Familiengerichte urteilen gegen die Maskenpflicht im Unterricht – und stützen sich dabei auf Argumente aus der Querdenker-Szene

153

WEIMAR. Im eskalierenden Streit um Corona-Schutzmaßnahmen an Schulen mischen jetzt auch Familiengerichte mit – mit fragwürdigen Urteilen gegen die Maskenpflicht, die sich auf Argumente aus der Querdenker-Szene stützen. Ein Familiengericht im oberbayerischen Weilheim hat ein Kind von der Maskenpflicht in seiner Schule befreit. Zuvor hatte das Amtsgericht Weimar mit einem ähnlichen Urteil für bundesweiten Wirbel gesorgt. Jetzt steht der Richter allerdings selbst im Fokus – gegen ihn wird wegen Rechtsbeugung ermittelt.

Jetzt mischen auch Familiengerichte im Streit um die Corona-Schutzmaßnahmen an Schulen mit. Foto: pxhere

Das Weilheimer Familiengericht ordnete in seinem Beschluss an, dass die Schulleitung dem Kind nicht mehr das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung auf dem Schulgelände vorschreiben darf. Wie eine Sprecherin des Gerichtes mitteilte, gelte die Entscheidung allerdings nur für diesen Einzelfall (Az. 2 F 192/21).

Auch das bayerische Kultusministerium wies darauf hin, dass es sich um eine familiengerichtliche Einzelentscheidung handelt. Der Beschluss habe keine Auswirkungen auf bestehende Infektionsschutzmaßnahmen an den Schulen im Freistaat. Die Regelungen seien vom Bayerischen Verwaltungsgerichtshof in ständiger Rechtsprechung als rechtmäßig eingestuft worden. Maßnahmen wie etwa die Maskenpflicht würden deshalb für alle Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler unverändert gelten.

Geklagt hatten in Weilheim die Eltern des Kindes. Das Verfahren wurde vor einer Familienrichterin geführt, die über eine mögliche Kindeswohlgefährdung durch die Masken zu entscheiden hatte. Dies sah das Gericht durch die an der Realschule geltenden Corona-Vorschriften als gegeben an. Die Richterin bezog sich auch auf Prof. Christof Kuhbandner von der Universität Regensburg. Der Psychologe hatte bereits in der Vergangenheit auf mögliche negative Nebenwirkungen für Schüler hingewiesen – er steht augenscheinlich der Querdenker-Szene nahe.

„Die Verhältnismäßigkeit der an den Schulen ergriffenen Maßnahmen ist demnach als fragwürdig anzusehen“

Gegenüber dem Deutschlandfunk erklärte er, nachdem es Beschwerden von Studierenden über unwissenschaftliche Meinungsäußerungen zur Corona-Pandemie von ihm in Seminaren gegeben hatte: Er halte die Covid-Gefahr für überschätzt – und frage sich, ob Corona tatsächlich gefährlicher sei als Grippe. Er kritisierte in diesem Zusammenhang auch das Robert-Koch-Institut. „Die vom RKI erhobenen Zahlen sind so diagnostisch unzuverlässig, dass man diese Frage gar nicht valide beantworten kann.“ Kuhbandner zweifelt auch daran, dass Corona in Deutschland eine Übersterblichkeit verursacht habe.

In einem Thesenpapier von ihm heißt es: „An vielen Schulen werden zahlreiche Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus SARS-CoV-2 ergriffen, wie beispielsweise eine durchgängige Maskenpflicht im Unterricht, ein Verzicht auf Körperkontakt, das Einhalten von Mindestabständen und umfangreiche Quarantänemaßnahmen im Fall eines einzigen positiven Coronavirus-Testergebnisses.“ Dabei würden „die möglichen momentanen wie langfristigen Nebenwirkungen der empfohlenen Maßnahmen auf das psychologische, physiologische und soziale Wohlbefinden der betroffenen Kinder und Jugendlichen“ missachtet. „Die Verhältnismäßigkeit der an den Schulen ergriffenen Maßnahmen ist demnach als fragwürdig anzusehen.“

Das Amtsgericht Weilheim entschied auch, dass das Kind an der Realschule nun wegen des Urteils nicht in der Klasse isoliert werden dürfe. Grundsätzlich wird durch die Gerichtsentscheidung aber nicht die entsprechende Verordnung gekippt – aus formalen Gründen: Denn für eine solche rechtliche Überprüfung wäre nicht das Amtsgericht zuständig, sondern die Verwaltungsgerichte.

Auch Mindestabstände sowie die Teilnahme an Corona-Schnelltests sollen in Schulen dem Urteil zufolge nicht angeordnet werden dürfen

Auch im thüringischen Weimar hatte das Familiengericht gegen die Maskenpflicht an zwei Schulen entschieden. Der Amtsgerichtsbeschluss (Az.: 9 F 148/21), der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt, betrifft zwei Kinder einer Familie, die eine staatliche Grund- und Regelschule in Weimar besuchen. Danach wird den «Leitungen und Lehrern» der beiden Schulen, an die die Jungen gehen, untersagt anzuordnen, «im Unterricht und auf dem Schulgelände Gesichtsmasken aller Art, insbesondere Mund-Nasen-Bedeckungen, sogenannte qualifizierte Masken (OP-Maske oder FFP2-Maske) oder andere, zu tragen». Auch Mindestabstände sowie die Teilnahme an Corona-Schnelltests sollen danach nicht angeordnet werden dürfen.

Politische Konsequenzen hat das zunächst keine: Das Thüringer Bildungsministerium meldete «gravierende verfahrensrechtliche Zweifel» an der Entscheidung an. Die Überprüfung von Infektionsschutzmaßnahmen oder Rechtsverordnungen der Landesregierung obliege den Verwaltungsgerichten, argumentiert das Ministerium. Am Amtsgericht Weimar wurde der Fall allerdings als Familiensache behandelt. Das Urteil, das in vielen Internetgruppen geteilt wurde, könnte deshalb «rechtliche Wirkung allein für die am Verfahren Beteiligten» haben. Es habe also keine Auswirkungen auf die Infektionsschutzregeln an Thüringens Schulen insgesamt, erklärte das Ministerium. Allerdings gibt es derzeit am Amtsgericht Weimar mehrere weitere Verfahren «zum gleichen Gegenstand», wie eine Sprecherin erklärte.

Der Richter, der das Urteil gefällt und mit einer 178 Seiten langen Begründung versehen hat, die laut „Spiegel“ eine Nähe zur Querdenker-Szene erkennen lässt, steht allerdings nun selbst im Fokus der Justiz. Bei der Staatsanwaltschaft Erfurt seien mehrere Strafanzeigen gegen den Mann eingegangen, sagte ein Sprecher der Behörde. Darin werde dem Mann vorgeworfen, sich mit seiner Entscheidung der Rechtsbeugung schuldig gemacht zu haben. «Wir haben daher einen Prüfvorgang angelegt», hieß es. Verfassungsrechtler haben dem Bericht zufolge Zweifel geäußert, ob der Amtsrichter überhaupt zu einer solch pauschalen Anordnung für alle Schülerinnen und Schüler an den betroffenen Schulen befugt war.

«Hier wird auf Biegen und Brechen eine Zuständigkeit konstruiert, der man allzu deutlich das persönliche Anliegen anmerkt»

Auch die «Neue Richtervereinigung», in der bundesweit Richter und Staatsanwälte zusammengeschlossen sind, kritisiert das Vorgehen des Richters scharf. «Richterliche Unabhängigkeit ist ein hohes Gut und deswegen verbietet es sich für richterliche Interessenverbände und Gewerkschaften in der Regel, richterliche Entscheidung in der Sache zu bewerten. Der Beschluss, mit dem das Familiengericht Weimar am 8. April 2021 Lehrern und Schulleitungen untersagt hat, eine Maskenpflicht für Schüler durchzusetzen, Mindestabstände vorzugeben und Schnell-Tests durchzuführen, überschreitet aus der Perspektive der Familienrichter und Familienrichterinnen der Neuen Richtervereinigung allerdings das Maß des noch Hinnehmbaren – nicht zuletzt weil die Entscheidung darin gipfelt, die Schulen dazu zu verpflichten, wieder Präsenzunterricht durchzuführen», so heißt es in einer Pressemitteilung des Verbands.

Zum einen sei das Amtsgericht gar nicht befugt gewesen, eine solche Anordnung zu erlassen – für die Überprüfung von öffentlich-rechtliche Maßnahmen seien Verwaltungsgerichte zuständig («Das lernt jeder und jede Jurastudent/in im Grundstudium»). «Hier wird auf Biegen und Brechen eine Zuständigkeit konstruiert, der man allzu deutlich das persönliche Anliegen anmerkt, sich zur Maskenpflicht in Schulen schlagkräftig zu äußern.» Zum anderen werde – wo in der Hauptsache die Einholung eines Sachverständigengutachtens zwingend geboten wäre – die eigene «Kenntnis» einer fachfremden Materie gegen die herrschende wissenschaftliche Meinung gesetzt. «Das sind schwere handwerkliche Fehler – so darf man als Gericht nicht arbeiten.» Fazit: Die Entscheidung des Gerichts sei «juristisch unhaltbar. Sie verkennt ganz grundsätzliche rechtliche Vorschriften. Sie leugnet zudem wesentliche Erkenntnisse der Wissenschaft.» News4teachers / mit Material der dpa

Schulpflicht in der Pandemie: Eltern bangen um das Leben ihres kleinen Sohnes – Gerichtsbeschluss zwingt Familie, sich zu trennen

 

 

Anzeige


153 KOMMENTARE

  1. Solche Professoren sollten sich mal Gedanken über den Unsinn machen, den sie so von sich geben. Er schießt sich mit seiner Meinung, Corona habe keine Übersterblichkeit in Deutschland verursacht, doch selbst ins Aus, weil er ganz offensichtlich nicht in der Lage ist, mit Daten vernünftig umzugehen. Wer jetzt nicht weiß was ich meine: Man kann nicht die Sterblichkeit in Deutschland mit der der letzten Jahre vergleichen und darauf auf Corona schließen, weil nicht gleiche Voraussetzungen gegeben waren. So dürfte es dieses Jahr z.B. durch Masken und Kontaktverbote erheblich weniger Grippefälle und Grippetote geben.

    • Das Urteil der beiden Familienrichter bestätigt wieder einmal das zeitlos gültige Urteil von Ludwig Thoma:
      „Er war Jurist und auch sonst von mäßigem Verstande!“

  2. Kann diese neue Richtervereinigung bitte auch mal den Einfluss der Querdenker-Szene auf die Kultusministerkonferenz untersuchen? Erstere kriegt vielleicht mehr Gehör als die Lehrer, die Mediziner usw.

  3. „Ein Familiengericht im oberbayerischen Weilheim hat ein Kind von der Maskenpflicht in seiner Schule befreit. Zuvor hatte das Amtsgericht Weimar mit einem ähnlichen Urteil für bundesweiten Wirbel gesorgt.“

    Na, da bin ich ja dann mal gespannt, was das für Auswirkungen anderswo hat. Es ist klar, dass solche Urteile Eltern auch anderswo ermutigen, gegen das (permanente) Tragen von Masken im Unterricht zu klagen.

  4. Der Gesetzgeber muss der Justiz klare Vorgaben geben.

    Das System Gesetze unklar zu definieren, damit die Justiz hohe Einnahmen hat, führt in Corona – Zeiten zu vermeidbaren Todesfällen, Krankenhausaufenthalten und Longcovid.

  5. Faktencheck: https://www.volksverpetzer.de/corona-faktencheck/quatsch-weimar-beschluss/

    Noch ein wichtiger Punkt: Zivilgerichtliche Urteile wirken immer nur zwischen den Parteien.

    Ganz generell: Wer mit so einem Urteil bei mir wedelt, der fliegt hochkant raus und kommt samt Kind auch nicht mehr rein. Klar, das klappt nur ohne Schulpflicht in Kitas und für den Kündigungsgrund muss man sich auch noch etwas überlegen. Aber ich lass mich doch nicht im Nasenring durch die Kita ziehen.

    • @Mona

      Ich bin dem link gefolgt – und habe gestaunt.

      Der Richter untersagt den Mindestabstand?

      Muss ich jetzt mit allen kuscheln?
      Heißt das Lehrereinsparung? Statt 30 SuS pro Klasse doch lieber 50?
      Muss ich jetzt auch immer die buckelige Verwandtschaft besuchen? Alle?

      Ich weiß wirklich nicht mehr, wer da mehr Unheil verbricht.
      Aber wer weiß, vielleicht handelt es sich um eine Challenge – und wir dürfen nicht mitspielen.

  6. Wo bleiben die Gerichte, die den Menschen das Recht auf körperliche Unversehrtheit zusprechen? An welcher Stelle haben sich die genannten Richter auch nur im Ansatz um das Recht auf körperliche Unversehrtheit der ANDEREN Kinder in den Klassen gekümmert?

    Die Studienlage hinsichtlich der Gefährlichkeit von Covid 19 ist inzwischen eindeutig und die hohe Zahl der Toten und Langzeitgeschädigten spricht eine sehr klare Sprache. Aber selbst wenn das nicht so wäre: Sollte nicht schon der Verdacht einer Gefahr reichen, um das Recht auf körperliche Unversehrtheit höher einzustufen als die Unbequemlichkeit des Tragens einer Maske o.ä.?

    Schauen wir mal wieder auf die Luftfahrt: Wann auch immer der VERDACHT besteht, dass irgendwas kaputt gehen könnte (!), wird der entsprechende Typ „gegrounded“ und fliegt nicht mehr. Gerade erst mit der erst vor kurzem wieder zugelassenen 737 MAX 8 passiert. Es KÖNNTE Probleme mit der Stromversorgung geben… Flugverbot, bis Klarheit besteht.

    Es besteht die Möglichkeit, dass Kinder oder ihre Eltern schwerste Schäden von einer hochansteckenden Infektionskrankheit davontragen, zu der es noch keine wirkliche Heilmethode gibt? Schulen zu… oder maximaler Schutz. Das Recht auf körperliche Unversehrtheit ist kein Wünsch-dir-was, sondern ein Grundrecht. Statt dessen beschäftigen sich die Gerichte mit absurden Forderung.

    Viel einfacher wäre es, wenn es keine Schulpflicht gäbe, denn dann könnte man klare Regeln aufstellen und jeder könnte selbst entscheiden, ob ihm die zu weit gehen (Maskenverweigerer) oder ob sie ihm nicht ausreichen (diejenigen, die bei Inzidenzen zwischen 50 und 200 keine Präsenz wollen).

    • Das mit dem Fremdschutz frage ich mich auch und die Frage stellt sich auch an anderer Stelle, wenn man nämlich – wie in Niedersachsen jetzt geschehen – für die Abiturprüfungen gestattet, dass die Schüler*innen die Masken abnehmen dürfen. Für mich als – weiterhin ungeimpfte – Aufsichtslehrkraft und die anderen Schüler*innen ist das eine zusätzliche Gefährdungssituation, die aber anscheinend niemanden interessiert. Ich hoffe, kein*e gerade erwachsene*r Schüler*in kommt auf die Idee, trotz eines häuslich positiven Tests aus mangelndem Interesse daran, die wichtige Abi-Prüfung zu verpassen, trotzdem zur Schule und erklärt dort einfach, der morgendliche Test sei negativ gewesen. Mal ganz davon ab, dass die Tests ja keine wirkliche Sicherheit geben…

      • @“Corona in Schule: Bitte draußen bleiben

        Hallo Corona in Schule …..
        die gleiche Frage zu den ‚OHNE‘ Masken während der nächste Woche beginnenden Abiprüfungen in Niedersachsen treibt unsere Familie auch um.
        Siehe meinen Post unten: Wunder SAM 14. April 2021 um 09:13

        Frage mich, was man noch tun kann, um das Schlimmste zu verhindern?
        … nur unserem volljährigen SuS können wir auch nicht die Abschlussprüfungen verbieten ….
        Eilantrag bei Gericht? Bei obigen Urteilssprüchen – werden die sicher argumentieren, es wird an den Schulen jetzt getestet, da könne doch gaaaar gaaaar nichts passieren.

