Durchseuchungskurs: Kretschmann will Schulen bis Inzidenz 2.000 offenlassen

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STUTTGART. Trotz der verschärften Corona-Lage will das Land Baden-Württemberg die Schulen weiter geöffnet lassen – und  damit die Durchseuchung der Kinder und Jugendlichen weiter vorantreiben. Schulen würden erst geschlossen, «wenn gar nichts anderes mehr geht, bei Inzidenzen wie wir sie in Sachsen haben, bei etwa 2000», sagte der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann am Rande des Grünen-Landesparteitags in Heidenheim. In Sachsen sind nach schweren Ausbrüchen rund ein Fünftel der Schulen ganz oder teilweise geschlossen. Die GEW im Freistaat spricht bereits von einem „Zusammenbruch im Bildungssystem“.

Schulöffnungen (fast) um jeden Preis: Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann. Foto: Staatskanzlei Baden-Württemberg

Derzeit liegt die landesweite Inzidenz in Baden-Württemberg bei 525,3 (Stand Freitag, 16.00 Uhr). Zwei Kommunen liegen laut Landesgesundheitsamt nur knapp unter der Inzidenz-Marke von 1000: der Schwarzwald-Baar-Kreis (975,7) und der Landkreis Tuttlingen (987,4). Unter Kindern und Jugendlichen sieht das Bild noch schlimmer aus: Im Schwarzwald-Baar-Kreis beispielsweise liegt die Inzidenz unter den Fünf- bis 14-Jährigen bei 2.175. Das Landesgesundheitsamt weist aktuell landesweit für Fünf- bis Neunjährige eine Inzidenz von rund 1.200 aus, für Zehn- bis 19-Jährige von rund 1.100.

Trotzdem geht der dessen Chef-Epidemiologe Stefan Brockmann davon aus, dass die Schulen im Südwesten ohne Lockdown und Verschärfung der Quarantänemaßnahmen durch die Weihnachtszeit und die Ferien kommen werden. «Es wäre falsch zu sagen, dass mit den Kindern und Jugendlichen die vierte Coronawelle steht oder fällt», sagte Brockmann «Stuttgarter Zeitung» und «Stuttgarter Nachrichten». Er glaube nicht, dass Schulschließungen das Zünglein an der Waage werden. Er erwarte, dass die Schulen im Südwesten regulär in die Weihnachtsferien gehen und mit dem Unterricht im neuen Jahr starten können, sagte Brockmann.

In der Debatte über Verbote und Einschränkungen hatten zuletzt die Lehrkräfte der baden-württembergischen Gymnasien gefordert, auch Schulschließungen nicht mehr auszuschließen. «Jede Überlegung zur Sicherung des Schulbetriebs muss jetzt auf den Tisch», hatte der Landesvorsitzende des Philologenverbands Baden-Württemberg, Ralf Scholl, gesagt. «Auch Schulschließungen dürfen angesichts der Corona-Infektionslage kein Tabu mehr sein.» Der Verband vertritt nach eigenen Angaben rund 9000 Gymnasiallehrerinnen und -lehrer in Baden-Württemberg.

In Sachsen, woran sich Kretschmann orientieren will, ist die Lage an den Kitas und Schulen längst außer Kontrolle. Die Corona-Inzidenz in Sachsen liegt derzeit bei über 1.200, es ist der mit Abstand höchste Wert bundesweit. Auch in Schulen geht das Virus um. Knapp 7.800 Corona-Fälle bei Schülerinnen und Schülern sowie rund 600 Fälle bei Lehrkräften meldete das sächsische Kultusministerium – allein vorige Woche.

Derzeit sind im Freistaat nach schweren Ausbrüchen ständig rund ein Fünftel aller Schulen ganz oder teilweise geschlossen. Generelle Schulschließungen seien, seitdem der Bundestag mit den Stimmen der Ampel-Koalition das Infektionsschutzgesetz geändert hat, nicht mehr möglich, erklärte die Landesregierung. „Die hohe Anzahl geschlossener Schulen und die Einschränkungen an Kitas sind eine Katastrophe mit Ansage“, meint die GEW-Landesvorsitzende Uschi Kruse. Denn das Kultusministerium verfolgt einen überaus lockeren Kurs. Bislang gab es zum Beispiel in Grundschulen nicht mal eine Maskenpflicht im Unterricht.

Und der lockere Kurs hat Konsequenzen: Sachsen weist mit Abstand die höchste Sterbequote im Zusammenhang mit Covid-19 auf: 275 Menschen pro 100.000 Einwohner sind im Freistaat nach einer Corona-Infektion gestorben – in Baden-Württemberg bislang „nur“ 107. News4teachers / mit Material der dpa

Philologen: Kurzfristige Schulschließungen dürfen kein Tabu mehr sein – sonst droht viel Schlimmeres

 

 

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Klaus Lehmkuhl
9 Monate zuvor

Diese Vorgehensweise ist nicht nur fahrlässig oder leichtsinnig , sondern eindeutig kriminell und verbrecherisch .

s.schmidt
9 Monate zuvor
Antwortet  Klaus Lehmkuhl

Unverantwortlich, und diese Politer werden auch noch bezahlt,
Eine Schande!
Für solches fahrlässiges Handeln müsste die Polizei und das Jugendamt eingeschaltet werden!

Klaus Lehmkuhl
9 Monate zuvor
Antwortet  s.schmidt

Ist das noch fahrlässig ? Bei dreistelligen Inzidenzen vielleicht , aber nicht bei 2000 . Der Herr Kretschmann ist wohl doch schon ein bisschen verkalkt und wirr .

Schattenläufer
9 Monate zuvor

Wenn ich das so lese, dann bin ich der Meinung, das Problem liegt darin, dass LuL zu gute Menschen sind. Wir sind nicht egoistisch genug. Liegt wohl schon an der Berufswahl.

LuL begeben sich in der Pandemie täglich auf eine Arbeitsstelle die, nach den Corona-Stationen der Krankenhäuser, zu den gefährlichsten Arbeitsstellen überhaupt zählt.
Schulen sind Orte die alle Anforderungen an ein extrem hohes Infektionsrisiko erfüllen.
Viele Menschen, teilweise oder ganz ungeimpft (je nach Altersgruppe) auf engem Raum, teilweise mit wenig Disziplin beim Maskentragen (liegt eben am Alter) und mit generell schlechten hygienischen Bedingungen.
Dabei führen die LuL nicht nur ihre Arbeit aus (übrigens ohne jegliche Abstriche durch den Dienstherren bei Klassenarbeiten, Konferenzen oder Verwaltung), sondern versuchen auch die SuS, deren Eltern und Großeltern und die ganze Gesellschaft zu schützen indem sie alles tun um weitere Infektionen zu vermeiden.
Dafür werden sie von großen Teilen der Gesellschaft angefeindet und von ihrem Dienstherrn diszipliniert. Es kommt wieder zu den alten Verunglimpfungen von faulen und unfähigen Lehrern.
.
Die Leute in der Politik, Ministerpräsidenten, Kultusminister, Bundesregierung und co, deren Aufgabe der Schutz der Bevölkerung eigentlich wäre, versuchen die kritische Situation und die Gefahren an den Schulen einfach nur schön zu reden.
Diese Personen scheinen keinerlei Interesse an der Gesundheit der SuS und deren Familien zu haben. Sie selbst sitzen mit Luftfiltern alleine in Einzelbüros warm und trocken.
Für ihre Tatenlosigkeit erhalten sie auch noch viel Zustimmung. Von Eltern denen die Verwahrung der Kinder wichtiger ist als deren Gesundheit, von den weit verbreiteten Lehrerhassern, die selbst den Tod von SuS und LuL begrüßen wenn es nur die Lehrer als Feindbild trifft, von den Querdenkern, von der Wirtschaft und dem Mittelstand und vielen anderen.

Die Frage ist, warum tun wir LuL uns das an?
Nach vielen Jahren als Lehrer ist für viele ein Jobwechsel nicht mehr drin. Das ist halt eines der Probleme am Beruf als Lehrer, der Arbeitsmarkt außerhalb der staatlichen Schulen, ist überschaubar.
Aber ist es unsere Aufgabe permanent durch unser Handel die Versäumnisse und Fehlentscheidungen der Politik, unter persönlichen Opfern an Zeit und Nerven und ohne jegliche Anerkennung, aus zu gleichen???
Irgendwann ist Schluss.

Eigentlich geht mich nur meine Gesundheit und die Gesundheit meiner Familie etwas an. Also Maske korrekt auf, Jacke an damit man das offene Fenster im Winter übersteht und möglichst schnell den Booster. Wenn das Immunsystem durch kleiner Infekte angekratzt ist konsequent zum Arzt und nicht in die Schule. Zusätzlich Abstand, Abstand, Abstand. Jegliche Tätigkeit die nicht mit mindestens zwei Meter Abstand funktioniert vermeiden oder verweigern.
Jeder ist sich ab einem gewissen Punkt selbst der Nächste.

Der Infektionsschutz der SuS ist eigentlich nicht meine Sache. Ich bin für die Bildung und Erziehung zuständig.
Die Gesundheit der Eltern, der Großeltern oder gar der Gesellschaft ist schon zweimal nicht meine Sache. Warum mache ich mir Gedanken um Dinge die Eindeutig in die Zuständigkeit der Politik fallen.

Wenn die Politik den Karren mit Gewalt an die Wand fahren möchte, dann sehe ich für LuL keine Chance mehr zu bremsen.
Ich jedenfalls kann mich nicht weiter beim Kampf gegen Windmühlen ausreiben. Die Fürsorge für meine Gesundheit und die Gesundheit meiner Familie sind die Dinge die wirklich in meiner Verantwortung liegen!

Wer erträgt es schon zwei Jahre lang Personen, die zum großen Teil gar nicht gerettet werden wollen vor der Verantwortungslosigkeit der zuständigen Politiker zu schützen?
Es lebe die persönliche Freiheit und das Recht auf Bildung.

Also liebe Eltern, schickt die lieben kleinen zu uns. Die Schulen sind sicher. Mit Maske, ohne Maske, egal, eben so wie die Politik das möchte.
Zwei Tests pro Woche mit fraglicher Zuverlässigkeit und minimalen Folgen bei positiver Ergebnissen? Wen juckt es?
Die Kultusminister werden schon wissen was gut für die SuS ist.
Ein mal pro Woche die Türklinke ablecken? Kein Problem wenn das Ministerium es zur Stärkung des Immunsystems anordnet.
Viren-Wichteln bis zwei Tage vor Heilig-Abend. Prima! Oma und Opa freuen sich schon auf die frommen Gaben an den Feiertagen.

Macht doch was ihr wollt ihr großen Politiker und Lemming-Eltern. Ich bin raus.

Andre Hog
9 Monate zuvor
Antwortet  Schattenläufer

Liebe(r) Schattenläufer,
vielen Dank für dieses klare und absolut nachvollziehbare Statemant….dem ich im Übrigen zu 100% zustimme.

Die von dir benannte persönliche Konsequenz teile ich mittlerweile ebenfalls…hätte nie gedacht, dass ich mal bis an diese Grenze des „individuellen Handelns“ kommen könnte, denn eigentlich bin ich leidenschaftlicher Lehrer mit einem hohen Verantwortungsgefühl für meine SuS.

Schattenläufer
9 Monate zuvor
Antwortet  Andre Hog

Ich auch, war früher Ingenieur. Meine Mit-Studenten lachen heute als Ingenieure über meinen Verdienst. Wenn nicht gerade Kündigungen in der Wirtschaft an stehen.

Ich mag den Beruf wirklich. Genug um auf mehrere tausend Euro pro Jahr zu verzichten.

Mary-Ellen
9 Monate zuvor
Antwortet  Schattenläufer

Klasse Kommentar!!!

Mary-Ellen
9 Monate zuvor
Antwortet  Mary-Ellen

War für @Schattenläufer, 5.Dez, 8:39 Uhr.

Forumsleserin
9 Monate zuvor
Antwortet  Schattenläufer

Es fühlt sich genau so an. Dass ein unsolidarischer Grundtenor an den Schulen an erster Stelle steht, hinterlässt bei mir zusätzlich tiefe Spuren. Ich fühl mich immer einsamer und meinem DienstHERRn mehr ausgeliefert. Wer geboostert ist, hat besten Schutz und damit das Hirn hinsichtlich der – im Endeffekt nicht vorhandener – „Hygienemaßnahmen“ auszuschalten.
Übrigens: Hat sich in der Öffentlichkeit schon irgendein Verbandsfuzzi für den geduldigen und äußerst flexiblen Einsatz der Erziehenden und Lehrkräfte bedankt?

Elly
9 Monate zuvor
Antwortet  Forumsleserin

Ich stimme vollumfänglich zu! An Schulen herrschen leider ähnlich prekäre Bedingungen wie (Entschuldigung) an den Fleischfabriken – und das ist nur zum Teil ironisch gemeint! Same Business like usual geht nicht mehr so weiter: Menschenmassen in zu kleinen, schlecht belüfteten Räumen. Corona wird bleiben. Es wird höchste Zeit, Schulen sicher zu machen: aber dafür fehlt Geld und Personal. Ich habe jedenfalls KEINE Lust mehr auf Schule als Arbeitsort. Irgendwann wird es Privatschulen für Reiche geben. Der Rest geht auf prekäre Staatsschulen.

