„Den Schulen geht es wie den Krankenhäusern: Die Notsituation wird zur neuen Normalität“ – einem Lehrer platzt der Kragen

41

BERLIN. Die Situation in den Schulen – ist vielerorts immer noch im Krisenmodus. Die absehbare Lage für die Bildungseinrichtungen im Herbst und im Winter – ist laut Experten kritisch. Dass Kultusminister und der Bund-Länder-Gipfel zwar Schulschließungen kategorisch ausgeschlossen, aber bislang keinerlei Schutzmaßnahmen für Lehrkräfte und Schüler in Aussicht gestellt haben, sorgt für viel Diskussionsstoff auf News4teachers. Lehrkraft „Schattenläufer“ bringt in zwei Kommentaren die Stimmung auf den Punkt. Wir veröffentlichen die beiden überaus lesenswerten Posts an dieser Stelle noch einmal prominent.

„Geht doch auch so.“ Illustration: Shutterstock

Bezogen auf den Beitrag „’Chronische Überlastung‘: Lehrkräfte sehen sich am Limit – ihre Schüler auch (Verhaltens-Auffälligkeiten nehmen zu)“ kommentiert Schattenläufer:

„Das kann ich nur bestätigen. Woran liegt das? Ganz einfach. Die Bildungsministerien haben in den nunmehr fast drei Jahren der Pandemie nicht nur den Gesundheitsschutz sträflich vernachlässigt, sie haben die Anforderungen, trotz der Mehrbelastung, um keinen Deut reduziert. Eher im Gegenteil!

Statt Stundenzahlen der Klassen auf ein Notprogramm zu schalten, wurden an Schulen mit 30-40% erkrankten Kollegen die Fehlstunden durch Vertretungen und Mitbetreuungen aufgefangen. Zusätzliche Belastungen durch Masken, Händewaschen, Testungen und Wechselunterricht fanden keinen Niederschlag in einer Reduzierung der Inhalte. Die fehlende Zeit musste einfach aufgefangen werden.

„Ich kann schon jetzt voraussagen, dass das nicht gut gehen wird. Weder in den Krankenhäusern noch an den Schulen“

Die Arbeitsbedingungen haben, speziell im Winter, einen neuen Tiefpunkt erreicht, bei den Temperaturen ist dies sogar wörtlich zu nehmen. Sinnlose Reformen wurden nicht aufgeschoben, sondern so durchgezogen, als gäbe es Corona nicht. Distanzunterricht machte es erforderlich, dass die Digitalisierungsmöglichkeiten der Schulen kurzfristig ausgebaut wurden. Natürlich durch die Lehrer. Alle Konferenzen fanden statt. Sogar Qualitätsaudits wurden 1 zu 1 durchgeführt.

Den Schulen geht es wie den Krankenhäusern. Man hat die Belastung stark erhöht, um einer akuten Notsituation zu begegnen. Ist ja nur für kurze Zeit, da müssen wir durch. Wir vertrauen auf ihre Mitarbeit. Den Schülern zuliebe…

Jetzt zeigt sich, dass diese Notsituation zur neuen Normalität werden könnte. Gefragt wären also ein personeller Ausbau oder neue Konzepte. Ich habe aber den Eindruck, dass nichts davon in Sicht ist. Vielmehr wird die hohe Belastung der Mitarbeiter an Schulen und Krankenhäusern auch zur neuen Realität werden. So stellen sich das aus meiner Sicht jedenfalls die Ministerien vor. Geht doch auch so. Haben wir ja jetzt gesehen.

Ich kann schon jetzt voraussagen, dass das nicht gut gehen wird. Weder in den Krankenhäusern noch an den Schulen. Auf Dauer wird diese Überbelastung zu einem Teufelskreis aus Berufsausstiegen, Frühpensionen, Burnouts und Resignation führen. Dadurch wird die Personal-Not noch größer, was wir dann durch Mehrarbeit der letzten Überlebenden wieder zusätzlich auffangen sollen. „Last men standing“ heißt das Spiel.

Zum Artikel „Selbst Test- und Maskenpflicht wackeln: Bleibt der Corona-Schutz für Kitas und Schulen in diesem Winter komplett auf der Strecke?“ schreibt Schattenläufer:

„Der Schutz an Schulen wird wohl weitestgehend auf der Strecke bleiben, dafür sprechen viele Gründe.

Die Verwahrung der Schüler zum Wohle der Wirtschaft, die die Eltern uneingeschränkt als Arbeitskräfte braucht, ist inzwischen als staatstragend durchgesetzt. Schulschließungen und Distanzunterricht sind als Mittel also so weit in den Hintergrund gerückt , dass es schon zu einer echten Katastrophe kommen muss; um dies in Betracht zu ziehen.

Schutz durch Luftfilter, Masken und Tests kostet Geld. Es hat aber Tradition für Schulen, kein Geld auszugeben. Quarantänen sind ebenfalls unangenehm für die Wirtschaft, da sie teilweise den Einsatz von Eltern begrenzen. Daher wurde auch dieses Mittel bis zur bis zur Wirkungslosigkeit ausgehöhlt.

