Debatte um neue Notbremse für Schulen: Reicht ein Grenzwert von 200?

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BERLIN. Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) hat gefordert, die Pläne zur Vereinheitlichung der Corona-Schutzmaßnahmen nachzubessern. Der Vorschlag des Bundes sieht derzeit vor, dass Schulen schließen sollen, wenn eine Sieben-Tage-Inzidenz von 200 an drei aufeinanderfolgenden Tagen in einem Landkreis erreicht wird. Der SPD-Gesundheitsexperte Lauterbach begrüßt die geplante Regelung – unter der Voraussetzung, dass konsequent jeder Schüler zweimal pro Woche getestet wird.

Ab einer Inzidenz von 200 soll der Präsenzbetrieb in Schulen eingestellt werden – so sieht es der Entwurf für ein neues Infektionsschutzgesetz vor. Illustration: Shutterstock

«Der Entwurf lässt leider offen, was bei einer Inzidenz von unter 200 zu passieren hat. Hier besteht die Notwendigkeit, die Bestimmungen noch nachzuschärfen», erklärte der VBE-Vorsitzende Udo Beckmann am Samstag. Dabei müsse auch klar festgelegt werden, dass ab einem Inzidenzwert von 50 Wechselunterricht vorgeschrieben sei.

Man begrüße den Plan für bundeseinheitliche Standards im Bildungsbereich, betonte Beckmann. «Allerdings hätten wir uns einen mutigeren Vorschlag als die Festschreibung des Minimalkonsenses gewünscht.» Er wies darauf hin, dass in einigen Ländern Schulen bereits ab einer Inzidenz von 100 geschlossen würden. Der Wert 200 sorge immerhin dafür, dass es nicht mehr möglich ist, Schulen unabhängig von den Infektionszahlen offen zu halten und damit den Gesundheitsschutz von Lehrkräften und Schülern völlig außer Acht zu lassen. Allerdings soll für Abschlussklassen auch jenseits der 200 Präsenzunterricht möglich sein.

„Leider traurig, dass die Kultusministerkonferenz erneut scheiterte beim Versuch, etwas Brauchbares zu beschließen“

Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach begrüßte die geplante Regelung – kritisierte allerdings die Kultusministerkonferenz dafür, bei ihrer Sitzung in dieser Woche keine Testpflicht für Schüler vereinbart zu haben. Es sei „leider traurig, dass Kultusministerkonferenz erneut scheiterte im Versuch, etwas Brauchbares zu beschließen. Insbesondere wurde die Kombination Wechselunterricht und Pflicht der Testung der Schüler für Präsenzunterricht nicht beschlossen…“, so twitterte er.

Und: „Wenn man dazu in den Schulen 2 mal pro Woche testen würde, als Voraussetzung für die Teilnahme am Präsenzunterricht im Wechselmodell, könnten auch die Schulen bis zu einer Inzidenz von 200 offenbleiben. Ansonsten würde sich die Pandemie stark auf Kinder und Eltern verlagern.“

Weiter schrieb er: „Kombination von Testen Schule/Betrieb senkt R-Wert um mindestens 0,2. Dazu kommen Ausgangsbeschränkungen, bringen ca 0,15, somit würde B117 R-Wert unter 1 fallen. Testung in Betrieben und Schulen sollte auch unter Inzidenz von 100 fortgesetzt werden, und Öffnungen ermöglichen.“

Lauterbach bezieht sich dabei offenbar auf den Modus-Covid-Bericht eines Teams um den Mobilitätsforscher Prof. Kai Nagel von der Technischen Universität Berlin. Das hatte tatsächlich einen starken „infektionsreduzierenden Effekt“ durch Selbsttests unter Schülern errechnet, wie News4teachers berichtete.

Dabei schreiben die Wissenschaftler allerdings: „An dieser Stelle muss jedoch betont werden, dass die deutliche Wirkung der Schnelltests nur eintritt, wenn erstens jede Schülerin / jeder Schüler das Angebot wahrnimmt und zweitens bei einem positiven Testergebnis sofort in Quarantäne geht. Hier ist also eine hohe Beteiligungsrate und Disziplin notwendig. Insbesondere weil die Tests nicht in den Bildungseinrichtungen, sondern als Selbsttest zu Hause durchgeführt werden sollen, ist unklar, wie diese Disziplin durchgesetzt werden soll.“ In Berlin und Niedersachsen zum Beispiel sollen die Tests zu Hause stattfinden, in einigen Bundesländern auf freiwilliger Basis.

„Selbsttests sind keine Wunderwaffe. Man kann trotzdem infiziert sein und andere anstecken“

Das Robert-Koch-Institut warnte deshalb schon Anfang März vor einer Überschätzung von Selbsttests in der Pandemie-Bekämpfung. „Selbsttests sind keine Wunderwaffe“, sagt RKI-Präsident Lothar Wieler. Die Erwartung, dass man sich für bestimmte Situationen „freitesten“ könne, sei nicht hundertprozentig zu erfüllen. Ein negatives Ergebnis sei eine Momentaufnahme und schließe eine Infektion nicht aus. „Man kann trotzdem infiziert sein und andere anstecken“, betont er. Deshalb sei es wichtig, sich und andere auch weiter durch Abstandhalten, Maskentragen, Hygiene und Lüften zu schützen. News4teachers / mit Material der dpa

Drei Gründe, warum die Hoffnung auf Schnelltests unter Schülern trügerisch ist

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75 KOMMENTARE

  1. Das Problem ist doch: eine Inzidenz vonn 200 bedeutet zurzeit eine Inzidenz von 235, wenn man nur Ungeimpfte betrachtet. Sind 50% geimpft, bedeutet eine Inzidenz von 200 insgesamt eine Inzidenz von 400 bei Ungeimpften. Sind 70% geimpft, ergibt das eine Inzidenz von 667.
    Das ist der eigentliche Skandal. Das Infektionsrisiko in Schule wird so mit jedem Geimpften zunehmen.

    • Sehe gut dargestellt. Dazu kommt, dass der Index in den Schulen jetzt schon 80% über dem Durchschnitt liegt.

      Wenn wir also den Index in Schulen nehmen würden, wären sowieso alle zu

  2. Zur neuen „Notbremse“:

    Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,
    bis in die letzten Wochen hinein habe ich Sie als rational und auf die Wissenschaft hörend wahrgenommen. Wenn jetzt, wie offenbar geplant, die Schulen bis zu Inzidenzen von 200 offenbleiben sollen, scheinen die Naturgesetze, auf die Sie sich im Herbst noch so rational berufen haben, in den Schulen nicht mehr zu gelten. In Frankreich und Österreich ist genau dieses Modell krachend gescheitert. Schnelltests, welche eine relative Gültigkeit von höchstens sechs Stunden haben, gelten in Schulen dann 36 Stunden lang. Kinder und Lehrer, welche abends ab 21 Uhr das Haus nicht verlassen dürfen, werden dann ab 07:30 in die Präsenz mit – in meinem Fall – bis zu 180 Kontakten täglich – gezwungen und müssen Tests durchführen, welche laut Verpackung „nur für medizinisches Personal“ zugelassen sind. Zahlreiche Ansteckungen in den Familien und Langzeitfolgen bis hin zum Tod werden so in Kauf genommen, was absolut vermeidbar wäre. Kinder werden bei diesen Inzidenzen massenhaft in Quarantäne gehen, anstatt an Homeschooling-Tagen auch mal ins Freie zu dürfen. Nochmals: Nein, so erreicht man keine Herdenimmunität, sondern viele Tote sowie chronisch Kranke sowie Reinfektionen plus Escape-Mutationen und vergebliche Impfungen.
    Vielleicht spart man so die eine oder andere Pension. Die Geschichtsbücher werden dereinst davon künden.
    Bitte überdenken Sie diese Inzidenzgrenze von 200, welche nicht menschlich und zugleich unwissenschaftlich ist, bevor auch Sie schwere Schuld auf sich laden. Beachten Sie bitte mindestens die Vorgaben des RKI – kein Präsenzunterricht ab 50er-Inzidenzen! Diese Grenze galt für die „Wildform“ des Virus.

