Schauspieler-Paar Brambach und Sommer fordert von Gebauer Schulöffnungen

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Das Schauspieler-Paar Martin Brambach (53, «Tatort») und Christine Sommer (50, «Alisa – Folge deinem Herzen») erlebt hautnah die Folgen von geschlossenen Klassenzimmern in der Corona-Pandemie. Die beiden Darsteller – wohnhaft in Recklinghausen im Ruhrgebiet – schilderten ihre momentane Situation in einem offenen Brief an die nordrhein-westfälische Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP).

Offener Brief an Schulministerin Gebauer: Schauspieler-Ehepaar Martin Brambach und Christine Sommer. Foto: Krd / Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0)

«Unser 10-jähriger Sohn durfte im Jahr 2021 für ganze fünf Tage die Schule besuchen», berichtete das Paar darin. Das Schuljahr zuvor habe auch nicht viel besser ausgesehen. «Er ist nun nach vier Monaten Lockdown kaum noch dazu zu bewegen, alleine zu lernen und ihm fehlt der persönliche Kontakt.»

Die Schauspieler erklärten, die Situation vor den Osterferien – im sogenannten Wechselunterricht mit zeitweisem Besuch der Schulen – sei eine Erleichterung gewesen. Nun habe sich die Situation aber wieder verändert. In NRW begann der Unterricht nach den Ferien wieder im Homeschooling – mit Ausnahme der Abschlussklassen.

«Viele Familien sind emotional und psychisch am Ende, die Kinderpsychologen schlagen seit Monaten Alarm», schrieben Brambach und Sommer. Sie forderten von der Schulministerin: «Um unseren Kindern und Jugendlichen das soziale Miteinander und das Lernen in der Gemeinschaft wieder zu ermöglichen, bitten wir Sie inständig, die Schulen in NRW wieder zu öffnen!» dpa

Sachsen hält Kitas und Schulen ab sofort um jeden Preis offen – dabei liegt der Freistaat in der Statistik der Corona-Toten schon jetzt weit vorne

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180 KOMMENTARE

  1. Wenn ein Schauspielerpaar etwas erzählt, muss das umgehend umgesetzt werden. Die Familien und Bedienstete, die Angst vor einer Infektion haben, werden durchgehend ignoriert.

    Aufgrund des geänderten Infektionsschutzgesetzes kann Frau Gebauer ja gnadenlos auf die Inzidenz 200 beharren und alles öffnen.

  2. Danke liebe Redaktion!

    Zuerst fragte ich mich: „Wer ist das überhaupt“?

    Dann stellte ich fest: „Ach‘ (…), nur wieder irgendwelche Covidioten“!

    Nur: „Warum schenkt man denen hier überhaupt mediale Aufmerksamkeit“?

    • Warum schenkt man Menschen, die andere ständig als covidiot beleidigen, eigentlich Aufmerksamkeit?

      Wenn ich hier manchmal lese, wie sich manche verhalten und andere verurteilen nur weil sie eben eine andere Meinung und Sicht auf die Dinge haben, zeigt was Menschen für eine spezie sind

          • @Minna

            Das ist ja einer der Punkte: Wir kennen uns alle untereinander nicht, können uns aber prima gegenseitig anstecken.

            Das kann und darf doch nicht das Ziel sein!

          • Ärgern Sie sich nicht, liebe Minna, Ihre Kommentare werden wenigstens gepostet!
            LG. Eine wie Sie

        • Als schwarz-weiß Denker anderen was von Farbwahrnehmung erzählen wollen, mit einem rot-grün Beispiel.
          Genau mein Humor!

          • Farben gefallen Ihnen nicht?

            Nun, in zahlreichen Lebensbereichen gibt es Dichotomien.

            Sie können entweder schwanger sein oder eben nicht.

            Sie können Covid haben oder eben nicht.

            Eine Gleichung kann 10 ergeben oder eben nicht.

            Präsenzunterricht ohne ausreichenden Schutz kann stattfinden oder eben nicht.

            Sicherlich ist es legitim, mögliche negative Auswirkungen für die Kinder und Eltern zu thematisieren, wenn Präsenzunterricht nicht stattfindet.

            Nicht legitim, sondern schlicht vermessen und asozial ist es hingegen, daraus die Forderung abzuleiten, dass LuL doch bitteschön auf jeglichen Arbeitsschutz verzichten sollen.

            Nichts anderes bedeutet nämlich die Forderung der beiden Darsteller. Denn Schulen sind bis heute in der Fläche NICHT sicher. Wer sie verantwortlich öffnen will, muss sich daher für ausreichenden Infektionsschutz einsetzen – so, wie die Lehrer das seit dem Beginn der Pandemie tun.

            Viele Eltern unterstützen uns dabei. Einigen ist es aber leider – wie auch außerhalb der Pandemie – ziemlich egal, WIE Schule stattfindet. Hauptsache, sie findet statt. Und das ist ein Grund dafür, dass es nicht genug öffentlichen Druck auf die Landesregierungen gibt, um Schulen endlich sicher zu machen.

      • Naja, diese Paar hat sich nun mal als solche geoutet. Die beiden haben mehr Möglichkeiten ihren Sohn auch außerhalb der Schule zu fördern, nicht so wie die meisten Familien, heulen aber am meisten rum. Wie covidiots. Also sollte man solche ja wohl auch als solche bezeichnen können, ohne das sich jemand getriggert fühlt.
        Anscheinend heulen die am meisten rum, die eigentlich keine Kinder hätten haben sollen.

        „Wenn ich hier manchmal lese, wie sich manche verhalten und andere verurteilen nur weil sie eben eine andere Meinung und Sicht auf die Dinge haben“

        Genau das tut der Mensch, sie genauso wie jeder andere auch. Es gibt wahrscheinlich keinen einzigen Menschen der sich davon frei sprechen kann.

  3. Schwachsinn!!!

    Kummert Euch mal selbst um Eure Kinder und denkt an den Infektionsschutz fuer Alle!!!

    Oder gibt es in Eurem Weltbild kein Corona mit hoher Infektiositaet und Letalitaet????

      • @Mark Hembach

        Gar nicht wahr!
        Die machen das nur für uns! Schließlich wollen wir während der Pandemie Tatort und Alisa mit dem Herzen gucken!

        Entschuldigung, ich habe gerade einen Clown gefrühstückt.

        Aber vermutlich gehören die beiden zu denen, denen der Job über alles (!) geht.

        Es wäre ihnen bestimmt möglich, eine Betreuung für den Sohn zu bekommen.

        Kleine Verschwörungstheorie:
        Die beiden wurden von Frau Gebauer gedungen. Oder sind miteinander verwandt, bekannt, befreundet.

        Bleibt alle negativ und denkt positiv (fällt mir zunehmend schwerer…)

        • @Riesenzwerg

          … Aha!
          Wieso Theorie?

          Wenn das Leben der Yvonne G. erst verfilmt wird (das passiert HeldInnen ausnahmslos), dann (künstlerische Freiheit) wird Yvonne gespielt von Darsteller Martin Brambach, der dann einen Zickzackscheitel trägt.

          Der Film hingegen trägt dann den Titel „Yvonne, Husarin ohne Herz“.

          Nein, nein, nein!
          Das ist kein Sarkasmus, meine Lieben.

          Das ist lediglich der V-Effekt:
          „Der Verfremdungseffekt besteht im Kern darin, dem Betrachter vertraute Dinge in einem neuen Licht erscheinen zu lassen und so Widersprüche in der Realität sichtbar zu machen und eine kritischere und bewusstere Wahrnehmung des Gezeigten zu ermöglichen.“
          https://de.wikipedia.org/wiki/Verfremdungseffekt
          (Ach! Damals war’s … lange VOR „Wiki“ … als im Deutsch-LK noch richtig altmodisch gelernt wurde. *SEUFZ*)

          • @Pit 2020

            Hoffentlich kommt der Film auf DVD oder im Fernsehen. Kino ist ja noch nicht. Popcorn schon gekauft!

            Aber Kopfkino – manoman!

            (Ich hatte zwar nie Deutsch als Leistungskurs, kann aber die Wehmut beim Gedanken ans altmodische Lernen seeeehr gut nachempfinden).

            Danke, nach einem gruseligen Tag was zum Lachen!

          • Nee, Pit, das ist echt fies und nicht mehr von der Menschenrechtskonvention gedeckt, 90 Minuten Gebauer in Leinwandgröße fällt unter Folter! Dann lieber Zombieapokalypse mit Laschet dem Langsamen und Britta der Betulichen!

    • Liebe Besorgte Mutter,

      ich teile Ihre Ansicht voll und ganz.

      Ganz offensichtlich hat das Schauspieler-Paar ein „ganz dickes Brett vor’m Kopf“ und einen völlig eindimensionalen Tunnelblick. Die beiden können einem eigentlich echt leid tun.

      Nur dafür ist die Lage viel zu ernst. Es ist nicht die Zeit für Nachsicht.

      Die Bedrohlichkeit der Lage, die Komplexität der Problematik an der Schule, die vorgegaukelte Pseudo-Sicherheit nicht als solche zu erkennen oder zu begreifen, vielmehr Gefahren negieren und ausblenden zu können, dies ist ja eigentlich schon erschreckend genug bei den beiden.

      Es ist logisch durchaus stringent, sich nun als Sprachrohr „von Volkes Stimme“ zu gerieren, – auf ein größeres moralisches (???) Gewicht als TV-Publikumslieblinge mit vermeintlich mehr Einfluss auf Frau Gebauer.

      Zeitgeist „Populismus“ lässt grüßen.

      Doch empfinde ich es auch als höchst fragwürdig und problematisch, dass „n4t“ diesem Vorgehen so viel Raum ohne kritische Einordnung gibt.

      Da könnte ja jeder, Hinz und Kunz, auf die Idee kommen, an KuMi Gebauer eine Bittschrift zu schreiben. Kann man (bzw. er/sie oder ich bzw. Sie) ja auch.

      Nur würde „n4t“ kein Wort darüber verlieren.

      Ich bin verärgert.

      Nun weiß ich nicht, worüber ich mich mehr entrüsten soll: offensichtlich, ganz sicher
      über die verblendete, maßlose und anmaßende Selbstüberschätzung des Schauspieler-Paares.

      Oder über die Redaktionsarbeit in diesem Fall.

      Es bleibt ein schaler Nachgeschmack.

    • Liebe besorgte Mutter, in meiner Welt gibt es sogar weitaus tödlichere Krankheiten, Erwachsene und sogar Kinder, die die meiste Zeit auf Intensivstationen verbringen, weil sie dringend auf ein Spenderorgan warten oder Krebs haben! Aber in „meiner Welt“ können die Menschen rechnen, sie denken sogar selber nach und können Zusammenhänge erkennen! In dieser schönen Fiktion wird man auch nicht automatisch zum Leugner …… und Beiträge, selbst wenn sie kritisch sind, werden auch mal gepostet!!! (@Redaktion).

  4. Egoismus at its best – Hören wir so oder ähnlich auch seit Monaten. Wird dadurch nicht besser. Sehr seltsam so etwas gerade von eher Privilegierten zu lesen…

  5. Sehr geehrte Frau Gebauer,

    um unseren Kindern und Jugendlichen den notwendigen Gesundheitsschutz und das sichere Lernen zu ermöglichen, bitten wir Sie inständig, die Schulen in NRW gemäß den RKI-Empfehlungen und weiteren Hygienemaßnahmen (Luftfilter etc.) wieder zu öffnen.

    Uuuups, hab ja kein Promibonus! Sorrryyy!

    Was soll der Quatsch?!

  6. Sind das bekannte Schauspieler? Ich habe noch nie von ihnen gehört oder etwas gesehen. Aber gut zu wissen, welche Filme ich zukünftig meiden werde.

    • Der Mann kommt mir bekannt vor…könnte jetzt keinen Film benennen…die Frau gab ich noch ni gesehen. Hab auch keine Zeit dafür. Mein erstee Gedanke war, das sie sich doch selbst lieber Zeit für ihr Kimd nehmen sollen.

    • Jemanden nicht zu kennen, der zu den besten Schauspielern Deutschlands zählt, kann man ja zur Not noch verzeihen. Ihre abstruse Reaktion auf eine Meinung, die sie nicht teilen, kann man jedoch nicht anders als infantil bezeichnen.
      Ich kann die Position Martin Brambachs sehr gut nachvollziehen und ich sage dies, obwohl oder gerade weil ich Lehrerin bin, also Kinder mag und ihre Bedürfnisse kenne.
      Dennoch halte ich es für richtig – für eine gewisse Zeit – die Schulen noch geschlossen zu halten, bis die Infektionszahlen zurückgegangen sind und der überwiegende Teil der Lehrkräfte die Möglichkeit zur Impfung hatte.

      • Infantil ist die Haltung, das Infektionsrisiko auszublenden und die Meinung der anderen Eltern zu ignorieren. Schule in Präsenz ist bei B117 unsicher und eine Gefahr, ganz besonders für die Eltern.
        Wenn jemand diese Fakten ausblendet, kann ich ihn nicht ernstnehmen. Ich will nicht mit Eltern diskutieren, deren wissenschaftliches Verständnis sich am Gefrierpunkt befindet. Wenn sich solche Eltern öffentlich äußern, müssen sie auch mit Gegenwind leben. Es mögen gute Schauspieler sein, das weiß ich nicht, aber sie blenden Wissenschaft aus und das ist bei inzwischen 77.000 Toten unverzeihlich.

      • Na wunderbar – wenn die Lehrer geimpft sind, können die Schulen wieder aufmachen?! Sie sind ja eine tolle, vorbildliche Lehrkraft und offensichtlich sehr bemüht um das Wohl der Ihnen anvertrauten Kinder. Erst wenn auch die Kinder und deren Eltern geimpft sind und die Impfung auch hält was sie verspricht, kann es zurück in den „Normalmodus“ gehen. Besser ist es vorher das ganze System Schule zu überarbeiten und zu verändern (Stichwort das Lernen lernen, statt Kumulation von Wissen)

    • Dies ist keine Argumentation, sondern unsachliches Getratsche. Was soll das? Völlig unerheblich, ob Sie aus nicht vorhandener Argumentation jetzt das Fernsehen der bestimmte Sendungen boykottieren. Dass Kinder und Jugendliche in ihren genuinen Bedürfnissen nicht gesehen werden, das ist hier der Skandal.

    • Martin Brambach kenne ich , seine Frau nicht . Aber Filme mit ihm werde ich zukünftig wohl nicht mehr gucken .

  7. Einzelkind mit etwa ältere Eltern (53 und 50), die anscheins mit ihm zu Hause nicht klar kommen. Warum haben sie sich überhaupt ein Kind angrschafft?

      • Wir Lehrkräfte sind halt ein bisschen schlicht gestrickt. Wenn Eltern eines 10jährigen Kindes öffentlich mitteilen, dass sie nicht in der Lage sind, ihrem Kind außerhalb von Schule soziale Kontakte auch unter Einhaltung der Corona-Schutzmaßnahmen zu ermöglichen, fragen wir uns dann schon mal, worin die Eltern ihre Aufgaben bezüglich ihrer Kinder sehen… Und irrwitzigerweise denken wir dann auch noch an die anderen Kinder, deren Eltern und Geschwister, die eventuell schutzbedürftig in Bezug auf die Infektion mit COVID 19 sind.

      • Wenn wir die Kommentare hier schon mit Gegenkommentaren auf Kleinkind-Niveau granieren, dann hier auch mal eine Erklärung für Leute mit Kleinkind Intellekt.

        Corona gefährlich.
        Corona überträgt sich in geflossenen Räumen.
        Schule besteht aus geschlossenen räumen.
        Schule gefährlich.
        Nicht gut!

        Hier die ausführlicher Version.

        Was die KMK verspricht ist nicht wahr.
        Tests sind zu selten, zu ungenau und oft freiwillig. Die bringen so nichts.
        Kein Mensch auf dieser Welt kann an großen Schulen garantieren, dass die Schüler die Masken permanent 8 Stunden + Pausen an lassen. Übrigens dürfen sie dies laut Arbeitsschutz auch gar nicht.
        Kinder und Jugendliche sind auch keine geschrumpften Erwachsenen mit extrem ausgebildetem Verantwortungsbewusstsein. Die Maske ist unbequem, dann setzen wir sie halt mal kurz ab. Das ist altersgerecht. Kein böser Wille der Kinder.
        Laut Co2 Melder reichen 10 Minuten lüften alle 30 Minuten nicht. Dauerlüften macht aber ein Unterrichten bei 5° Außentemperatur auch unmöglich.
        Also, keine der getroffenen Maßnahmen der KMK schützt wirksam vor einer Infektion in geschlossenen Räumen.

        Alle gegenteiligen Behauptungen sind falsche Einschätzungen von Leuten die eine Schule seit Jahren nicht mehr von innen gesehen haben oder bewusste Lügen.
        Fazit: Schulen sind optimale Orte um Infektionen zu verbreiten.

