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TIMSS-Schock: Lehrerverbände zeigen sich empört – Josef Kraus meint gar: „Die Grundschule droht wegzubrechen“

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BERLIN. Die Lehrerverbände haben mit zum Teil scharfen Worten auf die Ergebnisse der gestern veröffentlichten TIMS-Studie reagiert. Die GEW forderte, deutlich mehr Geld für individuelle Förderung und Inklusion aufzuwenden.VBE-Chef Udo Beckmann monierte, dass die Politik die Ergebnisse von internationalen Schulleistungsvergleichen zu wenig berücksichtige – und den Schulen die notwendigen Ressourcen verweigere. Josef Kraus, Präsident des Deutschen Lehrerverbands,meinte gar: „Die Grundschule ... Mehr lesen »

Berliner Traditionsgymnasium setzt Lehrer vor die Tür, der bei Pegida-Ableger mitmarschiert – „passt nicht zu den Werten der Schule“

Eingangebereich des Traditionsgymnasiums zum "Grauen Kloster". Foto: Bodo Kubrak / Wikimedia Commons (CC0 1.0)

BERLIN. Die Kündigung eines rechtsgerichteten Lehrers durch ein Berliner Traditionsgymnasium führt zu einer Grundsatzdebatte: Wie soll der Staat mit Lehrkräften umgehen, die sich zu fremdenfeindlichen und politisch extremen Gruppierungen bekennen? Lässt sich beispielsweise eine radikal islamkritische Haltung mit einem schulischen Alltag in Einklang bringen, der zunehmend vom Thema Integration bestimmt wird? Zweifel sind tatsächlich erlaubt. Das evangelische „Graue Kloster“ ist ... Mehr lesen »

„Eine ganze Kultur geht verloren“: Wie Künstler für den Erhalt des Handschreibens kämpfen – Ausstellung in Berlin

Handschreiben in der Kunst - Thema einer Ausstellung in der Ruine der Künste, Berlin. Foto: Ruine der Künste

BERLIN. Immer mehr Kindern und Jugendlichen bereitet das Handschreiben Probleme, so ergab im vergangenen Jahr eine Umfrage unter Lehrkräften – aber Künstler setzen nun Ausstellungen und Aktionen gegen den gesellschaftlichen Trend zum Tippen. „Würde die Handschrift verschwinden, würde das eine  Reduzierung des Menschseins bedeuten. Es wäre ein tiefer menschlicher Verlust“, meint etwa Wolf Kahlen, emeritierter Professor der Technischen Universität Berlin ... Mehr lesen »

Reaktionen auf den IQB-Vergleich: Philologen pochen auf das Leistungsprinzip – GEW: Mehr Geld für die Förderung von armen Kindern

Der IQB-Bundesländervergleich schlägt hohe Wellen. Illu: pixabay

BERLIN. Die GEW schlägt vor, mehr Ressourcen für Kinder aus sozial schwachen Familien bereitzustellen. Der Philologenverband sieht ein „gemischtes Ergebnis mit Warnsignalen und Hoffnungszeichen“. Der VBE meint: „Investitionen in die Lehrkräfte, deren Aus-, Fort- und Weiterbildung sowie das Unterrichten durch Fachkräfte ist Grundvoraussetzung für Bildungserfolg“. Und der Deutsche Lehrerverband empört sich über Berlins Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD). Wie die Lehrerverbände ... Mehr lesen »

Kritik an Wankas 5-Milliarden-Paket für Digitale Bildung: DGB fordert Geld auch für Schulgebäude – Kraus: „Wir brauchen keine Laptop-Klassen!“

Will fünf Milliarden Euro für die Ausstattung der Schulen mit WLAN und Computern ausgeben: Bundesbildungsministerin Johanna Wanka. Foto: wissenschaftsjahr / flickr (CC BY 2.0)

Zum aktuellen Bericht: GEW – „Eine Hausnummer, mit der sich in den Schulen arbeiten lässt“ BERLIN. Bundesbildungsministerin Johanna Wanka (CDU) hatte ihr 5-Milliarden-Euro-Projekt zur Digitalisierung der Schulen noch gar nicht im Detail vorgestellt, da hagelte es bereits Kritik. Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) kritisiert das Vorhaben für Deutschlands Schulen als unzureichend. „Wo in Klassenzimmern der Schimmel die Wände hochkriecht und Schulklos ... Mehr lesen »

