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Schleswig-Holstein will Noten an Grundschulen ganz abschaffen – Philologen: „Verrückt“

KIEL. Schleswig-Holsteins Bildungsministerin Wende will keine Noten mehr an Grundschulen. Im Extremfall erhalten Schüler künftig erstmals in der achten Klasse Notenzeugnisse. Kritik kommt von Opposition und Verbänden.

Löst Kontroverse aus: Schleswig-Holsteins Bildungsministerin Waltraud Wende. (Foto: Steffen Voss/Bildungsministerium Schleswig Holstein)

Löst Kontroverse aus: Schleswig-Holsteins Bildungsministerin Waltraud Wende. (Foto: Steffen Voss/Bildungsministerium Schleswig Holstein)

Ein Teil von Schleswig-Holsteins Schülern erhält künftig möglicherweise erst in der 8. Klasse erstmals Notenzeugnisse. Nach dem Willen von Bildungsministerin Waltraud Wende (parteilos) sollen Grundschulen stattdessen generell Berichts- und Tabellenzeugnisse erteilen, wie eine Ministeriumssprecherin sagte. Sie bestätigte damit einen Bericht der «Kieler Nachrichten». Schulkonferenzen können allerdings auch Notenzeugnisse für dritte und vierte Klassen beschließen.

Bereits jetzt können Gemeinschaftsschulen bis Klasse sieben auf Noten verzichten, es sei denn, die Schulkonferenz entscheidet anders. Ausnahmen sind die Gymnasien, die ab Klasse fünf Notenzeugnisse mit Ergänzungen austeilen. Die Mehrheit der Gemeinschaftsschulen im Land verzichte auf Notenzeugnisse, sagte die Ministeriumssprecherin. Wende ist sich mit den Bildungspolitikern der drei Regierungsfraktionen bereits einig.

«Alle Bildungsexperten betonen, dass die Freude am Lernen und die unbeschwerte Neugier der Schüler durch Schulnoten gehemmt werden», sagte Wende dem Blatt. Das sei auch Mehrheitsmeinung auf den Bildungskonferenzen gewesen. Bislang durfte die Schulkonferenz über die Vergabe von Notenzeugnissen nur für dritte Klassen entscheiden. Für Grundschüler der vierten Klasse sind Notenzeugnisse noch landesweit verbindlich.

Das Ministerium überarbeitet derzeit die einzelnen Schulart-Verordnungen. Dazu zählt auch die Abschaffung der Schulübergangsempfehlungen nach der vierten Klasse. Ende März sollen die Verbände gehört werden. Werden die Änderungen wie geplant umgesetzt, sind Zeugnisse mit Noten im Norden ab dem kommenden Schuljahr erst ab der achten Klasse verpflichtend. Ausnahmen sind die Gymnasien, die ab Klasse fünf Notenzeugnisse mit Ergänzungen austeilen.

Unterstützung erhält Wende von einigen Verbänden. «Ziffernoten sind an Grundschulen völlig fehl am Platz», sagte GEW-Landesgeschäftsführer Bernd Schauer. Sie seien pädagogisch nicht sinnvoll. Berichtszeugnisse wären wesentlich aussagekräftiger. Grundschulverbands-Landeschefin Beate Blaseio sagte, «wir finden die Änderungen ganz großartig». Noten führten zu großen Ungerechtigkeiten. «Es geht uns um die individuelle Betreuung und nicht die Sortierung der Kinder.» Die Vorsitzende des Kinderschutzbundes, Irene Johns, findet: «Angst blockiert nur das Leistungs- und Lernvermögen.»

Andere Verbände und die Opposition lehnen Wendes Vorhaben dagegen strikt ab. «Diese Regierung setzt darauf, dass verunsicherte Eltern ihre Kinder nicht auf das Gymnasium schicken werden», sagte die CDU-Bildungspolitikerin Heike Franzen. SPD, Grünen und SSW senkten das Niveau, um möglichst viele Kinder in die Oberstufe zu bringen. «Dabei sind ihnen die Gymnasien im Weg», sagte Franzen. Die FDP-Abgeordnete Anita Klahn sieht in den Plänen einen weiteren Beweis, dass die Koalition jeglichen Leistungsgedanken aus den Schulen verbannen wolle. «In Schulen muss gefördert, zugleich aber auch gefordert werden – und Noten gehören in diesem Zusammenhang dazu», sagte sie.

«Große Teile der Lehrerschaft haben das Vertrauen in ernsthafte Bildungspolitik verloren bei dieser Ministerin», sagte der Landesvorsitzende des Philologenverbandes, Helmut Siegmon. Der Wegfall von Noten schränke die Durchlässigkeit des Schulsystems weiter ein. «Ich halte die Pläne deshalb für absolut verrückt und kontraproduktiv.» Schleswig-Holstein isoliere sich damit weiter. «Vermutlich werden die Lehrer künftig mehr Zeit mit solchem Papierkram verbringen als mit den Kindern direkt zu arbeiten.»