Kleinere Klassen, gekürzte Lehrpläne und angepasste Konzepte wie Wechselunterricht machen organisatorisch Arbeit und jemand muss das verantworten. Das werden die Bildungsministerien nicht auf sich nehmen.

Wie könnte also das optimale Konzept für Wirtschaft und Politik aussehen? Vollzeitschule in Präsenz für die Wirtschaft. Ablaufe, Lerninhalte und Klassengrößen, als ob es kein Corona gibt – zur Schonung der Verantwortlichen in den Ministerien. Keine baulichen Maßnahmen, Verbesserungen der Technik oder Aufstockungen des Personals zur Vermeidung von Ausgaben.

„Die restliche Bevölkerung interessiert sich nur insofern für Schule, als es wünschenswert ist die nervigen Kinder morgens los zu sein“

Geplant ist als wohl ein Unterricht ohne Tests und Quarantänen. Damit kann man schon mal hoffen, dass ein Teil der Herbstwelle gar nicht auffällt. Krankheitsbedingte Ausfälle werden durch Vertretungen voll kompensiert. Die Lehrer haben ja gezeigt, dass es geht.

Jetzt muss man nur noch das regierte Volk beruhigen. Die SuS sind zunächst mal egal. Die dürfen noch nicht wählen. Die Lehrer setzt man unter Druck und appelliert gleichzeitig an ihr Gewissen (den Schülern zuliebe, Ausnahmesituation…) Wer dann noch aufmuckt, wird eben als fauler, unfähiger Nörgler diffamiert.

Die restliche Bevölkerung interessiert sich nur insofern für Schule, als es wünschenswert ist die nervigen Kinder morgens los zu sein. Das ist also kein Problem.

Zunächst appelliert man an den Egoismus. Corona ist für Kinder nur ein Schnupfen, wer will dafür schon die unangenehmen Masken tragen, das kitzelnde Stäbchen aushalten oder sich gar selbst um die Kinder kümmern. Dieses Ungemach kann man vermeiden, wenn man einfach fest an die sicheren Schulen glaubt.

Der etwas kritischere Rest wird vertröstet. Wir beabsichtigen natürlich schon Schutzmaßnahmen. Wir wollen aber die Wirksamkeit zunächst evaluieren, um die Verhältnismäßigkeit sicher zu stellen. Das dauert zunächst mal. Das ist gut für die Politik.

Wenn dann Studien herauskommen, die besagen, dass Masken, Tests oder Distanzunterricht schützen, dann zieht man eben eine andere Evaluation mit gegenteiligem Inhalt aus der Schublade. So was findet man immer bei Tauben-Stöhr, den Kinderärzten oder dem Verband der Schul-Hausmeister. Gleichzeitig beginnt man, um die Methoden der Studien und einzelne Begriffe zu streiten. Das kann man mit etwas Geschick sehr in die Länge ziehen. Erstaunlich, wie schnell es immer wieder Herbst wird. Dumm gelaufen, ist dann halt zu spät für echten Schutz. Na ja, vielleicht klappt es ja bis zum nächsten Herbst.

Als Trost an die Lehrer, eine Schutzmaßnahme passt ja ins Konzept und wird uns sicher erhalten bleiben: Fenster auf – kostet nichts und lässt sich pressewirksam verkaufen. Zur Not kann man sich als Politiker/in sogar in offene Fenster und Türen hängen.“

Hintergrund: Baden-Württembergs Kultusministerin Theresa Schopper (Grüne) hatte erklärt, sie wolle sich notfalls „in die Tür hängen“, um Schulschließungen zu verhindern. News4teachers

Leserposts

News4teachers ist mit im Schnitt mehr als einer Million Lesern monatlich Deutschlands größtes Nachrichtenmagazin für die Bildung – und es versteht sich auch als Diskussionsmedium. Wir freuen uns über jeden Leserbeitrag, der dazu beiträgt, unterschiedliche Perspektiven zu den Themen unserer Beiträge darzustellen.

Für die Veröffentlichung gelten ein paar Regeln, die sich im Grundsatz nicht von denen unterscheiden, die im normalen menschlichen Miteinander gelten – hier sind sie nachzulesen. Besonders interessante Posts  – wie den oben stehenden – veröffentlichen wir dann gerne auch als Gastbeitrag im redaktionellen Teil von News4teachers. Jeder und jede, der oder die sich für die Bildung engagiert, ist herzlich eingeladen, sich (auch anoynm) an den Debatten zu beteiligen. Jeder Beitrag auf News4teachers ist frei zur Diskussion. Natürlich auch dieser.

