Brief einer Mutter: Liebe Lehrer, ich möchte einfach mal Danke sagen…

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DÜSSELDORF. Die Redaktion von News4teachers hat folgende Mail erhalten, die uns sehr gefreut hat – und die wir unseren Leserinnen und Lesern gerne zur Kenntnis geben möchten:

Einfach mal nett. Illustration: Shutterstock

Liebes News4teachers-Team,

mit interesse verfolge ich die Beiträge von ihrer Seite.

Ich möchte einfach mal Danke sagen. Danke an Sie, die die Informationen sammeln und teilen. Aber vor allem möchte ich den Pädagogen da draußen für ihren Einsatz danken.

Danke, an alle Schulleitungen, für die vielen Stunden die Sie auch am Wochenende einsetzen, um die oftmals chaotischen Vorgaben der KMK kurzfristig umzusetzen.

Danke an alle Pädagogen, die stetig versuchen mit den SuS Kontakt zu halten um möglichst alle zu erreichen. Danke dafür, dass Sie sich der Herausforderung stellen, die SuS online zu beschulen und Ihre Arbeitsmaterialien dieser neuen Situation anpassen. Dies ist sicher, mit einem nicht zu verachtenden Mehraufwand verbunden. Viele von Ihnen haben selber Kinder zu Hause, die betreut werden müssen, sie stecken moralisch in einem Loch, weil ein geliebter Mensch von ihnen gegangen ist oder sie haben sich vielleicht infiziert und leiden noch an den Folgen, und trotzdem sind sie für die Schülerinnen und Schüler da und setzten sich mit neuen Herausforderungen des Homeschooling auseinander. DANKE!!!

Mit freundlichen Grüßen,

Eine Mutter

Leserposts

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Klartext eines Lehrers: „Ich habe Kollegen mit Tränen in den Augen gesehen“

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17 KOMMENTARE

  1. Danke, liebe Mutter!
    Eltern wie Sie (und zum Glück darf ich auch diesen Zuspruch an meiner Schule erfahren) sind es, die uns jeden Tag wieder motivieren, unser Bestes zu geben.
    Auch wenn nicht immer alles auf Anhieb gelingt, es sind Eltern wie Sie, die uns weiter bringen!
    Zum Nutzen der Kinder, um die es ja geht!
    Eine Pandemie ist für alle neu, aber wie mein Vater immer wieder sagt: „Es ist zum Glück kein Krieg!“

  2. So etwas höre ich als Lehrer, und ebenso meine Kollegen und Kolleginnen, leider sehr selten.
    Es tut sehr gut, die „andere Seite“ zu hören.
    Herzlichen Dank dafür.
    Meist erleben wir ja das Gegenteil, es wird nach Kräften auf uns herumprügelt, modern Lehrerbashing genannt!

    Ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie alles Gute-und vor allem viel Gesundheit!

  3. Da sage ich ebenfalls gerne „Danke!“

    Der Beitrag schildert einige Aspekte des Lehreralltags knapp und treffend, also kommt wohl an vielen Stellen bei der „Kundschaft“ 😉 das an, was KMs wohl nie sehen, wahrhaben und verstehen wollen.

    Beiträge wie der oben waren in ähnlicher Form in den letzten Wochen hier immer wieder mal in den Kommentaren zu lesen.
    Das tut dann einfach mal richtig gut!

  4. Liebe Lehrer/innen,
    Liebe Erzieher/innen,

    Auch von meiner Familie ein ganz großes Dankeschön fürs Durchhalten.

    Liebe Grüße aus Bayern

    • Vielen Dank, dass Sie auch mal die Erzieher *innen erwähnen.
      Wir halten nämlich gerade die Stellung in den Schulen, betreuen die Kinder, machen mit ihnen die Aufgaben, bieten Förderunterricht an und gefährden unsere Gesundheit.
      Von den Erzieher *innen in den Kitas ganz zu schweigen. Danke

