Eltern kritisieren: „Das Maskenthema spaltet unsere Gesellschaft – und es sorgt auch an den Schulen für Spaltung“

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DÜSSELDORF. Maske adé auf den Sitzplätzen im Klassenraum – die Lockerung der Corona-Auflagen in den Schulen des bevölkerungsreichsten Bundeslands seit heute dürfte manche Schüler erfreuen. Aber es gibt in Nordrhein-Westfalen auch massive Kritik und Sorgen, dass die Inzidenzen insbesondere unter Kindern noch weiter steigen. Die SPD hat eine Sondersitzung des Landtags beantragt.

Die Maskenpflicht im Unterricht fällt in immer mehr Bundesländern, obwohl die Inzidenzen gerade unter Kindern und Jugendlichen steigen. Foto: Shutterstock

Mit gemischten Gefühlen hat an vielen Schulen in Nordrhein-Westfalen am Dienstag der Unterricht ohne Mund-Nasen-Schutz begonnen. Nach mehr als einem Jahr Maskenpflicht ist diese auf den Sitzplätzen im Klassenraum zum 2. November in NRW nun abgeschafft. «Wir sind etwas zwiegespalten», sagte die Leiterin einer Gesamtschule in Münster. Die Landeselternkonferenz NRW sprach von Risiken und einer Spaltung an den Schulen.

Der Philologen-Verband NRW kritisierte ein «unkalkulierbares Risiko für Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler».

Für die Schülerschaft bedeute die Lockerung eine große Erleichterung, erläuterte die Leiterin der Gesamtschule Münster Mitte, Kathrin Kösters. «Aber weil die Infektionszahlen so hochschnellen, habe ich insgesamt schon ein komisches Bauchgefühl.» Bisher habe es aber an ihrer Schule keine belastenden Corona-Fälle gegeben. Man werde auch weiterhin dreimal wöchentlich testen und sich strikt an alle Vorsichtsmaßnahmen halten.

Drei von vier News4teachers-Lesern hatten sich in einer Blitz-Umfrage für die Maskenpflicht im Unterricht ausgesprochen

Schüler müssen den Mund-Nasen-Schutz allerdings nach wie vor im übrigen Gebäude tragen oder auch anlegen, wenn sie ihren festen Sitzplatz verlassen. Für den Außenbereich war die Maskenpflicht schon vor einiger Zeit abgeschafft worden. Für Lehrkräfte entfällt die Pflicht, so lange ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann.

Sie gehe davon aus, dass viele Schulen die Lockerung im Klassenraum auch nutzen werden, sagte die Vorsitzende der Landeselternkonferenz (LEK), Anke Staar. Aber voraussichtlich nicht alle Schulen würden diesen Schritt mitgehen. Es sei denkbar, dass manche auf Freiwilligkeit setzten oder wieder andere Schulen einen Mund-Nasen-Schutz am Sitzplatz ganz untersagen. «Das Maskenthema spaltet unsere Gesellschaft und es ist auch an den Schulen in der Spaltung.»

In einer Blitz-Umfrage von News4teachers unter mehr als 8.000 Lesern, die meisten davon Lehrkräfte oder Eltern, hatten sich am Wochenende drei von vier Teilnehmer für die Beibehaltung der Maskenpflicht im Unterricht ausgesprochen, wie News4teachers berichtete. 

Der Mund-Nasen-Schutz sei unangenehm, schwierig vor allem für jüngere Schüler. Staar kritisierte aber: Nachdem die Maske über viele Monate von Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) als wichtiges Mittel zum Schutz von Schülern und Lehrern angepriesen worden sei, heiße es plötzlich, die Schulen seien auch ohne Mund-Nasen-Schutz sicher. Und das trotz steigender Infektionswerte.

Die LEK-Landesvorsitzende verwies darauf, dass es für Kinder unter zwölf Jahren noch keine Impfmöglichkeit gebe. Vor allem für eine vulnerable Gruppe von vorerkrankten Schülern, die sich aus medizinischen Gründen auch künftig nicht impfen lassen könne, sei das Fallen der Masken im Klassenraum gefährlich, meinte Staar. «Diese Minderheit scheint der Politik egal zu sein.» Schulen seien trotz aller Beteuerungen in der Pandemie noch nicht ausreichend sicher. Auf anhaltendes Dauerlüften auch in den kommenden kalten Monaten zu verweisen, sei unverantwortlich.

Nach Einschätzung des Philologen-Verbands erzeugt die neue Entscheidung «gerade in einer so heiklen Phase» der Pandemie «zusätzliche Sorgen und große Unsicherheit bei allen Beteiligten». Die Maskenpflicht am Sitzplatz solle noch bleiben, bis die Infektionszahlen sinken und die Impfquoten der Schülerschaft deutlich steigen, mahnte Sabine Mistler, Vorsitzende des Verbands, der die Gymnasien vertritt.

«Aufhebung der Maskenpflicht bei steigender Inzidenz – verfrüht, riskant und gefährlich!»