„Die Kinder haben sich verändert. Sie tun sich viel schwerer damit, Regeln zu akzeptieren“: Eine Kita-Fachkraft berichtet

„Reicht nicht, Flüchtlingskinder in Regelklassen zu stopfen“ – eine Lehrerin berichtet

Anzeige


Abonnieren
Benachrichtige mich bei
41 Kommentare
Älteste
Neuste Oft bewertet
Inline Feedbacks
View all comments
kanndochnichtwahrsein
16 Tage zuvor

Es wird nicht dabei bleiben:
In den nächsten Jahren werden die letzten überlebenden Lehrer ganz nebenbei auch noch mindestenst eine verdoppelte Zahl Kriegs- und Klimaflüchtlinge betreuen, optimal in Deutsch fördern und ohne Hilfe von Sozialpädagogen und Schulpsychologen sozial integrieren und gleichzeitig auf eine Rückkehr in die Heimat vorbereiten (also nicht allzusehr integrieren, genau im gerade von der Heimatregierung gewünschten Maße eben), locker Temperaturen in Klassenzimmern von weit über 30 Grad oder weit unter 10 Grad spätestens ab 9 Uhr aushalten, die Kinder in Regenpausen bei immer stärkeren Gewittern und Dauerregen auch in den Pausen im Klassenraum betreuen (bereits nass, wenn der Regen plötzlich kam und die Kinder drin spielen wollten), dafür auf eigene Toilettengänge und aufs eigene Frühstück verzichten, den Kindern zuliebe anschließend im pausenlosen Dauereinsatz bis sechs Uhr nachmittags noch in ungelüfteten Räumen mit freiwillig getragenen Masken (man will ja nicht riskieren, auch noch auszufallen) Konferenzen durchstehen, weil irgendeine Innovation des Ministeriums umgesetzt werden soll oder weil es einfach immer schon so war, am Ende des Tages den Schulhof reinigen, damit sich der Müll der Selbstversorgung am Kiosk nicht häuft, nachdem der Caterer Pleite ging, danach bis nachts Beschwerden der Schulleitung über vergessene Pflichterfüllung (Klassenarbeit nicht rechtzeitig beim Abteilungsleiter abgegeben, Beginn der Konferenz wegen Kreislaufschwäche verpasst, im Stau gestanden und zu spät gekommen) und der Eltern über suboptimale Noten oder Hausaufgaben (ach nee, die dürfen zu Hause ja nicht mehr in die Bücher gucken, nachdem sie von uns fast rund um die Uhr optimnal gefördert wurden; aber irgendein Thema wird die Eltern garantiert wieder aufregen; es bieten sich z.B. der Fensterplatz des Kindes im Winter und der Nicht-Fensterplatz im Sommer an…)

Ja, wer es dann überlebt hat und die rettende (Vor-)Ruhestandsaltersgrenze erreicht hat, nebenher noch für eine trotz Pensionierung auf Wunsch ausreichende Altersversorgung gesorgt hat (eigenes Haus, Photovoltaik auf dem Dach, eigene Kinder durch die Ausbildung gebracht und in gutdotierte Jobs versorgt), dem wird man am Ende erzählen, dass sich der Staat den (Vor-)Ruhestand seiner Lehrer jetzt leider nicht mehr leisten kann, weil Corona und Krieg und Klima so teuer kamen.
Man hat eben wegen der Viren so viel Kohle und Gas zum Fenster rausheizen müssen und noch ein paar Stühle extra für die Willkommenskinder nicht zu vergessen… da müssen die Lehrer dann eben ein bisschen länger leiden – ist ja um der Kinder willen.

Ja. Teuer ist das alles. Vor allem für die, die es irgendwie stemmen und aushalten müssen, weil alles nichts kosten darf!

Max
16 Tage zuvor

Man könnte darüber lachen, wenn es nicht die bittere Wahrheit wäre.

Ron
16 Tage zuvor

Wenn Schule sich als ganztägige Verwahranstalt anbietet, wird sie irgendwann auch als diese angesehen und behandelt. Statt Leistung und Zielorientiertheit einzuüben und abzufordern, wissen bereits die Kleinen heute als erstes, dass man schreiben kann wie man will, nie mehr als täglich 20 min zuhause arbeiten darf und Arbeitshefte dafür da sind, dass man bloß nicht selber einen ganzen Satz schreiben muss.

kanndochnichtwahrsein
15 Tage zuvor
Antwortet  Ron

„Wenn Schule sich als ganztägige Verwahranstalt anbietet…“

Schule bietet nicht sich als Verwahranstalt an, sondern wird auf dem Basar der Politik als solche angeboten.
Nicht Schule entwertet sich, sondern die Politik entwertet Schule und die Bevölkerung guckt mindestens untätig zu, soweit sie es nicht gar gutheißt…

In Schule gibt es so viele Menschen, die versuchen, den Kindern und Eltern gegenüber das Bild von Schule als Bildungsanstalt im besten Sinne (nicht als Produktionsstätte für Abschlüsse) zu erhalten bzw. zu stärken, im schlimmsten Falle zurückzuholen.

Was bringt das alles, wenn so viel gegen uns arbeitet, wenn wir immer die Letzten sind, die etwas zu sagen haben, wenn wir zu Erfüllungsgehilfen für am Schreibtisch erdachte Reformen, zu Virenfiltern der Nation, zu Produktionsstätten für Konsumenten, zukünftige Wähler und im Zweifel die Soldaten der Zukunft degradiert werden.