  5. Dankeschön dafür, dass wir Eltern zur Zeit die Pädagogik und das Lernen komplett übernehmen, die Pädagogen aber Gehälter und Corona Prämien non stop kassieren? Während wir zufällig nebenbei selber im homeoffice stecken und die Schule dann auch noch eine Stellung bezieht wie „wir können keine Arbeitsblätter kopieren aber wir sind jeden Freitag zur Kontrolle der Hausaufgaben in der Schule“?! Was ist das für eine Haltung? Hätten die Kinder normalen Unterricht müsste die Schule auch für die Kopien auf kommen. Dient ein lockdown nicht dazu, dass runter fahren auch ein wöchentliches treffen am Freitag in der Schule verhindern sollte? Wo ist das Problem sich einfach einzugestehen, dass dieses Schuljahr als Corona Jahr verloren ist?! Die Kinder werden zugeworfen mit Aufgaben. 60 Seiten pro Woche. Was viel mehr ist als das was sonst in der Schule gemacht wird. Dafür gibt es ein Danke?! Das Danke von unseren Kindern an uns ist ehrlicher als ein Danke an Lehrkräfte oder Schulleiter! Hauptsache baden württemberg bleibt an der Spitze der Pisa Studien.

    • Mir scheint es, dass „moderne“ Eltern möglichst wenig Zeit mit ihrem Sprössling verbringen wollen. Viele der 1,… Kinder pro Haushalt in Deutschland werden möglichst schnell nach der Geburt in Fremdbetreuung abgegeben und am besten so lange wie möglich in der Fremdbetreuung gelassen. Nicht etwa weil man den Lebensunterhalt verdienen muss, (manchmal ist das nötig) sondern oft weil man sich selbst verwirklichen will. Wie selbstsüchtig ist das denn?! Kleine Kinder bekommen dadurch ihre Eltern vielleicht für 2 h zu Gesicht. Wenn überhaupt ,denn oftmals werden sie vor Elektronik geparkt, damit Mama/Papa sich erst noch ersparen können.

      Eine gute Beziehung zu den Eltern ist die wichtigste Basis für eine, in allen Bereichen, erfolgreiche Bildung und Sozialisierung.
      Es ist traurig mit anzusehen,wie viele Kinder keine feste Bezugsperson haben, nicht einmal auf die naturgegebenen können sie sich verlassen, weil diese sich ihrem Kind entziehen, keine quality time mit ihnen verbringen wollen, sie daher nicht kennen und meinen, dass sie kleine Engel haben. Guess what, dass sich die Kinder zu Hause gut aufführen liegt oftmals daran, dass sie von ihren Erziehern und Lehrern erzogen und ausgepowert worden sind.
      Eltern nehmen sich selber die Gelegenheit ihr Kind wirklich kennenzulernen weil sie sich nicht auf dessen Bedürfnisse einlassen. In der Pandemie wird deutlich, dass viele völlig überfordert sind weil sie nie gelernt haben sich mit ihrem Kind wirklich zu beschäftigen. Auf einmal stellen sie fest, dass ihr Kind nicht so brav ist wie sie dachten, dass Tablet, Playstation und TV kein guter Babysitter sind,…..

      Eltern zu sein ist ein 24/7 Job der durch Hilfskräften (Lehrer und Erzieher) in einer Bildungspartnerschaft zwar begleitet wird aber die Hauptlast bei uns Eltern liegt.

      Jetzt haben sie die Chance etwas zu verändern und ihr Kind wirklich kennenzulernen. Das ist doch eigentlich was tolles wofür man dankbar sein sollte.

