DÜSSELDORF. „Das ist ein schwieriges Thema“ – sagt Nordrhein-Westfalens Schulministerin Feller und meint damit die Arbeitszeiterfassung für Lehrkräfte. Die ist nach zwei Grundsatzurteilen zwar rechtlich geboten; die Verpflichtung dazu wird von den meisten Kultusministern aber bislang geflissentlich ignoriert. Feller glaubt, dass Vollzeit-Lehrkräfte „im Großen und Ganzen“ gar nicht zu viel arbeiten. Und sie stellt eine mögliche Folge in Aussicht, für die die Schulen baulich gar nicht ausgestattet sind: eine umfängliche Präsenzpflicht – „vielleicht“ sogar während der Ferien.

NRW-Schulministerin Dorothee Feller (CDU) hat sich in einem Interview mit der Rheinischen Post zur Arbeitsbelastung von Lehrkräften und zur Frage einer möglichen Arbeitszeiterfassung geäußert. Dabei machte sie deutlich, dass eine solche Erfassung aus ihrer Sicht nicht isoliert betrachtet werden kann, sondern grundlegende Fragen der Organisation von Schule berührt.
Ausgangspunkt des Gesprächs ist die sehr unterschiedliche Arbeitsbelastung von Lehrkräften je nach Fach und Schulform. Auf die Frage, ob es hinnehmbar sei, dass diese Belastung „unfassbar unterschiedlich“ ausfalle, verweist Feller zunächst auf gängige Vergleichsmuster, die aus ihrer Sicht zu kurz greifen. „Bei der Frage wird meistens ein Vergleich zwischen dem Sportlehrer und dem Deutsch- oder Englischlehrer gezogen, der viele Klausuren korrigieren muss. Aber die Lage ist komplexer, als es auf den ersten Blick scheint.“
Feller betont, dass es im bestehenden System bereits Möglichkeiten gebe, Belastungsspitzen abzufedern. „Schulleitungen können Anrechnungsstunden gezielt vergeben, um Lehrkräfte mit hohem Korrekturaufwand zu entlasten.“ Als Referenz nennt sie eine Arbeitszeitstudie aus Sachsen, in der ein Jahr lang die Arbeitszeit von Lehrkräften erfasst worden sei. „Dabei ist herausgekommen, dass es im Großen und Ganzen außer bei den Schulleitungen und teilweise auch bei Teilzeitkräften keine strukturelle Überlastung gibt.“ Zwar verdichte sich die Arbeit in den Schulwochen, so Feller weiter, „das wird aber über die unterrichtsfreien Zeiten wieder ausgeglichen“.
„Nach einer Entscheidung für eine Arbeitszeiterfassung könnten Lehrkräfte auch Freiheiten aufgeben müssen“
Auf die Nachfrage, ob es vor diesem Hintergrund überhaupt eine Arbeitszeiterfassung brauche, bleibt Feller zurückhaltend. „Das ist ein schwieriges Thema.“ Dann sagt sie: „Wenn wir über Arbeitszeiterfassung sprechen, müssen wir auch über Anwesenheitspflichten an Schulen reden, vielleicht auch in unterrichtsfreien Zeiten in den Ferien.“ Feller macht deutlich, dass eine Entscheidung für eine Arbeitszeiterfassung Folgen für die bisherige Organisation der Lehrerarbeit hätte. „Nach einer Entscheidung für eine Arbeitszeiterfassung könnten Lehrkräfte auch Freiheiten aufgeben müssen.“
Zugleich verweist sie darauf, dass Nordrhein-Westfalen diese Fragen nicht im Alleingang diskutieren wolle. „Wir sind zu dem Thema in regelmäßigem Austausch mit den anderen Bundesländern. Wenn wir hier zu Änderungen kommen wollen, wäre es gut, wenn wir gemeinsam vorgehen.“
Die von Feller herangezogene sächsische Arbeitszeitstudie ist allerdings stark umstritten. Zwar erklärte das Kultusministerium in Dresden bei der Vorstellung einer Zwischenauswertung, Vollzeitlehrkräfte hielten ihre Sollarbeitszeit im Jahresmittel nahezu ein. Lehrerverbände und Gewerkschaften äußerten jedoch erhebliche Zweifel an der Aussagekraft der Ergebnisse.
Kritisiert wurde insbesondere die Methodik der Erhebung. Lehrkräfte mussten ihre Tätigkeiten minutengenau in einer App dokumentieren und dabei aus einem sehr fein ausdifferenzierten Aufgabenkatalog auswählen. Nach Einschätzung der Gewerkschaften führte dies zu Eintragungsfehlern und zu einer systematischen Untererfassung der tatsächlichen Arbeitszeit – vor allem in Phasen besonders hoher Belastung. Zudem wurde darauf verwiesen, dass viele Lehrkräfte gerade in den stressigsten Wochen des Schuljahres nicht die Zeit fanden, ihre Arbeit vollständig zu dokumentieren (News4teachers berichtete).
Studien aus anderen Bundesländern ergaben dann auch ein deutlich anderes Bild. In Berlin arbeiteten Lehrkräfte laut einer Untersuchung der Universität Göttingen im Durchschnitt rund 100 Stunden pro Jahr mehr als gesetzlich vorgesehen, etwa 30 Prozent überschritten regelmäßig die 48-Stunden-Grenze des Arbeitsschutzes. In Hamburg lag die durchschnittliche Wochenarbeitszeit von Vollzeitlehrkräften bei knapp 42 Stunden, ein Viertel arbeitete dauerhaft über der gesetzlichen Höchstarbeitszeit. Besonders betroffen waren auch dort Schulleitungen, Gymnasiallehrkräfte und Teilzeitkräfte.
Hintergrund: Das traditionelle Deputatsmodell, nach der die Lehrer-Arbeitszeit bemessen wird, regelt lediglich die Zahl der Unterrichtsstunden, nicht aber den tatsächlichen Umfang der Arbeit. Tätigkeiten wie Korrekturen, Elternarbeit, Konferenzen oder Fortbildungen bleiben darin weitgehend unberücksichtigt. Aber: „Die reine Unterrichtszeit macht nur noch ein Drittel der Arbeitszeit aus. Neben der Vor- und Nachbereitung, die ebenfalls ein zweites Drittel der Zeit in Anspruch nimmt, gibt es viel mehr Zusatzaufgaben“, sagt der Sozialwissenschaftler Dr. Frank Mußmann von der Universität Göttingen in einem aktuellen Zeit-Interview. Seit mehr als zehn Jahren untersucht er die Arbeitsbedingungen von Lehrkräften.
Darüber hinaus ist die Frage der Arbeitszeiterfassung rechtlich weitgehend geklärt. Das Bundesarbeitsministerium hat schriftlich bestätigt, dass Lehrkräfte Anspruch auf eine Erfassung ihrer Arbeitszeit haben. In einem Brief an den heutigen Bremer Bildungsstaatssekretär Mark Rackles (SPD) heißt es wörtlich: „Die Verpflichtung zur Arbeitszeiterfassung ergibt sich bereits unmittelbar aus der Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts vom 13. September 2022. Sie gilt schon jetzt für alle angestellten Lehrkräfte.“ Für beamtete Lehrkräfte seien die Länder zuständig. Betont wird: Das „Ob“ der Verpflichtung zur Erfassung der Arbeitszeit auch bei Lehrkräften sei bereits geklärt, es gehe nur noch um das „Wie“ (News4teachers berichtete).
„Die Arbeitszeit zu erfassen, ist keine technische Spielerei, sondern gesetzlich vorgeschrieben“
Wie dieses „Wie“ praktisch aussehen kann, wird derzeit in Bremen erprobt. Dort läuft ein bundesweit bislang einzigartiges Pilotprojekt zur digitalen Arbeitszeiterfassung an Schulen. Nach mehreren Pilotschulen in der Stadt Bremen beteiligt sich inzwischen auch Bremerhaven. Damit wächst das Vorhaben zu einem landesweiten Projekt, das die Erfassung der Arbeitszeit unter realen Schulbedingungen erprobt. Rackles treibt das Projekt voran.
Ziel ist es, ab dem Schuljahr 2026/27 ein vollständiges Schuljahr lang die Arbeitszeit aller Beschäftigten an den Pilotschulen digital zu erfassen. Die Erfassung erfolgt per App auf dienstlichen Endgeräten. Parallel wird ein Ordnungsrahmen entwickelt, der Datenschutz gewährleistet und ausschließt, dass die Daten für Leistungsbewertungen verwendet werden. Langfristig ist vorgesehen, auf dieser Basis eine neue Lehrkräftearbeitszeit- und Dienstverordnung zu entwickeln.
Wie wird die Arbeitszeit im Bremer Modell erfasst? „Für Lehrkräfte sind das wenige Handbewegungen. Sie drücken den Startbutton auf dem iPad, wenn die Arbeit beginnt, und Stopp, wenn sie pausieren.“ Nur eine kleine Gruppe werde zusätzlich gebeten, Tätigkeiten genauer zuzuordnen, um Belastungsmuster zu erkennen, erklärt Wissenschaftler Mußmann, der das Projekt als Experte begleitet. Von einer Präsenzpflicht im Schulgebäude, die Feller als mögliche Folge beschreibt, ist dabei keine Rede.
Die Arbeitszeiterfassung sei dabei keine freiwillige Reformidee, betont Mußmann mit Blick auf die Grundsatzurteile vom Europäischen Gerichtshof und vom Bundesarbeitsgericht. „Die Arbeitszeit zu erfassen, ist keine technische Spielerei, sondern gesetzlich vorgeschrieben.“ Die Entscheidung, die Feller als Option in Aussicht stellt – ist also längst gefallen. News4teachers









Bestätigt meinen Eindruck, den ich bisher so von ihr hatte und den ich von Kollegen aus den Verbänden gehört habe. Sie ist privat absolut im Lager der “Lehrer sind faule ****” Leute.
Mit der wird noch einiges auf uns zukommen
Viel Spaß beim einrichten ergonomischer Arbeitsplätze für alle.
Ich nehme an dann muss auch die Arbeitsstätten Richtlinie eingehalten werden müsste?
Also nicht zu kalt und nicht zu heiß.
Dann dauert es bis zum Sanktnimmerleinstag bis alle Schulen saniert sind.
Ach Quatsch, Tische und Stühle gibt es in Schule doch zuhauf. Wer Gück hat und früh genug kommt, bekommt das Lehrerpult mit Schreibtischstuhl zum Arbeiten. Die anderen können sich Schülertische und Stühle a la Großraumbüro aussuchen. Dann muss man wahrscheinlich auch einen Urlaubsantrag ausfüllen, damit man keine Minute zu wenig arbeitet. Und wenn die Lehrkörper länger da sind, können sie auch gleich noch die Klassenräume und Toiletten putzen sowie die Mülltonnen raustellen. Lehrkräfte, die weniger zu tun haben, können Sekretärinnen und Verwaltungsangestellte ersetzen und einen Hausmeister braucht man auch nicht mehr. Ein paar Lehrer und Lehrerinnen renovieren und sanieren bestimmt auch gerne. Super, da gibt es noch richtig Sparpotential. Wer es gar nicht nachhause schafft, schläft in der Sporthalle auf dem Mattenwagen, sofern vorhanden und duschen kann man dort morgens auch gleich. Die Teilzeitkräfte könnten zwischendurch doch auch noch etwas Leckeres für alle kochen. Da kommt richtiges WG-Feeling auf ;))
Naja, ich sage nur: “Amtsangemessene Beschäftigung”. Auch im Finanzamt reinigen Sie die Klos nicht selber…
Na gut, ich wollte nur einige Ideen zum Sparen vorbringen. Bevor man als Lehrkraft in der Schule nur so rumsitzt …
Na gut, ich wollte nur Ideen zum Sparen vorbringen. Bevor die Lehrkräfte in der Schule nur so rumsitzen …
Naja, aber da man in der Öffentlichkeit (und offenbar auch an der Spitze des NRW-KuMi) den Ruf und das Ansehen der LuL massiv herabgesetzt bzw zerstört hat, kann man denen auch Aufgaben, wie z.B. Kloputzen, Anstreichen, Vorhänge waschen und neu aufhängen, Fensterrahmen lackieren, usw. usf. anstandslos zuweisen und es werden lediglich seitens der Betroffenen Beschwerden aufkommen. Alle anderen außerhalb von Schule – und damit ist v.a. auch die Bildungsverwaltung gemeint – wird diese “sinnvolle und notwendige – weil zudem kostensparende Aufgabenzuweisung lauten Beifall finden.
ist nur schwierig im Klassenraum zu arbeiten, wenn dort die Ganztagsbetreuung stattfindet. Direkt nach Unterrichtsende werden bei uns die Klassenräume von der Betreuung genutzt, d.h. für uns, dass wir weder in Ruhe aufräumen und vorbereiten können im Klassenraum (dafür komme ich dann am Samstag in die Schule!), wenn ich jetzt meine komplette Arbeitszeit in der schule verbringen soll, habe ich dann Zwangspause bis 17 Uhr, um dann meinen Arbeitsplatz im Klassenraum zu nutzen? oder wo soll ich sonst arbeiten? Lehrerzimmer haben wir seit zwei Jahren wegen Umbau nicht, da bliebe noch das Schulleitungsbüro …
Meine Schule wird, nachdem die Putzkolonne durch ist, bis 22 Uhr durch die VHS genutzt.
Bloß nicht auf noch dümmere Gedanken bringen….
An Ihrer Schule gibt es Schreibtischstühle?! Ich sitze auf Holz 🙂 5-8 Stunden lang
Ja, gerade gab es nach 15 Jahren neue. Fragt sich nur, ob sie qualitativ hochwertig sind.
> Dann muss man wahrscheinlich auch einen Urlaubsantrag ausfüllen
Genau dass möchte ich gerne machen!
Wenn ich dann während der genehmigten Urlaubszeit krank werde, dann gibt es auch kein Problem mit dem nachholen des “ausgefallenen” Urlaubs.
Da ja alle ihr Equipment ohnehin zuhause haben, ist es vermutlich ratsam, wenn es jeder selbst mitbringt. BYOD eben.
Klar. Bildschirmarbeitplätze für alle (man soll ja “digiital” unterrichten): Ergonomische Bürostühle, Bildschirmbrille, eigener Tisch,… ist der Anbau schon geplant? Der Schulträger freut sich in Zeiten klammer Kassen schon. Nein, Klassenräume erfüllen die Ansprüche nicht. Schüler sind keine Beschäftigten, Lehrer aber schon.
Die Heizung wird im Winter nicht mehr abgestellt, wenn die 6. Stunde vorbei ist. Am Wochenende wird vorgeheizt, damit es montags um 8 Uhr auch die für Bürotätigkeiten vorgeschriebenen 22(?) Grad in allen Räumen hat (ist ja Präsenzpflicht).
Keine Abitur-Korrekturen über die Pfingstfeiertage oder Klausurkorrekturen über die Weihnachtsfeiertage mehr, weil irgendwelche Termine eingehalten werden müssen. Endlich frei! Bewerbungsfrist für die Unis wird dann bis in den Herbst verlängert, wenn endlich alle Noten feststehen.
Erkrankungen in den Ferien während des offziell zu nehmenden Urlaubs führen dann zum Nachholen des Urlaubsanspruchs, auch wenn das während der Unterrichtszeit notwendig sein sollte, damit der Urlaubsanspruch nicht verfällt.
Konferenzen, die dann die tägliche Höchstarbeitszeit überschreiten, führen automatisch zur Überstundenvergütung (8 Uhr Unterrichtsbeginn: 8 Stunden Präsenzpflicht + 30 Minuten Pausenzeiten: Endet die Konferenz erst um 18 Uhr, jat man sich schon 1,5 Übestunden verdient. sollten brutto so ca. 100 € sein inkl. Überstundenzuschlag. Das läppert sich. Auch wenn es nur irgendwelche “pädagogischen” Konferenzen sind (müssen ja alle anwesend sein): Gestern noch als “Zeitverschwendung” von vielen gebrandmarkt, jetzt ein willkommener Nebenverdienst!
Und wenn es während der “Präsenzpflicht” nichts zu tun geben sollte? Egal, der Arbeitgeber trägt das Beschäftigungsrisiko. Kaffeetrinken, vor allem wenn bezahlt, ist auch schön.
Könnte sich lohnen.
Du hast uns das doch ausgerechnet, mit 2-3 Tagen Honeoffice im Jahr 28 Wochen Zubaus?
Du hast den Reallohnverlust angesprochen, die späte Pension im Vergleich zu Unternehmen :-/
Ohne Präsenszeit ist jeder Lehrer mehr zu Hause als in der Schule. Da haben Sie doch Ihr Homeoffice. Erst kürzlich schrieb doch jemand, 2/3 der Arbeitszeit erfolge außerhalb des Unterrichts, also sage ich mal mindestens die Hälfte zu Hause. Rechnen Sie das auf Werktage um, dann haben Sie bereits 2,5 Tage Homeoffice.
als Mutti sind 3 Tage Homeoffice das Beste.
Wenn ich von Mo-Frei in die Schule fahre und um 5 zuhause bin, klappt das gar nicht mehr 🙁
Genau, dann führen wir alle Elterngespräche im Homeoffice. Ich backe dann am Sonntag auch für Dienstgespräche noch einen Kuchen und meine Kinder kochen für die Besucher Kaffee! Der Staat spart Heizkosten! Alles prima !
Warum sollten manche Elterngespräche nicht auch online funktionieren?
Und das geht auch in Präsenz. Lehrer am Computer am Arbeitsplatz in der Schule, Eltern am Computer zuhause (oder in der Pause am Arbeitsplatz). Bei denen ist ein Elterngespräch ja Freizeit. Wenn sie an ihrem Arbeitsplatz sind müssen sie sich logischerweise für das Gespräch ausstechen und nacharbeiten…
Dann könnte man wiederum fragen, warum nicht digitalen Unterricht?
Aufsichtspflicht bei den Eltern. Ihre Kinder.
Und dann?
Also wenn man “Vollzeit-Präsenz” erwartet … Dann liegt das an mir, wie ich meine Elterngespräche führen will. Entweder “man kommt” dann – oder nicht.
Da ich allerdings generell durchaus ein Fan von “telefonisch” und “digital” bin … Würde ich das wohl trotzdem anbieten.
Ich verstehe allerdings jeden – insbesondere dann – der das “Präsenz only” dann halt vorgibt. Warum auch nicht? Ist für viele eben als soziale Komponente sehr wichtig. Und im eigenen Büro (?) oder bei festen Besprechungsräumen (?) mit Wartezeiten/Wartelisten ist das bestimmt auch “witzig” an manchen Schulen.
Wäre ich mal gespannt, wie Frau Feller das als Anordnung umsetzen wollen würde. Ohne massivst wegen Pädagogik von wirklich allen Seiten Druck zu bekommen.
Und klar … “Eltern können sich Präsenz oder digitales Angebot aussuchen”.
-> Warteräume
-> Besprechungsräume
-> Büros
-> Digitalisierung
-> Google Education oder “landeseigenes Portal”
-> Feste/Flexible Zeiten
-> Fixe Dienstmail an ALLEN Schulen
-> Diensthandy/Diensttelefon
-> Vollzeitbesetzung Sekretariat
Ihnen ist schon klar … Dass man auf das und die Kosten gar kein Bock hat?
Und das wären eben mitu ger “Rahmenbedingungen bei Vollpräsenz und Digital/Präsenz-Elterngesprächen”.
Was meinen Sie denn, warum das AG/Politik/Staat nicht machen will? Haha. Auch die haben Berater – welche eben funktional eigen beraten … Nennen wir es so. Und dann hätten Sie eben genau solche Verkettungen …
Kann ich ja nur müde lachen.
Gewöhnen Sie sich ansonsten an den “Piepston – Gerade leider nicht erreichbar, versuchen Sie es bitte zu einem späteren Zeitpunkt”. Und “Sie rufen gerade außerhalb der Dienstzeiten an, bitte versuchen Sie es erneut zwischen XX und YY Uhr. Vielen Dank für Ihr Verständnis”.
Gut, kann ich mit leben.
Wieso Elterngespräche/-sprechtage? Kann man doch in den Stillarbeitsphasen im Gruppenraum bzw. auf dem Flur führen…
Ja, allerdings ist mein Home-Office so: 5 Tage die Woche zur Schule fahren, 2x für nur 45min Unterricht, 1x für nur 90min Unterricht. Den Weg wieder zurückfahren und dann noch zuhause arbeiten. Tolles Home-Office oder?
Realist, vielleicht den IG Vertrag übernehmen?
So wie bei den Unternehmen?
Ich weiß jetzt nicht, warum die Bildschirmbrille irgendwie an den Arbeitsort gekoppelt sein sollte. Wenn Sie eine Bildschirmarbeitsplatzbrille nutzen müssen, sollte es egal sein, ob der Bildschirm bei Ihnen zuhause oder in der Schule steht.
Um bei Erkrankung im Urlaub den Urlaubsanspruch nachzuholen, muss auch dokumentiert werden, wann der Urlaub denn stattfindet. Wäre mir neu, dass Lehrer irgendwen darüber informieren, wann sie ihre 6 Wochen Urlaub nehmen.
auch wenn das während der Unterrichtszeit notwendig sein sollte –> sollte nach wie vor zeitlich in den Ferienzeiten möglich sein.
Endet die Konferenz erst um 18 Uhr, jat man sich schon 1,5 Überstunden verdient. Kann man dann in die Zeiterfassung als Zeitausgleich eintragen und 1,5 Stunden früher aus der Präsenzzeit (NICHT UNTERRICHTZEIT) gehen. Bring entweder eine disziplinierte Konferenzlandschaft nach sich oder eine durchdachte Arbeitsorganisation in den Präsenzzeiten.
“Um bei Erkrankung im Urlaub den Urlaubsanspruch nachzuholen, muss auch dokumentiert werden, wann der Urlaub denn stattfindet. Wäre mir neu, dass Lehrer irgendwen darüber informieren, wann sie ihre 6 Wochen Urlaub nehmen.”
>> Wir müssen einen Urlaubsantrag stellen im Dezember des Vorjahres, für alle 30 Urlaubstage. Die Urlaubstage dürfen nur in den Ferien MVs genommen werden.
Wenn man in den Ferien während des eingereichten Urlaubs erkrankt, dann heißt es Pech gehabt. Das Nachholen des Urlaubs in der Unterrichtszeit ist nicht möglich.
Warum das so ist weiß ich leider nicht, bin kein Jurist.
Danke – das kannte ich nicht, dass Lehrer ihren Urlaub kommunizieren!
Das kommt auch stark auf die Schulleitung/Schule an.
Wie so vieles …
Kennste eine Schule – kennste eine Schule.
Deshalb ist der Diskurs mit Leuten, welche nicht an (unterschiedlichen) Schulen waren und mit welchen, welche “die Schule” “nur” als SuS und/oder Eltern(teil) erleben/erlebten oft nicht ganz so einfach.
Schon alleine auf systemischer Ebene sind einfach “die Spielräume” nicht so unkompliziert. Und je nach Schulleitung teilweise … Stark begrenzt.
Merkt man auch immer wieder, wenn man auf Mails um 22 Uhr antwortet … “Ach das hätten Sie nicht am Wochenende machen müssen, aber Danke.”
Die Frage ist nur manchmal … Wann sonst? Ist für mich eben auch oft “angenehmer”, dort in Ruhe arbeiten zu können/”dürfen”.
Wenn Sie außerhalb des Urlaubs in der Ferienzeit Präsenzpflicht haben, dann müssen die “ausgefallenen” Urlaubstage wegen Krankheit selbstverständlich nachgeholt werden können. Notfalls in der Unterrichtszeit. Das ist geltendes Recht.
In NRW ist das möglich. Ist bei uns an der Schule auch schon vorgekommen. Allerdings bei längerfristier Erkrankung, einzelne Tage können ja auch so in den Ferien nachgeholt werden.
Aber man könnte den Urlaub ja dann in den Ferien nachholen
Nicht, wenn ich da Präsenzpflicht (= Arbeitszeit) habe.
Kein Problem, ich kann gerne festlegen, wann mein Urlaub ist. In den Sommerferien müssen wir übrigens immer angeben von wann bis wann wir wie erreichbar sind. Da legen wir also schon immer unseren Urlaub fest
Ob es wohl jemanden in der Politik interessiert, ob die Stühle und Tische ergonomisch sind? Wer schon Gerichtsbeschlüsse nicht oder erst sehr stark verspätet umsetzt (Arbeitszeiterfassung), der kümmert sich darum als letztes oder gar nicht.
Aber mein “Kreuz” juckt das. Und Notfalls auch den Arzt. Ob das dann jemanden in der Politik interessiert, wenn die Krankheitstage logischerweise noch mehr steigen?
Dann kommt der Merz und sagt, dass wir zu oft krank sind und das doch bitte abstellen sollen, weil es schlecht für die Wirtschaft ist …
Sagen darf er ja vieles …
Überstundenzuschläge gibt es in der freien Wirtschaft auch nicht und nach neun Stunden beginnt die zweite vorgeschriebene Pause von 15 Minuten.
Auf ergonomische Stühle und Bildschirmbrillen können Sie draußen auch solange warten, bis die von der Krankenkasse übernommen werden.
Was mit Überstunden passiert, die Sie wegen der Präsenzpflicht nicht abfeiern dürfen und die wegen des Tarifrechts nicht ausgezahlt werden können, ist schade aber klar.
Oh man, Sie schreiben grad aus Nordkorea, nicht wahr?
Lesen Sie sich doch erst mal in das deutsche Arbeitsrecht ein, bevor Sie hier solche Schauergeschichten verbreiten.
“Überstundenzuschläge gibt es in der freien Wirtschaft auch nicht und nach neun Stunden beginnt die zweite vorgeschriebene Pause von 15 Minuten. ”
Kommt auf das Unternehmen an.
Eine recht großes namhaftes Unternehmen meinte mal, mir keine Wochenendzuschläge (gegen geltendes Recht) zu zahlen. Nach nem “Anruf oben” … War das sehr schnell allerdings geklärt. Betriebsrat sagte nur: Klagen – 100% Gewinnchance.
Meine Anwältin sagte: Frag mal in der Hauptstelle freundlich an, ansonsten macht sie das. 100% Gewinnchance.
Nennt sich dann Diskriminierungsgesetz.
AGG, BAG-Urteile und co. lassen da sehr schnell … Weniger Spielraum in einigen Fällen.
“Was mit Überstunden passiert, die Sie wegen der Präsenzpflicht nicht abfeiern dürfen und die wegen des Tarifrechts nicht ausgezahlt werden können, ist schade aber klar.”
Da haben Sie recht. Das ist dann ein Lacher Wert zumindest. Kein Überstundenausgleich bei Arbeitszeiterfassung? Das ist (weiterhin) möglich – aber mutig. Gerade bei Sammelklagen und “Burnouts”.
“Auf ergonomische Stühle und Bildschirmbrillen können Sie draußen auch solange warten, bis die von der Krankenkasse übernommen werden.”
Ja, bei schlechten Arbeitgebern kann das passieren. Hat man allerdings ärztliche Atteste … Werden auch die gerne mal schneller. Bei erhöhter Krankmeldung vielleicht auch irgendwann “die Politik”? Irgendwo ja logisch, dass hier die Quote höher gehen muss. Braucht man nicht viel kognitive Kapazität zu.
Klassenfahrten bitte nicht vergessen! Bei fünf Tagen sind das bestimmt ca. 100 Stunden Dienstzeit, die anzurechnen sind! Es ist ja schließlich kein persönliches Hobby, noch nachts über die Flure zu schleichen! Und was ist mit Elternpflegschaftssitzungen, die am späten Abend stattfinden? Und Elternsprechtagen, die einen bis zum Abend in der Schule halten (Von morgens an!), damit auch Eltern, die erst spät nach Hause kommen, eine Chance haben, einen zu sprechen?
“Klassenfahrten bitte nicht vergessen!”
Klassenfahrten? Hah. Als ob. Werden eben gestrichen.
“Und was ist mit Elternpflegschaftssitzungen, die am späten Abend stattfinden?”
Urlaub der Eltern.
“Und Elternsprechtagen, die einen bis zum Abend in der Schule halten (Von morgens an!), damit auch Eltern, die erst spät nach Hause kommen, eine Chance haben, einen zu sprechen?”
Hab mal gehört, dass die Wartelisten bei Fachärzten und Therapeuten, sowie Psychologen und anderen Fachkräften massiv sein können.
Dann wäre das halt so. Ist dementsprechend auch die Konsequenz von Vollzeitpräsenz halt.
Kommt mir denn jemand “anderswo” sonderlich entgegen?
Warum wird das “in Schule” denn sozialgesehen absolut selbstverständlich erwartet?
Ich stelle nicht die Rahmenbedingungen – das ist Sache der Politik/Staat/AG/Kommune usw.
Sollen die sich halt systemische Gedanken machen, wenn sie systemischen Druck aufbauen?
Man merkt hoffentlich (langsam mal)… Der Preis von Vollzeitpräsenz ist immens. So schlecht kann Frau Feller einfach nicht beraten werden. Das kann (und will?) ich mir nicht vorstellen.
I call “Bluff” ✓
Davon mal abgesehen … Bildungssache ist (primär) Ländersache. Andere Bundesländer freuen sich doch auf “Grenzgänger”. Privatschulen ebenfalls.
Die Herren und Damen Lehrer sitzen mal wieder auf einem ziemlich hohen Ross. Als ob die Beschäftigten in der Privatwirtschaft alle diese super tollen Arbeitsbedingungen hätten von denen Sie nun meinen, dass Ihnen das Dienstherr stellen muss, wenn er Sie in Präsenzzeiten in der Schule haben möchte. Fragen Sie mal an diversen privaten Schulen nach, die das schon praktizieren, wie es dort gehandhabt wird.
Tja, es muss eben auch Kavallerie geben neben “Fußlatschern” wie Ihnen.
Alle sicher nicht. Aber Daimler z.B. 36h Woche etc
Ich habe 7 Jahre bei Daimler im Verkauf gearbeitet und hab dann Lehramt studiert. Ich musste fast jeden Samstag bis 14 Uhr arbeiten, aber die Arbeitsbedingungen waren echt gut. Ich konnte mir alle 3 Jahre nen Neuwagen holen und hab jedes Jahr 5 Betriebsaktien kaufen können. Jetzt als Lehrer (bin im 10. Dienstjahr) freue mich jeden Mai über ein 13 Monatsgehalt an Dividende. Wäre unsere Niederlassung nicht geschlossen, wäre ich wieder da. Gehaltstechnisch wäre es wahrscheinlich weniger als jetzt, aber ich war bei Mercedes nie gestresst, das möchte ich nur mal anmerken. Mein Arbeitsplatz damals war wirklich mega und vor allem, die Leute dort waren ein Team und nicht missgünstig.
Sie bekommen als Lehrer ein 13. Monatsgehalt? Das gibt‘s in BW seit Jahrzehnten nicht mehr. Wo arbeiten Sie?
Hä? Das 13. Monatsgehalt kommt wahrscheinlich durch die Daimler/Mercedes (Betriebs)Aktien? Dividendenbasierend, statt Thesaurierend …
Der Trick dazu …
– Wahrscheinlich Lehramt Gymnasium (?)
– Wahrscheinlich Beamter (?)
– Man rechnet die Studienzeit und das Ref nicht dazu
– Den Zinseszins und co. ebenfalls nicht
– Die (potentiellen) Gehaltserhöhungen ebenfalls nicht
Und schon sieht “Gehaltstechnisch wäre es WAHRSCHEINLICH weniger” gar nicht mal sooo schlecht aus.
Klar … Der reine Stundenlohn Netto war bei C…tal auch durchaus während des Studiums höher als an (den meisten) Privatschulen. Dort ewig am “Band”/Fertigung gearbeitet hätte ich trotzdem nicht (wollen).
Lesen !!!
Jaja,und bei Amazon-sub-sub-Subunternehmen lassen sich bestimmt auch noch weiter entrechtete finden, mit denen man Lehrkräfte dann (nicht) vergleichen kann.
Uiuiui, Präsenzpflicht ?
Bring it on, für jeden mit Korrekturfach kann es dadurch nur besser werden.
Und in Afrika erst! Das sitzen die Lehrer nicht auf dem hohen Ross, sondern im Klassenraum auf dem Boden!
\Sarkasmus
Ich war mal an einer privaten Schule. Da durfte ich nachmittags im Klassenraum arbeiten, auf einem Erstklässler-Stuhl. Und ohne WLAN.
Sind Sie denn so klein? [Sorry, “musste” (“durfte” hoffentlich) sein. Scherz]
Wie war denn dort die Fluktuationsrate? Stelle ich mir ja extremst “angenehm” vor, dort zu arbeiten.
Kommen Sie zu uns. Wir haben “echte Stühle” – sowohl im Lehrerzimmer, Besprechungsraum, Materialräumen, Kopiererbereich, als auch im Lehrer-Computerraum. Im Computerraum ebenfalls …
“Vollzeitpräsenz” würde bei uns allerdings trotzdem nicht mal im Ansatz funktionieren und auch nicht machbar sein.
An meiner alten Regelschule? Haha. Soll ich weinen oder lachen, wenn ich mir das auch nur ansatzweise vorstelle?
„ Die Herren und Damen Lehrer sitzen mal wieder auf einem ziemlich hohen Ross.“
Schön wär’s… Das Lehrer-Ross ist in der Regel ein Schülerstuhl aus den 60er Jahren…
„ Als ob die Beschäftigten in der Privatwirtschaft alle diese super tollen Arbeitsbedingungen hätten von denen Sie nun meinen, dass Ihnen das Dienstherr stellen muss, wenn er Sie in Präsenzzeiten in der Schule haben möchte.“
Dafür gibts das Arbeitsschutzgesetz und die Arbeitsstättenverordnung. Die Privatwirtschaft ist da nicht ausgenommen, im Gegenteil: kommen AG aus der Privatwirtschaft und dem ÖD diesen Vorgaben nicht nach, gibts ziemlich schnell ziemlich hohe Strafen. Mit Einführung der Präsenzpflicht sind Schulen auf einmal Arbeitsstätten, die den Anforderungen an solche genügen müssen.
„ Fragen Sie mal an diversen privaten Schulen nach, die das schon praktizieren, wie es dort gehandhabt wird.“
Ich kenne zwar mehrere private Schulen samt privater Träger, aber keine, die Präsenzpflicht für die Lehrkräfte hat.
Welche Träger haben denn Präsenzpflicht für die Lehrkräfte? Können Sie da mal Beispiele nennen? Dann kann ich mich gern kundig machen, wie das dort läuft…
Mit freundlichen Grüßen,
Mika
“Mit Einführung der Präsenzpflicht sind Schulen auf einmal Arbeitsstätten, die den Anforderungen an solche genügen müssen.”
Richtig. Kann sich die Politik “rauswinden versuchen”. Wird allerdings dann deutlich schwieriger als bei aktuellen Privatschulen. Diese können den Vergleich und die Bedingungen des staatlichen Systems als Vorteil zumindest “begründen”. D. H. eben Deputatsmodell. D. H. eben “Homeoffice”. Usw.
“Ich kenne zwar mehrere private Schulen samt privater Träger, aber keine, die Präsenzpflicht für die Lehrkräfte hat. ”
Gibt es … Vielleicht nennt Kaunas ja konkrete Schulen, auf welche “er/sie” sich bezieht.
Phorms Education – SIS müsste eine solche sein? Wirbt wohl auch damit, oder? … Das ist dementsprechend ein Grund einiger, für das “fixe Arbeitszeitmodell”. Präsenzschule und/oder private Ganztagsschulen mit gebundener Arbeitszeit. Werbung … Angebot an “Alternativen” zum Staatssystem. Glaube einige international schools haben das auch. München? Bin ich mir aber nicht 100% sicher.
Allerdings … Setzt man hier wohl durchaus auf Verwaltungs- und Bürokomplexe. Welche man bei Altbauten kaum hinbekommt. Zudem massiv viel Geld kosten (können). Klar. Als “Catching” geht das. Für alle Seiten.
Privatschulen mit schlechten Rahmenbedingungen, dazu Vollzeitpräsenz und einer niedrigen Fluktuationsrate? Noch nie gehört.
Aber bestimmt bringt Kaunas konkrete Beispiele.
Welche Privatschulen denn konkret? Vielleicht kann ich hier mal “hospitieren”, wenn naheliegend.
Ich kenne ja auch so manche Privatschulen … Bin hier recht “beheimatet”. Wie sieht dort denn die Fluktuationsrate aus? Wie sonstige Arbeitsbedingungen?
Würde mich tatsächlich sehr interessieren.
