Sind die geplanten Kita- und Schulöffnungen zu verantworten? Hochansteckende Corona-Mutation breitet sich aus – auch in Kitas

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BERLIN. Die hochansteckende Corona-Mutation B.1.1.7 breitet sich in Deutschland aus. Von Ausbrüchen der Variante sind auch immer mehr Kitas betroffen, obwohl die noch weitgehend im Notbetrieb mit weniger Kindern als üblich laufen. Das wird sich ab Montag wohl ändern: In den meisten Bundesländern sollen dann die Kitas und Grundschulen wieder weit öffnen. Die GEW in Schleswig-Holstein – wo es mit der Stadt Flensburg aktuell einen Hotspot gibt – sieht, dass sich angesichts der Situation „unter Erzieherinnen und Lehrkräften immer mehr ein mulmiges Gefühl ausbreitet“.

Rauscht bald die dritte Corona-Welle durchs Land? Foto: Shutterstock

Lange Zeit hat es in Flensburg relativ wenige Corona-Fälle gegeben. Doch seit Mitte Januar – mitten im Lockdown – steigen die Infektionszahlen erheblich. Mittlerweile rangiert die Stadt in Schleswig-Holstein an der dänischen Grenze mit 181,9 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen auf Platz sieben der deutschen Kreise und kreisfreien Städte.

Als Ursache wird die Verbreitung der zunächst in Großbritannien entdeckten, hochansteckenden Variante B.1.1.7 vermutet. Diese Mutante wurde erstmals am 15. Januar auch in Flensburg nachgewiesen. Mittlerweile lässt sich nach Angaben der Stadt etwa ein Drittel aller seit Mitte Januar bestätigten Fälle auf sie zurückführen. Am Mittwoch (Stand: 11.00 Uhr) betrug die Zahl der vordiagnostizierten Meldungen 283 Fälle. „Es ist beunruhigend“, sagte ein Stadtsprecher.

Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach twitterte: „Flensburg ist erstes Beispiel, was uns mit weiter Verbreitung von UK B117 drohen könnte. MP Günther bringt sogar Ausgangssperren ins Spiel. Verhindern kann das nur strikter Lockdown bis wir klar unter Zielinzidenz von 35 liegen. Dann bilden sich weniger Cluster, Kontrolle möglich.“

Bei einem Ausbruch in einer Kita in Bad Ems wurden bislang 18 Menschen infiziert, allesamt mit B.1.1.7

Tatsächlich breitet sich die in Großbritannien entdeckte Variante des Coronavirus bundesweit rasant aus – wie Forscher vorhergesagt haben (News4teachers berichtete). Nach neuen Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) ist ihr Anteil an den untersuchten positiven Proben binnen zwei Wochen von knapp 6 auf mehr als 22 Prozent gestiegen, wie Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sagte. Betroffen sind auch immer mehr Kitas, die im Lockdown stets geöffnet waren, wenn auch meist mit reduzierter Kinderzahl. Beispiele allein aus dieser Woche:

  • In einer Kindertagesstätte im rheinland-pfälzischen Bad Ems haben sich sieben Mitarbeiterinnen (von insgesamt neun) mit der britischen Mutation des Coronavirus infiziert, wie der SWR berichtet. Nach Angaben des Rhein-Lahn-Kreises seien bislang 18 Personen aus dem Umfeld der Kita akut mit dem Corona-Virus infiziert – bei allen wurde die britische Mutante festgestellt.
  • Am vergangenen Samstag wurde die Mutation erstmals in zwei Kitas der Stadt Dortmund festgestellt, wie das Portal Ruhr 24 berichtet. Eine Kita-Mitarbeiterin und ein Kind hatten sich mit der englischen Mutation infiziert. Zuvor hatte es in Dortmund lediglich Einzelfälle außerhalb solcher Einrichtungen gegeben. Deren Infektionsursprung sei gut nachzuvollziehen gewesen, heißt es von seiten der Stadt. Anders bei den jüngsten Infektionen in den Kitas: Die Quelle könne die Stadt noch nicht beziffern, hieß es bei einer Pressekonferenz am Dienstag.
  • Vor rund einer Woche war bereits klar: Eine Mitarbeiterin einer Hamburger Kita hat sich mit der britischen Variation des Coronavirus infiziert. Sämtliche Kinder, Erzieher und Mitarbeiter der Einrichtung wurden daraufhin vom Gesundheitsamt in Quarantäne geschickt, wie RTL berichtet. Insgesamt 90 Personen hätten als Kontaktperson ersten Grades gezählt und seien getestet worden. Ergebnis: Insgesamt wurden bei insgesamt sieben Mitarbeitern und elf Kindern Infektionen nachgewiesen, davon bei vier Mitarbeitern und zwei Kindern die ansteckendere britische Variante.
  • Eine Kindertagesstätte im westfälischen Spenge ist derzeit wegen mehrerer Coronafälle geschlossen. Insgesamt sind nach einem Bericht der „Neuen Westfälischen“ drei Kinder, eine Mutter, ein Vater, eine Köchin sowie eine Erzieherin und ein Erzieher infiziert. In vier Fällen sei die britische Corona-Mutation nachgewiesen worden. Die anderen Testergebnisse stünden noch aus, hieß es.
  • In einem Kindergarten im niedersächsischen Elisabethfehn sind vier Beschäftige und ein Kind positiv auf Corona getestet worden – bei einer Person davon wurde laut „Nordwest-Zeitung“ die hochinfektiöse britische Virusmutante nachgewiesen.

