Warum Schulen jetzt nicht achtlos in den alten Regelbetrieb zurückkehren sollten

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LÜNEBURG. Die Erfahrung von Bildung und Schule in der Pandemie bezeichnet unser Gastautor Björn Adam als größten Schulversuch aller Zeiten. In seinem Beitrag erklärt der Wirtschaftswissenschaftler und Organisationsentwickler, warum wir vor allem jetzt nicht achtlos in den alten Regelbetrieb übergehen sollten und wie die Lehren aus der Schulzeit unter Pandemiebedingungen der Schulentwicklung zugute kommen könnten.

Zurück in den alten Regelbetrieb bedeutet meist auch zurück zu den alten Problemen. Mit ein wenig Unterstützung gelingt aber auch ein Neustart in eine Schule, die Zukunft hat. Foto: Shutterstock

Wie kommen wir wieder in einen geregelten Schulbetrieb, der trotzdem Zukunft einlädt? Wie können wir positive und negative Erfahrungen aus den vergangenen Monaten für Schulentwicklung nutzen? Es sind viele Fragen, die Lehrende in Schule und ganz besonders Schulleitungen gerade beschäftigen. In vielen Kollegien erleben wir ein Wechselbad der Gefühle zwischen „einfach nur wieder zurück“ zu Schule vor Corona und dem Wunsch, neue Technik, Methoden und Erfahrungen in ein neues ganzheitliches Lernkonzept zu überführen und die eigene Schule wirklich zu verändern.

Corona hat den Blick geschärft für Defizite, die schon lange bestehen

Was wir in vielen Schulen im ganzen Bundesgebiet erlebt und gesehen haben, war viel Engagement, Ideenreichtum und vor allem Improvisieren und Ausprobieren, wie Unterricht und Lernen trotz digitalem Fernunterricht oder diversen Formen von hybriden Ansätzen gelingen können. Viele Lehrende und Schüler*innen haben in knapp einem Jahr mehr experimentiert als manch andere in ihrer gesamten Schullaufbahn.

Auch wenn niemand auf den ersten Schullockdown Anfang 2020 mit seinen gravierenden Einschnitten in den Schulalltag vorbereitet sein konnte, wurde deutlich, dass manche Schulen und Lernformen besser geeignet waren mit der Krise umzugehen als andere. Es hat sich allerdings auch offenbart, dass die Mehrheit der Schulen und Lehrenden nicht im Ansatz auf andere, flexiblere Lernformen vorbereitet war, weil sich abseits von wenigen Modellschulen kaum jemand mit ihnen beschäftigt hatte.

Viele Expert*innen und Studien haben bereits vor der Pandemie immer wieder darauf hingewiesen – Wir bleiben in der Schulbildung weit hinter dem zurück, was wir heute über Lernen und die Bedürfnisse von jungen Menschen beim Heranwachsen wissen. Im digitalen Distanzunterricht kamen Probleme mit der technischen Infrastruktur erschwerend hinzu. Die Pandemie hat schließlich diese großen Defizite für alle sichtbar gemacht und das gesellschaftliche und politische Interesse so stark wie selten zuvor auf unsere Schulen gerichtet.

Was müssen wir jetzt anpacken?

Was sind nun die großen Baustellen, die wir in Schule bereits vor der Covid19-Pandemie hatten und die uns während der Zeit mit Lockdown und Hybridunterricht so viele Probleme bereitet haben? Warum sollten wir diese Herausforderungen jetzt anpacken? In den meisten Schulen fehlt es an einer klaren Zukunftsstrategie, einem ganzheitlichen Konzept für digitales Lernen, selbstorganisierten Lernformen und ganz vorneweg an einer guten Fortbildungspraxis und einem positiven Lernklima unter den Lehrenden.

Als Ursache könnte man an dieser Stelle trefflich über den Bildungsföderalismus philosophieren und auch die Struktur des Schulsystems näher betrachten mit ihren schwierigen Träger- und Aufsichtssystemen, die in vielen Fällen zu wenig und gar nicht steuern oder unterstützen und in anderen Fällen wiederum guten Lösungen oder Entwicklung ausbremsen. Hier müsste dringend politisch geschärft werden, das berichten viele Schuleiterinnen und Schulleiter immer wieder mit leidvollen Geschichten. All das muss Schulen aber nicht daran hindern, jetzt trotzdem für sich die Chance zu nutzen und sich auf den Weg in eine Schule der Zukunft zu machen.

