Gesundheitsrisiko für Lehrer durch Schnelltests an Schulen? Landeslehrerrat: Remonstieren!

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POTSDAM. Am Montag öffnen nach Grundschulen auch die anderen Schulen in vielen Ländern. Das soll mit Corona-Schnelltests unter Schülern und Lehrern flankiert werden. Doch die Bedenken nehmen zu. Beispiel Brandenburg – dort hat der Landeslehrerrat einen Brief an Bildungsministerin Ernst (SPD) geschrieben. «Besorgte Lehrkräfte an über 900 Schulen sollen Testkits an Schülerinnen und Schülern besorgter Eltern ohne Ausbildung, Fortbildung oder Einweisung ausprobieren. Von einer erfolgreichen Kooperation ist hier nichts zu erkennen», so heißt es darin. «Die Sorge einer nicht zu kompensierenden Überforderung aller an Schule Beteiligter, insbesondere aber der Schulleitungen ist real.»

Schnelltests sollen bald bundesweit an Schulen zum Einsatz kommen. Foto: Shutterstock / nitpicker

Wenige Tage vor dem möglichst flächendeckenden Start der Corona-Schnelltests in Brandenburger Schulen wächst die Kritik an der Strategie. Der Landeslehrerrat hat Bedenken wegen der Handhabung der Tests, warnt aber auch vor einem Gesundheitsrisiko. Am Montag öffnen Gesamtschulen, Oberschulen und Gymnasien für den Wechselunterricht zwischen der Schule und zuhause. Die Grundschulen sind hierfür schon seit 22. Februar geöffnet. Die ersten 300.000 Selbsttests für die Lehrkräfte und die Schülerinnen und Schüler sollen ab Montag möglichst in allen Schulen starten, um die Öffnung zu begleiten.

«Als pädagogisch ausgebildetes Personal sehen wir uns nicht in der Lage, alle Schülerinnen und Schüler zu medizinischen Maßnahmen anzuleiten», schrieb der Landeslehrerrat an Bildungsministerin Britta Ernst (SPD) in einem Brief. «Eine Testung in der Schule setzt voraus, dass die Schülerinnen und Schüler gemeinsam ohne Maske in einem Raum sitzen, der bei derzeitigen Temperaturen nicht über den gesamten Testzeitraum stoßgelüftet werden kann.» Medizinisches Personal, das Tests durchführe, trage dabei stets Schutzkleidung – die es in Schulen aber nicht gebe. «Die Gefahr für die Lehrkräfte wird noch weiter erhöht, indem die Selbsttests (wahrscheinlich gegen Unterschrift) abgeholt und allen Schülerinnen und Schülern ausgehändigt werden müssen, obwohl wir ansonsten sehr genau auf das Tausch- und Ausleihverbot achten.»

„Lehrerinnen und Lehrer sind weder Mediziner noch medizinisches Personal oder Apotheker“

Der Landeslehrerrat befürchtet Chaos durch die Tests: «Es ist davon auszugehen, dass an den ersten zwei Schultagen jeder Woche regelmäßig die ersten zwei Unterrichtsstunden aufgrund Testdurchführung ausfallen und somit immer die gleichen Unterrichtsfächer betroffen sein werden. Es ist weiterhin damit zu rechnen, dass bei Auftreten eines positiven Ergebnisses kein ordentlicher Schulbetrieb mehr durchgeführt werden kann, da die Schülerinnen und Schüler nicht nur betroffen reagieren, sondern die Lehrkräfte versuchen müssen, Stigmatisierungen zu vermeiden. Außerdem muss jede Schule zusätzliches Personal vorhalten, das in einem solchen Fall die Schülerinnen und Schüler separiert, die Eltern informiert und die zu isolierenden Schülerinnen und Schüler beaufsichtigt, bis deren Eltern eintreffen. Dieses Personalsteht nicht für den regulären Unterricht oder die Notbetreuung zur Verfügung.»

Der Landesrat, der die Interessen der Lehrkräfte vertritt, fordert auf seiner Homepage die Kollegien auf, eine Remonstration zu erwägen. „Lehrerinnen und Lehrer sind i. d. R weder Mediziner noch medizinisches Personal oder Apotheker, die zum Herstellen eines Medizinproduktes für den Endverbraucher befugt sind. Als Beamtinnen und Beamte müssen wir bei unserer/unserem Vorgesetzen remonstrieren, d.h.: Nach den Vorschriften des Beamtenrechts muss der Beamte seine dienstlichen Handlungen auf ihre Rechtmäßigkeit prüfen“, so heißt es.

„Liebe Lehrkräfte, bitte informiert auch eure KollegInnen, damit auch sie keine unrechtmäßige Handlung begehen“

Und weiter: „Hat er Bedenken gegen die Rechtmäßigkeit einer Weisung, so muss er seinem unmittelbaren Vorgesetzten gegenüber remonstrieren, d. h. gegen die Ausführung der Weisung Einwände erheben. Bestätigt der unmittelbare Vorgesetzte die Anweisung und sind die Bedenken des Beamten nicht ausgeräumt, so muss sich der Beamte an den nächsthöheren Vorgesetzten wenden. Der Beamte hat hier keinen Ermessensspielraum. Bestätigt auch der nächsthöhere Vorgesetzte (der Vorgesetzte des Vorgesetzten des remonstrierenden Beamten) die Anordnung, so muss der Beamte sie ausführen.“ Diese Gehorsamspflicht treffe den Beamten allerdings dann nicht, wenn er durch die Befolgung der Weisung eine Straftat oder Ordnungswidrigkeit begehen würde. „Liebe Lehrkräfte, bitte informiert auch eure KollegInnen, damit auch sie keine unrechtmäßige Handlung begehen.“ Die Remonstration gilt als schärfste Protestform im Beamtenrecht.

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) und der Elternrat in Brandenburg befürchten, dass die bisher vorgesehenen Testmöglichkeiten nicht reichen. Bildungsministerin Ernst hatte die Bedenken am Donnerstag zurückgewiesen. Sie sagte, bis zu den Sommerferien sollten 2,6 Millionen Schnelltests zur Verfügung stehen – wenn mehr nötig sei, werde mehr gekauft. Sie verwies auch auf Erfahrungen, die Schulen mit positiven Corona-Tests gemacht haben. Die Linksfraktion im Landtag forderte Schulkrankenschwestern, die Schüler und Lehrer durch die Pandemie begleiten. News4teachers / mit Material der dpa

Vor Schulöffnungen am Montag: Chaos um Corona-Schnelltests für Schüler und Lehrer! Wie sollen sie ablaufen? Wer nimmt sie ab?

 

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152 KOMMENTARE

  1. Wahrscheinlich ist es rechtswidrig , Lehrer zur Beaufsichtigung von Selbsttests heranzuziehen . Das dürfte den Schulministern aber genauso egal sein wie die Hinweise des RKI . Jetzt sollen auf Biegen und Brechen zwei Wochen Präsenzunterricht stattfinden . Die Erkrankungen und die Quarantäne liegen ja dann in den Ferien . Also im “ privaten Umfeld “ .

  2. was soll denn bitte so ein schnelltest bringen und dann noch wie in dem beitrag geschrieben, dass die gesundheit der lehrer und schüler gefährdet werden? wäre ein antigentest in kombination mit einem schnelltest nicht sinnvoller, natürlich in einem zentrum, dass dafür ausgebildet ist?

    remonstrieren? die lehrer stehen unter druck, dass sie ihrer pflicht nachkommen müssen und die schulleitung sowieso. den kultusministern ist doch alles andere egal, solange sie druck ausüben und die lehrkräfte das tun, was sie fordern (ist meine meinung).

    also wechselunterricht war bei uns auf der schule nicht machbar, deshalb hießes für abschlussklassen präsens. bei uns gab es auch schon mutationen auf der schule (in abschlussklassen), die aber in den medien nicht breitgetreten wurden auch wurden nur die schüler informiert.

    ich frage mich wirklich, wo das alles hinführen soll. da kommen immer wieder irgendwelche hirnlosen forderungen, worüber ich nur noch lachen kann, aber auch nur weil mich das frustet.

    ich finde, dass die politiker dies und jenes nicht glauben, ist nach meinen empfindungen, nur scheinheilig, weil sie die wahrheit kennen. das ist eine schlechte methode, die leute vorallem aber die lehrer für dumm zu halten. wahrscheinlich glauben diese politiker auch noch, dass wir ihnen alles glauben…

    • Ihre Tastatur scheint leider defekt zu sein. Die Umschaltung auf Großbuchstaben funktioniert nicht. Oder ist das ein sparsames Dienstgerät?

      • Sind Sie der Herr Rabe aus Hamburg? Ich bin aus Hamburg und gehe nächste Woche mit Angst in die Schule,.. trotz Wechselunterricht und Testmöglichkeiten. Mein Impftermin -ja ich habe noch Einen bekommen- ist leider erst nach Schulbeginn . Bleiben Sie Alle gesund!

    • Die Kultusminister sitzen scheinbar in ihren bequemen warmen Büros und zählen die Corona-Fälle….Heute werden die Schulen geöffnet , Morgen geschlossen usw. Warum wird endlich nicht mal in effiziente Präventionsmassnahmen nicht investiert, anstatt das Geld verschwenden in Sachen die nicht viel bringen. In München wurde in einigen Schulen bewiesen, dass nur Lüften, Masken usw.nicht ausreichend ist. Es müssen Luftfiltergeräte und Plexiglaswände her, dann müssen die Schüler, wenn sie auf dem Platz sitzen auch keine Masken tragen und man kann normalen Präsenzunterricht halten. Aber da müssen auch fähige Kultusminister her…

    • Es geht da für Lehrer auch um Haftungsfragen (zb wenn ein Kind auf einen Test allergisch reagiert oder Nasenbluten bekommt oder sonstiges). Da wäre der Lehrer theoretisch haftbar. Allerdings müsste er wissen, dass er eine solche medizinisch-diagnostische Handlung gar nicht vornehmen darf mangels nötiger Ausbildung. Deswegen müsste er rekonstruieren, aber das ist selbstverständlich sehr karriereschädlich, endet evtl. auch mit der Entlassung aus dem Beamtenverhältnis (aka arbeitslos), was für ehemalige Beamte sofort in HartzIV enden müsste (zahlen ja nix in die Arbeitslosenversicherung).

  3. Ich wiederhole hier nochmal einen Post:

    Meldung des WDR: 12.3.2021
    „Ab kommender Woche sollen sich alle Schüler an weiterführenden Schulen auf Corona testen lassen können. Allerdings glaubt selbst die Schulministerin nicht daran, dass das überall klappt.

    Einmal pro Woche sollen sich die Schülerinnen und Schüler in NRW künftig testen lassen können – bis Ostern die an weiterführenden Schulen, danach auch alle Grundschüler.

    Ab Dienstag sollen die ersten Tests an den Schulen ankommen. Viele Detailfragen sind allerdings noch offen, etwa die nach den genauen Testorten oder auch der korrekten Entsorgung. Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) musste deshalb angesichts der kurzen Vorbereitungszeit am Freitag einräumen: „Es kann durchaus sein, dass es in der kommenden Woche nicht zu Testungen für die Schülerinnen und Schüler kommen kann.“

    TESTUNGEN als ein elementarer Baustein und als schwerwiegender Unterschied zu dem Regel-Larifari der letzten Monate, das dann sogar noch in wesentlichen Teilen ganz bewusst – weil es nicht einzuhalten ist – ausgesetzt wird (Abstand) ist ein entscheidendes Argument für die Wiederaufnahme von Präsenzunterricht gewesen. „So können wir die Arbeitssicherheit und den Gesundheitsschutz maßgeblich steigern“ hieß es aus Düsseldorf seitens der unfassbar tumben ReNo-Gehilfin und ihrem (Scharf)Richter, der ihr juristisch bei all dem Scheiß, den sie verzapft den Rücken frei hält.
    Anfang der Woche kündigte sie an, dass sie das Problem der fehlenden Selbsttests an eine Arbeitsgruppe geben wird, die eine Lösung erstellt – das Ergebnis sollte im Laufe der letzten Tage bekannt gegeben werden, dann verweist sie mit der ihr üblichen Chuzpe und Verantwortungsnegierung auf das Gesundheitsministerium in Berlin und auch auf den Gesundheitsminister Laumann in NRW – mit den „charmanten“ Worten, dass diese erst ankündigen und dann nicht liefern würden. Im Bereich Schule ist jedoch sie für die Beschaffung benötigter Tests verantwortlich….aber sie hat halt keinen Bock ihren Job zu machen. „Zeige ich mit dem Finger auf andere, dann weisen drei auf mich selbst zurück“ – selbst diese Kinderweisheit geherrscht diese Vollversagerin nicht.

    Mein Gott, dass unser Aushilfshobbit „Armin der Fünfvorzwölfte“ von der FDP politisch abhängig ist war allgemein klar, aber dass er so wenig Arsch in der Hose hat, dass er diese nachweislich völlig inkompetente Husarenuniform- und ZickTackScheitelTrägerin nicht endlich in die Wüste (Grobi , denn das passt zu ihr) schickt, um den Menschen, für die er in NRW Verantwortung trägt zur Seite zu stehen- das ist mittlerweile unerklärlich.
    Die angekündigten Testungen werden also nicht stattfinden – Yvonnchen hofft die Schnelltests für SuS und KuK wahrscheinlich in ihrem Osternest zu finden, um dann nach der Osterpause vereinzelt damit raus zu rücken.
    Dass unter diesen aktuellen Bedingungen eigentlich nicht geöffnet werden dürfte spielt keine Rolle mehr, denn das hatte die gemeingefährliche KM aus NRW schließlich angekündigt … da ist sie ganz so, wie ihre Gesinnungsgenoss:innen in der KMK … Wut und Verzweiflung bei den KuK wächst, die SuS unseres aktuellen Abijahrgangs haben bereits Bettelbriefe an die Schulgemeinde formuliert, weil sie berechtigte Angst haben, durch die bewusst herbeigeführte Infektionsgefahr in der Schule ihre notwendigen Prüfungen (z.Z. Vorabitur) bedingt durch Infektion oder auch Quarantäne nicht absolvieren zu können Bildungsgerechtigkeit?? Da sch…. dat Yvonne drauf, Gesundheitsschutz?? .. mit dem Begriff verbindet sie nur persönliche Vorteile… Karriere??? Ja, da kennt sie sich aus und versucht diese durch Rücksichtslosigkeit voranzutreiben, Verantwortung?? ….Moment, da muss sie in ihrem digitalen Brockhaus für 2,6 Millionen Euro nachschlagen – Tipps. . In ihrer speziellen „Corona-Version 2020/2021″ fehlt dieser Begriff leider…naja, muss dann halt auch mal ohne gehen…solange andere ihren Buckel hinhalten ist es ihr wumpe.
    Wie sagte Otto W mal so treffend: “ Politiker – Hauptsache ich komm gut rein – sitz fett drin – und brauch nicht wieder raus!“ Dem ist nichts hinzuzufügen!

  4. Puuuuh, ich glaube ja, dass genau diese Bedenkenträgerei momentan dazu führt, dass wir in Deutschland keinen Schritt vorwärts kommen.