  6. Wir Eltern übernehmen die Pädagogik und das Lehren komplett? Ich kann nur für uns sprechen, bekomme aber bei meinen Kollegen (keine Lehrer! ) ähnliche Resonanz. Die Schilderung der Löwenmama ist mir völlig fremd und ich finde es eine respektlose Frechheit so eine Antwort zu verfassen!
    Seit nun bald einem Jahr hocke ich mit meinen Kindern im Homeoffice und arbeite, meine Kinder (jetzt 4. Und 6. Klasse) machen ihre Schule. Anfangs war es chaotisch, ja, es kam aber schnell Ordnung rein und mit dem neuen Schuljahr auch klare Strukturen. Bei der Kleinen gibt es Sonntags (!!!) die Mail mit den Arbeitsblättern und Aufgaben und zur Selbstkontrolle teilweise auch die Lösungen. Montag, Mittwoch, Freitag gibt es einstündige Pflichtvideokonferenzen wo die Kinder Fragen stellen können. Dienstag und Donnerstag gibt es freiwillige Videokonferenzen wenn die anderen Tage nicht reichen. Zusätzlich können auch Fragen per Mail oder Telefon gestellt werden. Jeden Morgen gibt es eine Mail mit den Aufgaben des jeweiligen Tages. Die, wo es keine Lösungen gibt, werden per Mail zur Kontrolle geschickt. Die rot korrigierten Aufgaben gibt es zeitnah zurück. Auch Samstags kommen solche Mails!
    Wie läuft es bei der Großen? Die Schule nutzt Microsoft Teams. Dort gibt es Unterricht per Videokonferenz, Aufgaben mit Abgabeterminen. Auch hier korrigierte Aufgabenzettel zurück. Bei Fragen sind die Lehrer auch außerhalb der Stunden online und ansprechbar, teilweise auch noch spät abends.
    Welchen pädagogischen Anteil habe ich denn daran als Vater im Homeoffice? Was bitteschön übernehme ich denn komplett? Wozu muss die Schule Kopien bereitstellen wenn doch alles elektronisch kommt? Ob ich es zu Hause ausdrucke oder in der Schule Kopiergeld zahle ist doch egal! Sicher bin ich bei Fragen da, aber die sind äußerst selten. Spätestens nach dem Verweis auf die Möglichkeiten die Lehrer fragen zu können setzen meine Kinder sich hin und können es plötzlich selbst lösen! Die Kinder sind nicht blöd, die begreifen sehr schnell das wir Eltern die Arbeit machen wenn sie sich nur bissel blöd anstellen. Wenn man aber halbwegs selbstständige Kinder hat denen man nicht alles vorgeben, wegtragen oder hinstellen muss, die nicht ständig in Watte gepackt durchs Leben gepampert werden, dann läuft das prima!
    Ich stehe in regelmäßigen Kontakt mit den Lehrern und gebe Feedback und konstruktive Kritik bzw. mache Vorschläge. Ich habe nicht das Gefühl das die Lehrer faul zu Hause hocken und mit Arbeitsblättern um sich schmeißen um fette Prämien zu kassieren. Ganz im Gegenteil, ich sehe Lehrer die gefühlt per Mail rund um die Uhr erreichbar sind, sogar am Wochenende. Die Pädagogik kommt nicht von mir, sondern von den Lehrern. Die Arbeitsblätter kommen von den Lehrern. Kontrolliert und erklärt wird von den Lehrern. Das Einzige was ich mehr als normal mache ist die Technik zur Verfügung zu stellen und bei technischen Problemen zu helfen, eine digitale Ordnung vorzuleben und zu Lehren. Alles andere sind normale Aufgaben eines Vaters, nicht mehr und nicht weniger.
    Liebe Lehrer, Erzieher und Schulen, zwei dicke Daumen hoch für das was ihr leistet!

    • Vielen Dank, dass es noch andere Eltern gibt, die sehen was von den meisten LuL im Home-Office geleistet wird. Mir geht die Erwartungshaltung vieler Eltern echt auf den Zünder.

      Klar, die Pandemie verlangt von uns allen viel ab. Von einigen Berufsgruppen mehr als sonst wie zum Beispiel Pflegekräfte aber auch Lehrer. Andere haben eher das Problem der Zukunftsangst, weil weniger oder gar kein Geld mehr rein kommt.
      Die Voraussetzungen sind in jeder Familie anderes. In Schulen sind die Voraussetzungen oftmals sogar innerhalb der Schulorganisation unterschiedlich. Es gibt SuS die haben keinen PC zu Hause, andere haben neben ihrem PC im Kinderzimmer noch ein Laptop den sie notfalls zu ihren Eltern ins Zimmer tragen können um bei Fragen dort zu arbeiten. Es gibt SuS die intellektuell haushoch überlegen sind. Es gibt Eltern, die selbst wenn sie es wollten ihren Kindern nicht helfen können, weil sie unsere Sprache nicht verstehen.