TaMu
9 Monate zuvor
Antwortet  Schattenläufer

Schattenläufer, mal wieder voll auf den Punkt (y) danke

Darfdaswahrsein
9 Monate zuvor
Antwortet  TaMu

Ich kann mich dem Kommentar ebenfalls nur anschließen.
Danke.

BesorgtMutter
9 Monate zuvor
Antwortet  Schattenläufer

Oh oh oh, warum muss es immer so pauschal zugehen? Es gibt Eltern, die Verantwortung übernehmen wollen für ihre Kinder, die sie trotz Vollzeitjob zu Hause beschulen wollen – aber nicht dürfen, denn nur die Schule kann Wissen vermitteln. Und – die Präsenzpflicht ist leider nicht ausgesetzt. Auch die Schule vermittelt, dass Schulen um keinen Preis wieder zum Distanzunterricht bzw. Wechselunterricht übergehen können. Die Schüler werden massiv Schaden nehmen und die Lehrer überfordert! Vielleicht könnten Lemming-Eltern mehr erreichen, wenn Elternhaus und Schule wirklich zusammenarbeiten würden.

Klugscheisser
9 Monate zuvor
Antwortet  BesorgtMutter

Seid lauter als die Querdenker.
Verweigert den Präsenzbesuch.
Für jede Ordnungsgelmassnahme zieht vor Gericht.
Haut allen in die Fr≠*¿¥, die Euch als Eltern verblödet da stehen lassen wollen.
Bezirksregierungen mit persönlichen Anschreiben überziehen.
Landestag unter Briefladungen zusammenbrechen lassen.
Gesundheitsministerien solange auf den Wecker gehen, bis sie einknicken.
Bildungsministerien für Ihre erbärmliche Leistung anklagen.

Agiert wie Leerdenker, nur lauter. (Dass ich sowas mal schreiben würde….)
Denn sonst werden nur die anderen gehört.

Maren
9 Monate zuvor
Antwortet  Klugscheisser

@Klugscheisser würde ich ja gern.Bin aber die einzige hier.Schulbehörde hat gleich mit Jugendamt gedroht,da kriegt man als Alleinerziehende doch Muffe.Geld für Klagen nicht vorhanden

Antje
9 Monate zuvor
Antwortet  Schattenläufer

@ Schattenläufer, dein Brief sollte als offener Brief in allen Tageszeitungen gedruckt werden. Du sprichst mir aus dem Herzen. Und vielen meiner Kollegen. Ich wünsche dir und allen anderen Stärke, das alles zu ertragen und gesund zu bleiben.

kanndochnichtwahrsein
9 Monate zuvor

Warum wird das alles so kurzsichtig und phantasielos gehandhabt???

Warum kann man nicht pragmatische Lösungen finden?

Sogenannte „Kollateralschäden“ könnten weitgehend verhindert werden, wenn dieses Schwarz-Weiß-Denken mal aufhören würde!

Schon vor bald zwei Jahren lagen viele Vorschläge aus Lehrerkreisen auf den Tischen der KM.
Nichts davon wurde jemals ernsthaft erwogen, geschweige denn umgesetzt oder auch nur flexibel erlaubt.

Warum wird immer nur über „Schulschließung“ oder „Nichtschließung“ diskutiert?
Es gibt doch viel dazwischen!

Es gibt Eltern, die zu Hause sind und ihre Kinder gerne zu Hause haben wollen. Sollen sie.
Es gibt Familien, die sich mit anderen zusammentun können, um Betreuung und Hilfen beim Distanzunterricht außerhalb der Schule sicherzustellen. Man sollte sie lassen.
Womit aus meiner Erfahrung schon mal nur noch ca. 3/4 der Kinder gut versorgt wären und sich nicht anstecken müssen, bevor sie in wenigen Wochen geimpft werden können.
Es gibt Familien, die keine Alternative haben und ihre Kinder in die Schule schicken müssen. Für diese Kinder waren die Schulen immer offen und diese Kinder könnten auch halbwegs sicher in die Schule gehen, weil sie dann ja nicht mehr in übervollen Klassen sitzen müssen.

Es gibt Kollegen, die gut und qualifiziert und mit vertretbarem Aufwand DU organsieren können, die sogar Spaß daran haben. Sollen sie es machen.
Es gibt andere Kollegen, die das nicht wollen oder können und lieber mit kleinen, infektionsschutzkonformen Gruppen vor Ort arbeiten wollen.

Kinder und Familien sind nicht nur Opfer!
Sie sind kreativ, innovativ, phantasievoll, flexibel, haben oftmals ein Netz, dass Härten abfedert (oder finden es gar erst durch eine solche Situation, in der man auf gegenseitige Hilfe angewiesen ist), Eltern sind per se Organisationskünstler – und die ganze Gesellschaft sollte auf die nachfolgenden Genrationen Rücksicht nehmen.
Dieses „Rücksichtnehmen“ darf sich in meinen Augen nicht darauf beschränken, G2 für den Schuhladen zu verhängen, Schulen dagegen zwangsweise offen zu halten.
„Rücksichtnehmen“ verstehe ich anders.
Für mich würde das heißen: Firmen organisieren um, sodass Eltern sich um ihre Kinder kümmern können, Gemeinden oder Stadtteile koordinieren, wo Familie Hilfe brauchen, Schule erhält Unterstützung wo sie sie braucht statt der Ansage „wir machen weiter wie immer“…

Wir sind eine reiche Gesellschaft, in der Ressourcen zum Wohle aller genutzt werden sollten.
Das Wohl aller sehe ich eindeutig in der Zahl der NICHT Verstorbenen, in der Zahl der ÜBERLEBENEN am „Ende“ der Pandemie.

Jede Schule würde sicherlich einen passenden Weg finden, ohne Kinder unverantwortlich im Auftrag der „Vorgesetzten“ einer unkontrollierten Durchseuchung anheimzustellen.
So kurz vor der Impfung für Kinder, für die eigentlich nur noch die Logistik fehlt, ist es doch Wahnsinn, Schule „wie sie immer war“ auf Biegen und Brechen durchprügeln zu wollen.

Ich glaube, früher oder später bleibt uns kein andere Weg mehr als auch den Schulbetrieb wieder einzuschränken.

Man sollte sich endlich ernsthaft fragen, wie viele unnötige Opfer man vorher verantworten will.

Grundschullehrerin
9 Monate zuvor

Ich stimme Ihnen voll und ganz zu. Mehr Eigenverantwortung und Flexibilität würden in dieser Situation viel Gutes bringen. Danke.

S.
9 Monate zuvor

Und es lagen auch Vorschläge von Eltern auf dem Tisch. Ein Brief und eine Petition, beide von einem bundesweiten Elternbündnis im Herbst 2020 verfasst, können hier eingesehen werden:
https://www.openpetition.de/petition/online/bildungsgerechtigkeit-und-gesundheitsschutz-in-der-pandemie
Die Petition wurde von Reiner Schladweiler, Landeselternsprecher RLP, freigeschaltet und dem Bundestag übergeben.

Es folgten viele weitere offene Briefe und Protestschreiben von Elternseite. Antworten der KMK blieben auf die Schreiben des obigen bundesweiten Elternbündnises aus. Funkstille.

Als eine der Organisator*innen erhielt in diesem Zusammenhang nur einmal die Aufforderung einer Mitarbeiterin von Frau Ernst, sie aus dem Mailverteiler zu nehmen. Was bleibt da als bittere Erkenntnis? Eltern, die Durchseuchung kritisch sehen, werden als unliebsame Störenfriede ignoriert und weggeklickt.

Dabei wäre es jetzt endlich mal Zeit, die Forderungen aus dem Herbst 2020 anzugehen!

Klugscheisser
9 Monate zuvor
Antwortet  S.

Schreibt persönlich.
Schreibt, dass die Kinder mit Absicht krank gemacht werden.
Droht mit Klagen, falls dieses geschieht.

Die Leerdenker klagen, weil die Kinder unter Masken nicht atmen können, also klagt, dass die Kinder in geschlossenen Räumen krank gemacht werden.

Alle anderen Wege sind gescheitert, wegen vollpfostiger Eltern, die ihre Kinder nicht im Griff haben. Ja, ich verallgemeinere hier, weil ich die Nase gestrichen voll habe.

S.
9 Monate zuvor
Antwortet  Klugscheisser

Verstehe ich – und: wir machen selbstverständlich weiter mit dem Protest! Solange, bis Besserung eintritt!

Dieter Schmeer
9 Monate zuvor
Antwortet  S.

Schreiben und Petitionen einreichen läuft doch schon seit eineinhalb Jahren, hilft aber garnichts, diese werden einfach ignoriert.
Statt Freitags Klimastreik bitte jeden Tag Coronastreik. Es geht einfach keiner hin bis die Mißstände abgestellt sind. Aber leider macht hier keiner mit

Mutter
9 Monate zuvor

Genauso sehe ich das auch. Wir haben unsere Kinder jetzt aus der Schule genommen und unterrichten so gut es geht von daheim aus.

Was nützt denn eine Schule wo die Lehrer fehlen, Klassen wochenlang dicht gemacht werden müssen und dann Homeschooling eh von den Eltern unterstützen durchgeführt wird.
Das kann ich gleich so handhaben. Wenigstens bleiben wir dann alle die nächsten Wochen gesund und sitzen nicht mit Corona zusammen unter‘m Weihnachtsbaum.

Warum ist es, gerade bei einer Inzidenz mit über 2000( wie in unserem LK), nicht möglich Onlineunterricht zu gestalten. Also richtig, nicht nur einmal die Woche.
In anderen Ländern hat das wunderbar geklappt. Ein ganzer Schultag straff durchgeplant, waren Kinder nicht online, gab’s einen kurzen Anruf.

Deutschland hat es mal wieder verschlafen für den Fall der Fälle vorzusorgen.
Das Motto: Wir machen die Schulen nicht zu! ist meiner Meinung nach zu kurzsichtig. Denn so verbreitet sich das Virus lustig durch alle Bevölkerungsschichten.
Aber ja, Schulen sind keine Pandemietreiber…

Rosa
9 Monate zuvor

Herr Kretschmann hat sich als Maßstab Sachsen gesetzt. Diese Aussge ist fahrlässig den letzten in der Reihe gegenüber.https://www.mannheimer-morgen.de/deutschland-welt_artikel,-coronavirus-kretschmann-schulschliessungen-nur-wenn-nichts-anderes-mehr-geht-_arid,1888125.html

Andre Hog
9 Monate zuvor

Wir satteln gerade von einem VW-Golf auf eine Ferrari um, um damit noch schneller vor die Betonwand fahren zu können…die Kollateralschäden bei zu geringer Aufprallgeschwindigkeit scheinen den politischen Entscheidern nicht hoch genug zu sein.
Aber nicht nur die sog „politische Elite“ verfolgt diesen unzweifelhaft verantwortungslosen Kurs.

In meiner Bildungsanstalt gab es vorgestern von der SL eine Mail, in der ausdrücklich seitens der Schulleitung und der erweiterten Schulleitung die traditionelle Weihnachtsveranstaltung mit der gesamten Schulgemeinde eingefordert resp. „gewünscht“ wird.
D.h. um einen großen Weihnachtbaum singend im Kreis gehen, vorher einen gemeinsamen Weihnachtsgottesdienst – ebenfalls mit Livemusik und Singen- begehen.
Das Kollegium wurde über diese Entscheidung erst nach dem Votum seitens der SL informiert…Adenauer nannte das früher Mal „Politik der vollendeten Tatsachen“ …
Man kann hinter solchen Entscheidungen seitens der MPs, der KuMis aber auch der einzelnen SL nur noch vermuten, dass es dann passend zu den 14 Tagen Weihnachtsferien die positive CoronaTestung geben soll, die dann nach den Ferien abgeklungen ist und man dann im neuen Jahr wie gewünscht weiter machen kann.

Schulschließungen erst ab Inzidenuen von 2000??!!

Die Bundesnotbremse hat bei 165 gegriffen…jetzt soll ein Wert mehr als 12fach so hoch die Orientierung bieten??

Dann können wir auch mit Tempo 180 durch ne Spielstraße fahren…wo ich doch anfangs vom Ferrari gesprochen habe … als Signal an die Bevölkerung, dass Sicherheit, Gesundheit und das Allgemeinwohl hier gerade in der Pfeife geraucht werden.

Der Wahnsinn hat Methode und niemand in verantwortlicher Position (egal auf welcher Ebene) scheint die „cochones“ zu haben, diesen Wahnsinn zu stoppen.

xy
9 Monate zuvor
Antwortet  Andre Hog

Diese Schulleitung ist völlig fehl am Platz. Meldung an das GA und Einforderung der Infektionsschutzregeln. Eltern und Lehrer sollten das in diesen Fällen tun.
Auch als Lehrer und Schüler muss man nicht jede Querdenkerhirnwindung von Schulleitungen mittragen!

besorgter Vater
9 Monate zuvor
Antwortet  xy

…da sogar der Chef von der STIKO gegen das Impfen der Kinder und Jugendlichen ist und bei seinen eigenen Kindern nie würde (was er kürzlich laut und deutlich kund getan hat), was soll man da noch gegenüber schräggewickelten SL’n für Argumente haben?