    • Wenn Sie keine Bedenken haben, können Sie sich ja als Lehrkraft oder Elternteil gerne freiwillig für die Beaufsichtigung etc. der Tests melden.
      Man wird Ihnen dankbar sein!
      (Aber wahrscheinlich ist das für Elternteile gar nicht möglich – so, wie auch von Eltern finanzierte Luftreinigungsgeräte nicht aufgestellt werden dürfen. Das könnte versicherungstechnische Folgen haben … Das dürfen also nur die Beamten machen, da hat man ja schon im letzten Frühjahr geregelt, dass eine Corona-Infektion nicht als Dienstunfall gilt.)

  5. In vielen anderen Laendern sind Schulkrankenschwestern Standard, auch ausserhalb der Pandemie!!!!

    Sie entlasten das Schulpersonal und kuemmern sich um chronisch kranke Kinder, deren Begleitung in Absprache mit den Eltern, in akut Situationen agieren sie entsprechend und duerfen auch dort ausschließlich aerztluch verordnete Massnahmen ausserhalb der 1.Hilfe anwenden.
    In der 1.Hilfe koennten sie Schulungen nach Zusatzausbildung durchfuehren fuer Personal und Schueler*innen.
    Dieser Nutzen wurde hier im Land auch noch nicht erkannt….

    Leider war auch dies in Deutschland bisher nur! ein Pilotprojekt an einigen, wenigen Schulen.

    Dieses waere auch in Deutschland auf Dauer wuenschenswert und sie haetten gerade jetzt von diesen Krankenschwestern grosse Unterstuetzung.

    • Liebe Besorgte Mutter,

      – das ist auch in den Kultusministerien schon sehr lange bekannt. Es ist einfach nicht gewollt. Man will dafür kein Geld ausgeben und kein Personal dafür einstellen.

      (Für Vollzeit-Systembetreuer für die IT an den Schulen (Digitalisiererung des Schulunterrichts) sollte ja auch möglichst wenig Geld ausgegeben werden – im Sinne von „das soll ein sehr engagierter, technisch versierter, computeraffiner Lehrer halt noch so „nebenbei“ machen“.
      Das heißt de facto neben Unterrichtsvor- und Nachbereitung, Korrekturen usw.: noch am Abend, in der Nacht, in der Freizeit, am Wochenende im Schulhaus diesen „Zusatzjob“ übernehmen.
      Bezahlt, natürlich.
      Er bekommt (nur!) ein paar (!), sehr wenige bezahlte Entlastungsstunden als Entgelt.
      Eher symbolisch, denn mit wenigen Stunden in der Woche ist es nicht getan. Das reicht nie und nimmer.
      In der Wirtschaft gibt’s dafür in der Firma eine Fachkraft in Vollzeit (!), oft ganze IT- Abteilungen mit Fachleuten.)

      – Nicht zu vergessen: es herrscht in Deutschland ja seit Jahren extremer Pflegenotstand!
      Im gesamten medizinischen Bereich gibt es viel zu wenige Kranken-/AltenpflegerInnen.

      Pressemitteilungen der letzten Tagen geben hier außerdem Anlass zu größter Sorge: zahlreiche – etwa ein Drittel! – der (durch die Pandemie jetzt) über lange Zeit wirklich völlig überlasteten Pflegekräfte sind körperlich und seelisch am Ende, denken ernsthaft darüber nach, ihren Beruf aufzugeben und eine andere Arbeit zu suchen.

      – Außerdem:
      Wünschenwertes, Grundsatzdiskussionen stehen jetzt wirklich überhaupt nicht zur Debatte!
      Das ist jetzt überhaupt nicht d a s, unser dringliches, Thema!
      Es ist jetzt also nicht die Stunde von „Wunschkonzerten“.
      Schließlich haben wir andere Sorgen.

  6. Ach so- Tests kaufen, hinstellen und dann macht mal ihr „treuen“ Lehrer!
    Wer das mit sich machen lässt, dem ist nicht mehr zu helfen.

    Jetzt wird es dringend Zeit, Zivilcourage zu zeigen!

    Remonstration scheint jetzt noch das einzige Mittel zu sein.
    Lasst euch nichts mehr gefallen … es geht um das LEBEN aller!

    • Hier wird jetzt remonstriert. Wird auch remonstriert wegen der Schulöffnungen bei hoher Inzidenz und pandemieuntauglicher (also der Unmöglichkeit adäquate Massnahmen umzusetzen) Schule?

    • Es geht um das Leben aller? Geht es nicht eine Nummer kleiner? Es ist bisher nicht ein Lehrer gestorben. Nicht mal in Frankreich wo die Schulen seit dem Sommer offen sind. Schämt ihr euch gar nicht? Wir Eltern sind auch keine Mediziner also werden wir uns auch weigern die Kinder zu testen. Dann habt ihr nach Tests geschrien und es wird trotzdem nicht getestet. Bisher wurde gerade mal 25 % des Testangebots von euch Lehrern überhaupt angenommen. Ich würde an Stelle der Politiker das Testen einstellen, es lohnt sich nicht. Zu wenige machen davon Gebrauch, dass es was bringen würde. Geldverschwendung. Masken reichen für euch Lehrer und am Lehrertisch stehen bleiben auch. Die Kinder tragen eh Maske und keiner von euch ist über 65. Also um euer aller Leben braucht ihr nicht zu fürchten. Hört auf mit dieser Hysterie. Wir Eltern verzeihen euch dieses Verhalten nicht. Wir machen euch den Schulbetrieb zur Hölle. Helikoptereltern sind ein Dreck gegen das was euch in der Zukunft mit uns Eltern blüht. Und wir werden dafür sorgen, dass auch ihr auf Gehalt verzichten müsst. Ihr seid krank, wenn ihr von kleinen Kindern verlangt sich testen zu lassen. Diese Angst der Kinder positiv zu sein ist ganz furchtbar. Das sie selbst draußen beim Sport Maske tragen müssen ist krank. Keiner von euch setzt sich für die Kinder ein. Ihr seid faule gelgeile Egoisten. Ihr wollt Geld aber nichts dafür tun. Und eure Hysterie übertragt ihr auf die Kinder. Es wäre besser ihr kündigt einfach. Bitte kündigt alle. Unsere Kinder brauchen Lehrer wie euch nicht. Dann verlieren wir zwar unseren Job aber unsere Kinder bleiben psychisch gesund. Ihr seid eine Schande. Erst nach Tests krähen und jetzt sind sie da, ist es auch wieder nicht richtig. Ihr findet immer Gründe warum die Schulen schließen sollten. Bitte, aber dann ohne Geld. Jeder Elternteil mit Abitur kann euren Job machen. Gibt nicht umsonst so viel Quereinsteiger. Jeder Akademiker kann Gymnasiallehrer. Wozu studiert ihr überhaupt? Jetzt müssen die Eltern es doch auch mit den Kindern alleine machen. Der online Unterricht ist ein Witz. Wenn es ihn überhaupt gibt.

        • Liebe Redaktion, was sollen die Tests bringen! Fälle zählen und schauen, wann man schließen kann??? Warum investiert man nicht effektive Präventionsmassnahmen? Die Hochschule der Bundeswehr Neubiburg haben Tests in München, in Schulen gemacht und bewiesen, dass die jetzigen Maßnahmen nicht ausreichend sind. Luftfiltergeräte und Plexiglaswände, ist bewiesen, dass sie viel effizienter sind. Warum investiert man da nicht??? Dazu müssten die Schüler auch keine Masken tragen wenn sie auf dem Platz sitzen und man könnte Präsenzunterricht machen….Also Lösungen gebe es…

      • Liebe Petra, herzlichen Dank, dass ich am Sonntagmorgen gleich so richtig ablachen durfte. Das lockert. Sollten Sie auch mal versuchen. Aber offenbar haben Sie sich in Ihrer Wut-Blase so richtig gemütlich eingerichtet, da will ich Sie besser nicht weiter stören. Muss sowieso los, in meinem Geldspeicher steht die wöchentliche Penunzenzählung an. Grüße!

      • @Petra
        Zitat
        „Und wir werden dafür sorgen, dass auch ihr auf Gehalt verzichten müsst.“

        Ich verzichte seit Jahren auf Geld. Arbeite in 3 Wochen so viele Stunden, dass ich die 4te Woche zu Hause bleiben könnte – so einfach ist das.

        Zitat:
        „Jeder Akademiker kann Gymnasiallehrer.“
        Warum macht es keiner? Warum gibt es den Lehrermangel? Machen Sie es einfach. Melden Sie sich und werden LehrerIn.

      • Respekt liebe Petra. Sie sprechen uns Eltern aus der Seele. Die Massenhypnose und die Angst an dem Virus zu erkranken hat die Menschen vergessen lassen das es auch andere schlimme und ansteckende Krankheiten gab, gibt und immer geben wird. Das Leben in ständiger Angst ist kein Leben. Medizinisch heiß die Diagnose Hypochondrie, und ist eine psychologische Angststörung.
        Übrigens fällt es mir nicht ein, meine gesunde Kinder mit irgendwelchen ungenauen Schnelltests testen zu lassen, und sie dabei nich mehr psychisch zu belasten, als die es ohnehin sind.
        Unsere Gesellschaft braucht dringend eine Reform.
        Liebe Grüße aus Waiblingen!

      • @Petra
        Zitat:“Jeder Akademiker kann Gymnasiallehrer.“

        Diejenigen die Sie in Ihrem Post so bashen sind Akademiker – also können auch diese Gymnasiallehrer. Damit ist doch alles kein Problem – warum regen Sie sich dann so auf?

      • Also in Berlin ist schon ein Kollege einer Kreuzberger Grundschule gestorben. Angeblich hat er sich natürlich nicht in der Schule angesteckt, obwohl er in Klassen mit positiv getesteten Schülern eingesetzt war. Bitte erst informieren, bevor man sich so äußert.

      • Hallo Petra,

        Lehrerbashing bringt uns bestimmt weiter!

        Zu den Lehrertestungen nur soviel: Lehrer in NRW dürfen nicht an den Tests in den Schulen gemeinsam mit den SuS teilnehmen. Wäre ja auch pädagogisch völlig sinnlos (Vorsicht Ironie). Als Lehrerin würde ich die Tests liebend gerne gemeinsam mit meinen Schülern durchführen und ihnen ein gutes Vorbild sein. Darf ich aber unter Androhung disziplinarischer Maßnahmen nicht. Die Testung in geschlossenen Räumen ohne weitere Vorsichtsmaßnahmen ist völlig irre. Wenn die SuS ihre Masken abnehmen und die Wattestäbchen in die Nase stecken, bekommen nicht wenige Niesattacken. Das ist nicht gut… Aerosole…

        Ich finde Tests super, aber bitte für alle an Schule Beteiligten und nicht in geschlossenen Räumen!

        Wenn ich mich bisher testen lassen wollte, musste ich meinen Hausarzt aufsuchen, der solche Tests in der Zeit von 9:00 bis 12:00 Uhr anbietet.
        Vielleicht finden Sie den Fehler selbst…

      • Ihre Ahnungslosigkeit ist zum Fremdschämen. Keinerlei Hintergrundswissen, nicht mal einen Hauch von Ahnung was Lehrer betrifft. Nur soviel Info: Es ist uns per Gesetz verboten, an Kindern irgendwelche medizinische Maßnahmen vorzunehmen, weder Zecken entfernen noch ein Medikament verabreichen. Coronatest auch nicht. Wir machen uns strafbar. Diese Gesetze haben wir nicht gemacht. Und weder ich noch meine Kollegen jammern, weil wir 10 Überstunden, unbezahlt, pro Woche haben. Aber ich bin sicher, jede Wahrheit wird umgehört bei Leuten wie Ihnen bleiben, weil Lehrerbashing halt so schön ist.

      • Der Kommentar von Petra war sehr knackig. Zum Teil auch sehr beleidigend.
        Aber mal ganz ehrlich… Vielleicht ist Petra auch mit den Nerven runter? Schon mal darüber nachgedacht?
        Ich möchte es nicht entschuldigen, was sie geschrieben hat. Aber man kann es auch verstehen.
        Wenn man hier die Kommentare mitliest, kommt schon manchmal der Gedanke hoch, dass es egal ist, was die Lehrer angeboten bekommen. Wir wollen die Impfung, wir wollen Tests, wir wollen Masken, wir wollen Luftfilter….
        Die Impfungen bekommt ihr jetzt. Gut. Jetzt ist es aber Astra zeneca. Also nein, wollen wir nicht. Tests bekommt ihr jetzt. Wie? Wir müssen die Kinder testen? Nein das wollen wir nicht. Die Eltern wollen dass auch nicht? Was für schlechte Eltern. Ffp2 Masken habt ihr. Schützen ja wie es heißt von beiden Seiten. Reicht aber auch nicht.
        Ihr sollt doch euren Schutz bekommen, aber wenn ihr ihn habt, dann ist doch auch mal wieder gut. Meine Mama ist 62. Die hat sich impfen lassen und trägt im Unterricht ihre Maske und gut. Ich höre von ihr keinerlei gemotze.
        Petra ist vielleicht ne Mutter , die mit ihren Kindern zusammen im Home-Office sitzt und versucht, irgendwie alles unter einen Hut zu bekommen und schafft es nicht, weil es einfach zuviel ist. Und ja, da liegen dann die Nerven sich mal blank.
        Hier gibt es auch sehr sehr oft viele Beleidigungen von der Lehrerschaft an die Eltern.
        Das ist dann genauso wenig richtig.

  7. Es wäre ja schön einmal schön, wenn es an unserer Schule in BW überhaupt Tests gäbe. Aber nicht einmal Tests sind für die SuS vorgesehen, auch kein Wechselunterricht…

    • Und selbst wenn es vorgesehen wäre zweifle ich es an ob die SuS sich freiwillig testen lassen. Die wollen ja kaum Masken tragen weil es unangenehm ist. Wer glaubt dann ernsthaft dass did SuS sich freiwillig die Test machen lassen die ja – zugegeben; ziemlich unangenehm ist.

  8. Vor solchen sicherheitsrelevanten Abläufen (wie hier Durchführung von Corona-Tests) muss eine offizielle, fachlich korrekte und fundierte Sicherheitsunterweisung erfolgen. Dabei muss die Möglichkeit bestehen individuell nachzufragen. Am Ende der Sicherheitsunterweisung bestätigt der Unterwiesene per Unterschrift, dass er/sie alles verstanden hat …

  9. Das mit dem Testen ist doch egal wo ein Desaster. Egal von wem gemacht. Hier mein Beispiel aus BW wo sich Eisenmann und Gesundheitsministerium lieber streiten als für sinnvolle Lösungen zu sorgen.

    Schulen sollen ja mit einer Teststrategie wieder geöffnet werden. Wie die in grossen Teilen aussieht ist freundlich gesagt eine Katastrophe. Das ist keine Kritik an den Schulen sondern den politisch Verantwortlichen im Land und Landkreisen und ggfls. den Kommunen.

    Mein Arbeitgeber bietet seit Wochen unkomplizierte Spucktests an. Diese sind für Kinder jeden Alters einfach und unkompliziert durchführbar. BW setzt auf tiefes Nasen Bohren. Schon das hält viele vom Testen ab.

    Österreich und andere Länder schaffen es seit Monaten die Schulen damit zu versorgen und Montags VOR dem Unterricht müssen diese Alle Schüler verpflichtend durchführen..wegen mir auch daheim mit Unterschrift dann.