        • Wunder SAM – Gerade gestern frisch aus der Landesschulbehörde- die fachpraktische Ausbildung mit Prüfung für die sozialpädagogische Berufe sind durchzuführen. Bedeutet: Die SuS sind weiterhin in Kita, Einrichtungen und in der Schule. Und wir Lehrkräfte führen die Praxisprüfungen vor Ort in den Einrichtungen fort. Und dann ganz realistisch- sollte die Einrichtung in 14-tägiger Quarantäne sein, dann müssen sich die SuS eine Alternativ-Einrichtung suchen. Die Impfung für uns Sozpäd. Lehrkräfte ist beim Landkreis immer noch in Stufe 3. Laut KM dürfen wir die Einrichtungen uneingeschränkt betreten, da wir zum INTERNEN Personal zählen. Die Praxisbetreuung startet nächste Woche… Ach ja, Abi startet bei uns auch. Auch mit der Fachrichtung Sozialpädagogik, wo denn die betroffenen Kolleg*innen auch noch zur Aufsicht müssen.

          • „Und dann ganz realistisch- sollte die Einrichtung in 14-tägiger Quarantäne sein, dann müssen sich die SuS eine Alternativ-Einrichtung suchen.“

            Neeeeeeeeeeeeeeeeeeee, was ist denn das????????
            Das kann doch nicht wahr sein?
            Die Prüflinge sind neben dem normalen Prüfungsstress noch von den Corona-Beschränkungen betroffen, machen sich Sorgen, dass sie selbst während der Prüfungsphase gesund bleiben und das Virus nicht nach Hause tragen.
            UND JETZT soll noch der Abschluss in Gefahr sein, wenn die ‚Prüfungs-Kita‘ in Quarantäne ist und keine passende Alternative auf die Schnelle gefunden wird – die könnte dann ja auch kurzfristig in Quarantäne sein – ……

            Wieviel Rechtsanwälte da wohl im Nachgang ran müssen?

          • @Die Elfe

            Dass das unfassbar dämlich, undurchdacht, menschenverachtend, verantwortungslos…. ist, kennen wir ja schon von unseren lieben praxisfernen Sesselpupsern.

            Ich sehe das mal als Die Challenge des Jahres 2021 ähm, April/Mai
            (lässt sich bestimmt noch mit irgendwelchen y-Promis – gerne auch ehem. KuMis und aktuellen Wirdsonixern steigern – wird bestimmt im Mai noch lange nicht beendet sein)

            – die Prüflinge können zeigen, wie belastbar sie sind —— es werden sicher noch richtig schwere Zeiten auf sie zukommen
            – die Prüflinge stellen unter Beweis, dass sie sich flexibel auf die unterschiedlichsten Einrichtungen einstellen können und nahtlos von einem Trägerkonzept in das nächste wechseln können
            – die Prüflinge zeigen ihren Orientierungssinn, indem sie sich nicht im noch fremden Gebäude verlaufen
            – sie zeigen eine rasche Auffassungsgabe und ein gutes Kurzzeitgedächtnis – viele neue Namen und viele Gesichter müssen gelernt werden
            – wichtig ist ja auch der Aufbau einer persönlichen Beziehung – in null Komma nichts
            – sämtliche Rituale einer fremden Gruppe werden sofort durchschaut und angewandt
            – …….

            Nur Vorteile und Chancengleichheit – schlechteste Voraussetzungen für alle.

    • >Wo bleiben die Gerichte, die den Menschen das Recht auf körperliche Unversehrtheit
      >zusprechen? An welcher Stelle haben sich die genannten Richter auch nur im Ansatz
      >um das Recht auf körperliche Unversehrtheit der ANDEREN Kinder in den Klassen
      >gekümmert?

      Hier wird deutlich, daß das Gericht dieser Pflicht eindeutig nachgekommen ist. Ein sehr guter Ansatz, um endlich die unsinnige Maskenpflicht aus dem Unterricht zu verbannen.
      Warum unsinnig: Masken können keinen Dauerschutz bieten, insbesondere dann nicht, wenn Personen längere Zeit wie in Schulen zusammen sitzen. Wegen der Masken muss lauter und deutlicher gesprochen werden. Zudem sind mehr Wiederholungen erforderlich. Das erhöht den Aerosolpegel. Die Masken können zwar eine Infektion etwas hinauszögern, aber garantiert erfolgt sie dann doch vor Ende der Stunde. Zudem muss man berücksichtigen, daß kaum eine Maske trotz hoher Tragedisziplin korrekt, d.h. dicht anliegt.
      Bevor gegen das Urteil gewittert wird, sollte man sich folgende Quellen anschauen:

      Schulunterricht während der SARS-CoV-2 Pandemie ‒ Welches Konzept ist sicher, realisierbar und ökologisch vertretbar?
      https://www.unibw.de/lrt7/schulbetrieb-waehrend-der-pandemie.pdf

      Medizinische Masken bei Kindern: Massive Nebenwirkungen festgestellt – alarmierende Ergebnissen
      https://www.merkur.de/welt/corona-masken-kinder-deutschland-nebenwirkungen-gefaehrdung-studie-risiko-90437220.html

      Wollen die Eltern, Lehrer, Bildungsbehörden usw. wirklich so fahrlässig mit Kindern umgehen? Das ist absolut verantwortungslos.
      Sicher, die Infektionslage darf man nicht unterschätzen und gewisse Schutzmassnahmen machen schon Sinn. Nur kann man mit Masken keine fehlende Abstände und grosse Zeiträume kompensieren. Und jeden auch so pflichtbewussten Schuler, den ich so kenne, hat teilweise massive Probleme mit den Masken. Wer das leugnet, hat seine Kinder nicht lieb sondern betrachtet sie als Statussymbol, die gefälligst zu funktionieren haben, wie man es von Ihnen erwartet.

      • Zweiter Link:
        „Nach eingehender Prüfung haben wir festgestellt, dass die Quellenbasis für diesen Artikel nicht unseren journalistischen Standards entspricht. Für die Veröffentlichung des Artikels möchten wir uns bei unseren Lesern entschuldigen.“

        • Danke für den Hinweis, daß dieser Artikel deaktiviert wurde. Allerdings ändert es nichts am Sachverhalt.
          Link zur Studie von der Universität Witten/Herdecke, auf den sich der Artikel wahrscheinlich bezogen hat:

          https://www.uni-wh.de/fileadmin/user_upload/03_G/04_Forschung/Projekte/Tag_der_Forschung_2021/Medi/a-l/Corona_Kinderstudien_Erste_Ergebnisse_eines_deutschlandweiten_Registers_zur_Mund-Nasen-Bedeckung.pdf

          Hier wurde die Wirkung der Masken untersucht. Deutlich wird hier, daß das Maskentragen zu Beschwerden führt, die auch zu längerfristigen Schäden führen könnten.
          Deren Empfehlung: „Zum Wohle der Kinder sollten Eltern, Lehrer*innen und Erzieher*innen eine positive Haltung gegenüber der Maske ausstrahlen, solange sie notwendig ist“ teile ich grundsätzlich. Nur aus den von mir physikalisch angegebenen Gründen ist die Notwendigkeit zweifelhaft und die Nachteile werden auch überwiegen. Und wer diese Gesichtspunkte nicht allumfänglich akzeptiert, begibt sich in eine Denkrille und schadet unseren Kindern langfristig. Und wenn später von den Kindern diesbezüglich Vorwürfe kommen, weil sie wegen der Masken z.B. Lungenerkrankungen haben, ist es längst zu spät.

          • 32% der Eingebenden berichteten KEINE Beeinträchtigungen
            durch die Maske zu beobachten oder zu vernehmen.
            • Zu den am häufigsten genannten Nebenwirkungen zählten
            Gereiztheit (60%), Kopfschmerzen (53%), Konzentrations- schwierigkeiten (50%), weniger Fröhlichkeit (49%), Schul- /Kindergartenunlust (44%), Unwohlsein (42%), Beeinträchti- gungen beim Lernen (38%) und Benommenheit/Müdigkeit (37%).

            Viele haben also Probleme unter anderen Gereiztheit, weniger Fröhlichkeit, Unwohlsein…
            Diese Probleme haben übrigens Erwachsene auch.

            Bei Kopfweh ist die Frage, ob es von der Maske kommt oder das Kind generell darunter leidet. Oder unter Gereiztheit.

            Benommenheit bei körperlicher Anstrengung mit Maske ist auch normal.

            Der Körper (also die Verwertung des Sauerstoffs) passt die den Aussenbedingungen an. Wenn weniger Luft zur Verfügung steht, wird diese besser verwertet. Allerdings erfordert es 10 bis 15 Minuten Durchhaltevermögen, bis sich der Körper angepasst hat.

            Wenn Erwachsene mit gutem Beispiel vorangehen, folgen Kinder meist gern.

            Aber wg. der oben genannten Punkte bei Kindern komplett auf Masken (egal welche Alters) zu verzichten, ist grob fahrlässiges Handeln.

            Dem gegenüber stehen einfach zu viele Auswirkung des CORVID19 Virus, auch wenn die Ansteckung asymptomatisch verläuft. Es gibt immer mehr Fälle von plötzlichen Spätfolgen.

      • Sorry, jeder der hier irgendeinen Merkur Quatsch postet, kann ich schon gar nicht mehr ernst nehmen und lese aus Prinzip nicht weiter. Da hilft es auch nicht, wenn man später eine andere Quelle anbietet.

        • Ich gebe Ihnen einen Rat: Verschliessen Sie sich nicht diversen Quellen. Der Merkur hat hier keinen Quatsch verbreitet. Es war ein seriöser Versuch, aus dem allgemeinen Mainstream auszuscheren, denen die Presse seit Monaten verfallen ist. Darum sind wir in der Pandemie noch keinen Stück weiter, weil bestimmte Meinungen bewusst unterbunden werden. Wer das nicht erkennt, bei dem kann es mit dem Denkvermögen nicht weit her sein.
          Später, wenn Sie oder Ihre Angehörigen wegen des Maskentragens Spätfolgen haben sollten, werden Sie bestimmt darüber mal nachdenken.
          Zudem kann ich mir sogar vorstellen, daß die Massnahmen wie Ausgangssperren und Maskenpflichten draussen die Lage sogar verschlimmbessert haben.

  7. Bezieht sich Herr Tonne in Niedersachsen ab nächster Woche, wenn die Abiturprüfungen beginnen, auch auf Herrn Professor Christof Kuhbandner von der Universität Regensburg?

    Ist Herr TONNE auch ein CORONA-VERHAMLOSER?

    KM verfügt, dass während der Abschlussprüfungen 2021 – 6 stündige Klausuren – die Prüflinge am Platz die Maske abnehmen dürfen!
    ERGO -> 6 Stunden Klausur in einem Raum OHNE Maskenpflicht!

    Auf die Nachfrage bei der SL zu ‚B117- Abiturprüfungen – OHNE Maskenpflicht – Fürsorgepflicht‘
    erfolgt nachstende Antwort der SL:
    ‚Obwohl am Sitzplatz während der Klausuren die Masken abgesetzt werden dürfen, so sind doch immer alle Türen geöffnet und es wird alle 20 min gelüftet, dass ist m.E. vertretbar.‘

    * Oder schließen sich beide Parteien KM + SL den Aussagen von Prof. Kuhbandner an?

    * Oder kennt die untere Ebene nicht die Fakten und die Möglichkeiten auch ihres Remonstrationsrechts?
    Oder mangelt es gar am nötigen Verantwortungsbewusstsein?

    Ach, heute haben wir wieder 21.693 Neuinfektionen …. Inzidenz steigt rapide,
    aber Herr Weil hat ja betont ‚er sähe keinen exponentiellen Anstieg‘, so so ……

    … und die nächsten Regionen in Nds. bewerben sich zum 29. April für das Modellprojekt zur Öffnung von Geschäften, Kultur, Gastro etc.!?!

    • 6 stündige Prüfungen ohne Maske? Will dieser Schulleiter seine Schüler oder deren Eltern auf der ITS besuchen? Haftet er für mögliche Berufsunfähigkeit der Eltern? Für Krankheitsausfälle? Als Elternteil würde ich ihn eine Haftungszusage unterzeichnen lassen.
      Was sind das nur für Schulleiter? Ohne jedes Verantwortungsbewusstsein!

      • @xy
        „6 stündige Prüfungen ohne Maske?“

        Das ist die VORGABE des NIEDERSÄCHSISCHEN KULTUSMINISTERIUMS seines Zeichens Herr Grant Hendrik TONNE = KULTUSMINISTER und Vater von 4 Kindern (keines von diesen ist 2021 in der Abschlussklasse)!
        – ‚Abschlussprüfungen 2021 OHNE Maskenpflicht am PLatz‘, Nachzulesen auf Seite 2 im 1. Absatz –
        https://www.mk.niedersachsen.de/download/165661/Erlass_Hygiene_bei_Abi-_und_Abschluss-Pruefungen.pdf

        Die SL ist OBRIGKEITSHÖRIG ohne eigene Meinung = Verantwortung, sonst hätte auch die SL remonstrieren können.

        • Sam,
          unglaublich. Solche Menschen dürfen keine Führungspositionen besetzen! Das ist schon keine Obrigkeitshörigkeit mehr, das ist Skrupellosigkeit.
          Wie erwartet so jemand noch Respekt und Loyalität von seinen Mitarbeitern?
          Oder sind alle Schulleiter ängstliche Kleinkinder, die vor Mami/Papi Kultusminister Angst haben? 5000 netto für verantwortungslose Nieten? Bravo. Da geht mein Steuergeld flöten.

          • Jeder der sich fragt, warum in D vor ca. 80 Jahren sowas passieren konnte, der kann sich jetzt genau die Mechanismen anschauen.

          • Xy- schon an anderer Stelle erwähnt. Ne SL muss sich 5 Jahre bewähren, bevor sie fest im Sessel sitzt. Logisch, dass da nur willfährige Erfüllungsgehilf*innen sitzen bzw. eingesetzt werden..

        • @Sam:

          In der heutigen Schulmail NRW geht man sogar noch weiter.
          Testpflicht an Schulen…plötzlich müssen!! Positive Tests dem Gesundheitsamt gemeldet werden – das war vorher ausdrücklich untersagt – aber SuS, die Prüfungen ablegen und keinen negativen Test vorlegen (können / wollen) müssen die Prüfungen ablegen dürfen…aber eben nicht im selben Raum, wie die anderen nefativ-attestierten SuS.
          D.h. dass die Schulen hier zusätzliche Räume und Aufsichten stellen müssen … und dass die KuK, die diese nicht-getestete Gruppe beaufsichtigen die minimale Schutzidee von Negativtestungen auch nicht haben. Hier wird nix optimiert…hier wird das Chaos bis zum höchstmöglichen Grad verschlimmert….vor-zurück-rechts-links-lechts-rinks usw

      • @xy

        Es besteht doch immerhin die Möglichkeit, dass der Raum immens groß ist.