Die Arbeitsplätze muss dann die Kommune bezahlen, die dafür aber kein Geld hat. Die Schulen platzen jetzt schon aus allen Nähten, wo sollen da noch Lehrerarbeitsplätze herkommen ? Bei uns hat nichtmals jede/r einen Stuhl im Lehrerzimmer, wenn viele Teilzeitkräfte vor Ort sind. Es haben auch nicht alle ein Dienstliches Endgerät. Da es ein riesiger Kostenfaktor werden würde, die ehrliche Arbeitszeit zu erfassen, sei es wegen der sicherlich vielfach zu hohen Arbeitsbelastung oder bei der Bereitstellung von dienstlichen Arbeitsplätzen, Sanitäranlagen oder Pausenräumen, hat im Ministerium vermutlich niemand Interesse daran. So schick wie im Ministerium und in den Bezirksregierungen sieht es in den Schulen nicht aus ! Dass es mit Arbeitszeiterfassung zu mehr Anwesenheitspflicht, auch in den Schulferien kommen könnte, empfinde ich als Drohung. Dann müsste sich beim Arbeitsschutz eine Menge tun. Bleibt spannend. Wie man mit dieser Haltung für mehr Lehrkräfte werben will, bleibt mir verborgen.
Kein Stress. Halt einfach “Bedingungen” wie in der “freien Wirtschaft”.
Rest pendelt sich sowieso ein.
D. H. Wenn in den Ferien Präsenzpflicht gilt, dann muss der AG mir auch logischerweise meine flexiblen Anteile an Urlaub legen lassen … Wäre/Bin ich mal gespannt, wie das Frau Feller lösen würde. Schon alleine da klappt der Stuhl doch zusammen. Sind wir mal ehrlich.
Jetzt wissen wir endlich, wo das Tal der Ahnungslosen liegt.
Direkt beim Kultusministerium!
“„Nach einer Entscheidung für eine Arbeitszeiterfassung könnten Lehrkräfte auch Freiheiten aufgeben müssen”. Gerne. Dann ab 17.00 Uhr frei, keine Anrufe nachts mehr , keine Fortbildung an Samstagen, keine Listensammlung 70 km von Zu Hause von 155 bis 19.00 Uhr nach einem normalen Unterrichtstag. Praktikumsbesuche würden bezahlt. Wow.Keine nächtlichen Korrektursauesen mehr, usw. usw. usw. .Die Lehrer müssten auf deutlich weniger verzichten als Eltern, Schulträger und Land.
Keine privat finanzierten digitalen Unterrichtsmanager mehr, keine Verwendung von häuslichen Druckern und Laptops, jeder Radiergummi auf Kosten des Steurzahlers – ich freu mich drauf, werde es aber wohl im aktiven Schuldienst nicht mehr erleben dürfen.
Und all das nicht mehr von der Steuer absetzen! Also kaum Rückzahlungen noch. Auch kein Arbeitszimmer mehr daheim und und und… Wie finanzieren Sie dann noch Ihr schönes Eigenheim? Sie können das Arbeitszimmer dann untervermieten und somit dazu beitragen, die Wohnungsnot zu lindern. Ja, tolle Sache.
„ Und all das nicht mehr von der Steuer absetzen!“
Ups, wissen Sie etwa nicht, dass man beim Absetzen von Betrag X von der Steuer auf diesen Betrag einfach nur keine Lohnsteuer zahlt? Sie bekommen stets nur einen Teil von Betrag X über die Steuer zurück.
Da nehme ich doch lieber den ganzen Betrag, den der AG zahlen muss.
Nönö, dann hat man im Eigenheim mehr Wohnraum zur Verfügung.
Wäre aber schon klasse, wenn mein Mann und ich durch die Absetzung unserer beider Arbeitszimmer unser Eigenheim finanzieren könnten. Wie geht das, haben Sie da Erfahrung?
Rückzahlung brauch ich nicht, wenn meine Arbeitsmittel endlich auf den Nacken des Steuerzahlers geht. Und zwar 1:1, bitteschön. Apropos Rückzahlung: Wenn ich etwas auf meinen Nacken für die Arbeit vorstrecke, ist es recht und billig, dies erstattet zu bekommen. Bekomme diese Erstattung im Übrigen aber nicht 1:1 derzeit. Sind Sie ein Milchmann bzw. ein Milchmädchen, der oder das rechnet?
@Konfutse
“Sind Sie ein Milchmann bzw. ein Milchmädchen, der oder das rechnet?”
Vielleicht arbeitet @Kaunas auch … irgendwie … für das Schulministerium – das könnte die gezeigte Kompetenzenkompetenz nebst
erklären. 😉
Warum soll der Steuerzahler die Arbeitsmittel der Lehrer finanzieren? Das geht dann ja wohl eher zu Lasten der Schüler, dann ist Schule halt nicht mehr kostenlos. Außerdem wird es wohl ein immenser Bürokratieaufwand, die individuellen Arbeitsmittel zur Unterrichtsvorbereitung zu genehmigen, da hat sicher jeder eine andere Vorstellung, und wenns erstattet wird …….
Weil er die von Finanzbeamten und Polizisten – nur um Beispiele anzuführen – auch finanziert.
Das sind jedoch Dienstleister, die jeder in Anspruch nehmen kann öund jederzeit zur Verfügung stehen. Schule eher nicht. Und das Material ist ja auch individuell, vorgegebene Materialien wie Lehrbücher, digitale Ausrüstung, Kopierer etc. werden ja schon bezahlt, was möchte man denn noch?
Wer ist jetzt Dienstleister, der Finanzbeamte oder der Polzist?
Und seit wann bietet das Finanzamt seine Dienstleistung 25/7 an?
Auch bei der Polizei sind nur die Leitstellen, der Wach- und Wechseldienst sowie der KDD rund um die Uhr im Dienst – und zwar im schichtdienst. Letzterer ist mir bei Lehrkräften nicht einmal bei Klassenfahrten bekannt.
Wieso? Pistolen und Handschellen der Polizisten könnten doch auch die Kriminellen finanzieren, die PCs der Finanzbeamten die Steuerhinterzieher.
Müssen die entsprechenden Beamten nur vorher bei denen das Geld einsammeln gehen… man muss nur nett fragen…
Jetzt wird es langsam lächerlich.
Die Arbeitsmittel sind vom Arbeitgeber zu stellen. Einfach mal im Gesetz nachlesen.
Da gehören übrigens auch Papier, Stifte, zu nutzende Software etc. dazu. Läuft an den mir bekannten Privatschulen (außer bei Kirchens) auch so.
Ist das nicht so?
Ich verstehe Ihre Frage nicht.
Was wird Ihnen denn nicht gestellt?
Nicht gestellt werden mir:
Notwendige Fachliteratur
Schreibpapier (karierte Blöcke), Stifte, sonstige Büromaterialien, Unterrichtshilfen, Lösungsbücher, Stifte, Taschenrechner, Software bzw. Tools wie Fobizz, Tutory und Co und und und. Bekommen Sie das in Berlin?
Da fängt es doch schon an, “notwendige Fachliteratur”, wer entscheidet denn, was da notwendig ist? Ein Geographielehrer mit 4 Stunden/Woche Erdkunde hätte schon gerne die Fachzeitschrift “Geographie heute”, kostet ja nur 130 Euro im Jahr. Notwendig ist dann bei den meisten Lehrern alles.
Schreibpapier, Stifte etc., das ist doch lächerlich, wieviel braucht man den davon? Da handelt es sich um Minibeträge. Software wird von der Schule einheitlich gestellt, da kann nun mal nicht jeder seine individuellen vorlieben fordern, das muss doch einzusehen sein. Chemie-, Biologie- und Erdkundelehrer bekommen ihre Anschauungs- und Experimentiermaterialien, mein Englisch Wörterbuch in guter Ausführung habe ich natürlcih selbst gekauft, man kann inzwischen aber auch online nachschlagen. einsprachige Wörterbücher sind in der Schule genügend vorhanden. Sprachspiele finanziere oder bastle ich selbst, macht Spaß, bin noch nie auf die Idee gekommen, dass mir das der Steuerzahler erstattet. Ich kann aber alles von der Steuer absetzen, das ist doch okay.
Sportlehrer bekommen außer der merkwürdigen Grundausstattung fast gar nichts für einen neuzeitlichen Unterricht, da habe ich schon vieles privat angeschafft, wird abgesetzt oder die Klassenkasse wird herangezogen. Es gibt immer Möglichkeiten. WEnn man h<rtnäckig ist und dies oder jenes einreicht, bekommt man es vielleicht sogar.
Man sollte das alles nicht ganz so eng sehen …….
Und nochmal zum Mitschreiben, ich unterrichte nicht in Berlin !!!!!
Dann gibt man eben “fixe Mittel”. Oder “fixe Beiträge”. Oder man setzt den Erwartungshorizont dementsprechend nach unten …
Soll heißen: Keine digitalen Geräte – kein digitaler Unterricht.
Keine Tafel – kein Unterricht “mit Tafel”.
Kein Smartboard – kein …
Und dann schauen wir halt mal, was man so “bekommt”.
Nichts? Dann wird eben auch dementsprechend “mit nichts” unterrichtet.
Die Lehrkräfte sind eigentlich (!) nicht für Material- und -ausstattung zuständig.
Keine Tische? Keine Stühle? Tjo, muss man eben auf dem Boden sitzen oder stehen.
Das wird doch nun wahrhaftig vom Arbeitgeber finanziert, es geht hier um individuelle Arbeitsmaterialien, von denen sicher jeder eine andere Vorstellung hat, was die Anschaffungskosten betrifft. Das würde ausarten.
Die Alternative wäre dann wieder Stift, Tafel, diktieren. Kann man machen. Ging früher auch.
Warum? Ich habe an meiner Schule tatsächlich ein Klassengeld, welches ich für meine Klasse recht frei verfügen kann.
Wo sehen Sie hier das Problem?
Zettel aufkleben – als Klassengeld/Handgeld einreichen. Und schon funktioniert das.
Fehlt der Rahmen dazu? Naja … Pech dann vllt.? Warum haben “wir” diesen Rahmen und der größte Arbeitgeber hat diesen nicht? Komisch.
Was Sie so alles vermuten…
Arbeitsmittel sind vom AG zu stellen. Gern im Gesetz nachlesen.
1. PS: Da steht übrigens nicht, dass der AN sich z.B. den Herstellertyp der Stifte oder des Papiers aussuchen darf. Der AG entscheidet, was zweckmäßig ist. Sind es die billigsten und untauglichsten Stifte, muss er eben entsprechend häufiger neue bereitstellen.
2. PS: Die von Ihnen beschriebene „Ausartung“ müsste ja regelmäßig in den Büros der freien Wirtschaft, der kommunalen und Landesverwaltungen zu beobachten sein. Haben Sie da vielleicht mal Quellen anzubieten?
„ Das wird doch nun wahrhaftig vom Arbeitgeber finanziert“
Echt, Sie haben einen richtigen Bürostuhl und einen richtigen Schreibtisch in der Schule? Ich bin beeindruckt! Damit dürften Sie ein Alleinstellungsmerkmal haben – die Regel ist wohl eher Holzstuhl aus den60gern und ein Schülertisch mit Schubfach…
Bislang haben wir ja noch keine Präsenzpflicht und individuelle Arbeitsplätze in der Schule, und in der Regel sitzt ein Lehrer nicht während des gesamten Unterrichts hinter dem Lehrerpult. Also ich bin beim Unterrichten permanent in Bewegung. Was soll also dieses Argument jetzt?
Sie sind halt Sportlehrer, nicht wahr?
Ich sitze schon ab und zu beim Unterrichten. Und ja, ich hätte da gern standardmäßig einen geeigneten Stuhl.
Ich sitze als MINT-Lehrer auch immer nur phasenweise am Pult, da ist mir der Stuhl so ziemlich egal.
Bei längeren klassenlosen Präsenszeiten sähe das natürlich anders aus.
Auch in Englisch bin ich permanent in Bewegung.
Und für das “ab und zu sitzen” möchten Sie einen ergonomisch gestylten Bürostuhl und einen Hightech Schreibtisch? Das ist doch eher bei Großraumbüro Angestellten indiziert, die 8 Stunden am Tag (exklusive 4 Wochen Urlaub) am Schreibtisch sitzen.
Mir genügt ein ergonomischer Bürostuhl und ein Schreibtisch, der den Anforderungen an einen solchen entspricht- ich bin da bescheiden.
Tafel, Tische, Stühle, digitale Ausstattung des Klassenzimmers zählen für mich nicht zur individuekllen Materialausstattung, wird das an Ihrer Schule nicht gestellt? Ist doch lächerlich! Die Diskussion driftet so langsam in die Absurdität ab.
Doch klar.
Aber ZUSÄTZLICH habe ich ein individuelles Klassengeld.
Das war die “Antwort” bzw. “Lösung” auf Ihr “es geht hier um individuelle Arbeitsmaterialien, von denen sicher jeder eine andere Vorstellung hat, was die Anschaffungskosten betrifft. Das würde ausarten.”
– Grundausstattung wird gestellt. [Tische, Stühle etc.]
– Dazu Handgeld/Klassengeld zur freien Verfügung.
Funktioniert eigentlich sehr sehr gut. Kann man auch relativ unbürokratisch machen. Klar Zettel aufkleben und zur Buchung. Brauch da auch nicht sonderlich viel “Begründen/Rechtfertigen” oder sonst was.
Das ist das Geld, welches ich für meine Klasse zur (relativ) freien Verfügbarkeit habe. Damit kann ich Sachen holen oder nicht.
Wenn ich darüber hinaus “größere Anschaffungen” brauche/habe möchte, dann muss ich eben ggf. Anfragen beim Materialbeauftragten, der Schulleitung und/oder Vorstand.
Warum sollte es solche “Strukturen” denn nicht auch an (allen) Regelschulen geben?
Kostet halt dann ggf. etwas mehr Geld für den AG, da “schnell und effizient, sowie gezielt” nutzbar … Wie es ja eigentlich sein sollte … Leider oft nicht ist. Haha.
Mit was wollen Sie wem hier Angst machen?
Ich sehe einer (gerne sekundengenauen) Arbeitszeiterfasdung SEHR, SEHR gelassen entgegen.
Präsenzpflicht ?
Sehr gerne!
Nach acht Stunden fällt der Griffel, vor einer Überprüfung haben ich, mein GPS, meine GoPro und meine gigagroße cloud mal garkeine Angst.
Probleme mit Lehrern ? Es wohnen nicht alle im Eigenheim! Manche Arbeitsecke befindet sich im Wohn- oder Schlafzimmer! Es ist so schade, dass Leute wie Sie dazu beitragen, dass das Gesellschaftsbild des Lehrerberufs nicht positiv ist. Das trägt sicherlich dazu bei, dass bald die fehlenden Lehrerstellen besetzt werden können!
Umso schlimmer, wenn Arbeit in “einer Ecke” im Wohnzimmer erledigt wird. Da wünsche ich mir aber – auch aus Datenschutzgründen – dass mit Schülerarbeiten vorsichtig und verantwortungsbewusst umgegangen wird.
Und wie, denken Sie, ist es um den Datenschutz bestellt, wenn ich von mir zuhause aus abends mit Eltern telefoniere, weil sie angeblich sonst keine Zeit hätten?
Wenn jemand von mir ein Telefongespräch zu einer Zeit fordert, in der ich zu Hause bin, gehe ich davon aus, dass ihm da eventuelle Zuhörer nicht wichtig sind.
Glauben Sie mir, mein Mann hat Besseres zu tun, als die Arbeiten meiner Schüler zu lesen.
Und sie glauben tatsächlich, dass Schülerdaten in der Schule sicher sind und dort verantwortungsbewusst umgegangen wird. Da kann ich nur sagen: NAIV.
Nein, dann suche ich mir eine 2-Zimmer-Wohnung, weil ich kein häusliches Arbeitszimmer mehr brauche und habe nicht permanent den Schulkram in meinem Privatbereich. Alles wird dann im Schulgebäude gelagert, ich freu mich immer noch.
Tun Sie das…..
Da hat aber jemand in Wirtschaft nicht ganz aufgepasst?
Da hat einer in Mathe nicht aufgepasst, oder haben wir das mit der Abschreibung nicht begriffen?
Träum weiter!
Der Arbeitsumfang bleibt aber, was haben also die Lehrer damit gewonnen? Oder sollen Korrekturen liegen bleiben, weil man die Ruhe in der Schule nicht findet?
Ich habe so einen Vorstoß seitens des Ministeriums vorausgesagt ……..
Wenn der Arbeitsumfang bleiben würde, hätten die Länder schon längst eine Arbeitszeiterfassung eingeführt.
Wenn der Dienstherr sagt, dass die Lehrkräfte eine Abitursaufgabe in Deutsch von 80 Schülern in 40 Stunden korrigieren können, dann ist das so und wird nicht hinterfragt. Das muss klar sein. Und wer soll dann korrigieren? Ein Korrigierdienst? So als Beispiel.
Und genau das hakt es, es muss am Arbeitsaufwand etwas geändert und die vielen Zusatzaufgaben herausgenommen werden. Die grundlegenden Aufgaben wie Korrektur und Elternkontakt kann man nicht delegieren.
Der Dienstherr kann auch sagen, dass eine Klausur in zwei Minuten korrigiert sein muss. Hat nur keine Relevanz.
Hat schon Relevanz, denn danach wird die Arbeitszeit berechnet.
Auch wenn Sie das mantramäßig wiederholen (man frage sich mal, warum): es wird damit nicht zu geltendem Recht. Lesen Sie sich gern ein in die Problematik, kurz zusammengefasst finden Sie es gleich hier:
https://www.news4teachers.de/2026/01/wenn-erfassung-der-arbeitszeit-von-lehrkraeften-kommt-schulministerin-stellt-praesenzpflicht-im-schulgebaeude-in-aussicht-sogar-waehrend-der-ferien/#comment-771230
Und das ist dann eben der Richtwert. Wo ist das Problem?
Zwei Minuten Korrektur? Super. Erwartungshorizont genau dort … Bewertung/Benotung? Ist mein Sache, allerdings basierend auf die Richtwerte. Wie das dann genau laufen soll – ist Vorgabe wiederum. Also Rahmenbedingungen.
Warum “scheißt man sich da so ein”? Sorry. Bin oft recht direkt …
Warum gibt denn “der Bürger” nicht Politikerzeiten zu Aufgaben vor?
Klimakrise “klären”? 5 Minuten.
Verhandlungen und Kommunikation in Bezug auf XY (Krieg): 10 Minuten.
Warum denn nicht? Weil das massivster Unfug ist und wäre. Und das “muss” man dann eben aufzeigen.
Ich war neben meinem Studium nebenberuflich bei einer Fertigungsabteilung angestellt.
Braucht das Teil alleine in der Maschine bspw. 2 Minuten und dazu die “Einlegezeit” 1 Minute … Dann kann der AG sich gerne 10 Sekunden/Stück wünschen. Merkt er nur eben schnell, dass das nicht so klappen wird. Lacht man maximal. Bei 4-5 Minuten Vorgabe sieht das anders aus.
Also … Hier dann: Macht die Rahmenbedingungen auf 10 Sekunden: Nur einlegen.
Nö, hat keine Relevanz:
https://de.wikipedia.org/wiki/Ultra_posse_nemo_obligatur
Das stimmt nicht. Der EuGH fragt nicht nach dem, was angesetzt ist, sondern was am Ende gearbeitet wurde. Entscheidend ist, was hinten rauskommt, wie uns die Ministerien bei den Standards immer wieder eintrichtern. Vgl dazu auch den Link zur Auslegung von Ulber in einem anderen Kommentar von mir hier. Das ist der Standard, auf dessen Grundlage bei uns BGH und BMAS arbeiten und an den sich die KuMis halten müssen. Alles andere ist nicht europarechtskonform und damit im Klagefall nichtig.
Dann sind wir wieder beim Knöpfchen drücken und dass jeder ein anderes Arbeitstempo für die gleichen Aufgaben hat ……
Ja, sind wir. Und, wo ist das Problem? Das ist überall so.
Stimmt. Das mache ich dann auch, streng nach Dienstanordnung. Dann soll sich aber nachher keiner über die Korrektur beschweren. Er darf mit aber gerne vorführen, wie er das in der Zeit besser macht
Das ist Quatsch. Mit solchen Vorgaben landet der Dienstherr im Zweifelsfall höchstens vor Gericht.
Sind Sie sich da sicher? Man weiß, wer am längeren Hebel sitzt.
Vor Gericht ist die Länge der Hebel egal. Das ist ja gerade der Witz am Rechtsstaat.
Ansonsten könnte der Dienstherr ja auch einfach sagen, dass jede Klausur in einer Minute korrigiert sein muss. Die vorgegebenen Zeiten müssen realistisch sein.
Außerdem: Was soll uns als Bematen passieren, wenn wir sagen: “Ich bin eben langsam und brauche mehr Zeit.”
Die Abweichung von der Vorgabe müsste schon emorm hoch sein, dass man aus der Langsamkeit beim Korrigieren eine Verletzung der Dienstpflichten konstruieren könnte.
Warum verwechseln hier immer wieder einige Mitforisten Arbeitzeiterfassung (Erfassung der Zeit) und Leistungsmessung (Erfassung der Arbeit je Zeit).
Weil diese Foristen panische Angst vor der AZE haben. Entweder sind das Ministeriumsbots oder Leute, die ihrer Arbeitszeitbetpflichtung nicht mal ansatzweise nachkommen…
“Ministeriumsbots”
Ich habe auch den Verdacht, dass hier einige im Auftrag bewusst FUD streuen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Fear,_Uncertainty_and_Doubt
… oder die, die außerhalb der Schule wenig bis keine sozialen Kontakte haben und so in ihrem beruflichen Umfeld aufgehen. Wer süchtig ist nach “leuchtenden Kinderaugen” braucht keine AZE.
Ich sach ja immer, bringt sie zum Heulen und schon glänzen die Äuglein der lieben Kleinen:)
Was für einen Sinn soll dieser Post denn ergeben?
Könnte durchaus auch umgekehrt sein, nämlich dass Kollegen, die nicht auf diese inpraktikable Erbsenzählerei bestehen, mehr soziale Kontakte haben und sich auch noch ehrenamtlich engagieren, weil sie eben nicht jeden Federstrich vergütet haben wollen und evtl. beliebter und kontaktfreudig sind. Ist nur mal so ein Gedanke, wenn da schon solche unbelegten Aussagen kommen.
Die üblichen Verunglimpfungen, wenn man eine andere Meinung hat. Kann man gut einordnen …..
Sie wissen aber schon, dass das kein komplettes Wunschkonzert ist?
Herztransplantation an jetzt 2 Minuten?
Keine Wartelisten und -zeiten beim Arzt und Facharzt?
Kompletter Anspruch auf Wunsch-Altenheim?
Kann man ja offensichtlich einfach mal festlegen, oder nicht?
Wollen darf der AG erstmal viel … Kann dann auch zeigen, wie er das als “Muster” umsetzt. Die Bringschuld hat er logischerweise. Wäre ja noch schöner …
Dann wünsche ich mir auch so meine Klassenstärke, mein Klassenraum, meine Materialien und “meine Schulkinder”. Bin ich ja mal gespannt … Je nach “Anforderungen/Erwartungen” kann der Trick dann allerdings auch bei “0” hier dann sein.
Ist doch völlig absurd.
Wäre aber zumindest tatsächlich ein Anreiz wieder auf “Verbeamtung”/Regelschule zu switchen.
Sorry, ging an den falschen Kommentator … Sollte natürlich an “Teacher Andi” gehen mit dem kleineren Hebel.
Da vertun Sie sich.
Gewaltig.
In einem starken, psychologisch einigen Obrigkeitsstaat (der jedoch andere Nachteile und einen für uns heute falschen oder mindestens antiquierten Demokratiebegriff mit sich brächte), DA sitzt der Dienstherr “immer am längeren Hebel”.
Bei uns?
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Das ist das Lolkreuz, es markiert das Grab von “Dienstherr setzt einfach durch.”
Kann ich Ihnen aus persönlicher Erfahrung bestätigen: Es gilt die Rechtsprechung. Ohne “wenn” und “aber”.
Glasklar.
Und NICHT gesunder Menschenverstand oder Einheitlichkeit der Dienstausführung, das “große Ganze”. Das spielt (in anderen Hinsichten: schon länger) keine Rolle mehr.
Dies wurde im Kleinen so gewollt (bestellt) und wird so auch im Allgemeinen durchgeführt (geliefert).
Lehrer als spezifische Berufsgruppe TESTEN DIE FASSADE NUR PRAKTISCH NIE AUS.
Schon witzig die Vorstellung mancher …
Als ob der AG/Staat hier gegen Beamtenrechte langfristig stand hält … Wird halt nicht als “letzter Akt” genutzt. Ist ja auch Quatsch. Wir würden den Beruf ja nicht “ertragen”, wenn es nicht auch wunderbare Seiten gäbe und uns Kindeswohl am Herzen läge. Wegen den sonderlich attraktiven Arbeitbedingungen machen das wohl eher die Minderheit.
Aber da kann man noch so mit Amtsarzt und haste nicht gesehen was drohen …
Klappt man letztendlich zusammen … War’s das für den Amtsarzt. Klage auf Schadensersatz. Hinweis auf die “Überlastungsanzeigen”, dazu RemonstationsPFLICHT. Ebenfalls Psychologen und Facharzt. Was meint man denn, wie lange nen Amtsarzt hier “auf die Masse gesehen” überhaupt Zeit und “Lust” hat?
Der “Staat” will doch gar keinen “Arbeitnehmerkrieg/Dienstdienerkrieg”. Und setzt weitestgehend gut darauf, seine “Grenzen” selbst zu kennen und zu beachten. Darauf basiert “die Diensttreue” und das “Mangelsystem”. Sonst klappt das potentiell ziemlich fix ein …
Eine Präsenzpflicht als “Jokerversuch” des Bluffs … Geschenkt … Die tatsächliche Umsetzung. Absolut high risk. Kann man natürlich machen. High Risk – High Reward [Angst vor Arbeitszeiterfassung]. Wird sich nur eventuell halt nicht ausgehen … Wenn das Gericht weiterhin auf seine eigene Aufgaben pocht. Da ist es auch erstmal egal, ob “alle Diensttreuen” sich langfristig dran halten. Reine “Verzögerungstaktik”. Wie so oft halt.
Absolut. Die panische Angst vor de Arbeitszeiterfassung und Einschüchterungsversuche sprechen Bände
Das ist falsch. Wenn die Arbeitszeit regelmäßig überschritten wird, bleibt der Arbeitsumfang nicht, oder es wird gemacht wie an anderen Ämtern auch. Dann wird mal einen Tag im Monat zugemacht um die liegengebliebene Arbeit nachzuholen, wenn Fristen eingehalten werden müssen.
Hier wird mal wieder sinnvollerweise der Lehrerberuf mit Verwaltungsberufen verglichen, Sie kennen schon den Unterschied zwischen diesen Berufen? Sie wollen die Schulen schließen, wenn der Arbeitsaufwand die Regelarbeitszeit überschreitet? Geht’s noch? Da wäre der Teufel los. Wie kann man so oberflächlich und unreflektiert argumentieren?
Was ist die Alternative, wenn bereits 48 Stunden in der Woche gearbeitet worden sind und die Frist für die Abiturklausuren sonst nicht einzuhalten ist? Der Rahmen für Mehrarbeit ist dann schon ausgeschöpft.
Können Sie sich vorstellen, wie sehr der Teufel los wäre, wenn die Abiturienten ihre Zeugnisse nicht rechtzeitig für die Bewerbung an den Unis bekämen?
Aber möglicherweise muss dann ja nicht die ganze Schule geschlossen werden, sondern es fällt lediglich der Unterricht für einzelne Kollegen aus.
Fällt ja sonst nichts aus wegen Krankheit o.ä. Oh Mann …. alles sehr zielführend.
Ja, es ist sehr zielführend, wenn Kollegen nicht mehr als 48 Stunden pro Woche arbeiten müssen, sondern sagen können: “Sorry Arbeitgeber, lass dir etwas einfallen, wie ich die Termine einhalten soll.”
Ja, würde wirklich helfen. Dann gibt’s das Abitur eben einen Monat später.
Oder die Zeugnisse 1 Woche nach den großen Ferien. Hahaha….
Tja, mein vor vier Monaten ergatterter und wirklich notwendiger Facharzttermin ist letzte Woche auch wegen Krankheit des Arztes abgesagt worden.
Aber nicht, dass ich jetzt diese oder nächste Woche irgendwie in den laufenden Betrieb irgendwie eingeschoben werden könnte!
Nein, ich habe jetzt Mitte April einen bekommen. Und den auch nur, weil da Osterferien sind und ich auch vormittags flexibel Zeit habe.
Da können Sie aber froh sein, dass Ihre Arztpraxis nicht agiert wie Schulen und
– Sie antanzen lässt
– einen fachfremden Arzt ins Behandlungszimmer setzt
– der mit der ganzen Sache nichts zu tun haben will
– Sie den Behandlungsslot ratlos absitzen
– Den vollen Satz bezahlen
Kann ja keiner was dafür….
Was denken Sie denn, wie die Karnkenschwester/der stationsarzt/ … Ihren Alltag hinbekommen??
Ja, der Lehrer hats halt einfach schwer….
Ein Arzt ist kein Lehrer, und Lehrer dürfen genauso krank sein, wird halt vertreten.
Wenn der Dienstherr seit Jahrzehnten(!) keine Krankheitsreserven vorhält, dann fällt eben der Unterricht aus… so what? Ist offensichtlich so gewollt. Auch Lehrer werden krank (durchschnittlicher Krankenstand: 7-8%, Autobauer: 15%, Tesla: 20%)
Wo haben Sie denn diese Zahlen her? Das würde mich mal interessieren.
Dann müssen Sie wohl priorisieren.
Es wäre zauberhaft, wenn Sie nicht einfach unter meinem Nick auftreten würden! Gibt viele Namen- suchen Sie sich bitte einen eigenen!
Das heisst dann aber Triage
Die Palette der Berufe im ÖD des Landes beschränkt sich nicht nur auf Verwaltungsberufe. Die Zeiterfassung funktioniert e.g. auch bei StrassenNRW und an Universitäten einschließlich Universitätskliniken.
Die Zeiterfassung funktioniert auch bei staatlichen Behörden im Homeoffice.
Unser Arbeitgeber hat also die Tools, er will bloß bei Lehrern nicht.
Würde ja böse Ergebnisse in Form von massiver Überschreitung der Arbeitszeit bedeuten.
Sinnvollerweise sollte man den Lehrerberuf nicht mit Verwaltungs-, sondern mit sozialen Berufen vergleichen.
Und da schaut es komischerweise auch ganz anders aus:
Gut, dann machen wir das doch so. Ich hoffe, dass ich dann in Rente bin, bevor das große Chaos ausbricht und die Bildung kein Thema mehr ist. Wir haben dann ja KI………
Aber nur wenn Open AI und Opera dann nicht pleite sind. Das Geld geht beiden jetzt schon aus und die Banken werden zurückhaltender mit Krediten.
ENTWEDER der Dienstherr will, dass die Lehrkräfte im Präsenzbetrieb die Schulen offenhalten und unterrichten,
ODER er will, dass sie Klausuren korrigieren, jeden Sch… dokumentieren und protokollieren, sich fortbilden , am PC den KI-Fakes der Schüler hinterher recherchieren,….
Wenn die Arbeitszeit für beides im “gewohnten” Umfang dank Arbeitszeiterfassung nicht ausreicht, muss sich der Dienstherr entscheiden, was er will.
Die Bahn interessiert es im Winter auch nicht, wenn dank mangelhafter Personaldecke die Fahrgäste stundenlang frierend auf dem Bahnhof stehen…
Dann gehen Sie doch bitte zur Bahn. Manche scheinen hier ihren Beruf verfehlt zu haben. Und der Mut, mal wirklich gegen die “Oberen” vorzugehen, ist wohl auch nicht vorhanden. Lieber straft man die Schüler …….
Öhm … Der AG hat dafür Sorge zu tragen, dass die Rahmenbedingungen so aufgestellt sind, dass die Durchsetzung realistisch möglich ist.
Jaja … Kinderaugen … Familien …
Alles klar. Ist bei der Pflege auch traurig. Bei Kita/Kindergarten auch. In Krankenhäusern auch. Bei Fachärzten auch. Bei Physio auch …
Der AG ist zuständig. Punkt.
Warum wollen Sie die Welt retten oder erwarten das von “Schule” (insb. unter aktuellen Rahmenbedingungen)?
Ist ja echt nett von Ihnen gemeint. Vollkommen. Aber .. warum denn?
Die Kinder sterben nicht, wenn sie nicht in die Schule gehen.
Der Druck ist einfach dann so immens hoch, dass AG Kompromisse machen muss und/oder tatsächliche Rahmenbedingungen stellen.
Bisher funktionierte und funktioniert das ja nicht … Weder auf Logik, noch aus sozialer Sicht.
Warum sollte “man dafür zuständig” sein?
Ist der Arzt jetzt schuld, wenn in einer Triage Menschen sterben? Würden Sie das so sehen? Oder ist es der Mangel?
Aber gut …
“Hier wird mal wieder sinnvollerweise der Lehrerberuf mit Verwaltungsberufen verglichen, Sie kennen schon den Unterschied zwischen diesen Berufen? ”
Ja, sehr gut sogar. Habe meine Ausbildung in einem Bereich und meine Studium im anderen Bereich gemacht. Heinz hat recht … Dann bleibt es eben liegen.
Warum sollte es denn anders sein? Wenn Mangel herrscht, welchen der AG über Jahrzehnte systematisch nicht nur zugelassen hat, sondern unterstützt und gefördert hat … Warum schreibt man sich das “auf die eigene Kette”?
Und wenn AG das so weiter macht … Statt tatsächlich zu handeln. Uff. Wie kann man hier die “Schuld” und “die Zuständigkeiten” denn bitte umdrehen? Faszinierend.
“Sie wollen die Schulen schließen, wenn der Arbeitsaufwand die Regelarbeitszeit überschreitet?”
Ja natürlich. Wie bei Kita/Kindergärten halt auch?
Wie bei anderen Mangelbereichen halt auch? Gibt es den Facharzt hier nicht … Muss ich ggf. lange fahren. Dazu ggf. lange Wartezeiten. Ist nicht gut. Mag ich nicht. Ist halt so.
Warum “muss” Schule denn alles lösen ohne Ressourcen? Und warum schreibt man sich das als Lehrkraft (so lange noch) auf die eigene Fahne? Das ist schlichtweg weder “Schuld”, noch Jobprofil. Nicht das auch noch … Kommt vielleicht ja als nächste Forderung …”Klassen-“Kinder sollen bei einem zuhause wohnen … Oder wie weit würden Sie hier das als “zumutbar” erachten?
“Geht’s noch? Da wäre der Teufel los.”
Ist es bei Triagen halt auch im medizinischen Bereich. Ja, ist absolut traurig dann. Ja, versucht man zu vermeiden. Aber Dauertriagen funktionieren halt micht dauerhaft … Was soll man denn sagen.
Wie sehen Sie das bei Kitas/Kindergärten? Die faulen ErzieherInnen? Oder das schlechte Mangelsystem? Sagen Sie mal ganz offen und ehrlich.
Wie bei Facharztterminen? Wollen die, dass “der Teufel los [ist]”?
Vielleicht muss halt einfach mal “der Teufel” los sein, wenn C. nicht “heilt”. Das ist einfach eine mögliche Konsequenz.
” Wie kann man so oberflächlich und unreflektiert argumentieren?”
Ganz ehrlich? Weil Heinz das professionell – statt emotional – hier anspricht. So wenig ich Sie verletzen will durch meine Aussage hier. Ist nicht meine Absicht. Muss “man” aber einfach an dieser Stelle absolut klar und deutlich so sagen meiner Meinung nach.
Was Sie hier betreiben ist “Opfersuche” und das wahrscheinlich nicht böse gemeint. Aber das geht gar nicht an dieser Stelle.
Das AG ist dazu zuständig. Keine “Verschiebung des Problems”. Keine “Verschiebung der Verantwortung”. Auch wenn ich es “emotional” komplett nachvollziehen kann, warum Sie das so schreiben.
Das ist – leider – auch bei anderen “Problemfeldern” eben so. Inklusion … DAF/DAZ/Migration … Und auch hier klar zu benennen: Für all das ist primär der Arbeitgeber zuständig. Bei gestellten Rahmenbedingungen – und erst wirklich dann – wir.
Alles andere ist keine Verbesserung, sondern “Anerkennung des Status Quo” mit “Aufopferung der eigenen Gesundheit” gegenüber eined AG, welcher seinen Job nicht macht, sondern delegiert und dies sogar noch durch absurde Forderungen verschlimmert.
