Macron fällt als Vorbild für die deutschen Kultusminister aus: Frankreich muss seine Schulen jetzt doch schließen

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PARIS. Die Schulen offen halten und mit regionalen Maßnahmen gegen Corona angehen – das war das Dogma von Frankreichs Präsident. Davon hat sich Macron nun verabschiedet. Das dürfte Konsequenzen für die Debatte auch in Deutschland haben: Frankreich fällt als Vorbild für diejenigen, die Kitas und Schulen möglichst unabhängig von Inzidenzwerten offenhalten wollen, aus.

„Wir können uns gratulieren“: Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron. Foto: Alexandros Michailidis / Shutterstock

Frankreich verhängt im Kampf gegen Corona landesweit harte Beschränkungen für vier Wochen und schließt vorübergehend auch die Schulen. Dies kündigte Präsident Emmanuel Macron in einer Fernsehansprache an. Macron sprach von einem «Wettlauf gegen die Zeit». Von Ostersamstag an müssen im ganzen Land nicht lebensnotwendige Läden geschlossen bleiben. Außerdem gibt es strenge Bewegungseinschränkungen. Erstmals im laufenden Schuljahr bleiben auch die Schulen zu. Der Präsident hatte immer wieder betont, dies solange wie möglich verhindern zu wollen.

Im ganzen Land sollen nach den Osterwochenende nun die Schulen einheitlich für drei Wochen geschlossen sein. Zunächst gibt es eine Woche lang Distanzunterricht, gefolgt von zwei Wochen Frühlingsferien für alle. Bislang waren in den Regionen unterschiedliche Regelungen geplant. Im gesamten Land gelten vom Wochenende an auch Bewegungseinschränkungen – so dürfen sich die Menschen etwa für Spaziergänge oder Sport nicht weiter als zehn Kilometer von ihrer Wohnung fortbewegen. Unternehmen sollen künftig nun noch mehr auf Home Office setzen.

«Das Virus zirkuliert in den Schulen, aber es zirkuliert dort nicht stärker als anderswo»

Macron sagte, man könne bei jeder Etappe der Epidemie sagen, dass Fehler begangen worden seien. «All das ist wahr. Aber ich weiß eine Sache: Wir haben durchgehalten, wir haben gelernt, und wir haben uns jedes Mal verbessert.» Und: «Wir können uns gratulieren, dass wir einer der wenigen Staaten weltweit waren, der die Schulen ab September offen gehalten hat», sagte Macron. Das Land habe eine «Verpflichtung gegenüber der Jugend», niemand könne wissen «was die langfristigen Folgen andauernder Schulschließungen» sein werden. «Das Virus zirkuliert in den Schulen, aber es zirkuliert dort nicht stärker als anderswo», meinte Macron – die französische Variante des Lamentos der deutschen Kultusminister, Schulen seien keine Treiber der Pandemie.

Die Schulen waren in Frankreich bisher nur während des ersten strengen Lockdowns im vergangenen Frühjahr geschlossen gewesen. Frankreich galt deshalb für diejenigen in Deutschland, die Präsenzunterricht in der Pandemie unbedingt befürworten, bislang als Vorbild.

Noch in der vergangenen Woche kommentierte die „Süddeutsche“ (unter der Überschrift „Da kann man was lernen“) mit Blick zunächst auf Deutschland: „Doch den zweiten Lockdown im Winter konnten alle Bekenntnisse nicht verhindern. Und weil die Zahlen wieder steigen, steht auch der aktuelle, zaghafte Öffnungskurs schon wieder infrage, in manchen Kreisen in NRW etwa kehren die Klassen schon wieder in den Distanzunterricht zurück. Wir wollen ja den Präsenzunterricht, heißt es, aber bei den Zahlen geht es eben nicht anders. Wer nach Frankreich (…) blickt, sieht: Doch, es geht.“ Es geht offenbar nicht.

Denn der Preis ist erkennbar hoch. Die Corona-Situation im Land hat sich in den vergangenen Wochen noch einmal deutlich verschärft. Vor allem Krankenhäuser im Großraum Paris schlagen massiv Alarm, weil die Intensivstationen überfüllt sind. Die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche lag landesweit zuletzt bei gut 375. Deutschland hatte Frankreich vergangene Woche als Hochinzidenzgebiet eingestuft und die Einreisebestimmungen verschärft. In dem Land mit rund 67 Millionen Einwohnern starben bisher über 95.000 erkrankte Menschen. Zum Vergleich: Deutschland verzeichnet (bei 83 Millionen Einwohnern) rund 76.000 Corona-Tote.

Eine katastrophale Bilanz: Frankreich hat damit aktuell gemessen an der Einwohnerzahl mehr Corona-Todesopfer zu beklagen als Schweden und nur etwas weniger als Brasilien, Länder also, die in der Pandemie keine Lockdowns und vergleichsweise milde Beschränkungen verhängt haben.