        In einer dreiteiliegen Sporthalle hätte ich kaum Bedenken. Unsere lässt sich sogar recht gut lüften.

        Vielleicht ist das da auch so?

        Oder – kleine Verschwörungstheorie:
        Es gibt einfach zu wenige Alternativen nach dem Abi und man möchte die Durchseuchung – ich hasse dieses Wort – deutlich vorantreiben. Schulen sind sicher, denn Schulen lüften (und sind daher keine geschlossenen Räumen…)

        Ach, weiß der Geier. Den SuS und Eltern ist das Szenario sicher auch bekannt. Auch sie tragen eine Verantwortung. Sie haben – eher als wir – das Recht, dieser nachzukommen.

        WIR müssen nicht alles regeln und bedenken, was seit Jahren an anderer Stelle (da warens nur noch 31) verkac.. wird.

        Unser Verantwortungsbewusstsein ist ein Teil dieses ganzen Desasters. ALLE verlassen sich darauf, dass die LuLs das schon hinkriegen, machen, tun und die Klappe halten.

        Auch das ist Erziehung – überfordert uns ruhig mit lauter Unsinn und noch mehr Aufgaben nebenbei – nichts ist unmöglich, wir machens! (Und zahlen den persönlichen Preis)

    • „Obwohl am Sitzplatz während der Klausuren die Masken abgesetzt werden dürfen, so sind doch immer alle Türen geöffnet und es wird alle 20 min gelüftet, dass ist m.E. vertretbar.“

      Mir war nicht klar, dass Schulleiter inzwischen als Virulogen, Aerosolforscher und Lüftungstechniker ausgebildet werden!

      Da lehnt sich der SL sehr weit aus dem Fenster… er trägt die Verantwortung für die Hygiene! Wenn dabei etwas passiert, dann haftet er, vor allem, wenn er solche leichtsinnigen Vorgaben macht.

        • Ich bezog mich auf das „m.E.“ („meines Ermessens“)… damit scheint der SL ja schon eine Meinung dazu zu haben. Die darf er dann auch vor Gericht vertreten.

          Ansonsten müsste er remonstrieren, wenn es eine offensichtlich rechtswidrige Anordnung gibt. Ob die hier vorliegt, könnte man diskutieren, aber 6 Stunden in einem Innenraum ohne Masken dürfte schon bei einem anwesenden Infizierten eine ziemliche Quote an Betroffenen erzeugen. Von daher werden gesundheitliche Schäden wissentlich in Kauf genommen.

          • Jan aus H. Sehe ich genauso. Auch wenn die Vorgabe aus dem KM kommt. Letzten Endes „haftet“, banal ausgedrückt, die SL für die Gesundtheit der SuS und KuK und müsste somit eigenständige Entscheidungen treffen. Man könnte ja für alle anderen SuS während der Abiturprüfungen den Unterricht aussetzen. Dann hätte man alle KuK für Aufsichten zur Verfügung. Genug Räume. Dann könnte man kleine Gruppen bilden…Prüfungen staffeln. Zeiten entzerren. Es gibt Möglichkeiten. Das Kollegium hat dies schon diskutiert…. Das Ach so wichtige Abitur. Es darf ja Nix ausfallen. Aber man folgt den Vorgaben des KM’s.

  8. Was in Deutschland gerade passiert ist unglaublich, macht mich fassungslos, hätte ich vor einem Jahr niemals gedacht. Dieses egoistische, eigensinnig Verhalten. Plan- und hilfloses Hinundherzappeln. Meinungsbildung und Verbreitung emotional gesteuert, Fakten ignorieren.
    Hier mal eine kleine Geschichte
    Schule brennt. Feueralarm. Der Brandschutzplan tritt automatisch in Kraft und wird in Gang gesetzt.
    Erste Stimmen werden laut, Schule räumen, ist das verhältnismäßig? Sollte man nicht erstmal überprüfen und diskutieren ob die Massnahmen überhaupt erforderlich sind?
    Erste Eltern holen Kinder sofort ab.
    Erste Anrufe gehen ein, Kind kann zu Hause nicht betreut werden.
    Feuerwehr versucht auszurücken. Zuständige sind verunsichert ob das die richtige Massnahmen ist. Behörden werdrn konsultiert. Man versucht herauszufinden ob es Vergleichssituationen gab.
    Es entsteht Streit zw Feuerwehr und Gemeinderat ob die Massnahnen richtig sind. Stimmen werden laut die Sirenen verunsichern nur noch mehr und schüren Angst.
    Erste Eltern überlegen ihre Kinder in anderen Schulen mit besserem Brandschutz unter zubringen.
    Der Brandherd kann eingedämmt werden. Einige Eltern fordern Kinder sofort zurück ins Gebäuden.
    Gutachter stellt Asbestgefahr und fest.
    Einige geraten in Panik, gleichzeitig bilden sich Elterngruppen die für sofortige Weiterführung des Unterrichts demonstrieren. Stimmen werden laut, eine tatsächliche Gefahr gäbe es laut Studien nicht, Asbest sein gar nicht so gefährlich. Bei Youtube gäbe es Belege.
    Es entsteht Streit zw Schule, Behörden, Eltern wer die Schuld trägt. Es wird verordnet Schule muss geöffnet werden, man will Massnahmen zum Schutz anbieten.
    Das Material soll in 3 Wochen geliefert werden.
    Anweisung solange soll aufgepasst werden.
    Erste Kinder werden krank gemeldet, Erste Mails mit Hinweis auf Verpflichtung der Schule Bildung zu vermitteln und dass Eltern darauf bestehen, trudeln ein….

    Das könnte man noch weiter erzählen…..

    .

    • @ Elly – spannende These. Ob Stadtviertel, Kollegium oder Elternverein, die Menschen sollten sich nicht spalten lassen, sondern freiheitlich-demokratisch miteinander ins Gespräch kommen. Jeder Mensch hat Vernunft genug, mit dem Thema Maskenpflicht angemessen umzugehen. Meine Sicht der Dinge ist mittlerweile acht Monate alt und sie stelle ich auch heute gerne zur Diskussion:

      .

      Keine Schule ohne offen gezeigtes Gesicht und freies Atmen. Nein zur Maskenpflicht im Unterricht und auf dem Schulhof

      .

      Beim Maskentragen ist ungehinderte Sinneswahrnehmung nicht gegeben, das Kind bekommt weniger mit von der Welt, lernt weniger. Eine heranwachsende verdummte Generation sollten wir uns nicht leisten.

      Menschliche Beziehungen gründen auf verbaler und nonverbaler Kommunikation und Interaktion. Um Beziehungen und Vertrauen aufzubauen, sind eine natürliche Mimik und Gestik bedeutsam und notwendig.

      Die Entstehung moralischer Begriffe und Erfahrungen wie Würde oder Rücksicht erfolgt bei Begegnung von Angesicht zu Angesicht und wird durch maskierte Kontakte mit fehlender Mimik massiv gestört.

      Das eine Maske tragende Kind versteht – oder vielmehr missversteht – sich in erster Linie als Gefahr für andere Kinder und Erwachsene und sieht leider auch die anderen Kinder vorrangig als eine Gesundheitsgefahr an.

      Ein neu in eine Klasse kommendes Kind kennt noch niemanden und sieht sich 27 Augenpaaren gegenüber, 27 kindähnlichen Wesen, die nur dumpf sprechen oder ins Schweigen verfallen sind. Am ersten Schultag einer fünften Klasse begegnen einander 28 Maskenkinder.

      Kindertypische gelegentliche kleinere Atemwegsinfekte wie bei einer simplen Erkältung heilen beim Maskentragen nicht mehr schnell aus. Keime an der Maske können andere Krankheiten verursachen. Neue oder verstärkte, beim Kind vorher bekannte Allergien sind möglich.

      Das Tragen der Mund-Nase-Bedeckung verändert die Hals- und Kopfhaltung der Schülerin oder des Schülers, was zu Muskelverspannungen führt, die wiederum Kopfschmerzen sowie Wahrnehmungs- und Lernbeeinträchtigungen begünstigen.

      Wut, Verzweiflung, Konzentrationsstörungen, Müdigkeit und Kopfschmerzen können Folge des Maskentragens sein.

      Edward von Roy, Diplom-Sozialpädagoge (FH)

      .

      • gequirlte Kacke.
        Es geht hier um die Gesundheit und Langzeitfolgen.
        Leute wie sie, die von non-verbaler Kommunikation und so faseln sollten doch mal eine Woche mit 25 Schülern ohne Mundschutz in einem raum verbringen.
        Eventuell ändert das ihre Sicht auf die Infektion.

      • @Edward von Roy
        s. meinen Post unten:
        W. 14. April 2021 um 11:13

        Schon witzig:
        Als ich den o.g. Post geschrieben habe, dachte ich mir noch so „Wo ist Eddi?“ …
        😉

        Und grüßen Sie beim Ihrem nächsten Gruppentreff auch Markus Fuchs (= „Master Fuggi“), Vorsitzender des Kreiselternrates Bautzen und „Querdenker“

      • Warum fordern Sie dann nicht Distanzunterricht bis die Pandemiebekämpfung so erfolgreich war, dass die Kinder wieder ohne Maske zur Schule gehen können? Nur Mut! Das würde Ihr Problem lösen!

      • „Ungehinderte Sinnerwahrnehmung“ auf der Intensivstation, am Beatmungsgerät?
        Was ist mit der Würde dieser Menschen?
        Mit ihrem Recht auf körperliche Unversehrtheit?
        Wen interessieren deren „Hals- und Kopfhaltung“ und „Muskelverspannungen“? Die Menschen, die an COVID-19 schwer erkranken und / oder auch noch mit LongCovid bestraft werden, haben ganz andere „Wahrnehmungsbeeinträchtigungen“. Und „Rücksicht“ auf andere Menschen scheint ja auch nur ein Schlagwort ohne Inhalt zu sein. Sonst müssten Sie auch Rücksicht auf das Klinikpersonal einfordern,die seit Monaten physisch und psychisch am Limit sind usw. Einfach mal die folgenden Beiträge lesen. Dann werden Sie vielleicht doch noch zu der Erkenntnis kommen, dass Maskentragen unser geringstes Problem ist.

        „Volle Intensivstationen – freie Betten, aber kein Personal?“
        https://www.br.de/nachrichten/bayern/volle-intensivstationen-freie-betten-aber-kein-personal,SUXoN0e

        „Die Essener Universitätskliniken nähern sich bei der Belegung der Intensivstationen mit Covid-19-Patienten wieder dem bisherigen Höchstwert aus dem vergangenen Jahr.“

        https://www.t-online.de/region/essen/news/id_89842938/essener-uni-naehert-sich-hoechststand-auf-intensivstationen.html

        „Der große Unterschied zur zweiten Welle: Die Patienten sind im Schnitt etwa zehn Jahre jünger, sind um die 60 Jahre alt und haben seltener Vorerkrankungen.“
        „ Zudem müssen die Menschen nun längere Zeit auf den Stationen behandelt werden, sagte der Oberarzt Innere Medizin am Uniklinik Freiburg, Daniel Dürschmied: „Die liegen also wochenlang, teilweise monatelang bei uns. Wir bauen eine Beziehung zu diesen Patienten auf und das ist schon dann auch schwierig und belastend, wenn diese Verläufe dann schwer sind und manchmal auch tödlich verlaufen.“ Rund 40 Prozent der Corona-Patienten, die in Freiburg auf der Intensivstation behandelt werden, überleben die Erkrankung nicht.

        https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/intensivstation-corona-lage-100.html

        „[…]Ein anderer Patient, aus dem künstlichen Koma erwacht, lernt mit seinem Luftröhrenschnitt wieder sprechen. Er soll seinen Vornamen sagen: „Marco.“ Als der Atemtherapeut längst aufgehört hat, Anweisungen zu geben, sitzt er noch da und sagt immer wieder stimmlos „Marco“, so als müsste er sich vergewissern, dass er existiert.“
        https://www.zeit.de/kultur/film/2021-04/charite-intensiv-dokumentation-serie-rbb-corona-intensivstation?utm_referrer=https%3A%2F%2Fwww.google.com

        „Ein Blick auf die Intensivstation 4b der Universitätsklinik Köln. Die Covid-Patienten und -Patientinnen, die dort liegen, sind zwischen 30 und 60. Also deutlich jünger als in Welle eins und zwei. 90 Prozent von ihnen sind mit der britischen Mutation infiziert. Die sorgt möglicherweise dafür, dass der Verlauf aggressiver ist.
        Überleben ungewiss
        Einer von den Patienten, der im Universitätsklinikum behandelt wird, ist ein 38-jähriger Mann. Warum genau er einen so schweren Verlauf hat, können die Ärzte nicht sagen. Wie lange er bleiben muss – auch nicht. Ob er überleben wird ist unklar. „Es ist im Prinzip so, dass die eine Hälfte durchkommt, die andere nicht“, sagt Professor Michael Hallek, Direktor der Inneren Medizin am Universitätsklinikum Köln.“

        https://www1.wdr.de/nachrichten/themen/coronavirus/intensivstation-junge-corona-Patienten100.html

        „Die Intensivstationen füllen sich coronabedingt wieder. Die Kölner Uniklinik sagte schon Ende vergangener Woche Operationen ab. Für das Zögern der Politik hat Medizinprofessor Hallek kein Verständnis.“

        „Städte wie Bonn, Bremen oder Köln haben kaum noch freie Betten für den nächsten Herzinfarkt, Verkehrsunfall oder Covidpatienten“, hatte auch der Intensivmediziner Christian Karagiannidis auf Twitter gewarnt.“

        https://www1.wdr.de/nachrichten/themen/coronavirus/intensivstationen-voll-intensivbetten-nrw-aktuelle-situation-100.html

        Und Sie diskutieren über die Masken????

        • @Leseratte: Sie handeln absolout panisch und unrealistisch auf die Situation. Ihnen fehlt vollkommen eine realistische Sichtweise auf die Pandemie. Leuten mit der Einstellung wie bei Ihnen empfehle ich dringend, sich bis zum Ende der Pandemie „einzumauern“- das verminder die Ansteckungsgefahr…
          Ich bin zudem überzeugt daß Sie der Meinung sind daß mit Masken alle Probleme zu lösen sind und man dann alles machen kann einschliesslich in den Urlaub zu fliegen in einer vollbesetzten Maschine. Und was sagen Sie in ein paar Jahren, wenn Sie und Ihre Kinder schwere Atemwegserkrankungen bekommen haben und das nachweislich vom langen Maskentragen kommt. Dann werden Sie auch anders darüber denken.
          Ich will die Pandemiesituation nicht verharmlosen, rate aber dringend, alles andere an Schutzmassnahmen einschliesslich Vermeidung unnötiger Kontakte bevor Masken eingesetzt werden sollen. Aus physikalischen Gründen wird die Maske nicht mehr leisten können als eine zusätzliche Absicherung bei einmaligen kurzen Kontakten zu anderen Personen, wie es z.B. im ÖPNV oder im Einzelhandel der Fall ist. Und die ganzen Studien, die eine Wirksamkeit des Maskentragens nachgewiesen haben, sind an sich nicht falsch. Allerdings setzen sie vorraus, daß Masken immer zu jeder Zeit von allen korrekt getragen werden, also dicht anliegen und noch nicht lange im Einsatz ist. Das klappt in der Praxis zur zu einem kleinen Bruchteil. selbst wenn die formale Tragedisziplin eingehalten wird. Ist eine Maske zu lange im Einsatz, liegt nicht korrekt an usw. sind sie faktisch nutzlos.

