Beckmann über Leitlinie zum Schulbetrieb: „Bei sehr hohen Inzidenzen nicht anwendbar“

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BERLIN. „Die Leitlinie ist kein Freifahrtschein zur Öffnung, sondern ihre Einhaltung ist Bedingung, wenn überhaupt geöffnet werden soll – und zwar dann, wenn es das Infektionsgeschehen wieder zulässt“, erklärt Udo Beckmann, Chef des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE), zu dem gestern von Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) veröffentlichten Maßnahmenkatalog zum Schulbetrieb. Der VBE hat als einer von 40 Fachverbänden daran mitgewirkt.

Sieht den Einsatz von zu vielen Seiteneinsteigern kritisch: VBE-Chef Udo Beckmann. Foto: VBE / Jean-Michel Lannier
„Nicht alle Forderungen haben wir mitgetragen“: VBE-Chef Udo Beckmann. Foto: VBE / Jean-Michel Lannier

Die Einschränkung des Geltungsbereichs der Leitlinie sei nämlich, so Beckmann, dass das Thema „Schulschließung“ ausgeklammert wurde. Der VBE-Chef dazu: „Bei sehr hohen Inzidenzen ist die Leitlinie nicht anwendbar. Sie beginnt erst dort zu greifen, wo überhaupt Schulöffnungen möglich sind. Das Thema Schulschließung ist deshalb bei der Betrachtung auch ausgeklammert worden.“

Der VBE Bundesvorsitzende hatte sich in den letzten Wochen selbst aktiv bei der Erarbeitung der „S3-Leitlinie Maßnahmen zur Prävention und Kontrolle der SARS-CoV-2-Übertragung in Schulen“, so der offizielle Titel, beteiligt. Er kommentiert: „Es war wichtig und notwendig, die Expertise der Lehrkräfte hier einzubringen. Nicht alle Forderungen haben wir mitgetragen, sind aber im Großen und Ganzen zufrieden. Die Qualität der Leitlinie ist, dass sich ein wissenschaftliches Konsortium erstmals damit beschäftigt hat, die aktuell verfügbaren Studien auszuwerten. Hierbei wurde jedoch oft deutlich, dass die bisherigen Studien teilweise keine große Evidenz haben und dringend weiter geforscht werden muss. Deshalb ist es auch eine ‚lebendige Leitlinie‘, die weiter überarbeitet wird.“

Beckmann: „Das aktuelle Infektionsgeschehen lässt vielerorts keine Öffnung der Schulen zu“

Die Leitlinie enthalte wissenschaftlich fundierte und konsentierte Handlungsempfehlungen zum Schulbetrieb. Hier heißt es: „Ausgangspunkt ist ein Standard-Maßnahmenpaket, das sich an den allgemein in der Bevölkerung geltenden AHA+L Regeln orientiert und das konkret Abstand, Hygiene, das Tragen einer angemessenen Maske und Lüften vorsieht.“

Beckmann betont: „Das aktuelle Infektionsgeschehen lässt vielerorts keine Öffnung der Schulen zu. Sobald aber Inzidenzwerte erreicht sind, die dies ermöglichen, bietet die Leitlinie gute Anhaltspunkte, was für Maßnahmen ergriffen werden müssen, um einen möglichst sicheren Schulbetrieb gewährleisten zu können und präventiv gegen eine erneute Zunahme des Infektionsgeschehens vorzugehen und Kontrolle über das Infektionsgeschehen zu behalten. Unsere Grundforderung gegenüber der Kultusministerkonferenz (KMK) bleibt ein indikatorengestützter Stufenplan, sodass bei gleichem Infektionsgeschehen auch das gleiche passiert. Die Leitlinie bildet in Kombination mit dem RKI Maßnahmenplan eine geeignete Grundlage dafür. Die KMK ist jetzt in der Pflicht, endlich nachzuziehen.“

In der Leitlinie werden auch Aussagen zum Maskentragen getroffen. Dazu fordert der VBE ein, dass das Personal in Schulen und Kindertagesstätten sowie Kinder und Jugendlichen aus ökonomisch schlechter gestellten Familien Masken in angemessener Qualität und ausreichender Anzahl gestellt bekommen müssen.

