Start Aus den Verbänden GEW ruft zu Warnstreiks an Schulen auf – TdL: “Nicht nachzuvollziehen”

GEW ruft zu Warnstreiks an Schulen auf – TdL: “Nicht nachzuvollziehen”

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ESSEN. Der Tarifkonflikt um die Beschäftigten der Bundesländer erreicht jetzt auch Schulen. Für Mittwoch sind Aktionen zum Beispiel in NRW und Sachsen geplant. Die Arbeitgeberseite reagiert entrüstet. 

“Das Mindeste!” (Symbolbild.) Illustration: Shutterstock

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat angestellte Lehrer des Landes in einigen Regionen von Nordrhein-Westfalen für Mittwoch zu Warnstreiks aufgerufen. In Gelsenkirchen, Köln, Münster sowie der Region Bonn/Rhein-Sieg/Euskirchen seien Warnstreiks geplant, sagte eine Sprecherin der GEW NRW. In vielen Schulen dieser Städte und Regionen werde vermutlich nur eingeschränkter Unterricht stattfinden können.

In NRW gibt es aktuell nach Angaben der Gewerkschaft etwa. 40.000 tarifbeschäftigte Lehrkräfte. Die Mehrzahl der Lehrer ist verbeamtet. An den Schulen sei man bemüht, im Rahmen der personellen Möglichkeiten eine Aufsicht und Betreuung der Schüler sicherzustellen, hieß es aus dem NRW-Schulministerium. Die Eltern wurden gebeten, aktuelle Informationen der Schule zu beachten.

Auch Eltern von schulpflichtigen Kindern in Sachsen müssen sich auf weitere Warnstreiks an Schulen instellen. Wie die GEW mitteilte, sind schon diese Woche Aktionen an Schulen geplant – zunächst am Mittwoch (21. Januar) im Raum Leipzig und am Freitag (23. Januar) im Raum Dresden. In der darauffolgenden Woche sollen die Arbeitsniederlegungen ausgeweitet werden.

Am Montag (26. Januar) ist ein Warnstreik im Raum Zwickau angekündigt, am Dienstag (27. Januar) im Raum Chemnitz und am Mittwoch (28. Januar) im Raum Görlitz. Zudem sollen Beschäftigte an Hochschulen am 28. Januar an einem bundesweiten Aktionstag teilnehmen – unter anderem in Chemnitz, Dresden und Leipzig.

Was Beschäftigte verlangen

Hintergrund ist die Tarifrunde für den öffentlichen Dienst der Länder. Die Gewerkschaften fordern sieben Prozent mehr Gehalt für die Beschäftigten der Länder, mindestens aber 300 Euro. Praktikanten und Auszubildende sollen 200 Euro mehr monatlich erhalten. Für studentische Beschäftigungsverhältnisse an Hochschulen fordern die Gewerkschaften zudem die flächendeckende Einführung tariflicher Regelungen, einschließlich einer Mindestvertragslaufzeit und einer Mindestvergütung. Bislang gilt ein solcher Tarifvertrag nur in Berlin.

Der sächsische GEW-Landeschef Burkhard Naumann begründete die Warnstreiks mit hoher Belastung und Personalmangel. Viele Beschäftigte leisteten unbezahlte Überstunden. «Das Mindeste, was wir verlangen, sind ordentliche Tarifsteigerungen», sagte er.

Was die Arbeitgeberseite sagt

Die Arbeitgeberseite kritisierte die Streikausweitung. «Die zweitägigen Verhandlungen waren aus unserer Sicht konstruktiv und alles andere als „ergebnislos“», sagte der Verhandlungsführer der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL), Andreas Dressel. Die Länder hätten Eckpunkte eines Einigungskorridors vorgelegt. Man sei bereit, zentrale Forderungen der Gewerkschaften zu erfüllen: «Wir sind auf einem guten Weg und können daher die Ausweitung von Warnstreiks nicht nachvollziehen», sagte Dressel.