          • @Dirk Z

            „Ich bin zudem überzeugt daß Sie der Meinung sind daß mit Masken alle Probleme zu lösen sind und man dann alles machen kann einschliesslich in den Urlaub zu fliegen in einer vollbesetzten Maschine.“

            Das unterstellen Sie jetzt aber einfach mal, denn @Leseratte hat das
            – weder ausdrücklich geschrieben
            – noch angedeutet.

            Aber es ist ja auch nur Ihre (!) Überzeugung, wie Sie ganz treffend anmerken …
            😉

      • Uiuiui, klingt dramatisch. Also:

        „Wut, Verzweiflung, Konzentrationsstörungen, Müdigkeit und Kopfschmerzen“
        versus
        „Fieber, Husten, Müdigkeit, verstopfte Nase, Kopf-, Hals- und Gliederschmerzen, Bindehautentzündungen, Durchfall, Erbrechen, Geschmacks- und Geruchsverlust, Hautausschlag, Lungenentzündung, Lungenfibrose, krankhafte Prozesse der Leber, des zentralen Nervensystems, der Nieren, der Blutgefäße und des Herzens, Long-Covid, Tod.“

        Mal überlegen… Ach, da kommen Sie sich auch noch ganz alleine drauf.

        Mona
        Erzieherin

        • @Mona

          Danke, Mona und alle anderen Foristen weiter oben.

          Trotzdem wird der Illusionskünstler (Edward von) Roy hier weiterposten.

          So ungefähr alle 6 – 8 Wochen gönnt er sich einen kleinen Spaß …

          Es ist wortwörtlich immer dasselbe Zeugs (copy & paste), nur heute hat er uns noch ein kleines zusätzliches verständnisvoll-kuscheliges „Intro“ im ersten Absatz gegönnt … fast – aber auch nur fast – könnte man Ihnen, lieber „Roy“ auf den Leim gehen.
          Vielen Dank für diese Mühe, lieber „Roy“!

          Also dann „Roy“, bis bald.

          Sie merken an der häufigen Nennung Ihres Namens, dass ich schon anfange, eine Bindung aufzubauen.
          Ach natürlich merken Sie das, als Diplom-Sozialpädagoge (FH).
          😉

      • @Eddy: ich habe da eine andere Ansicht, aber es ist für mich in Ordnung, wenn Sie es so sehen. Es gibt im Leben immer mehrere Wahrheiten. Als minimal mögliches demokratisches Grundrecht erachte ich als eher defensiver Mensch in Pandemiezeiten wenigstens die Aussetzung der Präsenzpflicht. Dann kann ich mich für mich mit meiner Familie einigeln, bis es wieder sicherer ist -Maskenpflichtansichten hin oder her. In RLP gibt es dieses minimale Grundrecht nicht einmal in der dritten Welle, in BaWü hingegen schon, seit Beginn der ersten Welle…

        • an Elly.
          Ich stimme Roy zu. An der Grundschule ohne Maskenpflicht fuer Schueler.
          Wenn Eltern die Maske wollen, sollten Sie das Recht haben, ihre Kinder zu Hause zu lassen.
          Und die Lehrer sollten auch zu Hause bleiben duerfen.
          Die Maske bringt nichts.
          Beweis : Zum Fruehstuecken in der Klasse darf sie abgesetzt werden und die Kleinen duerfen sich nahe kommen und lustig anhauchen.
          Das gilt auch fuer die komplette Sek.I. Aber vielleicht kann beim Fruehstueck in der Klasse nichts passieren? Das glaubt doch keiner.
          Masken und Tests in der Schule sind nur Signale, das irgendetwas, egal was, gemacht wird.
          Viel Sinn hat das nicht.
          Dann lieber gleich ohne Maske oder zu Hause bleiben, je nach Meinung.
          Luftfilter will man ja nicht, obwohl die Uni Muenster die Wirksamkeit bestaetigt hat. Die machen auch keine Pause.

          • @oes 14. April 2021 um 22:49
            an Elly.
            „Ich stimme Roy zu. An der Grundschule ohne Maskenpflicht fuer Schueler.“

            Ich stimme Ihnen und Roy nicht zu, lade Sie beide aber gerne ein, mich eine Woche in den Unterricht zu begleiten. Meine Schüler nehmen bestimmt gern die Masken für Sie ab.

            „Wenn Eltern die Maske wollen, sollten Sie das Recht haben, ihre Kinder zu Hause zu lassen.“

            Nee, dann sollen sie die Masken kaufen und aufsetzen. Aber zu Hause sind die Masken ja (noch) nicht nötig.

            „Und die Lehrer sollten auch zu Hause bleiben duerfen.“

            Bin sofort dabei. Bisher begnüge ich mich damit, die Missachter meiner Gesundheit und die der anderen SuS und Familien ans offene Fenster zu setzen. Bisher noch keiner erfroren, doch am nächsten Tag mit Maske da. Ist wohl doch nicht so cool, auszucoolen.

            „Die Maske bringt nichts.“
            Volle Zustimmung. Sie nützt nicht und sie schadet nicht, wenn sie in der Schultasche liegt. Deswegen wird sie ja auch aufgesetzt und über Mund und Nase gezogen. Da lernen die Kids gleich ihren Körper kennen, wissen, dass Mund und Nase im Gesicht zu finden sind und können diese Körperteile meist ohne Hilfe finden und benennen.

            „Beweis : Zum Fruehstuecken in der Klasse darf sie abgesetzt werden“

            Ja, ein Beweis, der mich echt umgehauen hat. Jetzt ist mein Lachflash vorbei, ich habe mit dem Trommeln auf den Fußboden aufgehört und meine Zähne aus der Tischkante entfernt – bin wieder voll da (auf den Beweisschreck habe ich doch glatt ne Flasche Wasser geraucht).

            Entschuldigung – aber bei DER Steilvorlage…

            Masken wirken nur zu ihren 100%, wenn sie richtig getragen werden. Wenn das nicht gemacht wird, wirken sie auch nicht. Das ist abhängig von den Menschen, die sie tragen oder eben auch nicht.

            Ich kann mich auch nicht mit meinem Auto neben die Tanksäule stellen und sagen: Beweis – mein Auto ist kaputt. Wenn ich nicht tanke, nützt der Sprit in der Tanksäule auch nicht.

            Ich würde sagen – Anwenderfehler. Jedes Gerät ist kann nur so gut sein wie sein Anwender.

            Das lässt sich auch auf unseren Körper und diverse Organe übertragen…..
            (Aber vieles lässt sich trainieren)

            „und die Kleinen duerfen sich nahe kommen und lustig anhauchen.“

            Nun, nicht bei uns – weder die Kleinen noch die Großen. Das zuzulassen ist grob fahrlässig oder noch mehr (gildet nur für LuLs, nicht für KuMis). Auch so eine Ungerechtigkeit, über die u.a. Eltern nur sehr selten stolpern.

            „Das gilt auch fuer die komplette Sek.I.“

            Jetzt möchte ich doch gerne wissen, in welchem Bundesland das Anhauchen Pflicht ist. Tse, das hab ich wohl verpasst. Ich steige aber auch gar nicht mehr durch.

            „Aber vielleicht kann beim Fruehstueck in der Klasse nichts passieren? Das glaubt doch keiner.“

            Aha! Da haben wir doch endlich den Punkt gefunden. Frühstück IN der Klasse! Ja, drinnen wird übertragen mit hoher Wahrscheinlichkeit, draußen nicht.

            „Masken und Tests in der Schule sind nur Signale, das irgendetwas, egal was, gemacht wird.“

            Ja, genau daran sieht man, dass IN der Schule versucht wird, eine Art Normalzustand wieder herzustellen. Und da kann man schon unterschiedlicher Meinung sein.

            Bei uns in SH gilt Maskenpflicht. Und – obwohl die Inzidenzen bei uns auch steigen – sind wir immer noch das Schlusslicht, zur Zeit noch (deutlich?) unter 100. Das wird sich sicher ändern, da auch bei uns am Montag die Schule – wie vorher (mit Ausnahmen) startet, dich bislang haben wir uns hier gut gehalten.

            „Viel Sinn hat das nicht.“
            Doch, siehe oben.

            „Dann lieber gleich ohne Maske“
            Nein, siehe oben.

            „oder zu Hause bleiben, je nach Meinung.“
            Ich meine, ich bleibe zu Hause – was da wohl mein Dienstherr (dieses Wort muss unbedingt der Zeit angepasst werden) von hält? Ist bestimmt total begeistert.

            „Luftfilter will man ja nicht, obwohl die Uni Muenster die Wirksamkeit bestaetigt hat.“
            Stimmt. Es gibt da so eine ungeheime UnVereinigung mit 32 Mitglieder:innen, die darauf zu Gunsten der Steuerzahler:innen, Eltern, SuS und LuLs, TUI und Lufthansa und weiteren Wesen uns hingegen gerne und mit viel Freude wirksame Hilfen verweigern. (Mit Luftfilter …. Masken tragen noch nötig? Ich glaube zwar ja, aber es würde doch alle deutlich entspannen).

            „Die machen auch keine Pause.“
            Luftfilter sollen keine Pause machen.
            Unsere Wirdsonixes sind in Dauerpause.
            Maskenpause lasse ich am geöffneten Fenster machen.

            Ist jetzt doch etwas länger geworden.

            Ist oes unsere verschollene oka?

            Bleibt alle negativ und denkt positiv.

          • @Riesenzwerg 15. April 2021 um 11:25

            „Ist jetzt doch etwas länger geworden.“
            Ist aber auch verdammt treffend geworden – und dabei recht kurzweilig!

            „Ist oes unsere verschollene oka?“
            Bei der Frage habe ich mich auch schon ertappt. 😉

      • Vielen Dank auch für diese Sichtweise!!
        Natürlich wird es für sie Beleidigungen hageln.
        Das ist schon mal sicher 😀

      • Sie wettern gegen Masken? Wir haben ganz andere Probleme.

        „Chef der Uniklinik warnt: Triage in Krankenhäusern droht

        Der Chef der Essener Uniklinik, Jochen A. Werner, hat sich im Videocast „19 – die Chefvisite“ der WAZ zur Lage in den deutschen Krankenhäusern geäußert und warnte vor einer „Triage vor den Mauern der Krankenhäuser.“ Werner berichtet, wie sein Klinikum täglich mehrere Anfragen zur Übernahme schwerstkranker Covid-19-Patienten anderer Krankenhäuser erreiche. Dadurch, dass nicht alle versorgt werden können, erklärt der Arzt, würde es eine Selektion von Zuweisungen geben, sodass „nicht alle Patienten mit Lungenversagen die für sie denkbar bestmögliche Therapie bekommen dürften.“

        Angesichts der Verzögerungen bei der Verabschiedung der bundeseinheitlichen Notbremse warnt auch die Vorsitzende des Ärzteverbandes Marburger Bund, Susanne Johna, vor der Notwendigkeit einer Triage in den Kliniken. „Die Notbremse kommt ohnehin spät. Aber wenn wir noch länger warten, droht eine Überlastung der Intensivstationen. Dann kann eine Triage nötig werden“, sagt Johna dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND/Mittwoch) laut einem Vorabbericht.

        Bei einer Triage entscheidet das medizinische Personal, wer aufgrund von mangelnden Kapazitäten eine lebensrettende Behandlung erhält und wer nicht.

        Der Vorsitzende des Weltärztebundes, Frank Ulrich Montgomery, hält es ebenfalls für wahrscheinlich, dass in der derzeitigen dritten Corona-Welle wieder die Frage nach einer bevorzugten Behandlung in Krankenhäusern aufkommt. „Mit Sicherheit wird die Triage wieder im Raum stehen“, sagte er der „Passauer Neuen Presse“ vom Samstag. „Wir waren sehr dankbar, dass sie in den ersten beiden Wellen nicht gebraucht wurde.“ Nun sei aber vorstellbar, dass es zu solchen Situationen komme. (AFP, Reuters)“

        https://www.tagesspiegel.de/wissen/corona-pandemie-in-deutschland-klinikchef-warnt-vor-triage-vor-den-mauern-der-krankenhaeuser/25560996.html

      • Ich habe 3 Kinder 2 davon in der Gundschule.

        Oft habe ich sie gefragt als sie zuhause an der Tür angekommen sind.
        „Warum habt ihr auf dem Schulweg noch die Masken auf?“.
        Kind: „Ach das hab ich vergessen.“

        Wenn also Kinder vergessen die Maske abzusetzen, dann kann da was an Ihrer Behauptung nicht stimmen.

        Wir haben einen Dauerlockdown, wegen Menschen, die nicht konsequent handeln.

      • @edward
        Wenn Sie in 8 Monaten des Mitlesens immer noch nicht gelernt haben, worin das Problem des Spannungsfeldes „Kinder/ Jugendliche in großen Gruppen innerhalb geschlossener Räume – durch Aerosole übertragene Viruserkrankung“ besteht, kann ich nur schließen: Sie sind nicht lernfähig oder Sie wollen nicht lernen. Von daher: Ich schließe mich Schattenläufer an. Gequirlte Kacke! Jedes weitere Wort wäre Verschwendung.

  9. -„Auch die «Neue Richtervereinigung», in der bundesweit Richter und Staatsanwälte zusammengeschlossen sind“

    Diese unbedeutende Vereinigung hat gerade mal 550 Mitglieder. Interessant wäre es, den Deutschen Richterbund mit seinen 17.000 Mitgliedern zu hören.

    Was mir aber ganz besonders an dem Weilheimer Urteil gefällt ist, ich zitiere:

    „Es muss jedoch allen, die den Beschluss und insbesondere die Ausführungen des Sachverständigen Kuhbandner kennen, klar sein, dass jeder, der ein Kind entgegen dessen Willen über einen längeren Zeitraum zwingt, eine Maske zu tragen, eine Gefährdung dessen Wohls verursacht und damit ohne rechtfertigenden Grund in dessen Rechte eingreift. Auch ohne dass deshalb jedes Mal ein Verfahren gem. § 1666 BGB gegen diese Personen eingeleitet werden müsste, sind diese Personen gehalten, die Rechte der Kinder zu respektieren und gebietet es der Schutz aller betroffenen Schüler, dass diese nicht zum Tragen der Maske gezwungen werden dürfen. Ein Schulleiter oder Lehrer, der dies in Kenntnis der damit verbundenen Gefahren dennoch tut, wird sich in dem Fall, dass die Gefährdung eine tatsächliche Schädigung des betroffenen Kindes zur Folge hat, nicht darauf berufen können, er habe die Gefahr nicht gekannt oder sei durch irgendeine Infektionsschutzverordnung oder ein Hygienekonzept hierzu gezwungen gewesen.“

    Tja, Befehlsnotstand zieht nicht mehr, liebe Lehrer.