Widerstand kommt auch von der Interessenvertretung der Lehrkräfte (IVL). «Die Zeugnisse werden mehr Ähnlichkeit mit einem Lotto-Tippschein als mit einer beurkundeten Leistungsanalyse haben», sagte die IVL-Landesvorsitzende Grete Rhenius. Die Koalition setze den «Trend der Entprofessionalisierung der Schule» fort.

Die Grüne-Bildungspolitikerin Anke Erdmann wies die Vorwürfe zurück. «Warum ein sehr genaues und detailliertes Feedback zu weniger Leistung führen soll, warum eine Ziffernnote automatisch motivierender wirken soll: Das erschließt sich mir nicht», sagte sie. dpa

Zum Bericht: Wende verteidigt Schulreform: Keine Schwächung des Gymnasiums

 

27 Kommentare

  1. Auch in SH wird die “Erziehung durch die Natur” (bzw. die Wirtschaft) greifen, allerdings wohl erst in 5-12 Jahren. Pech für die Kinder.

  2. «Warum ein sehr genaues und detailliertes Feedback zu weniger Leistung führen soll, warum eine Ziffernnote automatisch motivierender wirken soll: Das erschließt sich mir nicht»

    Genau dieser Punkt erschließt sich mir auch nicht. Und an genau dieser Stelle würde ich genauer hinschauen: welche konkreten Argumente hat die “pro-Schulnoten-Fraktion”, und wie belegt sie sie???

    • Meine Erfahrung als Lehrerin i. R. : Am Ende des 2. Schuljahrs waren die Schüler geradezu heiß auf künftige Noten. Die Berichtszeugnísse empfanden sie als kalten Kaffee. Ähnlich ging es den Eltern. Immer wieder wurde ich gebeten, für die Leistungsbeschreibungen doch eine Zensur zu nennen, was allerdings untersagt war. Sie hätte den Sinn detaillierter Rückmeldung konterkariert.
      Interessante und scheinbar „verrückte“ Begründung der Eltern war übrigens: „Zensuren sagen uns mehr“. Und dieses Mehr war die fehlende Bewertung der Leistungen durch Noten.
      Zensuren werden nicht nur als wichtige Aussage empfunden, sondern auch als Motivation.
      Im SPIEGEL SPEZIAL 9/1995 schrieb Kurt Edler: „Die Verkürzung des Leistungsbegriffs ist …nicht nur dumm. Sie ist auch kinderfeindlich. Sie ist sogar lebensfremd. Alle Menschen, die mit Kindern zu tun haben, wissen aus Erfahrung: Kinder lieben Leistung. Erfolg stärkt das Selbstbewusstsein. Ohne Stolz auf die eigene Leistung entsteht keine feste Identität.“
      Alt-Bundespräsident Roman Herzog drückte es in seiner Grundsatzrede zur Bildungspolitik am 5.11.97 ähnlich aus. Man müsse wieder Mut finden, gute Schüler gut und schlechte Schüler schlecht nennen zu können, meinte er. Mehr Leistungsdruck sei erforderlich und wer Noten verbanne, schaffe möglicherweise Kuschelecken.
      Weil ich aus Erfahrung das Manko schöner Theorien kenne, möchte ich Ihnen, Frau Sennhenn, umgekehrt die Frage stellen: „Welche lebensnahen Argumente hat die “kontra -Schulnoten-Fraktion”, und wie belegt sie sie?“

      • Hallo, ja unbedingt!

        Menschen wollen sich messen. Ihre Leistung messen! Keine Problem. Darum gibt es im Sport z. B. beim Boxen, Gewichtsklassen. Damit es fair bleibt. Keiner der normal sozialisiert ist, hätte Spaß an enem Kampf Fliegengewicht vs. Schwergewicht. Auch würde keiner auf die Idee kommen, einen Boxer gegen einen Leichtatlet in den Wettbewerb zu schicken.

        Zuerst wird in Klassen eingeteilt und dann kann ein Wettbewerb stattfinden.

        Erzwungener Konkurrenzkampf mit Zensuren – NEIN! Wettbewerb auf freiwilliger Basis – JA!

        Unrefllektiertes Folgen von Autoritäten (Echolalie) kann zu Katastrophen und tragischen, kollektiven “Höchstleitungen” führen! Ganz schlecht! http://www.youtube.com/watch?v=me6ngOr32Nw

        Viel Besser: Individuelle Höchstleistung – auf der Basis freier Entscheidung – ist immer ein Talent gesteuerter cREATIVERTrip! http://www.youtube.com/watch?v=QqF4qXPD338

        Abgesehn davon sollte der Maßstab der Mensch selbst sein. Im Sinne von: “Heute stehe ich hier. Wo will ich morgen sein?” und als Selbstkontrolle: “Wo war ich und wo stehe ich heute?”

