In Baden-Württemberg gilt bald Testpflicht für Schüler – in Hotspots

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STUTTGART. Schüler und Lehrer in Baden-Württemberg müssen sich künftig in Regionen mit hohen Infektionszahlen testen lassen, um am Präsenzunterricht teilzunehmen. Wer in der Woche ab 12. April in die Schulen zurückkehrt, kann sich noch freiwillig testen lassen, wie das Kultusministerium am Mittwoch in einer Handreichung an die Schulen mitteilte. Vom 19. April an gilt dann eine Testpflicht für alle Schülerinnen und Schüler in Regionen mit einer Sieben-Tage-Inzidenz über 100.

Jedes Bundesland erfindet sich eigene Regeln für den Umgang mit den Selbsttests. Foto: Shutterstock / nitpicker

Das Ministerium spricht von einer «indirekten Testpflicht». Ein negatives Testergebnis sei «Voraussetzung für die Teilnahme am Präsenzunterricht und der Notbetreuung». Wenn es das Infektionsgeschehen zulässt, kehren alle Klassenstufen aller Schularten ab dem 19. April zu einem Wechselbetrieb aus Präsenz- und Fernunterricht zurück. dpa

„Riesenchance“: Auch Bayern führt jetzt eine generelle Testpflicht für Schüler ein

 

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6 KOMMENTARE

  1. … und die LuL müssen laut offiziellem Schreiben die Tests in der 1. Stunde organisieren, die SuS anleiten und beaufsichtigen.
    Mit allen SuS im Klassenzimmer ohne Lüftungsanlage.
    Die Dienstpflicht ist also höher zu bewerten als der Arbeits- und Gesundheitsschutz?
    In welchem Gesetz soll das bitte verankert sein? Wo bleibt der Aufschrei der Gewerkschaften?

    • Naja, es kommt am Ende auf die Schulart und Schulleitung drauf an.
      In den Richtlinien gibt es die Möglichkeit an Grundschulen, etc. das auch zu Hause machen zu lassen.
      Das kann jede Schulleitung entscheiden.
      In diesem Falle müssen die ELtern dann die Testung per Formblatt bestätigen.

      Es gibt auch die Möglichkeit die Tests außerhalb der Unterrichtsstunden zu machen. Aber organisiert werden muss es von der Schule.

      Daher wird es vmtl. in der Tat überall in der 1. Stunde im Klassenraum gemacht werden, da es für was anderes keinen Platz, Zeit und Geld gibt

  2. Dabei wurden noch die Empfehlungen für Kontaktpersonen verschärft. Das produziert massenhaft Quarantänefälle. Von Infektionsfällen in den schlecht belüfteten Klassenzimmern mal ganz abgesehen…

  3. Naja, meine „Kinder“ sind 16-25 Jahre alt und gehören damit zu den Spitzenreiten bei den Inzidenzwerten.
    Mich wundert, warum die Testungen erst ab 100 erfolgen.
    Warum nicht ab 50 oder besser ab 35?
    Ausserdem kommen unsere Schüler (arme Kinder) aus mindestens 7 Stadt-/Landkreisen. Wonach wird entschieden?

    Ich alter Mann – 60 Jahre – werde drei mal die Woche getestet – weil ich meinen Vater im Seniorenheim besuchen will.
    Das ist es mir wert

  4. So ein Hoppelpoppel, indirekte Testpflicht ich könnte mich permanent übergeben.
    Bayern testet wenigstens verpflichtend, und das ist gut so.
    Wie bescheuert kann man eigentlich sein. Unser Landkreis hat heute 98 dann kommt irgendwann 100. Was mache ich dann mit Kindern die sich aus welchem Grund auch immer nicht testen lassen und trotzdem geschickt werden. Welch ein Chaos.
    Es muss noch vor 100 getestet werden!
    Es sind noch zu wenige geimpft!
    Das wäre die Chance zu testen und zu untersuchen. Testen ist nicht schlimm (es gibt inzwischen auch sog. Lutschtests)
    Die Eltern könnten jetzt im Testen endlich ihren eigenen Vorteil sehen,nämlich das das Kind in die Schule darf.
    So ist das Ganze mal wieder zum Scheitern verurteilt.
    Irgendwie muss die Pandemie ja am Laufen gehalten werden. Wäre ja zu langweilig wenn man mit einfachen Mitteln die Schule sicherer macht.

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