Start Themenmonate Gesunde Schule Immer stark, immer verfügbar, immer belastbar? Warum das Rollenbild der Lehrkraft zur...

Immer stark, immer verfügbar, immer belastbar? Warum das Rollenbild der Lehrkraft zur Gefahr werden kann

45
Anzeige

BAD LOBENSTEIN. Lehrkräfte sollen verlässlich sein, belastbar, engagiert und jederzeit professionell handeln – so lautet zumindest das gesellschaftliche Idealbild. Doch genau diese Erwartungen können zur Falle werden, meint die Coachin Anne Grieser. Seit vielen Jahren begleitet sie Lehrkräfte in beruflichen Krisen und Veränderungsprozessen. In ihrem Gastbeitrag beschreibt sie, warum nicht nur Personalmangel und Arbeitsverdichtung krank machen können, sondern auch ein Rollenverständnis, das kaum Raum für eigene Grenzen, Zweifel oder Überforderung lässt. Für sie braucht eine gesunde Schule deshalb beides: bessere Rahmenbedingungen und einen kritischeren Blick auf die Vorstellungen davon, was eine „gute Lehrkraft“ sein soll.

Archetypin. (Symbolbild.) Illustration: News4teachers

Zwischen Anspruch und Erschöpfung – was Lehrkräfte wirklich belastet

Es gibt Monate, da häufen sich in meinen Gesprächen die gleichen Sätze. Unabhängig von Schulform, Bundesland oder Dienstalter sagen Lehrkräfte Dinge wie: „Ich weiß gar nicht mehr, wann ich das letzte Mal wirklich Luft geholt habe.“ Oder: „Ich funktioniere noch – aber ich merke, dass es mich immer mehr Kraft kostet – körperlich und auch mental.“

Ich begleite Erwachsene seit vielen Jahren als Coach im Rahmen komplexer Veränderungsprozesse, ein großer Teil davon sind Lehrkräfte. Menschen, die ihren Beruf einmal aus Überzeugung gewählt haben und heute oft zwischen pädagogischem Anspruch, strukturellen Grenzen und persönlicher Erschöpfung stehen. Dabei ist eines wichtig vorweg klarzustellen: Die Rahmenbedingungen im Schuldienst sind objektiv herausfordernd. Hohe Arbeitsdichte, steigende Erwartungen, Personalmangel, gesellschaftlicher Druck – all das ist real. Niemand „bildet sich das ein“. Neue Konzepte und Überlegungen im Hinblick auf Reformen, Strukturen und Schulmodelle sind hier mit Sicherheit wertvolle Aspekte, die bereits mit viel Engagement und Euphorie vielerorts angedacht und umgesetzt werden.

Und doch zeigt sich in meiner Praxis immer wieder ein Muster, das tiefer reicht als einzelne strukturelle Veränderungen oder Arbeitszeitmodelle. Viele Lehrkräfte haben gelernt, sehr lange sehr viel auszuhalten. In Gesprächen erzählen sie von Wochen, in denen es kaum Pausen im Schulbetrieb gibt, von Tagen, an denen es nicht für einen Mittagssnack reicht oder gar den Gang zur Toilette. Sie sprechen von Abenden, an denen sie E-Mails beantworten oder Unterricht vorbereiten, wenn alles längst schläft. Von Wochenenden, an denen sie Korrekturen auf dem Küchentisch stapeln, während die Familie das schöne Wetter genießt. All das begleitet von einem inneren Anspruch, der nicht verhandelbar scheint: Die Schülerinnen und Schüler brauchen mich. Die Kolleg:innen bauen auf mich. Wenn ich es nicht mache, wer macht es dann? Ich darf nicht ausfallen.

Was dabei häufig verloren geht, ist der Blick auf die eigene Belastungsgrenze. Nicht aus Ignoranz, sondern aus Verantwortungsgefühl. Lehrkräfte spüren sehr genau, was im System nicht funktioniert – und versuchen, diese Lücken mit persönlichem Einsatz zu schließen. Über Monate, manchmal über Jahre. In meiner Arbeit erlebe ich dann Menschen, die fachlich hochkompetent sind, reflektiert, engagiert – und gleichzeitig innerlich zunehmend leer. Schlafprobleme, Gereiztheit, emotionale Distanz, körperliche Warnsignale. Oft verbunden mit Schuldgefühlen, überhaupt darüber nachzudenken, dass es zu viel sein könnte.

Gesunde Schule wird häufig strukturell gedacht: bessere Ausstattung, mehr Personal, andere Vorgaben. All das ist wichtig. Doch selbst wenn sich Rahmenbedingungen verbessern, bleibt eine Frage zentral: Wie gehen die Menschen in diesem System miteinander um? Und wie geht das System mit den Menschen um? Wie gehen diese Menschen mit sich selbst um?

Denn Belastung entsteht nicht nur durch äußere Faktoren, sondern auch durch innere Antreiber. Durch tief verankerte Überzeugungen wie „Ich darf keine Schwäche zeigen“, „Andere kommen doch auch zurecht“ oder „Wenn ich mich abgrenze, lasse ich jemanden im Stich“. Diese inneren Muster wirken leise, aber konstant – und sie sind im Lehrerberuf besonders wirksam.

