Problem Azubi-Mangel – Giffey empfiehlt Klimaaktivisten: „Anpacken statt ankleben“

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BERLIN. Der Fachkräftemangel trifft jede Region, so auch Berlin und Brandenburg. Der Wettbewerb um die jungen Talente hat längst begonnen – und das Handwerk will in der Konkurrenz mit Studium oder Karriere im Internet nicht das Nachsehen haben. Ob sich dabei allerdings als hilfreich erweist, dass Berlins Regierende Bürgermeisterin das Thema Klimaschutz mit in die Debatte rührt?

«Wir brauchen Leute, die noch richtig anpacken»: Berlins Regierende Bürgermeisterein Franziska Giffey (SPD). Foto: SPD Berlin/ Joachim Gern

Angesichts des Fachkräftemangels in zahlreichen Branchen hat Berlins Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey zu mehr Wertschätzung für das Handwerk aufgerufen. «Diese ganze Hochnäsigkeit, mit der auf das Handwerk geschaut wird, das nervt mich kolossal», sagte die SPD-Politikerin bei einer Konferenz der Industrie- und Handelskammern von Berlin und Brandenburg.

Sie rief die Aktivisten der Gruppe «Letzte Generation» auf, sich lieber in Berufen etwa im Bereich der erneuerbaren Energien zu engagieren statt zu protestieren. «Anpacken statt ankleben. Das wäre ja mein Motto», sagte Giffey. «Der Fachkräftemangel ist eine riesige Herausforderung.» Man habe zwar Geld für erneuerbare Energien, aber es brauche zum Beispiel Solarinstallateure, um Photovoltaik-Anlagen auf die Dächer zu bekommen.

Aktivisten der Gruppe «Letzte Generation» haben sich in den vergangenen Monaten immer wieder aus Protest auf Straßen festgeklebt und damit den Verkehr lahmgelegt. Sie wollen die Politik so zu mehr Engagement im Kampf gegen den Klimawandel drängen. Vor etwas mehr als einer Woche stoppten einige Aktivisten mit einer Aktion den Flugbetrieb am Flughafen BER für gut eineinhalb Stunden.

«Wir brauchen Leute, die noch richtig anpacken», sagte Giffey – und meinte konkret junge Menschen, die sich für einen Handwerksberuf entscheiden. Dazu solle die Berufsorientierung angepasst werden, «damit auch an den Gymnasien über andere Schritte informiert wird als nur das Studium».

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Brandenburgs Wirtschaftsminister Jörg Steinbach sagte bei der IHK-Konferenz, dass Berlin und Brandenburg beim Thema Fachkräftemangel zwar eng kooperieren könnten, man aber die Menschen dabei eng mitnehmen müsse – «sonst bleibt es ein Papiertiger, ein Luftschloss». In Berlin lebten zu viele junge Menschen für die verfügbaren Stellen, in Brandenburg sei es umgekehrt. Aber die Berliner könnten es sich überhaupt nicht vorstellen, «wie es in Brandenburg ist, dass man da nicht nur überleben kann, sondern auch leben».

In Brandenburg waren nach Angaben der zuständigen Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit im November 27.545 Stellen vakant, während 6027 junge Menschen zwischen 15 und 25 Jahren arbeitslos gemeldet waren. In Berlin war die Zahl der freien Stellen kleiner (19.731), die Zahl der arbeitslos gemeldeten 15- bis 25-Jährigen dagegen deutlich größer (13.875).

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) blickte zu Beginn der IHK-Konferenz zur Hauptstadtregion, die künftig zweimal im Jahr stattfinden soll, vor allem auf die Energiekrise und ihre Folgen. Er ärgere sich darüber, dass die Frage der zukünftigen Energieversorgung «momentan vollkommen unterbelichtet diskutiert» werde.

