„1, 2, 3, 4 – Joel bleibt hier!“ – Wie eine Schule gegen die Abschiebung ihres Schülers kämpft

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HAMBURG. Die Nelson-Mandela-Schule im Hamburger Stadtteil Wilhelmsburg kämpft seit Wochen für einen ihrer Schüler: Dem 18-Jährigen Joel Amankwah droht die Abschiebung nach Ghana. „Seine Mitschüler und Lehrer verstehen das nicht und sind schockiert“, teilt die Schule auf ihrer Internetseite mit. Gemeinsam setzen sie sich daher dafür ein, dass Joel bleiben kann. Ihre Petition „1, 2, 3, 4 – Joel bleibt hier! Gegen die Abschiebung unseres Mitschülers Joel!“ unterstützen bereits über 51.000 Menschen.

Die Nelson-Mandela-Schule ist eine Stadtteilschule mit gymnasialer Oberstufe im Einzugsgebiet der Hamburger Stadtteile Kirchdorf und Wilhelmsburg. Rund 1.100 Schüler:innen aus über 50 Nationen lernen dort – einer von ihnen ist Joel Amankwah. Er besucht die Oberstufe, ist auf dem Weg zum Abitur. Die Schule beschreibt ihn als bestens integrierten, engagierten und beliebten Schüler mit guten Noten. Nebenbei arbeitet Joel in einem Supermarkt, um seinen Vater, seit sieben Jahren Lagerist bei Amazon, und seine sechsjährige Schwester finanziell zu unterstützen. Doch obwohl er gut integriert ist, steht ihm nun die Abschiebung nach Ghana bevor – ohne seinen Vater und seine Schwester.

Das Problem, wie die taz berichtet: eine Gesetzesänderung. Joel lebt seit vier Jahren bei seinem Vater in Deutschland. Mit 14 Jahren kam er als unbegleiteter Minderjähriger ins Land und erhielt nach taz Informationen damals eine Aufenthaltserlaubnis aus humanitären Gründen. Früher hätten Geflüchtete in Joels Situation nach ihrem 18. Geburtstag für gewöhnlich ein Bleiberecht nach Paragraf 25a des Aufenthaltsgesetzes bekommen. Dieses stehe aber seit 2023 nur noch jungen Erwachsenen zur Verfügung, „die in den vergangenen zwölf Monaten vor dem Antrag auf Bleiberecht mit einer Duldung in Deutschland gelebt haben“.

Breite Unterstützung

Gegen die daher bevorstehende Abschiebung stellen sich jedoch die Schüler:innen und Lehrkräfte der Nelson-Mandela-Schule. Um auf Joels Situation aufmerksam zu machen, organisierte der Schülerrat etwa einen Flashmob an der Schule. „Heute haben wir uns für Joel versammelt, um seiner Abschiebung entgegenzuwirken“, sagt ein Schüler in die Kamera des zugehörigen Videos, das die Schule über ihre Social-Media-Kanäle geteilt hat. Die Schüler:innen skandieren darin immer wieder das Petitionsmotto „1, 2, 3, 4 – Joel bleibt hier!“. Auf ihren Plakaten steht: „Wir lassen die Abschiebung nicht zu!!!“, „Bleiberecht ist Menschenrecht“ und „Abschiebung? Nein!“.

Das Engagement der Mitschüler:innen reicht über die Schulgrenzen hinaus: Laut Medienberichten verteilten sie in der Stadt auch Flyer, mit der sie Unterstützer:innen für ihre Petition gewinnen wollen. „Wir die SchülerInnen und LehrerInnen der Nelson-Mandela-Schule stellen uns alle hinter Joel und stellen uns entschieden gegen seine Abschiebung in die Perspektivlosigkeit!“, heißt es im Aufruf der Petition. In einem Video auf der Internetseite der Schule erzählt Joels Klassenlehrerin Elif Basboga, sei sie den Tränen nahe gewesen, als Joel ihr von der drohenden Abschiebung berichtet hat. „Ich bin seit 15 Jahren Lehrerin und mir ist sowas noch nie passiert.“ In der Nacht habe sie nicht geschlafen, weil sie sich Sorgen gemacht habe.

