Tarifrunde Öffentlicher Dienst der Länder – Gewerkschaften fordern 10,5 Prozent, mindestens 500 Euro mehr Gehalt

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BERLIN. Die Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes fordern in der Länder-Tarifrunde 10,5 Prozent, mindestens 500 Euro mehr Gehalt monatlich für die Beschäftigten. Der Tarifabschluss soll eine Laufzeit von einem Jahr haben. Das teilte die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) mit. Die Verhandlungen beginnen in gut zwei Wochen in Berlin. 

500 Euro mehr – mindestens. Foto: Shutterstock

„Wir brauchen deutliche Gehaltserhöhungen. Die Inflation hat den Beschäftigten in den vergangenen zwei Jahren seit dem bisher letzten Tarifabschluss einen Rucksack gepackt, für den die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer jetzt Entlastung brauchen. Die Preise steigen aktuell zwar etwas langsamer, aber die Inflation macht keine Pause. Die Lebenshaltungskosten nagen kräftig am Einkommen: Essen, Trinken, Miete. Die Beschäftigten im öffentlichen Dienst spüren die wachsenden Kosten in ihrem Geldbeutel“, sagte GEW-Vorsitzende Maike Finnern am Mittwoch in Berlin während der Pressekonferenz der Gewerkschaften zur kommenden Tarifrunde.

„Der Abschluss für die Beschäftigten bei Bund und Kommunen vom Frühling hat einen Maßstab gesetzt, an dem sich die Länderarbeitgeber orientieren müssen. Auch auf die Verbesserungen für die Beschäftigten im kommunalen Sozial- und Erziehungsdienst (SuE), die die Gewerkschaften im vergangenen Jahr erkämpft haben, warten die Erzieherinnen und Sozialpädagogen auf Länderebene.“

„Die weiterhin historisch hohe Inflation frisst die Gehälter auf – deshalb müssen die Löhne kräftig rauf!“

Finnern betonte, dass die Länderbeschäftigten hoch motiviert und engagiert seien. Sie hätten in den jüngsten Krisen gezeigt, welche gesellschaftliche Bedeutung ihre Arbeit in Schulen, Kitas und Hochschulen hat. Gerade der dramatische Lehr- und Fachkräftemangel an den Schulen bringe viele Pädagoginnen und Pädagogen ans Limit. „Da muss dann zumindest das Gehalt stimmen“, betonte die GEW-Vorsitzende. Sie machte sich zudem für die studentischen Beschäftigten stark: „Abgesehen von Berlin gibt es für diese jungen Leute keinen Tarifvertrag. Das muss sich ändern. Wir wollen einen TV Stud!“

Finnern appellierte an die Verantwortung der öffentlichen Arbeitgeber: „Die weiterhin historisch hohe Inflation frisst die Gehälter auf – deshalb müssen die Löhne kräftig rauf! Gleichzeitig können sich die Länder über steigende Steuereinnahmen freuen und haben in den vergangenen Monaten sogar Schulden abgebaut. Sie haben die Möglichkeit und die Pflicht, einen Beitrag zu leisten, die Wirtschaft durch Gehaltssteigerungen und Investitionen wieder anzuschieben.“

Hintergrund: Für die Tarifrunde im öffentlichen Dienst Länder sind drei Verhandlungsrunden geplant. Hier die Termine: 26. Oktober 2023 in Berlin, 2./3. November 2023 und 7./8. Dezember 2023 jeweils in Potsdam. Die Gewerkschaften verhandeln für rund 2,5 Millionen Beschäftigte. Im Organisationsbereich der GEW wird beispielsweise für Beschäftigte an Schulen wie Lehrkräfte, im Sozial- und Erziehungsdienst der Länder wie Erzieherinnen sowie für Hochschullehrende und studentische Beschäftigte verhandelt. News4teachers

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SB HS Lehrer
9 Monate zuvor

Ich Tipp auf ein Gegenangebot von 1,3 Prozent und man trifft sich dann wie immer in der Mitte bei 1,8 🙂

Vierblättriges Kleeblatt
9 Monate zuvor
Antwortet  SB HS Lehrer

Wie genau wirst du Druck machen oder dabei helfen, dass die Gehaltserhöhungen besser ausfallen?

SB HS Lehrer
9 Monate zuvor

da kannst du gar nix machen…. – man kann nur anschließend nach Verhandlungsende eine Überprüfung nach Artikel 33 Absatz 5 GG einklagen bzw. Einspruch einlegen…

Als Beamter hast du da gar nix dagegen zu setzen und wer glaubt, dass demonstrieren da irgendwas hilft… vergisst wie oft unsere Gewerkschaften schon lächelnd von Verhandlungserfolg gesprochen haben…

Ich arbeite dann einfach noch mehr mit Dienst nach Vorschrift….

Küstenfuchs
9 Monate zuvor
Antwortet  SB HS Lehrer

Man könnte beispielsweise an den anstehenden Demonstrationen teilnehmen. Oder die Streikkasse der Tarifbeschäftigten auffüllen durch Mitgliedsbeiträge in GEW oder eines Lehrerverbands des dbb.

Fakten sind Hate
9 Monate zuvor

Kündigen und woanders anfangen.
Kann ich empfehlen. Dann unterrichtet keiner mehr an den Assischulen und die Entscheidungsträger müssen sich Alternativen überlegen.

Macht nur keiner, weil typisch Lehrer gleich im Referendariat oder spätestens mit dem ersten Planstellenmonat ins Hamsterrad eingestiegen wird.

Fette Leasingwagen scheinen bereits bei den Referendaren im kommen zu sein. Auch ein Haus muss zügig folgen.

Fragt doch mal im Kollegium nach, wie viele Personen zeitnah nach ihrer Verbeamtung sich erstmal eine Kreditbude geleistet haben. Solche Leute sind gerne im Arbeitsleben gesehen, da sie nicht aufmucken. Hamsterrad.

SB HS Lehrer
9 Monate zuvor
Antwortet  Fakten sind Hate

Ne ab nem gewissen Punkt kannst du nicht mehr kündigen weil der Staat trickreich deine Rente deutlich verringert

Fakten sind Hate
9 Monate zuvor
Antwortet  SB HS Lehrer

Da haben Sie recht.

Die Pension/Rente ist aber eine Möhre. Ich gehe davon aus, dass demnächst bis 70 gearbeitet werden muss. Ich persönlich werde von dem Geld im Alter wahrscheinlich nur sehr wenige Monate etwas sehen, da meine Vorfahren und wahrscheinlich auch ich, nicht so alt wurden/werde.

SB HS Lehrer
9 Monate zuvor

Wie soll ich denn Druck machen ? Streiken darf ich nicht….

Seitenwürstchen
9 Monate zuvor

Schweigen im Wald…und seinen Unmut dort platzieren wo es einem selbst nicht schadet oder etwas abverlangt. Lehrer halt.

SB HS Lehrer
9 Monate zuvor
Antwortet  Seitenwürstchen

Mutig so zu urteilen ohne jemanden zu kennen….

Säbelzahntiger
9 Monate zuvor
Antwortet  SB HS Lehrer

Sie urteilen doch auch, ohne jemanden zu kennen.