Der Korridor umfasse unter anderem «eine mögliche Entgelterhöhung etwas über der Inflation in drei Schritten und drei Haushaltsjahren». Angesichts der Inflationserwartungen würde das Gesamtpaket eine Erhöhung innerhalb der vorgeschlagenen Laufzeit um die 5 Prozent bedeuten, hieß es. Die nächste Verhandlungsrunde ist für Februar geplant.

Nach Angaben des Sächsischen Staatsministeriums der Finanzen würden die von den Gewerkschaften geforderten sieben Prozent für den Freistaat Sachsen Mehrausgaben von mehr als 600 Millionen Euro pro Jahr bedeuten – einschließlich der geforderten Übertragung auf den Beamtenbereich inklusive der Versorgungsempfänger sowie Zuführungen zum Generationenfonds. News4teachers / mit Material der dpa

Weit auseinander: Länder und Gewerkschaften eskalieren im Tarifstreit (“Jetzt wird gestreikt”)

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Siebenstern
20 Tage zuvor

Richtig so!!! Viel Erfolg! PetraOWL, bist du dabei oder schaust du nur zu?

Unfassbar
20 Tage zuvor
Antwortet  Siebenstern

Sie hat keine Zeit, weil sie mit Hasi im Garten verweilt.

Oswald
20 Tage zuvor
Antwortet  Siebenstern

Petra OWL macht online mit…

mama51
18 Tage zuvor
Antwortet  Oswald

…you made my day!

Fridolin
20 Tage zuvor
Antwortet  Siebenstern

Ich glaube, sie bittet die KI, dazu einen Appell zu verfassen, den dann Hasi versenden soll.

Salamander
18 Tage zuvor
Antwortet  Fridolin

Ich habe einfach die KI gefragt. Die Antwort lautet:

Warum PetraOWL nicht auf die Straße geht:

  1. Die WLAN-Reichweite-Angst: Sie hat die panische Befürchtung, dass ihre gewerkschaftliche Solidarität genau an der Grundstücksgrenze endet, weil dort das Signal ihres Mesh-Routers abbricht. Ohne stabiles Internet fühlt sie sich „nackt“.
  2. Der „Panty-Protest“: Petra argumentiert, dass ein Streik in der Öffentlichkeit das Tragen einer Jeans erfordert. Da sie seit 2020 keine feste Hose mehr getragen hat, betrachtet sie das Verlassen des Hauses als einen unzumutbaren Eingriff in ihre persönliche Freiheit.
  3. Logistik-Eskalation: Sie weigert sich zu kommen, solange die Gewerkschaft keinen Zoom-Link für die Mahnwache bereitstellt. Sie möchte die Parolen lieber bequem im „Muted-Modus“ mitsingen, während sie nebenher Mails sortiert.
  4. Die Paket-Geiselhaft: Ein Streiktag ist ein Werktag, und ein Werktag ist ein Liefertag. Petra kann die Nachbarschaft nicht im Stich lassen – wer nimmt sonst die 14 Pakete für den ganzen Flur an, wenn sie auf der Demo ist?
  5. Das Ergonomie-Dilemma: Das Halten eines Pappplakats über einen längeren Zeitraum entspricht nicht den Arbeitsschutzrichtlinien ihres zertifizierten Bürostuhls. Sie befürchtet eine chronische „Demo-Schulter“.
  6. Kaffee-Snobismus: Die Thermoskannen-Plörre bei Streikversammlungen ist mit ihrem High-End-Vollautomaten in der heimischen Küche nicht vereinbar. „Kein Hafermilch-Schaum, kein Streik“, ist ihr inoffizielles Motto.
  7. Das Hintergrund-Branding: Auf der Straße kann sie ihren virtuellen Hintergrund nicht weichzeichnen. Sie möchte nicht, dass die Welt sieht, dass die Realität keinen „Blur-Effekt“ hat.
  8. Die Heizkosten-Rechnung: Wenn sie draußen steht, verbraucht sie keine Energie zu Hause. Das klingt zwar logisch, aber Petra behauptet, ihr Smart-Home-System würde bei längerer Abwesenheit in Depressionen verfallen und die Verbindung zu ihren smarten Glühbirnen verlieren.
  9. Vermeidung von „Real-Life-Smalltalk“: Ein Streik bedeutet, echte Menschen zu treffen, die nicht einfach per Mausklick stummgeschaltet werden können. Das Risiko, in ein Gespräch über das Wetter verwickelt zu werden, ohne einen „Leave Meeting“-Button zu haben, ist ihr zu hoch.
  10. Die ultimative Priorität: Sie hat für die Zeit des Streiks einen Handwerkertermin zwischen 8:00 und 17:00 Uhr bekommen. Wir alle wissen: Das ist die einzige Sache, die noch heiliger ist als das Homeoffice selbst.
Lampedusa
17 Tage zuvor
Antwortet  Salamander