    Mit freundlichen Grüßen

    • Schreiben sie das doch Mal per Email an die gesamte CDU, ans Kanzleramt oder die Redaktion gibt das Mal weiter. Viele Menschen verstehen Merkel seit 2 Wochen nicht mehr. Vorher die einzige die vieles richtig gemacht hat um jetzt im Endspurt alles falsch zu machen???

        • Es ist eigentlich zum Lachen wenn es hier nicht um Menschenleben und um die Gesundheit unserer Kinder gehen würde.Inzidenz 100 alles dann angeblich zu und 9Millionen Kinder dürfen weiter in vollen Bussen und Bahnen zur Schule fahren um dann mit zumindest 10 weiteren Schülern in einer Klasse zu sitzen.Soweit mal zu Kontaktverbot aber scheinbar werden Kinder nicht als Menschen betrachtet von unseren Politfürsten.Testungen ja super das geht doch und schafft Sicherheit wenn diese Testungen sicher wären.30 Testungen davon 18 mit falschem Ergebniss das heißt 60% waren falsch soweit mal zur Sicherheit.

    • @JH: Die Inzidenz 200 hat mich ebenso schwer enttäuscht. Ob man hoffen kann, dass das ggf ein geschickter Schachzug der Kanzlerin ist? Sie benötigt ja ebenso die Zustimmung des Bundesrates für das Infektionsschutzgesetz. Wenn sie clever ist, wird sie – kurz nachdem sie die Zustimmung der Ländervertreter hat, das Gesetz „anpassen“. Mit Blick auf die Situation auf den Intensivstationen könnte das Gesetz dann z.B. bei einer Inzidenz von 200-x greifen. Ich hoffe es sehr.

      • Ja, zu hoffen wäre es. Vor ein paar Wochen noch hätte ich so einen möglichen Schachzug auch aus Merkels Worten zur Naturwissenschaft usw. herausgehört. jetz vermute ich leider, dass es ihr nur noch um „Ausgleich“ als Minimalkonsens geht, und Herr Piwarz und Herr Kretschmer trommeln ja auch schon fleissig in die andere Richtung.

  3. „Reicht ein Grenzwert von 200?“ – Nun, das Bild oben mit dem Tempolimitschild ist gut gewählt, denn so sehr wie die Einführung eines Tempolimits von 200 auf Autobahnen die Todeszahlen im Verkehr reduzieren dürfte, so wirksam dürfte bei Covid auch ein Inzidenzgrenzwert von 200 sein.

  4. „Mein Kind wird nicht getestet, diese Körperverletzung lasse ich nicht zu. Außerdem weise ich sie auf die Schulpflicht hin, also ihre Verpflichtung, Distanzunterricht zu erteilen“
    Elternmail heute, noch Fragen, ob die Testpflicht mit 100% Teilnahme funktionieren wird?
    Unsere lieben Politiker gehen jetzt erst einmal mindestens eine Woche in ein Gesetzgebungsverfahren: Prima Ausrede für MP und KM noch mindestens eine Woche was zu tun? -> Nichts, Auszeit, denn man will sicherlich „nicht vorgreifen“! Niemand hindert den grinsenden Karnevalsprinzen und seine Leibwache daran, „Massnahmen“ zu ergreifen…warten…warten..warten… Wäre ich Intensivmediziner, würde ich die Wände hochrennen!
    In etlichen BL rumort es schon wieder, dass alles viel zu strikt ist, das wird eine allgemeine Regelung bestimmt fördern.
    Armin der Kleine plappert schon über die riesigen Impfstoffmengen und Aufhebung der Priorisierung. Aha, zwar etwas dumm, wenn man Ende 50 und Lehrer ist, aber wir stellen uns ja gerne mit den potentiellen Sommerurlaubern in eine lange Schlange. Spätestens in den Sommerferien sind wir dann dran, denn die anderen machen ja Urlaub.Zeigt sehr schön, dass alle LuL oder EuE als Wähler schon abgeschrieben sind, warum sollte man sich da noch Mühe geben und bei denen beschleunigen.
    200 ist auch eine viel bessere Zahl als 35, kann man sich leichter merken, aber sollte man den Zahlenakrobaten nicht die 1000 vorschlagen? Noch prägnanter und ob das mehr oder weniger als 200 ist, kann bei so großen Zahlen sowieso niemand mehr sagen.

  5. Sarkastisch bemerkt:
    Wenn die Inzidenzen bei 100 sind und der Bund berechtigt ist, dann einzugreifen und einen Zwangslockdown durchsetzt, aber die Schulen weiterhin in fröhlicher Präsenz in geschlossenen Räumen weitertagen, sind die 200 schnell erreicht.
    Nur durch Ferien könnte das Ergebnis ein wenig auf sich warten lassen.

    Und was bei 200 passiert ist dann wie ein Ü-Ei, viel Schokolade und drinnen ein Bausatz.

  6. Festlegung eines Schwellenwerts
    Von einem Grenzwert, der keiner ist – Kommentar zur “7-Tage-Inzidenz” auf SARS-Cov-2

    „Dieser “Maßstab” wird nachfolgend im Gesetz als eine “Inzidenz” (Neuerkrankungsrate) bezeichnet; sie ist allgemein aus der regelmäßigen Berichterstattung über das Infektionsgeschehen mit SARS-CoV-2 durch das Robert-Koch-Institut (RKI) auch als “7-Tage-Inzidenz” bekannt.
    In anderen Staaten wird ein solcher Maßstab … z. B. als “14-Tage-Inzidenz”.