Unterstützung erhält Joel mittlerweile auch von der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Hamburg. „Es darf nicht sein, dass behördliches Handeln und geltende Asylgesetze Vorrang vor unseren Kinderrechten haben“, sagt Sven Quiring, Vorsitzender der GEW Hamburg. „Wir fordern die Umsetzung und Anerkennung der Kinderrechtskonvention Recht des Kindes auf Bildung nach Artikel 13 des UN-Sozialpaktes für jede und jeden! Dieses Recht ist naturgemäß für Kinder von besonderer Bedeutung und wird in Artikel 28 der UN-Kinderrechtskonvention bekräftigt und teilweise konkretisiert.“

Härtefallkommission entscheidet

Für Joel ist die Situation belastend. In dem Video auf der Internetseite der Schule sagt er, es gehe ihm nicht so gut. „Ich bin seit vier Jahren hier, hab nichts Falsches gemacht, […] ich will jetzt Abi machen und auf einmal kommt sowas.“ Der taz zufolge liegt sein Fall nun bei der Härtefallkommission des Eingabenausschusses in der Hamburgischen Bürgerschaft. Eine Entscheidung werde im Laufe der Woche erwartet. News4teachers

Titelbild: Shutterstock/Rick Partington

Protest von Mitschülern, Lehrern und Eltern gegen Abschiebung hatte Erfolg: Bivsi und ihre Familie dürfen zurück nach Deutschland

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Unfassbar
4 Tage zuvor

Typischer Fall von bei integrierten und harmlosen Menschen greift der Staat durch.

Marc
4 Tage zuvor
Antwortet  Unfassbar

Der Staat setzt Recht und Gesetz durch. Moral kennt der Rechtstaat nicht. Wenn jemand die rechtlichen Voraussetzungen für einen weiteren Aufenthalt nicht erfüllt, dann muss er auch abgeschoben werden. Da zählt es nunmal nicht wie gut er integriert ist. Ansonsten brauchen wir auch keine Gesetze.

DerechteNorden
4 Tage zuvor
Antwortet  Marc

Man kann Gesetze aber auch anpassen, oder nicht?
Wer so gut integriert ist und sich bemüht, ist ja auch ein Gewinn für den Staat.

Rüdiger Vehrenkamp
3 Tage zuvor
Antwortet  Marc

Genau DAS sollte aber zählen: Der Grad der Integration. Wenn es ein 18-jähriger, der erst wenige Jahre im Land ist, schafft, das deutsche Abitur zu machen, dann sollte man ihn mit offenen Armen willkommen heißen.

Gehen dürfen gerne diejenigen, die keinerlei Integrationsbemühungen zeigen.

Einhorn68
2 Tage zuvor
Antwortet  Marc

Sorry, rechtliche Voraussetzungen hin oder her.
Wenn diese Voraussetzungen dazu führen, dass ein bestens integrierter Achtzehnjähriger, der kurz vor dem Abitur steht, abgeschoben werden muss, während Vater und Schwester bleiben dürfen, dann sollten die rechtlichen Voraussetzungen schleunigst geändert werden.
Mehrfach straffällig gewordene Migranten dürfen bleiben.
Wir schieben Schüler, Auszubildende, dringend benötigte Fachkräfte ab.
Bravo. Aber wenn die rechtlichen Voraussetzungen das so vorgeben, dann wird das schon seine Richtigkeit haben….

MB aus NRW
3 Tage zuvor
Antwortet  Unfassbar

Irgendwann mal illegal eingewandert – das sind doch die Menschen, die die Rechtspopulisten ganz konsequent und ohne wenn und aber abschieben wollen. „Wir werden uns erkennen“ – hat ja Höcke selbst gesagt, Menschen mit eienr anderen Hautfarbe gehören da wohl eher nicht dazu?

