Handyverbot bis achte Klasse? Kultusminister denkt (laut) darüber nach

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DRESDEN. Ab Februar sind Handys an Sachsens Grundschulen tabu. Und Sachsens Kultusminister kann sich ein weitergehendes Verbot vorstellen.

Warnt vor Konzentrationsschwächen: der CDU-Politiker Conrad Clemens. Foto: Frank Grätz | SMK

Sachsens Kultusminister Conrad Clemens hält eine Ausweitung des Handyverbots an weiterführenden Schulen für denkbar. «Ich persönlich kann mir ein Handyverbot bis zur achten Klasse vorstellen», sagte der CDU-Politiker im Interview mit dem MDR.

Er verwies auf erhebliche Effekte im Zusammenhang mit privatem Smartphone-Gebrauch von jungen Menschen wie etwa Konzentrationsschwächen. An Schulen solle es weniger private Handys und mehr Medienkompetenz geben, so Clemens.

Fachtag und Verbot an Grundschulen

Die Frage nach der Rolle von Smartphones in weiterführenden Schulen diskutiert der Minister im Tagesverlauf bei einem Fachtag zu Medienpädagogik in Dresden etwa mit Fachleuten aus Wissenschaft, Lehrerinnen und Lehrern.

Ab Februar greift in Sachsen ein Handyverbot an Grundschulen. An vielen Grundschulen habe es ein solches Verbot aber ohnehin bereits gegeben, so Clemens im MDR. News4teachers 

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Gelbe Tulpe
2 Stunden zuvor

Eigentlich braucht es ja Kinderhandys, mit denen man nur telefonieren kann, für Notfälle.