    Und bei uns??? Alles sehr dilettantisch.

    Infos der Schulleitung Schule 1: Wer mag kann sich Mittwoch Nachmittag in Schulnähe testen lassen. Auswärtige Schüler werden dafür sicher nicht extra nochmal kommen. Schüler die nur zu Klassenarbeiten kommen dürfen sich nicht testen lassen. 60 Prozent der Schulwoche sind schon vorbei. Wenn ich nachmittags positiv bin war Ichs vormittags auch schon. Also zu spät Mal wieder…

    Infos der Schulleitung Schule 2: Die Stadt bietet für die Schüler kostenloses Schnelltests FREITAG VORMITTAGS ODER FREITAG NACHMITTAGS an!

    Wie bitte???? FREITAG? Habe ich richtig gelesen? ja. Ist wohl falls man Samstag morgens die Grosseltern besuchen will. Aber für Sicherheit an Schulen so gut wie wirkungslos. Davon abgesehen wird bei totaler Freiwilligkeit und ausführlicher Beschreibung was alles beim Nase Bohren passieren kann eh so gut wie niemand hingehen.

    Infos der Schulleitung Schule 3 Grundschule Unterricht in voller Klassenstärke ab Montag: Bisher sind keine Tests möglich.

    So sieht also die Teststrategie an Schulen in BW aus. Zumindest den mir bekannten. Und das bei der bei Kindern höchstansteckende Mutation 1.1.7.

    Wir können alles außer Testen. Ein echtes Armutszeugnis für Kultusminister und Sozialminister.

    Da ist man froh über jedes Kind das nicht in Schule darf.

  10. In RLP werden SuS noch nicht getestet – Ausnahme sind SuS in Notbetreuungen von Hotspots. Ich habe im SWR-Fernsehen gesehen, wie Kinder in der Notbetreuung sich unter Anleitung von zwei Lehrerinnen in Germersheim oder in Frankenthal selbst mit Wattestäbchen gestestet haben. Die Lehrerinnen mussten die Untersuchungsutensilien (Wattestäbchen, Fläschchen, Papierhandtücher) mit einem Papierkorb einsammeln. Sie trugen dabei keine Schutzkleidung. Die Plastik-sets für die Testergebnisse mussten die Kinder selbst auf einem Tisch abstellen, wobei sie eng an eng an den Tisch traten. Als „Schutzunterlage“ dienten Einwegpapierhandtücher. Da habe ich mich auch wieder gefragt, ob es einmal das „harmlose“ Corona in Schulen gibt und einmal das „gefährliche“ Corona außerhalb von Schulen. Komisch, dass Ärtz*innen sonst bei Tests Schutzkleidung tragen und penibel desinfiziert wird und in Schulen plötzlich alles mit einfachsten Mitteln funktionieren soll ohne Ansteckungsgefahr zu vermeiden. Was ist nur los in Deutschland? Haben Kinder, Jugendliche, Lehrkräfte und Eltern nicht auch Anspruch auf körperliche Unversehrtheit? Oder ist SARS-CoV-2 hier plötzlich nicht mehr schlimm? Sind ja nur Tausendende Menschen u 70 gestorben an dieser Krankheit. Da kommt es auf den einen oder anderen auch nicht mehr an, oder wie? Ich fasse es einfach nicht!

  11. KM ErnsT: „Sie verwies auch auf Erfahrungen, die Schulen mit positiven Corona-Tests gemacht haben.“

    Hääääh, was soll hinter dieser Aussage stecken?
    Welche Erfahrungen im Umgang mit positiven Corona-Tests?

    VERSCHWEIGEN?
    … Um die Inzidenzen nicht zu gefährden????????

  12. Finger weg von den Kindern! Selbsttests nur durch die Erziehungsberechtigten oder eine durch diese beauftragte qualifizierte Person!

    Wie kann eine Weisung nur so den rechtlichen Rahmen sprengen und sich die Politik dabei auch noch toll finden? Wie kann es sein, dass Versäumnisse ganz selbstverständlich auf dem Rücken der Lehrer*innenschaft ausgetragen werden und alle schauen zu?

    Das sollte genau geprüft werden: Wer stellt wem mit welcher Weisung wann die Selbsttests zur Verfügung? Bitte liebe Kolleg*innen machen Sie sich nicht angreifbar und prüfen Sie genau bevor Sie sich zu Erfüllungsgehilf*innen machen lassen. Wer trägt die Verantwortung für Ihr Tun?

    Schon wieder werden die Schulen alleine gelassen. Es reicht langsam! Fest etablierte Test- und Impfzentren endlich an jede Einrichtung! Organisation und Kostenübernahme durch Land und Bund (Kultus-/Gesundheitsministerium zusammen mit Gesundheitsämtern und im Gesundheitswesen tätige geschulte Fachkräfte). Punkt!!!

    • Auch die Eltern und Kinder werden allein gelassen. Und ein Keil zwischen diese und Lehrer/Schulleitung getrieben. Wie hart Schulleitungen und Lehrer teilweise darum kämpfen, Kinder in die Schule zu zwingen, ist nicht verständlich, bzw. nur, wenn man annimmt, dass sie Druck durch Vorgesetzte bekommen.

      • Welche Lehrer/Schulleitungen „kämpfen“ darum? Die haben beide keinerlei Mitspracherecht und können Schüler überhaupt nicht zur Schule „zwingen“.

  13. Bis zu den Sommerferien 2,6 Millionen Tests? Na immerhin ist sie realistischer als „meine“ Yvonne.
    Diese zweifelt ja ihre eigenen Aussagen schon selbst an

  14. Ach Ihr ängstlichen und unsolidarischen Lehrer!

    Als vor 3 Wochen die Kitas mit vollen Gruppen, durchgehend Vollkontakt, Rotznasen und quasi komplett ohne Abstand, ohne Masken für die Kinder und ohne sonstige Schutzmöglichkeit für das Personal wieder aufgemacht haben, hat man hier so gut wie nichts von euch gehört.

    Und jetzt habt ihr Schiss vor der Anleitung (!) für Selbsttests, die ihr nicht einmal selbst durchführen müsst in einem äußerst kurzen Zeitraum, in dem ihr euch selbst prima schützen könnt? Bei Tests für SuS, die natürlich auch euch schützen und die etwa den Erzieherinnen und Erziehern komplett vorenthalten werden?

    Überlegt euch mal, wie so was in der Bevölkerung, vor allem bei den EuE ankommt. Die Stimmung kippt.

    • Meine Förderschüler sind nicht in der Lage unter „Anleitung“ den Test selbst durchzuführen. Was dann?

      • Dann steht ihr erstmal so gut oder schlecht wie die EuE, die täglich drülfzig Mal die Rotznasen von Kindern abputzen müssen, die das auch nicht selbst hinbekommen. Ihr habt danach wenigstens halbwegs Gewissheit.

        Jammern auf hohem Niveau, weiterhin.

        • Dafür sind die ErzieherInnen jetzt bald alle geimpft, die LehrerInnen an weiterführenden Schulen werden wohl kaum vor den Sommerferien ihre Impfung bekommen.
          Und: Jede Berufsgruppe darf sich ja wohl noch um ihre eigenen Interessen kümmern. Keine Lehrkraft hätte sich gegen die ErzieherInnen gestellt, wenn diese Schnelltests gefordert hätten.
          Jetzt die LehrerInnen anzugreifen, wenn sie berechtigte Kritik an diesem Vorgehen üben, ist wirklich billig. Ich weiß nicht, wie das bei ErzieherInnen ist, als Lehrkraft darf ich keinerlei Medikamente, nicht mal Betaisodonasalbe bei einer Schürfwunde oder eine niedrig dosierte Schmerztablette bei Zahnschmerzen auf einer Klassenfahrt verabreichen. Ganz zu schweigen von den Problemen bei DiabetikerInnen etc. Aber so ein Test – warum denn nicht? Da gefährdet sich ja die Lehrkraft nur selbst.

    • Ach Michael, ich bin als Lehrkraft in den Abschlussklassen durchgehend außerhalb der Ferien im Präsenzunterricht und stehe in der Woche bisher 80 Haushalten im Klassenraum gegenüber. Ohne Abstandsregel, denn die wurde durch Verordnung des Landes aufgehoben. Mein AG hat mir als Schutz seit Beginn der Pandemie exakt 14 FFP2 Masken zur Verfügung gestellt. Ab Montag sehe ich dann wieder um die 150 Haushalte die Woche. Welches „Prima Schützen“ meinen Sie? Das Lüften, welches bei den im Winter üblichen Temperaturen bisher das einzige „Schutzkonzept“ ist? Oder die Impfungen, die bislang (zumindest in den meisten Bundesländern) nur Grundschullehrer bekommen, mir also nicht zustehen?
      Dessen ungeachtet find ich es befremdlich, Schulen und Kitas gegeneinander auszuspielen. ErzieherInnen, Lehrkräfte, Kinder, Jugendliche: alle haben das Anrecht auf den bestmöglichsten Schutz während ihres Aufenthaltes in Schule und Kita. Und es ist eine Schande, dass hier immer noch alles so wie vor einem Jahr ist.

      • Ach, WiMoKa,

        mit dem Ausspielen haben die Kitas bzw EuE garantiert nicht angefangen. Von den LuL kommt aber nicht einmal Solidarität.

        Ich bin i. Ü. bestürzt zu sehen, dass Sie sich noch schlechter behandelt fühlen, als die EuE. Rutschen Ihnen Ihre Abschlüssler also auch alle ohne Maske den ganzen Tag auf dem Schoß herum? Was meinen Sie, wann die EuE geimpft werden? Vor der Öffnung vor drei Wochen klappt nicht mehr.

        In Zeiten der Mangelwirtschaft müssen Prioritäten gesetzt werden. Wer am lautesten schreit, wird bedient. Lese ich die Zeitungen und die Meldungen hier, dann weiß ich, wer am lautesten schreit.

        • Nö, ich fühle mich nicht schlechter behandelt als die ErzieherInnen, das ist ein Fass, welches Sie in Ihrem Ausgangspost aufgemacht haben, lesen Sie gern noch mal nach über die ängstlichen, unsolidarischen Lehrkräfte, die nicht sehen wollen, wie gut sie es Ihrer Meinung im Vergleich zu ErzieherInnen haben.
          Sowohl Lehrkräfte als ErzieherInnen werden sträflichst im Arbeitsschutz vernachlässigt, und ich freue mich, dass zumindest ein Teil sich jetzt impfen lassen kann. Ich hinterfrage jedoch in Richtung Politik, inwiefern die Lehrkräfte der weiterführenden Schulen ein geringeres Risiko der Infektion haben sollen, obwohl sie (im Ausgleich für die Rotznäschen) deutlich mehr Haushalte treffen müssen, und das Freizeitverhalten Jugendlicher erheblich risikoreicher in Bezug auf Infektionen sein dürfte als das von Kita- und Grundschulkindern.
          Hier, wo ich wohne, waren die Kitas unverantwortlicherweise nie geschlossen, die ErzieherInnen hier haben inzwischen jedoch ihre Impfung bereits erhalten (bzw. bekommen diese in den kommenden zwei Wochen) – viel zu spät, das sehe ich genauso wie Sie, aber immerhin.
          Bitte, spielen Sie nicht dieses unwürdige Spiel Kita gegen Schule, das hilft niemandem. Falls Sie auf dieser Seite die Probleme von Lehrkräften überrepräsentiert finden gegenüber denen von ErzieherInnen: nun ja, die Seite heißt eben News4TEACHERS, da treiben sich hier nun mal vor allem diese rum.

        • Immerhin werden EuE und GS LehrerInnen beim Impfen vorgezogen – wir anderen warten bis zum Sommer, sollen aber auch das Getupfe und Gespucke ohne Schutzkleidung etc. beaufsichtigen.
          Mein Fazit nach all dem: Wir brauchen dringend eine fixierte Jobbeschreibung!! Wir sind inzwischen für alles da, inklusive putzen und medizinischen Tests.

          • In BB wurde Impfen für Erzieher freigegeben.Und? Die Impfzentren sind im Durchschnitt 50km entfernt, ohne privat PKW und viel Zeit also nicht umsetzbar. Freigestellt wird man nicht. Die Betriebsärztin könnte ( sie impft ja anderes auch), darf aber nicht. Es gibt viele Ü80,die noch nicht geimpft sind. Termine werden für April ausgegeben. Bis Erzieher damit durch sind, ist der Sommer da. Und dann merken sie, dass der Impfschutz nicht lange hält bzw die Kinder weiterhin erkranken. Der leichtere Verlauf mag die Todesfälle beeinflussen,aber die Verbreitung nicht. Und wenn geimpftes Personal Kitas und Schulen weit die Türen öffnet..schützt es nicht mehr,als jetzt.Auch ein milder Verlauf führt nicht selten zu Long-Covid.

      • Dann bitte mehr zum Thema von Ihnen. Wenn die LuL glauben, alles dreht sich nur um sie, ist es kein Wunder, wenn divide & impera so toll funktioniert wie hier.

        • Komisch! An „divide et impera“ musste ich genau bei Ihrem obigen Beitrag denken. In der Psychologie nennt man das eine Übertragung. Ist übrigens auch bei Mobbing sehr beliebt.

        • Ich habe bislang nicht festgestellt, dass LuL keinen Perspektivwechsel einnehmen würden. Ganz im Gegenteil – und ich bin ein Elternteil. Hier wird sehr wohl gesehen, dass auch andere Menschen, so unsere Kinder und auch wir Eltern, dem Infektionsgeschehen unverantwortlich ausgesetzt werden und durch die Präsenzpflicht gezwungen werden, an einem gefährlichen Setting teilzuhaben. Und Impfungen werden noch lange dauern – selbst für Risikopatienten. Dieses Dilemma sehen die meisten LuL und bedauern die Ignoranz, die leider auch tödliche Folgen hat für einige Familien.

          • Bei uns konnten sich alle Prio2 Kandidaten, auch EuE, FörderschullehrerInnen und GS-LehrerInnen am Dienstag ab 17 Uhr online um einen Imftermin bewerben.
            Ein guter Laptop und gutes WLAN war Voraussetzung, um nicht ständig rauszufliegen. Und starke Nerven !
            Nun habe ich einen Termin in den Osterferien und bin froh, dass ich ab Anfang Mai eine geringere Gefahr für einen schweren Verlauf habe.
            Die Elternvertreter freuten sich übrigens mit mir: „unsere Kinder brauchen Sie“. (Bei uns sind alle GS schon seit 3 Wochen in Vollpräsenz)
            Liegt aber vielleicht auch daran, dass ich schon 65 bin, so alt wie einige „Omis“….

    • Ich bin auch Erzieherin und kann den Ärger wirklich nachvollziehen (dass ErzieherInnen auch gerne wenigstens ein ganz klitzekleines bisschen geschützt werden), aber da können die Lehrer doch nichts für. Wäre es nicht toll, wenn die KM für beide Bereiche – Schulen UND Tageseinrichtungen – möglichst sichere Wege gefunden hätte? Ich träume sooo gerne zur Zeit…

      • A.S. – ich bin kein Erzieher, sondern in der „bequemen“ Situation, seit 1 Jahr im Homeoffice zu arbeiten. Ich habe aber mehrfache berufliche und private Berührungspunkte zum Thema aus erster Hand.