        Und ja: Unsichere Eltern, die Ängste haben, aus Ihren Kindern könnte nichts werden, brauchen Zensuren. Sie kennen es doch auch nicht anders.

        Es geht uns eher darum , dass die Eltern die das nicht wollen, die Freiheit haben auf Zensuren verzichten zu können. Was übrigens geht: http://www.fre-ch.org/web/index.php/schule-im-aufbruch/45-zensur-noch-zeitgemaess

        VG ins Land

      • Hallo Redaktion,
        ich vermisse einen Kommentar? War etwas falsch und gegen das GrundG? Hab ich Kommentarregeln missachtet?
        Okay, es waren ein paar grobe RS-Schnitzer drin. Sah ich erst, als es schon gesendet war. Leider kein Edit-Button.

        VG
        L. Wetzel

  3. Herzliche Grüße in den Norden!

    Es gibt tausend Gründe gegen die Zensur!
    http://www.fre-ch.org/web/index.php/schule-im-aufbruch/45-zensur-noch-zeitgemaess
    http://www.notenfrei.de/
    http://www.lernen-ohne-angst.de/

    Aber nur einen dafür: ” Weil das schon immer so war.”

    Bitte schafft dieses Machtmittel ab! Vielleicht kommen die Sachsen dann auch dahinter! Müßten sich Erwachsene jeden Tag so “abwerten” lassen, dann würde man das Mobbing nennen. Zensuren töten jeder Form der Creativität!

    Viele Grüße aus dem Erzgebirge

    • Herr Wetzel, Sie sind zwar ein sympathischer Enthusiast, aber auf Grund meiner Erfahrungen im Schulbetrieb kann ich Ihnen nicht zustimmen.
      Ich verstehe aber gut, dass sie so begeistert sind von all dem, was Sie lesen und weiterempfehlen.
      Das geht mir im Prinzip genauso, bis mich in der Schulstube die Realität eines Besseren belehrt.

  4. Hallo Frau/Herr g. h.,
    ich geben Ihnen unbedingt Recht: Natürlich können Sie nicht NuR die Zensuren abschaffen. Das wäre so, als wenn Sie in einen VW Polo einen Ferrari-Motor einbauen wollen. Sie müssen das Fahrwerk verstärken, die Bremsanlage verbessern, den kompletten Antriebsstrang erneuern, ein neues Sicherheitskonzept erfinden, eine lautere Hupe einbauen, usw… Wenn Sie damit fertig sind, haben sie dann noch einen Polo? 🙂 Ganz wichtig: Sie müssen dem Fahrer erläutern, dass er keinen 45 PS Polo mehr fährt.

    Warum lernen Menschen? In der Kita sogar ohne Druck und Zwang? Die Realität ist, dass immer mehr Firmen mit den Menschen die aus den Schulen kommen nichts anzufangen wissen. Heute erfahren: Die Commerzbank findet keine Azubis. Beim Auswahlverfahren werden Zeugnisse NICHT beachtet! Begründung: „Wir suchen Menschen mit sozialen Kompetenzen“…..leider Fehlanzeige. EQ? Was? Wie? Soft Skills? Wo?

    Dito: Deutsche Bahn, Deutsche Bank, zunehmend Mittelständler, etc.

    Bitte nicht falsch verstehen. Ich bin überhaupt nicht der Meinung, dass ich auf die Welt gekommen bin, einem Wirtschaftssystem zu dienen. Aber wenn der Druck aus der Wirtschaft kommt – dann nehme ich den so, wenn es der Sache dient.

    Vielleicht sollte man in den Schulen mal wahrnehmen, dass seit Jahren ein Kulturwandel in der Wirtschaft und Gesellschaft im Gange ist.

    Es geht also um etwas ganz anderes! Da Sie aber das Herz auf dem rechten Fleck zu haben scheinen:

    http://www.fre-ch.org/web/index.php/schule-im-aufbruch/43-mitmacher-gesucht

    Bitte vorher mal bei “Schule im Aufbruch” auf die Links clicken:
    “Die Welt gehört denen, die NeU denken” und “Alles in Frage stellen”

    Viele Grüße von einem, dem man ins Zeugnis schrieb: “Leif träumt zu viel!
    Ich hab einfach nur Phantasie mir vorzustellen: Was wäre wenn?

    Leif Wetzel

    PS: Ich hab mich mal entschieden, meinen Namen auszuschreiben! Wir leben doch in einem Land, in dem die freie Meinungsäußerung ein sehr hohes Gut ist. Das weiß ich als Kenner einer Diktatur zu schätzen.
    Können Sie es mir gleich tun? Unter Nennung der Schule? Wenn nicht, dann ist was oberfaul. Oder? Nicht bei Ihnen persönlich. Sondern so im GuG.