Wie sollte zukunftsfähiges Lernen aussehen?

Das häufig genutzte 4K-Modell zeigt, welche vier Schlüsselkompetenzen für das Leben im 21. Jahrhundert zentral sein werden: Kommunikation, Kollaboration, Kreativität und kritisches Denken. Neben den vielen Herausforderungen unserer Zeit ist es vor allem die zunehmende Digitalisierung, die das Leben und damit auch das Arbeiten und Lernen grundlegend prägt. Die Art, wie wir Unterhaltung konsumieren, wie wir in Unternehmen zusammenarbeiten, wie wir Informationen verarbeiten und Wissen generieren verändert sich so rasant wie nie zuvor. Zeitgemäßes Lernen sollte Kinder und Jugendliche deshalb fit machen, sich flexibel an sich ändernde Umstände anzupassen und diese aktiv mitzugestalten.

Lehrkräfte und Schulleitungsteams berichten denn auch von großartigen Erfahrungen, wenn sie bereits vor der Pandemie begonnen hatten mit freien Lernformaten, wie Lerntagebüchern, Lernwerkstätten oder selbstbestimmten Lernkonzepten zu experimentieren. Diese konnten unkompliziert auch digital umgesetzt werden, das führte zu deutlich weniger großen Verlusten in den erarbeiteten Inhalten und Veränderungen im Lernrhythmus. Wir wissen auch aus vielen Schulversuchen und der Lernforschung, dass diese Form von Lernen viel mehr dem intuitivem menschlichen Lernbedürfnis entspricht und deutlich wirksamer ist bei der Aneignung von wichtigen Schlüsselkompetenzen. Auch die aktuelle Jugenderhebung von beWirken aus dem Sommer 2021 zeigt, dass Lernende sich flexibleres, selbstbestimmteres und digitaleres Lernen wünschen. Wichtig ist dabei, dass Schulen nicht einfach mit mehr Tablets und Computer ausgestattet werden, sondern digitale Tools und Hilfsmittel methodisch-didaktisch sinnvoll eingesetzt werden, um Lernsettings grundsätzlich umzugestalten.

Es wird deutlich: Neue, zukunftsfähige Lernformen erfordern inhaltliche, pädagogische und strukturelle Veränderungen und bedeuten eine enorme Herausforderung für die Organisation von Schule und damit für Schulentwicklung. Hier zeigt sich leider, dass Schulen wenig gewohnt sind, in Veränderungsprozesse zu gehen – klare Zukunftsstrategien und Entwicklungspläne gibt es praktisch nicht.

Überraschend ist, dass sogar viele Schulen mitten in einem Schulentwicklungsprozess weder eine klare Strategie entwickelt haben noch ein gemeinschaftliches Zielbild, wo es eigentlich hin gehen soll – das wird von vielen Kollegen aus der Schulentwicklung bestätigt. Dieser Zustand wird in der Organisationsentwicklung gerne als „strategisches Driften“ bezeichnet, viele Schulen befinden sich also auf einem undefinierten Weg und können in diesem Zustand nicht adäquat gesteuert werden. Weitere Hürden für wirksame Veränderungsprozesse sind ein massiver Fortbildungsstau und häufig auch ein fragmentiertes, ausgebranntes Kollegium, das wenig Interesse und kaum Kapazitäten für die Beteiligung an einer gemeinsamen Entwicklung hat.

Wie könnte es besser laufen – Aus dem Krisenmodus in einen strukturierten Veränderungsprozess

In vielen Medienberichten und Interviews freuen sich Lehrende wie Lernende daher über eine Rückkehr aus dem Krisenmodus in einen geregelten Schulbetrieb. Das ist richtig und logisch, da wir viel zu lange ohne klare Perspektive in einem Provisorium aus ständigen Ausnahmesituationen unterwegs waren.

