BERLIN. Während eines Theaterprojekts an einer Schule in Ostsachsen soll Neuntklässlern pornografisches Material präsentiert worden sein. Nun äußert sich die „Sozialistische Jugend Deutschlands“, der Träger, zu dem Sachverhalt – und räumt ein, dass „unangebrachtes Material in die Hände von Schüler*innen“ gelangt ist. Er bestreitet aber, dass das mit Absicht geschah. Unterdessen werden von Rechtsaußen bereits Forderungen laut, freie Träger grundsätzlich aus Schulen auszuschließen.

Nach dem Porno-Eklat während eines Theaterprojekts an einer Oberschule in der sächsischen Lausitz haben die Organisatoren ihr Bedauern ausgedrückt. Beim Erstellen einer Collage zum Thema Mut seien den Schülerinnen und Schülern einer neunten Klasse gespendete Bastelmaterialien wie Hefte und Zeitschriften zur Verfügung gestellt worden, sagte Micki Börchers, Bundesvorsitzende der Jugendorganisation „Sozialistische Jugend Deutschlands – Die Falken“, der Nachrichtenagentur dpa.
„Darunter war versehentlich ein Magazin, welches Bilder von sexuellen Darstellungen und nackten Personen beinhaltete“, erklärte Börchers. Nachdem einige Schüler dies entdeckt hatten, hätten die beiden Verantwortlichen das Magazin sofort an sich genommen und die Geschehnisse eingeordnet, hieß es.
„Bilder von sexuellen Darstellungen und nackten Personen“
Zuvor hatte die „Bild“ über den Verband als Organisator des Theaterprojekts berichtet. Das Projekt fand den Angaben zufolge unter der Trägerschaft des SJD Landesverbandes Berlin statt. Der Vorfall werde nun aufgearbeitet, hieß es. „Wir bedauern, dass dieses Magazin Teil von den zur Verfügung gestellten Materialien war und dies zu Unwohlsein bei den Jugendlichen geführt haben kann“, betonte Börchers. Das entspreche nicht den Standards des Verbandes. „Die Teamer*innen des Schulworkshops haben aktuell keinerlei Verantwortlichkeiten mehr.“
Zu Beginn der Woche war der Fall, der sich bereits im März ereignet hat, bekanntgeworden. Mehrere Eltern hatten nach dem Vorfall Strafanzeige gestellt. Die Schulleitung brach das Projekt nach Behördenangaben noch am selben Tag ab und kündigte den Dienstleistungsvertrag mit den Projektverantwortlichen. Auch die Amadeu Antonio Stiftung, die sich für Minderheiten und Menschenrechte einsetzt, hat die Förderung für das Theaterprojekt mittlerweile eingestellt. Parallel dazu ermittelt die Polizei wegen des Verdachts des Verbreitens pornografischer Inhalte an Minderjährige gegen zwei weibliche Tatverdächtige im Erwachsenenalter.
Rechte Medien nutzen unterdessen den Fall, um ihn als vermeintliches Beispiel für „Kulturkampf im Klassenzimmer“ durch Linksextremisten darzustellen. Dass „unangebrachtes Material in die Hände von Schüler*innen gelangen konnte und diese belastet hat“, würden die „Falken“ zutiefst bedauern, heißt es in einer Stellungnahme gegenüber dem Nachrichtenportal t-online.de.
Angesichts „wiederholter Falschdarstellungen und Verzerrungen in einzelnen Medien“ wolle die Organisation aber auch einige der in der Berichterstattung aufgestellten Behauptungen ausdrücklich zurückweisen. Es sei unter anderem unzutreffend, dass sich Jugendliche ausschließlich mit Pronomen vorstellen mussten oder ihre Vornamen abgewertet wurden. Ebenfalls falsch sei, dass die Projektleiter vor Ort abwertende Aussagen wie „Nazi-Sachsen“ getätigt haben oder politische Statements verbreitet hätten. Es seien auch keine Teilnehmer ausgelacht oder angefeindet worden.
