WIEN. Nach dem Beschluss des österreichischen Parlaments, ein Kopftuchverbot für Schülerinnen unter 14 Jahren einzuführen, fielen Reaktionen in Deutschland darauf auffallend leise aus. Das Schweigen hat einen handfesten verfassungsrechtlichen Grund – das Grundgesetz steht einem Verbot entgegen. Allerdings lässt sich der Verzicht darauf auch praktisch begründen: Das Kopftuch ist in Schulen schlicht kein ernsthaftes Problem, wie Hessens Kultusminister unlängst erst feststellte.

Kopftuchverbot für Schülerinnen? Die Debatte ploppt immer wieder auch in Deutschland hoch. Bereits vor acht Jahren kam der Wissenschaftliche Dienst des Deutschen Bundestages in einer ausführlichen Ausarbeitung allerdings zu dem Ergebnis, dass ein solches Verbot wohl am Bundesverfassungsgericht scheitern dürfte – zu deutlich seien die Hinweise, die in früheren Urteilen aus Karlsruhe zu finden sind.
Der Wissenschaftliche Dienst stellt in dem Papier zunächst klar, dass das Tragen eines Kopftuchs grundsätzlich vom Schutzbereich der Religionsfreiheit erfasst ist. Das Grundgesetz schütze nicht nur den inneren Glauben, sondern auch dessen äußere Bekundung. Wörtlich heißt es: „Auch das Recht des Einzelnen, sein gesamtes Verhalten an den Lehren seines Glaubens auszurichten, gehört dazu. Gleichfalls wird das Tragen bestimmter, den Grundsätzen einer Religionsgemeinschaft entsprechender Kleidung von Art. 4 GG geschützt.“ Das Tragen eines in typischer Weise gebundenen Kopftuchs lasse sich „als islamisch-religiös begründete Glaubensregel dem Schutzbereich des Art. 4 Abs. 1 und 2 GG hinreichend plausibel zuordnen“.
„Dem Staat ist es verwehrt, die Glaubensüberzeugungen der Bürger zu bewerten oder als ‚richtig‘ oder ‚falsch‘ zu beurteilen“
Dabei sei unerheblich, dass es innerhalb des Islams unterschiedliche Auffassungen über die Verbindlichkeit des Kopftuchs gebe. Entscheidend sei vielmehr, dass diese Auffassung „unter den verschiedenen Richtungen des Islams verbreitet“ sei. Der Staat dürfe Glaubensüberzeugungen nicht bewerten oder als richtig oder falsch einordnen. Wörtlich heißt es: „Dem Staat ist es dabei aber verwehrt, die Glaubensüberzeugungen der Bürger zu bewerten oder als ‚richtig‘ oder ‚falsch‘ zu beurteilen.“
Zugleich setzt das Papier klare Grenzen für staatliche Eingriffe. Da die Religionsfreiheit vorbehaltlos gewährleistet ist, seien Einschränkungen nur zulässig, wenn kollidierende Grundrechte oder Verfassungsgüter von gleichem Rang vorlägen. Wörtlich heißt es: „Die Einschränkungen eines vorbehaltlos gewährleisteten Grundrechts dürfen nicht formelhaft mit allgemeinen Zielen wie etwa dem ‚Schutz der Verfassung‘ oder der ‚Funktionsfähigkeit der Strafrechtspflege‘ gerechtfertigt werden.“ Das gelte auch bei Kindern. Zwar würden sie bis zur Religionsmündigkeit im Rahmen der elterlichen Sorge vertreten, doch auch das religiöse Erziehungsrecht der Eltern sei grundrechtlich geschützt.
Ein Kopftuch, das das Gesicht frei lässt, behindere weder Kommunikation in der Schule noch die Unterrichtsteilnahme. Deshalb kommt der Wissenschaftliche Dienst zu dem Schluss: „Folglich ließe sich ein generelles Kopftuchverbot für Schülerinnen wohl nicht mit dem staatlichen Bildungs- und Erziehungsauftrag gemäß Art. 7 Abs. 1 GG rechtfertigen.“ Das gelte unabhängig vom Alter der Schülerin oder davon, ob sie eine Grund- oder weiterführende Schule besuche. Auch das Neutralitätsgebot des Staates rechtfertige kein pauschales Verbot. Der Staat verstoße nicht gegen seine Neutralität, wenn er das Tragen eines Kopftuchs durch Schülerinnen hinnehme.
Am Ende fasst der Wissenschaftliche Dienst unmissverständlich zusammen: „Im Ergebnis bleibt festzuhalten, dass ein generelles landesweites Verbot für Schülerinnen, ein Kopftuch zu tragen, das das Gesicht frei lässt, verfassungsrechtlich wohl nicht zulässig wäre.“
„Erster Minister will Kopftuchverbot in Schulen auch bei uns!“ – „Das ist überhaupt kein Thema derzeit für uns“
Vor diesem Hintergrund erklärt sich, warum die Debatte um ein Kopftuchverbot für Schülerinnen in Hessen so schnell wieder verstummte, als sie im September aufkam. Ausgelöst worden war sie durch den hessischen Europaminister Manfred Pentz (CDU), der sich in der Bild-Zeitung für eine Übernahme der seinerzeit beratenen österreichischen Regelung ausgesprochen hatte. „In Deutschland sollte man ernsthaft die Übernahme der Regelung prüfen“, wurde Pentz zitiert. Die Schlagzeile lautete: „Erster Minister will Kopftuchverbot in Schulen auch bei uns.“
Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) reagierte ungewöhnlich scharf und nahm den Vorstoß umgehend von der Tagesordnung. „Das ist überhaupt kein Thema derzeit für uns“, sagte Rhein auf Nachfrage des Hessischen Rundfunks – und stellte klar: „Die Richtlinien der hessischen Politik bestimmt immer noch der hessische Ministerpräsident.“ Auch Kultusminister Armin Schwarz (CDU) machte deutlich, dass er keinen Handlungsbedarf sieht. Das Kopftuch werde in den Schulen nicht als Problem wahrgenommen, „das in irgendeiner Form drängend wäre“.
Pentz selbst ruderte daraufhin zurück. Während er in der Boulevardzeitung noch von der „freien Entfaltung junger Mädchen“ gesprochen hatte, beschränkte er sich später auf den Hinweis, er halte das Thema lediglich „grundsätzlich für nachdenkenswert“. Mehr wollte er nicht mehr sagen.
In Wien beschloss das österreichische Parlament gestern dann die Gesetzesänderung, die vorsieht, dass muslimische Mädchen unter 14 Jahren künftig kein Kopftuch mehr in der Schule tragen dürfen. Das Gesetz soll zu Beginn des Schuljahres 2026/2027 in Kraft treten. Bereits ab Februar ist eine vorbereitende Aufklärungsphase an den Schulen geplant.
Das Verbot richtet sich ausdrücklich gegen ein „Kopftuch, welches das Haupt nach islamischen Traditionen verhüllt“. Bei Verstößen sind zunächst Gespräche vorgesehen, später kann die Schulbehörde eingeschaltet werden. Als letzte Konsequenz drohen Geldstrafen zwischen 150 und 800 Euro für die Eltern. Familien- und Integrationsministerin Claudia Plakolm sprach im Parlament von einem „historischen Schritt zum Schutz von Mädchen“. Das Kopftuch sei „kein harmloses Stück Stoff“, sondern „ein Zeichen der Unterdrückung“.
Ob das Verbot allerdings vor dem Verfassungsgerichtshof Bestand haben wird, ist fraglich. Islamverbände kündigten umgehend eine Klage an. Tatsächlich war eine frühere Regelung aus dem Jahr 2019 vom Verfassungsgerichtshof aufgehoben worden, weil sie ausschließlich muslimische Kinder betraf. Jetzt wird das Gesetz mit dem Schutz der Mädchen begründet – ob das einen Unterschied macht? News4teachers
Österreich verbietet Kopftuch für Schülerinnen unter 14 (“Zeichen der Unterdrückung”)









Es ist erstaunlch, wioe zielsicher Armin Schwarz Probleme in den Schulen in Hessen nicht erkennt. Respekt dafür
Wäre es anders, ihm würde Schwarzmalerei vorgeworfen
Ja… die große “Sorge”, dass Kinder mit einem Kopftuch vormittags unterdrückt werden, nachmittags natürlich egal…
Bleibt abzuwarten, was das Verfassungsgericht in Österreich (wieder?) dazu sagen wird.
Aber es freut mich, dass Herr Rhein Tacheles spricht, dass es größere ECHTE Probleme gibt, als populistischem Unsinn hinterher zu rennen. Go, CDU Hessen! 😀
Ich mache mal auf “Rainer”:
“Ja… die große “Sorge”, dass Kinder mit einem Kopftuch vormittags unterdrückt werden, nachmittags natürlich egal…”
Also sind Sie für eine vollumfängliche Unterdrückung lieber?
Archimedisches Prinzip
Je größer die Gewichtskraft desto größer der Auftriebskraft. Ist also gar nicht so einfach mit der vollumfänglich Unterdrückung.
Ich hoffe doch eindrücklich, dass wenn Sie eine Form von Unterdrückung bei Ihren Schüler:innen wahrnehmen, entsprechend reagieren und dies nicht als Privatsache abtun.
Wenn ich mich hier irre, würde dies Ihre Einstellung erklären, dass Probleme automatisch ignoriert würden…
“Ich hoffe doch eindrücklich, dass wenn Sie eine Form von Unterdrückung bei Ihren Schüler:innen wahrnehmen, entsprechend reagieren und dies nicht als Privatsache abtun.”