      Das was ich sehe ist, dass die LuL versuchen solche Probleme mitzubedenken und Hilfestellung zu geben, wenn man danach fragt.

      Wer hier also nur am meckern ist,sollte sich mal Fragen wie es um die eigene Kommunikationsfähigkeit bestellt ist. Hat man höflich gefragt oder ungehobelt gefordert. Darin liegt ein großer Unterschied.

      Es ist wirklich an der Zeit, dass viele Eltern ihren Helikopter Pilotenschein abgeben und ihre Kinder in die Selbstständigkeit entlassen. Kinder können viel mehr als ihnen von ihren Eltern oft zugetraut wird.
      Pädagogen aller Altersgruppen habe da oftmals eher den Überblick, auch fördern die Sozialkontakte zu gleichaltrigen die Selbständigkeit. Beides kommt Pandemie bedingt leider zu kurz, stattdessen werden viele Kinder von ihren Eltern noch mehr in Watte gepackt und verhätschelt, es gibt also viel zu wenig Ausgleich. Das macht mir ehrlich gesagt mehr Kummer, denn so wird eine Generation herangezogen die vermutlich nicht lebensfähig/ arbeitsfähig ist. Das könnte unserem Sozialsystem in einigen Jahren das Genick brechen.

    • Genau!
      Ich sehe das Thema Selbständigkeit als eines der wichtigsten Themen. Wenn ich höre das manche Eltern zu Hause für die Kinder die Arbeitblätter abheften und sortieren, dann hat das nichts mit Selbständigkeit zu tun und man tut seinen Kindern auf Dauer nichts Gutes. Es gibt eine Ordnung und die müssen sie in der Schule auch einhalten, warum sollte ich es ihnen zu Hause abnehmen. Genauso muss man in dieser Zeit diese Ordnung „digitalisieren“ und ihnen erklären wie sie es im digitalen machen müssen. Das klappt mit bissel Übung hervorragend (besser als bei meiner Frau 😉 ). Auch habe ich die Einstellung, dass das schulische auch der Lehrer kontrollieren soll und nicht ich vor der Abgabe. Dann sind halt Fehler drin die als Korrektur zurück kommen. Aber nur so kann doch ein Lehrer den aktuellen Wissensstand meines Kindes bekommen. Nicht ich, sondern meine Töchter gehen zur Schule. Sie bekommen ihre Unterlagen per Mail, müssen sie selbst ausdrucken, selbst abarbeiten, selbst einscannen und wieder per Mail verschicken. Anfangs erklärt, ab und an nachgeholfen funktioniert das völlig selbständig. Das verstehe ich als Selbständigkeit im Schulalter, nicht das sie allein essen und auf Toilette können.
      Auch wenn man nicht die Möglichkeiten wie wir zu Hause hat geht es. Die Möglichkeiten wurden mehrfach abgefragt. Die Schulen haben Leihrechner für den Online Unterricht angeschafft, man kann sich die Arbeitblätter auch abholen in der Schule bzw. in einem Postfach in der Schule Coronakonform abgeben. Aber was nützt das wenn man diese Möglichkeiten nicht nutzt? Manche Kinder sitzen mit einem Handy zu Hause oder es wird sich ein Rechner geteilt. Warum nutzt man die Möglichkeiten nicht? So kann man doch nicht vernünftig arbeiten! Aber das sind die Dinge die keine Lehrer oder die Schulen klären müssen, die tun schon sehr viel und ihr Möglichstes. Das sind die Dinge die wir als Eltern bereitstellen und organisieren müssen. Ein vernünftiger Arbeitsplatz mit vernünftigen Stuhl, ein Rechner (geliehen, gebraucht oder neu gekauft), Internet,… Nicht alles kann ich von den Schulen verlangen, einiges brauchen die Kinder auch ohne Pandemie. Da jetzt eine Pandemie heranzuziehen als Begründung das es jemand anders zahlt ist doch dämlich.
      Ich finde für unsere Kinder machen alle Lehr- und Betreuungskräfte und Schulen mehr als normal ist und das unter Bedingungen „von oben“ die auch nicht normal sind. Da muss man als Eltern nicht auch noch dagegen arbeiten und gegen alles und für nichts zu sein und immer nur meckern. Gemeinsam vernünftig kommunizieren und man bekommt das sicher gut hin – einfach mal miteinander reden!
      Also an alle Eltern da draußen:
      Eure Kinder können mehr als ihr denkt, lasst sie selbst machen und euch nicht verarschen! 😉
      Lehrkräfte sind keine Gegner die man bekämpfen kann und sollte – arbeitet mit ihnen zusammen, erklärt wo ihr Probleme habt, dann findet sich auch eine Lösung.
      Seid kompromisbereit gegenüber euren Kindern und auch den Schulen.
      Dann lebt es sich deutlich stressfreier für alle!!! 😉