Doch was passiert, wenn Schulen jetzt nicht aktiv handeln und die Erlebnisse der Pandemie kollektiv verarbeiten? Diese Frage bekommen wir auch von Schulleitungen in Bezug auf ihre Schule oft gestellt. Die Schulleitungen haben häufig Lust sich auf den Weg zu machen ihre Schule zu verändern, aber auch Angst gleich wieder ein neues Fass aufzumachen und das Kollegium womöglich zu überfordern oder gar zu verärgern. Deshalb darf Schulentwicklung nicht ein neuer Krisenmodus werden, aus dem ungeplant und ohne Begleitung Veränderungen hervorgehen, die ein Großteil der Schulgemeinschaft so schnell nicht mitgehen kann. Hier braucht es eine klare gemeinsame Vision, Strategie und einen professionell begleiteten Veränderungsprozess.

Warum ist trotzdem jetzt der richtige Zeitpunkt für Veränderung? Generell gibt es sowas wie den perfekten Zeitpunkt für Schulentwicklung nicht, es wird immer andere Themen parallel geben und eine hohe Arbeitsbelastung, das war auch vor der Pandemie eines der größten Hemmnisse. Zeitnah nach der Rückkehr in den Normalbetrieb die großen Fragen zu stellen ist deshalb sinnvoll, weil alle im System (auch Schüler*innen und Eltern) erfahren haben, dass Lernen auch anders aussehen kann – mit allen Vor- und Nachteilen. Dieses kollektive Erlebnis mit komplett neuen Rollenverteilungen und dem damit verbundenen Perspektivwechsel muss sonst sehr aufwendig in Schulentwicklungsprozessen mit Experimenten, Lernreisen und anderen Maßnahmen erzeugt werden.

Schulfamilien verfügen also aktuell über einen wahren Erfahrungsschatz, der helfen kann, sehr schnell und sehr konkret ein neues Zukunftsbild und erste Schritte dahin zu entwickeln. Das Theorie-U-Modell (u.a. von Otto Scharmer vom MIT), das häufig als Modell für partizipative Veränderungsprozesse dient, nennt diese Phase passend „Co-Sensing“, also das gemeinsame Erleben von anderen Perspektiven und Verstehen der Herausforderungen. Mit dem Loslassen von alten Mustern und Annahmen im Schulalltag ist schon ein erster wichtiger Schritt auf dem Weg der Veränderung gegangen – diesen Prozess hat das Lernen unter Pandemiebedingungen oft ohnehin angestoßen. Das weitere Warten auf den richtigen Zeitpunkt hingegen ist nicht nur ungewiss, sondern führt auch dazu, dass die Erinnerung an ein anderes Lernen verblassen. Hinzu kommt, dass die Strukturen der Schulorganisation, die Taktung und inhaltlichen Anforderungen sowie altbekannte Rollenbilder von Lehrenden und Lernenden bei allen Beteiligten in ihrer Ursprungsform wieder gefestigt werden. Das Kollegium und auch Schülerinnen und Schüler brauchen dann umso mehr Zeit und Raum, sich in neue Formen reinzudenken und diese wieder neu zu erleben, um Bestehendes loszulassen.

Gute Schulentwicklung ist ganzheitlich und partizipativ

Eine guter Schulentwicklungsprozess kann also am besten möglichst zeitnah starten, um wie beschrieben die erste wichtige Phase des Erkennens und Loslassen von Mustern und Bewertungen im Schulalltag zu nutzen. Wenn wir mit Schulleitungsteams arbeiten, ist der erste Schritt deshalb immer, ein gemeinsames Verständnis für die Erfahrungen aus den letzten Monaten zu schaffen und zu klären, wo die Schule strategisch steht und welche Ziele und Visionen es gibt. Dafür ist es häufig nötig, zuerst in kleiner Runde und dann mit Vertreterinnen und Vertretern der Schulfamilie, eine solche Vision zu entwickeln und sie mit konkreten Ideen, mit Leben zu füllen. Die Schulleitungscoachings und auch der beschriebene Anstoßworkshop, den wir bei beWirken dann vor Ort in den Schulen sehr partizipativ und kreativ durchführen, führt meistens schon dazu, dass die Schule als Gemeinschaft Lust auf Veränderung bekommt. Der Schulentwicklungsprozess kann weder allein im Kollegium noch bei der Schulleitung liegen, sondern braucht Haltepunkte außerhalb des Schulalltags und gute Gremien, die am besten paritätisch aus allen Teilen der Schulfamilie besetzt werden. Dabei ist immens wichtig, nicht in den Prozess hineinzustolpern und die Rollenklärungen und den Rhythmus für die Schritte der Schulentwicklung für alle transparent und klar zu gestalten.

