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Schlagwörter Archiv: Wissenschaftliche Mitarbeiter

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Wanka legt Gesetz gegen Kurzzeit-Befristungen an Hochschulen vor

BERLIN. Extrem kurze Befristungen bei Arbeitsverträgen sollen an deutschen Hochschulen in Zukunft per Gesetz eingeschränkt werden. Bundesbildungsministerin Johanna Wanka (CDU) stellte am Dienstag in Berlin den Entwurf für ein geändertes Wissenschaftszeitvertragsgesetz gemäß einer vorangegangenen Einigung in der Koalition vor. Die Laufzeit der Verträge solle sich künftig daran orientieren, wie lange eine entsprechende Promotion oder konkrete Forschungsprojekte dauern. Der Entwurf, der ... Mehr lesen »

«Uni-Prekariat»: Koalition einigt sich auf Eckpunkte zur Reform des Zeitvertragsgesetzes – doch der Teufel steckt im Detail

Mit der Gesetzesnovelle will die schwarz-rote Koalition die miserablen Jobverhältnisse an deutschen Hochschulen verbessern. Foto: Urcomunicacion / Wikimedia Commons (CC BY 3.0)

BERLIN. Nimmt man die fast 2,7 Millionen Studenten außer Acht, arbeiten an den deutschen Hochschulen rund 675.000 Menschen. Die Arbeitsbedingungen sind dabei ausgesprochen unterschiedlich. Besonders viele der rund 178.000 wissenschaftlichen Mitarbeiter unterhalb der Professorenebene, sowie durch Drittmittel finanzierte nicht-wissenschaftliche Mitarbeiter hangeln sich von einem Zeitvertrag zum nächsten. Ihre Situation will die Bundesregierung durch eine Gesetzesnovelle verbessern. Beinahe überraschend haben sich ... Mehr lesen »

Kodex für Umgang mit Beschäftigten: Hochschulen sollen bessere Arbeitgeber werden

Neue Perspektive: die Ruhr-Universität Bochum. Foto: M / Wikimedia Commons

DÜSSELDORF. Befristete Beschäftigung, unbezahlte Überstunden und mangelhafte Aufstiegsperspektiven werden von vielen Hochschulbeschäftigten beklagt. In NRW soll jetzt ein Kodex für gute Arbeit sorgen. Die Arbeitsplätze an nordrhein-westfälischen Hochschulen sollen attraktiver werden. Erstmals haben das Wissenschaftsministerium und Hochschulvertreter einen bindenden Kodex für gute Arbeit entwickelt. Wie Wissenschaftsministerin Svenja Schulze (SPD) am Mittwoch in Düsseldorf berichtete, sieht er unter anderem längerfristige Verträge ... Mehr lesen »

Hoffnung fürs „Uni-Prekariat“: Politik krempelt die Ärmel hoch, um Nachwuchsforschern zu helfen

Zunehmend heterogene Studentenschaft: Fassade der Berliner Humboldt-Universität. Foto: Rolf Handke / pixelio.de

BERLIN. Miserable Job-Verhältnisse an deutschen Hochschulen schrecken die Politik auf. Ministerin Wanka präsentiert nun eine Doppelstrategie für bessere Karrierewege in der Wissenschaft: Per Gesetzesreform und Bund-Länder-Pakt soll dem Uni-Nachwuchs geholfen werden. Bundesforschungsministerin Johanna Wanka ist für ihre freundlich-konziliante Tonlage bekannt. Daher klang es schon fast wie ein Wutausbruch, als die CDU-Politikerin kürzlich die Misere des Uni-Nachwuchses beklagte: «Es ist indiskutabel, dass ... Mehr lesen »

SPD drängt auf bessere Arbeitsbedingungen für wissenschaftliche Mitarbeiter – schon ab 2016

BERLIN. Die große Koalition bastelt an einem Gesetz, das ab 2016 den Trend zu prekären Arbeitsverhältnissen mit kurzen Beschäftigungszeiten an den Hochschulen bricht. Vor allem die SPD drängt – und fühlt sich durch neue bayerische Regelungen zugunsten des Uni-Nachwuchses bestätigt. Die SPD-Bundestagsfraktion sieht gute Chancen, per Gesetzesreform Zehntausenden wissenschaftlichen Mitarbeitern an Hochschulen schon bald deutlich sicherere Karrierewege zu bieten. Die ... Mehr lesen »

Gericht: Befristung bestimmter Verträge für wissenschaftliche Mitarbeiter nicht rechtens

GIESSEN. Wenn es bei einem Arbeitsgerichtsurteil aus Gießen bleibt, müssten die Bundesländer Tausende wissenschaftliche Mitarbeiter unbefristet einstellen. Auf die Länder könnten immense Kosten zukommen. Tausende wissenschaftliche Mitarbeiter an Hochschulen können auf unbefristete Verträge hoffen, wenn sie im Rahmen eines Landesprojekts angestellt sind. Das Arbeitsgericht Gießen gab einem Mitarbeiter recht, der an der örtlichen Universität über zehn Jahre insgesamt 16 befristete ... Mehr lesen »

GEW will faire Arbeitsverträge auch in der Wissenschaft

BERLIN. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) verlangt Mindestbedingungen für die zunehmenden befristeten Arbeitsverhältnisse für Nachwuchswissenschaftler. Hochschulen und Forschungseinrichtungen sollten sich auch bei Zeitverträgen zu fairen Arbeitsbedingungen verpflichten, sagte GEW-Vorstandsmitglied Andreas Keller. Auch junge Wissenschaftler benötigten stabile Beschäftigungsbedingungen und berechenbare Karrierewege. «Acht von neun wissenschaftlichen Angestellten werden heute mit einem Zeitvertrag abgespeist, mehrheitlich mit einer Vertragslaufzeit von weniger als einem ... Mehr lesen »

Gewerkschaft: Beschäftigungssituation an Hochschulen verbessern

ERFURT. Die Bildungsgewerkschaft GEW hat bessere Arbeitsbedingungen an den Hochschulen angemahnt. Von den rund 16 000 wissenschaftlichen Mitarbeitern an den Universitäten und Fachhochschulen in Thüringen seien mehr als 90 Prozent nur befristet eingestellt, monierte der Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Torsten Wolf. Oftmals hätten die Verträge sogar eine kürzere Laufzeit als die zu betreuenden Projekte. Die Bundesregierung habe ... Mehr lesen »