Brandenburg wolle in den nächsten zehn Jahren mindestens doppelt so viel erneuerbare Energie erzeugen als bisher. «Das heißt noch mal 4000 Windkraftanlagen», sagte Woidke. Dazu brauche es aber auf Bundesebene einen «großen Wurf» zur Beschleunigung von Genehmigungsverfahren. Heißt dann wohl: Giffeys Ansage, «wir brauchen Leute, die noch richtig anpacken», gilt auch für Politikerinnen und Politiker. News4teachers / mit Material der dpa

FDP-Kampagne: Bundesministerin für Bildung und Forschung (sic!) erklärt Ausbildung und Studium für gleichwertig

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lehrer002
1 Monat zuvor

„Sie rief die Aktivisten der Gruppe «Letzte Generation» auf, sich lieber in Berufen etwa im Bereich der erneuerbaren Energien zu engagieren statt zu protestieren. «Anpacken statt ankleben. Das wäre ja mein Motto», sagte Giffey. «Der Fachkräftemangel ist eine riesige Herausforderung.» Man habe zwar Geld für erneuerbare Energien, aber es brauche zum Beispiel Solarinstallateure, um Photovoltaik-Anlagen auf die Dächer zu bekommen.“

Damit hat sie recht! Wirkliches Engagement würde sich im gezielten Arbeiten für den Klimaschutz zeigen.

„«Wir brauchen Leute, die noch richtig anpacken», sagte Giffey – und meinte konkret junge Menschen, die sich für einen Handwerksberuf entscheiden. Dazu solle die Berufsorientierung angepasst werden, «damit auch an den Gymnasien über andere Schritte informiert wird als nur das Studium».“

Damit liegt sie falsch! Berufsorientierung ist keine Kernaufgabe der gymnasialen Bildung. Vielmehr sollen Grundlagen für das wissenschaftliche Arbeiten gelegt werden. Realschulen und andere Schulformen der Sek I haben hingegen einen Schwerpunkt auf der Berufsorientierung und dem Aneignen der notwendigen Fähigkeiten für praktische Berufe. Das Problem ist also eher, dass in Berlin das Abitur sehr einfach ist und die Zustände an den Sek I Schulen eher schlecht, sodass viele SuS das Gymnasium besuchen, obwohl sie keine Laufbahn mit wiss. Studium anstreben. Hier muss nachgebessert werden. Länder wie Bayern oder Niedersachsen mit niedrigen Abiturquoten und hohen Anforderungen (mehr LKs und Belegpflichten) und guten Sek I Schulen (MS, RS, OBS) setzen hier Maßstäbe.

Dirk Z
1 Monat zuvor
Antwortet  lehrer002

@lehrer002: „…Damit liegt sie falsch! Berufsorientierung ist keine Kernaufgabe der gymnasialen Bildung. Vielmehr sollen Grundlagen für das wissenschaftliche Arbeiten gelegt werden. …“
Das sehe ich aber anders. Auch viele gute Abituienten machen erstmal eine Berufsausbildung. Das Gymnasium sehe ich zwar als eine Bildungseinrichtung mit erhöhten Leistungsanforderungen an, aber hier ab der fünften Klasse die Schüler unbeding in Richtung akademische Richtung zu steuern ist falsch. Man muss Ihnen beide Richtungen anbieten. Und denken Sie daran dass es oftmals später vom Vorteil ist, wenn man als hoch qualifizierte Fachkraft ggf. auch mit Führungsverantwortung auch Erfahrungen an der Front macht, wo man „von oben“ bestimmte Aufgaben ausführen muss. Wenn in der Ebene Probleme auftreten können Führungskräfte, die auch mal eine zeitlang „mitarbeiten“ mussten besser auf Probleme reagieren, die immer wieder auftreten.

Gerade Gymnasien müssten hier umfangreiche Angebote anbieten damit die Schüler besser das Gesamtbild eines Berufes und deren Umgebungen kennen lernt. Wer später IT-Fachkraft für Lagerlogistig wird und dort Systeme entwickelt sollte auch die Erfahrungen mal als Lagerarbeiter gemacht haben, womit man sich im Lager so rumschlägt.