    • Die Argumentation aus dem Urteil könnte man aber auch ebenso umdrehen:

      Ein SL oder Lehrer, der in Kenntnis der mit Covid 19 verbundenen Gefahren (die wissenschaftlich nachgewiesen sind!) die SuS nach Weisung des KM in Präsenz zwingt, wird sich in dem Fall, dass die Gefährdung eine tatsächliche Schädigung des betroffenen Kindes (oder dessen Eltern) zur Folge hat, nicht darauf berufen können, er habe die Gefahr nicht gekannt oder er sei durch die Weisungen des KM dazu gezwungen gewesen.

    • Hallo Quer“denker“,
      euer Rumgeheule nervt. Mimimi Masken, mimimi Impfen, Kontaktbeschränkungen… name it. Ihr seid gegen alle Maßnahmen, weil es ja angeblich gar keine (große) Gefahr gibt. Dies ist jedoch objektiv falsch. Es handelt sich um keine legitime Meinung im Diskurs, sondern um eine kontrafaktische Behauptung, die niemandem hilft und in diesen schwierigen Zeiten große Schäden anrichtet. Dabei seid ihr gar nicht viele, sondern einfach nur laut.
      WIR HABEN GERADE WIRKLICH ANDERE SORGEN ALS EURE HIRNGESPINSTE!

      PS: Masken helfen gegen Chemtrails 😉

      • @Lera: P.S.S Masken können auch als Aluhutersatz verwendet werden
        P.S.S.S Masken sind auch brauchbar als Klopapierersatz, nach Benutzung ein prima Upcycling als cooles Stirnband auf der ein oder anderen Demo

    • Der Paul bleib zu recht unerhoert… wer simpelste Zusammenhänge Des Infektionsschutzes nicht begreift, sollte tatsächlich nicht gehört werden. Ich empfehle das heutige Urteil des OVG Berlin/Brandenburg zur Testpflicht in Schulen oder auch das Urteil desselben Gerichts vom 05.03.21 zur 6. SARS-COV-2 Eindämmungsverordnung. Lesen, verstehen, nachdenken!

  10. Länder Elly leider. Soweit ich mitbekommen habe, es läuft überall gerade das gleiche Szenario ab.

    Man kann schon sagen, ein tief gespalteter Globus.

  11. Vom 24.11.2020
    https://www.daserste.de/information/politik-weltgeschehen/fakt/videosextern/reizthema-maskenpflicht-im-unterricht-100.html

    Ungefähr Minute 4 bis 5:
    Der Kreiselternrat Görlitz und Kreiselternrat Bautzen hat Ende September 2020 eine UMFRAGE durchgeführt.
    Das Ergebnis wurde als „offener Brief“ an die Landesregierung (direkte Anrede = Kretschmer, Köpping, Piwarz) geschickt, etwas weiter im Text mit der fettgedruckten Frage „Was halten Sie von der Maskenpflicht an Schulen?“
    Wissenschaft interessiert offensichtlich nicht, sondern „Was halten SIE von …?“

    Zurück zum Ergebnis der Umfrage:
    „75 % der Eltern lehnen MNB bei Kindern ab; 20 % haben größte Angst vor Schulschließungen.“

    ACHTUNG:
    223 !!!!! Personen haben sich beteiligt bei mehr als 52.000 Schulkindern in beiden Landkreisen!!!!
    Die ARD-Recherche hat ergeben, dass nur SEHR WENIGE Eltern und Elternsprecher überhaupt Kenntnis von dieser Umfrage hatten …
    Viele distanzieren sich vom offenen Brief.

    „Fun-Fact“ Nummer 1:
    TEILNEHMEN KONNTE JEDER, der von der Umfrage wusste, unabhängig von Wohnort oder persönlicher Betroffenheit, also auch Leute, die ÜBERHAUPT gar keine Kinder in einer Schule haben.

    „Fun-Fact“ Nummer 2:
    In Telegram-Gruppen von „Eltern stehen auf“ (dabei auch ein „Master Fuggi“) wurde die Umfrage beworben.

    Markus Fuchs (= „Master Fuggi“), Vorsitzender des Kreiselternrates Bautzen und „Querdenker“, wurde gefragt, warum er den Standpunkt einer KLEINEN Gruppe als Meinung der GANZEN Elternschaft dargestellt hat.
    Antwort:
    „Dazu sage ich jetzt nichts … ein andermal darüber sprechen … bitte um Verständnis.“
    Schade, es kam zu keinem weiteren Gespräch, Email-Anfragen blieben unbeantwortet.

    Ungefähr Minute 3:
    Fuchs kritisiert „Corona-Diktatur“, redet von „Corona-Faschismus“ und „Panik-Pandemie“. Damals ging die FALSCHMELDUNG rum, dass ein Kind wegen Tragens einer Maske im Bus gestorben sei.
    Diese Falschmeldung wurde damals auch von Fuchs im Internet verbreitet.
    Von den Reportern am Rande einer Demo in Dresden angesprochen, … ÜBERRASCHUNG: Er konnte sich an seine Posts NICHT ERINNERN.
    Er bekommt Screenshots seiner Posts gezeigt, und beruft sich darauf, dass sich das später als FALSCH herausgestellt habe – aber er habe KEINE ZEIT zur RICHTIGSTELLUNG oder zum LÖSCHEN der Posts gehabt.

    ACH SO ?!
    Na Hauptsache, es bleibt bei den „Fans“ und „Followern“ in Erinnerung …

    Wie gesagt, das Video stammt vom 24.11.2020.
    Das ist viel Zeit, um neue Kontakte zu knüpfen oder alte Kontakte zu „vertiefen“.

    @Elly 14. April 2021 um 09:46
    Vielleicht erklärt das wenigstens teilweise dieses Urteil.
    Sie haben womöglich recht: „Coronaverharmloser überall“

    • Sowas macht mich echt krank. Ich kann das alles bald nicht mehr verarbeiten.
      Überall nur noch Schwachsinn. Bis in die höchsten Etagen.
      Es geht um Kanzlerfrage und nicht um Rücktritt.
      Bin nur noch fassungslos.
      Meine Prognose.
      Wenn Deutschland 80% Impfrate erreicht hat, dann sind schon die resistenten Mutationen auf dem Vormarsch hoffentlich machen die dann nur eine Ekältung.

  12. Es gibt ja nun einige Bundesländer, da müssen ebenfalls die Grundschüler während des Unterrichts Masken tragen. Da es bisher keine einzige gute und vernünftige Studie zum Thema permanentes Maskentragen bei Kindern gibt, wäre das jetzt doch die perfekte Lösung, dass man diese Studie jetzt an den Schulen durchführt.
    Die Studienergebnisse sind sehr wichtig, um das ganze wirklich mal auf medizinischer Sicht zu betrachten.
    Erst dann kann man sagen, ja gut, die Bedenken waren unnötig oder naja vielleicht doch nicht so harmlos wir vermutet.
    Mir nützt ne Studie nichts, wo ein Kind mal ne halbe Stunde mit Maske gejoggt ist und dann einen kleinen Anstieg CO2 im Blut hat, der zu vernachlässigen ist. Ich will wissen, wie schaut das aus nach 2,3 Wochen? Ist es weiterhin harmlos oder hat es vielleicht doch Auswirkungen.
    Erst dann bin ich als Mutter mit nem guten Gefühl in der Lage, das meinem Kind zuzumuten oder auch nicht.

    • Klopf, klopf, ich bin’s, die Realität. Wollte nur kurz darauf hinweisen, dass es ja jetzt diese globale Pandemie gibt, die durchaus auch ein ganz kleines bisschen gefährlich ist.

      Selbst wenn es ein nennenwertes Risiko beim Maskentragen GÄBE, wofür es, wie Sie selbst schreiben, keine Empirie (und auch keine Hinweise, die zur Vermutung Anlass böten) gibt, so wäre dies abzuwägen gegen die Gefahren von Covid.

    • @Minna: Eine Studie kann ich Ihnen nicht herbei zaubern, aber hier eine Leseempfehlung:

      https://www.kinder-verstehen.de/mein-werk/blog/dringend-zu-klaeren-sind-gesichtsmasken-fuer-kinder-unbedenklich/

      https://www.kinder-verstehen.de/mein-werk/blog/masken-bei-kindern-wissenschaft-in-not/

      Um das klar zu sagen: Die „Unbedenklichkeitsfrage“ wird dort nicht endgültig abschließend geklärt (dann wäre es auch kein seriöser Beitrag), aber ich halte das für eine lesenswerte Darlegung des derzeitigen Wissens – und dessen, was noch fehlt.

      • Ich_bin_neu_hier: Vielen Dank für eine Antwort ohne Beschimpfungen und Hinweise, dass ich bald mit meinen Kindern auf Intensiv liegen werde. Und die von Ihnen angehängten Leseemmpfehlungen lese ich gerne.

    • Es ist bestimmt sehr viel angenehmer und gesundheitsförderlicher für Ihr Kind oder SIE, einen Beatmungsschlauch im Hals zu haben. Oder in 30 Jahren wegen ME/CFS immer noch kaum den Weg vom Bett zum Klo zu schaffen. Oder Parkinson zu entwickeln. Oder zu überlegen, wieviele Personen an der Beerdigung teilnehmen können…

      Ich bin dafür, dass einfach die Präsenzpflicht ausgesetzt wird und dann kann sich jeder überlegen, ob er Masken, Testen oder das Infizieren an sich mitmachen möchte oder lieber bis zu einer Impfung der Kinder auf Homeschooling umstellt. So wie das in unzähligen Ländern der Welt auch möglich ist.

    • Liebe @ Minna,
      Keine Studie, nur ein Erfahrungsbericht.

      Ende November überschritt unser Kreis in SH die 50er Grenze. Damit trat die Maskenpflicht, auch in GS, auf dem gesamten Schulgelände in Kraft. Auf den Fluren war das schon vorher so, aber nun galt es auch in den Klassen, auf dem Pausenhof, halt überall!
      Vorher wurde bei einem Coronafall in der Klasse oder im Kollegium die ganze Kohorte in Quarantäne geschickt, seitdem nur noch das jeweils positive Kind/der positive Kollege, da ja aufgrund der Maskenpflicht das Virus nicht weitergegeben werden konnte. Getestet wurde nicht.
      Trotzdem gab es nur vereinzelte Fälle.

      Aber nun zu Ihren Bedenken. Seit 6 Monaten tragen wir nun alle durchgängig Masken, seit dem 22.02.2021 sogar medizinische Masken.
      In der ersten Woche waren noch 2 Kinder von 280 SuS befreit, mit Attest. Danach haben auch diese Masken getragen.
      Ergebnis: In den 6 Monaten hat KEIN Kind im Kreis (26 GS) durch das Masketragen einen gesundheitlichen Schaden erlitten, auch kein/e LehrerIn, auch nicht bei irgendwelchen Lungenerkrankungen oder Asthma!
      Präsenzunterricht galt die ganze Zeit, in voller Besetzung und nach Stundenplan.

      Grippale Infekte kamen so gut wie gar nicht vor, die Ausfallquote unter SuS und unter KollegInnen wegen Krankheit/ Quarantäne etc. war gering.

      Einige wenige Covid-Fälle konnten trotzdem nicht verhindert werden, aber zu einem „Ausbruch“ an den Schulen kam es zum Glück nicht. Kann natürlich auch an der Verweigerung von Tests seitens des Gesundheitsamts liegen!

      Aber: kaum ein Elternteil ist, soweit mir bekannt, schwer erkrankt(Intensivstation), nur unter den KollegInnen gibt es 3 Fälle von Long-Covid.

      Allerdings wurde bei uns seit dem 22.02. die Präsenzpflicht außer Kraft gesetzt.

      Nach 6 Monaten tragen wir die Masken ganz selbstverständlich, würden uns aber freuen, wenn das Land uns mal FFP2- Masken zur Verfügung stellen würde! Bisher sind die Masken alle selbst bezahlt!

      • Liebe @ Minna,
        Keine Studie, nur ein Erfahrungsbericht.

        Ende Oktober überschritt unser Kreis in SH die 50er Grenze. Damit trat die Maskenpflicht, auch in GS, auf dem gesamten Schulgelände in Kraft. Auf den Fluren war das schon vorher so, aber nun galt es auch in den Klassen, auf dem Pausenhof, halt überall!
        Vorher wurde bei einem Coronafall in der Klasse oder im Kollegium die ganze Kohorte in Quarantäne geschickt, seitdem nur noch das jeweils positive Kind/der positive Kollege, da ja aufgrund der Maskenpflicht das Virus nicht weitergegeben werden konnte. Getestet wurde nicht.
        Trotzdem gab es nur vereinzelte Fälle.

        Aber nun zu Ihren Bedenken. Seit 6 Monaten tragen wir nun alle durchgängig Masken, seit dem 22.02.2021 sogar medizinische Masken.
        In der ersten Woche waren noch 2 Kinder von 280 SuS befreit, mit Attest. Danach haben auch diese Masken getragen.
        Ergebnis: In den 6 Monaten hat KEIN Kind im Kreis (26 GS) durch das Masketragen einen gesundheitlichen Schaden erlitten, auch kein/e LehrerIn, auch nicht bei irgendwelchen Lungenerkrankungen oder Asthma!
        Präsenzunterricht galt die ganze Zeit, in voller Besetzung und nach Stundenplan.

        Grippale Infekte kamen so gut wie gar nicht vor, die Ausfallquote unter SuS und unter KollegInnen wegen Krankheit/ Quarantäne etc. war gering.

        Einige wenige Covid-Fälle konnten trotzdem nicht verhindert werden, aber zu einem „Ausbruch“ an den Schulen kam es zum Glück nicht. Kann natürlich auch an der Verweigerung von Tests seitens des Gesundheitsamts liegen!

        Aber: kaum ein Elternteil ist, soweit mir bekannt, schwer erkrankt(Intensivstation), nur unter den KollegInnen gibt es 3 Fälle von Long-Covid.

        Allerdings wurde bei uns seit dem 22.02. die Präsenzpflicht außer Kraft gesetzt.

        Nach 6 Monaten tragen wir die Masken ganz selbstverständlich, würden uns aber freuen, wenn das Land uns mal FFP2- Masken zur Verfügung stellen würde! Bisher sind die Masken alle selbst bezahlt!

      • Unsere Grundschule verlangt bisher keine Masken im Unterricht. Seit dem Beginn der Pandemie gab es noch keinen einzigen Fall in unserer Grundschule. Weder bei Schülern noch bei Lehrern. Genauso wenig im Kindergarten.
        In der Grundschule im Nachbarort gab es ebenfalls keine Maskenpflicht in Unterricht bisher. 3 positiv getestete Kinder seit Beginn der Pandemie. Kein Lehrer bisher betroffen.

        Es ist auch immer dem geschuldet, wie man etwas erlebt. die Sicht auf die Dinge entwickelt sich nicht nur durch das was im TV läuft, sondern wir es im Leben ist.
        Heißt nicht, dass ich es nicht ernst nehme.
        Hatten auch schon einen Todesfall in der Familie.
        Aber ich sehe nicht haufenweise Kinder auf intensiv-Stationen. Und auch die Kindermediziner schlagen überhaupt keinen Alarm.
        Nach einem Jahr Pandemie hat es das hochgelobte Deutschland nicht geschafft, Kindern einen Weg zu bieten durch die Pandemie ohne permanente Einschränkungen.