In Flensburg öffnen die Kitas und Schulen angesichts der Corona-Infektionslage noch nicht am nächsten Montag wie vorgesehen. Auch der benachbarte Kreis Schleswig-Flensburg möchte seine Kitas und Grundschulen geschlossen halten. Landrat Wolfgang Buschmann rief die Landesregierung auf, die Schließung der Bildungseinrichtungen landesweit bis zum 1. März zu verlängern. Im Kreis stiegen derzeit die Infektionszahlen und das Ausbruchsgeschehen sei diffus, hieß es dazu in einer Mitteilung.

Eine Quelle ist auch in Flensburg selbst nicht auszumachen. „Wir haben ganz, ganz viele Stellen, wo das Virus auftaucht“, so berichtet der Stadtsprecher. Selbst Fälle, die auf den ersten Blick zusammengehören, tun dies nicht unbedingt. So gab es kürzlich beispielsweise in einem Flüchtlingswohnheim sechs Fälle – aus drei verschiedenen Strängen.

„Weder in Kitas noch in Grundschulen lassen sich schon aus pädagogischen Gründen die erforderlichen Abstände einhalten“

Noch am 16. Dezember meldete Flensburg 394 nachweislich Infizierte seit Beginn der Pandemie. 333 von Ihnen galten als bereits genesen. Die Sieben-Tages-Inzidenz lag bei 51. Zwei Monate später, am 16. Februar – im Lockdown also –, registrierte die Stadt 1360 nachweislich Infizierte, davon 552 aktive Fälle. Die Sieben-Tages-Inzidenz hat sich mehr als verdreifacht und war zwischenzeitlich sogar noch höher. Die Virusvariante sei deutlich ansteckender und gefährlicher, warnte der Stadtsprecher. Die Menschen müssten verstärkt auf das Einhalten von Abständen und der anderen Corona-Regeln halten, die auch gegen die mutierten Viren hülfen.

„Auch vor dem Hintergrund der Situation in Flensburg breitet sich unter Erzieherinnen und Lehrkräften immer mehr ein mulmiges Gefühl aus“, so heißt es bei der GEW Schleswig-Holstein. Aus guten Gründen: „Weder in Kitas noch in Grundschulen lassen sich schließlich schon aus pädagogischen Gründen die erforderlichen Abstände einhalten. Ausreichenden Schutz durch FFP2-Masken und Lüftungsgeräte gibt es in der Regel auch nicht.“ News4teachers / mit Material der dpa

Thüringen: Inzidenz steigt wieder! Kitas und Grundschulen öffnen trotzdem am Montag

 

 

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48 KOMMENTARE

  1. Nun werden auch in Bayern Schulen geöffnet – Förderschulen G in allen Jahrgängen….fahren wir also alles bisher erreichte bald gegen die Wand?
    Ich glaube ja – es ist einfach ein Trauerspiel….

  2. @Willes Sabine

    Nein, nicht wir fahren das Erreichte vor die Wand – wir müssen es nur dahin lenken.