  5. Vier Argumente gegen Noten:

    1. Schulnoten sorgen für eine Ausrichtung des Unterrichts auf abfragbaren Stoff.

    Schulnoten haben einen Unterricht zur Folge, der völlig auf bewertbare Inhalte ausgerichtet ist. In der Schule werden fast alle Fächer auf abfragbares Wissen reduziert. Wer in diesem System “Leistungsbereit” ist, ist lediglich dazu bereit, Prüfungswissen auswendig zu lernen. Jegliche Bereitschaft, ein Fach zu verstehen, wird schon im Grundschulalter zerstört.
    Und das Schlimmste: Fast das komplette, in hunderten Prüfungen abgefragte Wissen, ist am Ende der Schul- und Hochschulzeit nicht mehr abrufbar.
    Jetzt überlegen Sie mal, wie viel besser Sie auf das Leben vorbereitet gewesen wären, wenn Sie weniger Zeit mit Auswendiglernen hätten verbringen müssen.

    2. Schulnoten zerstören die Leistungsbereitschaft der Kinder

    Mit der ersten Schulnote verlieren die Kinder die Bereitschaft dazu, ihrer Neugier folgen.
    Es geht nur noch um die Note. Von der ersten Note bis zur letzten Uni-Klausur geht es nur noch darum: “Ist das wichtig für die Prüfung?” Ich frage: Ist das Bestreben einen Prüfungsstoff möglichst gut auswendig zu lernen, Leistungsbereitschaft? Ich glaube nicht. Leistungsbereitschaft heißt für mich, auch eigenem Interesse zu folgen, etwas möglichst umfassend verstehen zu wollen.
    Natürlich lieben Kinder Leistung. Und sie können auch lernen ihren Leistungsstand ohne Schulnoten einzuschätzen. Um beurteilen zu können, wie gut ich in Rechnen oder schreiben bin, reicht oft der Vergleich mit meinen Mitschülern. Diktate oder Kopfrechenwettbewerbe gibt es auch an Schulen ohne Noten.
    Mit der Schulnote aber ist es nicht mehr nötig, die eigenen Fähigkeiten zu vergleichen. Es wird nur noch die Note verglichen.

    3. Schulnoten sind sozial ungerecht

    Grundschüler können noch nicht differenzieren zwischen dem Wert der subjektiven Ziffernnote und ihren eigenen Fähigkeiten. Sie können sich nicht sagen, na gut, ich hatte einen schlechten Tag bei der Prüfung, oder die Prüfung war noch zu früh für mich, eine Woche später hatte ich die Inhalte verstanden. Oder der Lehrerin hat mein Bild nicht gefallen, aber ich weiß, dass es gut ist. Grundschüler beziehen die Note auf sich. Folge: Schüler mit guten Noten, sind umso motivierter, Schüler mit schlechten Noten denken, sie können das ja sowieso nicht. Und Sie können sich sicher sein, dass in der dritten Klasse vor allem die Schüler gut abscheiden, denen viel vorgelesen wurde. Je früher es also Noten gibt, desto früher findet eine soziale Selektion statt.

    4. Schulnoten sind subjektiv

    Es gibt reichlich Studien, die das belegen. Kinder mit Migrationshintergrund, Kevins, Jaquelines, Jungs, werden bei gleicher Leistung schlechter benotet. Vor dem Hintergrund betrachtet, dass Grundschulkinder dies noch nicht verstehen und hinterfragen können, umso fataler.

  6. Ihre Argumente sind nicht ganz unbekannt und klingen im ersten Moment auch einleuchtend. In der Praxis aber erlebe ich Kinder, die Ihrer Beschreibung nicht so recht entsprechen.
    Bei der sog. „sozialen Gerechtigkeit“ wird m. E. immer mehr ein Hinwirken auf Unterschiedslosigkeit verstanden, was häufig den Begriff „Gleichmacherei“ provoziert. Kinder wollen meiner Beobachtung nach aber ungleich sein dürfen, nicht zuletzt auch in ihren Leistungen. Niemand liebt das Kräftemessen so sehr wie sie.
    Genügt Kindern die Selbsteinschätzung tatsächlich oder zeigen sie nicht ständig, dass sie geradezu versessen sind auf die Bewertung ihres Könnens durch andere? Je jünger sie sind, desto mehr spielt die möglichst ehrliche Beurteilung der Erwachsenen eine Rolle. Immer nur Lob zieht da nicht. Es wird entwertet, wirkt feige und führt zu Verachtung.
    Die zahlreichen Studien, die sie erwähnen, beeindrucken mich wenig. Zu häufig stehen sie im Dienst parteipolitischer oder sonstiger Interessen und erweisen sich im Nachhinein als Pseudo-Gutachten.
    Mir scheint, dass die Abschaffung der Noten tatsächlich im Dienst von Uniformität und gleicher Schulform steht. „Eine Schule für alle“ ist das Ziel. Vermutlich wird es am Ende auch die Gymnasien zu Fall bringen, obwohl dies noch dementiert wird.

