KÖLN. Eine große Mehrheit der Deutschen fände es laut einer repräsentativen Umfrage für den WDR richtig, Beamte, Selbstständige und Politiker in die gesetzliche Rentenversicherung einzubeziehen. In der Befragung von bundesweit 2.084 Menschen der deutschsprachigen Bevölkerung ab 16 Jahren stimmten dem 86 Prozent zu.

Breite Unterstützung für den Vorschlag gab es demnach in allen Alters- und Einkommensgruppen und von Anhängern aller im Bundestag vertretenen Parteien. Jeder Zehnte fände das falsch.
Die Beiträge zur Rentenversicherung senken, die gesetzliche Rente auf ein Minimum zu reduzieren und dafür stärker auf die Eigenverantwortung der Bürger zu setzen, fände nur jeder vierte Befragte richtig. Die Daten wurden nach Angaben des WDR zwischen dem 7. und dem 14. April erhoben.
In Deutschland sind rund 650.000 Lehrkräfte verbeamtet. News4teachers / mit Material der dpa
Rentenreform: Ökonom will Beamte einbeziehen – obwohl es ein Verlustgeschäft wäre









und genau 0% wäre dafür höhere Steuern für die Arbeitgeberabgaben zu zahlen….Ein Syetemwechsel würde zunächst über Jahre massive Mehrbelastungen für die Haushalte bedeuten, da gleichzeitig Pensionen und Versicherungsbeiträge zu entrichten wären, daher stellt sich die Farge schlicht nicht.
Für mich stellt sich die Frage so gar nicht! :-))
Ja, aber das wird in solchen Berichten (siehe Welt und Focus) natürlich nie dazu geschrieben……
Naja, so einfach ist das nicht.
Zahlen müssten die Länder, profitieren würde erst einmal der Bund (habe ich hier schon vorgerechnet: Müssten alle Lehrkräfte in die Rentenversicherung einzahlen, spart das dem Bund pro Jahr erst einmal 10 Milliarden Euro an Bundeszuschüssen für die Rentenkasse, da die Lehrkräfte erst einmal nur zahlen und erst sehr viel später nennenswert etwas wiederbekommen)
Andererseits: Aus Sicht der Öffentlichkeit sollen die Lehrkräfte natürlich selber für den Arbeitnehmer- und Arbeitgeberanteil aufkommen, aktuell zahlen sie ja “nichts” für die Pension, also wäre es doch nur konsequent sie von sie von ihren “unverschämt hohen und unverdienten” Gehältern zum Wohle der Öffentlichkeit ordentlich abgeben zu lassen, oder?
Letzteres ist vermutlich der Punkt, denn ich kann nicht sehen, wo das Geld, das jemand (der Bund, andere Beitragszahler) spart, sonst herkommen soll, als von dem Nettoverdienst der Beamten bzw. den geringeren Pensionen, dann ja Renten. Greift dann eigentlich noch das Urteil zur angemessen Besoldung?
Man kann so etwas mit dem hoffenden Blick auf andere Länder versuchen, doch man sollte mit Verwerfungen rechnen.