Grundschullehrer
8 Monate zuvor
Antwortet  SB HS Lehrer

Bei uns hat vor den Herbstferien eine junge ausgebildete Kollegin hingeschmissen. Die Grundschule ist nur noch für Leute attraktiv, die woanders schon gescheitert sind, könnte man meinen. Der Verdienst ist woanders für gut Ausgebildete höher. Die Anerkennung auch.

Rainer M
9 Monate zuvor

sonst finden sich keiner Akademiker mehr für Schulen… Inflationsausgleich, eigentlich bis zu 17 Prozent Erhöhung sollten es sein.

4-Tage Woche diskutieren

Homeofficemöglichkeiten

Weihnachtsgeld bzw. 13. Monatsgehalt

Wutbürger
9 Monate zuvor
Antwortet  Rainer M

„sonst finden sich keiner Akademiker mehr für Schulen…“

Ist doch egal, Opa Erwin aus dem Sportverein macht das bestimmt sogar ehrenamtlich und Gisela aus der Küche, pardon, Gastronomie ist bestimmt auch für einen kleinen Taler zu überzeugen.

GEW-nee!
9 Monate zuvor
Antwortet  Rainer M

Wer will denn noch Akademiker in den Schulen? Kein Abitur nötig, Berufsabschluss reicht doch schon in den ersten Bundesländern. Oder irgendein Bachelor- Abschluss.
Deprofessionalisierung ist doch schon lange Programm der Bildungspolitik- nicht nur aus Finanzgründen.

DerDip
9 Monate zuvor
Antwortet  Rainer M

Welche Berufsgruppe unter Akademikern hat denn letztes Jahr eine Erhöhung im Rahmend der Inflation erhalten?

Fakten sind Hate
9 Monate zuvor
Antwortet  Rainer M

Bei der 4-Tage Diskussion (für Lehrer) wird es bleiben. Alleine der Lehrermangel würde dagegensprechen.

Es ist dringlich
9 Monate zuvor
Antwortet  Fakten sind Hate

Fakten hate, ähm, willst du die Arbeitsbedingungen verbessern oder nicht?
Hier geht es doch wohl um die Verbesserungen der Arbeitskräfte – so wie woanders auch verbessert und ausprobiert wird (4 Tage Woche etc, workation …)

Fakten sind Hate
9 Monate zuvor
Antwortet  Es ist dringlich

So nicht. Das wäre nämlich eine Unverschämtheit gegenüber den anderen 40h Jobs, die wir mittlerweile als selbstverständlich ansehen.

Arbeitserleichterung kann man bereits in den ganzen Lehrerkonferenzen erreichen. Falls Sie Lehrer sind, dann wissen sie, wie viele tollklingende aber arbeitsintensivr Projekte durch die Konferenzen abgesegnet werden. Hier könnte man mal grundsätzlich nein sagen.

In NRW sollen wir Lehrer uns selber im Bereich der Digitalisierung fortbilden. Genauer: Wir sollen einen Fortbildungssnack für die Kollegen anbieten. Sorry mach ich nicht. Mein Fachwissen (Elektrotechnik, 3D-Modellierung, CAD u.a) in dem Bereich reicht aus, um auch in der Wirtschaft gut bezahlt zu werden. Günstige CAD-Fortbildungen beginnen bei 100Euro pro Teilnehmer. Das gebe ich nicht kostenlos ab, da ich enorm viel Freizeit und Geld in das Knowhow investiert habe.

Es gilt daher das MESA-Prinzip. Macht euren Scheiß alleine.

Michael
9 Monate zuvor

Was ist denn das bitte für eine Forderung? Die entspricht ja gerade einmal dem Ergebnis dessen, was im Bund und den Kommunen erzielt worden ist – und die Länder werden sicher nicht freiwillig genau das zahlen, was gefordert wird!
Geht man nicht normalerweise mit einer Forderung in die Verhandlungen, von der man sich dann noch runterhandeln lassen kann?
Vor allem vor dem Hintergrund, dass man bei den Bundesländern sowieso schon deutlich weniger bekommt als beim Bund, bin ich sehr enttäuscht von dieser Forderung.

Realist
9 Monate zuvor
Antwortet  Michael

Tja, diese TV-L-Runde wird eben eine Katastrophe mit Ansage. Hier einmal ein Vergleich, was andere so bekommen, zwar nicht aus Steuern finanziert, sondern aus Zwangsgebühren (festhalten, ihr fallt gleich vom Stuhl!):

https://oeffentlicher-dienst.info/c/t/rechner/bg?id=bg-2024&matrix=1

(gültig ab 01.03.2024, Entgelterhöhung zwischen 10% und 30% sowie Sonderzahlung in Höhe von 100% für alle)

gehtsnoch
9 Monate zuvor
Antwortet  Realist

Argumentativ sachlich und besonders hilfreich -bei solch „Vergleichen“– wäre es zum Tarifrecht den Unterschied
Berufsgenossenschaftlicher Angestelltentarifvertrag (BG-AT)(bei v. g. Link: Entgelttabelle BG-AT 2024) und TV-L Tarifvertrag für den Öffentlichen Dienst der Länderund für welche Beschäftigten diese wohl gültig sind zu kennen, oder?

Berufsgenossenschaften sind – neben den Unfallkassen – die Träger der gesetzlichen Unfallversicherung.

Realist
9 Monate zuvor
Antwortet  gehtsnoch

Beide werden durch Zwangsabgaben (Steuern vs. Beiträge) finanziert und beide (Länder und Berufsgenossenschaften) sind öffentlich-rechtliche Körperschaften. Also durchaus verggleichbar.

Mika
9 Monate zuvor
Antwortet  Realist

E und A vergleichen und sich über das geringere Beambrutto aufregen? Ist nicht so sinnvoll: trotz deutlich höherem Brutto bekomme ich mit E13 (gleiche Dienstjahre, gleicher Familienstand etc.) NACH Abzug der Krankenkasse bei meinen verbeamteten Kollegen ca. 1000€ netto weniger raus als diese, pro Monat. Von der Pension und den ganzen anderen Gimmicks der Beamten wie Bezüge im Krankheitsfall etc. spreche ich da noch garnicht. Also: Gehälter der Beamten mit denen von Beamten vergleichen, oder aber (gern doch) auf das höhere Brutto der Angestellten wechseln und deren Abzüge haben.

ABC
9 Monate zuvor
Antwortet  Realist

Krass. Ich sollte kündigen.

Canishine
9 Monate zuvor
Antwortet  Michael

Das Ergebnis des Bundes läuft über zwei Jahre, die Forderung hier ist für ein Jahr.

Eli
9 Monate zuvor
Antwortet  Canishine

Dafür auch nur halb so viel wert.
Die Inflationsprämie fehlt.

Marie
9 Monate zuvor
Antwortet  Canishine

Als wenn die Forderung nach 12 Monaten Laufzeit durch ginge…

Vierblättriges Kleeblatt
9 Monate zuvor
Antwortet  Michael

Und was tun Sie für höhere Abschlüsse? Kommentare schreiben?

Seitenwürstchen
9 Monate zuvor

Schweigen im Wald…und seinen Unmut dort platzieren wo es einem selbst nicht schadet oder etwas abverlangt. Lehrer halt.

