DÜSSELDORF. „Das ist ein schwieriges Thema“ – sagt Nordrhein-Westfalens Schulministerin Feller und meint damit die Arbeitszeiterfassung für Lehrkräfte. Die ist nach zwei Grundsatzurteilen zwar rechtlich geboten; die Verpflichtung dazu wird von den meisten Kultusministern aber bislang geflissentlich ignoriert. Feller glaubt, dass Vollzeit-Lehrkräfte „im Großen und Ganzen“ gar nicht zu viel arbeiten. Und sie stellt eine mögliche Folge in Aussicht, für die die Schulen baulich gar nicht ausgestattet sind: eine umfängliche Präsenzpflicht – „vielleicht“ sogar während der Ferien.

NRW-Schulministerin Dorothee Feller (CDU) hat sich in einem Interview mit der Rheinischen Post zur Arbeitsbelastung von Lehrkräften und zur Frage einer möglichen Arbeitszeiterfassung geäußert. Dabei machte sie deutlich, dass eine solche Erfassung aus ihrer Sicht nicht isoliert betrachtet werden kann, sondern grundlegende Fragen der Organisation von Schule berührt.
Ausgangspunkt des Gesprächs ist die sehr unterschiedliche Arbeitsbelastung von Lehrkräften je nach Fach und Schulform. Auf die Frage, ob es hinnehmbar sei, dass diese Belastung „unfassbar unterschiedlich“ ausfalle, verweist Feller zunächst auf gängige Vergleichsmuster, die aus ihrer Sicht zu kurz greifen. „Bei der Frage wird meistens ein Vergleich zwischen dem Sportlehrer und dem Deutsch- oder Englischlehrer gezogen, der viele Klausuren korrigieren muss. Aber die Lage ist komplexer, als es auf den ersten Blick scheint.“
Feller betont, dass es im bestehenden System bereits Möglichkeiten gebe, Belastungsspitzen abzufedern. „Schulleitungen können Anrechnungsstunden gezielt vergeben, um Lehrkräfte mit hohem Korrekturaufwand zu entlasten.“ Als Referenz nennt sie eine Arbeitszeitstudie aus Sachsen, in der ein Jahr lang die Arbeitszeit von Lehrkräften erfasst worden sei. „Dabei ist herausgekommen, dass es im Großen und Ganzen außer bei den Schulleitungen und teilweise auch bei Teilzeitkräften keine strukturelle Überlastung gibt.“ Zwar verdichte sich die Arbeit in den Schulwochen, so Feller weiter, „das wird aber über die unterrichtsfreien Zeiten wieder ausgeglichen“.
„Nach einer Entscheidung für eine Arbeitszeiterfassung könnten Lehrkräfte auch Freiheiten aufgeben müssen“
Auf die Nachfrage, ob es vor diesem Hintergrund überhaupt eine Arbeitszeiterfassung brauche, bleibt Feller zurückhaltend. „Das ist ein schwieriges Thema.“ Dann sagt sie: „Wenn wir über Arbeitszeiterfassung sprechen, müssen wir auch über Anwesenheitspflichten an Schulen reden, vielleicht auch in unterrichtsfreien Zeiten in den Ferien.“ Feller macht deutlich, dass eine Entscheidung für eine Arbeitszeiterfassung Folgen für die bisherige Organisation der Lehrerarbeit hätte. „Nach einer Entscheidung für eine Arbeitszeiterfassung könnten Lehrkräfte auch Freiheiten aufgeben müssen.“
Zugleich verweist sie darauf, dass Nordrhein-Westfalen diese Fragen nicht im Alleingang diskutieren wolle. „Wir sind zu dem Thema in regelmäßigem Austausch mit den anderen Bundesländern. Wenn wir hier zu Änderungen kommen wollen, wäre es gut, wenn wir gemeinsam vorgehen.“
Die von Feller herangezogene sächsische Arbeitszeitstudie ist allerdings stark umstritten. Zwar erklärte das Kultusministerium in Dresden bei der Vorstellung einer Zwischenauswertung, Vollzeitlehrkräfte hielten ihre Sollarbeitszeit im Jahresmittel nahezu ein. Lehrerverbände und Gewerkschaften äußerten jedoch erhebliche Zweifel an der Aussagekraft der Ergebnisse.
Kritisiert wurde insbesondere die Methodik der Erhebung. Lehrkräfte mussten ihre Tätigkeiten minutengenau in einer App dokumentieren und dabei aus einem sehr fein ausdifferenzierten Aufgabenkatalog auswählen. Nach Einschätzung der Gewerkschaften führte dies zu Eintragungsfehlern und zu einer systematischen Untererfassung der tatsächlichen Arbeitszeit – vor allem in Phasen besonders hoher Belastung. Zudem wurde darauf verwiesen, dass viele Lehrkräfte gerade in den stressigsten Wochen des Schuljahres nicht die Zeit fanden, ihre Arbeit vollständig zu dokumentieren (News4teachers berichtete).
Studien aus anderen Bundesländern ergaben dann auch ein deutlich anderes Bild. In Berlin arbeiteten Lehrkräfte laut einer Untersuchung der Universität Göttingen im Durchschnitt rund 100 Stunden pro Jahr mehr als gesetzlich vorgesehen, etwa 30 Prozent überschritten regelmäßig die 48-Stunden-Grenze des Arbeitsschutzes. In Hamburg lag die durchschnittliche Wochenarbeitszeit von Vollzeitlehrkräften bei knapp 42 Stunden, ein Viertel arbeitete dauerhaft über der gesetzlichen Höchstarbeitszeit. Besonders betroffen waren auch dort Schulleitungen, Gymnasiallehrkräfte und Teilzeitkräfte.
