Auch Niedersachsens Kultusminister stellt Lockerungen bei der Maskenpflicht in Aussicht

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CELLE. Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD) hat angekündigt, dass die Maskenpflicht im Unterricht in wenigen Wochen für weitere Schülerinnen und Schüler fallen könnte. Man werde alles daran setzen, dass die Maske bei den Jahrgängen drei und vier als nächster Schritt wegkomme, sagte er.

Der nächste, der Lockerungen bei der Maskenplicht in Aussicht stellt: Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD). Foto: Foto-AG Melle, derivative work Lämpel is licensed under CC BY 3.0

Diesen Schritt stellte der Minister für die kommende Corona-Landesverordnung in Aussicht. Die aktuelle Verordnung ist noch bis zum 10. November gültig. Vom 11. November an sollen dann nach den Plänen von Tonne die Klassenstufen drei und vier keine Maske mehr im Unterricht tragen müssen. «In Stein gemeißelt ist das noch nicht, das nach den Ferien dann aktuelle Infektionsniveau muss diesen Schritt auch zulassen. Ich hoffe aber sehr, dass dieser Zeitplan realistisch umgesetzt werden kann», sagte der Minister laut Mitteilung.

Derzeit müssen bis auf die Schülerinnen und Schüler der ersten und zweiten Klasse alle eine Maske im Unterricht tragen. Auf dem Pausenhof im Freien und beim Sportunterricht ist dies nicht notwendig. dpa

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3 KOMMENTARE

  1. Dann kann ich nur hoffen, dass die meisten Eltern und Lehrer genug Verstand haben, die Maske beizubehalten. Ehe keine Impfung zur Verfügung steht und somit die Risikoabschätzung bei den Eltern liegt, ist das potenzielle Körperverletzung. Kinder schützen sich durch die Maske solidarisch gegenseitig. Kinder haben ein Recht auf Gesundheitsschutz und keine Pflicht durch Ansteckung zur Herdenimmunität beizutragen. Die Haltung der KM’s ist zynisch und menschenverachtend. Sollte ein Kind langfristige Spätfolgen der Erkrankung davontragen, ist das ein ganz persönliches Problem des Kindes und seiner Familie. Familien mit kranken und gesundheitlich beeinträchtigten Kindern stehen meist sehr alleine da und müssen kämpfen. Wo wird dann politisch Verantwortung übernommen? Long Covid ist nicht erforscht und bislang kaum therapierbar. Wenn es anderen Eltern egal ist, ob ihr Kind erkrankt, erwarte ich zumindest Solidarität in Punkto Prävention.

  2. Man möchte sich ja nicht unbeliebt machen im Kreise der anderen 15 „Schulexperten“ und auch ungern zurückstehen in seiner „Großzügig- und Kinderfreundlichkeit“.
    Abzuwarten wäre vielleicht in diesem Zusammenhang die geplante Long Covid – Studie des Landes Niedersachsen bei Kindern und Jugendlichen, die man möglicherweise hätte eher in Angriff nehmen können.
    Bei dem allgemeinen Tempo würden bei mir im Garten wahrscheinlich die Tulpen im Herbst blühen und Frühstück gäb’s am späten Abend…

  3. Ach unser Oskar aus der Tonne wieder.Ohne Worte.Die bestellten Luftfilter sind auch nicht da,die Kinder sitzenbei 9 Grad Außentemperatur std lang mit dauergeöffneten Fenstern in der Klasse.Ohne Worte.Ich fühl mich noch hilfloser als im letzten Jahr.Einhalbes Jahr homeschooling,um mein Kind zu schützen.Es war alles umsonst.

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