        Infektionen mit Corona sind gefährlich. Kinder können Spätfolgen erleiden. Lehrer, Eltern und Großeltern können schwer erkranken oder gar sterben.

        Im Distanzunterricht wird mindestens 70-80% des Lehrstoffs an die willigen Schüler vermittelt. Die unwilligen Schüler sind auch vom motiviertesten Lehrer im Präsenzunterricht meist nur zu sehr wenig Teilnahme zu bewegen. Der Unterschied zum Distanzunterricht besteht nur darin, dass sie jetzt körperlich in der Schule präsent sind.

        Wer zu den jetzigen Bedingungen auf Präsenzunterricht beharrt, der ist also bereit für etwa 20% mehr Unterrichtsinhalte aus den überfrachteten Lehrplänen die Gesundheit aller beteiligten nachhaltig aufs Spiel zu setzen.

        Da stellt sich doch die berechtigte Frage welchen Grund könnte er dafür haben?
        Er riskiert seine Gesundheit, er riskiert die Gesundheit seines Kindes (die Gesundheit der Lehrer kann einem als Egoist getrost Scheißegal sein).
        Die Kinder haben auch nicht mehr Sozialkontakte in der Schule. Wie soll das mit Maske und 2 Meter Abstand gehen???

        Was bringt Präsenzunterricht also???
        Der einzige erklärbare Grund in dieser Lage den Präsenzunterricht zu fordern, kann nur die Tatsache sein, dass Kinder die in der Schule präsent sind eben zu hause nicht präsent sind!

        Die Präsenz der Kinder in der Schule bringt alle in Gefahr.
        Das lässt sich nicht weg diskutieren.
        Da helfen keinen Parolen!
        Da hilft es auch nicht die sich auf den Boden zu werfen und die Luft an zu halten. Das Virus geht nicht weg.
        Also ist die Forderung der lieben Promis aus meiner Sicht einfach dumm und egoistisch!

        Das Einzige was für mich noch von Interesse wäre, wäre die Frage an Sie liebe erzürnte Kommentatorin, was Ihr denn als Lösung einfällt.
        Eventuell hat Sie ja eine praktikable Idee wie man sicheren Präsenzunterricht in der Realität hin bekommt.
        Lassen Sie uns doch an Ihrer Weisheit teilhaben statt nur kindisch-trotzige Kommentare zu posten.

        So, ich hoffe meine Erklärung hat etwa Sonne in ihr erzürntes Herz und ein Lächeln auf ihr bitter-böses Gesicht gezaubert.

        • Danke! Zwei normale Menschen unter den ganzen Kommentaren!
          Sooo traurig!
          An die Leute, die meinen, dass die anderen sie so gefährden: gehen Sie nicht einkaufen? Gefährden da die KassiererInnen auch? Haben Sie das denen schon gesagt?
          Warum bleiben Sie alle nicht zuhause, wenn Sie soviel Angst haben?
          Ich könnte wirklich auf die Barrikaden gehen(wenn nicht corona wäre), wenn ich solche Einspielungen lese, dass Kinder indem sie in die Schule gehen die anderen „töten“! Seid ihr alle noch ganz dicht? Tut mir leid!
          Seit einem Jahr sammeln wir die Daten, wo sind die Auswertungen? Warum schweigt man, wo genau und wie die Infiktionen übertragen werden? Wieviele tatsächlich mit Symptomen?
          Wenn man die Kommentare liest, kriegt man das Gefühl, wir wären alle krank! Wenn das is wäre, warum müssen wir selbst die Masken kaufen? Warum werden sie nicht von den Krankenkassen zur Verfügung gestellt?
          Etc etc
          Warum hinterfragt da keiner was?
          Schaut man die ganzen Zahlen nicht an?
          Warum wurde für meine Oma vor 2 Jahren nicht so gekämpft? Sie hatte die gleichen Symptome und ihr wurde einfach das Sterben erleichtert!
          Warum kämpft man nicht für die anderen Menschen, die von den anderen Krankheiten sterben? Warum gedenken wir die nicht?
          Es ist so viel Heuchelei momentan hier! So tun als ob alles so schlimm wäre und nichts dagegen machen. Wenn alles so schlimm wäre, dann hätte man nach 1 jahr in jeder Schule in jeder Klasse die luftungsanlagen! Dann hätte man viel mehr in die Medikamentenforachung investiert, dann würde man an die Pfleger und Ärzte denken. Dann würde man die Krankenhäuser aufpeppen und evtl die schon geschlossenen wieder aufmachen und die betroffenen Berufe wieder attraktiv machen, durch bessere Bezahlung und Konditionen! Man würde die ganzen Daten auswerten und klustern, um das Virus zu kapieren! Etc etc.

          • @PN

            Ich weiß. Es ist zum Mäusemelken.

            Niemand hier nimmt Corona ernst, niemand sammelt Daten,

            „Danke! Zwei normale Menschen unter den ganzen Kommentaren!“
            Ich bin verunsichert – wen meinen Sie?

            „An die Leute, die meinen, dass die anderen sie so gefährden: gehen Sie nicht einkaufen? Gefährden da die KassiererInnen auch?“
            Nein, aber sie sind auch selbst nicht annähernd so gefährdet wie manch einer in einem anderen Beruf.

            „Haben Sie das denen schon gesagt?“ Nein, aber unsäglich oft wurde dieses Berufsbild herangezogen und unendlich oft wurden dazu bereits Kommentare geschrieben.

            „Warum bleiben Sie alle nicht zuhause, wenn Sie soviel Angst haben?“ Zum Einkaufen? Das mache ich nur noch sehr selten. Ich lasse mich beliefern – aber schon seit sechs Jahren.

            „Ich könnte wirklich auf die Barrikaden gehen(wenn nicht corona wäre), wenn ich solche Einspielungen lese, dass Kinder indem sie in die Schule gehen die anderen „töten“!“ Es geht um infizierte Menschen, ob groß oder klein, die andere durch ihre Infektion in Gefahr bringen.

            „Seid ihr alle noch ganz dicht?“ Nein, sicher nicht, denn die Schulen sind geöffnet und wir gehen hin. Da kann man nicht von „dicht“ sprechen. Im Gegenteil, wir sind nicht ganz dicht – alles offen – es zieht!

            „Tut mir leid!“ Ist ja nicht so schlimm, jeder muss mal Dampf ablassen.

            „Seit einem Jahr sammeln wir die Daten, wo sind die Auswertungen?“ Welche Daten, welche Auswertungen? Ich sammele keine Daten, das machen Experten wie Ärzte, Virologen, Forscher und die veröffentlichen diese tatsächlich. Dazu gibt es sogar im Netz gaaanz viele Informationen und Übersichten.

            „Warum schweigt man, wo genau und wie die Infiktionen übertragen werden?“ Da wird nichts verschwiegen – es wird gelogen. Wie – Aerosole. Wo – in geschlossenen Räumen. Zu denen gehören aber nicht – ich wiederhole NICHT – die Schulen. Die sind nämlich offen und die Fenster auch. So kann das Virus rein und raus – ganz nach belieben.

            „Wieviele tatsächlich mit Symptomen?“ Hm, jede Menge. Ist es sinnvoll, hier eine Zahl zu wissen?

            „Wenn man die Kommentare liest, kriegt man das Gefühl, wir wären alle krank!“ Das stimmt. Das liegt aber vor allem an der Angst, der Unsicherheit in den Schulen und den fehlenden Arbeitsschutz für Lehrkräfte, EuEs, SuS usw.

            „Wenn das is wäre, warum müssen wir selbst die Masken kaufen? Warum werden sie nicht von den Krankenkassen zur Verfügung gestellt?“ Tja, diesen Bereich kenne ich nun gar nicht, aber es ginge ja um Prävention. Davon halten zumindest meine AG nichts. Masken haben wir bekommen, unzureichend, erst nach dem nutzlosen face-shield und viel zu spät. Wir kaufen unsere Masken zum Schutz aller auch selbst.

            „Warum hinterfragt da keiner was?“ Hier wird genau so etwas gemacht. Ruhig mal etwas suchen. Da finden sich sehr viel Wissen, Erfahrungsberichte aus der Arbeitswelt, sehr viele Ideen und praktikable – wenn auch nicht ohne Kosten zu kriegen – Vorschläge. Seit mehr als einem Jahr.

            „Schaut man die ganzen Zahlen nicht an?“ Doch, aber sie werden vielleicht falsch interpretiert. Ist ja auch gar nicht so einfach zu durchschauen – hohe Fallzahlen und Inzidenzen schlecht – niedriege gut.

            „Warum wurde für meine Oma vor 2 Jahren nicht so gekämpft? Sie hatte die gleichen Symptome und ihr wurde einfach das Sterben erleichtert!“ Das tut mir sehr leid für Sie und Ihre Oma. Mein aufrichtiges Beileid. Ich vermute, dass vor zwei Jahren (April 2019) nicht Corona der Grund für die Symptome war.

            „Warum kämpft man nicht für die anderen Menschen, die von den anderen Krankheiten sterben?“ Es gibt Vorsorgeuntersuchungen, OPs, Chemotherapien….. die Pharmaindustrie ist sehr an Möglichkeiten interessiert. Der Durchbruch wurde noch nicht geschafft.

            „Warum gedenken wir die nicht?“ Das frage ich mich auch! Wir sollten einmal pro Woche eine Schweigeminute für die Verstorbenen und Infizierten einlegen. Wir haben die 3.000.000-und die 78.000-Grenze geknackt – in Deutschland.

            „Es ist so viel Heuchelei momentan hier! So tun als ob alles so schlimm wäre und nichts dagegen machen.“ Es ist leider schlimm. Nur werden wir nicht gehört. Unseren Forderungen stehen in der Regel monetäre Interessen bzw. die Elternschaft (nicht alle!) gegenüber und wollen die Schulen auf haben – damit die Durchseuchung ihrer Kinder endlich klappt (konnte ich mir nicht verkneifen).

            „Wenn alles so schlimm wäre, dann hätte man nach 1 jahr in jeder Schule in jeder Klasse die luftungsanlagen!“ Auch das fragen sich hier nahezu alle. Vermutete Gründe: Geld und da hat keiner aus der CDU Aktien drin.

            „Dann hätte man viel mehr in die Medikamentenforachung investiert,“ das wäre im Hinblick auf das Imfpdesaster sicherlich gut gewesen.

            „dann würde man an die Pfleger und Ärzte denken. Dann würde man die Krankenhäuser aufpeppen und evtl die schon geschlossenen wieder aufmachen und die betroffenen Berufe wieder attraktiv machen, durch bessere Bezahlung und Konditionen!“ Man könnte auch die Triage verhindern. Scheint aber nicht gewollt. Auch Krankenhäuser kosten Geld. Kriegen TUI und die Lufthansa. Scheint da besser angelegt zu sein.

            „Man würde die ganzen Daten auswerten und klustern, um das Virus zu kapieren! Etc etc.“ Ich glaube, das wird schon ausreichend gemacht. Das Problem liegt eher in unserer ZickZack-AufundZu-Husaren-Regierung. Die kriegen es einfach nicht gebacken.

            Da wurde das Grundproblem noch nicht verstanden und die leider ist bis heute kein Lernzuwachs zu verzeichnen.

            Doch: 200 ist höher als 100!

            Na, wenns schä macht.

        • @Schattenläufer

          Volltreffer und versenkt!

          Ich hatte kein bitter-böses Gesicht und auch kein erzürntes Herz – DANKE dennoch für Lächeln und Sonne!

      • Mir fällt da noch viel mehr ein.

        Meine Erfahrung war, dass die Eltern am lautesten nach Präsenzunterricht geschrien haben, die
        – zu Hause mangels Erziehung am meisten unter ihrem Nachwuchs gelitten haben
        – ansonsten nicht mal Hefte und Stifte für die ach so wichtige Bildung ihrer Kinder übrig haben
        – nie auf Elternabenden auftauchen, außer vielleicht, um ihre Frustration auf die Lehrer zu projizieren,
        – sich für gar nichts in der Schule engagieren.

        Prima sind übrigens die Eltern und Kinder im Distanzlernen zurecht gekommen, denen Bildung TATSÄCHLICH wichtig war/ist.

        Es ist daher naheliegend, den Verdacht zu äußern, dass mit der Forderung „Schulen auf für die Bildung“ eigentlich „Schulen auf für meine Nerven“ gemeint ist.

        Und da muss ich schon sagen: Zu erwarten, dass andere ihre Gesundheit riskieren, weil ich es nicht schaffe, meinem eigenen Kind etwas beizubringen, das ist schon dekadent im Quadrat. Und jetzt kommen Sie mir bloß nicht mit dem sozialen Rumgeheule. Alles Ausreden. Meine Großeltern hatten gar nichts, meine Eltern sind trotzdem studieren gegangen. Also weniger minimi, mehr auf die Reihe kriegen.
        Over and out.

    • Die typisch blöde Antwort. Was anderes fält euch nicht ein. Es geht nicht darum, daß man sich nicht um seine Kinder kümmern kann oder will, sondern darum,daß die sozialen Kontakte, die Kinder außerhalb der Familie dringend brauchen, nahezu gen Null tendieren. Nicht mehr und nicht weniger.

      • Warum? Kinder dürfen sich doch privat treffen? Wenn die Kontakte gen Null tendieren, ist das tatsächlich bedenklich, hat aber nichts mit geschlossenen Schulen zu tun. Warum haben Ihre Kinder keine Freunde?

        • @Lera
          Ja, stand doch in der Zeitung.
          Kinder brauchen die sozialen Kontakte in den sicheren Schulen.

          (Ich konnte nicht widerstehen).

      • Öhm, Gegenfrage: Wieso braucht man für soziale Kontakte zwingend eine Schule? Im Rahmen des Erlaubten und Vertretbaren kann man den Kindern doch privat Kontakte ermöglichen…

      • Dass liegt aber weniger am Distanzunterricht, sondern vielmehr daran, dass sämtliche Freizeitaktivitäten auf Eis liegen!

        • @Kaum zu glauben

          Ich glaube (Entschuldigung) schon seit langem, dass die Vereinsamung dadurch kommt, dass viele inzwischen das ständige Zocken und Daddeln nicht mehr mögen, langweilig finden und nie Alternativen kennengelernt haben.

          Deswegen haben sie auch keine/kaum Freunde im real life.

          • Gut möglich, Riesenzwerg….auch die ganzen Studien im Netz zu der sozialen/kommunikativen Situation unserer „digital natives“ sprechen ja eine ähnliche Sprache…

          • @ Dauerwelle21 14. April 2021 um 12:23

            Stimmt.

            Und irgendwie ist es ziemlich blöd, wenn die Studien sprechen, während die lieben kleinen „digital natives“ immer weniger sprechen (können).

            Aber dann kam Corona!
            Und vorher war das noch nicht so …
            Nä escht nischt isch schwör so voll eyh!
            😉

      • Sie werden es überleben. Die Eltern und Grosseltern vielleicht nicht, wenn die Kinder einen neuen Freund aus der Schule mitbringen. Und das könnte die Psyche noch viel mehr mitnehmen, als für die gewisse Zeit, die die Politiker brauchen, um endlich mal ordentliche Konzepte für die Schule zu etablieren, mal eben nicht alle Freunde zu treffen.

        Btw. wenn es nur um die sozialen Kontakte geht (die vom Virus in Innenraum heiss geliebt werden) dann trefft euch draussen im Freien, dort ist die Gefahr am geringsten.
        Kostet vielleicht hier dort etwas (keinen Überblick mehr wo was wie gilt, bin froh, wenn ich es noch für meine Schule weiss), wenn einen das Ordnungsamt erwischt, aber hey, soziale Kontakte sollten den Eltern doch was wert sein.

        • Das ist so ´ne Sache mit den Besuchen von Freunden…

          Mir haben einige Mütter auch die Geschichte von der Vereinsamung und den fehlenden sozialen Kontakten erzählt und wie dringend die Schulen deswegen doch wieder geöffnet werden sollen.
          Dann habe ich sie darauf hingewiesen, dass doch durchaus der Kontakt zu einem anderen Kind möglich und erlaubt sei.
          Es kamen interessante Aussagen:

          – Wir haben mehrere Kinder. Wenn da jedes nur eine/n Freund/in immer wieder mal kommen lässt, gewähren wir drei Haushalten Zutritt, bei denen wir ja nicht genau wissen, was da zuhause los ist. Die haben ja auch mehrere Kinder, die auch Kontakt zu anderen haben…
          – ich möchte nicht, dass mein Kind woanders hingeht. Nicht dass sich da noch jemand nicht an die Regeln hält
          – manchmal würde ich mir wünschen, dass die Besucherkinder Maske tragen würden
          – wir haben eine Risikoperson daheim, ich möchte das nicht
          – beim Freund lebt eine Risikoperson, die möchten das nicht
          – die Eltern des Freundes sind total streng mit den Regeln, mein Kind will da nicht hin
          – mich stresst das total, dass ich dann auch noch wegen der Besucher zusätzliche Hygieneregeln halten muss
          – u.v.m.

