Mehrheit der bayerischen Gymnasiallehrer gegen “Flexibilisierungsjahr”

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MÜNCHEN. Wie aus einer Blitzbefragung des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV) hervorgeht, hält nur ein verschwindend geringer Teil der Gymnasiallehrer das Flexibilisierungsjahr für geeignet, den Zeitdruck am G8 zu verringern und mehr Möglichkeiten für neue Lernmethoden zu schaffen.

“Die Umfrage war mit etwa 250 Befragten zwar nur annähernd repräsentativ, der Trend ist allerdings beeindruckend deutlich – zumindest, was Fragen zur Individualisierung, zum Stoffdruck und zum Flexibilisierungsjahr anbelangt”, erklärte BLLV-Präsident Klaus Wenzel. So lehnen 85 Prozent der befragten Gymnasiallehrer das Flexibilisierungsjahr ab, nur zwei Prozent versprechen sich davon eine Verbesserung. “In der Summe eine unmissverständliche Aufforderung an den Kultusminister, endlich tiefgreifende Veränderungen zu zulassen und mit dem Herumdoktern aufzuhören.” Mit dem sogenannten Flexibilisierungsjahr – einer Möglichkeit für Schüler, freiwillig ein Schuljahr zu wiederholen – will die Landesregierung den Druck aus dem G8 nehmen. News4teachers

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Zum Bericht: “Gegen G8: Freie Wähler starten Volksbegehren in Bayern” 

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1 KOMMENTAR

  1. Naja, zumindest würde das “Flexibilisierungjahr” jenen Schüler, die sich überlastet fühlen, die Möglichkeit geben, Druck abzubauen, gleichzeitig bliebe die andere Variante erhalten, das Abitur in 12 Schuljahren zu machen – wenn man will und dazu in der Lage ist. DAS finde ich gut. Ansonsten bin ich nach wie vor der Meinung, am wichtigsten wäre es, die Lehrpläne zu flexibilisieren, also einen Kernbereich, den jeder Lehrer schaffen kann und MUSS und variable Teile, die freiwillig und/oder wahlobligatorisch sind, d.h., der Lehrer kann auf die Interessen und Fähigkeiten der Schüler Rücksicht nehmen, die Zeit vielleicht auch einfach für mehr Üben und Wiederholen nutzen, wo/wenn notwendig.

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