Blitz-Umfrage: Drei von vier News4teachers-Lesern befürworten Maskenpflicht

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DÜSSELDORF. News4teachers hat seine Leserinnen und Leser am vergangenen Wochenende gefragt: „Halten Sie eine Maskenpflicht im Unterricht für sinnvoll?“ Und das Votum fällt eindeutig aus: Drei von vier Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Umfrage antworten mit: „Ja“. Überraschenderweise gibt es kaum Unterschiede zwischen Eltern, Grundschullehrkräften und Lehrkräften weiterführender Schulen. Und: Die Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmern ist beachtlich.

Immer mehr Bundesländer kippen die Maskenpflicht im Unterricht – auf eine Mehrheit bei Lehrkräften und Eltern bauen sie dabei augenscheinlich nicht. Foto: Shutterstock

Hintergrund der aktuellen Diskussion ist der Streit um die Abschaffung der Maskenpflicht im Unterricht, wie sie derzeit von Bundesländern vollzogen wird.  Immer mehr Landesregierungen lockern die Corona-Schutzmaßnahmen in Schulen, obwohl die Inzidenzen insbesondere unter Kindern und Jugendlichen rasant steigen. In der vorvergangenen Woche ist die Maskenpflicht im Unterricht in Baden-Württemberg gefallen, in dieser Woche fällt sie in Nordrhein-Westfalen und in Schleswig-Holstein – und eine Woche später dann in Sachsen. Bayern, wo schon vor Wochen die Maskenpflicht im Unterricht gestrichen wurde, will sie hingegen angesichts drastisch steigender Inzidenzen unter Schülern wieder einführen.

NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) hatte die Lockerung mit Druck aus der Elternschaft begründet, wie News4teachers berichtete. „Man kann ja nicht bestreiten, dass die Masken ein Stück Sicherheit geben“, sagte er. Er habe aber auch Mails erhalten mit dem Tenor: „Du musst jetzt die Masken abschaffen. Du erstickst unsere Kinder.“

Das Ergebnis ist eindeutig: 73 Prozent halten eine Maskenpflicht im Unterricht – derzeit – für sinnvoll, 20 Prozent nicht

Wir wollten deshalb wissen: Wie ist denn das Stimmungsbild hinsichtlich der Masken unter Lehrkräften und Eltern tatsächlich? Die hohe Zahl von Teilnehmerinnen und Teilnehmern an der News4teachers-Blitzumfrage – insgesamt 8.441 – lässt auf großes gesellschaftliches Interesse am Thema schließen. 53 Prozent davon sind Lehrerinnen und Lehrer, 31 Prozent Elternteile (der Rest sind „Sonstige“, also Schülerinnen und Schüler, Schulleitungen, Interessierte). Das Ergebnis ist eindeutig: 73 Prozent halten eine Maskenpflicht im Unterricht – derzeit – für sinnvoll, 20 Prozent nicht. Der Rest sagt: „Weiß nicht“.

Bemerkenswert: In allen Teilgruppen fallen die Zustimmungswerte ähnlich hoch aus. Auch unter Grundschullehrkräften, bei denen aufgrund der besonderen Bedeutung von Mimik und deutlicher Aussprache für den Unterricht ein zumindest geteiltes Echo vermutet werden konnte, ist die Stimmungslage eindeutig: 70 Prozent halten eine Maskenpflicht im Unterricht – derzeit – für sinnvoll. Andersherum: 24 Prozent tun es nicht (der Rest „unentschieden“). Bei den Elternteilen sind es 72 Prozent, die eine Maskenpflicht im Unterricht in der aktuellen Situation befürworten – 23 Prozent lehnen sie ab. Bei den Lehrkräften der weiterführenden Schulen sind es sogar vier von fünf (82 Prozent), die lieber mit Masken unterrichten – nur 15 Prozent lehnen das ab.

Die Umfrage ist nach wissenschaftlichen Kriterien nicht für Deutschland repräsentativ, weil die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht nach Geschlecht, Alter, Schulform und Geografie oder ähnlichen Kriterien gewichtet wurden. Dennoch spricht die sehr hohe Zahl der Mitwirkenden dafür, dass sie ein realistisches Stimmungsbild zeigt. News4teachers

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70 KOMMENTARE

  1. Glücklicherweise gibt es auch aktuelle wissenschaftliche Erhebungen dazu:

    „Kinder unter 12 können aktuell nicht gegen COVID-19 geimpft werden. 22% der Eltern dieser Kinder befürworten das Masketragen im Unterricht; 15% sind unentschieden, 63% dagegen. Geimpfte und chronisch kranke Eltern befürworten eher das Masketragen im Unterricht, Frauen sind eher dagegen. Wer selbst ein Kind unter 12 hat, ist ebenfalls eher dagegen. Bei Eltern von Kindern über 12 Jahren ist die Befürwortung des Masketragens im Unterricht bei 39%; 13% sind unentschieden. Unabhängig vom Alter der Kinder wird von ca. 50% der Eltern befürwortet, dass Masken auf den Gängen in der Schule getragen werden. Dass Lehrer:innen Masken tragen findet bei ca. 45% der Eltern Zustimmung.“

    https://projekte.uni-erfurt.de/cosmo2020/web/summary/52-53/

    PS: Hätte man ja in dem Kontext mal erwähnen können.

    • Sehr geehrte/r Schöder,

      der entscheidende Unterschied ist die Aktualität: Wissenschaftliche Erhebungen können nicht so schnell durchgeführt, erhoben und publiziert werden wie eine Umfrage unter den täglich Zehntausenden von News4teachers-Leserinnen und Lesern. Unsere Blitz-Umfrage fand vorgestern statt. Die von Ihnen angeführte fand zwischen dem 21.09.2021 und 06.10.2021 statt – also vor vier bis sechs Wochen. Die jüngsten Entwicklungen mit Inzidenzen über 1.000 in einzelnen Landkreisen unter Kindern und Jugendlichen, die mittlerweile breit in der Öffentlichkeit diskutiert werden, waren seinerzeit aber noch gar nicht bekannt. Darüber hinaus spricht die Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer für die News4teachers-Umfrage: Wir haben 8.441 Menschen befragt – die Uni-Studie kam mit 1.000 aus.

      Wir erheben allerdings auch gar nicht den Anspruch, in unseren Blitz-Umfragen mit wissenschaftlicher Genauigkeit exakte Prozentwerte zu ermitteln, also repräsentative Daten innerhalb einer definierten Fehlertoleranz zu liefern. Uns reicht das Stimmungsbild – und das fällt eindeutig aus.