Eli
9 Monate zuvor
Antwortet  Michael

Stimmt. Was für eine Enttäuschung, schon vor Beginn der Verhandlung. Und von der Inflationsprämie habe ich auch nichts gelesen.
Frage mich gerade, für wen die eigentlich verhandeln? Arbeitgeber oder Arbeitnehmer? ,-)

Marie
9 Monate zuvor
Antwortet  Eli

Da gibt es einen schönen Kommentar auf dem Forum des öffentlichen Dienstes, dass weiter unter verlinkt wurde: „Bei der Forderung von Verdi kann es passieren das die Arbeitgeberseite ein besseres Angebot vorlegt, aus Mitleid…..“

Rico
9 Monate zuvor
Antwortet  Michael

Die Forderung beträgt eine Laufzeit von 12 Monaten.

Zika
9 Monate zuvor
Antwortet  Michael

Stimme ich vollkommen zu!
Die GEW ist einfach lächerlich und vertritt so sicher nicht die Interessen der Angestellten. Hier wird 100% mit dem Arbeitgeber „gekuschelt“.

Das einzig positive ist eine Laufzeit von 12 Monaten. Dies sollte zu solchen ungewissen Zeiten immer bei 12 Monaten sein.

Ich bin auf die Forderung der GEW in Hessen gespannt. Wenn dies auch so ausfällt, dann ist die GEW offiziell ein Puppenhaus.

Drujajja
9 Monate zuvor

Wird auch über Rente gesprochen?
Ab 60 schaffen das viele Lehrer nicht mehr. Gibt’s da ne Abfindung?

Machen Sie wie die IGMet. eine 4-Tage Woche?

PaPo
9 Monate zuvor

Man kann (unrealistischerweise) hoffen, dass die Maximalforderungen erfüllt und dann 1:1 auch für uns Beamte umgesetzt werden… dann hätten wir zur Abwechslung auch mal schöne Neuigkeiten.

Vierblättriges Kleeblatt
9 Monate zuvor
Antwortet  PaPo

Es wäre auch schön, wenn die Beamten, die die Erhöhungen ja gerne mitnehmen, uns auch dabei unterstützen, diese Erhöhungen zu erreichen! Z.B. durch Mitgliedsbeiträge, denn wir Streikende bekommen für die Streiktage kein Gehalt, sondern Streikgeld von der Gewerkschaft.

Schön wäre auch, wenn so viele Angestellte wie möglich bei den Streiks mitmachen. Da sieht’s ja auch immer mau aus. Nur nörgeln tun sie dann alle über das schlechte Ergebnis.

ABC
9 Monate zuvor

Stimmt.

Walter Hasenbrot
9 Monate zuvor

Beamte füllen die Streikkasse durch ihre Mitgliedsbeiträge, auch wenn sie selbst nicht streiken dürfen.

Säbelzahntiger
9 Monate zuvor
Antwortet  Walter Hasenbrot

Wenn Sie Mitglieder sind. Hier liest man nur von Austritten.

Hmm...
9 Monate zuvor

Am Ende werden es dann wieder 8%, stufenweise, bei einer Laufzeit von drei Jahren…

Fragezeichen
9 Monate zuvor
Antwortet  Hmm...

Dann weg vom Schreibtisch und raus auf die Straße, wenn die Streiks beginnen. Sind Sie dabei?

Hmm...
9 Monate zuvor
Antwortet  Fragezeichen

Die Streikteilnahme ist mir nicht gestattet.

Und, falls das Ihre nächste Frage wäre, ich habe sehr lange GEW-Beiträge bezahlt und damit Streik-Ausfallgeld mitfinanziert.
Nach mehreren lächerlichen Tarifabschlüssen (siehe oben) hat es mir vor ein paar Jahren allerdings gereicht und ich bin aus der GEW ausgetreten.

Säbelzahntiger
9 Monate zuvor
Antwortet  Hmm...

Und durch Ihren Austritt haben Sie die Streikenden noch zusätzlich geschwächt, sodass nun erstrecht lächerliche Tarifabschlüsse zu erwarten sind. Wir danken Ihnen.

Marco Oglialoro
9 Monate zuvor

10,5 als Forderung sind definitiv zu wenig. Wenn man sich die Inflationsraten der letzten Jahre, die Nullrunde 2021 und das letzte Jahr mit 2,8% anschaut, dann ist das immer noch ein kräftiger Real-Lohnverlust.
Wenn die Gewerkschaft sich wieder so geschickt anstellt wie die letzten Male, dann läuft es auf 7% auf 18 Monate (oder 24) und eine Einmalzahlung von max. 3000€ hinaus.

Gerade aufgrund der letzten Tarifabschlüsse in der Wirtschaft wäre eine Forderung von 14,9% sinnvoller, damit man eine Chance hat AM ENDE der Verhandlungen auf einen kompromissfähigen fairen Betrag von 9-10% bei einer Laufzeit von einem Jahr heraus zukommen.

Alex
9 Monate zuvor
Antwortet  Marco Oglialoro

Mich irritiert, dass von diesen 3000€ Inflationsausgleich nirgends die Rede ist. Wenn ich dazu noch das öffentliche Gejammer der Länder über ihre leeren Kassen höre, kommen wir wohl bei jährlich 2 % über 24 Monate raus…

Vierblättriges Kleeblatt
9 Monate zuvor
Antwortet  Alex

Und ich wüsste gerne, ob Sie bei den Arbeitskämpfen, genannt Streiks, dabei sind oder ob Sie nur meckern?

Alex
9 Monate zuvor

Und ich wüsste gern, was Ihnen die permanenten persönlichen Angriffe hier bringen.

Fakten sind Hate
9 Monate zuvor

Lösung? Austritt aus dem Tarifvertrag und somit die Entmachtung der Gewerkschaften. Jeder verhandelt nur noch für sich.

Ich lade Sie dann gerne zu meinen Bertragsverhandlungen ein. Ich wette mit Ihnen, dass ich mindestens 10% aushandeln würde. Die Wette beleibt leider nur fiktiv.

DerDip
9 Monate zuvor
Antwortet  Alex

Die Länder haben nun Mal andere Ausgabenposten, die kräftig steigen. Insbesondere der Schuldendienst und Transferleistungen.

Marie
9 Monate zuvor
Antwortet  DerDip

Und das soll jetzt dafür herhalten, dass ausgerechnet die Angestellten und Beamten der Länder Lohnverzicht üben sollen? Ich habe im übrigen auch „andere Ausgabenposten“, die deutlich steigen.

DerDip
9 Monate zuvor
Antwortet  Marie

Das habe ich nicht gesagt. Die Länder haben die Option stattdessen andere Ausgaben zu kürzen oder die Steuern zu erhöhen.

Wie sollten die Länder ihrer Meinung nach vorgehen? Wo kürzen bzw welche Steuern erhöhen?

Reisinger
9 Monate zuvor
Antwortet  DerDip

Bürgergeld, Flüchtlinge, Infrastruktur,
Schulen etc.

Marco Oglialoro
9 Monate zuvor
Antwortet  Alex

Es stimmt, dass davon noch nicht die Rede ist. Der AG wird aber bestrebt sein, dass im Gegenangebot einzubauen, da Einmal-Zahlungen für den AG natürlich deutlich günstiger sind (und schlechter für den AN).