Natürlich nicht. Aber ich denke Ihnen sind die (rechtlichen und tatsächlichen) Handlungsgrenzen genauso bekannt wie mir? Auch der Realität muss man sich halt stellen.
Glauben Sie tatsächlich, dass viele minderjährige Mädchen hier eine voll umfängliche und bewusste Entscheidung treffen, dass diese ab der 1. Periode das Kopftuch tragen (wollen)? Und sich auch der “Dimension” dessen bewusst sind? Einige ja. Dort tragen die Mädchen Kopftuch und die Eltern sind nicht immer begeistert [weil sie eben bspw. aufgeklärter sind]. Dann ist das so. Andere “wachsen” dort rein. Kann man dann auch gerne so “akzeptieren” – mit allen Konsequenzen in Bezug auf Unterdrückung und/oder Ausdruck der Nicht-Unterdrückung. Hier gibt es kein “richtig” oder “falsch” per se. Es kommt halt drauf an, wie “Mädchen/Frau” damit umgeht, lebt und zufrieden ist. Allerdings kann man mit einer Altersvorgabe beispielsweise dem “ab der 1. Periode” doch etwas entgegnen. Das finde ich persönlich p.. fragwürdig. Sehen Sie das anders? Warum?
“Wenn ich mich hier irre, würde dies Ihre Einstellung erklären, dass Probleme automatisch ignoriert würden…”
Wie wollen Sie denn dem jetzt entgegnen? Die Probleme gibt es. Machen Sie die Augen auf.
Natürlich kann man über Vor- und Nachteile diskutieren und letztendlich entscheiden. “Beide” Seiten haben diesbezüglich halt Problematiken und Vor- und Nachteile. Da braucht man sich doch nichts vormachen.
Denken Sie, dass immer alles “gut” ist, wenn die Mädchen Kopftuch tragen?
Fragen Sie mal nach. Aktuell in der Schule und dann Jahre später. Die Antworten sind halt “divers”. Auch das gehört doch zur Wahrheit dazu.
“Ignorieren” ist hier vielleicht etwas schwierig … Das macht man ja auch mit einer “offenen Gesellschaft”. Aber gut. Das verstehen Sie vielleicht auch nicht. In Ihrer Vorstellung darf/mag es das dann nicht geben … Ist ja auch schön, wenn man (nur) diesen “Lichtblick” hat.
Achja, bei angeblich “vollumfänglicher Unterdrückung” könnte es ja auch einfach ein generelles Kopftuchverbot geben.
Das Kultusministerium sieht laut Artikel “kein drängendes Problem”. Vielleicht wollen Sie Ihren Impuls, anderen Menschen den Glauben vorzuschreiben, wieder wegpacken 😉
Ca. 11% sind laut Studien/”Schätzungen” Kopftuchträgerinnen wegen primären Drucksituationen. Die Dunkelziffern sind für gewöhnlich eher höher.
Natürlich darf das KuMi das anders einschätzen, ob sowas “(k)ein drängendes Problem” ist. Das KiMi sieht offensichtlich einige Sachen nicht als “drängendes Problem”, wenn man so manche Aussagen und “Ziele” dessen ansieht. Dazu die Bildungsebene “Schule” als (eigentlich) zuständige Mitinstanz dafür.
Auf das KuMi würde ich mich hier an Ihrer Stelle nur sehr vorsichtig berufen.
Wie gesagt … Gerne Kopftücher. Halt mit allen Konsequenzen, oder? Aber als “neutrale” Instanz sollte sich Schule nicht hinstellen. Diese bräuchte keine religiösen Symbole etc.
Bei 11% sollten Sie vielleicht bessere Gründe anführen, es den übrigen Mädchen vorschreiben zu wollen, was sie zu tragen haben.
“Wie gesagt … Gerne Kopftücher.”
Ähm, nein. Nachdem Sie Kopftücher mit Badehosen verglichen, ist Ihre Einstellung zur Religiösität anderer Menschen mehr als deutlich geworden.
Sie sind aber sehr … tolerent … den Betroffenen gegenüber. Coole Sache.
Also Macht- und Druckgefüge ist in Ordnung … Solange es nur nen paar betrifft? Ja gut. Kann man auch als Meinung vertreten.
Es ging bei dem Vergleich eindeutig um Kleidung und nicht um primären Religionsbezug. Könnte man auch rauslesen, wenn man nicht einfach immer wirre Thesen im Kopf hat.
Aber geschenkt.
Meinen Bezug zur Religion und Schule habe ich oftmals Ihnen geschildert:
– Schule als kein primärer Religionsort
– Schule als Ort der Aufklärung über Religionen
-> Dies beinhaltet auch der offene Umgang mit Religionen
– Religionen im privaten Bereich sind okay, so lange es den Gesetzen entspricht (und niemanden schadet)
– Säkularisierung
-> Trennung von Religion und Staat [Bildungstechnisch/Ausbildungstechnisch/Steuerlich]
“Die Menschen” dürfen/”Man” darf gerne religiös sein. Warum auch nicht. Muss ich nicht sinnvoll sehen. Ich verstehe und sehe auch Vorteile usw.
“Sie sind aber sehr … tolerent … den Betroffenen gegenüber.”
Nur weil Sie nicht verstehen, dass es nicht die Kopftücher, sondern Menschen sind, welche Frauen (ggf. mit Kopftuch) unterdrücken und Kleidungsvorschriften diese Unterdrückung (die nicht alle Frauen mit Kopftuch betreffen) alleine nicht lösen?
Das einzige “Problem”, welches gelöst würde, wäre Ihre Intoleranz, die sich an Menschen stört, die anders aussehen
Also finden Sie es gut, dass man strukturell und religiös kulturell diese Unterdrückung der Frauen [geht ja nicht um Männer … Machen wir uns hier nichts vor] ignoriert (und akzeptiert)? Ja gut.
Sind Sie auch für mehr Waffen? Ich meine … Es sind ja die Menschen, welche die Waffen einsetzen. Und die meisten gehen ja mit Waffen doch so um, dass sie nicht alle gleich töten?
Frauen weniger bezahlen? Aber nicht allen. Nur paar “wenigen”. Weil dann ist das Problem ja nicht mehr die Bezahlung. Und ein paar Frauen … Ja gut, passt dann schon. Sollten nur nicht zu viele sein.
Ich verstehe Ihren Ansatz ja. Ist auch nicht grundlegend falsch. Aber gibt eben mehr Seiten und Perspektiven. Ich sage nur … Man sollte sich das alles immer halt überlegen und muss dann letztendlich entscheiden. Eben mit allen Konsequenzen. Die gibt es. Bei “beiden” (allen) Entscheidungen diesbezüglich.
Aber wir sollten uns halt auch nichts vormachen in Richtung, dass das gut oder menschenrechtlich “TOP” alles ist. Hier verwischen wir dann die Problematiken. Und die gibt es in beiden Bezügen eben.
Was wählt man halt nun? Und das ist eine Dilemmasituation.
Ich für mich persönlich sehe eben Bildungseinrichtungen [Schule], welche auf Aufklärung und Moderne setzen (sollten) nicht in der Primärfunktion der religiösen Ausübung. Über die “Akzeptanz” kann man sich streiten/diskutieren. Über “Förderung struktureller religioser Missbrauchssituationen” finde ich den Schritt nochmal schwieriger. Und das haben wir hier. Zumindest in “kleineren” Teilen. Akzeptieren und “hinnehmen”/”ignorieren” ? Okay – kann man machen. Unterstützen und stützten? Ne. Muss ich halt nicht.
Es ist jetzt nicht so, dass ich hier was zu sagen hätte. Brauch ich auch nicht. Es wird so entschieden und vorgegeben. Daran halte ich mich. Als “gut” alles empfinden? Muss ich doch nicht. Die Problematiken ansprechen? Sollte man. Dazu ist mitunter das Forum hier doch da.
Hat auch nichts mit “ich will die ganzen Kopftuchträger nicht im Unterricht” zu tun. Auch wenn das für Sie persönlich nicht fassbar ist, dass man etwas kritisiert, man allerdings auch für das ist. Beispielsweise Inklusion. Beispielsweise Religionsfreiheit.
Ich spreche hier normalerweise von “wie sinnvoll”, “wo als Örtlichkeit”, “wie in Bezug auf Schule” und “wie umsetzbar” etc.
Ich bin für Inklusion. Aber eben nicht für “unsere Inklusion”. Das sehe ich weitgehend als gescheitert. Und da gibt es halt Gründe für. Und die kann man kritisieren und benennen.
Beim Kopftuch ist es doch ähnlich vom Vorgehen.
Gibt es hier “Missbrauch” und “Unterdrückung”? Ja? Dann ist das halt logischerweise ein Misstand.
Ob “wir” diesen als Schule “entgegnen” müssen und v. A. können steht wieder auf einem anderen Blatt. Und ob dieser in Schule “akzeptiert” wird ebenfalls. Andersrum natürlich auch … Ob man hier eben “Verbote” machen kann/sollte. Das ist absolut in Ordnung und legitim, wenn Sie hier “nein” sagen und dieser Meinung sind.
Dann wiederum sollte man halt fragen, ob das generell dann gilt oder nur wegen Religion. Über Freiheit diesbezüglich lässt sich diskutieren – mit und ohne Religion. Ebenfalls über die “Ausweitung”. Warum dann halt bspw. keine Hoodies? Gehört das dann nicht zur Freiheit dazu? Warum nicht?