      Herzliche Grüße
      Die Redaktion

      • Genau das dachte ich auch, als ich Schröders Kommentar gelesen habe: Aktualität.
        Das ermittelte Stimmungsbild deckt sich exakt mit meiner Praxiserfahrung:

        Wir haben am 14. September mit der Schule begonnen. Mit Maskenpflicht. Bis zum Fall der Maskenpflicht am 4. Oktober haben sich sehr viele Eltern sehr darüber aufgeregt. In der Tat im Wesentlichen bis auf die oben genannten Ausnahmen.
        Kaum waren die Masken eine Woche lang weg, stieg die Anzahl der erkrankten Schüler rapide an.
        Folgen:
        * die Eltern der Grundschüler müssen von der Arbeit zuhause bleiben
        * es wird viel Unterricht verpasst
        * es werden Probearbeiten und Schulaufgaben geschrieben, die dann nachgeschrieben werden sollen, für die der Stoff fehlt,…

        Ein hoher Prozentsatz der Eltern sieht diesen Zusammenhang auch und kann jetzt zumindest im Nachhinein die Vorteile der Masken durchaus erkennen und benennen.
        Ob sie wieder eine Maskenpflicht für alle haben wollen, sei dahingestellt, aber sie erkennen in jedem Fall, dass das eigene Kind vor den Bazillen und Viren anderer Kinder geschützt wäre.

        Wir Lehrer haben die Masken weitestgehend aufbehalten, weil wir plötzlich so gar keine Lust mehr auf die endlose Herbst-Winter-Faschings-Erkältung haben.

        • Nachtrag: Die Schüler erkrankten nicht an Covid, sondern an langwierigen hartnäckigen, teilweise fiebrigen, Erkältungskrankheiten, Magen-Darm-Infekten – wie vor Corona eben auch.
          Die Folgen für die Arbeit der Eltern, den verpassten Unterricht und den zusätzlichen Probenstress blieben allerdings auch gleich.
          Jetzt befürchten viele Eltern wieder Schulschließungen, Wechselunterricht, Homeschooling und gerade die der derzeit Erkrankten ärgern sich darüber, dass nun so viel Zeit des wertvollen Präsenzunterrichts durch Krankheit verpasst wurde.
          Und da wird auch gern wieder die Schuld bei denen gesucht, die ihr erkältetes Kind zur Schule geschickt haben und bei dem sich das eigene dann angesteckt hat.

          • Ja, bei mir ist es genauso. Viele der Schüler erkranken jetzt genau an diesen Erkältungskrankheiten, die Sie beschrieben haben. Es gibt aber auch die These, dass durch die Masken das Immunsystem nicht mehr gut trainiert wird. Es ist schwierig, einen Mittelweg zu finden.

            Allerdings erzeugen wir durch das ständige Lüften an kalten Tagen zusätzlich einen gewissen Stress für den Körper. Ich muss oft 3x in einer Stunde vollumfänglich lüften, weil die CO2-Ampel jetzt, wo es kälter ist, viel schneller auf rot ist.

            Da wir in Bayern viel öfter die Maskenpflicht im Unterricht und auf dem Schulgelände hatten als in anderen Bundesländern, kann ich von meiner Klasse sagen, dass die Schüler immer froh waren, wenn sie wenigstens im Unterricht oder auf dem Schulhof (da hatten wir auch schon Maskenpflicht) die Maske absetzen durften. Man kann es auch übertreiben mit der Maskenpflicht.

          • @ysnp
            Mag alles sein mit dem Gefühl der Erleichterung.
            Wir beobachten derzeit an der Schule das selbe Phänomen wie @Bavarianteachy und uns KuK beschleicht zunehmend das Gefühl, dass viele Eltern die Maskenfreiheit den ordentlich und zeitgleich mit der Klasse mitgeschriebenen Probearbeiten für den Übertritt inzwischen bereitwillig opfern würden. Wie so vieles Andere auch.

  2. Gegen Ihre Umfrage ist ja gar nichts zu sagen, nur wenn Sie schon explizit darauf hinweisen, dass sie nicht wissenschaftlich repräsentativ ist und es eine eben solche Erhebung vor vier Wochen mit konträren Ergebnissen gab, dann sollte es in den Artikel rein. An dieser Stelle verläuft die Linie zwischen Journalismus und Aktivismus. Wird diese nicht beachtet, überrascht auch das Ergebnis einer Blitz Umfrage der LeserInnen des Portals nicht wirklich und ist somit leider wenig wert.

    • Dass die News4teachers-Umfrage nach streng wissenschaftlichen Regeln nicht repräsentativ ist, steht am Fuß des Beitrags. Darüber hinaus beschäftigt sich der Beitrag eben mit einer (unserer) Umfrage zu einem hitzig diskutierten Thema aus brandaktuellem Anlass – und nicht mit einer historisierenden Zusammenstellung von früheren Erhebungen, die einen deutlich anderen Diskussionsstand abbilden. Herzliche Grüße Die Redaktion

  3. Studien muss man immer relativ sehen. Einerseits ist es so, dass es eine bestimmte Anzahl an Teilnehmern braucht (ich glaube ab 3.000 oder 5.000) damit die Studie represäntiv ist. Andererseits finden sich in diesem Forum vermutlich auch speziell interessierte Bürger*innen und die Maskengegner*innen vielleicht eher in der Disco nebenan….?

    Das kleine Kinder die Grundschullehrerin auch mal lächeln sehen, finde ich auch sehr wichtig. Da kann man sich auf die Pausen und auf die wärmere Jahreszeit vertrösten, ansonsten fielen mir noch ein paar Sachen ein :

    1. Es gibt doch immer jemanden, der eine Marktlücke sucht. Ist es nicht möglich durchsichtige/durchscheinende Masken zu entwerfen? Keine Ahnung bezüglich Materialien, aber möglich ist 2021 doch fast alles.

    2. Da fallen mir die Plastikwände der Busfahrer – und Kassierer*innen ein.

    3.Bei uns scheint gerade die Sonne – ab ins Laub, zB in Sachunterricht!

      • Hey, supi :-)!
        Habe den Link gerade schon an unsere Schule geschickt. Die sind ja leider sehr, sehr teuer und man braucht ja viele aber vielleicht kommt eine Spende (Eltern, Förderverein, Außenstehende) für die Lehrerinnen der Erstklässler zusammen. ZB für solche Masken in der Adventszeit!