Leseratte
9 Monate zuvor

Na, da kann sich Kretschmann ja gleich auf den Chef der Kinder- und Jugendklinik in Dresden berufen. Der ist nämlich der Meinung, dass man es weiterlaufen lassen kann. Quarantäne mit Augenmaß???? Bei den Infektionszahlen?
Kita- und Schulschließungen schaden der Gesundheit? Klar. Aber die massenhaften Infektionen nicht? Eckart von Hirschhausen macht gerade auf das kaum in den Medien thematisierte Problem LongCovid aufmerksam. Bei uns in Thüringen, auch an unserer Schule, bekommt man mit, dass kaum noch Quarantäne für Klassenkameraden verhängt wird. Kein Wunder, dass die Zahlen aus dem Ruder gelaufen sind. Dazu noch die Demos, gegen die die Polizei nicht einschreitet, obwohl die Demos gegen die aktuelle Verordnung verstoßen, wenn sie nicht angemeldet sind und über 35 Personen umfassen.

„Schulen und Kitas: Kinder- und Jugendmediziner für Augenmaß

Dresden (dpa) – In der Debatte um härtere Pandemie-Maßnahmen warnt der Chef der Kinder- und Jugendklinik des Dresdner Universitätsklinikums, Reinhard Berner, vor den Folgen von Kita- und Schulschließungen. Sie schadeten der Gesundheit, sagte der auf Infektionskrankheiten spezialisierte Kinderarzt der Deutschen Presse-Agentur. Man habe in den vorherigen Corona-Wellen «bitteres Lehrgeld» gezahlt. Nicht nur die Bildung werde behindert, in vielen Studien sei deutlich geworden, «wie krank die Kinder werden ohne Schule und Kita». So hätten etwa der Missbrauch von Substanzen und Medien sowie Fettleibigkeit zugenommen sowie sich chronische und psychische Erkrankungen verschärft. «Und diese Effekte sind substanziell.»
Die Frage sei, wie wichtig der Gesellschaft Kita-Betreuung und Schule sind. «Wenn der Infektionsschutz über allem steht, dann wird mit jedem Infektionsfall geschlossen.» Man könne die Einrichtungen mit Testungen, bekannten Hygienemaßnahmen und großzügigem Quarantänemanagement in dem Wissen offenhalten, dass Kinder einen relativ milden Verlauf haben. Das sehr regelmäßige Testen von Kindern in den Schulen habe ja genau den Zweck, Infektionsfälle frühzeitig zu erfassen und zu isolieren. […]
Es gehe eben nicht um eine «gewünschte Durchseuchung», sondern «um Quarantäne mit Augenmaß und darum das Wohl des Kindes im Fokus zu behalten».

https://www.zeit.de/news/2021-12/03/schulen-und-kitas-kinder-und-jugendmediziner-fuer-augenmass?utm_referrer=https%3A%2F%2Fwww.google.com

„[…]Für die WDR-Reportage verbringt der Arzt und Fernsehmoderator zwei Tage in einer spezialisierten Corona-Reha-Klinik in Heiligendamm und besucht eine Kinderstation der Universitätsklinik in Jena.
Er macht sich dort ein Bild von den komplexen Folgeerkrankungen der Pandemie auf Hirn, Lunge, Gefäßsystem und auch die Psyche. Er begleitet eine ehemalige Physiotherapeutin, die seit Monaten auf einen Rollstuhl angewiesen ist, bei ihren Versuchen, wieder zurück in ihre Kraft und ihren Beruf zu kommen. Hirschhausen spricht mit Ärzt:innen, Pflegefachpersonen und Therapeut:innen.

Eckart von Hirschhausen zu seinen Eindrücken: „Es hat mich erschüttert zu sehen, wie viele Menschen mit Long-Covid gerade aus den Gesundheitsberufen kommen. Sie haben sich bei ihrem Dienst am Menschen in der ersten Welle mit dem Virus infiziert, das sie bis heute nicht loslässt. Damals gab es weder eine Impfung, noch ausreichend Masken, noch Schutzkonzepte. Wenn diese Menschen monatelang auf einen Rehaplatz, auf Anerkennung als Berufskrankheit und überhaupt auf Anerkennung ihres Leidens warten müssen – lassen wir sie als Gesellschaft schon das zweite Mal im Stich.“ […]
Flankierend zur Reportage in der Reha-Klinik gibt es Gespräche mit Akteur:innen aus Forschung und Politik sowie engagierten Patient:innen. In der Long-Covid-Ambulanz in Jena begegnet Eckart von Hirschhausen auch Kindern und Jugendlichen, die ebenfalls mit den Folgen der Erkrankung zu kämpfen haben.[…]“

https://www.presseportal.de/pm/7899/5081386

„In Eisenach haben am Samstag ab etwa 19 Uhr rund 500 Menschen auf dem Karlsplatz gegen die Coronapolitik protestiert. Nach Angaben der Polizei war es ein überwiegend stummer Protest mit nur wenigen Transparenten. Ältere und junge Menschen waren demnach darunter, vereinzelt auch Kinder.
Die Versammlungsbehörde der Stadt hat sich ursprünglich zusammen mit der Polizei entschieden, die Protestierenden unter Auflagen gewähren zu lassen. Allerdings trug ein Großteil trotz Aufforderung per Lautsprecher keine Schutzmasken und hielten nicht Abstand zueinander, teilte die Polizei mit. Deshalb wurde die Kundgebung gegen 20 Uhr doch aufgelöst.

In Greiz protestierten am Samstagabend seit etwa 19 Uhr deutlich mehr als eintausend Menschen gegen die Coronapolitik. Informationen von MDR THÜRINGEN zufolge hat die Polizei zuvor die Innenstadt abgeriegelt und dort auch Platzverweise ausgesprochen. Der Demonstrationszug bewegte sich deshalb außerhalb der Greizer Innenstadt. Die Menschen trugen keine Schutzmasken und hielten keinen Abstand, obwohl die Polizei sie dazu per Lautsprecher aufforderte.
In Sondershausen haben am Samstagnachmittag rund 50 Menschen gegen die Pandemiepolitik protestiert. Ein Sprecher der Landeseinsatzzentrale der Polizei sagte, sie hätten Schutzmasken getragen und Abstand gewahrt, deshalb sei die Demonstration nicht aufgelöst worden. Es seien keine Verstöße geahndet worden. Etwa eine Stunde habe der Protest gedauert.
In Bad Liebenstein waren etwa 250 Menschen einem Aufruf zu einem Protest gegen die Corona-Politik gefolgt. Die aktuelle Corona-Landesverordnung erlaubt Versammlungen und Kundgebungen unter freiem Himmel nur bis zu einer Teilnehmerzahl von 35 Menschen. Demonstrationszüge sind nicht gestattet.[…]“

https://www.mdr.de/nachrichten/thueringen/corona-proteste-demos-100.html

Was für ein fatales Signal! Die Intensivstationen sind am Limit, in den meisten Krankenhäusern herrscht absolutes Besuchsverbot, OPs werden verschoben. Und dann das.

Rosa
9 Monate zuvor

Die Schulen bleiben geöffnet in BW und daran wird eisern festgehalten.https://www.spiegel.de/panorama/bildung/corona-baden-wuerttemberg-will-schulen-erst-ab-inzidenz-2000-schliessen-a-5a9d7d60-7c85-4b1a-87f1-058fccbe7333 In den Klassenzimmern gibt es keine Luftfiltergeräte, keinen Abstand im Klassenzimmer und keine klaren Quarantänregeln. Lüften und Testen soll ausreichen und weiterhin sollen sich Schulen damit zufrieden geben. Nicht einmal geteilte Klassen werden angestrebt und es bleibt bei Durchseuchung. Die Eltern haben auch keine Möglichkeit zu entscheiden ob ihr Kind die Schule besuchen soll. Die Schulpflichtsaufhebung wird leider in diesem Ausnahmezustand nicht eingeführt. Die Situation ist an den Schulen sehr angespannt und das Gewaltpotenzial hat an der Schule sehr zugenommen. Die Schulleitungen und Lehrer sind am Limit und Frau Schopper versteckt sich hinter Kretschmann. Kretschmann hat die Bühne und Machtposition für sich allein. Erneut möchte man mit erfahrenen Menschen in Ihrer beruflichen Position nicht zusammen arbeiten. Labore sind am Limit, Krankenhäuser am Limit und dies nimmt Kretschmann alles nicht wahr und lässt es laufen.

Schattenläufer
9 Monate zuvor

Als Ergänzung meines Beitrags hier mal ein Beispiel wie es im Bildungssystem seit Jahren läuft.
LuL sind für Bildung, Erziehung, Aufsichtspflicht und Verwaltung zuständig. Sie setzen dabei aber nur die Vorgaben ihres Dienstherren um.

Das Bildungsministerium entscheidet im Rahmen einer Reform folgendes:
-Bildung: In den Grundschulen wird das Fach Mathe abgeschafft und durch Ausdruckstanz ersetzt.
– Erziehung: Um Rollen-Stereotype zu überwinden, müssen in Zukunft alle Jungen in Mädchen-Kleidung und alle Mädchen in Jungen-Kleidung zur Schule kommen.
– Aufsichtspflicht: Um das Durchsetzungsvermögen und Selbstbewusstsein der Kinder zu stärken, ist es in Zukunft nicht mehr zulässig Prügeleien auf dem Schulhof zu unterbinden.
-Verwaltung: Alle auf EDV erstellten Schriftstücke müssen in Zukunft ausgedruckt, mit der Aufschrift „Erledigt“ versehen und dann im Aktenvernichter datenschutzkonform vernichtet werden.

Das geht dann an die Presse und wird bejubelt.

In der Schule:
– Die LuL tanzen in der Grundschule mit den SuS nach dem kleinen 1×1
– Man einigt sich schulintern darauf, dass heute Jeans und T-Shirt von beiden Geschlechtern getragen werden und daher für Jungen und Mädchen als Schulleitung zulässig sind.
– Man definiert im Kollegium, dass eine Prügelei zwingend den Einsatz von Schlagwaffen erfordert. Auseinandersetzungen mit den Fäusten gelten als Rauferei und dürfen weiterhin von den LuL unterbunden werden.
– EDV Dokumente druckt man auch weiterhin nicht aus. Man sogt aber dafür, dass der Aktenvernichter immer mit Schnipseln gefüllt ist.

Folgen:
– Elter reichen beim Ministerium Dienstaufsichtsbeschwerden ein, weil ihr Kind noch immer nicht Schwanensee tanzen kann, sie dafür aber immer mit so seltsamen fragen über Zahlen nervt.
– Das Ministerium ordnet an, dass Stichprobenartig die Schnipsel im Aktenvernichter zusammengesetzt werden müssen, um eine Kontrolle durch die Schulaufsicht sicher zu stellen.

Das macht richtig Laune.

Nach Jahrelangem Kampf wäre es jetzt eben an der Zeit mal die Wünsche des Ministeriums 1 zu 1 umzusetzen und dann abzuwarten was dann passiert.

Schade das das jetzt wohl gerade in der Pandemie passiert, wo es um Menschenleben geht.
Unsere KMK macht halt keine halben Sachen, wenn schon an die Wand dann aber mit Schwung und Turbo.

Andre Hog
9 Monate zuvor
Antwortet  Schattenläufer

Liebe(r) Schattenläufer!!

Chapeau!!! …mir ist das hysterische Lachen im Halse stecken geblieben…genauso läuft es …und alle Entscheidungsträger*innen behaupten über ihre von den Staatssekretären zusammengeschmierten „Schulmails“ (hier in NRW von Matze Richter), dass diese Anweisungen absolut zielführend sind – wohin es dabei gehen soll oder wird, wird allerdings nicht verraten. Für die genialen Pläne der KuMis sind wir „Handwerker*innen an der Bildungsfront“ einfach zu dämlich und allein deshalb macht es aus Sicht der „Großkopferten“ keinen Sinn, uns zuzuhören resp. uns das „Große Ziel“ nachvollziehbar und glaubhaft zu erläutern.

Ich freue mich auf die nächste „Choreografie des alltäglichen Wahnsinns“ nach der wir dann alle wieder tanzen dürfen. „Let´s shake your booty!“ – oder „Sheik Yerbouti“, wie Frank Zappa zu sagen pflegte.

potschemutschka
9 Monate zuvor
Antwortet  Andre Hog

@Andre Hog
Mich beschäftigt immer mehr die Frage: Warum machen die Lehrer und Erzieher das immer weiter mit? – Leider finde ich keine befriedigende Antwort darauf. Was wäre , wenn sich endlich einmal alle an Schule Beschäftigten einig wären? Aber das werde ich wohl nicht mehr erleben. Leider!