  7. Ich bedanke mich auch recht herzlich an ALLE. Ich denke, das die Kinder zu Hause sich nicht unbedingt anstrengen oder so arbeiten wie es in der Schule üblich ist. Also probieren einige Kinder die Eltern mit einzubeziehen, aus zwei Gründen.
    1. Es geht schneller mit Mama oder Papa, weil sie vorsagen, vorrechnen oder geschweige irgendwelche Bastelaufgaben für sie erledigt/fertigstellen. Nicht mit mir. Die Kinder können das. Wird ja auch regelrecht vorgekaut in den Heften oder auf den Portalen mit der die Schule/Videokonferrenzen arbeitet.
    Ja, auch die Klassenlehrerin von meinem Sohn, hat ein mega, dickes Dankeschön verdient. Sie ist immer da, egal wann, egal wie. Wir wohnen auf dem Land, wo wir leider nicht so gutes Internet haben. Aber sie an, es liegt nicht am Internet, sondern an unseren Laptop. Das hat keine halbe Stunde gedauert, da hatte ich eine Mail zurück, das es noch Leihgerät gäbe und ob ich es am Freitag abholen könne?
    Mega, sage ich nur, total super. Habe ich mich gefreut. Wenn schon kein Präzensunterricht, dann finde ich es super wichtig bei den Konferenzen mit zumachen. Die Kinder haben wirklich nichts auszusehen. Ich denke, das ALLE gerade mächtig am rühren sind um das beste für die/unsere Kinder rauszuholen.
    DANKE, DANKE, DANKE…

  8. Ich kann Löwenmama teilweise verstehen vielleicht kommt es auch etwas auf die Klassenstufen an . Mein Sohn ist jetzt in der 10ten und in Mathe nicht so gut von 4 Stunden Mathe hat er jetzt nur noch 1 Stunde online das ist fpr Schüler wie ihn viel zu wenig es bringt auch nichts wenn er die Lösungen dann bekommt wenn er selbst den Rechenweg nicht kann und auch nicht erklärt bekommt .Es wurde jahrelang versäumt die Schulen auf so etwas vorzubereiten. Die Lehrer geben bestimmt ihr bestes aber insgesamt 4 Stunden online Unterricht in der Woche ist ein Tropfen auf den heißen Stein .

    • Das es in der Bildungspolitik hapert, bestreitet keiner.Da wurden aber die Versäumnisse an anderer Stelle begangen und leider sogar bewusst weg geschaut. Für diese Versäumnisse sind aber nicht die Lehrer unserer Kinder schuld. Sie versuchen gerade die Unfähigkeit von oben zu Schultern, oftmals mit Überstunden die unmenschlich sind. Den „Dank“ den sie unfaire Weise von so vielen Eltern bekommen ist, Beschimpfungen und Verleumdungen.
      Neulich sah ich eine Lehrkraft von der Schule meiner Kinder. Der Panda spricht hab ich nur gedacht. Wenn das so weiter geht, dann kehren sie SuS zum Präsenzunterricht zurück aber es gibt keine LuL weil diese der Reihe nach abklappen. Und was haben wir dann davon???

