Lehrer schickte Schüler: Ministerium verbietet Shopping in der Schulzeit

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SAARBRÜCKEN. Private Einkäufe während der Schulzeit? Für einen Lehrer im saarländischen Mandelbachtal war das offenbar kein Problem: Er schickte seine Schüler ins Lebensmittelgeschäft.

Lehrer einer Grundschule im saarländischen Mandelbachtal (Saarpfalz-Kreis) haben Kinder auf private Einkaufstouren geschickt. Das Bildungsministerium untersagte den Pädagogen nun, solche Botendienste anzuordnen. Zuvor hatten sich Eltern darüber beschwert, dass ihre Kinder während des Unterrichts für private Zwecke zu einem nahen Lebensmittelgeschäft geschickt worden waren. Das Ministerium schritt bereits im September ein und schickte eine Mitteilung an die Schule, wie ein Ministeriumssprecher am Freitag sagte. Er bestätigte damit einen Bericht der «Saarbrücker Zeitung».

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Nach dem Bericht hatten sich mehrere Eltern in den Sommerferien beim Ministerium beschwert. Die Einkäufe sollen sich über einen längeren Zeitraum erstreckt haben. «Wir gehen davon aus, dass die Sache damit jetzt erledigt ist», sagte der Ministeriumssprecher. dpa

(5.10.2012)

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