Klugscheisser
9 Monate zuvor
Antwortet  potschemutschka

Oh, auf dem Papier machen alle mit…
Aber die immer mehr werdenden AUs, Anträge auch frühere Rente/Pension, Dienst nur noch nach Vorschrift, keine Überstunden mehr, also Reduktion auf das nötigste greifen immer mehr um sich.

Man schleppt sich nicht mehr an die Schule (also auch bei Nichterkältungssymptomen), sondern geht schneller zum Arzt für die Krankschreibung…
Der zivile Ungehorsam bricht sch immer mehr Bahn.
Die Verletzung der Fürsorgepflicht ist der grösste Vertrauensbruch, den die Lehrer m.E. erfahren haben. Und die Rechnung kommt kleckerweise, aber sie ist auf dem Weg.

Es wird kaum noch Nachwuchs geben bei Lehrkräften, schlimmer als je zuvor. Arbeit mit Kindern wird zur Zeit in meinem Umkreis als lebensbedrohlich empfunden.

Es gibt für alles eine Rechnung, die Richtung, aus der sie kommt, mag den einen oder anderen überraschen.

potschemutschka
9 Monate zuvor
Antwortet  Klugscheisser

@Klugscheisser
Ja, das sehe ich auch immer öfter. Aber das meinte ich nicht. Dieser „zivile Ungehorsam“ hat zwar auch eine Wirkung, aber nur kleckerweise und fällt somit in den Medien und der Gesellschaft nicht auf. Das ist wieder das übliche Einzelkämpfertum der Lehrer und Erzieher. Es müssen ALLE GLEICHZEITIG etwas tun. Leider weiß ich auch nicht, wie so etwas aussehen könnte und selbst wenn jemand eine geniale Idee hätte, würden wahrscheinlich nur wenige mitmachen. Liegt das am „Helfersyndrom“ der Lehrer und Erzieher, oder daran das diese Berufsgruppe immer „everybodys darling“ sein will (also von Schülern, Eltern und Schulleitung um jeden Preis geliebt werden will und deshalb niemandem weh tun möchte – höchstens sich selbst)?

Klugscheisser
9 Monate zuvor
Antwortet  Klugscheisser

Das entbehrt nicht einer gewissen Wahrheit. Man fühlt sich den Schülern und Kollegen verpflichtet. Einzelkämpfertum gibt es sicherlich auch, aber das basiert weitgehendst auf die empfundene Resignation.
Aber wenn neue Lehrkräfte nicht mehr nachwachsen, wird das auch noch böse werden.

Fazit: Bin auch ratlos :/

Leseratte
9 Monate zuvor
Antwortet  Schattenläufer

Lieber Schattenläufer,

wenn das mal nicht echt kreative Ansätze sind! ))))) Und André Hog hat meine Reaktion gleich mitbeschrieben. Hysterisches Lachen trifft es voll und ganz. Da prustet man doch glatt den Adventskaffee samt Stollenkrümeln über den Tisch 😉

Klugscheisser
9 Monate zuvor
Antwortet  Schattenläufer

Sic est.

Das war wunderschön beschrieben, wie in der Kommunikation zwischen Traumschloss und harter Boden der Realität der Hase läuft.

Immerhin läuft er noch, aber er ist in den 1,5 Jahren wirklich hart angeschossen worden und läuft immer langsamer.

Das schlimmste, was passieren könnte, wenn alle Verwaltungsvorschriften Eins zu Eins umgesetzt würden, so dass alles zum Erliegen kommt.
Allerdings würde es zum grossen Teil nur den Schülern schaden, wo bisher schützend dastanden.

Vielleicht sollten man das einfach mal durchziehen, um den Quacksalbern mal einen mitzugeben. Ich befürchte allerdings, dass auch an dieser Stelle, alles als Bumerang wieder zurückkommt. Jeder, der es mal probiert hat, weiss sicher wovon ich spreche.

Maren
9 Monate zuvor

Ohne Worte.

Jan aus H
9 Monate zuvor

„Er glaube nicht, dass Schulschließungen das Zünglein an der Waage werden.“

Und was ist mit dem Gesundheitsschutz der SuS? Zählt der gar nichts?

Emil
9 Monate zuvor
Antwortet  Jan aus H

Und was ist mit dem Gesundheitschutz der Lehrer?????
Alle Welt scheint zu glauben, dass in Schulen nur Kinder rumlaufen. Das ist NICHT so!

Defence
9 Monate zuvor
Antwortet  Emil

Emil, das ärgert mich mittlerweile auch am meisten. Es wird immer nur über die armen, armen Kinder geredet.

Und was ist mit uns? Haben wir so gar kein schützenwertes Leben? Keine Familien? Kein Recht auf Arbeitsschutz? Müssen wir uns, gemeinsam mit den Kids tagtäglich den Hintern abfrieren?
Muss ich täglich auf medizinisches Personal tun und 30 Personen auf das Virus testen?
Muss ich mit ungeimpften Kindern ohne Maske Sport machen, mit ihnen im Bus fahren oder gemeinsam Frühstücken?

Das ist doch Irrsinn!

Ich erwarte von meinem Dienstherren eine salutogene Haltung und das Nachkommen seiner Fürsorgepflicht und von der GEW, dass sie mit allen Mitteln, auch rechtlich, diese Fürsorgepflicht einzufordern und darauf zu achten, dass der Arbeitsschutz eingehalten wird. Beamtentum hin oder her. Wir kommen unseren Pflichten nach, aber die Dienstherren machen fast nichts.

Ich muss da mal was loswerden
9 Monate zuvor
Antwortet  Jan aus H

Was der man glaubt, kann er in der Kirche kundtun. Hier geht es um Wissenschaft.

Dil Uhlenspiegel
9 Monate zuvor
Antwortet  Jan aus H

„Zünglein an der Waage“ … was für eine aussagekräftige Formulierung.
[Ich bin Hobby-Profiler, mein Beruf brachte mich dazu.]

Dil Uhlenspiegel
9 Monate zuvor
Antwortet  Dil Uhlenspiegel

Müht sich da wer, sein Zünglein in der Waage zu halten? Und was passiert bei der Waage, wenn man in die eine Waagschale auch nur ein winzig Zünglein zu viel wirft?

Trulla
9 Monate zuvor

Tjoa. Der Wahnsinn macht vor keiner Partei halt.
Sollen die Herrschaften MP und/ oder KM bundesweit doch bitte nicht über andere Parteien herfallen, sondern sich ob des selbst zur Schau gestellten Menschenbildes erst Mal an die eigene Nase packen.
Ich weiß nicht mehr, was ich dazu sagen kann,. wie SuS, LuL einfach zur menschlichen Verfügungsmasse gegradiert, offensichtlich und ungestraft mit Füßen getreten werden.
Unser Bildungssystem wird katastrophal werden, weil sich nach diesem Exempel junge, engagierte Menschen nicht mehr als LuL „in die. Hand“ eines Staates begeben werden, der so offensichtlich wortbrüchig geworden ist.
Und dann schreit die Wirtschaft noch mehr nach „guten“ Auszubildenden.Tjoa, hätte sie Mal JETZT nach sicherer Schule geschrien. Darauf wären die Länder vielleicht eingegangen.

Mary-Ellen
9 Monate zuvor
Antwortet  Trulla

@Trulla:

Jawoll!
Freund meines Sohnes hat nach einem Jahr sein Lehramtsstudium jetzt auch hingeschmissen.

Pit 2020
9 Monate zuvor
Antwortet  Mary-Ellen

@Mary-Ellen

Man müsste noch mal jung sein 😉 *seufz*

Glückwunsch für den jungen Mann.
🙂

Ich muss da mal was loswerden
9 Monate zuvor
Antwortet  Trulla

Daran sieht man wieder deutlich, dass es überhaupt nicht um den Inhalt geht, sondern lediglich um politische Manöver.

Klugscheisser
9 Monate zuvor

Ah. Auf Eltern, Lehrkräfte und Erzieher wird also keine Rücksicht genommen, ob diese sich durch die Kinder infizieren.

Sind ja auch nicht wichtig.

Leseratte
9 Monate zuvor

„[…] Aussage löste auch bei Eltern scharfe Kritik aus. Der Ministerpräsident sei »offensichtlich nicht mehr Herr seiner Sinne«, schrieb ein Mitglied des Landeselternbeirats auf Twitter. Er forderte, wie auch andere User, den Rücktritt des Landeschefs.
Unterstützung für den grünen Ministerpräsidenten gab es dagegen vom Landesgesundheitsamt. Dessen Chefepidemiologe sagte den »Stuttgarter Nachrichten«, er glaube nicht, dass Schulschließungen das Zünglein an der Waage zur Bekämpfung der Pandemie seien.“

https://www.spiegel.de/panorama/bildung/corona-baden-wuerttemberg-will-schulen-erst-ab-inzidenz-2000-schliessen-a-5a9d7d60-7c85-4b1a-87f1-058fccbe7333

Als ob es bei der aktuellen Notlage noch um das „Zünglein an der Waage“ geht!!! Alle Kontakte müssen massiv runter! Und das geht nun mal nicht ohne die Massenveranstaltung überwiegend Ungeimpfter namens „Schule“!
Wenn man ja wenigstens über Wechselunterricht nachdenken würde, sodass die Busse leerer werden und Abstand gehalten werden kann in den Räumen!

Rosa
9 Monate zuvor
Rosa
9 Monate zuvor

Kretschmann bezieht sich auf bilische Texte. https://www.stern.de/gesellschaft/regional/kretschmann-sieht-in-pandemie–plage-biblischen-ausmasses–30986948.html Diesen Vergleich finde ich total ungangebracht von Herrn Kretschmann. Ich lebe mit meiner Familie in BW und habe von Herrn Kretschmann und Frau Schopper in unserer Notsituation keine Nächstenliebe vorgelebt bekommen. Das vorleben von Herrn Kretschmann und Frau Schopper ist nur Chaos und keine tragenden Lösungen für die Schulen. Bitte Ball flach halten und schon gar nicht den Vergleich mit biblischen Texten, wenn man schon gar nicht den Wert der Nächsteliebe leben kann. Wie gehe ich mit meinen Mitmenschen um in diesem Ausnahmezustand und wie gehe ich mit den jüngsten in unserer Gesellschaft um die keine Rechte in diesem Ausnahmezustand haben. Wie gehe ich mit den Eltern um die keine Entscheidungsfreiheit auf Schulpflichtsaufhebung haben. Wie gehe ich mit Schulleitungen und Lehrern um die außergewöhnliches geleistet haben und am Limit sind. Der Chef und die Chefin haben Versprechungen nicht gehalten und unser täglich Brot ist Augenwischerei und Blendwerk. Unter einer Glaubenshaltung verstehe ich etwas anderes und dies fängt bei der Nächstenliebe an und diese ehrliche Zuwendung haben Schulen in dieser schweren Krise nicht erfahren. Sachsen ist sicherlich nicht erstrebenwert und kostbare Zeit vergeht und Menschen werden erneut versterben. Was für ein Weihnachten in den Familien und welche Familie ist an Weihnachten noch vollständig.

TaMu
9 Monate zuvor
Antwortet  Rosa

Um beim biblischen Vergleich zu bleiben: Noah Kretschmann hätte seine Arche klar gemacht, vor der Flut gewarnt und betont, dass es für Kinder und Jugendliche glücklicherweise nicht so schlimm kommen würde, denn die seien fit und könnten, bis auf ein paar beklagenswerte Ausnahmen, gut schwimmen. Da bräuchte man das wertvolle Holz des Libanon nicht für Kinder-Archen zu benutzen. Und dann wäre er mit seinen Eseln und Affen in seine Arche gestiegen, hätte die Schotten dicht gemacht und 40 Tage abgewartet, vergleiche Genesis 7,ff., bis das Wasser zurück gegangen wäre. Und dann, aber das hätte er ja nicht ahnen können, wären die Kinder ertrunken gewesen, trotz jahrelangem staatlichem Schwimmunterricht. Jesus hätte darüber bitterlich geweint, aber warte, der kommt erst in ungefähr 8000 Jahren zur Welt und kann deshalb hier nicht mit einem seiner hilfreichen Gleichnisse einschreiten. Noah Kretschmann hätte also alttestamentarischen Bräuchen entsprechend einen oder zwei seiner Esel auf einem angemessen hohen Berg als Brandopfer dargebracht. Dann wäre die Angelegenheit zwischen ihm und seiner Obrigkeit wieder gut gewesen und er hätte noch viele Jahre in Freuden gelebt und die Arche gepriesen. Gelobt sei…, ach ne, vergiss es, Gott kann ebenfalls nichts dafür.

Pit 2020
9 Monate zuvor

Kretschmann meint also: „Schulen würden erst geschlossen, «wenn gar nichts anderes mehr geht, bei Inzidenzen wie wir sie in Sachsen haben, bei etwa 2000 …“

Da kam er wohl direkt aus der Mittagspause vom Weihnachtsmarkt?
„Wir saufen den Met, bis keiner mehr steht!“
Man muss hoffen, dass das die Vorgeschichte zu seiner Äußerung (s.o.) war, sonst hat er ja gar keine Entschuldigung oder Erklärung für sein Handeln.
(Nein, am Alter möchte ich das nicht festmachen, es gibt zu viele Menschen ü80 und sogar ü90, die absolut klar in ihren Gedankengängen sind.)