        Ich kann nur raten, nicht nur zu träumen, sondern zu fordern. Die Zurückhaltung und das Erdulden ist ein altes Problem in den sozialen Berufen, jedenfalls in denen ohne akademischen Abschluss.

        • Ah, ich verstehe nun. Seit einem Jahr im Homeoffice, da kann man gut nachdenken so für sich.
          Hätten Sie aus dem Homeoffice noch mehr wichtige Tipps für Erzieher und Lehrer, also für die Präsenzarbeiter? Bevor die Stimmung vollends kippt, wie Sie warnen.

    • Habe Michaels Post dreimal gelesen und nichts richtig darin gefunden außer einer halbfrisch konstruierten Drohung. Der Nächste bitte!

      • Falsch? Schade, dass des Eulenspiegels Sicht am Spiegel endet.

        Tipp: mit dem Spiegel auch mal woanders hingucken, als ins eigene Gesicht.

        Gewogen und für zu leicht befunden.

        • Die Antwort von A.S. bringt es auf den Punkt.
          Beiden Berufsgruppen wird man bezüglich des Gesundheitsschutzes nicht wirklich gerecht:
          die einen werden beim Impfen priorisiert,
          bei den anderen gibt es maximal zwei Mal wöchentlich einen Schnelltest mit begrenzter Aussagekraft.
          Ehrlich gesagt weiß ich, wer aktuell besser geschützt ist.

        • Michael, Sie nochmal?
          Ich hab doch schon gesagt, Sie haben nichts von Wert für mich in Ihrem Beitrag. Geh er hin.
          Im Übrigen halt ich den Spiegel vor und blick nicht selbst hinein – wo käm ich hin?

          Aber gut, ein schlauer Spruch von Euch da oben: Für zu leicht gewogen.
          Auch gut, ein schlauer Spruch für Euch nun unten:
          Schlechtes wird durch Schlecht’res noch nicht gut befunden.

    • Schreiben Sie zu jedem Lehrerthema einen unterstützende, mitfühlenden, konstruktiven…. Kommentar?
      Und seit Beginn der Pandemie gibt es hier viele solidarische Posts … ich habe noch keine einzige hämische Mitteilung zum Kita-Problem gelesen … umgekehrt jetzt schon.
      Was soll das?

      • Na, bei gleichgelagerten Interessen tu ich das schon, so lang bin ich ja hier nicht dabei.

        Das ist meine eigentliche Kritik in meinem Ausgangspost: LuL und EuE sitzen bei Corona eigentlich im gleichen Boot, gönnen sich aber aber nicht den Dreck unterm Fingernagel. Gehts dem anderen schlechter, schweigt man still, gehts dem anderen besser, wird ein Faß aufgemacht.

        War aber vllt zu erwarten, nachdem ich hier sogar vom Neid zwischen GS- und anderen Lehrern lesen muss.

        Gewollt? Vermutlich. Divide et impera. Aber lustig, wie hier bis zur Beleidigung weggebissen wird (lmaa, der nächste bitte etc) wenn mal eine unbequeme Meinung kommt.

        • Sorry, aber in den Posts, die ICH gelesen habe, sind SIE derjenige, der versucht, Lehrkräfte und ErzieherInnen gegeneinander aufzuhetzen. Ich habe Ihnen vorhin meine Zeit geschenkt, denkend, dass Sie an einem Austausch auf Augenhöhe interessiert sind. Ich habe mich geirrt, und wünsche Ihnen noch ein schönes Wochenende.

        • Sie fühlen sich beleidigt? – Ich wiederhole kurz ein paar Ihrer Worte:

          unsolidarischen Lehrer – jetzt habt ihr Schiss – Die Stimmung kippt. – Jammern auf hohem Niveau, weiterhin. – Von den LuL kommt aber nicht einmal Solidarität. – dann weiß ich, wer am lautesten schreit. – Wenn die LuL glauben, alles dreht sich nur um sie, ist es kein Wunder, wenn divide & impera so toll funktioniert wie hier. – ich bin kein Erzieher, sondern in der „bequemen“ Situation, seit 1 Jahr im Homeoffice zu arbeiten. – nachdem ich hier sogar vom Neid zwischen GS- und anderen Lehrern lesen muss. – Gewollt? Vermutlich. Divide et impera.

      • So sehr ich es auch; Hier gibt es für Erzieher verhältnismäßig viel Solidarität.
        Wo ist Michaels Problem?

        Im Gegenzug dazu gibt andersherum nicht viel Solidarität. Klar, EuE sind in der schlechteren Position, aber man kann sich ja trotzdem solidarisieren.

        Ich lese immer von EuE, wie viel schlechter es ihnen geht. Kein Vorwurf. Es ist in der Tat so. Euch geht es schlechter, weshalb es ja auch ein Impfangebot gab. Aber verbietet das uns jetzt auf die unsäglichen Missstände und Gefahren an unserem Arbeitsplatz hinzuweisen?

        Ich verstehe wirklich nicht Michaels Problem. Vor allem seine Motivation uns in einem Lehrerforum so anzugreifen?! Was soll das bringen? Erzieher und Erzieherinnen first, ist ja schon.
        Verstehe solche Menschen nicht!

    • @Michael:
      „Ach Ihr ängstlichen und unsolidarischen Lehrer!“
      JA ich bin ängslich, sehr sogar!!! Und das zu Recht! Aber keiner kann mich ohne Beweise der Unsolidarität bezichtigen. Wo sind Ihre Beweise? Auch die EuE sind zurecht ängstlich! Und sie dürfen sich seit wenigen Wochen impfen lassen! Gott sei Dank, wenigstens ein bisschen Schutz in ihrer sonst wenig Gesundheitsschutz bietenden Arbeitsumgebung. Die EuE (ich habe davon 2 in meiner Famile) könnten aber streiken, um auf ihre Situation aufmerksam zu machen. LuL die Verbeamtet sind nicht, das einzige Mittel ist das Remonstrieren. Oder sich krankschreiben zu lassen – was aber die allerwenigsten aus Pflichtgefühl den Kindern gegenüber machen würden. Und genau aus diesem Pflichtgefühl heraus machen das die EuE nicht. Warum jetzt dazu aufgerufen wird? Weil viele Vorschläge zur besseren Gesundheitsvorsorge an KITAs und Schulen vermeintlich wegen zu Hoher Kosten abgeschmettert wurden. Weil in der Öffentlichkeit den Lehrern die geleistete Arbeit im Distanzunterricht aberkannt wird und immer wieder behauptet wird die sind ja zu Hause und machen nichts! Es gibt sicherlich LuL bei denen das zutrifft, in jeder Berufsgruppe gibt es schwarze Schafe, aber der überwiegende Größteil arbeitet härter und deutlich mehr als vor der Pandemie! Weil von der Politik nicht nachvollziehbare Entscheidungen getroffen werden, weil die Politik jetzt das Sinken der Zahlen im Januar verspielt hat, weil jetzt die Zahlen gerade in KITAS und Schulen das Steigen der Zahlen insgesamt verursachen und dann wieder die Lehrer die schuldigen sein werden in der Öffentlichkeit. Weil Politiker nicht zukunftsorientiert und verantwortungslos nicht nur gegenüber den Kindern, EuE, LuL und Eltern handeln, sondern auch gegenüber der Wirtschaft. Ich behaupte jetzt, dass das Anschaffen von Luftfiltergeräten im Sommer für jedes Klassenzimmer und KITA-Zimmer (ja auch in KITAS gehören solche Geräte!!!) und das Erabreiten wirklicher Konzepte an Schulen und KITAS diesen vor allem für die Gastronomie und die Kulturschaffenden mittlerweile andauernden 5 monatigen Lockdown nicht gegeben hätte. Für die LuL ist das Fass einfach proppenvoll und läuft über und die Hilflosigkeit ist mit Händen greifbar. Und wer sind am Ende die leidtragenden? UNSERE KINDER – UNSERE ZUKUNFT!!! Und sich jetzt hier hinzustellen und um sich zu schießen, bringt niemandem etwas!

      „Als vor 3 Wochen die Kitas mit vollen Gruppen, durchgehend Vollkontakt, Rotznasen und quasi komplett ohne Abstand, ohne Masken für die Kinder und ohne sonstige Schutzmöglichkeit für das Personal wieder aufgemacht haben, hat man hier so gut wie nichts von euch gehört.“

      Ehrlich gesagt, stimmt das nicht, hier wurde gegen die Öffnungen ohne ausreichenden Schutz sowohl der KITAS als auch er Grundschulen lautstark protestiert und berichtet:

      https://www.news4teachers.de/2021/01/kretschmann-sagt-wir-sind-in-der-schwierigsten-phase-der-pandemie-und-stellt-kita-und-schuloeffnungen-fuer-montag-in-aussicht/

      https://www.news4teachers.de/2021/03/rki-daten-inzidenzen-bei-kita-kindern-und-grundschuelern-steigen-deutlich-machen-sich-kita-und-schuloeffnungen-bereits-bemerkbar/

      https://www.news4teachers.de/2021/02/sind-die-fuer-montag-geplanten-kita-und-schuloeffnungen-noch-zu-verantworten-hochansteckende-corona-mutation-breitet-sich-aus-ausbrueche-in-zahlreichen-kitas/

      und noch einige mehr, recherchieren Sie selbst weiter.

      „Und jetzt habt ihr Schiss vor der Anleitung (!) für Selbsttests, die ihr nicht einmal selbst durchführen müsst in einem äußerst kurzen Zeitraum, in dem ihr euch selbst prima schützen könnt? Bei Tests für SuS, die natürlich auch euch schützen und die etwa den Erzieherinnen und Erziehern komplett vorenthalten werden?“

      Nein, wir haben keinen Schiss vor der Anleitung! Die versteht jedes Kind,ab mindestens Klasse 4. Hier wird darauf aufmerksam gemacht, das ohne jegliche Vorbereitung, ohne jegliche Absicherung der LuL die die Tests durchführen müssen, bei fremden Kindern. Die Verantwortung wird auf die LuL abgeschoben, die vorher noch nicht einmal ein Pflaster auf eine Wunde kleben durften! Alle Dienstverträge werden mit diesen Anordnungen ausgehebelt. Es ist ja noch nicht einmal klar geregelt, wie das alles von statten gehen soll. Es wird auch die Schulleitung abgewälzt, die neben der Schulöffnung (Anpassen der Stunden und Raumpläne, Anpassen der Sicherheitskonzepte…) auch dieses Problem zu stämmen haben. Und dass die Tests den EuE vorenthalten werden, können die LuL nicht verantworten. Dazu wenden Sie sich bitte an Ihren Kultusminister. Diese werden aber bestimmt darauf antworten: Sie sind doch geimpft, wozu brauchen Sie dann noch die Test?

      „Überlegt euch mal, wie so was in der Bevölkerung, vor allem bei den EuE ankommt. Die Stimmung kippt.“

      Naja, in der Bevölkerung wird wieder auf die faulen LuL rumgetrampelt, die nur ihren eigenen Schutz im Sinn haben, das war bisher so und wird sich kaum ändern. Also was solls? Die Wirklichkeit, wie hart und schwer viele Lehrer arbeiten, will doch eh keiner sehen und hören. Die LuL sind doch prima als Prügelknaben, die dürfen ihre Meinung wegen Beamtemtum eh nicht sagen und können sich nicht wehren. (Ironie off)

      „Ich bin i. Ü. bestürzt zu sehen, dass Sie sich noch schlechter behandelt fühlen, als die EuE. Rutschen Ihnen Ihre Abschlüssler also auch alle ohne Maske den ganzen Tag auf dem Schoß herum? Was meinen Sie, wann die EuE geimpft werden? Vor der Öffnung vor drei Wochen klappt nicht mehr.“

      Viele EuE haben bereits die erste Dosis Impfung erhalten. Die LuL der weiterführenden Schulen werden noch Wochen oder Monate warten um die erste Dosis zu bekommen.

      „In Zeiten der Mangelwirtschaft müssen Prioritäten gesetzt werden. Wer am lautesten schreit, wird bedient. Lese ich die Zeitungen und die Meldungen hier, dann weiß ich, wer am lautesten schreit.“

      Wenn dem so wäre, dann wären die Schulen und KITAs noch bis Ostern geschlossen. Also sind wir hier es nicht, die bedient werden, ergo schreien wir nicht am lautesten.

    • @Michael

      „Als vor 3 Wochen die Kitas mit vollen Gruppen, durchgehend Vollkontakt, Rotznasen und quasi komplett ohne Abstand, ohne Masken für die Kinder und ohne sonstige Schutzmöglichkeit für das Personal wieder aufgemacht haben, hat man hier so gut wie nichts von euch gehört.“

      Richtig. Das ist Ihre Aufgabe!

      „Und jetzt habt ihr Schiss vor der Anleitung (!) für Selbsttests, die ihr nicht einmal selbst durchführen müsst in einem äußerst kurzen Zeitraum, in dem ihr euch selbst prima schützen könnt? Bei Tests für SuS, die natürlich auch euch schützen und die etwa den Erzieherinnen und Erziehern komplett vorenthalten werden?“

      Ganz genau. Wir können uns prima schützen – im Ganzkörperkondom. Gibt’s leider nicht für uns.

      Dass den EuEs die Tests komplett vorenthalten werden, nun, nicht meine Verantwortung. Aber ich übe gern an Ihnen.

      Ich verstehe Ihre Verzweiflung. Bin selber u.a. an einer GS mit schmiefenden, sehr anhängliche, abstandslosen Kids.

    • Hallo Namenskollege,

      wie Sie bin auch ich weder Lehrer noch Erzieher, habe es hier aber immer so verstanden, dass alles, was für eine Gruppe geäußert wird, automatisch auch für die andere gilt, selbst wenn es nicht explizit erwähnt wird. Dass die Erzieher noch näher an den Kindern sind, ist wohl jedem klar.

      Davon abgesehen gibt es ein paar entscheidende Unterschiede: Erzieher in Kindertagesstätten aller Coleur sind in der Regel bei einem öffentlichen oder freien Träger angestellt. Auch herrscht dort keine Präsenzpflicht. Der Träger hat hier also ein entscheidendes Wörtchen mitzureden – im Gegensatz zur Schule, wo der Minister das Gesetz spielt.

      Mir ist die Aufregung um die Selbsttests auch noch nicht ganz klar. Soweit ich das verstanden habe, dürfte es doch nur darum gehen, nachzuschauen, ob ein oder zwei Striche. Da ich da aber nicht drinstecke, brauche ich noch etwas, um mir eine fundierte Meinung bilden zu können.

      Viel schlimmer ist doch, dass die ganze Gesellschaft unter dieses unsäglich dummen Schulöffnungen (ja, auch Kitas sind gemeint) mit einem verlängerten Lockdown leiden muss. Freiwillige Selbsttests für Kinder – hier wird das Geld zum Fenster rausgeschmissen und der Steuerzahler darf diesen Unsinn auch noch bezahlen. Die, die nicht mitmachen, sind doch die, die Ostern als erstes in den Urlaub fahren, um ja nicht Gefahr zu laufen, im Fall der Fälle Urlaub für die Betreuung der eigenen Kinder in Anspruch nehmen zu müssen (da gibts dann wieder Krankengeld extra) und bei Verdacht auf keinen Fall einen Test machen werden.

      Entweder macht man es richtig oder gar nicht.