  4. Uups… das sollte vorhin natürlich „repräsentativ“ heißen!
    Noch als Ergänzung : Wenn auch beim Partymachen vielleicht prozentual mehr Maskengegner*innen anzutreffen sind als hier, könnte es anderswo natürlich wieder ganz anders aussehen. ZB in Pflegeberufen und dort (Bezug nehmend auf 1.Kommentar hier) arbeiten viel mehr Frauen! Auch die hauptsächlich weiblichen Kassierer*innen im Supermarkt, die in der ersten (wo wir noch am unsichersten waren) Pandemie zu den Tapferen gehören mussten, weil nicht verzichtbar, hatten mehrheitlich ein Problem mit Coronaleugnern , wie auch die Erzieher*innen in den Kitas! Und BTW : Ganz viele davon sind auch Eltern!

    Zur Politik : Negatives Gemäcker fällt immer mehr auf und wiegt so viel schwerer, dass es quasi 10fach durch positive Stimmen aufgewogen werden muss. Allerdings würde ich Erfahrungsgemäß sagen, dass Politik ganz andere Interessen hat, als bestimmten Unzufriedenen einen Gefallen zu tun. Politik vertritt eigene Interessen und will vorallem nicht verantwortlich gemacht werden. Deshalb ist das Argument :“Das haben die Eltern gesagt!“ ja eine super Strategie in der ohnehin belasteten Eltern-Lehrer*innen-Beziehung als Politik aus dem Spiel zu sein und die beiden Fronten das unter sich ausmachen zu lassen. Da fielen mir noch etliche Beispiele zu ein.

      • @Indra Rupp
        Ich möchte hier weder ein Gemäcker noch ein Gemecker veranstalten, aber:
        Wir befinden uns hier nicht in einem (reinen) Lehrerforum, wie die Differenzierung der Umfrage, um die es im Ausgangsbeitrag ging, sowie die Kommentare zahlreicher Eltern und Schüler zeigen.
        Beim Begriff „Lehrer“ müssen sich zudem alle weiblichen und sonstwie sich geschlechtlich zuordnenden Lehrer ausgeschlossen fühlen, da im Ausgangskommentar mit dem versehentlichen „Gemäcker“ gegendert wurde.
        Dort bleiben übrigens nicht-männliche Coronaleugner unerwähnt, auch die soll es geben, dafür sind die „hauptsächlich weiblichen Kassierer*innen im Supermarkt“ wiederum ein ganz besonderer Spezialfall. Hier kann man offenbar ganz nach Bedarf odee Belieben sogar noch „weiblich“ mit „Kassierer“, mit „Kassiererin“ oder dem Sternchen dazwischen kombinieren – das eröffnet (ge)schlechterdings zahlreiche ungeahnte Möglichkeiten. Ach ja, dieses komplizierte Geschlechterdings…
        Wenn schon gendern, dann konsequent und korrekt, sonst dürfen sich – zu Recht – all diejenigen ausgeschlossen fühlen, die es im alten Sprachgebrauch nie waren.
        LG von einer Mutter, die in diesem „Lehrerforum“ das generische Maskulinum beibehalten hat.

        • @Silke Vogt, och bitte, nicht schon wieder dieser Quatsch.

          Es müssen sich nicht alle weiblichen Lehrer ausgeschlossen fühlen, sondern Sie suggerieren weiblichen Lehrern, ausgeschlossen zu sein. DAS ist des Pudels Kern.

          Don’t feed the troll !

          • Grrrrr,ich kann es nicht mehr hören: wer sich beim generischen Masculin ausgeschlossen fühlt, möge bitte was gegen sein/ihres/ wessen auch immer, mangelnde Selbstbewusstsein tun! Punkt!

        • Ihr Gemecker gehört nicht ganz zum Thema, doch muss ich, wenn ich so angegangen werde, auch Antworten dürfen:
          Sie werden staunen, aber ich verwende privat für mich ebenfalls das generische Maskulinum, weil es für mich persönlich so in Ordnung ist und ich mich mit gemeint fühle. Ich möchte aber Rücksicht auf diejenigen nehmen, die das anders empfinden. Ob dies bis ins Detail ( zB eine*r) geschehen muss, stelle ich in Frage auch wegen der Lesbarkeit und hoffe, dass es da auch noch angenehmere Entwicklungen in dieser Richtung gibt. Wenn ich in der Anrede Lehrer*innen schreibe, habe ich ein symbolisches Zeichen gesetzt, dass ich Nichtbinäre und Frauen mitdenke! Ich kenne vor allem Frauen mit hohem Bildungsstand, darunter auch viele Lehrerinnen, denen das wichtig ist. Alle, die hier LuL, KuK, oder Schüler und Schülerinnen ect schreiben, zeigen damit ebenfalls, dass sie dies berücksichtigen wollen. Dazu gehört auch die Redaktion. Sie sind jetzt bestimmt auch so mutig und meckern denen auch was vor, zB das es news4teachers und nicht 4parents,students…heißt.
          PS : Ich glaube, das „sie“ gab es zu Beginn unserer Geschichte auch noch nicht. Möchten Sie deshalb jetzt mit „er“ oder“es“angesprochen werden?
          Sprache ist immer im Wandel!

  5. Tatsache für mich ist, dass es falsch wäre, wenn Eltern darüber entscheiden könnten, WIE UND MIT WELCHEN GESAMTGESELLSCHAFTLICHEN FOLGEN diese Pandemie zu Ende geht (endemisch wird)!

    Das ist Aufgabe der Wissenschaft und Politik. Und ich bin sehr froh darüber, dass es diesen ganzen Lobbyisten nicht gelungen ist, das Vertrauen in die Wissenschaft (hier speziell RKI) zu zerstören. Dieses ganze Chaos, das sie in der Vergangenheit bezüglich der Wissenschaft versuchten, bewusst zu initialisieren, hat sich offensichtlich NICHT durchgesetzt … anders als andere Lobbyisten es in Sachen Tabakkonsum für lange Zeit schafften oder es beim Klimawandel heute noch schaffen. Jetzt müsste nur noch so manch´ politischer Entscheider sich für eine weiße Weste entscheiden, damit wir wieder in Spur kommen können. Und da steckt ein richtiges Problem fest, bei dem wieder mal nur die Bundesregierung im Moment helfen könnte. Noch ist Frau Merkel da!