    Bei uns werden schon Wetten gemacht – FL ist nicht soooo weit weg – ob wir schon Mitte März oder erst Anfang April in LD 3 gehen.

    Wir tun privat alles, damit sicher geöffnet werden kann. Was andere machen, darauf haben wir keinen Einfluss
    – Round and round it goes – when it stops, nobody knows…..

  3. Geplanten Schulöffnungen?? In MV waren die Schulen nie zu für die Klassen 1-6 und Abschlussklassen.
    Die Mutanten bekommen einen neuen Boost ab nächster Woche, um Prof Wielers Begriff zu benutzen. Und ausbaden müssen es Erzieher, Lehrer, Kinder und deren Familien, nicht aber die Politiker oder Wissenschaftler wie Prof Streeck.

  4. In der Tat …Ein Trauerspiel . Deutschland ist seit dem 02.11.20 im Lockdown . Ein spürbarer Effekt trat erst ein , nachdem ab Mitte Dezember die Schulen geschlossen wurden . Die sinkenden Zahlen werden aber jetzt genutzt , um sie wieder zu öffnen . Der erreichte Effekt wird also als Begründung missbraucht . Es ist absolut unverantwortlich , Kitas und Schulen zu öffnen . Das führt in einer desaströsen Dauer – Lockdown . Und der neue CDU – Vorsitzende betrachtet Infektionsschutz als Spaß an der.Bevormundung . Hoffentlich wird er nie Kanzler .Und wird auch in NRW abgewählt .

  5. Ich bin absolut geschockt- aber nicht überrascht!!!
    Zuhause bleiben- und zwar ALLE!!!
    Jetzt durchhalten und dann befreit öffnen….

  6. Einfach schlimm
    .Ich finde dieses Experiment sehr gefährlich.
    Es macht mich wütend, das ich dazu gezwungen werde mein kind in die Schule zu schicken

    • Eltern, die so denken wie Sie, stellen etwa nur ein Viertel der Elternschaft. In manchen Schulen nur ein Fünftel, würde ich grob sagen. Deshalb wird Ihre Meinung zu der derzeitigen Problemlage von den politisch Verantwortlichen auch als nicht so relevant erachtet. Haltungen wie Ihre spielen also bei den Entscheidungen leider keine Rolle. Die Gesundheit der Erzieher und Lehrer ist eh allen egal. Deshalb: Schulen auf!!! Lüften bis der Arzt kommt!

      • So ganz stimmt, bezogen auf B-W Ihre Zahlenwelt nicht. Es wäre ein dramatischer Unterschied zwischen unseren Ländern: Eine Umfrage bei Eltern (Ende Januar) hat ergeben, dass 52% für eine Fortsetzung der Schulschließungen war, 48% wollten Präsenzunterricht (die Nachkommastellen habe ich weggelassen). Die 48% an schulwütigen Eltern sind natürlich bei weitem zu viel seltsam Denkende! Wann beginnen die Menschen endlich zu verstehen?

      • Systematisches Denken: Eltern werden von der Wirtschaft gezwungen, (in Präsenz) zu arbeiten, und müssen daher ihr Kind betreuen. Keine Präsenz –> kein Einkommen. Kein Einkommen –> keine Steuern. Keine Steuern –> keine Schule. Übrigens auch kein Gesundheitssystem und sonstige schöne Sachen.
        Wir müssen alle Wirtschaftsbetriebe dicht machen, um das Virus zu besiegen. So stoppen wir auch die Mobilität der Bevölkerung und keiner kommt auf dieIä Idee, sein Kind zur Schule oder Kita zu schicken. Aber natürlich werden die Mitarbeiter weiterhin voll bezahlt. Das ist so einfach! Warum macht es bloß keiner?

  7. Mir liegt eine E-Mail von der Schulleiterin unserer Grundschule vor.

    Dort heißt es (wohl auf Anfrage von Eltern), die nachfragten ob FFP2 Masken zu tragen sind:

    „für Kinder besteht keine Verpflichtung zum Tragen einer FFP2 Maske. Soweit ich informiert bin, ist sie für Kinder sogar aus gesundheitlichen Gründen verboten. Wir haben aber Kinder, die eine solche Maske tragen und lassen das auch zu. Ich sehe da die Eltern in der Verantwortung.“

    Ich finde das einfach krass. Ich habe da noch nicht gehört, dass es ein Verbot gibt oder gesundheitliche Beeinträchtigungen bei Abnahme der Masken in den Pausen besteht. Weiß da jemand mehr? Ggf. die Redaktion?