Peter Mündlich
9 Monate zuvor

Seit dem Beginn des laufenden Tarifvertrages am 01.10.2021 sind die Verbraucherpreise bis zum 01.10.2023 bereits insgesamt um 13,7% angestiegen (Quelle: Statistisches Bundesamt). Demgegenüber steht nach der Nullrunde 2022 die Erhöhung vom 01.12.2022 um 2,8%. Eine Erhöhung von 10,5% kompensiert die Beschäftigten also nicht für die Einkommensverluste der vergangenen Jahre und ebenfalls nicht für die weiter zu erwartenden Verluste durch die hohe zukünftige Inlationsrate von über 4% (Quelle: Prognose Gesamtinflationsrate, IWF)

Marc
9 Monate zuvor
Antwortet  Peter Mündlich

Das ist genau mein Punkt. Eigentlich muss man vermutlich um knapp 20% erhöhen, um überhaupt den Lohnverlust auszugleichen. Da ist nichtmal eine Erhöhung drin….

DerDip
9 Monate zuvor
Antwortet  Marc

Seit wann ist es selbstverständlich, dass Lohnentwicklungen die Inflation ausgleichen?

JoS
9 Monate zuvor

Als Inflationsausgleich reicht das gerade so aus, wenn man die Tarifrunden der letzten 10 Jahre und die damalige Inflation gegenüberstellt. Ob man so aber die dringend benötigte Attraktivitätssteigerung hinbekommt, würde ich bezweifeln.

JoS
9 Monate zuvor
Antwortet  JoS

Zum Vergleich: Die Inflation von 2007 bis 2023 (Prognose) beträgt etwa 34%. Der TV-L-Tarif ist in derselben Zeit kumuliert um knapp 32% gestiegen.

Mika
9 Monate zuvor
Antwortet  JoS

Wenn Ihre Angaben stimmen, bedeutet dies, dass es in den letzten 16 Jahren bezogen auf die realen Lebenskosten eine Lohnsenkung um 2% gab. Sauber…gibts das in irgendeinem anderen Zweig auch?

JoS
9 Monate zuvor
Antwortet  Mika

Sie dürfen gerne selbst nachrechnen, die Daten der Abschlüsse und die jährliche Inflationsrate sind ja öffentlich.
Eher nicht „in den letzten 16 Jahren“, sondern in den letzten 2 Jahren. Wir hatten einfach das Pech, dass der letzte TV-L Vertrag zu einem ungünstigen Zeitpunkt abgeschlossen wurde, als die unmittelbar bevorstehende Inflation noch nicht absehbar war. Ob es noch andere Branchen mit lang laufenden Tarifverträgen gibt, die zu einem so ungünstigen Zeitpunkt abgeschlossen wurden, habe ich nicht recherchiert.

gehtsnoch
9 Monate zuvor
Antwortet  Mika

„Lohnsenkung“ wäre ein vom Beschäftigten zugestimmter Verzicht, anders der Reallohnverlust (Wert beschreibt den preisbereinigten Verdienstrückgang von Beschäftigten).

Der Verbraucherpreisindex 2007 = 84,7 zu 2023 mit ca.116,8 wird dann Ende 2023 bei etwa 32,1 Differenz liegen, also fast gleich den benannten 32 % kumulierten Erhöhungen in 16 Jahren aus TV-L sein oder auch ein „Nullsummenspiel“ und eher weniger ein zwei prozentiger Lohnverlust.

Mathe ist schwer
9 Monate zuvor
Antwortet  gehtsnoch

Nur kurz zur Klarstellung: Die Veränderung von 84,7 auf 116,8 entspricht einem Anstieg von knapp 38 %. Der Umgang mit Indizes will schon gelernt sein.

DerDip
9 Monate zuvor
Antwortet  Mika

Ja, gibt es.

DerDip
9 Monate zuvor
Antwortet  Mika

Um konkret zu werden: Schauen Sie sich mal die Tarifabschlüsse der letzten Jahre für das Bankgewerbe an.

Realist
9 Monate zuvor
Antwortet  JoS

Falls es 10% werden (was ich nicht glaube und für die Beamten schon gar nicht) werden die sicherlich wieder auf zwei Jahre verteilt. Zudem ist die Wirtschaft in Deutschland REAL in den letzten Jahren um über 12% gewachsen, d.h. die Landesbeschäftigten wären damit entgültig vom Produktivitätswachstum abgekoppelt, während dies bei anderen definitiv nicht der Fall ist (Metallindustrie, TV-ÖD (=Bund + Kommunen), Eisenbahner, …):
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1502/umfrage/indexiertes-bruttoinlandsprodukt-der-deutschen-wirtschaft/

Im Forum von oeffentlicher-dienst.info kocht der entsprechende Thread schon über:
https://forum.oeffentlicher-dienst.info/index.php?board=13.0

JoS
9 Monate zuvor
Antwortet  Realist

Wie gesagt: Bisher hat die Inflation der letzten 2 Jahre das Reallohnwachstum seit 2007 nur fast aufgefressen, insofern muss man schon ehrlich sein. Es hängt jetzt vom Abschluss ab, ob dieser relative Verlust ausgeglichen wird, damit der ÖD nicht noch unattraktiver wird.
Das Produktivitätswachstum halte ich im übrigen nicht für einen geeigneten Bezugspunkt. Der wird in der freien Wirtschaft nämlich üblicherweise sektorenbezogen als Begründung genutzt, weshalb auch die Metallindustrie oft so hohe Abschlüsse erzielt. Für uns Lehrkräfte würde das dementsprechend bedeuten, dass wir einen entsprechenden Maßstab in unserem Sektor finden müssten. Welcher sollte das denn sein? Die Anzahl der „durchgeschleusten“ Schüler oder doch lieber die Entwicklung des Abiturschnitts?

Realist
9 Monate zuvor
Antwortet  JoS

Ganz einfach: Die Entwicklung des Steueraufkommens. Die Steuern, die ein Staat einnimmt sind praktisch der „Gewinn“, den er aus seiner Tätigkeit erzielt.

Von 2007 bis 2023 übrigens um über 74% gestiegen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Steueraufkommen_(Deutschland)

Das Produktivitätswachstum (annähernd gleich der Entwicklung des realen BIP) ist aber trotzdem die bessere Bezugsgröße, da Steuereinnahmen auch schwanken können. Und ohne die beim Staat Beschäftigten könnte die Wirtschaft auch nicht „wirtschaften“, so dass eine Beteiligung am Produktivitätswachstum auch gerecht und fair ist (Vergleich: Der Friseur schneidet die Haare ja auch nicht schneller als vor 15 Jahren, ist aber trotzdem doppelt so teuer geworden).

JoS
9 Monate zuvor
Antwortet  Realist

Der Vergleich mit dem Friseur hinkt insofern, dass dort die Löhne vor Einführung des Mindestlohns schlicht nicht existenzsichernd waren. Davon sind wir nun wirklich relativ weit entfernt.

Marie
9 Monate zuvor
Antwortet  JoS

Ich habe auch sehr viel Zeit, Arbeit und Geld in meine Ausbildung investiert, um jetzt „relativ weit“ vom Mindestlohn entfernt zu sein.

JoS
9 Monate zuvor
Antwortet  Marie

Dann sind wir uns ja einig, dass der Vergleich unpassend war. Können wir jetzt wieder ernstzunehmende Argumente verwenden, um unseren Berufsstand nicht der Lächerlichkeit preiszugeben?