Die Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo hatte kurz vor der Ansprache des Präsidenten Schulschließungen gefordert

Besonders Kinder und Jugendliche stecken sich schnell an. Die Zahl der wegen Infektionsfällen geschlossenen Schulklassen in Paris hat sich einem Bericht der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ zufolge von Sonntagabend (246) bis Dienstagabend fast verdreifacht (722). Neun weiterführende Schulen in der Hauptstadt mussten wegen Clustern komplett geschlossen werden. Zuletzt waren die offenen Schulen politisch heftig umstritten: Die Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo hatte kurz vor der Ansprache des Präsidenten Schulschließungen gefordert. Bereits Ende Januar hatten Zehntausende Lehrer und Schulkrankenschwestern in Frankreich für einen Tag gestreikt, um auf ihre schlechten Arbeitsbedingungen und den mangelnden Hygieneschutz in der Pandemie aufmerksam zu machen.

Auch außerhalb von Paris geht die Zahl der Infektionen in den Schulen rapide nach oben: In der Woche bis vergangenen Freitag haben sich nach Regierungsangaben mehr als 21.000 Schüler angesteckt, etwa 15.000 waren es in der Woche zuvor, wie der „Weser Kurier“ berichtet. Dem Bericht zufolge gilt das Gymnasium Eugène-Delacroix im Pariser Vorort Drancy mittlerweile in Frankreich als trauriges Symbol dafür, was passieren kann, wenn die Schulen trotz hohen Infektionsgeschehens offen bleiben – und das Coronavirus ungebremst unter den Schülern grassiert und in die Familien getragen wird. Seit Beginn der Pandemie seien bereits 20 Elternteile von Schülern der Schule gestorben, so schrieb das Kollegium in  einem offenen Brief an Macron vergangene Woche. News4teachers / mit Material der dpa

Kurz: Höchste Ansteckungszahlen unter Kindern und Jugendlichen – auch in Schulen

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47 KOMMENTARE

  1. „Bereits Ende Januar hatten Zehntausende Lehrer und Schulkrankenschwestern in Frankreich für einen Tag gestreikt, um auf ihre schlechten Arbeitsbedingungen und den mangelnden Hygieneschutz in der Pandemie aufmerksam zu machen.

    Nach Medienberichten ist das Gymnasium Eugène-Delacroix im Pariser Vorort Drancy zum traurigen Symbol dafür geworden, was passieren kann, wenn die Schulen trotz Corona offen bleiben – und das Coronavirus ungebremst unter den Schülern grassiere und in die Familien getragen werde. Schon 20 Elternteile seien seit Beginn der Pandemie gestorben, schrieben die Lehrer der Schule in einem offenen Brief an Macron vergangene Woche.“

    Ende Januar (Streik) – vergangene Woche (offener Brief) …
    Das ist ja schon ein ziemlich langer „Bremsweg“.

    Wenn ich hier unsere „Verantwortlichen“ betrachte …:
    Die rennen erst noch gackernd durcheinander und diskutieren, ab wann man „beraten“ könnte – wäre da nicht so viel Besseres zu tun … Wahlkampf und so …

    Sorry, folks.
    Die Fahrt endet erst direkt an der Wand.
    🙁

  2. «Wir können uns gratulieren, dass wir einer der wenigen Staaten weltweit waren, der die Schulen ab September offen gehalten hat», sagte Macron. Das Land habe eine «Verpflichtung gegenüber der Jugend», niemand könne wissen «was die langfristigen Folgen andauernder Schulschließungen» sein werden.

    Niemand könne wissen … obwohl doch, ich weiß eigentlich schon recht genau, was die langfristigen Folgen für die Kinder mit verstorbenen Elternteilen sein werden. Was ich noch nicht genau weiß, das sind die langfristigen Folgen von Covid über die nächsten Jahre oder Jahrzehnte in allen Altersgruppen, die direkt oder indirekt durch Präsenzunterricht infiziert wurden. Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass es auch bei Kindern und Jugendlichen – in Anbetracht der bereits vorliegenden Erfahrungen – nicht so glimpflich ausgehen wird, wie sich manche gegenseitig erzählen. Ob man sich für die politische Entscheidung gratulieren sollte?

    Ich fürchte nur, dass die Leute, die bisher Frankreich als Vorbild ansahen, womöglich dennoch nicht umdenken. Wer könnte das nächste Beispiel sein, welches „beweist“, dass alles nicht so schlimm ist und auch anders geht: Brasilien selbst? Uruguay?

    PS: Grüße auch an die Süddeutsche (und ähnliche) an dieser Stelle: Wie fühlt man sich heute so?