      Gruß

      Michael I (wurde unten so getauft)

    • Ich muss sehr entschieden dagegen sprechen, dass Sie hier mit sehr zweifelhaften Behauptungen versuchen einen Keil zw. die verschiedenen pädagogischen Berufsgruppen bzw. Lehrergruppen zu treiben. Ich weiß nicht, wo sie beobachtet haben wollen, was Sie hier darstellen. Mich selbst (Lehrer an weiterführenden Schulen) und alle meine Kollegen macht es fassungslos, wenn ich höre, was an Kitas und Grundschulen passiert. In der Tat bin ich froh, dass meine Schüler und Kollegen ein klein wenig Schutz haben, z.B. durch Masken. Das treibt mir aber doch keine Schadensfreude gegenüber Kita/Grundschule ins Gesicht, wie Sie hier darstellen wollen.

      Ebenso finde ich es äußerst kritisch, dass Sie hier Leuten drohen, indem Sie eine kippende Stimmung gegenüber Lehrern in der Bevölkerung herbeirufen. Welcher Sprache bedienen Sie sich da, ist Ihnen das denn bewusst?

    • Ich kann mich nicht daran erinnern, dass von Ihnen Kommentare gekommen wären, die nicht Ihre eigene Berufsgruppe betreffen. Warum also erwarten Sie das von Lehrer/innen in einem Lehrerforum? Ich stimme Ihnen zu, dass Erzieher/innen in dieser ganzen Misere die schlechteste Situation haben, aber das heisst doch nicht, dass andere Berufsgruppen sich deshalb nicht über massive Gefährdungen Ihrer Gesundheit beklagen dürfen. Warum beschweren Sie sich beispielsweise nicht darüber, dass man derzeit nur mit Einzelermin ein Auto anmelden kann in einer plexiglasgesicherten Verwaltung. Da sind die Gegensätze doch viel krasser.

    • Da ich als Lehrer ja im Distanzunterricht war habe ich selbstverständlich meinen Kleinen nicht in die Kita gebracht eben weil ich die Situation der Erzieher*innen sehr bedrückend fand und finde. Den Beitrag musste ich übrigens trotzdem zahlen.

  15. Also liebe Minister, ich habe 38 Dienstjahre hinter mir, aber so ein Chaos an den Schulen habe ich noch nie erlebt. Ich werde garantiert KEIN Kind testen ! Ich bin mit Freude Lehrerin und möchte es bleiben. Dazu gehört nicht, Kindern in Mund und Nase zu “ bohren „.

    • @Fast geschafft

      Ganz meine Meinung.

      Ich darf ja ein Kind kaum anfassen, dass auf eine vielbefahrene vierspurige Straße läuft!

      Das wäre vermutlich eine Rettungsaktion mit verbotenen Körperkontakt.

      Prügeln sich zwei Schüler, hoffe ich auf einen dritten Schüler, der dazwischen geht. Sonst: Rettungsaktion mit verbotenen Körperkontakt.

      Daruber habe ich mich in letzten Jahr schon ausgelassen.

      Was da verlangt wird, ist Körperverletzung, die zudem das Vertrauensverhältnis zu den SuS gewaltig zerstören kann.

      Ich übe gern an jedem KuMi. Wenn die mich für geeignet halten, mir persönlich das schriftlich bestätigen und mir eine personenbezogene offizielle schriftliche Anweisung erteilen – die müssen sich schon einig sein! – dann schreibe ich eine Remonstration.

      Vor der Übung an Freiwilligen – ich mach mich nicht der angeordneten Körperverletzung schuldig!

      Wir dürfen auch keine Medikamente geben, die die Schüler dabei haben. Schon ein Hustenbonbon kann mir zum Verhängnis werden und nun eine neue lustige Idee der KuMis? Nee, ohne mich.

      Macht selbst, was ihr verlangt!

  16. Welcome in banana republic

    In NRW steigen die Infektionszahlen wieder. Bevor aber die Notbremse für Lockerungen gezogen wird, will das Land erst die Umstände prüfen. Zwei Bürgermeister fordern derweil einen Präsenz-Stopp.(WDR)

    RP-Online: Düsseldorf  In NRW soll die zwischen Bund und Ländern verabredete Corona-„Notbremse“ bei Überschreiten einer landesweiten Inzidenz von 100 laut Gesundheitsministerium nicht automatisch greifen. Die Umstände müssten genau betrachten werden, heißt es.

    • Mittlerweile (21.00 Uhr) sind es schon 3 Bürgermeister (Halver, Lüdenscheid und Iserlohn). Hoffentlich schließen sich da noch weitere an um der Reno-Husarin und dem Uni-Notenbetrüger zu verdeutlichen, dass Teile der Bevölkerung die Schnauze gestrichen voll haben von ihrem Wahnsinn.

      • Ruppichteroth wollte auch zu lassen (Inzidenz bei 230) – wurde ihnen am Freitag verboten. Morgen müssen alle kommen…

  17. Jede person die kein arzt ist oder von einem arzt in der praxis dazu aufgerufen wurde (medizinisches personal)einen stäbchentest an einem fremden kind durchführt macht sich nach dem deutschem gesetz strafbar wer haftet für verletzungen oder schäden die lehrer? Wieso stehen die deutschen nicht für ihre eigenen kinder auf es ekelt mich an

  18. Ich habe jegliches vertrauen in lehrkräfte meiner kinder verloren positive corona tests werden verschwiegen nicht and gesundheitsamt weitergeleitet kontaktpersonen nicht aus dem unterricht entfernt nur über die eltern der erkrabkten kinder zu erfahren und die kinder haben sich IN der schule infiziert seit corona wurde das wort lehrkraft in STAATSDIENER umgewandelt es ist eine schande jetz verstehe ich auch die massiven defizite des selbsständigen lernens der schüler vei so viel unkompetenz

    • Und Lehrer, die Abstand kreativ auslegen, Hygienemassnahmen aufweichen und sich über Schulöffnungen bei hoher Inzidenz freuen statt zu remonstrieren. Habe Lehrer immer verteidigt. Bin enttäuscht und ernüchtert.

      • Bin ebenfalls Lehrkraft und in diesem Punkt stimme ich Ihnen zu. Es gibt eine Überzahl an Kollegen und Kolleginnen, welche nicht ausreichend auf die Hygienemaßnahmen achten. Viele tragen die Masken nur noch unterm Kinn. Im Lehrerzimmer wird die Maske abgenommen. Auch im Unterricht.

        Sie sind es auch satt, alle 30 Sekunden die Kinder auf die Abstände anzusprechen.
        Und auch ich habe beobachtet, dass Infektionen verschwiegen wurden und nicht gemeldet wurden.

        Diese Kommentare bewerte ich mal nicht als Lehrerbashing. Da bin ich ebenfalls von meinen Kolleginnen und Kollegen sehr enttäuscht.

        • Wenn LehrerInnen sich streng an die Regel halten und sich Gedanken um ihre Gesundheit machen und die der SchülerInnen, sind sie feige und ängstlich. Wenn sie Distanzunterricht wollen bei hoher Inzidenz, sind sie faul und unsolidarisch, und werden auch noch voll bezahlt im Home Office (was ja mal gar nicht geht…!). Wenn sie Präsenzunterricht wollen, werden sie auch wieder kritisiert! Man kann es doch eh niemandem recht machen!?
          Und zum Thema, an die Regeln halten: Natürlich ist es falsch, sich nicht dran zu halten, aber Lehrer sind – tatsächlich – auch ein Teil der Gesellschaft und da halten sich leider viele nicht an Regeln, die Zahlen sind zumindest zuletzt nicht wegen der Schulen hochgegangen!

        • Defence-Dito. Ich bin immer mit schlechtem Gefühl bis zum Halbjahr in eine Klasse rein- die SuS sind in der dualen Ausbildung- 3 Tage Schule 2 Tage Kita. Die Klassenleitung, jung+dynamisch hat den ohne hin schon lächerlichen Hygieneplan lax gehandhabt. Der Unterrichtsraum voll und eng. Man musste sich hinter den SuS „vorbeiquetschen“, um nach vorne zu kommen. Es gab sogar SuS mit Maskenbefreiung. Mal davon ab, dass in vielen Kitas ohne Maske gearbeitet wird. Tatsächlich mit dem Argument, dass die Kinder sich vor den Masken fürchten würden…. Jetzt hat die Kollegin mitgeteilt, dass bei ihr Antikörper im Bezug auf das Corona-Virus im Blut nachgewiesen wurden. Somit sei sie erstmal safe. Auf unserer Dienstbesprechung wurde auch gesagt, dass wir vielleicht mal genauso in der Prio 2 geimpft werden sollten. Als BBSler. Schließlich sind wir sowohl in der Schule, als auch in der Kita (Praxisbesuche/Prüfungen) tätig. Was ist daraus geworden? Wird an die SL weitergeleitet. Wenn man Einzeln insistiert bringt es Nichts. Klar sagen: Wenn wir nicht geimpft werden- machen wir keine Praxisbesuche. Das würde vielleicht zur Beschleunigung beitragen. Oder keine keine Geräte/WLAN in der Schule bzw. für die Klassen im Wechselunterricht- sorry dann wird der Unterricht in der nächsten Woche halt dann für die Gruppe zu Hause wiederholt. Dann heißt es aber, wir können doch nicht… Wegen der SuS….und wieder werden Privatgeräte angeschleppt und Hotspots mit privatem Datenvolumen eingerichtet…. Ich bin der Meinung, wenn Alle einmal solidarisch sagen: Machen wir nicht… Oder Alle remonstrieren geschlossen im Bezug auf den Hygieneplan, dann wäre Bewegung in der SL. Und zu der oben geführten Diskussion- Michael- das ist Quatsch, mal als „Fachkraft“ in der Erzieher*innen-Ausbildung gesprochen. Mangelnde Solidarität mit EuE ausgehend von den LuL. Letzten Endes sitzen wir sowieso Alle im selben Boot. Als LuL, Eltern, Großeltern etc.

      • An der Schule meines Sohnes gab es Lehrkräfte, die Lüften und Masken für überflüssig hielten, daneben Eltern, die ihren Kindern verdreckte Fetzen mitgaben und Mitschüler, die unseren Sohn verlachten, weil er FFP trug, um seine Familie zu schützen. Was ich von diesen Lehrern halte, schreibe ich besser nicht.
        Von Lehrerseite ist für Eltern vermutlich keine Hilfe zu erwarten.

    • @Sabrina Wie meinen Sie das: „ positive Tests werden nicht an das Gesundheitsamt weitergemeldet“?
      Schnelltests wurden von Schulen bisher nicht durchgeführt, und ansonsten kann eine Schule doch überhaupt nicht testen? Das machen doch Testzentren oder Ärzte? Und diese melden positive Befunde dann dem GA, da hat Schule garnichts mit zu tun.
      Und für die zukünftig in Schulen stattfindenden Schnelltest gibts ne ganz klare Anweisung, dass positive Tests zu melden sind. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Schulleiter(in) dagegen verstößt, der kommt in Teufels Küche!

  19. Auszug aus der aktuellen Schulmail NRW: „Die Testungen (Selbsttests) finden während der Unterrichtszeit in der Schule statt. Die genauen Einzelheiten legt die Schule fest. Lehrkräfte oder weiteres schulisches Personal wird den Testvorgang beaufsichtigen.
    Medizinische Hilfeleistungen (z.B. Abstriche) sind weder erforderlich noch zulässig. Weitere und genauere Informationen erhalten Sie, wie oben bereits erwähnt, zu Beginn der kommenden Woche.“ Super, Montag oder Dienstag kommen Informationen, wie mit der Testerei ab Dienstag zu verfahren ist. Das Ganze soll auch noch ausdrücklich während der Unterrichtszeit stattfinden (und nicht etwa sinnvoller Weise vor dem Unterricht). Da müssen Schüler wegen der Bildungsgerechtigkeit zurück in den Präsenzunterricht, um dann Unterrichtszeit mit Testen zu vergeuden? Ich glaub es ja nicht! Am besten ist immer noch der Satz „Die genauen Einzelheiten legt die Schule fest“. Mal wieder schön alles auf die SL abwälzen, dass kann sie, unsere Yvonne.

    • @Marie

      Es geht doch nicht um Bildung – es geht um soziale Kontakte (Ironie tja, an oder aus?)

      Wir sind billiger und es ist flächendeckender, wenn wir testen – ham ja sonst nichts zu tun.

      Sie haben Recht, Yvonne weiß sich gut herauszuhalten und alle um sie herum gut zu beschäftigen.

  20. Bin entsetzt! Ich darf rechtlich keine Zecke ziehen oder Desinfektion auf Schürfwunden, die in der Schule passieren, aber Schnelltests soll ich machen dürfen ohne Ausbildung und Schutz?? Wie man die Wahrheit so hinbiegt… Bin zwar in BW Lehrer, aber komischerweise finden sich die letzten zwei Tage keine Inzidenz Zahlen mehr – ein Schelm! Mittwoch lag die Zahl im beschaulichen Städtchen bei 200, gestern bei 400… Schweigen im Walde, Schule wird geöffnet, nur auf Sport wird verzichtet. Öffnen selbstverständlich da unsere Schule ein geiles Hygiene Konzept hat! Die ganze Nacht Fenster offen – nach physikalischen Gesetz findet Austausch der Luft nur statt wenn die Temperatur von außen und innen differiert. Geiles Hygiene Konzept. Genau wie die freiwilligen Tests. Fühl mich absolut sicher…

  21. Also Sorry aber ein Biologielehrer oder Chemielehrer der den Test nicht ausführen kann und andere dazu anleiten sollte sich sein Lehrgeld wiedergeben lassen! Ich habe mich bisher 2x testen lassen und das kann jeder der laufen kann! Das die Test unter kontrollierten Bedingungen jeweils einzeln durchgeführt werden müssen ist auch klar! Eine Schulklasse in einem Klassenzimmer gleichzeitig beim Test ist absurd! Eventuell kann man Tests auch zusammenfassen? Die gesamte Klasse macht Abstriche, die zu einem Test zusammengeführt werden. Nur wenn die Klasse positiv ist wird jeder einzelne getestet. Das spart Testpads!

    • Hallo Herr Zwerschke, wie lange dauert nach Ihrer Erfahrung das Durchführen eines Tests für ca. 28 Schüler je Klasse 5 und 6 bei 8 Klassen gesamt, wie Sie es als Bio- oder Ch-Lehrer unter kontrollierten Bedingungen einzeln durchgeführt haben? Und wie haben Sie es an Ihrer Schule räumlich und zeitlich koordiniert? Und noch eine Frage bitte, wie gehen Sie vor, damit alles medizinisch korrekt abläuft beim Abstrich, Auswertung und An-/Ablegen der persönlichen Schutzausrüstung? Wie wird anschließend die potentiell kontaminierte Schutzausrüstung an Ihrer Schule korrekt entsorgt? Falls Sie beim Abstrich unterstützen oder diesen selbst vornehmen, wie ist die versicherungstechnische Situation für Sie als (nichtunterwiesene?) Nichtfachkraft, wenn es zu Schleimhautirritation, Nasenbluten oder Schlimmerem kommt? Und wer haftet für Folgeschäden bei von Ihnen falsch ausgewerteten Tests, wenn es zu Infektionen und/oder Quarantäneeinweisungen infolge dessen kommt und möglicherweise gesundheitliche oder wirtschaftliche Schäden für die Betroffenen und ihre Familien deswegen folgen?