„Ihr Untermenschen“: Die politische Hetze schwappt in die Schulen – Lehrer warnen vor hasserfüllter Sprache

Solche Schmierereien sind dem Lehrerverband ein Dorn im Auge - es geht aber auch um die Sprache auf den Schulhöfen. Archivfoto: indymedia.org (CC BY-SA 2.0)

MÜNCHEN. Dass Lehrern immer wieder ungefilterter Hass von Schülern entgegenschlägt, ist nicht neu. Experten sehen aber inzwischen eine neue Qualität und warnen vor hasserfüllter Sprache. Schuld seien vor allem schlechte Vorbilder. Auch nach 40 Jahren im Schuldienst hat die Lehrerin so etwas noch nicht erlebt. Als sie eines morgens zur Arbeit in einem kleinen Ort irgendwo in Bayern kommt, liest ... Mehr lesen »

Bessere Bildungschancen für Migrantenkinder: Aktionsrat empfiehlt leichtere Sprache im Unterricht

Die Vorschläge des Aktionsrates Bildung zur Eingliederung von Kindern aus Einwandererfamilien sind umstritten. Foto: Rakib Hasan Sumon / flickr (CC BY-NC-SA 2.0)

MÜNCHEN. In einem neuen Gutachten fordern die renommierten Bildungsforscher des Aktionsrates Bildung einen Masterplan für die schulische Integration von Migrantenkindern. Die seien zwar ehrgeizig, trotzdem seien ihre Bildungserfolge unterdurchschnittlich. Der Aktionsrat hält deshalb auch Änderungen im Unterricht für notwendig – Lehrer sollen zum Beispiel auf Fachwörter verzichten. Der Deutsche Lehrerverband widerspricht. Er hält solche Vorschläge für „antiintegrativ“. Der VBE fordert ... Mehr lesen »

Lehrer meinen: Probleme mit dem Handschreiben nehmen zu – NRW-Schulministerium sieht trotzdem keinen Handlungsbedarf

Immer mehr Schüler haben offenbar Probleme mit dem Handschreiben. Foto: dotmatchbox / flickr (CC BY-SA 2.0)

DÜSSELDORF. Die Lehrerinnen und Lehrer in Deutschland sehen immer häufiger, dass Schülerinnen und Schüler Probleme mit dem Handschreiben haben. Nordrhein-Westfalens Schulministerium kann offenbar trotzdem keinen Handlungsbedarf erkennen. Die Landesregierung plane nicht, solche Kompetenzen am Ende der 4. Klasse zu überprüfen, antwortete Ministerin Sylvia Löhrmann (Grüne) jedenfalls in einer jetzt veröffentlichten Antwort auf eine Anfrage aus der FDP-Landtagsfraktion. Laut einer Umfrage, ... Mehr lesen »

Kraus zu „Schwachleistern“: Eltern mehr in die Verantwortung nehmen!

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BERLIN. Nach wie vor, dies ergibt eine aktuelle Sonderauswertung von PISA-Daten aus dem Jahr 2012, hat das deutsche Schulsystem ein gravierendes Problem: etwa 140.000 Fünfzehnjährige schafften etwa in Mathe höchstens nur das dürftige Kompetenzniveau 1 – sie gelten als „Schwachleister“, die auf dem Arbeitsmarkt kaum Chancen haben. Josef Kraus, Präsident des Deutschen Lehrerverbands, fordert mehr Ressourcen für die individuelle Förderung ... Mehr lesen »

Ministerium: AfD-Rechtsaußen Höcke hätte wohl einen Anspruch auf seine alte Lehrerstelle – Kraus: „sehr fragwürdig“

Biedermann und Einpeitscher: Der AfD-Funktionär und frühere Lehrer Björn Höcke. Foto: Alexander Dalbert / Wikimedia Commons

BERLIN. Wie radikal darf ein Lehrer politisch sein, gar ein Geschichtslehrer? Die Frage hat mit dem AfD-Rechtsaußen Björn Höcke an Aktualität gewonnen. Denn: Der Thüringer Landesvorsitzende und Landtagsabgeordnete ist ein freigestellter Oberstudienrat für Sport und Geschichte, zuletzt arbeitete er an einer Gesamtschule im hessischen Bad Sooden-Allendorf. Wegen rassistischer Äußerungen distanziert sich die Spitze seiner Partei von ihm – und legt ... Mehr lesen »