Wir haben als gemeinnützige Organisation bei beWirken in den letzten Jahren verschiedene bewährte Formate entwickelt, die gerade auf den ersten Metern helfen können, Kollegium und Schulfamilie bei Veränderungsprozessen gut mitzunehmen – dazu gehören z. B. Minischulungen für Lehrkräfte und schüler*innenzentrierte Workshops. Auch viele andere großartige Organisationen und die staatlichen Berater*innensysteme helfen, ins Laufen zu kommen und begleiten Schulentwicklung. Ich möchte den Kollegen und Kolleginnen in den Schulleitungsteams Mut machen, sich auf den Weg zu machen, sich Unterstützung zu holen und die Chance der Krise zu nutzen!

Björn Adam

Über den Autor
Foto: beWirken

Björn Adam ist zertifizierter systemischer Coach und Dozent für Masterstudenten an der Leuphana Universität und der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg zum Thema Führung und Unternehmertum. Er berät Unternehmen und Institutionen – und hat mit beWirken vor fünf Jahren eine soziale Organisation gegründet, die sich der Begleitung und dem Anstoß von Veränderung in Schule verschrieben hat.

beWirken bietet aktuell Workshops für Kollegien unter Einbeziehung von Eltern und Schulträgern sowie einen digitalen Fortbildungstag speziell für Mitglieder der Schulleitung an, um die Führungsrolle in Schule für eine positive Begleitung nach der Krise zu nutzen.

Björn Adam studierte Wirtschaftsrecht (LL.B.) und Management & Business Development (M.A.) an der LeuphanaUniversität in Lüneburg und der Bifröst Universität in Island. Er beschäftigte sich intensiv mit der wissenschaftlichen Frage von sozialen Systemen und der Wirksamkeit von Führungsinterventionen.

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6 KOMMENTARE

  1. Schade, bei der Überschrift dachte ich, es geht um Sicherheitsmassnahmen wie z. B. Raumluftfilter. Wir frieren derzeit schon wieder bei weit geöffneten Fenstern und für mich ist die derzeitige Hauptfrage, wie wir noch so einen Winter überstehen. Über den Begriff „Schulfamilie“ kann ich, gerade bei den derzeitigen Arbeits- und Lernbedingungen nur den Kopf schütteln. Mit Schülern und Lehrern sollte man nicht so achtlos umgehen. Das ist für mich „achtloser Regelbetrieb“.

  2. Wir haben im Moment ganz andere , drängendere Probleme zu löse , siehe Lanayah!
    Nur nichfbetroffene können ihr Augenmerk auf andere Dinge richten!
    Mir ist nur das gesunde Überleben meiner Schüler und mir zur Zeit wichtig, alles andere kann warte ,interessiert mich nicht die Bohne!

    • …und unsere Politiker interessieren sich nicht die Bohne für die Zukunft unserer Kinder und unseres Landes. Deutschland ist ein rohstoffarmes Land und kann eigentlich nur durch menschliche Rohstoffe (gut gebildete Fachkräfte) in der Welt bestehen. Leider rechnet sich die Investition in Bildung nicht innerhalb einer Wahlperiode und ist deshalb für unsere politischen „Fachkräfte“ uninteressant! Ich fürchte, das wird sich für unser Land der Dichter, Denker und Ingenieure noch furchtbar rächen. Wie beginnen noch mal deutsche Märchen: „Es war einmal…“

    • Nach 8 h Unterricht im einer pädagogischen Dienstberatung über Schulentwicklung und neue Lernformen zu brainstormen kann nicht funktionieren, wenn man nur daran denkt, wie man danach noch wenigstens den nächsten Tag vorbereitet.
      Ist ja alles schön und gut, was er so schreibt und vorschlägt – aber leider meilenweit von unserem Schulalltag entfernt. Zusätzlich zum eh schon extrem eng getackteten Zeitplan und der ständigen Arbeitsüberlastung durch zig zusätzliche Verwaltungsaufgaben irgendwie gesund durch den Coronawahnsinn an der Schule zu kommen erfordert meine gesamte Kraft und bringt mich oft an meine Grenzen. Da ist überhaupt keine Kapazität für “Schule neu denken”. Schafft erst mal vernünftige Arbeitsbedingungen.

