BERLIN. Als Bernhard Bueb vor zwanzig Jahren sein Buch „Lob der Disziplin“ veröffentlichte, traf er einen wunden Punkt. Die Streitschrift über Autorität, Ordnung und Erziehung löste eine hitzige Debatte aus – über das richtige Maß an Freiheit, über Gehorsam, über die Rolle von Schule und Eltern. Heute, zwei Jahrzehnte später, zeigen Studien und Befragungen: Das Problem, das Bueb damals beschrieb, ist nicht verschwunden. Schülerverhalten gilt weiterhin als größte Herausforderung für Lehrkräfte – und die Frage nach Disziplin ist womöglich aktueller denn je. Ein Beitrag von News4teachers-Herausgeber Andrej Priboschek.

Zwanzig Jahre sind vergangen, seit ein schmales Buch mit provozierendem Titel die pädagogische Republik erschütterte. „Lob der Disziplin. Eine Streitschrift“ hieß es, verfasst von Bernhard Bueb, gerade in den Ruhestand getretener langjähriger Leiter des Eliteinternats Schloss Salem. Kaum ein anderes Erziehungsbuch der vergangenen Jahrzehnte hat eine vergleichbare Debatte ausgelöst – und kaum eines wirkt heute, im Jahr 2026, noch so aktuell. Denn während sich die Herausforderungen wie zunehmende Heterogenität und von außen hereindrängendes Krisengeschehen sogar noch verstärkt haben, scheint das Kernproblem unverändert: Das undisziplinierte Verhalten von Schülerinnen und Schülern gilt nach wie vor als größte Herausforderung für Lehrkräfte.
„Wir sprechen in Deutschland zu viel von Bildung und viel zu wenig von Erziehung“, sagte Bueb 2006 im Gespräch mit dem Spiegel. „Was führt einen Menschen denn zu schulischem oder akademischem Erfolg? Es ist sein Selbstwertgefühl: dass er an sich glaubt, dass er wer ist. Und das ist eine Folge von richtiger Erziehung.“ Schon dieser Satz reichte aus, um Fronten zu verhärten. Bueb stellte sich offen gegen einen pädagogischen Mainstream, der seit den 1970er-Jahren auf Selbstbestimmung, Partizipation und Zurückhaltung erwachsener Autorität setzte. Er sprach stattdessen von Gehorsam, Ordnungssinn, Pünktlichkeit – von Tugenden, die in Deutschland historisch belastet waren und deshalb gemieden wurden.
Der Spiegel konfrontierte ihn damals mit dem Vorwurf, damit autoritäres Denken wieder salonfähig zu machen. Bueb hielt dagegen: „Natürlich setzt unsere Kultur Sekundärtugenden voraus. Sie sind nicht per se gut oder schlecht; sie werden erst salonfähig durch den Zweck, dem sie dienen.“ Diszipliniertes Üben, so argumentierte er, sei Voraussetzung für jede Form von Freiheit. Freiheit sei keine frühe Gabe, sondern „eine spät erworbene Tugend, die viel Disziplin erfordert“.

Als „Lob der Disziplin“ 2006 erschien, war es mehr als ein pädagogischer Essay. Es wurde zur Projektionsfläche gesellschaftlicher Selbstzweifel. Abdrucke, Interviews und Talkshowauftritte folgten, unter anderem in der FAZ, im Spiegel und in der NZZ. Die Bild-Zeitung machte aus Bueb „Deutschlands strengsten Lehrer“ und widmete seinem Buch eine mehrteilige Erziehungsserie. Über Jahrzehnte hatte es in Deutschland kein Erziehungsbuch mehr gegeben, das eine derart hohe Auflage erreichte. Bueb wurde über Nacht zu einer der bekanntesten Figuren des pädagogischen Diskurses. Ich habe damals als junger Journalist mehrfach Interviews mit ihm geführt – und ihn als besonnenen, reflektierten Pädagogen erlebt, fernab der schlichten Zuschreibungen des Boulevards.
In seiner Streitschrift plädierte er für eine „ausgewogene Erziehung zwischen Führen und Wachsenlassen, Disziplin und Liebe, Kontrolle und Vertrauen“. Erwachsene, so sein Appell, müssten wieder mehr Verantwortung übernehmen und den „Mut zur Erziehung“ zurückgewinnen. Kinder und Jugendliche würden überfordert, wenn man sie zu früh in eine altersunangemessene Unabhängigkeit entlasse. Freiheit entstehe nicht durch frühe Autonomie, sondern durch eingeübte Selbstüberwindung. Bis diese vorhanden sei, brauche es Orientierung, Führung – und die Bereitschaft zu strafen.
