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Bayern: Lehrer warnen vor Niveau-Verlust beim Abitur

MÜNCHEN.  Der Bayerische Philologenverband (bpv) sorgt sich um den Anspruch des Abiturs im Süden.

Die im vergangenen Monat beschlossenen bundesweiten Abiturstandards dürften keinesfalls zu einem niedrigeren Niveau führen, betonte der bpv-Vorsitzende Max Schmidt am Freitag in München bei der Hauptversammlung des Verbandes. Die einheitlichen Standards erhöhten zwar die Vergleichbarkeit. «Sie dürfen aber nicht zu höheren Belastungen für Schüler und Lehrkräfte führen. Und auch keinesfalls zu einer Niveauabsenkung.»

Die hohe Qualität des bayerischen Abiturs oder Fachabiturs müsse auch in Zukunft gesichert bleiben. Das sei ohne die erforderlichen Ressourcen aber unmöglich, sagte Schmidt und forderte zusätzliche Lehrerstellen. «Unser Qualitätsanspruch wird sich nur halten lassen, wenn wir unsere Schülerinnen und Schüler intensiv fördern können.»

Das bayerische Abitur sei «ein Wertmaßstab in der bundesdeutschen Bildungslandschaft», Abiturienten aus dem Freistaat profitierten von dem guten Ruf. Mit dem bayerischen Abitur seien größere Studienerfolgsquoten und bessere Berufsaussichten verbunden. «Dies darf nicht aufs Spiel gesetzt werden.» Der bpv sprach sich gegen ein bundesweites Einheitsabitur aus. dpa

(23.11.2012)

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