Wir könnten (müssten) doch eigentlich ganz vorne und ganz oben genannt werden, wenn es darum geht, die wichtigsten und weitreichendsten Schritte zu gehen, die nötig sind, um unsere Welt zu bewahren, das Klima zu retten, die Zukunft der Kinder – der Menschheit – zu sichern.

Aber nein, überall nur Mangelverwaltung und jederzeit zur Verfügung stehender Steinbruch für immer mehr alternative Schauplätze, die von irgendwem als wichtiger erachtet werden als Bildung, Kinder und Zukunft.
In Bildung wie Versorgung Kranker (etc.) geht immer noch was – da findet immer noch jemand eine Möglichkeit, weiter zu sparen!

Das soll unsere Zukunft sein???

Ron
14 Tage zuvor

Ihren ersten Ausführungen hätte ich gerne zugestimmt, dann aber das:

Wir könnten (müssten) doch eigentlich ganz vorne (…) Schritte zu gehen, die nötig sind, um unsere Welt zu bewahren, das Klima zu retten, die Zukunft der Kinder – der Menschheit – zu sichern.

Sie sind nicht dafür da, um die Welt zu retten bzw. Ihre Schüler dazu anzuleiten. Sie müssen diese auch nicht zu FFF-Demos oder Klebeaktionen ermutigen oder begleiten. Sie sollen den Heranwachsenden in meinen Augen ein solides Grundgerüst an Fähigkeiten und Kenntnissen vermitteln, das sich Bildung nennt und dazu befähigt, sich eigenständig mit der Welt auseinanderzusetzen und selbständige Entscheidungen zu treffen. Ihre persönlichen emotionalen Befindlichkeiten und ihre politische Verortung ist dabei hintenan zu stellen. Schule braucht keine ideologische Aufladung, sondern möglichst objektives, neutrales Wissen zur Selbstorganisation. Und genau das findet hinter all dem (politischen) Aktionismus, den vielen Veranstaltungen, Projekten usw. immer weniger statt. Und damit wird Schule zur Verwahranstalt, denn es bringt nichts, ein nettes Plakat übers Klima anzufertigen, wenn man über die physikalischen, chemischen oder biologischen Hintergründe fast nichts weiß. Sie sind Lehrer, kein NGO.

kanndochnichtwahrsein
14 Tage zuvor
Antwortet  Ron

Ich glaube, das muss man hier nicht diskutieren.
In meinem ganzen Lehrerleben habe ich noch nie einen Schüler zu irgendeinem Plakat oder gar der Teilnahme an einer Demo angestiftet, weiß nicht mal, ob jemals einer meiner Schüler an sowas teilgenommen hat, noch habe ich jemals meine eigene politische Meinung durchblicken lassen (die ich im Grunde auch nicht habe, denn ich beurteile die Welt vor dem Hintergrund, den mir wisenschaftliche Erkenntnisse ermöglichen und politisches Handeln vor dem Hintergrund des „Rechts auf Leben“ – gut, auch dies kann man natürlich in Zweifel ziehen – für mich allerdings indiskutabel!).

Als meine Aufgabe sehe ich es aber schon an, die wissenschafltichen Grundlagen zu vermitteln, die den Kindern/Jugendlichen erlauben,sich ihr eigenes Urteil zu bilden. Da sind wir einer Meinung.

Was für mich aber letztendlich nicht in Zweifel zu ziehen ist, dass es derzeit um die Form und die Art der Existenz der Menschheit, wenn nicht sogar um die Frage, ob sie und andere Arten weiterhin existieren geht und dass diejenigen, die die nächsten Entscheidungen in dieser Sache werden treffen müssen, dazu gut gerüstet sein sollten.
In gewisser Weise werden sie moralische Entscheidungen (Wer hat welche Rechte?) auf wissenschaftlicher Grundlage treffen müssen, ohne dass wir ihnen unsere Moralvorstellungen – so wir sie denn haben – vorgeben dürfen…

Julia
14 Tage zuvor

Warum rechtfertigen Sie sich bezüglich Ihrer (möglichen)) Unterrichtsinhalte oder – planungen bei Herrn Ron? Mit dem 1. Satz seiner Einlassung hat er sich meiner Ansicht nach für diesen Diskurs disqualifiziert. Ihre Entgegnung „Schule bietet nicht sich als Verwahranstalt an, sondern wird auf dem Basar der Politik als solche angeboten.
Nicht Schule entwertet sich, sondern die Politik entwertet Schule und die Bevölkerung guckt mindestens untätig zu, soweit sie es nicht gar gutheißt…“ ist die einzig nötige und absolut zutreffende Replik.

Trollbuster
14 Tage zuvor
Antwortet  Ron

Die Klimakrise ist keine persönliche emotionale Befindlichkeit und auch keine politische Verortung. Alle ernstzunehmenden politischen Parteien haben das mittlerweile erkannt. Also bitte aufhören, hier so unterkomplex zu kommentieren Ronny. Danke.