Seit Dienstag gelten auch erweiterte Quarantäne-Regeln. Tritt in einer Klasse ein Corona-Fall auf, wird die Quarantäne auf die nachweislich infizierte Person und jetzt auch auf den unmittelbaren Sitznachbarn ausgedehnt. Geimpfte oder genesene Schüler ohne Symptome sind von der Isolation weiterhin ausgenommen. Das Schulministerium hatte das Auslaufen der Maskenpflicht am Sitzplatz damit begründet, dass es an den Schulen keinen übermäßigen Anstieg bei den Corona-Infektionen gebe. Die Impfquote steige zudem und liege bei Lehrkräften schon über 90 Prozent. Der neue NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) hatte als «Philosophie» betont: «So viel Schutz wie nötig und so viel Freiheit wie möglich.» Zahlreiche Verbände hatten die Lockerung als zu riskant und vorschnell kritisiert.

Die SPD-Fraktion beantragte eine Aktuelle Stunde im Landtag. «Aufhebung der Maskenpflicht bei steigender Inzidenz – verfrüht, riskant und gefährlich!», hieß es in dem Antrag. Masken blieben ein zentrales Mittel zum Schutz der ohnehin besonders stark von Corona gefährdeten Kinder und Jugendlichen, zumal regelmäßiges Durchlüften der Klassenräume in der kalten Jahreszeit immer schwerer werde, hieß es in dem Antrag.

Der wäre allerdings glaubwürdiger, wenn er auch die eigene Partei in die Pflicht nähme: Im benachbarten, von Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) regierten Rheinland-Pfalz hat vergangene Woche der Unterricht nach den Herbstferien wieder begonnen – ohne Maskenpflicht im Unterricht. News4teachers / mit Material der dpa

Erste Amtshandlung von Wüst: Warnungen von Ärzten und Wissenschaftlern ignorieren – Maskenpflicht im Unterricht abschaffen!

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56 KOMMENTARE

  1. Also bei uns in Berlin wollen die allermeisten Kinder und Eltern die Masken nicht wiederhaben !!!

    (Natürlich gibt es Ausnahmen. Gibt es ja immer. Ich sehe im Schnitt in jeder Klasse 1-3 Kinder mit Maske. Mehr aber nirgends. Aber jeder darf ja eine tragen, wenn er möchte.)

    • Auch Lehrer wollen die Masken nicht haben. Bisher waren sie aber z.B. in Grundschulen mit genau 0% Impfquote bei den Kindern neben dem Dauerlüften der einzige Schutz, und selbst das fällt jetzt weg. Ich habe meine Kinder heute gebeten, sie weiterzutragen, ich würde das auch tun. Ja, es gab 2 Kinder, die sie zeitweise abgesetzt haben, der Rest hat sie auch am Sitzplatz aufbehalten.

    • Gerade jüngere Kinder orientieren sich an den Erwachsenen. Wenn die Lehrkraft kritsch den Masken gegenübersteht, machen es die jungen Schüler nach. Ist die Lehrkraft von Masken überzeugt, werden auch die Schüler die Maske im Schnitt besser finden.

      Meine Klasse trägt fast geschlossen weiter Maske in Verantwortung für sich und ihre Familien. Raten Sue, welchecEinstellungbichbzur Maske habe.

    • Bitte nicht verallgemeinern. Ich bin für die Maske, viele KollegInnen und sicher viele Eltern auch. Den Kindern sollte man in diesem Fall keine Mitentscheidung geben…ich lasse mein Kind ja auch nicht auf eigene Entscheidung ins offene Meer schwimmen.

      • Also bei uns tragen 4 von 5 Lehrern auch keine Masken mehr. Dabei dürfte sie ja jeder weiterhin tragen, wie fabianBLN schon schrieb. Also bitte ebenso nicht verallgemeinern, Lehrerin Berlin!

    • In SH ist es genauso. Die große Mehrheit der Schüler trägt keine Maske. Die Frage ist,woher diese Behauptungen kommen,dass die meisten Eltern und Kinder die Maske im Unterricht bevorzugen!?

  2. Aufhebung der Maskenpflicht am Platz
    gerne, wenn
    – stationäre oder mobile Luftreiniger vorhanden sind
    – das Klassenzimmer ausreichen gelüftet werden kann
    – geeignete! Trennwände zwischen den Sitzplätzen vorhanden sindoder (nicht so gut) geeigneter Abstand.
    rfalio

  3. S: „Isch brauch kein Maske mehr!“
    L: „Richtig, am Platz darfst Du sie absetzen.“
    „Ich geh Toilette…“ (Steht neben seinem Tisch)
    „Zieh die Maske auf!“
    „Ich bin doch auf meinem Platz…!“
    „JA, noch, aber Du wolltest zur Toilette.“ … Rennt schon zur Tür.
    „Deine MASKE!“
    „Muss aber so dringend…“
    „Zieh die Maske auf!“
    „Machich gleich.“
    „NEIN. JETZT!“
    „Muss aber zum Klo.“

    L: „XY, zieh Deine Maske an, wenn Du aufstehst und etwas holst!“
    S: „VERGESSEN!!!!!“ (Rennt an drei anderen vorbei zum Regal)
    L: „Dann zieh sie an!“
    S: „Muss nur schnell was machen…“
    L: „Ja, die Maske aufziehen! VORHER!“
    S: „Muss man nicht mehr!“
    L: „DOCH, muss man, nur auf Deinem Stuhl nicht mehr!“
    S: „Dann setz ich mich.“ (…neben einen anderen Schüler)
    L: „An DEINEM Platz kannst Du sie abziehen!“
    ………….