Manu
9 Monate zuvor

Es muss sich an Bund und Kommunen angleichen. Das wäre sonst schlichtweg unfair.
15 Prozent muss Ziel sein und das schnell und die 3000 Inflastionsausgleich unkompliziert und nicht erst nach Monaten und Jahren.

In anderen Branchen ist das alles schon zu Jahresanfang über die Bühne gegangen.
Sie bekommen diese Jahr keinerlei Erhöung! Leztes Jahr waren es 2,8 Prozent bei der Inflation.

Flexible Arbeitsmgöglichkeiten sollten auch angesprochen werden (4 Tage Woche)

Realist
9 Monate zuvor
Antwortet  Manu

Flexible Arbeitsmgöglichkeiten sollten auch angesprochen werden (4 Tage Woche)“

Die SWK empfiehlt das genaue Gegenteil (Arbeitszeiterhöhung).

Demnächst in den Medien: „Egoistische Lehrkräfte gefährden die Zukunft des Wirtschaftsstandortes Deutschland und wollen auf Kosten unschuldiger Kinder weniger arbeiten“

Wutbürger
9 Monate zuvor
Antwortet  Manu

Das wird erst dann passieren, wenn auch Beamte nicht mehr funktionieren, und zwar massenhaft, und als „Streikbrecher“ gegen die angestellten Kollegen benutzt werden können. Wer also ein Wehwehchen hat, der sollte sich nicht scheuen zum Arzt zu gehen und das „irgendwie geht es ja doch“ mal sein lassen.

Aber auch die GEW-Leute müssen „ihre Führung“ endlich einmal in die Pflicht nehmen. Es kann nicht sein, dass die GEW (und alle anderen Gewerkschaften) mehr mit den Parteien, gegen die sie bei Lohnverhandlungen antreten sollen, verbunden sind als mit ihren Mitgliedern.

Realist
9 Monate zuvor
Antwortet  Wutbürger

Streikbrecher“

NEIN! Wenn ein angestellter Lehrer streikt, muss ein Beamter keinen Unterricht machen. Er muss die betroffenen Lerngruppen nur beaufsichtigen. Alles andere wäre ein widerrechtlicher Eingriff in die grundgesetzlich geschütze Tarifautonomie: Remonstration + Fachaufsichtsbeschwerde einreichen.

Wutbürger
9 Monate zuvor
Antwortet  Realist

Wenn ein angestellter Lehrer streikt, muss ein Beamter keinen Unterricht machen. Er muss die betroffenen Lerngruppen nur beaufsichtigen.

Und genau damit ist die Statistik gerettet und keiner S** fällt auf, dass die Lehrer streiken, ergo: die verbeamteten Lehrer werden als Streikbrecher benutzt.

Wutbürger
9 Monate zuvor
Antwortet  Realist

Remonstration + Fachaufsichtsbeschwerde einreichen.“

Sie sind ja schon ein kleiner Spaßvogel 😉 

Vierblättriges Kleeblatt
9 Monate zuvor
Antwortet  Wutbürger

Richtig. Aber es dürfen sich nicht nur Beamte als Streikbrecher einsetzen lassen, sondern auch die nicht-streikenden Angestellten. Vor allem sollten die nicht-streikenden Angestellten besser mitstreiken. Sogar in NRW sollen das doch 40.000 sein. Man stelle sich vor, 40.000 Lehrer legen in NRW die Arbeit nieder und kommen zur Großdemo nach Berlin, wo immer noch rund 20.000 Lehrer angestellt sind.

Realist
9 Monate zuvor

Nein, niemand muss sich als „Streikbrecher“ einsetzen lassen, weder Angestellter noch Beamter. Der Einsatz wäre ein Verstoß gegen die grundgesetzlich(!) geschütze Tarifautonomie.

ABC
9 Monate zuvor

Das ist genau der Punkt, den ich NICHT verstehe und der meinen Blutdruck exorbitant ansteigen lässt. Warum gehen wir nicht endlich mal geschlossen dagegen an??? WIR sind doch MASSE!

Vierblättriges Kleeblatt
9 Monate zuvor
Antwortet  Wutbürger

*Beamte nicht als Streikbrecher einsetzen lassen

gehtsnoch
9 Monate zuvor
Antwortet  Manu

Angleichen mit 15 % ➕ 3000 € IAP ?

Zur Erinnerung: Ergebnis war am 22. April 2023 diese Einigung für Bund und Kommunen:
„Im März 2024 erfolgt dann eine Erhöhung der Tabellenentgelte. Dabei werden in einem ersten Schritt alle Tabellenentgelte um einen (Sockel-)Betrag von 200 Euro angehoben.
In einem zweiten Schritt wird der nun erhöhte Betrag noch einmal linear um 5,5 Prozent angehoben. Die Erhöhung soll in jedem Fall 340 Euro betragen.“
https://www.bmi.bund.de/DE/themen/oeffentlicher-dienst/tvoed/tarifverhandlungen/tarifverhandlungen-2023-node.html

Realist
9 Monate zuvor
Antwortet  gehtsnoch

Einkommensabstand TV-ÖD zum TV-L mittlerweile bei ca. 12%, wenn die letzten TV-ÖD-Erhöhungen wirksam werden. Daher diese Forderung.

ITechniker
9 Monate zuvor
Antwortet  Manu

Natürlich ist das unfair, das ist (meiner Meinung nach) doch genau die hinterstehende Absicht gewesen, als man die Bereiche TVL und TVöD getrennt hat. Der TVöD hat weniger Personen und kann deutlich besser Druck ausüben (ÖPNV, Kindergärten, Müllabfuhr). Also trennen, die Tarifrunden zeitlich immer ein Jahr trennen und dann Kosten sparen, indem man den TVL langsam zurückfallen lässt von den Tarifergebnissen. Von Rahmenbedingungen wie z.B. stufengleicher Höhergruppierung ganz zu schweigen. Ich habe Kollegen, die arbeiten sich seit Jahren durch die Hierarchien nach oben und was da an pekuniärer Anerkennung hängenbleibt, ist so absurd schlecht…

vhh
9 Monate zuvor

Mein Tip: 10% auf zwei Jahre, abzüglich 3000,- als nicht tabellenwirksame Einmalzahlung. Die große Erfolgsmeldung wird sein, dass die SuE-Tarife an die Kommunen angeglichen werden und die Studis einen TV bekommen. Ersteres muss sowieso sein (wer kommt sonst noch?) und das zweite kostet nicht viel. Lehrkräfte bekommen deutlich über deutschem Durchschnittsgehalt und dass die Relation von Belastung und Gehalt nicht mehr passt ist viel zu kompliziert zu erklären. Vielleicht stellen sich die Länder sogar noch stolz hin und reklamieren für sich, keine knappen Steuergelder verschwendet zu haben.
So einen Abschluss würde ich sogar nehmen, wenn dazu endlich bessere statt immer schlimmerer Arbeitsbedingungen kämen, wird aber nicht passieren.

Vierblättriges Kleeblatt
9 Monate zuvor

Die Forderung ist sehr gut. Aber erfahrungsgemäß kommt das dann nicht dabei heraus, sondern ein Kompromiss. Da bin ich gespannt.

Alle die Nörgler hier möchte ich fragen, wie sie uns dann in den Arbeitskämpfen um eine möglichst hohe Erhöhung unterstützen werden. Wenn wir dafür streiken und ihr als Beamte nicht mitmachen dürft (und es als Angestellte nicht macht)?!?