„Und der lockere Kurs hat Konsequenzen: Sachsen weist mit Abstand die höchste Sterbequote im Zusammenhang mit Covid-19 auf: 275 Menschen pro 100.000 Einwohner sind im Freistaat nach einer Corona-Infektion gestorben – in Baden-Württemberg bislang „nur“ 107.“
Ich habe es erstmalig vor etwa einem Jahr hier geschrieben, damals noch in Frageform:
„Läuft hier irgendeine perverse Challenge auf den Ebenen der Entscheidungsträger?“
Das Fragezeichen kann weg.
Mittlerweile bin ich mir sicher.

Was hoffen diese Kreaturen damit erreichen zu können?!

Mary-Ellen
9 Monate zuvor
Antwortet  Pit 2020

@Pit, ich glaube, Fragezeichen können wir uns tatsächlich so langsam sparen.

Ich für meinen Teil bin über die Fragephase hinweg.
Befinde mich inzwischen mit stumpfer Regelmäßigkeit in der Hämatom-Phase. Im Stirnbereich.

Klugscheisser
9 Monate zuvor
Antwortet  Mary-Ellen

X)

Kenne ich!

Verärgert
9 Monate zuvor

Bleibt nur eins, meine Kinder sind ab dem 17.12. krank!
Ich selbst muss zum Dienst, habe mich allerdings gerade geboostert und teste mich so oft es geht. Vor Weihnachten dann eben ein PCR Test.
Liebe Eltern, nur ihr habt es in der Hand, alle Kinder ab dem 17.12 krank zu melden, um eine Woche in Quarantäne zu gehen, um Opa und Oma nicht Corona unter den Weihnachtsbaum zu legen.

Rüdiger Vehrenkamp
9 Monate zuvor
Antwortet  Verärgert

Ein oder gar zwei Wochen Schule schließen für einen Abend mit Oma und Opa? Das sind falsch gesetzte Prioritäten. Davon abgesehen: Wenn die Großeltern geimpft sind, gibt es doch überhaupt kein Problem, deshalb gibt es die Impfung doch.

Trulla
9 Monate zuvor

Offensichtlich leiden Sie an chronischem Realitätsverlust

Alex
9 Monate zuvor

Schon mal was von Impfdurchbrüchen gehört? Oder von Omikron, dem es vollkommen egal ist, ob jemand geimpft oder genesen ist?

OhneWorte
9 Monate zuvor

Hast du Kinder Rüdiger?
Weißt du überhaupt, was Weihnachten für die Kids ist? Ein Abend? Nein, es ist DER Abend im Jahr für meine Kinder.
Und selbst geimpft ist man nicht ohne Risiko. Das sollte mittlerweile auch der letzte Depp begriffen haben.
Ich glaube ja du trollst hier nur herum und hast Spaß dran, die vernünftigen Leute zu ärgern und auf die Palme zu bringen. Schlechte Erfahrungen mit Lehrern oder neidisch auf Gehalt und Ferien?

Jan aus H
9 Monate zuvor

Gerade bei den besonders gefährdeten Gruppen ist der Impfschutz nicht bei 100%, auch nicht nach der Boosterimpfung. Lassen wir ihn bei 90% sein… sollte die Gesundheit von bis zu 10% der Großeltern einer Klasse nicht ein paar Tage Unterrichtsausfall wert sein?

Verärgert
9 Monate zuvor

Eine Woche??? Es handelt sich um 3 Tage.

Leseratte
9 Monate zuvor

„Jeden Tag melden die Nachrichten die Corona-Inzidenzen. Über die Anzahl der Infektionen und Hospitalisierungen bei Kindern und Jugendlichen schweigt man dagegen: Die meisten Bundesländer publizieren sie nicht, obwohl die Daten vorliegen. Warum?
Die Zahlen, auf die es in der Pandemie ankommt, so sollte man meinen, stehen für die Öffentlichkeit und für die interessierten Bürger im Netz zur Verfügung. Per Gesetz wurde das RKI darauf verpflichtet, all die notwendigen Zahlen bis auf Bundeslandebene der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, selbst die Webadresse ist im Gesetz festgelegt. Dort findet man auch ein vergleichsweise übersichtliches Dashboard, auf dem die Zahlen tabellarisch und grafisch im Zeitverlauf dargestellt sind.
Allerdings hat das Dashboard eine entscheidende Lücke.[…]

https://www.welt.de/kultur/plus235265546/Pandemie-Daten-Corona-die-Jugend-und-die-fehlenden-Nullen.html

Interessante Frage!

Klugscheisser
9 Monate zuvor
Antwortet  Leseratte

Ja, wir werden verars§€%&.

Auf das warum, habe ich nur eine Antwort:

Weil der Reptiloidenkaiser es so will.
(Frei nach Elizabeth)

Zum Glück gibt es andere, die solche Statistiken abseits staatlicher Zwangsverordnung aus wissenschaftlichem Interesse nachhalten.

Ich werde immer trauriger über das, was abgeht. Denn wenn es gar kein mehr Vertrauen gibt zwischen staatliche Verwaltung und Bürger, gibt es auch keine tragenden Wände mehr für einen Staat.

Und ich weiss einfach nicht warum. Wegen der 5% idiotischer Querdenker, die sich grade teils selbst ausrotten?
Was ist mit dem Rest… der MEHRHEIT?

Echt
9 Monate zuvor

Hauptsache die Politiker fühlen sich ausreichend geschützt. Was zählt die körperliche Unversehrtheit des Pöbels? Mehr als Verachtung kann ich für die politische Klasse nicht empfinden. Ich empfinde keinerlei Respekt oder Achtung mehr vor diesen Menschen. Nur noch Abscheu. Unterschiedliche Meinungen und Haltung akzeptiere ich, aber nicht diesen menschenverachtenden Umgang. Die Präsenzpflicht empfinde ich in der aktuellen Situation nicht mehr als demokratisch legitimiert. Gehorche und zahle deine Steuern- mehr scheinen die Menschen hier nicht mehr zu gelten. Das Ganze fühlt sich mittlerweile für mich an, als würden wir von Gutsherren regiert. Ich erkenne keine Logik in den politischen Handlungen. Ich erwarte, dass den Bürgern ihre solidarische Selbstverantwortung überlassen wird. Insbesondere auch, weil die meisten ihr Verantwortungsbewustsein auch durch Impfbrreitschaft gezeigt haben. D.h. , dass den Eltern überlassen wird, selbst die Risikoabwägung gegenüber der Gefährdung ihrer Kinder zu übernehmen. Bedeutet das Aussetzten der Präsenzpflicht und adäquate alternative Beschulung (z.B. durch freigestellte Lehrpersonen). Bedeutet auch eine ausgegliche und transparente Berichterstattung in den öffentlichen Medien über das Infektionsgeschehen unter Kindern und Jugendlichen.

Die Selbstbeschäftigung der politischen Akteure mit sich selbst verhindert die Weiterentwicklung der Schulen zu Bildungseinrichtungen, die sich am Wohl der Kinder und an veränderten Realitäten (Berufswelt, aktuell die Pandemie) anpassen. Stattdessen werden die Probleme ignoriert, ausgesessen und auf die unterste Ebene verlagert. Dazu noch ein paar Schlauschnacker aus den Schulbehörden. Die Lehrer, Schüler und Eltern müssen sich dann mit dem ganzen Mist auseinandersetzen und erschöpfen sich nicht selten gegenseitig.

Maren
9 Monate zuvor
Antwortet  Echt

@Echt das seh ich genauso!

mm
9 Monate zuvor

Meine Kinder sind spätestens ab dem 18 Dezember jetzt schon mal von mir krankgeschrieben. Hoffentlich machen das viele Eltern so. Vielleicht setzt das ja ein Zeichen. Eine Woche Schule mit nur ein paar handvoll Schüler. Was ist eigentlich aus der Impfralley gweorden?

TaMu
9 Monate zuvor

Ich versuche mir gerade vorzustellen, ab morgen mit der Haltung von Herrn Kretschmann meine kleinen Kinder zu betreuen. Da ja sehr selten Kinder in der Betreuung sterben oder bleibende Schäden erleiden, habe ich im Grunde genommen freie Hand. Gemessen an den schlimmen Fällen, über die in der Presse berichtet wird, wäre ich noch halbwegs ok und das scheint ja zu reichen… Ironie off. Schon beim Schreiben schäme ich mich. Mein Gehirn weigert sich, hier weiter zu denken. Ich werde weiterhin genau so sorgfältig wie immer mit den Kindern arbeiten und mich an den besten Beispielen zu orientieren.

mater ante portas
9 Monate zuvor

Wer sich in diesen Fragen ausgerechnet an Sachsen orientieren will, kriegt ja wohl überhaupt nichts mehr mit.
Ich habe mich in letzter Zeit schon mehr als einmal gefragt, ob er Kretschmann langsam „bregenklöterig“ wird.
„Wir können alles außer Hochdeutsch“ — diese Aussage muss dringend überarbeitet werden.

ange
9 Monate zuvor

Lieber User „Verägert“, meine volle Zustimmung!
Nur diese Sprache wird verstanden!
Jeder,der WIRKLICH sein Kind aus beruflichen Gründen zu Hause lassen kann, sollte auch so handeln!
Nur Kritik üben, reicht nun mal nicht, das sieht und spürt man doch.
Ich fordere denn zivilen Ungehorsam! Es ist mehr als überfällig.

Ihrkoenntmichmal
9 Monate zuvor

Weiß dieser alte Mann eigentlich, was er den Kids damit antut?
Es werden immer mehr, die aphatisch in der Klasse sitzen und sich nicht mehr konzentrieren können. Erst monatelang daheim, danach zugeballert mit Klassenarbeiten, Tests und Druck. Kommste nicht zur Schule, kommste nicht mehr mit. Sie haben alles gemacht, was von ihnen verlangt wurde. Und was bekommen sie? Einen Tritt mit Anlauf in den Arsch. Die merken, dass sie denen da oben und auch manchen Lehrern eigentlich Scheiß egal sind. Sie wissen mittlerweile, dass das meiste, was sie in der Schule lernen müssen ihnen im Leben nicht weiterhelfen wird.
Ständiges Hin und Her. Und immer mehr Druck. Dabei wollen sie einfach nur leben und groß werden, brauchen Zuwendung und wollen gesehen werden.
Diese Menschenverachtung der Kumis und der MPs ist einfach nur noch widerlich. Die Kids haben längst durchschaut, dass es bei dem SchuleBleibenOffenGeschwurbel nicht um sie geht sondern darum, dass ihre Eltern arbeiten gehen sollen und sie betreut sind.
Anscheinend muss man kein Gewissen haben, um Karriere als Politiker machen zu können. Es ist so ekelhaft.

Ich muss da mal was loswerden
9 Monate zuvor

Ja ja, immer schön nach unten (Sachsen) orientieren statt nach oben. Unten sind aber die Loser, oben die Sieger.

Passt aber gut ins Bild dieser Landesregierung!

Georg
9 Monate zuvor

Man macht sich die Welt, wie sie gefällt. Bei sonstigen politischen Fragen sind die Sachsen immer die ganz Bösen.

Rosa
9 Monate zuvor

Mannheimer Klinikum Besuchsverbot mit Abstimmung des Mannheimers Gesundheitsamt und alle sind am Limit. https://www.umm.de/start/besuchsregelung/ Kretschmann übersieht und die Not der Krankenhäuser und der Ärzte und Pfleger. Dabei wollte er sich an den Krankenhäuser orientieren. Leider nur Gerede in der Öffentlichkeit und Taten folgen keine.

Leseratte
9 Monate zuvor

Allein die Überschrift des folgenden Artikels sagt schon alles darüber, in welcher prekären Notlage wir sind. Und da läuft die Massenveranstaltung Schule unabhängig von jeder Inzidenz ungebremst weiter. Das ist wirklich unfassbar dämlich, lernresistent, ignorant und menschenverachtend.

https://www.welt.de/wirtschaft/plus235446830/Ungeimpfter-Corona-Patient-oder-geimpfter-Krebskranker-das-ist-Ermessenssache.html

Kotzendes Einhorn
9 Monate zuvor

Eieiei, ich ertappe mich mit hysterischen Wortspielen zu The Länd. E-Länd. Feh-Länd. Grol-Länd. Quä-Länd. Und nach Sachsen schie-Länd, um den Grenzwert so ungefähr zu definieren- das macht mich nahezu ausfal-Länd.