    Ich wünsche unserer Oberchefin einige dieser Sternstunden live – allein vor der Klasse mit dem geballten Hin und Her der letzten eineinhalb Jahre im Hirn der Schüler.

    Kann denn nicht endlich mal Ruhe einkehren?
    Muss man jede wahnwitzige Idee gleich in der Praxis testen?
    Selbst wenn alle vorhersagen können, wie es ausgehen wird?
    Muss das jeder KM selbst in seinem Machtbereich durchexerzieren?
    Uns Lehrern glauben die offenbar schon aus Prinzip nicht, dass das alles Wahnsinn ist – jetzt, da die Zahlen steigen und alle jüngeren Schüler noch nicht geimpft werden, viele andere sich nicht impfen lassen…
    Die glauben sich nicht einmal untereinander!
    Es reicht nicht, dass ein oder zwei KM ausprobieren, was passiert, wenn man jede Vorsicht fahren lässt. NEIN, dass muss jeder selbst nochmal probieren…

    Mal ganz abgesehen von vielen unnötigen Infektionen in und über Schule, eins kommt bestimmt dabei heraus:
    Eine Mengen mehr frühzeitig verschlissene Lehrkräfte!
    Übrigens sind das nicht in erster Linie die älteren Lehrer, sondern eher die jungen Kollegen, die noch wenig Strategien aus der Tasche ziehen können, noch nicht „mit allen Wassern gewaschen“ sind, ohnehin noch im Stress der ersten Jahre sind. Und wenn die jungen zuerst schlapp machen, kann sich jeder ausrechnen, was die Folge ist.

    • Genau solche Diskussionen sind zu befürchten, je nach Schulform auch auf dem oder einem grammatikalisch korrekteren sprachlichen Niveau.

      An meiner Schule hat etwa die Hälfte noch Maske getragen, wobei die generelle Leistungsbereitschaft und Umgänglichkeit positiv mit dem Tragen der Maske korrelierte.

    • Aus diesem Grund mache ich kein Fass mehr auf. Ich spreche auch keine Schüler mit Kinnmaske im Flur mehr an. Der gefährlichste Platz zum Anstecken ist nun mal der Sitzplatz im Klassenzimmer, wo die Aerosole sich gemütlich ansammeln können und nicht in der Bewegung.

      Ich bin es leid, die jetzigen idiotischen Regeln bei den zu recht uneinsichtigen Schülern durchzusetzen. Ich trage meine Maske im Schulgebäude immer, lüfte ununterbrochen und schone meine Nerven. Ich lege das Masketragen allen Schülern ans Herz und übergebe das Masketragen der Eigenverantwortung.

  4. Bin ich einfach nur informierter als die meisten anderen Eltern oder sind die alle wirklich so strunzdumm, dass es ihnen schnurzegal ist, ob ihre Kinder sich ein Virus einfangen, das sich im Gehirn in der Alzheimer-Region breit macht? Und das auch 3 Monate nach der Infektion noch bei 30 % der Kinder und Jugendlichen „medizinische Diagnosen“ verursacht, wie eine Studie der Krankenkassen ergeben hat.

    • „Bin ich einfach nur informierter als die meisten anderen“ – Gute Frage, auch meine Frage seit Wochen und Monaten.
      Meine Antwort bisher: Ja, auch wenn ich diese einfache Antwort kaum selber annehmen möchte …

    • Leider scheinen viele desinformiert zu sein. Die topischen Mantras der KuMis „Kinder stecken sich nicht an“ (Sommer und Winter 2020), „Kinder haben nur einen Schnupfen“ (Sommer und Herbst 2021) und „die Schulen sind sicher“ (seit Frühjahr 2020 bis heute) haben ihr Werk getan.
      Meine Kinder sind geimpft und tragen FFP2-Maske, obgleich dies manchen „exotisch“ erscheinen mag.
      Die Sorglosigkeit und das Wegschauen verändern leider nichts an den naturwissenschaftlichen und medizinischen Tatsachen.