Problematiken sind in Bezug auf die Kleidung per se mal ähnlich. In Bezug auf Religion nicht. Auf “Gleichheit” der Anwendung und Logik der Kleidungsordnung allerdings nicht.
Es ist halt nicht nur: Wer gegen Kopftuch ist, ist Menschenfeind. Damit machen Sie es sich einfach. Man kann, darf und sollte auch die Sache an und für sich – ganz unabhängig von “Kulturkreis” – kritisch besprechen.
Keine Ahnung, warum Sie immer auf die “Menschenfeind, wer nicht Ihrer Meinung ist” Nummer gehen. Sind Sie wirklich argumentativ so minderbewandert, dass Sie hier solche Ad Hominems usw. brauchen?
Bringen Sie doch Lösungen für die jeweiligen genannten Problematiken im Diskurs ein.
Bringen Sie doch Punkte an, weshalb “Kopftuch” einen Mehrwert bringt.
Und v. A. verargumentieren Sie dies sinnvoll und/oder bringen Ihre Erfahrungen und Meinungen ein. Gerne Beispiele.
Nur das Gesetz? Da gibt es eben auch andere Gesetze wie gesagt. Die sich durchaus halt “nicht vereinen”. Und ja, dann entscheiden Gerichte oder eben “Überordnungen”. Aber alleine das lässt doch einige Gesetze eben zumindest im Bezug der Schule anzweifeln. Ansonsten gäbe es diese juristischen “Kompromiss” halt auch nicht. Denken Sie drüber nach.
“Also finden Sie es gut, dass man strukturell und religiös kulturell diese Unterdrückung der Frauen [geht ja nicht um Männer … Machen wir uns hier nichts vor] ignoriert (und akzeptiert)?”
Nö. Ich finde Sie beknackt und verlogen zu behaupten, dass Grundgesetz, welches die Glaubensfreiheit schützt, würde dazu ermuntern.
Wenn Sie mitbekommen, dass Mädchen bei Ihnen – mit oder ohne Koptuch – unterdrückt werden, kümmern Sie sich!
Wenn Sie die Religion Ihrer Schüler*innen verhöhnen und deren Kleidung mit Badehosen im Matheunterricht gleichsetzen, befinden Sie sich auf genau der Seite der Intoleranten, welche Kultur, Freiheit und Grundgesetz im Wege stehen
Antworten Sie doch einfach ehrlich mit “ja”. Dann brauchen Sie auch kein zwei Strohmänner hinzuzufügen.
Einfach kurz und knapp: Sie sind für Unterdrückung. Und gut ist es.
Nein, Sie haben das Grundgesetz nicht verstanden und glauben, Menschen keine Wahlfreiheit zu bieten würde sie schützen.
Genau argumentieren andere Länder, die es besser zu wissen glauben: sie schreiben den Frauen die Kleidung vor
“Genau argumentieren andere Länder, die es besser zu wissen glauben: sie schreiben den Frauen die Kleidung vor”
Sie meinen so wie Ihre traditionell ausgelebte “Religionsfreiheit”? Woher kommt es denn, dass diese Länder diese Kleidungsvorschriften haben? Gerne auch selbst etwas mitdenken ….
Ansonsten: Wie sehen Sie es mit Schuluniformen? Auch Unterdrückung?
Ansonsten: Wie sehen Sie es mit Vermummungsverbot? Auch Unterdrückung?
Ansonsten: Wie sehen Sie es mit Hoodie (Kaputze auf)? Auch Unterdrückung?
Wenn Sie sich auf das GG beziehen zwecks Kleidungsvorschrift … Okay, aber dann doch bitte konsequent.
Wenn Sie sich auf die “Religionsfreiheit” beziehen und diese durchaus diese Kleidungsvorschriften beinhalten … Dann hinterfragen Sie doch bitte etwas diese “Religionsfreiheit”.
Was wichtig ist: Differenzieren Sie diese beiden Punkte bitte. Zumindest in der Anwendungslogik.
Diese ist nämlich einfach ganz anders.
Beispielsweise bin ich bei 1. Bei Ihnen … Natürlich sollten sich alle so anziehen dürfen, wie sie wollen. Solange keine trifigen Gründe dagegen sprechen.
Bei 2. sehe ich persönlich das einfach deutlich kritischer. Hier wird 2. mit 1. dann von Ihnen vermischt und begründet … Allerdings merkt man [Sie] nicht, dass hier die Problematik mit dazu kommt, dass es eben “intern traditionell” diese Kleidungsordnung im Glauben/der Religiosität gibt. Und Sie dies eben mit stützen. Das dürfen Sie auch machen … Dazu dürfen Sie auch gerne Ihre Meinung [wie auch immer sie ist] haben. Aber sprechen Sie bitte nicht diese Problematik ab. Die ist halt da.
Die Erklärung ist ganz einfach. Religionsfreiheit ist ein Menschenrecht, Hoodies gehören eindeutig nicht dazu.
Bin mir nicht sicher, ob Ironie oder nicht. Könnte hier ja tatsächlich beides sein.
Das Recht sich so zu kleiden, wie man möchte – solange es keine wirklichen Gründe [Vermummingsverbot] dagegen gibt – ist ebenfalls ein Grundrecht.
Solange “das/der” Hoodie das Gesicht nicht (mehr) verdeckt (, als das Kopftuch), sollte es doch absolut kein Problem sein, wenn alle auch ihre Kaputze aufhaben dürften.
Sorry, aber alles andere ist doch einfach nicht konsistent und logisch. Man kann natürlich auch “Sonderrechte” zugestehen … Allerdings braucht man sich doch nicht zu wundern, wenn man dies dann als fragwürdig ersieht und fragt, warum das “Argument der Kaputze” bei A Anwendung findet und bei B nicht.
Und falls man dann als Folgeargument bringt: Was wäre denn, wenn man eine neue “Religion” gründet, in welchen man Hoodies trägt (mit Kaputze), dann kommt man auf der Gegenseite mit: Aber das ist doch dann keine Religion. Gotteslästerung. Aber nur die “wahren [haha] Religionen” dürfen das. Aber …
Das ist einfach schlichtweg von der Argumentations- und Begründungslogik absolut nicht nachvollziehbar.
Dann kommt man wieder mit “Religionsfreiheit” unter Ausschluss neuerer Bewegungsgedanken. Und beruft sich auf Bücher, welche nicht mehr Aussagekraft haben als jeweils die anderen Bücher …
Und dann kommt das Nazi-Argument … Aber Sie wollen doch nur/nicht …
Das ist doch absoluter Quatsch in einem Diskurs. Man kann doch ganz normal über das Ganze diskutieren. Da braucht man nicht immer “emotionsgeladen” rangehen.
Ich will Argumente dagegen und dafür. Was letztendlich entschieden wird … Beeinflussen wir doch alle hier nicht.
Bestenfalls will ich halt gute Argumente, welche sinnlogisch dafür sprechen und auch andere “Logikfehler” weitgehend entweder mitnimmt/inkludiert oder halt eben ehrlich zugesteht, dass hier nur Cherry-Picking betrieben wird, weil es sinnlogisch betrachtet halt kein Argument dafür/dagegen kommt.
Die kleinen Mädchen werden für Ihre Toleranz sicher dankbar sein.
Meine Toleranz??
Religionsfreiheit im Grundgesetz!
Fragen Sie doch die kleinen Mädchen, ob sie sich nicht lieber von Menschen wie Ihnen vorschreiben lassen wollen, was sie tu tragen und zu glauben haben 😉
Glauben Sie wirklich, dass “die kleinen Mädchen” vollkommen selbstbestimmt und unbeeinflusst diese Entscheidung mit allen ggf. Konsequenzen/Auswirkungen bewusst treffen?
Sie haben so eben zumindest mit ein Lächeln geschenkt. Danke. Wie naiv … Aber ist doch auch schön, die Welt so einfach zu sehen und “verstehen”. Gibt Tage, an denen wünsche ich mir das auch.
Mal eine ernst gemeinte Frage: Wieviel haben Sie sich denn mit Religionen usw. beschäftigt? Mit Machtgefügen? Mit Institutionen? Mit Glauben? Mit strukturellen Systemen? Mit “Aufwachsen”?
Gerne können wir hier drüber diskutieren. Auch ohne uns “an den Kragen zu gehen”. Vielleicht hat das einen Mehrwert [für uns]?
Kann man ja diskutieren, ob man in Religionen [im Kindesalter] hineinwächst oder nicht … Kann man ja gerne machen.
Und dann die Willensfrage usw. stellen.
Seufz, ja, Sie schrieben wiederholt, dass Sie Religion für Unterdruckung halten. Das macht es aber nicht wahr, noch passt Ihre Haltung zum Grundgesetz in Deutschland.
Wenn Sie dann noch religiöse Kleidung mit Badehosen vergleichen, habe ich enorme Schwierigkeiten, unter all Ihrer Verachtung eine ernsthafte Anteilnahme an den Mädchen anzunehmen – da erreicht Ihre Intolerant einfach grenzen.
Dass Sie glauben, Religionsfreiheit würde Unterdrückung bedeuten, ist hoffnungslos falsch, aber dass Sie sich in die Reihe mit den Männern in Iran und Afghanistan stellen, wurde ja bereits angemerkt -___-
Wo habe ich das so geschrieben? Nirgends. Bringen Sie gerne Originalzitate. Sie verdrehen stets Kommentare. Das ist eher “Ihr” Problem.