    „Für den intendierten Zweck ist die “7-Tage-Inzidenz” aber … und vermutlich auch mit anderen (zukünftigen) Pandemien von fraglicher Eignung.“

    … handelt es sich dabei nicht um eine Inzidenz nach üblichem epidemiologischem Verständnis, denn dies setzt eine genaue Kenntnis über den Nenner und den Zähler des für die Inzidenzschätzung verwendeten Quotienten voraus.
    Der Nenner ist zwar eindeutig (Gesamtbevölkerung), ebenso der Zeitbezug (pro Woche), jedoch fehlt beim Nenner die für eine NEU-Erkrankungsrate wesentliche Beschränkung auf Personen unter Risiko. So müssten Personen, die die Infektion akut aufweisen oder aufgrund einer Immunität nicht erleiden können, aus dem Nenner entfernt werden.
    Wenn beispielsweise bereits 10% der Bevölkerung eine Infektion erlitten haben, also nicht mehr unter Risiko stehen, dann steigert dies die tatsächliche Inzidenz um etwa 11%, und es ändert die Bedeutung des Grenzwerts, wenn dieser Umstand unberücksichtigt bleibt.“

    gefunden bei PD Dr. med. Stefan Lange. Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG),Köln
    https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC7833646/

    • Große Worte und kein neuer Inhalt in dem Artikel, dazu noch grob irreführende Darstellungen: Die Inzidenz wird immer noch über positive PCR-Tests ermittelt, die Gesamtzahl der Tests ist seit Monaten nahezu konstant. Ich weiß nicht, ob der Autor davon ausgeht, dass bei Zähler und Nenner aus Angst vor Bruchrechnung keiner mehr weiterliest, aber mehr als Nebelkerzen sind das m.E. nicht. Da werden über Detailfragen Probleme erzeugt, die für das Gesamtbild keine Rolle spielen.
      Zum Disclaimer „Keine Interessenkonflikte“: https://www.iqwig.de/ueber-uns/struktur-des-instituts/organe-und-gremien/
      Ein Institut der Krankenkassen und der Kassenärztevereinigungen, Autor= stellvertretender Leiter

  7. Wir sind fast schon wieder bei 300 angekommen. Sollte man vielleicht die Inzidenz wie letzten Winter nicht schnell mal auf 300 anheben? Ist doch nicht schlimm, die meisten Lehrer sind bei uns schon geimpft und die Infektionen finden in den Familien, nicht in den Schulen statt – und überhaupt, wir testen, testen, testen … ist doch alles bestens [/Ironie off]

  8. Das hilft alles nichts. Die Gewerkschaft muss endlich aufwachen und aktiv werden. Es müssen jetzt alle vereint werden.

    Wie könnte man die Gewerkschaft aus ihrem Dämmerzustand aufwecken?

  9. Jede weitere Beschränkung der Bewegungsfreiheit im Privaten wird von offenen Schulen oder Schulen im Wechselunterricht ad absurdum geführt. Mein Verständnis für weitere Maßnahmen endet genau hier. So lange Schüler noch mit ÖPNV zur Schule fahren, in Bayern Schulen mit 200-400 Schülern am Tag geöffnet sind, so lange es keine HO Pflicht gibt, so lange werden auch keine Ausgangssperren die Inzidenzen senken. Die Schulen und Kitas müssen geschlossen werden. In unserer Stadt gibt es noch 2 freie Intensivbetten!

  10. Bislang hatte ich ja die Hoffnung , Angela Merkel würde dem aberwitzigen Treiben der Ministerpräsidenten ein Ende bereiten . Aber Präsenzunterricht bis zu einer Inzidenz von 200 ? Da fehlen einem die Worte . Da kann man nur hoffen , dass der Heilige Geist noch rechtzeitig für Erleuchtung sorgt .

    • Lieber Klaus, dann wollen wir alle mal hoffen, dass sich spätestens Ende Mai = Pfingsten in Sachen Erleuchtung was tut bei unseren Polit-Clowns. Bis dahin haben sie leider reichlich Zeit, noch mehr Unfug und noch größeres Unheil anzurichten.

  11. Lauterbach begrüßt die geplante Regelung – unter der Voraussetzung, dass konsequent jeder Schüler zweimal pro Woche getestet wird.

    Ist dem Herr Lauterbach auch klar, was bei positiven Tests passiert?
    An unserer Schule passiert zumindest nichts.
    Wir Testen seit zwei Wochen freiwillig. Von der Minderheit der Schüler die mit macht, waren bisher schon drei positiv.

    Ablauf:
    Anruf durch die Schulleitung beim Gesundheitsamt: „Wir haben einen positiv getesteten Schüler!“
    Antwort des Gesundheitsamts: „Der positive Schüler geht in Quarantäne. Da die Mitschüler und Lehrer Masken tragen, ist für die weder eine weitere Testung noch eine Quarantäne erforderlich. Alles weiter wie immer. Schönen Tag noch“

    So kann ich mir die Tests auch da hin stechen, wo nie die Sonne scheint.

    • Ja, und wenn (nach bisherigen Erkenntnissen durch Elternabfrage zwecks „Einverständnis“ zum Testen) nur je Klasse ein Drittel „mitmachen darf“, weil es in Hessen (leider! / noch???) freiwillig ist, dann könnte das viele Geld, ohne extra Tests einzukaufen, doch direkt in die Tonne gekloppt werden.

  12. Die Politik, Regeirung und KM erkennen die Ernsthaftigkeit der Pandemie nicht. Bei einer Inzidenzzahl von 200 löst in mir nur noch Angst aus. Was ist ein Menschenleben noch Wert für unsere Regeirung,Politik, KM und Kanzlerin? Ich fühle mich als billig Fleisch an die Pandemie verfüttert und nicht geschützt. Die Virologen, Mediziner, RKI haben Mahnungen mit aller Klarheit an die Verantwortlichen gerichtet und finden Kein Gehör. Die Mahner haben sich zurückgezogen und verstummen immer mehr. Viele heranwachsenden Kinder und Jugendliche werden wegen vieler Fehlentscheidungen und Unterschätzung der gefährlichen Virus ein Elternteil verlieren oder mit Langzeitfolgen begleiten müssen. Die Einsicht in dieser schweren Lebenskrise und der gesunde Menschenvertand wir von unserer Regierung nicht genutzt. Jeden Tag werden neue Vorschläe gesendet und viel geredet und Handlung im Vorgehen der Pandemie Herr zu werden ist nicht in Sicht. Die Tage vergehen und wertvolle Zeit um Menschenleben zu schüzen. Die Beiträge der Regierung sind nur Chaos und planlose Mitteilungen an die Bevölkerung und Schulen. Die Politik ist am Tiefpunkt und ein Miteinander wir nicht angestrebt sondern ein Gegeneinander in der Pandemie. Die Querdenker dürfen weiter Demos veranstalten und den Virus verteieln auf denVeranstaltungen. Die Regierung tagt bei Ihren Sitzungen die keine Verbesserung unser Lebenssituation beiträgt sondern die Regierung treibt uns weiter ins Chaos. Jeder hört sich gerne reden und will gut ausschauen.
    Von einheitlichen Handeln sind wir leider noch sehr weit entfernt und keiner zeigt Bereitschaft Schritte gemeinsam zu gehen. Frau Merkel hat die Führung schon aus der Hand gelegt und die Parteien fühlen sich dabei bestärkt von Ihren persönlichen Haltungen nicht abzuweichen. Es ist ein Katz und Maus spielen auf kosten der Bürger. Die Pandemie hat tiefe Spuren hinterlassen und die Politik hat in jeglicher Hinsicht zu keiner Verbesserung beigetragen. Man ist gefangen von der Politik und der tödlichen Pandemie. Wir sind Zuschauer und haben als Bürger mehr Beiträge geleistet wie unsere Regierung.

  13. Schulen auf – Schulen zu – eine dritte Option wird gar nicht gesehen

    Wie mittlerweile sicher jeder gemerkt hat, ist der Frust bei Eltern und Lehrern sehr hoch. Wir alle wollen das Gleiche: anständige Bildung und Gesundheitsschutz unserer Kinder. Aber anstatt, dass man mal mutig neue Wege geht, komme ich mir vor wie in einem löchrigen Boot, das man versucht mit Billigpflastern vor dem Kentern zu retten.