PaPo
4 Tage zuvor

„Geflüchtete in Joels Situation“
Der begriff „Geflüchtete[r]“ resp. Flüchlting ist evtl. nicht einschlägig:
Die Genfer Flüchltingskonvention bezeichnet als „Flüchtling“ eine Person, die „aus der begründeten Furcht vor Verfolgung wegen ihrer Rasse, Religion, Nationalität, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer politischen Überzeugung sich außerhalb des Landes befindet, dessen Staatsangehörigkeit sie besitzt“ (Art. 1.A.2); s. https://www.unhcr.org/dach/wp-content/uploads/sites/27/2017/03/GFK_Pocket_2015_RZ_final_ansicht.pdf.
Auch nach dt. Asylrecht ist die Flüchtlingseigenschaft (s. $ 3 AsylG) fragwürdig, bedarf es auch hier „begründeter Furcht vor Verfolgung wegen seiner Rasse, Religion, Nationalität, politischen Überzeugung oder Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe“ (Abs. 1 Nr. 1).

Relevant ist hier dann wohl die reale Situation in Ghana:
Ghana ist seit Dezember 2000 eine stabile Demokratie, gilt dem 2022er Demokratieindex von The Economist (Platz 55 von 194 Ländern, Dtld. btw auf Platz 9) aber als „flawed democracy“ (https://pages.eiu.com/rs/753-RIQ-438/images/DI-final-version-report.pdf) – die Seite 59 des Index gibt Hinweise, was damit gemeint ist. Dem BMI gilt Ghana als sicheres Herkunftsland, „[d]och das Ministerium schränkt ein: ‚Die Situation […] in Ghana […] macht eine aufmerksame Beobachtung erforderlich.‘ Die Diskriminierung von LGBTIQ-Personen […] betrachte man mit Sorge. Hier habe es seit dem letzten Bericht von vor zwei Jahren Rückschritte gegeben, queere Menschen beklagten ‚gewalttätige Übergriffe auf offener Straße‘, bei denen die Sicherheitsbehörden meist untätig blieben.“ Zur kritik an der Einstufung als sicheres herkunftsland aufgrund dieser Problematik, s. https://www.lsvd.de/de/ct/6722-ghana-senegal-keine-sicheren-herkunftsstaaten. Problematisch erscheinen auch Punkte bei Amnesty International: https://www.amnesty.de/informieren/amnesty-report/ghana-2022 (wobei ich bei den z.T. Einzelfällen noch nicht die spezifische Menschenrechtssituation im Lande per se in Frage stellen würde… wichtig wäöre hier, wie Dgl. aufgearbeitet wurde und wie die Gewaltenteilung dann tatsächlich funktioniert hat). Insg. dürfte die Flüchtlingseigenschaft hier aber von der ‚Queerness‘ abhängen.

„Wir fordern die Umsetzung und Anerkennung der Kinderrechtskonvention Recht des Kindes auf Bildung nach Artikel 13 des UN-Sozialpaktes für jede und jeden! Dieses Recht ist naturgemäß für Kinder von besonderer Bedeutung und wird in Artikel 28 der UN-Kinderrechtskonvention bekräftigt und teilweise konkretisiert.“
vs.
Art. 1 UN-Kinderrechtskonvention: „Im Sinne dieses Übereinkommens ist ein Kind jeder Mensch, der das achtzehnte Lebensjahr noch nicht vollendet hat […].“

So… nach dieser Korinthenkackerei:
Ich sehe nicht, dass man sich mit der Abschiebung eines „integrierten und harmlosen Menschen“ (Unfassbar) einen Gefallen tut. Im Gegenteil. Wir hatten einen ähnlichen Fall an der Schule, bei dem letztlich zu Gunsten des Schülers entschieden wurde.