Ne … Danke… Da breche ich persönlich zusammen, wenn ich “diese Last” auf mich ziehe. Echt Respekt … Wenn Sie das “machen” und v. A. “können”. Sehr gut gemeint … Aber leider gesamtgesehen nicht sinnvoll und gewinnbringend. Symptombekämpfung [oft nicht über einen “Placeboeffekt” hinaus] , statt Ursachenbekämpfung.
Teacher Andy leidet offensichtlich am Stockholm Syndrom…
Ich weiß, dass manche Lehrerkollegen extrem bösartig werden können, wenn man ihnen widerspricht. Dann kommen solche unhaltbaren Argumente, die ja eigentlich keine sind, sondern einfach nur ein hilfloses “Um-sich-Schlagen”. Wenn Sie sich gut dabei fühlen, bitte……
“Opfersuche”? Wer soll hier das Opfer sein? Der stets überlastete Lehrer? Also an meiner Schule geht der Tenor nicht ganz so extrem in diese Richtung, ja, jetzt kommt gleich wieder, “dann haben Sie halt bessere Bedingungen oder nicht dieselben Ansprüche zu erfüllen…..” (Neid, Häme, Zwistigkeiten). Und nein, dem ist nicht so, ich habe eine andere Einstellung zu meinem Beruf, bin kein Erbsenzähler, und bitte, bitte, lasst uns AZE und Präsenzpflicht einführen, lasst uns die nicht machbaren Voraussetzungen dafür schaffen (wie?), auch wenn hier immer wieder mantraartig behauptet wird, dass der AG dazu verpflichtet ist, gut, dann soll er mal machen. Sie werden hinterher auch wieder nicht zufrieden sein, wetten?
Und ich bin nach wie vor der Meinung, dass sich der Arbeitsumfang der Lehrer nicht in ein festes Zeitschema pressen lässt, was mich durchaus auch stört, denn man ist eigentlich nie “fertig”, es sind immer nur abgeschlossene Zeitfenster wie z.B. Schulaufgabenkorrektur-fertig, Hausaufgabenkontrolle-fertig, Unterrichtsvorbereitung für den nächsten Tag-fertig, Abiturnoten gesetzt, Klasse weg-fertig, Projekt benotet-fertig ……… Aber schon schwebt die nächste Aufgabe heran, die man in freier Zeiteinteilung eben bewältigen muss, wir wissen gar nicht, weiviel Zeit sie in Anspruch nehmen wird, und seien wir mal ehrlich, manchmal schiebt man die Arbeit hinaus, weil man eben gerade keinen Bock hat, dann arbeitet man halt u.U. bis Mitternacht, manche sind Nachtmenschen und haben da zündendere Ideen.
Und wenn Sie schon das Beispiel Ärzte hervorholen, Ärzte bekommen für einen Kassenpatienten immer weniger Geld und sollen gefälligst ihre Arbeit machen, wäre es Ihnen recht, wenn er seine Wut darüber an Ihnen als Patienten auslassen würde anstatt nach “oben” zu treten, wo vergleichsweise budgetgebundene und einsparende Maßnahmen ergriffen werden, die jeder Beschreibung spotten? Warum tritt man in der Lehrerschaft nicht auch mal nach oben, und zwar ganz nach oben? Warum immer nach unten? Weil man es nicht anders darf? Und warum gehen hier die Kollegen auf andere los, oft in beleidigender Form (ich dachte eigentlich, dass hier alle eine gute Bildung haben), die eine andere Meinung haben? Man leidet hier unter einem “Stockholm Syndrom”, weil hier einer was von “Opfer” gelesen hat, und das noch nicht mal in der semantisch richtigen Einordnung. Ich suche hier nicht nach “Opfern”, wenn ich anderen Meinungen widerspreche, ohne beleidigend zu werden, ich solidarisiere mich auch nicht mit den “Tätern”, ganz im Gegenteil. Da müssen einge irgendetwas ganz falsch verstanden haben.
Und ja, es muss etwas geändert werden an der Überfrachtung der Lehrer mit immer mehr Aufgaben, und ja, dazu muss dies messbar sein, aber genau da hakt es, die Aufgaben müssen auf mehrere Schultern verteilt werden, und wenn da keine Schultern sind, dann muss man eben zum Kerngeschäft zurückgehen und sich auf dieses begrenzen, nichts mehr mit Integration, Inklusion, soziale Betreuung, Berufswahlbegleitung und, und. Das muss man aber auch knallhart so nach “oben” kommunizieren,” es geht nicht”, und nicht das Kerngeschäft soll leiden, nein, die Zusatzaufgaben, die man durchaus anders organisieren könnte. Klassenfahrten sind den Ministerien sowieso egal, ohne die müssen allenfalls nicht so viele Dokumente bearbeitet werden. Den Nutzen sehen die wenigsten, nehme ich an. Kann also weg. Und damit, nur damit wird der Lehrerberuf unattraktiv. Ich kann z.B. nicht verstehen, dass Kollegen sagen, “dann mache ich halt keine Klassenfahrten, keine Studiengänge, keine Theaterbesuche mehr. Für mich waren und sind das immer bleibende Erinnerungen, und für die Schüler meist auch.
Ich verstehe mich ausnehmend gut mit den Schülern, mit den Kollegen, warum soll ich mir das durch eine vom Dienstherrn ausgelöste sture Haltung kaputt machen?
Anerkennung des Status Quo ist für mich, wenn man sich nicht traut, auch mal sich nach “oben” zu wehren. Die sind nicht so standfest, wie sie immer tun. Wenn ich trotz allem die Schüler nicht hängen lasse, dann weiß ich, dass ich meinen Beruf richtig gewählt habe, auch wenn er manchmal zum Verzweifeln ist. Aber madig machen lasse ich mir das hier nicht, und Beleidigungen kann ich gut einordnen ………
““Opfersuche”? Wer soll hier das Opfer sein? Der stets überlastete Lehrer?”
Bei Ihrem Kommentar oben schon. Wie gesagt … Der AG ist hier “schuldtragend”. Weder Sie, noch ich – noch sonst ein/e LuL.
Ob “alle” überlastet sind spielt da primär noch nicht einmal eine Rolle. Belastung “empfindet” und “erlebt” jeder und jede anders. Der AG hat die Sorge zu tragen, dementsprechende Rahmenbedingungen zu machen.
“Also an meiner Schule geht der Tenor nicht ganz so extrem in diese Richtung, ja, jetzt kommt gleich wieder, “dann haben Sie halt bessere Bedingungen oder nicht dieselben Ansprüche zu erfüllen…..” (Neid, Häme, Zwistigkeiten). Und nein, dem ist nicht so, ich habe eine andere Einstellung zu meinem Beruf, bin kein Erbsenzähler”
Sie dürften auch mit AZE gerne freiwillig mehr arbeiten. Schreiben Sie es ggf. einfach nicht auf. Kleiner Trick?
Da ist es egal, welche Einstellung Sie zum Beruf haben … Zeit lässt sich messen (und stoppen). Kaum zu glauben.
Der Staat ist mitunter der größte AG. Durchaus ist es möglich auch die Rahmenbedingungen anzupassen, damit sich nicht alle “aufopfern” müss(t)en. Dann darf er halt ansonsten keine großen Erwartungen haben …
“und bitte, bitte, lasst uns AZE und Präsenzpflicht einführen, lasst uns die nicht machbaren Voraussetzungen dafür schaffen (wie?), auch wenn hier immer wieder mantraartig behauptet wird, dass der AG dazu verpflichtet ist, gut, dann soll er mal machen.”
AZE IST geltendes Recht. Punkt.
Das sollte kein “Wunschkonzert” sein. Es ist schlichtweg gesetzlich und per Gerichtsurteil so. Da sollte es (eigentlich) auch nichts zu diskutieren (und Tricksen) geben … Also von Seiten des AG. Es sind Rahmenbedingungen zu stellen, dass AN erfasst. Jetzt – bzw. seit spätestens 2019/2021.
Ob “er” eine Vollzeitpräsenz dann anstrebt oder nicht … Ist mitunter dessen Entscheidung und Sache. FALLS “er” dies jedoch macht, dann eben mit ALLEN dafür nötigen Rahmenbedingungen. Und da ist es mir sowas von egal, wie “er” dies schafft/macht. Das ist nicht meine Aufgabe. Das ist nicht meine Verantwortung. Der AG fordert das dann … Und hat Sorge der Umsetzung der Rahmen zu tragen. Zuständigkeiten hier bitte beachten.
“Er” kann jedoch auch auf “Vollzeitpräsenz” verzichten. Dann erspart “er” sich einige Rahmenbedingungen und somit immense Kosten. Die Umsetzung ist ebenfalls deutlich leichter. Jedoch basiert dies mehr auf Vertrauen – welches “er” offensichtlich nicht immer hat seinen Bediensteten gegenüber.
Das liegt ja nicht an mir … Und hier drehen Sie etwas den Spieß um. Warum denn? Der AG fordert ggf. Vollzeitpräsenz – klappt halt nur mit den Rahmen diesbezüglich. Ist doch nicht so schwer zu verstehen.
Schafft “er” die Rahmen nicht … Gibt es eben keine Vollzeitpräsenz oder dementsprechend schlecht umgesetzten. Sollte nicht “unser” Problem sein. Hat sich dann selbst als “Druckversuch” dort reinmanöveiert. Wie eben bei einigen Wahlthemen …
“Sie werden hinterher auch wieder nicht zufrieden sein, wetten?”
Würde ich dann sehen. Zumindest habe ich schon mehrfach genau so gearbeitet. In Vollpräsenzzeiten.
Ich bin per se weder dafür, noch komplett dagegen.
Was wäre denn sinnvoll?
Präsenzzeiten logischerweise mindestens nach Unterrichtsstunden/Stundenplan. Rest gerne weiterhin “flexibel”. Aber eben auf die vorgegebene Arbeitszeit [40/42 Std./Woche].
Sehr gerne eben als Mischsystem [Präsenz + Homeoffice] wie bei einigen Berufen halt “Trend” und Rahmen ist.
Mir geht es hier nur darum:
AZE – feste Vorgabezeiten in Stunden [40/42].
Und je nachdem, wie AG “Druck” macht … Muss er eben mit den Folgekonsequenzen rechnen. Mehr sag ich ja gar nicht?
Und bei Vollzeitpräsenz schießt er sich gewaltig in’s Bein. Das wird doch nicht kommen.
“Und ich bin nach wie vor der Meinung, dass sich der Arbeitsumfang der Lehrer nicht in ein festes Zeitschema pressen lässt, was mich durchaus auch stört, denn man ist eigentlich nie “fertig”, es sind immer nur abgeschlossene Zeitfenster wie z.B. Schulaufgabenkorrektur-fertig, Hausaufgabenkontrolle-fertig, Unterrichtsvorbereitung für den nächsten Tag-fertig, Abiturnoten gesetzt, Klasse weg-fertig, Projekt benotet-fertig ……… Aber schon schwebt die nächste Aufgabe heran, die man in freier Zeiteinteilung eben bewältigen muss, wir wissen gar nicht, weiviel Zeit sie in Anspruch nehmen wird”
Ist ja auch ein Unfug, dass man das Profil in “Zeit per Aufgabe” [Fertigung – Stückzahlen/Akkordarbeit] macht. Das ist absolut klar und absurd. Aber eine vorgegebene AZ von 40/42 Std./Woche im Schnitt kann man doch “messen/erfassen”. Und je nachdem auch Ausgleich oder eben nicht. Das funktioniert tatsächlich. Auch in anderen Bereichen. Aber auch bei Lehrkräften.
Um sonderlich viel mehr geht es den meisten Leuten hier wohl nicht? Wenn man natürlich absurde Aufgaben an Zeiten bemisst… Geht das ggf. gewaltig nach hinten los für den AG. Aber wird er selbst merken dann. Alles okay. Versuchen darf man’s ja. “Drohen” auch.
“und seien wir mal ehrlich, manchmal schiebt man die Arbeit hinaus, weil man eben gerade keinen Bock hat, dann arbeitet man halt u.U. bis Mitternacht, manche sind Nachtmenschen und haben da zündendere Ideen.”
Vollkommen richtig. Und daher macht eine Vollzeitpräsenz eben auch wenig Sinn für den AG. Kann er mit drohen … Wird wohl eher nicht (langfristig) passieren. Warum? Weil er sich das eben noch aussuchen kann.
Zeit ist erfassbar. Sowohl am Tag, als auch nachts. Daher kein Problem … Arbeitet man eben in der Nacht/am Wochenende. Aber kann ja genauso aufgeschrieben werden. Dementsprechend “gegengerechnet/Überstunden/Wochendefizit”.
Den Rahmen gibt wie gesagt … AG vor. Konsequenzen trägt er dann eben auch, wenn Vollzeitpräsenz im Rahmen von X bis Y Uhr. Ist dann halt so. Nicht meine/unsere Vorgabe. Allerdings unsere Umsetzung.
Und wenn jemand dann eben “keine Ideen” hat – sitzt er rum, wie bspw. einige Ingenieure eben auch. Ist die Folgekonsequenz der Rahmenbedingungen. Was soll man da sagen … Schlecht entschieden. Kann ja “Mischsystem” [Präsenz + “Homeoffice”] beibehalten. Zwingt ihn ja keiner, dies nicht zu tun. Ist dann eine bewusste Entscheidung mit demenstprechenden “Problemhebeln”.
“Und wenn Sie schon das Beispiel Ärzte […] spotten?”
Ist der falsche Bezug. Es ging um den Mangel. Und natürlich merkt man den an Wartezeiten und -fristen. Warum bei Bereich “Schule” als Erwartung, dass alles immer fristgerecht sein muss? V. A. bei Mangelbereich ohne dementsprechenden Rahmen? Ist nicht sonderlich rational.
Was Sie hier bringen/ansprechen wäre eher der Vergleich von “Privatschule” mit “Regelschule”.
“Warum tritt man in der Lehrerschaft nicht auch mal nach oben, und zwar ganz nach oben? Warum immer nach unten? Weil man es nicht anders darf?”
Haben Sie tatsächlich den Eindruck, dass ich das nicht mache? Ich trete natürlich kritisch “nach oben”. Ständig – weil zurecht. Allerdings ist mir bewusst, dass “die unten” ggf. von den Konsequenzen “der da oben” leiden. So wie wir ggf. halt auch. Und kritisiere dementsprechend “die oben”. Alles andere ist “Ausbeuten lassen”. Sorry. Verständlich – aber nicht hilfreich systemisch gesehen.
“Und warum gehen hier die Kollegen auf andere los […] “Stockholm Syndrom” […] “Tätern””
Ich benannte, dass Sie hier “Opfer suchen”. Ja. Lesen Sie Ihre Texte/ihren Text. Natürlich wollen Sie das nicht. Das ist mir auch klar. Aber durch “Umkehr der Verantwortungsbereiche” durch “Einenausgleich/Aufopferung” machen Sie das halt eben trotzdem. Das ist – leider – die Folge eben dieser Aussagen. Sorry … Wirklich. Soll man das “einfach ignorieren”?
Stockholm sagte ich nicht. Es wirkt natürlich so … Und das – behaupte ich mal – können auch diejenigen, welche das schreiben oft selbst “einordnen”. Gerade diese hatten oftmals dieselben Gedanken und “Aufopferungen” hinter sich oder haben es weiterhin. Geht mir ja auch nicht anders. Ändert nichts daran, dass es “falsch der Rahmenbedingungen” ist und man “systemischen Ausgleich” begeht. Und das sollte eben nicht nötig sein in guten Systemen. Der AG nutzt dies IMMENS aus. Auch das gehört zur Realität halt. Muss man nicht gut finden – darf und sollte man kritisieren.
“ganz im Gegenteil. […] bleibende Erinnerungen, und für die Schüler meist auch.”
Auch hier: Absolut nachvollziehbar. Aber dann muss man eben den Rahmen anpassen. Und das hat man bewusst “verschlafen” [absichtlich ignoriert].
Man kann ja nicht unbedingt erwarten, dass man hier massivst (unbehahlte) Überstunden aufgelastet bekommt … Und für Personal – ist der AG nunmal zuständig. Für das Berufsprofil ebenfalls. Für die Priorisierung ebenfalls. Warum sollte man sich das alles gesamtgesehen auflasten, damit AG nicht handeln muss und nicht handelt? Sie verstehen hoffentlich das Problem hierbei. Es ist ein Dilemma. Und das nutzt AG aus. Bricht man solches Dilemma durch “Aufopferung durch Mehrarbeit”? Ne. Man verschlimmert es tatsächlich. Ist leider halt so.
Könnte man denn Rahmenbedingungen stellen ? Rechtlich? Personaltechnisch? Lohntechnisch? Erwartungsmäßig?
Dazu müsste AG es mal wirklich … Überhaupt ordentlich versuchen.
“Ich verstehe mich ausnehmend gut mit den Schülern, mit den Kollegen”
Hat das jemand angezweifelt? Das glaube ich Ihnen sofort. Ist bei mir nicht anders. Ändert aber doch nichts am selbst gemachten systemischen Mangel des/durch den AG?
Ich behaupte mal, dass wir uns sehr wahrscheinlich auch verstehen würden. Aber auch das … Probleme erkennen, Probleme benennen. Egal, wie “zufrieden” man ist/erscheint/sich einbildet/was auch immer.
“Anerkennung des Status Quo ist für mich, wenn man sich nicht traut, auch mal sich nach “oben” zu wehren. Die sind nicht so standfest, wie sie immer tun. ”
Und wo passiert das? Indem man “sich aufopfert”? Und das noch nichtmal im Bereich “Unzufriedenheit mit XY”, sondern in den systematischen und systemischen Rahmen. Das MUSS man trennen.
Sie dürfen und sollen natürlich gerne ihren Job machen und lieben. Das tu ich auch. Trotzdem kann man doch die Mangelbereiche und strukturellen Fehler benennen.
Entgegnen wird leider nur mit einem “Falldown” im Bereich von “systemische (Wirtschafts-)Relevanz” realistisch sein. Es juckt den AG/Politik/Staat schlichtweg nicht, ob man sich überarbeitet und Überstunden zum Ausgleich dessen Systemmangels macht. Solange es “tragbar” erscheint. Nicht ist … Rein erscheint.
“Wenn ich trotz allem die Schüler nicht hängen lasse, dann weiß ich, dass ich meinen Beruf richtig gewählt habe, auch wenn er manchmal zum Verzweifeln ist. ”
Auch hier … Vollkommen nachvollziehbar. V. A. emotional. Jedoch ist langfristig gesehen vllt. doch eine Besserung wünschenswert. Gerade wegen/für die SuS. Und die wird bei “Ausgleichstaktik” nicht kommen. Wie man sah und sieht. Und genau hier ist das Dilemma, welches Politik/AG ausnutzt und stützt. Solange es scheinbar läuft. Läufts.
Nur eben teilweise wirklich mies.
Glauben Sie mir … Weder ein Burnout, noch eine “Systemstabilisierung aufgrund Mehrarbeit/Gesundheit” bringt langfristig systemisch etwas. Insbesondere nicht für die SuS.
“Aber madig machen lasse ich mir das hier nicht, und Beleidigungen kann ich gut einordnen ………”
Nene, haben Sie natürlich Spaß. Keiner sollte Ihnen den Job “miesmachen”. Ich mache ihn auch gerne, trotz systemischer Probleme. Bei mir sind diese zumindest eingegrenzter. Darum gehts ja auch gar nicht. Viele lieben den Job, TROTZ des AG/Politik/Staat.
Und ich verstehe es, dass Sie sich hier “aufopfern” [sehen Sie wahrscheinlich nichtmal so]. Ist eben sozial. Aber “über den Tellerrand” ist das doch ehrlicherweise schade, dass dies überhaupt sein “MUSS”, statt “kann”.
Kleine Anmerkungen
Ihre Ausführungen sind sehr sachlich und sehr weitschweifig, aber ich habe immer so das Rest-Gefühl, dass nicht ganz so verstanden wurde, um was es mir geht.
– Gut so. Nein sagen muss man v. A. im Lehrerberuf lernen. Und zwar kein “stures”/”trotziges” Nein – sondern ein ausgewogenes Nein.
– Das AZE ist geltendes Recht [und Pflicht]. Das ist jetzt mal einfach so Fakt. Dass sich der AG von vielen Rechtssprechungen … Rauszieht. Ist zu kritisieren und natürlich auf dementsprechende Rahmenbedingungen zur Umsetzung zu pochen. Sei es im Rahmen von AZE, Migration [DAZ/DAF], Inklusion, Ganztag, Kita/Kindergartenrecht, dem Beamtensold [und Anpassungen, sowie Abstandsgeboten]. All das ist Menschenrecht und Gesetz. Hier stark zu trennen in Verantwortungen der Stellung und Umsetzung.
Und natürlich haben Sie das Recht dies anzuzweifeln. Der AG/Staat zeigt in allen diesen Bereichen bereits massivsten Mangel. Daher ist es absolut gesund, dass Sie dies sogar anzweifeln.
Ändert aber nichts daran, dass nen System “Falldown” dann eben eintritt, wenn er dies weiterhin langfristig ignoriert.
Mit einer Vollzeitpräsenzpflicht und der Abkehr von Verbeamtung wird er grundlegend unattraktiver. Daher zieht sich diese Zeit des “systemischen Einklappens” eben nach vorne.
Vielleicht gar nicht mal so schlecht für “System Schule”. Weil so, wie es aktuell ist, ist es eben ein reiner Mangelbereich, welcher durch Mehrarbeit und Engagement durch Menschen [Soz.Päd, Sonderpäds, Psychologen, JA, Lehrkräfte, Eltern, Hausmeister, Erzieher usw. usf.] oftmals aufgefangen/entgegnet wird.
Das ist jedoch für ein System nicht sinnvoll, nicht langfristig tragbar und v. A. nicht zumutbar.
Weder im Bereich Schule, im Bereich Kita/Kindergarten, im Bereich Inklusion, noch im Bereich “Medizin und Gesundheit”, sowie im Bereich “Altenpflege”.
Nur ist es eben im Bereich Schule so, dass hier keine direkt stirbt, wenn es “einklappt”. In vielen anderen sozialen Mangelbereichen schon. Und genau hier ist der größte und mächtigste Druckpunkt des Staates … Auf “Selbstaufopferung” zu setzen und zu hoffen.
Endet häufig in Belastung, Überlastung, Depressionen, Burnout bis hin zu noch Schlimmeren.
– Sind sie aber noch nicht. Es pröckelt … Aber wann “gehts um das Eingemachte”? Erst bei “Wirtschaftlichen Faktoren” – leider. D. H. zwischen 5-15 Jahren, wenn noch mehr und mehr die Eltern “einbrechen”, sowie “Berufsschulen”, “Universitäten/FH” und Betriebe.
Man weiß, dass Bildung ein hohes Gut ist. Dass die Schule [und Kitas etc.] als sozial-gesellschafliche Zusatzfunktion agieren und sogar notwendig sind. Man weiß auch, dass jeder investierte Euro [in Bildung/Schile] laut Prognosen ca. 1,5 Euro “erwirtschaftet” und somit mehr als amortisiert ist.
Die Berater sind ebenfalls vorhanden.
Beispielsweise steht “den Linken” mitunter Maurice Höfgen zur Verfügung.
Weitergedacht theoretisch somit allen Parteien.
Aber … Es ist kein “Kurzzeit-Nutze”. Daher eben die Verschiebung. Es ist aber absolut klar und bewusst, dass man hier auf ein Pferd setzt, welches einbricht. Außer KI/Androiden/Robotik finden “Lösungen”. Und diese Karte ist im sozial-gesellschaftlichen Bildungsbereich mit “Unterbringfunktion” erstmal stark anzuzweifeln. Also setzt man eben auf die Karte der “Verschiebung”. Und hofft dann eben nicht unbedingt im Regierungsamt zu sein.
– Ich glaube das Stockholm-Syndrom war eine überspitzte Metapher. Es zeigt einfach den Systemischen Bezug von “Meister” und “Diener”. Und ja … Natürlich ist das hier ein hartes Mittel, welches im Prinzip als Ad Hominem auch Sie (etwas) angreift. Kann man machen … Muss man aber nicht. Da gebe ich Ihnen recht. Es zeigt letztendlich doch sehr direkt auch, wie viele im System fungieren, ohne dessen Bewusstheit. Und das will ich Ihnen hier nicht unterstellen.
Da kann und muss sich auch jeder etwas an die eigene Nase fassen.
Ich habe bspw. bewusst auf meine Verbeamtung/Regelschule verzichtet und bin an eine Privatschule gewechselt. Selbstverständlich sind Privatschulen auch ein Teil des Problems und können sich davon nicht “befreien”. Und natürlich nutzt auch hier “der Staat/Politik” dieses Mittel zu:
– Kosteneinsparung
– Übertragung von Pflichten [und Rechte]
– Abgabe von (staatlichen) Aufgaben
– Stimmungsdämmung [bspw. in Bezug auf Clientel/Auslese] von “Clientels”
– Alternativenstellungen
– Trotzdem “staatliche Aufsicht” [Machtstellung]
– Gesetzlich unterstützt und legitimiert [was auch gut so ist oder sein kann]
Aber natürlich ist das auf der anderen Seite auch ein Teil des Problems und kann man kritisieren. Verstehe ich. Ich kritisiere auch einige Bereiche dessen.
Beispielsweise habe ich auch kein Streikrecht, obwohl ich angestellter LuL bin … Sind immer alle verwundert … Ist aber halt so. Muss man sich etwas mit Privatschulrecht, Schulrecht und systemischen Bezügen auseinandersetzen. Dazu auch bspw. den Handlungsrahmung von GEW als Beispiel. Die können und dürfen bei uns bspw. aktuell gar nicht “handeln”.
Wenn man sich mal etwas mit der Waldorfpädagogin auseinandersetzt und dessen “eigener Studiengang”, dann gehen vielleicht auch Lichter an, warum das so ist – wie es ist. Da hat Waldorf einen Bärendienst gezeigt, wie man das ausnutzen kann und der Staat dies zu eigenen Gunsten zumindest oft stützt.
Die Frage ist eher … Ist ein “weiter so” hier tatsächlich sinnstiftend?
Ist ein “wir lassen den AG die Gesetzesmissachtungen als AN durch” sinnstiftend?
Und da sollte man doch klar “nein” sagen (können/dürfen)?
Und die Rahmenbedingungen etc. … Die verschieben wir bitte nicht ständig. Das ist Staats/Kommune/Bund/Land/AG Sache.
Wenn man sich das nicht leisten will [aber eigentlich muss] – (versuchen) theoretisch kann [Schulden …]. Dann wird und ist es einfach nur absurd.
Und wie gesagt … An Wissen fehlt es da gar nicht behaupte ich. Es wird einfach “möglichst zu eigenen Gunsten” gehandelt und ausgenutzt. So lange es möglich ist.
“aber ich habe immer so das Rest-Gefühl, dass nicht ganz so verstanden wurde, um was es mir geht.”
Ja, das mag sein. Ich verstehe schon, dass Sie für Ihre SuS da sein wollen. Geht mir auch so.
Aber ich sehe das Zweifeln als “gesund”, aber eben nicht “haltbar” und “sinnvoll” an.
Wenn “wir” so denken, dann kommen wir leider auch nicht voran. Geht eben bei Inklusion etc. auch so. Daher wirkt “man” hier oft gefühlskalt und “anti”. Ist es nicht … Es ist meiner Meinung nach klar und ehrlich solche Missstände zumindest zu benennen.
Ob ich “selbst” dann der Depp bin, welcher unbezahlte Mehrarbeit leiste … Geschenkt. Ob ich selbst der Depp bin, welcher “in der Freizeit” sich für Inklusionsthemen etc. fortbildet und informiert … Geschenkt.
Ehrlicherweise bin ich eben auch “ein Teil” des Systems. Und somit auch ggf. des Problems oder “Entgegenwirkung ohne Lösung”. Der Kritik “muss” ich mich auch stellen … Ändert nichts, dass man (auch sich selbst) kritisieren darf. Nehmen Sie es nicht zu emotional und/oder “im Kopf mit”. Das ist eines der Dilemma eben.
Haben Sie die Rolle von PaPo übernommen? Und den Namen geändert?
Ansonsten haben Sie natürlich recht, der Dienstherr hat sich sehr lange, viel zu lange auf den blinden Gehorsam der Lehrkräfte verlassen, denn so lösten sich aufkommende Probleme nonchalant und ohne großen Energieaufwand, der dann 1:1 auf die Lehrer übertragen wurde, die jetzt am Zahnfleisch gehen. Es ist der Punkt erreicht, an dem das nicht mehr hingenommen wird, und das ist gut so. Ich sehe eine schwierige Zeit kommen und unsere Politiker sind dem keinesfalls gewachsen, so wie den meisten aufkommenden Problemen in der heutigen Zeit. Sie haben das Vertrauen der Bürger durch Inkompetenz, Unehrlichkeit und Intransparenz verloren und somit auch den bedingungslosen Rückhalt von dieser Seite, das wird ihnen jetzt bewusst, denn anders kann ich mir diese Äußerungen und unreflektierten Vorstöße nicht erklären. Eine Bankrotterklärung, es werden noch lebhafte Zeiten auf uns zukommen und wir als Lehrerschaft sollten uns nicht gegeneinander aufhetzen lassen (z.Zt. ein beliebtes Machtmittel), sondern Zusammenhalt demonstrieren.
“Haben Sie die Rolle von PaPo übernommen? Und den Namen geändert?”
Welche Rolle hat PaPo denn?
Da PaPo und ich “parallel” existieren und durchaus auch “Sachen anders sehen” … Wohl eher nicht?
Beispielsweise ist PaPo für eine Präsenzpflicht. Ich hingegen bin für eine Bildungspflicht aktuell.
Auch die Vita unterscheidet sich wohl. PaPo müsste promoviert haben, wenn ich mich nicht irre. Ich habe vor dem Studium eine Berufsausbildung gemacht. Usw.
Also … Zwei unterschiedliche Personen, auch wenn einige das irgendwie nicht so checken?
“Maurice Höfgen mag ein guter Redner und Agitator sein und ist sicher hochkompetent in seinem Bereich, aber als Ökonom, Betriebswirt und Youtuber spreche ich ihm die Erfahrung mit Schule ab, die man nicht “theoretisch” verbessern kann”
Man kann von Maurice Höfgen halten was man will. Ich persönlich sehe auch paar Punkte durchaus etwas anders als er. Und natürlich hat er keine “Erfahrung als Lehrkraft”. Das ist auch nicht sein Job. Er soll in seinem Bereich beraten – auch in Hinblick auf Zahlen und Faktoren zum gesellschaftlichen Sektor. Mitunter auch zum Bildungssektor. Und natürlich gibt es hier Zahlen und Faktoren, auf welche man zumindest beratend fungieren kann.
https://taz.de/Wenn-es-fuer-Verteidigung-ein-Sondervermoegen-gibt-warum-dann-nicht-auch-fuer-Bildung/!6114872/
Wo sehen Sie hier großartig Kritik und “ich spreche ihm grundsätzlich … ab”?
Seiner Einschätzung nach wäre der Teiler 1:2 Euro bzw. 1:3 Euro im Bildungsbereich.
Ich habe 1:1,5 Euro angeführt und im Kopf.
Da geht er und ich etwas auseinander, aber ist in Ordnung.
Es geht hier mitunter um (harte) Zahlen und Prognosen. Und dort spreche ich ihm durchaus Kompetenzen zu. Gerade dort.
Sie nicht?
Wie gesagt … Pädagogik und “drumrum bei Schule” sind hier nicht mal primär notwendig, damit er zu dem Urteil kommen kann (eigentlich sogar “muss”). Es geht um Geld und den wirtschaftlichen Nutzen. Und hier ist er “beheimatet”.
“Die Erwähnung des Stockholm Syndroms ist eben keine überspitzte Metapher im System “Meister-Diener”, sondern die Solidarisierung mit dem ausbeutenden “Meister”, etwas völlig anderes. Ich bin mir sehr wohl um die Machenschaften seitens der Regierung und der respektlose Umgang mit den “Untergebenen” bewusst, habe mich oft genug gewehrt”
Kann ich weder “bestätigen”, noch “verneinen”. Ich habe das nicht geschrieben. Ist meine “Einordnung” und “wie ich das interpretiere”. Was der Kommentator genau meinte … Müsste man ihm überlassen und ggf. nachfragen.
Auch Ihre Interpretation basiert eben … Auf Ihrer Interpretation. Kann – muss nicht so sein. Wie meine eben auch.
“Das mit den Privatschulen sehe ich auch eher als Problem, gibt es doch die Steilvorlage zu Chancenungleichheit und Diskriminierung, was ja eigentlich im Bildungssektor tunlichst vermieden werden sollte. Aber mit der Zweiklassengesellschaft selbst im Lehrerkollegium scheint das ja doch salonfähig zu sein”
Ist es. Es löst zwar einige Probleme. Ohne geht es auch nicht – juristisch und nutztechnisch, sowie gesellschaftlich. Stellt trotzdem Probleme “auf” und trägt zu Chancenungleichheit bei. Definitiv.
“Ich habe doch deutlich zu verstehen gegeben, wie ich den Protest gegen die untragbaren Zustände als sinnvoll erachte, nämlich nach oben treten, von mir aus mit dem Einfordern einer AZE, deren Erfolg ich eben anzweifle und ich nicht in Präsenz in der Schule landen möchte, mit diesen Voraussetzungen.”
“Will” [Vollzeitpräsenz] ich auch nicht. Wenn das allerdings dann so wäre/dann wird … Dann ist das halt so. Geltendes Recht und Gesetz AZE. Alles andere bestimmt dann der AG – Vollzeitpräsenz. Und hier kommen dann eben Folgeerscheinungen und -konsequenzen. Trotzdem sollte und darf man [AG] nicht ständig Sonderwünsche einverlangen.
Und genau durch solche Drohungen [durch AG] und den Wirkeffekt dessen [auf AN, wie bei Ihnen] hat der AG erstmal gewonnen, wenn das “die Mehrheit” aus “Bedenken” einwendet. Dann kann der AG erstmal machen, was er will …
Man will bessere Rahmenbedingungen? Naja, aaaaber dann …
Und schon sind diese vom Tisch? Nene. Echt nicht.
Beim letzten Absatz gehe ich komplett mit. Und genau deshalb sollte man hier bspw. Frau Feller und Clemens etc. nicht “das Bestimmungsrecht” durch Einschüchterung und/oder Drohung geben. Ansonsten zeigt man ein klares Zeichen, dass sie damit durchkommen und man “aus Verzweiflung/Bedenken/Angst” “Kompromisse” eingeht, wo keine sein sollten und v. A. nicht müssen.
Und was soll denn Worst-Case sein? Sie ordnet das tatsächlich ab. Dann kommen die massiven Folgekonsequenzen ihrer “Trotzpolitik”. Und dann? “Abtreten” und nächste/r macht die Rückwirkung? Oder rudert sich dann selbst so schnell es geht?
Schon alleine dieses “Totschlagargument”, welches sie hier versucht zeigt auf, dass sie weiß, was eine AZE bedeutet … Und ebenfalls die absolute Verweiflung, wie man hier raus käme. Es ist ein “Bluff” am “harten” Handlungstisch. Und die Karten werden entweder nicht gespielt von ihr – oder sie geht unter und verliert das “Spiel”. Beides ist vollkommen klar. “Worst-Case” haut sie eben noch die Karten aller anderer vom Tisch. Schlechte “Verliererin” dann … Dann spielt man eben künftig ohne sie. Ist ihr wohl auch bewusst nehme ich an.
Also … Gehen Sie mit eindeutigem Kartenvorteil trotzdem vom Tisch? Oder nehmen Sie “den Bluff” entgegen?
Oder sollen Korrekturen liegen bleiben? Ja. Muss ja.Arbeitszeit alle.
Einfach Note nach gefühl unter die Arbeit setzen und das Widerspruchsverfahren abwarten. Muss die SL eben einen Zweitkorrektor einsetzen.
Richtig. Wir werden alles in normalen Arbeitszeiten von … bis zu erledigen haben. Aber weniger wird es deshalb nicht. Wir können nur nicht mehr wählen, wann wir es machen. Oder wir vertrödeln die Präsenzzeit in der Schule mit einem netten Kaffeeplausch und müssen dann doch alles hinterher zu Hause noch erledigen.
Sie sind also dafür, alles still, ohne murren hinzunehmen, was “die da oben” sich so ausdenken? Denn es könnte ja für Sie persönliche Nachteile haben? Irgendwie erinnert mich das an etwas … hmm, ich komme nicht drauf, woran…
Wieso kommen Sie auf still? Hacken zusammen knallen und Jawoll schreien ist unendlich laut.