„Eine störungsarme Unterrichtsstunde, bei der die zur Verfügung stehende Zeit von allen Schülerinnen und Schülern optimal für Lernprozesse genutzt wird, scheint für viele Lehrkräfte ein fernes Ziel zu sein“
Besonders scharf kritisiert wurde Bueb für seine Forderung nach klarer Autorität und nach Sanktionen. „Unbedingter Gehorsam stammt aus dem Wörterbuch des Unmenschen und ist in der Pädagogik nie zulässig“, sagte er im Spiegel-Interview. „Aber Gehorsam und Furcht vor Strafe sollten wir nicht länger aus der Erziehung verbannen.“ Furcht sei nicht gleich Angst, argumentierte Bueb, sondern eine konkrete, berechenbare Folge von Regelverstößen. Ohne diese Erfahrung würden Kinder weder Grenzen noch Verantwortung lernen.
Viele hielten das für rückwärtsgewandt, autoritär, gefährlich. Und doch: Liest man heute, zwei Jahrzehnte später, die aktuellen Analysen zur Situation in deutschen Klassenzimmern, drängt sich eine unbequeme Frage auf. Hat sich das Problem, das Bueb damals beschrieb, tatsächlich erledigt – oder wurde es lediglich anders etikettiert?
Ein aktueller Gastbeitrag im Deutschen Schulportal legt Letzteres nahe. Verfasst hat ihn Werner Klein, ehemaliger Leiter der Abteilung Qualitätssicherung im Sekretariat der Kultusministerkonferenz. Klein analysiert darin nationale und internationale Studien zur Klassenführung – und zeichnet ein ernüchterndes Bild.
„Eine störungsarme Unterrichtsstunde, bei der die zur Verfügung stehende Zeit von allen Schülerinnen und Schülern optimal für Lernprozesse genutzt wird, scheint für viele Lehrkräfte ein fernes Ziel zu sein, das mit ihrer täglichen Unterrichtsrealität wenig zu tun hat“, schreibt Klein. Und tatsächlich: Im Deutschen Schulbarometer 2024 nennen 35 Prozent der befragten Lehrkräfte das Verhalten der Schülerinnen und Schüler als größte Herausforderung ihres Berufsalltags. An Haupt-, Real- und Gesamtschulen liegt dieser Wert bei 42 Prozent, an Berufsschulen sogar bei 46 Prozent.
Zwar gelangen nur wenige Schulen aufgrund von Brandbriefen der Kollegien wegen Gewalt, Respektlosigkeit und Autoritätsverlust an die Öffentlichkeit – doch diese Fälle seien, so Klein, vermutlich nur die Spitze eines Eisbergs. Entscheidend sei: Klassenführung sei die Voraussetzung für guten Unterricht. Ohne sie litten nicht nur Lernerfolg und Anstrengungsbereitschaft, sondern auch das Wohlbefinden der Schülerinnen und Schüler.
Internationale Vergleichsstudien bestätigen dieses Bild seit Jahren. In Untersuchungen wie IGLU, TIMSS oder PISA wird Unterricht nicht pauschal bewertet, sondern entlang mehrerer Qualitätsdimensionen – darunter Klassenführung, konstruktive Unterstützung und kognitive Aktivierung. Für Deutschland zeigt sich dabei ein wiederkehrendes Muster: Während Lehrkräfte im Umgang mit Schülerinnen und Schülern und bei der inhaltlichen Gestaltung des Unterrichts vergleichsweise gut abschneiden, wird die Klassenführung deutlich kritischer beurteilt.
Gemeint ist damit der praktische Unterrichtsalltag: Wie häufig es zu Störungen kommt, ob Regeln verbindlich gelten, wie zügig Arbeitsphasen beginnen und ob die verfügbare Lernzeit tatsächlich genutzt werden kann. Im Rahmen der TIMSS-Studie 2023 gaben nur rund sieben Prozent der Viertklässlerinnen und Viertklässler in Deutschland an, dass sie im Mathematikunterricht selten Störungen erleben. Die große Mehrheit nimmt Unruhe als regelmäßiges oder sogar ständiges Begleitphänomen wahr. In anderen Ländern – etwa in Japan – berichten Schülerinnen und Schüler deutlich häufiger von störungsarmen Unterrichtsstunden.
Auffällig ist dabei vor allem eines: Trotz zahlreicher Reformen, Programme und pädagogischer Leitbilddebatten hat sich an diesem Befund über Jahre hinweg kaum etwas geändert. Im zeitlichen Verlauf ergeben sich laut Klein keine deutlichen Änderungen. Disziplin- und Ordnungsprobleme erscheinen damit nicht als vorübergehende Begleiterscheinung einzelner Krisen, sondern als strukturelles Problem des deutschen Schulalltags.