Unabhängig von der Leitlinie mahnt der Bundesvorsitzende Beckmann an: „Es braucht eine Ausweitung der Teststrategie. Zum einen müssen alle an Schule oder Kindertagesstätten Beschäftigten die Möglichkeit haben, sich jederzeit mit PCR-Tests auf das Corona-Virus testen lassen. Testungen von ganzen Lerngruppen oder Schulen können dabei unterstützen, eine breite Datenbasis zu bekommen und so das Infektionsgeschehen besser beurteilen und eindämmen zu können. Wir gehen zum anderen davon aus, dass die Schnelltests immer einfacher und sicherer in der Anwendung werden und zusätzlich helfen, das Infektionsgeschehen in den Bildungseinrichtungen zu kontrollieren. Mindeststandard ist dabei für uns, dass das komplette Personal einer Einrichtung zwei Mal pro Woche auf freiwilliger Basis getestet werden kann. Auch das Thema testen und seine Bedeutung für das Infektionsgeschehen war nicht Gegenstand der vorliegenden Leitlinie.“

VBE fordert: Vorrang von Erziehern und Lehrern bei der Impfung

Zudem fordert der Verband Bildung und Erziehung die Priorisierung des Personals an Schulen und Kindertagesstätten bei Impfangeboten gefordert. Beckmann wörtlich: „Wer Lockerungen im Bildungsbereich priorisiert, muss auch den Gesundheitsschutz für die dort Beschäftigten priorisieren. In der aktuellen Lage heißt das, Lehrkräfte und das Personal in Kindertagesstätten schnellstmöglich ein Impfangebot zu unterbreiten. Im Klartext heißt das: Eine weitere Öffnung der Schulen kann erst erfolgen, wenn dem Personal ein Impfangebot unterbreitet wurde. Das ist die am Wochenende einstimmig beschlossen Forderung des VBE Bundesverbandes und seiner 16 Landesverbände. An dieser Grundforderung ändert auch die Leitlinie nichts.“ News4teachers

Karliczek stellt Leitlinie vor, die einen „möglichst sicheren, geregelten und kontinuierlichen Schulbetrieb“ gewährleisten soll

 

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23 KOMMENTARE

  1. Endlich eine klare Aussage :

    Erst Impfangebot, dann Schulöffnung.

    Dummerweise ist wohl Herr Söder der einzige Ministerpräsident der dem zustimmen würde.

  2. Karliczek: „Bei hohem Infektionsgeschehen soll zusätzlich zur Kohortierung von Klassen/Jahrgängen eine gestaffelte Öffnung nach Jahrgängen und/oder eine Halbierung der Klassen erfolgen. Bei sehr hohem Infektionsgeschehen sollen alle Maßnahmen umgesetzt werden.“
    Beckmann: „ Bei sehr hohen Inzidenzen ist die Leitlinie nicht anwendbar. Sie beginnt erst dort zu greifen, wo überhaupt Schulöffnungen möglich sind.“
    Kognitive Konflikte regen zum Nachdenken an. Na dann mal los, liebe beteiligte Verbände und MinisterInnen!

  3. „Hierbei wurde jedoch oft deutlich, dass die bisherigen Studien teilweise keine große Evidenz haben und dringend weiter geforscht werden muss. Deshalb ist es auch eine ‚lebendige Leitlinie‘, die weiter überarbeitet wird.“

    Also hilft nur absolute Vorsicht und Prävention!

    „Es braucht eine Ausweitung der Teststrategie. Zum einen müssen alle an Schule oder Kindertagesstätten Beschäftigten die Möglichkeit haben, sich jederzeit mit PCR-Tests auf das Corona-Virus testen lassen.“

    Testen allein schützt doch erstmal nicht! Damit findet man doch nur Infektionen, wenn sie bereits manifest sind.
    Testen kann immer nur ergänzend nutzen. Es hilft nur, wenn grundsätzlich PRÄVENTIV gehandelt wird und Infektionen EIGENTLICH nahezu ausgeschlossen sind!
    Wenn man dann noch sinnvoll testet, findet man vielleicht auch noch die Restrisiken.