Würde man schreiben: Man ist für Frauenrechte.
Würden Sie rauslesen:
Jaja, aber für Queren- und Männerrechte sind Sie nicht. Auch nicht für Kinderrechte. Frauen sind ja erwachsene Personen.
Das ist doch … Dumm. Sorry. Worüber sprechen wir hier denn? Ständig über Ihre selbst gemachten und eingebrachten Strohmänner.
Zumindest checkt das halt hier jede und jeder LeserIn (inzwischen).
Rest versteht es schnell oder ist sowieso nicht abholbar.
Ich habe Ihnen schon ca. 5-10 Mal geschrieben, dass das kein Vergleich war. Lediglich eine Anekdote bezüglich Kleidung. Das müssen Sie doch endlich mal verstehen? Ist das tatsächlich so schwierig für Sie Texte zu erfassen? Oder machen Sie das mit Absicht?
Auch hier war das IHR selbst kreierter Strohmann … Und das kann man doch kontextmäßig absolut klar rauslesen … Sie sind doch kein 3-jähriger …
Dass Sie glauben, dass “Religionsfreiheit” alles abdecken würde und tatsächliche Freiheit aller bedeutet zeigt maximal Ihre Naivität. Mehr auch nicht.
Ansonsten halt ein weiterer Strohmann … Ich habe nie behauptet, dass Religion generell (alle) Menschen unterdrückt. Ist doch Quatsch. Ich habe mehrfach geschrieben, dass Religion in Ordnung ist, wenn man diese so auslebt, dass diese keinen [außer sich ggf.selbst] schadet.
Ansonsten könnte man Sie auf die Iran und Afghanistan Seite stellen… Sie sind doch für Kopftücher … Was ist “der Iran” und “das Afghanistan”? Für Kopftücher. Glückwunsch.
Aber mal ehrlich … Aus anderen Gründen. Und da verstehe ich doch Ihre “Ansicht”. Die muss ich eben nicht vollumfänglich teilen. Weil ich eben auch die Problematiken dabei verstehe. Auch die Gegenproblematiken [welche Sie jetzt “sehen”]. Ja. Darf man beide Meinungen haben. Das muss und sollte Demokratie abkönnen.
Aber was sollen denn die ganzen Falschbehauptungen, Unterstellungen, Ad Hominems, Strohmänner ständig? Das verstehe ich halt nicht bei Ihnen …
Wie gesagt, der Menschenfeind sind eindeutig Sie … Sie wollen gleiche Bedingungen wie im Iran und Afghanistan und daher Kopftücher bei muslimischen Mädchen ab der 1. Periode. Wollen Sie vielleicht auch noch generell Kopftücher bei allen Mädchen (und Frauen)? Wäre das Ihr nächster Schritt? Auf Freiheit dann beruht? Weil dürfen dann alle [nur Mädchen und Frauen natürlich … Feminismus nennen “wir” das dann!]!
[Nehmen Sie diese Unterstellung nicht Ernst … Uns beiden ist bewusst, dass Sie das natürlich nicht (direkt) wollen … Allerdings in die Richtung hier verargumentieren. DAS Ihnen genau so als Konsequenz zu unterstellen ist doch … Dumm und einfach … Merken Sie hoffentlich selbst? Ja? Warum machen Sie das STÄNDIG?]
“Wo habe ich das so geschrieben?”
Wenn Sie auf Nivau der Kinder antworten wollen, dass Sie es nicht “so” geschrieben haben.
Schade, dass Sie sich zudem sprachlich absichern müssen um sich bloß nicht für Frauenrechte austusprechen – hochumstrittendes Thema in Deutschland für Sie, hm?
“Jaja, aber für Queren- und Männerrechte sind Sie nicht. Auch nicht für Kinderrechte. Frauen sind ja erwachsene Personen.”
Schrieb ich nie, behauptete ich nie.
Sie verwechseln – wieder – Verbote für andere mit vermeindlicher Freiheit (so zu sein, wie SIE es wollen)
WENN Sie für die Rechte von Kindern, Frauen, Männern und Queeren sind, freue ich mich aufrichtig auf Ihre kommenden Beiträge – da sind wir offenbar beide dafür 😀
Nivau? O.o
Verdrehen Sie mal nicht immer alles … Benennen Sie doch bitte konkret als Zitat, wo ich das geschrieben habe.
Sie stellen hier wirre Behauptungen auf. Immer wieder. Belegen Sie es. Sollte ja eine einfache Sache sein. Tun Sie es.
Wie wollen Sie denn bitte ernst genommen werden, wenn Sie das immer wieder behaupten, aber kein Zitat anführen “wollen” oder können ?
Viele Feministen und Feministinnen sehen das absolut diverse mit den Kopftüchern. Sind die alle Menschenfeinde? Naja, dann ist das halt so (für Sie).
Schauen Sie sich doch einfach alle Seiten der Medaille an. Und gehen Sie nicht nur nach “Fühlis”. Zu viel verlangt? Sorry … Dann ist das halt so.
Sie agieren hier für viele nicht für Frauenrechte. Auch wenn Sie das annehmen. Gut gemeint ist eben nicht immer gut gemacht.
“Viele Feministen und Feministinnen sehen das absolut diverse mit den Kopftüchern.”
Ändert meines Wissens nichts am Grundgesetz.
Sie können mir gerne diese (diversen) verlinken, auf die Sie sich stützen. Ich weiß nicht, ob die wie Sie gegen das Grundgesetz die Religion einzuschränken wünschen.
Sehr gerne. Endlich stellen Sie mal die richtigen “Fragen”. Danke dafür. Vielleicht können wir [beide] dann auch ernsthaft in einen offenen Diskurs gehen. Würde mich freuen.
Vor allem TERRES DE FEMMES setzt sich dafür/dagegen ein.
https://frauenrechte.de/unsere-arbeit/haeusliche-und-sexualiserte-gewalt/hintergrundinformationen/umgangsrecht/nachtrennungsgewalt-1/standard-titel/interview-2
https://frauenrechte.de/unsere-arbeit/haeusliche-und-sexualiserte-gewalt/hintergrundinformationen/umgangsrecht/nachtrennungsgewalt-1/interviews-von-lehrerinnen/standard-titel-1
https://frauenrechte.de/unsere-arbeit/gleichberechtigung-und-integration
https://frauenrechte.de/unsere-arbeit/haeusliche-und-sexualiserte-gewalt/hintergrundinformationen/umgangsrecht/nachtrennungsgewalt-1/standard-titel/standard-titel
https://frauenrechte.de/unsere-arbeit/gleichberechtigung-und-integration/unsere-forderungen
https://frauenrechte.de/aktuelles/detail/mehr-mut-zum-gespraech-eine-lehrkraft-reflektiert-den-umgang-mit-dem-kinderkopftuch
https://frauenrechte.de/aktuelles/detail/pressemitteilung-schule-als-raum-fuer-gleichberechtigtes-lernen-frei-von-patriarchaler-kontrolle-vorstellung-der-bundesweiten-terre-des-femmes-umfrage-unter-lehrkraeften-zum-sogenannten-kinderkopftuch
Zentralrat für Ex-Muslime (ZdE)
https://exmuslim.de/
https://www.spiegel.de/lebenundlernen/schule/aufklaeren-statt-verschleiern-zentralrat-der-ex-muslime-fuer-kopftuchfreie-schulen-a-519477.html?hl=de-DE
Humanistische Pressefreiheit (HPD)
https://hpd.de/artikel/kopftuch-kein-symbol-freiheit-14364
Humanismus-aktuell
https://humanismus-aktuell.de/media/2021/02/Debatte-12_Neutralitaetsgesetz_relaoded_Thomas-Heinrichs.pdf
Der HVD unterstützt ebenfalls häufig (feministische Bewegungen) gegen Kopftuch an Schzlen
https://humanismus.de/wp-content/uploads/2020/12/hvd_code-conduct.pdf
[Code of Conduct … Grundgesetz. Freiheit.]
Die Säkulare Flüchtlingshilfe (e. V.) setzt sich für ein Kopftuchverbot an Schulen ein [Unter 14 Jahren – wie ich auch schon mehrfach nannte … Warum]
https://atheist-refugees.com/category/open-letters/
https://atheist-refugees.com/open-letters/stellungnahme-zur-position-des-dimr/
Initiative Pro Berlin (Neutralitätsgesetz)
Hier bin ich mir nicht sicher … Bin nicht aus Berlin. Aber könnte ich mir vorstellen. Kann ich ggf. nachrecherchieren.
Giordano Bruno Stiftung (gbs) unterstützt ebenfalls
https://www.giordano-bruno-stiftung.de/?hl=de-DE
https://www.giordano-bruno-stiftung.de/meldung/mehrheit-gegen-religioese-symbole-im-schuldienst
Die Initiative säkularer Islam /BAGIV [[Muslime] kritisieren das Koptuch an Schule [v. A. bei Kindern]
https://bagiv.de/initiative-saekularer-islam/
https://bagiv.de/wp-content/uploads/2019/04/Stellungnahme_28.03.2019_FINAL_PuO.pdf?hl=de-DE
[Siehe ebenfalls Unterzeichnende -> Weitere Verbände etc. bzw. Mitglieder dessen]
Frauen für Freiheit
Diskurs/Podium
https://frauenfuerfreiheit.de/Fuer-Verbot-von-Kinderkopftuechern-91599.html
Alle auch dem GG zugewandt.