        Ich persönlich werde meinen Kindern niemals erklären, dass sie das Leben anderer gefährden, wenn sie mit anderen Kindern spielen, lernen, lachen und fröhlich sind. Niemals. Es ist nicht die Aufgabe der Kinder uns zu schützen.
        Es ist unsere Aufgabe den Kindern ein Leben zu ermöglichen, das sie unbeschwert und ohne solche Ängste Leben können.
        Gerne können die Schulen und Kitas zu bleiben. Irgendwie bekommen wir das schon gewuppt.
        Dann können meine Kinder wenigstens maskenfrei bleiben.

        • Und bei uns in Bayern gibt es für die Grundschüler seit Oktober 2020 die Maskenpflicht auch auf dem Platz während des Unterrichts. Die Kinder sind im Wechselunterricht und sitzen in gebührendem Abstand auseinander. Und jeder kann unsere Zahlen sehen!!! Hat diese Regelung irgendeine Auswirkung auf die Zahlen? In meinen Augen nein! Ich kann mir sonst nicht erklären, warum es in Regionen, wo die Kinder im Unterricht keine Maske tragen teilweise sogar geringere Inzidenzen vorherrschen als bei uns.
          Nur, dass ich nicht falsch verstanden werde… Das soll nicht bedeuten, dass ich der Meinung bin, dass man bei diesem hohen Zahlen die Kinder ungeschützt in die Schule schicken sollte. Ich sehe allerdings aus der Erfahrung keine Auswirkungen auf die Inzidenzen. Und ich kann es auch nicht beobachten, dass durch die Masken weniger Infektionen in den Schuhen stattfinden.

  13. Hmmm, ich finde, dass diese Entscheidung des Gerichts in das allgemeine Bild passt, das sich gerade hier in Deutschland immer weiter durchsetzt.
    Die „Schreihälse“ suchen sich gekonnt und gezielt die Institutionen, die ihnen bei der Lautsprecherei unter die Arme greifen…die Masse schweigt und schüttelt den Kopf obschon des zu vergegenwärtbaren Wahnsinns.

    Die damit geschaffene Öffentlichkeit wird propagandistisch genutzt, um den Wirkungskreis zu vergrößern…Leer- und Querdenker schließen sich laut johlend an und auch die alltäglichen Deppen beginnen an gesundem Menschenverstand – wenn er ihnen begegnet – zu zweifeln.
    Das ist das Gefährliche an solchen (Gerichts-) Urteilen und der Multiplikation dieser Entscheidung z.B. über soziale Medien.
    Wenn wir versuchen würden, Ähnliches bzgl einer Wirksammachung unserer Anliegen zu erschaffen – wie z.B. mit der „Multiplikation der Remonstrationen“ (Volltext ist ja dankenswerterweise bei N4T zugänglich gemacht worden) – , dann kommen gleich die gesetzes- und regeltreuen Einwände, z.B. dass eine Remonstration nur individuell und nicht in Masse eingereicht werden kann.

    Ich würde das als „asymetrische Kriegsführung“ kategorisieren… die Coronaleugner scheißen auf fairen und regelgerechten Umgang mit Wahrheiten, Forschungsergebnissen, Umfragewerten usw… weil ihnen nichts an einer lauteren Vertretung ihrer Position liegt…sie wollen nur siegen – gegen alle möglichen und unmöglichen Widerstände – während wir „Schafe“ erst mal überlegen, ob unsere Forderungen auch politisch korrekt formuliert sind, wir Dienstwege einhalten, wir auf verzerrende Darstellungen verzichten sollten usw.

    Ich schicke in einem „fight club“ den freundlichen und menschenzugewandten Beamten mit Ärmelschoner 😉 gegen einen professionellen und gut trainierten Totschläger ohne jegliche Skrupel in den Ring – und wundere mich dann, dass Ersterer – noch sinnierend, ob er die Fäuste oder eine saubere Argumentation zum Schlagabtausch einsetzen soll, vom Zweiten halb tot geschlagen wird.

    Solange dieser „asymetrische (auch mediale) Krieg“ nicht beendet wird – und da wären sowohl Gerichte als auch Medien adressiert, die eine Würdigung und Berücksichtigung von wissenschaftlichen Fakten unter Betrachtung der pandemischen Gesamtsituation vornehmen müssten – haben wir gegen die gut vernetzten und geschickt agierenden querdenkenden Lautsprecher kaum eine Chance.

    Ich könnte kotzen, wenn dumme Eltern (und ich differenziere hier ganz bewusst nicht) sich moralisch dazu herablassen, Rathaustreppen mit Kinderschuhen vollzustellen, um auf die „Not der lieben Kleinen“ aufmerksam zu machen und damit Anleihen bei der Verständlichmachung des Holocaust vornehmen.
    „Jana aus Dresden oder Leipzig“ (oder wo immer die dumme Trulla auch herkam) ist doch nur eine traurige Erscheinung dieses Gesamtphänomens gewesen – dieses dumme Gör, das wahrscheinlich beim Faschisten `Bernd´ Höcke himself einen Geschichts-LK hatte (anders lässt sich soviel Blödheit gar nicht erklären) repräsentiert in ihrer anmaßenden und geschichtsklitternden Selbstbemitleidung doch nur genau diese Gruppe von Corona-Leugnern, Aluhut-Trägern, Reichsbürgern und andere, die jede Gelegenheit nutzen, um notwendige und eigentlich konsequent durchzuführende Maßnahmen auszuhebeln und nebenbei ihre jeweils eigensten Interessen gegenüber den Notwendigkeiten für den gesundheitlichen Schutz der Gesamtbevölkerung verfolgen. Da gibt es keine Skrupel – da gibt es nur Ideologie.

    Hoffentlich wird solchen Richtern – aber auch den Medien, die sich dämlicherweiser im eigenen wirtschaftlichen Interesse hinter diese „Arschlöcher“ stellen rechtzeitig „der Stecker“ gezogen – sonst sieht es für uns ganz finster aus.

    Liebe Grüße an die Füße!!! oder anders gesagt: „Denn wer die Wahrheit sagt braucht ein verdammt schnelles Pferd!“

    • @Andre Hog

      Lieber Andre,
      danke für den tollen Beitrag.
      Ich bin soooo müüüüüde, aber für eine Unterschrift unter deinem Post könnte ich mich noch aufraffen.
      🙂

    • @Andre Hog
      Ich vermisse in Ihrem wilden Erguss die sachliche Argumentation.
      Was glauben Sie, welche Ideologie die „Querdenker“ verfolgen?
      Wer leugnet Corona?
      Was verstehen Sie unter „Stecker ziehen“?
      Haben Sie ein Problem mit der Meinungsfreiheit?

      • Solange Minungsfreiheit tausende von Leben kostet, ja ich habe ein rießen Problem mit solcher Meinungsfreiheit.

        Ein Kind zu steinigen gehört auch zu der Meinungsfreiheit.
        Sollen wir deshalb das auch erlauben? Auch hier in Europa? Um die Meinungfreiheit zu schützen?

        • Hoffentlich verstehen Sie das Dubiose Ihrer Wörter.

          WIr leben gerade eine Pandemi und befinden uns (die ganze Erde) in einem Ausnahmezustand.

        • „Solange Minungsfreiheit tausende von Leben kostet, ja ich habe ein rießen Problem mit solcher Meinungsfreiheit.

          Ein Kind zu steinigen gehört auch zu der Meinungsfreiheit.“

          Ein bisschen Bildung täte ihnen gut… oder ein Duden, wo sie den Begriff einmal nachschlagen können.

          • Meinen Sie Taten? Und wo kommen die Taten her?

            Kein Termin im Duden beschreibt leider wohin er in der Praxis führen kann und was er alles verursachen könnte.

            Und dabei handelt sich immer nur um eins – wer oder was mehr Stimmen gewinnt (Demokratie?). In einem Dorf aus 7. Jahrhundert od heute in der Mitte Europas.

            Gerade jetzt hat ein Teil der Bevölkerung ihre Rechte verloren.

      • Das Problem sind nicht Meinungen, sondern falsche Tatsachenbehauptungen.

        Wenn ich behaupte, der Mond ist aus Käse, dann ist er das noch lange nicht.

      • @Paul Unerhoert

        “ Paul Unerhoert 14. April 2021 um 10:39
        -„Auch die «Neue Richtervereinigung», in der bundesweit Richter und Staatsanwälte zusammengeschlossen sind“
        Diese unbedeutende Vereinigung hat gerade mal 550 Mitglieder. Interessant wäre es, den Deutschen Richterbund mit seinen 17.000 Mitgliedern zu hören.
        Was mir aber ganz besonders an dem Weilheimer Urteil gefällt ist, ich zitiere: …“

        KÖSTLICH :
        „Was mir gefällt …“
        UND DANN vgl.:
        “ Paul Unerhoert 14. April 2021 um 13:32″ …

        UNERHÖRT, verehrter @Paul 😉
        Nein, eher witzig wenn Sie von „vermisse in Ihrem wilden Erguss die sachliche Argumentation.“ reden.

        Ist es denn sachlich, wenn Sie die Beiträge von Mit-Foristen als „wilden Erguss“ diffamieren?
        Ich zitiere Sie einmal:
        „Haben Sie ein Problem mit der Meinungsfreiheit?“

      • Hallo unerhörter Paul….
        vielleicht ist genau ihre Namensgebung schon ein konkreter Hinweis auf ihr Problem mit meinem Post.
        1.) Ich muss meine Wahrnehmung nicht belegen…da ich aus keiner Quelle zitiere oder mich auf übergeordnete Aussagen stütze….ich beschreibe das, was ich sehe und erlebe.
        2.) …die Querdenker haben eben keine einheitliche Ideologie – deshalb treffen sich auf diesen „Demonstrationen“ (man könnte sie auch kriminelle Zusammenrottungen nennen, da sie bewusst gegen gültiges Recht verstoßen und im Zuge der Anmeldung zu ihren geplant rechtswidrigen Veranstaltung die zulassungsberechtigten Ordnungsbehörden auch bewusst anlügen) ja auch die verschiedensten Gruppierungen (habe ich oben beispielhaft angeführt) v.a. mit dem Ziel, ihre eigenen – in weiten Teilen vom Nutzen der Mehrheitsgesellschaft abgekoppelten – Vorstellungen vorzutragen und letztlich auch durchzusetzen (schönes Beispiel: Attila H) .
        3.) Diese Gruppierungen „leugnen Corona“ in der Tragweite des pandemischen Geschehens, was von diesem Virua ausgeht. Freundinnen von mir arbeiten auf ITS und Coronastationen im Krankenhaus…was die seit fast einem Jahr aus ihrem Arbeitsalltag erzählen kann nicht einfach negiert werden.
        4.) mit „den Stecker ziehen“ meine ich, dass es zu allen öffentlichen Aussagen und Entscheidungen auch eine Gegenstimme geben muss, die eine mehrperspektivische Beurteilung zulässt – und zwar auf wissenschaftlichen Fakten und nicht aus der Perspektive von gefährlicher Verleugnung oder Ignoranz…Richter, die in der aktuellen Situation geltendes Recht beugen, weil sie der Meinung sind, dass das alles gar nicht so schlimm ist, beugen das Recht. Ein Richter, der bewusst das geltende Recht beugt gehört aus dem Dienst entlassen. Das ist wie bei einem Feuerwehrmann, der bewusst Brände legt. Raus damit!!
        5.) Ich diskutiere seit Monaten in diesem Forum mit … und begrüße ausdrücklich auch Beiträge, die nicht meinem unmittelbaren Erfahrungsschatz oder Kenntnisstand entsprechen. Meinungsfreiheit ist ein hohes Gut für mich…aber ich widerspreche auch genauso engagiert Meinungen, die zum Schaden der Allgemeinheit beitragen.
        Die individuelle (Meinungs-) Freiheit endet dort, wo sie die Freiheit anderer Menschen eingrenzt, gefährdet oder sogar an Leib und Leben bedroht.

        So…“unerhörter Paul“ – du wurdest gehört, gewogen und für zu leicht befunden.

        • Vielleicht können wir ja mal eine ganze Horde hochinfektiöser Corona-Patienten auf solche Querdenker Demos schicken, dann hat sich die Sache relativ schnell von selbst geregelt…

        • Das ist die Masche solcher Personen. Durch Fragen Zweifel sähen ohne selbst Wirklich Argumente zu bringen. Danach diese allein auf abstruses Zeuchs kommen lassen.

          Beste Antwort auf eine solche Masche? Gegenfragen.

          Also alles richtig gemacht!

      • @ Paul unerhört

        Wir sollten Paul einfach unERhört und unGEhört zur Kenntnis nehmen… Alles andere ist „Perlen vor die Säu geschmissen“….

    • Wichtige Ergänzung zu meiner Einlassung bzgl des fragwürdigen Gerichtsurteile:

      Habe heute von „Correctiv“ folgenden Artikel zugestellt bekommen, in dem – wie es dort üblich ist – ein Faktencheck durhgeführt wurde…

      hier der Link zum Artikel:

      https://correctiv.org/faktencheck/hintergrund/2021/04/13/warum-richter-urteile-zur-corona-pandemie-faellen-koennen-die-der-wissenschaft-widersprechen/

      Wie gesagt: ich denke, dass man solche Propagandastrukturen offenlegen und dann zerschlagen muss.

  14. Es gibt massenweise Studien, welche belegen, dass das Tragen von Masken mehr schadet als nützt. Besonders bei Kindern, da diese über ein weitaus geringeres Lungenvolumen verfügen und sich eine deutlich verminderte Sauerstoffzufuhr inclusive einer weitaus höheren CO2-Konzentration im Blut negativ bemerkbar macht. Das ständige Tragen dieser Masken ist aktive Körperverletzung am Kind. Dass die Familiengerichte erst jetzt aktiv werden, ist schon schlimm genug, aber immerhin scheint der Damm zu brechen.
    Es bleibt zu hoffen, dass sich diese Urteile multiplizieren und wir den Kindern endlich ihr Leben zurückgeben.

    • Wie es wohl um die Atmung der Kleinen steht, wenn sie sich Corona einfangen?
      Und erst um die Atmung der Eltern?

      Herr, wirf Hirn vom Himmel!

    • Frank M
      NEIN FALSCH!!
      Wahrscheinlich lesen Sie nur „Hiltmann“ Studien. Für jeden Blödsinn finde ich im Internet eine Bestätigung.
      Aber bei Menschen wie Ihnen ist jeder Versuch Sie auf den richtigen Weg zu bringen zwecklos.
      Studierten Wissenschaftlern glauben Sie nicht, nur „selbsternannten Fachleuten“.
      Erkundigen Sie sich an den richtigen Stellen. Es gibt zahlreiche Kinder, die aufgrund von Erkrankungen/Behandlungen Maske tragen müssen. Keine Spur von Schäden.
      Sorry , Sie sind im Sumpf der Besserwisser und Welterklärer verloren. Ich hoffe Sie müssen Ihren Irrtum/Irrglauben durch Erkrankungen/Verlust nicht im eigenen Familienkreis bereuen.
      Wobei….so zu denken fällt mir langsam sehr schwer…

    • Massenweise Studien ohne Links oder Nennung der betreffenden Studien ist Unsinn!
      Wer hat die Studien denn gemacht? Sie?
      Drei Stunden Maske getragen. Dabei aus Langeweile 10 Bier getrunken und dann Kopfweh gehabt.
      Ergebnis: Maske macht Kopfweh???

    • @Frank M.