  3. Wer will angesichts solcher Horrorszenarien noch Präsenzunterricht favorisieren? Kinder, die ihre Eltern verlieren, Familien, die ihre Ernährer verlieren. Dieser Verlust ist nicht aufzuwiegen. Distanzunterricht kann beileibe nicht solch negative Konsequenzen haben. Bildung kann man nachholen – Tote aber nicht wieder zum Leben erwecken – auch nicht an Ostern mit der Hoffnung auf Auferstehung. Im Saarland leide ich mit den Franzosen und fühle mich ihnen verbunden. Unsere Tränen sollten nicht umsonst sein. Offene Schulen sind nicht alles – auch nicht in Deutschland.

    • Schweden 🙂

      Vielleicht auch noch Äquatorialguinea oder der Südsudan. Allerdings kommen von dort nur wenige Nachrichten nach Deutschland. Daher bleibe ich bei Schweden.

  4. Kinder und Jugendliche sind auch Treiber in der Pandemie und dies ist endlich anzuerkennen.
    Die Politik muss endlich Verantwortung übernehmen und alle Hintertüren geschlossen halten.
    Ein konsequentes Vorgehen und Handeln muss mit sofortiger Wirkung umgesetzt werden. Die Schulen müssen auf weiteres geschlossen bleiben und im Fernunterricht bleiben und jeglicher
    Wechselunterricht ist in der jetzigen Situation grob fahrlässig.Öffnungen stehen nicht an und die endlosen Diskussionen zum aufhalten der Schulen sind in der augenblicklichen Situation absolut überflüssig. Die Intensivmediziner und Virologen schlagen Alarm und haben eindringliche Mahnungen ausgesprochen und die Politik bleibt weiterhin nicht handlungsfähig. Die Verantwortung wird weiterhin hin und her geschoben und die Politik zeigt weiterhin keine klare Linie in Ihrem Vorgehen. Sogar die Politik spricht vom Ernst der Lage und bleibt weiterhin tatenlos als Zuschaer dabei. Wir werden noch mehr Tode wie bisher beklagen und es geht darum soviel Menschleben wie möglich zu schützen. Mediziener laden ein auf die Station zu kommen um das wirkliche Ausmaß endlich anzuerkennen. Die Mediziener können sich in Ihrer Arbeit keine Unklarheit leisten und haben im Dauereinsatzeinsatz einen wachsamen Blick und kämpfenden Blick auf den Patienten. Der Spruch nur gemeinsam können wir es schaffen, wird weiterhin tatenlos übergangen. Die Politik ruft die Bürger zur Eigenverantwortung auf und übernehmen selbst keine Verantwortung. Dieses Schuljahr wird kein normales Schuljahr mehr werden und dies ist mit aller Ehrlichkeit auszusprechen um endlich den Druck für Schüler, Schulen und Eltern endlich zu nehmen. In erster Linie geht es um den Gesundheitsschutz aller und um
    Rettung von Menschenleben und dies ist, die aller wichtigste Herausforderung in dieser sehr gefährlichen Welle. Der Schaden ist bei der jungen Generation sehr groß und wenn sich die Situation entspannt hat geht es um Aufbau von angemessene Lösungen an zu bieten. Die wichtigste Entscheidung ist jetzt der Gesundheitsschutz und sonst nichts. Herr Ralf Scholl vom PhV_BW hat einen tragenden und langfristigen Vorschlag für BW vorgeschlagen. Ein Corona Aufhljahr G9 in BW um den Kindern eine angemessene Aufarbeitungszeit dieser außergewöhnlichen Lebenszeit zu gewähleisten. Die heranwachsende Generation ist schon sehr lange in seiner persönlichen Entwicklung und Entfaltung augebremst. Es braucht kein Flickenteppich von Zusatzstunden und Förderprogramme bei G8 sondern eine langfristige Aufarbeitungarbeitszeit, denn die Pandemie dauert noch an. Vor allem gegenseitiges Gehör und ein gemeinschaftliches Handeln und keine Alleingänge. Die Politik bietet einen Schauplatz und jeder Zuschauer ist nur noch genervt und entsezt von dieser Politik.

  5. Letztlich ist es doch völlig wumpe, in welchem Land man sich befindet und welche Lingua dort gesprochen wird – die „Logik des Virus“ ist überall gleich.
    „Menschlichen Wirt suchen – sich einnisten, um sich dort zu vermehren – darauf hoffen, dass dieser einen weiterträgt zum nächsten“ ….ist natürlich im Duktus vom „alten Brehm“ …. dem Virus ist es egal, welcher Politiker / welche Politikerin falsche Entscheidungen trifft…Hauptsache, es kann sich über Kontakte verbreiten.
    Allein dieser gedankliche Ansatz, dass man „es nur so machen muss, wie ein anderer Staat“ zeigt, dass die Gesetzmäßigkeiten der Pandemie immer noch nicht ernst genommen werden.
    Die Virologen (ich meine die, die tatsächlich an einer Eindämmung der Pandemie interessiert sind und nicht die, die hier ein interessantes Forschungsgebiet für ihr berufliches Weiterkommen sehen) können recht gut voraussagen, was passiert, wenn….. und sie tun es seit Monaten ….aber gehört werden sie nur, wenn es der Politik in die eigene Agenda passt. Das erinnert zuweilen an die „beiden Herren im Bad“ bei Loriot.
    Hier allerdings zur Frage von Schul- und Kitaöffnungen:
    „Aber ich kann länger als Sie!“
    Nur dass bei uns niemand ernsthaft die Drohung ausspricht, den Stöpsel zu ziehen und das Wasser abzulassen….“Das sind wohl die Erpressermethoden Ihrer Gangsterfirma?“
    Es wird höchste Zeit!!

