
Das Interesse an der französischen Sprache hat in Sachsen-Anhalts Klassenzimmern offenbar nachgelassen. Im Schuljahr 2024/25 besuchten etwa 20.370 Jungen und Mädchen den Sprachunterricht, wie das Statistische Landesamt mitteilte. Trotz insgesamt gestiegener Schülerzahlen sind das etwa 2.000 Lernende wenige als noch fünf Jahre zuvor (Schuljahr 2019/20).
Die Französischschülerinnen und -schüler verteilten sich dabei auf alle Schularten und Klassenstufen. Schon in der Grundschule schnupperten 429 Kinder in die Sprache des Nachbarlandes hinein. Auch 12 Förderschülerinnen eigneten sich Vokabeln und grammatikalische Konstrukte an, hieß es. Mehr als die Hälfte aller Lernenden kommt jedoch am Gymnasium mit der Fremdsprache in Berührung. 27 Schüler hatten dabei wohl weniger Mühen, da sie laut Statistischem Bundesamt Muttersprachler sind. News4teachers / mit Material der dpa
Kretschmann: Zweite Fremdsprache (Französisch) ist verzichtbar – Englisch reicht!









Na gut, da lernen dann halt mehr Spanisch. Auch OK.
… oder drei Naturwissenschaften, die nicht fächerintegriert als NaWi verabreicht werden.
“Realien” bringen weiter als Sprachen, die keiner braucht, da Englisch als franca lingua fast überall gesprochen, zumindest aber verstanden wird.
Sie erzählen eine ganze Menge über sich, wenn Sie über Französisch oder Spanisch urteilen, dass seien “Sprachen, die keiner braucht”.
Peinlich, für eine Person, die Bildung, Wissen und Haltung vermittelt.
Ja was denn? Kennen Sie etwa meine Bildungsbiographie?
Na ja, Spanisch klingt sicherlich auch ganz nett. allerdings verbindet uns mit Frankreich seit Jahrzehnten die deutsch-französische Freundschaft. Die engen partnerschaftlichen und wirtschaftlichen Beziehungen zu Frankreich sind viel intensiver. Insofern ist es alarmierend, wenn nur noch so weniger SuS (den Trend gibt es in Frankreich ja umgekehrt regional auch) die jeweilige Sprache des Freundes lernen…
Frankreich ist für Sachsen Anhalt vielleicht auch nicht das relevanteste Nachbarland (weil weit weg).
Da haben Sie durchaus Recht, auch wenn Lateinamerika auch wichtiger wird. Französisch ist halt leider schwieriger.
Wenn nur Daten für ein Bundesland vorliegen, sollte man nicht so generalisieren. Allerdings denke ich auch, das ist in ganz Deutschland so. Belegen kann ich es jedoch nicht.
Naja, bei uns gibt es regional an den Gymis das ‘Französisch-Abwähler-Shirt’ der Zehntklässler, das mit Plaisier getragen wird (und das in BW)… Das örtliche Gymnasium hatte seit über 20 Jahren keinen Französisch -Leistungskurs mehr, meistens kommt nicht mal der Grundkurs zustande. Den Trend gab es schon zu meiner Abi-Zeit Ende der 90er (ich war im letzten LK, der dort zustande kam) und er hat sich massiv verstärkt, trotz Schüleraustausch und Ausflügen ins Nachbarland allerorten. Französisch ist nett, wenn man’s kann, aber Englisch ist heute einfach das Non Plus Ultra und ehrlich gesagt hätte ich auch sehr viel lieber Italienisch oder Spanisch als zweite Fremdsprache gehabt…
Allein mit der Sonnenbrille belebt Macron das wieder.
https://www.n-tv.de/der_tag/Macrons-Luxus-Brille-wird-zum-Verkaufsschlager-zu-stolzem-Preis-id30268701.html
Französisch trendet wieder 😛