Viele für “Religionsfreiheit” [nur anders, als Sie die Begrifflichkeit nutzen].
Das ist auch nicht so das Problem:
https://rsw.beck.de/aktuell/daily/meldung/detail/neues-gutachten-kinderkopftuchverbot-verfassungsrechtlich-moeglich
Ich weiß echt nicht, warum Sie so tun, als ob das Thema so einseitig wäre. Nein – ist es nicht.
Und nein … Nicht alle “gegen Kopftuch bei Kindern an Schulen” sind Menschenfeinde. [Nur “wir” hier anscheinend … Oder doch alle dieser Menschen?] Auch wenn Sie es sich kaum vorstellen können … Gibt es gerade aus humanistischen Kreisen, Frauenrechtlern und FeministInnenkreisen eben AUCH einige Stimmen (viele) für Kopftuchverbot/Einschränkung nach Alter usw.
Sorry hier Ihre “Gefühle” nehmen zu müssen.
Und ja … Natürlich gibt es auch Stimmen, welche dies ablehnen. Und auch das ist vollkommen in Ordnung. Auch der Meinung und Ansicht darf man sein.
Mir geht es hier v. A. um den Diskurs und verschiedene Sichten zu besprechen. Ich will keinen “Grundverurteilen” – auch wenn Sie das annehmen. Beide Seiten haben legitime Begründungen. Beide Ansichten kann und darf man vertreten.
Aber rein argumentationslogisch sind eben viele Sachen … Kritisch. Und das rein der Sache an und für sich – ohne Menschen hier reinnehmen zu müssen. Nur der Begründungen halber. Und darüber kann, darf und sollte man sogar diskutieren meiner Meinung nach.
“Das Tragen eines „Kinderkopftuchs“, welches als geschlechtsspezifisches Kleidungsstück, die Erziehung zur Gleichheit der Geschlechter beeinträchtigt, sollte unterbunden werden.”
Na dann ab mit Ihnen und Ihren Freund*innen bei TERRES DE FEMMES viel Erfolg vor Gericht!
Das Ex-Moslems praktizierenden Moslems den Glauben vorschreiben, wäre so problematisch wie Atheist:innen, die sich gegen das Grundrecht auf Glaubensfreiheit stürzen 😀
Bis dahin gilt das Grundgesetz, dass Sie anderen Menschen nicht die Ausübung der Religion verbieten dürfen.
“Viele von uns mussten unter dem gesetzlich verordneten Kopftuchzwang leben, andere unter dem Druck, dass das Kopftuch das Symbol für eine ehrbare und sittliche Frau ist. Daraus haben wir uns unter lebensbedrohlichen Umständen herausgekämpft.”
Ich kann mir kaum vorstellen, dass sich die betroffenen Frauen die lebensbedrohlichen Umstände ohne Kopftuch wünschen.
Es geht um die Bekämpfung von Strukturen, nicht von Textilien. Dass Sie glauben, die Freiheit dieser Mädchen würde duch das Verbot eines Kopftuchs beendet, ist erklärkungsbedürftig,
Ihr Hohn über ebendiese Mädchen, das Kopftuch mit einer Badehose gleichzusetzen, offenbart Ihre Verachtung und Instrumentalisierung von Opfern.
“Na dann ab mit Ihnen und Ihren Freund*innen bei TERRES DE FEMMES viel Erfolg vor Gericht!”
Danke. Ja, ich hoffe auch, dass diese Seite/Ansicht durchaus mit im Diskurs bedacht wird.
Machtstrukturen zu entgegnen dauert allerdings … Bisher teilweise ewig.
“Das Ex-Moslems praktizierenden Moslems den Glauben vorschreiben, wäre so problematisch wie Atheist:innen, die sich gegen das Grundrecht auf Glaubensfreiheit stürzen ”
Verstehe Ihre Ansicht. Diese “schreiben” den Glauben allerdings nicht vor. Sie verweisen auf die auf Religion basierten Machtstrukturen. Und legen einen alternativen Umgang damit dar.
Verwerflich? Können Sie so empfinden.
Natürlich dürfen auch Ex-Musliminnen und -muslime dazu Stellung beziehen. Macht ja auch Sinn. Sind/Waren nämlich durchaus selbst Betroffene.
“Bis dahin gilt das Grundgesetz, dass Sie anderen Menschen nicht die Ausübung der Religion verbieten dürfen.”
Da gehe ich mit d’accord. Das ist so.
Hier waren wir jedoch auch nie anderer Meinung. Keine Ahnung, wie Sie wieder mal darauf kommen.
“Ich kann mir kaum vorstellen, dass sich die betroffenen Frauen die lebensbedrohlichen Umstände ohne Kopftuch wünschen.”
Das ist richtig bzw. das kann ich mir auch nicht vorstellen. Allerdings sind diese halt (offensichtlich) nicht für eine unterstützende religiös begründete und “verschleierte” Unterdrückung. Ist ja vielleicht ein Schritt in die Richtung zur Freiheit einiger, wie die “ihrigen”?
“Es geht um die Bekämpfung von Strukturen, nicht von Textilien.”
Dem stimme ich überwiegend zu. Da haben Sie recht. Allerdings gehören vielleicht Symbole der Unterdrückung auch mit dazu?
Es gibt ja auch Symbole [bspw. NS-Zeit]. Diese sind sinnvollerweise auch verboten. Nicht, der Symbole selbst willen, sondern der Symbolik halber. Es steht für Leid und Unterdrückung. Für Menschenverachtung.
Und für Sie an dieser Stelle: Das darf man selbstverständlich NICHT gleichstellen. Die Tragweite ist eine völlig andere. Die Historie ebenfalls.
Aber man darf es vergleichend nehmen. Hier geht es für viele um die Symbolik. Und die haben beide.
“Dass Sie glauben, die Freiheit dieser Mädchen würde duch das Verbot eines Kopftuchs beendet, ist erklärkungsbedürftig”
Das macht so gar kein Sinn? Warum sollte die Freiheit durch ein Kopftuchverbot beendet werden? Ich glaube Sie meinten den Satz anders?
Falls Sie meinten, dass “die Unterdrückung” beendet werden würde:
Auch hier gehe ich teilweise mit Ihnen dann mit. Und stimme demnach (bedingt) zu. Das ist nicht vollumfänglich der Fall. Es dämmt ein.
Das ist vergleichbar [NICHT gleichstellen] mit anderen soft Faktoren. Das haben Sie gut erkannt. Beispielsweise mit “NS-Symbolik”, “‘Killer’Spiele”, “Waffenverbot”, “Parteiverbot”. All das sind Softfaktoren und lösen die Problematiken nicht vollumfänglich. Sie dämmen bestenfalls ein. Und
das zum Preis von “Aufgabe anderer ‘Freiheiten'”. Bei NS-Symboliken macht das Sinn. Ist auch in Deutschland im Sinne der Gesetze. In USA wäre es dies vielleicht nicht [Redefreiheit etc.]?
Bei Waffenverbot sieht man es vergleichend mit USA, dass dies helfen KANN. Als Teilfaktor. Aber nicht Hauptfaktor. Bei Parteiverbot wird divers weiterhin spekuliert und diskutiert. Bei Computerspielen im Bezug auf Amokläufen und Gewalt ebenfalls. Und so ähnlich ist es beim Kopftuch auch. Es wäre letztendlich nur ein Softfaktor. Da haben Sie vollkommen recht. Deshalb ist Ihre Meinung ja auch nicht falsch. Sagte ich auch nie … Das betonte ich sogar mehrmals. Man darf und kann Ihre Ansicht sinnhaft verargumentieren und das so sehen. Andere Ansichten jedoch auch. Darum geht es.
Beim Kopftuch spielt eben in Bezug auf die Schule weiteres Rolle …. Örtlichkeit, Schulpflicht, Sozialer Umgang, etc. Auch das ist klar.
Dazu die Begründungslogik. Und die ist halt “etwas” inkonsistent.
Dazu eben die Problematik mit “religiöser Druck”.
Wie gesagt … Sie haben vollkommen recht, dass dies maximal eindämmen würde und das Problem nicht [v. A. im Privatbereich] löst/lösen würde. Den Punkt haben Sie.
“Ihr Hohn über ebendiese Mädchen, das Kopftuch mit einer Badehose gleichzusetzen, offenbart Ihre Verachtung und Instrumentalisierung von Opfern.”
Ihr selbst gemachter Strohmann ist maximal der Hohn. Sowohl den Opfern gegenüber, als auch mir. Wobei mich das nicht juckt, da ich Sie nicht ernst nehmen kann diesbezüglich. Ich habe Ihnen diesen Punkt mehr als ausführlich erklärt. Und den Opfern juckt es auch nicht, die lesen hier mehrheitlich wohl eher nicht mit.
“Machtstrukturen zu entgegnen dauert allerdings … ”
Dranbleiben. Irgendwann können Sie allen Mädchen vorschreiben, wie sie sich zu kleiden haben. Hey, die sehen ja alle so “normal” aus wie Sie – was waren die Chancen? 😉
Und Sie können weiterhin auf Religion [“Religionsfreiheit”] basierende patriarchale Machtstrukturen “decken”/”unterstützen”.
Das ist ja das Tolle … Sie dürfen Ihre Ansicht haben und ich meine.
Beides umfasst eben “Kompromisse” und Problematiken/Einschränkungen.
Wir beide müssen die Gesetze diesbezüglich beherzigen. Wir beide müssen sie ebenfalls einhalten. Und das egal, wie es ist und wie es kommen wird. Ich hoffe, dass Sie generell so “aufgeschlossen” sind – auch wenn/falls sich diesbezüglich etwas ändert.