    • Naja. Wenn die Masken in den Pausen abgenommen werden, wo die Kinder in der Regel den meisten Kontakt haben, dann ist die ganze Maskenpflicht überflüssig…
      Abgesehen davon, dass die Empfehlung „nach 75 Minuten für 30 Minuten abnehmen“ eh nicht einzuhalten ist. Und dann noch die Kopfschmerzen, wenn man den ganzen Tag diese Maske trägt.

        • Kennen Sie irgendeine Schule, in der es 75 Minuten Unterricht und anschließend 30 Minuten Pause gibt? Dabei muss die Pause noch so gestaltet sein, dass jeder unter Einhaltung der berühmten Hygieneregeln die Maske 30 Minuten abnehmen kann.

        • ja Klar, nach 75 Minuten verteilen sich Lehrer und Schüler auf dem Schulhof mit großem Abstand und halten 30 Minuten Pause…
          Toller Stundenplan.
          Wurde mir auch empfohlen.
          Nach 75 Minuten kann ich als Schulbegleiter selbstverständlich ein Grundschulkind mit Förderbedarf für 30 Minuten alleine lassen. Hmm… ob die vielen Pausen mit der Arbeitszeit verrechnet werden?

          • „Klar, nach 75 Minuten verteilen sich Lehrer und Schüler auf dem Schulhof mit großem Abstand und halten 30 Minuten Pause…“ Zumindest in Nrw geht nicht mal das. Auf dem Schulgelände gilt Maskenpflicht, dazu gehört auch der Schulhof. Laut neuester Verordnung darf man dort die Maske absetzen, wenn man ganz allein ist. Zum Absetzen müsste man den Schulhof verlassen, dann gelten aber wieder Kontaktbeschränkungen…

          • @Marie:
            Mein Kommentar war natürlich sarkastisch gemeint.
            Ich arbeite als Schulbegleiter in NRW und sehe, wie löchrig und unsinnig die Regeln sind. Beim gemeinsamen Mittagessen, wo ich die Schüler begleiten muss, habe ich 20 Kontakte im Umkreis von 1-3m um mich herum. Natürlich ohne Maske. Ohne Belüftung!
            Auf dem Schulhof an der frischen Luft beim Fußball aber bitte wieder mit Maske. (Kann ja sein, dass das Virus da so sportlich ist und eine Person in 10m Entfernung besser erreicht. Beim Mittagessen hingegen macht es natürlich auch eine Pause. Achtung, Sarkasmus!)

    • In Bayern bekommen selbst alle Lehrer nur noch medizinische OP Masken – also nichts mit FFP2 Schutz…..Schüler dürfen tragen was sie wollen….

      • B-W dito. Abfall-KN95 Masken wurden zurückgerufen. Ein Paket mit 2000 OP Masken kam anfangs dieser Woche in unserer Schule an. Zum heulen!

  8. Immer mehr Ausgangssperren, immer mehr Einschränkungen im privaten Leben, immer weniger Kontakte gegen Null.
    Aber in der Schule dann sind sie plötzlich alle sicher.
    Die Lösung ist doch ganz einfach:
    Alle Bundesbürger drücken wieder die Schulbank!!!!
    Und wenn man dazu noch ab und zu lüftet, dann will das Virus auch gaaanz schnell raus aus dem Fenster und das bisschen Restrisiko wird eliminiert!
    Mensch, warum sind die Politiker noch nicht auf diese geniale Idee gekommen?!?!? Ist doch ganz easy! Heureka!!!

    • Im Herbst wollte ich aus genau dem Grund („Schulen sind sicher“) den Präsenz-Elternabend in voller Besetzung durchführen, damit die Eltern einen echten Eindruck vom täglichen Schülerdasein kriegen mit Masken, null Abstand, Verkehrslärm, Hörverständnisschwierigkeiten und Dauerdurchzug (es war schon recht kalt abends) … AAAAber das ging nach Corona-Landesverordnung schon nicht mehr. Für die Schüler am nächsten Morgen und in den ganzen kommenden Wochen ging es hochoffiziell aber „sicher“.