      SARS-Cov-2 lässt sich u.a. bei einer nicht geringen Anzahl an Erkrankten (auch bei den asymptomatisch Erkrankten und auch bei Kindern) noch viele Monate nach Ausbruch der Krankheit körperlich nachweisen und kann zu diversen Schädigungen führen. Eine neuere Studie von Wissenschaftler*innen aus den USA, Kanada und Uk, am 1. Oktober peer-reviewed veröffentlicht, bringt Trauriges zu Tage:
      „COVID-19 is a multi-system disease with the potential for long-term complications Long COVID is a catchall term conferred by patient advocacy groups to cover a variety of symptoms [59]. Work is underway to understand the diversity and causes of symptom presentation, but for our purposes, we will use Long COVID as a term to refer to post-acute symptoms.
      Data from the UK Office for National Statistics (ONS) suggest that 11.7% of all those infected report symptoms lasting for >12 weeks [60], with 12.3% of secondary school pupils reporting symptoms for more than 4 weeks [61]. The REACT-2 survey estimates more than 2 million people in the UK have suffered from Long COVID symptoms persisting for 12 weeks or more [62], with ONS estimating 1 million people in the UK currently have long COVID, of whom 2/3rds have some limitation in day to day activities, and ~384,000 have had symptoms for over 1 year [63].
      Although COVID-19 has been described as a respiratory syndrome, evidence supports the involvement of multiple organ systems, with fibrosis, and inflammation in the lung, heart, kidneys, central nervous system (CNS), liver, adrenal glands, bone marrow, lymph nodes and gastrointestinal tract [64]. SARS-CoV-2 infection has also been associated with serious thrombotic complications, including strokes, pulmonary embolism, and cardiac injury [65,66]. Case reports of acute parkinsonism following infection by SARS-CoV-2 [67] and growing evidence of increased risk of neuro-psychiatric disease up to 6 months following acute infection [68,69,70] suggest the potential for serious long-term complications with COVID-19.“

      Conclusions: „It is essential to reduce long-term risks from this novel virus until we understand them better, as well as reduce the risk of new variants emerging by suppressing transmission. There is now extensive evidence that transmission can be reduced through widespread use of face masks [78,79,80,81], better ventilation [82] and air filtration [83].“

      https://www.mdpi.com/2076-0817/10/10/1267/htm#B4-pathogens-10-01267

    • Das Virus wird nicht verschwinden, es wird, wie die Grippe, für immer bleiben. Die Impfung schützt vor schwerem Verlauf. Eine Infektion wird so oder so eines Tages folgen. Wenn nicht heute, dann vlt. in 20 Jahren mit Mutante xyz. Daher kann man die Maske ablegen, spätestens wenn ein Impfstoff für Kinder verfügbar ist.

    • Tina+2, es ist bestimmt sehr frustrierend, wenn man selber alles richtig weiß und trotzdem keiner auf einen hört, nicht wahr?!

  5. „Hohe Fallzahlen bei Kindern und Jugendlichen

    13:48 Uhr

    Bei Kindern und Jugendlichen in Baden-Württemberg breitet sich das Coronavirus derzeit stark aus. Die Fallzahlen in den Altersgruppen „sechs bis neun Jahre“ und „zehn bis 19 Jahre“ lagen zuletzt fast doppelt so hoch wie im landesweiten Schnitt, wie aus Daten des Landesgesundheitsamts (LGA) in Stuttgart hervorgeht. So betrug die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner innerhalb von sieben Tagen bei Kindern im Alter von sechs bis neun Jahren in der vergangenen Meldewoche 264. Bei den Kindern und Jugendlichen zwischen zehn und 19 Jahren lag die Sieben-Tage-Inzidenz mit 286 noch höher. Die landesweite Inzidenz betrug zur selben Zeit insgesamt 171.“

    https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/coronavirus-live-blog-in-bw-282.html#Fallzahlen

  6. Wenige Wochen vor der Zulassung der U12-Impfung… es ist einfach nicht zu fassen.

    Wie üblich werden kurzfristige Ziele über langfristige Ziele gestellt. Wir haben so lange durchgehalten… könnte man nicht noch die paar Wochen warten oder wenigstens die Schulpflicht aufheben?

    • Ob die Zulassung der U12 Impfung grundsätzlich etwas ändert, sei mal dahingestellt. Der große Run wird sich meines Erachtens nicht einstellen, weil es viele Skeptiker geben wird.
      Außer es wird dann den „Impfzwang“ wie bei den Masern geben. Bis das alles es durch ist, ist es wieder Sommer.

      • Ich denke die Impfpflicht wird für L und S nicht kommen, dazu sind die bisherigen Folgen nicht „ernst genug“ für Kinder und Lehrer. Bei Masern ist es anders. Unsere Kinder müssen erst durchseucht werden, so will es die Politik, aber es scheint viele Eltern nicht zu kümmern.

  7. „Das Maskenthema spaltet unsere Gesellschaft…“
    Ich würde sagen nein, die Spaltung wird jetzt nur sichtbar…jedes Individuum hat eben eigene Vorstellungen und Werte.
    In 2020/ 2021 waren es „ausreichend“ positiv Kontakte und „genug“ Kinder in Quarantäne und Schüler mit Longcovid. Dazu noch die Sorgen für alle Beteiligten, wenn wieder so etwas passiert. Wir alle hatten genug Stress seit Beginn Corona.