  9. „narzisstische Löwenmama“,
    wie asozial ist das denn bitte gegen einen Dankesbrief zu zetern?
    Vielleicht kommen Sie mal von Ihrem hohen Ross herunter?
    Es ist offensichtlich, dass Sie keine Ahnung vom Lehrerberuf haben und einfach Ihren Frust abladen wollen! Lehrer-Bashing kostet ja nichts!
    Und was für Prämien bitte? und dann noch non stop!  -Sie haben Vorstellungen!
    Mein Mann ist Grundschullehrer (immer noch von Herzen) und arbeitet rund um die Uhr, ob mit oder ohne Lockdown!
    -auch sonntags!,-ohne Prämien!
    Bei seinen Kollegen*innen sieht das nicht viel anders aus! Selbst spät abends sitzt er noch am Rechner und es finden noch Gespräche statt!
    Natürlich findet viel im verborgenen Arbeitszimmer statt! Es wird immer mehr und mehr! Viele bekommen davon natürlich nichts mit! Sie sehen nur den „servierten Teller“!
    Mein Mann steht in engen Kontakt mit den Eltern+Kindern, per Telefon+E-Mail, Videokonferenzen, geht vormittags zur Notbetreuung, bietet sogar interaktives Lernen an, natürlich selbst programmiert + selbst beigebracht!
    Jetzt hat er sogar versucht normal zu Unterichten per Lapttop und Wandbilder, da ein paar Eltern darum gebeten haben von 8-13 Uhr die „Tür zumachen“ zu dürfen!
    Liebe Eltern,so sehr ich diesen Wunsch verstehen kann, ist es völlig unrealistisch , gerade auch die kleinen Kinder über Stunden vor den Laptop abzusetzen! Das halten sie nicht lange aus! Das schafft man nicht mal als Erwachsener so lange! 60-max.90Min ist da die absolute Grenze! (jedenfalls mit Grundschülern)
    Es tut mir leid, dass einige Eltern sich überfordert fühlen! Aber es ist auf keinen Fall in Ordnung, alle LuL wie Dreck zu behandeln und zum Mobber zu mutieren!
    Sie übernehmen nicht „das komplette Lernen“, nur weil Sie Ihrem Kind ein paar Bögen kopieren sollen und ein paar Aufgaben lösen! Ja, Ihr Kind hat auch viele Fragen an die Welt und braucht manchmal Hilfe! Eigentlich ja auch was schönes….
    Wie es hineinschallt, so schallt es auch heraus!
    Mal dran gedacht,dass auch LuL (gelegentlich übrigens auch Eltern) im Dauer-Homeoffice sind!
    Bei meinem Mann z .B.geht das „kleine“ Homescooling von 7 Uhr morgens bis in den späten Abend hinein! Er hat lediglich kleine Pausen dazwischen bis er völlig erschöpft ins Bett fällt!
    ….und wenn ich mir daran denke,wieviel tausende Blätter +Farbe wir schon von zu Hause aus gedruckt haben, weil nur ein Kopierer im Lehrerzimmer steht, der entweder besetzt oder kaputt ist!
    Einfach lächerlich!
    Und das Schuljahr ist auch (noch jefenfalls) nicht komplett verloren, wegen ein paar Wochen Homescooling! Dafür hätten Sie wohl sicher den Dank der Kinder+Jugendlichen!
    Es gibt auch viele Kinder und Jugendliche die erstaunlich gut zurecht kommen im Homescooling! Wenn Sie was gut können, dann alles, was mit Internet zu tun hat!
    Kinder „verblöden“ auch nicht so einfach, sondern nur dann, wenn Bildung zu Hause einen zu geringen Stellenwert hat!
    Die LuL sind nicht an der Schließung der Schulen Schuld! Sie können nichts dafür, dass viele Politiker beschlossen hatten zu lügen bis sich die Balken biegen! Wie blöd muss man eigentlich sein, um zu glauben, dass Kitas und Schulen bei einer Tröpfcheninfektion keine Rolle spielen! So jedenfalls kam es überhaupt nicht zu einer vernünftigen Diskussion über Gesundheitsschutz an Schulen! Ich glaube eine einzigste FFP2 Maske zu erhalten, fällt da nicht wirklich drunter oder bei Eiseskälte ständig die Fenster aufzureißen und „Kniebeugen“ zu machen!

    So,und nun habe ich die Schnauze voll!
    Ich werde meinem Mann nur von den lieben Dankesbrief erzählen und bedanke mich an dieser Stelle herzlich bei der lieben Mama mit dem Löwen-❤!

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