    • „Und ich bin sehr froh darüber, dass es diesen ganzen Lobbyisten nicht gelungen ist, das Vertrauen in die Wissenschaft (hier speziell RKI) zu zerstören.“

      Das hat „die Wissenschaft“ schon ganz alleine geschafft und überhaupt, wer soll „die Wissenschaft“ sein? „Die Wissenschaft“ hat vor Jahrhunderten Menschen auf den Scheiterhaufen geschickt (informieren sie sich einmal über die Geschichte der Erstellung von Gutachten in Inquisitionsprozessen durch die Universitäten!) und es ist erst 8 Jahrzehnte her, dass „die Wissenschaft“ Köpfe vermessen hat, um die Überlegenheit der „Arier“ nachzuweisen und so glorreiche Erfindungen wie VX-Kampfstoffe und die Atombombe kommen auch von „der Wissenschaft“.
      Sie merken schon, „die Wissenschaft“ macht nie etwas falsch und man sollte ihr blind vertrauen…

      Und was ist eigentlich mit den Wissenschaftlern, die eine andere Meinung haben? Gehören die plötzlich nicht mehr zu „der Wissenschaft“?

      Wenn sie studiert haben, sollten sie doch eigentlich wissen, dass Wissenschaft keine Demokratie ist: gegen Einsteins Relativitätstheorie hat „die Wissenschaft“ einen offenen Brief verfasst; Giordano Bruno wurde öffentlich verbrannt, weil „die Wissenschaft“ fand, dass seine Meinung über das Universum die eines „Querdenkers“ war… und es gibt noch so viele andere Beispiele: Galileo Galilei, Martin Luther, Subramanyan Chandrasekhar, Gottfried Wilhelm Leibniz…

      Die Liste könnte man noch beliebig erweitern. „Die Wissenschaft“ gibt es nicht, liebe Viva, und was „die Wissenschaft“ heute zur ultimativen Wahrheit erklärt, kann sie morgen schon zu totalen Stuss erklären, von dem sie natürlich ja schon immer wusste, dass es Stuss ist.

      Unwissenschaftlich ist dagegen Meinungen auszugrenzen und zu zensieren, nur weil sie einem nicht gefallen.

      • Vielen Dank für Ihre Belehrung bezüglich DER Wissenschaft. Ich hätte es tatsächlich nicht für möglich gehalten, dass es Auftragsstudien geben könnte, bei denen das Ergebnis bereits vorher feststeht! 😉 Und das sind genau oftmals die, die der „communis opinio“ entgegenstehen und entgegenwirken, um das Ansehen dieser, die den eigenen, anderen – meist wirtschaftlichen oder auch politischen – Interessen manchmal entgegensteht, zu zerstören. Lobbyismus eben.

        Was aber ist das RKI? Im RKI arbeiten derzeit gut 1.150 Menschen, darunter ca. 450 Wissenschaftler(innen). Es wurde 1891 gegründet und hat im Jahre 2007 das Gesundheitsmonitoring für Deutschland übernommen, erhebt kontinuierlich Daten zu Krankheitsgeschehen und Risikoverhalten aller Altersgruppen in der Bevölkerung. Seit 2017 wurde die digitale Epidemiologie ausgebaut, Public-Health-Akteure wurden vernetzt und um das internationale Spektrum erweitert. Auch die 18-köpfige STIKO gehört dem RKI an. Und diese erstellt die Vorlagen für Impfempfehlungen … wie wir in der Vergangenheit erfahren haben und vermutlich auch in Zukunft bei der Impfempfehlung U12 erfahren werden, sogar auch gegen Drängen wichtiger Politiker (hier Bundesgesundheitsminister Spahn, der die Impfungen VOR der späten Stiko-Empfehlung für alle Ü12 bereits empfehlen musste, um nicht noch mehr Zeit im notwendigen Impfprozess der Bevölkerung zu verlieren). Das RKI ist heute die zentrale Einrichtung der Bundesregierung auf dem Gebiet der Krankheitsüberwachung und -prävention! Seine Hauptaufgaben sind die Erkennung, Verhütung und Bekämpfung von insbesondere Infektionskrankheiten. Genau, auch Covid-19 ist eine – sogar sehr gefährliche -Infektionskrankheit! Es unterliegt dem gesetzlichen Auftrag, wissenschaftliche Erkenntnisse als Basis für gesundheitspolitische Entscheidungen zusammenzuführen. Es untersucht, analysiert und bewertet Krankheiten von hoher Gefährlichkeit und hohem Verbreitungsgrad. Es berät insbesondere auch das Bundesministerium für Gesundheit. Es berät aber auch die Fachöffentlichkeit und auch die breitere Öffentlichkeit und warnt, wenn gesundheitliche Gefährdungen und Risiken erkannt werden.

        Und jetzt kommen Sie mir bitte nicht mit „der Peter aber hat gesagt“ und mit Ihrem sonstigen eindeutig zuzuordnenden (wie etliche Posts von Ihnen beweisen) politischem Geschwurbel!

        Das RKI empfiehlt NICHT, dass das Virus sich in Schulen hemmungslos ausbreiten sollte – völlig unabhängig davon, ob Schulen eine treibende Kraft in der Pandemie sind oder nur wiederspiegeln, was es gesamtgesellschaftlich an Ausbruchsgeschehen gibt! Es empfiehlt die bekannten Schutzmaßnahmen (AHA-L) plus Teststrategie … und ab „Stufe 2“ sogar die Erwägung von Wechsel- und Distanzunterricht!

  6. Land NRW hat verblüffende Argumente zu Maskenpflicht und Krefeld

    „Da völlig unklar sei, wann in Deutschland ein Impfstoff für unter Zwölfjährige zugelassen werde, sei es schwierig, darauf zu warten und trotz steigender Impfquoten in der Gesamtbevölkerung und regelmäßigen Testungen in den Schulen die Maskenpflicht dort aufrecht zu erhalten, hatte er argumentiert.“ (dpa / Er = Laumann)

    https://www.express.de/nrw/krefeld/corona-in-nrw-krefeld-will-weiter-maskenpflicht-im-unterricht-78138

    https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/gesundheit-duesseldorf-kritik-an-ende-von-maskenpflicht-spd-will-aktuelle-stunde-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-211031-99-808494

  7. Würden sich alle Eltern impfen lassen, könnte man bei niedrigen Inzidenzen auf Masken im Unterricht verzichten.

    Leider geht die Solidarität vieler Eltern nicht so weit.
    Nicht mal bis zu ihren eigenen Kindern und auch nicht zu ihren eigenen Eltern.