    Über den Winter kann die Maske helfen das zu vermeiden und die Kinder haben mehr von einer Beständigkeit. Es gibt außerdem bald hoffentlich mehr Impfmöglichkeiten auch für die ganz Kleinen.
    Bin auch nicht begeistert von akustischen und mimischen Problemen und es ist nicht schön, lauter sprechen zu müssen mit Maske.
    Aber warum nicht diesmal Vorsorge statt verspätete Nachsorge.
    Die Klassen sind voll, die Kinder sitzen dicht an dicht, Delta wird also bald seine helle Freude haben, wenn es erst unter den Kindern angekommen ist.

  8. Frau Staar hat offensichtlich keine Ahnung : Es gibt KEINE Schulen , die das Masken tragen am Platz komplett verbieten . Das Ministerium hat es AUSDRÜCKLICH erlaubt . Auf freiwilliger Basis . Und jemand mit einer derartig ausgeprägten Unwissenheit ist “ Chef “ der Eltern . Prost Mahlzeit und auf gute Zusammenarbeit .

  9. Die Pandemie verläuft schlimmer ala vor einem Jahr. Neuerdings fällt das auch manchem Zuständigen auf und Überraschung darüber wird geäussert. Dabei lässt sich das bereits seit dem Sommer beobachten (nicht nur die Inzidenz, auch die Anzahl der Verstorbenen ist durchgehend höher). Vor einem Jahr um diese Zeit gab es deswegen- zu spät- einen Teillockdown und alles ging trotzdem durch die Decke.
    Corona wird offensichtlich bleiben, oder ist eben bereits auf einem hohen Niveau endemisch geworden. Ein maskenfreies Leben in Schulen wird nur mit Raumluftfiltern möglich sein. Sonst erwischt Corona irgendwann auch weitere Kultusminister. Diese Investition sollte endlich getätigt werden, und zwar ohne Geschwafel und bürokratische Hürden. Es ist eine Investition für die nächsten Jahre.

  10. Die Maskenpflicht an Schulen ist doch nur ein Baustein. Es lohnt keine Diskussion darüber. Ohne Masken explodieren die Inzidenzen. Warum wird immer wieder über die heiße Herdplatte diskutiert?
    Es ist selbstverständlich, dass die Maskenpflicht bei diesen Infektionszahlen an Schulen umgesetzt werden muss.
    Auf die Quengeldenker und Impfgegner hat man zu lange Rücksicht genommen. Jetzt müssen die anderen das Ruder übernehmen.
    Masken werden das Problem aber nicht alleine lösen.
    Auch geimpfte Lehrer und Schüler sollten sich testen, die Quarantäne muss verschärft werden, es ist eine Farce, wenn bei einer Infektion nur der Sitznachbar in Quarantäne geschickt wird, es ist unsinnig, dass es klassengemischte Fächer gibt und Lehrer, die Klassenfahrten planen oder ungeimpft ohne Maske unterrichten. Realitäts Check?
    Wir haben an den KH schon vor dem Winter eine kritische Lage. Es sterben wieder einmal die Alten.
    An der Schule meiner Kinder ist das Hauptthema nicht die Maskenpflicht, die ist den Mitschülern egal. Das Thema ist der Leistungsdruck. Es hagelt Schulaufgaben, Abfragen und der Notendruck ist greifbar. Ist das das langsame Ankommen nach einer Pandemie? Nehmt doch wenigstens den Druck raus, wenn Kinder und Jugendliche schon in die Schulen gezwungen werden.

  11. Alle reden nur von Kindern, aber an den Schulen in der Sek II sitzen Erwachsene. Ich frage vor dem Unterricht, wer geimpft ist und wer nicht, und dann setze ich die Ungeimpften in die letzte Reihe und reiße die Fenster auf. 1,5 Meter Platz als Abstand gibt es bei uns nirgends (die Klassenräume sind vor langer Zeit für Klassen von 10 Studies weniger konzipiert als jetzt dort hineingepresst werden …) Mein Impfschutz lässt langsam nach, und meine Geduld auch!

    • An Rabe aus NRW: ich hoffe sehr, jemand wird Sie bei der Schulleitung/beim Schulamt/dem Datenschutzbeauftragten oder wegen der Diskriminierung anzeigen, und es mit kräftigen Konsequenzen für Sie ausgeht.
      Unverschämt! Dabei ist es von allen Seiten gesagt worden, Die Impfung schützt vor dem schweren Verlauf und aber halt nicht vor der Infektion! Als Geimpfter sind Sie auch laut wissenschaftlichen Studien wenn infiziert, weniger ansteckend als Ungeimpfte, sagt das RKI,die Stiko, die Institutionen, auf die man sich bei N4T und im Forum so gerne beruft…..wenn es passt, natürlich

      Ich bin heilfroh, dass es solche LehrerInnen eher eine Ausnahme sind.

      • Was für ein Quatsch! Der Impfstatus kommt doch ohnehin zum Vorschein, denn die geimpften Schüler können sich vom Schnelltest befreien lassen und „outen“ sich entsprechend. Also Ende Gelände mit Datenschutz!

        Und Sitzordnung kann jeder Lehrer machen wie er will.