„Die Verbreitung solcher Falschbehauptungen sehen wir als Teil einer Hetzkampagne, die einer demokratischen Zivilgesellschaft und Angeboten von freien Trägern an Schulen nachhaltigen Schaden zufügen soll“
Ebenso sei die Darstellung falsch, dass im Workshop andere Inhalte behandelt wurden als im Vorfeld angekündigt: Der Workshop sei kein Angebot der sexuellen Bildung oder Sexualpädagogik gewesen. „Die Verbreitung solcher Falschbehauptungen sehen wir als Teil einer Hetzkampagne, die einer demokratischen Zivilgesellschaft und Angeboten von freien Trägern an Schulen nachhaltigen Schaden zufügen soll“, erklärten die „Falken“. Tatsächlich fordert ein Kommentar (des ehemaligen Präsidenten des Deutschen Lehrerverbands, Josef Kraus) in der rechtsoffenen „Jungen Freiheit“ bereits, alle freien Träger von Schulen auszuschließen.
„Die Falken“ sind ein Jugendverband, der vor über 100 Jahren aus der sozialistischen Arbeiterbewegung hervorgegangen ist. Historisch steht der Verband der SPD nahe, ist aber unabhängig von der Partei. Über sich selbst schreibt der Verband: „Unser Zeichen ist der rote Falke, unser Gruß ist ‚Freundschaft!‘“ Das war der offizielle Gruß der Freien Deutschen Jugend (FDJ) in der DDR. News4teachers / mit Material der dpa
Porno-Skandal: Was passiert, wenn externe Projektpartner sich nicht an Vorgaben halten?









Wenn das nicht mit Absicht getan worden wäre, hätten die Referentinnen das beanstandete Material (und noch weiteres Material) nicht dabei gehabt.
So ist es. Und das (noch weitere Material) erfüllt die Kriterien einer Hetzkampagne, jedoch nicht gegen den Träger.
Ihrer Definition nach wären ALLE Fehler also vorsätzlich? Vergessen Sie nicht beim nächsten Prozess gegen Lehrkräfte gegen deren “Absicht” zu hetzen (augenroll)
Die Nachlässigkeit, die Inhalte sämtlicher Zeitschriften nicht vollständig zu prüfen, war ein völlig unprofessioneller, folgenSCHWERER Fehler, den es aufzuklären gilt.
Ich halte es auch für möglich, dass Material mitgenommen wurde, das bei anderen Zielgruppen (Erwachsenen) verwendet wird und nicht überprüft wurde, ob es für eine minderjährige Zielgruppe auch geeignet ist.
Worauf begründet sich Ihre Annahme?
Auf meine Erfahrung mit Fortbildungen. Die haben sehr häufig Material dabei, dass sie nicht bei jeder Gruppe verwenden.
Aber mal umgekehrt gefragt: Worauf begründet sich die Annahme, dass das MAterail den Schülern mit Absicht und nicht aus Fahrlässigkeit gezeigt wurde?
Angesichts der Tatsache, dass man sich strafbar macht, wenn man Jugendlichen pornografisches Material zeigt, würde ich nicht mit solcher Festigkeit Absicht unterstellen.
“Bilder von sexuellen Darstellungen und nackten Personen” – okay, mag ja sein, dass man in bestimmten Kontexten Erwachsenen Bilder von nackten Personen zeigen kann. Da bin ich auch überhaupt nicht prüde. Bei Kindern und Jugendlichen, die oft noch (pubertätsbedingt) ein großes Schamgefühl haben, sieht das schon anders aus,
Aber bei welchen Gelegenheiten(Projekten, Fortbildungen…?) zeigt man Bilder von sexuellen Darstellungen? Da fehlt es mir echt an Fantasie.
Dass Fehler naheliegender sind als Vorsatz?
So blöd sollte eigentlich niemand sein.
Wenn etwas schiefgeht ist Blödigkeit wahrscheinlicher als Vorsatz.
Das zeigt sich auch in allen Statistiken. So kommt fahrlässige Tötung (ohne Verkehrsdelikte) etwa dreimal so oft vor wie Mord.
Oder der Vorsatz kann nicht nachgewiesen werden…
Ich weiß ja nicht, wie es Ihnen geht, aber um Projekttage zum Thema Mut zu machen, schleppe ich normalerweise keine Porno-Hefte in die Schule. Aber an anderen Schultagen würde mir das auch nicht passieren. Ich bezweifle, dass es Ihnen da anders geht…
Vielleicht fehlt mir auch sonst die Kreativität, aber mir fällt auch für Erwachsenen-Fortbildungen kein guter Grund ein, Porno-Magazine dabei zu haben.