Hintergrund: Das traditionelle Deputatsmodell, nach der die Lehrer-Arbeitszeit bemessen wird, regelt lediglich die Zahl der Unterrichtsstunden, nicht aber den tatsächlichen Umfang der Arbeit. Tätigkeiten wie Korrekturen, Elternarbeit, Konferenzen oder Fortbildungen bleiben darin weitgehend unberücksichtigt. Aber: „Die reine Unterrichtszeit macht nur noch ein Drittel der Arbeitszeit aus. Neben der Vor- und Nachbereitung, die ebenfalls ein zweites Drittel der Zeit in Anspruch nimmt, gibt es viel mehr Zusatzaufgaben“, sagt der Sozialwissenschaftler Dr. Frank Mußmann von der Universität Göttingen in einem aktuellen Zeit-Interview. Seit mehr als zehn Jahren untersucht er die Arbeitsbedingungen von Lehrkräften.
Darüber hinaus ist die Frage der Arbeitszeiterfassung rechtlich weitgehend geklärt. Das Bundesarbeitsministerium hat schriftlich bestätigt, dass Lehrkräfte Anspruch auf eine Erfassung ihrer Arbeitszeit haben. In einem Brief an den heutigen Bremer Bildungsstaatssekretär Mark Rackles (SPD) heißt es wörtlich: „Die Verpflichtung zur Arbeitszeiterfassung ergibt sich bereits unmittelbar aus der Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts vom 13. September 2022. Sie gilt schon jetzt für alle angestellten Lehrkräfte.“ Für beamtete Lehrkräfte seien die Länder zuständig. Betont wird: Das „Ob“ der Verpflichtung zur Erfassung der Arbeitszeit auch bei Lehrkräften sei bereits geklärt, es gehe nur noch um das „Wie“ (News4teachers berichtete).
„Die Arbeitszeit zu erfassen, ist keine technische Spielerei, sondern gesetzlich vorgeschrieben“
Wie dieses „Wie“ praktisch aussehen kann, wird derzeit in Bremen erprobt. Dort läuft ein bundesweit bislang einzigartiges Pilotprojekt zur digitalen Arbeitszeiterfassung an Schulen. Nach mehreren Pilotschulen in der Stadt Bremen beteiligt sich inzwischen auch Bremerhaven. Damit wächst das Vorhaben zu einem landesweiten Projekt, das die Erfassung der Arbeitszeit unter realen Schulbedingungen erprobt. Rackles treibt das Projekt voran.
Ziel ist es, ab dem Schuljahr 2026/27 ein vollständiges Schuljahr lang die Arbeitszeit aller Beschäftigten an den Pilotschulen digital zu erfassen. Die Erfassung erfolgt per App auf dienstlichen Endgeräten. Parallel wird ein Ordnungsrahmen entwickelt, der Datenschutz gewährleistet und ausschließt, dass die Daten für Leistungsbewertungen verwendet werden. Langfristig ist vorgesehen, auf dieser Basis eine neue Lehrkräftearbeitszeit- und Dienstverordnung zu entwickeln.
Wie wird die Arbeitszeit im Bremer Modell erfasst? „Für Lehrkräfte sind das wenige Handbewegungen. Sie drücken den Startbutton auf dem iPad, wenn die Arbeit beginnt, und Stopp, wenn sie pausieren.“ Nur eine kleine Gruppe werde zusätzlich gebeten, Tätigkeiten genauer zuzuordnen, um Belastungsmuster zu erkennen, erklärt Wissenschaftler Mußmann, der das Projekt als Experte begleitet. Von einer Präsenzpflicht im Schulgebäude, die Feller als mögliche Folge beschreibt, ist dabei keine Rede.
Die Arbeitszeiterfassung sei dabei keine freiwillige Reformidee, betont Mußmann mit Blick auf die Grundsatzurteile vom Europäischen Gerichtshof und vom Bundesarbeitsgericht. „Die Arbeitszeit zu erfassen, ist keine technische Spielerei, sondern gesetzlich vorgeschrieben.“ Die Entscheidung, die Feller als Option in Aussicht stellt – ist also längst gefallen. News4teachers









Vorschlag: Frau Feller macht mal ein Praktikum an allen Schulformen, nicht nur ausgesuchte Events besuchen! Und alles mitmachen Unterricht vorbereiten, nachbereiten, Kinder trösten, Erbrochenes wegwischen, Elterngespräche, Gutachten schreiben, mit Behörden telefonieren, digital unterrichten mit Wackel-WLAN. Sie muss aber ihr eigenes IPad , Laptop und verschiedene Adapter mitbringen …..natürlich muss sie auch Aufsätze korrigieren, Klausuren und weitere Test. Na ja und so einen schmucken Elternabend durchführen und mitteilen , dass Frau X schwanger ist und nicht mehr kommen darf und ab jetzt eine Vertretungslehrkraft ( hat schon das 3. Semester absolviert) die Klasse übernimmt. Vielleicht würde das helfen einen realistischen Blick auf das Schulsystem zu bekommen!