          Auf meine Frage, was denn dann an der Massenveranstaltung mit zig vermischenden Haushalten samt eingeschlossener Risikopersonen dann so viel besser wäre, gabs irgendwie keine Antwort.

          Letztlich scheint es um ein Abgeben von Verantwortung zu gehen; die Lehrer sollen die „Spaßverderber“ sein und ständig auf die Regeleinhaltung schauen und diese einfordern (aber natürlich nicht so, dass mein Kind den Spaß verliert!).
          Und über allem schwebt der Gedanke, dass da, wo sich schon andere kümmern werden und ich es nicht sehe, schon nichts passieren wird.

          Der Traum der ansteckungsfreien Schule halt…

          • @Caro

            Die zitierten Antworten spiegeln zumindest die Bereitschaft zum „alles Glauben, so lange es nur bequem ist“.

            Schule als „sicherer“ Ort im Gegensatz zu
            – draußen treffen
            – drinnen treffen mit WENIGER Menschen.
            Nee klar.

            Schule? – It’s magic!!!

            Ich bin dafür, dass ab dem nächsten Schuljahr für diese KUR-Orte, so wie für jeden anderen Kur-Ort auch, pro Tag für jeden BESUCHER ne fette Kur-Taxe fällig wird.
            (Ob der letzte Absatz jetzt Ironie war? Weiß nicht.)

            Nur was etwas kostet, ist auch etwas wert.
            Vielleicht setzt dann ein Umdenken ein … oder überhaupt ein Denken.

          • Schönes Beispiel, das einmal mehr zeigt: Die Argumente „Bildung“ und „soziale Kontakte“ sind allzu oft nur vorgeschoben und tragen nicht, sobald man einmal nachfragt.

          • Wir kämpfen ja auch dauernd darum, dass die Masken korrekt sitzen. Aber ich bin es auch immer mehr müde, SuS zurechtzuweisen.
            Sobald der Rücken zugekehrt wird sitzen die Masken wieder am Kinn.
            Wir haben davon bis zu 30 Personen. In den Familien ist es um einiges übersichtlicher.

            Aber ja, es geht um Verantwortung abgeben und der Glaube, dass Schulen sicher sind. Wurde ja auch oft genug wiederholt.

      • @Rita (oder Minna-die „Argumente“ ähneln sich ja frappierend):
        Sie sollten als Elternteil schon in der Lage sein, Ihrem Kind soziale Kontakte außerhalb von Schule zu ermöglichen. Die Sozialkontakte, die Kindern wirklich wichtig sind (Freunde!), sind eh meist außerhalb des Klassenverbandes. Klar, im Rahmen der Kontaktbeschränkungen ist es komplizierter, aber machbar, den Freund, die Freundin zu treffen. Eltern, die sich dadurch überfordert fühlen, sollten sich Unterstützung holen. Schulen ohne Schutzmaßnahmen öffnen verlängert die Pandemie!

    • Späte Eltern sind die Schlimmsten 🙂 Gehöre selbst dazu. Vom Alter würde ich es nicht abhängig machen, aber ich wüsste nicht, was ein unbekanntes Schauspielerpaar zu einem Sprachrohr für Eltern macht. Virologische Grundkenntnisse haben die beiden jedenfalls nicht und ob sie Expertise als Eltern haben, könnte nur das Kind beantworten.

  8. Unfassbar finde ich alleine die Mehrzahl der intelligenzbefreiten und niveaulosen Kommentare hier.
    Lautmalerisch rumkrakelen und Beleidigungen austeilen oder Leute verurteilen, die man nicht kennt, ist schon ein wenig erbärmlich. Sorry.

    Wie wäre es stattdessen, sich mal mit den Argumenten auseinanderzusetzen? Es gibt sicherlich Argumente für beide Seiten. Weiß ich als doppelt Betroffener selbst.

    Zum Verständnis, ich verurteile die Kommentare, die Äußerungen hier, nicht die Verfasser derselben, da ich sie ja nicht kenne.

  9. Oh Mann was es hier zu lesen gibt ist schlimm. Fragt doch einfach die Kinder. Viele wollen in die Schule. Und Martin Brambach ist ein wie ich finde guter Schauspieler und auch nur ein Mensch.

    • „Fragt doch einfach die Kinder.“ Natürlich wollen Kinder wieder in die Schule. Fragt man, warum, ist die Antwort eindeutig: sie wollen da nicht hin, um zu lernen, sondern, um ihre Freunde zu treffen. DAS können Eltern aber auch ohne Schule coronakonform hinbekommen. Wenn ich meine Drittklässler frage, ob sie Mathe machen wollen oder lieber draußen spielen, wie, glauben Sie, heißt wohl die Antwort?

    • Wollen Kindet auch in die Schule, wenn sie über bestehende Infektionsgefahren richtig aufgeklärt werden. Bei uns wollen einige schon nicht mehr in die Schule, wenn sie dafür 2x in der Woche einen etwas unangenehmen Laientest machen sollen.

      • Richtig. Kein Kind, dem Covid19 richtig erkärt wurde, will nicht mehr gerne in der Schule.

        Aber wenn man in der Schule weiter erzählt, wie Covid19 ein Blödsinn sei und die Tests und Masken schützen prima oder sogar überflüsig sei, dann ist ja klar.

        • Liebe Monika, BY,
          Ihr Gedankengang ist sprachlich leider völlig unverständlich und entbehrt folglich inhaltlich jeglicher Logik. Sinn nicht erkennbar, Gesamtsinn im Kontext erschließt sich schon gar nicht.

          Was wollen Sie denn sagen? S o o o ist es blanker Unsinn, tut mir leid.

  10. Sich Kinder anschaffen und sie von anderen Erziehen und beaufsichtigen lassen wollen. Das arme Kind. Liebevolle Eltern freuen sich darüber daß sie jetzt viel Zeit mit ihren Kindern verbringen können und sich ihre Kinder Zuhause in Sicherheit befinden.

    • Also sind alle Eltern, die nicht wissen, wie gerade alles stemmen sollen von Kinderbetreuung bis Arbeit keine liebevollen Eltern? Weil sie zwar gerne Zeit mit ihren Kindern verbringen, aber noch einen 8 Stunden homeoffice Job nebenbei erledigen müssen? Und zwischendurch kochen, Schulaufgaben betreuen, Popo putzen, Streit schlichten, bespaßen, aufräumen etc. können sich die superschlauen die hier alle verurteilen, die nicht uneingeschränkt für Schul- und Kita-Schließung sind eventuell mal ganz kurz vorstellen, daß die „anderen“ Eltern vielleicht auch am Limit sind?
      Ich finde diese Kommentare hier teilweise erschreckend und so unwürdig.
      Und ich finde es schlimm, dass die Redaktion das so kommentarlos stehen lässt!!!!!!

      • Warum sind Sie denn im Homeoffice? Könnte es daran liegen, dass Ihr Arbeitgeber Sie vor zu viel Sozialkontakten und somit Ansteckungsgefahr im Büro schützen möchte?
        Die Arbeitssituation von Lehrer/innen und noch mehr von Erzieherinnen ist derzeit erschreckend und unwürdig.
        Unser Arbeitgeber schützt uns nicht ansatzweise so, wie es in allen anderen Berufen üblich ist.
        Das ist schlimm.

        • Ich bin im Home Office sobald die Kitas und Schulen wieder schließen. Sind die wieder offen, möchte mein Arbeitgeber, dass ich vorort bin.
          Mein Arbeitgeber schenkt mir ab und an mal ne Maske oder stellt mir welche, die ich ihm abkaufen darf. Weiterhin bekomme ich EINEN kostenlosen Test pro Woche, sofern diese günstig waren.
          Das ist nämlich auch die Realität. Klar, gibt auch die die seit einem Jahr im Home Office sind.
          Aber es gibt auch viele, wo das nicht so toll ist mit dem Schutz, wie hier immer einige denken.
          Und Home Office heißt nicht, ich sitze Zuhause im Büro, sondern am Küchentisch. Während noch paar Kinder auch meine Aufmerksamkeit möchten immer wieder.
          Ich verstehe sehr gut beide Seiten. Sehr sehr gut! Wir haben auch einen Lehrer in der Familie, der sich nicht ganz so wohl fühlt mit der Situation im Moment. Durchaus sehr nachvollziehbar
          Aber hier immer mit Beleidigungen um sich zu werfen und Menschen, die manches von einer anderen Seite betrachten als dumm, covidiot oder ähnliches zu bezeichnen, ist kein Niveau auf das man sich begeben sollte!
          Jeder hat das Recht gehört zu werden. Und wie Sauerhahn oben schon schreibt, sollte jeder sich vernünftig mit den Gegenargumenten auseinandersetzen.

          • @Minna
            „sollte jeder sich vernünftig mit den Gegenargumenten auseinandersetzen.“

            OK, hier ein Gegenargument, dauert nur etwas mehr als 4 sehr anschauliche Minuten:

            „Das lange Leiden nach einer Covid-19-Erkrankung“
            https://www.daserste.de/information/politik-weltgeschehen/morgenmagazin/reportagen/moma-reporter-long-covid-100.html
            ( vom 14.4.2021)

            Das zeigt u.a. auch eine Kinderärztin, die sich in ihrer Praxis angesteckt hatte und fast verreckt (oh sorry) wäre.
            Sie KÄMPFT sich jetzt durch die Reha.

            Was war denn DA wohl das Problem?
            Und wie ist es entstanden?
            – „nicht so toll ist mit dem Schutz, wie hier immer einige denken.“ wie Sie oben so schön über Ihre eigenen Arbeitsbedingungen schreiben?
            – Kinder kriegen DAS (= Covid19) nicht?
            – Kinder geben DAS nicht weiter?

            Was – glauben Sie – hat diese Ärztin denn dann „falsch“ gemacht???

            „Wir haben auch einen Lehrer in der Familie, der sich nicht ganz so wohl fühlt mit der Situation im Moment. Durchaus sehr nachvollziehbar“

            … sich nicht so ganz wohl fühlt …
            So so … Dann geht’s ja … (Au weia.)

            Und wann hatten Sie denn zum ersten Mal diese überraschende Erkenntis?
            „Während noch paar Kinder auch meine Aufmerksamkeit möchten immer wieder.“
            Diese Aussage von Ihnen hat mich dann doch erheitert, ein hochkarätiger Schmunzler!

          • Ich verstehe die Argumentation Lehrer gegen Eltern schon gar nicht. Was heißt hier wir haben auch einen Lehrer in der Familie, der sich damit nicht wohl fühlt?. Wir haben Kinder in der Schule und fühlen uns damit nicht wohl. Sie doch auch. Fühlen sie sich wohl damit? Die Kinder hängen doch miteinander ab und können sich so anstecken und das Virus nach Hause bringen. Manche Eltern haben immer noch nicht verstanden, dass es jetzt ihre Generation ist, die die Intensivstationen auffüllen und sich dort sicherlich auch nicht so wohl damit fühlen.

    • Dennoch können liebevolle Eltern kein Lehrerersatz sein, oder einen Lösungsansatz im Rahmen einer Gruppenarbeit erarbeiten…. So liebevoll man ist… Darüber sollte man auch mal nachdenken. Und nicht alle Eltern als überfordert darstellen.

      • @A

        „einen Lösungsansatz im Rahmen einer Gruppenarbeit erarbeiten…. “

        Starkes Argument, denn:
        Ohne Gruppenarbeit geht bestimmt die Welt unter … das weiß doch jedes (einzelne) Kind.
        (Ja, Ironie.)

        • @W.
          Also Ihre Art wie sie auf Kommentare sowohl von @Minna als auch von @A antworten sind ja sowas von unpassend. Ist es Ihnen nicht möglich, auf normal formulierte Kommentare, die einfach die Sichtweise der beiden beschreiben, angemessen zu reagieren? Dann nützt auch dieser Zusatz „Ironie“ nichts! Falls Sie ein Lehrer sind, dann bin ich echt erschüttert!
          Und zum Infektionsschutz… Ich finde es auch schlimm, dass wenig für die Lehrer gemacht wird und das sollte sich dringend ändern! Aber: es gibt so viele Berufsgruppen, die einem vergleichbaren oder schlimmerem Risiko ausgesetzt sind! Was ist mit Polizisten? Hätten Sie Lust, jeden Tag in die unterschiedlichsten Wohnungen zu handgreiflichen Familienstreitigkeiten geschickt zu werden? Von denen, die Corona leugnen, sich ins Gesicht spucken zu lassen ohne Schutzausrüstung? Renitente Personen im kleinen Fahrzeug zu transportieren und sie dabei mit engem Körperkontakt fixieren zu müssen? In Personengruppen rein gehen zu müssen, ohne dass man weiß, welche Person einem da gegenüber stehen und man eventuell Kontakte nachverfolgen könnte? Alles, und ich betone nochmals ALLES ohne jegliche Schutzausrüstung, oder Impfung! Ich könnte da unzählige weitere Beispiele aufzählen!!! Aus diesen Reihen kommen keinerlei Beschwerden. Die Reaktionen der Bevölkerung würden mich sehr interessieren, wenn die Polizisten sagen würden: „Also ohne eine Impfung und eine hochwertige Schutzausrüstung werde ich in keine Schlägereien mehr eingreifen! Ich werde ohne eine Impfung auch die verbotenen Versammlungen nicht mehr auflösen! Was verlangt mein Dienstherr denn da von mir?“ Und da könnte man auch mit dem gleichen Argument herkommen, dass von den Familienstreitigkeiten, die die Polizei dann nicht mehr schlichtet, ja die Welt nicht untergeht. Die vertragen sich doch bestimmt wieder!!! Von diesen Berufsgruppen hört man nichts, aber auch gar nichts!

          • @Lila

            … sie haben in Ihrer Aufzählung von „Vergleichsgruppen“ die Fremdenlegion vergessen.

            Jetzt ist es an mir erschüttert zu sein.

            Merken Sie etwas?
            Vor langer Zeit hat mal jemand hier geschrieben:
            „Nicht alles was hinkt ist ein Vergleich.“

            PS.:
            Wenn Sie wissen wollen, was die anderen Berufsgruppen so denken, dann sind Sie hier aber im falschen Forum, denn das hier ist NICHT „news4Polizisten“.
            Über Polizisten könnte ich selbst nicht schreiben, obwohl ich welche im Bekanntenkreis habe, ebenso Menschen, die im Krankenhaus arbeiten und noch einige Berufsgruppen mehr. Deswegen weiß ich ungefähr, wie die sich während ihrer Arbeit fühlen und welchen Arbeitsschutz die haben. Deswegen weiß ich auch ungefähr, was die denken. Die lesen hier auch mit und wir reden durchaus auch darüber.
            Aber selbst bin ich weder Polizist noch Arzt/Krankenpfleger oder anderes. Deswegen spare ich mir „Vergleiche“ auch für eben diese privaten Gespräche, denn HIER bringt das niemandem irgendetwas von Vorteil.
            Auf die Gefahr, dass ich mich wiederholen muss: Merken Sie etwas?
            Gut.

          • @Lila

            Liebe @Lila,
            es gibt nur einen Weg, um Kritik zu vermeiden: Nichts tun, nichts sagen, nichts sein.

            Meiner Meinung nach ist das der falsche Weg.

            Und wenn hier so langsam einigen Leuten die Galle überläuft, dann ist das nach über einem Jahr aus meiner Sicht sehr verständlich.

            In einem Jahr wurde von den Verantwortlichen bzw. Entscheidern in der Politik – auch Bildungspolitik (KM) – nur sinnbefreit rumgehampelt, oft auch heute zurückgenommen was gestern beschlossen wurde.
            In einem Jahr wurde auch an den Lehrern noch mehr herumgezerrt als schon vor Corona (und da war es schon schlimm)!
            Keinem kann man es recht machen.
            Und in jedem Lehrer steckt eben auch nur ein Mensch.
            Nicht mehr und nicht weniger.

            Was ich an Ihrer Kritik an @W. nicht verstehe ist folgender Satz:
            „Falls Sie ein Lehrer sind, dann bin ich echt erschüttert!“
            Damit „argumentieren“ Sie doch genau auf der persönlichen Ebene und genau das ist doch ein Ansatzpunkt der Kritik, die Sie an @W. üben, wenn ich das richtig verstanden habe?
            Warum ich es nicht verstehe, steht ja weiter oben – in Kurzform: Lehrer sind auch Menschen.
            Ebenso wenig verstehe ich Ihre sehr ausführlichen Vergleiche mit Polizisten. Das ist ein ganz ANDERER Beruf mit ganz anderen Anforderungen. Darum lässt sich das überhaupt nicht vergleichen!