KnechtRuprecht
9 Monate zuvor

Bis Inzidenz 2000, ja sicher …

„BW-Rettungsdienste warnen vor Überlastung

12:25 Uhr

Die Rettungsdienste im Land warnen vor einer Überlastung ihrer Mitarbeiter. „Die Anforderung ist mittlerweile grenzwertig“, teilte der Geschäftsführer des Landesverbands des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), Marc Groß, in einer gemeinsamen Erklärung von Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), Johannitern, Maltesern und DRK in Baden-Württemberg mit. Die Kapazitäten des Rettungsdiensts seien ausgereizt, betonen die Rettungsdienste, die Zahl der Infektions-Transporte steige täglich. Jeder Transport eines infizierten Patienten erfordere Sorgfalt, sei aufwändig und anstrengend, so der stellvertretende Landesgeschäftsführer des ASB, Daniel Groß. Die Desinfektion eines Fahrzeugs könne bis zu einer Stunde dauern. Auch steige die Zahl der infizierten Einsatzkräfte – trotz einer Impfquote von über 90 Prozent, so Groß.“
https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/coronavirus-live-blog-in-bw-282.html

Rüdiger Vehrenkamp
9 Monate zuvor
Antwortet  KnechtRuprecht

Das ist wirklich schlimm, insofern müssen sich mehr Erwachsene impfen und boostern lassen. Nur was der überlastete Rettungsdienst mit Schulen zu tun haben soll, erschließt sich mir nicht. Wer geimpft ist, muss in aller Regel nicht ins Krankenhaus und Kinderkrankenhäuser laufen mit anderen Infekten voll.

KnechtRuprecht
9 Monate zuvor

Die gesamte Viruszirkulation ist zu hoch für das med. System. Und die eingesetzten Maßnahmen bisher sind fraglich in ihrer Senkungs-Wirksamkeit und v.a. -Schnelligkeit.

Trulla
9 Monate zuvor

„Nur was der überlastete Rettungsdienst mit Schulen zu tun haben soll, erschließt sich mir nicht. “
Offensichtlich erschließt sich Ihnen das nicht. Erkennen von Zusammenhängen ist ja auch Anforderungsbereich 3

Rüdiger Vehrenkamp
9 Monate zuvor

Das sind gute Nachrichten aus Baden-Württemberg.

Die Homepage hier postet ja inzwischen mehrmals täglich Corona-News und reflexartig folgen die immer gleichen Kommentare mit Horrorszenarien. Alle mir bekannten infizierten Kinder und Jugendlichen hatten, wenn überhaupt, leichte Verläufe und von „long Covid“ fehlt bei ihnen jede Spur.

Das Jahr 2021 ist zudem keinesfalls mit 2020 vergleichbar, da es Impfstoffe gibt, die sich jeder Erwachsene und jedes Kind ab 12 Jahren kostenfrei holen kann. Die Inzidenzen verharren deutschlandweit auf einem Wert um 450 (+/-), auch dahingehend braucht niemand Panik vor 2000er-Inzidenzen im gesamten Bundesgebiet zu haben. Den neu erlassenen Maßnahmen muss man nun die Zeit zur Wirkung geben. Insofern ist doch wesentlich mehr Normalität und somit auch Schule möglich.

Wollen Sie Ihre Kinder jetzt jedes Jahr verfrüht in die Weihnachtsferien schicken? Denn ich habe schlechte Nachrichten für Sie: Corona wird ab bleiben, wir alle werden uns irgendwann damit anstecken und höchstwahrscheinlich noch öfter im Leben damit konfrontiert werden. Kinder haben in 99% der Fälle leichte Verläufe oder händeln Corona völlig symptomlos, bilden dabei aber wichtige Antikörper für ihr erwachsenes Leben. Offene Schulen verhindern Leiden anderer Art und somit Dinge, die hier gerne ausgeblendet werden. Die Mehrzahl der mir bekannten Eltern hat dieselbe Sichtweise wie ich, nur hier auf der Seite für Lehrer scheint sich eine ganz eigene Bubble zu befinden.

Defence
9 Monate zuvor

Rüdiger: Du hast mal so gar keine Ahnung. Aber ja, ist halt Deine Meinung. Wir nehmen sie zur Kenntnis.

Klugscheisser
9 Monate zuvor

Geh nach Hause.

Forumsleserin
9 Monate zuvor

Ja, es stimmt: Corona wird bleiben. Aber nicht als Pandemie, die gesamtgesellschaftlich zu betrachten ist.

Diese Bubble hier gibt für die pandemische Zeit Kraft. Dafür, den Kindern und Jugendlichen weiterhin Bildung zu ermöglichen. Ignorante Erwachsene haben viel dazu beigetragen, dass einem als Lehrkraft Kraft genommen wird.

Dass ich nur immer dafür kämpfe, so schnell wie möglich meinen Arm zum Boostern hinhalten zu „dürfen“, kann zudem nicht die Lösung sein. Und so selbstlos bin ich nicht, dass ich mich unmitten Ungeimpfter stundenlang kaum geschützt wohlfühle. Das Erste, was nämlich bei sinkenden Zahlen wieder zurückgenommen werden wird, ist die Maskenpflicht im Unterricht. Auf das Wunder, dass wir an unserer Schule über die 20 % Ü12-Geimpften hinauskommen, glaube ich nicht.

DerechteNorden
9 Monate zuvor

Vielleicht differenzieren Sie auch einmal? Oder geht das nicht mehr? Es ist nur Aufbewahrung von Kids, wenn man Schulen bei solchen Inzidenzen offen hält. Und zwar eine sehr schlechte, da Chaos herrscht, alle verunsichert sind, Lehrkräfte, die gesund sind, massenhaft Vertretungsunterricht geben, der jeglicher Beschreibung spottet, … Hauptsache, die Schulen sind offen.
@Rüdiger, Sie scheinen keinerlei Mitgefühl mit LK, S*S oder Eltern, die sich der Situation bewusst sind, zu haben, sondern folgen lediglich Ihrem Dogma. Mir ist an Ihren Beiträgen aufgefallen, dass die sehr kaltherzig sind, so, als ginge es Ihnen nicht um Menschen. Wenn Politiker*innen so ticken wie Sie, dann ist das, was wir flächendeckend in unserem Land im Bildungsbereich erleben, eigentlich auch kein Wunder.

Rüdiger Vehrenkamp
9 Monate zuvor
Antwortet  DerechteNorden

Da es mir vorgeworfen wurde: Ich bin das Gegenteil von kaltherzig, ich habe gesehen, was zwei Lockdowns mit Kindern und Jugendlichen gemacht haben. Richtig, nicht alle haben deswegen einen Schaden bekommen und trotzdem gibt es Familien und Kinder, die diese mitnichten einfach so weggesteckt haben. Es gibt auch eine Welt außerhalb von Corona, nur die spielt seit zwei Jahren nicht nur bei Ihnen offensichtlich keine Rolle mehr.

Die Anfeindungen gegenüber meiner Person und meiner Meinung auf persönlicher Ebene zeigen nur, wessen Geistes Kind manche User hier sind.

Und wegen meines Berufes: Ich bin in der Sozialhilfe tätig und arbeite mit Familien und Kindern und Jugendlichen. Mit Lehrern würde ich natürlich tauschen, ich bin immer mal wieder in Schulen zu Gast.

Kommentieren Sie ruhig weiter, die Politik spricht im zweiten Coronawinter eine sehr deutliche Sprache: Keine Schulschließungen mehr und das finde ich Dank der Fortschritte mit Impfstoffen plus den zu erwartenden Kollateralschäden absolut richtig so.

Mary-Ellen
9 Monate zuvor

Ahhhh, der supersoziale Sozialarbeiter mit den knackigen Patentlösungen.
Den hatten wir doch schon mal hier….da hieß er nur ein bisschen anders……

Mary
9 Monate zuvor

Es gibt eben verschiedene Erfahrungen. Ich kann berichten, dass einige Schüler sehr krank waren. Momentan kämpft einer meiner elfjährigen Schüler sehr gegen Corona. Fieber von 42 Grad ist garantiert nicht witzig. Es gab schon Probleme mit mangelnder Konzentrationsfähigkeit nach der Covid-Erkrankung und auch die Angst der Kinder, das Virus nach Hause zu tragen, bleibt immer außen vor. Wie man es dreht und wendet… Distanzunterricht (ich weigere mich meine Arbeit als „Schulschließung“ zu bezeichnen) ist echt nicht toll, gnadenloses Durchseuchen der Kinder aber auch keinesfalls fair.

KARIN
9 Monate zuvor

@Rüdiger V.
Wie viele Kontakte pro Tag haben Sie?
Kommen die Menschen zu Ihnen ins Büro? Also meine Schwiegertochter arbeitet als Sozpäd., in der Familienbetreuung, sie hat pro Tag , wenn viel zu tun ist und Einzelgespräche stattfinden max. 6 Termine, dies in ihrem Büro mit Trennscheibe, Heizung und gut belüftbar! Es sind pro Termin 1 – 2 Personen anwesend!
Sie fühlt sich sehr gut geschützt!
Wie sieht es bei Ihnen aus?
Lesen Sie auch gerne meinen Kommentar weiter unten zu Ihrem Beitrag!
Hier sind Welten zwischen meinem Schutz und der meiner Schwiegertocher!

DerechteNorden
9 Monate zuvor

@Rüdiger Vehrenkamp: Sie machen sich mit Ihren Beiträgen quasi lustig. Ja, und da wird man schon einmal persönlich.
Wenn Sie in der Sozialhilfe tätig sind, dann kennen Sie wahrscheinlich nur die Menschen, die es schwieriger haben. Aber die gilt es eben nicht, als die ausschlaggebende Gruppe zu betrachten. Sie können diese nicht ins Feld führen, wenn es darum geht, Schulen mit hohen Inzidenzen schließen zu dürfen, weil dort Zustände herrschen, wie ich Sie beschrieben habe. Diese Zustände bringen nämlich auch den Ihnen Anvertrauten nichts. Von daher bleibe ich bei meiner Einschätzung.
Es geht hier nicht um einen deutschlandweiten Schullockdown, sondern nur darum, Schulen in Gebieten mit sehr hohen Inzidenzen schließen zu dürfen, um dort das Verbreitung des Virus‘ auszubremsen.
Und zur Erinnerung: Es versterben leider auch Angehörige von Schüler*innen. Letzten Sonntag die krebskranke Mutter eines meiner Schüler z.B.. Kinder leben nicht in einer Blase, die kann man von daher nicht unabhängig betrachten. Wer das tut, der tut auch den Kids keinen Gefallen.

W
9 Monate zuvor
Antwortet  DerechteNorden

@DerechteNorden
Zu Ihrem letzten Absatz:
Ich bin sehr gespannt, was der @Rüdiger Vehrenkamp dazu zu sagen hat.
Eigentlich glaube ich nicht, dass er überhaupt antworten wird.
Falls doch:

@Rüdiger Vehrenkamp,
wie KONKRET werden Sie tätig bei einem Kind, dessen Mutter oder Vater jetzt in dieser Zeit verstirbt?
– Welche Art von „Nähe“ vermitteln Sie und wie und unter welchen räumlichen Bedingungen findet das statt?
– Wie gehen Sie mit den Ängsten des Kindes um, wenn im besten Falle nur noch 1 Elternteil übrig ist und das Kind dann Angst hat, diesen mit Corona zu infizieren? … Erzählen Sie dann das, was Sie oben geschrieben haben, so in etwa: Alles nicht so ( schlimm ), kaum einer wird krank oder stirbt, ist nur was für Paniker, und nicht zu vergessen „Kollateralschäden“.

Defence
9 Monate zuvor

@Rüdiger: Also unsere Sozialarbeiter hatten in den letzten zwei Jahren außer Kaffee trinken, nichts zu tun. Alle in unserem Haus.
Die haben sich komplett rausgezogen und uns das Feld überlassen.
Reden können Sozialarbeiter viel und gut.
Aber sicher hatten sie, allein während des Lockdowns, eine schöne lange Auszeit.

Heute, Monate nach dem Lockdown, sehe ich immer noch keine Überlastung der Sozialarbeiter. Nur mal so. Tauschen wollen sie immer gern.

Ich frage mich immer, warum sie bisher so sehr ins Abseits gerückt sind.

Dil Uhlenspiegel
9 Monate zuvor

Ich stell mich jetzt tot, dann geht er vielleicht woanders hin, um seinen allmächtigen Duchblick auszusähen. Hoffentlich verrät mich mein bubble gum nicht.

W.
9 Monate zuvor

@Rüdiger Vehrenkamp
„Alle mir bekannten infizierten Kinder und Jugendlichen …“

Wie gut, dass das einige Hundert sein dürften, damit Sie valide Aussagen daraus ableiten können.
Können Sie doch.
Na klar.
Und reflexartig kommt dann noch der übliche Unsinn hinterher.

„Offene Schulen verhindern Leiden anderer Art …“
Morgen ist Montag.
Verlassen SIE IHRE Bubble.
Gehen Sie in eine offene Schule und lassen Sie sich dort helfen, um noch schlimmere Leiden anderer Art für sich zu verhindern.
„Alle mir bekannten infizierten Kinder und Jugendlichen“ … Die freuen sich und helfen gerne, indem Sie alles Übel aus Ihrem Umfeld wegfiltern.

Wenn Sie Ihren Unfug hier noch ein paar Mal mittels „Copy & Paste“ reinsetzen, bekommen Sie zum Jahresende die „goldene Bremsscheibe“ verliehen.
Also: Frisch ans Werk!