Klein macht zugleich deutlich, dass zeitgemäße Klassenführung nichts mit autoritärem Drill oder Angst vor Strafen zu tun hat. Entscheidend seien professionelle Autorität, durchgehende Präsenz, Empathie und tragfähige Beziehungen. Gleichzeitig beschreibt er die wachsende Überforderung vieler Lehrkräfte: zunehmende Heterogenität in den Klassen, Personalmangel, große Lerngruppen und eine oft brüchige Zusammenarbeit mit Eltern erschweren konsequente Klassenführung erheblich. Sanktionen greifen in diesem Umfeld meist nur kurzfristig und münden nicht selten in eine Eskalationsspirale immer neuer Strafen.
Und doch bleibt der Befund hart: In den großen Studien ist Klassenführung die am schlechtesten bewertete Dimension guten Unterrichts. Genau hier liegt der neuralgische Punkt – damals wie heute.

Bernhard Bueb dürfte diese Diagnose vermutlich nicht überraschen. Schon 2006 sagte er im Spiegel: „Lehrer und Eltern sind viel zu sehr damit beschäftigt, Ruhe und Ordnung herzustellen, ihre Würde zu bewahren und für einen respektvollen Ton zu sorgen. Die kreative Arbeit mit Kindern kommt viel zu kurz, weil die meisten Kinder ihre Lehrer und Eltern als Animateure sehen, die vor allem eines liefern sollen: Spaß.“
Für Bueb – der selbst als ehemaliger (unbescholtener) Lehrer der Odenwaldschule und früherer Assistent Hartmut von Hentigs aus der reformpädagogischen Bewegung kam – war das kein individuelles Versagen, sondern Ausdruck einer „beschädigten Erziehungskultur“. Nach Nationalsozialismus und 68er-Bewegung habe Deutschland das Kind mit dem Bade ausgeschüttet und jede Form von Autorität unter Generalverdacht gestellt.
„Wir haben uns aufgrund unserer Geschichte in der Pädagogik mehr und mehr zu Gärtnern entwickelt“, sagte Bueb. „Doch die Methode des Gärtners birgt immer die Gefahr, dass er gar nicht mehr erzieht.“ Gemeint ist damit eine Erziehung, die sich weitgehend darauf beschränkt, günstige Rahmenbedingungen zu schaffen und Entwicklung geschehen zu lassen – aus Angst, durch Eingriffe Autorität auszuüben oder Grenzen zu setzen. Nach Buebs Diagnose hat sich die Schule damit in vielen Fällen aus ihrer erzieherischen Verantwortung zurückgezogen.
Seine Alternative war provokant formuliert: das Bild des Töpfers, der formt, Konturen vorgibt, Verantwortung übernimmt. Entscheidend aber ist: Nicht im Gegensatz zur Zuwendung, sondern mit ihr als Voraussetzung. „Das Hauptmotiv eines Pädagogen muss Liebe zu Kindern sein“, betonte Bueb. „Sie verwandelt seine Macht in legitime Autorität.“
Und diese Haltung – man nennt sie heute autoritativ (abgrenzend von autoritär) – unterscheidet ihn dann eben deutlich von allen schwarzen Pädagogen. News4teachers









Who cares.
Ich lade alle herzlich ein, sich geduldig hinzusetzen und sich zu beschweren, bis Familien – plözlich? – mehr “Eigenverantwortung” übernehmen.
“Furcht sei nicht gleich Angst, argumentierte Bueb, sondern eine konkrete, berechenbare Folge von Regelverstößen. Ohne diese Erfahrung würden Kinder weder Grenzen noch Verantwortung lernen.”
Tut mir ehrlichgesagt leid, dass Herr Bueb seine Eltern, Schulbildung und ggf. Haustiere nur durch “berechenbare” Angst wahrnahm… 🙁
Haben Sie sein Buch gelesen? Oder gründet sich Ihre Meinung auf einzelne Sätze aus obigem Artikel? Der gesamte Artikel war ja anscheinend schon zu kompliziert für Sie.
36 Lesenden finden also Gefallen an derart gehässige Schlussbemerkungen…armselig.
who cares ^^
Habe das Buch nicht gelesen, daher bezog ich mich deutlich auf die Zitate in Artikel.
Lasen Sie es? 😉
Freue mich schon auf auf Ihre Rückmeldung, wenn Sie wissen, WAS Sie eigentlich widersprechen, das fehlte in Ihrer Antwort leider
Ich las das Buch (noch) nicht. Aber den gesamten obigen Artikel und den verlinkten Artikel von Werner Klein. Und im Gegensatz zu Ihnen, erlaubte ich mir keine “Bewertung” des Buches, da ich es nicht las.
Ich “bewertete” nur Ihre Aussage, die ,wieder einmal, zeigte, dass Sie viel Meinung zu Dingen haben, von denen Sie absolut keine Ahnung haben. Sie griffen wieder einmal einen einzigen Satz aus dem Artikel heraus, ohne diesen zu verstehen, da der Rest des Artikels an Ihnen wieder einmal “vorbei gerauscht” ist.