      • Der Lehrer spricht ja in Richtung der Schüler, denn alle sitzen gut sortiert an ihren Plätzen. Und Infektionen werden nur durch Lehrkräfte in die Schulen getragen. Insofern ist Rabes Überlegung die Ungeimpften durch weiter von der Lehrkraft entfernte Plätze besser zu schützen doch eher vorbildlich.

        • Mittlerweile gibt es denn ersten Fall eines 12jährigen Kindes, dass höchstwahrscheinlich an der Impfung verstorben ist. Weitere 5 Verdachtsfälle sind dem PEI gemeldet.
          Ich finde diese Reaktion des Lehrers nicht gut!!!
          Vielleicht sollte er noch Armbinden für die ungeimpften Schüler organisieren.

          Ich möchte gar nicht wissen, wieviel Geimpfte sich jetzt gegenseitig anstecken, weil sie der Meinung sind, dass sie jetzt save sind.

          Und die Abfrage an die Schüler, wer geimpft ist und wer nicht, ist nicht mal zulässig.
          Ich stimme Löwenmutter hier zu.

          • @Minna

            …höchstwahrscheinlich…
            Eine Verbreitung von „höchstwahrscheinlichen“ Fakten, halte ich für „höchstwahrscheinlich “ noch nicht vollständig belegt und damit unsicher auf den Wahrheitsgehalt.
            Sollte man nicht abwarten was die abschließenden Untersuchungen ergeben bevor man Panik verursacht?
            Es heisst zudem, in dem von Ihnen angesprochenen Fall, das Kind war vorerkrankt, und eine andere Todesursache kann noch nicht abschließend ausgeschlossen werden.
            Dieser Fall des verstorbenen Kindes ist schrecklich und das Leid der Familie unvorstellbar.
            Nichtsdestotrotz sollte man bedenken wieviele Kinder bereits geimpft wurden, ohne die geringsten negativen Begleiterscheinungen, bzw mit den ganz normalen und bei vielen Impfungen gängigen Nebenwirkungen wie Fieber, Kopfschmerzen etc., die daher rühren, daß der Körper, das Immunsystem beginnt zu arbeiten.
            Ihr Rat an den Lehrer zu Armbinden, zur Kenntlichmachung der SuS, ist polemisch und anmaßend. ( Wenn auch ironisch gemeint).
            Ausserdem unterstellen Sie des öfteren den Geimpften sie würden sich für „save“ halten und deshalb keine Vorsicht mehr walten lassen.
            Auch das ist eine Vorverurteilung und in den meisten Fällen falsch!
            Als Geimpfte würde ich mich sehr gerne weiterhin testen in der Schule, wurde aber abgeschafft.
            Ich denke, wenn Sie vehement gegen Masken in Schulen sind, müssen Sie den LuL auch die Möglichkeit geben zu sehen wer geimpft ist und wer nicht. Dieses Wissen kann auch zum Schutz der Ungeimpften beitragen und nicht, wie von vielen suggeriert, zur Ausgrenzung.

          • Soviel zum Thema Vorverurteilung…
            Erlebt man ja hier zur genüge. Nur wenn es“die andere Seite“ tut, ist es scheinbar nicht richtig.
            Wer sich als Geimpfter testen möchte, kann das tun. Ist ja nicht verboten. Und ja, es ist mit Kosten verbunden. Aber wenn man so verantwortungsbewusst ist wie man tut, dann muss das sein sein. Als Lehrer ist das überhaupt kein Problem. Bei sovielen testkits für Schüler fällt für den Geimpften Lehrer auch immer einer ab. Wenn als so reichlich vorhanden wäre in Schulen wie Selbsttests, wären wir schon einen Schritt weiter.

            Für mich bleibt es Ausgrenzung, wenn man Kinder von anderen Kindern separiert aufgrund des impfstatus. Soll das dann mit den kleinen Kindern in der Grundstufe auch gemacht werden?
            Und das an der Impfung verstorbene Kind hatte Vorerkrankungen. Wenn man erwähnt, dass die an corona verstorbenen Kinder Vorerkrankungen hatten, ist immer ein großer Aufschrei. Aber in dem Falle des geimpften Kindes kommt es einem vor, als ist das ein Kollateralschaden zum Schutz der Allgemeinheit.
            Nicht alle Eltern fühlen sich wohl beim Gedanken ihre Kinder impfen zu lassen. Und ich finde, das ist zu respektieren.

          • Und wie gesagt, Geimpft bedeutet immer noch nicht, ich kann mich nicht anstecken und ich kann niemanden anstecken.
            Ich erlebe es gerade in meinem Umfeld, wieviel Geimpfte gerade krank und trotzdem infiziert sind.
            Es ist ein riesen Quatsch immer alles auf die noch ungeimpften zu schieben.
            Das ganze impfen ist eine große Feldstudie und man merkt gerade, dass das überstürzte impfen im Frühjahr den vulnerablen Gruppen gar nichts gebracht hat, weil der Impfschutz, den sie jetzt brauchen könnten, nicht mehr ausreichend da ist

      • Dieser Lehrer handelt vollkommen richtig.
        Ungeimpfte erwachsene Schüler, die keine Maske tragen, gefährden ihre Mitschüler.
        Die Lehrkraft hat doch eine Schutzpflicht den Schülern gegenüber?
        Diese Pflicht lässt sich nur mit permanentem Luftaustausch und Abstand erfüllen.
        Ich wäre froh, wenn es Lehrer an der Schule meiner Kinder so praktizieren würden. Die Lehrer an den mir bekannten Schulen öffnen nur gelegentlich die Fenster und ziehen sich selbst die Maske immer wieder vom Gesicht.
        Laissez faire, Gleichgültigkeit und Resignation allerorten. Das wird von den Kindern und Jugendlichen widergespiegelt.
        Jeder konnte ahnen, was im Herbst und Winter an Schulen passieren wird. Aber wieder sind alle überrascht.