Das kann man der Frau nicht antun, nachdem sie die Umbettung von der Bez.-Reg. als Behördenfriedhof in MS an die Völklinger Straße und den damit verbunden Stress überstanden hat. Wenn ihr nicht dauernd herummeckern würdet, könnte sie da bequem weiter pennen und alles wäre gut.
Ich bin für eine Präsenzpflicht. Ich will keine Kontrolle um der Kontrolle willen. Ich will klare und erwachsene Verhältnisse.
Viele rufen nach Arbeitszeiterfassung. Gleichzeitig soll sich am System möglichst nichts ändern. Das passt nicht zusammen. Wenn Arbeitszeit erfasst wird, dann muss Arbeitszeit auch organisiert werden. Dann gibt es planbare Zeiten, verlässliche Routinen und eine gemeinsame Abstimmung. Das ist keine Strafe. Das ist Normalität in jeder professionellen Organisation.
Die arbeitsrechtlichen Einwände sind lösbar. Es braucht keinen Einzelraum für jede Person und keine Luxusausstattung. Es braucht funktionale Arbeitsplätze, die man nutzen kann. Es braucht einen Mindeststandard, ruhige Zonen für konzentrierte Aufgaben und eine praktikable Raumplanung. Wer sagt, das sei grundsätzlich unmöglich, meint oft nur, dass es unbequem wird.
Präsenz erhöht die Qualität. Interdisziplinäre Zusammenarbeit funktioniert besser, wenn man sich regelmäßig sieht. Das gilt für Jahrgangsteams, Inklusion, Ganztag, Schulsozialarbeit und Beratung. Abstimmung wird einfacher. Konflikte werden früher gelöst. Entscheidungen werden nachvollziehbar. Arbeit wird besser verteilt.
Präsenz professionalisiert auch Routinen. Elternabende, Beratung, Ausflüge und Feste werden dann nicht mehr nebenbei organisiert. Sie werden als Arbeitsaufgaben geplant, priorisiert und dokumentiert. Das schafft Transparenz und Verbindlichkeit.
Wenn wir konsequent sein wollen, müssen wir auch die Ferienzeiten neu denken. Urlaub ist Urlaub. Ferien sind unterrichtsfreie Zeit. Ein Teil dieser Zeit wird Arbeitszeit sein, wenn Arbeitszeit nach gesetzlichen Regeln abgebildet wird. Dann gilt das Arbeitszeitgesetz auch wirklich. Dann endet Arbeit nach der vereinbarten Zeit. Dann werden Aufgaben und Fristen so gestaltet, dass sie innerhalb der Arbeitszeit machbar sind.
Wer als professioneller Beruf wahrgenommen werden will, sollte sich auch professionell organisieren lassen. Dazu gehört, dass man nicht nur Rechte einfordert, sondern auch die Konsequenzen akzeptiert.
Und ja, es wird Einschnitte geben. Es wird eine dramatische Umorganisierung für diejenigen geben, die bislang Unterricht und Kinderbetreuung gleichzeitig gemacht haben. Aber ehrlich: wenn ich arbeite, kann ich keine Kinder betreuen. Daher ist eine Trennung gut und wichtig.
Und es schärft unseren Blick für alle anderen Berufsgruppen, die nicht wie Lehrer Freiheit, Selbstbestimmung und ein respektables Einkommen gleichzeitig haben.
So. Jetzt könnt Ihr mich am nächsten Fahnenmast aufknöpfen…
„ Das ist keine Strafe. Das ist Normalität in jeder professionellen Organisation.“ Ich bin seit 30 Jahren Lehrer und sehe ich auch so. Vor allem wegen der umfassenden Entgrenzung von Arbeit und Privatleben. Es gibt da keine grenze mehr. Was im Beruf fehlt, schaffe ich selber an usw. Wichtig ist halt, dass die Grenzen dann auch von allen Seiten respektiert und eingehalten werden. Und hier fangen meine Zweifel schon an.
Trennung von Arbeit und Privatleben ist sehr wichtig und vielleicht ein Faktor für die hohe Anzahl an Burnout-Ausfällen.
Ich sehe die sage auch als eine positive Entwicklung und wünsche mir sehr, dass die Drohung wahr wird. Natürlich heult eine Gruppe von Beschäftigten, denen es jetzt sehr gut geht, aber auf Kosten anderer.
„Die Dichte der Verteilung ist 1“ – heißt, wenn es jemandem gut geht, muss es einem anderen schlecht gehen!
Ich könnte mich auch mit einer Präsenzpflicht anfreunden.
Allerdings halte ich die Hürden dafür für erheblich.
An unserer Schule mit über hundert Lehrkräften gibt es nicht genügend Klassenräume, dass jede Lehrkraft am Nachmittag eine Arbeitsraum hätte. (Abgesehen davon findet nachmittags ja auch Unterricht statt, was die Raumnot noch erhöhen würde.)
Können zwei Lehrkräfte in einem Raum arbeiten? Prinzipiell ja, der Teufel iegt aber im Detail. Es müsste in dem Raum dann zwei ergonomisch eingerichtete Schreibtische und Computerarbeitsplätze geben. Dafür ist den meisten Räumen kein Platz.
