Französisch wird in Schulen unbeliebter (in einem Bundesland jedenfalls)

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HALLE/SAALE. Am Donnerstag jährt sich die Unterzeichnung des Élysée-Vertrags, ein Meilenstein der deutsch-französischen Freundschaft. Wie ist das Interesse von Schülern an der Sprache des Nachbarlandes? Aktuelle Daten aus einem Bundesland lassen aufhorchen. 

Nanü? Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron. Foto: Shutterstock / Victor Velter

Das Interesse an der französischen Sprache hat in Sachsen-Anhalts Klassenzimmern offenbar nachgelassen. Im Schuljahr 2024/25 besuchten etwa 20.370 Jungen und Mädchen den Sprachunterricht, wie das Statistische Landesamt mitteilte. Trotz insgesamt gestiegener Schülerzahlen sind das etwa 2.000 Lernende wenige als noch fünf Jahre zuvor (Schuljahr 2019/20).

Die Französischschülerinnen und -schüler verteilten sich dabei auf alle Schularten und Klassenstufen. Schon in der Grundschule schnupperten 429 Kinder in die Sprache des Nachbarlandes hinein. Auch 12 Förderschülerinnen eigneten sich Vokabeln und grammatikalische Konstrukte an, hieß es. Mehr als die Hälfte aller Lernenden kommt jedoch am Gymnasium mit der Fremdsprache in Berührung. 27 Schüler hatten dabei wohl weniger Mühen, da sie laut Statistischem Bundesamt Muttersprachler sind. News4teachers / mit Material der dpa

Kretschmann: Zweite Fremdsprache (Französisch) ist verzichtbar – Englisch reicht!

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Gelbe Tulpe
3 Stunden zuvor

Na gut, da lernen dann halt mehr Spanisch. Auch OK.