    Fassen wir mal zusammen:
    – Kinder brauchen soziale Kontakte, auch körperlicher Art
    – Körperliche Nähe erhöht das Infektionsrisiko
    – Kinder brauchen feste, regelmäßige Lernstrukturen
    – wir halbieren die Klassen, um den Abstand zu vergrößern, allerdings ohne den vorgeschriebenen Mindestabstand von 1,50m zu erreichen
    – Mimik und Hören ist ein elementarer Teil des Spracherwerbs
    – im Sinne des Infektionsschutzes blockieren wir dieses durch Masken
    – Kontakt mit Viren und Bakterien stärken das Immunsystem
    – durch die Masken und Desinfektionsmittel blockieren wir das und machen die Kinder anfällig für gefährliche Pilzinfektionen

    Dazu kommt noch, dass die ohnehin zu hohe CO2 Konzentration in Klassenräumen, welche definitiv nicht gut fürs Lernen ist, hinter Masken noch höher wird.

    Eine ganz schön verzwickte Situation, oder? Ich persönlich kann hier jede Position von Schule auf bis Schule zu verstehen. Dazu kommen natürlich noch die Schwierigkeiten, dass die Wirtschaft lahm liegt, wenn Kinder zu Hause sind.

    Wie wäre es denn mit einem dritten Weg? In der Regel kennen Lehrer ihre Schüler, aber auch die Eltern. Sie wissen schon nach wenigen Wochen wo es läuft, wer Lernschwierigkeiten hat und wo die Schwierigkeiten in der häuslichen Unterstützung liegen. Unendlich viele Eltern haben im letzten Jahr Großartiges geleistet. Vielleicht wird es an der Zeit einmal mutig zu sein und auf Staatsexamina etc zu verzichten und den Schulen das Ruder in die Hand zu geben.

    Wir alle kennen Eltern von denen wir guten Gewissens sagen können “ Ja die haben das drauf“. Und niemand soll da alleine stehen. Natürlich brauchen sie unsere Hilfe, wenn es darum geht, wie man den 10er Übergang oder Lautdifferenzierung erklärt. Aber wir sind ja auch noch da.

    Was würde denn passieren, wenn Menschen, die von den Lehrern als qualifiziert angesehen und unterstützt werden kleine Lerngruppen mit max 5 Kindern unterrichten würden (und deswegen könnten wir trotzdem LZKs in den Schulen durchführen) und wir uns in den Schulen ebenfalls in Kleingruppen um die Fälle kümmern würden, wo es auch vor Corona schon lichterloh gebrannt hat?

    Trauen wir unseren Eltern nach der Leistung im letzten Jahr so wenig zu? Nein, das tun wir nicht.

    Aber das ist wie der Ruf nach Luftfiltern und Plexiglaswänden. Die waren zu teuer. Mittlerweile ist wesentlich mehr. Geld für Schnelltest ausgegeben worden. Ein Luftfilter und eine Plexiglaswand reduziert das Risiko mathematisch mehr, als die Tests ohne die Kinder den oben genannten Risiken dermaßen stark auszusetzen.

    Ich denke es hakt an dem, woran es immer gehakt hat : am Geld. Eltern, die unterrichten müsste man bezahlen und dazu ist niemand bereit, auch wenn das die Situation der Kinder sowohl bildungs- als auch gesundheitstechnisch und emotional massiv verbessern würde.

    • @Lehrer mit Seele: Was würde denn passieren, wenn Menschen, die von den Lehrern als qualifiziert angesehen und unterstützt werden kleine Lerngruppen mit max 5 Kindern unterrichten würden…das scheitert schon an der Bezahlung und an der Bürokratie, ob die Eltern das gratis tun würden?

      Das A&O muss eine sichere Lernumgebung sein. Und da wäre ein simples Testen im Schulhof (anstatt im Klassenzimmer) ein erster Schritt, denn draußen sind die Aerosole etwas weniger gefährlich als drinnen.

    • Schön auf den Punkt gebracht. Alle Seiten betrachtet und eine Idee, die wir heute beim Abendessen diskutiert haben 🙂
      Schön, sie jetzt hier zu lesen.
      Viele Dinge wären auf dem kurzen und unbürokratischen Dienstweg zu lösen, wenn man den Menschen mal was zutrauen würde

  14. Kretschmer aus Sachsen (War da was mit Hotspots?) hat schon wieder Sonderwünsche… man beachte seinen Wunsch bezüglich der Schulen…

    16:39 Uhr „Notbremse“: Kretschmer sieht „erheblichen Gesprächsbedarf“ Der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) hat „erheblichen Gesprächsbedarf“ zur geplanten Änderung des Infektionsschutzgesetzes angemeldet. Es gebe eine Reihe von Punkten, die geändert werden müssten, sagte Kretschmer der „Welt“. „Dazu gehören eine Ergänzung des Inzidenzwertes um einen Faktor, der die Bettenauslastung beschreibt, eine Eingriffsschwelle für die Ausgangssperre erst ab einer Inzidenz von 200, weitere Ausnahmen für den Einzelhandel, damit die Angelegenheiten des täglichen Bedarfs auch im Falle eines Brücken-Lockdowns weiterhin ermöglicht werden, sowie insbesondere ein Verzicht des Bundes für Regelungen im Schulbereich“, sagte Kretschmer. „Außerdem muss das Gesetz zeitlich befristet werden, das heißt, es muss automatisch auslaufen.“

    https://www.tagesschau.de/newsticker/liveblog-coronavirus-sonntag-233.html#Notbremse-Kretschmer-sieht-erheblichen-Gespraechsbedarf

    Menschenskind, wir können nicht mehr debattieren. Und was sollen unsere Intensivmediziner mit einem „Faktor, der die Bettenauslastung beschreibt“??? Einfach mal hinhören und hinsehen, was die Ärzte täglich erzählen und beschreiben? Uns kocht das Wasser im Hintern! Hier bei uns in Thüringen sind die ITS voll!

    • Also zusammengefasst: Alles, was in dem Gesetz stehen soll, will ich nicht! Wie kann man nur so ignorant sein??
      PS: Einzelne Landkreise in Sachsen gehen derzeit stramm auf 300 zu…

    • „Dazu gehören eine Ergänzung des Inzidenzwertes um einen Faktor, der die Bettenauslastung beschreibt“

      Der hat es nicht kapiert!

      A: Wenn die Betten ausgelastet sind, ist es VIEL zu spät!

      B: Wie kann man ernsthaft auf die Idee kommen, die Betten voll auslasten zu wollen? Das bedeutet ja, dass man sehenden Auges hinnimmt, dass viele Menschen schwer erkranken. Von denen, die ein ITS-Bett brauchen, haben sehr viele schwerste Folgeschäden und viele überleben es auch nicht. Es kann doch nicht das Ziel sein, die Anzahl derer, die dieses Schicksal erleiden, nach oben zu treiben. Da gibt es nur ein Ziel… das heisst NULL!

      • Auch die Bettenauslastung ist in Sachsen nicht mehr in Bezug auf die Schulöffnungen relevant. Es ist einfach nur traurig.
        Gsd. ist wenigstens die Schulpflicht ausgesetzt.