      Danke schon mal für Ihre Erfahrung aus der schulischen Praxis, das hilft uns wirklich weiter in all der pauschalen Theorie, die man ständig zu hören kriegt!

      • Dil Uhlenspiegel- sehr gut….. An BBSen kann man ja viel, so wie der Joker bei „Wer wird Millionär?“. Daher unterrichte ich vorwiegend fachfremd. Aber ursprünglich war/bin ich ja auch Bio- Lehrkraft… Ob man da wohl noch mein Potenzial als „Test-Fachkraft“ entdeckt????

        • Sicher doch! :o)
          Soll ich schnell ein Zertifikat ausstellen für Sie? Um die Ecke hier sucht ein AKW auch Atomphysiker, wäre doch auch nett, oder?

    • Ich habe mich in der Arztpraxis testen lassen und hatte hinterher Nasenbluten. Andere Kollegen klagten nach dem Test beim Gesundheitsamt stundenlang über Augenschmerzen. Einzelfälle, sicher, aber wer haftet denn, wenn unter meiner Anleitung als kompletter Laie tatsächlich ein Kind sich verletzt? Davon mal abgesehen sind wir nicht sämtlich Biologielehrer. Und auch deren Studium war eben weder ein medizinisches, noch ergänzt durch mehrere Jahre praktische Ausbildung am menschlichen Körper.
      Und wann und wo sollen Ihrer Meinung nach die Tests durchgeführt werden, wenn nicht mit der Klasse im Raum?

  22. Eltern sollen ihre Kinder testen, bevor sie in die Schule gehen und die Erwachsene sich selbst. Das kann doch nicht so schwer sein. Habe selbst ein Schulung dazu gemacht und es ist für jeden Menschen erlernbar. Aber wir brauchen genug Tests für Alle.

    • @A.Z.

      Ich sage es noch mal: Prävention muss das Ziel sein, nicht Bergung eines bereits in den Coronabrunnen gefallenen Kindes.

      Mit den Tests vermüllen wir nur weiter die Lebensgrundlage unserer Kinder.

      Wieso freuen sich soooo viele über diese Tests?

      • Wie wahr. Endlich sieht auch Mal jemand die Müllberge, welche durch Tests und Masken usw auf unsere Kinder zukommen werden. Vor corona gerettet aber im Müll erstickt.

    • @Michael

      Puuh,
      da bin ich aber froh, dass „Michael I“ doch keine Pilze geraucht hat … 😉
      Ich war schon in Sorge.

    • Bist du immer noch hier?
      Telegramm App gelöscht oder lassen sie dich da nicht mehr rein?
      Von mir gibt’s für dich ein herzliches Schweigeeinhorn.

  23. An den meisten saarländischen Schulen wird inzwischen in irgendeiner Form „getestet“. An den Schulen, die ich kenne, inkl. meiner eigenen, geht das so:
    2x pro Woche nachmittags nach dem Unterricht kommt ein Arzt aus einer Praxis in der Nähe und führt diese Tests durch, natürlich selbst mit voller Schutzausrüstung.
    Testen lassen sich: die Lehrkräfte zzgl. Hausmeister zzgl. 10% der Schülerschaft. Wer kein Nasebohren möchte, kann sich auch nur im Hals abstreichen lassen. Fertige Abstriche werden ungeschützt über den Flur getragen.
    Die Schule stellt kein Desinfektionsmittel für meinen Klassenraum zur Verfügung, ein Großteil der Schüler trägt keine Maske und ich habe immer noch keinen Impftermin, obwohl ich aufgrund meiner Schulform impfberechtigt bin.

    • Da im Saarland inzwischen 15% der Infektionen auf die südafrikanische Variante zurückgehen, hilt AstraZeneca da sowieso nur sehr bedingt. Es ist ein Trauerspiel! Die Welle aus Frankreich mit der Mutation schwappt natürlich rüber. In RLP vermutlich auch – leider gibt es hier keine offiziellen Zahlen dazu – Dryer ist ja nicht heiß darauf, dass man erfährt wie sich ihre Politik des Nichts-Tuns, Beschwichtigens und Weg-Lächelns konkret auswirkt.

  24. Ist es denn so kompliziert den Start der Schnelltests bei ersten mal von einem Sanitätt oder ähnlichen anleiten zu lassen. In Östereich hat man zu Begin ein 10 minütiges Video gezeigt und das hat auch geklappt. Selbst bei den Grundschülern. Das ganze „tägliche“ Prozedere dauert i.d.R. keine 20 Minuten. Bei einem oder meheren positiven Test begeben sich die Personen direkt zu einem PCR Test, der Rest der Klasse in Qurantäne. Diese dauert je nach Egebniss des PCR Test 1 Tag bei negativ, 10 Tage (PCR Test nach fünf Tagen) oder 14 Tage bei Nachweis einer Mutation.
    Wieso bekommt man das in Deutschland nicht hin?
    Will man es am Ende garnicht so genau wissen?
    Die Ergebnisse aus Östereich mit bis zu 5% positiven Befunden, führen auf jeden Fall die bisherigen Aussagen, das Schulen kein Treiber der Pandemie sind, ins Reich der Märchen.

  25. Unterrichtsausfall soll ja so viel wie möglich vermieden werden. Benennen wir doch die Selbsttestung der Schüler*innen um in Erfahrungslernen. Denn die Kinder sollen sich selbst testen. Verbunden mit einer Aufgabe zum gerade erteilten Fachunterricht können wir so als Lehrer*innen pädagogisch sinnvoll die Umnutzung von Unterrichtszeit in Testzeit benennen.
    Das das bei den Erstklässlern nun schon länger dauern wird macht nix, denn so können wir mit den Kindern individuell arbeiten, die noch nicht selbständig einen Testablauf erfüllen können. Sie bekommen dabei Anleitung und die fixen Kinder, können dann schon den ersten Lernauftrag erfüllen.
    Die Eltern werden von der Kumi im Elternbrief informiert und bei der schon ablehnenden Grundhaltung zum Tragen einer Maske möglicherweise dem Test auch ablehnend gegenüber stehen, oder auf die Idee kommen, diesen selbständig durchführen zu wollen.
    Ich würde auch kein Kind testen, egal ob mit oder ohne Zustimmung. Ich muss die Tests entsorgen und verteilen.
    Als Lehrer*innen sind wir im Glücksfall auch wenigstens schon einmal geimpft.
    Auch sehr unterschiedlich geregelt. In einem Bundesland zur Vermeidung von Unterrichtsausfall, geschlossen als Schule und außerhalb der Unterrichtszeit. Im anderen Bundesland nach eigener Onlineterminbuchung egal wann, das lässt sich schlecht untereinander abstimmen, dafür darf Unterricht ausfallen.
    Nun besuchen die Kinder seit drei Wochen den Unterricht im Wechselmodell und nun können auch bis zu 15 Kinder in einem Raum sitzen, Abstand nicht wichtig. Bei Raumgrößen von 27m² ist das auch nur schwer möglich. Da die Räume an der Schule auch nicht umfangreich ungenutzt zur Verfügung stehen, ist unklar, wo nun die eventuell infizierten Schüler*innen untergebracht werden sollen und wer sie wegen der vielleicht aufkommenden Ängste in den Arm nehmen kann. Der Speiseraum fällt mir als einzig ungenutzter am Vormittag ein. Nur wer wird zur Beaufsichtigung eingesetzt, alle sind im Unterricht oder in der Notbetreuung? Welche Lehrkraft setzt sich mit infizierten Kindern in einen Raum und lässt sich noch anstecken?
    Es ist ein Dilemma auf allen Ebenen. Die Regierung stellt ihren guten Willen zur Regulierung von Maßnahmen zur Schau und geht davon aus, dass die Menschen der unteren Ebenen dass schon hinkriegen. In der Regel von Freitag auf Montag.
    Da haben Sie nichts gelernt in der Schule, würde ich sagen. Das liegt aber nicht an ihnen sondern am System Schule, welches sie nicht reformieren können (haben ja nicht nicht gelernt) oder wollen (weil es so halt günstiger ist). Mein Bänkeropa sagte „Wer spart, setzt zu!“ und das Ergebnis ist Schule wie wir sie heute vorfinden auf Kosten der Schüler*innen und Lehrer*innen. Meckern und bemängeln zwar alle, es ändert sich nichts. Dafür gibt es nämlich keine Lobbyisten die in den Ministerien ein- und ausgehen. Bringt ja nichts, dass die die Ahnung von Schule haben bei der Gesetzgebung mitreden. Außerdem können Lehrer*innen ja das Große und Ganze nicht überblicken, was die Regierungskünstler können müssen (). Die sollen Schüler*innen etwas beibringen. Und die paar Aufgaben außerhalb der Unterrichtszeit können sie auch gleich mitmachen. Ja Lehrer*innen sind vielseitig einsetzbar, sollen nämlich jedes Fach unterrichten können und noch ausbilden und Quereinsteigerinnen betreuen, tolle Menschen. Sie arbeiten in mindestens zwei Fachkonferenzen mit, in Lehrerkonferenz und Schulkonferenz und leiten eine Klassenkonferenz, schreiben schuleigene Konzepte und Lehrpläne noch einmal individuell auf die schule zugeschnitten. Sie sind Sicherheitsberater, Brandschutzbeauftragte, Ersthelfer, Mitglieder in der Eltern- und Schülervertretung. Und jede sich plötzlich auftuende neue Aufgabe können sie auch noch übernehmen, weil es notwendig ist. Bester Job ist die Betreuung der digitalen Endgeräte und der Inhalte der Arbeit damit, braucht unheimlich viel Zeit, die in der Grundschule mit einer Anrechnungsstunde bedacht wird, bei etwas Glück mit zwei Stunden. Das machen die Lehrer*innen ganz locker, weil sie darin perfekt ausgebildet sind als Grundschullehrer*innen und weil die Mittel des Digitalpaktes zur sicheren Anbindung ans Internet erst dann eingesetzt werden können, wenn Firmen dafür freie Kapazitäten haben. Das kann dauern. die Endgeräte sind dann wahrscheinlich schon veraltet.
    Und jetzt werde ich aufgefordert dagegen zu remonstrieren die Kinder in der Schule zu testen.
    Lehrer*innen sind sehr ertragende Seelen und meistens Beamt*innen und deshalb bekommen sie durchaus weitere Aufgaben außerhalb des Unterrichts auferlegt. Sie sind so vertrauenswürdig und belastbar, mosern mal rum aber wehren sich nicht.
    Wo nehme ich eigentlich die Kapazitäten dafür her auch noch zu remonstrieren? Also, wenn die mir einfallen, dann remostrierte ich gegen
    – die Arbeits- und Lernbedingungen in unserer denkmalgeschützten Schule. Ändert sich was?
    Nein! Zu teuer, die Damen und Herren der Stadtverordnetenversammlung finden einen
    Neubau, der daran etwas ändern könnte, zu teuer.
    – dass ich als Lehrkraft 100 Minuten meiner wöchentlichen Lebenszeit ohne Bezahlung
    Aufsichten übernehmen muss, sie gehören nicht in die bezahlte Lehrtätigkeit.
    – dass ich Obst schneiden und ausgeben soll, denn dafür gibt es niemanden in der Schule,
    der diese Aufgabe übernehmen kann. Sicher zu teuer.
    – dass ich stundenlang Berichte für Psychotherapeuten schreiben soll, die dafür, dass sie
    diesen für die Behandlung benötigen, eine Stunde Arbeitszeit bei der Krankenkasse
    abrechnen können. Arbeitszeit, die sie nicht gearbeitet haben, sondern ich als Lehrkraft in
    meiner Freizeit.
    – dass ich umfangreiche Dokumentationen und einen Kinderschutzplan erstellen muss, damit
    die Mitarbeiterinnen des Jugendamtes überhaupt tätig werden, auch sie sind überfordert,
    von der Fülle der zu betreuenden Familien.
    Die Aufgaben sind sicher unendlich fortsetzbar, mir fehlt die Kraft fürs remonstrieren.
    Manchmal tun mir die Kinder sehr leid, die immer auf verhaltensauffällige Schüler*innen Rücksicht nehmen müssen und ihre eigenen Interessen und ihre Lernfreude hinten anstellen.
    Das nennt man dann soziales Lernen.
    Geändert hat sich also bisher nichts. Ändern kann man nur sich selbst und nicht die anderen, dazu muss mir unbedingt noch was einfallen, wenn ich dafür noch Zeit finde.
    Die Schule hat grundlegend einen Erziehung- und Bildungsauftrag. Wir sind jedoch Krankenpfleger*innen, Reinigungskräfte, Elternratgeber*innen, Rechtferti*gerinnen, Betreuer*innen und Jurist*innen, denn die Gesetzlichkeiten müssen wir ja auch kennen und anwenden, Statistiker*innen und wir übernehmen Aufgaben, die eigentlich den Elternhäusern obliegen, die diese aber aus verschiedensten Gründen nicht erfüllen können.
    Ja und dann haben wir ja noch die unterrichtsfreie Zeit, in der wir uns angeblich erholen. Aber das ist dann wieder eine andere Geschichte, die über die Arbeit der Lehrer geschrieben werden könnte. Vielleicht sollte ich auch dagegen remonstrieren, dass ich diese für vorbereitende Arbeiten und Fortbildung dringend benötige, weil das in meiner normalen 60- Stundenwoche nicht ausreichend erfolgen kann.

    • Lehr Erin. Treffer versenkt. Auf BBS übertragbar…. Ich remonstriere trotzdem weiter, damit ich wenigstens nicht noch die „Verantwortung“ trage, wenn irgendwas bei diesem Mist, Stichwort Hygieneplan, schief geht.. Für den Gesundheitsschutz im Unterricht sind nämlich die LuL verantwortlich.

    • @Lehr Erin

      Bin ganz bei Ihnen!

      @Redaktion

      Ist es möglich, ein oder zwei Remonstrationen im Zusammenhang mit Testungen/Überlastung/Arbeitsschutz (fehlendem) zu formulieren und/oder zu veröffentlichen, damit nicht jeder das selber machen muss?

      Ich bin ehrlich: Das überfordert mich total.

      Denn es ist noch eine Aufgabe, die gemacht werden muss. Neben all den anderen einfach zuviel.

  26. Nochmals:

    1. Das Testen ist NICHT Sache des pädagogischen Personals, sondern des medizinischen.

    2. Ohne ausdrückliche Einverständniserklärung der Eltern geht rechtlich gar nichts.

    3. Wenn an Schulen getestet wird, sollte das mit den unkomplizierteren Spucktests passieren, da erfasst man gleich eine ganze Kohorte.

    4. Fest installierte Test- und Impfzentren mit ausgebildetem externen Personal an jede Schule, damit der so hart erkämpfte (KuMis!) Präsenzunterricht nicht durch den Prozess des Testens gefährdet sondern für alle sicher wird.

    Wenn das alles nicht realisierbar ist, kann keine Schule öffnen! Ich habe langsam aber den Eindruck, dass brauchbare Ergebnisse beim Testen und praxisnahe Durchführung gar nicht das Ziel sind. Es geht wohl nur darum, den Politikern in diesem eigenproduzierten Kampf um Leben und Tod ein Alibi zu geben, damit das ‚Weiter so‘ Bestand hat. Keine Bildung ohne Rahmenbedingungen! Gerade jetzt wird klar, dass es niemals ernsthaft um die Kinder ging … nicht mit mir!

