Schulen mit Antisemitismus-Problem bekommen mehr Unterstützung

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BERLIN. Berliner Schulen mit Antisemitismus-Problemen bekommen mehr Unterstützung. Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) und Justizsenator Dirk Behrendt (Grüne) stellten dazu am Freitag die neue Praxisstelle Bildung und Beratung vor. Fachleute der Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus (KIgA) bieten Schulleitungen und Lehrern dort Weiterbildung, Beratung und Begleitung bei akuten Fällen sowie eine längerfristige Zusammenarbeit an.

Schulen seien wichtig für die Ausbildung eine jüdischen Identität, befindet etwa Josef Schuster, Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland. Foto: zeevveez / flickr (CC BY 2.0)
Antisemitismus wird in Deutschland wieder zunehmend zum Problem. Foto:
zeevveez / flickr (CC BY 2.0)

Die Stelle soll ein zentraler Anlaufpunkt für Schulen sein, in denen es Fälle von Judenhass gibt. In der Vergangenheit war wiederholt deutlich geworden, dass verbale Attacken gegen jüdische Schüler, aber auch das allgemeine «Schimpfwort «Du Jude» an Berlins Schulen keine Seltenheit sind.

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«Antisemitismus und religiöses Mobbing sind gesellschaftliche Probleme, die auch in die Berliner Schulen hineingetragen werden», erklärte Scheeres. Schulen müssten engagiert dagegen angehen, könnten das Problem aber nicht alleine lösen.

«Mit der Praxisstelle bilden wir nun Lehrerinnen und Lehrer über aktuelle Erscheinungsformen des Antisemitismus weiter und beraten betroffene Schulen», sagte Behrendt. «Die KIgA ist ein erfahrener Projektpartner, den wir bereits lange mit dem Landesprogramm gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus fördern.» dpa

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