  8. Ich finde es sehr bedenklich, dass man der Wissenschaft nicht mehr glaubt und wissenschaftliche Erkenntnisse anzweifelt, und Wissenschaftler beschimpft und bedroht. Viele Eltern wissen es wohl besser. Jeder glaubt, er wäre ein Virologe, dabei geht es doch nur um eigene Befindlichkeiten. Masken schützen, das steht fest. Kinder können damit ganz gut umgehen, aber man redet ihnen ein, dass dies schlecht und ungesund wäre.
    Wissenschaft braucht Zeit und kann nicht immer sofort alle Antworten liefern und sie beruht auf einer kritischen Auseinandersetzung der Fakten. Lieber glaube ich einem Wissenschaftler, der sich mal irrt, als den Irren, die glauben, sie wären Wissenschaftler.

    • „Ich finde es sehr bedenklich, dass man der Wissenschaft nicht mehr glaubt und wissenschaftliche Erkenntnisse anzweifelt“

      Das hat „die Wissenschaft“ schon ganz alleine geschafft und überhaupt, wer soll „die Wissenschaft“ sein? „Die Wissenschaft“ hat vor Jahrhunderten Menschen auf den Scheiterhaufen geschickt (informieren sie sich einmal über die Geschichte der Erstellung von Gutachten in Inquisitionsprozessen durch die Universitäten!) und es ist erst 8 Jahrzehnte her, dass „die Wissenschaft“ Köpfe vermessen hat, um die Überlegenheit der „Arier“ nachzuweisen und so glorreiche Erfindungen wie VX-Kampfstoffe und die Atombombe kommen auch von „der Wissenschaft“.
      Sie merken schon, „die Wissenschaft“ macht nie etwas falsch und man sollte ihr blind vertrauen…

      Und was ist eigentlich mit den Wissenschaftlern, die eine andere Meinung haben? Gehören die plötzlich nicht mehr zu „der Wissenschaft“?

      Wenn sie studiert haben, sollten sie doch eigentlich wissen, dass Wissenschaft keine Demokratie ist: gegen Einsteins Relativitätstheorie hat „die Wissenschaft“ einen offenen Brief verfasst; Giordano Bruno wurde öffentlich verbrannt, weil „die Wissenschaft“ fand, dass seine Meinung über das Universum die eines „Querdenkers“ war… und es gibt noch so viele andere Beispiele: Galileo Galilei, Martin Luther, Subramanyan Chandrasekhar, Gottfried Wilhelm Leibniz…

      Die Liste könnte man noch beliebig erweitern. „Die Wissenschaft“ gibt es nicht, liebe Sternchen, und was „die Wissenschaft“ heute zur ultimativen Wahrheit erklärt, kann sie morgen schon zu totalen Stuss erklären, von dem sie natürlich ja schon immer wusste, dass es Stuss ist.

      Unwissenschaftlich ist dagegen Meinungen auszugrenzen und zu zensieren, nur weil sie einem nicht gefallen.

      • Nur dass es in der Wissenschaft eben nicht um „Meinungen“ geht…

        Es geht in der Wissenschaft um nachprüfbare Fakten, deswegen sind Ihre Beispiele Unsinn. Die Inquisition hatte mit Wissenschaft so viel zu tun wie die Kultusminister mit ihrer Corona-Politik heute – erst seit der Aufklärung gibt es eine von der Religion getrennte Wissenschaft. Dummerweise gehen wir gerade mit Riesenschritten zivilisatorisch zurück – im Zeitalter „alternativer Fakten“ geht es nur noch um Glaubenssätze und „Meinungen“. Mittelalter halt. Und Sie sind ein gutes Beispiel.

        „Was „die Wissenschaft“ heute zur ultimativen Wahrheit erklärt, kann sie morgen schon zu totalen Stuss erklären, von dem sie natürlich ja schon immer wusste, dass es Stuss ist.“ Eben nicht. Es gibt – zum einen – die immanente Einschränkung der Wissenschaften, dass ihre Theorien widerlegt werden können. Es gibt – zum anderen – eben nicht den Anspruch, „ultimative Wahrheit“ zu verkünden. Es gibt allerdings durchaus Evidenzen, die Theorien höchst wahrscheinlich machen: Dass Rauchen Krebs verursacht, wissen wir. Dass CO2 den Klimanwandel verursacht, auch.

        Das ist Grundlage der Wissenschaftstheorie, die jede/r Studienanfänger/in vermittelt bekommt. Können Sie auch auf Wikipedia nachlesen: „Nach der von Karl Popper begründeten Wissenschaftstheorie vollzieht sich der Erkenntnisfortschritt durch ‚trial and error‘: Auf offene Fragen geben wir versuchsweise eine Antwort und unterziehen diese einer strengen Prüfung. Wenn sie diese nicht bestehen, verwerfen wir diese Antwort und versuchen, sie durch eine bessere zu ersetzen. Der Falsifikationismus geht also davon aus, dass eine Hypothese niemals bewiesen, aber gegebenenfalls widerlegt werden kann.“

        Das ist Wissenschaft – nicht Ihre durchsichtigen Versuche, Wissenschaft politisch zu instrumentalisieren.

        Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Falsifikationismus

        • Tja, Bernd, das erklären Sie doch bitte dann den Zulassungsbehörden und Pfizer/Biontech!

          Der Skandal, von dem Sie bestimmt nichts bei ARD und ZDF hören werden (außer sie kommen nicht daran vorbei es zu berichten), zu „Wissenschaft“ und „nachprüfbare Fakten“ wurde ja erst vorgestern vom „The British Medical Journal“ (TheBMJ) aufgedeckt…

          https://www.bmj.com/content/375/bmj.n2635

          Und für Sie: TheBMJ ist eine der renommiertesten Medizin-Fachblätter der Welt (Platz 4 von 154 – Impact Factor 30,223).
          https://de.wikipedia.org/wiki/The_BMJ

          ___________________________________________________________
          Ketzer:
          Jemand, der öffentlich eine andere als die in bestimmten Angelegenheiten für gültig erklärte Meinung vertritt.

      • @Max Kleine
        Vielleicht sollten Sie noch mal nachlesen. Nicht die Wissenschaft hat jemanden verbrannt, sondern die Kirche. Das ist wohl was anderes.