      • @Mary

        Es könnte bald noch mehr Gründe dafür geben:

        „Neue Corona-Variante in Afrika entdeckt – Dritte Welle rollt an

        13:39 Uhr: In Afrika ist laut der panafrikanischen Gesundheitsbehörde Africa CDC eine neue Corona-Variante registriert worden. Sie sei bei Reisenden aus Tansania in Angola entdeckt worden, teilte der Leiter der Africa CDC, John Nkengasong, am Donnerstag bei einer Pressekonferenz mit. Die neue Variante weise bis zu 40 Mutationen auf.

        Das ostafrikanische Tansania hat seit Mitte vergangenen Jahres keine Daten über COVID herausgegeben. Auch aktuell gebe es keine Informationen zur genauen Anzahl der Fälle dort, erklärt die CDC. Der vor kurzem verstorbene tansanische Präsident John Magufuli hatte vergleichsweise lockere Corona-Einschränkungen spät eingeführt.

        „Wir wissen leider nicht, wie diese Variante auf Impfstoffe reagiert“, erklärte Nkengasong. Es gebe nun ein Überwachungssystem in Tansanias Nachbarländern, während die Mutante in Südafrika untersucht werde.

        Auf dem Kontinent wurden in 18 Ländern laut CDC mittlerweile die hoch ansteckende, zuerst in Großbritannien entdeckte Variante B.1.1.7 nachgewiesen, in 18 weiteren die zuerst in Südafrika entdeckte Variante B.1.3.5.1. Seit Beginn der Pandemie gab es insgesamt mehr als 40 Millionen Tests in Afrika.

        „Der Kontinent bewegt sich langsam in Richtung auf eine dritte Welle zu, was zu erwarten stand“, sagte Nkengasong. Während vor allem das westliche und südliche Afrika noch rückläufige Zahlen bei den Neuinfektionen registriere, stiegen sie nun vor allem in Zentral-, Ost- und Nordafrika an.“
        https://www.gmx.net/magazine/news/coronavirus/corona-news-live-ticker-corona-variante-afrika-registriert-35661512

        Ich persönlich finde es in dieser Situation KEIN bisschen tröstlich, dass die Stimmen der Depperten wenigstens mancherorts leiser und seltener werden …
        🙁

  6. Die Debatte nimmt ja gerade auch in Deutschland Fahrt auf. Ich möchte Folgendes zu bedenken geben: Die Anzahl der Testungen hat in den letzten Wochen in Kitas und Schulen zugenommen, deshalb steigen die Zahlen bei den Kindern und Jugendlichen logischerweise an. Daraus leiten etliche Kinderärzte ab, dass lediglich durch die Ausweitung der Tests die höheren Fallzahlen erklärbar sind. Eine weitergehende Schlussfolgerung wird aber nicht angestellt. Wir haben aber bislang die Infektionsketten erst im Fokus, wenn erkrankte Erwachsene sich testen lassen. Der Übertragungsweg dürfte der sein, dass die Kinder und Jugendliche schon immer! das Virus weitergegeben haben, nur eben jetzt erst in valider Zahl getestet werden. Dass die Mutation auch ansteckender sein soll, widerspricht meiner Hypothese nicht, sie erklärt nur, dass bislang die Massnahmen nicht den gewünschten Erfolg hatten! Meiner Meinung dürfen also die Schulen ohne verpflichtende Testungen NICHT geöffnet werden. Dabei gilt es zu berücksichtigen, dass diese Testungen planmässig und unter Kontrolle durchgeführt werden.

    • @Jeremy van Munster

      Btw:
      Für die RKI-Inzidenzen sind nur die PCR-Test-Ergebnisse relevant.

      In den Schulen werden die aber gar nicht verwendet, sondern nur Schnelltests bei denen die Ergebnisse häufiger fehlerhaft sind. Darum ist bei „Schnelltest-Pechvögeln“ auch noch ein anschließender PCR-Test erforderlich (falls er denn gemacht wird …).

  7. Macon hätte sich mit seinem Vorgehen in der Pandemie bisher lückenlos in die Riege unserer Landesfürsten einreihen können.
    Da sieht man mal wieder wie vernunft-steigernd ein schwungvoller Tritt in die Eier sein kann.