Sooo alt bin ich noch nicht, habe auch keinen Wehrdienst geleistet, … muss eine andere Erinnerung sein … Es fällt mir sicher irgendwann noch ein. 🙂 Irgendwas, was man mir und meinesgleichen immer wieder vorhält … (Leute, die es besser gemacht hätten – im Konjunktiv!…)
Von Preußens Glanz und Gloria unbedeckt? Und auch nicht den Untertan oder den Hauptmann von Köpenick gelesen oder gesehen?
Man muss ja nicht selbst die Hacken knallen oder Jawoll brüllen, die Knallerei und Brüllerei der anderen Macht doch schon Lärm genug, der stört.
Oder ich geh einfach in die Wirtschaft zurück und lass die Bildungsminister die Suppe auslöffeln.
Also in die Wirtschaft gehen, nur um Suppe zu Löffeln? Ey Alda, da machse watt verkehrt
Mit den richtigen Fächern geht das. Sonst wirds schwierig, und ich weiß nicht, ob Lehrer sich da so wohl fühlen.
Aber vermutlich nicht in Deutschland. Hier geht die Wirtschaft ja baden.
Nur, bis einer klagt.
Ich z.B.
Unsere Meinung und Argumentationslinie befindet sich hier aber auf sehr einsamem Posten. Volle Zustimmung hier bei “Korrekturen liegen lassen, Dienst nach Vorschrift, Elternabende bis 16 Uhr, Stundendeputat runter auf 19 Stunden.”…..und so weiter und so fort. Hier macht sich eine extreme Kurzsichtigkeit breit, das eigentliche Problem ist ganz anders gelagert. Aber man tritt lieber nach unten als nach oben. Die Vorzüge der freien Zeiteinteilung zählen in dieser Diskussuon gar nichts mehr. Außerdem hat kaum ein Lehrer einen Einblick, wie es in anderen Berufen vergleichbarer Qualifikation vor sich geht. Der Ruf der Lehrer wird mit so einer Haltung immer mehr geschädigt.
Ohhhhhh, der Ruf der Lehrer wird geschädigt?
Na, das ist aber schaaaaaade!
Wie steht es eigentlich um den Ruf der Lockführer, Stichwort GDL ?
Und kratzt die das?
Oder haben die durchgezogen?
“Lieb Kind machen” bringt einen selten irgendwo weiter, wo es wirklich um was geht.
…
..
.
Im übrigen stammen hier nicht alle aus wohlbetuchten Beamtendynastien, die als Beantenkinder das “Arbeiten” das erste mal in den 30igern in der Schule kennenlernen.
Und dann eben diese großbürgerlichen Sorgen haben, was die Nachbarn über die eigene Gartenzwergwahl denken.
Ich arbeite durchgehend, seit ich 16 bin.
Die Feller haut doch sowas raus, weil das beim Großteil der Bevölkerung super ankommt. Einfach mal das Forum bei z.B. Focus Online lesen. Volkes Stimme …
Ist der Ruf erst ruiniert …
Es gibt auch noch Leben außerhalb der Lehrerblase, Arroganz kommt nicht gut, ist aber leider immer wieder zu beobachten.
Präsenzzeit ist Arbeitszeit. Wenn Sie da Kaffeepläuschen halten, wäre das Arbeitszeitbetrug. Wenn Sie ein Kaffeepläuschen halten wollen, müssen Sie das als Pause abrechnen, falls Ihr AG Ihnen zugesteht, Ihre Pausen selbständig zu organisieren.
mfG, Mika
Verstehen Sie nicht? Man hat nicht jeden Tag denselben Arbeitsaufwand, soll man dann seine Präsenzzeit absitzen, auch wenn man sie später wieder dringend brauchen würde? Der Lehrerberuf lässt sich nun mal nicht in einen festen Zeitrahmen pressen.
Dafür ist die AZ Erfassung doch da: wenn keine Arbeit da ist – ausstempeln, heimgehen, Feierabend. Wenn viel Arbeit da ist: länger bleiben im Rahmen des AZ Gesetzes.
Was nicht gehen wird ist: ganze Tage frei nehmen, oder nur bis zu einem gewissen Grad. Wie in Firmen auch. Wenn wenig zu tun ist und kein Mehraufwand in Sicht, könnte mal jemand die 1000000 Elternzetteln vereinheitlichen und auf den neuesten Stand bringen, etc.
Nur wenn sie mit entsprechenden, flexiblen Arbeitszeitmodellen tarifvertraglich geregelt ist. Ansonsten heißt es die vereinbarten tägliche Arbeitszeit abzusetzen. Für die Zuweisung von angemessener Srbeit ist der AG verantwortlich. Weißt der keine Arbeit zu, ist eben Däumchen-drehen angesagt.
Das riecht nach noch mehr Arbeit, ich dachte wir haben so viele Überstunden?
Ja, die Frau Feller wünscht doch aber Präsenzzeiten! Beschweren Sie sich bei Ihr, nicht bei mir!
Das Beschäftigungsrisiko trägt der Arbeitgeber. Wenn es trotz Präsenzpflicht nichts zu tun gibt (noch keine Klassenarbeiten geschrieben, keine Konferenzen, usw.), dann ist auch das Kaffeetrinken bezahlte Arbeitszeit.
Ach ja, und nach dem Kaffeetrinken wieder Überstunden schieben, da man plötzlich korrigieren muss. Ist da eine freie Zeiteinteilung nciht sinnvoller?
Deshalb ist das Gesabbel von Frau Feller auch Gesabbel…
Gäb’s bei Konferenzen, Dienst- und Teambesprechungen, Fachschaftssitzungen sowie Elterngesprächen Kaffee, bräuchte es die zusätzlichen Kaffeepausen doch gar nicht.
😉
Nö,weil die Zeit nicht reicht.
Befiehlt man mir schneller zu machen als möglich – dann wird eben zur Beweisbeantragung gleich der Dtapel DvDs abgegeben: Lehrfilm – Lehrer beim Korrigieren.
Das wird mit keiner Rechtsverdreherei zu gewinnen sein.
Die acht Stunden/Tag mache ich gerne ohne Trödeltaktiken, kein Problem.
Arbeitsintensive Phasen wechseln sich immer mit entspannten Phasen ab. Das wird hier immer wieder außer Acht gelassen. Ich bleibe doch nicht bis 17 Uhr in der Schule, wenn ich bereits 14 Uhr alles erledigt habe. Und Korrigieren und Vorbereiten kann ich nur in meiner ruhigen Umgebung zuhause, ganz ehrlich. Das Gejammer wird wieder groß sein, wenn die Präsenz eingeführt wird.
Sie korrigieren dann eben so gut es geht bis 17 Uhr und stempeln dann aus. Wenn das nicht so schnell geht, wie zu Hause, weil kein ruhiger, geheizter Raum mit ergonomischem Mobiliar zur Verfügung steht, dann gibt’s die Klassenarbeit eben später zurück. Oder die Klassenarbeiten werden in Zukunft kürzer und korrekturfreundlicher konzipiert. Oder man schreibt weniger Klassenarbeiten. Warum sollten sie dann zu Hause noch korrigieren wollen?
Ich korrigiere nicht “so gut es geht”, sondern sehr sorgfältig, sonst hätte ich einen anderen Beruf gewählt.
Nö. Wenn man mehr arbeitet, dann arbeitet man im Folgejahr weniger Stunden. Finden sie es fair, dass ein Sportlehrer die gleiche Vergütung bekommt, wie ein Sprachenlehrer, der sich, mit Verlaub, den Allerwertesten abkorrigiert?
Sportlehrer halten mehr Stunden, falls Ihnen das noch nicht aufgefallen ist, und haben meist ein Hauptfach als Zweitfach, welches in meinem Fall 80% einnimmt. Im Gymnasium kann es schon mal vorkommen, dass ein Lehrer fast nur Sport gibt, das ist in der Tat etwas ungerecht, aber jeder hat die Wahl ……..
Das ist also ihre Rechtfertigung “jeder hatte die Wahl”.
So was nennt man wohl charakterlos
Danke für die Blumen, ich nenne es charakterlos, wenn man den Sportlehrern ihr vermeintlich “lockeres” Schulleben neidet, ohne Ahnung zu haben, was da dranhängt. Und die Fächerwahl ist doch nun wirklich freiwillig, was soll an dieser Bemerkung charakterlos sein? Und dies ist keine Rechtfertigung, sondern eine Feststellung. Feiner Unterschied.
Und mal so nebenbei, mein Sportstudium hat mich doppelt so sehr beansprucht als mein Hauptfach, das lief so “nebenbei”. Ist vielleicht auch abschreckend für manche. Da wird nciht nur gehüpft und auf den Ball getreten.
Also, wenn sie den Arbeitsaufwand eines Sportlehrers mit einem Sprachenlehrer vergleichen, dann sind sie nicht nur Ignorant, sondern ein Heuchler. Aber das zeigt auch, warum sie panische Angst vor der Arbeitszeiterfassung haben, wenn man ihre Beiträge hier sieht. Wenn sie kommen sollte, werde ich an sie denken, und mich köstlich amüsieren
Und genau dieser sturen und ignoranten Haltung versuchte ich gerade zu widersprechen. Mein Erstfach ist eine Sprache, somit habe ich den direkten Vergleich, ich muss weder Angst haben noch heucheln, noch bin ich ignorant. Mein Erstfach nimmt 80% ein, wie bereits geschrieben, aber das wird ja überlesen, wenn man eine gefestigte Meinung über Sportlehrer hat. Sport mit 20% des Deputats verpflichtet mich zu Einsätzen in mehreren Sonderveranstaltungen im Jahr, die ich aber gerne mache, sogar die Bestuhlung der Turnhalle vor dem Abi.
Und wo habe ich den Aufwand eines Sportlehrers mit dem eines Sprachenlehrers gleichgesetzt, denn “vergleichen” so wie Sie geschrieben haben, kann ich ja, und wenn ich vergleiche weiß ich aus erster Hand, dass ich in meinem anderen Fach, Sprache, mehr als doppelt so viel Aufwand habe, wenn man die Zusatzaufgaben eines Sportlehrers beiseite lässt. Ich habe nie etwas anderes behauptet. Lesen Sie eigentlich die Kommentare richtig oder springen Sie beim ersten Stichwort schon an und preschen vor?
Bei der AZE käme ich sogar besser weg, da ich bei Klassenfahrten und etlichen sonstigen Klassenveranstaltungen dabei bin, auch abends mal Theater, Ausstellungen etc. Außerdem konstant Zusatzaufgaben für die Schule, und ich betone es nochmal, weil es mir spaß macht und ich es sinnvoll finde, mitzuarbeiten, als dauernd nur zu meckern, und nein, ich kann mir als angestellter Lehrer keine Funktionsstelle erarbeiten mit meinem Einsatz, ich mache das aus reiner Überzeugung. Für manche Kollegen natürlich schwer verständlich.
Also wenn Sie sich köstlich amüsieren wollen, dann sind Sie bei mir an der falschen Adresse, aber ich werde mich köstlich amüsieren, wenn die Einführung der AZE bei den Verfechtern dieser Maßnahme Schnappatmung auslöst, weil die Umsetzung nun doch nicht so ganz im Sinne der Kollegen ist. Und ich betone nochmal, denn offenbar haben Sie meine Kommentare nicht sorgfältig gelesen, obwohl Sie es so darstellen, der Arbeitsaufwand für Lehrer MUSS reduziert werden, Zusatzaufgaben wie Inklusion, Integration, Berufswahlbegleitung und Vermittlung von Alltagskompetenzen müssen zusätzlich organisiert und nicht den Lehrern on top daraufgepackt werden. Und ich bin durchaus für eine Einführung der AZE, nur zu, aber ich bezweifle eine probate Umsetzung, das ist meine Meinung und die sollten Sie akzeptieren. Aufeinander loszugehen, wie Sie das handhaben, ist alles andere als vernünftig und zielführend. Sagt aber viel aus.
Die Deputatverpflichtung ist in meinem Bundesland für alle Lehrer einer Schulform gleich, unabhängig von ihren Fächern.
Meines Wissens ist das fast überall so, auch in Berlin.
Unsere Sportlehrer (Gym) haben als Zweitfach alle kein Korrekturfach – das ist auch nicht verpflichtend.
In Bayern kann man Sport nur mit Hauptfächern/Prüfungsfächern kombinieren und Religion (Privileg, die haben natürlich eine Vorteil) und die Wochenstundenzahl ist um 4 Stunden höher. Das ist nun mal Fakt, wie es in anderen Bundesländern aussieht, betrifft mich nicht. Jedenfalls finde ich diese Regelung gerecht und angemessen. Wenn Ihre Sportlehrer alle kein Korrekturfach haben,dann sind es vielleicht unterbezahlte Fachlehrer, nicht mit Beamten zu vergleichen. Und es ist ja auch bekannt, dass andere Bundesländer eine laxere Handhabung in dieser Beziehung haben.
Sie behaupteten doch immer, in Berlin zu arbeiten?
Und Sie haben für die Aussage, dass Sportlehrer in Bayern eine 4h höhere Deputatsverpflichtung haben als alle anderen Fächer, doch sicher eine Quelle?
Vielen Dank, Mika
Da sehen Sie mal, wie man sich täuschen kann, haben Sie einen Beweis, dass ich das jemals behauptet habe?
Hier ein Link, hättes Sie aber auch selbst herausfinden können:
https://www.gesetze-bayern.de/Content/Document/BayUPZV-ANL_1
Mir ist es langsam zu blöd, auf diese Falschbehauptungen und Anschuldigungen zu reagieren. Akzeptieren Sie doch einfach mal meine Meinung, auch wenn es schwer fällt.
PS:
Unsere Sportlehrer am Gym sind grundständig ausgebildete Lehrkräfte mit Lehrbefähigung für das stufenübergreifende Lehramt. Haben Sie gerade ein bisschen Beamtendünkel, dass Sie hier posten: „ Wenn Ihre Sportlehrer alle kein Korrekturfach haben,dann sind es vielleicht unterbezahlte Fachlehrer, nicht mit Beamten zu vergleichen.“?
Sie stellen sich doch selbst sonst als Angestellten hier dar…
Sie haben wohl auch nicht mitbekommen, dass ich kein Beamter bin, aber die volle Ausbildung für Lehramt an Gymnasien, mit einem Prüfungsfach und Sport? Wo sollen da Standesdünkel sein? Natürlich sind die Fachlehrer, genau wie die angestellten Lehrer, die alle nicht weniger arbeiten als die Beamten, unterbezahlt. Ich versuche, im Gegenteil, diesen Missstand zu betonen. Bei uns gibt es nun mal keine Sportlehrer ohne Korrekturfach (außer Religion), habe ich alles schon geschrieben. Sie wollen mich nicht verstehen, vergessen Sie es …….
Ja, bleibt dann liegen.
Ganz genau das.
“Oder sollen Korrekturen liegen bleiben, weil man die Ruhe in der Schule nicht findet?”
Ohne dementsprechende Rahmenbedingungen und “erhöhten Erwartungen” auf der anderen Seite? Ganz ehrlich? Ja.
Ist doch absurd das nicht so zu sehen – wenn leider auch “normal”.
Wie sieht es denn mit Fachterminen etc. aus?
Die Nachfrage ist immens. Die Wartelisten auch … Oh. Geht ja doch?
Machen andere offensichtlich auch.
Fehlen halt: Experten und Zeit. Dazu ggf. “Berufsprofil” und “Materialien/Technik”.
Wie sehen denn beispielsweise die Wartelisten bei komplexen Neurodivergenzen im Erwachsenenalter aus? Hier vor Ort [sehr gut ausgebaut diesbezüglich]:
1-2 Jahre [ja .. 12-24 Monate!] ist aktuell eher “üblich”. “Privat” (wesentlich) schneller. Komisch. Kostet halt dann “privat” Geld.
Und wie ist es an der Schule?
Fachkräftemangel? Ja
Material, Technik und Räume? Ja
Zeit? Ja
Also … ? Wie sieht es aus? Warum geht das “wo anders”, aber “bei uns” nicht?
Ich warte seit ca. einem 3/4 Jahr darauf, dass eine Baufirma hier weiter arbeitet … Termine? Voll. Upsi.
Also konkret: Ja, man sollte dann eben auf Prioritäten setzen.
Keine Zeit zur Korrektur? Liegt an den Rahmenbedingungen dann? Finde den Fehler.
Selbstverständlich müssen “Kumis” dann eben … Wie war das … “Freiheiten aufgeben”.
Ja … So ist das mit logischen Konsequenzen.
Ich nehme gerne die Präsenzzeit mit. Gibt mir alles Material und die Räumlichkeit(en) dazu.
In den Ferien? Kein Problem – gibt mir gesetzlichen Urlaubsanspruch mit eigener Mitbestimmung nach Gesetz.
Wochenende? Zuschläge.
Überstunden? Absprache. Zuschläge falls in der Zeit [Nacht/Wochenende/Feiertage] erwünscht.
Überstundenabbau? Will ich dann mitentscheiden – zumindest im gesetzlichen Rahmen.
Wo ist denn “Ihre Angst”? Mal im Ernst …
Habe ich was von Angst gesagt, ich bin nur der Meinung, dass diese geregelte Arbeits- und Präsenzzeit sich eher nachteilig auf uns auswirken wird, ist das so schwer zu verstehen? ICH LIEBE MEINE FREIE ZEITEINTEILUNG, auch wenn ich hin und wieder bis 2 Uhr morgens korrigiere. Ich könnte dies auch anders einteilen, aber im Schulgebäude KANN ich nicht korrigieren und vorbereiten, ich MÖCHTE, das nicht, lasse mich zu leicht ablenken. Und meinen Urlaub möchte ich da setzen, wo ich will und mich nicht mit anderen Kollegen absprechen müssen, es ist schon schlimm genug, dass man immer in der Hauptreisezeit Urlaub machen muss.
Falls Sie mir unterstellen wollen, dass ich Angst davor habe, dass ich zu wenig Arbeitszeit zusammenbekomme, sind Sie auf dem völlig falschen Dampfer. Das nur mal so nebenbei. Akzeptieren Sie und auch andere Kollegen doch einfach meine Meinung, es nimmt Ihnen doch keiner was weg damit.
„ Und meinen Urlaub möchte ich da setzen, wo ich will und mich nicht mit anderen Kollegen absprechen müssen, es ist schon schlimm genug, dass man immer in der Hauptreisezeit Urlaub machen muss.“
Den Fehler finden Sie selbst, nicht wahr?
Kleiner Tipp: Wenn der AG Betriebsferien anordnet, darf er das nur für einen Teil Ihres Jahresurlaubs. Den restlichen Anteil legen Sie fest. Und wenn der AG in den Ferien bis auf Überstunden abbummeln Anwesenheit anordnet, bleibt Ihnen garnichts anderes übrig, als den Urlaub außerhalb der Ferien und damit in der Nicht-Hauptreisezeit zu nehmen.
Da ist kein Fehler, ich habe lediglich vergessen zu erwähnen, dass ich meinen Urlaub innerhalb der Ferienzeit selbst setzen möchte. Aber ja, ich weiß, dass manche Lehrer die gesamten 6 Wochen im Urlaub sind, kann ich mir als Angestellter leider nciht leisten.
Ansonsten verstehe ich Ihren Vorstoß nicht so ganz.
fUnd die anderen Kollegen vertreten dann den Unterricht? Oder bleiben die Schüler zuhause? Oh Mann ………
“Habe ich was von Angst gesagt”
Nein, war auch nicht 1:1 so gemeint. Mehr in Richtung “woher die Sorgen?”. Bin wie gesagt oft etwas “direkt/schroff”. Ist nichts Persönliches … Soll auch bitte keiner hier so “verstehen”.
Bin (mitunter) Aphantast [Aphantasie – keine Totale, jedoch sehr stark ausgeprägt im Wachzustand]. Neurodivergent könnte man sagen. Aber das zu erklären … Macht es wahrscheinlich nicht unbedingt einfacher für viele.
“ich bin nur der Meinung, dass diese geregelte Arbeits- und Präsenzzeit sich eher nachteilig auf uns auswirken wird, ist das so schwer zu verstehen?”
Überhaupt nicht. Berechtigte “Meinung/Sorge(?)”. Allerdings für mich nicht wirklich langfristig tragbar als Konsequenzwirkung. Hier würde sich Frau Feller und andere massivst selbst “in’s” Bein schießen. Die Frage ist eigentlich nur, ob sie das dann auch durchsetzt (und abspringt) oder das nen Bluff ist. Sooo schlecht kann sie eigentlich gar nicht beraten werden, um die Folgekonsequenzen nicht als Totalchaos beraten zu werden. Ich persönlich stufe es daher “einfach mal” als Bluff ein, damit man eben solche Sorgen/Gedanken wie Sie haben hat.
Wenn man mal “bei härteren Verhandlungen” dabei war … Kommt das durchaus halt vor. Is’n Totschlagargument zur Einschüchterung. Mehr aber auch nicht meiner Meinung nach. So inkompetent kann man (eigentlich) gar nicht sein.
“ICH LIEBE MEINE FREIE ZEITEINTEILUNG, auch wenn ich hin und wieder bis 2 Uhr morgens korrigiere.”
Die wird es (langfristig) [und acuh kurzfristig] sowieso geben.
Warum?
Ganz einfach: Es fehlen für dessen Umsetzung sämtliche Arbeitsbedingungen und rechtliche Gegebenheiten. Diese zu machen würde so massivst Geld kosten … Dass man hier eher von Bluff sprechen muss meiner Ansicht nach. Oder es wird “aus Prinzip” mal “angeordnet” und bricht innerhalb kürzester Zeit ein.
Warum?
Genügend Fachräume? Genügend ausgestattete Büros? Genügend “Platz” generell zur Arbeit?
Das Klassenzimmer ist kein Büroarbeitsplatz. Es erfüllt auch dessen Bedingungen gar nicht. Dazu ebenfalls die “Zeiteinteilung und Einsatzbereiche” v. A. bei Ganztag nicht.
Die Forderungen und Tendenzen geht zu “Ganztagsrecht und -ausbau” … Nennen wir es mal so.
Dementsprechend bräuchten viele Schulen einen eigenen Verwaltungstrakt/Bürotrakt. Es “reicht” ja nichtmal zur Grundsanierung der Toiletten an vielen Stellen …
Zusätzlich … Wer soll’s denn Zahlen? Da werden sich die Kommunen aber (zurecht) erstmal massiv dagegen stellen eigene Gelder [welche viele gar nicht haben] zu nutzen. Und dementsprechend auf den Bund und das Land verweisen. Geht also wiederum gesamtgesehen als Druckposition zu Frau Feller zurück.
Würden Sie das an ihrer Stelle machen? Wozu denn? Um selbst massivst in Kritik zu geraten und Probleme selbst zu schaffen, welche Sie gar nicht lösen können? Ich weiß ja echt nicht.
Dazu käme auch, dass andere Berufsprofile eben ansprechender sind/wären mit “Jobhobbing” und “Homeoffice”. Die Boomer gehen mehr und mehr in Rente und Pension. Man verliert massivst (eigentlich durchaus sehr fähige Menschen) durch das Studium und Ref., sowie den ersten 3-5 Berufsjahren. Das holpert ja schon.
Mit einer “reinen Präsenzzeit” bei Lehrerberuf? Na Mahlzeit. Kann sie ja langfristig ihren Posten gar nicht halten. Der Nachwuchs würde das auch sehen … Gar nicht so Attraktiv dann, wenn der Ruf “des Halbtagesjobbers” dann letztendlich auch noch selbst genommen wird und man nicht mehr “die faulen Säcke” als Weltbild predigen könnte.
Ganz im Ernst: Wer nimmt ihr das denn ab?
Wobei Privatschulen dann halt massiv auch profitieren, indem man hier durch weiteres “Homeoffice” halt Attraktivität gibt. Vielleicht ist das ja auch das Ziel. Dann könnte man das machen. Haha.
“Ich könnte dies auch anders einteilen, aber im Schulgebäude KANN ich nicht korrigieren und vorbereiten, ich MÖCHTE, das nicht, lasse mich zu leicht ablenken. ”
Das geht vielen so. Ich korrigiere auch daheim. Aber mal weiter gedacht … Mal angenommen nur 10% erginge es wie Ihnen … Dann wäre eine Ineffizienz doch vermeintlich als Berater absolut klar und ersichtlich. Wer das nicht checkt, ist fehl am Platz. Und das wäre dann eben eine Folgekonsequenz der “Anordnung als Vollzeitpräsenz”. Dazu müsste man auch wiederum überhaupt die Rahmenbedingungen schaffen, dass genug Büroplätze und Materialien gegeben ist. Wie lange dauert es die Gebäude “upzudaten”? Verwaltungstrakte zu bauen/anzubauen? Glaubt wirklich jemand daran?
Wenn nein … Klassenzimmer nur bei Temperaturen laut Arbeitsplatzbestimmungen. Somit ist Schule ja dann ausdrücklich und zweifelsfrei ein “angeordneter Präsenzarbeitsplatz”.
Gespräche in der Schule als “Arbeitszeit”? Wie bei anderen Berufen … Ist dann ebenfalls absehbar. Klar. Und durch “Stempel” auch schwieriger erfassbar. Jetzt ist es Deputat. Da juckt das keinen, ob mal jemand “rumsteht”. So lange “es klappt” [und man massig Mehrarbeit leistet].
“Und meinen Urlaub möchte ich da setzen, wo ich will und mich nicht mit anderen Kollegen absprechen müssen, es ist schon schlimm genug, dass man immer in der Hauptreisezeit Urlaub machen muss.”
Gesetzlicher Anspruch wie andere Berufe. Als Orientierung: Gesetz und/oder andere öffentliche Bereiche/Ebenen (des AG). Für Vertretung ist Sorge durch den AG zu leisten. “Thats not my job”. Der AG darf seinen Teil gerne mir “zuschustern” – egal wann. Ich will dementsprechend aber meine Anteile ebenfalls (überwiegend) selbst legen. Verwaltungsaufwand? Nicht mein Problem. Realisierung? Nicht mein Problem. Dafür hat der AG Sorge zu tragen.
Und erst dann … Macht Ihre Aussage auch mal tatsächlich Sinn. Dann kann man wirklich “ohne Betteln” mal seinen Urlaub legen. Ferien komme ich liebend gerne rein “und stempel”. Bin ich sowieso schon ein nicht verachtlicher Teil an der Schule … Nur dann “merkt” es mal auch jemand. Auch gut.
“Falls Sie mir unterstellen wollen, dass ich Angst davor habe, dass ich zu wenig Arbeitszeit zusammenbekomme, sind Sie auf dem völlig falschen Dampfer. Das nur mal so nebenbei.”
Ne, soll auch nicht so rüberkommen. Das habe ich persönlich bei keinem. Jeder Lehrer kann seine Arbeitszeit zusammen bekommen (aktuell). “Sogar” Sportlehrer. Und ich hatte mitunter Sport in meiner Fächerkombination studiert. Ich persönlich würde da zumindest mehr als genug Zeit investieren KÖNNEN. Klar … Kann man hier auch “easy den Ball reinwerfen”. Auch das gehört zu mancher Realität. Ändert nichts dran, dass ich auch Bewegungsprofile und Bewegungsanalysen machen kann.
Zudem müsste man dann eben auch schauen, ob “Vereinstätigkeit” nicht auch zum Profilbereich gehört. Das steht dann erstmal offen “was genau dazu gehört”.
Hat man den Anspruch, dass Lehrkräfte die Sachen auch vormachen? Auch im Verein tätig sind ggf.? Dann muss man das als Profilbereich mal ehrlicherweise zumindest in Betracht ziehen.
Darf/Soll/Muss Sportlehrkraft nur “anordnen”/”theoretisch besprechen”? Dann nicht. Ist der Rettungsschwimmer NÖTIG? Und will man Schwimmunterricht? Dann auch die Übungszeiten diesbezüglich. Natürlich.
Ansonsten: Streichen.
Also die “Sollzeit” zu erfüllen … Da habe ich bei KEINEM “Bedenken” rein vom Profil der Fächer her. Es wäre dann eben eine Angleichung/Qualitätssache ggf.
Zudem kann man hier ja agieren durch Projekte, Feste, AGs usw. usf. Stärkt auch ggf. das Profil von “Schule”.
Fortbildungen …innerhalb der Schulzeiten. Mit Fahrtzeit ggf. … Wie meistens absolut üblich in der Praxis bei Unternehmen.
Kurzum: Ne, das “Bedenken” habe ich nicht. “Worst Case” wäre es -> Sportlehrkraft hat keinen Einsatz, Unterrichtsplanung fertig usw. … Dann sitzt sie die Zeit wie in anderen Berufen ab. Auch das ist Teil der Realität in manchen Bereichen. Braucht man sich doch nichts vorzumachen. Sorry, dazu habe ich in zu vielen Unternehmen/Betrieben Einblick (gehabt).
Hatte ja neben dem Studium noch 2 Nebenjobs gehabt. Zuvor eine Berufsausbildung gemacht. In dem Bereich gearbeitet und Praktika/Einsichten. Dazu steh ich “zu nah auch dran”, um hier “nur Schule als Standard zu kennen”.
“Akzeptieren Sie und auch andere Kollegen doch einfach meine Meinung, es nimmt Ihnen doch keiner was weg damit.”
Klar. Sie dürfen die Meinung haben. Berechtigt und in Ordnung. Dazu ist das Forum mitunter da … Diskurs. Verschiedene Ansichten. Erfahrungen. Lebensrealitäten.
Finde ich gut.
Und natürlich könnten/können Sie recht haben. Ich denke allerdings weiterhin, dass das ein Bluff ist, weil man so immens schlecht gar nicht beraten werden kann …
Allerdings gibt es eben auch die Realität des “Systemischen Bildungsversagens”. Und da hätten Sie zurecht bedenken. Die Realität zeigt, dass hier oft gegen jeglichen Menschenverstand agiert wird. Fällt dann früher oder später “auf die Fresse” … Aber gut. Ganztagsrecht lässt grüßen. “Inklusion” lässt grüßen. Absolut berechtigte “Sorge”.
Nur dann: Stift ist nach 8 Stunden [bei mir 8,25 Stunden vertraglich] VZ am Platz. Nur ohne mich. Ich bin dann bereits bei der Stempeluhr. [Sinnbildlich]
Natürlich ist es ein Bluff, wie mittlerweile so Vieles aus den Politkreisen. Mangelnde Kompetenz und Erfahrung führen zu solchen Methoden. Sie erinnern sich sicher an die Zeit, in der es plötzlich hieß, die Lehrer können ihr Arbeitszimmer nicht mehr steuerlich absetzen? Mein Brief an dei zuständige Stelle war zwei Seiten lang, und ich hatte bestimmt sehr viele Mitstreiter. Die Entscheidung wurde flugs zurückgenommen, bevor es zu offiziellen Klagen kommen konnte. Nur Mut, auch Beamte dürfen sich wehren.
Genau, daher verstehe ich die Bedenken und Sorgen. Teile sie allerdings nicht.
Außer man möchte “das System Schule” jetzt komplett an die Wand fahren – statt in wahrscheinlich 5-15 Jahren.
Und das ist das Letzte was eine aktuelle Regierung will … Dies innerhalb der eigenen Legislaturperiode zu machen. Danach ist’s Wurst politisch gesehen.
Der “Drohversuch” ist geschenkt … Kann sie machen. Macht sich halt damit lächerlich. Und das beeinflusst ja letztendlich die Gerichtsentscheide etc. auch nicht.
Soll sie eben anordnen, wenn Sie meint. Sind/Wären viele ja sowieso dafür. Versteht sie nur nicht so ganz, dass die Rahmen dazu 1. Fehlen 2. Gemacht werden müssten. Sie begäbe sich hier in einen Bereich der “Büchse von Pandora” mit ggf. rechtlichen Folgekonsequenzen (auch für sie) zur Stellung der Rahmenbedingungen.
Das muss ihr (eigentlich) klar sein. Oder sie hat wirklich absolut keine Ahnung …
– Arbeitszeiterfassung
– Präsenzunterricht
– Ggf. fixere Zeiten
– “Homeofficeanteil”
Anders wird man hier wahrscheinlich gar nicht rauskommen, ohne MASSIVST Gelder zu bekommen oder öffentlichen Aufruhr (bewusst) zu “verstärken”, statt diesen nur “als Konsequenz der Einsparung” zu akzeptieren [und bestenfalls entgegnen]. Wäre schon ein Wahnsinns Move.
Andererseits fände ich das schon “etwas witzig”. Alleine das (erweiterte) Chaos anzusehen hätte schon was.
Mit diesem Drohversuch hat es diese Dame aber auch erreicht, dass hier Kollegen aufeinander lsogehen damit eine Spaltung bewirkt. Wer genügend Erfahrung mit dem Dienstherrn hat, der weiß, dass dieses Problem nie zugunsten der Lehrer gelöst werden wird, Das interessiert die 4-Jahres-Turnus-“Experten” einfach nicht. Es wird momentan nur darauf geschaut, dass nicht allzuviel Unterricht sichtlich ausfällt, Rühren an der Oberfläche nenne ich das. Ein typisches Phänomen in unserer heutigen Politik.
“Mit diesem Drohversuch hat es diese Dame aber auch erreicht, dass hier Kollegen aufeinander lsogehen damit eine Spaltung bewirkt. ”
Sie sind doch schon lange genug dabei? Das ist bei vielen Themen so. Inklusion? Migration? “Killerspiele/Amok”? “Homogenität vs. Heterogenität”? “Verbeamtung”? “Angestellte vs. Lehrkräfte”? “Eltern vs. Erzieher/Lehrkräfte/Kindergarten/Kita/Schule”?
Das sind emotional geladene Themen für viele. Gesellschaftliche Relevanz. Dazu agieren viele im Berufsbereich eben auch in diesen Themen.
Darf man nicht zu emotionalisiert rangehen, sonst geht man unter.
In nahezu allen diesen Bereichen ist es ein systemisches Problem. Im Prinzip auch allen mehr oder weniger klar. Die Beweggründe und Emotionalisierung ist aber eine andere. Teilweise auch “Ohnmacht vs. Greifbarkeit”. Lassen Sie das nicht zu sehr an sich rankommen.
Im Prinzip ziehen die meisten hier wohl am gleichen Tau … Nur manche halten es eben anders. Und so kommt es zu Reibungen in unterschiedliche Richtungen. Aber das Tauende ist letztendlich trotzdem das System.
“Wer genügend Erfahrung mit dem Dienstherrn hat, der weiß, dass dieses Problem nie zugunsten der Lehrer gelöst werden wird, Das interessiert die 4-Jahres-Turnus-“Experten” einfach nicht.”
Das ist richtig. Sonst gäbe es auf Bundesebene die Verantwortung auf einheitliches Vorgehen bei “Bildungsniveau” – bspw. “gemeinsames Abitur”. Absolut sinnvoll. In jeglicher Hinsicht. Dauert aber mind. 15 Jahre bis der “erste Durchgang” da wäre. Dazu viel Bürokratie. Dazu Machtverlust der Länder. Dazu Kompetenzbereiche und Gelderwartung des Bundes. Ja … Dann ist es eben “weiter so”. Hoffen und Verschieben.
Ändert nichts daran, dass genau dies weder aktiv zu unterstützen ist durch “Aussagen”, noch durch “Kompromiss”, noch durch sonst was. Es ist zu benennen und bestenfalls zu adressieren. Der tatsächliche Handlungsrahmen der Rahmenbedingungen liegt beim AG. Die Umsetzug mit geeigneten Rahmenbedingungen an uns. “Das Lückenfüllen” ist das Dilemma. Das nutzt keiner so gut wie der AG. Weder gut zu heißen, noch so als “Kompromiss” zu erwähnen meiner Meinung nach.
Was ist hier sinnvoll?
– Die Erfassung [AN] und Stellung der Tools [AG] ist geltendes Recht.
– Eine sinnvolle Umsetzung ist anzuzweifeln, allerdings möglich
-> Präsenzzeiten des Unterrichts. Dazu wo sinnvoll und nötig/gewünscht. “Homeoffice”, wo gewollt und sinnvoll. Und das “kann” AG so machen. Wenn AG sich entschließt – wie Frau Feller und Herr Clemens – sich selbst bloßzustellen und (wieder mal) sich selbst “ins Bein zu schießen” … Dann ist das so. Dann sollte/muss es eben auch die Folgekonsequenzen geben. Und die gibt es bei Vollpräsenzanordnung. Daher wird das als “Bluff” auch nicht allzu lange Stand halten. Kann man anordnen – zieht man schnell zurück. Meine “Worst-Case” Prognose. Ansonsten hofft man halt auf Berater, welche nicht komplett realitätsfern sind. Und eben auf “Gehör”. Ansonsten … Nicht über die Folgekonsequenzen wundern.