  15. Natürlich nicht!Empfohlen ist 50!Abgesehen davon,wie soll man Kindern plausibel erklären,dass alles schließt,sie aber weiter zur Schule müssen?Das ist doch völlig absurd!Wieder mal werdendie Kinder,Eltern und Lehrer geopfert,damit ansonsten die Gesetzesänderung durchgeht.Unglaublich.I

  16. Mehr als endlos rumlabern und Scheinhandlungen offerieren, die sowohl Menschenleben kosten, als auch die Wirtschaft (den Mittelstand trifft es am Härtesten) in den Ruin treiben, können diese …. nicht. Schweden ist da doch wenigstens ehrlicher. Was soll dabei rumkommen, außer weiter , so wie Laschet, auf gutes Wetter zu hoffen?
    Lockdown jetzt und zwar konsequent!!! Da gibt es nichts mehr zu diskutieren, Schule ist keine Parallelwelt ohne Infektionsgeschehen.
    Dieses ganze Gehampel nehme ich nur noch als Selbstdarstellungzwang zum Zwecke des politischen Selbsterhalts wahr. Einfach nur albern und zum Fremdschämen.

  17. Risikogruppen für schwere Verläufe gemäß RKI:
    Schwere Verläufe können auch bei Personen ohne bekannte Vorerkrankung und bei jüngeren Patienten auftreten. Bei folgenden Personengruppen werden schwere Krankheitsverläufe häufiger beobachtet:
    – ältere Personen (mit stetig steigendem Risiko für einen schweren Verlauf ab etwa 50 – 60 Jahren…)
    – männliches Geschlecht
    – Raucher
    -adipöse (BMI größer 30) und stark adipöse Menschen (BMI größer 35)
    und dann werden einige Vorerkrankungen aufgelistet wie Buthochdruck, Diabetes mellitus , Immunerkrankungen etc..

    All diese oben genannten Menschen können Schüler(innen), Eltern, Lehrer(innen), Großeltern sein. Die haben kein Attest in der Tasche, das dazu berechtigt, sich selbst oder ihre Kinder aus den Schulen herauszuhalten.

    Schützt diese Menschen! Schützt die Kinder vor PIMS! Schützt die Menschen vor Long-Covid! Schützt die Menschen vor schweren Verläufen, die für jeden Zweiten bis Dritten den Tod bedeuten! Schützt das Gesundheitssysstem, sodass nicht Menschen mit oder ohne Covid-19 ihre intensivmedizinische Behandlung nicht mehr oder nur noch suboptimal bekommen können! Schützt die Menschen vor Ansteckung … je mehr Infektionsfälle, desto mehr Intensivfälle! Schützt das intensivmedizinische Personal, das stetig unter der Belastung der Wellen zusammenschrumpft!

    Wenn wirklich nur diese Grenze von 200 beschlussfähig sein sollte, ermöglicht die Aussetzung der Präsenzpflicht in dieser Pandemie auch unterhalb der Inzidenz von 200! Ermöglicht uns diese Option!
    Auch für die Beteiligten an Abschlussklassen! Der Schutz der Risikogruppen sollte ein selbstverständliches Anliegen ALLER sein. Es sind nicht mehr nur die Betagten und Vorerkrankten, um die man sich sorgen muss!

    Auch die Präsenzpflicht wird in den Bundesländern nicht einheitlich gehalten! JETZT gibt es die Möglichkeit zum Nachjustieren!

  18. 200 für die Schulen – und die Länder doch frei entscheiden lassen, was dann – ’situationsangepasst‘ passiert – Ich hatte gehofft, der Bund spricht jetzt endlich ein Machtwort, aber das ist einfach nur noch feige, wenn man für alles andere eine Inzidenz von 100 und strenge Einschränkungen erwägt. – Beim Ausgangsverbot im Märkischen Kreis wurden gerade Einzelpersonen bestraft, die sich kurz nach 21 Uhr eine Pizza holen oder wegen ‚Hüttenkoller‘ an der Landstraße langlaufen wollten (ganz alleine), aber die Schulen müssen munter weiter machen … unfassbar absurd!

  19. Ich sehe langsam keine andere Möglichkeit mehr, als sich krankzumelden, wenn wir ungeimpft bei Inzidenzen jenseits der 100 in die Schulen gezwungen werden. Ich ertrage das auch psychisch einfach nicht mehr.

    • Ich hatte kein schönes Wochenende. Leichte, aber stetige Angst, kaum den Kopf frei bekommen, körperliche Beschwerden, permanent ausgelaugt, 1000% demotiviert, fühle mich fast schon missbraucht durch meine „Vorgesetzten“, allein gelassen von einer zahnlosen Gewerkschaft, unter Druck gesetzt von einem Haufen Asozialer (Politiker, die in ihrer Blase Leben, oder Eltern, die sich/ihre Kinder nicht ertragen und Öffnungen fordern). Auch Alleinlebende sind fertig von den letzten Monaten. Einsamkeit ist da ein grundlegendes Problem, aber soziale Kontakte in der Schule sind eine schallende Ohrfeige, wenn jemand sowas argumentiert.

      Die Schulen gehören zu. Punkt. Ja, dann werden andere als ich leiden, aber die große Masse verliert in jedem Fall, weil die unfähigste Regierung der Nachkriegszeit ihre Inkompetenz durch Aktionismus zu vertuschen versucht.

      Wir hatten schon vor der Pandemie Lehrermangel. Ich habe mich die letzten Wochen damit abgefunden, dass sich meine Rente wohl halbiert, wenn ich jetzt kündige. Aber ich würde meine Pension/Rente auch gerne noch erleben. So ein Arbeitgeber in der freien Wirtschaft kann angezeigt und verklagt werden. Was für eine Farce. Und am Ende kommen die Minister der Länder an, der Bund solle bloß die Finger von den Schulen lassen. Was vorher noch eine Hoffnung war, sieht jetzt nach purem Machtgerangel aus.

      Worum geht es überhaupt noch????? Nicht ein vorgestellter Plan hätte ernste Senkungen der Zahlen zur Folge. Eigentlich leben wir in einer säkularisierten Gesellschaft, die durch Wissenschaft vorankommt. Die letzten Monate haben gezeigt, dass das „Christlich“ in der CDU genau das bedeutet: rückwärts gewandt, Hoheit im Blick vor allem, fehlt nur noch den Scheiterhaufen wieder einzuführen – aber sollte Letzteres für Politiker gelten, wäre ich sicher dabei.

      Sehr langer Rede kurzer Sinn: heute krankgemeldet. Ich kann nicht mehr… und ich bin nicht mal so wichtig wie ein Pfleger, Arzt oder Erzieher, weil Schüler ab X Jahren i.d.R. daheim beschulbar sein sollten. Es ist doch so lächerlich, da NICHTS dagegen spricht seine sozialen Kontakte nach der Schule / Arbeit zu pflegen. Nach einem Jahr sollte jeder die Regeln verstanden haben….

      Es ist ein Graus. Und ich hoffe auf ein sehr böses Ende für die Verantwortlichen!

      • Gute Besserung!
        Sie reagieren sehr gesund auf eine ungesunde Arbeitswelt. Entschuldigen Sie sich nicht und rechtfertigen Sie sich nicht. Ich hatte als Ingenieur einen Burnout, fiel monatelang aus und keiner hat mir das je zum Vorwurf gemacht. Ich verdiene heute wieder mehr als genug. Nur bei Lehrern gelten psychologische Diagnosen immer noch als Stigma. Das ist rückständig und überholt.
        In meinem Bereich hat jeder dritte Mitarbeiter einmal im Leben ein Burnout. Wenn Sie ein Burnout haben, stehen Sie dazu. Lehrer haben seit 2020 die Arschkarte und der Körper reagiert. Sie sind doch keine Maschinen.