Kleiner Tipp: googeln Sie mal den Unterschied von autoritär und autoritativ.
Und dann lesen Sie den gesamten Artiikel (und den angegebenen link) noch einmal vollständig und denken darüber nach. Und dann überdenken Sie noch einmal, Ihren … Kommentar, auf den ich mich zuerst bezog! Vielleicht merken Sie es dann, warum viele hier Sie nicht ernst nehmen können.
Sie haben es leider nicht verstanden.
Falls 34 Lehrende Ihre Kommentare ebenfalls derart reduziert austeilen, dann wundert sich hoffentlich niemand über Konsequenzen wie Ansehen unseres Berufes in der Öffentlichkeit.
Manchmal liegt in der Kürze die Würze.
Und da @Rainer Zufall ja eine erwachsene Person ist, sollte sie mit dieser sachlichen Rückmeldung auch selbstkritisch umgehen können.
Manchmal ja, hier wird aber vermeintliche Würze durch Arroganz verdrängt.
Sachorientiert wäre ein Hinweis, was Sie anders verstanden haben.
Ich glaube nicht, dass da noch etwas kommt.
Glashaus, Glashaus …
Ich räume es ein, aber Sie schreiben, ich hätte nichts verstanden, und auf dieser Grundlage soll ich es nun verstehen?
Bitte ergänzen Sie Ihren Widerspruch noch um die Kritik, wo Sie meinen Denkfehler sehen.
Da wird in der Tat leider nichts weiter zu erwarten sein.
Ein “Denkfehler” setzt Denken voraus und da liegt Ihr Fehler. Sie zitieren einen einzigen Satz und schreiben irgendwelches unverständliches Zeug dazu…
Und noch eine dieser qualitativ hochwertigen Rückmeldung.
Wie wäre es, wenn Sie sich ein sinnvolleres Ventil für Ihre destruktiven Energien suchen?
Spazierengehen oder besser noch ein Boxsack könnte weiterhelfen.
Och, keine Sorge, ich habe genügend mentalen und körperlichen Ausgleich. Aber warum “bemuttern” Sie eigentlich den Rainer so intensiv? Der ist doch schon groß, dachte ich zumindest.
… aber der verhält sich nicht so …
Ich würde mich aufrichtig freuen, wenn Sie es mir erklären würden. Ich schließe nicht aus (wieder) etwas zu übersehen, aber mehr als ein “Alles falsch!” brauche ich da schon 😉
Übersehen Sie etwa die innewohnende “sachliche, kritische Rückmeldung”?
“Es ist ein Glück, dass die Gedankenleerheit keine solche Folge hat wie die Luftleerheit, sonst würden manche Köpfe, die sich an die Lesung von Werken wagen, die sie nicht verstehen, zusammengedrückt werden.”
(Georg Christoph Lichtenberg 1742-1799)
“Ich lade alle herzlich ein, sich geduldig hinzusetzen und sich zu beschweren, bis Familien – plötzlich? – mehr “Eigenverantwortung” übernehmen.”
🙂 Gut gesagt.
Danke für die Rechtschreibkorrektur!:D
>>Bernhard Bueb dürfte diese Diagnose vermutlich nicht überraschen. Schon 2006 sagte er im Spiegel: „Lehrer und Eltern sind viel zu sehr damit beschäftigt, Ruhe und Ordnung herzustellen, ihre Würde zu bewahren und für einen respektvollen Ton zu sorgen. Die kreative Arbeit mit Kindern kommt viel zu kurz, weil die meisten Kinder ihre Lehrer und Eltern als Animateure sehen, die vor allem eines liefern sollen: Spaß.“<<
Vor 20 Jahren erschien das Buch, der Anlass dazu baute sich doch schon viele Jahre zuvor auf (nach dem üblichen Monsterwellen-Bauplan).
Natürlich ist das nur “anekdotische Evidenz” 😉 :
Viele Lehramtsstudenten aka Praktikanten, Referendare und Junglehrer kurz nach dem Referendariat leben (sic!) dieses Animateur-Ideal – ihnen wurde doch genau das so vorgelebt
Der “Glücksfaktor” aka Zufriedenheit mit den “Ergebnissen” (“Selbstwirksamkeit”) ist überschaubar, Handlungsalternativen sind oft nicht im Rerpertoire (meist nicht einmal im Reich der Phantasie vorhanden), Konsequenzen lassen sich erahnen …
… langsam, aber zügig Fahrt aufnehmend und bergab – aber: LÄUFT! 🙁
Gewagte These (von mir, darum ohne Interview und/oder Studie):
“Bernhard Bueb dürfte diese Diagnose vermutlich nicht überraschen.” 😉
Unterricht muss halt anders gedacht und aufgestellt werden.
Mit den tablets geht auch Unterricht von zuhause oder von der Wiese aus.
