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Philologenverbands-Chef sieht G8 als Fehler

PFORZHEIM. Da wo sie die Wahl hätten, sprächen sich 80 bis 90 Prozent der Eltern für G9 aus, so Bernd Saur, Chef des Philologenverbands Baden-Württemberg.

Die Einführung des achtjährigen Gymnasiums G8 war aus Sicht Saurs, «im Nachhinein gesehen ein Fehler». Die vergangenen Jahre hätten gezeigt, dass G8 «nicht für alle, aber für viele Schüler zu anstrengend ist», sagte Saur der «Pforzheimer Zeitung». «Enttäuscht» zeigte er sich, dass die SPD bei ihrem Kampf für mehr G9-Schulen «eingeknickt» sei. «Wir wissen, dass dort, wo der Elternwille gefragt ist, sich 80 bis 90 Prozent der Eltern für G9 aussprechen. Eine Politik des Gehörtwerdens sieht anders aus.»

Das achtjährige Gymnasium (G8) kommt nicht aus der Kritik. Foto: Patrick Rasenberg / Flickr (CC BY-NC 2.0)

Das achtjährige Gymnasium widerspricht nach Ansicht des Baden-Württembergischen Philologenverbands dem überwiegenden Elternwillen. Foto: Patrick Rasenberg / Flickr (CC BY-NC 2.0)

Der Verbandschef verwies auf das Beispiel des eigentlich dreizügigen Theodor-Heuss-Gymnasiums in Pforzheim: «Dort gibt es jetzt neun G9-Züge, weil sich die Landesregierung weigert, anderen Gymnasien ebenfalls G9-Züge zu erlauben. Sie zeigt sich total hartnäckig, so dass in Pforzheim eine abstruse Situation entstanden ist.» (dpa)

zum Bericht: Philologenverband Baden-Württemberg hätte gerne mehr G9-Modellschulen

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