Julia
1 Monat zuvor
Antwortet  lehrer002

„Berufsorientierung ist keine Kernaufgabe der gymnasialen Bildung.“ Damit liegen Sie falsch- und das im Gegensatz zu- inzwischen und endlich- einer Reihe von Gymnasiallehrkräften. Berufliche Orientierung ist mehr als aus Schülern Azubis zu machen. Bilden Sie sich fort!
Auf berufliche Orientierung können diejenigen SuS verzichten, die als Erwachsene ihren Lebensunterhalt anders als durch Arbeit bestreiten können. Auch der/die/das Wissenschaftler ist gemeinhin ein Arbeitnehmender zum Zwecke des Broterwerbs.

Georg
1 Monat zuvor

Ob Frau Giffey auch „Freitags in der Schule lernen statt demonstrieren“ empfehlen würde?

Andre Hog
1 Monat zuvor
Antwortet  Georg

Giffey bemüht hier plumpesten Populismus…von einer Person, die seit Jahren in verantwortlichen Positionen steckt und dabei „keinen Hering vom geölten Teller“ gezogen hat … stattdessen beim Bescheißen bei ihrer Doktorarbeit erwischt wurde und – hoffentlich – im Februar den Stuhl im Rathaus von Berlin räumen muss… diese Person sollte sich an solchen Stellen beschämt auf die „stille Treppe“ zurückziehen.
Einfach nur widerlich!!

Georg
1 Monat zuvor
Antwortet  Andre Hog

Diese Aussagen gelten auch für diverse andere hohen Tiere und Tierinnen der aktuellen Regierungsparteien und Bund und Ländern.

TaMu
1 Monat zuvor

Ich finde es unpassend, den Fachkräftemangel gegen die Demonstrationsfreiheit zu setzen. Diese Plumpheit, mit der diese Forderung einhergeht… mach doch mal lieber… als wäre das die natürliche Alternative. Es wäre so einfach gewesen für Frau Giffey, das Engagement der Last Generation zu würdigen, ohne sich fürs Ankleben begeistern zu müssen und zu sagen: Bleibt bei eurer kritischen Haltung, setzt euch ein. Und vergesst nicht, das auch beruflich zu erwägen. Es gibt freie Stellen in Ausbildungsberufen, die sich mit erneuerbaren Energien befassen. Bewegt auch beruflich etwas!
Aber nein. Das, was du tust, ist dumm. Das, was ich dir sage, ist richtig. Das funktioniert nicht, Frau Giffey.

447
1 Monat zuvor
Antwortet  TaMu

„Die Geister die ich rief, ach! Die werd ich nun…“ 🙂

Riesenzwerg
1 Monat zuvor
Antwortet  447

… wem anders aufbürden.“

Riesenzwerg
1 Monat zuvor
Antwortet  TaMu

Eigentlich müsste sie sagen: „Ich mach mal lieber….“, denn wer hat Einfluss in der Politik und auf den Bau von erneuerbaren Energien, Windkraft bzw. Solar?

Die Schülys? Die Klebys?

Nö. Frau Giffey macht es sich mal wieder sehr leicht, sich samt verantwortlicher Politiker:innen aus der Verantwortung zu ziehen.

Pappenheimer
1 Monat zuvor

Anpacken statt Ankleben, finde ich aus dem Munde von Frau Giffey aber einen außerordentlich dummen Spruch. Warum hat sie bisher bei der Vermeidung der Krimakrise nicht angepackt? Und mit ihr die Regierenden seit Jahrzehnten. Ich erinnere mich gut, dass bereits in den 1990er Jahren die „Dürre“ in Ostdeutschland vorhergesagt wurde. Ich hatte mir das damals nicht vorstellen können. Nun ist es da.

Wer packt da eigentlich an bei der Bewältigung der Klimakrise? Frau Giffey? Frau Giffey, bitte packen Sie an und labern Sie uns nicht voll!