“Es wird momentan nur darauf geschaut, dass nicht allzuviel Unterricht sichtlich ausfällt, Rühren an der Oberfläche nenne ich das. Ein typisches Phänomen in unserer heutigen Politik.”
Dem stimme ich komplett zu.
Das Problem dabei?
– Boomer gehen vermehrt in Pension/Rente
– Nachkommen wird … Schwierig.
– Zahlen werden daher geschönigt und gedrückt
– Hoffnung selbst den Kopf rauszuhaben, wenn es “umschwingt”
Noch kann man versuchen “auf Beamte”, “Gelder”, “Inklusion”, “Überlastung der Kommunen” usw. usw. usw. die Schuld rumzuschieben und teilweise zu verteilen. Juckt aber ganz am Ende auch nicht, wenn “die Kinder daheim sind” und/oder für den Arbeitsmarkt nicht zugänglich. Dann juckt es.
Sollte man deshalb aufhören es zu kritisieren? Ich denke nicht. Auch wenn es gegen eine Wand politisch knallt. Evtl. gibt es für einige Leser/Innen zumindest etwas … Perspektiven. Die müssen auch nicht stimmen. Es sind Perspektiven. Daran kann man wachsen.
Das ist ja auch Unsinn. Wer belegt schon eine Fortbildung an einem Samstag. (Wo gibt es die?) Niemand muss nachts Anrufe von Eltern entgegennehmen. (Wer macht das?)
Sie können sich selbst übliche Bürozeiten einrichten und in dieser Zeit alles erledigen. Aber das müssen Sie dann eben auch in dieser Zeit erledigen. Und können es nicht auf den Abend verlagern, damit Sie am Tage für Ihre eigenen Kinder da sein können. Die können Sie ja dann in den Hort geben – notfalls bis 18.00 Uhr.
Also ich hatte schon eine von der Schulleitng angeordnete Fortbildung an einem Samstag.
Viele Kollegen können ihre Arbeit nicht in selbst eingerichteten Bürozeiten verrichten, weil der Arbeitsumfang dafür viel zu hoch ist.
Wer an einem Gymnasium viel in der SEK II ein klassisches Korrekturfach wie Deutsch oder Mathematik unterrichtet, weiß das.
Also weil Sie mal eine Fortbildung an einem Samstag hatten, haben alle ständig samstags Fortbildungen?
Wie kommen Sie darauf? Das habe ich nicht behauptet. Aber Fridolin hat insinuiert, es gäbe keine Fortbildungen am Samstag.
Schulfeste, Tag der offenen Tür, Rassismusveranstaltungen usw., finden doch häufig an Samstagen statt. Auch Klassenfahrten ziehen sich gerne bis Samstagnacht. Das ist jetzt nicht ungewöhnlich und natürlich ist das Arbeitszeit.
Klassenfahrten nach dem derzeitigem Modell wären dann arbeitsrechtlich wahrscheinlich illegal. Mindesten doppelt so viele Begleitpersonen wären notwendig.
Genau so ist es, nur sind genug viele ungebildete Lehrkräfte die nicht genug MUT haben sich dagegen auszusprechen… warum?
Woher kommt diese Gehorsamkeit her?
Ich klage momentan gegen die Klassenfahrt.
Erstaunlich ist, dass Ihnen Fortbildungen am Samstag unbekannt sind. Die finden u.a. in der GEW statt.
Gewerkschaftsarbeit ist Privatsache und keine Arbeitszeit.
Fortbildungen für Personalräte sind bei Ihnen Privatsache ?
Im Gegensatz zu anderen Bürohengsten ist mein Equipment aber nicht vor Ort.
Meine Lehrwerke, meine Bücher, meine Unterlagen und meine Materialien sind alle zuhause in meinem Büro.
Soll mein Büro jetzt komplett in die Schule umziehen? So viele Räume haben wir nichtmal im Ansatz
Schmeißen Sie die Bücher weg. Heutzutage findet man alles im Internet.
Wo bekomme ich den Dienstwagen für den Praktikumsbesuch? Selbstverständlich fährt man da nicht mehr mit dem Privatwagen hin. 😉
Und nicht zu vergessen, der Schichtdienst auf den Klassenfahrten, wo dann statt 6 Kollegen eben 18 Kollegen mitfahren, damit man im drei Schichtsystem arbeiten kann.
Das haben Sie falsch verstanden. 6 Lehrkräfte reichen für 3 Lerngruppen auf Klassen Fahrt vollkommen aus. Um die Arbeitszeit je Klasse und Tag nicht zu überschreiten, erfolgt ein Wechsel der Klassen alle 8 Stunden. Die KL der Klasse A wechselt nach den 8 Stunden zur B und nach weiteren 8 Stunden zur C. Die anderen KL-Teams wechseln im gleichen Rhythmus die Gruppen in alphabetischer Reihenfolge.
Sehr süß. Kollidiert leider mit dem Arbeitszeitgesetz. Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob die KuMis das erkennen (wollen)…
Falsch, es geht nicht um “nicht erkennen” sondern es “kennen”. Denen haben die Hausjuristen eben nicht vermitteln können, dass Nicht-Wissen nicht vor Strafe schützt.
Keine Klassenfahrten mehr mit Übernachtung oder es wird bezahlt/ Freizeitausgleich. Teilzeitkräfte machen keinen Ausflüge mehr, Klassenfeste am Samstag oder Schulfeste passen auch nicht ins Arbeitszeitkonto. Coole Aussichten! Das wird den Eltern, die ihren Kindern jeden Wunsch erfüllen möchten bestimmt gut gefallen !
Wie Sie fordern für das “Übernachten” also Ihren Schlaf auch noch Geld? Soweit kommt noch.
Letzendlich ist auch die Nacht “Bereitschaftszeit”. Wenn etwas passiert, MÜSSEN sie handeln (“Garantenpflicht”).
Allzeit bereit ist nur der Pfadfinder. Schule, come in anderen find out.
In welchem Bundesland halten sie sich auf?
Echt ma! Woanders bezahlen die Leute für ihren Urlaub! 😀
Ich kann doch nicht dafür, dass gerichtlich festgelegt werden ist, dass der Dienstherr die Kosten erstatten muss. Deshalb hat das MSB doch angewiesen, dass die angebotenen Freiplätze von den Lehrkräften angenommen werden müssen, um den Landeshaushalt zu entlasten.
Genau. War in einem Jahr noch strengstens verboten , im nächsten dann empfohlen…
Vor allem den Eltern, die ständig der Meinung sind, die Schule und Lehrer müssten den Kindern jeden Wunsch erfüllen.
Oh ja, Frau Feller, her mit den Arbeitsplätzen in der Schule! Ich bin gern in den Ferien in der Schule und arbeite Liegengebliebenes auf. Was ist mit Überstunden? Darf/Soll ich keine mehr machen? Jut, dann überlegen Sie schon mal in der KMK, wie Sie das mit den Korrekturzeiträumen in der SEK1 und SEK2 machen: die sind dann nicht einzuhalten, gleiches gilt fürs Abitur. 60,70h-Wochen sollten dann auch nicht mehr zulässig sein. Ach so, Betriebsferien dürfen nicht für den ganzen Urlaub angeordnet werden: „der Urlaubsanspruch ist mit den Ferien abgegolten“ ist damit Vergangenheit. Ebenso mindern Krankheitstage während des eingereichten Urlaubs denselben und die entsprechenden Urlaubstage können nachgeholt werden.
Für mich überwiegen die Vorteile: her damit!
Nee, ich möchte keinen Arbeitsplatz in der Schule. Ich möchte, dass es so bleibt, wie es gerade ist.
Das mit dem Urlaub ist Unsinn. Sie müssen Ihren Urlaub dann in den Ferien nehmen. Der Rest der Ferien ist dann ganz normale Arbeitszeit. Da müssen Sie dann zur Schule kommen und können nacharbeiten oder vorarbeiten, was Sie in der Unterrichtszeit brauch(t)en. Das mit dem 60-70h ist eh meistens Quatsch.
Für Gymnasiallehrer sind in der Abiturzeit 60 – 70 Stunden Standard.
Und nein: der AG will, dass ich in den Ferien präsent bin. Bin ich gern. Wenn ich krank bin, hole ich meinen Urlab nach, auch außerhalb der Ferien, wenn ich da präsent war oder Überstunden abgebummelt habe. Der AG kann Betriebsurlaub für einen Teil meines Urlaubs vorschreiben, allerdings nicht für den gesamten Urlaub. Machen Sie sich doch mal mit dem Urlaubsrecht vertraut.
Was glauben Sie eigentlich, warum wir weder Arbeitszeiterfassung noch Präsenzpflicht haben? Na, klingelts?
Diese 60-70 Stunden werden aber in den letzten zwei Monaten ziemlich auf Null gefahren oder stark reduziert, wenn man mehrere Abiklassen hat. Das wird immer wieder vergessen.
Ich habe in den letzten Jahren immer wieder erlebt, dass ich plötzlich zusätzliche Klassen übernehmen sollte, weil ich ja nicht mehr im Abiturjahrgang unterrichten musste.
Genau das … passiert mir auch jedes Jahr … plötzlich nach den Osterferien werden mir gesonderte Klassen oder Kurse aufgedrückt … Elternzeitvertretung, längere Krankmeldungen, usw.
Immer wieder ein echtes Vergnügen.
Nein sagen und gegenrechnen ………
Nö. Bei uns sind Sie dann Vertretungslehrer Nummer 1.
Außerdem, schon mal geschaut, wie viel Zeit nach den schriftlichen und mündlichen Prüfungen (schon mal ne mündliche Abiprüfung in Mathe vorbereitet, mit Erwartungshorizont und allem Bla, der dazugehört? Für 20 SuS, also 7 Sätze? Was glauben Sie, wie lang das dauert? Schätzen Sie doch mal!)
Übrigens: Wenn Sie Zweitgutachter sind (sind wir regelmäßig in jedem Schuljahr für mindestens ein Fach, ich meist für zwei Fächer), haben Sie genau gar keine Reduzierung für diese Kurse.
mit freundlichen Grüßen,
Mika
Und Sie meinen, das wüsste ich alles nicht? Es gab Jahre, da habe ich die Zweitkorrekturen übernommen und hatte keine Abi-Klassen, also kein Ausgleich danach. Sozusagen ehrenamtliche Mehrarbeit. Durch meine Bereitschaft hatte ich dann mal wieder andere Vorteile, die mir wichtiger waren, als auf Heller und Pfennig abzurechnen. Beim Schüleraustausch verhielt es sich ähnlich.
Angesichts der Personallage werden freiwerdende Kursstunden durch Abitur umgehend mit sinnlosen Vertretungsstunden zugemauert.
100% sicher.
An allen Schulen unserer Region.
@Fridolin
Unsinn?
Quatsch?
Sei kein Frosch, Fridolin.
Ich möchte das Gericht sehen, dass eine solche generelle Urlaubsregel für rechtens erklärt. Ich möchte die Personen sehen, die eine solche abstruse Regelung dazu bewegt ins Lehramt einzusteigen. Das würde das Lehramt als Arbeitsplatz vollends sinnfrei machen.
Wir merken deutlich, dass Sie wirklich zitterig sind…..entweder sind Sie neu oder naiv…..Lassen Sie sich beraten von VBE oder GEW….Sie sollten um Ihre Rechte Bescheid wissen….
Es zittern die morschen Knochen …, Klassiker bis 45.
Das Absingen heute, rückt einen aber ins Höcke-Lager und bringt einem die Aufmerksamkeit des Verfassungsschutzes und im besten Fall die Freistellung vom Unterricht.
Also nicht sonderlich zu empfehlen.
Muss man beleidigend werden, wenn jemand eine andere Meinung hat? Bin ich nicht gewohnt von Ihnen.
Wo war ich beleidigend? Sehe ich nicht….
“Sie sind zitterig, ….. neu und naiv”? Wass soll das sonst sein? Jedenfalls kein Gegenargument.
Ich beziehe mich dabei auf die Ausdrücke “zittrig”, “neu oder naiv”.
Fridolin hat eben eine andere Meinung, deshalb muss er nicht gleich naiv sein.
Und dieser Auswurf von dickebank mit “Höcke” ist einfach nur unverschämt. Der Beißreflex wird immer aggresiver.
Gerade für Teilzeitkräfte sehe ich nur Vorteile.
Die ganze Arbeit, die ich als Klassenlehrerin in der GS genauso zu erledigen habe wie eine Vollzeitkehrkraft, die ganzen DB, Schilfs und Konferenzen.
Die genannten Vorteile hast du auch jetzt?
Nö. Weder Arbeitsplatz in der Schule noch freie Wochenenden noch das Recht, Krankentage auf den Urlaub anzurechnen noch geregelte Arbeitszeiten.
Im Übrigen: so lange wir zwei keine Schweine miteinander gehütet haben, bleiben wir doch bitte beim förmlichen Sie.
Vielen Dank, Mika
Doch, die Rechte hast du, du musst sie dir halt klagen.
Wo kein Kläger, da kein Richter.
Na, zeigt da jemand die Folterwerkzeuge oder die Giftzähne, in der Hoffnung dass alle zusammenzucken?
Ich wäre da erstmal völlig unbeeindruckt, denn wenn das so ist, dann finden Elternabende und Beratungstage eben alldieweil nur bis 16 Uhr statt, denn dann ist meine Präsenzzeit vorbei und ich habe einen geregelten Feierabend. Auch gut…..
Jup, genau so nämlich!
“Na, zeigt da jemand die Folterwerkzeuge oder die Giftzähne, in der Hoffnung dass alle zusammenzucken?”
Eher völlige Ahnungslosigkeit im Hinblick darauf, wie sich der Schullalltag ändern müsste, wenn das umgesetzt werden sollte.
Ein “Weiter so!” und “Eine Aufgabe mehr geht immer!” gibt’s dann nicht mehr…
Für mich als Teilzeitkraft wäre meine Präsenzzeit tatsächlich schon um 14.00 Uhr vorbei. Das werden super Beratungstage. Und erst die ganzen Klassen- und Schulfeste, da ist nix mehr am Wochenende, es sei denn natürlich, es käme ein ansprechender Wochenendzuschlag auf die Überstunden drauf. Das Thema Klassenfahrt wäre auch ganz neu zu denken…
Bis auf die teilnahme an Konferenzen unterliegen alle Arbeitsleistungen der persönlichen Teilzeitquote bei entsprechenden Regelungen, die von der LeKo beschlossen worden sein müssen.
Beratungstage umfassen hier in NRW in der Regel ca. 12 Stunden. Wer nur eine halbe Stelle hat, muss also auch nur sechs Stunden ran.
Ach, und in 6 Stunden hab ich 30 Eltern zur weiterführenden Schule beraten? Und selbst wenn, um 14.00 Uhr wäre meine Arbeitszeit für den Tag beendet.
Wieso? Wenn die Zeit um ist, ist die Zeit um. Wer sagt, dass 30 Eltern beraten werden?
360 Minuten für 30 Eltern. Wozu brauchen Sie mehr als 10 Minuten? Ein Beratungstag ist doch kein Kaffeeklatsch.
Sagen Sie das mal den Eltern…
Wer einen längeren Termin braucht, muss dann eben einen gesonderten Termin machen.
Also in Summe dann doch mehr Beratungszeit.
Wieso denn nur sechs Stunden? Teilzeit?
Da hätte ich doch wirklich gerne die Quelle mit den 12 Stunden…..Ich lese ja viel, aber das habe ich noch nicht gefunden…..bütte…..
An den Schulen, an denen ich war, haben die Beratungstage immer eineinhalb Tage umfasst. Einen Nachmittag von 16 bis 20 Uhr und den Folgetag von 8 bis 12 und von 13 bis 17 Uhr.
In Grundschulen (zumindest in NRW) darf vormittags gar kein Elternsprechtag mehr gemacht werden.
An anderen Schulen auch nicht. Wird aber dennoch von der Bez.-Reg. genehmigt wegen der Eltern im Schichtdienst, die einen Vormittagstermin benötigen.
Mit einer Ausnahme, wenn es sich um einen Kinder-Eltern-Sprechtag ist…..dann ist es erlaubt, den Unterricht ausfallen zu lassen…..
Ach, ernsthaft? Können Sie mir bitte einen Tipp geben, wo das steht (meine neue Lieblingsfrage, aber diesmal tatsächlich als Bitte um Hilfe gemeint).
Hab’s gesucht und nicht gefunden….wir machen das trotzdem….und die ehemalige Grundschule meiner Kinder hat das schon immer so gemacht….vermutlich ist das auch nicht rechtens…..keine Ahnung…..
Das sollten Sie mal ausprobieren…..ist total super…..die Kinder lieben das!
Also keine Vorgabe, sondern „das haben wir immer so gemacht“…..okay….dann bin ich ja beruhigt nichts überlesen zu haben 🙂
Es handelt sich beim Lehrerberuf nicht um einen Stechuhr-Verwaltungs-oder Fließbandberuf, die Lehrer betonen doch so oft, dass sie mit Führungskräften in der freien Wirtschaft vergleichbar sind. In dieser Position (ich habe da berufliche Erfahrung) fallen aber sehr wohl Wochenendveranstaltungen, Abendessen mit Kunden, Meetings außerhalb der Kernzeiten, Dienstfahrten und Reisen etc. statt, die die eigentliche Arbeitszeit erheblich erhöhen. Diese freie Zeiteinteilung bei Lehrern wird viel zu wenig geschätzt.
Frau Feller hat die Präsenzeit in Schulen ins Gespräch gebrachtn, nicht Frau Rottenmeier.
Den Stechuhr-Vorwurf müssen Sie also an Frau Feller richten.
Wenn das so wäre, wären die Lehrergehälter in ganz anderen Dimensionen. Also mindestens das Angestelltenbrutto als Beamtennetto.
Ich sagte, die Lehrer vergleichen sich mit diesen Führungskräften und möchten entsprechend mehr Gehalt. Und mal so nebenbei: Das Beamtennetto übersteigt ziemlich stark das Angestelltenbrutto, was viele Beamten gar nicht checken.
In derselben Einstufung? Wenn der Beamte drei Kinder hat- vielleicht, aber bei Kinderlosen? Können Sie da bitte mal ein Beispiel geben?
Schon allein die fehlenden Abzüge sind Beispiel genug. Ich hatte mal aufgrund einer Nachzahlung bei versäumter Gehaltszahlung von September bis Februar fast 60% Abzüge, von einem überschaubaren Bruttogehalt, aber die 6 Monate Häufung macht es aus. Dumm war dann nur, dass ab Februar die Nachzahlung, auch wenn sie sich hauptsächlich auf letztes Jahr bezieht, steuerlich für das neue Jahr zählt. Also nichts mit Ausgleich. Ich empfand das als hinterhältige Schikane und habe mich an oberster Stelle beschwert mit dem Ergebnis, das ich bei diesem Ministerialrat mal wieder in Ungnade gefallen bin und er die Sache völlig von sich wies. Für ihn waren das Lappalien, für mich ein paar hundert Euro Verlust.
Das war mal so ein Besipiel, wie mit angestellten LEhrkräften umgegangen wird.
Im Übrigen soll es “Angestelltennetto” heißen, war mein lapsus.
Die Bruttos sind ähnlich, die Nettos unterscheiden sich um 500-1000€ jeden Monat.
Nein, sind die Bruttobezüge eben nicht. Das sozialversicherungspflichtige Brutto der Angestellten ist deutlich höher als der Brutto-Betrag der entsprechenden A-Besoldung.
Nach Abzug der Steuern und Sozialabgaben ist das netto der Angestellten in der von Ihnen genannten Größenordnung geringer.
Viel interessanter als der Vergleich auf Grundlage der monatlichen Bezüge sind die Vergleiche von Jahreseinkommen und erst recht der über ein gesamtes Leben – nicht Arbeitsleben, also Erwerbseinkünfte plus Ruhestandsbezüge.
Deutlich höher? Zuschläge nicht vergessen, Privilegien bei Versicherungen und sonstige Vergünstigungen, zusätzlich zum Kindergeld noch Kinderzuschlag ……….
Und Brutto ist in diesem Fall uninteresant, den was ich letztendlich in der Hand habe, ist das Netto.
Ausser der Ratszulage und Familienzuschlägen ist da aber nicht viel. Bei den Angestellten sind im Brutto dafür die AG-Anteile zu den Sozialversicherungen eingeschlossen.
Auf Netto bezogen habe ich doch gepostet, dass die Differenz zu den Beamten in der Marge von 600 bis 1000 Euro zu Ungunsten der Angestellten ausgeht.
Das höhere Brutto der Angestellten hat auch noch einen Höheren ESt-Betrag zur Folge.
Privilegien bei Versicherungen werden Beschäftigten des ÖD, eben auch Angestellten eingeräumt.
Da haben Sue eine ganz falsche Vorstellung davon, was den Angestellten alles abgezogen wird. Typisch
Sorry, ich wollte sagen, das Beamten-Netto ist jetzt schon viel höher als das der Angestellten, und das Brutto unterscheidet sich nicht wesentlich. Noch mehr Ungerechtigkeit kann wohl kaum akzeptiert werden.
Eben bzw. umgekehrt. Das angestelltennetto soll mindestens auf das beamtenbrutto angehoben werden, also bei mittlerem a13 auf ungefähr 6500-7000€ netto für Angestellte unverheiratet nach gkv.
Ich wüsste nun nicht, dass ich mich je als Führungskraft bezeichnet habe…..Ich ordne mich eher der mittleren Verwaltungsebene zu…..selbst als SL bin ich genauen Vorgaben unterworfen, habe doch nur sehr eingeschränkten Handlungsspielraum, habe nur die Dienstvorgesetzteneigenschaft (bin also nicht wirklich Dienstvorgesetzte), bin ein mittig gelagertes Rädchen (wenn überhaupt)……und genau das zeigt Frau Feller hier mal genau auf…..denn sie ist die eigentliche Führungskraft mit sehr viel Entscheidungsfreiheit….und kann mir aufdrücken, dass ich meine gesamte Arbeitszeit in der Schule verbringen muss.
Das tue ich, wenn sie es vorschreibt, aber dann verlange ich geregelte Arbeitszeiten. Und was ich in meiner Arbeitszeit nicht schaffe, bleibt entweder liegen, oder es dauert eben länger…..
Da würde ich eher den Beruf des Richters oder Staatsanwalt als Vergleich nehmen…..da dauert es eben auch immer länger, bis eine Verhandlung stattfindet, weil immer mehr Fälle immer weniger Juristen zugeteilt werden…..deswegen arbeiten die aber auch nicht rund um die Uhr….
Es ist unstrittig, dass Schulleitungen – zu denen Sie ja gehören – die Arbeitszeit deutlich überschreiten.
Ich erinnere mich sehr eindrücklich an ein Gespräch mit einer Grundschulleiterin bei ihrer Pensionierung, die mir erzählte, dass sie in der Regel 12 Stunden am Tag in der Schule verbracht habe. Das sei aber ihr Leben gewesen, und sie habe das gerne getan, da sie für die Schule gelebt habe. Sie habe sich auch nicht vorstellen können, dass es irgendwie anders gegangen wäre.
Ich habe auch andere Schulleitungen kennengelernt, die quasi in der Schule gewohnt haben.
Sehr abschreckend. Es wird interessant sein, wie viel mehr Leitungspersonal eingestellt werden muss und wie viel weniger sich in Schule bewegen wird. Die völlig übertriebenen Ansprüche an Schulleitungen, die gottgleich alles regeln sollen, ständig ansprechbar und präsent sind, alles wissen und für alles verantwortlich sind, werden sich dann hoffentlich ändern.
Das hoffe ich auch!
Tolle Erfahrung. Bei mir sind die Lehrkräfte weisungsgebunden. Sie haben zu den Zeiten, die der Stundenplan vorgibt, Unterricht zu erteilen, sie haben an Konferenzen teilzunehmen zu der Zeit, an der diese terminiert sind. Es ist ja wohl lächerlich, das zuviel an Arbeit, dass die Kollegen an Wochenenden und abends so verteilen, dass es für ihr soziales Umfeld noch halbwegs verträglich ist, nunb den Kolegne noch auf so eine klugschei**e Art vorzuhalten. Welche anegblichen Vorteile von Führungspersonal haben die denn? Verwaltuungskräfte, einen Fuhrpark, Dienstfahrzeuge? Evtl. ist dieses Forum für deine Erfahrungen das falsche…
Sie haben das gut erkannt….Lehrer sind de facto auch keine Führungskräfte, sie sind Beamte im höheren Dienst….haben eben genau das zu tun, was die Führungsetage (Dezernenten und Ministerium) vorschreibt…..
Echte “Führung” fängt bei Beamten mit der B-Besoldungsgruppe an.
Wenn sie sagt, dass ein geregelter Feierabend auch gut ist, muss ich davon ausgehen, dass sie der Sache positiv gegenübersteht. Eine gewisse Ironie habe ich erkannt, denn ich schätze die Argumente von Frau Rottenmeier.
Hallo, die spricht nicht von täglicher Arbeitszeit sondern von Lebensarbeitszeit, also dem Feierabend nach Erreichen der gesetzlichen Altersgrenze.
Eh, ja??? Nein, ich sprach schon von meiner präsenten (also im Jetzt) Arbeitszeit…..hey, Sie legen mir Worte in den Mund…..
Ni ht Sie, ich meinte “unser Doro” in der Völklinger.
Ja, eine gewisse Ironie war da wohl enthalten….! Aber ich halte mich tatsächlich nicht für eine Führungskraft im wirtschaftlichen Sinne…..aber das habe ich ja erläutert……ich wäre tatsächlich den beamteten Richtern und Staatsanwälten näher, denn die unterliegen demselben Arbeitgeber…..dem Land….
Führungskraft im wirtschaftlichen Sinn – meinten Sie jetzt einen Köbes?
Was ist ein Köbes?
Kellner in traditionellen, rheinischen Schankwirtschaften.
Abendessen mit Kunden klingt gut. Muss die Firma bezahlen. Ich werde all meine Elterngespräche auf Abendessenszeit verlegen. Manchmal können die Kunden auch nur zur Mittagessenszeit. Gebucht!
Sie irren! Jedes Bundesland dürfte eine gesetzliche Bestimmung haben. Im Landesbeamtengesetz Schleswig-Holstein: “Die regelmäßige Arbeitszeit darf wöchentlich im Durchschnitt 41 Stunden nicht überschreiten.”
Da steht nicht, dass irgendetwas diese Zeit erhöht: Klassenfahrten, Elternabende, Aufsicht beim Basar, alles ist Arbeitszeit, da es nicht anders geregelt ist.
Wenn man alles mit reinrechnen will, dann wird vor Gericht bei Lehrern wegen der Ferien die Jahresarbeitszeit betrachtet: 44 Wochen x 41 Stunden = 1804 Stunden
(die restlichen 8 Wochen sind die Ferien der anderen Beamten und die Feiertage an Wochentagen, 44 Wochen ist da ein anerkannter Durchschnittswert)
Hier liegt ja genau das Problem: In Zukunft muss der Arbeitgeber nachweisen, dass unsere Tätigkeit in jedem Einzelfall die 1804 Stunden nicht (nennenswert) überschreitet.
In der Verwaltung bei uns muss jede Wochenendarbeit zwingend vom Personalrat genehmigt werden. Und zwar die genaue Stundenzahl. Da wird dann auch der Ausgleich festgelegt.
Dafür gibt es dann auch mehr Geld. Gewiss zahlen sie zudem nicht Arbeitsmaterial, Fahrten etc. aus eigener Tasche.
Richtig, da spart der Dienstherr extrem. Und da sollte man ansetzen …..
Nur funktioniert der (in seiner Bösartigkeit irgendwo fast schon naive) Plan nicht, einfach zu wenig Personal einzustellen und sich dann aus beiden Modellen (Führungskraft – abgegolten einerseits, Stechuhr-Schichtpflicht andererseits) immer gerade das rauszupicken, was genehm ist.
Ich habe nie behauptet, dass ich die Arbeit und Vorgaben der Ministerien gutheiße, im Gegenteil. Mein Vorstoß geht lediglich in die Richtung, dass man aufpassen muss, damit diese angebliche Verbesserung durch AZ Erfassung nicht nach hinten losgeht, wie man nach den Äußerungen von Frau Feller ja unschwer erkennen kann.
Es ist doch egal, ob ich es gut und sie und Frau Fellner schlecht finden, denn wie heisst es sogar auf U.S.-Strassenschilder: “It’s the law”.
Ich weiss gar nicht, was da diskutiert wird.
Klar, da stimme ich Ihnen auch völlig zu.
Ja, aber so zu tun, als wäre eine elektronische Arbeitszeiterfassung etwas Exotisches ist voll realitätsfremd. Sie bietet auch die nötige Flexibilität.
Aber klar, bloß nichts ändern in einem System, das auf Ausbeutung aufgebaut ist.
Wenn dem nicht so wäre, würde die KMK sich nicht gegen ein EuGH und ein Urteil des Bundesarbeitsgerichts stellen. Wir reden hier nicht von wollen oder können. Das ist schlichtweg Missachtung von Recht und Gesetz
Präsenspflicht in den Ferien bedeutet für eine Vollzeitlehrkraft:
Daraus folgt:
Das Debutat einer Grundschullehrkraft von 28 Schulstunden muss deutlich reduziert werden, z.B. auf 19 Schulstunden, damit die 40 Zeitstunden während der Schulzeit eingehalten werden können.
Jaha, jubel und tirilier! Ich hoffe, es ist bald soweit.
Ich seh da erstmal nichts negatives, da muss es doch einen Haken geben
Unterschreiben Sie einen Arbeitsvertrag als Lehrkraft des Landes NRW und Sie werden es schnellstmöglich herausfinden, wo der Haken ist oder sich verhakt hat. Wenn Sie jetzt ans eigene Fleisch denken, liegen sie goldrichtig
Wer arbeitet noch 40 oder 41 Stunden in Präsenz?
35 Stunden Woche ist angesagt
Wie kommen Sie auf diese Zahl?
Und nach der Präsenspflicht gleich auch die Präteritumpflicht hinterher 😉 Aber ansonsten: Daumen hoch!
Nee, Futurpflicht für zukünftigen Frondienst
Häme und schulmeisterliches Verhalten, wie ich das liebe bei manchen Kollegen!
Ihre Folgerung ist Wunschdenken. Nicht nur die Studie aus Sachsen ergab, dass manche gar nicht mehrarbeiten!
Sie haben dann vielleicht 40h pro Woche, aber Sie müssen ja trotzdem Ihre Arbeit schaffen. Sie müssen dann mehrarbeiten und dürfen das in den Ferien abbummeln. Eigentlich so wie jetzt auch. Sie müssen dann aber 40h/Woche in der Schule präsent sein. Ich will das nicht.
Sie haben dann vielleicht 40h pro Woche, aber Sie müssen ja trotzdem Ihre Arbeit schaffen. Sie müssen dann mehrarbeiten und dürfen das in den Ferien abbummeln.
Wieso eigentlich? – Wenn jemand in der Verwaltung einer Stadt/Gemeinde seine Aktenstapel nicht abgearbeitet bekommt, muss er dann auch mehrarbeiten?
Oder bleiben die Akten dann liegen, werden später weiterbearbeitet und es dauert einfach länger?
Wenn Frau Feller festlegen möchte, dass man zu festen Zeiten in der Schule zu arbeiten hat, dann macht man das eben. Und dann dauert die Korrektur des Abiturs vielleicht ein paar Wochen länger…
Wenn ich mit einem Anliegen zur Verwaltung möchte, dann haben sie dort feste Bürozeiten, an die ich mich halten muss. Erstaunlicherweise kann ich da niemanden abends anrufen.
Warum sollten Eltern also erwarten, dass Lehrkraft ihre Bürozeiten nach ihnen richten oder abends noch schnell von zu Hause aus telefonieren?
Ich muss gar nichts.. Da bin ich ja mal gespannt, wie die einen deutschen Beamten zwingen wollen.
Das ist der Weg.
Ihre Einstellung gefällt mir! Da bin ich dabei!
Ja, tolle Einstellung.
“30 Tage Urlaub während der Schulferien”
Bei gleichzeitiger Präsenzpflicht?? Das darf dann nicht mal in Nordkorea legal sein.
Wenn Präsenzpflicht in den Ferien, dann auch die Freiheit, die 30 Tage DANN zu beanspruchen, wann man möchte (oder zumindest die Hälfte oder so, es finden sich mit Sicherheit entsprechende Fallbeispiele aus der freien Wirtschaft).
Das wird dann definitiv am meisten “Spaß” machen, wenn man mitten im Schuljahr ganze Jahrgänge nach Hause schicken muss, weil 1/3 des Kollegiums Urlaub macht.
Und selbstverständlich soll dann auch schon der 1. ausgefallene Urlaubstag aufgrund einer Erkrankung durch einen weiteren Urlaubstag ersetzt werden.
Frau Feller und ihr Klugscheiß-Modus…Ich WÜNSCHE mir, ich bleibe in den Ferien in der leeren Schule (und mache anschließend Urlaub, übrigens dann auch viel günstiger!), was erzählt sie denn da? 😀
Der Urlaub ist nicht zwangsläufig/komplett in den Ferienzeiten zu nehmen. Die aufwachsende Betreuungsgarantie auch in der Ferienzeit wird früher oder später auch an den Lehrkräften abgeladen- die Kommunen können und wollen die Leute werder suchen und schon gar nicht mehr bezahlen. Das hat die Miss sicher im Hinterkopf.
Die Rechnung müssen Sie mir erklären.
Lustig. Ich kenne eine GS Lehrerin sehr gut (meine Ex-Frau), die hat in Schulwochen 35-37 gearbeitet und in den Ferien NÜSCHT!
Gejammert hat sie aber trotzdem.
Fast wie in einem IG Metall-Unternehmen…
Ja, ganz lustig, wenn man einer Landschule arbeitet….nicht so lustig wenn man an einer Brennpunktschule arbeitet….da ist Essig mit 35-37 Stunden…..
Aber hey, Sie kennen eine GS-Lehrkraft und da kann man natürlich mitreden….
Ich setze noch einen drauf:
Ich kannte einen Lehrer, der im Lehrerzimmer offen und sehr häufig gesagt hat: “Mit 45 bin ich in Pension!” und wegen “Depressionen” auch tatsächlich einige Jahre später damit durchkam – OBWOHL einige KuK (ich nicht) das offiziell gemeldet haben.
Diese Äusserungen, so wurde kolportiert, wurden mit “typische Abwehrstrategie der Selbstironisierung” vom Tisch gewischt.
Der arme Kerl musste “geschützt” werden.
So – was beweist das jetzt?
Einzelne (echte) Arbeitsverweigerer, Parasiten usw. gibt es immer und überall, vom Kellner bis zum CEO.
Und Sie sind nicht berufstätig, oder arbeiten immer von zu Hause aus? Oder woher wissen Sie so genau, was Ihre Ex-Frau den ganzen Tag machte?
Für Frau Feller wäre vermutlich ein Modellversuch zur Arbeitserfassung denkbar, bei dem fehlende bzw. nicht eingestellte Lehrkräfte ihre Arbeitszeit erfassen. Erfasst werden dabei Arbeitseinheiten im 20-Sekunden-Takt, also 180 Abrechnungseinheiten in der Stunde. Die Arbeitswoche umfasst 7380 Arbeitstakte.
Vermutlich wird das MSB dann den Modellversuch auf Anraten der IT abbrechen, da diese berechtigterweise zu Bedenken gibt, dass bei 200.000 Lehrkräften und ca. 90.000 Werten je Monat und Lehrkraft die eigene Rechnerleistung zur Auswertung der Datensätze nicht ausreichen wird und deshalb die AZE erst zu einem späteren Zeitpunkt umsetzbar ist. Das ist doch wohl für alle nachvollziehbar ‘ ausser von Lehrkräften im Dienst des MSB.
Ganz bestimmt nicht, wenn andere 2-3 Tage Homeoffice haben, 35 Std Wochen, Gleitzeit, Flexiurlaub und 13. Monatsgehälter und volles Weihnachtsgeld erhalten!!!
Also Geld, Zeit und allg. Bedingungen verbessern und nicht verschlechtern.
Es kommt sonst auch keiner mehr oder die Mathelehrer gehen in die Wirtschaft! Der Beruf konkurriert doch irgendwo!!
🙂
ja, dann werden es viele einfach an den Nagel hängen.
Meine Frau ist in einem Unternehmen und hat tatsächlich 2 Tage Homeoffice, 35 Stunden Woche, 7 Wochen Urlaub, Jahresprämie und Weihnachtsgehalt 100% netto.