            Nach einem Jahr sind wir alle platt.
            Aber die Inklusion hört doch nicht auf, wenn man Erwachsen ist.
            Wertschätzung und Anerkennung von Diversität findet grundsätzlich statt oder auch nicht, egal ob jemand Lehrer ist oder nicht … Menschen sind es auf jeden Fall!
            Manche lassen Ihren Frust ungebremst raus. (Ich persönlich kann das gut nachvollziehen.)
            Manche sind da zurückhaltender.
            Ich persönlich mache mal gerne einen kleinen Jux – sogar dann, wenn es mir schwer fällt.
            Und ich darf Ihnen verraten, es fällt mir mit jedem Tag schwerer.

      • Schule heißt LERNEN und beim Lernen DÜRFEN Fehler gemacht werden. Von den Lehrern wird NICHT verlangt, dass die Kinder sofort perfekte Aufgabe abgeben. Ergo: Es verlangt KEINE Lehrkraft, dass die ELTERN sich darum kümmern, dass die Aufgaben zu 100 % stimmen. Die KORREKTUR ist LEHRERsache und NICHT Aufgabe der Eltern.
        KINDER DÜRFEN FEHLER MACHEN, das sollten manche Eltern sich hinter die Ohren schreiben.
        PFLICHT der Eltern ist es nur zu prüfen, OB der mehr oder weniger lernwillige Nachwuchs seine Aufgaben GEMACHT hat. Mehr nicht! Wenn die Eltern nur dieses tun, erleichtern sie den Lehrern sehr viel Arbeit und sparen sich selbst einiges an Ärger.
        Es gibt übrigens genügend Lehrer, die auch Eltern sind und neben dem eigenen Distanzunterricht die eigenen Kinder zu versorgen haben. Diese Lehrer haben die gleichen Probleme zu Hause wie sie auch, wertes Dienstmädchen.

        @A Ich stimme Ihnen zu, nicht alle liebevollen Eltern sind mit ihren Sprößlingen überfordert. Die Lehrer freuen sich, wenn die Schüler sie in irgendeiner Form Kontaktieren, wenn sie denn Fragen haben. Wenn die Lehrkräfte keine Fragen bekommen, gehen diese davon aus, dass alles Tutti ist, auch wenn dem im Elternhaus bei der Aufgabenlösung wohl nicht der Fall ist. Darum hier auch noch mal die Bitte an die Eltern: Sagt euren Kids, sie dürfen und sollen den Lehrer fragen, dafür werden die doch schließlich bezahlt.

        Der Gesundheitsschutz kommt an den Schulen viel zu kurz! Gerne würde wir in den Klassenzimmern die mobilen Luftreiniger und andere tolle wie sinnvolle Technik für unseren Schutz haben. Wir dürfen es nur nicht, weil die Politik es nicht möchte. Wir können hier gerne über die Gründe dafür spekulieren, denn noch würde ich darauf wetten, dass es das Geld ist, dass vielen Firmen unter anderem mit Sitz im Ausland (ein Deutsches Luftfahrtunternehmen) oder jenen die ihren Investoren saftige Dividenden versprechen (Helioskliniken [besonders pikant: Personalmangel in den Kliniken der Heliosgruppe] hier zum nachlesen: https://www.tagesschau.de/wirtschaft/unternehmen/helios-kliniken-gewinn-corona-101.html) sonst wo hinge… . Dieses Geld wäre in den Schulen und bei kleinen Firmen besser angebracht als in solchen Unternehmen.
        Lehrkräfte sind bereit wieder in die Schulen zu gehen, aber nicht um den Preis der Gesundheit aller Beteiligten.
        Die Gesundheit ist das höchste Gut, was jeder Mensch besitzt und die möchte ich nicht nur für mich sondern auch für meine Mitmenschen geschützt wissen.
        Wenn Sie, alle die sich in irgendeiner Form auf den Schlips getreten fühlen, eine Idee haben, wie in den Schulen der Gesundheitsschutz OHNE Geld ausgeben (wie es die Politik gefühlt gerne hätte) zu 100 % umsetzbar ist. Bitte scheuen Sie sich nicht und teilen es hier mit und schreiben es direkt an die KMK. Helfen Sie uns die Schule wirklich sicher zu machen.

        (Achtung in diesem Post ist auch Ironie und Sarkasmus enthalten.)

        • @W:
          Nein, ich merke nichts! Um mit Ihren Worten zu sprechen.
          Ich merke nur, dass mit gewissen Leuten hier im Forum einfach schwer zu diskutieren ist. Und natürlich kann man das vergleichen! Deutlich höhere Gefahr durch ungeschützte Körperkontakte, oft keine Kontaktnachverfolgung möglich. Und: kein derartiger Aufschrei! Das war nur eine Feststellung, über die sich jeder seine Meinung bilden darf.
          Und ganz ehrlich: Ihr Einwand mit der Fremdenlegion zeigt ein weiteres Mal, mit welchen „Spitzen“ Sie hier kommentieren und alle, die sich etwas kritisch zu ihren Aussagen äußern, versuchen lächerlich zu machen.

          P.S. ich höre jeden Tag in die von Ihnen erwähnten „anderen Berufsgruppen“ hinein und bin hier, um auch mal in eine andere „hineinzuhören“. Und das was ich geschrieben habe, ist mir hierbei aufgefallen.

          • @Lila

            „Nein, ich merke nichts! Um mit Ihren Worten zu sprechen.
            Ich merke nur, …“
            OK, das ist ja Ihre Selbstwahrnehmung.

            Das ist mittelgradig wahrnehmungsoriginell, auch weil Sie sich selbst widersprechen und das in Ihrer Rage noch nicht einmal bemerken (wollen?).

          • @W:
            Ich erkenne nur, dass SIE enorm in Rage sind! Ich bin es keineswegs!

            Es hat mich einmal mehr bestätigt, dass man hier mit gewissen Leuten nicht in einer konstruktiven Weise diskutieren kann. Ist man auch nur einer etwas anderen Meinung oder drückt sich gramatikalisch nicht perfekt aus, wird man mit einer Welle an Sarkasmus und Überheblichkeit eines Besseren belehrt. So kommen zumindest Ihre Kommentare sowohl an mich, an @Minna und @A rüber. Traurig, echt! Bleibt unter Euch, regt Euch gemeinsam auf, steigert Euch bitte immer mehr rein und lasst bloß keinen von „Außen“ mal abweichende Anmerkungen machen. Ach ja, und wenn sich mal einer traut, andere Beobachtungen oder Sichtweisen zu erläutern, dann lasst bitte keine konstruktive Diskussion zu, sondern wiegelt ihn gleich in einer derart überheblichen Weise ab!

            @Pit2020 hat ebenfalls einen Kommentar verfasst, der zwar vom Inhalt her ähnliches aussagt wie Ihrer, allerdings in einer Art und Weise, die eine Diskussion auf Augenhöhe eröffnen kann. Danke Pit2020!

          • Vielen Dank Lila für ihre Schützenhilfe. Das hat mir gut getan. Da ich mich immer bemühe, sachlich zu bleiben und kenne Beleidigungen austeilen möchte.
            Leider ist es mir hier schon öfters aufgefallen, dass jede kleinste Kritik oder auch nur ein Hauch von anderer Meinung hier zum Teil böse und beleidigend kommentiert wird.
            Man wird sofort als covidiot, leugner und schlimmeres bezeichnet, obwohl man das mit nichten ist.
            Nur weil manche Dinge für mich Unsinn sind, ist Corona für mich kein süßer Rhinovirus, den man mit mal ausschlafen und Wick medidingens wieder in Griff bekommt.
            Ich habe eine Polizistin in der Verwandtschaft, welche sich im Dienst angesteckt hat und schwer erkrankt war. Sie hat länger benötigt um sich zu erholen. Aber trotzdem habe ich noch nie solche bösartigen Redaktionen von ihr gehört. Sondern sie diskutiert sachlich. Und versteht auch nicht jede Regel und jedes Verbot. Sie ist wieder im Dienst.

            Ich werde mich hier nicht mehr äußern.
            Bleibt alle gesund und munter!

  11. Diese Eltern haben den Schuss nicht gehört – die merken es erst, wenn sie auf der Intensivstation nach Luft japsen. Aber Frau Gebauer wird sicherlich gerne diesen Schauspielern folgen.

  12. Macht bitte auch alle Firmen dich. Der Virus wird nämlich nicht nur über die Kinder (zukünftige Rentenbeitragzahler) übertragen, sondern durch jeden Kontakt zwischen MENSCHEN.
    Ach, das geht nicht? Warum? No Covid, heißt es doch. Merkwürdig, dass viele so einseitig denken. Habt ihr auch zu viel in der Schule verpasst, könnt nicht selbstständig denken und genug Informationen verarbeiten um die ganze Problematik zu erfassen?

  13. Bla Bla bla
    Wem interessiert es, was dieses unbekannte Schauspielerpaar denkt? Ich kann nichts anderes erwidern als: Lehrer sind emotional und psychisch ebenfalls am Ende, da wir, abgesehen von Masken, ungeschützt in den Präsenzunterricht geschickt werden.

  14. Wieso müssen unsere Kids eigentlich immer alles das umsetzen was Politiker meinen das es richtig ist.Meine Kinder gehen nur noch ungerne in die Schule…was vor Corona nicht wahr Voralpen haben sie Angst den Schnelltest zu machen…Angst das er positiv anzeigt ..Angst dann vor den richtigen Test…Was müssen unsere Kinder eigentlich noch alles durchmachen.Mein Sohn kommt immer wenn er Schule hatte mit Kopfschmerzen nachhause weil er die ganze Zeit die Maske tragen muss…unmöglich sowas…Ich möcht meine Kinder nicht zur Schule schicken viel zu gross ist die Angst das sie sich anstecken Sollen sich doch die Politiker 6Std in die Schule setzen mit durchgehend Maske auf auch in den Pausen…wenn ich se das Frau Merkel Mal wieder ne Rede halt hat sie keine Maske auf…auch nicht ok…Unsere Kinder sind reine Testpersonen und mehr nicht…wenn se krank werden das juckt keinen Politiker…das traurige daran ist das sie schon ganz lange ihren Opa nicht mehr besucht haben nur um ihn zu schützen weil er Herzkrank ist…aber auch sowas Interessiert keinen Politiker…Hauptsache sie können uns ihren Willen aufdrücken Sollten sich alle was schämen

  15. Wenn die beiden „Darsteller“ ihr Kind nicht motivieren können, alleine zu lernen, sollten sie sich vielleicht mal hinsetzen und GEMEINSAM mit dem Kind lernen.

    Natürlich fehlen soziale Kontakte, doch wie sehr würden die Kontakte fehlen, wenn wegen starken Infektionsgeschehen mal wieder eine Klasse in Quarantäne gesteckt wird? Wahrscheinlich mehr.
    Wie groß ist die Angst des Kindes, wenn es in Quarantäne geschickt werden muss?
    Welche körperliche Schäden riskieren die „Darsteller“ bei ihrem Kind, und bei sich, nur um nicht mehr im Homeschooling zu sein?

    Von Arbeitnehmern und Arbeitgebern fordern wir Home-Office, aber Kinder schicken wir mit gefüllten Schulbussen in gut gefüllte kleine Klassenzimmer.
    Finde den Fehler.

    Macht die Schulen noch wenige Wochen zu, bis wir die 3. Welle im Griff haben!
    Seht zu, das Schulen und Lehrer planen können, nicht Donnerstag Abend bekannt geben wie es kommende Woche aussieht, sondern direkt für die nächsten Wochen.
    Dann kann Homeschooling vorbereitet werden.

  16. Völliger Unsinn! Wie kann man sich derart selbst vor aller Welt degradieren und als egoistisch outen? Offener Brief an Frau Gebauer. Da nimmt sich jemand sehr wichtig. Denken Sie lieber an das Wohl aller! Ich möchte weder, dass sich mein Kind, noch meine Frau (im Schulwesen tätig) unnötigen Gefahren aussetzen oder sich womöglich infizieren, weil es Leute wie sie gibt, die meiner Meinung nach einen großen Haufen auf Ihre Mitmenschen sch … und sich ausschließlich um Ihre eigenen Belange sorgen. PFUI!

  17. Falls sie nicht dank Promibonus schon geimpft sind, dann haben sie bei ihrem Alter eine gute Chance, im Fall einer Infektion sehr lange davon etwas zu haben. Ob das wohl so gut ist für das soziale Miteinander ihres Kindes?

    Viele von LongCovod betroffene berichten über Schwierigkeiten mit dem Gedächtnis… ob das wohl so toll ist für einen Schauspieler?

  18. Und wieder einmal sehen wir,das jeder nur an sich denkt.Klar das die Pandemie ihre Tribute zählt.Aber ist es nicht erste Linie wichtig,das Wohlergehen aller Menschen.
    Ob Verlust durch ältere Generation oder jüngsten.Keiner möchte das sein Leben so endet,egal wär
    Es gibt ein Spruch: Allen Menschen Recht getan ist eine Kunst die keiner kann.Wir müssen versuchen und verstehen mit dieser Situation in Moment unser Leben prägt umzugehen.Ob mit Geld oder weniger, müssen das beste daraus ziehen.Jeder Tag ist ein Gewinner Tag.Auch wenn es schwer fällt oder der Mut einen verlässt,immer das positive daraus ziehen.
    Wünsche allen das sie Gesund bleiben Und alle die sich Angerschieren um das ein bisschen erträglich zu machen.

  19. Wieso setzt man nicht einfach die Präsenzpflicht aus dann könnten wir Eltern selbst entscheiden ob wir unsere Kinder der Gefahr aussetzen wollen

  20. Verpflichtende Selbsttests für Schüler, sonst keine Beschulung … Ich habe kein gutes Gefühl dabei meine Kinder in die Schule zu schicken! Und es gibt genug Kinder die sich in der Schule infiziert haben, die es erst nicht merken oder weil einzelne Familien eben nicht so auf die Regeln achten!
    Und unsere Frau Gebauer hat auf ganzer Linie versagt …
    By the Way … das Kind der Promis ist 10 Jahre … prima … sollen Sie es doch in die Betreuung geben, geht doch bis klasse 6 …

    • Es verwundert mich schon, dass ein Schauspielerpaar an die Öffentlichkeit geht und anprangert, das eigene 10 jährige! Kind zu Hause nicht fördern und motivieren zu können. Offene Schulen einfordert, ohne auf die realen Gefahren einzugehen, geschweige denn anscheinend diese zu erkennen. Können Schauspieler zur Zeit so viel arbeiten, dass für das eigene Kind keine Zeit bleibt? Was soll da eine Alleinerziehende, Alleinverdienerin sagen, die wahrscheinlich auch rein finanziell in einer sicherlich prekäreren Situation ist? Da ist beim gesunden Menschenverstand und der Sozialkompetenz wohl was flöten gegangen.
      Und auch wenn ich mich wiederhole, jedem von uns fehlt viel zur Zeit. Aber wenn ich die vollen Bolzplätze, Spielplätze etc sehe, und von den Kindern in der Schule so erzählt bekomme mit wem und wievielen sie sich am Nachmittag treffen, da kann die Einsamkeit der Meisten nicht so dramatisch sein, wie oft vorgeschoben.

      • Vor allem: Die Schulen sind aktuell geöffnet. Für den 10 jährigen allemal. Welches Problem haben die nochmal genau?

      • Das mit der Aufregung des Schauspielerpaares wundert mich schon allein deswegen, weil ich immer wieder höre und lese, wie penibel die Vorschriften bei den Dreharbeiten eingehalten werden, wenn sie denn überhaupt stattfinden können.
        Da gehts um Minimalstbesetzung am Set, ständiges Testen, Abstände, Maskenpflichten, Cateringwegfall, quarantäneartige Gruppenunterbringungen,…
        Also müssten die doch wissen, dass das kein Spiel und nicht bloß ein Drehbuch für einen Katastrophenfilm ist.

    • @Denise

      Die Betreuung genügt aber vielleicht nicht, falls die beiden zu den glücklichen Schauspielern gehören, die einen Filmdreh irgendwo weit weg von Recklinghausen ergattert haben …
      Dann wären Mami und Papi nämlich Tage oder Wochen nicht fürs Kind da.

      Fällt ja nicht weiter auf, sofern andere nahe Verwandte (in der Regel Oma und Opa) nach der Betreuung für das Kind da sind. Nach der Betreuung kann das Kind ja noch mal zum Spielen vor die Tür, dann Abendessen, dann Handy mit ins Bett und dann ist Ruhe.

      Aber so 24/7 kann man Oma und Opa dann vielleicht doch nicht mehr für so lange Zeit zumuten …?

  21. Die Situation ist seit gut einem Jahr für alle Menschen schwer. Für Kinder, für Frauen, für Männer, für Künstler, für Einzelhändler, für Lehrer, für Erzieher…
    Aber wer jetzt nach Schul-u. Kitaöffnungen ruft, sollte sich darüber im Klaren sein, daß sich die Quälerei für alle nur noch länger hinzieht. Weil die Infektionszahlen nicht zurückgehen werden, wenn wir in der derzeitigen Lage weiterhin Massenveranstaltungen in geschlossenen Räumen zulassen. Und nichts anderes sind geöffnete Schulen und Kitas.