Dann weisen Sie sehr gerne (weiterhin) auf das dann bestehende Gesetz ggf. hin? Top.
“Das ist ja das Tolle … Sie dürfen Ihre Ansicht haben und ich meine.”
Ihre schmieren da am Grundgesetz kläglich ab. Aber sofern Sie gegen grundgesetzwidriges Verhalten von Machtstrukturen vorgehen wollen, anstatt den Anblick aus Ihrem Sichtfeld verbieten zu wollen, geben Sie bescheid.
An den Schulen wird in der Tat kein einziges Problem gelöst, wenn man Kopftücher verbietet. Möglicherweise bekommt man abseits von der Juristerei dadurch ein weiteres Problem in den Schulen dazu, wenn eine nennenswerte Anzahl Schülerinnen und Schüler auf das Kopftuch trotzdem bestehen.
Dann man muss man Gesetze halt mal durchsetzen. Bei gewisser Kleidung mit politischer Ausrichtung bei Almankindern geht das komischerweise ja auch.
“Bei gewisser Kleidung mit politischer Ausrichtung bei Almankindern”
Was meinen Sie damit?
Können Sie irgendetwas selbständig (denken z. B.)?
Aber als ehemaliger Sonderschullehrer/Lernen helfe ich natürlich gern, Ihre Bildungslücken zu schließen:
https://www.verfassungsschutz.de/SharedDocs/kurzmeldungen/DE/2024/2024-06-07-auflistung-verbotener-zeichen-und-symbole.html
“Können Sie irgendetwas selbständig (denken z. B.)?”
Schreibt die DDR-Nostalgikerin, die noch nichtmal in der Lage ist, die Kriegsverbrechen und die vielen zivilen Opfer Russlands zu verurteilen.
Aber nicht verwunderlich, dass das Konzept einer einfachen Nachfrage Sie bereits an Ihre Grenzen bringt (augenroll)
Ob sich HerrLampe ebenso über meine simple Frage aufgeregt haben mag?
Ein einfaches Dankeschön dafür, dass ich Ihnen bei Ihrem Verständnisproblem half, hätte mir genügt.
Aber egal.Gern geschehen! 🙂
“Können Sie irgendetwas selbständig (denken z. B.)?”
Sagt viel über Sie aus, hier ein Danke zu erwarten
Einen herzlichen Dank für diese profunde Darstellung der rechtlichen Situation in Deutschland zu diesem Thema. Die Rechtslage ist aufgrund ihrer Begründung absolut überzeugend.
Und ein weiteres wird an der Darstellung deutlich: wie wohltuend es für ALLE Bürger ist (insbesondere in dieser Zeit), eine Judikative zu haben, die frei von allem Populismus ist..
Ich mag keine frauenfeindlichen Symbole, allerdings gehören die auch zur Meinungsfreiheit.
Was haben Sie denn gegen lila Latzhosen?
Allgemeinbildung ungenügend. Setzen Sechs.
Aber Ihre Privatmeinung, was frauenfeindlich ist, hat hier ja nichts mit dem gängigen Gesetz in Deutschland zu tun.
Aber wenn Sie Frauen und andere sichtbar machen wollen, anstatt sie zu bevormunden, können Sie ja (nur) für sich überlegen, ob Sie in Sprache und/ oder Schrift gendern wollen 😉
Dass ein Mann mich als Frau darüber aufklären will, was frauenfeindlich ist, ist schon interessant. Gendern hilft jedenfalls uns nicht, gleiche Rechte aber schon. Und da mangelt es in weiten Teilen der Welt noch mehr als bei uns.
Hindert Sie ja nicht daran, religiösen Menschen deren Glauben vorzuschreiben – entgegen des Grundgesetzes.
“Gendern hilft jedenfalls uns nicht, gleiche Rechte aber schon.”
Sind meines Wissens keine Gegensätze, im Gegenteil. (https://www.quarks.de/gesellschaft/psychologie/was-gendern-bringt-und-was-nicht/)
Aber vielleicht ist Ihnen das für Ihren Privatgebrauch auch nicht spannend genug, immerhin können Sie da wildfremden Menschen nichts verbieten 😉
Auch die Religionen müssen sich an die Menschenrechte und die freiheitlich-demokratische Grundordnung halten.
Jup, das ist ja das schöne an einer offenen, demokratischen Gesellschaft in einem Rechtstaat. 🙂
Das Problem ist: spricht man diese Jugendlichen an, sagen Ihnen 50 Prozent, dass sie es so wollen. Die anderen sind hin- und hergerissen oder sie sehen es nicht als Problem. Das Kopftuch damit pauschal als ,,frauenfeindlich‘‘ zu titulieren ist eher das Problem, weil es der Sache nicht gerecht wird.
Viele dieser Mädchen sind auch ziemlich clever und plappern nicht nur hinterher, sind tief integriert. Aktuell habe ich eine sehe clevere Schülerin mit Kopftuch, Lederjacke, Motorrad und extrem modischer Kleidung, die bevorzugt englischen Rock hört. Passt alles nicht so richtig zur Idee des unterdrückten Muslimenmädchens. Oft ist es nicht das Kopftuch das ausgrenzt, sondern jene, die keines Tragen.
An vielen Schulen werden Mädchen diskriminiert, die kein Kopftuch tragen wollen. Jungen geschieht das nicht.
“An vielen Schulen werden Mädchen diskriminiert, die kein Kopftuch tragen wollen.”
Ach an “vielen” (augenroll)
Was denken Sie über die Herablassungen in diesem Forum über Mädchen mit Kopftuch, welche diese mit Schülern in Badehose im Matheunterricht gleichsetzt? 😉
Nur, dass Sie Kontexte nicht erfassen können. Wiederholt. Wiederholt. Wiederholt. Aaaah. Wiederholt. Dauerschleife. Aaaaah. Wiederholt.
Setzen wir doch lieber Ihr Argument für Kopftücher mit dem des Irans und Afghanistans gleich? Wie ist das? Sie wollen Kopftücher – die wollen Kopftücher.
Wie machen wir weiter? Alle Frauen?
Und danach? Mehr Waffen! Freiheit für Waffen. USA lebt das ja auch vor! Also mehr Waffen bitte. Und das Problem sind die Menschen, welche diese tragen und “missbrauchen” [alles außer Schützenverein]. [Was tatsächlich stimmt] Daher: Mehr Waffen! Sofort! Ehm nachdem alle Frauen Kopftücher tragen … “Dürfen”.
“Wie ist das? Sie wollen Kopftücher – die wollen Kopftücher.”
???
Ich will Religionsfreiheit, das Grundgesetz stärkt diese.
Andere Länder schreiben die Kleidung vor, Sie wollen die Kleidung vorschreiben. Sie sind die andere Seite der Medaille und Sie beide (!) sind gegen eine offene, freie Gesellschaft, die Ihre Bevormundungen verunmöglichen.
“Die” begründen es mit Religionsbezug. Sie begründen es mit “Religionsfreiheit” bzw. eigentlich ebenfalls Religionsbezug.
Sie wollen Kopftücher. “Die” wollen Kopftücher.
Also ist es doch ganz einfach? Sie stützen die Unterdrückung. Gaaaanz einfach. Wie alles in Ihrer Welt.
Nein, ich stütze die Religionsfreiheit, diese umfasst auch das Tragen eines Kopftuchs, selbst wenn Sie oder ich mit Religion nichts am Hut haben und einer von uns diese mit dem Vergleich zur Badehose verächtlich macht.
Vor solche Typen werden die Mädchen auch geschützt 😉
Wenn Sie Unterdrückung bemerken, helfen Sie – bei Mädchen ohne Kopftuch tuen Sie das doch hoffentlich auch
Unterstützen Sie auch die Freiheit vor aufgezogener religiöser Strukturen?
Unterstützen Sie die Freiheit vor traditioneller Anwendung der hierarchischen und patriarchalen Religionsstrukturen einiger auf Anwendung auf die eigenen Kinder?
Unterstützten Sie …
Denn auch das ist eben “der Kompromiss” und “die (angebliche) Freiheit” und die Akzeptanz dadurch.
Wie gesagt … Sie können gerne Ihre Meinung vertreten. Im Punkt “soll doch jeder tragen, was er/sie will [solange es niemanden schadet]” bin ich absolut bei Ihnen. Hier haben wir keinen wirklichen Meinungsdisput [auch wenn Sie das annehmen …].
Ich sehe eben auch die Problematiken “dahinter”. Und ja … Sie dürfen berechtigterweise kritisieren, ob eine “generell Eindämmung” sinnvoll und zielführend ist/wäre. Das machen Sie nur nicht. Das wäre absolut legitim. Ich hingegen darf kritisieren, ob die Nicht-Beachtung und (struktureller/sozialer) Unterdrückung (auf Religion/Patriarchat/Machtgefüge basierend) der – tatsächlich weniger, wirklich Leidtragender – angenommen und akzeptiert werden sollte. Insbesondere als Örtlichkeit Schule auch noch gestützt werden würde – nicht als Ort der Neutralität, sondern als Ort der Akzeptanz der “Freiheit (patriarchalisch aufgebauter Strukturen)”. Und da dürfen Sie gerne “eine Seite” einnehmen.