Gen Z wird sich das genauestens anschauen
Das ist eine Illusion. Fast alle Lehrer sind verbeamtet. Viele angeblich nur deswegen Lehrer. Die schmeißen doch nun nicht einfach so hin: Pension, private Krankenkasse, Lohnfortzahlung im Krankheitsfalle unbegrenzt zu 100%, diverse Zuschläge zum Gehalt, mehr netto vom Brutto…
Das wird vielleicht 1% tun. Mehr nicht. Wetten?
Ja und nein.
Die Teilzeitmuttis werden sicher hinschmeißen.
Was aber wichtiger ist: Gen Z wird lachen und sich das nicht antun. Damit wird früher oder später die Hütte richtig brennen
Naja, nur wer kommt nach … das ist die große Frage.
Dauerkranke, Viel-Kinderer, Quer-/Seiten-/Um-/Absteiger.
Das wird die Zukunft des Lehrerberufs sein!
Nicht unser Problem.
Bei ALLEM was mit Schule, Unterricht, schulischer Erziehung zu tun hat…da wissen es ALLE immer besser:
-“Experten”
– “Räte”
-“Wissenschaftler”
-“Eltern”
-“Schüler”
– zuletzt (für Deutsch und Musik) sogar “Haftbefehl”
Ich sehe das mittlerweile relativ gelassen:
Dann können sie alle mal zeigen was sie können.
Und das Problem lösen.
Da werden Sie vermutlich Recht haben, aber welch denkender Mensch wird sich zukünftig als Lehrer verdingen?
10% der SL-Stellen sind in NRW nicht besetzt…..Glauben Sie, dass bei diesen Arbeitsbedingungen jemand gerne SL wird? Ich denke nicht….
Es ist dann so unattraktiv, dass wir kein Personal mehr finden. Schon jetzt ist es sehr schwer und hier glauben viele Altherren, dass 8-16 Präsenz das nonplusultra ist. Ist es aber nicht in der heutigen Zeit mit den 35 Stunden Wochen und viel Homeoffice! Besonders eben für Mütter.
Da haben Sie mich leider grundlegend falsch verstanden…..Ich bin so gar nicht der Typ, der Onlineunterricht für alle präferiert und bin auch nicht Hasis Frau auf der Terrasse….
Ich stehe für Präsenzunterricht, für gute Rahmenbedingungen für alle in Schule Anwesenden…..
35 Stunden-Wochen? Ich fände es super, wenn es bei 41 bliebe….
Die gehen alle weg, völlig unattraktiv
Besonders Mützer und TZ Kräfte, die dann 5 Tage pendeln o fahren müssen!?
ja als Mutter ginge das dann gar nicht mehr.
Viele Frauen würden auch die attraktiveren Homeofficejobs wählen und nicht mehr in die Schule wollen 🙁
Na, wenn das Beamtentum doch so unattraktiv ist, dann kann man’s ja abschaffen.
Nur zu, auf geht es!
Das wird ein Fest, ich sehe dem freudig-gelassen entgegen.
na eher 35 Stunden Woche,
2 Tage Homeoffice ganz zuhaus wie bei meiner Frau und ein Weihnachtsgeld und ein Urlaubsgeld wie in den ganzen Unternehmen.
Die Lehrer würden abwandern 🙁
ja
Ach, wie fortschrittlich: eine umfängliche Präsenzpflicht, gern auch in den Ferien. Endlich können Lehrkräfte ihre Arbeit nicht mehr dann erledigen, wenn sie anfällt, sondern dann, wenn das Gebäude geöffnet ist. Pädagogische Effizienz durch Anwesenheit.
Endlich Schluss mit diesem dekadenten Luxus, Unterricht vorzubereiten, Korrekturen zu erledigen oder Exkursionen zu planen, wann immer es in den eigenen Tagesablauf passt. Nööööööööööööö, wahre pädagogische Hingabe zeigt sich erst, wenn man im Juli bei 34 Grad im leeren Schulgebäude sitzt und die Wände anstarrt, weil Präsenz nun mal Präsenz ist.
Besonders idyllisch wird es für die Naturwissenschaften. Chemie-, Physik- und Biologielehrkräfte dürfen ihre Sammlungen künftig ausschließlich zwischen 8 und 16 Uhr entstauben, Geräte warten, Lösungen ansetzen, Versuchsanordnungen testen und Pflanzenmaterial sammeln. Wer je ein Experiment vorbereitet hat, das stundenlang stabilisiert werden muss, weiß: Naturgesetze lieben starre Präsenzzeiten. Und wenn die Sammlung mal wieder halb auseinanderfällt, weil man außerhalb der Präsenzzeit nichts reparieren darf – dann ist das eben der Preis moderner Bildungssteuerung.
Elternabende, Beratungstage, schulische Veranstaltungen? Selbstverständlich nur noch bis Dienstschluss. Danach beginnt der „geregelte Feierabend“, den dieselbe Politik jahrzehntelang für eine pädagogische Fata Morgana hielt.
Ich finde das ja alles großartig. Nach Jahrzehnten einer Bildungspolitik, die mit stoischer Konsequenz an der Realität vorbeiregiert hat, passt diese Idee perfekt ins Gesamtbild. Ein weiterer Baustein in der langen Tradition, Lehrkräfte zu den dienstleistenden Deppen der Nation zu erklären: immer verfügbar, immer belastbar, immer schuld, aber bitte nie unbequem. Auf meine alten Tage als Oldschool‑Konservativling kann ich da nur sagen: konsequenter hätte man den Irrsinn kaum fortschreiben können.
Und weil bald Fasching ist, bleibt nur zu sagen: Da simma dabei – das ist prima – viva Didaktika! Wenn schon Irrsinn, dann wenigstens mit Tusch.
“Ach, wie fortschrittlich: eine umfängliche Präsenzpflicht, gern auch in den Ferien. Endlich können Lehrkräfte ihre Arbeit nicht mehr dann erledigen, wenn sie anfällt, sondern dann, wenn das Gebäude geöffnet ist. Pädagogische Effizienz durch Anwesenheit.”
Naja, aber das haben wir uns dann ja selbst eingebrockt. Zumindest diejenigen, die immer nach der Arbeitszeiterfassung riefen.
Die absurde Schlussfolgerung kam von Frau Feller, die zwar oberste Führungskraft in NRW ist, aber offensichtlich genau Null Ahnung davon hat, was ihr Personal macht.
Die Drohung.. Äh der Vorschlag geht mangels Realitätsbezug dann halt nach hinten los. Da liegt die Ursache bei der Dame, nicht bei Menschen die vom Arbeitgeber das Einhalten gesetzlich verpflichtender Vorgaben einfordern.
Die Abi-Geo-Klausuren machten bei uns letztes Jahr über 1300 Seiten inkl. Material aus. Paginieren sei Dank gut erfasst. Mal schauen wie lange die Korrektur bei einer 40-h-Woche dann dauert, also Erstkorrektur und dann noch Zweitkorrektur. Die paar Konfliktfälle mit Drittkorrektur fallen da fast gar nicht auf. Ach ja. Das alles bei parallel Unterricht, abgesehen von den Kursen im letzten Semester.
Die Frau ist so ahnungslos… Himmel…
“1300 Seiten inkl. Material”
Krass. Das sind Beamte in anderen Behörden monatelang mit beschäfigt. Vollzeit.
Ich wüsste jetzt nicht, was das eine mit anderen zu tun hat. Es gibt genügend Unternehmen, die erfassen die Arbeitszeit ihrer Mitarbeitenden problemlos im Home-Office. Nur bei Lehrkräften soll die Arbeitszeiterfassung bloß in der Schule möglich sein? Echt jetzt? Wenn Lehrkräfte tatsächlich nur in der Schule “richtig” arbeiten könnten und würden, dann wäre das System doch schon längst zusammen gekracht. Außerdem gibt es bei uns z.B. keine ausreichenden Arbeitsplätze. Würden die Schulen sich umgucken, wenn sie diese aus dem Hut zaubern sollen. Aber schön, wenn da jemand alles so “richtig” bis zum Ende durchdenkt. Ach ja. Elternabend bitte Nachmittags und die Klassenfahrt geht auch nur in der Schule, ich hab ja dort Anwesenheitspflicht, weil ich sonst nix arbeite, oder kann ich da plötzlich auch woanders arbeiten? Völlig abstruse Argumentation, nur weil man die Arbeitszeiterfassung behindern/vermeiden will.
Fall doch nicht auf diese dummen Drohversuche herein, die da aus Düsseldorf gerotzt kommen …. Die Feller ist schlicht angepisst, Weil wir mit dem Gemecker nicht aufhören und versucht nun, mit einem Diensthammer die aufrührerischen Arbeitssklaven zur Reson zu bringen…
„Wenn wir über Arbeitszeiterfassung sprechen, müssen wir auch über Anwesenheitspflichten an Schulen reden, vielleicht auch in unterrichtsfreien Zeiten in den Ferien.“
Diese „Drohkulisse“ ist völlig unrealistisch … v.a. Aus räumlichen und ausstatterischen Gründen… das wissen wir doch eigentlich alle … Natürlich fallen ein großer Teil der schulorganisatorischen Dinge für LuL in den Zeitraum nach 16Uhr … unsere Konferenzen dauern i.d.R. bis 18 – 18:45Uhr … Sprechtage sind immer bis mindestens 18:30 konzipiert – dauern aber für Klassenleitungen und Hauptfachlehrende i.d.R. deutlich darüber hinaus, weil der Andrang so groß ist.… Pflegschaftsabende beginnen überhaupt erst um 20 Uhr, weil die Eltern vorher angeblich nicht in die Schule kommen können und dauern dann gerne bis 22 Uhr…. Usw usf…
Das ist schlicht dummes Gelaber, was da aus Düsseldorf kommt … Fast schon auf Trump-Niveau…
Deutlich heftiger finde ich die still eingetütete Neuregelung für Teilzeitkräfte hinsichtlich der Abrechnung von angewiesenen Mehrarbeitsstunden / Vertretungsstunden… die für genau diejenigen, die aus privaten, überlastungstechnischen oder gesundheitlichen Gründen ihre Arbeitszeit und damit ihr Einkommen gesenkt haben. Jetzt müssen faktisch zunächst einige Stunden per se (berechnet in Prozentgraden zum Deputat) umsonst mehr geleistet werden, bevor man diese Mehrarbeit abrechnen kann. Das Ganze dann auch noch als „Bagatellaufwand“ zu bezeichnen ist schlicht eine Frechheit und zeigt die nicht-vorhandene Achtung seitens der Behörde gegenüber den eigenen Beschäftigten. So kriegt man – allein über eine verwalterische Neuregelung im stillen Kämmerlein – Zugriff auf ne Menge Gratisstunden, die von den Kräften vor Ort geleistet werden müssen.
Darüber könnte die Red bitte mal berichten und kritisch hinterfragen, woher diese perverse Idee eigentlich kommt.
Kannst du mal einen Link zu der Sache mit Mehrarbeit für die Teilzeitkräfte schicken? Das wäre ja eine echte Sauerei!
Es gab eine Rundmail an die Schulen in NRW. Wenn Sie dort beschäftigt sind, fragen Sie Ihre SL.
Nee, komme aus BB. Interessiert mich trotzdem
r/OeffentlicherDienst
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vor 11 Tagen
NRW führt Bagatellgrenze für Mehrarbeit bei Teilzeitbeschäftigten ein
Hallo,
in NRW hat der Gesetzgeber das Landesbeamtengesetz zum 1.1.26 geändert und damit die Bagatellgrenze auch für Beamte in Teilzeit eingeführt. Das heißt, wer nun Mehrarbeit leistet, kriegt diese nicht bis zur Stundenzahl einer Vollzeitkraft vollständig vergütet, sondern erst, wenn er die Bagatellgrenze überschreitet. Die Bagatellgrenze ist für Teilzeitkräfte anteilig zu kürzen (§ 61 Abs. 1 Satz 3 LBG).
Ich bin Lehrkraft im Tarifbeschäftigtenverhältnis. Über § 44 Nr. 2 TV-L gelten die beamtenrechtlichen Regelungen auch für angestellte Lehrkräfte. Wer verhandelt bitte einen Tarifvertrag, der Formulierungen enthält, mit denen die Arbeitgeberseite den Vertrag im Grunde einseitig verändern kann, weil ständig auf beamtenrechtliche Regelungen verwiesen wird? Und warum ging die Änderung des LBG nicht durch die üblichen Portale. Die GEW hat mir auch Nachfrage gesagt, dass sie noch prüfen, welche Folgen diese Änderung genau hat. Die scheinen auch überrascht gewesen zu sein…
Auf Reddit zu finden
Die alte Regelung findet sich begründet in diesem Urteil: OVG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 16.10.2008 – 6 A 1434/07 – openJur
In Hessen gibt es diese Regelung aber schon sehr lange, eine Klage dagegen ist mir nicht bekannt. Das SSA rechnet mit einer Excelformel im Notfall aus, wie viele Stunde auch eine TZ “umsonst zu arbeiten hat”.
Eine Vollzeitstelle muss 3 Stunden im Monaten Vertretung machen, ohne dafür Geld zu sehen. Eine Lehrkraft mit 17 Stunden muss 2 Stunden machen usw.
Vielen, vielen Dank!
Ist doch praktisch für das Land als AG. Es kann so gegenüber den Angestellten als Dienstherr herrschen/auftreten. Dank des 44er kann er die Tarifbeschäftigten dienstrechtlich wie seine beamten behandeln.
Das zeigt doch, welche Bedeutung die TdL dem TV-L beimisst. Die tarifvertraglichen Regelungen sind den Ländern vollkommen egal, da sie die Tarifbeschäftigten aufgrund des 44er nicht gesondert beachten müssen.
Gilt aber nur für Lehrkräfte. In anderen Bereichen des ÖD der Länder wird das anders gehandhabt. Siehe Polizeibehörden, Straßenunterhaltung sowie Bau und Planung und viele andere Landesbehörden.
„Trump-Niveau“ > ich befürchte, wir fallen gerade auf die Feller genauso rein wie auf Trump. Ca. 400 Kommentare in 24h… Die Empörungswelle rollt – aufpassen, dass zwischendurch nicht was Handfestes im Schulgesetz geändert wird 😉 Nicht vernebeln lassen! Runterkühlen! (Sagt der, dessen ca. 5. Kommentar zu diesem Artikel das jetzt bereits ist…)
Wie? Sie sind auf Trump reingefallen?
Nicht persönlich, ich bin froh, ihn nicht zu meinen Bekannten zählen zu müssen 😉
Aber die Empörungsmaschinerie aka der “Flood the zone with shit”-Ansatz hat erstaunliche Parallelen, auch wenn das MSB quantitativ noch nicht mithalten kann. Qualitativ-emotional schlagen sie sich bisher dieses Jahr ziemlich wacker, finde ich (TZ-Mehrarbeits-“Bagatelle”, mega Handyregelungsquote “nach” ministerialer “Hilfestellung”,…). So viele Anführungszeichen hat meine Tastatur gar nicht.
Nein, dass sehen Sie völlig falsch und Frau Feller ist auch nicht mit Trump zu vergleichen…..in keiner Hinsicht…..
Keine Ahnung, wie Sie diesen Vergleich überhaupt in Erwägung ziehen können….
Ich war ehrlich schon erstaunt, dass dies noch niemand erwähnt hat….
Es ist schon ein wirklich fiffiger Zug des Ministeriums, jetzt auch TZ-Kräfte kostenlose Mehrarbeit aufzudrücken….
Aber an diesem Beispiel sieht man sehr schön, wozu Führungskräfte in der Lage sind…..und unsere Berufsgruppe eben nicht…..also keine Führungskräfte, sondern nur kleine Beamte im höheren Dienst…..sagte ich doch
Un deshalb verdienen wir ja auch “gerechterweise” (Ironie) so viel weniger als diese Führungskräfte, die uns da so äußerst kompetent und fürsorglich den Weg weisen.
Wir haben uns gar nichts eingebrockt. Es ist Gesetz. Ich darf auch keine anderen Gesetze ignorieren, nur weil es mir nicht in den Kram passt.
@Katze
Mich erinnert das Gebaren der edlen Dame an den schwarzen Ritter:
“Ich spuck’ dir ins Auge und blende dich! … Ich bin unbesiegbar!”
https://www.youtube.com/watch?v=YMZ6FvpvleA
Ach, so hat sie ihre linke Hand verloren?!
Die ist in der CDU – und da gibt es keinen linken Flügel. Du kapierst aber auch gar nix:)
Ach so!
Danke für den Hinweis!
Dann kann sie aber nur noch mit dem rechten Flügel Wind machen,…
Nein, denn das könnte der AfD Aufwind geben. Und wer nur mit dem rechten Flügel flattern kann, bewegt sich im Kreis. Also typisch CDU, viel Bewegung auf der Stelle und nichts geht nach vorne.
Nein, der hatte beide Beine und Arme verloren. Wobei der Verlust bei ihr eher woanders zu sein scheint.
Sie meinen: auf den Kopf aufgrund der Schwerkraft stürzen ist eher unwahrscheinlich?
Hutkrempentheorie der Rechtsmedizin verstehen und schon gibt es eine Antwort.
Ich lach mich schlapp! Alles leere Drohungen. Die hat wohl noch nicht mit den Schulträgern gesprochen. Die müssten dann die Arbeitsplätze einrichten. Da bis 16 Uhr Unterricht ist, geht das mit den Klassenräumen nicht so einfach, wie sich die Ahnungslose das vorstellt. Herrlich.
Schon mal in den Ferien in der Schule gewesen? Da wird nicht geheizt. Tja, fahr ich halt nach Hause. Mal ganz abgesehen davon, dass nicht der gesamte Urlaubsanspruch in den Betriebsferien liegen darf. Das gibt ein Fest für Anwälte und Gerichte. Oder wie Kater Karlo sagen würde: Har, har, har
Das lässt sich schon machen. In Berlin gab es so viele Anbauten an Schulen, nachdem die Schülerzahl seit 2015 so massiv anstieg. Nun ist davon die Rede, dass die Schülerzahlen wieder sinken werden, also werden auch wieder Räume frei.
Freuen Sie sich nicht zu früh.
Und da werden dann Bildschirmarbeitsplätze eingerichtet? Natürlich dann auch mit entsprechender IT Betreuung? Dann hat die den Städtetag auf dem Hals. Die müssen den Quatsch nämlich bezahlen. Das ist in den Stadtstaaten natürlich anders. Wenn der Arbeitsplatz nicht den Arbeitsschutzrichtlinien entspricht, remonstriere ich und gehe danach zum Arzt.
Ich freue mich sehr früh und später auch noch.
Fahre ich halt in den Sommerferien dahin und arbeite … ja was eigentlich … die Klausuren, die ich nicht geschafft habe.
Die hat sowas von keine Ahunung … das wird großartig.
Die Absenkung beginnt irgendwann, bis 2028 steigt sie weiter. 2035 merkt man also vielleicht was und aktuell ist eher Raummangel, “gelöst” durch Aufhebung von Fachräumen, Horträumen oder “noch 1 Tisch mehr rein”. Da ist in dem meisten Schulen nichts übrig. Abgesehen davon dürften nicht mal die Lehrertische den Anforderung der Arbeitsstättenverordnung entsprechen. Das wird dann teuer. Frag mal bei deiner Verwaltungsleitung nach den Büromöbelkatalogen. Und dazu dann noch so einige Lehr- und Lernmittel. Herr Evers wandert dann wohl aus.
Schulferien und Betriebsferien sind nicht das Gleiche. Es ist ja schon jetzt so, dass wir unseren Urlaub in den Ferien nehmen müssen. Dürfen Sie in der Unterrichtszeit Urlaub nehmen? Wir müssen das im ÖD nur nicht beantragen und können auch im Rest der Ferien zu Hause bleiben oder verreisen.
Schulferien sind per Gesetz nur für die SuS geregelt. Für Lehrkräfte sind die Zeiträume der Schulferien lediglich unterrichtsfreie Zeiten.
Für angestellte Lehrkräfte ist im Arbeitsvertrag lediglich geregelt, dass die 28 Urlaubstage während der Ferienzeiten zu nehmen sind.
Da Schule kein Betrieb ist, gibt es eben keine Betriebsferien. Da es keinen eigenständigen Tarifbereich innerhalb des TV-L für Lehrkräfte gibt, gelten eben die gleichen Regelungen wie für den Rest des ÖD der Länder.
Also stimmen Sie dem Harzer zu.
Nur den Oberharzern.
Ja sind denn da schon Klagen anhängig? Die macht sich kein Bild davon, wie viele nur darauf warten vor Gericht zu gehen.
Ach Gottchen, da holt die Feller aber einen Buhmann heraus.
Aber wer soll sich davon erschrecken lassen? Eine Präsenzpflicht in den Schulgebäuden ist gar nicht umsetzbar, weil die Schulen gar nicht dafür ausgestattet sind.
Hat man auch schon mit den Musikschulen gesprochen, die in vielen Städten schulische Gebäude mitnutzen und am Nchmittag dort ihrn Unterricht geben? Die werden sich freuen, wenn sie aus den Schulen geschmissen werden, weil die Lehrer sich dort nachmittags aufhalten sollen.
Die Städte und Geminden werden sich auch feune, wen nsie dan nfür viel Geld jedem LEher einen ergonomischen Arbeitsplatz mit PC einrichten müssen. Ich fände es dan auch gut, wenn die Schule mir sämtliche Fachliteratur anschaffen würde, die ich bsher zuhause in meinem Büro habe.
Ich persönlich fände es übrngens gar nicht schlecht, wenn es eine Präsenzpflicht im Gebaude gäbe. Dann wäre klar, dass die Arbeitszeit von 8:00Uhr bis 16: 30 Uhr ist. Das Wochenende wäre frei.
Dann gibt es keine Konferenzen mehr die deutlich länger dauern. Keine Schulkonferenzen mehr , die erst um 18:30 Uhr beginnen und bis mindesten 21:00 Uhr dauern.
Nur los Frau Feller, dann führen Sie doch die Zeiterfassung endlich ein, wie Sie es schon lange tun müssen.
Sie malen den Teufel an die Wand. Bei uns wird kein Raum von irgendeiner Organisation am Nachmittag verwendet. Konferenzen finden dann nachmittags statt. Ihre Arbeitszeit umfasst ja nicht nur Ihre Unterrichtsstunden. Schaffen müssen Sie aber trotzdem, was anliegt. Vielleicht dürfen Sie sich dann eine Woche länger Zeit lassen für eine Korrektur. Wir werden sehen.
“Schaffen müssen Sie aber trotzdem, was anliegt.”
Wie kommen Sie darauf? Wenn sich durch das, was ich nicht schaffe, zeigt ,dass das Arbeitspensum zu hoch ist, dann muss ich kurzfristig vielleicht Überstunden leisten, die ich aber anders als heute entweder bezahlt bekomme oder später duch Freizeit ausgeichen kann. Und mehr als 48 Stunden pro Woche muss ich dann nie wieder arbeiten.
Bei uns schon. Und jetzt? Bis 16 Uhr ist aber eh Unterricht. Gebundener Ganztag … Tja, leider alles mit AG’s belegt. Bis dahin sind nunmal kaum Räume frei.
Woher nehmen Sie eigentlich die absurde Annahme, dass es innerhalb der Zeit zu schaffen ist, egal wie hoch das Pensum an Tätigkeiten geschraubt wird? Solch Quatsch wurde doch nun schon vielfach von Arbeitsgerichten als unwirksam beurteilt.
Und nein, es ist auch heute nicht zu schaffen. Das ist ja nun m ein relevanter Grund, warum die Teilzeitquote so hoch ist und die Überlastung in diversen Studien belegt wurde. So auch solche, wo Daten sinnvoll erfasst werden konnten.
“Sie müssen dann nur eben von 08.00 bis 16.30 Uhr arbeiten, abgesehen von den Pausen.” Bitte beschäftigen Sie sich mal mit der Realität und dem, was Pausen im eigentlichen Sinn sind, was Pausen für Schüler sind und was “Pausen” im Alltag für Lehrkräfte sind.
Ab 16:30 wirklich frei ist ja offensichtlich für viele ein guter Deal.
In einer arbeitsrechtlichen Pause dürfen Sie weder von Schülern, Kollegen oder der Schulleitung belästigt werden. Schwierig umzusetzen an einer Schule.
Sie kapieren rs nicht:
NEIN, muss man NICHT, da der gute alte Arbeitgebertrick von “Setze in zu kurzer Zeit zu viele Arbeitsvorgänge an, um unbezahlte Überstunden abzugreifen” mit der EuGh-ArbeitsZEITmessung NICHT mehr geht.
Und in offensichtlichen Fällen auch schon vor über zehn Jahren nicht, sobald der AN aufzeichnet und vor Gericht geht.
Der AN gewinnt – jedes mal.
Ihr Wochenende könnte auch jetzt schon frei sein. Sie können auch jetzt schon alle Arbeit bis 16.30 Uhr erledigen. Sie müssen dann nur eben von 08.00 bis 16.30 Uhr arbeiten, abgesehen von den Pausen. Machen Sie es doch! Noch können Sie das sogar zu Hause (nach dem Unterricht)!
Sie unterrichten offensichtlich keine Korrekturfächer in der Oberstufe.
Feller hat offenbar Recht, dass sich für manche Lehrkräfte nicht viel ändern wird. Für einige aber sehr viel.
Oh…16:30 Uhr nach Hause?
Da bin ich dabei … habe bereits jetzt an I.d.R. drei Nachmittagen bis 17:15 Uhr Unterricht … und zwar regulär nach Kursband und Stundenplan … und das mit schöner Regelmäßigkeit seit mehreren Jahren.
Wär ja auch nicht weiter tragisch, wenn der Dienstbeginn an solchen Tagen gegen 12:00 Uhr wäre.
Tja … wenn?!
Offiziell kenn der Arbeitsvertrag für angestellte Lehrkräfte überhaupt keinen geteilten Dienst wie z.B. bei Köchen.
Haben ihre SL und die Stundenplaner wohl noch gar nicht mitgeteilt bekommen
Verträge kann man ändern oder anpassen
Vor allem hab ich dann ab 16.30 so richtig Schluss!!! Das fänd ich total Klasse!
Ja, und dann packen Sie alle Ihre Unterlagen in den großen, Ihnen zur Verfügung stehenden Aktenschrank (Bei 100 Lehrer sind das 100 an der Zahl …), fahren Ihren PC (personal computer) runter und verlassen Ihren Arbeitsplatz im Großraumbüro. Jetzt kommt Ihnen aber noch ein zündender Gedanke für den Unterricht, wenn Sie schon zuhause sind. Wird das dann extra aufgeschrieben, auch die Nutzung Ihres privaten PCs? Sie müssten nochmal schnell was nachschauen, aber alle Unterlagen sind in der Schule?
Ach ja, eine Schultasche braucht man dann auch nicht mehr (der berühmte Rollkoffer, Echtleder), denn die zahlt der Dienstherr ja dummerweise auch nicht.
Ja, ungeahnte Vorteile ……..
„ Ja, und dann packen Sie alle Ihre Unterlagen in den großen, Ihnen zur Verfügung stehenden Aktenschrank (Bei 100 Lehrer sind das 100 an der Zahl …),“
Genau das tue ich.
„ Jetzt kommt Ihnen aber noch ein zündender Gedanke für den Unterricht, wenn Sie schon zuhause sind.“
Nein, der Gedanke kommt mir nicht. Nach Arbeitsschluss denke ich i.d.R. nicht an Arbeit – ich habe ein gutes Privatleben.
„ Sie müssten nochmal schnell was nachschauen, aber alle Unterlagen sind in der Schule?“
Warum sollte ich außerhalb der Arbeit „was nachschauen“ müssen? Was innerhalb der Arbeitszeit nicht erledigt ist, muss bis zum nächsten Arbeitstag warten.
„ Ach ja, eine Schultasche braucht man dann auch nicht mehr“
Na wenn Sie das schaffen, Korrekturstapel etc. in einer Hand zum Unterrichtsraum zu transportieren: dann brauchen Sie vermutlich keine Tasche mehr.
Ich bin da nicht so begabt wie Sie: Ich brauche weiterhin eine Tasche (oder ein anderes Utensil), um die Materialien von A nach B zu transportieren.
Merken Sie eigentlich, dass Sie die ganze Zeit Dinge aufzählen, die eigentlich in Verantwortung des AG lägen, und von den Lehrkräften jahrelang still übernommen wurden?
Jede Ihrer Aussagen ist eigentlich eine Klatsche ins Gesicht der Kultusse…
Mit freundlichen Grüßen,
Mika
Nö, merke ich nicht, ich merke nur, dass wir kräftig aneinander vorbeireden und jeder eine andere Einstellung hat, dabei sollten wir es jetzt belassen. Wir müssen keine Freunde werden …..
Utopisch, dass ein Stundenplan ohne Freistunden der Lehrer koordiniert werden kann. Das kann wahrscheinlich nicht mal die KI.
Nö.
Das ist schlicht faktisch unwahr, da Schule im Normalfall bis grob 1600 geht.
Und in der Regel wären dann alle unaufschiebbaren Arztbesuche innerhalb der Arbeitszeit …. Tja doof, wo wir die doch bisher immer so gut es geht auf außerhalb geschoben haben.
Sie gehen jeden Tag zum Arzt?
Haben Sie das?
Wer muss denn schon zum Arzt?
Als Beamte haben wir doch die Pflicht, uns für Vater Staat gesund zu halten … also alles zu unterlassen, was gesundheitsgefährdend sein könnte …. Und bei einem so gesunden Lebenswandel wird man doch nicht krank, oder?
Muss sie doch gar nicht, stattdessen macht sie halt selber “buh”.
Schulkonferenz zu später Stunde etc. wird es trotzdem geben, dann verschiebt sich nur die Arbeitszeit oder das wird als Überstunden gerechnet. Nachmittags wird dann z. Bsp. als lange Pause geregelt (wie in Arztpraxen, die morgens und nachmittags auf haben).
…und was mache ich mit dieser omminösen “langen Pause”, wenn ich z.B. mindestens 35min mit dem Auto fahre, um zum Dienstort zu kommen?
Umziehen?
Im (hoffentlich großen) Auto ein Wohlfühlpausenzentrum einrichten – besonders wichtig: Formschaumkissen für das Mittagsschläfchen.
Das interessiert Frau Feller leider nicht☹️
Die Pause in der Nähe des Dienstortes verbringen. Ihr Wohnort ist dem Dienstherren Schnuppe.
Ich würde aber sagen: keine Überstunde sondern lange Pause. “Flexible Arbeitszeit” heißt das. das wollen doch alle,
…bis die ersten Leute dann anfangen (wie ich es bei solchen miesen AG-Tricks würde) konsequent JEDE Art von arbeitsbezogener Tätigkeit zu unterlassen.
Und schlicht das Firmen-/Schulgelände zu verlassen, Mobilgeräte aus, Ende.
Nein, nicht das kleinste “nur mal 5 Minuten”-Nebengespräch, kein “Kevin hat Knie auf”, NIX.
Fragen Sie doch mal in Ihrer Arztpraxis nach, was die während der langen Schließzeit machen. Spoiler: Es ist keine „lange Pause“.
Was Sie meinen, ist sogenannte „geteilter Dienst“. Der muss tarifvertraglich geregelt sein. Glauben Sie ernsthaft, dass auch nur eine Gewerkschaft da mitspielt?
Es steht dem Staat als Dienstherrn nicht gut an, hier die Angstkeule zu schwingen und eine vermeintliche Drohkulisse aufzubauen. Frau Feller hätte nur die Expertise vom jetzigen Bremer Bildungssenator für die Telekom-Stiftung lesen müssen, die ja schon lang genug auf dem Markt ist. Ihre Juristen sollten auch die Auslegung des EuGH-Urteils von Ulber kennen (https://www.hugo-sinzheimer-institut.de/fpdf/HBS-007627/p_hsi_schriften_32.pdf). Insgesamt eine ziemlich unqualifizierte Stellungnahme der Ministerin für einen bereits so lange so klaren Sachstand. Dass ihr das nicht peinlich ist, spricht Bände.
„Dass ihr das nicht peinlich ist, spricht Bände.“ Ich denke, deshalb haben unsere KuMis doch ihren Job: Dickfälligkeit, Ignoranz gepaart mit Realitätsferne. Da kann einem nie etwas peinlich werden! Das sind möglicherweise die gefragten Voraussetzungen bei der Stellenausschreibung.
…die absoluten Kernkompetenzen!
Frau Feller zeigt mal wieder genau eins auf, nämlich das Bildungsminister keine Ahnung vom System haben. Zu dem glauben sie immer noch sich das Ganze so zu recht drehen zu können, dass die Arbeitszeiterfassung sich nachteilig für die Lehrkräfte auswirken würde. Und das mit den Anrechnungsstunden kann nur Sarkasmus sein.
Haben Sie etwas anderes erwartet? Meine Erfahrungen mit dem Dienstherrn lassen schon gar keine probaten Lösungen zu. Traum.
Da wandern dann viele ab bei 5 Tage vor Ort, besonders Mütter und TZ!
Denn die fahren oft nur an 3 Tagen überhaupt. 🙂
Mit Homeoffice wäre es auch besser, sonst eher 2. Klasse.
Sie wissen doch genau, dass sie es sonst zu unattraktiv machen.
Lehrermangel schon jetzt!!!
🙁
Gerade Lehrer-Mütter profitieren vom gegenwärtigen Modell, wonach sie sich am Nachmittag um ihre Kinder kümmern und am Abend die Schule vorbereiten. Aber das wolltet ihr ja nicht mehr!
Ich finde es irritierend, dass sie etwas Grundsätzliches wie eine Arbeitszeiterfassung in Frage stellen. Sind sie Sportlehrer?
Die haben eine tiefliegende Abneigung gegen Sportlehrer, man merkt dies deutlich.
Fragen sie doch mal Lehrerkinder zum Thema Zeit für die Familie. Was für einen Vorteil haben denn Frauen, wenn sie morgens 5 h arbeiten, dann die Carearbeit leisten und dann abends noch bis elf sitzen, um dann morgens wieder ab sechs für die Familie alles zu regeln? Und dann die Wochenenden noch an den Klausuren zu sitzen? Da nehme ich doch lieber jeden Tag Arbeitszeit von 8 bis 14 Uhr und dann fertig. So kommt man mit Teilzeit wenigstens auf Teilzeit Arbeitszeit und nicht auf einen Berg von Überstunden. Gerade die Teilzeitkräfte hätten dann passend Schluss.
Man sucht sich den Lehrerberuf in der Regel selbst aus und weiß auch, was da auf einen zukommt. Die Annahme “Halbtagsjob und 13 Wochen Urlaub” sollte wohl längst überholt sein.
Was ist das denn für eine merkwürdige Antwort. Ich schrieb von Teilzeit. Darf eine Teilzeitkraft die ja nur Teilzeit bezahlt wird nicht auch nach einem halben Tag aufhören oder was? Also egal wie viel Arbeit, scheißegal, mit dem Lehrberuf hat man seine Seele verkauft oder wie so ich das verstehen?
Aber auch mit einer Vollzeitstelle wäre um 17 Uhr mal Schluss und. Wochenende frei.
Und Klassenfahrt hätte sich erledigt.
Oh Mann, jetzt machen Sie mal halblang. “seine Seele verkauft” …..
Erbsenzählerei und Dienst nach Vorschrift …… dann müssen Sie Finanzbeamter werden, da ist das möglich. Ich möchte diese Beruf nicht abwerten, würde mir auch gefallen, aber als Lehrer sollte man tatsächlich eine andere Einstellung haben. Und mal ehrlich, ist es wirklich so extrem mit der Mehrarbeit? Was zählt alles zur Mehrarbeit? Sind die Ferien wirklich prall gefüllt mit Korrigieren? Das trifft doch nur in den seltensten Fällen zu.
Deshalb werden die allermeisten Lehrerkinder auch keine Lehrer mehr.
Die Antwort beider meiner Kinder auf die seinerzeitige oft gestellte Frage, ob sie Lehrer werden wollen: „Nein, da muss ich ja so viel arbeiten!“
Witzig. Meine Kinder sagen: Ist doch cool, ich bin jeden Nachmittag daheim und kann mir meine Zeit frei einteilen.
Ihre Kinder sind wohl noch jung…
Genau deshalb brauchen wir Arbeitszeiterfassung.
nein, da bieten Homeofficejobs mehr Freiheiten.
Schon jetzt finden wir kein Personal wegen Präsenzzeiten & Co.
ja stimmt, als Mutter geht das dann gar nicht mehr. 5 Tage bis 17 oder 18 Uhr.
Dann würden viele Homeofficejobs wählen, die einfach attraktiver sind
Allerdings ohne Pension und sonstige Beamtenprivilegien.