Last edited 1 Monat zuvor by Pappenheimer
Mika
1 Monat zuvor
Antwortet  Pappenheimer

Das provoziert geradezu den Spruch: „Anpacken statt abschreiben!“

Lehrer_x
1 Monat zuvor

Jo, das passt. Das beschreibt nicht nur, aber vor allem, die deutsche Bildungspolitik: wir, die Politik haben es ewig versaut und lassen andere unsere Probleme lösen. Widerlich.

Indra Rupp
1 Monat zuvor

Da „die letzte Generation “ sehr engagiert ist, kann man davon ausgehen, dass sie auch berufliche Perspektiven haben. Die arbeitslosen Jugendlichen sind somit wohl eher Andere.

Georg
1 Monat zuvor
Antwortet  Indra Rupp

Diese Leute würde ich als Studenten der Geistes- und Sozialwissenschaften verorten. Gute berufliche Perspektiven abseits von Hartz IV oder NGO oder Politik oder Stadt/Land/Bund sehe ich da nicht.

Mika
1 Monat zuvor
Antwortet  Georg

Und gerade in der Politik fände ich sie wertvoll!

Georg
1 Monat zuvor
Antwortet  Mika

Als was denn?

Mika
1 Monat zuvor
Antwortet  Georg

Als Politiker, welche die Entwicklung unseres Landes mitbestimmen.

Georg
1 Monat zuvor
Antwortet  Mika

die haben wir aktuell schon viel zu viele. Keine gute Idee.

Gabriele
1 Monat zuvor
Antwortet  Georg

Wissenschaftliche Dienste in den Parlamenten und Beraterstäbe, Thinktanks (=Denkfabriken) für Politikberatung

447
1 Monat zuvor
Antwortet  Indra Rupp

Wären das normale Arbeiter- oder Bürgerkinder, da wäre doch spätestens beim Flughafen „Knüppel raus“ und irgendwas mit „rääächtz“, „Delegitimierung“ oder so gewesen.

Informieren Sie sich mal über die privaten, steinreichen bzw. politiknahen Hintergründe, da wissen Sie Bescheid. 🙂

Von denen wird kaum eine(r) mal von ehrlicher Arbeit – insbesondere Handarbeit oder Handwerk- leben müssen.

Gabriele
1 Monat zuvor
Antwortet  447

Auch AkademikerInnen leisten „ehrliche Arbeit“!

Was soll denn diese saudumme Behauptung?

Nur schlichte, dümmliche Vorurteile und sachlich völlig unsachliche, unberechtigte Unterstellungen weiterverbreiten und befördern helfen?

„steinreich“??? Hä?
Ich habe noch nie VertreterInnen dieser seltenen Spezies getroffen. Schon gar nicht auf einer Demo – oder bei einer derartigen Aktion.

„Festkleben“ in dieser Jahreszeit, bei dieser Kälte, ist schon gar nicht Fun, überhaupt kein Zuckerschlecken.

Und vorbeugender Polizeigewahrsam in Bayern sicherlich auch nicht.

Ggf. Eintrag ins polizeiliche Fühungszeugnis bei einer Verurteilung impliziert später evtl. erhebliche Probleme bei Bewerbung/Einstellung, d.h. sicher berufliche Nachteile!

Nur noch nebenbei bemerkt:

– Ich befürworte Festklebaktionen überhaupt nicht!

– Sachbeschädigung oder mutwillige Beschädigung von einzigartigen
Kulturgütern, wertvollen Kunstgegenständen schon gar nicht!

„Der gute Zweck heiligt nicht alle Mittel“!
.

Riesenzwerg
1 Monat zuvor
Antwortet  Gabriele

Soweit mir bekannt ist, ist kein einziges Kunstwerk zerstört worden. Da waren Glasscheiben davor.

Gabriele
1 Monat zuvor
Antwortet  Riesenzwerg

Bilderrahmen, zumindest. Vielleicht das Original zum Kunstwerk? „Beschädigen“ heißt nich „Zerstören“.