Beides hat so ihre Problematiken. Vollkommen richtig. Und ja, auch ein Verbot oder eine Regulierung nach Alter hat dies. Auch das ist richtig und als Argument in Ordnung. Andersrum halt eben auch … Durch diese Struktur der “Freiheit” dulden Sie Strukturen der “Macht und Unterdrückung”. Und das kann man machen. Ist dann “Kollateralschaden” wie Sie “netterweise” an anderer Stelle nannten …
“Unterstützen Sie auch die Freiheit vor aufgezogener religiöser Strukturen?”
Richten Sie Ihre Fragen an das Grundgesetz und langweilen Sie mich nicht weiter mit Ihrer Religionsfeindlichkeit.
“Unterstützen Sie die Freiheit vor traditioneller Anwendung der hierarchischen und patriarchalen Religionsstrukturen einiger auf Anwendung auf die eigenen Kinder?”
Gehen Sie doch vor die nächste Synagoge, klauen die Kippas von den Männern und verteilen Sie diese an die Frauen. 😉
Wir sind eine wehrhafte Demokratie. Es wäre mir neu, dass Popper die Verletzung von Menschenrechten toleriert hätte im Namen der offenen Gesellschaft.
Sind wir das? https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/merz-afd-verbotsverfahren-100.html
Herzliche Grüße
Die Redaktion
Wir sind keine wehrhafte Demokratie, weil wir unsere Jugend durch Tik Tok-Algorithmen gegen unsere Grundwerte sich selbst manipulieren lassen.
Und früher waren es die Zeitungen, vor allem Bild, und Sender wie RTL und Co., die manipuliert haben und auch massenweise konsumiert würden.
Achja, die vielen Aufrufe von RTL das Grundgesetz abzuschaffen, die Rechtstaatlichkeit aufzugeben und alles an Putin zu verschachern…
“Wir sind eine wehrhafte Demokratie.”
Eben, darum achten wir das Grundgesetz und schmeißen unsere Werte bei der ersten Gelegenheit in den Müll, sobald uns das Aussehen oder die Religion eines anderen Menschen nicht passt – zumindest die meisten Menschen in Deutschland halten es so 😉
nicht
sorry -__-
Ich lese bei Ihnen nur Polemik, aber kein einziges überzeugendes Argument.
Zu seiner Verteidigung: In Frankreich wäre seine Meinung mit der Verfassung dort vereinbar, passt halt nur nicht nach Deutschland.
Und Ihre “Meinung” [Redefreiheit bei Ihnen eher …] wäre oftmals eher in USA vereinbar.
Vielleicht verstehen Sie diesmal meinen Kommentar 😉
Ich verstehe Ihre Kommentare, Sie liegen nur falsch.
Wenn Sie es meinen, besser zu wissen und Mädchen vorschreiben, was sie zu tragen haben (in diesem Fall kein Kopftuch), dann ab mit Ihnen vors Gericht. Vergessen Sie nicht Ihre Geschichte über die Badehose, die macht Ihre Position besonders glaubwürdig.
Sie verstehen OFFENSICHTLICH nicht meine Kommentare. Und belegen das zugleich mit dem Badehosenkommentar. Witzig eigentlich, wie Widersprüchlich Sie in einem so kurzen Text schon sind.
Ich schreibe gar nicht vor, ob Mädchen Kopftücher tragen oder nicht. Auch das betonte ich mehrfach. Das ist Gerichtsurteil und Gesetzesauslegung, sowie Religionsauslegung.
Und demnach richte ich mich.
Das heißt jedoch nicht, dass ich nicht die Problematiken dahinter (er)kenne. Sie anscheinend ja nicht. Das muss man doch mal langsam raffen und trennen können.
Warum schaffen Sie das trotz mehrfacher Erklärungen durch verschiedene Personen zu mehreren Topics nicht?
Sind Sie wirklich ein “Tunnelmensch”, welcher nur Blick in eine Richtung schafft und unendlich lang im Tunnel sich befindet, da man nicht checkt stehen geblieben zu sein?
Ist ja absolut erstaunlich und faszinierend …
Machen Sie hier ein “soziales Experiment” für eine Abschlussarbeit in Psychologie und trollen das Forum? Wäre zumindest eine logische Begründung und Erklärung.
Ich kann auch provokant schreiben:
– Sie unterstützen die Ausübung und Religionsauslegung vom Iran und co.
– Sie akzeptieren und bewilligen sogar die strukturelle religiöse Unterdrückung durch patriachale Auslegung
– Sie machen das, weil Sie männlich sind
– Sie machen das, weil Sie (vermeintlich) nicht betroffen sind
Ist doch Quatsch – aber das trifft im Kern zumindest auf einige halt zu. Und was wollen Sie? Dass darüber geschwiegen wird? Den Betroffenen “die Stimmen” nehmen?
Ich weiß ja nicht …
Und wie gesagt … Ich verstehe Ihre Sichtweise. Das ist vollkommen in Ordnung. Auch das ist valide als Argument, dass viele eben sich so kleiden WOLLEN und dies nicht als Unterdrückung empfinden/sehen, sondern als Freiheit/Religionszugehörigkeit/Stolz/usw.
In dem Punkt sind wir d’accord.
Und über eine sinnvolle Handhabe und Umgang im Bereich Schule lässt sich [offensichtlich und ersichtlich] “streiten” und diskutieren.
Und dazu gehören eben mehrere Aspekte.
Es ist für mich gar kein Problem, dass es “kein Verbot” gibt. Das interpretieren Sie hier ständig rein.
Ich weise auf die Problematiken diesbezüglich hin. Dazu meine Meinung zum Thema. Die juckt auch im Kontext der Gesetze nicht und auch nicht im Kontext der Berufsausübung. Das kann, sollte und muss man sogar trennen.
Ich “verbiete” auch nicht TikTok in Deutschland bzw. setze das auf ein “Mindestalter”. Könnte ich das … Würde ich’s machen.
Und letztendlich ist es halt so wie es ist. Muss ich persönlich nicht gut finden, wenn einige fast den ganzen Tag “rumswipen”. Aber liegt weder in meiner “Macht”, noch in meiner “Verantwortung”, dass ich hier etwas reguliere für Deutschland oder sonst wen.
Wann checken Sie das denn endlich mal?
Daher brauchen Sie solche Punkte nicht anführen. Auch nicht in Bezug auf andere ForistInnen. Das ist ein Non-Sense, welchen Sie hier immer aufmachen. Hat weder was mit der Realität zu tun, noch mit Sinnlogik der Realität. Ich und auch andere werden hier die Gesetze nicht “schreiben” … Keine Angst, keine Panik. Sie im Übrigen auch nicht.
Und nein … Warum sollte ich denn vor Gericht das anklagen? Auf welcher Grundlage denn? Das können Verbände und Organisationen machen. Das können AktivistInnen machen. Das können Betroffene machen. Usw.
Ich handhabe es so, wie es kommt. Welcher Meinung auch immer ich bin/sein mag. Ich trenne hier “Meinung” und berufliche Ausübung. Natürlich dürfen weiterhin alle Mädchen (auch Jungs) mit Kopftuch in meinen Unterricht. Egal ob aus eigenem Willen das Tragen, aus Style, aus religiöses Symbol und Bezug, aus Wärmegründen, aus Wohlfühlgründen, aus patriarchalen Strukturen (welche mehr oder weniger bewusst sind in diesem Alter) oder aus sonst welchen Gründen. Das Kind [Mädchen/Jugendliche] ist da.
Ich bin aktuell auch gegen eine Präsenzpflicht. Und trotzdem akzeptiere ich diese. Finde ich auch nicht grundlegend falsch. Gibt sehr gute Gründe dafür. Gibt gute Gründe dagegen. Und “einer Seite” stehe ich aktuell halt mehr zugewandt. Trotzdem gehe ich der Präsenzpflicht und Einhaltung nach. In jeglichen Bezügen und Bereichen.
Ist das wirklich so schwer für Sie zu verstehen und zu “trennen”?
Können Sie das nicht? Sind Sie mit allem d’accord, was so “passiert” und Ihnen vorgegeben wird? Offensichtlich nicht … Sonst würden Sie mit Förderschulen nicht so “straucheln”. Und auch das ist … Okay. Trotzdem können SIE keine Förderschulen verbieten. Und? Müssen halt (erstmal) damit leben. Haben Sie das eingeklagt? Bei Gericht?
Das ist echt nicht “so deep” zu verstehen …
“Ich schreibe gar nicht vor, ob Mädchen Kopftücher tragen oder nicht. Auch das betonte ich mehrfach. Das ist Gerichtsurteil und Gesetzesauslegung, sowie Religionsauslegung.
Und demnach richte ich mich.”
Wunderbar. Willkommen in Deutschland 😀
Dann können wir uns nun echten Fragen widmen, bspw. Stärkkung der Freiheit und Selbstbestimmung/ Selbstermächtugung und gegen Unterdrückung (jeglicher) Mädchen, ungeachtet der Kopfbedeckung.
Hat ja mit Religion nicht unbegingt etwas zu tun. Was schreiben Ihre Freundinnen von Terre de Femme dazu?
https://frauenrechte.de/ueber-uns/unsere-forderungen/antworten-wahlpruefsteine/acht-frauenfeindliche-vorhaben-der-afd
“Wunderbar. Willkommen in Deutschland ”
Danke, ich fühle mich hier wie daheim …
“Dann können wir uns nun echten Fragen widmen, bspw. Stärkkung der Freiheit und Selbstbestimmung/ Selbstermächtugung und gegen Unterdrückung (jeglicher) Mädchen, ungeachtet der Kopfbedeckung.”