Haben Sie sich mal auf dem Arbeitsmarkt umgesehen? Können Sie mir Beispiele nennen von möglichen “Homeofficejobs” die bei ähnlichen Konditionen eine Lehrkraft einstellen? Ich halte das für sehr weit hergeholt. Wenn Lehrkräfte so sehr in der doch so tollen freien Wirtschaft überall eingestellt werden, warum wird dann immer nur gemeckert und nicht tatsächlich der Schritt gegangen?
Wir haben den Lehrermangel, wir sehen die Unattraktivität der Präsenz.
Das es einen Lehrermangel an den Schulen gibt bedeutet aber nicht, dass es eine Nachfrage nach Lehrkräften für die von “Mutti” angeführten tollen Homeofficejobs zu gleich guten Konditionen gibt. Ich bezweifele, dass es die von ihr genannten alternativen Jobs für Lehrkräfte gibt.
Zu meiner großen Überraschung WERDEN sie das.
Ich hätte nicht gedacht, dass Lehrkräfte überhaupt wer einstellt, einfach wegen dem ganzen Lehrer-Hate.
Die verdienten Boni sind dann weg – dafür passt die Arbeitszeit dann.
Die Aussagen Fellers passen so auch nicht zum Urteil des EUGH. Homeoffice ist dort durchaus eine der erwähnten Möglichkeit der Arbeit, und ich sehe keine Begründung, die ausreichend wäre, dass man Unterricht zwangsweise in der Schule vorbereiten muss anstatt zu Hause.
Gut, dass es nur Frauen in TZ gibt.. Wo sind nur die ganzen Väter?
Bei ihrer Freundin, weil zuhause ist ja die Gattin bei den Kindern. Und die Monogamen sind derweil beim Stammtisch.
Du Schlawiener!! 😉
Das Statement ist auch ein gutes Beispiel für die Argumentationstechnik des Gaslighting. Bezeichnenderweise heißt es auf Wikipedia dazu:
“Gaslighting stammt zwar aus dem Kontext persönlicher Beziehungen, ist aber im Berufsleben ebenso hoch relevant. Die verursachten psychischen Probleme wirken sich negativ auf Produktivität, Arbeitsleistung und Karriere aus. Gaslighting verschlechtert das Arbeitsklima und erhöht Teamspannungen und die Fluktuation.” (https://de.wikipedia.org/wiki/Gaslighting)
Wo kein Team (zwischen Dienstherrn und Lehrkräften), da auch keine Teamspannungen – das verschiebt sich dann halt in die echten Teams vor Ort. Der Rest ist beobacht- und messbar, auch wenn die Ministerien die Ausstiegszahlen noch kleinreden.
“Und sie stellt eine mögliche Folge in Aussicht, …: eine umfängliche Präsenzpflicht – „vielleicht“ sogar während der Ferien.”
Da haben wir’s. Das wird das Ergebnis der ewigen Meckerei und Nörgelei über zu viel Arbeit sein. An manchen Privatschulen ist das auch schon so. Da muss man in den Ferien Urlaub einreichen wie andere Beschäftigte auch und im Rest der Ferienzeit vor Ort abrufbar sein (und die rufen dich dann auch ab).
Dabei ist doch eigentlich klar, wie gut die pauschale Arbeitszeitanrechung ist: Niemand kontrolliert(e bisher), wie viel Zeit davon du wirklich brauchtest und es ist ja ganz normal, dass der Anfänger mehr Zeit braucht als der erfahrene Kollege.
Ihr macht uns das alles kaputt mit eurer ewigen Nörgelei!
Offensichtlich arbeiten Sie zu wenig.
Vielen anderen Kollegen mit hoher Korrekturbelastung geht es nicht so.
Das ist keine Nörgelei, sondern das Ansprechen eines realen Missstandes,
Abgesehen davon gibt es die Pflicht zur Arbeitszeierfssung auch, wenn niemand “nörgelt”.
Ähnlich Kommentare wie Ihren habe ich übrigens auch gehört, als vor etwa 15 Jahren durch ein Gerichtsurteil erstritten wurde (vielen Dank heute noch an den klagenden Kollegen), dass das Land die Kosten für Fahrt und Unterkunft von Lehrkräften bei Klassenfahrten tragen muss und nicht die Lehrkräfte selbst, was bis dahin üblich war.
Damals hat sich ein Kollege beklagt, dass man ihm jetzt verbieten würde, für die Fahrten selbst zu zahlen und man ihm damit seine Freiheit nehme.
Warum muss ich dabei an Sie denken?
Fridolin ist vielleicht ja auch gar keine Lehrkraft. 😉
Es gibt halt viele die viel weniger arbeiten und den Hintern der Leitung lecken
Na guck, bei einem hat ihr Rufen im Walde glatt funktioniert…
Schade dass Frau Feller mit ihrer Angstmacherei bei Ihnen landen konnte. Wirklich schade.
Das ist auch miene Meinung. Diese freie Zeiteinteilung ist nicht zu unterschätzen, die bietet enorm viele Vorteile. Und eine Präsenzzeit kann nur Nachteile für die meisten Lehrkräfte bringen. Das scheinen viele noch nicht so ganz zu überreißen.
Was angegangen werden muss, ist die Tatsache, dass dem Lehrer immer mehr außerunterrichtliche Zusatzaufgaben aufgebürdet werden unter dem Vorwand, das gehöre zum Berufsbild. Hier ist das Maß längst überschritten. Wer sich über Gebühr engagiert und Zusatzzeit für die Schule verbringt, der sollte das freiwillig machen dürfen und auch dafür vergütet/entlastet werden. Wenn ich z.B. als Teilzeitkraft an einer Schülerfreizeit teilnehme, dann kann es nicht sein, dass ich diese a) wie meine Teilzeit vergütet bekomme und b) einen großen Teil auch noch selbst finanzieren soll. So als Beispiel. Man soll z.Zt. als Psychologe, Sozialarbeiter, Ernährungsberater und Mediator zwischen Schüler und Familie funktionieren. Eine idealistische Vorstellung, aber kaum durchführbar. An diesen Methoden krankt es doch.
Es gibt da kein Wunschkonzert. Die Arbeitszeiterfassung isit rechtlich vorgeschrieben.
Ewig werden sich die Länder davor nicht drücken können.
Ich bin bei Ihnen, dass es letztlich darum geht, sich wieder auf die Kernarbeit konzentrieren zu können. In meinem Umfeld bleibt zunehmend weniger Zeit für die Planung und Umsetzung für guten Unterricht.
Die Arbeitszeiterfassung sehe ich lediglich als Möglichkeit, diesen Fokus wieder zu schärfen. Wenn Frau Feller da andere Ideen hat, wie man das hinbekommt, gerne. Ihre Aussagen lassen allerdings nicht erkennen, dass sie die Gewichtigkeit des Problems so sieht wie ich.
Pauschal ist super für die, die weniger machen als sie laut Vertrag müssen (gern mal nachsehen, welche Arbeitsstundenleistung Beamte zu erbringen haben). Pauschal ist Mist für die, die mehr machen, weil es nicht anders geht. Erstere leben auf Kosten letzterer.
Pauschal trägt dem Umstand Rechnung, dass man pro Fach, pro Berufserfahrung, pro Geschick, pro eigenem Anspruch, pro Schulart, pro Tag, Woche und Monat, pro Thema, pro Klasse, pro Eltern usw. unterschiedlich viel Aufwand hat und Zeit braucht.
Ihr Wunsch nach weniger Stundensoll und mehr Anrechnung außerunterrichtlicher Tätigkeiten kommt den Ihrer Meinung nach “Faulen” doch dann auch zugute.
Und gerade weil man je nach Klasse,…, unterschiedlich viel Zeit braucht, ist „pauschal“ ungerecht.
Nehmen Sie dann gern meinen 11er Kurs Mathe 1 mit 30 SuS – ich nehme dafür Ihre Mathe -7 Klasse mit 21 SuS. Ist pauschal ja eh dasselbe, nicht wahr?
Verstehe ich Sie richtig: Sie möchten, dass die Entscheidungen des Bundesarbeitsgerichts und des Europäischen Gerichtshofs ignoriert werden? Und falls diese den Entscheidungen nach durchgesetzt werden, was nach fast Jahren(!) immer noch nicht passiert ist, den Lehrern dies zum Vorwurf machen, die an keiner der Entscheidungen teilhaben?
Ja, solche kekos müssen auch noch Kinder erziehen 🙂
“Als Referenz nennt sie eine Arbeitszeitstudie aus Sachsen, in der ein Jahr lang die Arbeitszeit von Lehrkräften erfasst worden sei.”
Ein Hoch auf die Arbeitszeiterfassung! Welche Parteien waren jemals dagegen? 😉
“Die von Feller herangezogene sächsische Arbeitszeitstudie ist allerdings stark umstritten. Zwar erklärte das Kultusministerium in Dresden bei der Vorstellung einer Zwischenauswertung, Vollzeitlehrkräfte hielten ihre Sollarbeitszeit im Jahresmittel nahezu ein. Lehrerverbände und Gewerkschaften äußerten jedoch erhebliche Zweifel an der Aussagekraft der Ergebnisse.”
Sie ist umstritten, weil sie nicht gefällt. Das ist doch klar. Die selbst verfassten Studien mit den gefälligen Ergebnissen werden natürlich von den Berufsvereinen nicht angezweifelt. Weil sie ihnen in den Kram passen.
Dabei war die sächsische Studie streng, das heißt, Betrug sollte geahndet werden. Wenn man ohne diese Aussicht auf irgendwelche Knöpfe drücken soll und niemand ist da, der sieht, ob es stimmt oder nicht, ob man sich nach dem Drücken nicht doch erst noch einen Kaffee macht, bevor man mit der Arbeit anfängt, dann ist doch klar, dass man gerne immer noch ein bisschen Zeit “hinzudichtet”. Wir sind alle nur Menschen.
Wenn ich in Sachsen wäre, müsste ich 2 Stunden weniger unterrichten, von daher lässt mich das kalt, egal ob die Studie aussagekräftig ist oder nicht, mit meinem bundesland is sie eh nicht vergleichbar.
Stimmt. Die freie Wirtschaft ist am Untergehen, weil die Arbeitnehmer permanent Arbeitszeitbetrug begehen. Richter, Staatsanwälte, die ebenfalls ihre Arbeitszeit selbstständig erfassen: alles Betrüger…
Ich sag mal so: Ihr Argumentationsmuster ist ein exzellentes Beispiel für: „ Was ich selber denk und tu, trau ich auch den andern zu!“
Im Ministerium und in den Bezirksregierungen ist Homeoffice übrigens kein Problem. Aber denen kann man auch vertrauen … uns nicht.
Wir haben schon immer Homeoffice.
Nein, nicht in der Form. Wir können uns die Arbeitszeit, die größer ist, als vertraglich vereinbart, in Teilen frei einteilen. Naja, so ganz frei auch nicht … die Sachen müssen ja möglichst schnell da sein.
Zumal ja schon gesagt wurde: Ich kann als Informatiklehrer nicht für alles Homeoffice machen. Die Geräte und Materialien müssen vorbereitet werden, wie bei jeder anderen Naturwissenschaft auch.
Sie haben nicht allzu viel Erfahrung damit, richtig?
https://www.manager-magazin.de/unternehmen/homeoffice-arbeitszeitbetrug-weiter-verbreitet-als-gedacht-a-7a315ebb-c650-42c3-9e0a-2d7021949864
Stimmt, ich betreibe keinen Arbeitszeitbetrug, von daher kenne ich die Methoden nicht.
Eine Befragung ist hier aber eher… nun ja, genauso aussagekräftig wie die Merzsche Aussage zum Krankenstand der Deutschen. Arbeitszeitbetrug ist strafbar. Wenn Arbeitgeber solchen vermuten, müssen sie ihn nachweisen. Wenn sie das nicht tun, ist derselbe eine unbewiesene Behauptung – Ende Gelände. Wie viele Arbeitszeitbetrugsfälle wurden tatsächlich in 2025 abgeurteilt?
Ansonsten: wer das betreibt, riskiert eine fristlose Kündigung.
Mal als Frage: Ich bin jetzt seit ü30 Jahren im Dienst. In dieser Zeit habe ich nicht eine einzige Überstunde abgesehen einiger weniger Vertretungsstunden (ab der 4. im Monat) bezahlt bekommen, trotz Nachweises. Wie nennen Sie das?
Auch wenn ich nicht gefragt wurde – “business as usual” würde ich sagen.
Tolle Polemik. Studien von auch von unabhängigen Institutionen wie der Telekomstiftung sind also “selbstverfasste Studien”?
Für sie ist es sicherlich auch völlig ok, dass einige LuL substantiell mehr arbeiten, während andere ein ruhiges Leben führen – je nach Fächerkombination
Zum Beispiel Sportlehrer, die machen doch Ihrer Meinung nach gar nichts, nicht wahr? Haben Sie Ihre Fächer nicht selbst gewählt oder was berechtigt Sie zu einer solchen Einstellung?
Das gilt natürlich auch andersherum: Die bisherigen Studien gefielen nicht, die aus Sachsen nun eher.
Wenn wir in den Ferien Präsenzpflicht haben, müßte dann aber die Urlaubsregelung auch dahingehend geändert werden, dass wir 30 Tage Urlaub haben und diese nehmen können wann wir wollen, egal ob gerade Schulferien sind oder nicht.
Erklär mal Außenstehenden, dass man als Lehrer beim Tod der eigenen Mutter 2 Tage Sonderurlaub bekommt und ansonsten zu funktionieren hat. Selbst wenn man psychisch stabil ist, schafft man es in den 2 Tagen nicht alles zu regeln. Aber Urlaub nehmen kann man ja nicht…
Ja und erklären Sie dann mal, dass sie offiziell, wenn es hart auf hart käme, für den Tod ihres Bruders oder ihrer Schwester gar keinen Urlaub bekommen würden, und nicht mal zur Beerdigung gehen könnten!
Sie haben auf jeden Fall recht, als meine Mutter gestorben ist, musste ich zusehen, dass ich so schnell wie möglich zu einem Arzt gekommen bin, um mich eine Woche krank schreiben zu lassen. Arbeitsfähig war ich übrigens tatsächlich nicht, es war also gerechtfertigt. Die zwei Tage brauchte ich für den Termin der Kremation und die Beisetzung. Alles was zu regeln war, hat obwohl wir zu zweit waren, und der tot nicht plötzlich kam mehrere Monate die Zeit nach der Schule von mir eingenommen.
Und bei Tod des eigenen Ehepartners hilft der Anspruch auf Sonderurlaub nicht wirklich viel. Da hilft auch nur der Gang zum Hausarzt, um einen “gelben Urlaubsscheib” zu erlangen. Und nicht vergessen, der muss innerhalb von drei Tagen bei der Dienststelle ankommen. Es gibt im genannten Fall gottlob auch nicht viel zu tun. Muss man eben Prioritäten setzen, der tote Ehegatte ist ja noch länger tot:(
Bei meiner Mutter wurden wir ins Krankenhaus einbestellt, als es darum ging die Entscheidung zu treffen die Maschinen abzustellen und sie sterben zu lassen. Da ging es dann am Todestag morgens echt los: “Ja, also Sonderurlaub bekommen sie nicht, ihre Mutter ist ja noch nicht tot.” … und normalen Urlaub dürfen wir ja nur in den Ferien nehmen.
Ich bin dann trotzdem gefahren. Als sie die Maschinen abgestellt haben, trat dann binnen 30 Minuten der Tod ein.
Das ist halt die Brutalität des Systems, die niemand sehen will, wenn man nichtmal einzelne Tage seines Urlaubs auch in der Schulzeit nehmen kann.
Das war ja kein “Urlaub” im üblichen Sinne. In solchen Fällen fragt man nicht lange, sondern ist krank. Der Dienstherr will es ja so mit seiner sturen Haltung. Und jeder vernünftige Schullieter wird Ihnen frei geben. Aber ich weiß, es gibt auch genügend Paragraphenreiter ohne Empathie.
Ja, das ist für ALLE eine Herausforderung.
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Ich kann mich den Kommentierenden hier nur anschließen. Ich finde das mit der Präsenzpflicht super, die Schulträger finden das aus den genannten Gründen umso weniger super.
Beeindruckend ist, mit welcher Vehemenz Dorothee Feller vor den Folgen einer Arbeitszeiterfassung warnt. Diese Argumentation wirkt weniger wie eine sachliche Auseinandersetzung als vielmehr wie der Aufbau einer Abschreckung, die Lehrkräfte davon abhalten soll, ihr Recht auf transparente Arbeitszeiterfassung einzufordern.
Dabei wird auffällig, dass Beispiele aus anderen Bundesländern – etwa aus Bremen, wo Arbeitszeiterfassung auch ohne permanente Anwesenheit in der Schule organisiert wird – kaum berücksichtigt werden. Eine ernsthafte Auseinandersetzung mit solchen Modellen könnte dazu beitragen, Lösungen zu entwickeln, statt mögliche Probleme vorwegzunehmen und dadurch Reformen zu blockieren.
Der Eindruck entsteht, dass eine klare Regelung auch deshalb vermieden wird, weil sie langfristig zu berechtigten Forderungen nach Anpassungen des Unterrichtspensums oder der Arbeitsbelastung führen könnte. Genau diese Debatte wäre jedoch notwendig, um die tatsächliche Arbeitsrealität von Lehrkräften sichtbar zu machen.
Insgesamt verstärkt das Vorgehen des Ministeriums den Eindruck, dass es sich weniger als Interessenvertreter der Lehrkräfte versteht, sondern eher als deren Gegenspieler. Das macht den Standort Nordrhein-Westfalen für Lehrerinnen und Lehrer zunehmend unattraktiv. Finanzielle Zwänge des Landes mögen dabei eine Rolle spielen, dürfen jedoch nicht als Begründung dienen, berechtigte Anliegen dauerhaft auszublenden. Eine transparente Arbeitszeiterfassung wäre kein Luxus, sondern ein notwendiger Schritt zu mehr Fairness und Wertschätzung im Lehrerberuf.
Insgesamt verstärkt das Vorgehen des Ministeriums den Eindruck, dass es sich weniger als Interessenvertreter der Lehrkräfte versteht, sondern eher als deren Gegenspieler.
Ich erlebe die Schulministerien seit 20 Jahren als unsere Gegenspieler…
Ja und mit dieser Aussage wird Frau Feller hier bei vielen Lehrern einen wunden Punkt genau ins Mark treffen, was sie auch weiß und deshalb ganz bewusst macht.
Fakt ist:
Also, alle schön ruhig bleiben. Die Art und Weise, wie hier von Frau Feller argumentiert wird zeigt, dass man uns jetzt mit Angst probiert einzuschüchtern. Dafür gibt es keinen Grund und für vieles, was sie sagt auch keine bauliche oder rechtliche Grundlage.
Getroffene Hunde bellen …
Ich hoffe nur, dass es so kommt 🙂
Und die Gewerkschaften sind sehr schlecht organisiert
Wie bringt Sie zu dieser Aussage?
Ganz einfach!
Wieso klagen die Gewerkschaften gemeinsam erst mit den Angestellten für die Arbeitszeiterfassung?
Wieso muss man mit dem AG kuscheln, wenn es ganz klare Gesetze und Urteile dazu gibt?
Die Gewerkschaftn betteln regelrecht um die Einhaltung der gültiger Gesetze…
Das ist für mich keine Gewerkschatfsarbeit.
Top-Argumentation, danke! Nur, weil ich es gerne nochmal hervorheben möchte, hier ein wichtiges Zitat aus Ihrem Beitrag:
“Wenn die Kultusminister davon ausgehen würden, dass wir Lehrer wirklich zu wenig arbeiten, dann kann sich hier jeder sicher sein, dass wir die Arbeitszeiterfassung lange hätten!”
Ich bin selbst kein Lehrer, arbeite aber im Bildungsbereich. Wenn Zeiterfassung für Lehrer kommt, dann benötigt NRW doppelt so viele Lehrer, da dann Überstunden abgebaut werden müssen. Jeder Lehrer benötigt einen Arbeitsplatz zum ungestörten Arbeiten. Online Ausstattung wie PC, Headset usw sind natürlich auch nötig. So einen Vorschlag kann nur jemand machen, der nie unterrichtet hat.
@Redaktion: versteckt hinter der Paywall:
…sagt der Sozialwissenschaftler Dr. Frank Mußmann von der Universität Göttingen in einem aktuellen Zeit-Interview.
Sollen wir für Sie ein Zeit-Abo abschließen? Herzliche Grüße Die Redaktion
sehr gerne! Dankee.
Für mich bitte auch 🙂
Ja nun, die Zeit- Journalisten müssen ja auch von irgendwas leben…. Ich kann die Zeit nur empfehlen- ein Abo lohnt sich!
In anderen Berufen ist doch die Arbeitszeiterfassung auch im Home Office möglich. Wieso soll das bei Lehrkräften nicht möglich sein? Das verstehe ich nicht.
Ich würde gerne nach Unterrichtsschluss in der Schule arbeiten. Aber wo? Im Lehrerzimmer mit 20 Kolleginnen? Oder im Klassenraum? Das geht schon allein deshalb nicht, weil dieser für die OGS-Betreuung genutzt wird.
als Mutter kannst du gar nicht eine Vollzeitstelle machen.
Momentan wären Homeofficejobs attraktiver, wenn du beim Kind daheim bist.
Und wo wird Schule mal digital??
Ich kann doch auch mit dem PC von zuhause arbeiten, versteh ich auch net
Äh doch? Wieso kann man als Mutter automatisch keine Vollzeitstelle machen…?
Hier kommt hinzu: verlässlich für “Kunden” erreichbar sein. Also auch mit Eltern telefonieren während einer kommunizierten Arbeitszeit.
Aber diese Transparenz ist von vielen nicht gewollt.
“Also auch mit Eltern telefonieren während einer kommunizierten Arbeitszeit.”
Tja, wenn’s die Präsenzpflicht in Schulen gibt, wird das mit “telefonisch erreichbar” schwierig, wenn man den Großteil des Tages im Klassenraum steht und sich für den Rest des Tages das einzige Diensttelefon mit Dutzenden Kollegen teilen muss.
Ich kenne viele, die als Mutti Vollzeit arbeiten. In verschiedenen Berufen
„Schulleitungen können Anrechnungsstunden gezielt vergeben, um Lehrkräfte mit hohem Korrekturaufwand zu entlasten.“
SL können das vorschlagen. Die Entscheidung trifft die Lehrerkonferenz.
Die LeKo ist zustimmungsberechtigt, kann aber selbst keine Ermäßigungsstunden verteilen. Stimmt sie dem Vorschlag der SL nicht zu, muss die SL eben einen neuen Vorschlag zur Abstimmung bringen.
Sie beschreiben das ganz richtg.
Wenn eine Sl sich weigert, für Korrekturen Anrechungsstunden zu geben, das Kollegium das aber will, kann es über seine Nichtzustimmung die SL dazu drängen, einen entsprechenden Vorschlag zu machen.
Noch besser ist, wenn die SL die Entscheidung für den Vorschlag nicht im stillen Kämmerlein trifft, sondern gemeinsam mit einer Arbeitsgruppe aus dem Kollegium.
Gibt allerdings nicht genug Stunden, um die Kollegen zu entlasten….
Nur wenige SL werden es von sich aus vorschlagen, dass die Anrechnungsstunden für Korrekturen vergeben werden.
An unserer Schule musste der Lehrerrat die Schulleitng lange bearbeiten, damit es das an unserer Schule gibt.
Allerdings ist die Anzahl der Anrechnungsstunden so gering und Anrechungsstunfen sind ja auch nicht nur für Korrektuen da (zum Beispiel auch für den First Level Support), dass die Entlastung eher einem Tropfen aufden heißen Stein ähnelt.
Und in Grundschulen haben wir so wenige Anrechnungsstunden, dass hier eh fast alles für lau zusätzlich gemacht wird. Auch solche Dinge, die an den weiterführenden Schulen zu einer Beförderung mit mehr Geld führen, müssen wir für lau zusätzlich erledigen.
Beförderung mit mehr Geld? Aber nicht in BB!
Wenn jemand wie ich 5 Lehrkräfte innerhalb der nächsten Verwandtschaft hat, zudem noch eine Ausbildung als Arbeitswirtschaftler absolviert, dann kann ich sehr wohl beurteilen dass die Mehrheit der Lehrkräfte gut vorbereitet in den Unterricht geht und damit ausreichend Stunden für den Beruf ableistet.
Es ist höchste Zeit für Arbeitszeit Erfassung, sowie Presaent zu sein viele die nichts tun und nur Blabla machen.
Betrug bei der Arbeitszeiterfassung ist verbreiteter als man denkt.
https://www.manager-magazin.de/unternehmen/homeoffice-arbeitszeitbetrug-weiter-verbreitet-als-gedacht-a-7a315ebb-c650-42c3-9e0a-2d7021949864
Offensichtlich in der “freien” Wirtschaft. Und viele von dort projezieren das dann in die Schulen. Weil sie selber ein schlechtes Gewissen haben?
Und Sie glauben, dass echte AGs (also nicht sowas wie VW), die sich ihren Umsatz gegen Konkurrenten aus aller Welt erwirtschaften müssen…NICHT durchgerechnet haben, dass sie home office und/oder Vertrauensarbeitszeit TROTZDEM billiger kommt ?
Auch wenn da “betrogen” wird ?
Diese Leute nehmen also einstürzende Zuliefererfabriken und zerstörte Landstriche für +00,5% Indexsteigerung kalt lächelnd in Kauf – aber führen dann dieses angeblich so betrügerische home office etc. ein, weil…ja, warum wohl ?
Aus Menschenfreundlichkeit, aber nur in EU/US ? Weil das ja “die eigenen Leute” sind ? 😀 Papperlapapp!
Beschäftigen Sie sich mal mit den einfachsten Grundlagen der Personalführung. Schon Gruppenniveau reicht. (Was also selbst der schlechteste Lehrer noch kann):
WENN in home office und ähnlichen Konstrukten …
– Drohne 893 heimlich mal ne halbe Stunde Computer spielt statt zu arbeiten,
– Drohne 980 pro Arbeitstag (streng genommen: arbeitszeitbetrügerisch) insgesamt 27 Minuten Rauchen geht ohne ausloggen
– Drohne 447 für 31 Minuten Quark im Internet diskutiert ohne ausloggen
… dafür aber alle Drohnen von 001 bis 999 pro Jahr im Schnitt drei Krankentage weniger haben, ihren AG nicht verklagen, ihren Gruppenleiter*in nicht wegmobben und alle soweit subjektiv ganz zufrieden sind…
…
..
.
*nachdenk, nachdenk*
.
..
…
sooooollte ich als Entscheider dann mal “richtig hart durchgreifen” und 893, 980 und 447 feuern?
Daran im Prozess scheitern zu über 80%, die Stimmung versauen und alle wieder in Präsenz zwingen, um die “mal so richtig Industriestyle-1950er zu kontrollieren?
Damit die “neuen” Arbeitsdrohnen im schlimmsten Fall im stillen rebellieren, sabotieren, abwandern und nur Minderleister bleiben?
Ne, da lässt die (kluge) Führungskraft den Leuten lieber ihre kleinen Ausflüchte und Regelverstöße.
Da der Lehrberuf von bis zu 80% von Frauen gemacht wird, wovon viele Kinder haben, schneiden sie sich damit ins eigene Fleisch. Die haben doch alle keine vollen Stellen, weil sie das gar nicht mit dem Familienleben kombinieren können. Die könnten das gar nicht mit diesen Präsenzzeiten oder auch dauernden Fahrten zur Schule / oft ja 20km weg.
Viele würden sich auch einfach für Hybridjobs entscheiden, wo sie 3 Tage von daheim arbeiten und das Familienleben besser hinkriegen.
Da gibt es oft schon höhere Gehälter, mehr Freiheit und mehr benefits.
Es muss keiner mehr einen Schuljob machen, wenn das zu unattraktiv wird!!!
Richtig, nur wird er oder sie dann auch nicht so gut bezahlt und müsste i.d.R. erstmal die dafür notwendige Qualifikation erwerben…
Nö, die fangen dann gar nicht erst als Lehrer an, studieren stattdessen Jura (wie Frau Fellner) und verdienen das Doppelte.
Ich verstehe die Argumentation mit der TZ nicht. Bleibt ja TZ, auch in Präsenz. Zu verhandeln wäre dann nur, wie die AZ bei TZ aufgeteilt ist.
Leider ist die Vereinbarkeit ein Flächenbrand und es ist gut, wenn der Blick für andere Realitäten geschärft wird.
Der Lehrermangel ist schon da und würde sich ausweiten, wenn da noch mehr Präsenz hinzukäme.
2-3 Tage Homeoffice bei 7h Arbeitstagen sind schon heute die bessere Wahl- nicht nur für Mütter!
Nur das ich nicht glaube, dass es für Lehrkräfte wirklich die Wahl gibt einen Job (mit vergleichbar guten Konditionen) anzunehmen der 2-3 Tage Homeoffice bietet. Als was denn bitte?
Sie denken da zu eingefahren und “brav”.
Ich habe z.B. meinen Nachbarn (der ein extrem fleissiger und wirtschaftlich erfolgreicher Handwerker mit HA ist) mal folgendes gefragt, ist keine drei Tage her:
“Angenommen ich will am WE arbeiten, Fahrtzeit maximal 60 Minuten hin/zurück…Du weißt ja, dass ich keinerlei handwerkliches Geschick habe, also quasi als einer Deiner Hilfssklaven, Sachen anreichen, Material tragen und so…was würdest Du mir zahlen pro Wochenende für 16 Stunden insgesamt ?”
Der Typ hat keine Sekunde gezögert und erwiederte lapidar: “Du hast ja Stiefel und Handschuhe und säufst nicht und kannsthöflich zu Kunden sein. 350 bis 450 Euro bar je nach Fahrzeit. Versteuerung ist Deine Sache.”
Noch Fragen ?
Frau Feller hat wohl bei Trump gelernt. Entweder ihr unterlasst eure unverschämte Forderung nach Arbeitszeiterfassung, oder …
… ihr müsst eure Präsenzpflicht in Grönland ableisten.
Ich weiß, dass der Kommentar anders gemeint ist und für Grönland kann ich nicht sprechen, aber in Dänemark haben sie sich schon länger vom Deputatsmodell verabschiedet und Präsenz von 8-17 Uhr ist auch vom Tisch: https://deutsches-schulportal.de/expertenstimmen/daenemark-wie-andere-laender-die-lehrerarbeitszeit-regeln/
Aber dann müsste man ja von anderen lernen und wäre nicht das großartigste Bundesland aller Zeiten mit der erfolgreichsten Schulministerin.
… wir machen einen Deal! Höhö.
Zölle für das Betreten des Schulgebäudes bei gleichzeitiger Präsenzpflicht…
Und wer festes Mitglied dieser sozial-frieden-stiftenden Gemeinschaft sein will, der muss mindestens eine Milliarde zahlen – in…abhängig von der gültigen Währung – also z.B. in Bayern WasweißIchwürstel… 😉
Wenn Minister sowas vorschlagen, endet das meist im Chaos.
Dann sind viele raus und die Jüngeren werden andere Berufe wählen.
Warum:
zurzeit fehlende Homeofficetage
keine 35 Stunden Woche
kein Zeitausgleich
zu wenige Urlaubstage 6 Wochen im Jahr kann nicht erweitert werden
Ruhestand ab 67, in Betrieben oft ab 60-62 mit hohen Abschlägen
kein Workaway
kein Bildungsurlaub
keine 4 Tage Woche
ein Jahreseinkommen, wo keine Extrazahlungen zukommen( Weihnachtsgeld, Bonuszahlung, Urlaubsgeld oder 13. Monatsgehalt
keine Gehaltssteigerungen wie bei anderen Gewerkschaften, zb. zwischen 7 und 12%
usw.
Ganz richtig 🙁
Bei 3 Tagen Homeoffice wäre ich ca. 21 Wochen zuhause pro Jahr, abgezogen 6 Wochen Urlaub. Das muss ich mir erstmal vorstellen :O
Wenn ein Bonus zb. 2800 pro Jahr sind, dann ein 13. Monatsgehalt voll bezahlt würde 3000 und Urlaubsgeld 50% sind (1500) wären das nochmal extra 7300 Netto on top.
das ist wahnsinn
21 Wochen, da sind die 6 Wochen schon abgezogen, nicht fahren.
und da verdient man in Firmen mal locker 10% oben drauf, ohne das es in das Jahreseinkommen gerechnet wird. Als Lehrer bekommste eins und Schluss.
Sorgt bei unserem Männerstammtisch zu Weihnachten immer für Furore.
Deswegen treffen wir eigentlich lieber Lehrer, um uns das nicht anhören zu müssen, auch wenn die 6 Jahre eher in Rente sind.
Meien Frau ist auch in einem Unternehmen und hat auch solche Arbeitszeiten. Das heißt, eh nur 7 Stunden. 3 Tage Homeoffice und Flexiurlaub.
Im Grunde sind das ja 13,5 —Monatsgehälter, denkt man immer gar nicht.
Beim Fernsehen kriegen sie auch volles Weihnachtsgeld und 50% Urlaubsgeld, also sogar auch 13,5 und das von Steuergeldern.
Das ist ein riesiger Gehaltsunterschied – und besonders mit Homeofficetagen zuhause bei 35 – Stunden Wochen.
Haben Sie auch ein Hasi, das im Garten Homeoffice macht? Oder sind Sie vielleicht Hasi?
bin bestürzt über diese Zahlen 🙁 🙁
Das macht mich sehr traurig
Wir sehen auch schon den Lehrermangel.
wer die Wahl zwischen 3 Tagen Homeoffice und 7 – Stunden Arbeitstagen hat, würde sich dafür entscheiden. Das sehen wir auch bei GenZ.
Die Altherrenlehrer denken noch immer, 8-17 von montags bis freitags ist so toll. Das passt mit dem Familienalltag von Frauen und vor allem Gen Z überhaupt nicht mehr zusammen. Hier tummeln sich scheinbar Altherren?
Irgendwie machen Sie gerade die falsche Front auf. Auch die älteren männlichen Kollegen wären sicherlich froh über eine 35-Stunden-Woche.
Aber zu glauben, dass sie in absehbarer Zeit eingeführt wird, ist vollkommen unrealistisch. In der diesjährigen Tarifrunde ist das auch kein Thema.
Die Länder würden sich auch mit Händen und Füßen dagegen sträuben, weil es sie einerseits sehr teuer käme (Verteuerung der Arbeitskosten um 20 Prozent, wenn das bei vollem Lohnausgleich umgesetzt werden soll.) und andererseits die Personallücken noch größer machen würde.
Wenn hier also jemand sagt: ” Feste Arbeitszeiten von 8:00 Uhr bis 16:30 Uhr sind prima”, dann bezieht sich das auf den realistisch zu erwartenden Arbeitsrahmen.
Ich habe hier den Überblick verloren.
Ich lese Klagen über verschwommene Grenzen zwischen Arbeit und Privatleben
ich lese Klagen über lange Arbeitstage und fehlende AZ Erfassung
Ich lese Klagen über teuer angeschaffte Arbeitsmittel
Ich lese Klagen über die Ausstattung (entweder wird nichts gestellt oder das falsche)
Nun soll folgendes kommen: Arbeitsplätze in der Schule (aka Arbeitsort) und AZ Erfassung.
Und was lese ich: KLAGEN
Ja was denn nun?
„ Und was lese ich: KLAGEN“
Von einigen wenigen Foristen, die ihre Privilegien gefährdet sehen.
Im Übrigen würde es mir mehr Angst machen, wenn alle dieselbe Meinung und dieselben Wünsche hätten. Das passt nicht so ganz zu einer pluralistischen Gesellschaft.
Sorry, Rechenfehler,
Die Arbeitskosten würden sich nicht um 20 Prozent erhöhen, sondern nur um ungefähr ein Achtel, also 12,5 Prozent.
Das ist aber immer noch jenseits aller Lohnforderungen, die die Länder bereit sind zu zahlen.
Wie denkt PetraOWL jetzt bestimmt: Ich bin viele.
“Hasi, das im Garten Homeoffice macht”
Sollte Hasi etwas vier Beine haben?
SCNR
@Thomas
Bei aller berechtigten Kritik sollte man auch die Vorteile des Status nicht vergessen. Hier gibt es die größte Ungerechtigkeit – die Unterschiede zwischen Beamten und Angestellten.
Zumindest für die Beamten aber gilt:
Man kann über andere Dinge sprechen, so diskreditieren Sie aber in jeder ernsthaften Diskussion den eigenen Standpunkt.