Für manche Stunden muss ich nicht in die Schule ^
Diese Vielfalt sorgt auch für Ruhe und mehr Möglichkeiten.
Bin durchaus Freund des Homeschooling. 🙂
gerade jetzt zur sehr kalten Jahreszeit wären Homeofficetage mal ein echter Vorteil.
Die tablet Klasse bei uns übt das schon seit 3 Jahren und die können das 😉
Es ist eben flexibel bei dem Wetter einfach mal nicht raus zu müssen und womöglich hinzufliegen, oder? Unsere ganze Straße sitzt im Homeoffice / Neubaugebiet!!
Ja, das löst wirklich das Problem, dass Animation erwartet wird, online wird Klassenführung zum Kinderspiel. Sie sind also der Meinung, Problemen mit fehlenden Grenzen bei dem Prinzip Eigenverantwortung und Selbständigkeit begegnet man am besten mit mehr davon. Wer nicht mitmacht und statt Unterricht die digitale Animation wählt ist dann selber schuld. “Entscheidend seien professionelle Autorität, durchgehende Präsenz, Empathie und tragfähige Beziehungen” – bekanntlich alles Dinge, die allein vor dem Tablet perfekt gefördert werden.
Ich kenne es von meinen Schülern, dass man nicht mehr miteinander diskutiert, sondern nur noch seine eigene Idee anbringen will, egal ob es passt. Die Anzahl der Beiträge, die hier die Lehreranwesenheit in einer Live-Klasse so weit wie möglich einschränken wollen, irritiert mich langsam schon. Persönliche Beziehungen, die sind doch wichtig, wir sind doch keine Unterrichtsautomaten! Wie baut man die denn auf, wenn die sozialen Probleme immer größer und die Klassen nicht kleiner werden? Sollen wir alle Schüler zu Onlinefreunden machen und jeder ist glücklich?
Kommt darauf an, mit wem. Mit Grundschul-und Sek1schülern würde ich nach meinen Corona-Distanzdigitalunterrichtserfahrungen das nicht noch einmal tun wollen. Für mich gilt: Unter allen Umständen Präsenzunterricht!
nein nein, etwas online Unterricht klappt schon prima.
3 Regeltage, 1 online Tag, 1 Projekttag z.B.
🙂 Das geht
Man staunt ja, wie plötzlich wieder alle entdecken, dass Buebs Lob der Disziplin gar nicht so gestrig ist, wie man es jahrzehntelang herbeigeredet hat. Das im Artikel zitierte
„Eine störungsarme Unterrichtsstunde, bei der die zur Verfügung stehende Zeit von allen Schülerinnen und Schülern optimal für Lernprozesse genutzt wird, scheint für viele Lehrkräfte ein fernes Ziel zu sein“
klingt fast rührend – als hätte man nicht selbst dafür gesorgt, dass dieses Ziel in weite Ferne gerückt ist.
Denn wie soll Unterricht funktionieren, wenn man Schulen seit Jahren mit pädagogischem Laissez‑faire flutet? SOL, Kompetenztrallala, Teamarbeit, Stationsspielchen – gern auch im MINT‑Unterricht, wo früher tatsächlich noch konzentriert gearbeitet wurde – haben vor allem eines hervorgebracht: Disziplinlosigkeit, mangelnde Leistungsbereitschaft und die bequeme Illusion, Lernen sei ein pädagogisches Wellnessprogramm. Selbstdisziplin und der Aufbau von Wissen und individuellem fachlichen Können entstehen eben nicht durch „macht mal selbst“, sondern durch klare Führung. Doch genau die hat man den „Oldschool“-Lehrern systematisch auszutreiben versucht.
Bei mir und vielen anderen renitenten MINT‑Konservativlingen ist das zum Glück nicht gelungen. Kraft hat es uns gekostet, Nerven sowieso, aber wir haben uns nicht weichspülen lassen. Und genau dafür wurde uns dann gern schwarze Pädagogik oder mangelnde Empathie unterstellt – als wären wir autoritäre Monster. Während um uns herum das Methodenkarussell immer schneller drehte, haben wir weiter unterrichtet, als ginge es tatsächlich noch um die Vermittlung von Wissen.
Viele Schüler, die wirklich lernen wollten, haben diese ruhige, klare Atmosphäre geschätzt: Der Lehrer präsent, erklärt, stellt Zusammenhänge her; die Schüler arbeiten, debattieren, probieren sich aus – aber eben nicht endlos allein. Das ist anstrengend, erfordert Selbstdisziplin und die Anerkennung der fachlichen Expertise und Autorität des Lehrers. Aber all das darf und muss Schülern auch zugemutet werden.