Bitte dran denken, Tarifabschlüsse gelten erstmal nur für die Gewerkschaftsmitglieder !! Sie werden dann auf alle Angestellten übertragen, damit die nicht alle in die Gewerkschaften eintreten und sie werden dann auch auf die Beamten übertragen, die um Gehaltserhöhungen nur betteln und keinen Druck machen können.

Den notwendigen Druck machen die Streikenden (die Gehaltserhöhungen nehmen alle gern) !!!!! Mindestens mit euren Mitgliedsbeiträgen könnt ihr uns unterstützen !

Fragezeichen
9 Monate zuvor

So sieht’s aus! Sehr gut formuliert, Kleeblatt!

Bernd
9 Monate zuvor

Die Umsetzung ist im Vergleich zur Ig Metall schon eher dürftig, aber real wird die längst nicht erreicht, was dann bestenfalls ein Schlag ins Gesicht ist.

Mika
9 Monate zuvor

Na beim derzeitigen Fachkräftemangel sind Gehaltserhöhungen schon deshalb nötig, damit überhaupt noch wer sich den Job gibt. Das hat mit der Gewerkschaft nicht viel zu tun.
Und wenn ich mir die in Bezug auf die Inflationsrate der letzten zwei Jahre nahezu lächerliche Forderung von 10% Steigerung ansehe, verstehe ich jeden, der sich von diesen Gewerkschaften nicht vertreten fühlt.

Sandra
9 Monate zuvor

Ich kann jetzt nur für mich sprechen aber seitdem ich arbeite bin ich bei jedem Streik vorweg gelaufen und habe für die Sache gekämpft. Diese Einstellung gab nicht nur einmal Ärger.
Dennoch bin ich inzwischen entzaubert: ich kann die Gewerkschaften wie sie heute sind einfach nicht mehr ernst nehmen. Gerade durch die GEW fühle ich mich weder gut vertreten noch gesehen (ja ich bin dort derzeit Mitglied). Die Komba war ein Totalausfall. Ich schäme mich zu sagen: mit Verdi kann ich mich noch am besten identifizieren (war dort aber auch 20 Jahre aktives Mitglied mit Freistellung im PR).

Von meiner Begeisterung ist nichts (!) übrig geblieben weil es zum Teil einfach peinlich ist was da läuft. Also: deine knackigen Sprüche hier im Forum kenne ich alle zu Genüge – habe ich sie doch selbst oft genug anderen „Streikbrechern“ und „Nichtmitgliedern“ um die Ohren gehauen.

Mit Speck (und guten Abschlüssen) fängt man Mäuse, nicht mit Vorwürfen. Also bitte mal vom hohen Ross herunter steigen und schauen, wo die Belange der Kolleg*innen liegen und nicht pauschal verurteilen. Das macht unsympathisch und zieht nicht gerade neue Mitglieder an.

Fakten sind Hate
9 Monate zuvor

Das ist Ihr Job, schließlich nehmen Sie bzw. Ihre Gewerkschaft sich das Recht raus, über das Gehalt vieler Angestellten zu verhandeln. Also raus aus dem Tarifvertrag. Jeder verhandelt für sich. Auch die Beamten.

447
9 Monate zuvor

Ich hab genug Geld. Bin gerne bereit zu spenden.
Aber halt nicht an Gewerkschaften, die als verlängerter Arm der Politik agieren.

Fakten sind Hate
9 Monate zuvor

„Beamten übertragen, die um Gehaltserhöhungen nur betteln und keinen Druck machen können.“
Doch können sie, wollen sie aber nicht, weil sie sich selbstverschuldet ans Hamsterrad gekettet haben.

Der Druck entsteht, indem sie ihren Beamtenstatus aufkünigen und sich etwas anderen suchen.

Realist
9 Monate zuvor

10,5 Prozent, mindestens jedoch 500 Euro“

Ist übrigens eine interessante Formulierung. Kann man auch als 10,5% oder 500€ für alle lesen. Falls es zum letzteren kommt, wäre es für viele Lehrkräfte ein weiterer Schlag ins Gesicht…

Fragezeichen
9 Monate zuvor
Antwortet  Realist

Nein, kann man nicht. Diese Formulierung ist gang und gäbe und ziemlich klar.

Chris
9 Monate zuvor
Antwortet  Realist

Wobei diese 500€ weit bis in die Besoldungsgruppe A13 hinein und sogar bei den ersten Erfahrungsstufen in A14 mehr sind als die 10,5%.
Gerade aufgrund des im Verhältnis zur prozentualen Forderung exorbitant hohen Sockelbetrags hoffe ich, dass bei den Beamten die Gerichte dazwischen grätchen werden, weil die Besoldung dann dem Abstandsgebot zuwider läuft. Da gilt es ja, dass der kleinste Beamte 15% mehr in der Tasche haben muss als der Bürgergeldempfänger. Außerdem müssen die Abstände zwischen den Besoldungsgruppen gewahrt werden. So langsam kann man auch nicht mehr weiter die unteren Besoldungsgruppen streichen. In NRW ist der kleinste Beamte aktuell in A5, A1-A4 wurden gestrichen. Damit sind alle Beamten im einfachen Dienst in A5, der mittlere Dienst fängt bei A6 an. Also würden sie bei Streichung von A5 den kompletten einfachen Dienst in den mittleren Dienst überführen… ohne die dafür notwendigen Qualifikationen bei den Bewerbern. An der Front sollte also jetzt schon Ende der Fahnenstange sein.

Sandra
9 Monate zuvor
Antwortet  Realist

Warum?

Hermann
9 Monate zuvor
Antwortet  Realist

Warum sollte das ein Schlag ins Gesicht sein? Alle bekommen doch mehr. Geht es ihnen besser, wenn es anderen schlechter geht? Seltsame Einstellung.

Reisinger
9 Monate zuvor
Antwortet  Hermann

Wenn alle immer näher zusammenrücken, haben die mit weniger langem Studium einen Vorteil

Sandra
9 Monate zuvor
Antwortet  Reisinger

Na und? An welcher Stelle tut Ihnen dass dann weh?

Walter
9 Monate zuvor

Auf der Grundlage von Maß und Mitte sollte eine beiderseitige Wertschätzung mit den Tarifverhandlungen einhergehen.

Thomas
9 Monate zuvor

Lehrermangel und dann nur 10Prozent und von dcen 3000 Inflationsprämie steuerfrei nichts zu lesen?! Bekannte haben das zum 31.12.22 bereits erhlaten!
Dieses Jahr gibt es gar nichts und ich hab mal so 500 weniger pro Monat.
🙁 🙁

Bezahlung nicht attraktiv. Zu Weihnachten bekommt der Bekanntenkreis wieder eine Unternehmensprämie von 10 000 so nebenbei………

Seitenwürstchen
9 Monate zuvor
Antwortet  Thomas

dann nicht jammern sondern schnell zum AG des Bekanntenkreises wechseln…

Inflationsprämie
9 Monate zuvor

Klärt jemand, wo die 3000 Euro Inflationspraemie steht!!!!!

Es ist dringlich
9 Monate zuvor

wäre auch meine Bitte

Marie
9 Monate zuvor
Antwortet  Es ist dringlich

Offiziell steht die noch nirgends. Sie wird am Ende dazu dienen, dass sich die Verhandler auf die Schulter klopfen können, weil sie Einmalzahlung + ein paar Prozente „rausgeholt“ haben.