Aber es könnten ja auch Kollegen im Lehrerzimmer arbeiten. Bisher erfüllt das Lehrerzimmer aber nicht die arbeitsschutzrechtlichen Anforderungen an ein Großraumbüro. Als Pausenraum für alle Kollegen wäre das Lehrerzimmer dann auch nicht mehr nutzbar und auch hier müssten ergonomische Arbeitsplätze mit Computer eingerichtet werden.
Das alles ginge natürlich prinzipiell. Aber es wäre mit erheblichen Kosten für die Schulträger und das Land verbunden. Und angesichts der Tatsache, dass jahrelang über verschiedene Digitalpakte gestritten wurde und Lehrkräfte vorher zwei Jahrzehnte nur ihre Privatgeräte genutzt haben, weil die Länder kein Geld investieren wollten, galube ich auch heute nicht an den Investitionswillen.
Sie bekommen gar kein Personal mehr für ihre geliebte umfassende Präsenzzeit!
Viele genießen schon 7- Stunden Tage bei 2-3 Tagen Homeoffice.
Da wäre ich mir nicht so sicher.
ich schon, Walter
Wer möchte denn gerne direkt nach 5 bis 6 Stunden Unterricht noch 2 bis 3 Stunden in der Schule bleiben, um zu korrigieren, vorzubereiten, etc.?
Und, wer oder wie viele können das?
Ich kann das nicht jeden Tag.
Ich brauche erstmal Abstand von Lautstärke und Stress und dem Schulalltag.
Nach einer sportlichen Betätigung am Nachmittag, Erholung und Familie bereite ich meist abends alles vor.
Das ist eine Organisation, die natürlich entgrenzt, aber den Stresslevel für viele besser beherrschbar macht.
Diese Freiheit sollten wir uns nicht durch Anwesenheitspflicht nehmen lassen.
Wer das gerne so möchte, darf ja in der Schule bleiben oder direkt zu Hause weiterarbeiten.
Und ich kenne den Vergleich zur Industrie. Dort habe ich 3 Jahre im Frontoffice gearbeitet und der Stress dort ist gegen den in der Schule eine Lächerlichkeit, sowohl der tägliche Zeitstress als auch in Summe über längere Zeiträume.
Und wenn ich schon WE lang durch korrigiere, dann will ich in den Ferien nicht auch noch in der Schule hocken müssen. Ich bereite vor und korrigiere auch in den Ferien zu Hause. Was soll der Kontrollzwang? Ich arbeite seit Jahrzehnten eigenverantwortlich.
Das ist übrigens das Pendant zum eingeführten Home Office in der Industrie!
Ich wünsche mir auch die Präsenzpflicht. Die Schulleitungen die schon um 11 nach Hause beamen, werden flennen.
Ihre Gedanken/ Meinung ist richtig …eine Arbeitszeiterfassung , um zu zeigen, dass Lehrkräfte zu viel arbeiten…Sinnlos, denn was soll sich dadurch ändern. Die Ursachen liegen doch ganz woanders. Als ich Lehrer wurde, habe ich natürlich viel Zeit benötigt für die Vorbereitung, auch noch Jahre danach wendet man durch Evaluation seiner eigenen Arbeit Zeit und Kraft auf, um auf Veränderungen/ Erfahrungen zu reagieren. Aber man wird effektiver, und erarbeitet sich so Zeit für Erholung/ Regeneration. ABER: vorausgesetzt man unterrichtet kontinuierlich in seinem Fach…
Das ist aber nicht bei jeder Lehrkraft so, besonders häufig in der beruflichen Bildung. ….ich bin gern Lehrer gewesen, auch aus einem Grund: ich konnte meine Arbeitszeit , außer den Unterrichspart, selbst bestimmen. Somit hatte ich z.B. an den Nachmittagen mehr Zeit für meine drei Kinder, war für sie da. Abends, denn ich ging nicht mit den Kindern ins Bett wie es heute viele Eltern machen, machte ich dann meine Vorbereitungen. Ein ehemaliger Direktor verlangte vor vielen Jahren mal von mir, Prüfungsarbeiten , die ich freitags erhielt, bis Montag zu korrigieren. Ich weigerte mich, darauf drohte er mir mit Präsenspflicht, denn er war in der Gewerkschaft aktiv und schon damals wurde das Thema angesprochen. Ich stimmte ihm zu, er war schockiert, denn ich teilte ihm mit, dass ich dann nur von Montag bis Freitag ..in der gesetzlichen Arbeitszeit in der Schule für die Schule arbeiten würde. Was ich dann an einem Tag nicht schaffen würde, bleibt liegen für den nächsten. Er wurde nachdenklich! Nein, so geht es nicht in diesem Beruf. Die Rahmenbedingungen, die immer mehr werdende Bürokratie….da muss man ansetzen…nichts Neues!
Frau Feller wirft hier aber derbe mit Nebelkerzen um sich! Allein der Hinweis auf die Abstimmung mit den anderen Bundesländern spricht gegen eine echte Bedrohung aus dieser Richtung.
ABER es gibt NRW-interne Probleme, deren Lösung für uns Lehrer SEHR interessant wird, etwa die Umstellung von G8 auf G8 in Kombination mit dem Lehrermangel.
Eine Deputatserhöhung wurde bislang nicht kommuniziert von Frau Feller.
Eine Deputatserhöhung ist wohl auch nicht möglich.