Und jetzt? Jetzt fordern sogar manche Eltern wieder mehr Frontalunterricht. Offenbar ist angekommen, dass „Frontalunterricht macht klug“ nicht nur ein provokanter Spruch ist, sondern eine Beobachtung aus der Realität. Die Schulen sind längst Dauerbaustellen: jedes Jahr eine neue Reform, jedes Jahr ein neues pädagogisches Experiment. Eltern haben das Gefühl, ihre Kinder seien Versuchskaninchen für Methoden, die vor allem eines gemeinsam haben – sie definieren sich darüber, bloß nicht klassischer Unterricht zu sein.
Buebs Lob der Disziplin ist also nicht nostalgisch, sondern eine Diagnose – und unsere Schulen liefern täglich den Beweis für seine Aktualität.
Tjahhhhhh, so gehen die gesellschaftlichen “”””Debatten””” ihren (medial gelenkten) Weg:
– Auf einmal, wenn die ungeschminkte Realität (wenn auch von fern) an die Tür klopft, da sollen “Männer wieder kriegstüchtuge Kerls in der Kompanie” sein, diese Weicheier-Schrägstrich-Chauvinisten
– Plötzlich, quasi über Nacht bricht die Dämmerung herein: Kinder, Kinder, Kinder sollen “die Frauen” kriegen (noch traut “man” sich nicht, das “richtige” vor die “Frauen” zu stellen, noch!), für die Rente und überhaut.
– Und jetzt dann sowas: Sapperlot und links-zwo-drei-vier-noch-eins, “Disziplin” (™ & © by trve evil Satan höchstpersönlich) in der Schule ?
Diese Drohne setzt eine leicht schockierte Plastikmaske auf, was ist denn da los?
Ich bin baff und völlig betäubt vor Überraschung.
“Ich bin baff und völlig betäubt vor Überraschung.”
Mir klappte beim Lesen die Kinnlade bis zu den Zehen runter. Ich hab sie noch nicht wieder hoch gekriegt.
Ich verstehe die Aussage Ihres Kommentars nicht. (Obwohl fast alles auf Deutsch ist.)
Isch saaach mal soooo:
Hä!?????!
Wad wolln Se eijentlisch saaachen?
„Eine störungsarme Unterrichtsstunde, bei der die zur Verfügung stehende Zeit von allen Schülerinnen und Schülern optimal für Lernprozesse genutzt wird, scheint für viele Lehrkräfte ein fernes Ziel zu sein“
Richtig. Das beschreibt die traurige Realität an vielen Schulen und bei vielen Lehrern ziemlich korrekt.
Danke für diesen Artikel über dieses Buch und den Rückblick darauf nach 20 Jahren. Es scheint mir als Verfechterin des autoritativen Stils aus der Seele zu sprechen und ich habe es direkt bestellt.
Ich nun auch.
Ich habe das Buch damals schon gelesen und die Aussagen und Inhalte haben an Aktualität über 20 Jahre aber auch gar nichts eingebüßt … leider!
Verkaufsschlager (“Bestseller”) vor 20 Jahren. Ich kenne den gar nicht. Klingt interessant. Danke für den Hinweis.
Ich kenne ihn auch nicht und finde ihn vermutlich auch interessant
Mich stört der Begriff Disziplin. Mit Disziplin gewinnt man keinen Blumentopf.
Das, was man Kindern/Jugendlichen als Fehlverhalten oder “Disziplinlosigkeit” ankreidet oder unterstellt, ist durchaus zielgerichtet, wenngleich auch überwiegend unterbewusst.
In anderen Zusammenhängen würde man von “shittest” sprechen.
Was genau stört Sie an dem Begriff “Disziplin”?
https://lexikon.stangl.eu/5158/disziplin
“Zahlreiche Versuche haben gezeigt, dass willentlich getroffene Entscheidungen dem Gehirn viel Energie entziehen und sich dadurch die Willenskraft rasch erschöpft…”
Eben. Deswegen gewinnt man damit auch keinen Blumentopf.
Aber, ohne dabei den Widerspruch aufzulösen:
“Eingeübte Verhaltensweisen, kleine Routinen oder Rituale können dabei helfen…”
Dann ist es eine Gewohnheit und für Gewohnheiten braucht man eben keine Disziplin.
Man steht nicht morgens auf und geht zur Arbeit, weil man so diszipliniert ist sondern weil es eine Gewohnheit ist.
Diejenigen, die sich dazu zwingen, disziplinieren müssen, sind die Burnoutfälle.
Dann nennen Sie es eben Betragen, Benehmen… Das ist doch so egal.
Ich verstehe “shittest” nicht. Warum dieses eine Wort auf Englisch? Sie können bestimmt super gut Englisch. Ich aber nicht.
Wo ist das Problem?
Disziplin [auch Selbstdisziplin!]:
= ” (alle!) TATEN HABEN FOLGEN”!
(Punkt!)
In jedem Lebensalter und vielfältigen Situationen.
● Gute Taten = angenehme Folgen
● Schlechte Taten = unangenehme
Folgen…
Ja, der beste Beitrag seit Langem, den ich hier lese (und ich habe viele gute Beiträge hier gelesen)!