Andreas
9 Monate zuvor

Ich habe eine Bitte an alle nach TV-L angestellten Lehrer in Deutschland: Kündigt! Ich werde das auch tun. Ich habe es satt. Ich fühle mich als Angestellter 0,0% wertgeschätzt. Gleiche Aufgaben wie meine lieben Beamten, aber keine Aufstiegsmöglichkeit, keine amtsangemessene Alimentation, keine Ehe-Zulage, keine Kinderzulage, 25-30% weniger Netto als die Landesbeamten, schlechter als alle vergleichbaren Tarife im öffentlichen Dienst. Ich gönne jedem Beamten Beamten seine Besoldung, nur muss ich aber nicht darunter leiden. Ich fühle mich strukturell gemobbt. Ihr habt dem Land eine besondere Treue geschworen, dann löffelt die Suppe aus. Hinsichtlich Abordnung sollte folgendes gelten: Angestellte gegen 1000 € abordnen, wenn sie wollen, Beamte müssen (und zwar ohne die 1000 €). Das System soll so richtig gegen die Wand fahren und zwar mit Volldampf. Ich schaue mir das dann ab nächstem Jahr von außen an- ich kündige. Ich unterrichte gerne, aber nicht für dieses ungenügende Gehalt- selbst wenn da jetzt nach der Erhöhung 5% mehr Netto rauskommen. Und kommt mir jetzt nicht mit einer Neiddebatte. Das ist die verdammte Realität. Das System ist krank! P.S: Rechtschreibung und Grammatik sind mir gerade sowas von egal.

Es ist dringlich
9 Monate zuvor
Antwortet  Andreas

müssern sie aktiv werden, sonst ändert sich nichts

Marie
9 Monate zuvor
Antwortet  Andreas

„Ihr habt dem Land eine besondere Treue geschworen, dann löffelt die Suppe aus.“ Na ja, in die Sklaverei hab ich mich nicht verkauft, oder wie soll ich diesen Satz verstehen? Wenn der Beamtenstatus für Sie wichtig ist, suchen Sie sich doch ein Bundesland, das verbeamtet. Dann können Sie „die Suppe gern mit auslöffeln.“

Christabel
9 Monate zuvor
Antwortet  Marie

Sie wissen schon, dass es in vielen Bundesländern eine diskriminierende Altersgrenze gab und gibt? Viele sind deshalb nicht verbeamtet worden und arbeiten seit vielen Jahren für weniger Gehalt und eine geringere Rente.

Fakten sind Hate
9 Monate zuvor
Antwortet  Andreas

„Das System soll so richtig gegen die Wand fahren und zwar mit Volldampf.“

Das wird nicht passieren, da sich die meisten Lehrer direkt im oder spätestens nach dem Referendariat ans Hamsterrad ketten. Diese halteb das System am Laufen, da deren Lebenswelt (Kreditbuden, Leasingkisten, Kredit finanzierte Urlaube) schnell zusammenbrechen würden.

klexel
9 Monate zuvor

Ich hatte vorhin diesen Beitrag als Admin auf der Seite 4teachers hier bei FB geteilt.
Eben bekomme ich die Meldung, dass FB ihn gelöscht hat, weil er gegen die Gemeinschaftsstandards verstößt bla bla bla.
Ich habe einen Screenshot gemacht, den ich bei Bedarf vorlegen kann.

Säbelzahntiger
9 Monate zuvor
Antwortet  klexel

Welchen Beitrag?

Realist
9 Monate zuvor

Es wird schon Stimmung gemacht gegen die Übertragung des (noch unbekannten) Tarifabschlusses auf die Pensionäre:
https://www.welt.de/wirtschaft/article247948466/Oeffentlicher-Dienst-10-5-Prozent-Plus-auch-fuer-Pensionaere-Verdis-versteckte-Forderung.html

Und damit auch indirekt gegen die Übertragung des Abschlusses auf die Beamten.

D.h. wohl, dass die Beamten (wieder einmal) ein paar Prozentpunkte weniger bekommen werden und dann auch noch (wie schon so oft) mit Verzögerung…

Säbelzahntiger
9 Monate zuvor
Antwortet  Marie

Da die Beamten die Angestellten eh im Stich lassen, hält sich mein Mitleid in Grenzen.

Carsten
9 Monate zuvor

Die Beamten sind aufgerufen sich das Urteil des BVerfG zum Abstandsgebot sehr genau anzuschauen und nach der Erhöhung des Bürgergeldes die entsprechenden Klagen einzureichen.

Es ist dringlich
9 Monate zuvor
Antwortet  Carsten

wie geht das?

Ragnar Danneskjoeld
9 Monate zuvor
Antwortet  Es ist dringlich
Simon Fichtner
9 Monate zuvor

10 Prozent fordern, 5 Prozent erhalten. 3000 Euro Inflationsprämie Bund, hm, 1500 Euro wäre zu gemein, naja, dann 2000 Euro für die armen Landesangestellten. Die Gewerkschaften kann man sich auch sparen. Automatisch die Inflation ausgleichen und alle fünf Jahre gleicht eine kluge Person die Dienstbezüge an.

Fakten sind Hate
9 Monate zuvor

Zitat 1:
„Die Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes fordern in der Länder-Tarifrunde 10,5 Prozent, mindestens 500 Euro mehr Gehalt monatlich für die Beschäftigten“

Zitat 2:
„Der Abschluss für die Beschäftigten bei Bund und Kommunen vom Frühling hat einen Maßstab gesetzt, an dem sich die Länderarbeitgeber orientieren müssen. “ (GEW-Aussage)

Da lacht doch das Herz. Ich brauche noch nichtmals meine Taschenrechner auspacken, um zu bemerken, dass der maßstäbliche Tarifabschluss von grob 200Euro plus 5,5, niemals an die 10,5% drankommt.

Mit anderen Worten: Die GEW betreibt seit Monaten (siehe Webseite) Bauernfängerei mit den anglichen 10,5%, um dann bei der ersten Gelegenheit zu sagen, dass 200Euro plus 5,5% ja auch ganz ok sind.

Merkt ja keiner.

Küstenfuchs
9 Monate zuvor
Antwortet  Fakten sind Hate

Ich mag die GEW ja auch nicht, aber die 10,5% stehen nicht „seit Monaten“ irgendwo. Aber klar, Fakten mögen Sie ja nicht.

Tobias_hochchule
9 Monate zuvor

Richtig schwache Forderung. Man weiß ja, dass man Kompromisse eingehen muss. Nach diesen bescheuerten Einmalzahlungen und den schlechten Ergebnissen der letzten Jahre, war meine Hoffnung, dass man nicht noch weiter vom TV-ÖD abweicht. Aber die Schere geht auch immer weiter auseinander.
Ich werde natürlich wieder streiken, bin aber jetzt schon wieder unzufrieden. Ich rechne mir nicht viel aus.