      Endlich! Endlich einer, der meine Studien gelesen hat! Hah, jetzt beginnt meine große Zeit …

      Brauchen Sie evtl. auch ein paar Geburtstagsglückwunschkarten?

    • Bitte nie mit den Kindern in die Berge fahren. Die Luft ist da dünner und es droht Sauerstoffmangel.
      Nur mal so als Zusatzinformation.
      Falls Sie also jemand mal dazu zwingen sollten, mit Ihren Kindern in die Bergregionen zu fahren oder gar in höhergelegene Ski- und Wandergebiete, bitte vor Gericht gehen und ein Verbot erwirken.

    • @Frank M.

      Niemand nimmt den Kindern das Leben – außer vielleicht so’n komisches, geheimes, unsichtbares „Ding“, das um den ganzen Globus herum sein Unwesen treibt.

      Und – obwohl es für keinen sichtbar und für viele nicht existent ist, reißt es große Lücken.

  15. Dass der IQ im Bevölkerungsdurchschnitt seit den 90er Jahren sinkt, ist bekannt. Aber so???

    Wenn man bei change.org nach Petitionen im Bildungsbereich sucht, findet man zu nahezu jedem Bundesland je eine Petition gegen die Maskenpflicht im Unterricht und eine für durchgehenden Präsenzunterricht.
    Petitionen für sicheren Unterricht muss man da echt suchen.

    Es ist einfach nur frustrierend.

    • Zeigt einmal mehr: Es geht vielen nur darum, DASS Präsenzunterricht stattfindet, die Umstände und Risiken sind egal. Kurzsichtig, irrational, dumm.

      • Oh ne, nicht Präsenzunterricht, sonder auf der ersten Stelle Betreung!

        Ich kenne viele FAMILIEN, wo die beide Elternteile MÜSSEN arbeiten um zu überleben. Aber auch wenigstens noch so viel, wo sie nicht unbeding arbeiten müssen, oder sehr oft bei den Kleinen ein Elterteil arbeitet überhaupt nicht. Trozdem sind die Kinder in der Nachmittagsbetreuung.

        • Und noch etwas. Was ist bloß los mit diesen Generation von Eltern und Kindern?

          Ich gehöre zu der Generation, die ab 2. Klasse nach der Schule um 13 Uhr schon zu Hause war. Alleine. Erwärmte mir das Essen und machte meine HA. lieste, malte usw.. bis die ELtern nach Hause gegen 17 Uhr kamen.

          Ich war jeden Tag 4 volle Stunde alleine zu Hause. Seit 2. Klasse. OMG!

          Erschreckende Weise, oh Gott!, habe sogar UNI Abschluss.
          WIe auch viele dieser Generation!

    • @Hellus

      Das liegt bestimmt an der IQ-Freiheit.

      (Ich konnte nicht wieder stehen – nach den 10 für die langweilige Masken“studie“)

    • @Biggi

      Superidee!

      Die können dann auch zu Hunderten in 1 Bus, dann wirds erst richtig gemütlich.
      Man kann nie genug enge Kontakte haben für ein GESUNDES Sozialleben.
      Natürlich ohne Maske, damit alle vor der Busfahrt und dem Schulaufenthalt „ihr Leben“ zurückbekommen haben.

      @ Frank M. 14. April 2021 um 12:19
      Sie dürften dann auch zufrieden sein.
      Möchten Sie lieber den Bus zur Schule fahren oder möchten Sie lieber unterrichten? …

      Ach was?
      Sie möchten den Bus fahren UND unterrichten?
      Ja sicher, natürlich geht das!

    • Guter Gedanke! Im Kollegenkreis meiner Frau, gab es Ar***, die es witzig fanden, sie anzuhusten und die die Pandemie verharmlosten, wohlwissend, dass sie Risikogruppen zuhause hat.
      Es gibt genug Querdenker Lehrer. Diese Lehrer zusammen mit den Kindern der Leerdenker, ohne Masken und Abstand. Ich bin dafür.

      • @xy: von so „lustigen“ Kollegen schrieb mir auch meine Schwägerin auf Signal vorhin, die im Homeoffice arbeitet: „Ich bin zwar nur 1x pro Monat im Büro, muss aber dann immer dafür kämpfen, dass die Regeln eingehalten werden. Das reibt einen unheimlich auf, und man hat einfach eine Stinkwut, dass nicht an Menschen gedacht wird, die Risikogruppe sind oder keinen Bock auf Gruoppen ohne Maske haben. Ich habe da Wut in mir entdeckt, die ich so noch nicht kannte“.

  16. Also, wenn das Masken tragen für einzelne Kinder kindeswohlgefährdent ist und das Nicht-Masken tragen dieser Kinder für andere Kinder kindeswohlgefährdent ist, dann ist das ja wohl ein Argument mehr die Schulen zu schließen. Dann wäre diesbezüglich keiner mehr gefährdet.

  17. @Andre Hog

    Knallharte, ehrliche Worte.
    Auf den Punkt gebracht.
    Die Härte der Worte wird wieder vielen nicht gefallen, sie entsprechen leider leider der Wahrheit.

    Es ist nicht mehr die Zeit für Samthandschuhe.

    Es geht schon lange nicht mehr um Kindeswohl, um Verteidigung von Grundrechten, um persönliche Freiheit .

    Die Menschen merken gar nicht, dass sie vor einen politischen Karren gespannt werden.
    Menschen werden geködert mit scheinbar guten und sozialgerechten Forderungen.
    In Wahrheit geht es nur noch um politisches Kalkül, um ein Stürzen unserer Demokratie und unserer Sozialen Ideologie.
    Dafür tun Konsorten wie Höcke , Querdenkenveranstalter, Attila Hiltman etc. Alles.

  18. Und so geht es jetzt wahrscheinlich weiter. Demos vor Schulämtern, Schulen …
    Keine Impfungen für LuL der weiterführenden Schulen in Sicht.
    Und ständig neue Forderungen und Beschwerden von Eltern. Über alles Mögliche. Der Job macht keinen Spaß mehr. Gesundheitliche Gefährdung vom Feinsten und dann noch Prügelknabe.

    „Protest vor Schulamt im Eichsfeld

    Vor dem Staatlichen Schulamt Nordthüringen in Worbis haben rund 140 Menschen gegen Coronaauflagen an Schulen demonstriert. Ihr Protest richtete sich vor allem gegen die Maskenpflicht und Corona-Schnelltests für Schüler. Nach Polizeiangaben verlief die Kundgebung friedlich. Einige Demonstranten tragen allerdings keinen Mund-Nasen-Schutz. Einzelne Eltern sprachen mit den Mitarbeitern des Schulamtes über ihre Anliegen.“

    https://www.mdr.de/nachrichten/thueringen/corona-news-harztorlauf-buga-impfreihenfolge-erstaufnahme-100.html

    https://www.thueringer-allgemeine.de/regionen/sondershausen/protest-vor-schulen-in-sondershausen-gegen-maskenpflicht-id232017973.html

    https://www.thueringer-allgemeine.de/regionen/gotha/mit-kinderschuhen-eltern-protestieren-erneut-in-gotha-id231863061.html

    https://www.thueringer-allgemeine.de/regionen/eichsfeld/eichsfelder-eltern-protestieren-gegen-coronaverordnung-id232030441.html

    • @Leseratte

      Immer wenn ich Berichte lese/sehe von diesen Eltern (in TV-Berichten sind es in der Regel Mütter), die alte Kinderschuhe vor Rathäusern abstellen, denke ich mir:
      – Was wäre, wenn ich meinen Müll vor dem Rathaus ablegen würde?
      – Würde mir ein betroffenes Gesicht statt Bußgeld auch viel „fame“ bringen?
      Mal ausprobieren …

      Aber eben hatte ich einen noch Geistesblitz, da fiel mir dies hier ein und so groß ist der Unterschied auch nicht zwischen Kinderschuhen und Stiefeln (nur einige Schuhgrößen) …:
      https://www.youtube.com/watch?v=aV7_Gzn3lHA
      Es spielen auch 2 „Edeldamen“ mit …
      😉

      • Ach Pit…ich hatte diese Szene schon fast verdrängt…vielen Dank, dass du sie mir wieder ins Gedächtnis gebracht hast… 😉
        „…und mach sie schön voll 🙂 ….. so geil… Henni Nachtwein von Badesalz würde sagen: „abbuzze!“

      • Wen stelle ich mir denn jetzt mal als Erstes mit Gurkenscheibchen im Gesicht vor….
        Und bei Helge muss ich immer ans „Katzeklo“ denken.

  19. Mindestens 1/3 der Bevölkerung hat den Schuss nicht gehört! Das zieht sich querbeet durch die Haushalte durch, geht über die Politik und endet offensichtlich im Familienrecht. Die anderen, die 2/3-Mehrheit, die so diverse Eigenschaften wie Klarsicht und Verantwortungsbewusstsein zueigen haben, sollten mehr daraus machen 😉 z.B. diese Pandemie bekämpfen. Es ist nach Zwölf! Bloß nicht noch zusätzlich von solchen „Köppen“ Energie rauben lassen. Wozu auch?

  20. Und unter diesen mindestens 1/3 der Deutschen tummeln sich leider auch nicht gerade wenige, die qua Amt und/oder (Selbst-)Berufung die aktive Bekämpfung der Pandemie (durch andere) zur Sisyphusarbeit werden lassen.

    Aber auch 1/4 oder auch 1/5 werden ausreichen, um aus der Utopie no-covid letztlich die Realität forever-covid zu hegen und zu pflegen.

    • Sie spricht keine Geldsprache.

      Prognosen der Fachleuten sind düsterer geworden.
      Das sollte uns Allen, nicht mehr Sorge, sodern richtig Angst machen.

      • „Prognosen der Fachleuten sind düsterer geworden.“

        … je bitterer die ‚reale‘ Realität wird, je mehr Leid auch vor der Haustür zu sehen sein wird, desto mehr Menschen werden den Kopf in den Sand stecken, die Wahrheit negieren, verdrängen, sich alles schönreden, randalieren, Schuldige suchen, ihren Frust an Schuldigen auslassen – eine sektenartige Zusammenrottung verschiedener Strömungen, der ‚Glaube‘ verbindet -.

        … Und je mehr es werden, desto mehr Lemminge werden folgen.
        Ab einem gewissen Zeitpunkt haben wir dann den ‚Point of no Return‘ erreicht, die Trägheit der Masse hat obsiegt – alles in Analogie der 30er Jahre des letzten Jahrhunderts.
        Und die Mahner und Wachrüttler werden einen hohen Preis zu zahlen haben, denn die Realität mag niemand gespiegelt bekommen. Da lügen wir uns doch lieber tagtäglich selbst in die Tasche, á la ‚des Kaisers neue Kleider‘ – redet jeder dem anderen nach dem Mund bis eine allgemeingültige und von der Masse akzeptierte ‚Wahrheit‘ generiert wird (so kommt es dann auch widersinnig zu Bewerbung von Hochinzidenzgebieten für Modell-Öffnungsprojekte etc. pp.).

        Wie viel Mahner und Wachrüttler wird es brauchen?
        Oder schaffen wir es auch dieses Mal nicht aus eigener Kraft aus der S….. ?
        China steht in den Startlöchern und Russland streckt mit Sputnik V die Hand aus, die so manch Landesfürst bereits ins Visier genommen hat.
        https://www1.wdr.de/nachrichten/themen/coronavirus/sputnik-v-russischer-impfstoff-nrw-spahn-100.html
        https://www.youtube.com/watch?v=MCL095DnoYM

  21. Ich hoffe das hier nicht all zu viele Lehrer ihren Kommentar abgegeben haben. Dann würde es nämlich extrem an Psychologischer Ausbildung fehlen! Wir haben nicht geklagt um Ärger zu machen sondern um die Gesundheit unserer Tochter zu schützen.
    COVID gibt es und werden auch selber einen Fall in der Familie mit schweren Verlauf.
    Als Lehrer müsste man eigentlich uneingeschränkt mit verschiedene Arten und Meinungen von Menschen umgehen können. Aber das ist ja nicht der Fall. Für die Leute die ständig die Zeit haben im Internet andere Menschen zu beleidigen und zu diskriminieren würde ich empfehlen, die freie Zeit in einem Krankenhaus zu verbringen und freiwillig ihre Hilfe anzubieten. Denn in über einem Jahr Corona hat es uns die Politik nicht geschafft ein ordentliches Gesundheitssystem aufzustellen.

    • @ Robert K. :
      Sorry, dass wir neben der überbordenden Masse an Verpflichtungen nicht auch noch nebenbei die Welt retten.
      Sie machen den „Ärger“, weil die zuständigen KuMis ihren Job nicht machen und das seit Monaten und v.a. auf dem Rücken aller an Schule Beteiligten, als da wären SuS, LuL, Eltern und die jeweils daran hängenden Familien….Summa sumarum ca. 20 bis 25 vielleicht auch weit mehr als 25 Millionen Menschen in Deutschland – je nachdem, wo man die Grenze ziehen möchte.
      Die unverantwortlichen und rücksichtslosen Maßnahmen, die hier in diesem Land von dieser politischen Clique gefällt werden orientieren sich nicht am Wohl der Menschen an sich, sondern an anderen – v.a. wirtschaftlichen Interessen.
      Wenn Sie als Kommentator den LuL nun vorwerfen wollen, dass wir für dieses Debakel verantwortlich sind, dann können Sie auch den Kellnern der Titanic vorwerfen, dass der Kahn auf Eis gelaufen und untergegangen ist.
      Klingt unlogisch / unsinnig?? JA???? JA!!!!!
      Hey….100 Gummipunkte und nen Betonlutscher mit Blaulicht gewonnen!!!

      Uns dann auch noch mangelndes psychologisches Gespür vorzuwerfen ist einfach lächerlich!!
      Ich würde Ihnen ja versuchen, das Phänomen von Ursache und Wirkung zu erklären, aber da bin ich wohl erfolgreicher, einem Schwein das Fliegen oder nem viertel Pfund Kalbshirn Englisch beizubringen.
      Sorry, dass ich mal wieder deutlicher werden muss, als ich es eigentlich aufgrund meiner guten Erziehung werden sollte.
      Aber solche Armleuchterkommentare verdienen keine ausgewogenen Antworten mehr.

    • Danke Robert!
      Uns geht es genauso. Wir werden unser Kind mit einer Maskenpflicht nicht in die Schule schicken. Ebenso werden wir den Testungen nicht zustimmen sofern dadurch nicht die Maskenpflicht entfällt und keinerlei Daten erfasst werden.
      Sollte eines von beidem ab kommender Woche eintreten dann müssen wir uns einen Rechtsbeistand nehmen und abklären lassen inwieweit hier der Staat seinem Bildungsauftrag nicht nachkommt.
      Ich habe kein Problem mit „Homeschooling“, habe das selbst an einer Schule im ersten Lockdown mit Teams unterstützt. Aber ich erwarte dann ordentliches Schulmaterial, nicht so wie in der Woche vor Ostern.
      Ein Jahr Pandemie und in Sachen „ordentliche Unterrichtsvorbereitung“ ist nichts passiert, zumindest bei uns nicht.

    • Sie wollen also die Gesundheit Ihrer Tochter schützen, so weit, so gut. Haben Sie auch nur 1Minute an die Gesundheit der Kinder und Lehrer in der Klasse Ihrer Tochter gedacht? Ist Ihnen desweiteren klar, dass Masken auch dem Eigenschutz dienen, Sie also eher die Gesundheit Ihrer Tochter (und damit auch Ihre eigene) riskieren, wenn Sie sie ohne Maske in die Massenveranstaltung Schule schicken?

