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Mainzer Uni stellt Shakespeare-Bildarchiv ins Internet

MAINZ. Die Mainzer Universitätsbibliothek hat eine bislang unveröffentlichte Sammlung von Illustrationen zu Shakespeare ins Internet gestellt. Der zweite Teil des «Shakespeare-Bildarchiv Oppel-Hammerschmidt» umfasst rund 3500 Zeichnungen, Gemälde und Stiche, die sich mit dem englischen Dramatiker befassen, wie die Johannes Gutenberg-Universität Mainz mitteilte.

Möglicherweise ein zeitgenössisches Porträt von Shakespeare (historisch nicht gesichert). Foto: Wikimedia Commons

Das Chandos-Porträt von William Shakespeare (ca. 1594-1599), Echtheitsnachweis: H. Hammerschmidt-Hummel, Die authentischen Gesichtszüge William Shakespeares (2006). Foto: Wikimedia Commons

«Es dürfte nicht nur in der Fachwelt auf großes Interesse stoßen, sondern auch bei Kunst- und Kulturschaffenden, Regisseuren, Dramaturgen, Lehrern und unzähligen Shakespeare-Liebhabern», erklärte ein Sprecher der Universität. Der Literaturforscher Horst Oppel hatte das Archiv 1946 gegründet. Die Shakespeare-Expertin Hildegard Hammerschmidt-Hummel erweiterte es in den 1980er und 1990er Jahren von rund 1600 auf etwa 7000 Illustrationen.

Im Jahr 2005 erhielt die Universitätsbibliothek die Sammlung, musste sich aber verpflichten, sie im Internet jedem zugänglich zu machen. Der erste Teil der Sammlung aus dem Shakespeare-Bildarchiv war bereits im Jahr 2003 in drei gedruckten Bänden erschienen. Sie umfasst rund 3100 Illustrationen zu sämtlichen Stücken Shakespeares. Der 23. April ist der Geburts- und Todestag des Lyrikers und Dramatikers William Shakespeare (1564-1616). dpa
(20.4.2012)

Das Shakespeare-Bildarchiv ist hier zu erreichen.

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