    Leider brauchen auch unsere Landesfürsten erfahrungsgemäß immer eine kleine anal-pädiatrische Ermunterung der Realität um aus ihren Träumen zu erwachen.

    Prinzipiell finde ich das ganz amüsant. Das Problem ist nur, dass wir als Lehrer ​und Erzieher zu dem Kissen gehören mit dem die Elite ihren Allerwertesten gegen den zu harten Aufprall der Realität abgefedert hat.

    Ich habe es echt satt der Leidtragende zu sein, wenn die Gutsherren versuchen irgendwelche realitätsfernen Experimente durch zu führen oder einfach aus Bequemlichkeit die Realität ignorieren. Wie das Kaninchen vor der Schlange.

    Was wird kommen?
    – Die Schulen sind sicher!
    – Die Zahlen steigen und steigen. Wir sitzen täglich im Pestbunker und lüften eifrig. Damit beschulen wir dann halbe Klassen. Dabei kommt natürlich auch nur 50% des Stoffs rüber. Macht nichts. Hauptsache Präsenz.
    – Dann, nach etliche Infektionen unter Schülern und Kollegen bricht die nackte Panik aus.
    – Schulschließungen über Nacht und ohne jegliche Vorbereitung.
    – Die Minister tauchen ab und lassen über den Pressesprecher periodisch Verkünden, dass jetzt im Distanzunterricht die Bildungsgerechtigkeit verloren geht. Schuld sind natürlich die Lehrer. Wer konnte ahnen, dass diese unfähigen Deppen Randbedingungen bei der Leistungsbewertung, Vorbereitungszeit und sogar technische Ausstattung brauchen um einen anständigen Distanzunterricht hin zu kriegen?

    Für die erkrankten Lehrer gibt es mit Glück eine Karte mit Genesungswünschen auf die Beatmungsstation.
    Die Verstorbenen erhalten den Dank des Vaterlands und eventuell auch einen Kranz (falls man das Geld nicht für zusätzliche Luftfilter im Ministerium braucht).

    Es wäre mein innigster Wunsch, dass das der Tritt der Wirklichkeit mal die Richtigen treffen würde!!!

  8. Wow- da hat man hier doch tatsächlich auf Frankreich „geschaut“ und „verwiesen“, um die Schulen offen zu halten?! Von Kitas ist hier leider nicht die Rede. Und nun das?! Das war doch überhaupt nicht zu erwarten- Dumm? Dümmer?! Ob unsere KM’s jetzt Konsequenzen ableiten? Oder sind etwa die Hygiene Konzepte besser als in Frankreich? Wohl möglich!?

    • Und dann kommt vielleicht noch die Aussage: Das konnte doch keiner ahnen, dass Kinder sich mit Corona infizieren! Ich erinnere mich noch, wie ich letztes Jahr nach Ostern Prüfungsunterlagen mit Handschuhen austeilen musste. Da war Schmier-und Kontaktinfektion noch ein dickes Thema. Damals hab‘ ich mich schon an den Kopf gefasst (Hab‘ tatsächlich noch old-school nen Diplom in Biologie….). Tröpfchen- bzw. Infektionen über Aerosole wurden diskutiert….. Meine Fresse- ich glaube jeder naturwissenschaftlich vorgebildeten Lehrkraft ist damals schon die Hutschnur hoch…. Und dann dies Theater um die Kids…. Übertragen das Virus nicht! Haben Kinder ne andere anatomisch-physiologische Ausstattung als die erwachsenen Modelle? Eine extra Mund-/Nasen- und Rachenschleimhaut aus einem Paralleluniversum….die sich dann spontan mit dem 12. Lebensjahr verändert??? Hilfe! Und nü? Welche Sau wird jetzt durchs Dorf getrieben? Was kann man dem Volk jetzt noch präsentieren?

  9. Hier sieht man, dass nicht „Bildungsgerechtigkeit“, sondern knallharte kapitalistische Erwägungen zu den offenen Schulen bis ultimo geführt haben. In Frankreich sorgen Krippen, Kitas und Schulen für die „Aufbewahrung“ von Kindern und Jugendlichen ganztags, und diese musste beibehalten werden, um die strauchelnde französische Ökonomie nicht zu belasten. Der Preis: tote Pädagogen und Eltern. Ausgerechnet in Drancy, wo eines der berüchtigsten Sammel- und Deportationslager der Nazis stand, wird die Katastrophe wie in einem Brennglas sichtbar. Kein Wunder, heute befinden sich dort große Komplexe des sozialen Wohnungsbaus.

    • Absolut. Hier geht es ausschließlich um kapitalistische Werte. (Wobei im Sozialismus wahrscheinlich ebenfalls so menschenverachtend wie derzeit agiert worden wäre.) Was sagt uns das?