      • Wollte ich auch fragen. Wir schützen uns seit einem Jahr, wir blieben zu Hause und es läuft.

        Aber warum schreibe ich trozdem hier?

        1. Einem Menschen sollte das Leben eines anderen Menschens NICHT egal sein!

        2. Ich fürchte mich davor, wo diese ganze Situtation und jetztige gefallene Entscheidungen in Bezug auf die ganze Gesellschaf zukünftig führen könnte.

    • @Robert K.

      Stimmt. Aber es sind auch wirklich viele, viele, die das aktiv und mit aller Kraft und Macht verhindern.

      Selbst schon im Krankenhaus Hilfe angeboten?

      Ja, hier sind viele Lehrer. Alles andere wäre schon erstaunlich.

      • „Selbst schon im Krankenhaus Hilfe angeboten?“

        Nein habe ich nicht, weil ich zwei Kinder seit ein vollem Jahr beim Homeschooling habe und einen hochrisiko Mann zu Hause.

        Ich helfe jeden Tag, weil meine Famile keine Partys, Urlaube macht und ohne Masken und Abstand rumherum tobt. Ein ganzes Jahr.

        Ich helfe meiner Familie 24/7, 365 Tage und kämpfe für sie! Wir wurden mehrmals heftig von Bildungsinstitution bedrhot, das kann ich Ihnen versichern.

        Erst vor Kurzem nach tausenden Toten wurden wir in Ruhe gelassen.

  22. Mit Verlaub, aber es ist kein Argument zu sagen, weil es Querdenker (angeblich) benutzen, ist es falsch. Ich habe die 173 Seiten gelesen und an diesem wissenschaftlich begründeten und belegten Urteil kommt man sicherlich so easy peppes nicht vorbei. Vielleicht sollte man als Akademiker die Gelassenheit aufbringen, nur für einen kurzen Moment, aufrichtig einzuräumen, dass das Gegenüber vielleicht doch in vielem einfach Recht hat. Danach heißt es, die Argumente – eins nach dem anderen – wissenschaftlich zu entkräften…..Alles andere ist einfach nicht gut akzeptabel. Es ist mitunter mühsam und anstrengend, sich selbst eine Meinung zu bilden.
    Eine meiner Hypothesen ist, dass vielleicht die Kultusminister deswegen so wenig wie gar nichts unternommen haben um Infektionen in der Klasse und in der Schule zu verhindern, weil man wusste, wie niedrig dieses Risiko tatsächlich ist. Und deswegen hat man dann auch wohl nicht wirklich Geld in die Hand nehmen wollen….für was denn, wenn es eh unspektakulär ist? Ich finde das sehr interessant und spannend.

    • @Eisquelle
      „Eine meiner Hypothesen ist, dass vielleicht die Kultusminister deswegen so wenig wie gar nichts unternommen haben um Infektionen in der Klasse und in der Schule zu verhindern, weil man wusste, wie niedrig dieses Risiko tatsächlich ist. Und deswegen hat man dann auch wohl nicht wirklich Geld in die Hand nehmen wollen….für was denn, wenn es eh unspektakulär ist? Ich finde das sehr interessant und spannend.“

      Finden Sie allen Ernstes ‚EIS-kalte‘ Menschenexperimente ’sehr interessant und spannend‘?
      Ihre kruden Ansichten zusammen mit Ihrem Pseudonym ‚Eisquelle‘ erinnert mich mit Schaudern eher an die Zeit von ‚Lebensborn‘ und Konsorten – eine eiskalte Epoche, die NIIIIEEEE wieder wiederholt werden soll und gegen die man sich mit aller Vehemnz stemmen muss -.

    • @Eisquelle

      Nun, mit Verlaub, da haben sich die KuMis aber ganz schön geirrt.

      Jetzt gibt es Tests for free – für SuS free, kosten dennoch Geld. Pro Schüler pro Woche 2 Test, da kommt ganz schön was zusammen.
      Die vielen unnützen Masken und gefährlichen face-shields waren auch nicht für lau zu haben – naja, manch einer verdiente da noch gut dran.

      Die Patienten kosten auch…. zahlen aber nicht die KuMis, guter Trick, was.

      Tja, und wegen der dauerfalschen Einschätzung unserer Fürsorgevernachlässiger haben wir einen echten Schlamassel, der richtig Geld, Leben und Existenz kostet.

      Dafür boomt die Wattestäbchenindustrie – meine kleine, persönliche Lieblingsverschwörungsteorie.

      Aber gefährlich ist das nicht, nein. Wir sind nur übersensibel.

  23. Robert K
    Falls Sie denn tatsächlich der sind, der Sie vorgeben zu sein. Spielt aber auch keine Rolle.
    Sollte ein Kind vorerkrankt sein, sodass das Tragen einer Maske nicht ratsam oder gar schädlich wäre, ist eine Klage vor Gericht sicherlich nicht nötig. Hier genügt ein Attest des behandelnden Arztes. Wenn es denn diesen gäbe.
    Der vorliegende Fall erweckt jedoch ganz eindeutig den Eindruck, dass die Klage erhoben wurde, nicht um ein Kind zu schützen, sondern um eine eigene „Meinung“ durchzusetzen, auf medienwirksame Art und Weise.
    Sie geben an im Familienkreis einen schweren Krankheitsfall zu haben. Da finde ich diese Vorgehensweise umso befremdlicher. Sollte man da nicht alle Vorsichtsmaßnahmen ergreifen um drn Rest der Familie möglichst zu schützen? Ich würde mein Kind dann niemals ohne Maskenschutz einer Menschenansammlungen in einem geschlossenen Innenraum über Stunden ausliefern!
    Zudem wurde hier im Forum die richterliche Begründung , Rechtsprechung und Auslegung mit großer Besorgnis kommentiert.
    Andere Meinungen werden hier durchaus respektiert und gehört. Aber wenn aus Meinungen und Glauben, Taten und Handlungen erfolgen, die die Allgemeinheit in ihrer körperlichen und seelischen Unversehrtheit beeinflussen, dann müssen Sie eben mit Widerstand und Gegenwehr rechnen und umgehen.
    Auf ihre Anschuldigungen und Anregungen im weiteren Text, ist es gar nicht nötig einzugehen.
    Sie sind bar jeder Realität. Getroffener Hund bellt…

  24. Bei einigen Quatschdenkern und / oder Anti-Corona-Nichtdenkern wünsche ich mir, vielleicht werden wir uns mit Covid-19, oder Long Covid-19 wiedersehen. Dann werdet Ihr hochbegabten Überflieger froh sein, wenn noch ein Bett im Krankenhaus frei ist und keine Triage statt findet.

  25. „Familiengerichte urteilen gegen die Maskenpflicht im Unterricht – und stützen sich dabei auf Argumente aus der Querdenker-Szene“

    Ahhhh, so kann man sich das natürlich auch passen verdrehen. Schon mal daran gedacht dass diese „Querdenker“ bisher einfach immer nur genau so argumentiert haben wie es unsere Gerichte auch tun?
    Würde zumindest mehr Sinn ergeben das es in der Natur der Sache liegt das solche „Querdenker“ Vereinigungen schneller dazu kommen deren Argumentation kund zu tun als Gerichte. Bei Gerichten braucht es immer erst mal Kläger, bevor man von dort eine Meinung bekommt. Aber selbst von bereits pensionierten Richtern kamen immer wieder Warnungen das viele der Maßnahmen vor Gericht nicht standhalten würden. Nun tritt genau das ein und man hat nichts Besseres zu tun als dies wieder zu den Verschwörungstheoretikern zu verschieben…….einfach nur peinlich.

    • Es ist peinlich und Wissenschaftsleugnung par excellence die Aerosolübertragung zu leugnen, denn das tun sie, wenn sie gegen die Maskenpflicht klagen. Es mag Richter geben, die die Aerosolgefahr intellektuell nicht durchdringen, es gibt ja auch Kinderärzte, die eine Durchseuchung favorisieren, aber ein Kind ohne medizinische Indikation ohne Maske in eine volle Klasse zu schicken, bedeutet eine Gefährdung der anderen Kinder. Wer denkt an die Kinder, die durch diese maskenlosen Kinder gefährdet werden? Übernehmen die Kläger die Kosten für Ansteckungen? Es wird Zeit für Gegenklagen! Ich plädiere für den Ausschluss dieser Kinder aus den Klassen. Wer keine Maske trägt, betritt das Schulgebäude nicht. Ende der Geschichte. Das Kind wird distanz beschult.

    • Haben Sie vielleicht auch mal nachgelesen was die zuständige Staatsanwaltschaft zu dem Richter und dem Urteil sagt? Was Familiengerichte dazu sagen?
      Ist Ihnen vielleicht aufgefallen dass es ein Urteil im Amtsgericht war?
      Ach nein?
      Bitte Alles genau lesen, nicht nur das wo man die persönlich gesuchte Antwort und bestätigende Meinung findet.
      Tja schon einfach nur peinlich…

    • @ BenKly – sehr interessant was du sagst: „Schon mal daran gedacht dass diese „Querdenker“ bisher einfach immer nur genau so argumentiert haben wie es unsere Gerichte auch tun?“ Eine steile These, für die sich allerdings ein jeweiliger Beleg erst finden lassen müsste.

      Nehmen wir also als Beispiel diesen Kommentar in DAZ.online | Deutsche Apotheker Zeitung

      von Edward von Roy am 06.09.2020 um 1:40

      https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2020/08/06/maske-auch-im-klassenzimmer

      Sofern deine – allzu kühne? – Theorie stimmt – „Schon mal daran gedacht dass diese „Querdenker“ bisher einfach immer nur genau so argumentiert haben wie es unsere Gerichte auch tun?“ – müsste es einen Beschluss oder ein Urteil eines Gerichts geben, der ebenfalls vom 06.09.2020 datiert oder vielmehr vom 05.09.2020 oder 04.09.2020 oder eher … doch ob es so etwas gibt?

      Ich habe da großen Zweifel.

  26. Ich bin es sooo müd, diese sinnlosen Diskussionionen…
    Schaut euch doch die Hintergründe dieser einigen, wenigen Richter an. Das sagt alles aus.

    Ich werde es nie verstehen. WAS bitte ist an einen Stück Stoff und einen Wattestäbchen so schlimmes? Dann geht man halt zur Apotheke oder Testzentrum des Vertrauens mit seinem Kind.
    In der Praxis, in der Schule habe ich noch kein Kind erlebt das gehanycapt ist durch Masketragen. Nervig , ja, so wie für uns alle. Die Kinder stecken euch alle „in den Sack“…
    Resultat für mich wird sein:
    Ungetestete und /oder ohne Maske bleiben immer am Tisch alleine sitzen, keine Annäherung bis auf 3m, kein Austausch von Material o.ä. , kein Herumlaufen im Saal,
    also Erklärungen auf Zuruf etc.

    Ist es das was ihr wollt?
    Ihr findet das unmenschlich?
    Beruf verfehlt?
    Hmmmm…lass mal überlegen….
    Nein, einfach meine Meinung und mein persönliches Recht zu meinem Schutz und drm meiner Familie.

    Lasst einfach eure Kinder zu Hause, erstreitet euch dieses Recht vor Gericht!
    Ich bete für die Durchsetzung des Bundesgesetzes das diese Massnahmen zur gültigen Pflicht erklärt.
    Hätte ich vor einem Jahr nicht für möglich gehalten.
    Ist eigentlich gegen meine freiheitsliebende, vorurteilsfreie Gesinnung.
    Aber Mitmenschen, die sich so gegen den allgemeinen Schutz aller stellen, und nur auf ihr eigenes vermeintliches Recht pochen, zwingen mich dazu.

  27. Mit großem Befremden und tiefer Erschütterung nehme ich die Rechtsprechung einiger Gerichte zur Maskenverweigerung zur Kenntnis.

    Wo bleibt die „Verhältnismäßigkeit“ als Richtschnur?

    Die Menschenwürde und die Grundrechte sind auch mir absolut „heilig“.

    Doch angesichts der sich zur Zeit drastisch verschärfenden Bedrohungslage ist eine temporäre Aussetzung bzw. Einschränkung gewisser Individualrechte, zeitlich eng und klar begrenzt, unter parlamentarischer Kontrolle, in meinen Augen vertretbar, hinnehmbar.

    Es geht schließlich darum, dem Virus Herr zu werden und damit unzählige Menschenleben zu retten, Ansteckungsgefahren soweit wie möglich einzudämmen.

    Jeder kann seinen kleinen Teil dazu beitragen, u.a. mit dem Tragen einer Maske – zwar teilweise unangenehm und gewöhnungsbedürftig, aber wirklich zumutbar.

    Egoistische Alleingänge, Ausscheren und Pochen auf sein/ihr „Recht“ selbstentlarven die Protagonisten und ihr Verhalten als zutiefst unsozial und sind nicht nur gesundheits-, sondern auch gesellschaftsschädlich.

    Völlig egal ob ohne – oder mit „richterlichem Segen“.

    Richterliche Güterabwägung hin zur absoluten Priorisierung des Schutzes von Leib und Leben ist doch jetzt unabdingbar. Es ist doch nur temporär.

    Wem würden denn Grabsteine nützen mit der (fiktiven) Inschrift (im Geiste):“ Er er/sie ging unbeirrt ohne Maske in den Tod, bis zum letzten Atemzug sein/ihr „Grundrechte auf …“ verteidigend? Opfertod wäre völlig sinnlos, ein sinnentleertes Unterfangen!

    Realitätsfremde, realitätsvergessene RichterInnen im akademischen Elfenbeinturm lassen ihr Land und ihre MitbürgerInnen in der jetzigen Not letztlich im Stich.

    RichterInnen mit hohem Berufethos, die unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung und ihre Grundwerte hochhalten, verhalten sich ja eigentlich wirklich vorbildlich.

    Doch gleichzeitig vorrangige (!!!) Orientierung am Gemeinwohl bei der Verteidigung der Rechte einzelner BürgerInnen mit Augenmaß (!!!), sind jetzt geboten, dringend vonnöten.

    Es gilt schließlich dem Verderben, dem massenhaften Tod, zu entrinnen.

  28. Gerichte und Staatsanwaltschaften werden zusehends politisch.
    Wohl als Gegenpol zu dem linken Verein „Kritische Juristen“ hat sich im Januar 2021 das „Netzwerk kritischer Richter und Staatsanwälte“ gegründet.
    So seltsam, wie Urteile in der Flüchtlings- Klima-und Umwelt-Thematik sind–so seltsam sind halt jetzt auch Urteile bezüglich Corona-Maßnahmen und Querdenkenprotesten.

    Unser Rechtsstaat muss aufpassen. Es muss wieder Recht und Gesetz gelten–ziviler Ungehorsam fördert Rechtsbeugung und Spaltung der Gesellschaft.

    Seit Monaten ist zu beobachten, dass sich Querdenkende an linken Aktivisten orientieren. Nicht an Gesetze und Verordnungen halten–Minderjährige als Schutzschilder zu Demos mitbringen–Pyrotechnik—Aufnahmen von Demos ins Netz stellen, die „verzerrte“ Fakten zeigen….Diese Eskalations-Spirale muss dringend gestoppt werden.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here