  7. Eine Schule für “Alle”, wie Sie sagen, ist die Grundschule. Ist das Gymnasium. Hier wird strukturell genau das gemacht, was Sie beklagen: So getan, als gäbe es keine Unterschiede! Die “klassische” Gesamtschulidee, die offenbar kaum verstanden wird, will etwas ganz anderes: Schüler unter einem Dach versammeln, DANN möglichst gründlich differenzieren. Man muss diese Idee nicht gut finden, kennen sollte man sie schon, wenn man sie diskutiert.
    Die von Christian angeführten Argumente gegen Noten beziehen sich vor allem auf die Dimension “Lernen”; die Argumente 1-3 sind da überhaupt nicht von der Hand zu weisen; unter 1) leide ich selbst im Alltag wie ein Hund. Argument 4 ist aus meiner Sicht nicht so einsichtig, weil es durchaus Möglichkeiten einer transparenten Notengebung gibt. Schule hat aber andere, weitere Funktionen als das Lernen. Zu nennen ist v.a. die der Selektion. Vor diesem Hintergrund kenne ich keine praktikabel handhabbare Alternative zu den Ziffernnoten, zumal schon die Textgutachten der abgebenden Grundschulen, zumindest hier in meinem Sprengel, beklagenswert uneinheitlich sind.

    • Sie schreiben, dass gegen Christians Punkte 1-3 nichts einzuwenden sei.
      Bitte helfen Sie mir auf die Sprünge.
      Zu Punkt 1: Was ist denn NICHT abfragbarer Schulstoff? Christian verengt „abfragbar“ auf reines Auswendiglernen, was m. E. eine Verengung des Begriffs ist. Legen Schulen etwa nicht mehr Wert auf Durchschauen, Verstehen und Anwenden?
      Zu Punkt 2: „Um beurteilen zu können, wie gut ich in Rechnen oder schreiben bin, reicht oft der Vergleich mit meinen Mitschülern.“ So ist es. Und Noten stellen genau diesen Vergleich her. Manchmal erhalten die Schüler als zusätzliche Information sogar noch einen Klassenspiegel.
      Zu Punkt 3: Dieser Punkt ist der kniffligste, weil der Begriff „gerecht“ ideologisch aufgeladen ist. Meiner Meinung nach stehen die leistungsschwachen Schüler zu sehr im Fokus des Gerechtigkeitsbegriffs, obwohl sich hinter Schwächen oft Untugenden wie mangelnde Anstrengungsbereitschaft verbergen. Der Verzicht auf eine Quittung durch schlechte Zensuren erscheint mir zwar edelmütig, aber lebensfremd. In späteren Jahren – spätestens im Berufsalter – wird das Aufwachen aus besagtem Gerechtigkeitsverständnis umso härter ausfallen. Und das halte ich wiederum für ungerecht, weil der Hätschelkurs der „Edelmütigen“ in vielen Fällen Lernschwächen, die nicht hätten sein müssen, begünstigt hat.
      Außerdem frage ich mich, warum interessierte und leistungsstarke Schüler nicht bestärkt werden in ihrer Haltung durch gute Noten? Und warum Elternhäuser, in „denen viel vorgelesen wurde“ nicht eine positive Rückmeldung rhalten sollen durch gute Noten. Einerseits werden Elternhäuser über Gebühr für Versagen gegeißelt, andererseits aber für gute Förderung ihrer Kinder nicht anerkannt. Inzwischen scheint mir das System soweit pervertiert zu sein, dass gute Elternhäuser als wesentlicher Faktor für Ungerechtigkeit im Bildungssystem gelten. Und da frage ich mich, welche ideologischen Kräfte hier zugange sind.

      • Ihrem Kommentar können Eltern nur beipflichten. Egal, was wir machen, es wird immer nach Schattenseiten gesucht. Entweder werden die relativ wenigen Rabeneltern als symptomatisch für die Vernachlässigung der Kinder herausgestellt oder die sog. guten Elternhäuser werden als Ursache für soziale Ungerechtigkeit in den Schulen genannt. In beiden Fällen läuft es auf die Behauptung hinaus, dass Kinder so früh und so umfänglich wie möglich in staatliche Hände gehören. Von der Ganztagskrippe zur Ganztagsschule! So lautet die Devise und ich bin mir fast sicher, dass aus Freiwilligkeit über kurz oder lang eine Verpflichtung wird.
        Im Moment stehen die Eltern aus einer weiteren Richtung unter Beschuss. Wir sind angeblich intolerant und reaktionär, wenn wir geplante Form der sexuellen Aufklärung als zu weit gehend empfinden. Wir werden sogar unter den Verdacht von Rechtsextremismus gestellt, damit wir auch Zielscheibe im populären „Kampf gegen Rechts“ sind. Siehe Stuttgart, wo die wütenden Schreie gegen demonstrierende Eltern lauteten: “Es gibt kein Recht auf Nazipropaganga”.
        Als Eltern kann es einem ebenso Angst und Bange werden wie anderen Menschen, die der linken Polit- und Medienmeinung in die Quere kommen.
        Wo bleibt hier der berühmte #Aufschrei?

