wiedervereinigung sehr vieles Versäumt oder schleifen lassen hat, aber wir Wähler sind mit daran Schuld.
    Unser Grundschule hat seit August 2020 nun WLAN, 1 Schühlerleihtablet für alle Grundschüler und moodle Plattformen. Zur Plattformen wurde die Erziehungsberechtigten nicht mal befragt wie man technisch zu Hause ausgestattet ist um digital etwas zu machen!
    Es wurde einfach gesagt sie haben ein Handy damit können sie alles erledigen, mh! Bei Android Geräten (vor allem älteren) ist die App nicht gestartet! Also was machen? Na dann wird mal eben Geld was nicht da ist in die Hand genommen, aber was ist mit hochladen der Daten, ach ja gleich mal noch einen Drucker bitte einkaufen! Und wer zahlt? Jobcenter trägt ja seit Harz4 solche Sachen nicht mehr, also mal eben vom Haushaltsgeld abzweigen, aber bei 4 Person + reguläre Kosten, woher nehmen!
    Aber die Politik spart nicht an ihren Gehältern!!!!!!
    Dafür hört man wenn’s geht in seinem Umfeld: “Werde zum …….. gekündigt!“ wer stellt jetzt ein? Alles ist zu!
    NOCH MAL HUT AB, VOR DEN LEHRKRÄFTEN! Ihr versucht euer möglichstes!

    • @Grun

      Vielen Dank für Ihr Verständnis.

      Ich sehe es auch so, dass alle, die im selben Boot sitzen, jetzt mit gegenseitigem (!) Verständnis – aber auch mit unaufgeregter Ehrlichkeit – am Besten durch die aktuelle Pandemie und die dadurch bedingten Probleme durchkommen.
      Danach besteht dann dringender Handlungsbedarf. Die Bereiche bzw. „Baustellen“ hat @ Riesenzwerg 15. Januar 2021 um 19:07 ganz prima aufgelistet.
      Und vieles entscheidet dann aber auch – ganz ohne Geld – der einzelne Mensch, denn es (s. Riesenzwerg) ist in jedem (!) Augenblick meine (!) Entscheidung, ob ich verärgert nachfrage (an der – hoffentlich gemeinsamen – Sache interessiert), oder ob ich herumstänkere.

      Ich wünsche mir so sehr, dass die Gesamtgesellschaft mal weniger aggro wird …
      Was könnten Kinder da nicht alles lernen (durch den ganz natürlichen Nachahmungstrieb in frühester Kindheit)?

      • @Pit 2020: „Ich wünsche mir so sehr, dass die Gesamtgesellschaft mal weniger aggro wird …
        Was könnten Kinder da nicht alles lernen (durch den ganz natürlichen Nachahmungstrieb in frühester Kindheit)?“

        Guter Hinweis!
        Wir als Eltern machen unseren Kindern vor, wie es gehen kann.
        Wer versucht, beide Standpunkte, also Eltern- und Lehrersicht, zu verstehen, ist auf dem richtigen Weg!
        Manche Elternkommentare hier provozieren durch Einseitigkeit und tun pauschal Lehrern Unrecht.
        Manche Eltern sehen, aus der eigenen Sorge um ihre eigene Existenz heraus, die Schuld bei den Lehrern. Lehrer fühlen sich (berechtigt) angegriffen und nicht gewürdigt.

        Kinder können nur dann Empathie entwickeln, wenn ihnen entsprechendes Verhalten vorgelebt wird.

  17. Sehr geehrte Damen und Herren,
    nach dem ausführlichen Lesen der anfänglich noch konstruktiven Kommentare, habe ich schließlich nur noch die Kommentare überflogen. Der Grund liegt in der mangelnden Gesprächskultur.
    Ich finde, dass gerade in dieser schwierigen Zeit eine Zusammenarbeit aller Seiten von besonderem Wert wäre. Bei allem liegen die Nerven blank. Ich selbst bin Lehrer und das Ziel ist die Unterstützung der Schüler im Lernen. Dabei genügt schon eine motivierende Unterstützung der Eltern mit dem Blick auf die Lernbereitschaft der Kinder. Ich vermute und hoffe, dass Politik ihre Versäumnisse mit der Zeit ausgleichen werden. Die aktuelle Zeit ist für jeden ein Prozess des Lernens.
    In bester Hoffnung. Mfg und bleiben sie alle gesund.

  18. Ich kann dazu sagen, daß es durchaus recht gut laufen kann, zumindest was den Video-Unterricht angeht. In den Schulen meiner Kinder wird ein bewährtes Programm genutzt, das auch schon lange in Firmen zum Einsatz kommt. Es klappt gut, man kann sich sehen und hören, Aufgaben werden darüber gestellt und können auf gleichem Weg den Lehrkräften wieder zugesandt. Die Lehrer. Innen sind sehr engagiert, haben bislang gut vorbereitet, der Unterricht lebt von Wissensvermittlung und Rückmeldung. Auch verschiedene Medien kommen zum Einsatz. 2 positive Beispiele in einer dich recht schwierigen Zeiten.

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