  22. Warum wird das Paar so angegangen? Es ist doch wahr… Die Kinder vereinsamen und verdummen.
    Die Schulen einfach besser ausstatten. Traurig, dass das nach 1 Jahr Pandemie nicht klappt. Ausser Kinder einsperren fällt denen nicht ein. Ganz grosses Kino! Fast 2 Schuljahre sind fürn ARSCH…. Aber so bilden wir die zukünftigen Politiker aus…. Bravo. Können sich alle selbst auf die Schulter klopfen.
    Alle die ja sooo Angst davor haben, rennen täglich in überfüllte Discounter, aber Hauptsache die Kinder einsperren…

    • @A Bayern war das einzige BL,wo es zu Beginn tagsüber Ausgangssperren gab.Was reden Sieda also von Einsperren?In Italien durften die Kinder teilweise wochenlang gar nicht aus demHaus.Und wenn mansich in aller Öffentlichkeit so unwissend darstellt,dass man ALLE Kinder dem Risiko aussetzen möchte,nur weil das eigene sich ja soooo langweilt etc.blabla,muss man sich über Gegenwind nicht wundern.Als Eltern ist es doch unsere Aufgabe,sich in Krisen ums eigene Kind zu kümmern.Möglichkeiten für Sozialkontakte zu schaffen,wo eben nicht zig andere gezwungen werden,mit im Klassenraum zu sitzen.Beim Lernen zu motivieren,es gibt zig Lernspiele und Lernplattformen.Aber sich hinstellen und fordern ist halt bequemer.Menschlich aber leider für den A….

    • @A

      Also, uns Lehrkräften und EuEs ist bereits vor einem Jahr Gutes eingefallen. Und das war nicht das Einschließen oder Wegsperren der Kinder.

      Das war erst nötig, als die Zahlen stiegen (weil Luftfilter, halbe Klassen etc. einfach zu teuer ist) – Schule kostet nämlich nur und bringt nichts ein. Langfistig gesehen schon, aber wer kann das heutzutage noch, wo „Freiheit und Bedürfnisbefriedigung SOFORT“ das einzige Lebenskonzept zu sein scheint. Sowohl für Erwachsene als auch für Kinder und Jugendliche.

      Schon gemerkt: Kindeswohlgefährdung ist raus aus der Öffnungs-„Argumentation“.

      Ich wünsche mir einen echten sicheren Arbeitsplatz. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

      Denn wenn mein Arbeitsplatz sicher ist, sind auch SUS sowie deren Eltern geschützt(er).
      Auf das, was zu Hause und in der Freizeit passiert, habe ich keinen Einfluss. Sieht man schon bei den Hausaufgaben, Stiften, Mappen, Blöcken, Heften,…..

      Da sind Sie zuständig. Auch für die Dauerbespaßung – das ist Stress (aber eben auch Erziehungssache – man darf sich ja auch selbst mit den Kindern beschäftigen und muss das gar nicht auf die digitalen Babysitter outsourcen), das weiß ich. U.a. deswegen bin ich auch ein Verfechter für ein ganz fürchterliches Wort – Langeweile.

      Daraus kann sehr viel Gutes und Kreatives entstehen.

      Es hat schon seinen Grund, weshalb viele Kinder schon Burnoutsymptome – lange schon vor Corona – zeigen.

      Bleibt negativ und denkt positiv!

      • @ Riesenzwerg Langeweile ist ein Superwort. Mein älterer Teen hat letztens vor lauter Langeweile im Haus sauber gemacht. Klappt nicht immer, aber öfter. Immer nur Digital unterwegs macht den Kids halt auch keinen Spaß.

  23. Schon traurig Schauspieler bekommen Gehör bringt mehr Punkte.
    Eltern sind der letzte Rest und finden kein Gehör hier mit Ihren Bedürfnissen für Ihre Kinder und Jugendlichen. Wir sind keine bekannten Schauspieler und haben keinen bekannten Namen für die Öffentlichkeit. Unsere Kinder haben die erste Lebenskrise erlebt und die Pandemie hat alle sozialen Schichten getroffen. Wir haben in BW G8 und fordern für die heranwachsenden Kinder und Jugendliche ein Corona Aufholjahr G9 ab September 2021. Leider hatten wir gehofft ohne bekannten Schauspieler Namen…………………………………..
    als einfache Eltern hier Gehör zu finden. Ich bin keine Schauspielerin, sondern eine liebvolle und engagierte Mutter die sich für die heranwachsende Generation einsetzt. Ich dachte es ist
    eine Öffentlichkeitsseite die alle im Blick hat. Ich hatte die Vorstellung hier werden auch die Familien gesehen und gehört.

  24. Unsere Kinder haben gerade eine gute Zeit ohne Schule. Seit sie von Schulfreunden erfahren haben, dass in Bayern Abschlussklassen auch über der Inzidenz 200 geöffnet bleiben, sind sie nur noch froh darüber, das Abitur verschoben zu haben. Sie wollen sich selbst auf keinen Fall infizieren, da es zwei Long Covid Fälle (21J. und 24J.) im Fußballverein gibt. Seit August 2020 sind diese jungen Männer nicht mehr sport/schulfähig.
    Unsere Kinder haben auch Freunde außerhalb des Schulkontextes. Mit diesen Freunden treffen sie sich im Garten mit FFP3 oder online. Jugendliche und Kinder wissen sich zu helfen. Man sollte ihnen mehr zutrauen.
    Haben die Kinder der Eltern, die unbedingt Präsenzunterricht wollen, denn nur Freunde in der Schule? Da läuft doch was schief.
    Und die Lösung soll dann Präsenzunterricht mit Infektionsgefahr sein? Wenn sich Sohnemann infiziert oder die Eltern ansteckt, ist das Geschrei doch erst recht groß.

    • Wir sind gerade bei 390, Abschlussklassen weiter offen. Eine Gemeinde im Kreis ist bei über 500. Abschlussklassen weiter offen.

        • @xy, ich gebe mir Mühe. Bin in der Schule nur noch mit ffp3 unterwegs. Strengt aber sehr an. Freiwillig getestete SuS möchten nicht mehr lüften. Es ist zurzeit auch sehr kalt, frühs Frost. Dauernd Diskussion deswegen. Impfungen nicht in Sicht.

  25. So möge das schauspielende Ehepaar die Erziehung und Beschulung des eigenen Kindes doch selber aktiv betreiben und nicht ihre Verantwortung abgeben. Scheint aber zum guten Ton zu gehören, da auch Sky Du Monts Ehefrau sich beklagte, dass ihre Kinder nur Zocken statt zu lernen.
    Ganz schön schwache Leistung…

  26. Wie ist das denn hier reingerutscht? Der Junge tut mir leid. So geht es wohl vielen Kindern. Aber das Leben richtet sich nicht immer nach unserem Befinden und unseren Wünschen. Immerhin sind noch alle gesund. Ich wette, es gibt auch einen schönen Garten, in dem er einen Freund treffen darf.

  27. Wen interessiert das Geschwätz dieser zwei Menschen?
    Mich nicht!
    Warum ist deren Verhalten einen ganzen Aufmacher wert?

    • @ KARIN

      volle Zustimmung! Ganz recht, das sehe ich genauso.

      Siehe auch meine obige, ausführliche Stellungnahme zu zwei Kommentaren von „Besorgte Mutter“.

      Das Verhalten des Schauspieler-Paares empfinde ich nur als erbärmlichen Ego-Trip.

      Genährt von der Hoffnung, dass die Strahlkraft bzw. Überzeugungskraft (auf Kultusministerin Gebauer) ihres vermeinlichen VIP-Status als Fernseh-Sternchen etwas bei deren Entscheidung über Schulöffnungen in unserer dramatischen Lage ausrichten könne – und dies angesichts momentan exponentiell steigender Inzidenzien.

      Ich empfinde das als naiv, dümmlich und absolut egozentrisch.

      Die Haltung der Redaktion von „n4t“ dazu ist mir nicht ersichtlich, erschließt sich mir bisher leider nicht.

      • Sehr geehrte Gabriele,

        es handelt sich um eine Nachricht. Nachrichten veröffentlichen wir wertungsfrei. Die „Haltung“ der Redaktion von News4teachers – besser: die Meinung unserer Autoren – können Sie unseren Analysen und Kommentaren entnehmen. Wie dem hier: https://www.news4teachers.de/2021/03/mit-teils-haarstraeubenden-behauptungen-und-unter-berufung-auf-windige-quellen-wie-kultusminister-schuloeffnungen-begruenden/

        Herzliche Grüße
        Die Redaktion

        • Liebe Redaktion,

          nachkarten, nachtarocken ist – eigentlich – nicht meine Art.
          Hier kann ich’s mir aber nicht verkneifen.

          Meine Nachfrage bezog sich explizit (!) auf die Haltung von „n4t“ in diesem speziellen Fall (Zitat: …“dazu …“).
          Ihre Antwort trifft also nicht den Punkt, greift viel zu kurz und stellt mich sooo nicht zufrieden, ist für mich unzureichend.
          Meine Irritation besteht fort.

          Natürlich geht’s um sachliche Berichterstattung, um wertungsfreie Nachrichten.
          Aber zugleich auch um die Meinung der Autoren Ihrer Redaktion, um deren Analysen und Kommentare – wie Sie ja selbst schreiben.
          Und eine Stellungnahme und Einordnung vermisse ich hier definitiv.

          Denn die grundsätzliche (!) „Haltung“ Ihrer Redaktion ist mir als regelmäßige Leserin Ihrer Beiträge auf Ihrer Plattform durchaus wohlbekannt.

          Im Übrigen schätze ich Ihre Arbeit sehr. Ganz besonders manchen Artikel, der den Finger pointiert in die Wunde legt.

          • Was irritiert sie denn? Dass wir überhaupt über den Sachverhalt berichten? Wir berichten darüber, weil es ein relevantes gesellschaftliches Stimmungsbild aufzeigt – wie das Interesse an dem Beitrag (er war in dieser Woche einer der meistgelesenen) und die Diskussion im Leserforum belegen. News4teachers ist nicht nur ein Nachrichtenmediums, sondern auch ein Diskussionsmedium. Und deshalb greifen wir auch solche Debatten auf.

            Herzliche Grüße
            Die Redaktion

  28. Ich finde es schlimm, wie weit es mit der Menschlichkeit gekommen ist. Viele der Kommentare hier sind beleidigend und nicht empathisch. Es ist schlimm, dass es schon so weit, selbst hier in diesem Forum, gekommen ist, dass Menschen, nur weil sie eine andere Meinung vertreten, diffamiert werden.
    Ich glaube nicht, dass jemand bestreiten möchte, dass viele der Kinder und Jugendlichen leiden. Dass psychische Probleme exorbitant zugenommen haben, was auch darauf zurückzuführen ist, dass ihnen Angst eingejagt wird. Angst, dass sie Schuld daran tragen, wenn jemand aus ihrer Familie erkrankt, Angst, dass sie von Klassenkameraden gemieden werden, wenn der Test positiv ist, Angst, dass sie ihre Freunde nicht mehr sehen können. Dieses Leid lässt sich nicht in Tests messen, ist aber genauso präsent, wie das Virus an sich.
    Ich hätte erwartet, dass die Menschen hier in diesem Forum in der Lage sind, ihre Perspektive zu wechseln.
    Anstatt sich gegenseitig zu zerfleischen, auch das oben genannte Ehepaar, wäre es sinnvoll, sich zu überlegen, weswegen Menschen diese Bitte haben und ich bin mir sicher, dass es nicht bei allen die eigene Überforderung mit ihren Kindern ist.
    Vor allem täte es Not, sich bewusst zu machen, dass es sich um ein Virus handelt, was sich nicht durch Tests, Masken und Abstand eindämmen lässt, denn dann müsste es schon ausgerottet sein, bzw. es müsste schon viel eingedämmter sein. Ein Virus ist keine Meute von Hunden, die sich einfangen lassen. Wir müssen lernen, mit dem Virus zu leben und Vorkehrungen zu treffen, sinnvolle Vorkehrungen, wie Luftreiniger,…, damit auch die Kinder wieder in die Schule können.
    Vor allen Dingen sollte man sich wieder dessen bewusst machen, was und wer wir sind. Wir sind Menschen, soziale Wesen, die soziale Kontakte und Menschlichkeit brauchen, wie die Luft zum Leben. Sonst gehen wir ein. Auch die Kinder.

    • Wir (von wem sprechen Sie hier?) müssen gar nichts. Und schon gar nicht mit einem mutationsfreudigen Virus leben.
      Bei den Luftfiltern stimme ich Ihnen aber zu.

      • Es wird aber niemandem etwas anderes übrig bleiben, mit diesem Virus zu leben, da ein Virus immer neue Wege findet, zu mutieren, …
        Ich habe noch von keinem Virus gehört, das in Gänze, auf der ganzen Welt ausgerottet ist.
        Das Grippevirus, HI-Virus, Ebolaviren, Malaria… gibt es seit langer Zeit und es gibt keine Impfung, kein Medikament, welche/s es ausrottet. So wird es auch mit Covid 19 sein.

    • Soziale Kontakte sind nicht per se verboten und die Schule ist nicht der einzige Ort, an dem man Menschen treffen kann.

      Niemand bestreitet, dass es gerade für ALLE schwierig ist. Vieles kommt zu kurz.

      Aber so ist das in einer globalen Pandemie.

      Die Luftreiniger, die Sie erwähnen, gibt es an den Schulen nicht. Die Lehrer haben es oft und laut genug gefordert. Denn entgegen der hartnäckigen öffentlichen Falschdarstellung, es ginge uns um geschlossene Schulen, wollen wir nur eins: sichere Schulen. Dann kann man sie auch öffnen. Sonst eben nicht.

  29. Ich bin genauso für die Schulöffnungen.
    Was soll das ganze HIN und HER. Ich habe auch kein Verständnis mehr. Ich habe das Gefühl, dass die Lehrer gar kein Bock mehr haben. Man hört immer nur „Die armen Lehrer“. Aber man hört nie die armen Verkäufer, die armen Postboten, die armen ERZIEHER/INNEN, die täglich mit bis zu 25 Kindern ohne Abstand und Masken arbeiten. Hinzu kommt die Frage noch, bei wem stecken sich denn die Kinder an, wenn es dann mal so ist???? Bei den Erwachsenen. Die einzigen, die sich an alle Hygienevorschriften halten, sind UNSERE Schüler. Wie oft soll noch der Unterricht ausfallen? Die tollen Selbsttests werden ganz nicht verbessern. Der Schuss wird mächtig nach Hinten losgehen. Ich möchte nicht wissen, wieviel Klassen in Qusrantäne mussen. Aber ein DANK an die VERSAGTE POLITIK. Deutschland war mal ein freies Land!

    • Ich stehe als Erzieherin ebenfalls kurz vor der Arbeitsniederlegung, wegen der – wie von Ihnen richtig dargestellt – unzumutbaren Arbeitsbedingungen. Uns nehmen Sie daher bitteschön nicht als Grund, es an den Schulen auch nicht besser machen zu müssen!

      In Ihrer Argumentation bricht außerdem die Infektionskette komischerweise ab, wenn das Kind von einem Erwachsenen infiziert wurde und Sie übersehen auch andere, viel naheliegendere Infektionswege. Dass jedes infizierte Kind in der Kita/Schule und auf dem Weg dorthin auch andere Kinder, die Lehrer und Erzieher und indirekt deren Familien anstecken wird, fehlt nämlich in Ihrer Argumentation.

      Aber ja, die Selbsttests werden wohl nicht viel verbessern, wie wir inzwischen wissen.

      Wenn Sie mit dem Pandemiemanagement nicht zufrieden sind, dann wenden Sie sich bitte an diejenigen, die das verbockt haben und auch weiterhin an die Wand fahren. Insbesondere an die Kultusminister der Länder, die nämlich dafür die primäre Verantwortung tragen.

    • @Pamela Wleklinski

      Da habe ich jetzt doch mal zum privaten Laptop gegriffen, statt auf privatem tablet rumzuhämmern.

      „Ich bin genauso für die Schulöffnungen.“ – Ich auch, wenn der Arbeitsschutz gewährleistet ist. Dient den bocklosen Leerkräften, aber auch den SuS und deren Angehörigen.

      „Was soll das ganze HIN und HER.“ – Gute Frage, weiß hier auch niemand. Ans KuMi wenden. Und falls eine Antwort kommt – bitte hier im Forum informieren. Hier wird sich darüber schon laaaange der Kopf zerbrochen.

      „Ich habe auch kein Verständnis mehr.“ Hm, für oder gegen wen? Ich habe kein Verständnis mehr für unsere Politiker, die uns ohne mit der Wimper zu zucken ungeschützt in zwei Krisengebiete schicken – nur weil sie es wollen und können.