Auch Kartoffelbrei z.B. kann „beschädigen“! Chemische Reaktionen, Farbveränderungen etc.

Schattenläufer
1 Monat zuvor

Plump und dumm!

Die absolute Qualifikation zur regierenden Bürgermeisterin von Berlin.

Dazu noch eine abschrieben Doktor-Arbeit und die Kriterien zur Leitung unsere glorreichen Hauptstadt sind über erfüllt.

Der Beweis, dass man auch in einer Stadt in der rein gar nichts funktioniert mit genügend Unfähigkeit die Latte noch tiefer hängen kann.

Last edited 1 Monat zuvor by Schattenläufer
Gabriele
1 Monat zuvor
Antwortet  Schattenläufer

Bitte nicht so pauschal und undifferenziert!

Unsauberes Zitieren und Plagiieren ist unethisch, unanständig, doch es gibt Grauzonen.

Umfang eines Plagiats in einer Dissertation muss man ebenso ganz genau anschauen, bevor man behauptet „abschrieben Doktor-Arbeit“.

Sie disqualifizieren sich doch selbst !

Riesenzwerg
1 Monat zuvor
Antwortet  Gabriele

Selbst EIN Satz, der für eine Doktorarbeit (Ehre, Ruhm, vor allem viel Kohle) geklaut wird, ist unstandesgemäß.

Jemand, der (s)ein Studium ernst nimmt, macht so etwas nicht.

Oder ist auch das ein Zeichen von ….. Unwissenheit? Egalhaltung? Mirwirdschonnichtspassieren? Ichbinunantastbar?

Wer diese gundlegenden Grundlagen mit Füßen tritt…. nun, wir wissen ja, wie deren Politik aussieht – ehrenhaft, dem Wohl des Volkes gewidmet, …..

Gabriele
1 Monat zuvor
Antwortet  Riesenzwerg

Habe selbst akademisches Studium abgeschlossen, weiß also um die Problematik des korrekten, sauberen Zitierens aus eigener Erfahrung.

Aber auch um Grauzonen und Interpretationsspielraum, u.a. beim sinngemäßen (!) Zitieren fremden Gedankengutes!

Sauberes Belegen beim Abfassen wissenschaftlicher Arbeiten ist selbstverständlich ein Muss, eine moralische Richtschnur.

Ethisch korrekte Zitierweise

Mika
1 Monat zuvor

Oh man, Frau Giffey… Wer schaut denn hochnäsig auf das Handwerk? Ich kenne eigentlich nur Leute, die gerade händeringend Handwerker suchen. Gymnasien bereiten aufs Abitur vor, das ist ihre Aufgabe. Wenn sie zukünftig auf den Abgang nach der zehnten Klasse und die Aufnahme einer Berufsausbildung orientieren sollen, sollte die SPD das so deutlich sagen und das Schulsystem entsprechend umstrukturieren. Mir erklärt sich dann allerdings nicht der Sinn von Oberschulen, die ja eigentlich diese Aufgabe haben. Letztlich bleibt nur: Wahlkampfblasensprech, um Stimmen bei Leuten abgreifen zu können, die „den Studierten“ und den „Klimaklebern“ mal eins mitgeben wollen. Armselig.

Last edited 1 Monat zuvor by Mika
447
1 Monat zuvor

Giffey?

Ich hätte jetzt eher mit so was wie „Fälschen statt kleben!“ gerechnet.

Oder wie „Als Beamter im Dienst betrügen statt kleben'“ (wie ihr Mann, deswegen entlassen)

Aber andererseits… genau mein Humor, wenn die Elster der Rabenkrähe moralische Ratschläge erteilt 😀

Gabriele
1 Monat zuvor
Antwortet  447

Moralkeule wäre unangemessen.

Doch evtl. ja auch nur missverständlich in dieser „kurzen“, „knappen“ Formulierung? Raum für Interpretationsspielraum?

Vielleicht nur unglücklich gewählt?