“In seiner Streitschrift plädierte er für eine „ausgewogene Erziehung zwischen Führen und Wachsenlassen, Disziplin und Liebe, Kontrolle und Vertrauen“. Erwachsene, so sein Appell, müssten wieder mehr Verantwortung übernehmen und den „Mut zur Erziehung“ zurückgewinnen. Kinder und Jugendliche würden überfordert, wenn man sie zu früh in eine altersunangemessene Unabhängigkeit entlasse. Freiheit entstehe nicht durch frühe Autonomie, sondern durch eingeübte Selbstüberwindung. Bis diese vorhanden sei, brauche es Orientierung, Führung – und die Bereitschaft zu strafen.”
So ist es!
Was ist cool? Erfolg.Ein Lehrer muss neben allen Erfordernissen, die für jeden Beruf gelten,eine gewisse Nahkampfhärte haben oder entwickeln.Ohne Erfolg hast du alle gegen dich.Eltern,Vorgesetzte, Schüler.In meinen zwanzig Jahren als Lehrer hatte ich ein cooles Berufsleben.Warum nur zwanzig Jahre? Ich war ebenso Berufsmusiker.Mit allen Höhen und Tiefen.Und Ich habe vor dem Studium zwei Jahre auf dem Bau gearbeitet.Bei der NVA war Ich auch dreimal.Deshalb kann einem die Diskussion über Lehrer und ihr grausames Los auf die Ketten gehen.Aber so was von…….Und von wegen guter/schlechter Lehrer.Polizisten und Busfahrer
3x bei der NVA?
Guten Morgen und ein Hoch auf die Disziplin!
Vorweg noch eine kurze Bemerkung zu mir, damit ich nicht wieder nach “Bautzen” und in die AfD-Ecke gesteckt werde: Ich bin 59 Jahre, komme aus dem Erzgebirge, bin Mutter von 2 Kindern und gelernte Erzieherin seit 13 Jahren, also ausgebildet im Besten Deutschland aller Zeiten.
Ich habe zu diesem Thema eine Abschlussarbeit geschrieben und bin schon damals zu der Überzeugung gekommen, dass in der Erziehung und Bildung etwas falsch läuft. Disziplin hat nichts mit Kadavergehorsam und Drill zu tun. Viele Dinge, die Disziplin ausmachen, werden heute nicht mehr als zeitgemäß von Eltern und pädagogischen Kräften gesehen. Schade, denn das Arbeiten wird damit immer schwerer. Schaut man sich Kinder und Jugendliche an, schneidet sich die Gesellschaft ins eigene Fleisch.
Vielleicht sollte diese Buch als Pflichtlektüre in Ausbildung und Schule vorurteilsfrei genommen und sich damit auseinandergesetzt werden. Sicher kann man auch Kritisches darin finden. Wir sind Menschen und machen Fehler.
Den Lehrer als Gärtner zu sehen gefällt mir aber. Bin gerne Gärtner im Garten des Bildungswesens!
Manchmal halt mit der Säge.
Ich assoziiere eher pflegen, wachsen, gedeihen…. und irgendwann auch ernten.
Das eine schließt das andere doch nicht aus. Manchmal braucht es auch geeignetes Werkzeug, damit das Unkraut im Garten nicht alles andere überwuchert. 🙂
Guter alter Wein in neuen Schläuchen!
Die anhaltende mediale Präsenz von Bernhard Bueb als pädagogische Instanz bedarf einer kritischen Revision, die über die bloße Debatte um ‚Werte‘ hinausgeht. Seine Forderungen nach Zucht und einer ‚Pädagogik der Macht‘ müssen zwingend vor dem Hintergrund seiner institutionellen Biografie an der Odenwaldschule und Schloss Salem gelesen werden.
Aus professioneller Perspektive der Heilpädagogik und Jugendhilfe ergeben sich drei zentrale Kritikpunkte an Buebs Ideologie:
Strukturelle Begünstigung von Missbrauchsdynamiken: Buebs Postulat der ‚bedingungslosen Anerkennung von Autorität‘ korreliert fatal mit bekannten Täterstrategien. Ein System, das den individuellen Willen des Kindes als zu brechenden Widerstand definiert, zerstört systematisch dessen Grenzsetzungsfähigkeit. Wo Gehorsam zur höchsten Tugend erhoben wird, finden Machtmissbrauch und sexualisierte Gewalt den idealen Resonanzboden, da die Opfer zur Sprachlosigkeit gegenüber hierarchischen Strukturen erzogen werden.