  20. Ab 200 erst die Schulen schließen zu wollen, ist sprichwörtlich fatal. Aber ich vermute, dass selbst die 200er Grenze wieder verschoben werden wird.

    Hier in RLP galt ja eigentlich, dass ab 100 auf Distanzunterricht gegegangen werden sollte. Und nun? Mainz ist seit Wochen über 100 und dennoch sind die Schulen mit Präsenzpflicht auf! Das ist Wahnsinn und bedeutet offene Durchseuchung.

    Auch Shoppingtouren sind in Mainz noch möglich. Vor den Geschäften steht, man solle anrufen, um sich anzumelden. Fakt ist: keiner ruft an, man geht einfach in die Läden. Kontaktsport ist weiterhin möglich, sofern die Mannschaften in einer etwas höheren Liga spielen. Getestet wird nur einmal pro Woche mit Antigentest. So werden wir das Ganze niemals in den Griff bekommen.

    Und überhaupt ist das Testkonzept von Hubig für Schulen in RLP eine Farce, die vermutlich eher zur Verbreitung von B 1.1.7 beitragen wird als zur Verhinderung.

    Die Intensivstationen sind voll – die deutsche Politik scheint es nicht mehr zu jucken.

    • @S.

      Nein, die 200 sind genial.

      Seien wir ehrlich – Durchseuchung ist das Ziel.

      Wir haben heute die 3 Millionen-Schallmauer in Deutschland geknackt. Da geht dich bestimmt noch (viel) mehr.

      Damit ist auch klar, dass es die Verbreitung – nicht die Vermeidung, Reduzierung – sämtlicher Mutanten das Ziel ist.

      Wir können uns nur selber schützen – den KuMis bedeuten wir – egal, ob als EuE, LuL, Eltern, Kinder, Bürger, Menschen – doch rein gar nichts.

      Es reicht bei den Wahlen doch aus, wenn jeder sich selber wählt.

      Ich verstehe allmählich nicht mehr, wieso nach so langer Zeit immer noch gehofft oder gar erwartet wird, dass sich jemand von der Obrigkeit, den gewählten Zuständigen um uns kümmert.

      Wir sind doch mindestens ebenso lernresistent und realitätsfremd wie unsere Regierung.

      Lasst euch krankschreiben. Punkt.
      Legaler Weg – einen anderen gibt es nicht.
      Sorgt selbst für euch – und damit für andere.

      Oder geht hin, setzt die Masken ab und helft so bei der Durchseuchung.

      Wir – und auch ich – machen doch seit zig Jahren jeden Sch..ß mit, den sich die ministeriösen Wesen ausdenken. Egal, was da kommt, wir – als moderne Leibeigene – erfüllen einfach alles. Bis wir kaputt gehen.

      Um diesen Schwachsinn tatsächlich zu unterbrechen, muss Einigkeit herrschen – davon sind wir deutlich entfernter als von Mars oder Venus oder was weiß ich.

      32 Knalltüten sind nicht zur Einigung bereit.

      Eltern und Lehrkräfte und Erzieher auch nicht. Dabei hätten wir eine (legale) und quantitative Macht.

      Doch so lange wie hüben und drüben nur die eigenen (kurzfristigen) Ziele eine Rolle spielen, wird gar nichts Sinnvolles gegen Corona geschehen.

      Mir scheint das Virus wie ein Weckruf, den niemand hört.

      Aus der Vergangenheit lernen, aus Fehlern (eigenen und anderen) lernen, ist nicht hip. Jeder will und muss seine Fehler selber machen. Da bleiben dann viele auf der Strecke.

      Und dieses „Ich will das so“ stampf, kreischt die kleine Husarin, „Ich will das anders“ stampf und brüllt….. ein kleiner Prinz….. „250“, korrigiert ein kleiner Besserwisser, … kennen wir doch alle nur zu gut aus unseren Arbeitsfeldern KiTa und Schule.

      Der Haufen da oben ist ein Abbild unserer dummen, egoistischen Gesellschaft….. oder sind die Schüler ein Abbild….. Das mag jeder für sich entscheiden.

      Bin etwas abgeschwiffen (jibbet nicht, weiß ich).

      Bleibt gesund und sucht einen gangbaren Weg, der dazu beiträgt – Öffnung bis 200 oder mehr ist nicht gangbar, das ist Selbstzer……. .

  21. @Lehrer mit Seele: Was würde denn passieren, wenn Menschen, die von den Lehrern als qualifiziert angesehen und unterstützt werden kleine Lerngruppen mit max 5 Kindern unterrichten würden…das scheitert schon an der Bezahlung und an der Bürokratie, ob die Eltern das gratis tun würden?

    Das A&O muss eine sichere Lernumgebung sein. Und da wäre ein simples Testen im Schulhof (anstatt im Klassenzimmer) ein erster Schritt, denn draußen sind die Aerosole etwas weniger gefährlich als drinnen.

    • @Elly

      … nur leider passen die derzeitigen Außentemperaturen (< 15° C) zu Unterrichtsbeginn 08:00 Uhr NICHT zu den vorausgesetzten Temperaturen für die Anwendung der Testkits (15° – 30° C), um ein aussagekräftiges und valides Testergebnis zu erhalten!

      Dann kann man sich das Ganze auch gleich sparen.

      • @Wunder SAM

        So kommen wir dem Durchseuchungsziel aber schneller näher – Fenster zu, Masken runter, Test wiederholen.

        • …. stimme Ihnen zu.
          Nur was sagen Testergebnisse aus, die fernab der Temperaturvorgaben zur Testdurchführung erstellt worden sind?
          … rausgeschmissenes Steuergeld

          2 Mio. Testkits PRO Woche, allein für Niedersachsen bei ca. 4,- € pro Stück – als Großabnehmer -, macht 8 Mio. € / Woche als Kosten für die Testkits!

          Was kostet eine moblie Luftfilteranlage, die nützlicher ist und kein Einwegprodukt?
          Da hätten doch locker 800 Stück Luftfilter pro Woche angeschafft werden können?

          • Stimmt! Das habe ich nicht bedacht mit der Temperatur. Also: einen Extraraum zur Verfügung stellen. VOR Schulbeginn. Oder die Präsenz einfach aussetzen, in RLP jedoch nicht vorgesehen.

  22. In wenigen Monaten gibt es Covid-19 nur noch unter Kindern und wenigen anderen Ungeimpften.

    Um dann eine Inzidenz von 200 zu erreichen, müsste sie bei Kindern zehn mal höher sein.