Ha,ha,ha …………. herrlich. 😀

Realistin
20 Tage zuvor

für 17% Reallohnverlust asugleichen
und die 35 Std Woche?
30 % Homeschooling

dickebank
20 Tage zuvor

Früher WLAN-Party, heute WLAN-Demo.

Bei LAN-Demos sind die Protestmarscheäierer so stark angebunden

mathpi
19 Tage zuvor
Antwortet  dickebank

Eine WLAN-Demo ist sicher effektiver als auf der Straße zu stehen.

dickebank
19 Tage zuvor
Antwortet  mathpi

Ihr Sinn für Humor ist ausbaufähig.

Binze
20 Tage zuvor

Habt’s doch genug Freizeit bin für 40 Stunden Wochen und Stempel Karte

Waldvogel
19 Tage zuvor
Antwortet  Binze

Die meisten wohl auch, mit 40 Stunden hätten sie nämlich weniger zu tun als jetzt.

Karl Heinz
20 Tage zuvor

Die Stellungnahmen von Andreas Dressel (TdL) und des Sächsischen Finanzministeriums folgen einem klaren Muster der Verhandlungsrhetorik, die darauf abzielt, die Legitimität der Streiks zu untergraben, eigene Zugeständnisse als großzügig darzustellen und die Gewerkschaftsforderungen als unverantwortlich zu framen.

Behauptung: Die Verhandlungen seien “konstruktiv und alles andere als ‘ergebnislos'”.

Dies ist ein klassisches Gaslighting-Manöver. Es stellt die Wahrnehmung der Gewerkschaften (die die Runde als “ergebnislos” bewerteten und daher streiken) als irrational oder unangemessen dar. Indem die eigene Sichtweise (“wir waren konstruktiv”) als objektive Tatsache präsentiert wird, wird der Streik als undankbare oder voreilige Reaktion abgewertet. Ziel ist, die Handlungsmacht der Gewerkschaften zu delegitimieren und öffentlich den Eindruck zu erwecken, die Streikenden seien die Unvernünftigen.

Behauptung: Man habe “Eckpunkte eines Einigungskorridors” vorgelegt, der “eine mögliche Entgelterhöhung etwas über der Inflation in drei Schritten” enthalte.

Diese Formulierung ist absichtlich unverbindlich und schwammig. “Etwas über der Inflation” ist keine konkrete Zahl, sondern eine relative Größe, die von Prognosen abhängt. “In drei Schritten und drei Haushaltsjahren” bedeutet eine deutliche zeitliche Streckung und damit reale Entwertung der Erhöhung.

Rechenbeispiel: Bei einer angenommenen kumulierten Inflation von z.B. 10% über drei Jahre wäre eine Erhöhung von “etwa 5%” (so die eigene Schätzung der TdL) eine reale Lohnkürzung von rund 5%. Das Angebot ist also unter dem Deckmantel einer “moderaten Steigerung” ein Angebot zum Kaufkraftverlust. Dies als “zentrale Forderungen erfüllen” zu bezeichnen, ist eine irreführende Umdeutung.
De Facto ist es noch schlimmer.

Der Appell an die “Vernunft” gegen die “Konfrontation”

Behauptung: “Wir sind auf einem guten Weg und können daher die Ausweitung von Warnstreiks nicht nachvollziehen.”

