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Inklusion: GEW demonstriert für bessere Bedingungen

KIEL. Nach den reinen Zahlen sei Schleswig-Holstein bundesweit bei der Inklusion in den Schulen Spitze. „Doch die Realität sieht oft anders aus“, meint die Landes-GEW. Lehrer litten unter unzureichenden Arbeitsbedingungen. Die Qualität des Unterrichts drohe in vielen Fällen zu Lasten von Schülern auf der Strecke zu bleiben. Dagegen will die Gewerkschaft nun protestieren.

„Die GEW steht voll und ganz zum Menschenrecht auf Inklusion. Alle Schülerinnen und Schüler verdienen Wertschätzung und beste individuelle Förderung. Aber so wie bisher geht es nicht weiter. Inklusion braucht mehr! Jetzt! Mehr Lehrerstellen, mehr Doppelbesetzungen, mehr Fortbildung, mehr Unterstützung in der Eingangsphase und mehr Einbindung anderer pädagogischer Berufe. Wir erwarten deshalb von der Landespolitik schon im kommenden Haushalt ein klares Signal für bessere Bedingungen für Inklusion. Denn insgesamt fehlen mindestens 1000 Stellen, damit Inklusion erfolgreich umgesetzt werden kann“, so heißt es in einer Erklärung.

„Um unserer Forderung Nachdruck zu verleihen, wollen wir am kommenden Mittwoch, 13.11.2013 von 18.00 Uhr bis 18.55 Uhr vor dem Landeshaus eine kleine Kundgebung durchführen, auf der unter anderem der GEW-Landesvorsitzende Matthias Heidn reden wird. Anlass für diesen ungewöhnlichen Termin ist eine SPD-Veranstaltung um 19.00 Uhr im Landeshaus unter dem Titel ‚Inklusion – Ein Gewinn für Alle! Gestalten wir den Weg!‘ mit Bildungsministerin Prof. Dr. Waltraud Wende. Kurioserweise scheint die Arbeitnehmerpartei SPD den Weg zur Inklusion ohne Lehrerinnen und Lehrer sowie ihre Gewerkschaft GEW gestalten zu wollen. Jedenfalls gab es auf dem breit besetzten Podium für aktive Lehrkräfte und ihre Gewerkschaft keinen Platz.“

 

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