In Niedersachsen wurde eine Deputatserhöhung vor Gericht verworfen, weil es an einer Arbeitszeituntersuchung fehlte, die nachwies,dass Lehrkräfte bisher zu wenig gearbeiet haben.
Die Lehrkräfte in Nedersachsen hatten sich auch geweigert, auf Klassenfahrten zu fahren, um den Druck zu erhöhen. Das wäre in NRW auch möglich, obwohl Klassenfahrten zu den Dienstpflichten gehören. Man müsste nur darauf pochen, dass auch auf Klassenfahrten der Arbeitsschutz eingehalten werden muss. Also 11 Stunden Ruhe zwischen zwei Arbeitstagen, nicht mehr als 48 Stunden in der Woche usw.
Hier sind zu viele Altherren unterwegs, die 8-16 uhr bei Präsenz für einen Traum halten.
Der Wind hat sich gedreht. -> Es gibt schon 7- Stunden Tage bei 2 – 3 Tagen Homeoffice.
Wahnsinn, oder ?
„Rebekka“ scheint mir wirklich ein sehr alter Herr zu sein.
Sie sollten mal an Ihren Feindbildern arbeiten.
Die meisten User halten die Drohkulisse von Feller einfach für sehr unrealistisch.
Ich stelle sie mir gerade mit Band, Cerevis und Schmiss vor. Oh vivat academia oder auch gaudeamus igitur
De viris aetate provectis sic loqui prorsus ineptum est. Nihil argumenti affertur; sed effugium quaeritur, cum quis audire nolit ex postulatis regulas et consequentia necessario sequi.
Quisquis rationem temporis operarum exigendam putat, ad communem rationem rem revocat. A sensu privato discedit et ad ordinem communem pervenit. Ordo autem definitiones habet, fines statuit, disciplinam poscit.
Qui vero mox a re ad hominem deflectit atque praeiudicia de aetate iactat, satis declarat quid agat. Non de iustitia disputat, sed cavillatione utitur, ne sua desideria ad examen vocentur.
Facta contumeliae non sunt. Si quis admonet diem octo horarum necessarias consequentias habere, non lacessit, sed rem ipsam ostendit. Si quis dicit ferias scholasticas non continuo otium esse, ubi leges de tempore operis et ipsa temporis notatio serio accipiuntur, non minatur, sed constantiam sequitur.
Hoc etiam addo. Qui volunt ut homines magnis officiis et cura publica onerati habeantur, oportet eos de regulis posse loqui sine ira atque offensione. Aliter tota res videtur esse postulatio sine voluntate condiciones accipiendi.
9-to-5, wenn schon, denn schon. Aber Gleitzeit mit Kernarbeitszeit zwischen 10 und 14 Uhr wäre noch besser. Selbstverständlich für Lehrkräfte und SuS individuell frei wählbar.
nein, gleich ab ins Homeoffice
War ja zu erwarten ,dass mit Drohungen geantwortet wird.
Dann MÜSSEN aber auch für alle Lehrkräfte voll eingerichtete klimatisierte Arbeitsplätze geschaffen werden !!!!
Und nicht ein Lehrerzimmer für 50 Lehrkräfte mit 3 Pcs, einem Drucker und 30 Grad Celsius im Sommer.
Und bis das in „Bürakratiemonster Deutschland“ passiert ist sind die Hälfte aller aktuellen Lehrkräfte in Pension.
50 Lehrkräfte, was für ein Kleinbetrieb. Bei 100 Lehrkräften und ca. 90 Sitzplätzen fängt der Spaß doch erst richtig an. Blöd das TZ-Kräfte doch für ihren Hintern einen ganzen Sitzplatz beanspruchen.
Das liegt an der dicken Bank.
Deshalb wird es nie zu dieser Drohung kommen 🙂
Und wenn, dann ist es eher ein Segen für uns.
Eine Minderheit wird heulen, weil sie tatsächlich „nix“ gemacht haben.
Vorbereitungen an Sonn- und Feiertagen müssten dann aber auch mit üblichen Gehaltszuschlägen vergütet werden!
Wenn jedem Lehrer (m/w/d) ein komplett ausgestatteter Arbeitsplatz in der Schule eingerichtet würde und sämtliche Arbeits- und Verbrauchsmaterialien (Stifte, Papier, PC mit Drucker…) zur Verfügung gestellt würden, würde bestimmt jeder Kolleg/in gerne in der Schule arbeiten. Überlassen eines Schulschlüssel wäre selbstverständlich…. Auch das lästige Ansetzen dieser Dinge bei der Steuer und Sammeln der entsprechenden Belege würde entfallen. Somit würde auch nicht nur der Steueranteil erstattet, sondern alles!
Wie paradiesisch wäre das denn!!!
Außerdem bedeutet reine Anwesenheit noch lange kein produktives Arbeiten!!!
PS: Jedem Menschen ist es selbst überlassen, seinen Beruf auszuwählen! Arbeitet doch auf dem Bau, von 8 – 17 Uhr. Dann habt ihr _diese_ Probleme nicht…….
Nein. Die müssen bis spätestens Freitag Abend erledigt sein. Oder es muss noch weiter im Voraus geplant und gearbeitet werden.
Wochenende ist Freizeit
… und Schwarzarbeit!
Die Ministerin „…glaubt…“! Man braucht gar nicht weiterlesen. Unfassbar!
Das dachte ich tatsächlich auch sofort.