      „Ich habe das Gefühl, dass die Lehrer gar kein Bock mehr haben.“ Vermutlich seeeehr richtig – trifft zumindest auf mich zu. Ich habe kein Bock mehr, mich ungeschützt (nach mehr als einem Jahr!) in Krisengebiete zu begeben. Dazu gehören die immer noch unsicheren Schulen und die echt lächerlichen Maßnahmen (aber mit handfesten, nicht zu leistenden Aufgaben für Lehrkräfte) bei den Testungen – die sein können, aber nicht müssen. In beidem ist meine Gesundheit gefährdet – und damit stecke ich dann die nächste Präsenzgruppe an. (Manche glauben ja inzwischen, dass das das eigentliche Ziel ist: Durchseuchung und die Lehrer sind schuld!)

      „Man hört immer nur „Die armen Lehrer“.“ – Sehe ich ganz anders – wir sind die faulen Säcke. Das bitte ich zu berücksichtigen und ggfs. upzudaten.

      „Aber man hört nie die armen Verkäufer, die armen Postboten,“ – richtig, die sind geschützt, wenn sie es denn wollen. Bei unserem Rewe wird die Maske wie bei vielen Schülern locker im Gesicht getragen. Es ist gut erkennbar, welches Gesicht das ist, denn Mund oder Nase sind meistens gut erkennbar. Immerhin gibt es dort noch Schutz für die Einkäufer – Plexiglasscheiben. Da brauche ich mir als Kunde nicht so viele Gedanken zu machen – es sei denn, die anderen Kunden möchten mich näher kennenlernen und rücken mir auf die Pelle. Der Postbote fährt alleine in seinem Dienstwagen, arbeitet meist draußen, schmeißt die Post in einen Außenbriefkasten – und da springt das Virus nicht so oft raus – wir leben im Digitalen – kaum noch Papier. Ansonsten: kontaktlos.

      „die armen ERZIEHER/INNEN, die täglich mit bis zu 25 Kindern ohne Abstand und Masken arbeiten.“ Doch, die „armen“ werden hier sehr oft bedacht, melden sich zu Wort. Auch hier ist kaum ein ausreichender Arbeitsschutz vorhanden – das wissen seeeehr viele. Vermutlich schicken die Eltern deswegen unnötig ihre Kinder in die Betreuung. Auch hier kann mal reflektiert werden, ob das wirlich nötig ist. Denn wenn Ihrer Meinung nach die EuEs „arm“ sind, liegt das vielleicht ja auch an Eltern wie unserem Schauspielerehepaar. Es MUSS nicht jedes Kind in die KiTa. Auch aus diesem Grund ist dringend ein sinnvolles Schutzukonzept erforderlich.

      „Hinzu kommt die Frage noch, bei wem stecken sich denn die Kinder an, wenn es dann mal so ist???? Bei den Erwachsenen.“ Klar, ich habe ja auch noch nicht genug zu tun, zu tragen und zu schleppen. Außerdem bin ich voll auf Durchseuchung – ausgesetzt durch meinen AG. Ich glaube, die meisten der faulen Säcke wissen ihre Kontakte außerhalb der Schule zu reduzieren. Sie sind verantwortungsbewusst und handeln sowohl nach Herz und Verstand wie auch nach ihrer Fürsorgepflicht umsichtig. (Ja, es gibt Ausnahmen – Hubig und Dreyer führen zwei dieser KuKs vor und das bringt wieder alle anderen in Verruf). Achso, ich trage Bücher, Laptop, differenziertes Material für jedes Fach und alle SuS in die Schule – und wie eine KuK hier schon schrieb – da ist kein Platz mehr für den Virus).

      „Die einzigen, die sich an alle Hygienevorschriften halten, sind UNSERE Schüler.“ Prima, Sie sind also eine Kollegin. Dann wissen Sie ja, wie es in den Schulen aussieht. Unsere SuS machen das auch recht gut, wenn sie unter Aufsicht sind. Ansonsten – high life, high fife. Die Pausenbrote werden geteilt, es werden die Trinkflaschen weitergereicht, gerade nach Sport und in den Pausen und überhaupt gibt es dafür ja immer einen Grund. Und was die zu Hause alles treiben, möchte ich nicht wissen. Nein, viele machen das wirklich sehr gut. Und die zu schützen ist unsere/meine Pflicht und Herzensangelegenheit. Aber wie ist das mit dem faulen Apfel in der Kiste? Einer reicht für die Weitergabe.

      „Wie oft soll noch der Unterricht ausfallen?“ Ganz ehrlich? Bis WIR Menschen es endlich kapiert haben – Freiheit ist jetzt nicht dran. Jetzt ist Unterstützung dran, Gemeinsamkeit, Verzicht. Freiheit war vorher. Oder glauben Sie, das Virus sucht sich bestimmte Menschen aus? Es nimmt jeden.

      „Die tollen Selbsttests werden ganz nicht verbessern. Der Schuss wird mächtig nach Hinten losgehen. Ich möchte nicht wissen, wieviel Klassen in Qusrantäne mussen. Aber ein DANK an die VERSAGTE POLITIK. Deutschland war mal ein freies Land!“ Das sehe ich auch so, das möchte ich aber gerne wissen und beim Dank bin ich ganz bei Ihnen.

      Deutschland war mal ein freies Land. Kann es wieder werden – Coronafrei!

    • Liebe Pamela, auf was sollen LuL keinen Bock mehr haben? Etwa auf Unterricht, bzw. ihren Bildungs- und Erziehungsauftrag? Weit gefehlt…ALLE KuK, die ich kenne, reißen sich seit Monaten den Allerwertesten auf, um aus dieser verkorksten Situation das Beste für ihre SuS herauszuholen, immer wieder bombardiert mit neuen Regelungen, die kurzfristig eintreffen und alles noch schwieriger machen….Keinen Bock haben aber auch die meisten KuK, die ich so höre, auf die unzumutbaren Bedingungen und den mangelhaften Gesundheitsschutz. Der berufliche Ethos leidet also einzig und allein durch das zerstörte Vertrauen und zwischen LuL und Dienstherrn und der mangelnden Fürsorgepflicht. Und wenn man dann noch das Gefühl bekommt, dass selbst die Eltern, denen eigentlich auch an der Gesundheit der Kinder (und der gesamten Familie) interessiert sein sollten, sich auch noch auf die LuL einschießen, dann befindet man sich mental in einem andauernden Zwei-Fronten-Krieg und die wahren Verantwortlichen lachen sich mal wieder ins Fäustchen….DAS ist das Frustriende daran….
      Im übrigen habe ich seit MONATEN außerhalb dieser Seite, die für mich mittlerweile zu einer rettenden Insel inmitten von so viel Un- und Irrsinn geworden ist, nicht ein EINZIGES Mal etwas über „ arme Lehrer“ gehört….wir sind in den Augen der mehrheitlichen Öffentlichkeit nach wie vor der Buhmann für alles…aber auch die mangelnde Wertschätzung stecken wir seit Jahren weg- ist zwar schade, ist aber so…kein Ding, „geht aufs Haus“…ich habe auch übrigens nie von irgendwem erwartet, dass man uns vom Balkon aus beklatscht, wenn wir unseren Job tun…aber andauernd mit faulen Verbal-Eiern beworfen zu werden, möchte ich auch nicht…das alles gilt im Übrigen nicht nur für die LuL, sondern genauso für die Erzieherinnen und Erzieher, die hier ebenfalls Gehör finden und zur Salutogenese eben mal Frust ablassen dürfen und sollen, damit man auch am nächsten Tag den Schutzbefohlenen herzlich und verständnisvoll entgegentreten kann.

  30. Ach da oben haben wir ja wieder einen Kommentar über die Angst im Schulwesen. Dann sollte man seinen Job an den Nagel hängen und sich am besten einsperren.

  31. Liebe möchtegern Promis!

    „Psychisch überlastet“? Ihr?

    Sind das nicht eher die, deren Angehörigen auf den ITS jämmerlich krepieren!

  32. Ich finde es schade, dass die meisten Leute nur ihre eigene Meinung zulassen und zu allen anderen ursächliche und zum Teil freche Kommentare schreiben.
    Ich kann nur aus meiner Erfahrung sprechen, dass nicht 80% des Unterrichtsstoff im Distanz Unterricht erreicht werden. Mein Kind, 3. Klasse hat bis vor den Osterferien noch große Teile in Büchern der 2. Klasse arbeiten müssen. Digitalunterricht gibt’s gar nicht, bis hin und wieder ein paar Aufgaben in der Anton-App. Persönliche soziale Kontakte, auch zum Lehrer, fast gleich null. Und wer sich nur annähernd an die Vorschriften und Bitten der Regierung hält kann dies auch im privaten nicht gut machen. Klar dürften sich 10 Kinder unter 14 Jahren auf einem Spielplatz treffen, aber generell wird doch von der Regierung und dem „heiligen“ RKI abgeraten. Ich weiß nur, dass meine Tochter sehr leidet, obwohl wir keine Probleme haben mit Hausaufgaben machen oder so. Aber auch da kenne ich andere Eltern. Den Lehrer kann man nicht ersetzen, denn sonst bräuchte man ja auch kein Studium oder Ausbildung für diesen Beruf. Zudem ist der Lehrer eine andere Respekt Person wie die Eltern. Aber wenn ich manche Kommentare lese meine, widersprechen sich die Leute. Schule zu wegen zu viele Aufeinandertreffen und Corona Gefahr, aber das Kind kann sich mit vielen Freunden zum Spielen treffen. Finde den Fehler. Ich persönlich finde das Prinzip Wechselunterricht in Verbindung mit Schnelltests gut. Ich entzerre die Klassen, die Kinder können sich vernünftig mit dem Lehrer austauschen und durch die Tests ist auch noch mal eine gewisse Sicherheit gegeben. Und mein Kind plagen eher Gedanken, dass sie nicht ausreichend in der Schule weiter kommt und später mal nichts richtiges lernen kann dadurch, als an Corona zu erkranken oder jemanden anzustecken. Sie würde gerne die Tests machen, wenn sie dann wieder zur Schule gehen darf. Und auch hier meine ich, dass es auf die richtige Aufklärung durch Eltern ankommt. Wir waren mit unserer vor Ostern zum Schnelltest der Stadt. Zum einen um ihr zu zeigen, dass so ein Test allenfalls ein wenig unangenehm ist, aber nicht weh tut und um Ostern die Großeltern zu schützen. Vielleicht sollten die „Großen“ mal weniger ihre Meinung durchsetzen wollen, und sich mehr in ihr Kind versetzen.

    • Liebe Steffi,

      das Problem besteht aber in der Durchmischung der Gruppen. Viele Eltern haben eben dieses Problem, dass sie das System Schule nicht ganz durchblicken und immer nur ihr eigenes Kind betrachten. Bsp?

      Religion: Kann nicht im Klassenverband stattfinden.

      Noch ein Beispiel?

      Das Mittagessen kann nicht klassenweise stattfinden.

      Noch ein Beispiel?

      Nachmittagsbetreuung.

      Und, und, und.

      So kommen Sie zu einer Vielzahl von Kontakten. Jetzt sagen Sie vielleicht, dass das für Sie persönlich kein Problem ist. Verständlich, aber es gibt ein gesellschaftliches Problem, weil alle Kinder am Ende des Tages wieder nach Hause gehen müssen, im schlimmsten Fall mit einem kleinen unsichtbaren Begleiter.

      Ob das jetzt verständlich war?

      • @Defence:

        Ich kann Steffi sehr gut verstehen. Und zu Ihren angeführten Beispielen:

        Religionsunterricht – darauf könnte man in Pandemiezeiten verzichten.

        Mittagessen – wird nicht angeboten, da reicht auch das Pausenbrot, was man dann auf dem Pausenhof an der frischen Luft essen kann.

        Nachmittagsangebot – gibt es nicht.

        Somit könnte man gewährleisten, dass ein Wechselunterricht zumindestens in der Grundschule im eigenen Klassenverband durchgeführt werden kann. In der Grundschule kann eine Durchmischung der Klassen verhindert werden – wäre da nicht die Notbetreuung, die wieder alles durcheinander würfelt…

  33. Ist doch nen guter Artikel zum Beispiel für den Politikunterricht:
    Arbeitsauftrag :
    1. Lesen Sie den Text.
    2. Fassen Sie stichwortartig die Argumente der Eltern zusammen.
    3. Erstellen Sie ein Meinungsbild in der Klasse. Diskutieren Sie hierzu im Plenum die Argumente der Eltern und sammeln Sie Pro und Kontra.
    Und mal davon ab, ob das nun Promis sind oder auch nicht. Ich gehe mal davon aus, dass derartige Briefe und Mails eh in großer Menge die KM’s erreicht haben…..
    Und ganz im im Sinne der Zeit: „Schule- Der Ort an dem soziale Kontakte sicher und garantiert sind“! Als kleiner Werbeslogan für unsere Kumis!
    Damit fühlen sich die Eltern dann auch bestimmt besser.

  34. Ich äußere mich mal kurz als doppelt Betroffener (Lehrer mit zwei kleinen Kindern, 3 Jahre und 6 Wochen).

    – Wir müssen hier aufpassen, nicht auch auf ein unfassbar tiefes Niveau in den Kommentaren zu fallen und einfach zu beleidigen und jemanden mit einer anderen Meinung gleich als „Covidiot“ zu beschimpfen. Ich verstehe das ein Stück weit, auch meine Nerven sind am Ende und ich gehe nur noch mit Bauchschmerzen ins Schulgebäude.
    Zu Hause ist es aber auch unfassbar anstrengend.
    – „Gegenkommentare“ sind aber ach nicht niveauvoller. Dass die Kitas noch offen sind (mein 3jähriger geht seit Dezember nicht mehr hin, als einer von 2 (!) Kindern in der Gruppe und es gibt jetzt wohl schon den zweiten Coronafall in seiner Gruppe in dieser Zeit), ist epidomologisch überhaupt nicht nachzuvollziehen.
    Mein Sohn, der nach Anfangsschwierigkeiten gerne in die Kita geht und gehen würde, ist den ganzen Tag zu Hause, d.h. Korrekturen und/oder Distanzunterricht per Video z.T. mit ihm oder Baby auf dem Arm, weil meine Frau auch nicht dauerhaft beide nehmen kann, Vorbereitung der Stunden bis spät in die Nacht, viel zu wenig Schlaf seit Monaten etc. Und die Kita wäre da und er ginge gerne. Wenn er aus Gründen, die ich nicht nachvollziehen könnte (einige können ja anscheinend, warum auch immer, nicht nachvollziehen, dass Schulöffnungen momentan schlichtweg stupide (um es „nett“ auszudrücken) sind.
    – Der Quatsch mit „die armen Postboten“ muss endlich aufhören, bei Verkäufern bin ich zweigespalten. Bei jedem Einkauf erlebt man Idioten, die unfähig sind, eine Maske richtig aufzusetzen, aber immerhin sind die Kontakte für Verkäufer in deutlich größeren Räumen bei weitem nicht so lang wie in Schulen.
    – wenn man mal halbwegs auf Wissenschaftler hört (Drosten, Brinkmann, zuletzt die Aerosolforscher), muss man doch zum Schluss kommen, dass man Schulen momentan unmöglich für Präsenz öffnen kann
    – jetzt kommt aber mein Punkt (und den konnte noch keiner entkräften): wenn man denn der festen Meinung ist, Schulen müssen unbedingt offen sein, weil Kinder ja nicht infektiös sind und Freunde treffen müssen -> dann sucht euch doch 4,5 feste Freunde und lasst eure Kinder mit denen treffen. Vorher ein Schnelltest (den ich persönlich für viel zu unsicher halte, gerade wenn selbst durchgeführt wird; wie das in Schulen passiert, ist ein (ganz schlechter) Witz, siehe Dreyer-Video) und gut ist. Ich verstehe nicht, dass die, die nach Schulöffnungen der Sozialkontakte wegen rufen, solche Angst vor Treffen der Kinder zu Hause haben. Wenn man Angst vor Ansteckungen hat, hat man in der Schule mindestens 15 (mit halben Klassen, auch da eher mehr) ziemlich intensive Kontakte pro Tag. Den Weg zur Schule bitte auch nicht vergessen. Vielleicht ist das eigene Kind samt Freunden vorsichtig, in der Schule trifft es auch auf die – ich nenne sie mal Unvorsichtigen: Maske sitzt nicht richtig, fangen spielen und andere (die z.T. davor Angst haben) antouchen, vor allem in der Pause, rumhusten und rumniesen, Hände nicht waschen oder desinfizieren, wenn man als Lehrer nicht ständig mahnt und erinnert etc. pp. Es kann doch keiner ernsthaft glauben, dass 15 Kinder sich 6 Stunden lang völlig coronakonform verhalten. Viele Klassenräume und gerade die Flure lassen sich kaum bis gar nicht lüften. Wir haben bei uns jetzt CO2-Messer, gestern (Abschlussklasse: Präsenz auf 2 Räume aufgeteilt, die noch nicht einmal nebeneinander liegen – einer ist also ständig ohne Aufsicht, eigentlich ein Dienstvergehen aber jetzt plötzlich vorgeschrieben) sprangen die die ganze Zeit über an, die Fenster waren vielleicht 2 Minuten in einer Stunde mal geschlossen, sonst Dauerdurchzug (da war das immerhin möglich).

