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Besetzung von Schulleiterstellen soll in Baden-Württemberg transparenter werden

STUTTGART. In Baden-Württemberg soll die Besetzung von Schulleiterstellen transparenter werden. Einem entsprechenden Gesetzentwurf gab der Ministerrat grünes Licht zur Anhörung. «Schulkonferenz und Schulträger sollen künftig frühzeitig und umfassend beteiligt werden», sagte Kultusminister Andreas Stoch (SPD).

Bislang geben Schulkonferenz und kommunaler Schulträger am Ende des Auswahlprozesses, den das Staatliche Schulamt oder ein Regierungspräsidium vornimmt, einen Besetzungsvorschlag ab, ohne jedoch zuvor am Auswahlverfahren beteiligt zu sein. In der Schulkonferenz sind Schulleitung, Lehrer, Eltern und Schüler vertreten, wobei die Pädagogen die meisten Stimmen haben. Der Ministerrat gab einem entsprechenden Gesetzentwurf grünes Licht zur Anhörung.

Künftig soll eine vierköpfige Auswahlkommission gebildet werden, die aus zwei Vertretern der Schulaufsicht und jeweils einem Vertreter des Schulträgers und der Schulkonferenz besteht. Alle vier Mitglieder sind am gesamten Auswahlprozess beteiligt und können nach jedem Verfahrensschritt Stellung nehmen. Nach Abschluss des Verfahrens stimmt die Kommission über die Besetzung der Schulleiterstelle ab, wobei die Schulaufsicht weiterhin das letzte Wort hat. dpa

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