Vll. auch noch einen Hinweis, wenn es wirklich erst mal hart auf hart kommen sollte, und wir unsere Rechte erstmal wieder nach und nach einklagen müssen.
Uns bleibt auch die Möglichkeit „Dienst nach Vorschrift“.
Dann ziehe ich in eine zwei Zimmer Wohnung, spare eine Menge Geld und mache nur noch das von mir explizit geforderte. Übrigens gibt es kaum Möglichkeiten jemanden dienstrechtlich zu belangen, der seinen Job nicht gut macht, so lange er alles macht, was ihm aufgetragen wird. Im Zweifel kann ich ja nichts, für die schlechte Ausbildung, die ich genossen habe, muss man mich halt fortbilden.
Dafür ist die Lehrerschaft zu „nicht schlau“…
Es sollte jetzt schon jeder Dienst nach Vorschrift machen… wo ist das Problem?
Mobilhandy? Nutze ich nicht! Rechner zuhause? Habe ich nicht. usw.
oder einfach Homeoffice!!
Präsenzpflicht ist die sinnloseste Idee von allen. Eine reine Disziplinierungsmaßnahme. Und sie wird natürlich nicht durchsetzbar sein.
Ich habe 42 Jahre Deutsch und Englisch unterrichtet. Die längste Zeit an einem Berliner Gymnasium. Es gab 2 Leherzimmer mit insgesamt 2 Rechnern. Darüber hinaus war da ein Arbeitsraum für 6 Kolleg/innen mit 2 Rechnern. Für ca 100 Lehrende.
Da konnte man Listen ausfüllen und Vokabelarbeiten korrigieren.
Für den Rest musste ich MEINEN Rechner mit MEINEN Dateien, meine Unterlagen, meine privat bezahlte Lehrbuch- und Literatursammlung haben.
Und Ruhe.
Man kann keine Klausuren oder Abiturarbeiten in einem Großraumbüro ohne Rechner korrigieren. Man kann Klausuren und Klassenarbeiten nicht dort erstellen.
Dieses Ansinnen ist eine Zumutung.
Die Dame möge ihren Zopf nehmen und gehen.
Unverschämtheit!
Vorsicht, ein Lehrkräftezimmer ist arbeitsrechtlich ein Sozialraum und kein Büroraum.
Ein Logistiklager ist auch kein Ladengeschäft, wenn Sie die analogie nachvollziehen können.
gehen sie doch einfach ins Homeoffice
Unfassbar wenig Ahnung, wie Schule abläuft und was dort zu leisten ist. Es wäre sehr hilfreich, wenn diese Dame dort für einige Zeit vor Ort eingespannt in den realen Tätigkeitsbereich wäre, bevor so realitätsferne Äußerungen getätigt werden. Mit solchen weiteren Plänen, wird eine Lehrertätigkeit in der Art und Weise nicht leistbar sein.
Angesichts des aktuellen Lehrermangels genau der richtige Weg, um diesen zu beheben!
Präsenzpflicht in den Ferien trifft auch die Hausmeister. Natürlich gibt es in anderen Ländern diese Präsenzpflicht für Lehrer. Aber teilweise sind Schulen schlecht ausgerüstet, so dass ein sinnvolles Arbeiten nicht immer gegeben ist. Und im Gegensatz zu anderen Arbeitnehmern kann ein Lehrer seine Urlaubszeit nicht frei wählen. Deshalb kann man den Lehrerberuf auch nicht so einfach über ein Arbeitszeiterfassungssystem vergleichen mit anderen Berufen.
Präsenzpflicht während der Ferien => Krankmeldung während des mündlichen Abiturs.
Als ob ich kampflos auf die Freiheiten meines Berufs verzichte
F ür
E in
L anges
L ehrerdasein
E in
R ISIKO
Gut, dass die Menschen in anderen Branchen im Homeoffice ihre Arbeitszeiten ja nicht erfassen können.
Sehr interessante Behauptungen die Frau Ministerin dort aufstellt!
Ich frage mich nur, warum die Kulstusministerien seit einschlägigen Urteilen alles, versucht haben eine Arbeitszeiterfassung in Schulen zu verhindern?
Alleine die Tatsache, dass die Miniterien das bisher versucht haben zu umgehen, zu verhindern und schlicht, es bisher einfach unterlassen haben, spricht doch eine ganz eindeutige Sprache:
Die Ministerien wollen nicht, dass wirklich erfasst wird, wie viel Lehrkräfte wirklich arbeiten!
Warum wollen sie das nicht?
Weil sie dann wirklich etwas tun müssten um die Lehrkräfte zu entlasten.
Weil sie dann in Erklärungsnot kommen, warum das Bildungssystem an allen Ecken und Enden auseinanderbricht.
Weil sich dann kein Politiker mehr hinstellen kann und in irgendeiner Form andeuten kann: „Die L. arbeiten zu wenig!“
Sry, aber der Widerspruch muss doch jedem sofort auffallen!
Ehe man Präsenzpflicht fordert, sollte man wissen, wo die ganzen Arbeitsplätze, eigentlich Bildschrirmarbeitsplätze (!) herkommen sollen. 25 Oberstufenklausuren korrigieren sich nicht an einem Nachmittag an einem Tischchen, ….
Heute fehlen in vielen Schulen schon Räumchen um ehrenamtliche Begabtenförderung annehmen zu können.