    Ich verstehe alle Eltern, die einfach am Ende sind – oder eben sogar beruflich ihr Kind abgeben müssen. Solche Eltern kenne ich persönlich. Es ist doch erbärmlich, für die keine halbwegs sichere Betreuung mit Abstand etc. auf die Reihe stellen zu können, weil man stumpf hohle und mittlerweile als falsch belegte Phrasen von sicheren Schulen drescht und alle in die Schule zwingt.

    So (ok, von wegen kurz):
    Ich kenne keinen einzigen Kollegen, der nicht unglaublich gerne wieder die komplette Klasse ohne Masken in Präsenz unterrichten würde. Ja, wie in allen Berufen gibt es auch unter Lehrern einige (aber wenige!), die den Beruf verfehlt haben, die große Mehrheit will aber mit den Kindern vor Ort arbeiten – es geht eben momentan einfach nicht.
    Und warum man dann nicht (á la Brinkmann) mal in den sauren Apfel beißt und mit allen Mitteln die Zahlen runterbringt, damit man im Sommer wieder vernünftig und sicher öffnen kann, will mir einfach nicht in den Kopf.
    Und da ist die Politik gefragt! Wenn die aber vor Querdenkern kapituliert und die Maßnahmen nicht vernünftig erklärt und nicht einmal ein Ziel festlegt (oder festlegt und dann hält sich keiner dran, es gibt ja den Stufenplan!), dann passiert eben genau das, was wir jetzt haben: die Menschen werden überall aggressiver und und das Infektionsgeschehen steigt

    • Lieber Markus,

      es ehrt Dich, dass Du hier an die Vernunft der Menschen appellierst.
      Aber das machen wir seit über einem Jahr. Das Problem ist nur, dass niemand vernünftig uns gegenüber handelt. Jeder will weit geöffnete Schulen, damit seinem Kind ja kein Unrecht geschieht.

      Irgendwelche Promis, man denke nur an die Lufen, handeln völlig emotional, weil sie eine gewisse mediale Präsenz haben und beeinflussen im schlimmsten Fall die Entscheidungen der ohnehin Unvernünftigen.

      Irgendwelche Möchtegern Corona-Virus-Experten (geimpft) erzählen uns, man müsse lernen mit dem Virus zu leben.

      Irgendwelche Super-Lobby-Vereine (FidK) lassen keine Gelegenheit der medialen und politischen Manipulation aus.

      Wir sehen, wie weit uns unsere Vernunft führt. Manchmal braucht es die volle Breitseite. Wir können uns ja hier nicht alles gefallen lassen.

      Meine Klasse hat keine Rückstände und ist top-ausgestattet. Das Geld haben wir uns als Klasse selbst erarbeitet. Die ganze Klasse ist mit IPads ausgestattet. Ich hab bisher auch nur an die Kinder gedacht. Aber wer denkt an mich? Die Kinder? Die Eltern? Die Politik? Die Gewerkschaft?
      Niemand! Wirklich niemand! Ich bin allen scheißegal. Und wenn mir etwas passiert oder meinen Familienangehörigen (Ich hab bisher auch immer an die Kinder gedacht. Meine Klasse hat keine Rückstände und ist top-ausgestattet. Das Geld haben wir uns als Klasse selbst erarbeitet. Die ganze Klasse ist mit IPads ausgestattet. Ich hab bisher auch nur an die Kinder gedacht. Aber wer denkt an mich? Die Kinder? Die Eltern? Die Politik? Die Gewerkschaft?
      Niemand! Wirklich niemand! Und wenn mir oder meinen Familienangehörigen (Risikogruppe) etwas passiert, dann ist man max. mal kurz traurig.
      Ich kann diese Eltern nicht mehr hören, wirklich!
      Ich denke ab sofort auch nur noch als erstes an mich. Dann funktioniert halt nicht alles reibungslos und höchstzufriedenstellend.

      • Leider haben Sie vollkommen recht. Markus Argumentation ist absolut vernünftig, aber seit einem Jahr wird unvernünftig gehandelt.
        Erkrankte und geschädigte Personen werden nur als anonyme Einzelschicksale wahrgenommen, um die sich die Allgemeinheit nicht schert. Es bleibt nur noch, auch im Sinne des Schutzes der Gesellschaft, an sich und die eigene Familie zu denken und sich zu schützen, wenn die Solidarität erkennbar, im Sinne persönlicher Interessen einiger Eltern und wirtschaftlicher Interessen, schwindet.
        Die Ignoranz gegenüber den pflegerischen, pädagogischen und allgemein sozialen, also helfenden Berufsgruppen, darf nicht mehr mit Verweis auf die angebliche Kindswohlgefährdung, welche sich aus der Untätigkeit der politischen Entscheidungsträger (handeln statt reden) ergibt, hingenommen werden. Es reicht allen, aber warum sollen die, im allgemeinen schlecht bezahlten (Lehrer und Ärzte als Ausnahme) Menschen in den Füsorge- und Helferberufe, weiter für diese unwillige Politik herhalten. Von ihnen wird direkt gefordert und erwartet. Wo bleibt z.B. die Solidarität mit der Erzieherin, die vielleicht noch nebenbei einen Angehörigen aus der Risikogruppe pflegt. Wo bleibt das Verständnis für die Pflegekraft mit kleinen Kindern, die diese vielleicht auch schützen möchte und nur mit Bauchschmerzen in die Kita geben muss, weil sie das Elend auf den Intensivstationen erlebt. Die Gesellschaft lebt auf deren Kosten und hat nicht mehr als ein wenig Applaus für sie übrig. Aber wehe diese Menschen funktionieren nicht mehr für sie.

        • Es ist noch nicht einmal allein der Verweis auf die Kindeswohlgefährdung. Vielmehr als das. Es geht über in Pauschalverleumdungen und die perfide Argumentation, ein Null-Risiko könne es nicht geben. Wohlwissend, dass wir grad ein fast maximal-Risiko eingehen. Es gibt genügend Studien dazu! Schlimmer haben es die Pfleger*innen und die Erzieher*innen. Dann werden wir ständig mit Postboten und dergleichen verglichen. Ganz ehrlich: sind die Leute dumm oder wollen die es einfach nicht wahrhaben?

          „Mein Kind hat keine sozialen Kontakte und leidet und muss deshalb in die Schule!“ Was bitte ist das für eine Argumentation? Soziale Kontakte können durchaus im Privaten stattfinden. Wo ist das Problem? Ist das Kind ein Außenseiter? Warum hat es privat keine Freunde? Was läuft da schief?

          Aber(!!!) ich verstehe das Betreuungsproblem von manchen Eltern. Die sind in der Zwickmühle. Ja! Deshalb muss es ja auch eine Notbetreuung geben. Was mich aber umtreibt sind z.B. Hausfrauen, die ihre Kinder in die Kita schicken, während sie auf ihr Testergebnis warten. Test positiv- Kind später positiv- fast alle Kita-Kinder ebenfalls positiv. (Wahre Geschichte)

          Vermeidbar? Absolut „Ja!“

          In so einer egoistischen Gesellschaft gewinnt man den Kampf gegen den Virus eben nicht. Und irgendwann, an dem Punkt bin ich grad, denke ich ebenfalls nur noch an mich, wenn zu viele Eltern ihre pillepalle-Probleme über alles stellen.
          Wer jetzt noch an vernünftige Diskussionen denkt, der hat noch nicht realisiert, was uns seit einem Jahr angetan wird. Aber der Punkt wird bei allen irgendwann kommen. Meiner Meinung nach hätten wir längst geimpft sein müssen. Gemeinsam mit Pfleger*innen und Ärzt*innen.

  35. …die Schauspieler-Mama „folgt ihrem Herzen“ – und nicht ihrem Verstand – wenn’s um ihr Kind geht und der Schauspieler-Papa möchte eben gerne Schulen als „Tatort“ sehen…wenn Frau Gebauer da helfen kann, umso besser;-)
    Im übrigen boykottiere ich aber trotzdem keine Filme etc., nur weil jemand eine eigene Meinung hat, die ich jedoch überhaupt nicht teile.
    Provozierend ist es für das ‚gemeine Fußvolk‘ wie unsereins trotzdem, weil man hier die Promi-Karte spielt in der Überzeugung, man könne eher etwas in der Politik bewirken, als Otto-Normalverbraucher. Diese Überheblichkeit ist dann doch etwas ärgerlich, aber vielleicht interpretiere ich das auch falsch…

  36. Unglaublich! Ich reiß mir als Lehrerin den Allerwertesten auf! Bin nicht nur ab 6:30 auf der Bildungsplattform eingeloggt,sondern beantworte Tag und Nacht!!! Nachrichten und Anrufe von Fragen und Kindern! Bin Lehrerin,Popohinterhertrager, Psychologin und Lebensberaterin. Trotzdem kriegen wir nur Haue und Häme. Was läuft bei euch eigentlich falsch? In der Schule bin ich kleinen mit Rotz beschmiert Händen und Nasen so nah,dass die Viren nicht mal hüpfen müssen. Und ja, ich denke auch an andere Berufsgruppen. Trotzdem spreche ich nunmal für meine. Die Infektionen sind hoch und ich hab Sorge in der Schule. PUNKT. Gleichzeitig sehe ich, was den Kindern fehlt und dass sie nicht mehr können.
    Wieso schreibt ihr nur schwarz und weiß? Wenn einer die perfekte Lösung hätte ,wäre es ja einfach.
    Wer meint Lehrer zu sein ist so easy, wieso ist dieser Mensch es nicht geworden? Ich hab es satt der Fußabtreter der Nation zu sein!!!!

  37. Und…….Martin Brambach ist kein Möchtegernpromi, sondern auf allen Kanälen top Schauspieler und sorgender Vater!
    Erstmal informieren und dann reden!

    • @Susanne Varas Arevalo

      Liebe @Susanne Varas Arevalo,
      ja, als Schauspieler kenne ich den Herrn Brambach und in meinen Augen ist in der Regel seine Rollenauswahl gut.

      Ich unterrichte nicht an einer Schauspielschule, darum kann ich seine Arbeit eben NICHT aus der Perspektive eines Spezialisten beurteilen, sondern nur aus der Sicht des Zuschauers bewerten, oft kann er mich mit seiner Darstellungsleistung ganz gut unterhalten.

      Zu seiner „Rolle“ als Vater kann ich nichts sagen, denn ich kenne den Herrn nicht persönlich.
      Ich war noch nie zu Besuch bei der Familie, habe ihn nie in Interaktion mit seinen Kindern beobachten können.
      Ebenfalls kenne ich seine Kinder nicht. (Also habe ich auch keine gesicherten Informationen darüber, ob die Kinder mit ihm als Vater „zufrieden“ sind oder „zufrieden“ sein können.)

      Der letzte Absatz zeigt, dass man sich hier – genauso wie weiter oben von einigen Foristen angemerkt – NICHT zu seinen „Vaterkünsten“ äußern kann.
      Nicht negativ, aber auch nicht positiv.
      Darum ist es bestimmt von Ihnen sehr nett gemeint, aber … nun ja … auch „mutig?“ sich dermaßen weit aus dem Fenster zu lehnen und von „sorgender Vater!“ zu reden.
      Es sei denn, Sie – liebe @Susanne Varas Arevalo – kennen Herrn Brambach persönlich und haben regen Kontakt zur gesamten Familie, um eben die Vater-Kind-Beziehung aus der häufigen alltagsnahen Interaktion (keine TV-Homestory) heraus beurteilen zu können.

  38. Manche Kommentare gehen mir so gewaltig auf den Keks…
    Die ist nun mal ein Forum für Schule/Kita und Interessierte. Wer lesen kann : steht schon im Namen.
    Würde es 4Kassierer heißen….ginge es um Bedingungen und Probleme in z.B. im Supermarkt.
    Ihr wundert und moniert euch wenn hier jemand über die Strenge schlägt und verbal austeilt? Mich nicht, bei den Anschuldigungen die man so tagtäglich erlebt. Da platzt schon mal der Kragen. Auch wenn es nicht immer sachdienlich ist.
    Bei Kommentaren wie …Kinder verdummen und vereinsamen wenn Schulen und Kitas geschlossen sind, sträuben sich mir die Haare. Da läuft doch zu Hause was schief. Die allererste Sorgfalts- und Erziehungspflicht haben Eltern, nicht der Staat. Durch unser umfangreiches Angebot an Betreuungseinrichtungen und Schulen mit Ganztagsschule etc. haben viele natürlich ihr Leben darauf eingerichtet. Aber in solch einer Ausnahmesituation muss man doch erkennen, dass dieses ganze System so im Moment nicht aufrecht gehalten werden kann. Da sind automatisch Eltern und Familie wieder mehr gefragt und in der Verantwortung.
    Und ganz ehrlich, wenn Sie jemals in der letzten Zeit in einer Schule waren, würden Sie wissen, dass Kinder nicht immer in der Lage sind die geltenden Regeln gebau einzuhalten. In GS vergessen sie es oft, müssen immer wieder erinnert werden, in den weiterführenden Schulen nehmen manche es nicht sooo ernst, sind halt auch noch jung und manchmal sorglos, da sind die engen Freunde dann doch so wichtig, dass man in der größeren Gruppe dann mal nicht ganz so aufpasst…. etc.
    Was ich sagen will, lasst es sein zu sagen, der oder der steckt den oder den an! In Schulen und Kitas kommen
    MENSCHEN eng in geschlossenen Räumen zusammen! Das ist die Gefahr, unabhängig vom Alter.
    Hier Muss etwas getan werden!
    Im Sinne aller!!

    • @Darfdaswahrsein danke!Genauso ist es!Das normale ist doch,dass in einer Krise die Kinder bei den ELTERN sind!Dass das nicht immer machbar ist,ist mir klar,aber man muss doch wenigstens alles versuchen!Da kommt unser nur auf Fremdbetreuung ausgelegtes System mal so richtig an die Grenzen.Schulen sind vor allem Bildungsanstalten,keine bequeme Kinderverwahrung.Wie kann man sich hinstellen und öffentlich zur Schau stellen,dass einendie Gesundheit anderer nen Dreck interessiert,oder dass andere vllt eben lieber NICHT die Schulen geöffnet haben wollen?Mein Sohn war dieses Jahf ganze 3x in der Schule!Und zwar weil die Präsenzpflicht ausgesetzt war und ich es so entschieden habe.Er ist Einzelkind,ich bin alleinerziehend.Und es geht ihm super!Ich bin auch kaputt und ausgelaugt,aber ich bin die Mama und muss da eben durch!

  39. Update: Die Schulen in NRW sind doch seit 12.04.21 „offen“, nur alle SuS außer die der Abschlußklassen aus irgendeinem Grund im Distanzunterricht.

    «Er ist nun nach vier Monaten Lockdown kaum noch dazu zu bewegen, alleine zu lernen und ihm fehlt der persönliche Kontakt.»
    Lernt der Kleine also nur was, wenn er unter Kumpels in der Schule ist. Da könnte man über Montessori Pädagogik „Hilf mir es selbst zu tun“ nachdenken und Selbständigkeit fördern.

    Meine Zeitrechnung sagt, dass heute Tag 3 nach den Ferien in Distanz beginnt.

    Eigentlich unerheblich wer was sagt, zumindest werden diese Eltern garantiert ein Antwortschreiben des MSB erhalten. Anzunehmen von Yvonne persönlich. Dararuf wette ich.

  40. Zu einer unserer wichtigsten Aufgaben gehört es, den Schülern Toleranz zu vermitteln; also den Anderen wertzuschätzen, auch wenn er anderer Meinung ist.
    Ich bin im Übrigen nicht der Meinung, dass das Schuljahr für den „A….“ war. Zugegeben, es sitzt nicht der ganze Lernstoff so, wie er sollte. Aber die Lehrpläne sind sowieso überfrachtet und außerdem lernen die Kinder ganz viele andere Dinge. (Selbstorganisation, eigenständiges Arbeiten, Umgang mit PC bei Jüngeren…)
    Aber, und das stimmt auch, die 20% unmotivierten SuS, die nie Hausaufgaben machen und im Unterricht „schlafen „, die bekommen auch jetzt nichts auf die Reihe. Bisher waren diese SuS dem Kumi ziemlich egal (zumindest kenne ich keine Vorschläge, daran etwas zu ändern). Nur jetzt kann man diese Gruppe hervorragend dafür heranzuziehen, die Schulöffnungen politisch zu fordern.