  23. 200 ist viel zu hoch angesetzt und 2 x die woche zu testen ist unausreichend. es ist wirklich traurig, dass die politiker nicht mal richtig hart durchgreifen und sich die pandemie weiter in die länge zieht.

    seit februar gab es hier kein wechselunterricht, wenn es möglich war, wurden die klassen geteilt, wo der unterricht nur einigermaßen geführt werden konntr, weil der lehrer sich um eine klasse in zwei räumen kümmern musste. wir waren bereits 3 x in quarantäne. tests gab es bis dato bei uns nicht. morgen beginnt die schule wieder. falls bei einer inzidenz von über 100 kein präsensunterricht stattfindet, bin ich am überlegen, ob mein sohn daheim bleiben soll. für einzelne schüler daheim gibt es kein onlineunterricht, deshalb war meiner in der schule, weil er evtl. wichtig infos verpassen könnte, die auf den arbeitsblättern nicht mitgeteilt werden.
    ein lehrer teilte meinem sohn mit, dass erst ab 19. april die kurse geteilt werden, dann wohl für alle kurse.
    leider hat unsere schule mit über 1700 schülern nicht die kapazität, wechselunterricht anzubieten und solangw sie nicht onlineunterrichten können, wird nur präsens angeboten.

    ich fühle mich in einem zwiespalt und habe das gefühl, dass nicht genug für unsere kinder gemacht wird.

    nächste woche werde ich wohl eine entscheidung treffen, ob mein sohn daheim bleiben wird.

    ich wünsche eine gute und gesunde zeit.

  24. Liebe Kinder, Schüler, Eltern, Lehrer, liebe verblödete Kultusmister*innen!

    Die Inzidenzwert-Zahlen-Diskussion ist eine typische Diskussion zwischen Interessens-Lobbyisten-Experten-Leuten. Das hat nichts mehr mit den grundelenden Problemen zu tuen, die „COVID-Krise“ aufzeigt hat.

    Unser Problem ist nicht COVID, unser Problem ist, wie wir damit umgehen!

    NO COVID, knallharter Shutdown, konsequent für ein paar Wochen, Impfpflicht!

  25. Herr Kretzschmer und Piewarz sind untragbar!
    Erst, wenn 1300 Intensivbetten belegt sind, handeln, ohne Blick auf hohe Inzidenzen?
    Seit wann ist eine IST ein erstrebenswerter Kur- oder Urlaubsort? Es klingt ja so, als würde man sich da anstellen, um den “ begehrten“ Platz endlich „gebucht“ zu haben…Einfach nur menschenverachtend, ohne jeglichen Respekt vor den Menschen, die dort liegen müssen.
    CDU…Beide sollten sich mal mit dem “ C“ befassen…

  26. Distanzunterricht also bald dann erst ab 200+? Wechselunterricht inkl. Präsenz- und Testpflicht bis 199,99? WOAH!

    Sowas diskutiert die Obrigkeit nun ernsthaft und öffentlich? WOAH!

    Für wie dämlich wird der Pöbel eigentlich gehalten?

  27. !!!!!!
    Aerosol-Forscher WARNEN mit offenem Brief an Merkel!
    !!!!!!

    https://www.zdf.de/nachrichten/politik/corona-aerosol-forscher-ansteckungen-brief-merkel-100.html
    http://docs.dpaq.de/17532-offener_brief_aerosolwissenschaftler.pdf

    Die Gefahr der Corona-Ansteckung HAUPTSÄCHLICH IN INNENRÄUMEN = SCHULEN!

    – Ansteckung in Innenräumen auch dann, wenn eine infektiöse Person vorher im Raum war –
    In Innenräumen finde auch dann eine Ansteckung statt, wenn man sich nicht direkt mit jemandem trifft, sich aber ein Infektiöser vorher in einem schlecht belüfteten Raum aufgehalten hat, warnen sie.

    • Die Intensivmediziner warnen, die Pfleger verlassen in Scharen den Beruf, die Aerosolforscher warnen, was muss noch passieren? Die Politiker wissen, dass die betroffenen Berufsgruppen durch Arbeitsethos und Selbstausbeutung die dritte Welle bekämpfen werden. Aber selbst bei mir, CSU Wähler seit Jahrzehnten wird die Sehnsucht nach einer No Covid Partei immer größer.

  28. Schulen sollen ab 200 und Einzelhandel ab 100 schließen? Das ist Verrat an die Familien, die jetzt auf den hoffentlich letzten Zügen der Pandemie geopfert werden sollen und Verrat an den Einzelhandel. Wie bitteschön sollen die Zahlen unter eine Inzidenz von 100 kommen, wenn die Schulen erst ab 200 schließen??? Und was bitteschön hilft eine Art Herdenimmunität durch Impfen, wenn man in den Schulen alle Ungeimpfte zusammenkommen lässt. Die Phrase Viren werden in die Schule hereingetragen stimmt dann irgendwann wirklich nicht mehr. Neue Mutationen könnten dadurch vielmehr in den Schulen gezüchtet und hinausgetragen werden. Das Einzigste, was Anlass zu einem politischen Umdenken geben könnte, ist die Situation auf den Intensivstationen. Wenn dort tatsächlich eher die Jüngeren liegen, dann sind das die mit mehr Ausdauer. Das heißt, die Betten, die dann erst mal besetzt sind, bleiben auch eine Weile besetzt und werden nicht durch das Ableben einer Ü-80 Verstorbenen so schnell wieder frei. Die Situation unterscheidet sich dann von der ersten Welle. Aber es wäre natürlich unterste Schublade, wenn erst diese Erkenntnis handeln führen würde.

  29. Herr Tonne in NS bietet nach Ostern neben einem „Mehr an Sicherheit“ und SuS nutzen „Homeoffice“. (…Da wird NRW Yvonnsche sicher bald noch euphorischer nachlegen.)

    Für NS: „Die Tests kommen noch hinzu, ohne etwas zu ersetzen. Es gibt damit ein Mehr an Sicherheit.“

    „Die Kombination aus inzidenzbasierten Öffnungen, Testen und hohen Hygienestandards erscheint in der aktuellen Lage sehr angemessen. Daher ist Stand heute kein weiterer Änderungsbedarf erkennbar. Ich werbe dafür, diesen Weg vorerst weiter zu beschreiten und damit auf Verlässlichkeit zu setzen.“

    „… um das Infektionsgeschehen insgesamt weiter einzudämmen, sollte allerdings nicht zuerst an mehr Einschränkungen bei Kitas und Schulen gedacht werden. Die Kinder und Jugendlichen leisten bereits während der gesamten Pandemie, zuletzt seit der Vorweihnachtszeit, einen erheblichen Beitrag zur Kontaktreduzierung. Deren „Homeoffice-Quote“ dürfte weitaus höher als diejenige der Erwachsenen sein.“

    https://www.mk.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/presseinformationen/regelungen-fur-kitas-und-schulen-nach-den-osterferien-199302.html

    • Schön, dass die Kinder samt Familie während der gesamten Pandemie einen erheblichen Beitrag zur Kontaktreduzierung beigetragen haben. Und zum Dank dürfen sie sich jetzt auch noch mit dem Virus infizieren.

    • @gehtsnocht

      Warnung der Aerosolforscher mit offenem Brief an Merkel:
      „Ansteckung in Innenräumen auch dann, wenn eine infektiöse Person vorher im Raum war“

      … und Tonne verfügt in seinen Hygienehinweisen vom 17.02.2021 für Abschlussprüfungen:
      * am Platz darf der Mund-Nasen-Schutz (Gewebelappen – noch nicht einemal FFP2!) ABGENOMMEN werden, für die Zeit der Prüfung! –

      … Da hilft auch Tonnes Testpflicht 2 x die Woche (Mo/Mi) nicht, wenn zur Abiturprüfung Di, Do und Fr die SuS und LuL UNGETESTET über 6 Stunden in einem Raum sitzen!
      – und getestet wird ja nur, wenn die Tests vorhanden sind und vom Logistiker ausgeliefert werden konnten!