Der Lehrberuf würde noch unattraktiver, wenn das Gehalt nicht mehr stimmt und die Arbeitszeiten hoch bleiben. Alleine die fehlenden 7 Stunden Tage sind schon ein Manko (35 Stunden Woche). Vom Homeoffice fange ich erst gar nicht an und die ganzen anderen Vorteile wie Zeitausgleich, finanzielle Lockmittel wie Weihnachtsgeld und Urlaubsgeld fange ich lieber gar nicht mal an. Hier wundert einen nur, warum so viele starr an den alten Bedingungen klammern. 8-9 Stunden Tage an 5 oder 6 Tagen in voller Präsenz gibt es bei akademischen Jobs kaum noch. Ihr kennt doch alle Hasi aus OWL.
Viele junge Leute werden sich deshalb lieber anderen Möglichkeiten zuwenden 🙂
Sollen Sie, dann haben wir vielleicht mehr Lehrkräfte, die den Beruf wirklich lieben und nicht wegen Beamtentum und Ferien (Aussage von Referendaren) den Beruf ergriffen haben. Ehrlich gesagt haben mich genau solche Lehrerkollegen vor allem vom Gymnasium vertrieben.
Können Sie sich nicht mal einer anderen Plattform zuwenden und Hasi und Co. mitnehmen, bitte?
sie hat doch leider recht
Nicht mehr reagieren, sie antwortet sowieso nicht. Klingt ganz nach KI, entsprechend gefüttert.
Als einer der ach so null belasteten Sportlehrer muss ich mal einhaken: Sport ist anders als Deutsch in dem Sinne dass ich im Unterricht ein deutlich gesteigerte Aufmerksamkeit brauche, mehr Belastung durch Lärm und auch Bewegung habe. Meine Uhr zeigt am Ende des Schulttages mindestens 20k Schritte an. Machen wir uns nichts vor, für die meisten Kollegen sind 10k schon ein echtes Projekt, von dem sie sich erholen müssen. Aufmerksamkeit: beim Schwimmen muss ich neben dem Unterrichten immer wieder zählen, wie viele Köpfe man sieht. Im Ref hieß es mal „mindestens einmal die Minute“. Alles neben dem erklären und unterrichten und beaufsichtigen und disziplinieren nebenbei. Macht der Sportlehrer Fehler in der Planung, Sicherung oder ähnlichen, ist das ein Fall für den Notruf. Auch das macht irgendwie mehr Stress und Englisch aus meiner Sicht „einfacher“. Mache ich in Englisch einen Fehler, dann nehme ich den Lappen und wische den Fehler weg.
Es ist ja auch immer wieder zu beobachten, dass Kollegen die mal beim Schulfest ein Spiel als Schiri ein Spiel begleiten sollen total kaputt sind, weil dieses permanent über – aufmerksam – sein neben allen anderen Aufgaben schlaucht.
Dann kommt noch das Thema vormachen. In der Jugend sportlich sein hilft – aber als Sportlehrer muss ich vorzeigen können und das in allen Sportarten. Heißt immer wieder üben und nach lernen, weil was dazu kommt, neue Methodik gefordert wird etc. Ich muss die Aufgaben halt selbst mal gemacht haben-und natürlich das Alter nichts einfacher macht. Du musst in allem kompetent sein in Theorie und Praxis und das frisst auch Zeit, selbst wenn diese nicht am Schreibtisch abgesessen wird, ist auch das vor- und Nachbereitung.
Ich unterrichte auch Englisch, also korrigier intensiv. Ich würde beide Fächer als ähnlich stark belastend einschätzen – aber eben auf andere Weise. Sport ist ohne Frage wesentlich fordernder, Englisch Zeit intensiver im Nachgang. Dafür ist die Intensität bei Englisch ein Witz im Vergleich. Zumindest konnte ich noch nie bei Sport in einer Arbeitsphase der Schüler nebenbei schnell eine Nachricht an die Eltern / Schulleitung schreiben.
Da werden Sie hier gegen Windmühlen kämpfen. Sportlehrer haben leider ihren Ruf weg, es gibt da eben auch solche und solche. Den Stellenwert, den ein guter Sportunterricht einnimmt, sieht kaum jemand. Gerade hier kann man den Schülern eine gesunde Lebensweise vermitteln und ihr Selbstbewusstsein stärken, für mich ist es immer wieder schön, solche Erfolge zu beobachten. Ein guter Sportlehrer fördert die Sozialkompetenz, was in anderen Fächern auch wieder positive Auswirkungen hat. Aber ……… Sportlehrer sind ja faul und Sport ist kein wissenschaftliches Fach. Da spielt viel Neid mit herein. Zum Glück sehen wir Sportlehrer das Ganze etwas lockerer, was man auch an dieser Diskussion um die Präsenzpflicht sieht, man krallt sich an ein Gesetz, das einem letztendlich zum Nachteil gereicht. Und man übersieht oft, dass das Lehrerdasein völlig anders gelagert ist als ein Verwaltungsberuf.
Wo sehen Sie denn einen Nachteil?
Die Vollzeitpräsenz? Die wird doch nicht kommen. Bleibt ein Bluff.
Und sogar wenn … Was solls? Arbeitet man eben ‚wie andere‘ von X bis Y Uhr und geht. Feierabend und fertig.
Es ist zudem ja auch ein Unterschied, welche Schulart man unterrichtet.