“Eine 35 Stunden Woche können Sie natürlich mit einer Teilzeitstelle erreichen.”
Die können Sie mit IG-Metall Tarif sogar mit einer Vollzeitstelle erreichen…
Der war wirklich gut, wie viele Stelken schon die 35h Woche haben.
Der Herr B. sollte dringend über den Tellerand schauen. Sehe das bei meiner Frau jeden Abend.
ja, wie weltfremd 😀
mancher hier doch ist Realist
Präsenzzeiten in der Schule für geregelte Arbeitszeiten? Ach hör auf, das ist doch sowieso nur wieder so ein Wahlversprechen … 😉
(Mal sehn, was ich an 6 PC-Arbeitsplätzen für’s gesamte Kollegium so geschafft bekomme.)
Doppelt so viele wie bei uns …
Tja, Glück mit dem Schulträger. Jeder hat bei uns einen ganzen halben Tisch im Lehrerzimmer und wir haben auch zwei Kaffeemaschinen (eine ist allerdings privat gestiftet und musste durch einen umfassenden Sicherheitscheck, auch was den Datenschutz angeht …).
Wir haben sogar nur 1 PC
Jupp, 1PC, 1 Telefon, 1 Drucker, 1 Kopierer. Reicht bestimmt für knapp 30 Leute in Präsenz…
Ich gehe mit und erhöhe auf:
– über 100 KuK (!!!)
– 1 Telefon von 1847
– drei kaputte Laptops (?!)
– null PCs (ja, null, zero, nada)
– null Drucker (man kann THEORETISCH per Blauzahn am städtischen Schrottkopierer ausdrucken, wenn die nicht gerade kaputt sind…nur macht der dann die Formatierung, egal welches Dateiformat, kommt also nur Salat raus 90% der Zeit)
– Stadt versemmelt (absichtlich) regelmässig, genug PAPIER zu bestellen (ja, Papier, sogar dafür zu geizig)
Wenn es keinen Drucker gibt, warum sollte dann jemand Papier bestellen?
Kopierer! Werden den Lehrer doch gnädigerweise zur Verfügung gestellt, damit sie zuhause nicht die ganzen Klassensätze von Schulaufgaben und Arbeitsblättern ausdrucken müssen.
Aber wenn man Pech hat, ist der Toner leer, wenn man gerade kopieren möchte, und obwohl das schon vom Gerät lange vorher gemeldet wird, müssen wir erst umständlich über den Sachaufwandsträger neuen bestellen, auf Vorrat gibt es die nicht. Und die Bürokratie, die dieser Bestellvorgang auslöst, kann schon mal dazu zwingen, Klassensätze privat ausdrucken zu müssen. Ersatzpapier habe ich sowieso schon immer in meinem Fach, aus privater Kasse natürlich. Ob Frau Feller das alles weiß?
Die weiß das.
Und lacht drüber.
Meine Reaktion:
“Liebe Schülerinnen und Schüler, ihr müsst Text xyz leider abschreiben. Ich würde ihn euch kopieren, aber der Schulträger “Stadt ABC” hat kein Kopierpapier für unsere Schule besorgt.”
Tröt, Ende Gelände.
Sie haben völlig recht! Dann gibt’s überhaupt keine Kopien mehr, weil: ich kann leider keine Kopiervorlage ausdrucken. Die SuS schreiben die Elternbriefe etc. von der Tafel ab, wie früher. Natürlich nach dem Unterricht – wir wollen die wertvolle Unterrichtszeit ja nicht mit so profanen Dingen verschwenden. Auch alles andere, was sonst so als Kopie verteilt wird, wie Arbeitsblätter, Material für selbstorganisiertes Lernen, Texte: leider vorbei.
Mit Ihrer Argumentation lässt sich noch viel mehr sparen, zum Beispiel:
„Die Fenster sind undicht: wozu heizen?“
—> siehe “städtische Schrottkopierer” ff. 😉
Das bestätigt nur wieder die allgemeine These: Der Lehrerberuf ist absolut nicht mehr erstrebenswert!
Ist er schon lange nicht mehr, da das Kerngeschäft immer mehr in den Hintergrund rückt.
Ich hoffe, dass die CDU bald nur noch einstellig gelesen wird. Was in dieser kurzen Regierungszeit alles gegen Lehrkräfte öffentlich kundgetan wird, ist eine bodenlose Frechheit – Verbeamtung für Lehrkräfte abschaffen, private Versicherung abschaffen, Pensionen abschaffen, Arbeitszeit ausdehnen, da Lehrkräfte zu wenig arbeiten oder zu oft krank sind. Wenn Bildung nicht mehr zu den hoheitlichen Aufgaben des Staates gehört, dann gute Nacht. Viel Erfolg für die Zukunft bei der Findung von gesunden Lehrkräften oder Lehrkräften überhaupt.
Solche Aussagen generieren aber Stimmen.
…und viele unangemessene Kommentare.
Ist halt die Frage, ob diese “Stimmen” dann auch zur Wahlkabine gehen.
Da ist ja alles dabei…
– Einschüchtern mit Arbeiten in den Ferien
– die einzige Arbeitszeiterfassung, die nicht von einer unabhängig Institution aufgestellt wurde und der KMK entgegegkommt, ist natürlich die valide…die anderen natürlich nicht
– den Schulleitungen den Schwarzen Peter hinschiebeb: Herr X mit zwei Sprachfächern, natürlich sind sie überlastet, sie bekommen Hilfe. Teilen sie sich doch diese Deputatstunde mit den 4 KuK
Dann bin ich gespannt, wie das Land die Schulen mit Büros für die LuL ausrüsten will.
Das zeigt aber nur, dass man ein Grundrecht, nämlich die Erfassung der Arbeitszeit, mit allen Mitteln verweigern will. Wie es dann mit der Realarbeitszeit aussieht, ist wohl offensichtlich
Frau Feller hat Angst vor der Arbeitszeiterfassung, weil sie weiß, dass das nicht gut ausgehen wird und Lehrkräfte zu viel arbeiten. Denn sonst hätte sie längst die Arbeitszeiterfassung durchgesetzt.
Stattdessen wählt sie nun die Präsenz in der Schule unter der Woche und in den Ferien als Drohung, ohne dass ihr die Folgen klar wären.
Eine feste Anwesenheit in der Schule würde eben auch bedeuten, dass man außerhalb dieser Zeit definitiv frei hat und nichts mehr für die Schule macht. Darüber hinaus hätte die Präsenz in der Schule in den Ferien zur Folge, dass man eben auch unabhängig von den Ferien Urlaub nehmen können müsste.
Über die reinen Konsequenzen für die Arbeit hinaus wird die Motivation der Lehrkräfte sinken. Im Gegensatz zu jetzt wird kaum jemand mehr in seiner Freizeit Herzblut in schulische Veranstaltungen stecken. Mit entsprechenden Konsequenzen für das schulische Klima.
Darüber hinaus wird der Beruf für viele noch unattraktiver als bisher. Lehrermangel wird eher verstärkt als abgebaut.
Ich denke, selbst Frau Feller ist klar, dass ihre Vorschläge völlig unsinnige, leere Drohungen sind.
Ergänzend zum Bildschirmarbeitsplatz wäre noch zu erwähnen, dass diese Plätze nicht vom Kollegium selbst administriert werden.
Da fällt mir ein, 30 Tage Urlaub und das nur in vorgeschrieben Zeiträumen? Da wird man garantiert keine der Jugendlichen, die viel flexibler sein wollen als die alten Generationen, für den Job gewinnen.
Diese Feller? Hat die auch nur irgend eine Qualifikation? Ich meine ausser Trump-like zu pöbeln?
Wobei die Präsenzpflicht … mein Vorschlag wäre ja, Ferien abschaffen und alle Lehrer und SuS hätten 30 Tage Urlaub, lebensnah und einfach mit bekannten Mitteln umzusetzen. Aber dann müsste man Schule ja neu denken und von 150 Jahren Staub und Dreck befreien und Politiker machen sich ja lieber nicht die Hände schmutzig und arbeiten fürs Geld ist auch nicht ihrs.
Sry, aber grad sitzt der Frust wieder sehr tief. Hieß es früher ‘wer nichts wird, wird Wirt’ ist es heutzutage wohl der “Beruf” des Politikers.
Ja, sie ist Juristin und hat einmal auf einem Treffen mit Lehrkräften im Zusammenhang mit dem Referendariat gesagt, dass sie das ja auch irgendwie überlebt hat. Hm, ich weiß nicht, ob man das jetzt so richtig vergleichen kann.
Viele Politiker sind Juristen, das ist offenbar ein Studiengang, der zu allem befähigt. Herr Piazolo war auch so einer, bei dem man dann erkannt hat, dass der Schuster doch bei seinem Leisten bleiben sollte.
“Hat die auch nur irgend eine Qualifikation?”
Juristin. Merkt man aber kaum.
“Er war ein guter Jurist und auch sonst von mäßigem Verstand” (Ludwig Thoma)
Sorry, das war jetzt ein Impulspost… 😀
Meist liegt das bauchgefühl, das solche Impule auslöst, ja richtig.
Ansonsten gilt: iudex non calculat, weshalb die keine Arbeitszeit aufrechnen wollen oder können.
You made my day … hahahahahaha1
Sie outet sich.
In Unkenntnis der Situation.
Lehrkräfte haben in der Schule kein Büro, in dem sie ungestört arbeiten und präsent sein können.
Sie haben einen Stuhl an einem Tisch im Lehrerzimmer, ca 50×50 m². Ein kleines Postfach und ein kleines Fach für Material.
Keinen Computer. So kenne ich das.
Ich hatte in meiner aktiven Zeit keine Möglichkeit, ungestört in der Schule zu arbeiten.
Das war mir nur zu Hause in meinem Arbeitszimmer möglich.
eher 50x50cm² Platz, oder ??? ;-))
In unser Lehrerfach geht nicht mal eine kleine Trinkflasche hochkant rein. Und mit zwei Ordnern ist es voll.
Ich nehme an, Frau Feller hat da bessere Konditionen.
Kritisiert wurde insbesondere die Methodik der Erhebung. Lehrkräfte mussten ihre Tätigkeiten minutengenau in einer App dokumentieren und dabei aus einem sehr fein ausdifferenzierten Aufgabenkatalog auswählen.
–> genau so etwas erwarte ich auch vom Ministerium. Bevor man auf “Erfassen” klicken kann, darf man sich 2 Minuten durch Untermenüs suchen.
Nein danke – ich glaube, ich habe da ein WLAN Problem 😉
Die Erfassung zählt ja auch zur Arbeitszeit, insofern klicke ich auch gern 10 Minuten durch irgendeine App. Außerdem muss immer wieder klar gestellt werden, dass Erfassung eben nur Beginn, Ende, Pause bedeutet. Was genau gearbeitet wurde, gehört nicht zur Zeiterfassung.
Ich bin Seiteneinsteiger, seit zwei Jahren. Nach einem halben Jahr habe ich meine eigene Klasse bekommen. Und dazu noch ein Projekt. Ich bin Lehrer für Hauswirtschaft geworden und bin glücklich. Aber die zusätzlichen Gespräche mit den Vertretern der Industrie kosten Zeit, die Planung für das Projekt kosten Zeit. Dazu noch die Zeit mit den Elterngesprächen, die Gespräche mit den sus. Alles Zeit die nicht gesehen wird. Ich habe dazu noch einen alten Laptop bekommen, der überwacht wird von so einer eingekauften Firma, damit nichts falsches hochgeladen wird. Wie soll man in dieser Situation die 40 Stundenwoche einhalten, wenn man es dokumentiert und diese Zeit dann nicht zusätzlich angerechnet wird. Jetzt ist geplant,ein angefresser Apfel bekommt so ein Button und ein HP nicht? Die Arbeit am Kind dauert nicht nur 25 Stunden. Aber gut, die, die alles planen sind wirklich weltfremd geworden. Ich habe letzte Woche für alles, trotz dem Schneechaos und Ausfall des Unterrichts, über 80 Stunden gearbeitet. Nur damit man als Hauswirtschaftslehrer belächelt wird. Und dazu noch die Unterschiede zwischen Beamten und einfachen Lehrern. Eigentlich muß sich jedes Ministerium schämen.
Genau, sind sie in einer Gewerkschaft? In welchem Bundesland sind sie?
Mehr angestellte müssen sich sammeln und ihre Rechte verteidigen.
Ich vergaß noch, digital funktioniert nur, wenn ein Whiteboard gegen eine normale Tafel ausgetauscht wird. Das hatte ich noch den Herbstferien. Mir wurde gesagt, ich bekomme etwas neues. Stimmt, eine Kreidetafel. Super modern und digital. Alles was ich in den Ferien vorbereitet habe war sinnlos.
Beamer mit AppleTV funktioniert super in Verbindung mit einem angebissenen Apfel oder einem damit kompatiblen Gerät.
Ich denke es kommt wie viele das erwarten. 35 Stunden Woche, ein paar Tage Homeoffice, 30% mehr Lohn, die Unterrichtsstunden werden auf 19 reduziert und Erfassung erfolgt via App. Einfach perfekt.
Yipppeee!!!
Können Angestellte Lehrkräfte jetzt klagen? Was passiert bei einer Klage? Warum machen die Gewerkschaften nichts?
Ja. Es würde eine Arbeitszeiterfassung für die Kläger sicher herauskommen. Zur Frage: Sie meinen das rhetorisch??? Die GEW====?????
In Bremen hat die GEW geklagt.
Funfact: Ich klage auch. Bin angestellt und habe meine Arbeitszeit während einer Klassenfahrt erfasst. Seit 7 Monaten keine Rückmeldung. Warte nur auf das Absenden der Klageschrift seitens der vertretenden RAs
Die Gewerkschaften sollten sich auch mal an der 35- Stunden Woche orientieren!
> Können Angestellte Lehrkräfte jetzt klagen?
Ja.
Ganz aktuell und hoch interessant dazu ein Gerichtsurteil aus Bremen:
https://www.butenunbinnen.de/nachrichten/arbeitszeit-lehrer-gericht-bremen-100.html
https://personalrat.schule.bremen.de/informationen/arbeitszeit/arbeitszeit-jetzt-selbst-erfassen-15357
Wissen Sie, ob es bereits ein Urteil des Verwaltungsgerichts gibt? Der Artikel von “buten und binnen” ist ja vom Mai 2025. Und im Artikel klang es so, als wäre mit einem Urteil bis zum Sommer 2025 zu rechnen.
Die Pressdemitteilung vom OLG Bremen ist vom 07.01.26
https://www.oberverwaltungsgericht.bremen.de/sixcms/media.php/13/PressOVG%2020260107_Verk%C3%BCndung_6_LP_165_25.pdf
Ich bin auch in einem Klageverfahren.
Der PhV in BW unterstützt klagende Mitglieder – seit ca. 2 Jahren!!! Aber die Mühlen der Justiz mahlen laaaaangsam….
Ja, das frage ich mich auch, was die Gewerkschaften machen.
Zudem finde ich es sehr frustrierend, dass die EuGH und Bundesarbeitsgericht Urteile von der KMK ignoriert werden. Sind wir in einem rechtsfreien Raum?
Ob die Arbeitszeit nun erfasst wird oder nicht, ist für mich als Rentner mittlerweile uninteressant, weil es keine Auswirkungen mehr für mich persönlich hat. Dass die aktiven Lehrkräfte das natürlich anders bewerten, kann ich verstehen und unterstütze ich auch.
Aber bei allen Widrigkeiten, die die Völklinger Straße bereithält, Leute tröstet euch, die Amtszeit von “unser aller Doro” endet im Frühjahr 2027. Wer eine zweite Amtszeit verhindern will, muss nur die richtigen Schlüsse ziehen. Und die Zeit bis dahin, müssen eben die arschbacken zusammen gekniffen werden:)
Dann kommt aber der/die nächste inkompetente Bildungsminister/in, will ja kaum einer machen, zumal die Karre schon ziemlich tief im Schlamm steckt. Das ist also auf Dauer auch keine Lösung.
Wenn Arbeitszeiten selbst erfasst werden, wird natürlich zu den eigene Gunsten geschummelt. Das ist doch logisch. Eine Arbeitszeiterfassung müsste also irgendwie von unabhängigen Leuten begleitet werden. So wie ich es verstanden habe, ist das nur bei der sächsischen Studie auch so geschehen. Als sie dann nicht das erwünschte Ergebnis brachte, wurde sie schlechtgeredet.
Das ist so nicht richtig. Die sächsische Arbeitszeitstudie wurde im Auftrag des dortigen Kultusministeriums von einer Unternehmensberatung durchgeführt, die Arbeitszeitstudien im Auftrag von Gewerkschaften von – unabhängigen – Universitäten.
Herzliche Grüße
Die Redaktion
Da es darum geht, die Arbeitszeit für alle durchgehend zu erfassen und nicht nur exemplarisch, darf man mir gerne jemanden zur Seite stellen, der mir bei der Arbeit und der Erfassung über die Schulter schaut. Und da er eine mir übergeordnete Funktion erfüllt, darf er auch gerne besser bezahlt werden als ich. Nur, wer kontrolliert dessen Arbeitszeit?
Und wieso sollen Lehrer schummeln, wenn es bei anderen Menschen im Home Office klappt?
Geschummelt wird überall, der Mensch ist nicht durchgehend grundehrlich. Man hat in der freien Wirtschaft wie auch im Lehrerkollegium solche Kollegen, die sich einen Lenz machen und sich immer geschickt vor Zusatzaufgaben drücken. Die müssen dann ja direkt schummeln …..
Man bemerkt Ihre Ahnungslosigkeit – Legrer und ihre Arbeit steht ständig direjt oder indirekt unter Beobachtung.
Denn wenn Sie urgendwo nur 5 Minuten nicht erscheinen toben und randalieren die von Ihnen und anderen Erziehungsberechtigen in der Schule abgegebenen Abkömmlinge durchs Gebäude und/oder soziale Medien.
Da läuft bei uns nicht wie auf ruhugen Bürofluren, wo Sachbearbeiter 78-B sich still im Einzelbüro auch mal ne Auszeit gönnen kann, die keiner bemerkt.
Klar, stellt mir gerne jemanden dazu, der mich “beobachtet”. Kann dann allerdings gleich bei der Arbeit helfen. Nennt man effizientes Arbeiten dann.
Kurzum: “Hilfskräfte” nehme ich gerne an. “Nebenbei” dürfen sie herzlich gerne meine Arbeitszeit auch erfassen. Und ihre eigene dann auch. Oder ich erfasse “dessen” Arbeitszeit. Beides okay.
Die Studie – welche ich im Kopf habe – wurde schlecht geredet, weil sie schlecht war. Warum? Weil nicht alle Zeiten erfasst wurden. Ist das gut? Nein. Und das ist zu kritisieren.
Ich kann nicht “erwarten/wissen”, dass viele auch nach 18 Uhr arbeiten … Und erfasse diese Zeit dann nicht, wegen “gesetzlichen Rahmenbedingungen” als Scheinargument. Das ja Quatsch. Dass das überhaupt so viele glauben und glaubten ist Irrsinn genug. Sieht man an Ihnen. Daher: Schmunzeln. An guten Tagen lachen. Und gut ist es.
Kurzum zusätzlich: Mir ist es sowas von “scheiß egal”, wieviel andere arbeiten … Ich kenne meine Zeiten und hab weder vor “Präsenzzeiten” (mit allen Konsequenzen auch für AG – und die sind eben massiv) “Angst”, noch vor einer “Hilfskraft”, welche dies aufzeichnet.
Wenn deren einziger Job jedoch die 1:1 “Überprüfung” und “Erfassung” ist, dann wird man sehr schnell merken, dass ich auf einmal sehr sehr kreative Arbeitswege auch finde.
Was soll denn auch der Blödsinn. Soll mir lieber eine zusätzliche Schulbegleitung zur Verfügung stellen, wo Bedarf. Oder Sonderpäds. oder Soz.Päds. oder Kinder-/Jugendcoaches oder einen Psychologen oder eine medizinische Fachkraft oder … oder …
Ergo: Der AG sollte erstmal SEINEN Job machen, bevor er auch nur ansatzweise daran zweifelt oder denkt, dass wir “nur” [absurd genug] Regelarbeitszeiten haben und alle soooo sehr lügen mit den massiven Überstunden.
Wozu denn? Werden doch meistens sowieso nicht bezahlt und “als Deputat” mit “als Lehrkraft auch über den Regelzeiten erwartbar” [ja … Tatsächlich genau so gehört. Danke auch.].
Personalräte sollten sich an die in NRW für Schulen zuständige Berufsgenossenschaft wenden und darum bitten, dass exemplarisch ein paar Schulen darauf begutachtet werden, ob sie die arbeitsrechtlichen, z.B. ergonomischen , hygienischen und technischen Bedingungen für Büroarbeitsplätze erfüllen. Dann ist die Idee schnell vom Tisch. Obwohl das schade ist. Gut ausgestattete Büro-und Besprechungsräume, mit allem drum und dran, und nach 8 Stunden nach Hause gehen — da würden sich manche Lehrkräfte wundern, wie viel Zeit sie auf einmal haben: Vom PC bis zur Fachzeitschrift alles vom Arbeitgeber bereitgestellt, abends keine Telefonate mit Eltern mehr, Klassenarbeiten und Prüfungstest-Stapel bleiben liegen, weil der Arbeitstag zuende ist … Die wöchentliche Unterrichtsverpflichtung von Lehrkräften in Deutshland liegt zwischen 2 und 5 Unterichtwstudnen pro Woche über dem, was sonst in Europa gilt. Und das ist nicht so, weil in anderen ;Ländern großzügiger mit Lehrkräften umgegangen wird, sondern weil realistisch davon ausgegangen wird, dass Unterrichten nur ca. 50 %, zum Teil weniger der Gesamtarbeitszeit des Öffentlichen Dienstes ausmacht. Vor-und Nachberereitung von Unterricht, Korrekturen, Konferenzen, Eltern-und Schüler*innen beraten, Gutachten schreiben, mit anderen Behörden und Einrichtungen kommunizieren, Fort-und Weiterbildung, 60-Stunden-Arbeitszeit bei Klassenfahrten…
Nur ist die BG nicht zuständig und muss folglich ein entsprechendes Ersuchen des zuständigen BPR oder HPR zurückweisen.
Angestellte …. Beamte …
Erklärungsbedürftig.
Ich sehe übrigens die Länder bei den Beitragszahlern der UV nicht. Auch nicht für die Angestellten.
Die BG prevent als Nachfolger der B.A.D. GmbH ist eine Firma, die im Besitz einiger Berufsgenossenschaften ist, ist aber rechtlich eigenständig und hat nichts mit einer BG als Unfallkasse in ihrer ursprünglichen Formzu tun.
“Zudem wurde darauf verwiesen, dass viele Lehrkräfte gerade in den stressigsten Wochen des Schuljahres nicht die Zeit fanden, ihre Arbeit vollständig zu dokumentieren”
Soso, es ist also zu aufwändig ein Knöpfchen zu drücken…
Ich frage mich woher dieses Verweigern einer sauberen Arbeitszeitdokumentation kommt. Das Argument ist doch stets, dass man ja so viel mehr mache – dann wäre das doch ein einfaches die Arbeitszeit zu protokollieren. Stattdessen werden die Ergebnisse einfach angezweifelt.
Keine Arbeitszeiterfassung ist eine der vielen heiligen Kühe, die bloß nicht geschlachtet werden dürfen in der Schule.
Neben festen Klassenverbänden, festen 45/90 Minuten Blöcken, dem Fetisch für summative Leistungsbewertungen und der Begeisterung für (größtenteils unsinnige) Hausaufgaben.
Viele Grüße – Wir sind gerade dabei alle (!) Zahlen von 1 bis 1.000 stumpf aufzuschreiben als Aufgabe…
Wenn in einer Arbeitszeitdokomenation nicht nur der anfang und das Ende der Arbeitszeit dokumentiert werden sol, sondern auch kleinteilig,welche Tätigkeit gerade ausgeführt wird, dann führt das logischerweise zu einer Unter- bzw. Fehlerfassung. Es muss eben nicht nur einfach ein Knopf gedrückt werden. Wenn Sie gerade noch unterrichtet haben und am Ende der Stunde kommt ein Schüler zu ihnen, der über ein Problem reden will, gleichzeitg haben sie aber eigentlich Pausenaufsicht und die Pflicht die Arbeitszeit und Tätigkeit korrekt zu erfassen, dann ist das nicht trivial.
Das klingt ein wenig, als wäre es in anderen Berufszweigen völlig geordnet und ohne kleinteilige Aufgaben.
Zeiterfassung ist wirklich das kleinste Problem hier. Und ja, das lässt sich sowohl technisch als auch in geringer Komplexität umsetzen.
Bei einer Zeiterfassung geht es primär auch nicht darum 2:35 Minuten Gespräch mit einem Schüler von einer 10:35 Minuten Pausenaufsicht und einer 1:25 Weg zwischen Lehrerzimmer und Klassenzimmer abzugrenzen…
Das wäre aber Leistungserfassung, wie lange habe ich wofür gebraucht.
Und genau die ist bei der AZE nicht gestattet…
Ich weiß. Macht auch nur dann Sinn, wenn es um Kontierung von Arbeitskosten geht. D.h. ich muss vorher Kostenstellen und Kostenträger (BAB) festlegen, um zu erfassen, welche Tätigkeiten sind verbunden mit welchem Arbeitsaufwand für bestimmte Projekte angefallen. Bei lehrkräften ist es aber egal, ob sie 45 Minuten in Klasse A oder B gestanden haben und ob sie dabei ihr erstes, zweites oder drittes Fach unterrichtet haben oder am Beratungstag mit Familie x oder Y gesprochen haben. Liste lässt sich beliebig erweitern.
Studie zeigt: 70 % der Unternehmen kämpfen mit Arbeitszeitbetrug – ZWP online – das Nachrichtenportal für die Dentalbranche
Es wird Menschen geben, egal nun in welchem Beruf, die mit geschönten Zahlen vlt. dem Chef etwas vormachen wollen und vlt. auch sogar können, die es für ihr Ego brauchen. Sicher. Aber jetzt mal im Ernst: Was hätte ich denn davon? Ich bin jeden Tag von 7.00 Uhr bis 15.30 Uhr in der Schule. Am “Schneewochende” war ich am Donnerstag (ein Ferientag) in der Schule, da kein Hausmeister. Am Freitag habe ich bis Sonntag habe ich mit allen im Austausch gestanden, am Montag war ich um 6 in der Schule. Ich muss nach solchen Tagen niemanden beweisen, dass ich was getan habe. Ich muss bei 180 Fachnoten, die ich zu geben habe, nichts weiter kommentieren, das sagt schon das digitale Klassenbuch aus und das Postbuch mit den dutzenden an Elternschreiben, die allein ich geschrieben habe. Die (gerade für die Steuererklärung ausgerechnet) 1453 km, die ich neben den Wegen zur Arbeit für Fortbildungen ( 320) und für meinen Dienstherrn (Rest) im Auto verbracht habe kann ich auch problemlos in Zeitstunden umrechnen. Dazu kommen 17 Abendveranstaltungen ab 19.00 Uhr, die man auch gerne bei seinen Kindern verbracht hätte. Ihre Haltung, nur bei Lehrkräften die größten moralischen Abgründe zu unterstellen, sagt viel aus, vor allem aber über Sie.
Sie lesen etwas heraus, was da nicht ist.
Ich könnte das als Beißreflex bezeichnen, das möchte ich aber bewusst nicht.
Alles, was Sie hier aufzählen gibt es in vielen anderen Berufen auch. Fahrten zu Fortbildungen (320 km in einem Jahr.. wow..), Dienstreisen. Abendveranstaltungen. Kommunikation mit anderen Menschen.
Ich stelle in Frage, ob das Festhalten an “haben wir schon immer so gemacht” und die fehlende Transparenz nicht dazu führt, dass Einsatz und Engagement nicht gewürdigt oder belohnt werden und ob die Struktur überhaupt zeitgemäß ist.
Solange aber bei Allerweltsdingen wie einer Zeiterfassung bereits die Empörungswelle durchs Kollegium schwappt, ja wie soll es da überhaupt vorwärts gehen?
„ Alles, was Sie hier aufzählen gibt es in vielen anderen Berufen auch.“
Richtig. Und dort ist es Arbeitszeit, die erfasst werden muss.
Ich wünsche als Lehrkraft lediglich Gleichbehandlung entsprechend geltenden Gesetzen.
Ihr vorletzter Absatz erinnerte mich stark an ein Fußballspiel: Starre Zeitblöcke, inflexible Mannschaftsgröße, teils hoch ungerechte Bewertung und viel zu hohe Bezahlung bei Millionen von Menschen, die viele gute Vorschläge zur Verbesserung konstruktiv kundtun. Vielleicht würde eine Videoüberwachung helfen …
Oder die Residenzpflicht. Das wäre noch mal was
Und selbst beim Fußball gibt es mehr Innovation, stetige Veränderung und Anpassungen als in der Schule..
Stimmt, ich bin auch dafür, dass bei Versetzungen (Transfers) zunehmend hohe Millionenbeträge gezahlt werden.
“Soso, es ist also zu aufwändig ein Knöpfchen zu drücken…”
Es ist nicht “das Knöpfchen”. Das ist ja die Sache …
Warum es so uuuuultra Komplex alles hingestellt wird? Weil man ja genau weiß als AG im Bereich Schule, dass man hier dann ein Minusgeschäft macht und nicht weiter “ausbeuten” kann. Ansonsten wäre das selbstverständlich schon lange da. Naiv das nicht so zu sehen. Ob das dann tatsächlich so wäre …
Vom Kostenfaktor? Um Grundbedingungen überhaupt zu schaffen? Ja. Definitiv. Dagegen sind die Sanierungskosten langfristig mal ein Witz.
Dazu kommt dann “die Angst/die Wahrscheinlichkeit”, dass eben doch die Überstunden da sind … Dann vllt. nicht mehr. Wäre ein Supergau für den AG – aber eben auch dessen Problem.
Ich gehe hier trotzdem mit Ihnen im Punkt mit: Es sollte ALLES erfasst werden. Auch die Erfassung selbst. Hat man keine Zeit dazu? Macht man diese. Das ist dann eben Priorität Nummer eins. Weil so gewünscht und sonst sowieso angezweifelt. Also … Die Zeit nimmt man sich. Punkt. Dann gibt es eben ein Elterngespräch weniger und den Hinweis sich beim AG/KMK diesbezüglich zu melden. Ggf. eine Überlastungsanzeige.
“Ich frage mich woher dieses Verweigern einer sauberen Arbeitszeitdokumentation kommt. ”
Fragen Sie sich das tatsächlich? Kleiner Tipp … Bei vielen ist es “Verdrängung”, “Scham” und “Überlastung”.
Klingt doof?
Schauen Sie sich mal sozial-psychologisch den Bereich von “wichtige Briefe” öffnen an … Das dauert 2 Sekunden. Und trotzdem machen das unglaublich viele Menschen nicht.
“Ungewissheit”, “Angst”, “Schamgefühl”, “Verschiebung von Problemen”, “(gedankliche) Überlastung”, Coping-Strategie [eine sehr sehr schlechte allerdings …] Usw.
Wie Sie selbst schreiben … Es wäre absolut kein Problem “einfach mehr zu erfassen”. Daher … Stellen Sie sich mal ernsthaft auch die Frage, warum das viele vllt. auch einfach nicht machen. Kann es durchaus bei manchen an “Scham, dass ich zu langsam bin” liegen? Wäre nicht das erste Mal, dass ich das mitbekomme und höre. Leider.
“Das Argument ist doch stets, dass man ja so viel mehr mache – dann wäre das doch ein einfaches die Arbeitszeit zu protokollieren.”
Sehe ich auch so. Ist nur leider im sozialen Bereich nicht so unterkomplex. Sorry. Aber hier bin ich “bei Ihnen”. Sollte man so machen. Definitiv.
“Stattdessen werden die Ergebnisse einfach angezweifelt.”
Natürlich werden die Ergebnisse angezweifelt. Falls/Wenn es die Studie ist, welche ich gerade im Kopf habe … Lesen Sie sich diese doch mal durch. Habe ich gemacht. Dort sind eben Punkte dabei … Welche einfach absolut fragwürdig sind.
Das wäre einfach schlichtweg so, wie wenn man “Schichtarbeit ab 18 Uhr” bei Schichtarbeitern nicht zählen würde.
Oder eben “Nachtschicht” komplett streicht, obwohl diese eben da ist. Was soll denn solcher Unfug. Entweder man macht sich wirklich ehrlich und macht es transparent und “wissenschaftlich/realistisch” oder man kann es ganz lassen. Verscheißert muss man nicht werden.
Was finden Sie denn daran “schlecht”, wenn man solche Pseudostudien kritisiert?
“Keine Arbeitszeiterfassung ist eine der vielen heiligen Kühe, die bloß nicht geschlachtet werden dürfen in der Schule.”
Lesen Sie doch die Kommentare durch? Sind ja jetzt nicht gerade alle grundsätzlich dagegen? Viele sind dafür. Oh wunder. Andere haben Bedenken, dass der AG hier “mogelt”. Was sagt das denn rein sozial und psycholisch aus?
Warum sollte hier in einem anonymen Forum “ein Groß” lügen? Der Großteil ist selbst ErzieherIn/Lehrkraft. Wir “kennen/wissen” durchaus die anderen Arbeitsbedingungen (so grob). Das können wir einschätzen. Dazu eigene Erfahrungswerte. Was sollte denn hier ein “aber wir lügen ALLE” bringen? Macht ja mal gar kein Sinn.
Her mit der Arbeitszeiterfassung. Aber bestenfalls sofort und sinnvoll.
“Neben festen Klassenverbänden, festen 45/90 Minuten Blöcken, dem Fetisch für summative Leistungsbewertungen und der Begeisterung für (größtenteils unsinnige) Hausaufgaben.”
<- Privatschule.
Jahrgangsmischungen.
Differenzierungen von Förderschule bis Gymnasium.
45-90 Minuten Blöcke sind schwierig, da der Staat auch hier "mitwirkt". Das systemisch zu "entgehen"? Viel Glück und gute Nerven. Aber man kann durchaus "Stunden aneinanderreihen" – was auch Sinn macht. Beispielsweise 3-4 Schulstunden Freiarbeit am Stück.
Notenbewertungen darf ich gar nicht geben, außer bei Abschlussklassen – stets in Zusammenarbeit mit Partner-Regelschulen. Tests dürfte ich hingegen schreiben. Aber halt keine Ziffernnoten drauf. Dazu logischerweise keine "Notenwertung".
Hausaufgaben sind so eine Sache … Ja. Bei mir ist hier etwas "Spielraum". D. H. nicht jeder bei mir "muss Hausaufgaben machen/macht Hausaufgaben". Das kann man bspw. durch zusammengefasste Wochenpläne lösen – motiviert die SuS auch immens, dass sie tatsächlich die Zeit nicht absitzen, sondern "ackern". Dafür dürfen (und sollen) sie gerne mehr Freizeit haben. Geschenkt. Andere arbeiten lieber auch zuhause. Auch hier … Gerne. Warum nicht.
Aber auch das … Ist ein systemisches Problem.
Das "Hausaufgabensystem" muss man eben verstehen, um zu checken, dass es ineffektiv ist, wenn die Rahmenbedingungen nicht diesbezüglich da sind. Endet dann häufig in Frust und Schulangst.
Und … Viele solcher Kinder bewerben sich dann bei uns eben. Und oh wunder … Funktioniert auch mit "Mischsystem".
Aber auch hier weiter … Man muss verstehen, dass
1. Viele das nur so kennen … Und deshalb ist das so und muss so gut sein.
2. Bedenken haben, dass das "anders nicht klappen kann".
3. Sich nicht genug mit Thema "Hausaufgaben und Wirkungen dessen" auseinandergesetzt haben oder es ihnen dann tatsächlich egal ist/sie einen Kompromiss [Nutzen-Risiko] abwägen.
4. Das schlichte Vorgabe [bzw. Erwartung] einiger ist.
Und "guess what"? Das dachte ich auch, bis ich eben diesbezüglich mich intensiver auseinandergesetzt habe und selbst Strukturerfahrungen machen/erstellen durfte. Allerdings habe ich halt auch die Freiheiten und Rahmenbedingungen diesbezüglich.
Skepsis? Jedes Jahr. Wird jedoch weniger, weil andere Eltern das als "sehr gut" empfinden und hier Sorgen und Ängste nehmen.
"Viele Grüße – Wir sind gerade dabei alle (!) Zahlen von 1 bis 1.000 stumpf aufzuschreiben als Aufgabe…"
Und das müssen Sie noch üben für sich? [Sorry … Kleiner Scherz am Rande.]