Je mehr Lebenserfahrung ich habe, um so mehr werde ich ein Anhänger der Unschuldsvermutung im Sinne einer Dummheitsvermutung.
Im Rahmen welcher Veranstaltungen würden Sie Erwachsenen pornographische Darstellungen präsentieren? Mir fällt da gerade nichts seriöses ein.
Es gibt auch für erwachsene Fortbildungen zum Thema Sexualität.
… mit pornografischen Darstellungen in größeren Gruppen sich fremder Menschen?
Swingerclubs??? In Ashrams?.???
Spaß……
🙂 Da passt es auch hin. Aber in anderen Settings?
Okay, ich bemerke in letzter Zeit immer öfter, dass ich noch altmodischen Vorstellungen anhänge. Ich kannte es noch so, dass man sich als Kurs-/ Projektleiter (oder Therapeut … ) gründlich vorbereitet und sein Material genau kennt, welches man ggf. für bestimmte Zwecke nutzen möchte. Je sensibler das Klientel und/oder das Thema, umso gründlicher bereite ich mich vor. Man hat einen Plan/ ein Konzept und auch evtl. noch einen Plan B oder C. Und ein Ziel welches man am Ende erreichen will. Gerade beim Thema Sexualität würde ich von Profis (auch in der Arbeit mit Erwachsenen) erwarten, dass sie genau wissen, welches Material sie haben und sich den Einsatz genau überlegen und nicht wahllos irgendwas immer in ihrer Tasche haben und es dann unüberlegt auf den Tisch legen.
Aber diese altmodische Vorstellung wurde in letzter Zeit schon öfter von verschiedenen Kursleitern sozialer Projekte in meinem Kiez widerlegt. Da wird ein neues Projekt initiiert – der Name des Projekts steht – und dann wartet man ab, was kommt. (Zum Glück bisher ohne pornographisches Material, aber auch ohne Plan und Konzept. und dann wundern sich die Kursleiter, dass ihre Idee so wenig Zulauf findet.)
Bin gespannt, was die polizeiliche Untersuchung der Geschichte ergibt. “Versehen” und “Hetzkampagne” klingen mir nach Ausrede. Der Wahrheit müsste relativ leicht auf die Spur zu kommen sein, weil zu viele Kinder Zeugen des Geschehens waren.
Hetzkampange klingt nicht nach Ausrede. Tatsächlich hat ja die “Neue Freiheit” , eine Zeitung mit Scharnierfunktion zum Rechtsextremismus, als erste über den Fall berichtet. Der Spin des Berichts war es, der Amadeu Antonio Stiftung zu schaden.
Wenn die von Ihnen genannte Zeitung “als erste über den Fall berichtet” hat, dann ist ihr erst einmal zu danken, denn es ist zweifellos ein sogenannter “dicker Hund”, den man sich da geleistet hat.
Viele würden die Sache natürlich gern unter den Teppich kehren oder der Zeitung böse Absichten unterstellen. Aber ist das korrekt und redlich?
Interessant. Könnten Sie bitte erläutern, was die Amadeu Antonio Stiftung mit der Jugendorganisation „Sozialistische Jugend Deutschlands – Die Falken“ zu tun hat?
Nur wenn diese Stiftung bei der Jugendorganisation involviert ist, kann der Schulskandal auch ihr schaden.
Schauen Sie doch einfach mal in den vorliegenden Artikel. Die Stiftung hat das Theaterprojekt finanziell unterstützt.
Die Stiftung förderte das Projekt der “Falken”, stoppte die Förderung aber nach diesem Vorfall.
Quelle:
https://rathausnachrichten.de/porno-skandal-sachsen-sozialistische-jugend-schule/
Klingt mehr danach, dass Sie nur ein einziges Ermittlingsergebnis zu akzeptieren bereit sind.
Aber wenn ich eines in dieser Forumsdiskussion lernte, dann dass Sie sich im Zweifelsfall nicht geirrt haben können, sondern niedere Absichten dahinter stecken müssen – alles andere klingt für mich nach Ausrede XD
“Darunter war versehentlich ein Magazin, welches Bilder von sexuellen Darstellungen und nackten Personen beinhaltete.”
…. DAS war es? Ernsthaft? Ich muss zu meiner Schande eingestehen, dass ich da im Gedankenkino Schlimmeres annahm, nachdem ich den ersten Artikel dazu las und das Artikelbild sah…
Eier über meine Augen oder so
Ja, Rainer? Was haben Sie sich vorgestellt? Darstellungen sexueller Handlungen und nackte Menschen sind eine nette Umschreibung von Pornographie…..