An der Grund/Mittelschule ist die „Breite“ wesentlich mehr.
Am Gymnasium das Fachliche.
Und dementsprechend ist auch die Wirkung und Belastung eine andere.
Und dann kommt es eben drauf an, wie sowas „systemisch“ erfasst wird.
Jedes Fach schafft seine Zeiten. Hat da jemand bedenken? Warum denn? Und wenn es dann nur „Vernetzungen mit Vereinen“, „Kooperationspartner“, „Übungen in Sport“, Sporttheorie [tatsächlich auch wichtig … Und sinnvoll], Sportturniere, Gesundheitskurse raussuchen oder sonst was ist. Und das Qualitativ hochwertiger.
Langweilig muss da keinem werden … Zeit hat man meistens eh zu wenig.
Im übrigen gibt es zumindest schon die Sportwissenschaft. Vielleicht wäre das auch mal ein Bereich, welchen man etwas „genauer beleuchten kann“. Und v. A. zugänglicher für „andere“ macht. Sei es im Bereich Verletzungsprävention, Ernährung, Bewegungswissenschaft, pädagogische Sportdidaktik oder sonst was.
Auch gerne im Kollegium …
Alles schon praktiziert, da sieht man, dass dies noch nicht überall angekommen ist.
Die Frage ist dann eben … Hat das mich tatsächlich zu jucken? Ich habe dann meine Zeiten. Kann das durchaus qualitativ zugänglich machen. Ebenso erfassen. Was der AG mir glaubt oder nicht … Soll er mal beweisen. Das ist keine „Bringschuld“ für mich. Was will er denn machen?
Bei mir ist es zusätzlich nochmal anders … Soll’s halt dann jemand anderes machen [bei Unzufriedenheit] und ich „nimm“ andere Bereiche/Fächer. Mein AG wird nen Teufel tun, das auch nur ansatzweise anzuzweifeln, solange ich meine Arbeit im Rahmen eben mache. Ansonsten kommt da recht fix von mir Kritik. Und dann kann man sich gerne zusammensetzen.
Aber … Wohl je nach Privatschule auch ein Privileg.
Meine Freundin hat Feierabend, wenn sie heimkommt. Sie glauben die Geschichte ist wahr?
Und wer war jetzt noch Frau Feller?
KuMis kommen und gehen. In der Regel haben sie kürzere Dienstzeiten als Lehrkräfte. Also wenn kümmert’s
Deshalb können die ja so viel Mist bauen, ohne Konsequenzen.
Vom Bundesland unabhängig frage ich mich folgende Dinge:
– wie kann die KMK ungestraft das EuGH Urteil und das bestätigende Urteil des Bundesverfassungsgerichts schlichtweg ignorieren? Das Urteil war 2019!!!
– was machen eigentlich die Gewerkschaften? Druck macht man da ja auch keinen.
Jedes Gesetz birgt Ausnahmen ….. ganz böse!!
In BW unterstützt der PhV Kollegen-Mitglieder, die gegen das KM klagen!!! Aber die Mühlen der Justiz bzw. der Verwaltungsgerichte mahlen seeeehr langsam, und das KM hat/sucht/findet immer gute Gründe für Fristverlängerungen! Die jetzige KM-Riege will das alles offensichtlich nur noch aussitzen, im März sind Landtagswahlen, dann dürfen (hoffentlich!) andere dran – mal sehen. Die dringend nötige Reparatur des vielen Mists, den das grün gesteuerte KM bzw. die grün dominierte Landesregierung seit Kretschmanns Amtsantritt (durch Tat oder durch Unterlassen) produziert hat, wird viel Zeit brauchen! Wer in 15 Jahren die Bildung derart heruntergewirtschaftet hat, setzt sich nicht für Lehrkräfte ein.
Geht’s noch?! In den Ferien arbeiten wir auch! Und warum sollte es eine Präsenzpflicht geben, um Arbeitszeit zu erfassen?! Wie soll ich überhaupt in der Schule arbeiten ohne Büro, ohne PC ohne Bücher ohne eigenen Schreibtisch? Ohne Telefon?
Ruf ich dann außerhalb dieser Zeiten keine Eltern mehr an? Bitte gerne. Werden die sich freuen immer während ihrer Arbeitszeit angerufen zu werden.
Ich habe letztes Jahr über 200 Überstunden gehabt. Das entspricht 10 Wochen unbezahlter Arbeit bei meiner halben Stele
Warum zum Teufel darf ein Finanzbeamter im Home-Office arbeiten und eine Lehrkraft nicht?!?!
Also ich arbeite schon immer im Homeoffice, mind. 40-50%.
Ja laut Frau Feller dann bald nicht mehr, weil das ja nicht geht, wenn die Arbeitszeit erfasst werden muss!
Die Arbeitszeiterfassung à la Frau Feller finde ich super. Bin sofort dabei. Sie hat aber die Toilettengänge und Pausenaufsichten vergessen. Die müssen unbedingt von der Arbeitszeit abgezogen werden. Und zwar bei den Sportlehrpersonen mit dem Faktor 3,4, da alles vielfältig zu betrachten ist.
Die einheitliche Umsetzung aller Länder finde ich auch sehr wichtig. Darauf wurde vorher bei der Besoldung und den angebotenen Schulformen auch sehr viel Wert gelegt.
Ich kann nicht mehr.