Bessere Arbeitsbedingungen! GEW legt Tonne Resolutionen von 940 Schulen vor

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HANNOVER. Die Arbeitsbelastung für Pädagogen an Niedersachsens Schulen ist laut Lehrergewerkschaft GEW zu hoch – das hat Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD) nun auch schriftlich. Am Donnerstag legten die GEW und Schulpersonalräte von einem Drittel aller Schulen dem Ministerium entsprechende Resolutionen vor. 940 Schulen mit etwa 32.000 Beschäftigten hätten sich beteiligt. Die Betroffenen verlangten erneut mehr Entlastung und bessere Bezahlung, sagte GEW-Landesvorsitzende Laura Pooth.

Hatte Besuch von der GEW: Kultusminister Grant Hendrik Tonne. Foto: Foto-AG Melle, derivative work Lämpel – Own work / WIkimedia Commons / CC BY 3.0

Tonne verwies darauf, bisher nicht untätig gewesen zu sein. «Wir haben unter anderem bereits eine bessere Bezahlung der Schulleiter kleiner Grundschulen durchgesetzt.» Die Zahl der Fachkonferenzen sei verringert worden, zudem seien die Pädagogen von Aufgaben während des Abiturs entlastet. Sein Haus werde sich dennoch die Resolutionen sehr genau anschauen und dazu Stellung nehmen. Allerdings ließen sich nicht alle Wünsche sofort erfüllen.

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Der bildungspolitische Sprecher der Landtags-FDP, Björn Försterling, sagte: «Minister Tonne muss sich dieser Realität endlich stellen und tätig werden. Die Strategie des Weglächelns funktioniert nicht mehr.» Die bildungspolitische Sprecherin der Grünen-Fraktion, Julia Willie Hamburg, kritisierte: «Er sollte endlich vom Ankündigungsminister zum Tatenminister werden.» dpa

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