Die Ambivalenz der Distanz: Während Bueb vorgibt, durch formale Distanz die emotional entgrenzte ‚Nähe-Pädagogik‘ der Ära Becker (Odenwaldschule) zu korrigieren, ersetzt er lediglich ein gefährliches Extrem durch ein anderes. Seine Ideologie der Unterordnung legitimiert ein massives Machtgefälle, das Transparenz und Partizipation – die wirksamsten Schutzfaktoren gegen Gewalt – konsequent ausschließt.
Wissenschaftliche Regression statt Evidenz: Buebs Thesen basieren auf einem elitären, teils kolonialistisch geprägten Menschenbild, das die Persönlichkeitsentwicklung als bloßen Dressurakt missversteht. Dass er trotz dokumentierter Verharmlosung von Gewaltfällen in seiner eigenen Amtszeit weiterhin unkritisch als ‚Ordnungshüter‘ tituliert wird, offenbart ein besorgniserregendes Desinteresse an einer seriösen Aufarbeitung institutioneller Gewaltgeschichte.
Eine Pädagogik, die Macht als Selbstzweck glorifiziert, entzieht sich der demokratischen Kontrolle und gefährdet die psychische Integrität derjenigen, die sie zu schützen vorgibt. Wir sollten Führung nicht länger als Dominanz missverstehen, sondern als Verantwortung für die Autonomie des Individuums.
Danke für diesen informativen, kritischen Beitrag.
Ist “Unverzagter” der oder die Gleiche wie “unverzagte”? Interessiert mich einfach nur.
Ja, ist mein alter ego.
Macht als Selbstzweck und “Persönlichkeitsentwicklung als bloßen Dressurakt”, wie Sie behaupten, kann ich beim “Lob der Disziplin” nicht erkennen. Wie kommen Sie bloß auf diese Interpretation von Herrn Buebs Aussagen?
Ich habe mir das Buch schon vor ca. 20 Jahren kurz nach seinem Erscheinem gekauft und vor Kurzem noch einmal voller Zustimmung gelesen. Das hätte ich garantiert nicht getan, wenn ich Ihre Kritik an dem Buch auch nur halbwegs nachvollziehen könnte.
Ich glaube, ich werde das Buch nun unbedingt lesen, denn wenn es so umstritten ist, ist es bestimmt gut. Schon der obige Artikel machte Appetit darauf, denn vieles deckt sich mit meiner Berufs- und Lebenserfahrung.
Tun Sie das! Ich kann das Buch nur wärmstens empfehlen. Mir spricht es jedenfalls aus der Seele.
Erziehung braucht Grenzen und Sanktionen für Grenzüberschreitungen.
Man kann gerne darüber diskutieren wie eng oder weit diese Grenzen sein sollen oder können.
Wer daran glaubt ohne Grenzen erziehen oder auch nur zusammen leben zu können geht von einen falschen Menschenbild aus.
Die intrinsische Motivation sich mit Dingen zu beschäftigen die nicht unbedingt unterhaltsam, dafür aber nötig sind, würde von Menschen eine Selbstdisziplin und Vernunft erfordern die nur ein Bruchteil der Menschen aufbringt.
Ein relativ hoher Anteil ist auch nicht bereit sich an Regeln zu halten, wenn diese ihm nicht passen und Verstöße kaum oder keine Folgen haben.
Für Kinder und Jugendliche gilt das noch mehr als für den Rest der Menschen.
Warum sollte ich Mathe lernen wenn doch das Handy viel schönere Zeitgestaltung verspricht?
War passiert wenn ich nicht lerne? Nichts! Prima!
Später wenn ich erwachsen bin werde ich es bereuen kein Mathe gelernt zu haben sagt der Lehrer.
Erwachsen? Das dauert noch Jahre und dann bin ich längt Influencer und wohne in Dubai.
So tickt der Mensch.
Unsere Politik hat trotzdem jahrelang mit dem Menschenbild des hoch motivierten, lernbegierigen Menschen gearbeitet der nach nichts mehr hungert als nach Bildung.
Dem Arbeit und Herausforderungen Spaß machen wenn man sie ihm richtig verkauft.
Die Lehrer waren eben nur immer zu doof um das zu tun.
Der Weg des geringsten Widerstands (und des höchsten Spaßes) von dem so viel geredet wird wurde als böswillige Lüge abgetan.
Nun steht man verwundert vor einer riesigen Bildungsmisere.
Eigentlich echt amüsant, wenn es nicht so traurig wäre.
Disziplin ist unabdingbar für ein erfolgreiches Lernen. Es ist höchste Zeit das sie wieder in den Klassenzimmern Einzug hält.
Jeder Leistungssportler weiß das!
Lieber Herr Priboscheck,
Sie haben und sie leisten richtig gute Arbeit. Dass Sie in den Kommentaren so viel Anerkennung für eine Rehabilitierung eines ganz furchtbaren Buches bzw. Autoren bekommen, sollte Ihnen zu denken geben.
Hier drei Zitate von Herrn Bueb:
Puh, wenn das richtungsweisend sein soll…