Ron
14 Tage zuvor
Antwortet  Trollbuster

Die Klimakrise (Wortschöpfung der FFF zwecks Dramatisierung) ist keine (Sie zeigen gerade das Gegenteil) persönliche emotionale Befindlichkeit und auch keine politische Verortung. Alle ernstzunehmenden (Abwertung jeglicher anderer Meinung) politischen Parteien haben das mittlerweile erkannt. Also bitte aufhören (Cancelansatz) hier so unterkomplex (Abwertung des Andersdenkenden) zu kommentieren Ronny (Abwertung über Diffamierung des Namens). Danke.

Ich hoffe, Sie sind nicht Lehrer. Das war jetzt geballte ideologische Wut. Genau das, was ich an schulischer Ausrichtung bemängelt habe. Schule braucht objektives Wissen und die Diskussion darüber aber keine NGOs oder Cancel Culture.

Trollbuster
11 Tage zuvor
Antwortet  Ron

Doch bin ich. Lebe von deinen Steuern sehr gut danke. Bald fahre ich davon mit meiner Familie in den Urlaub. I love it!

Sissi
16 Tage zuvor

( “ Es gibt nichts Gutes – außer man tut es “ ? )

Lieber @ Schattenläufer,
Vlt mal drüber schlafen und dann weiter dazuhelfen ? !
– auf Ihre einzigartige Art und Weise ! – es wäre unsäglich schade und schadend, wenn Sie sich zurückziehen.

– > ( stammt aus meinem letzten Kommentar )

Kompliment an @ Redaktion !
Sie haben mit dem Artikel richtig GUT getan .

Schattenläufer
15 Tage zuvor
Antwortet  Sissi

Ich mach nur mal ne Pause. 🙂

Sissi
14 Tage zuvor
Antwortet  Schattenläufer

Schön
Freut mich, – read you

Nasenbär
16 Tage zuvor

Vielleicht ist es an einigen Gymnasien noch anders, aber zu der Coronabelastung kommen noch die Flüchtlinge, die SuS, die eigentlich eine Sonderschule besuchen sollten, bevor man die preiswerte Idee der Inklusion erschuf, die psychisch völlig kaputten Kinder und schließlich die Verhaltensoriginellen.
In solchen Klassen geht es nicht mehr um die Vermittlung von Lernstoff. Hier geht’s um Betreuung und um das eigene Durchhalten. Es interessiert auch niemanden, wie man dort unterrichtet. Hauptsache die Wogen sind flach, die See ist nach außen ruhig.
Wie unendlich frustrierend das ist…..
Corana würde man als alleiniges Problem noch bewältigen, aber die Summe bricht uns Kollegen das Genick.
Es tut mir sehr weh, zu sehen, wie das Engagement und die Kompetenz von Lehrern missachtet und verheizt wird.
Entsetzlich für unsere Kinder und man muss froh sein, wenn das eigene Kind an einer Schule unterrichtet wird, die nicht auf Inklusion setzt.

Ron
14 Tage zuvor
Antwortet  Nasenbär

„In solchen Klassen geht es nicht mehr um die Vermittlung von Lernstoff. Hier geht’s um Betreuung und um das eigene Durchhalten. Es interessiert auch niemanden, wie man dort unterrichtet. Hauptsache die Wogen sind flach, die See ist nach außen ruhig.“

Das haben Sie schön ausgedrückt. Aber es trifft den Kern. Es geht überhaupt nicht mehr um Unterricht, Bildung, Fortkommen, sondern um den verzweifelten Versuch, den Anschein des Normalen zu wahren.

Lisa
16 Tage zuvor

Dem ist nichts mehr hinzuzufügen. Resignation.

Realist
16 Tage zuvor

Alles richtig, was im Artikel steht.

Kein normaler Mensch wird heute mehr Pfleger im Krankenhaus: Burnout, Überlastung, Depressionen, Hartz IV sind da vorprogrammiert. Man wird nur verheizt, dann kommt der nächste, vorzugsweise aus Osteuropa zum Dumping-Lohn.

Ärzte haben den Vorteil, dass sie nach dem Studium das Land „in dem wir gut und gerne leben“ relativ einfach verlassen können, um dann entweder in der Schweiz oder einem nordeuropäischen Land zu deutlich besseren Arbeitsbedingungen mit deutlich mehr Geld arbeiten können.

Lehrer haben dieses Luxus nicht. Deshalb: Gar nicht erst mit dem Lehramtsstudium anfangen. Ist eine Sackgasse. Lehrer ergeht es wie den Pflegern: Verheizt und ausgenutzt. Immer mehr Studienanfänger erkennen das und sagen sich:

„Lehramt? Ich bin doch nicht blöd!“

Derweil schicken die Länder das letzte Aufgebot an die „Schulfront“: „Menschen mit Berufsausbildung“ (NRW, M-V). Mehr kann man den Lehrerberuf nicht mehr abwerten. Rette sich wer kann!