  10. Die deutschen Schulminister brauchen keine Vorbilder . Sie sind ihre eigenen . Siehe Sachsen : Schulen auf alle Fälle weit offen . Und in drei Wochen sitzt Kretschmar wieder zerknirscht in jeder Talkshow .

    • Er kann sich wahrscheinlich nicht gegen die Ossi-Eltern durchsetzen.

      Und dann noch die Drohungen gg ihn und Familie. Man kann ihm den körperlichen Verfall förmlich ansehen, eingezwängt zwischen Logik, Realität und Volkswille (AfD, usw.)

      Nur eine Vermutung.

  11. Am Ende wird es bei uns auch darauf hinauslaufen. Egal, wie lange man das Ganze noch hinauszögert, um „nachzudenken“. Nur: Je länger jetzt noch das politische „Nachdenken“ dauert, desto länger wird auch der Lockdown sein. Ich kann das derzeitige Agieren der Politik nicht mehr nachvollziehen.

  12. „Macron fällt als Vorbild für die deutschen Kultusminister aus: Frankreich muss seine Schulen jetzt doch schließen.“

    Dann ist er das beste Vorbild, das wir uns nur wünschen können.

    Offene Schulen klappen nicht – gemerkt, eingesehen, Kurs sinnvoll geändert.

    Das IST ein Vorbild. Ob allerdings für unsere KuMis, vermag ich nicht zu sagen.

  13. In Frankreich laufen die Intensivstationen voll!
    Inzidenzwerte auf höchstem Niveau.
    Auch wenn es keine Präsenzpflicht an den Schulen gibt, sind doch viele, schon wegen des Mittagessens, auf offene Schulen angewiesen!
    Distanzunterricht klappt noch wesentlich schlechter als in Deutschland, da gerade in öffentlichen Schulen wenig investiert wurde. Wer es sich leisten kann, schickt sein Kind auf eine Privatschule!
    Kaum Unterstützung für „Kolonialfranzosen“, auch nicht im Bereich digitaler Medien, schon gar nicht in den mehrheitlich von Nordafrikanern bewohnten Bezirken!
    Rassenunruhen ohne Ende.

    Frei nach Heinrich Heine: Denk ich an Frankreich in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht….

  14. «Das Virus zirkuliert in den Schulen, aber es zirkuliert dort nicht stärker als anderswo»

    Kapieren die nicht, dass die Hygienemaßnahmen in den Schulen bei weitem nicht ausreichen? Wie bekloppt muss man denn sein? Also ein bisschen Menschenverstand erwarte ich einfach, als Grundlage um diese Krise zu überstehen. Diese Aussage ist einfach falsch! Ein extremes Gegenbeispiel: Im Landtag, mit Plexiglaskabine und Luftfilter und Abstand für jeden, zirkuliert das Virus garantiert nicht so stark, wie in den Schulen!

    Dort gibt es:
    1. Keine Abstände
    2. zu viele Menschen

    Das alleine reicht schon! Aber, und das ist das schlimmste und wird immer deutlicher!

    …Keiner hält sich an die wenigen Hygienevorschriften. Die Kinder können es nicht. Und so viele Aufsichten, wie nötig, gibt es nicht.

    Die Kinder waschen sich weder die Hände noch halten sie die Abstände ein. Die Masken sind immer wieder unten. Wir haben sogar Kinder gehabt, die hatten sich die Masken aufgeschlitzt, um besser Luft holen zu können.
    Es klappt nicht in den Schulen. Und alle die sagen, dass es klappt lügen einfach oder schauen sich nur fünf SuS an und verschließen die Augen vor dem Rest.

    Man vergleicht Äpfel und Birnen. Außerhalb der Schule hat man es mit Erwachsenen zu tun. Die meisten können die Regeln einhalten. Aber selbst da gibt es einige Spezialisten, die z.B. an der Kasse, 1,5m, selbst mit Aufkleber auf dem Boden nicht einschätzen können.
    Aber in der Schule ist es eine Katastrophe. Die Kinder haben Angst, frieren sich einen Ast ab und lernen im Frontalunterricht, ohne AGs, ohne Projekte! Das kann man sehr gut im Distanzunterricht vermitteln. Es brauchen sich nicht alle in der Schule zu treffen!

    Jetzt sollen wir auch noch Selbsttest der Kinder beaufsichtigen, bei welchen alle die Masken abnehmen sollen. Dabei sollen sie sich eine Halterung aus Knete (welche Knete?) basteln und den benutzten Test in einen Abfalleimer entsorgen, den die Lehrkraft fest zuknoten soll. Anschließend soll die Lehrkraft die gesamte Luft rausdrücken und den Beutel entsorgen.
    Mit Verlaub; Ticken die (wer auch immer) noch ganz normal?!
    Wie lange soll das noch gut gehen?
    Die Impfungen sind zum Greifen nah. Lasst uns die Zahlen richtig runterfahren, lasst uns impfen und dann die zweite Jahreshälfte einfach wieder normal leben.