    • Das mit der Toleranz ist so eine Sache!
      Es gibt ganz viele Meinungen, die ich durchaus nicht toleriere.
      Um es mal ganz groß aufzuhängen: frauenfeindliche Sprüche, rassistische Äußerungen, aber auch falsche Meinungen, wie „Die Erde ist eine Scheibe“, „Corona ist genau wie die Grippe“ „Die Wurzel aus 9 ist 4“, „ein Sicherheitsgurt ist nur etwas für Angsthasen“ , toleriere ich nicht.
      Das bedeutet nicht, dass ich den Menschen nicht wertschätze! Trotzdem wertschätze ich nicht jede Meinung. Genau deshalb beziehe ich eine klare Position! Das bedeutet Erziehung nämlich auch! Den SuS eine Alternative zur Beliebigkeit aufzuzeigen.
      Man kann über vieles diskutieren, aber nicht ständig über alles.

  41. @Darfdaswahrsein danke!Genauso ist es!Das normale ist doch,dass in einer Krise die Kinder bei den ELTERN sind!Dass das nicht immer machbar ist,ist mir klar,aber man muss doch wenigstens alles versuchen!Da kommt unser nur auf Fremdbetreuung ausgelegtes System mal so richtig an die Grenzen.Schulen sind vor allem Bildungsanstalten,keine bequeme Kinderverwahrung.Wie kann man sich hinstellen und öffentlich zur Schau stellen,dass einendie Gesundheit anderer nen Dreck interessiert,oder dass andere vllt eben lieber NICHT die Schulen geöffnet haben wollen?Mein Sohn war dieses Jahf ganze 3x in der Schule!Und zwar weil die Präsenzpflicht ausgesetzt war und ich es so entschieden habe.Er ist Einzelkind,ich bin alleinerziehend.Und es geht ihm super!Ich bin auch kaputt und ausgelaugt,aber ich bin die Mama und muss da eben durch!

    • „Ich bin auch kaputt und ausgelaugt,aber ich bin die Mama und muss da eben durch!“

      Das beudet eben Mama bzw. Eltern zu sein.

      Obwoh uns oft nicht bewusst ist, wie gut wir heute mit all Waschmaschinen, Geschirrspülmaschinen, Staubsaugern usw haben, per Klick online vieles erledigen können, Essen im Überfluss, Heizung per Klick …vor nur 60 Jahren war schon ganz anders ..

      Mir ist auch schon die Nase voll von denen, die Kinder bekommen und die kaum mehr als 3 Stunden täglich eigene Kinder im Haus leidet können, ganz zu schweigen davon mit der Schulaufgaben zu helfen, weil sie ach ihr eigenes Freiraum brauchen und genau so weiter leben wollen, wie vor den Kindern.

      Ihre Wörter kann ich nur wiederholen: Das normale ist doch,dass in einer Krise die Kinder bei den ELTERN sind!

      • Schließe mich an. Kinder gehören zu ihren Eltern. In einer Krise rückt man doch automatisch enger zusammen und versucht sich, und besonders die eigenen Kinder, zu schützen- menschlich logisch, m.M.n. . Und ich denke auch, dass vieles nicht angenehm und für einige sogar sehr belastend ist, doch solange keine existentielle Bedrohung (Firma kaputt, Arbeitslosigkeit, Gewalttätigkeit in Familie) besteht, sollten wir dankbar sein. Ich vergleiche gerne mit Situationen in vergangenen Zeiten und kann nur feststellen, lieber 2021 als 1921.

    • Ebenfalls absolute Zustimmung…!
      Was mich darüber hinaus noch seit einigen Wochen umtreibt, war die Nachricht, dass mittlerweile jedes dritte Kind wegen der Isolation und anderen Corona-Maßnahmen psychische Störungen aufweist. Das ist schlimm und erscheint sogar glaubwürdig, wenn ich mich so umhöre und umsehe, ist aber nicht wirklich verwunderlich, denn inzwischen haben nicht nur viele Kinder einen Schaden weg, sondern auch immer mehr Erwachsene..ABER das eigentlich wirklich Schlimme dieser Online-Nachricht (habe leider den Link nicht mehr) war der darauffolgende Satz, in dem behauptet wurde, dass unter „normalen Umständen“ in Deutschland NUR jedes fünfte Kind von psychischen Schäden betroffen sei…
      …und dies quasi seit Jahren hinzunehmen und nichts oder nur wenig zu unternehmen, ist für mich der weit größere Skandal!!! Aber Corona fungiert eben als Brennglas und zeigt die Missstände umso gnadenloser auf. Das ganze Bildungssystem ist derart marode und gehört endlich einer Generalüberholung unterzogen…

    • Liebe catblue
      Auch von mir vollste Hochachtung!
      Meine allerbesten wünsche für ihre Familie.
      Bleiben Sie so stark und tapfer, es kommen auch wieder bessere Zeiten.
      Ihre Tochter kann stolz uns glücklich sein, so eine Mutter zu haben.

  42. Ich verstehe auch die Eltern, die sagen wir sind vorsichtig, halten alle Regeln ein, unterstützen unser Kind in Bezug auf Aufklärung wg Tests etc.
    Die, mit vernünftigen Massnahmen , Wechselunterricht und Tests, offene Schulen fordern. Das Thema ist doch aber , das ihr nicht allein seid. Es gibt viel zu viele Unvernünftige, die gegen jedwede Regeln demonstrieren, die ADD einschalten , vor Gericht ziehen….usw
    Wenn es nur die Vernünftigen, Vorsichtigen gäbe, bräuchten wir hier nicht diskutieren.
    Und nochmal, keiner sagt es ist leicht. Keiner verneint, dass unbeschwerter, regelmäßiger Schulbesuch das Beste für unsere Kinder ist. Dieser ist aber zur Zeit NICHT zu leisten. Also muss man doch schauen, was man tun kann um diesen Zustand so schnell wie möglich wieder zu ermöglichen.! Da wollen wir alle hin zurück! ( „auch die faulen Lehrer“)
    Das geht sicher nicht durch wahllos geöffnete Schulen uns Kitas…
    Ich verstehe auch, dass Kinder sich Sorgen machen wegen Schulstoff etc. keine Frage.
    Aber wir als Erwachsene sind gefragt! Wir müssen es unseren Kindern erklären, müssen Zuversicht schaffen, dass sich alles wieder einrenkt.
    Und vor allem, muss endlich einheitlich, einvernehmlich und konsequent gehandelt werden. Ohne Ausscheren Einzelner, das führt nur zu noch mehr Frust.

  43. Da dieses Ehepaar mir unterstellt-und damit ja vielen- dass die Familien es nicht mehr aushalten und viele Kinder eine Schaden davon tragen, muss ich ihnen leider unterstellen, dass dieses Schauspieler-Ehepaar es wohl nicht mit ihrem Jungen daheim aushalten und sie keine Lust auf Kümmerung haben. Dabei haben Sie ja jetzt viel Zeit! Kultur ist ja gerade nicht.

    Weiterhin plädiere ich auf BILDUNGSPFLICHT, damit diejenigen Eltern, die keine andere Möglichkeit für ihre Kinder sehen, diese in die Schule schicken können und die anderen, die einfach viele Gründe zur Zeit haben, ihre Kinder daheim lassen können. Hier klappt es wirklich gut. ‍♀️

    Immerhin scheinen die Beiden so bekannt zu sein, dass es ein Brief an Frau Gebauer schafft. Diese öffentliche Gelegenheit hätte ich auch zu gerne.

  44. @Minna und ähnlich Denkende

    Weiter oben wurde mit der Situation von Familien mit Homeoffice und Kinderberreuung argumentiert. -Ich bin alleinerziehend (meine Tochter ist 12, der Vater nicht existent), führe Vollzeit meine Großtagespflege (unbezahlte Zusatzarbeit wie putzen, einkaufen, kochen etc. ausgelegt auf zwei Personen) seit August alleine im Szenario A (wir „dürfen“ aufgrund der kleineren Gruppen im vollen Umfang betreuen) und „beaufsichtige“ den Distanzunterricht am Telefon nebenbei. Die zusätzlichen Kosten für Masken (ich muss Öffis nutzen, ein Auto habe ich nicht), mehr Desinfektionsmittel etc. stemme ich von meinen regulären Einnahmen, zusätzlich gibt es nichts.
    Nebenbei bin ich auch noch chronisch krank, schon der „normale“ Alltag vor Corona war energetisch sehr anstrengend.
    Der Teil meiner Familie, die hier im Ort lebt, gehört komplett zur Risikogruppe und kann mich nicht entlasten.

    Ich frage mich: Wenn ich das auf die Reihe kriege, wo liegt dann für andere mit teils deutlich besseren Bedingungen so ein Problem darin?
    Zugegeben, ich krieche ganz schön auf dem Zahnfleisch. Meine Tochter langweilt sich auch ein bisschen öfter als früher. Langfristige Schäden zeichnen sich bei ihr aber nicht ab. Weder in Bezug auf Bildung, noch im Sozialen, obwohl sie nur eine einzige Freundin regelmäßig trifft (im Freien).

    Präsenzunterricht wäre eine Entlastung für uns.
    Aber wir sind absolut nicht bereit, den Preis dafür zu zahlen. -Oder den Lehrer*innen das Risiko aufs Auge zu drücken

  45. Tja, das Leben ist kein Spiel-Film, noch nicht einmal in Überlänge. Das ist ein permanenter Record ohne Klappe, die Zweite. Willkommen allen Eltern für die eigenen Kinder gibt es kein Casting, die hat man lebenslänglich – hoffentlich. Habe auch zwei Kinder. Das Drehbuch unseres Lebens hat bis jetzt zum Glück gepasst, da muss man durch. Aufmunterung an alle Eltern, viele haben die Herausforderungen des Familienlebens schon geschafft, wenn ich auch heute manchmal nicht mehr weiß, wie und woher die Kraft kam. C‘ est la vie. Eigentlich: Das Leben ist schön – bleibt alle gesund, das ist es, was zählt.

  46. Liebe catblue
    Auch von mir vollste Hochachtung!
    Meine allerbesten wünsche für ihre Familie.
    Bleiben Sie so stark und tapfer, es kommen auch wieder bessere Zeiten.
    Ihre Tochter kann stolz uns glücklich sein, so eine Mutter zu haben.

  47. @Defence, W., Monika und Darfdaswahrsein

    Dankeschön, aber darum ging es mir nicht. Mir platzt bloß der Hintern, wenn ich dieses Jammern lese.
    Klar, Corona ist für alle kacke. Jeder von uns muss Belastungen hinnehmen, die einen mehr, die anderen weniger.
    Je mehr jeder einzelne von uns die Backen zusammenkneift, desto schneller sind wir damit durch.
    Und um nochmal Argumentationen weiter oben aufzugreifen (weil wir Lehrer/Erzieher/Tagespflegepersonen angeblich ja ach so gut dran sind im Vergleich): Wenn wir auf Polizei, Lebensmittelmärkte, Krankenhauspersonal etc. verzichten könnten, würde ich sofort dafür plädieren, diese Berufsgruppen ins HO zu schicken. Ist aber nicht machbar. Warum sie in der Impfpriorität nicht deutlich weiter vorne liegen, war für mich von Anfang an nicht nachvollziehbar.

    Aber genau das ist der Unterschied: Es gibt Bereiche, in denen der Kontakt gar nicht oder nur wenig heruntergefahren werden kann. Schule gehört aber nicht dazu. Klar ist Distanzlernen keine Dauerlösung. Nichts ersetzt auf Dauer das Miteinander. Aber es geht doch hier nicht um ein „für immer“, sondern um die Zeit der Pandemie. Schulwissen kann man nachholen.
    Durchhaltevermögen, soziale Verantwortung, Kreativität in der Freizeitgestaltung, Prioritäten hinterfragen -Das sind Dinge, die unsere Kinder gerade ganz wunderbar erlernen und trainieren können. Ich halte das nicht für ein Defizit.

    Und wenn eine Drittklässlerin sich schon Sorgen um verpassten Schulstoff, das zukünftige „Mithalten-können“ in der Schule und sogar spätere Jobaussichten macht (wie weiter oben beschrieben), finde ich das nicht wegen Corona erschreckend. Ich würde als Mutter überlegen, welche Maßstäbe ich meinem Kind da mitgegeben habe und wie ich das wieder in Ordnung bringen kann

    • @catblue

      Sie sprechen wahre Worte und bringen „die gedanklichen Fäden“ übersichtlich zusammen.
      Danke dafür.

      Unter dem Ausgangsartikel oben finden sich einige Menge Beiträge (aktuell 166) und ich habe die alle noch einmal „in einer Rutsche“ gesichtet und dabei ist mir manches aufgefallen – irgendwie ein „Strickmuster“ (= nicht so wirklich neu):

      Das gegeneinander Ausspielen von Berufsgruppen fand ich schon VOR Corona total daneben, aber jetzt in der Pandemie bringt es uns alle (= die Gesamtgesellschaft) noch weiter auseinander.

      Und gerade während dieser Pandemie können wir es noch weniger gebrauchen.

      Leute, Leute:
      Wir sind gerade alle auf demselben „Spielfeld“.
      NEU ist aber, dass es blöd wäre, jetzt auch noch gegnerische Mannschaften zu bilden – 2 wären schon zuviel.
      (Z.B. beim Löschen eines brennenden Hauses würde man doch sehr erstaunt sein, wenn die Feuerwehr erst einmal 2 Mannschaften bildet und sich „battled“ anstatt schnellstmöglich den Brand zu löschen, oder?)
      Und dann fangen wir (ja, wir, davon will ich mich gar nicht ausnehmen) immer wieder mal an, uns während des Spiels noch untereinander vor die Schienbeine zu treten …? Eigentlich sind wir doch alle schon gestresst, aber ausgerechnet dafür haben wir Zeit?

      Ja, weil wir alle uns die Zeit dafür nehmen!
      Und wenn das mal vorkommt, dann kocht die Laune eben mal hoch, das ist mir auch schon mehrfach passiert (manchmal merke ich das selber) und das zeigt sich – je nach Person – ganz unterschiedlich:
      – Humor (manche Menschen brauchen den scheinbar gar nicht, ist dann auch ok) in verschiedenen „Härtegraden“, wobei das örtliche Wasserwerk hier auf Nachfrage nicht helfen kann 😉
      – Wortwahl
      _ …
      (Liste jetzt bitte nach eigenem Gusto erweitern).

      Der Grund für dieses Verhalten ist wahrscheinlich nichts anderes als ein Ventil zur STRESSBEWÄLTIGUNG.
      Insofern finde ich persönlich das in Ordnung.

      Schade ist es, wenn man dann – womöglich in ähnlich gestresster Verfassung – auf einen Post verärgert reagiert und dann einem anderen Foristen etwas vorwirft, aber genau dasselbe tut.
      Beispiel gefällig? – Man findet einen Beitrag unsachlich. Man äußert sich dazu, leider formuliert man selber unsachlich.
      (Jaaahaaa, mir ist das doch auch schon passiert. … Aber dann muss man das „Gefecht“ nicht immer weiter führen … es sei denn, beide !!! haben an der Stelle irgendwie Spaß dabei … Ich für meinen Teil mache daraus dann auch gar kein Geheimnis, versuche mich aber auch nicht als Erfinder oder Allein-Inhaber der Moral darzustellen.)
      Ansonsten ist es unfreiwillig komisch. … Das macht dann aber auch nichts. Herrjeh, das passiert dann eben.

      … ich persönlich 😉 …
      … pfeife mir dann ein Liedchen und besinne mich auf die wirklich wichtigen Dinge, z.B.:
      https://www.youtube.com/watch?v=w8mgfNES5gg

      Und wer wieder mal so richtig übel gestresst ist … findet womöglich Entspannung an seinem ganz persönlichen Lieblings-„Kraft-Ort“. 😉

  48. Ich verstehe die beiden ja. Auch an unserer Schule gibt es „Kulturschaffende“ die es aktuell nicht leicht haben. Drehtermine gestrichen, Auftritte gecancelled, das Geld wird knapper und dazu noch einen quengelnden 10-jährigen? Das zerrt ganz gewaltig an den Nerven!

    Aber die Lösung kann doch nicht sein, dass deshalb ALLE wieder in die Viren-Drehscheibe Schule (Prof Drosten) gehen müssen, auch die, die mit ihrer Situation gut fertig werden, damit dieses Ehepaar ein Problem weniger hat !

  49. Liebe besorgte Mutter, in meiner Welt gibt es sogar weitaus tödlichere Krankheiten, Erwachsene und sogar Kinder, die die meiste Zeit auf Intensivstationen verbringen, weil sie dringend auf ein Spenderorgan warten oder Krebs haben! Aber in „meiner Welt“ können die Menschen rechnen, sie denken sogar selber nach und können Zusammenhänge erkennen! In dieser schönen Fiktion wird man auch nicht automatisch zum Leugner …… und Beiträge, selbst wenn sie kritisch sind, werden auch mal gepostet!!! (@Redaktion).

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