    • Weder die Grundschule noch das Gymnasium fallen unter das, was heute als “Eine Schule für alle” bezeichnet wird. Im Gegenteil.
      Sie verdrehen kurzerhand mal Aussagen, nur um die “klassische Gesamtschulidee” einbringen und hochhalten zu können, von der gar nicht die Rede war.
      In Anlehnung an Ihre Worte ist daher anzumerken: Man muss nicht gut finden, was der andere sagt, man sollte allerdings schon verstehen, was er sagt, wenn man mit ihm diskutiert.

      • @ Aufmüpfer: Seltsamer Kommentar! Haben Sie ein sachliches Anliegen? Ich verstehe es (diesmal) wirklich nicht.

        Natürlich ist eine GS eine “Schule für alle”; was denn sonst? Haben Sie daran wirklich Zweifel oder ist das “gespielt”? Das einzige wirklich belastbare Aufnahmekriterium einer GS in NRW jedenfalls lautet: “Wohnort”. Dieser Umstand macht die Grundschule zu einer radikalen Form einer integrativen Schule (auch vor dem Hintergrund sozial einigermaßen homogener Einzugsgebiete). Und bei Gymnasialquoten von bis zu 65% eines Jahrgangs muss sich auch diese Schulform selbstverständlich mit Heterogenität (bsp. bei der Notengebung) befassen, so wie es eben an Gesamtschulen strukturell angelegt ist. Das hat nix mit dem Hochhalten von Ideen zu tun, wie Sie glauben, sondern mit Pragmatismus und einer geltenden Rechtslage.

        @ Ursula Prasuhn: Ihr Hinweis auf positive Verstärkung ist ja richtig. Natürlich ist nichts gegen solche Rückmeldungen einzuwenden und generell können Lehrer ja immer auch “nach oben” differenzieren, nicht nur nach unten. Sie sprechen allerdings selbst das Dilemma an: Rückmeldung für die “Elternhäuser”! Noten haben nicht die Funktion, Eltern zu belohnen, sondern Leistung der Kinder möglichst vorurteilsfrei abzubilden. Wenn die aber nun einem Wohlverhalten der Elternhäuser (soziale Stabilität, Bildungsnähe etc.) geschuldet ist, entsteht die Gerechtigkeitslücke, von der Christian spricht. Wir werden sie niemals vollständig schließen; PISA gibt uns aber die Rückmeldung, dass sie bei uns größer ist als anderswo.
        Für mich sind hiermit Grundsatzfragen verbunden: Von wie viel “Zuarbeit” der Eltern darf Schule seriöserweise ausgehen? Wer legt das fest? Nach welchen Maßstäben? Transparenz? Und und und…

        • “Eine Schule für alle” bedeutet: inklusive Schule. Diese entspricht nicht der herkömmlichen Grundschule. Das wissen Sie ebenso gut wie ich.

  8. @Frau Prasuhn

    Ich habe keine Zeit, auf alle Punkte einzugehen.
    Zunächst einmal zur Subjektivität von Schulnoten:
    Hier zwei Hinweise auf Studien zum Thema:

    http://www.zeit.de/2006/25/Noten_xml
    http://www.merkur-online.de/aktuelles/welt/namen-studie-schlechtere-schulnoten-kevin-891110.html

    Ich würde den Forschern, zumal es sich um Studenten oder zum Teil selbst um Lehrer handelt, hier erstmal keine politische Motivation unterstellen. Und wenn von überprüfbaren Zahlen die Rede ist, sehe ich auch wenig Spielraum, Ergebnisse in eine gewünschte Richtung zu interpretieren.

    Thema Soziale Gerechtigkeit

    Unter sozialer Gerechtigkeit verstehe ich anscheinend etwas anderes als Sie.
    Sie sind der Meinung, man müsse Eltern dafür belohnen, dass Sie ihren Kindern vorlesen.
    Dabei vergessen Sie leider die Kinder.
    Die können nichts dafür, dass ihnen nicht vorgelesen wurde.
    Sehen Sie mich meinetwegen als romantischen Gerechtigkeitsfanatiker, aber ich finde es sozial ungerecht, dass die Schule den Kindern keine Chance gibt, die so entstandenen Rückstände aufzuholen.
    Die zu frühe Notenvergabe und zu frühe Selektion führt dazu, dass gleich begabte Schüler – allein aufrund ihres Elterhauses – keine gleichen Chancen erhalten.
    Wieso glauben Sie wohl, sind in kaum einem Land die beruflichen Perspektiven so extrem abhängig vom Elternhaus wie in Deutschland? Das mögen Sie nun wieder politisch motiviert nennen.
    Aber ich gehe noch weiter: Ich sage es ist sogar so gewollt. Gewollt von den Akademiker-Eltern, die nicht einsehen wollen, dass ihre Kinder, die gleichen Chancen bekommen sollen, wie alle Kevins und Mohammeds. Ich verweise hier nur auf die Initiative “Wir wollen lernen” aus Hamburg, die genau das verhindern wollte – und Erfolg hatte.