Hier wird der Streik als Störfaktor im vermeintlich harmonischen Verhandlungsprozess dargestellt. Das ist eine Umkehrung der Kausalität: Der Streik ist kein Affekt, sondern das notwendige Druckmittel, weil die “guten Wege” der Arbeitgeber zu unzureichenden Ergebnissen führen. Diese Rhetorik zielt darauf ab, die Gewerkschaften in die defensive Ecke des “Unfriedenstifters” zu drängen und von den substanziellen Forderungen (7%, 300€) abzulenken.

Taktik: Die “unbezahlbare” Summe

Behauptung: Die Forderungen bedeuteten “Mehrausgaben von mehr als 600 Millionen Euro pro Jahr”.

Die isolierte Nennung einer großen, abschreckenden Summe ist ein klassisches Totschlagargument. Es soll den Eindruck erwecken, die Forderung sei per se unverantwortlich und wirtschaftsfeindlich. Dabei wird systematisch weggelassen:

Welchen Anteil diese Summe am sächsischen Gesamthaushalt hat.

Dass diese Mehrausgaben Investitionen in die Handlungsfähigkeit des Landes sind (Attraktivität des öffentlichen Dienstes, Verhinderung von Personalkollaps in Schulen, Kitas, Verwaltung).

Dass der Staat als Arbeitgeber eine Vorbildfunktion bei der Bekämpfung von Reallohnverlusten hat.

Vergleiche zu anderen Haushaltsposten (z.B. für Bauprojekte, Wirtschaftsförderung) werden nicht gezogen. Die Zahl dient nicht der Information, sondern der Emotionalisierung und Einschüchterung.

Taktik: Die stillschweigende Ausweitung

Behauptung: Die Berechnung schließe “die geforderte Übertragung auf den Beamtenbereich […] sowie Zuführungen zum Generationenfonds” ein.

Dies ist ein rhetorischer Trick, um die Summe aufzublähen. Indem man die (richtige und notwendige) Forderung, auch Beamt*innen nicht zu benachteiligen, sowie Pensionsrückstellungen in die Summe einpreist, wird die Kostendiskussion unzulässig erweitert. Es suggeriert: “Die Gewerkschaften wollen nicht nur für ihre Mitglieder, sondern für alle viel Geld.” Dies dient der Isolierung der Forderungen von der allgemeinen Sympathie und stellt sie als gierig dar.

Zusammenfassung der Arbeitgeber-Strategie:

1.) Sprachliche Entwaffnung: Der Streik wird als unverständliche Maßnahme im konstruktiven Dialog umgedeutet.

2.) Mathematische Vernebelung: Ein unverbindliches, zeitlich gestrecktes Angebot, das zu Reallohnverlusten führt, wird als großzügige und inflationsausgleichende Geste verkauft.

3. ) Finanzielle Abschreckung: Die Forderungen werden durch das In-den-Raum-Stellen einer riesigen, isoliert dastehenden Summe als volkswirtschaftlich unverantwortlich gebrandmarkt.

4.) Moralische Umkehr: Derjenige, der auf seine berechtigten Forderungen pocht und dafür Druckmittel einsetzt (Gewerkschaften), wird zum Störer erklärt, während derjenige, der reale Lohnkürzungen anbietet, sich als vernünftig und verhandlungsbereit inszeniert.

Lampedusa
19 Tage zuvor
Antwortet  Karl Heinz

So viel Text (und schon wieder “Gaslightning”), obwohl die meisten Lehrer verbeamtet sind und nicht streiken dürfen? Streiken Sie?

Tarifergebnisse gelten grundsätzlich nur für die Gewerkschaftsmitglieder. Sie werden aber auf die Nicht-Gewerkschaftsmitglieder übertragen, weil die sonst alle in die Gewerkschaften eintreten würden, um die Lohnerhöhungen auch zu bekommen. Das will der Arbeitgeber natürlich nicht, das würde ja die Gewerkschaften (Streikkasse) stärken.