        • @sternchen
          …und ich gab Ihnen schon den Tip sich vorher zu informieren…

          „An vielen Universitäten wurde die Verfolgung von Hexen in den verschiedenen Fakultäten theoretisch unterfüttert, diskutiert und gefördert; durch die europaweite Vernetzung der Akademiker fanden derartige Ideen weite Verbreitung.“
          https://de.wikipedia.org/wiki/Hexenverfolgung

          „Universitäten prüften und bestätigten viele Urteile

          Für die Hexenprozesse galten hohe wissenschaftliche Standards, die Urteile galten als „wissenschaftlich abgesichert“. Todesurteile wurden in aller Regel von Universitäten gegengeprüft. Dies entspricht einer Empfehlung des Strafgesetzbuches von 1532, der Carolina („Peinliche Halsgerichtsordnung Kaiser Karls V.“). Sie hatte die Einbeziehung von juristischen Fakultäten angeregt, deren Entscheidung dann aber auch als rechtverbindlich galt. Neben juristischen erstellten auch theologische Fakultäten Gutachten.“
          https://www.luther2017.de/wiki/hexen/hexenverfolgung-was-sind-mythen-was-historische-wahrheiten/index.html

          „Doch nicht nur der Humanismus floriert, auch die Hexenprozesse erreichen um 1600 einen Höhepunkt – und die Universität Rostock. Das protestantische Mecklenburg zählt zu dieser Zeit zu den Kernzonen der Hexenverfolgung. Die juristische Fakultät wird in den mecklenburgischen Hexenprozessen häufig mit Rechtsgutachten zurate gezogen. Auch angrenzende Territorien wie Schleswig, Holstein, Sachsen-Lauenburg, Brandenburg und Pommern lassen an der Juristenfakultät Rostock entsprechende Gutachten erstellen.

          Zwar zählen die Rostocker Juristen im Gegensatz zu ihren Zeitgenossen in den großen Zentren der Hexenprozesse in Süddeutschland nicht zu den Hardlinern, jedoch ist die schiere Anzahl der Rostocker Prozesse enorm. Etwa 4.000 Verfahren lassen sich zwischen 1336 und 1777 im dünn besiedelten Mecklenburg nachweisen.“
          https://www.ndr.de/geschichte/schauplaetze/600-Jahre-Uni-Rostock-Traditio-et-Innovatio,unirostock178.html

          • Diskussion sinnlos. Bleiben Sie im Mittelalter. Da muss ich Bernd voll Recht geben und denke mir meinen Teil.

          • Sie belegen einseitig Ihre Thesen, obwohl es jede Menge Gegenthesen dazu gibt. Das hat nichts mit wissenschaftlichem Arbeiten zu tun, wie Bernd schon sehr gut dargestellt hat.

          • „Diskussion sinnlos.“

            Klar, denn bis jetzt bin ich es ja nur, der seine Argumente belegt und ihre mit Gegenargumenten widerlegt. Was war denn Ihr bestes Gegenargument bisher? Aha, „Vielleicht sollten Sie noch mal nachlesen“.

            „Sie belegen einseitig Ihre Thesen, obwohl es jede Menge Gegenthesen dazu gibt“

            Jetzt soll ich also auch noch für Sie mitdenken, weil Sie es nicht selbst können?!

            „Das hat nichts mit wissenschaftlichem Arbeiten zu tun, wie Bernd schon sehr gut dargestellt hat.“

            Ja klar, nur der ganze Inhalt meines Kommentars dreht sich darum…

            „Da muss ich Bernd voll Recht geben“

            Keine Ahnung, ich habe seinen Kommentar nicht gelesen (das versuche ich in der Regel zu vermeiden).

    • Im Namen der Wissenschaft ist viel Böses geschehen. Immer wieder. Im Namen der Wissenschaft waren z.b. Behinderte und auch Heimkinder Versuchskaninchen, und das sogar nach dem zweiten Weltkrieg.
      Robert Koch hat seine Experimente zum Teil an Afrikanern durchgeführt. Und zwar mit dem Glauben, dass es minderwertige Menschen sind, die deshalb weniger Schmerz und Gefühle haben.
      Viele Pharmaunternehmen haben durchaus paar Blutflecken auf ihren weißen Kitteln.
      Also blind darf man nie vertrauen. Man muss immer hinterfragen.
      Ich vermute hinter Corona keine Weltverschwörung und ich glaube auch nicht, dass wir alle an dem mRNA Impfstoff in 2 Jahren versterben.
      Aber grundsätzlich sollte man kritisch und interessiert bleiben und auch andere Wissenschaftler hören, die nicht dem allgemeinen Kontext folgen. Man kann immer für sich entscheiden, dass man es nicht richtig findet, aber man sollte nicht alles als Humbug bewerten, nur weil die breite Masse anders denkt

  9. Die Umfrage ist nicht repräsentativ, das ist genannt und richtig. Dennoch zeigt Sie auf, dass es ein Mehrheitsbild geben könnte, welches die Maskenpflicht bei hohen Inzidenzen befürwortet. Und das, mit Verlaub, deckt sich mit dem gesunden Menschenverstand der sich uns in den täglichen Diskussionen auch zeigt. Wir treffen zunehmend auf Unverständnis und müssen rechtfertigen, was die Politik verbockt hat.
    Eine Maskenpflicht sollte an dem Wert gekoppelt sein, der von allen verstanden und akzeptiert wird: Die Inzidenz. Und dazu sollte es regelmäßige repräsentative Umfrage geben.

    (witzige Anekdote: Während ich diese Zeilen schreibe, sitzt meine Tochter (8J) mit Frau am Abendbrottisch: „Wieso werden eigentlich die Masken abgenommen wenn die Corona-Zahlen steigen?”)

    • Witzige Anekdote: Am Freitag fragte ich in einer 4. Klasse, wer angesichts der steigenden Coronazahlen die Masken wieder haben möchte. Von anwesenden 22 Schülern meldeten sich 2. Die trugen allerdings keine Masken und als ich ihnen sagte, sie dürften doch weiterhin Masken tragen, stimmten etliche andere zu und die 2 guckten nur.

  10. Da N4T ja viele mit gleicher Gesinnung lesen, halte ich die Umfrage für überhaupt nicht repräsentativ.
    Diese Umfrage hat leider wenig wert.
    Diese Umfrage hier wäre auch vor 6 Wochen nicht anders ausgefallen, wenn man hier die Kommentare verfolgt.

  11. Naja, die Umfrage ist nicht repräsentativ. Für eine repräsentative Umfrage gibt es bestimmte Kriterien. Deshalb ist der Titel richtig, aber man muss sich fragen, was will man damit erreichen? Welchen Eindruck will man erwecken? Es ist ja grundsätzlich so, dass sich Kritiker immer eher zu Wort melden als die Zufriedenen.

  12. Ja, es wird darauf hingewiesen, dass die Umfrage nicht repräsentativ wird. Ganz am Ende. Der Titel hingegen ganz groß. Die Befürworter der Maskenpflicht argumentieren und kommentieren sie dann auch entsprechend. So, als gäbe es die Bemerkung am Ende nicht.