      JOOOOOOOOOHHHHHHHHHH,
      WIR schreiben ab nächster Woche Abshlussprüfungen in Räumen OHNE Luftfilter und OHNE FFP2-Masken-Pflicht! 🙁

      Unter dem Hintergrund des OFFENEN BRIEFES der Aerosolforscher vom 11.04.2021 an Merkel sind die Vorgaben von Tonne für Niedersachsen:

      * mittlerweile VORSÄTZLICHE, fahrlässige FÜRSORGEPFLICHTSVERLETZUNG in Kombination mit potentieller KÖRPERVERLETZUNG!

      • Die geschriebene Abschlussprüfung 2020/21 ist das einzige Ziel aller KM.

        Wenn wir uns ein Ziel setzen, wollen wir es am liebsten sofort erreichen. Wir wollen keine Herausforderungen, keine Schwierigkeiten und wir wollen uns auch nicht entwickeln.

  30. Karl Lauterbach auf twitter: In der USA haben Kinder und Jugendliche durch Öffnungen der Schulen ein Elternteil verloren. Unsere Regierung ist nicht lernfähig um es bei uns in Deutschland einen anderen Weg einzuschlagen. Jeglicher gesunde Menschenverstand wird in der Krise nicht eingesetzt. Was ist ein Menschenleben noch Wert. Wie geht die Politik mit Ihren Mitmenschen um und Ihren Wählern. Frau Merkel hat die Zügel nicht in der Hand und Ihre Mannschaft.

  31. Als Erzieherin in BW bewerte ich die Entwicklung wie folgt:

    Der Entwurf der Bundesregierung sieht vor, dass bei Inzidenzen von 100-200 in Kitas und Schulen nur Notgruppen mit max. 20% Besetzung stattfinden dürfen. Es sei denn, die Beteiligten legen wenigstens 2x pro Woche oder jeweils einen einzelnen max. 36h alten, qualifizierten (!) negativen Test vor (§ 28b Abs.1 Nr.4 InfSchG-Entwurf). Über Inzidenz 200 ist der Laden immer zu. Strengere Regeln als im Bundesgesetz vorgesehen dürften die Länder auch weiterhin erlassen (vgl. § 28b Abs.3 InfSchG-Entwurf).

    https://bit.ly/2Qi1Vnz

    In BW gibt es für Kitas demgegenüber aktuell weder eine generelle Obergrenze für den Inzidenzwert, noch überhaupt Testmöglichkeiten für Kinder, noch zwingende Notgruppenregelungen, wenn keine qualifizierten Tests stattfinden. Der aktuelle Plan der Landesregierung sieht immerhin vor, dass Kinder freiwillig getestet werden können, aber natürlich erst, sobald die Tests durch die Kommunen beschafft worden sind (https://bit.ly/2PZeap3).

    Tatsächlich sind also hier im Kreis trotz Inzidenz von 150 (seit mehr als 3 Tagen) alle Kitas auf, volle Gruppenstärke, voller Kontakt. Nur FFP2, Handdesinfektion und Lüften stehen zwischen uns und einer möglichen Infektion. Obwohl die Bevölkerung hier immer weniger von den Schutzmaßnahmen hält.

    Zudem: Richtige Testmöglichkeiten für uns EuE gibts schon seit Ostern nicht mehr. Letzte Woche gab es nur einen windigen Selbsttest von Amazon, den uns ein Bauhof-Mitarbeiter vorbei gebracht hat.

    Und: Meine Kommune zögert besonders mit den Tests für die Kinder, weil die Finanzierung der (nicht einmal besonders qualifizierten) Tests für die Kinder noch gar nicht feststehe und der Markt ja ohnehin leergefegt sei.

    Achja: Mein Träger hat mir nun zum Dank für meine bisherige Loyalität nun sogar verboten, einen der wahrlich nur extrem seltenen Impftermine wahrzunehmen, weil der in der Arbeitszeit liegen würde (soll er mal sehen, § 616 BGB…).

    Fazit: Der Entwurf geht natürlich offensichtlich nicht weit genug und die Schwellenwerte liegen viel zu hoch. Erstaunlicherweise wäre das neue Bundesgesetz dennoch eine erhebliche Verbesserung für die Gesundheit der EuE, der Kita-Kinder und der Familien in BW. Soviel zum angeblichen Willen des Herrn Kretschmann und der Grünen, für möglichst viel Schutz sorgen zu wollen. Das sind doch alles nur warme Worte und heiße Luft 🙁

  32. @Tina+2

    Ich gestehen, ich habe die Petition nicht gelesen, ABER „Keine 200-Inzidenz…“ hat mich davon abgehalten.

    Lieber 300 oder 400?

    Bitte sehr viel genauer definieren, dann bin ich u.U. dabei.

    Ab Inzidenz 50 sofort alles schließen. Das wäre gut.

    Sonst unterschreiben noch alle KuMis und MiPräs, weil sie dann sagen können: „Guck mal an, die wollen erst ab 200 (oder 300….) – bin ich dabei.“ Und damit haben engagierte, verantwortungsvolle Mensch dann eine Karte bekommen, die die Schwurbelbande nur zu gerne abgibt.

    Den „sofortigen harten LockDown“ unterschreibe ich sofort.

  33. Robert Habeck hat ebenfalls Kritik an der 200 er Grenze geäußert. Das sei zu spät für die Schulen. Vielleicht tun sich noch mehr Stimmen auf? Das scheint noch ein Stück Arbeit zu sein bis zur Zustimmung. Und es ist schon nach Zwölf!

  34. Ja, es geht leider offensichtlich um die (kontrollierte) Durchseuchung. Kinder können noch nicht geimpft werden. Mein Idee ist, dass die Eltern vorrangig geimpft werden.

  35. Debatte um neue Notbremse für Schulen: Reicht ein Grenzwert von 200?

    Darf es wie an der Metzgertheke auch „ein wenig mehr“ sein?

    35, 50, 100, 200 … Bei regionalen Inzidenzen über 100 die Schulen zu Präsenz zu verpflichten ist dann mehr Vorsatz als fahrlässiges Handeln. Da hilft auch nicht eine entschuldigende Rechtfertigung „wir testen doch“.

    Und ich habe immer noch nicht verstanden, weshalb im Handel ab 100 alles beschränkt wird und die Werte bei Schulen für Präsenz ohne Mindestabstand immer höher gesetzt werden. Auch die Zahl der max. Personen je Quadratmeter Raumgröße wird an Schulen nicht angewendet, wobei doch gerade in Innenräumen die Ansteckung durch Aerosole so gefährlich ist.

    Und Laschet predigt härtere Maßnahmen wo fast alle NRW Städte die Notbremse mit zulässigen Ausnahmen der Regel umgehen. Das ist also sein maßvoll abgestufter Plan.

  36. So lange die Betriebe munter weiter Speise-Eis, Reifen oder Spielzeug produzieren Ohne einen einzigen Tag im letzten Jahr schließen zu müssen, dann können auch die Schulen mit guten Hygienekonzepten offen bleiben. Jugendliche und Kinder treffen sich so oder so außerhalb der Schule in Gruppen! So werden sie in der Schule wenigstens getestet.
    Und die Lehrer können sich impfen lassen!

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