Trollbuster
9 Monate zuvor

5. Dezember 2021, 17:04

Rüdiger Vehrenkamp weist nach, dass Long Covid bei jungen Menschen nicht existiert:
„Alle mir bekannten infizierten Kinder und Jugendlichen hatten, wenn überhaupt, leichte Verläufe und von „long Covid“ fehlt bei ihnen jede Spur.“

Wobei er selber nicht ganz sicher ist:
„Kinder haben in 99% der Fälle leichte Verläufe“

Canishine
9 Monate zuvor

Ich frage mich, ob grob 900000 aktuell Infizierte nicht auch irgendwie ein klein wenig beachtet werden sollten. Fehlen die nicht auch am Arbeitsplatz?

xy
9 Monate zuvor

Diese Seite ist nicht nur für Lehrer und die hier vertretene Meinung ist ganz sicher keine Lehrerbubble. Die Lehrer in unserem Umfeld sind noch die leisesten Kritiker. Es ist die Bildzeitungsleser Bubble und eine fanatisierte Elternbubble, die auch bei Inzidenzen jenseits von gut und böse die Schulen offen halten möchte. Viele, gerade die mit naturwissenschaftlichem Hintergrund entwickeln aktuell tiefe Verachtung für das Vorgehen der Bildungspolitik, vor allem in den Hotspots. Die Politik verliert die Mitte. Die Eltern, die Schule mit Sicherheitsmaßnahmen befürworten, genauso wie die Eltern, die prinzipiell gerne vorsichtiger wären und nicht mehr verstehen, warum die Schulen offen bleiben.
Wissen Sie, welche Ängste Eltern ausstehen, wenn zum xten Mal der Pooltest positiv war?
Sie empfinden das was aktuell geschieht nicht als Bildung, sondern als Zwangsdurchseuchung ihrer Kinder.

Leseratte
9 Monate zuvor
Antwortet  xy

Die Bildzeitung hat ja wieder mal einen rausgehauen…
„Die Lockdown-Macher“ mit einem Foto von 3 WissenschaftlerInnen, die Modellierungen zur Pandemie erstellen. Zum Glück gab es gleich kritische Stimmen…
Ist halt die „BLÖD“- Zeitung, wie schon Kommissar Stöver immer sagte…

https://www.rnd.de/medien/karl-lauterbach-und-christian-drosten-kritisieren-bild-bericht-wissenschaftler-als-zielscheibe-von-WKJIFPY2V5GCDLPS7C43XBB3NI.html

Klugscheisser
9 Monate zuvor
Antwortet  Leseratte

BILD ist bei mir echt unten durch. Wer so mit dem Leben anderer spielt, hat in meinen Augen jegliches Maß verloren.

Pit 2020
9 Monate zuvor
Antwortet  Leseratte

@Leseratte

Ja ja, sie sind vorbei und kommen auch nicht wieder … die guten alten Zeiten … als man über die „BILD“ wenigstens noch lachen konnte.

Echt
9 Monate zuvor
Antwortet  xy

„Die Politik verliert die Mitte“ – genau das wird zukünftig noch ein Riesenproblem werden. Das Vertrauen, das heute verspielt wird, wird nicht so leicht wiedererlangt werden können. Die Schüler von heute werden auch mal zu Wählern und sollten eigentlich ein tiefes Demokratieverständnis entwickeln. Aktuell erkenne ich unserer Demokratie jedoch nicht wieder. Schwarz-Weiß Denken dominiert. Ideologien setzen sich mit größtem Geschrei oder durch zum Schweigen bringende Moralisierungen durch. Auf der Strecke bleibt tatsächlich die ruhige Mitte der Gesellschaft, die fast alles mitträgt und den ganzen Mist bezahlt, aber deren Selbstbestimmung (u,a. auch durch wirtschaftliche Einschränkungen-EZB etc ) zunehmend beschnitten wird. Die paar Coronaleugner sind laut, aber nicht das wirkliche Problem. Die Ignoranz gegenüber den Sorgen der Familien um so selbstverständliche Dinge ,wie die Gesundheit, wird sich einprägen. Bei Vielen, die sich aus Sorge um Ausgrenzung durch die Schreihälse oder aus Sorge um schlechte Noten (Versetzung etc) beim Zuhausebehalten der Kinder, scheinbar der Situation anpassen, wird diese überhebliche und dumm-arogante, als willkürlich empfundene Haltung der Politik sicher nicht vergessen werden. Insbesondere, wenn die Diskussionen um Cannabisfreigaben und Genderschreibung wochenlang die Auseinandersetzung mit akut bedrohlichen Gefährdungen der Gesellschaft behindern. Das nenne ich dekadent. Frei nach Guido Westerwelle, der diese politische Entwicklung schon vor Jahren benannte. Was wurde aus Rom? Bildung sollte hier eigentlich weiterhelfen.

potschemutschka
9 Monate zuvor

@Rüdiger V.
Wann waren Sie das letzte Mal in einer Schule? und ich meine nicht nur mal kurz reingeschaut, sondern wirklich für ein paar Wochen den alltäglichen Wahnsinn mal live miterlebt! – vorzugsweise an einer Brennpunktschule.
Über eine ehrliche Antwort auf diese einfache Frage würde ich mich freuen

KARIN
9 Monate zuvor

@ Rüdiger V.
Was ist mit den Lehrern?
Ich bin über 60 , mit Vorerkrankungen!
Arbeite mit vollem Deputat im Fachpraktischen Unterricht!
Doppelt geimpft auf die 3te warte ich noch!
Viel enger Kontakt, von wegen 1, 5 m Abstand, da Praxisfächer!
Ich liebe meinen Beruf , bin aber ausser Maske vollkommen schutzlos meinen täglich, teilweise wechselten
Klassen/ Gruppen ausgesetzt!
Lebe seit Wochen in Angst, da ich täglich mit bis zu 100 Schüler* innen mind. Kontakt habe, teilweise auch nur in schlecht belüftbaren Schulgängen!
Die Jugendlichen sind coronamüde, laufend muss man an Masken über der Nase erinnern! Hygiene wird oft nicht mehr durchgeführt, die Spender mit Desinfektionsmittel sprechen ihre eigene Sprache, laut Hausmeister muss er nicht oft nachfüllen!
Unterrichte immer in kühlen bis kalten Räumen!
So Herr V. wie sieht Ihr Berufsalltag aus, das würde ich sehr gerne erfahren!
Bitte eine ehrliche Antwort!!
Würden Sie gerne mit mir tauschen?
Ich setzte täglich meine Gesundheit aufs Spiel , evtl. mit für mich fatalen, evtl. endgültigen Folgen!
Ich habe diese Frage schon einmal unter einen ihrer Kommentare geschrieben, leider bisher ohne Antwort!

potschemutschka
9 Monate zuvor
Antwortet  KARIN

@Karin
Er wird nicht antworten. Auf direkte Fragen an ihn selbst antwortet er nie. Da fallen ihm anscheinend keine Schwurbel-Phrasen ein.

Trulla
9 Monate zuvor

Und als anständigem Darwinisten ist Ihnen 1 % erkrankter Kinder, für die es bisher keinen Schutz gibt, und der mgl. Erkrankung aller Angehörigen/ LuL, , die daran hängen, sch …egal?
Es waren letzten knapp 100.000 infizierte SuS, es werden bis jetzt und in den nächsten Wochen noch viele dazukommen.
Dann rechnen Sie Mal davon 1% aus.
ÜBRIGENS: 100.000 Tote von 81 Millionen Bevölkerung macht einen Anteil von 0.0012, also weit weniger als 1 %. Ist ja auch nicht schlimm, oder?
Ich kann IHRE Bubbles, respektive Gebabbel nicht mehr ertragen.
Vor allem möchte ich lieber gar nicht wissen, unter welchen mgl. komfortablen Arbeitsschutzbedingungen Sie arbeiten.
Und wenn Ihnen die Sichtweise anderer, hier der LuL, aber auch vieler Eltern, nicht gefällt, Sie sich offensichtlich auch nicht mit anderen Lagen auseinandesetzen können/ wollen, empfehle ich Ihnen:
1. selbst Lehrer zu werden, um als leuchtendes Vorbild zu zu fungieren. Die KMs wären sicherlich von Ihrem widerspruchslosen Gehorsam entzückt.
Und Sie könnten mit Ihrem zu vermutenden Engagement das seit Schröder salonfähig schlechte Lehrerbild aufpolieren.

2. lieber nur die Verlautbarungen der KM zu lesen, nichts in einem Forum, das genau diese Verlautbarungen diskutiert/ kritisiert. Dann sind Sie selbst glücklich und beschimpfen nicht kollektiv engagierte LuL/ EuE/ Eltern, die nicht an die offensichtlichen Lügen glauben (Bremsscheiben, Hygienefilter von Fr. Gebauer, nicht erfolgten Warnungen der Wissenschaftler von Hr. Söder, falsche mathematische Relativierung der Kinderinzidenzen durch die KM aus MV ), sondern auf renommierte Wissenschaftler hören.

Dil Uhlenspiegel
9 Monate zuvor

In unserer Hitliste der Corona-Evergreens (gerne gespielt und gerne gehört) zeichnet sich eine neue Nummer Eins ab:

Platz 4: Kinder sind keine Treiber der Pandemie.
Platz 3: Die Schulen sind sicher.
Platz 2: Taschentücher reichen meist.
Platz 1 bisher: Schulen sind Hygienefilter.

Doch nun die neue Nummer 1: Schulschließungen sind nicht das Zünglein an der Waage.

Klugscheisser
9 Monate zuvor
Antwortet  Dil Uhlenspiegel

Bremsscheiben vermisse ich

Dil Uhlenspiegel
9 Monate zuvor
Antwortet  Klugscheisser

Oh, verd… Wie konnte ich das übersehen.

mm
9 Monate zuvor
Antwortet  Dil Uhlenspiegel

Ich hab auch noch was Gutes von Frau Schopper: Statt vorzeitige Weihnachtsferien werden an Schulen die „Sicherheitszäune hochgezogen.“ Diese können im Bausatz aus vielen gebrauchten Teststäbchen zusammengesteckt werden. Könnte mindestens Platz 3 einnehmen.

S.
9 Monate zuvor
Antwortet  mm
Mary-Ellen
9 Monate zuvor
Antwortet  Dil Uhlenspiegel

@Dil Uhlenspiegel:

Habe bei den von dir aufgezählten „Evergreens“ komischerweise immer ein Grammophon vor meinem inneren Auge und in meinem Gehörgang.
Mit viel Geknister und eher dünner Tonwiedergabe.

Leseratte
9 Monate zuvor

Stamp (NRW, FDP) gerade im Interview bei „Bericht aus Berlin“ bezüglich der Impfpflicht: Politiker müssen sich korrigieren dürfen. Scheint aber offenbar bezüglich Infektionsschutz in Schulen nicht der Fall sein.

Rosa
9 Monate zuvor

Herr Kretschmann in Sachsen werden es immer mehr Fälle an den Schulen und in welcte Richtung möchten Sie sich jetzt orientieren. Herr Kretschmann bitte erst Gehirn einschalten und dann Äußerung. Die Politik hat in dieser schwierigen Notsituation keine Vorbilder. Die junge Generation braucht in dieser schwierigen Lebensphase Vorbilder und dies ist auch in der vierten Welle nicht eingetroffen.https://www.tagesschau.de/newsticker/liveblog-coronavirus-sonntag-319.html#Sachsen-Anhalt-Mehr-positiv-Getestete-an-Schulen Keine Lichtblicke sind der heranwachsenden Generation gesetzt worden und es sind von Frau Schopper nur Märchen und Mogelpackungen aufgebunden und verteit worden. Ungeschützt geht es weiter und alles auf dem Rücken der Schulen.

Klugscheisser
9 Monate zuvor
Antwortet  Rosa

Sb 2000 wirds was, gebt Gas.

Mit freundlichen Grüßen
Schwarzer Humor

FrustrierteErzieherin
9 Monate zuvor

Offene Schulen in dieser Situation belastet manche Kinder mehr als Distanzunterricht.Unsere Tochter träumt schon immer wieder sie sei positiv getestet worden und stehe auf dem Sammelplatz der positiven Schüler. Ich bin Erzieherin und trotz vieler Schnupfennasen laß ich mir meine Sorgen um unsere Gesundheit nicht anmerken. Aber wenn ich mir vorstelle, dass meine Tochter (11) oder mein Mann sich anstecken, dass ich dann weiterhin täglich zu 25 ungeimlften Kinder in den Kindergarten soll, da wird mir einfach nur übel. Was für ein Wahnsinn. Klar bin ich geimpft und teste mich, aber wenn Haushaltsangehörige infiziert sind, gehört der Rest des Haushalts in Quarantäne.Ich mag meinen Beruf auch sehr, aber mir geht einfach die Piste aus, aber da wir personell am Limit sind bin ich dann wohl auch das Zünglein an der Waage.

Doris
9 Monate zuvor

Hat Kretschmann eigentlich keine Berater mehr?

Davis Goldhammer
9 Monate zuvor

digga inzidenz 2000? dann muss fast ganz badenwürtemberg mit corona infizert sein damit die schulen schließen. die politik macht kein sinn mehr und wollen nur noch geld von uns ziemlich schwach von euch.