Jeglicher Unterdrückung vielleicht? Das muss man tatsächlich nicht eingrenzen.
Ist allerdings nicht Thema des Topics. Daher ging es halt auch nicht darum?
“Hat ja mit Religion nicht unbegingt etwas zu tun. ”
Richtig. Religion kann ein Teilaspekt sein bzw. ist es [v. A. in anderen Regionen].
“Was schreiben Ihre Freundinnen von Terre de Femme dazu?
https://frauenrechte.de/ueber-uns/unsere-forderungen/antworten-wahlpruefsteine/acht-frauenfeindliche-vorhaben-der-afd”
Einer von vielen Gründen, weshalb man die AfD nicht unbedingt wählen sollte? Absolut richtig.
“Richtig. Religion kann ein Teilaspekt sein bzw. ist es [v. A. in anderen Regionen].”
Na dann ließe sich ja auf den Apsekt konzentrieren, wie Mädchen und Frauen ein Leben in (Wahl-)Freiheit ermöglicht werden kann, anstatt die Religion aus der Öffentlichkeit zu verbannen und eben den Familien zu überlassen, denen die Unterdrückung unterstellt wird…
“Die Schule ist der Ort in Deutschland, an dem Kinder und Jugendliche, unabhängig ihres möglicherweise repressiven Elternhauses, neutrale und demokratische Bildungs- und Aufklärungsangebote wahrnehmen können.” (https://frauenrechte.de/ueber-uns/unsere-forderungen/antworten-wahlpruefsteine/acht-frauenfeindliche-vorhaben-der-afd)
Freue mich künftig auf Ihren Zuspruch, Religion nicht als “Privatsache” abzutun, und dass Schulen nicht auf die “Eigentverantwortung” von Eltern setzen sollten! 😀
Bringen Sie doch Argumente und dann kommen wir gerne in einen Diskurs.
Auf gehts. Ich freue mich.
Vielleicht “überzeugen” Sie mich ja.
Ansonsten: Gähn. Vom Straßenrand kann man ruhig pöbeln. Ernst nehmen kann ich das allerdings dann auch nicht.
Vielleicht sollten Sie keine wildfremden Mädchen ansprechen 😛
Wieso “wildfremd”? Ich vermute, dass sich PatÖber mit Schülerinnen, Eltern und anderen ihm/ihr bekannten Menschen darüber unterhalten hat. In persönlichen Gesprächen (mit möglichst vielen verschiedenen Menschen) kann man sehr viel über deren Lebenswelt erfahren. Sollten Sie auch mal probieren. Trigger-Warnung: Manchmal kommen dann die eigenen vorgefassten Meinungen ein bisschen ins Wanken. Ich persönlich finde das immer wieder spannend.
Ich finde die Entscheidung gut. Auch in Deutschland ist man ab 14 religionsmündig.
Ich habe von einer syrischen Schülerin gelernt, dass es kein Zurück mehr vom Kopftuch gibt. Mit z.B. 8 ist man kaum in der Lage abzusehen, ob man mit 15 doch kein Kopftuch mehr tragen will.
14 ist eigentlich auch noch zu jung.
Viele der biodeutschen Kinderkopftuch-Aktivist*innen verstehen vor lauter Toleranz offensichtlich die Auswirkungen nicht.
Na dann ab mit Ihnen nach Österreich – sollte das Gesetz dort durchkommen 🙂
Ja, genau solche Leute wie Sie meine ich.
Was hat “vor lauter Toleranz” damit zu tun??
Lesen Sie doch einfach mal das Grundgesetz und beschweren Sie sich nicht jedes Mal, wenn der Rechtstaat dieses mehr gewichtet als (Ihre) Religionsfeindlichkeit 😉
Der Zwinkersmiley macht es nicht besser. Im Gegenteil.
Sie haben außerdem immer noch nicht verstanden, dass man nicht religionsfeindlich ist, wenn man gewisse Gepflogenheiten, die gewisse Interessensgruppen jungen Menschen, die sich nicht wehren und vor den Folgen schützen können, aufzwingen (direkt oder indirekt), kritisiert.
Sie werten eine solche Religions”freiheit” höher als den Kinder- und Jugendschutz.
Hauptsache der eigenen Ideologie treu geblieben, was?
Die Differenzierung zwischen “Islam” und “Islamismus” bzw. zwischen “muslimisch” und “islamistisch” ist für manch einen eine Herausforderung, da werden begrifflichkeiten eher zufällig genutzt.
Jo. Ist wie Begriffe-Glücksrad. Einfach drehn- irgendwas bleibt stehn.
Achso, ich hatte angenommen, Sie wollten die Religion aus Schulen und dem Öffentlichten Raum ins Private begrenzen.
“wenn man gewisse Gepflogenheiten, die gewisse Interessensgruppen jungen Menschen, die sich nicht wehren und vor den Folgen schützen können, aufzwingen”
Bspw. das Kopftuch zu verbieten, anstatt Rahmenbedingungen zu schaffen, welche eine Entscheidung ermöglichen?
Aber hey, GARANTIERT gibt es morgen Klagen gegen Eltern, die Ihre Kinder in die Kirche/ den Tempel mitnehmen, wo sie unterdrückt werden.
Ach ne, die sind ja weiß und “deutsch” genug (augenroll)
Ein Verbot des Kopftuchs hat nichts mit Jugendschutz zu tun.
Bitte ganz genau formulieren! Ich bin nicht für ein generelles Kopftuchverbot.
Doch, das macht einen Unterschied und hat sehr wohl etwas mit Kinder- und Jugendschutz zu tun.
Sie wollen die Kinder und Jugendlichen doch genau so bevormunden, wie es die Menschen angeblich tun, vor denen Sie zu schützen vorgeben.
Ist aber nicht mit dem Grundgesetz vereinbar – zum Glück!
Sage ich ja, Hauptsache der eigenen Linie treu bleiben.
Dem Grundgesetz? Schon.
Habe im Leben schon zweimal darauf geschworen 😉
Und es nicht ernst gemeint. Weshalb sonst der Zwinkersmiley?
Interessant.
Sein zweimaliger Schwur erfolgte sicherlich auch noch mit >augenroll< und >daumendrück<, deshalb der Zwinkersmiley.
Ohne geht halt fast nichts bei ihm.
“Jeder Jeck es anders, jeder es anders jeck, und jet jeck sin mir all.”
Ich wollte Sie nicht irreführen.
Die Aussage ist ernsthaft und ehrlich gemeint.
Zuerst beim Bund, danach bei der Verbeamtung..
Darum mein Staunen, wie schwer sich einige im Forum mit dem Grundgesetz tun…
Vielleicht brachte es mich zum Schmunzeln, dass manche das als “eigene Linie” bezeichnen, wenn es um das Grundgesetz geht 😉
Zwinkersmiley macht eher Sinn im Kontext der doppelten Eidversicherung.
Was sollen denn biodeutsche Kinderkopftuch-Aktivistinnen sein?
Das ist doch dummes Geschwätz.
Nö, Sie gehören ja genau in diese Gruppe, wenn Sie keine Migrationsgeschichte aufweisen. Ich kann “bio” aber auch gern weglassen.
Welches Wort würden Sie dann verwenden, um Deutsche Moslems auszugrenzen?
(https://www.tagesschau.de/inland/unwort-des-jahres-remigration-100.html)
Sie sollten zuallererst einmal selbst die richtige Bezeichnung für die Menschen benutzen. Sie wurden schon einmal (in einem anderen thread bei n4t) darauf hingewiesen, dass man Muslime statt Moslems sagt!
https://www.christenundmuslime.de/faq/Heisst_es_richtig_Moslems_oder_Muslime.php
Warum also benutzen Sie ständig den falschen Begriff? Sie wollen doch sonst immer so korrekt/tolerant/besserwisserisch sein? Dann sollten Sie aber auch an Ihrer Ausdrucksweise arbeiten und diesbezügliche Hinweise annehmen. Sonst wirken Ihre (ach so toleranten) Äußerungen unglaubwürdig!
Danke für den Hinweis
Weil man sich dazu tatsächlich mit Themen und “Realitäten” beschäftigen müsste? Vielleicht deshalb. Ein Lerneffekt ist zudem bei Rainer meines Erachtens nach anzuzweifeln.
Er hat so sein “Gefühl” und seine “Meinung” und dabei bleibt es. Rest ist wildes “rumphantasieren” und Kommentare/Texte aus dem Zusammenhang reißen.
Egal wie oft und ausführlich man ihm Sachen versucht zu erklären … Er dreht sich im Kreis.
Es muss halt einfache Lösungen auf komplexe Themen geben … Und das würde ihm zuspielen. So ist es allerdings nur sehr selten und begrenzt.
Daher hat er ja oft im Grundprinzip sogar recht, aber in der Konsequenz und “dem Weiterdenken” meiner Ansicht nach halt nicht. Eindimensional trifft es da vielleicht.
Zumindest hat er ein soziales Wesen … Nur nicht im Umgang von Diskursen.
Ob er dann tatsächlich auch so agiert … Wissen wir alle halt nicht.
Bei Parteiverboten tut man sich tatsächlich etwas schwer. Die MLPD ist ja auch nicht verboten. Tatsächlich lässt man sich von verfassungs- und aufklärungsfeindlichen Bewegungen zu sehr auf der Nase herumtanzen. Verbote allein würden wohl aber auch nicht ausreichen. Die richtige Wirtschaftspolitik muss auch her, um die Demokratie zu stützen.