Pit2020
13 Tage zuvor
Antwortet  Realist

@Realist

„Derweil schicken die Länder das letzte Aufgebot an die „Schulfront“: „Menschen mit Berufsausbildung“ (NRW, M-V).“

Bitte nicht zu früh resignieren! 😉
Möglicherweise ist das nur das vorletzte Aufgebot, nur eine weitere Etappe.
Das letzte Aufgebot wären dann „Menschen ohne Berufsausbildung“ (vielleicht mit „BerufsWUNSCH“?). Nein, da ist das untere Ende der Fahnenstange namens Qualifikation immer noch nicht erreicht … Vielleicht: „Menschen OHNE Schulabschluss“?
SO geht Abwertung in letzter Konsequenz. Das macht sich quasi von allein, es läuft doch schon so „gut“?! Einfach Kurs halten … (wenn’s nach den Glorreichen geht).
Wir schaffen das. 🙁
(Es ist ein bisschen Frust im Spiel gewesen …)

Einer
15 Tage zuvor

Ich kann dem Schattenläufer nur zu 100% zustimmen.
Aber wir Lehrer sind auch ein bißchen mit daran Schuld. Wir finden immer wieder kreative Lösungen. Wir sehen diesen Beruf als Berufung an und gehen deshalb (bisher) immer wieder über unsere Grenzen.
Deshalb können wir es auch etwas ändern. Konzentration auf die Kernaufgabe Unterricht und ansonsten Dienst nach Vorschrift. Konsequentes Abrechnen von zusätzlichen Vertretungen, denn das kommt dann in den KuMis an. Und krank heißt krank. Da werden dann keine Klassenarbeiten korrigiert, Vertretungsunterricht vorbereitet oder Mails von Schüler bzw Kollegen beantwortet. Sonderaufgaben werden ausschließlich im Rahmen von Entlastungsstunden erledigt.
Und kreative Lösungen für die Probleme meines Arbeitgebers werden mir nicht mehr einfallen.
Und Beschwerden von Eltern oder Ausbildungsbetrieben über schlechte Ausstattung, dreckige Schultoiletten oder Unterrichtsausfall werden lediglich mit einer Bitte diese an den Schulträger zu senden beantwortet.
Wir müssen uns auf das konzentrieren was uns Spaß macht – auf die Arbeit mit unseren Schülern. Nicht weniger, aber auch nicht mehr.

Andre Hog
15 Tage zuvor
Antwortet  Einer

Vielen Dank, das ist ein Kommentar mit einer konstruktiven Ebene…damit komme ich am besten zurecht und versuche mich auch bereits seit einigen Jahren daran zu halten.

Die düsteren Dystopien, wie beim ersten Post von ‚kanndochnichtwahrsein‘ drängen sich mir auch immer wieder auf…und ich leide nahezu körperliche Schmerzen dabei.

Schade, dass wir LuL es nicht hinbekommen, dieser destruktiven Tendenz aus den KuMis und aus der Politik und der Gesellschaft geschlossen entgegen zu treten…aber leider gibt es in unseren eigenen Reihen selbst angesicht der drohenden Katastrophe immer noch KuK, die einfach die „persönliche Selbstaufgabe“ zugunsten ihrer SuS angesichts desaströser Anforderungen und Bedingungen in Kauf nehmen.
Und die sind es letztlich, die mit dem berüchtigten „pädagogischen Eros und Ethos“ einer solchen Entwicklung Vorschub leisten.

„Je‘ accuse!“

Last edited 15 Tage zuvor by Andre Hog
Finagle
15 Tage zuvor

Tja, was soll man sagen. Ausser vermutlich Schattenläufer später anzuraten, sich in Cassandra umzubenennen.

Jenny
15 Tage zuvor

Leider stimmt das…
Nur gibt es einen Unterschied: Die Pflegerinnen und Pfleger werden dafür bezahlt, und zwar wird jede Überstunde vergütet und abgerechnet, und es gibt auch eine Stunden-Deadline nach oben. Natürlich bekommen die Menschen in den Pflegeberufen viel zu wenig. Das ist mangelnde Wertschätzung hoch hundert. Da darf man gar nicht anfangen. Die Schwester meiner Frau hat „nur“ elf Wochen auf einer Coronastation gearbeitet und danach von Weihnachten bis Neujahr fast „durchgeschlafen“.
Bei uns werden die Überstunden nicht einmal zur Kenntnis genommen. In einem anderen Zusammenhang hat „Carsten“ Folgendes geschrieben: „Ich bin trotz aller Vorzüge, manchen Nachmittag frei zu haben und oft arbeiten zu können, wann ich es möchte, dafür, dass die als Lehrer in einem Schuljahr zu arbeitenden Stunden (1804 Stunden) am Dienstort abgeleistet werden müssen (ob am Tag oder bei Nacht, ob in den Ferien oder außerhalb derselben). Von mir aus mit Stechuhr. Da würden manche Lehrer bestimmter Fächer erkennen, wie viel man eigentlich tun müsste und viele würden aufatmen. Das Geschrei, wenn eine Arbeit erst nach sechs/sieben Wochen zurückgegeben würde, wäre zwar großa aber ich meine mir sicher zu sein, dass eine derartige Regelung zu mehr Gerechtigkeit führen würde.“
Das Land könnte das ja mal als Versuch starten und dabei die A11-A16 gleich mit überprüfen. Ich wäre sofort dabei (M/D Gy).