    • „Die Lösung ist doch ganz einfach:
      Alle Bundesbürger drücken wieder die Schulbank!!!!
      Und wenn man dazu noch ab und zu lüftet, dann will das Virus auch gaaanz schnell raus aus dem Fenster und das bisschen Restrisiko wird eliminiert!
      Mensch, warum sind die Politiker noch nicht auf diese geniale Idee gekommen?!?!? Ist doch ganz easy! Heureka!!!“ Herrlich 🙂

  9. Auch in der Region Hannover liegt der Anteil der B117-Mutante bereits bei 40% !!! Die Region kommt seit mehreren Wochen von der > 100 7T-Inzidenz nicht runter, einzelne Gemeinden sprengen immer mal wieder die 200er-Schwelle.
    https://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/7-Tages-Inzidenz-Ist-sie-in-der-Region-Hannover-wegen-Mutationen-so-hoch

    … Stimmen, dass es sich bei SARS-Cov-2 um einen Laborunfall handeln könnte, werden lauter, so dass die Gefährlichkeit der Mutationen eher bedenklich stimmt – und somit auch das Ansinnen der kompletten Schulöffnung bis Ostern -.

    * Bereits im Januar war in der APA zu lesen, dass Rossana Segreto – Teilnehmerin der WHO-Experten in Wuhan – eine Laborunfall aufgrund des ‚unnatürlichen‘ Virus nicht ausschließt. So verleiht die Furin-Spaltstelle im Spike-Protein des chimären SARS-CoV-2 dem Virus die Fähigkeit, Spezies und Gewebebarrieren zu überwinden; dies war bisher in anderen SARS-ähnlichen CoVs nicht sichtbar.
    https://science.apa.at/power-search/7694447660294310648
    https://onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.1002/bies.202000240

    * FAZ: Die WHO will die Laborthese doch weiterverfolgen
    https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/gesundheit/coronavirus/corona-ursprung-who-verwirft-wuhan-laborthese-doch-nicht-17196115.html

    * Aktuelle auf NTV-Online 18.02.2021
    +++ 17:31 Hamburger Forscher: Indizien sprechen dafür, dass Coronavirus aus Labor stammt +++
    Der Hamburger Nanowissenschaftler Roland Wiesendanger hat im Zeitraum von Januar bis Dezember vergangenen Jahres verschiedene Erkenntnisse aus wissenschaftlichen Studien, Artikeln, Berichten in sozialen Medien und anderen Quellen zusammengetragen und kommt zu dem Schluss: Der Erreger Sars-CoV-2 ist nicht eines natürlichen Ursprungs, sondern stammt aus einem Labor in Wuhan. Als Indizien für diese Theorien führt der Physiker ……..

    Schule – zunehmende B117 Mutationen – OJE!

  10. Ich wohne in Flensburg und arbeite in einer Kita.Ab Samstag darf ich neben der Ausgangssperre keinen Kontakt mehr zu meiner Tochter haben(einziger Sozialkontakt seit Nov.),treffe aber jeden Tag auf 12 Haushalte in der Kita.Warum wird diese nicht mal für eine Weile ganz geschlossen?Damit sich eben diese Mutation nicht weiter ausbreitet?Wo ist bei dem ganzen noch die Logik???Meine Angst steigert sich gerade ins unermessliche.Ich trage jetzt auch während der meisten Zeit beim Frühstück eine Maske.Aber auf einen 100 % gen Einsatz werde ich nie kommen können.

  11. Bitte gleich im Kalender notieren: Ostern 2021 fällt flach. Nicht dass eine/r dann sagt, man wäre überrascht.

    PS: Bissl Galgenhumor zur „Lockerung“, ja? – Also: Warum öffnen Kitas/Schulen/Frisöre? – Wegen der Dauerwelle.
    (Sorry, ich hab doch vorher extra gefragt … also bitte jetzt, bleiben Sie sachlich!)

  12. Über drei Monate Lockdown werden höchstwahrscheinlich durch die Kombination aus B117 und der Öffnung von Kitas und Grundschulen innerhalb weniger Wochen komplett zunichte gemacht.

    Das ist dann in keiner Weise überraschend, das ist klar und vorhersagbar.