    • Ihre Vorstellung von “Rückstände aufholen” geht in Richtung “Vernachlässigung und Demotivierung lernstarker und -williger Schüler”.
      Auch das ist Diskriminierung, und zwar durch klassenkämpferische Vorstellungen. Was Sie über die Akademiker-Eltern sagen, macht mich fassungslos.
      Ich kann nur hoffen, dass meine beiden Söhne schon so weit sind, dass sie nicht mehr gänzlich in den Genuss einer Schule kommen, die Sie sich als “sozial gerecht” vorstellen. Heute schon hadere ich mit dem geringen Lernniveau durch ein völlig einseitiges Gerechtigkeitsverständnis.

  9. Ich wage mal die These, dass es auch lernstarke und motivierte Schüler geben kann, die Rückstände aufholen müssen.

    Ich bin selber Vater und wünsche meinem Kind die besten Bildungschancen. Trotzdem bin ich der Meinung, dass es falsch ist, die Kinder zu früh zu sortieren. Das längeres gemeinsames Lernen auf einem einseitige Gerechtigkeitsverständnis basieren soll, erschließt sich mir nicht. Dass “lernstarke” Kinder sich in der Schule langweilen, liegt nicht daran, dass sie so lange mit “schwachen” Kindern gemeinsam eine Klasse besuchen. Vielmehr liegt es daran, dass alle Kinder im Gleichschritt unterrichtet werden müssen.

    • Und wer gibt den Takt vor beim Gleichschritt? Das ist doch die entscheidende Frage. Sie wird besonders dringlich bei der allmählichen Auflösung unseres gegliederten Schulsystems.

      “Gleich zu sein unter Gleichen,
      das lässt sich schwer erreichen.
      Du müsstest ohne Verdrießen,
      wie der Schlechteste zu sein dich entschließen.”
      (Goethe)

      • Es ist überhaupt kein Gleichschritt notwendig. Sehen Sie sich mal den Film “Treibhäuser der Zukunft” an. Dort werden viele Beispiele gezeigt, wie Schüler mit verschiedenen Fähigkeiten und Interessen in einem Klassenverbund unterrichtet werden können, ohne dass sich jemand langweilt oder zurück bleiben muss.

        Und das hat nichts mit Kuschelpädagogik zu tun.
        Leistungsmessung an einer Schule ohne Gleichschritt, erfolgt nach dem Schema, wie man es von der Führerscheinprüfung, Schwimmabzeichen oder auch Computerspielen kennt. Wer einen bestimmten Kompetenzlevel erreicht hat, kann sich dies bescheinigen lassen. So gibt es zwar kein Scheitern mehr, sondern nur noch Ziele die erreicht werden können (Mindestziele natürlich vorausgesetzt). Und trotzdem wird jedes Kind so viel leisten wollen wie möglich. Es geht nur nicht mehr darum, welche Zahl jemand auf einem Blatt stehen hat, sondern darum, was jeder einzelne wirklich kann.

        Dass es so funktioniert, habe ich selbst an der Glockseeschule Hannover erleben können. Dort gab es erst in der 10. Klasse Noten und alle Schüler konnten dann anfangen mit Rechnen und Lesen lernen, wann sie es wollten. Sie können sich vorstellen, dass wir in den ersten Jahres sehr viel Zeit mit Spielen auf dem Schulhof oder auf dem Fußballplatz verbracht haben. Aber wenn jemand dann so weit war (meistens war das der Fall, als gesehen wurde, was die Anderen alles schon können), war die Lerneffektivität aufgrund der hohen Eigenmotivation um ein vielfaches höher als an einer normalen Schule, wo alle immer alles gleichzeitig machen müssen, egal ob sie gerade wollten oder konnten oder nicht. Anders lässt es sich nicht erklären, dass wir trotz der geringeren “Netto-Lernzeit”, in der weiterführenden Schule keine Schwierigkeiten hatten.
        Im Gegenteil. Wir waren im Vergleich mit den anderen Schülern die absoluten Streber, weil wir noch Spaß am Lernen hatten.

        • Wir werden einander nicht überzeugen können, Christian. Für mich ist die Spaßpädagogik eine Sackgasse.
          Aber danke für die engagierten Ausführungen.

          http://www.referendar.de/forum/viewtopic.php?f=1&t=21002

          • Überzeugen werden wir uns einander wohl nicht. Das sehe ich ein.
            Sollte ich aber bei dem ein oder anderen Leser einen Denkanstoß geben können, würde mich das schon freuen.