    „Eine weitere Öffnung der Schulen kann erst erfolgen, wenn dem Personal ein Impfangebot unterbreitet wurde.“

    Die Schüler sind damit nicht geschützt und auch nicht die Verbreitung über im Zweifelsfall symptomlose Infektionsträger verhindert.
    Angehörige aller Beteiligten sind mit einer Impfung für Lehrkräfte ebenfalls nicht geschützt – vor allem weil man nicht weiß, ob man nicht auch mit Impfung die Infektion weitergeben kann.

    Wir kommen nicht um absolute Vorsicht und sinnvolle Prävention herum!!!!

    Einzige verantwortbare Strategie aus meiner Sicht:
    Zahlen runter und dann mit bestmöglichem Schutz die Schulen wieder in Betrieb nehmen.
    Und das Ganze ohne die Vorstellung oder gar den Anspruch zu wecken, es könne bald „Schule wie gewohnt“ stattfinden.

    • Zudem bringen nun mal häufig die Kinder den Virus mit. Aber es ist einfacher die ErzieherInnen zu testen.

      Verstehe ich, aber wenn die ErzieherInnen den Virus haben, kann man davon ausgehen, das der Virus schon heftig im Kindergarten grassiert.

    • „Die Leitlinie bildet in Kombination mit dem RKI Maßnahmenplan eine geeignete Grundlage dafür.“
      Ich übersetze für mich der Mindeststandard AHA+L mit den Empfehlungen des RKI verknüpfen. Und dafür benötigt es 40 Fachgesellschaften? Was H. Beckmann hier im Beitrag sagt, ist bei den Besprechungen unter den Tisch gefallen, warum eigentlich? Und ich möchte bitte nicht schnellmöglichst sondern bestmöglichst geimpft werden, bevor ich mich -Risikoperson unter 60- stundenlang in einen Raum mit einem Dutzend Haushalte begebe, die vlt. gerade mal eine OP Maske tragen und mir möglicherweise mit einer aggressiven Virusvariante nahe kommen.

  4. Herr Beckmann hat es erkannt : Der Plan ist bei den Inzidenzen , die wir haben , nicht anwendbar . War also verplemperte Zeit , denn nötig wäre etwas , was auch funktioniert .

  5. Jede Wette, dass ausnahmslos alle Beteiligten in warmen Einzel-Büros sitzen.
    Tolles Konzept habt ihr da gemacht! Applaus, Applaus.
    Ich frage mich, was die Gewerkschaften für ihre Mitglieder bei diesem Treffen beigetragen haben.

  6. In dem Papier von Frau Karliczek und den 40 Fachgesellschaften ist eine Passage überhaupt nicht akzeptabel: dass auch bei „sehr hohen Inzidenzzahlen“ für den Grundschulbereich kein Wechsel in den Distanzbetrieb vorgesehen ist. Dem hätte der VBE nie zustimmen dürfen.

    • Die Grundschulen werden seit langem in der Gesamtdiskussion um Präventionsmaßnahmen sträflich vernachlässigt. Unverantwortlich, weil inzwischen feststeht, dass auch Grundschulkinder eine relevante Rolle im Infektionsgeschehen spielen und zugleich am meisten auf Präsenzunterricht angewiesen sind (daher sollen diese Schulen ja auch als Erste geöffnet werden). Wenn das aber so ist, dann müssten doch die Präventionsmaßnahmen in den Grundschulen eigentlich schärfer sein als anderswo. Stattdessen bleiben die Vorgaben noch hinter den bereits unzureichenden Konzepten für die weiterführenden Schulen zurück – so auch in dem vom BMBF erstellten Leitfaden. In nahezu allen Bundesländern noch nicht Mal eine uneingeschränkte Maskenpflicht in den Unterrichtsräumen! Von den Rahmenbedingungen in der Nachmittagsbetreuung, die bei den Grundschulen zwingend zu berücksichtigen ist, mal ganz zu schweigen. Eine Schande!!!

      • „Wenn das aber so ist, dann müssten doch die Präventionsmaßnahmen in den Grundschulen eigentlich schärfer sein als anderswo.“

        Ganz genau!

        Der Ansatz der KMK und dieser Leitlinie ist aber, dass sie nun, nachdem das Märchen, dass SuS keine Rolle für das Infektionsgeschehen spielen, nicht mehr tragbar ist, das neue Märchen erzählen, dass SuS eine Rolle spielen, aber nicht die Kinder unter 12. Ebenso wie damals beim ersten Märchen ist das natürlich schon lange wiederlegt, aber die Hoffnung scheint zu bestehen, dass das stetige Wiederholen dazu führt, dass es irgendwann genug Leute glauben.