    • „…wer geimpft ist und wer nicht, und dann setze ich die Ungeimpften in die letzte Reihe …“

      Und die nicht getesteten Geimpften (und Genesenen) sind egal da diese „wissenschaftlich nelegt weniger ansteckend sind“ – „Impfdurchbrüche“.
      Fenster auf, auch 6x in der Stunde mittels Querlüftung? Denn alles andere kann man sich auch wissenschaftlich belegt schenken.

      Zu einigen Gedankengängen und tollen Ideen fällt mir nur Kopfschütteln ein.

  12. Verdammte Hacke!

    Das, was in maskenlosen Schulen/Klassen läuft, ist ein Antreiben der Pandemie in der jetzigen bereits schon katastrophalen Lage! Nichts Anderes!

    Das RKI sagt, wir müssten uns in dieser besorgniserregenden Lage alle in Innenräumen an AHA-L halten und nicht notwendige Kontakte reduzieren – auch sogar 2 G – und in den Schulen bei so vielen Ungeimpften erst recht! Wenn dieser wuchtigen Welle nichts entgegengesetzt wird, bringt sie großes Leid über uns! Wollen das die Eltern, denen der Stofffetzen im Gesicht ihres Kindes das größte Problem NOCH zu sein scheint?

    Ich kann die Lehrer(innen) verstehen, wenn ihre Sorgen nie größer waren als jetzt und ich bin sehr froh darüber, dass bei einer Impfquote der Stufe von nahezu 100 % trotzdem die Masken freiwillig IN EINER LAGE WIE JETZT (!) drauf bleiben. Solidarisch mit der Gesellschaft, um weitere Infektionen angesichts der Lage auf den Intensivstationen zu verhindern. Ist es wirklich so schwer, die Vernunft einzuschalten?

    • @Minna
      Ich muss Ihnen wieder einmal widersprechen.
      Impfung ist doch keine Feldstudie!
      Natürlich hat die Impfung den Menschen geholfen, die Vulnerablen geschützt. Eine Abschwächung des Schutzes war auch klar und logisch. Die Boosterimpfung muss vorangetrieben werden.
      Sonstige Impfungen müssen auch wiederholt werden.
      Herrgott, das macht mich so sauer!
      Daß immer wieder Tatsachen verdreht werden.

      Und von überstürzt kann in Deutschland wohl keine Rede sein, da geplanter Start schon im Winter vorher war.
      Keiner stellt in Frage, daß coronaerkrankte Kinder vielleicht auch vorerkrankt waren.
      Keiner spricht den Eltern ab, eine Impfung ihrer Kinder skeptisch oder besorgt zu betrachten.

      Arbeiten Sie in einer Schule, daß Sie so genau Bescheid wissen wieviele Testkits es da gibt?
      Bei uns gibt es Tests nur für ungeimpfte SuS. Abgewählt mit ordentlicher Dokumentation!
      Ich bin geimpft und Sie erwarten dass ich meine Tests selbstverständlich selbst zahle, während Ungeimpfte jammer daß diese nun Geld kosten?
      Verkehrte Welt!!

    • Ich will Masken am Platz. Klassenlehrer einer 9. Klasse.
      Beides Meinungen, aber
      a) offensichtlich abhängig von Lerngruppe und Schulform, also Situation und
      b) von den eigenen Prioritäten, die sich z.B. auch nach eigener Gesundheit und Bewertung der möglichen Folgen für Schüler:innen und deren Familien richten.
      Die Konzentration auf Schule=Kinder=Grundschule führt zu einer Bewertung sinnvoller Unterricht vs. sinnvoller Schutz die ich nicht teile, aber für die ersten Klassen verstehen kann. Bei 15jährigen sieht diese Abwägung schon etwas anders aus, leider wird die öffentliche Diskussion von Bildern einer Grundschulklasse geprägt.

      • Stimme zu, aber auch hier zeigt sich mal wieder einmal mehr, wie wichtig es für vor allem für Kindergärten und Grundschulen gewesen wäre, auf Luftfilter viel konsequenter zu setzen (und in Grundschulen zusätzlich auf Trennwände). Nicht nur wegen des noch nicht vorhandenen Impfstoffes für U12…

    • Am Dienstag im WDR TV: Es wurden Schulen besucht zum Wegfall der Maske am Platz.
      Die Grundschullehrerin meinte zur Klasse, „die Masken könnten nun auch runtergezogen werden.“
      Gesagt getan, fast alle SuS hatten dann brav die Maske unterm Kinn.