    PS: Ja, in der KiTa ist es natürlich viel schlimmer. Ich hab euch nicht vergessen. Was da abgeht, ist der absolute Hammer!

    • @Defence die Teststationen der Städte und Gemeinden werden nun geschlossen. Die zu Testenden werden von nun an in die Schulklassen verbracht, dort übernimmt das Lehrpersonal die Testung und Entsorgung des Probenmaterials. Von dem eingesparten Geld reisen die Kultusminister und alle weiteren Coronaverharmloser Deutschlands zum Coronagipfel nach Mallorca

  15. 20 Elternteile gestorben? An nur einer Schule? Wie schrecklich ist das denn? Die armen Kinder! Was wird denn jetzt aus den Waisen und Halbwaisen? Hat die französische Regierung wenigstens die entsprechende Unterstützung zugesagt? Und jetzt sind sie auch noch darauf stolz, die Schulen so lange offen gehalten zu haben? Wie menschenverachtend!
    Wahrscheinlich werden wir daraus aber wieder nichts lernen! Wie wird das nur enden? Die Hoffnung stirbt zwar zuletzt, aber viel ist bei mir inzwischen nicht mehr übrig.

    • Dass die Schulen in Deutschland weiter offen bleiben, ist mehr als makaber. Was in Frankreich passiert ist, kann jederzeit auch bei uns passieren. Es ist beängstigend. Deutschland steuert in die Katastrophe.

  16. Überspitzt gesagt:
    Schulen auf
    = Eltern tot
    = Wirtschaft tot
    = jedes andere öffentliche Leben tot
    =Corona-Dauerschleife

    Schulen kann man mal neu denken und alternative Formen entwickeln,
    DANN
    kann das öffentliche Leben ganz langsam Testschritte machen vom Öffnen erst mal von Open Air Möglichkeiten ( manche Sportstätten, Aussenbewirtung Restaurants bspw.) bis hin zum eingeschränkten Öffnen von Möglichkeiten in geschlossenen Räumen.
    So etwas entspannt auch die Leute. Dieses on off gibt keinerlei Planungssicherheit. Fahren auf Sicht wird nicht mehr akzeptiert.

    Btw. Schweden hat Luftfilter in allen Klassenräumen. Denen wars damals bei der Schweinegrippe nicht zu teuer. Seitdem gibt auch weniger Krankheitsausfälle beim Lehrpersonal. Hat sich anscheinend bis heute bewährt.

    Wenn dieser Öffnungs-Schliessungswahnsinn ( die einzige Kontinuität die es in D gibt) nicht mal nachlässt, wird die Bevölkerung amok laufen. Und das hat so langsam mein Verständnis. Die berliner Parkparty wird nicht die einzige bleiben, die Menschen waren insgesamt überaus geduldig, aber die Geduld ist nahezu aufgebraucht.

    Aber hey, hauptsache die Schulen sind auf. Und Malle.

  17. Kinder schützen geht nur durch Frischluftwärmetauscher und Luftfiltergeräte.

    Wann wird endlich entsprechend reagiert?

    Testen schützt infizierte Kinder überhaupt nicht.
    Und andere Kinder nur indirekt, wenn es nicht schon zu spät ist.

    Luftfiltergeräte schützen sofort.

    • Es wäre mal ein Anfang aber auch nicht des Rätsels Lösung. Wir würden uns mit geschlossenen Schulen und vernünftigem Fernunterricht am wohlsten fühlen. Und wenn dann die Zahlen mal ordentlich im o Bereich angesiedelt sind dann Meinetwegen Luftfilter und Tests.

  18. Wir haben es doch nun schon einmal erlebt: Mit offenen Schulen und Kitas gehen die Zahlen nicht runter. Alles andere ist Realitätsverweigerung. Handelt jetzt! Das verhindert einen allzu langen Lockdown.

    • Genau!!! Es werden nur leider wieder die gleichen Fehler wie im Herbst gemacht:
      „Jetzt machen wir erst mal nichts und danach warten wir ab.“
      Ganz starkes Dejavu, wo wir gerade bei Frankreich waren. Huch…horch auf die Parallelen!

  19. Es wäre mal ein Anfang aber auch nicht des Rätsels Lösung. Wir würden uns mit geschlossenen Schulen und vernünftigem Fernunterricht am wohlsten fühlen. Und wenn dann die Zahlen mal ordentlich im o Bereich angesiedelt sind dann Meinetwegen Luftfilter und Tests.

