WUPPERTAL. Die Bergische Universität Wuppertal hat Juliane Schlesier zur Professorin für Grundschulpädagogische Forschung berufen. Die Bildungsforscherin untersucht, wie soziale Beziehungen, Emotionen und das Wohlbefinden von Kindern Bildungswege prägen – insbesondere im Grundschulalter und an zentralen Übergängen im Bildungssystem.

Im Mittelpunkt von Schlesiers Forschung stehen die sozialen, emotionalen und motivationalen Erfahrungen von Schülerinnen und Schülern. Sie befasst sich unter anderem mit Emotionen und Emotionsregulation, Wohlbefinden und Stress sowie mit individuellen und schulischen Rahmenbedingungen, die Lernprozesse beeinflussen. Ein besonderer Fokus liegt auf Übergängen, etwa vom Elementar- in den Primarbereich oder von der Grund- in die weiterführende Schule. Darüber hinaus arbeitet sie zur Entwicklung und empirischen Untersuchung innovativer Unterrichtskonzepte sowie zu Prozessen der Schulentwicklung.
Ein weiterer Schwerpunkt ihrer Arbeit ist die Lehrkräftebildung. Schlesier erforscht, wie angehende Lehrkräfte besser auf ihre spätere Berufspraxis vorbereitet werden können, etwa durch eine stärkere Verzahnung von Theorie und Praxis, den Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse in den Schulalltag sowie durch die Förderung der Persönlichkeitsentwicklung im Studium. Ziel ist es, Impulse für die Weiterentwicklung der Lehrkräftebildung und für die Qualität schulischer Bildung zu setzen.
Juliane Schlesier hat zahlreiche Beiträge in nationalen und internationalen Fachzeitschriften veröffentlicht, darunter in der Zeitschrift für Erziehungswissenschaft, Teaching and Teacher Education, dem British Journal of Educational Psychology und Child Indicators Research. Zudem ist sie Herausgeberin mehrerer Sammelbände und Themenschwerpunkte und leitet aktuell drittmittelgeförderte Forschungs- und Transferprojekte, unter anderem zur „Grundschule der Zukunft“.
Die 40-Jährige studierte Lehramt für Deutsch und Biologie an der Freien Universität Berlin, der Universität Bremen und der Universität Oldenburg. Nach mehreren Jahren als wissenschaftliche Mitarbeiterin in der empirischen Lehr- und Lernforschung promovierte sie 2020 zu Lern- und Leistungsemotionen, Emotionsregulation und Interaktionen zwischen Lehrkräften und Grundschulkindern. Anschließend war sie als Postdoktorandin tätig und übernahm Professurvertretungen an den Universitäten Greifswald und Vechta. News4teachers
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Darf ich mal fragen, ob Frau Schlesier jemals vor einer Schulklasse gestanden hat?
“Im Mittelpunkt von Schlesiers Forschung stehen die sozialen, emotionalen und motivationalen Erfahrungen von Schülerinnen und Schülern. Sie befasst sich unter anderem mit Emotionen und Emotionsregulation, Wohlbefinden und Stress sowie mit individuellen und schulischen Rahmenbedingungen, die Lernprozesse beeinflussen.”
Vermutlich geht es in der “Wellness-Schule der Zukunft” praktisch NUR NOCH um die genannten Dinge, zu lernen braucht niemand was, dafür gibt es ja KI. Hoffentlich legt die Frau sich auch eine Sammlung von Brandbriefen zu. Die könnten Auskunft darüber geben, wie die sozialen, emotionalen und motivationalen Erfahrungen von Lehrer/innen so sind, auch was Wohlbefinden und Stress betrifft.
Ich arbeite seit 43 Jahren als Grundschullehrerin, seit 30 Jahren in integrativen Klassen. Es ist erstaunlich, dass jemand ohne Praxiserfahrung in der Schule über die Didaktik und Methodik der Zukunft entscheidet.
Es ist erstaunlich, dass jemand ohne Praxiserfahrung in der Schule über die Didaktik und Methodik der Zukunft entscheidet.
Wohl wahr! Grau ist alle Theorie, aber Hauptsache, “man” hat mal wieder was gequakt!
Alles Wichtigtuer, die nichts Wichtiges tun. 🙁 Ich bin oft erstaunt, womit “man” heutzutage immer wieder (viel) Geld verdienen kann!
Sorry! Muss mal wieder gesagt werden.
ludwig_777 trifft es auf den Punkt:
Es wäre angebracht, zu forschen wie man die Leistungen wieder steigern kann.
Sie erforscht wie soziale Beziehungen… Es wäre angebracht, zu forschen wie man die Leistungen wieder steigern kann.