Rosa
9 Monate zuvor

In BW ist an G8 Schulen der Lernfrust besonders groß nach einem G7 Schuljahr. Der Lernfrust sitzt bei allen sozialen Schichten sehr groß und die Mogelpackung ohne Inhalt hat die Defizite noch verstärkt. Frau Schopper hat an den Schulen Ihr Versprechen nicht gehalten und dies hat viele Schüler nochmals zurückgeworfen. Viele hatten, gehofft auf Unterstützung um die Lernlücken aufarbeiten zu können. Knutschen reicht nicht und etwaige Lernrückstände sind es nicht.https://www.mannheimer-morgen.de/orte/mannheim_artikel,-mannheim-mehr-psychische-probleme-durch-corona-bei-kindern-in-mannheim-_arid,1888297.html KM Frau Schopper hat keine Abhilfe geschaffen und pschische Belastung ist nochmals gewachsen.

Semmel
9 Monate zuvor

Hätten die LuL im letzten Jahr gezeigt, dass DU möglich ist und dass sie das machen können und wollen wäre das jetzt kein Problem. Schulen zu, Distanzunterricht her. Aber offensichtlich hat die Protestwelle im letzten Jahr Erfolg gezeigt. Jetzt also Schulen auf um jeden Preis. Sehr schade für SuS, aber für die wäre schlechter DU auch keine gute Lösung. Also Augen zu, Zähne zusammenbeißen und durch durch das Elend. Vielleicht kann man daraus ja auch was lernen.

Anne
9 Monate zuvor
Antwortet  Semmel

Na klar, jetzt sind wieder die LK schuld, dass Politiker sich mit ihrem „die Schulen bleiben offen“ selbst ins Aus manövriert haben.

Klugscheisser
9 Monate zuvor
Antwortet  Anne

Wir sind die Piñata der Nation.

Pit 2020
9 Monate zuvor
Antwortet  Klugscheisser

@Klugscheisser

„Aber die leuchtenden Kinderaugen“ bei der Piñata …
😉
Die MÜSSEN es uns doch wert sein?!

NÖ!

Trulla
9 Monate zuvor
Antwortet  Semmel

Sie scheinen ja den totalen Überblick zu haben, ob und wann etwas geklappt hat. Ich kenne eigentlich nur LuL, die sich ein Bein ausgerissen haben. Es wird auch andere geben, aber das ist überall und nicht nur bei LuL so.
Die haben sogar versucht, die digitale „nicht-Ausstattung“ – für die LuL nun wirklich nicht verantwortlich sind- so weit als möglich auszugleichen.
Allerdings hat auch vieles am Engagement der SuS und – man höre und staune- der Eltern gehangen. Ja, auch die sind für das Verhalten des Kindes verantwortlich!!!
Jetzt aus eigenen punktuellen und negativen Erfahrungenden Präsenzunterricht um jeden Preis und damit eine flächendeckende Gefährdung aller am Schulleben Beteiligten zu filtern, finde ich extrem befremdlich.
Nur weil ich einen Autofahrer kenne, der fährt wie eine besenkte Sau kam ich doch nicht insgesamt das Autofahren abschaffen.

Gefrusteter Vater
9 Monate zuvor

Inzidenz von 2000 und dann die schulen zu? Von wegen!

An meiner kleinen Grundschule (zweizügig) war die Inzidenz über 4000! Dabei Unterricht as usual. Wenn Kretschmann nur einen Funken Anstand hätte, wären die Schulen zu.

Wöchentlich neue Fälle an den weiterführenden Schulen meiner eigenen Kinder, Corona-Infektionen immer näher kommend und ein Kultusministerium, das bei berechtigten Fragen Paragraphen zitiert, die beim Fernbleiben vom Präsenzunterricht Strafe androhen. Erinnert mich irgendwie an die Schilderungen meines Großvaters, als er von der Hitlerjugend sprach…

Deshalb: Kinder aus Sport und Gaga-Unterricht (Tanzformationen, Filme gucken, Bastelstunden,…) konsequent rausnehmen und entschuldigen, vor Weihnachten eine Woche ganz entschuldigen, dann hat man vielleicht noch eine Überlebenschance.

Meine älteren Kinder klagen über ausgekühlte Klassenzimmer, haben dabei die Temperaturanzeigen der Luftmessgeräte im Blick. Letzte Woche maximal 18 Grad. Was einen nicht tötet macht einen nur härter. Heil Kretschmann, Heil Schopper!

Monika, BY
9 Monate zuvor

WIe ist dazu gekommen, dass Eltern kein Recht haben eigene Kinder von so einen sehr wohl möglichen Post-Corona Zustand zu schützen?

https://www.focus.de/gesundheit/coronavirus/38-tage-auf-intensivstation-die-23-jaehrige-luisa-berichtet-in-emotionalem-video-wie-sie-beinahe-an-corona-starb_id_24479669.html

Herr Lauterbach, bitte um eine Erklärung?

Rosa
9 Monate zuvor

Herr Kretschmann und Frau Schopper so schnell kann es gehen und Variante breitet sich schnell aus im Klassenzimmer. Kein Abstand im Klaasenzimmer, Klassenzimmer voll besetzt,
keine Luftfiltergeräte…..https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/suedbaden/omikron-variante-in-basel-102.html

xy
9 Monate zuvor

Triage in Bayern. Richtlinien.
https://www.br.de/nachrichten/bayern/so-wuerde-die-triage-in-einer-bayerischen-uni-klinik-ablaufen
Und wir lassen die Schulen offen?? Diese Überlegungen zur Triage wären bei einer anderen Politik nicht nötig!
Will man mit offenen Schulen bis zum 23.12 die Katastrophe provozieren?
Wie menschenverachtend kann man sein?
Sollte es zur Triage kommen, wird das der bisher vernünftige Teil der Bevölkerung kaum mehr mittragen. Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass dieses Sterben lassen durch Laissez Faire und Bildungspolitik mit all inclusive Durchseuchung und Puderzuckerbehandlung der Impfverweigerer weiter so still und devot hingenommen werden wird. Wenn es um die eigenen Liebsten geht, werden auch brave Bürger zu Hyänen. Die Querdenker konnten sehr lange ihren Irrsinn abspulen, aber wenn wegen ihnen Menschen sterben, muss die Toleranz ein Ende finden.

Rosa
9 Monate zuvor

Frau Schoppers Ansprache zu Nikolaus!https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/keine-vorgezogenen-weihnachtsferien-in-baden-wuerttemberg-100.html Die Schulen sind sicher und Kinder sind nicht die Treiber. Die Ansteckung geht nicht von den Schulen aus. Die Dummheit spricht und dafür nehme ich mir kein Blatt vor dem Mund! Wir bieten drei Tage vor Weihnachten Impfungen an den den Schulen an.Wieler hat bekannt gegeben an Weihnachten werden wir Unseren Höhepunkt erreichen. Frau Schopper strebt gezielte Durchseuchung an……

Rüdiger Vehrenkamp
9 Monate zuvor

Da ich nun öfter angesprochen wurde, hier ein Round Up.

Ja, ich bin in Bezug auf Schulschließungen nicht der Meinung der meisten Kommentatoren, nur auf Sachebene diskutieren die meisten leider nicht mit mir, sondern gehen mich und meinen Beruf persönlich an. Sicher sind nicht nur Lehrkräfte hier unterwegs, aber pauschal zu behaupten, man würde in der sozialen Arbeit nur Kaffee trinken, ist genauso, wie wenn ich behaupte, dass Lehrer einen lauen Halbtagsjob haben. Im Gegenteil habe ich Hochachtung vor der Vielfalt des Lehrberufes, gerade in der heutigen Zeit. Damit sich die Lehrenden um ihre Schützlinge gerade in diesen schweren Zeiten kümmern können, plädiere ich für offene Schulen und begrüße die Entscheidungen aus BW.

Der Verlust eines Elternteils ist immer schwer, egal bei welcher Krankheit. Aus diesem Grund plädiere ich weiterhin für die Impfung (anstatt für Schulschließungen), denn Geimpfte sind vor schweren Verläufen geschützt. Wer sich trotz doppelter Impfung und Booster noch immer nicht traut, langsam wieder ein normales Leben zu beginnen, wird dies in den Folgejahren ebenfalls nicht tun. Ich wiederhole mich jetzt, aber Corona wird nicht wieder verschwinden und gehört nun zum allgemeinen Lebensrisiko. Jeder von uns wird damit in Berührung kommen, dem wird man sich auf Dauer nicht entziehen können. Angst war dabei selten ein guter Ratgeber.

Wer Schulschließungen wegen des Weihnachtsfestes fordert, vergisst die Vielzahl an muslimischen Schülerinnen und Schülern, die das Fest nicht feiern. Sollen wir vor Ramadan oder Zuckerfest auch früher die Schulen schließen? Das wäre die Konsequenz und kann nicht das Ziel sein. Die Kinder brauchen einen angstfreien Regelbetrieb und keine doppelt geimpften und geboosterten Lehrer, die trotz ihres Status eine unangebrachte Panik verbreiten.

Es tut mir leid, wenn meine Meinung nicht der Blase hier entspricht, nur habe ich (nicht nur beruflich) mehr Kinder und Familien gesehen, die unter den Maßnahmen litten und nicht unter Corona.

xy
9 Monate zuvor

Ich akzeptiere Ihre Meinung, aber ich akzeptiere nicht, dass das Gesundheitssystem wegen naiver Menschen wie Ihnen an die Wand fährt.
Sie tun Ihren Schülern keinen Gefallen, wenn sie auch bei kollabierendem Gesundheitssystem offene Schulen fordern. Diese Naivität, die gutgemeint ist, vielleicht ist es auch ein Helfersyndrom mag in normalen Zeiten gut sein. Im Augenblick tragen Sie mit Verharmlosung nur weiter dazu bei, dass tatsächlich Triage stattfinden muss. Es ist an der Zeit, in der Realität anzukommen.

Rüdiger Vehrenkamp
9 Monate zuvor
Antwortet  xy

Naive Menschen sind die, die die Impfung verweigern und somit einen schweren Verlauf riskieren. Und für eben solche Leute sollen die Schüler aus den Schulen genommen werden? Das Gesundheitssystem ist nicht wegen geimpften Erwachsenen oder erkrankten Kindern überlastet, sondern allenfalls, weil deren Eltern und Großeltern sich nicht impfen lassen. In dieser Realität bin ich längst angekommen und ich bin nicht weiter bereit, Kinder die Leidtragenden des Ganzen sein zu lassen.

Canishine
9 Monate zuvor

Mir scheint, dass hier weniger für Schulschließungen als für einen effektiven Infektionsschutz in Schulen plädiert wird, weil man diesen als essentiell erstens für den direkten Gesundheitsschutz der Kinder und Lehrer und zweitens für die gesamtgesellschaftliche Entwicklung der Infektionslage ansieht. Und man schätzt es so ein, dass wegen des unzureichenden Infektionsschutzes die Lage so weit eskaliert ist, dass ab einem gewissen Punkt nur noch „Schulschließungen“ (besser: Distanzunterricht mit Notbetreuung) (zusammen mit anderen Maßnahmen) eine weitere Eskalation verhindern können. Es wird befürchtet, dass gerade diese Eskalation letztlich zu einem harten Lockdown mit allen Konsequenzen und/oder zu einer Vielzahl von tragischen Krankheitsverläufen einschließlich der Kollateralschäden eines überlasteten Gesundheitssystems führen wird, und auch zu wirtschaftlichen Schäden. Wenn Sie diese Befürchtung nicht teilen, ist das halt so, ich hoffe, Sie haben recht, Die Bezeichnung dieser Sicht als „Blase“ wirkt jedoch abwertend.

gehtsnoch
9 Monate zuvor

„Round Up“
toxisches Glyphosat als Biozid bei der Bereinigung von Pflanzen, wie der spontanen „Begleitvegetation“ in Kulturpflanzenbeständen, Grünland oder Gartenanlagen, umgangssprachlich „Unkräuter.
Es soll ungiftig gegenüber Tieren und Menschen sein und zerfällt innerhalb weniger Tage in unschädliche Einzelteile.

„ROUNDUP“ wäre natürlich etwas völlig anderes.

Riesenzwerg
9 Monate zuvor

Ich wette auf 5000! Wettet jemand mit?

mm
9 Monate zuvor

Also, die aktuelle Inzidenz liegt bei 514. Und soweit ich das verstanden habe, sind die Krankenhäuser ausgelastet und Intensivpatienten werden zum Teil schon in andere Bundesländer verlegt. Kretschmann und Co streben aber anscheinen eine Neue Marke, die Marke 2000 an. Das bedeutet, dass mindestens noch 4X soviele Intensivpatienten versorgt werden müssen. Eigentlich mehr, weil sich die Patienten auch zeitlich gesehen ansammeln und über Wochen „abgearbeitet“ werden müssen. Jetzt frag ich mich schon: Wie soll das gehen???? Nervig hier auch wieder diese absoluten Maßnahmen. Bis 2000 voll auf und ab 2000 voll zu, oder was? Dumm und einfallslos, diese Angabe.