Agnieszka
9 Monate zuvor

Ich bin aus Polen habe 6 Jahre Deutsch studiert wohne seit 2010 in Bayern und habe keine Chance in der Schule zu Unterrichten trotz massiven Lehrer mangels. Es gibt auch keine Chance auf Anerkennung von deinem Beruf hier. Deshalb habe ich mich für ein anderes Bundesland entschieden wo es vielleicht ein bisschen einfacher ist. Mein Mann und mein Sohn unterstützen mich seit Jahren da bei endlich in dem Beruf zu Arbeiten was ich liebe nämlich mit Kindern zu Arbeiten

JoS
9 Monate zuvor
Antwortet  Agnieszka

Probieren Sie es mal in Berlin. Ich hatte dort mal eine Kollegin, die ebenfalls in Polen Deutsch studiert hat und trotz offensichtlichen Schwächen in Rechtschreibung und Grammatik unterrichten durfte. Erst nachdem sich Schüler*innen und Eltern massiv darüber beschwerten, dass sie in Klausuren reihenweise vermeintliche Fehler angestrichen hat, wurde ihr ein Wechsel des Tätigkeitsfeldes nahegelegt. Das ist allerdings schon mehrere Jahre her, mittlerweile dürfte die Not und damit auch Ihre Chancen größer sein.

Küstenfuchs
9 Monate zuvor
Antwortet  Agnieszka

Sie haben also 6 Jahre Germanistik studiert, leben seit 2010 (also 13 Jahre!) in Deutschland und machen dann so viele Fehler in dem kurzen Text? Da sollten Sie sich mal selbst hinterfragen und nicht das System.

Fakten sind Hate
9 Monate zuvor
Antwortet  Agnieszka

In NrW würden Sie einen Job als Lehrer bekommen bei einer zunächst E11 Bezahlung, wenn Sie in Polen etwas Gesuchtes (Mathematik, Naturwissenschaften, Musik, Kunst) studiert haben. Der Anerkennungprozess ist jedoch mühselig und langwierig. Es lohnt sich für Sie vielleicht ein Fernstudium (Bachlor reicht) an der Uni Hagen zu absolvieren. Die dortigen Fachmodule reichen für den Quereinstieg aus.

Sascha Arndt
9 Monate zuvor
Antwortet  Agnieszka

Mmh, meine Frau ist auch Ausländerin und arbeitet in verantwortlicher Position – aber angesichts deiner Rechtschreibung und Grammatik bist du als Lehrerin für Deutsch noch nicht fit genug! Das hat nichts mit „Anerkennung des Berufs“ zu tun. An die Schulen müssen Spitzenkräfte in jeder Hinsicht, denn hier werden die Grundlagen gelegt – ebenfalls in jeder Hinsicht! Also: Strenge dich weiter an, da ist noch viel Luft nach oben! Und dann wird es auch mit dem Lehrberuf klappen können!

Grundschullehrerin
9 Monate zuvor

Weniger Arbeitsbelastung durch z.b. Klassenlehrerstunde/n wäre mir noch lieber als pauschal mehr Geld. Zulagen für Ämter in der Grundschule, damit sich Fleiß mal lohnt, würde ich auch begrüßen.

Pikachu
9 Monate zuvor

aber über 600 mehr würden sie sich schon freuen und etwas anfangen können, oder nicht?

Reisinger
9 Monate zuvor

So typisch Lehrer. Am liebsten verzichten und das
Bürgergeld weiter erhöhen oder mehr Flüchtlingshilfen?

Sascha Arndt
9 Monate zuvor

Liebe Kollegen,
ich kann verstehen, dass sich jeder über eine kräftige Gehaltserhöhung freut, zumal die Inflation tatsächlich spürbar ist. ABER: Das muss vor allem diejenigen erreichen, die aktuell wirklich wenig verdienen. Ich sage es ehrlich: Ich habe mich als Grundschullehrer finanziell nur in einem Bereich nicht gut behandelt gefühlt und das war die A12/A13-Ungerechtigkeit. Die ist jetzt (wenn auch als mehrjährige Aktion) ad acta gelegt. Das ist gut und gerecht! Ansonsten bitte ich über den Tellerrand zu schauen: Schauen wir uns um, was unser Gehalt in der Freien Wirtschaft wert ist (nach Steuern, nach Krankenkassen-Beiträgen, nach Sonderzulagen für Familien, Kind, hinsichtlich der Pension, Beihilfe …). DAS ist der Maßstab, denn auch das ist unsere Gesellschaft, von den Angestellten im Öffentlichen Dienst in Krankenhäusern, Straßenbau, Kindergärten usw. ganz zu schweigen! Ich denke, wir als Lehrer sind sehr gut gestellt – alleine die familiäre Unterstützung in unserem Bereich durch die Länder ist immens! Und rein wirtschaftlich: Es existiert eine Lohn-Preis-Spirale, das ist keine „Idee“, es gibt sie. Hier zu sagen: Immer weiter, immer mehr – das bringt im Endeffekt keine Verbesserung. Und viel wichtiger als das „pure Geld“ sind doch unsere Arbeitsbedingungen und die schulischen Ausstattungen – dafür verzichte ich sehr gerne auf eine weitere Erhöhung meines ohnehin schon üppigen Gehalts A12-A13, mit dem ich „locker“ meine Familie mit Kind ernähre, jeden Urlaub mache, den ich machen will, eigenes Wohneigentum aufgebaut habe usw.

Pikachu
9 Monate zuvor
Antwortet  Sascha Arndt

die Leute haben jahrelang studiert, mussten nebenbei schufften und dann kam das Ref. und dann verdienen sie endlich und gehen mit Anfang 70 in Rente. Da sind andere seit 10 Jahren schon draußen. Bildung und Bildungsvermittlung sollte etwas wert sein und das Personal muss wertgeschätzt werden – das gilt woanders natürlich auch.

Ihrem Beitrag ist jedenfalls zu 100 % nicht zuzustimmen!!!

Christabel
9 Monate zuvor
Antwortet  Sascha Arndt

Sorry, sehe ich anders. Jeder geht arbeiten um Geld zu verdienen, warum richten Sie Ihren Appell nicht auch an andere Berufsgruppen? Ich bin angestellte Lehrkraft, Steuerklasse I und bekomme keine Familienzuschläge o.ä. Ich brauche jeden Euro mehr für meine Alterssicherung.

Alex
9 Monate zuvor
Antwortet  Sascha Arndt

Also die Nullrunden und 1,irgendwas%-Abschlüsse der letzten Jahre haben ganz sicher nicht zu den bekannten Inflationsraten geführt. Verbesserungen der Arbeitsbedingungen, wie z.B. kleinere Klassen, können wir uns abschminken, und dafür, dass mir vom Ministerium immer mehr Arbeit aufgedrückt wird, möchte ich dann endlich auch mal sichtbar mehr Gehalt.

MIchael
9 Monate zuvor
Antwortet  Alex

0% dieses Jahr ist schon eine Leistung und dann A13 für alle

0%

0%

Petra
9 Monate zuvor

die Kassen sind immer leer, das ist gar kein Argument. Viel schlimmer wird das rumgeeiere bei den Verhandlungen. 1. Termin, klare Absage, 2. T. Wir schauen mal 3. oh Erfolg. Einmalzahlungen und 8% auf 24 Monate. Beginn 3.2023, dann 3.2024. So ein Theater ist würdelos. Die wissen doch eh jetzt schon was am Ende bei rauskommt. Wenn’s nach den Ländern geht, müssen wir was Einzahlen.

MIchael
9 Monate zuvor
Antwortet  Petra

0 % dieses Jahr