  13. Ach man, wenn die Eltern in dieser Studie richtig schlecht abgeschnitten hätten, würde diese Studie jetzt hier richtig in den Himmel gelobt und für besonders repräsentativ gehalten werden, allein schon wegen der 8.000 Teilnehmer*innen ^^.

  14. Wir können im gesamten Kreis keine Covid-Patienten, da alle Intensivbetten belegt sind,.
    Alle Covid-Patienten werden nach Münster und Hamm verlegt.
    Zur Zeit Zeit erkranken schwer überwiegend nicht geimpfte Menschen.
    Im Dashboard DIVI Intensivregister kann man den Anstieg der Covid-Patienten und der Beatmungen nachverfolgen.
    Wir aber sehen die Langzeitfolgen und Myokarditiden, cerebrale Insulte sowie akute Nierenversagen bei Betroffenen von SARS-Covid-19.

    • Lieber AVL, danke, dass Sie uns immer wieder in die Realität zurückholen. Sinnvoll sind demnach intensive Kampagnen für Erst-, Zweit- und Drittimpfungen. Sinnvoll sind Maske-Tragen in Innenräumen und bei Gedränge auch draußen, Luftfilter und Lüftungsanlagen, große Gruppen nach Möglichkeit vermeiden, wenn möglich: Abstand halten. Letzteres ist in der Schule nicht möglich, so dass aus meiner Sicht Maske-Tragen, Luftfilter und Lüften als derzeit einzige Optionen für die Schule übrig bleiben.

      • Sie haben es auf den Punkt gebracht, und was in der jetzigen Situation ohne eine Impfmöglichkeit für unter Zwölfjährige als Basismaßnahmen zu tun ist, ergibt sich aus ihren Handlungsoptionen, wenn wir nicht wieder in eine ähnliche Situation wie vor einem Jahr geraten wollen.
        Jeder politisch verantwortliche sollte doch versuchen, einen möglichen Lock-Down zu vermeiden. Aber diesen kann man nur durch geeignete vorbeugende Maßnahmen wie oben von Ihnen beschrieben erreichten.
        Je mehr Infektionen mit SARS auftreten, um so mehr schwer Kranke, Langzeitschäden und Tote werden generiert.
        Betroffen sind aber auch zunehmend jüngere Menschen, von denen ich einen 23-Jährigen mit einem linksseitigen Apoplex durch eine SARS-Infektion erlebte, sowie einen 27-Jährigen mit einer Covid-Myokarditis und einer reanimationspflichtigen Situation während eines Volleyballspiels bei stark eingeschränkter Pumpfunktion(LVEF um 35 % statt 70 %) des linken Ventrikels (Herz) .

      • Liebe(r) S.,

        es gibt noch weitere Optionen, die aber offenbar zu unliebsam sind, um genannt zu werden, z.B.:
        – Wechselunterricht
        – zumindest Befreiuung von Präsenzpflicht

        • Liebe(r) SW,
          ja, Sie haben natürlich Recht, aber davon habe ich mich innerlich verabschiedet – wird nicht durchsetzbar sein – zumindest jetzt (noch) nicht. Natürlich wäre das am besten: Wechselunterricht und Befreiung von der Präsenzpfllicht.

  15. Auf der sogenannten „Klimakonferenz“ wieder mal zu beobachten: fast niemand der Teilnehmer trägt Maske. Merkt ihr nicht, wie sie euch veräppeln? One rule for you, one rule for them.

    • Vielleicht, möglicherweise, eventuell weil die Leute dort alle doppelt geimpft sind? Wer will uns denn hier veräppeln mit seinen Provokationen?

        • @Minna
          So nicht ganz richtig.
          Geimpft bedeutet deutlich geringere Gefahr sich anzustecken. Ungeimpfte werden sich unweigerlich anstecken, und damit unweigerlich zu einer Gefahr für andere. Zusätzlich zur Belastung des Gesundheitswesens und der dort Beschäftigten.
          Wenn es zum Impfdurchbruch kommen sollte, dann ist die Weitergabe der Viruslast geringer und die Zeitspanne kürzer.

          Ergo, geimpft bedeutet auch für die Allgemeinheit eine Gefahrenreduzierung.
          Bei Drittimpfungen ist dies weiter minimiert.

      • Was interessiert es denn, ob jemand doppelt geimpft ist oder nicht?
        Auch Geimpfte können als Virenschleudern fungieren und selbst erkranken. Eigentlich dürfte es gar keine Erleichterungen für Geimpfte geben, da es schlicht kaum einen Unterschied macht, ob jemand geimpft ist oder nicht.

        Und mittlerweile ist es sogar so, dass über die Hälfte der Coronaerkrankten mittlerweile doppelt geimpft sind – hier ab 01:48:00 von Prof. Dr. Josten (Univ. Klinikum Leipzig) zu Ministerpräsident Kretschmer während des Corona-Meetings am 01.11.2021 zu hören.
        https://www.youtube.com/watch?v=ujyUzonCaz8

        Wortlaut:
        „Ich komme auf das Verhältnis geimpft/ungeimpft: Von unseren 18 Intensivpatienten sind 8 Geimpfte und bei der Normalstation ist sogar größter Anteil von Geimpften als nicht Geimpften.
        Das heißt, auch die Geimpften stellen […] eine nicht unerhebliche Gefahr dar, insofern muss man über 2G und 3G noch einmal nachdenken.“

        • Er sagt aber auch, dass das eine Momentaufnahme ist. Und sicher muss über 2G und 3G nachgedacht werden.
          Selbst kannst mit hoher Durchimpfung haben wieder hohe Infektionszahlen.
          Laut einer israelischen Studie geht die geringste Gefahr gerade von den Genesenen aus. Deshalb wäre ich persönlich für 1G. Nämlich Getestet.
          Alles andere ist grob fahrlässig