      Maske unters Kinn ziehen:
      Nicht empfehlenswert. Das ist eine recht schmutzige Partie des Gesichts und die Maske wird danach ja wieder über Mund und Nase gezogen. Außerdem hängt die Maske immer noch im eigenen Atemraum oder dem anderer Menschen.

      Maske an einem Ohr hängen lassen:
      Hier gilt Ähnliches wie bei der Maske unter dem Kinn, auch wenn der Kontakt nicht ganz so eng ist. Allerdings sei es zudem unsicher, weil die Maske leicht herunterfallen kann.

      https://www.rnd.de/lifestyle/maske-richtig-tragen-am-handgelenk-unter-dem-kinn-in-rucksack-oder-hosentasche-wie-hygienisch-ist-welche-methode-4ZSGJ333XNECLKYWQ3L35HNIZY.html

  13. Sehr geehrter Herr Laumann, Herr Wüst und Frau Gebauer,
    wie wäre es Ihnen wohl zu Mute, wenn im OP vom Personal keine Masken mehr getragen würden, weil die Mitarbeiter diese als lästig empfinden, weil diese angeblich schlecht Luft kriegen und drohen zu ersticken.
    Derartigen Forderungen würde niemand Entgegenkommen zu Teil werden lassen oder Verständnis dafür aufbringen.
    Masken im Unterricht sind in der vierten Welle ein Muss, wenn man den Arbeitsschutz für Lehrer und Schüler bzw. den Infektionsschutz ernst nimmt.
    Man schmeißt wichtige Basismaßnahmen in der Pandemie nicht einfach leichtfertig über Bord, weil irgend welche Querdenker sich und ihre Kinder in ihrer Freiheit eingeengt fühlen.
    Es ist verantwortungslos und unentschuldbar.

    • @AvL: „Man schmeißt wichtige Basismaßnahmen in der Pandemie nicht einfach leichtfertig über Bord…“ – außer man ist Kultusminister(in)!

    • Im OP trägt man OP-Masken um den Patienten vor Bakterien zu schützen. Für Viren bräuchte man da schon ffp2 oder besser noch ffp3 Masken. Für diese Masken benötigt man eine Schulung, bei der man lernt, diese so aufzusetzen, dass diese auch was nützen.

  14. Auf den Punkt gebracht:

    „[…] Bei der Bekämpfung der Pandemie hat NRW von Anfang an eine klägliche Vorstellung gegeben – und das, obwohl mit dem Hotspot Heinsberg das Problem gleich vor der Haustür lag. Der damalige Ministerpräsident Armin Laschet irrlichterte zwischen „Team Vorsicht“ und „Team Freiheit“ hin und her. Mal waren die Alten wichtig, mal die Möbelhäuser, Kinder waren es meist nicht. Und meistens überließ er Markus Söder die Bühne. Wieder und wieder konnte sich der CSU-Chef als Vordenker inszenieren, auch wenn Bayerns harte Zahlen (vor allem in den Grenzgebieten) oft schlechter waren. […]
    Und nun zeigt sich, dass NRW mit dieser Maßnahme der Entwicklung wieder hinterherläuft: In ganz Bayern müssen Schüler von Montag an wieder eine Maske tragen, auch am Platz. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis Infektionen und Kinder-Quarantänen auch in NRW so stark zunehmen, dass die beratungsresistente Schulministerin Yvonne Gebauer ihr vergiftetes Geschenk wieder einkassieren muss.“

    https://rp-online.de/panorama/coronavirus/kommentar-maskenpflicht-nrw-das-verzagte-land_aid-63878905

  15. „[…]Nordrhein-Westfalens Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) hat das umstrittene Aussetzen der Maskenpflicht im Unterricht hingegen als „richtige Entscheidung“ verteidigt. Die Schulen seien weiterhin sichere Orte, das dortige Infektionsgeschehen stabil, sagte die Ministerin.

    Eine Umfrage in allen Universitätskliniken Nordrhein-Westfalens habe ergeben, dass sich – Stand Donnerstag – kein einziger Minderjähriger im Alter von fünf bis 18 Jahren in stationärer intensivmedizinischer Behandlung befunden habe. Zuvor hatten SPD und Grüne das Aufheben der Maskenpflicht am Sitzplatz seit Ende der Herbstferien am vergangenen Dienstag angesichts steigender Neuinfektionszahlen als verantwortungslos kritisiert. […]“
    https://www.waltroper-zeitung.de/regionales/opposition-attackiert-landesregierung-ministerin-verteidigt-maskenfreiheit-in-schulen-w1691160-11000097131/

    Kann mal irgendjemand dieser beratungsresistenten Person den Zusammenhang zwischen hohen Inzidenzen in der Bevölkerung, zu der auch SuS gehören, und der Zahl der coronabedingten Krankenhauseinweisungen und dem Eintrag des Virus in vulnerable Gruppen erklären? Wer hat eine passende Erläuterung für Dummies?

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