Indra Rupp
4 Tage zuvor
Antwortet  PaPo

…. und da war was mit Fachkräftemangel

PatOber
4 Tage zuvor

Tja, so ist das mit dem Einzelfall. Natürlich ist das eine individuell tragische Situation – aber davon einmal losgelöst kann es halt nicht sein, dass jemand aus einem fremden Land ohne Bleiberecht hierbleibt.
Da bringt es auch nichts, einen Vergleich zu Straftätern zu ziehen. Diese gehören in jedem Fall abgeschoben, so dies vertretbar ist.

Der junge Mann scheint gut integriert zu sein, was aber eine Selbstverständlichkeit sein sollte. Dies so hervorzuheben ist insofern – sachlich betrachtet- kein Argument. Mit dieser Begründung dürfte man keine Jugendlichen und Kinder abschieben, da diese sich wohl zu 95% integrieren – egal ob die Zuwanderung legal oder illegal erfolgte.

Das viel wichtigere – und mE auch entscheidende – Argument ist doch, dass in den jungen Mann ökonomisch betrachtet viel Geld investiert wurde. Warum will man das nun canceln? Das steht den Interessen dieses Landes objektiv konträr gegenüber. Soll er doch ein befristetes Aufenthaltsrecht bekommen, eine Arbeit finden und schließlich alles zurückzahlen. Das ist eine Win-Win-Situation, die auch recht emotionslos geführt werden kann.

Indra Rupp
4 Tage zuvor

Das übelste ist ja, dass er, weil 18, die Familie verlassen und in sein früheres Land ziehen soll. Mein Sohn wird auch nächsten Monat 18. Wieviele 18jährige kennt ihr, die man von einen auf den anderen Tag für so erwachsen erklären kann, dass sie alleine auswandern können? Der Vater wiederum kann wegen der minderjährigen Tochter bleiben? Für uns und wohl die allermeisten wäre klar, dass wir zusammen bleiben und mein Sohn sich nicht mit 18 alleine in Ghana zurecht finden müsste. Diese Regelung muss überdacht werden. Es ist etwas anderes, wenn Menschen schon so „volljährig“ waren, dass sie alleine herkommen konnten und dann auch alleine wieder zurück müssen. Minderjährige, die alleine hierher „irrten“, davon ausgenommen.

Mimü
4 Tage zuvor

Die Argumente für und wieder Abschiebung sind alle gesagt und alle richtig. Betrachtet man den Einzelfall, erscheint Abschiebung falsch. Betrachtet man das Prinzip, muss Abschiebung sein, wenn es sich um ein sicheres Herkunftsland handelt und keine Anreize für illegale Einreise gesetzt werden sollen. Aus diesem Dilemma kommt man nicht raus. Meiner Meinung nach sollte man das Gesetz ändern und nicht den 18. Geburtstag als Stichtag nehmen sondern den Abschluss der Schulausbildung.

Indra Rupp
4 Tage zuvor

Mit 18 kann mitunter, wenn überhaupt, die erste eigene Wohnung das große Abenteuer sein. Und Wäsche waschen bei den Eltern, weil kein Geld für eine Waschmaschine und anrufen, wenn man wissen will, wie man den Eintopf würzen soll. Am Monatsende dann, oh je, das Geld zu knapp, haushalten lernen und Ärger mit irgendeiner Behörde, weil nicht rechtzeitig an/umgemeldet. Üben, üben, üben. In Ghana?
Und das ist nicht die verhätschelte Jugend von heute, das war vor 25 Jahren kein bisschen anders und Reinhard Mey hat genauso seine Zeit von vor 60 Jahren besungen.
Ich wiederum habe mich mit meinem damaligen Vaterkomplex mit 17 von einem 20 Jahre älteren Mann ausbeuten lassen und lag später mit einer Ladung Tabletten im Bauch auf der Intensivstation. Das war 2 Monate vor meinem 18. Geburtstag. Hätte ich also als nächstes nach Ghana ziehen müssen und zusehen, dass ich dort an Geld, was zu essen und ein Dach über den Kopf komme? Vielleicht sollte man Demokratien auch nicht für selbstlos liebende Länder halten.