        • Dazu kommt noch das tägliche Drama, wie psychisch gestört auf einmal alle Kinder sind und das Bildungsgerechtigkeit auf der Strecke bleibt – schon ruft die Mehrheit laut nach Schulöffnungen.

      • Es ist unverantwortlich, was hier geschieht.

        Vermutlich geht man davon aus, dass die meisten Eltern von Grundschulkindern jung und gesund sind. Wenn dann ein paar Oldies und Vorerkrankte unter Eltern und Lehrkräften sowie einige gesunde junge Eltern über die Klinge springen, sind das Kollateralschäden.

        Und körperliche und psychische Schäden für Kinder durch Covid-19-Erkrankungen werden komplett ausgeblendet. Bislang sind ja erst wenige Kinder gestorben. Das sind ebenfalls Kollateralschäden.

        Wie zynisch ist dies alles?

  7. „…zugleich am meisten auf Präsenzunterricht angewiesen sind.“ Wer sagt das?? Mit welcher Intention? Die Erfahrung meiner Kolleg☆innen im Distanzunterricht besagt, dass die Arbeitsergebnisse bei ihren Schülern zu 90 % top sind! Eltern können ihren Kids den Grundschulstoff notfalls nochmals erklären, wenn sie in bei der Videokonferenz nicht verstanden haben! Wie viele Minuten bekommst wohl jedes Kind pro Stunde vom LuL in Form von persönlicher Ansprache bei Klassen mit 25 bis 30 Kindern? Klar fällt jetzt vieles weg: Erzählkreis, Gruppenarbeit, Projektunterricht, Kunst, Musik und Sport und Schwimmen als Gemeinschaftserlebnis sowie außerschulische Lernangebote, Schulhoffeste etc. Aber dies ist auch im Präsenzunterricht derzeit nicht möglich! Und es ist nicht verboten, sich mit einem Freund oder Freundin zu treffen und die Spielplätze sind auch offen.

  8. Da hat uns unsere eigene Ineressenvertretung einen Bärendienst erwiesen.
    1. Es ist unfassbar, dass Lehrervertreter dabei waren, als dieser kalte Aufguss an halbgaren und bewiesenermaßen nicht genügenden Maßnahmen produziert wurde.
    2. Die Leitlinie ist raus und de facto vom Verband mitgetragen. Da hilft auch kein nachträgliches „Wenn und Aber“ mehr. Die entsprechenden Gruppen bzw. Amtsträger können und werden auf die Leitlinie als quasi behördlich verweisen, die Öffentlichkeit und die Medien nehmen sie als quasi wissenschaftliches Ergebnis zur Kenntnis – und uns wird entgegnet werden: Eine Einbeziehung der Lehrerperspektive hat stattgefunden – kommen Sie uns doch jetzt nicht mit Kritik oder Ergänzungen … Ein Zurückrudern wird entweder gar nicht wahrgenommen oder als Zeichen von Sprunghaftigkeit bzw. fehlender Kompetenz wahrgenommen werden. Wen wundert’s? So kann man uns nicht mehr ernst nehmen – und ganz ehrlich: würden wir doch als Außenstehende auch nicht!

  9. :Eine weitere Öffnung der Schulen kann erst erfolgen, wenn dem Personal ein Impfangebot unterbreitet wurde.“

    Ach nee. Und was ist mit den Kindern? Steckt sich meine 14jährige Tochter dann nicht im Bus oder Klassenraum an?

    Alles dicht, alles geschlossen, aber die Kinder und Lehrer sollen ja wieder aus „soziologischen“ Gründen.

    Wir können sehr gut mit HS klar. Aber danach fragt ja keiner. Hauptsache, die Kids in volle Busse und eiskalte Klassenzimmer stopfen.

    Ich als Mutter habe offiziell das Recht, bis Juni HO zu machen. Und die Kids werden evtl wieder raus gejagt, ohne zu fragen, ob sie selber Risiko sind, ob ich als Mutter vielleicht Herzfehler, oder mein Mann Schlaganfall?

    Dann bringt meine Tochter evtl Corona mit!

    Da denkt niemand drüber nach, dass Kinder sehr wohl Überträger sein können!