          • Die Impfdurchbrüche liegen bei 0,2 Prozent.
            55 Millionen Geimpfte zu 117.000 Impfdurchbrüchen.
            Warum kommt es zu Impfdurchbrüchen?
            Nun 1. bietet eine Impfung nie 100% Schutz.
            2. Wir ghaben es versäumt die Boosterimpfung zügig auf den Weg zu bringen. Die Menschen ü70 haben ihre letzte Impfung in der Regel vor mehr als 6 Monaten bekommen. Nachweislich sinkt da die Schutzwirkung deutlich und bei Vorerkrankten evtl schon eher.
            Boosterimpfungen bringen nochmals zusätzlich etwa 20% besseren Schutz.
            Eine leider immer noch hohe Zahl von Ungeimpften trägt leider auch zur Verbreitung bei. Das ist Fakt und kann nicht wegdiskutiert werden.
            Geringste Gefahr von Genesenen? Soll heissen fröhliches Infizieren ? DAS kann wohl nicht die Lösung sein.
            Die Lösung kann nur 2G und 3G sein. Mit sicheren Tests! Nicht mit Tests die nur zw 40 und 60% richtige Aussagen geben, schon gar keine Selbsttests.
            Zudem kursieren viele gefälschte Impfausweise und Tests. Das ist eine große Gefahr und kriminell, weil hier vermeintliche Sicherheit vorgetäuscht wird, die nicht gegeben ist. Wer solche Dokumente nutzt, ist mit Sicherheit nicht willens irgendwelche Schutzmaßnahmen zu ergreifen, auch nicht bei Symptomen und gefährdet so wissentlich und bewusst alle seine Mitmenschen.

  16. Wenn sich Politiker einig an den Empfehlungen des RKI orientieren würden, würde man über Maskenabschaffung in den Schulen gar nicht erst diskutieren!

    Das RKI sieht in allen Stufen (Basisstufe, Stufe 1, Stufe 2) Schutzkonzepte für die Kinder
    gemäß §3-Leitlinie und Teststrategie vor!

    Diese Diskussion ist hausgemacht! Es wäre ein Einfaches gewesen, sich bei seinen Antworten auf Forderungen diverser Lobbyisten auf das RKI zu berufen, den Lobbyisten und Schwurblern – nachvollziehbar für alle – den Wind aus den Segeln zu nehmen. Aber die Impfquoten stimmen ja nu nicht. Welch´ein gefundenes Fressen …

    Stufe 2 ist bald erreicht!
    Stand heute:
    7-Tages-Hospitalisierungsinzidenz 3,46
    7-Tages-Inzidenz (Fälle/100.000) 154,8
    Covid-ITS-Fälle an ITS-Kapazität 9,12 %

    Laut RKI ist Stufe 2 erreicht, wenn ZWEI der drei Leitindikatoren 3 Tage hintereinander lang mindestens so ausschauen:
    7-Tages-Hospitalisierungsinzidenz >5
    7-Tages-Inzidenz (Fälle/100.000) >100
    Covid-ITS-Fälle an ITS-Kapazität > 12 %

    Für die Schulen und Kitas, so heißt es, solle dann Wechsel- u. Distanzunterricht erwogen werden, gleichzeitig aber sind präventive Schließungen nicht vorgesehen.

    Bei DEN Politikern hat man bereits genug Vorstellungskraft, dass für Stufe 2 in den Schulen nichts vorgesehen sein wird, außer es durchlaufen zu lassen … sogar auch mitunter ohne Maskenpflicht.

    Es bleiben zur Kontaktreduzierung nicht mehr viele Möglichkeiten (nur 2G). Schulschließungen und Lockdowns wurden ausgeschlossen. Dass sie die Kinder da mit reinziehen, noch nicht einmal bis zum Impfstoff U12 warten können und sogar nun bei abgeschossenen Inzidenzen zum Teil „ohne Maske in Innenräumen ohne Abstand“ möglich machen, bleibt für alle Tage UNVERZEIHLICH! Für 2G hätte ich noch Verständnis, für 2G + offene Schulen OHNE Schutzmaßnahmen (AHA) … nur mit L (im Winter!!!) vor Zulassung einer Impfung für alle (auch U12) allerdings nicht! Man setzt die Kinder dem vollen Risiko für PIMS, Longcovid und noch unbekannten Faktoren aus, damit der Durchseuchungsprozess für diejenigen, die sich bewusst gegen eine Impfung und für eine Infektion entscheiden, schneller vonstatten geht. Diesmal setzt man offenbar darauf, dass Kinder selten einen schweren Covid-19-Verlauf erleiden, aber das Virus weitergeben können. Bei so viel gefundenen Fressen müsste es den Pandemieantreibern doch mal im Halse stecken bleiben!

    Vielleicht sollten die Kinder, die sich wundern, warum GENAU JETZT die Masken in den Schulen fallen können, mal E-Mails an Herrn Laumann (und Entsprechende in anderen Bundesländern) schreiben?

    • Und dann lese ich gerade bei wa.de, was Laumann für NRW über die Hospitalisierungsrate sagt: „Die liege „irgendwo bei vier“. Er glaube, dass diese deutlich zweistellig sein müsse, bevor man in dieser Hinsicht Probleme bekomme. Davon sei man weit entfernt.“

      Von der ControlCOVID-Strategie des RKI mit Stand vom 22.09.2021 zur Vorbereitung auf den Herbst/Winter 2021 hat dieser Mensch offensichtlich noch gar keine Notiz genommen! Oder es interessiert ihn einfach nicht!

  17. @Maskiertundglücklich: Bzgl. Ihrer Idee, dass sich die Maskenpflicht an einem Wert orientiert, der von allen verstanden und akzeptiert wird – und sie meinen damit die 7-Tage Inzidenz:
    1. Welcher Wert sollte es sein: 100,1000,10000? Dazu einen Konsens zu finden wird schwierig.
    2. Die Inzidenz hängt sehr stark von der Teststrategie ab, die sich immer wieder ändert
    3. Die Inzidenz ist zwar als Frühwarnindikator akzeptiert, aber nicht (mehr) als alleiniger Maßstab zur Beurteilung der aktuellen Situation in der Pandemie.
    4. Ich bezweifle, dass selbst nach so langer Zeit in der Pandemie wirklich alle die Kennzahl verstanden haben.

    Bzgl ihrer Annahme, dass es ein Mehrheitsbild geben könnte: Mal angenommen, es gäbe ein Mehrheitsbild gegen die Maskenpflicht – was machen wir dann?

  18. Das mit der geringeren Virenlast ist widerlegt. Lediglich die kürzere Ansteckungsphase ist aktuell noch in der Diskussion.
    Ich sehe mich persönlich nicht als jemand, der dem Allgemeinwohl gedient hat durch die Impfung.
    Ich betrachte das lediglich als meinen persönlichen Gesundheitsschutz.
    Ich kenne genügend in meinem Umfeld, die ihren Impfpass als Freischein benutzen. Das ist ein äußerst gefährliches Denken und hat nichts mit sozialem Verhalten zu tun.

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