Peterchens Klo knarrt
4 Tage zuvor

Man kann sich nur noch an den Kopf fassen. Ausländische Terrorverdächtige, Vergewaltiger und Mörder laufen entweder frei herum oder können aus irgendwelchen Gründen nicht abgeschoben werden, während einem gut integrierten jungen Mann auf dem Weg zum Abitur die Abschiebung droht. Deutsche Behörden wieder in Bestform, Bürokratie im Endstadium. Unglaublich. Und unglaublich traurig.

Rüdiger Vehrenkamp
3 Tage zuvor

Das unterschreibe ich, gerne mehrfach.

Metalman
3 Tage zuvor

Das ist das Groteske u.A. am Ayylrecht. Eigentlich ist es gar nicht so grotesk. Asylgründe sind ja die Bedrohung von Leben und Unversehrtheit und diese gelten für alle Menschen, auch die Straftäter, Terroristen, Amokläufer.

Auf der anderen Seite stehen dann die gut integrierten, offenbar liebe Menschen, die dann ausgeschafft werden.

Natürlich ist das mit einem gesunden Gerechtigkeitsgefühl nicht vereinbar. Wenn man sich über ein Abschiebeverbot hinwegsetzen will (Straftäter nach Afghanistan), kann man sich die Ausführungen von Völkerrechtlern durchlesen, warum das in einem Rechtstaat nicht so einfach ist, auch wenn vermutlich jeder Typen wie den vermeintlichen Täter in Bad Oyenhausen sofort abschieben würden.

Zitat Constantin Hruschka:
Eine Ausweisung ist nach der aktuellen Rechtsprechung und Praxis nach Syrien nicht möglich, „da das Verbot der Folter oder unmenschlichen oder erniedrigenden Behandlung oder Bestrafung und somit auch der Menschenwürdegrundsatz einer solchen Abschiebung entgegenstehen“, sagt Hruschka.Deshalb ist eine Abschiebung nach Syrien kaum möglichDieses Abschiebungsverbot gelte „absolut“ und würde im Einzelfall nur dann nicht greifen, wenn der Tatverdächtige ein Anhänger von Syriens Staatschef Assad wäre – und daher in Deutschland keinen Schutz benötige. Hruschka: „Aus dem Abschiebungsverbot ergibt sich ein Recht, nicht in die Gefahr abgeschoben zu werden. Dieses Recht ist nicht vom Wohlverhalten der einzelnen Person abhängig und kann auch bei schwerwiegenden Straftaten nicht relativiert oder ausgesetzt werden.“

Also müsste man eintweder Terrorregime anerkennen, oder in Unrechtsstaaten abschieben und damit gegen die Idee von Menschenrechtsvereinbarungen und Art 1. GG verstoßen. Auch wenn sich bei dem Vergleich solcher Fälle natürlich an den Kopf fassen muss.

Indra Rupp
2 Tage zuvor

Bürokratie im Endstadium..
Den merk ich mir 🙂

Lisa
3 Tage zuvor

Ich befürchte, auch wenn das durch ist, wird ein Joel dann nicht in einem Land bleiben wollen, in dem er auf diese Weise behandelt wurde, sondern weiterziehen.
Während wir erfolgreiche Gymnasiasten abschieben, behalten wir jugendliche Straftäter hier, da ihre Herkunftsländer nicht demokratisch sind
Natürlich haben die Mitforisten Recht, wenn sie auf die Rechtslage bei Asyl und die Verhältnisse in Ghana verweisen. Aber hierzulande hat sich die Diskussion über Asyl nun einmal mit dem Fachkräftemangel vermengt, und unter dieser Prämisse ist diese Abschiebung eine große Dummheit

Kerry
2 Tage zuvor

Das sind doch genau die Menschen, die wir brauchen! Integriert, gut in der Schule und irgendwann ein hochqualifizierten Arbeitnehmer oder Arbeitgeber!