  27. Ich gleich die Krise krieg.

    Tests wiegen uns kurzfristig für ein paar Stunden in „Sicherheit“ – einer falschen.

    Ein Test in Schule positiv – bei einer Treffergenauigkeit von 50%, einem Telefonjoker oder Würfel – hat welchen Aussagegehalt?

    Kann sein, dass ja,
    kann sein, dass nein?

    Da ist Lösen ungefährlicher und umweltfreundlicher.

  28. Selbsttests sind keine Schnelltests.
    Selbsttests ist wie Nase mit dem Finger säubern. Oder Taschentuch, wie es jeder halt mag.
    Und den sollen die LuL nicht durchführen, sondern die SuS SELBST. Grundschüler und höhere Klassen schaffen das, bei anderen SuS könnte ein Spucktest dienlicher sein.

    Vielleicht am offenen Fenster jeder einzeln. Dauert dann zwar, aber dann ist es halt so. Desinfektion ist dann vielleicht an dem Tisch nötig, die die SuS im Anschluss eben benutzen. Mir liegen dazu zu wenige Informationen vor, wie das genau aussehen soll.

    Was mir wirklich Bauchweh macht ist die Konsequenz daraus in D.
    Geht dann wirklich die komplette Klasse in Quarantäne bis zum „sicheren“ Ergebnis? (macht man bis heute nicht mal mehr bei einem nachgewiesenen Fall in der Klasse, wenn man Glück hat, dürfen sich die Nachbar-SuS testen lassen)
    Wie sorgt man dafür, dass die positiven SuS sich noch mal richtig testen lassen?
    Muss man danach als LuL einfach weiter Unterricht machen oder sitzt man selbst dann auch erst mal in. Quarantäne oder/ oder wird man dann noch „richtig“ getestet?

    Das Testen kann man sicherlich irgendwie handhaben ( also bei SELBST-Tests der SuS), aber die Konsequenz daraus liegt für mich immer noch im Dunklen.

    Und die Freiwilligkeit könnte bei Abschlussklassen bei NULL liegen. Wer will denn in Schuld sein, dass eine ganze Klasse in Quarantäne geschickt wird?

    Ernsthaft, das muss doch einer mit ärztlicher „Autorität“ durchführen, mit Kontakt zum Gesundheitsamt, damit das ganze auch Konsequenzen hat… wie schnelle PCR Tests im Anschluss bei positiv Getesteten. Und der Test muss Pflicht sein.
    Ansonsten ist es einfach nur rausgeworfenes Geld.

    • Wer beaufsichtigt eigentlich positiv getestete SuS. Im Sek 1 müssten ja wohl auch die Kids von den Eltern abgeholt werden? Also ich frag jetzt nur mal so…. Wenn dann überhaupt mal getestet wird….. Wird der Raum abgeschlossen und der Schlüssel am Eingang an die Eltern ausgegeben? Was ist, wenn die Eltern, bzw. Erziehungsberechtigten nicht von der Arbeit weg können? Und mal wer aufs Klo muss? Und, und, und…. Mir fallen da so viele Fragen ein….. Das kann man auch noch ausdehnen auf meinen Bereich-BBS: Da kommt denn: Fährt um diese Zeit denn ein Bus? Ich muss jetzt aber noch auf meine Fahrgemeinschaft warten….

      • Feine Fragen, Frau Elfe! Die Antworten werden vermutlich die Schulen selber ausdenken müssen, denn sie sind ja am besten im Bilde, was an der jeweiligen Schule passiert … und es ist für weiter oben so am bequemsten.

  29. Bei uns, Förderschule im Saarland, kommt eine Ärztin, die von unserer Schulkrankenschwester unterstützt wird. Alles läuft sehr professionell in der Turnhalle ab. Ich habe kein schlechtes Gefühl dabei, außer, dass ich den Sinn der Tests an sich bezweifele, da das ja immer nur Momentaufnahmen sind.

  30. Kann mir mal jemand eine rechtliche Basis für die Testerei der Schüler nennen? Ich meine, was ist/wäre bei Verweigerung der Testung? Kein Präsenzunterricht für den Schüler möglich? Heim schicken? Haben Schulen dafür eine Handhabe? Ich krieg nur von Elternseite mit, wie im Nachbarort bereits in der Elternschaft die Protest-/ Verweigerungsmail als Vordruck kursiert und Unterschriften gegen die Schülertestung gesammelt werden. Was dann?

    • Soweit ich durchblicke, sind die Tests in BaWü freiwillig, sofern überhaupt vorhanden an Schulen. Aber sonst ist heute alles klar auf der Andrea Doria.

    • @Cora
      Obwohl bei uns in den Grundschulen, die seit 3 Wochen wieder in Vollpräsenz laufen, noch keine Selbsttest für die SuS auch nur angedacht sind, kommen trotzdem immer wieder Verweigerungsmails von Eltern an. Schon mal vorsorglich und trotz steigender Inzidenz.
      Wir LuL können 2 Schnelltests pro Woche machen lassen und ich muss sagen, angenehm ist das nicht!
      Insofern verstehe ich die Eltern.

  31. Hier wird ständig über Sicherheit von Lehrkräften und Schülern geredet, von Infektionsgefahr, von Nichtdurchführbarkeit von Tests, Überforderung der Lehrer…
    Was ist mit der Bildung unserer Kinder? Was ist mit ihren Gefühlen? Ihr habt alle Angst um eure Gesundheit, ich verstehe das ein stückweit. Aber es gibt tausende zum Beispiel im Gesundheitssystem und im Lebensmittelhandel die weit gefährdeter sind. Die arbeiten auch die ganze Zeit vor Ort, mit Menschen. Unsere Kinder sind auch Menschen, keine Infektionsüberträger. Unsere Kinder brauchen einen Rhythmus, eine Aufgabe, ein Ziel, sie brauchen vor allem Hoffnung. Warum interessiert niemand, wie groß der psychische Schaden ist, der durch den andauernden Distanzunterricht und die Kontaktbeschränkungen produziert wird. Geschweige denn von den Bildungsdefiziten, die nicht mehr aufgeholt werden können. Unsere Kinder sind unsere Zukunft, wie wird ihre Zukunft wohl aussehen? Aber das ist ja unwichtig, so lange nur kein Lehrer unnötig viel Kontakt zu ihnen hat…

    • zum wiederholten Male: Wer im Gesundheitssystem arbeitet und dort Tests durchführt trägt Schutzkleidung, die er vom Arbeitgeber gestellt bekommt. Ich trage in der Schule eine FFP2-Maske, die ich selbst bezahle. Mein Arbeitgeber hat zu meinem Schutz lediglich ein Faltblatt bereitgestellt, dem ich entnehmen kann, wie ich Lüften soll, falls meine Fenster im Klassenraum zu öffnen wären.
      Ich wünsche mir sehr, dass wir in der Schule für unsere Schüler und Bildungs da sein dürfen. Genau aus diesem Grund möchte ich die wenige Unterrichtszeit, die es aktuell durch den Wechselunterricht haben, nicht noch weiter kürzen, um in der Unterrichtszeit auch noch Selbsttests anzuleiten.
      Gerade diese Selbsttest sehe ich sehr kritisch, nicht nur in Bezug auf die Infektionsgefahr, die entsteht, wenn alle Schüler ihre Masken absetzen, um sich zu test, sondern gerade auch in Hinblick auf psychische Stabilität der Schüler. Wie soll das denn konkret in der Praxis aussehen?
      Morgens startet der Unterricht mit einem Selbsttest, für alle, die das wollen bzw. von ihren Eltern erlaubt bekommen haben. Was machen die anderen Schüler in der Zeit? Wer verhindert Mobbing und Schikanen für die Schüler, die sich testen lassen oder nicht testen lassen? und wie gehe ich dann mit den Ergebnissen um? Kann ein positives Ergebnis in aller Öffentlichkeit nicht auch zu einem psychischem Schaden führen? Wer betreut die positiven Schüler, die dann ja nicht mehr in der Klasse sein dürfen, wenn ein Testergebnis vorliegt? Wie werden die Test-Kits ordnungsgemäß entsorgt oder dürfen die in die Mülleimer im Klassenraum?
      Wie sieht es überhaupt mit der Haftung aus, wenn sich ein Schüler während eines Selbsttest infiziert, weil ein positiver Schüler in der Klasse ist? Inwieweit bin ich verantwortlich dafür, dass der Test von den Schülern ordnungsgemäß durchgeführt wird?
      Hier sind für mich einfach zu viele Fragen offen.

    • „Was ist mit der Bildung unserer Kinder?“

      Läuft.

      „Was ist mit ihren Gefühlen?“

      An das Gefühl der Freude, nicht in die Schule zu müssen, kann ich mich noch gut erinnern. Die Welt ist halt nicht nur schwarz und weiß.

      „Unsere Kinder brauchen einen Rhythmus, eine Aufgabe, ein Ziel, sie brauchen vor allem Hoffnung. Warum interessiert niemand, wie groß der psychische Schaden ist, der durch den andauernden Distanzunterricht und die Kontaktbeschränkungen produziert wird.“

      Sie erinnern mich an zwei Mütter, die sich hier am Ort vor kurzem vormitags im Supermarkt über die Schulschließungen echauffierten. „Ich gönne es ihm ja, dass er nicht zur Schule muss, aber da fehlt halt die Kontrolle.“ Dieser Satz beschreibt die Situation perfekt: Schüler machen, was sie lustig sind, Eltern schauen zu und lamentieren. Anstatt sich im Supermarkt mit anderen zum Tratsch zu treffen, hätte die gute Frau ihrer Pflicht nachkommen und Kontrolle üben können.

      Kontaktbeschränkungen? Seitdem die Schulen dicht sind, ist hier ein nie dagewesener Lärm, weil sich vor meiner Haustür gefühlt der ganze Ort zum Spielen trifft. Die kleinen rennen schreiend rum, die größeren spielen Fußball oder verschwinden mit ihren Freunden auf dem Rad. Von Beschränkung ist hier nichts zu merken, ganz im Gegenteil.

      „Unsere Kinder sind unsere Zukunft, wie wird ihre Zukunft wohl aussehen?“

      Wie ihre Zukunft aussehen wird? Das wird maßgeblich davon abhängen, was China treibt, wie sich der Euro entwickelt, wie sich die EU und Deutschland ggü. den anderen Playern behaupten können, was das Klima macht usw. Am nicht vermittelten Wissen über den Stoffwechsel von Bienen wird es genauso wenig scheitern, wie am fehlenden Fleißbildchen.

    • Ich weiß, ich wiederhole mich, aber den Spruch mit den ach so gefährdeten Verkäuferinnen kann ich nicht mehr hören. In unserem Supermarkt tragen sie entweder gar keine Maske – man sitzt ja an der Kasse hinter Plexiglas- oder unter der Nase oder noch tiefer. Und nicht eine einzige Verkäuferin habe ich bisher mit ffp2 Maske gesehen. Nirgends . Wenn man sich in dem Job so ungeschützt fühlen würde, dann könnte man ja da erst einmal selber zu wirksamen Maßnahmen greifen. Stattdessen beugen sich die Damen an der Fleischtheke mit Maske am Kinn über die frische unverpackte Wurst, und beim Bäcker gleich gänzlich ohne Maske über die unverpackten und nicht durch Braten oder Kochen zu „desinfizierenden“ Torten und Gebäckteilchen. Und ich weiß, dass das nicht nur in unserem Supermarkt so ist. Außerdem ist pro Kunde eine bestimmte Quadratmeterzahl vorgeschrieben, die wir in den Klassenräumen auch gerne hätten. Die Gefahr durch Aerosole wächst mit der Aufenthaltsdauer in geschlossenen Räumen. Dazu kommt, dass Kunden alle zum Tragen medizinischer Masken verpflichtet sind. Wir haben noch im Januar bei einer Inzidenz von knapp 500 mit den ungeteilten Abschlussklassen ohne Maskenpflicht den Unterricht gestartet. Inzwischen haben wir Maskenpflicht im Unterricht ab Klasse 7. Eine Testpflicht gibt es auch nicht, auch keine Luftreiniger oder CO2- Messgeräte. Und sämtliche Arbeitsschutzregeln, die das Arbeitsministerium zum Schutz aller Beschäftigten festgelegt hat, gelten für Schulen nicht (Quadratmeter Fensterflächen zum Lüften, Raumtemperatur, …)

  32. Schnelltests an Schulen sind ohne Zweifel notwendig. Eine Durchführung durch Lehrerinnen und Lehrer ist allerdings völlig inakzeptabel und stellt einen nicht hinnehmbaren körperlichen Übergriff auf die Kinder dar. Es braucht Testkonzepte, bei denen medizinisches Personal (im Minimum medizinisches Hilfspersonal) die Kinder bis zu einem Alter, in dem diese den Abstrich an sich selbst vornehmen können, in Anwesenheit eines Elternteils testet. Alles andere birgt die große Gefahr körperlicher und v.a. psychischer Verletzungen.

  33. Ganz ehrlich,
    So langsam reicht es mir wirklich. Ich arbeite wöchentlich zwischen 50 und 55 Zeitstunden an zwei verschiedenen Schulen. Mein Vertrag ist auf 35 Zeitstunden begränzt.
    Die Respektlosigkeit uns Lehrern gegenüber ist weiterhin unbeschreiblich. Auch ich habe Kinder Zuhause, die betreut werden müssen.
    Ich wünschte wirklich, ich könnte in Kurzarbeit gehen und bei 75 Prozent Bezahlung nix tun, wie so manch ein Elternteil hier….oh ich habe leider vergessen, alle die in Kurzarbeit sind, sind ach soooo arm dran. Wir Lehrer wären damit natürlich einfach nur die doppelten faulen Säcke…
    Wünsche einen schönen Tag, gehe an meinen Schreibtisch. Lehrer haben nämlich keine freien Wochenenden und das nicht erst seit der Pandemie!!!

  34. Herzlichen Dank Sabine, dass es hier durch Ihren Beitrag auch mal den WICHTIGEN und bislang arg vernachlässigten Blick auf die Dinge gibt…
    WER denkt an unsere Kinder?
    Die Kinder, die bereirs ab Klasse 1 mit Maske im Unterricht sitzen, ihrer Kindheit beraubt werden und als potentielle Gefahr bezüglich Infektionsrisiko gesehen werden? Wie auch alle anderen SundS….

    Schämt euch alle miteinander, die sich hier gegenseitig beschimpfen und beleidigen!
    Für was???
    Wegen unsicherer und aussageloser Schnelltestergebnisse ? Lächerlich!
    Mir tun ausschließlich die KINDER leid!