Carsten
15 Tage zuvor
Antwortet  Jenny

Der Zitierte wäre dabei!

AndiBandi
15 Tage zuvor
Antwortet  Jenny

Carsten, es gibt Altenheime da verschwinden immer wieder Überstunden, aus 50 mach 30 und ausbezahlt werden die definitiv auch nicht alle! Im sozialen Bereich werden viele Überstunden mit „Freizeit“ abgegolten! Ich habe schon in einer Einrichtung für psychisch Kranke gearbeitet, wo sämtliche Überstunden mit „frei“ abgegolten wurden! Und bei dem dortigen Personalmangel kann man sich denken wie gut das mit den „freien“ Tagen klappt! Gar nicht!

Heinzi
14 Tage zuvor
Antwortet  AndiBandi

In der Wirtschaft werden Überstundenkonten am Ende des Monats auf 20 Stunden gekappt. Da klappt das auch super mit abfeiern. Zumal dürfen zum Teil diese Ausgleichstage nicht an Brücken oder direkt vor oder nach dem Urlaub genommen werden. Ist also kein Lehrerproblem. Aber denen schaut dafür niemand auf die Finger.

Ron
14 Tage zuvor
Antwortet  Jenny

Ich denke, es ist für viele Lehrer nicht die geleistete Überstunde an sich, welche die innere Ermattung erzeugt, sondern oft die extremen und teils überfordernden Reize und Realitäten, die dabei auf den oft hilflosen Leerkörper einwirken.

Sissi
14 Tage zuvor
Antwortet  Ron

“ Innere Ermattung “
Faule Säcke kennen wir schon, wie muss ich mir > innere Ermattung vorstellen ?
( wird ja nicht die Perestaltik betreffen oder Herzrhythmus etc.)
Hört sich nicht gut an.

Carsten
14 Tage zuvor
Antwortet  Ron

Auch wenn Sie, Ron, es natürlich „contra Lehrer“ meinen, so kann ich Ihren Beitrag wertschätzen, denn Lehrer sind oft tatsächlich nur hilflose Leerkörper, weil der eigene Dienstherr keine Verantwortung für sein großes Team zeigt. Ja, der Körper ist oft blutleer, ausgesaugt, weil die Zusatzaufgaben so viele geworden sind und man sie nicht angemessen erledigen kann, weil man nicht erst am Sonntagabend seinen Stift niederlegen kann, um am Montag wieder im Hamsterrädchen weiterzulaufen.

Ron
13 Tage zuvor
Antwortet  Carsten

Hallo Carsten, Sie haben mich komplett missverstanden. Ich halte den Beruf des Lehrers für extrem fordernd. Die „innere Ermattung“ können Sie gerne als „Erschöpfung“ oder „kraftlose Leere“ übersetzen. Ich wollte eigentlich sagen, dass manch Lehrer nicht so sehr am zeitlichen Aspekt einer einzelnen Mehrstunde leidet, sondern an der ständigen Stress- und Überforderungssituation, an Lärm, Widerstand und der Hilflosigkeit in Anbetracht mancher Zustände.

Pit2020
13 Tage zuvor
Antwortet  Ron

@Ron

Oder die LEHrer leiden an zufälligen 😉 Tippfehlern (hier nur exemplarisch in einem sonst formal netten Text), weil die alle so … naja, weil die alle so sind wie … ach, wir wissen ja alle wie LEHrer sind?!

Zitat Ron:
„… Realitäten, die dabei auf den oft hilflosen Leerkörper einwirken.“

LEErkörper.
Immer wieder meeeeeegaaaaaa! 🙂 🙂 🙂
Und ich glaube total an Zufälle – je mehr, je besser! 😉
(Müssen wir also nicht diskutieren.)

Ron
13 Tage zuvor
Antwortet  Pit2020

Mein Begriff „Leerkörper“ ist selbstverständlich nicht, wie Sie mir zu unterstellen suchen, in abwertender Absicht geschrieben. Ich bin schlicht davon ausgegangen, dass der Kontext klar ist und der durchschnittliche Leser den Zusammenhang von „innerer Ermattung“ zu „sich leer fühlen“ und dann ein „Leerkörper sein“ erkennt. Okay, falsch gedacht. Sorry.

Erklär-Bär
15 Tage zuvor

Hallo liebe Kinde,

der Onkel Schattenläufer schimpft ganz dolle auf die Wirtschaft und die Regierung.
Das meint er aber nicht böse.
Er hat nur Angst, dass die Lehrer und auch ihr euch in Herbst an einer bösen Krankheit namens Corona infiziert, wenn man euch nicht schützt.
Das meint er aber nicht böse. Er möchte nur , dass die Regierung und die Partei FDP euch genau so ernst nehmen wie die Wirtschaft.
Ihr müsst also keine Angst haben.
Der Onkel Schattenläufer will euch nur schützen.
Euer Erklär-Bär

mama51
15 Tage zuvor
Antwortet  Erklär-Bär

Ich möchte dem „Erklär-Bär“ vorschlagen, dass er das Erklären noch ein bisschen übt!