    Aber Hauptsache „soziale Kontakte“. Die die Kids in dem Alter auch zufrieden online haben.

    Hauptsache „soziale Kontakte“. Und wenn wir Eltern dann auf der Intensiv Station liegen, was dann?????

  10. Lena, Sie haben Recht.
    Kein Frisör oder Ladenbesitzer muss über Stunden hinweg mit über 20 Haushaltsvertretern in einen engen Raum gepfercht sein.Diese können die Personenanzahl steuern.
    Rein virologisch gesehen, ist es also kontraproduktiv, die Institutionen mit den meisten Kontakten zuerst zu öffnen.
    Soll man sich doch endlich ehrlich machen und zurückrudern von dem populistisch motivierten Spruch : Wenn Lockerungen, dann Kitas und Schulen zuerst.
    Nein, die zuerst, die die AHA- Regeln auch wirklich durchsetzen können, bzw., die einen bestimmten Standard an Vorsorgemaßnahmen vorweisen können.
    Es müsste also ein Wettbewerb unter den Schulen stattfinden, wer kann die im Rest der Gesellschaft gültigen Gesundheitsvorkehrungen vorweisen, der darf auch öffnen….

    • Genau so sehe ich es auch.Kosmetikläden, Gaststätten und ein wenig Kultur waren die ersten,die geschlossen wurden..die Zahlen stiegen weiter…eigentlich logisch, dass diese offensichtlich nicht am Infektionsgeschehen beteiligten nun als erstes wieder öffnen und Geld verdienen dürfen…oder will man sie ganz vernichten?Was steckt hinter der Strategie?Lehrer und Erzieher gibt es zu wenig…die Erkrankten haben lange Fehlzeiten…wer kümmert sich dann um die Kinder? Logisches Denken, Erkennen von Zusammenhängen….nicht mehr nötig,wenn man Politiker ist,oder???

  11. Mir ist unverständlich, warum man ein inzidenzbasiertes Vorgehen vorschlägt, dies aber nicht an verbindliche Testungen oder Testmöglichkeiten knüpft.
    Wir sehen nun seit einem Jahr, dass Kinder nicht getestet werden, weil sie asymptomatische Verläufe haben.
    Tatsächlich sollten sie als Besuchende einer Gemeinschaftseinrichtung regelmäßig getestet werden.

    Warum kommen in Österreich oder der Schweiz in Schulen, auch Grundschulen, Schnelltests mit Gurgeln, Spucken, Abstrich im vorderen Nasenbereich zum Einsatz? Wo sind diese für unsere Schulen? Wo sind mobile Test-Teams, die sich täglich Schulen und KiTa vornehmen? Hätte man dies seit dem Sommer konsequent umgesetzt, wäre die Datenlage eine ganz andere und versteckte Infektionen oder die schneller Verbreitung der Mutationen würde im Abgleich zu bisherigen Werten auffallen.

    Am Ende bleibt von allen Empfehlungen nur der Satz übrig: „Schulen kann man öffnen, das haben die 40 Expertengesellschaften ja gesagt … und die sind schließlich Experten.“ Da ist EINE Stimme VBE nicht existent.

  12. Antwort auf soso
    Dann schafft die Lehrer doch ab, wenn alles ohne Schule so gut ist.

    Macht es doch endlich!

    Pruefungen ohne Schulpflicht!

    • @oes

      Ich bin für Prüfungen ohne Prüfungen, weil „alles ohne Schule so gut ist“.

      Sorry für den versuchten Ideenklau, ich wollte mal so konstruktiv sein wie Sie.

  13. Nun, Infektionsrisiko hin, Infektionsrisiko her.
    4 Kinder zeitgleich im Online Unterricht, ohne das ein Elternteil vor Ort ist, denn nicht jeder hat HO.
    Was da qualitativ bei raus kommt, das kann ich nicht für vergleichbar mit Präsenzunterricht setzen.

    Eine Lösung habe ich dafür auch nicht, nur zu einer Findung von Zensuren, Vorabiklausuren usw. kommt man doch so auch nicht.
    Die Kinder wurschteln irgendwie vor sich hin, Hauptsache sie haben überhaupt mal in ein Schulbuch geschaut.
    Sehr unbefriedigend das alles.

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