Die Bild-Zeitung, die als erste über den Fall berichtet hat, hat den Vorfall tatsächlich so dargestellt (wohl mit Absicht), dass ich auch eher daran gedacht habe, dass das pornographische Material mit einem Beamer an die Wand projiziert oder auf einem Bildschirm gezeigt wurde.
Und für das mögliche Strafmaß dürfte es schon relevant sein, ob es sich um Fahrlässigkeit oder Vorsatz gehandelt hat.
Zu meiner Schande, ja, mehr etwas in dieser Richtung, als dass ein einziges Magazin unter manchen Artikel (oder nur einem?) unpassende Inhalte hatte.
Geht gar nicht, aber ich befürchtete deutlich größere, anbsichtliche Verfehlungen
Diese pornographischen Venus- und Davidstatuen, und überhaupt: diese pornographischen Gemälde in der Kunst oder pornographischen Darstellungen in der Literatur: unerhört! Das muss ein Ende haben!
Aber sofort! 🙂
Naja, vor einigen Jahren wurden im Köpenicker Rathaus künstlerische Aktfotografien (Fotoausstellung in den Fluren) entfernt, weil es die Gefühle von Besuchern (überwiegend erwachsene Menschen) verletzen könnte.
Berlin-Köpenick: Keine Aktfotos mehr im Rathaus
Und ich wurde noch mit FKK-Stränden konfrontiert. 🙂
Danke, dass Sie mit westlichen Klischees aufräumen, dass es in der DDR Rathäuser gab. Offenbar lag die Stadtverwaltunge dort nackt ohne Büros herum.
Ich meine, wie völlig falsch und verzogen wäre sonst Ihr Vergleich zwischen einem Rathaus und einem FKK-Strand? ^^
LOL! Was haben Sie denn für ein Kraut am Wochenende geraucht? Oder wieder einmal Lack gesoffen?
Nicht wirklich, aber offenbar habe ich Sie missverstanden.
Was wollten Sie in Bezug auf den Artikel (!) eigentlich ausdrücken, wenn Sie nicht mal wieder hiesige Umstände untergraben und das Leben im Unrechtstaat DDR unverhältnismäßig beschönigen wollten?
Welche hiesigen Umstände habe ich denn untergraben? Und was an der FKK-Kultur in der DDR ist beschönigen eines Unrechtsstaates?
Freikörperkultur – Wikipedia
Sie müssen wirklich noch das sinnerfassende Lesen üben (am besten, indem Sie meine Kommentare im Zusammenhang mit dem Kontext – worauf ich antworte – lesen). Nur so als kleiner Tipp! 🙂
FKk und etwas verbergen wollen – das funktioniert voraussichtlich nicht mal rain zufällig.
🙂 Meine Oma sagte schon immer: “Einem nackten Menschen kann man nicht in die Taschen greifen und ihm auch nichts in die Schuhe schieben.”
Kluge “Omma” – und dat allet ohne KI
🙂
Sie klingen wie meine Schüler*innen, die nochmal meine Frage wiederholen, um sich selbst mehr Bedenkzeit einzuräumen XD
Oder wollten Sie sich FÜR mehr Freikörperkultur bezüglich des Artikels aussprechen?
Nicht, dass Sie als unaufrichtig und verlogen daherkommen, nur um alles aus Prinzip zu untergraben, auch wenn Sie es im konkreten Fall eigentlich ablehnen 😉
Oha! Reden Sie mit Ihren Fö-Schülern auch so unverständlich, ohne Zusammenhang, in leeren Worthülsen …, wie Sie hier oft schreiben? Die armen Schüler!
UV ist Glücksache. So gibt es Zufälle, bei denen Fö-SuS verschont werden und bei Kolleg*innen landen.
Zustimmung bezüglich der … Übertreibungen, der Fall und die Betroffenen bleiben ernstzunehmen.
Zum Glück schrieb niemand völligen Unsinn, um sich nach der Aufklärung nur noch in absolurdere Thesen und Verschwörungsphantasien hineinsteigern zu müssen, um ja keine Fehleinschätzung einräumen zu müssen – Fehler gibt es ja nachweislich nicht ^^ (https://www.news4teachers.de/2026/04/porno-eklat-an-schule-traeger-spricht-von-versehen-aber-auch-von-hetzkampagne/#comment-798104)
Das, was an der Oberschule passiert ist, umgehend kleinzureden und sogar in die Ecke von “Hetzkampagne” zu schieben, spricht Bände.