Schattenläufer und alle Foristen hier haben m.M.n. genau DAS nicht gemeint: So oberflächlich und platt das Thema zu interpretieren ->- niemals!
Wer lesen kann ist klar im Vorteil und denken kann helfen!

Hornisse
12 Tage zuvor
Antwortet  mama51

Gestandene Wespe, sehr selbstbewusst, vlt. zu schnell im Beurteilen;
überschnelles Urteil kann sich wegen der Bärenqualität sicher noch ändern; beobachten .

AndiBandi
15 Tage zuvor

viele Eltern haben heute wirklich übertrieben hohe Erwartungen an das Schulsystem! Bei chronischem Personalmangel ist ausser der Notfallversorgung halt einfach nicht mehr drin! Das Lehrpersonal kann auch nix dafür, wenn die Schulen seit Jahren vernachlässigt werden in der Ausstattung (Digitalisierung, Toiletten)!

Aber Mama und Papa wählen entsprechend und wundern sich dann, wenn die Schulen mal wieder ignoriert werden!

So isses
13 Tage zuvor
Antwortet  AndiBandi

Ich habe gar keine Erwartungen mehr an das Schulsystem. Klar ist da ein Personalmangel (das merkt man schon daran, wenn die Kinder nach der ersten Stunde anrufen). Mir ist auch klar , krank ist krank (ist auch richtig so), frage mich nur: wieso offene Schulen wenn keine Lehrer und keine Schüler da sind? Was machen die anderen dann da? Heute 6 Corona-,Fälle (wahrscheinlich die, die sich getestet haben). Also, weniger als 2 Std. Unterricht – zu Hause bleiben. Keine Infos von der Schule über die Anzahl der Fälle ,(ach ja keine Testpflicht kein Nachprüfen) – zu Hause bleiben.

Marius
13 Tage zuvor
Antwortet  So isses

Geht mir genauso. Ich habe auch keinerlei Erwartungen mehr. Das ganze ist eine administrative Selbstbeschäftigung, wenn das Wesentliche am Bildungssystem in den paar Wochen zwischen den Ferien (im Halbtag) bei ständigem Unterrichtsaufall (nicht wegen Krankheit oder Personalmangel, sondern wegen Selbstbeschäftigung und unterrichtsfernen Tätigkeiten – die für mich als dummen Laien unter „unterrichtsfrei“ also für in der unterrichtsfreien Zeit erfolgen könnten. Das ist Lehrerausflug, pädagogischer Tag, Planungstag, Konferenz – zu Beginn des Schuljahres, Korrekturtage, … dazu kommt Hitzefrei, Wandertag, Sportfest) erledigt werden kann, dann läuft gehörig was falsch.

Frau Pfefferkorn
14 Tage zuvor

„MV will weitgehend ohne Schutzmaßnahmen ins neue Schuljahr
Das nächste Schuljahr soll in Mecklenburg-Vorpommern weitgehend ohne Corona-Schutzmaßnahmen starten. Das hat Bildungsministerin Simone Oldenburg (Die Linke) den Schulen mitgeteilt. Nach den Sommerferien geht es also wie bisher ohne Maskenpflicht weiter. Selbsttests sollen Schüler oder Lehrkräfte nur vornehmen, wenn sie Corona-Symptome haben. Ausnahmen werde es nur geben, wenn ein Landkreis als Corona-Hotspot definiert wird, so die Ministerin. Dann sind wieder zwei Test pro Woche vorgeschrieben. Im Schulgebäude wären dann Masken zu tragen – an den Sitzplätzen aber nicht. Um die Ferien und den Schulstart dennoch abzusichern, bekommen alle Schüler zehn Selbsttests mit in die Ferienzeit. Sie werden in der letzten Schulwoche ausgeteilt“
https://www.ndr.de/nachrichten/info/Corona-News-Ticker-MV-will-weitgehend-ohne-Massnahmen-ins-neue-Schuljahr,coronaliveticker1808.html

Ich finde, MV macht es genau richtig.

Sternschnuppe
14 Tage zuvor
Antwortet  Frau Pfefferkorn

Na ob das Virus da mitspielt. Das hält sich nämlich nicht an Vorgaben.

Sissi
14 Tage zuvor
Antwortet  Sternschnuppe

So ist es @ Sternschnuppe
Und es findet die kleinste Chance für Stabilität seinerseits und beste Bedingungen für Mutation.
Wenn Frau Oldenburg meint, Sie weiß, was zu Anfang des nächsten Schuljahres – virell gesehen- los ist, so erscheint mir das – optimistisch-mutig.
Allerdings hat ( wenn ich mich recht erinnere ) MV ziemlich schnell und lang gehotspottelt ) – vernünftig.
Hört sich kindisch an, aber ich wünsche mir bei den nächsten Mutationen als Nebenwirkung Samslike rote Tupfen auf der Nase Infizierter – da wär schon was geholfen.