            Ich sehe bei Ihnen und Ihren Mitstreitern einen Denkfehler.
            Es wird von Ihnen immer die “Spaßpädagogik” als Wurzel allen Übels angesehen, die Schuld sein soll an den gegenwärtigen Problemen unseres Schulwesens. Dabei gibt es die Spaßpädagogik wie sie sich Reformpädagogen oder Herr Precht vorstellen überhaupt nicht an den Regelschulen. Wie kann sie also Schuld daran sein?

            Eines der tatsächlich existierenden Probleme ist – darin sind wir vielleicht einer Meinung – dass die Schulen nicht autonom genug sind. Hätten die Schulen mehr Gestaltungsspielraum, könnten wir Spaßpädagogen uns unsere “Spaßschule” basteln und Sie sich ihre “Drillschule”.

            Dass die Spaßpädagogik aber eben keine Sackgasse ist, zeigen viele funktionierende Beispielschulen, die bisher (leider, wie ich finde) Einzelfälle darstellen. Ich wiederhole mich zwar, weise aber doch noch einmal auf die “Treibhäuser der Zukunft” hin. Hieran kann man sehen, dass Spaß und Leistung tatsächlich keine Gegensätze sind.

    • Diesen Artikel mit der Überschrift “Schafft doch gleich die Noten ab” lese ich immer wieder gern.

      http://www.heise.de/tp/artikel/17/17989/1.html

  10. Hallo in die Runde,

    bei diesen ganzen Diskussionen über unterschiedliche Schulformen und Sinn oder Unsinn der Zensuren:

    Was ist das Ziel der Schule bzw. sollte es sein?
    Was hat der Ort “Schule” mit Wissensaneignung zu tun?
    Sind Schulen Horte der Creativität?
    Findet “Lernen” nur dort statt? Wenn “Nein”, wozu brauch ich diesen Ort dann?

    Ich sag es ganz offen: Ich hab von 7:00 Uhr – 15:00 keine Zeit und meine Kinder wollen unter ihren Freunden sein. So wie sich Pädagogen unter Pädagogen am Wolhsten fühlen… Insofern ist Schule dafür da, dass beide Gruppen nicht auf der Straße herum lungern? 🙂 Warm und trocken ist es dort ja auch – wobei ich Ausnahmen kenne.

    Ich bin gern für Praxisbeispiele:
    Wenn wir wieder mal herzlich lachen wollen, dann schaue ich mir mit Verstand (mit Unverstand geht auch, das nennt sich “querlesen”) die Hefter meiner Tochter an. Sie muss dort Dinge rein schreiben – hahahah! Die muss sie auswendig lernen, weil der Pädagoge diesen “Hirnfug” (sorry) auch noch in der KA benotet. Ich rede hier auch von Mathe und wie erst diese Woche, von Chemie.

    Zuerst wollte sie mir das nicht glauben, dass die Autorität auch fehlbar ist! (Autoritätsgläubigkeit – Der Pädagoge der hat immer Recht!) Was sie auch nicht soll, also glauben. Keinem und mir auch nicht. (An unserem Kühlschrank hängte der Spruch. ” Nicht glauben – WISSEN!)

    Nur selbst denken hilft weiter. Ein Blick ins Netz bringt Ihr schnell die Erleuchtung und die Autorität des Pädagogen ist perdu. Das liegt nun weder am Internet, noch an mir, und schon gar nicht an der Tochter, sondern an den Pädagogen, die sich selbst auf einen Sockel stellen. Wer auf Sockeln steht wird auch mal fallen!

    Und nun offenbart sich die ganze Tragik der Geschichte:
    Auf Grund der Fehlbarkeit der Pädagogen, und ich bin der Meinung, jeder hat das Recht auf Fehlbarkeit sowie auf Unfehlbarkeit zugleich, lernt meine Tochter selbständig das Richtige…. und das nur, weil sie beweisen will, dass da einer Stuss erzählt. Ich finde das super. Auch eine Strategie, liebe Pädagogen. Warum nicht? Und warum so komlpiziert von hinten durch die Brust ins Auge?

    Nun ist es für die Pädagogen mit mir als Vater auch nicht so einfach – auf Grund meiner relativistsichen Weltanschauung. Es gibt nur ein Dogma: Es gibt kein Dogma. Das macht es etwas schwierig.

    Ach, ein Lehrer ist: “Einer, der durch Nachspüren wissend macht!” Und dazu braucht es auch kein Studium, sondern eine gute Beziehung auf der Basis von gegenseitigem Vertrauen. So viel zu Zensuren.

    Wo der Unterschied zum Pädagogen ist, kann man mit Neugier selbst herausfinden.

    Viele Grüße ins Land.
    Leif Wetzel
    http://www.fre-ch.org

    PS: In 5 Jahren werden wir über dieses Schulsystem nur noch den Kopf schütteln. Wetten

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