  20. Die Stadt Halle (Saale) hat das Bildungsministerium am heutigen Tag (kein Aprilscherz) gebeten, den Schulschließungen ab 6.4.2021 zuzustimmen. Grund ist die bereits 5- tägige Inzidenz von über 200 (heue 240!). Das Ministerium wollte erst noch ein Modellprojekt probieren mit „besonderen Hygienemaßnahmen“ in den Schulen, aber der Pandemiestab der Stadt lehnte ab. Nun ist es offiziell, die Schulen bleiben nach Ostern zu, Minister Tullner musste zustimmen. Tja, so weit zu den Selbsttests, die nach Ostern anlaufen sollten. Andere Maßnahmen, wie Luftfilter, Wechselunterricht in der Grundschule,… hatte man ja abgelehnt.

  21. Immerhin denkt schon mal einer nach…

    „DONNERSTAG, 01. APRIL 2021
    Stark steigende Infektionszahlen
    Laschet will Ostern zum Nachdenken nutzen

    „[…]Deshalb müssen wir jetzt gemeinsam über die Ostertage nachdenken, was ist denn eine Ersatzmöglichkeit, wo können wir weitere Schutzmechanismen einführen, wo können wir das Leben herunterfahren, darüber muss gesprochen werden. Es gibt nur noch nicht die Lösung, wenn Sie mich fragen.“

    https://www.n-tv.de/politik/Laschet-will-Ostern-zum-Nachdenken-nutzen-article22465115.html

    Tja, an was könnte man denn da so denken? Unfassbar, dass immer noch kein harter Lockdown beschlossen wurde, obwohl 67 Prozent der Deutschen das befürworten. Worauf warten wir eigentlich noch? Dass die Intensivstationen voll sind? Wir wissen doch nun, dass die Zahlen auf den Intensivstationen den Infektionszahlen hinterherlaufen. Immer noch nichts gelernt? Ein Kind, das ein Mal trotz Warnung an den heißen Ofen gefasst hat, tut es nicht ein zweites Mal.

    • @Leseratte

      „Ein Kind, das ein Mal trotz Warnung an den heißen Ofen gefasst hat, tut es nicht ein zweites Mal.“

      Oh, und was ist wenn das Kind auf den Namen „Armin“ heißt und irgendwie … lasch 😉 ist?

      Da kann man noch so oft sagen: „Armin! LASCH ET!“ 🙂

      (Außerdem ist es ja aktuell so, dass er damit „den anderen“ wehtut – und die kann er ja nicht alle kennen, das wird ihn also in seinem laschen „Denken“ nicht weiter stören …)

  22. Wo können wir weitere Schutzmechanismen einführen? Herr Laschet sollte sich die Schulen von innen ansehen, dann erübrigt sich die Frage! Wenn die Schulen (und Kitas) endlich so perfekt ausgestattet wären/würden wie der Bundestag seit Beginn der Pandemie mit Trennscheiben, Luftfiltern usw UND mindestens eine Teststrecke für die Schnelltests – betrieben von geeignetem Fremdpersonal – VOR dem Betreten der Schulinnenräume eingerichtet wird, ja dann würden vllt auch deutlich mehr Eltern, LuL, SuS einer Testpflicht zustimmen.
    Solange diese Schutzmaßnahmen unterlassen werden – bleiben die Schulen geschlossen und es wird ausschließlich Distanzunterricht angeboten!!!
    Worüber also genau muss Herr Laschet noch „nachdenken“????

    • Da in Österreich trotz der Tests an Schulen die Zahlen weiterhin explodiert sind, frage ich mich ernsthaft, ob der Schulweg doch eine grössere Rolle spielt als angenommen.

      Aber soll der Laschet mal nachdenken… an Ostern… oder lässt nachdenken… vielleicht kommt ja was bei rum.

  23. Die Mehrheit der Deutschen möchte einen Lockdown. Dazu gehört eine bundesweite Schließung der Schulen und eine HO Pflicht.
    Die Abschlüsse und Übertritte sind in diesem Schuljahr nicht mehr vergleichbar und bieten negativ engagierten Eltern Raum für Klagen. Da hilft es nichts krampfhaft an offenen Schulen, Testpflicht und Abitur 21 festzuhalten. Die Lage ist ernst und die Zeit für Wischiwaschi ist vorbei. Das Schuljahr ist gelaufen. Man kann keine Schüler bei Inzidenzen über 200 in die Schulen zwingen. Testpflicht hin oder her. Wie sagte Drosten im letzten Podcast, es wird irgendwann zu einer Abstimmung mit den Füßen kommen. Auch Macron musste einsehen, dass das Virus regiert und den Weg diktiert.

  24. Unterm Strich bin ich traurig. Mein Mitgefühl für die Familien der zwanzig Toten dieser rücksichtslosen Coronapolitik. Und immer noch wird die in Pandemiezeiten barbarische Präsenzpflicht nicht ausgesetzt. Die Leute werden von den Kulturministern zum Sterben in die Pestbunker gezwungen.

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