Sollten nicht erst die Ergebnisse der eingeleiteten Untersuchung abgewartet werden, bevor der Träger der Veranstaltung, die „Sozialistische Jugend Deutschlands“, von Falschaussagen spricht und sich als Opfer rechtsextremer Machenschaften darzustellen versucht?
Auf der anderen Siete nehmen rechte Medien (Ich zähle auch mal die Bild-Zeitung dazu.) ja schon eine Vorverurteilung vor.
Das kritisieren Sie nicht? Wieso?
vermeintliches Beispiel für „Kulturkampf im Klassenzimmer“ durch Linksextremisten
SJD will nach eigner Aussage den Kapitalismus beenden und den Sozialismus aufbauen.
“Hoppla, da haben wir so ganz aus Versehen Schwulenpornos eingepackt als wir eine SCHULE VOLLER KINDER besucht haben, eeeehhhh, haha, ehhhhh, hoppla, welch ein Versehen, und dann haben wir denen das gezeigt, oooohhh hoppla!”
Seriously?
DAS soll jemand glauben?
Das halte ich angesichts der Strafbarkeit der Handlung für eher wahrscheinlich als Vorsatz. Denn wenn man pornographisches Material einer Klasse von Jugendlichen zeigt, ist kaum anzunehmen dass das geheim bleibt.
Angesichts des gesellschaftlichen Klimas hat man wohl damit gerechnet, dass sozusagen “wie üblich” schon “nix passiert”.
Einfach mal über den “Träger” informieren.
Angesichts des politischen Klimas in Sachsen war wohl eher nicht damit zu rechnen, dass nix passiert.
Einfach mal über die AfD in Sachsen informieren.
Die AfD hat sich zum Schutz Minderjähriger oft genug geäußert (https://www.volksverpetzer.de/aktuelles/afd-politiker-epstein-skandal/)
447 scheint ja mehr das WER und nicht das WAS herumzutreiben – wären die doch bloß reich und rechts genug…
Einfach mal über die Verwendung von Anführungszeichen informieren 😉
Die hatten noch mehr dabei und Äußerungen bei leisester Kritik an ihrem Programm.
Sie scheinen ja alle Infos zum Fall zu haben. Wie hieß dieses Porno-Magazin?
@Rainer Zufall
Selbst noch keine Fortbildung gemacht in diesem Jahr? 🙂
Sobald ich Zeit hab … -___-
Da 447 die Informationen zum Artikel hat – und wir beide offensichtlich nicht wissen, auf welche Quellen er sicht stützt – können wir also beide gespannt sein, auf was er seine Behauptungen baut 🙂
Damit haben sie den anderen Trägern echt einen Bärendienst erwiesen. Die bisherigen Veranstaltungen z. B. zu Gewerkschaften etc., die ich mitbekommen habe, waren bei uns vollkommen in Ordnung. Natürlich nicht unbedingt neutral, aber auch kritische Fragen wurden beantwortet. Ich war auch nicht im Unterrichtsraum dabei und sollte es auch nicht. So etwas sorgt natürlich für Stimmung. Es wird auch gegen die Lehrkräfte gehetzt, die nicht Klassenraum waren. Sehr problematisch!
In dem Artikel fehlen völlig die Aussagen von Betroffenen (Schüler, Eltern, Schulleitung).
Nach anderen Meldungen war kein Lehrer während der Veranstaltung anwesend. Das wirft die Frage auf, ob die beiden Referenten eine qualifizierte pädagogische Ausbildung haben.
Mich interessiert: Waren es wirklich Pornos, also Hefte, die explizit der sexuellen Erregung dienen sollen? Ein küssendes Schwulenpaar, auch unbekleidet, ist nicht unbedingt Pornografie.
„ Über sich selbst schreibt der Verband: „Unser Zeichen ist der rote Falke, unser Gruß ist ‚Freundschaft!‘“ Das war der offizielle Gruß der Freien Deutschen Jugend (FDJ) in der DDR.“
Welche Relevanz im Sachkontext hat die Mitteilung, dass der Gruß „Freundschaft“ sowohl von den Falken (Gründung 1904) als auch von der FDJ (Gründung 1946) verwandt wurde? Sehen Sie da irgendwelche Zusammenhänge?
