Start Aus den Verbänden Mitgliederzahl: Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft wächst – ein bisschen

Mitgliederzahl: Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft wächst – ein bisschen

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FRANKFURT/MAIN. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat ihre Mitgliederzahl im Jahr 2025 leicht gesteigert. Wie die Bildungsgewerkschaft mitteilte, wuchs die Zahl der Mitglieder um 0,36 Prozent. Zum Stichtag 31. Dezember 2025 zählte die GEW 274.532 Mitglieder. Der Frauenanteil liegt bei deutlich über 70 Prozent.

Führt die mitgliederstärkste Gewerkschaft im Bildungsbereich: GEW-Chefin Maike Finnern. Foto: GEW/Kay Herschelmann

Als Gründe für die Entwicklung nannte die GEW unter anderem die Tarifauseinandersetzungen im öffentlichen Dienst. „Zu der positiven Mitgliederentwicklung haben die Tarifrunde im öffentlichen Dienst bei Bund und Kommunen sowie die laufende Runde bei den Ländern beigetragen. Wir sehen aber auch gute Effekte unserer Mitgliederkampagne für angehende und junge Lehrkräfte“, sagte die GEW-Vorsitzende Maike Finnern am Dienstag in Frankfurt am Main.

Finnern verwies zudem auf ein anhaltendes Engagement von Beschäftigten im Bildungsbereich trotz vielfältiger Krisen. „Die Bildungsbeschäftigten wollen ihr Berufsfeld attraktiver gestalten. Sie engagieren sich in den Tarifrunden für eine bessere Bezahlung und bessere Arbeitsbedingungen im Bildungsbereich – mit und in einer starken Gewerkschaft“, erklärte sie. Die GEW ist die mitgliederstärkste Gewerkschaft im Bildungsbereich. News4teachers 

Warnstreik vor Tarifrunde: GEW erhöht Druck auf Länder (auch Schulen betroffen)

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2 Kommentare
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Achin
1 Monat zuvor

Leider tritt bei der GEW, in der ich lange Zeit Mitglied war, die Idee der Einheitsgewerkschaft in den Hintergrund, zahlreiche Funktionäre (m/w/d) sehen sich eher als bildungspolitische Player und weniger als Mitarbeitervertreter*innen.

Oberstes Ziel ist das wohlfeile Verfolgen naiver bildungspolitischer Utopien, die sich beeindruckend anhören, aber nur, wenn man nicht mit den realen Ressourcen sowie mit konkreten Kindern und Jugendlichen aus einem repräsentativen Querschnitt der Bevölkerung arbeiten muss.

Küstenfuchs
1 Monat zuvor

Erstaunlich bei den extrem hohen Beiträgen!