  3. Bei einigen Begriffen passieren bei mir 2 Dinge:
    – der Pegelstand der Gallenflüssigkeit steigt,
    – „der Vorhang fällt“.

    Einer dieser Begriffe ist „Schulfamilie“, er ist nirgendwo konkret definiert, also benutzt ihn jeder so wie es gerade passt.
    Klingt aber so interessiert, so klug und so herrlich (juchz) sozial. (Warm ums Herz. – Ironie.)

    Gibt man „Schulfamilie“ bei google ein, kommt das heraus:
    https://www.google.com/search?q=Schulfamilie&ie=utf-8&oe=utf-8&client=firefox-b-ab
    Auffällig viele Listungen von Schulen, die eben dann alle ihre eigene Definition haben.
    Oben etwas vom KM in Bayern.

    Auch der Gastautor Björn Adam redet mal von
    – Schulfamilie und mal von
    – Kollegium und Schulfamilie.
    (Im letzten Absatz: „… die gerade auf den ersten Metern helfen können, Kollegium und Schulfamilie bei Veränderungsprozessen gut mitzunehmen …“)
    Also ist das Kollegium bei ihm nicht (nicht immer?) ein Teil der Schulfamilie? Hängt das vom Wetter ab? Oder ist das einfach nur schlecht gemacht, weil schlampig gedacht? (Genau davon brauchen Kollegien immer mehr! DAS Hilft, davon kriegen wir einfach NIE genug! – Ironie, ja.)

    Meine TIPPS (auch ungefragt, das macht man heutzutage wohl so):
    – Gastautor Björn Adam sollte sich erst einmal mit sich selbst einig werden.
    – Dann vielleicht auch mal den ENGEN Kontakt mit dem Ort des Geschehens (= Schulen … Jawoll, PLURAL!) suchen und vor allem finden!
    – Wer ernst genommen werden will, sollte als Wissenschaftler (Fachbereich Schule) dann 50 % seiner Zeit in den Schulen (wieder Plural!) verschiedener Schulformen und Einzugsbereiche, auch Brennpunktschulen, verbringen.
    – Wissenschaft sollte nicht im Elfenbeinturm stattfinden, sondern Bezug zur Realität haben.

    Falls insbesondere der letzte Punkt nicht gegeben ist, gilt:
    Kann weg.

    • Lieber Pit, volle Zustimmung…v.a. bei deiner „Conclusion“ …. auch in unserem „Laden“ steht der nächste sog. Pädagogische Tag unmittelbar bevor…und, wen wundert es; auch hier ist das Thema „Schulentwicklung“ als im Zentrum des Interesses der „erweiterten Schulleitung“ stehend.
      Bei Einwänden seitens einzelner KuK (das Gros hat das Widersprechen eingestellt, weil als sehr unerwünscht identifiziert) wurde dann mitgeteilt, dass unser Alltag mittlerweile wieder so „normal“ sei, dass man sich wieder diesem Feld der dienstlichen Verpflichtungen der KuK zuwenden kann – nein, muss!!

      Der Themenpuhl wurde von der erweiterten Schulleitung weitestgehend vorformuliert und darf nun im de facto-Thema von KuK „gewählt“ werden. Das ist so super-demokratisch… hier werden die 4K des Herrn Adam nahezu voll erfüllt. So geht Schule heute….die SuS sollen diese Kompetenzen von LuL vermittelt bekommen, denen man genau diese Kompetenzen nicht zutraut bzw zugesteht.
      Das wird richtig gut und macht schwer zufrieden!!
      Ich freu mich drauf, denn:
      Belohnt wird das zur Mittagspause mit einer Bratwurst.

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