Es gibt keine Relevanz…..und das habe ich mich auch gefragt…..bei uns sind die Falken auch Träger einiger OGSen in der Stadt…..da steckt nichts wirklich politisches hinter…..
Was für eine Aufregung: es wurde ein Magazin mit der Darstellung nackter Personen in sexuellem Kontext im Rahmen eines Projektes einer neunten Klasse ausgelegt.
Ja, das war nicht okay und hätte so nicht passieren sollen. Und wer von den sich hier Aufregenden glaubt ernsthaft, dass es sich hierbei um den Erstkontakt der betroffenen Neuntklässler mit möglicherweise pornographischen Inhalten handelte? Der Vorfall wurde sofort von den Kursleitern behandelt, die Zeitschrift eingeordnet – ganz anders als die heimlich (oder offen) zuhause per Internet konsumierten Pornofilme.
Ich halte das tatsächlich auch für eine Hetzkampagne, was da jetzt abgeht.
Es wäre wahrscheinlch wirklich sinnvoll, abzuwarten was die Ermittlungen ergeben, ob es sich wirklich um die strafbare Verbreitung von Pornografie an Minderjährige gehandelt hat.
Hetzkampagne? Nene, Unfassbar und 447 machen sich aufrichtige Sorgen, dass Jugendliche vom falschen politischen Spektrum aus belästigt werden
Uaaah, gäääähhhn … war was?
Ein Porno-Eklat
https://www.news4teachers.de/2026/04/porno-eklat-an-schule-traeger-spricht-von-versehen-aber-auch-von-hetzkampagne/#comment-798453
Jetzt nicht einschlafen! 447 und Unfassbar hauen jetzt bald ihre Belege raus, um am Ende nicht völlig nackt und den Armen voller unbelegter Vorurteile dazustehen 😉
.. das ist der gelebte Kulturkampf, da sind die Vertreter unterschiedlicher politischer Ansichten aufeinandergeprallt, ganz einfach.
Nicht wirklich. Einige Kinder haben bei ihren Eltern davon erzählt, die haben sich an die Presse gewandt und dann ist das Ganze eskaliert. Die Zeiten haben sich halt gewandelt, weil sich Medien abseits des Establishments eine nennenswerte Reichweite aufgebaut haben.
Ohne Beweise den anderen etwas zu unterstellen (und dies heimlich planen), während die anderen Belege für die haltlosen Behauptungen fordern…. Joa, leider ist dies inzwischen der Stand des “Kulturkampfs” in Deutschland -__-
Ich finde, man sollte die Vorgehensweise der AktivistInnen (m, w, d) und der Verantwortlichen an der Schule ganz deutlich von Reaktionen in Medien trennen. Eine Vermengung führt nur zu Verwirrung und Unklarheiten.
Der Schulleiter holt zwei nonbinäre Aktivistenpersonen von der Sozialistischen Jugend Deutschlands an die Schule. Er geht dabei einfach mal davon aus, dass es nicht um Politik und queere Sexualität gehen wird und lässt die Schülerinnen und Schüler ohne Aufsicht und pädagogische Begleitung mit denen allein.
Klar, was soll schon groß schief gehen?!
„ Der Schulleiter holt zwei nonbinäre Aktivistenpersonen von der Sozialistischen Jugend Deutschlands an die Schule. Er geht dabei einfach mal davon aus, dass es nicht um Politik und queere Sexualität gehen wird und lässt die Schülerinnen und Schüler ohne Aufsicht und pädagogische Begleitung mit denen allein.“
Ja? Und? Ich transferiere Ihre Aussage mal:
„Der Schulleiter holt zwei cis-heterosexuelle Aktivistenpersonen von der Jungen Union an die Schule. Er geht dabei einfach mal davon aus, dass es nicht um Politik und heteronormative Sexualität gehen wird und lässt die Schülerinnen und Schüler ohne Aufsicht und pädagogische Begleitung mit denen allein.“
Haben Sie ein Problem mit queeren Personen? Unterstellen Sie gerade der gesamten queeren Community, Jugendliche mit ihren sexuellen Präferenzen beeinflussen zu wollen, und zwar in ungesetzlichem Rahmen?
Kommen Sie mal wieder runter!