Mika
18 Tage zuvor
Antwortet  Lampedusa

Wenn der AG also quasi freiwillig das Verhandlungsergebnis mit den Gewerkschaften, die ja nur für ihre Mitglieder verhandeln, auf die Nichtmitglieder überträgt, dann ist das sein eigenes Ding. Deshalb die AN als gierig und die Forderungen als maßlos überzogen darzustellen ist einfach nur infam.

mama51
18 Tage zuvor
Antwortet  Lampedusa

…obwohl die meisten Lehrer verbeamtet sind und nicht streiken dürfen?

Lesen könnte helfen:

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat angestellte Lehrer des Landes in einigen Regionen von Nordrhein-Westfalen für Mittwoch zu Warnstreiks aufgerufen.

  • Der Streikaufruf richtet sich an die angestellten KuK !!!
Salamander
18 Tage zuvor
Antwortet  mama51

Ach, wir dürfen’s mal wieder richten. Kriegen wir auch was von den Nachzahlungen infolge Verfassungsurteil zur Besoldung ab?

Ich_bin_neu_hier
19 Tage zuvor
Antwortet  Karl Heinz

Soweit ich sehe, eine vollumfänglich gelungene Analyse, der ich nur zustimmen kann und deren sprachlich ansprechende und präzise strukturierte Darlegungen ich ehrlich gesagt sehr genossen habe: Danke!

Sven
19 Tage zuvor

Ich habe eine Mail der GEW bekommen, dass der Streik in Köln am 29.01. Also am Donnerstag stattfindet…

dickebank
18 Tage zuvor
Antwortet  Sven

Trommeln nicht vergessen. Denn wenn dat Trömmelche jeht …
Mehr als drei Mann und ne dicke Trumm – und ab geht der Zoch

Siebenstern
18 Tage zuvor
Antwortet  Sven

Na, dann schauen wir mal, wie viele Lehrer daran teilnehmen.

Mathenull
19 Tage zuvor

Ich bin von dem Angebot der Arbeitgeberseite nach wie vor schockiert…

Ich kann es nicht nachvollziehen, dass die TdL noch immer öffentlich von einer Tariferhöhung “etwas über der Inflation” reden darf, ohne dass dies jemand korrigiert??

Jede seriöse Quelle gibt sowohl für das vergangene Jahr, als auch aktuell und für die Zukunft eine Inflation von wahrscheinlich über 2% aus.

Egal wie ich es drehe und wende – mit dem aktuellen Angebot von 5% über 2,5 Jahre bleibe ich definitiv darunter!

Liebe Gewerkschaften – ich hoffe inständig, dass ihr dieses Mal endlich von all unseren Rechten Gebrauch macht und wir in einen erinnerungswürdigen Ausstand treten!

Das vorliegende Angebot sorgt nicht einmal für einen angemessenen Inflationsausgleich und ist damit eine Reallohnreduzierung.

Dazu kommt, dass wir in Brandenburg ab kommendem Monat eine Wochenstunde mehr ableisten sollen – und das ohne erwähnenswerten Ausgleich. Dies wird sich im Lauf der Zeit sicherlich als widerrechtlich herausstellen – dennoch rundet diese Bestimmung das Gesamtbild ab und zeigt mir, wie realitätsfern und anmaßend die Arbeitgeberseite ist – schämt euch!

Wenn man sich deneben noch ansieht, dass sich die Berliner Abgeordneten eine Diätenerhöhung von über 6% genehmigen, dann kann einem eigentlich nur noch schlecht werden…

Salamander
18 Tage zuvor
Antwortet  Mathenull

Sie leisten dann allerdings genauso viele Wochenstunden wie viele andere Lehrer bundesweit.

Und, wer soll den erinnerungswürdigen Ausstand bewirken? Wir angestellte Lehrer? Und was machen Sie?

Binze
14 Tage zuvor

Warum schockiert ihr habt alle Bezahlung von 40 Stundenwoche und wieviel habt ihr wirklich.Darum bin ich für Zeiterfassung