    Das pädagogische Fachpersonal nimmt die ureigene Aufgabe des unterrichtens nur noch sekundär wahr und begibt sich angstgeleitet auf dieses lächerlichen Niveau der Diskussion…

    Wie hier schon richtig angeführt: es gibt andere Berufsgruppen, die mit deutlich mehr Engagement und erhöhtem Risiko, dafür weitaus weniger Gehalt ihren Job GUT machen…

    • Na Gerdi, dann los, schämen Sie sich mal! Und wenn Sie damit fertig sind, setzen Sie sich bitte für die sichere Ausstattung der Schulen ein (Luftfilter, Plexiglasabtrennungen – Sie wissen schon, das ganze Zeug, was schon seit langem in den Plenarsälen und Büros der Landtage eingebaut wurde), damit die Kinder, deren Wohl Ihnen nach eigener Aussage sehr am Herzen liegt, wieder in die Schule gehen können, ohne sich und damit evtl. auch andere zu infizieren. Jede vermiedene Infektion ist ein Schritt in Richtung Ende der Pandemie.

    • Das Fachpersonal nimmt teils wirklich seine ureigene Aufgabe nur noch sekundär wahr und das schon vor Corona, weil es in Vorschriften und Verwaltungskram untergeht. Mit Corona noch mal ein paar weiter Schippen drauf und bedeutet konkret noch weniger Zeit für die SuS im Unterricht, vor dem Unterricht, nach dem Unterricht, etc.

      Und ja, viele haben lächerlicherweise Angst. Was erlauben sich aber die LuL zu verlangen, dass gesetzliche Arbeitsvorschriften eingehalten werden. Wie absurd.

    • @Gerdi

      Also, ich habe noch nie auch nur einem Kind die Kindheit geklaut.

      Ich kaufe Kaffee und Kakao, faitrade und ohne Kinderarbeit.

      Ich kaufe meine Kleidung SecondHand in Läden und auf Flohmärkten. Nicht von KiK und Konsorten (Kinderarbeit unter unwürdigsten Bedingungen).

      Ich fahre und kaufe kein Elektroauto – wohin mit dem Schrott? Woher mit den Rohstoffen?

      Ich kaufe und trage kein Silber und keine Diamanten.

      Ich verwende kein Alu und fahre nicht bei McDonald’s und Konsorten vorbei. Verhindere damit grundlegendes für Ihre Kinder.

      Ich lebe vegan – sehr gut für die CO2-Bilanz (unter anderem).

      Ich hole mir nicht ständig ein neues Handy. Wer holt wohl die seltenen Erden aus dem Berg?

      Sie fordern Digitalschrott und Plastikberge. Ach ja, und Bildung.

      Bildung wird den Kindern oben verwehrt, eine Kindheit kennen sie nicht.

      Ich sorge zumindest im Privaten dafür, dass Ihre Kinder als Lebensgrundlage nicht nur Müll und Probleme haben werden.

      Waren Sie schon einmal mit oder ohne Kind auf einer FfF-Demo?

      Helfen Sie Flüchtlingen? Die haben übrigens auch Kinder. Viele müssten erleben, wie Angehörige erschossen wurden. Das ist eine geklaute Kindheit, PTBS inbegriffen.

      Kümmern Sie sich um Ihr Kind, gucken Sie links und rechts, vorne und hinten, überdenken Sie Ihr Einkaufs- und Anspruchsverhalten und ihre soziale Einstellung nebst sozialem Handeln und dann können Sie gerne von geklauter Kindheit reden.

  35. Nachtrag zur „Lehrerin “ um 10:56 Uhr:
    Auch Ihnen gebe ich Recht!
    An des LehrerInnen- Stelle würde ich vehement eine Durchführung der Tests aus den genannten Gründen ablehnen. Darüber hinaus – wer übernimmt die Haftung für evtl Körperverletzung durch die Testdurchführung? Der betreffende LehrerIn?
    Die Idee der Schnelltest an Schulen für die SchülerInnen ist eine verdammt undurchdachte und sinnverfehlte Idee!

    Konzentrieren wir uns alle doch besser auf das wesentliche: die Kinder, unsere Zukunft!
    Und sehen das tatsächliche Nutzen und die tatsächliche Gefahr dieser Tests mit allen Gesichtspunkten!

    Nur Mut!

  36. Das totale Chaos, obendrein kommt noch hinzu, dass wir sek 1 u. 2 Lehrer nicht geimpft werden, obwohl jetzt auch wieder ran müssen….. allerdings wird jetzt bei uns im Kreis kolportiert, dass ALLE Lehrer demnächst geimpft werden…. Hat jemand da genauere Informationen?

  37. Ja, den Schüler*innen erklären wie etwas geht und die Umsetzung dann kontrollieren, das kann man Lehrern ja nicht zumuten. Ähh muss ich dazu schreiben dass das eigentlich der genauen Stellenbeschreibung eines/einer Lehrers/Lehrerins entspricht. Besser ja.
    Bei uns findet jetzt wieder Unterricht 90 Minuten pro Tag, 14-tägig statt. Klar dass die Lehrer zu dieser enormen Arbeitsbelastung nach so vielen Monaten geschlossener Schulen nicht auch noch 10minuten Tests beaufsichtigen können. Ich habe am Freitag mit meinem 4jährigen einen Schnelltest gemacht, der wollte gleich mal selber, ich hab natürlich nachgestrichen aber Schulkinder kriegen dass sicher hin.

    • Ich gehe davon aus, dass Sie keine vollständige Schutzausrüstung trugen. Wäre Ihr Sohn positiv gewesen, wären Sie nun potentiell infiziert. Hätten Sie derart eine ganze Klasse versorgt, wären Sie mit entsprechend höherer Wahrscheinlichkeit infiziert. Hätten Sie alle Testungen im selben Raum durchgeführt bzw. durchführen lassen, wäre potentiell eine Übertragung durch Tröpfchen oder Aerosole auf andere erfolgt. Hätten Sie beim Nachstreichen das Kind ungeschickt berührt, unangenehme Empfindungen ausgelöst oder gar eine Verletzung erzeugt, wären Sie nun rechtlich u.U. in großen Schwierigkeiten, vor denen Sie Ihr Dienstgeber nicht mit Sicherheit bewahren würde. Hätten Sie beim Durchführen, Beaufsichtigen, Auswerten oder Nachkontrollieren der Ergebnisse einen Fehler gemacht, es wäre zu Infektionen und/oder Quarantäneeinweisungen gekommen, die ggf. psychische, körperliche und/oder wirtschaftliche Schäden bei Betroffenen und ihren Familien ausgelöst hätten, wäre Sie nun in der Haftung. Wäre bei der Entsorgung der potentiell infektiösen Materialien, Tests, Stäbchen etc. ein Fehler unterlaufen und es wäre zu Infektionen gekommen, bei wem läge nun die Schuld?

      Sagen Sie nun noch einmal, dass dies der Stellenbeschreibung einer Lehrkraft entspricht?

  38. Ich bin hier zufällig ins Forum hineingeraten, nachdem ich einen Artikel gelesen habe. Mir ist sehr bewusst, dass es in jeder Berufsgruppe fleißige und weniger fleißige Menschen gibt. Es reichen oft wenige Personen, die sich fehlverhalten, um Vorurteile entstehen zu lassen oder weiter zu festigen. Dies gilt für Beamte ganz allgemein, besonders für Lehrer, aber auch für Fahrer bestimmter Automarken, Ist diesen, Bayern, Blondinen, Urlaubergruppen oder oder oder…
    Jeder Mensch hat Vorurteile. Ohne diese wäre ein Leben nicht vorstellbar, da man nicht bei jeder Sache neu und vorurteilsfrei überlegen und entscheiden kann. Wichtig ist, dass man sich dessen bewusst bleibt und immer wieder prüft, was angemessen ist. In dieser Diskussion hier fehlt mir das vollkommen. Es wird pauschaliert was das Zeug hält. Schade!
    Ich freue mich, dass es sehr engagierte Lehrerinnen und Lehrer gibt, die versuchen, das Beste aus der Situation zu machen, auch ohne ständig in die Vorschriften zu schauen. Manchmal ist der gesunde Menschenverstand gefragt! Leider bin ich gleichzeitig erschüttert, in welchem Ausmaß es Lehrerinnen und Lehrern möglich ist, sich zu „verstecken“. Keine Rückmeldung auf E-Mails (weder von Kolleginnen/Kollegen noch von Schülerinnen/Schülern, ständige Ausrede, es gebe technische Probleme und daher keine Audio-/Videokonferenz oder man traut sich das nicht zu mit der „modernen“ Technik… kein Material wird zur Verfügung gestellt, auch nicht für Kollegen, die vertreten, oder es gibt direkt Material für 3 Wochen. Nachfragen unerwünscht oder werden nicht beantwortet.).
    Es gibt die ganze Bandbreite, schon vor Corona. Einmal Lehrer, dann schaut man nur noch selten, was hinter der Klassentür so abgeht. Unser Sohn hatte in der Mittelstufe 2 Jahre einen Lehrer, der auf deutsch aus seinem Leben erzählt hat. Es war bekannt, dass der Unterricht „suboptimal“ läuft. Jetzt in der Oberstufe wird lamentiert, die Schüler hätten Defizite, die nicht aufholbar seien. Der damalige Englischlehrer sei ein geschätzter Kollege…. Tut mir leid, wenn in anderen Berufen die Arbeit nicht ordentlich erledigt wird, sucht mein eine Ersatztätigkeit im Unternehmen oder man muss sich trennen.
    An der Schule, an der ich arbeite, hilft z. B. eine sehr geschätzte Lehrerin derzeit im Sekretariat aus, weil sie mit dem Onlinenterricht überfordert ist.
    Nach den Vorschriften geht das im Grunde nicht, aber „der Laden“ muss laufen und praktikable Lösungen her.
    Mein Beitrag ist vielleicht etwas durcheinander, aber ich hatte das Bedürfnis, mich auch Mal zu Wort zu melden.

    • „Leider bin ich gleichzeitig erschüttert, in welchem Ausmaß es Lehrerinnen und Lehrern möglich ist, sich zu „verstecken“. Keine Rückmeldung auf E-Mails“

      Was ich mich in dem Zusammenhang immer frage: wofür wird eigentlich die Schulleitung bezahlt? Gehört die Personalführung nicht zu deren Aufgaben?

      In BY ist es so geregelt, dass derjenige, der seine Arbeit von Zuhause aus nicht machen kann oder will, diese eben in die Schule erledigen muss. So einfach ist das. Es kann ja nicht angehen, dass sich einige nach Gusto daneben benehmen können, während diejenigen, die sich aufarbeiten, die Deppen sind.

  39. Hat irgendjemand von Euch schon Erfahrungen mit Selbsttests in Grundschulen?
    Welche Tests eignen sich für Erstklässler, möglichst nicht invasiv, da die Eltern das zum großen Teil ablehnen.
    Können Spucktests mit 25 Kindern in einem engen Klassenraum durchgeführt werden, ohne dass man diesen danach desinfizieren muss? Die Eltern lehnen das wegen der Alkoholdämpfe verständlicherweise ab!

    Und wie verfahrt Ihr mit positiv getesteten Kindern?

    Habt ihr einen guten Tipp, was man mit den Kindern macht, deren Eltern dem Test nicht zustimmen? Stichwort: Ausgrenzung.

    Noch sind bei uns keine Kindertestungen vorgesehen. Aber das könnte sich ja ändern, wenn die Zahlen weiter so steigen.

  40. Sind Anordnungen zu Corona-Test in der Schule überhaupt zulässig:
    Antwort von Herrn Prof. Dr Schwab, UNI Bielefeld:
    „Sofern für einen Corona-Test ein Nasen-Rachen-Abstrich entnommen werden muß, handelt es sich um einen invasiven diagnostischen Eingriff, den nicht einmal das Gesundheitsamt gegen den Willen des Betroffenen anordnen könnte. das läßt sich sehr schön aus der Normstruktur des § 25 IfSG ableiten. Das Gesundheitsamt darf danach zwar anordnen, daß Proben von Schleimhäuten entnommen werden – aber eben nicht, soweit dafür invasiv eingegriffen werden muß. Und weil § 25 IfSG einem Zwangstest auf der Basis eines Nasen-Rachen-Abstreichs entgegensteht, verletzt jede Corona-VO, die gleichwohl eine Testpflicht anordnet, höherrangiges Recht und ist nichtig.
    Die Schule ist keine Infektionsschutzbehörde und daher bereits aus diesem Grunde nicht befugt, Testungen anzuordnen. Und sie darf auch den Schulbesuch, der ja für die Kinder verpflichtend ist, nicht von einer solchen Testung abhängig machen.“

    • @Fritz März

      Wenn ich ehrlich bin, hilft mir das momentan inhaltlich nicht weiter.

      Nicht „Schule“ ordnet Tests an, sondern die Ministerien.

      Oder habe ich da was falsch verstandenm

  41. Was sagen Massen-Schnelltests aus? Quelle: RKI
    https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Infografik_Antigentest_Tab.html
    Bei einer Inzidenz von 50 und angenommenen Testwerten rechnet das RKI hier vor:
    Von 204 positiven Test sind 200 FALSCH POSITV (d.h der Test zeigt leider nicht dsa richtige Ergebnis) und 4 Test sind richtig, wobei 5 Personen von 10000 mit dem Virus infiziert sind.
    Als Video: https://youtu.be/Wo1-qn5hLMQ
    Bilde dir bitte dann selbst eine Meinung.

  42. Wird ja ganz schön gepienzt hier. Andere in der Schulgemeinde sind deutlich dichter am Kind, als es die studierten Damen und Herren hier jemals sind. Konkret seien hier die Teilhabeassistenten, oder auch Schulbegleiter:innen genannt.

    Während der/die A13 fein bei vollem Bezug zu Hause bleiben darf, im Falle einer Schulschließung, darf sich die Teilhabeassistenz bei 60, respektive 67% in Kurzarbeit begeben.
    Bei einem Netto von 750 bis 1200€ im Monat bleibt da nicht mehr viel um Miete, Strom, Lebensmittel zu zahlen. Aufgestockt werden kann nicht, da die Arbeitgeber ihre Mittel aus Sozialkassen erhalten.

    Was den Schutz der THA angeht, danke für nichts. Verbindliche Tragepausen der FFP2 oder OP Masken können nicht eingehalten werden, weil der/die A13 sich zu gut dafür ist sich alle 75 Minuten Mal kurz um ein Kind mit Behinderung zu kümmern.
    Um Handschuhe für pflegerische Tätigkeiten muss gebettelt werden, pflegerische Einrichtungen wie Lifter und Pflegebetten sind oft defekt / ohne Funktion. Desinfektionsmittel in den schlecht ausgestatteten Pflegeräumen? Wünschenswert! Dafür aber werden wir angesabbert, gebissen, angeniest.

    Der/die A13 jammert aber herum, wenn es darum geht einen, in der Handhabung idiotensicheren Test an den SuS durchzuführen, der pro SuS nur ein paar Sekunden dauert. Ihr jammert hier auf hohem Niveau!

    Und deshalb: wer damit nicht klar kommt, soll sich gefälligst einen anderen Job suchen…. Danke für NICHTS!

  43. an Petra u.ä. : Ich möchte mir diese Beleidigungen, Unterstellungen und Diffamierungen verbitten! Machen Sie doch mal 6 Wochen unseren Job an allen Schulformen, damit Sie kennen lernen, worüber Sie urteilen! Außerdem bin ich über 65! Nämlich werde ich im Mai 70 Jahre und arbeite noch als Lehrerin:a) weil zu wenige zur Verfügung sind und b) weil ich nach 5 Kindern, alleinerziehend nur 1000€ Rente bekomme und gern noch ein paar Jahre mit einem kleinen Auto beweglich sein möchte!

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