Nach Unglück: Senator erwägt Rettungswesten-Pflicht beim Schul-Rudern

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HAMBURG. Nach einem tragischen Bootsunglück auf der Alster, bei dem ein 13 Jahre alter Junge vermutlich ertrunken ist, schließt Hamburgs Schulsenator Ties Rabe (SPD) Konsequenzen für das Schul-Rudern nicht aus. Rabe sagte: «Wir werden vor dem Hintergrund des Unglücks sorgfältig prüfen, ob wir eine Rettungswesten-Pflicht beim Schul-Rudern einführen.» Bislang ist das Tragen einer Rettungsweste nur für Schüler bis zum 12. Lebensjahr Pflicht.

Der Schulsenator plädierte auch dafür, derzeit auf das Schul-Rudern auf der Alster zu verzichten: «Zumindest so lange, bis der Junge gefunden worden ist. Das gebietet die Pietät.» Der 13-Jährige war am vergangenen Freitagnachmittag mit einem Ruderboot auf der Alster gekentert. Die Polizei hatte am Dienstag die gezielte Suche nach ihm eingestellt. dpa

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(24.4.2013)

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