    Das Problem bei einer Pandemie ist, dass man nicht alle zwei Wochen irgendwas beschließen kann und mal das und mal das austestet. Man braucht eine Langzeitstrategie und Meilensteine, an denen man sie prüfen kann. Was aktuell gemacht wird, ist: Wir hören mal ein paar Wochen auf die Wissenschaftler, die den Lockdown fordern. Wenn das Ziel fast erreicht ist, hören wir wieder auf die Verharmloser usw. Eine STRATEGIE erfordert, dass man sich nicht nur die Schritte zusammensucht, die einem gerade am besten passen, sondern das ganze im Kontext sieht und das große Ziel im Auge behält.

    Die aktuellen Ereignisse zeigen deutlich, dass es verantwortungslos ist, etwas anderes als NoCovid oder ZeroConvid zu versuchen. Jede neue Mutation schreibt die Spielregeln nur und es wird nur hinterhergehechelt. Wir haben Impfstoffe und wir haben fast ein Jahr durchgehalten. Warum gibt man jetzt wieder alles auf, was man extrem teuer erreicht hat?

    Wenn man daran festhält, die Schulen jetzt ungeschützt (!) aufzumachen, dann werden sie in Kürze für wirklich sehr lange geschlossen bleiben müssen.

  13. Kitas und Schulen wieder öffnen… unmoralisch und unfassbar. Bloß: Viele Bürger scheinen nicht zu wissen, dass auch unser wunderbares Bundesland Bremen die ganze Zeit seine Schulen uns Kitas Offen hatte und hat. Erst seit dem 1.2. sind die Grundschulen zu Teil, – bzw. Wechselunterricht angehalten. Kitas sind erst seit dem 1.2. im Notbetrieb (50% Auslastung), Krippen dürfen (müssen) immer noch alle Plätze belegen!! Ein Unding! Und nun sollen Kitas und Schulen wieder in den Regelbetrieb, mit vollen Schülerzahlen?? (nach gerade Mal 1 Monat?!?) Das ist unfassbar!

  14. Im Karlsruhe hat ein Gericht entschieden, dass jeder Hartz4 Bezieher das Anrecht auf 20 Ffp2 Masken pro Woche hat. Wir haben bisher in der ganzen Pandemie 2(!) bekommen…

  15. Heute morgen stand in der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung, dass in Niedersachsen rund 22% der Schulen von Infektionsfällen betroffen ist. Und das können ja nur Grundschulen bzw. die Abschlussklassen sein. Es wurd im Landtag wiederholt, dass Schulen sicher und kein Treiber der Pandemie sind.
    Gleichzeitig kursiert schon das (teilweise bestätigte) Gerücht, dass die Abschlussarbeiten Sek 1 von den Lehrern selber erstellt werden sollen. Aber Unterricht ist ja nötig für die Abschlüsse. Wenn ich die Arbeit als Lehrkraft selber erstellen darf, dann weiß ich welchen Stoff ich geschafft bzw. nicht geschafft habe. Dann können die 9ten und 10ten auch von zu Hause lernen.
    Gestern dann wieder ein Chaos, da nicht genug Seife und Papierhandtücher da waren. Aber es läuft doch alles. Schüler, die infizierte Familienmitglieder haben, sind nicht in Quarantäne waren (mit Symptomen) sondern seit 2 Tagen wieder im Unterricht.

  16. In den Köpfen der KM(-utanten) irrt offensichtlich IMMER NOCH die „Lebensweisheit:
    „Versuch macht ‚kluch'“ herum….
    🙁

  17. Ein Blick in meine Glaskugel:
    Wir warten ab Montag zwei Wochen (ich hasse solche Vorhersagen!) und die Inzidenzen werden auf seltsam-unerklärliche Weise erst einmal langsam steigen.
    Langsam, denn damit es nicht auffällt sind die Klassen 5+ klugerweise weiterhin im Distanzunterricht. Eine gute Begründung (es ist bis dahin schließlich kaum etwas passiert), um die Schulen dann Anfang März wieder voll zu öffnen.
    Dann erneut zwei Wochen warten und das Abbild der Infektionssteigerungen, wie stets, wenn der Schulbetrieb seit Mai 2020 bisher anlief, wird sich erneut ergeben. Selbstverständlich „nur von außen eingetragen“, wird es in ministerieller Blindheit wieder heißen.
    Ich wünschte mir aber, ich hätte unrecht…

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