“Eine gesunde Schule braucht Lehrkräfte, die sich nicht permanent selbst übergehen”: Coachin Anne Greiser. Illustration: News4teachers

In meiner Arbeit geht es deshalb nicht um schnelle Tipps oder Durchhalteparolen. Auch die klassischen Resilienz-Trainings oder Stress- und Selbstmanagement-Maßnahmen greifen aus meiner Sicht noch zu kurz. Es geht um Ehrlichkeit sich selbst und seinen eigenen Grenzen gegenüber: Wo übernehme ich zu oft Verantwortung, die strukturell eigentlich nicht bei mir liegt? Wo ignoriere ich Signale meines Körpers? Wo halte ich an Erwartungen fest, die mich langfristig krank machen? Gefolgt von der eigentlichen Frage, die weit tiefer geht: Woher kommt dieser Anspruch? Warum kommen einige trotz herausfordernden Rahmenbedingungen im System Schule gut zurecht, während andere daran innerlich zerbrechen. Und wie schafft man den Sprung raus aus der Dauerschleife von Funktionieren, Reagieren und Durchhalten?

Eine gesunde Schule braucht Lehrkräfte, die sich nicht permanent selbst übergehen. Das bedeutet nicht, dass individuelle Selbstfürsorge strukturelle Probleme lösen kann. Hier braucht es parallele Bestrebungen, die vielerorts bereits angeschoben und teilweise schon sehr erfolgreich umgesetzt werden. Doch individuelle Selbstfürsorge entscheidet darüber, ob Menschen innerhalb eines Systems – ganz gleich, wie es aktuell aufgestellt ist – kurz-, mittel- und langfristig handlungsfähig bleiben. Ob sie gestalten können, wirksam werden können oder nur noch reagieren – eines Tages möglicherweise ausfallen oder vorher das Handtuch werfen.

Viele Lehrkräfte berichten mir, dass allein das Aussprechen dieser inneren Konflikte entlastend wirkt. Dass sie zum ersten Mal das Gefühl haben, nicht erklären oder rechtfertigen zu müssen, warum sie müde sind. Sondern ernst genommen werden in einer Realität, die komplex ist und oft widersprüchlich. Hier braucht es eine Legitimation und das ehrliche Bemühen, hinzuschauen und ernst zu nehmen.

Gesunde Schule beginnt für mich daher bereits vor konkreten Maßnahmen: nämlich bei der Erlaubnis, die eigene Überforderung nicht länger als persönliches Versagen zu betrachten und gleichzeitig die Schuld dafür nicht allein im System und seinen komplexen Rahmenbedingungen zu suchen. Die Bedienung beider Hebel – struktureller und persönlicher Veränderung – bietet aus meiner Sicht eine riesige Chance, Schule der Zukunft gemeinsam zu gestalten.

Warum Lehrergesundheit mehr braucht als neue Konzepte

Wenn aktuell über Schule gesprochen wird, dann meist mit einem klaren Fokus: Veränderung. Neue Konzepte, neue Strukturen, neue Modelle. Der Blick richtet sich nach außen, auf andere Bildungssysteme, die scheinbar besser funktionieren, auf Ansätze, die Hoffnung machen und Entwicklung versprechen. All das ist wichtig. Und notwendig. Und dennoch bleibt bei genauerem Hinsehen eine Lücke. Das Gefühl, dass sich vieles bewegt – und gleichzeitig etwas Entscheidendes unangetastet bleibt.

Etwas, das weniger mit Strukturen zu tun hat als mit dem Blick auf die Menschen innerhalb dieses Systems. Denn es existiert eine sehr konkrete Vorstellung davon, was eine Lehrkraft zu sein hat. Eine Vorstellung, die nicht nur innerhalb von Schule wirkt, sondern tief gesellschaftlich verankert ist – und gerade deshalb so wirksam ist. Die Lehrkraft als souveräne Instanz. Als jemand, der/die auf alles eine Antwort weiß, Dinge einordnet, trägt und auch unter Druck stabil bleibt.  Als verlässliche Größe in einem komplexen Gefüge. Als jemand, der funktioniert – unabhängig davon, wie herausfordernd die Umstände sind. Oder zugespitzt formuliert: als verlässliche Ressource. Verfügbar, einsetzbar, flexibel verschiebbar.

Diese Erwartung entsteht nicht nur im System Schule selbst. Sie wird von außen mitgetragen – durch Eltern, durch gesellschaftliche Zuschreibungen, durch ein Bild von „guter Lehrkraft“, das wenig Raum lässt für Unsicherheit, Begrenzung oder Zweifel. News4teachers / www.anne-grieser.de

Hier geht es zu Teil zwei des Gastbeitrags. 

Hier geht es zu allen Beiträgen des News4teachers-Themenmonats „Gesunde Schule“. 

Gelassen bleiben, stark führen, Kinder stärken: Wie Resilienz Lehrkräfte und Klassen nachhaltig verändert

Anzeige

Info bei neuen Kommentaren
Benachrichtige mich bei
45 Kommentare
Fräulein Rottenmeier
2 Tage zuvor

Ja, ich unterschreibe fast jedes Wort und bin der Überzeugung, dass man ohne Coaching nicht aus dieser Schleife rauskommt. Diese einzelnen Angebote zur Stressreduktion, die die Bzrg so anbieten, dienen mMn nur der punktuellen Aufrechterhaltung der Arbeitsfähigkeit und Kosten auch noch Zeit…..eine Selbstreflexion ist da aber gar nicht angedacht, so dass ich uU Übungen an die Hand bekomme, die mein Problem gar nicht betreffen.

Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass die Schulberatungsstellen für LKs auch solche Coachings anbieten….einfach mal nachfragen….
Für SL gibt es spezielle Coachings, die auch wirklich hilfreich sind und speziell auf die Bedarfe und Anforderungen von SL ausgerichtet sind.

All in all kann man nur Selbstfürsorge betreiben, wenn man seine eigenen Grenzen erkennt und Strategien an die Hand bekommt, sich innerhalb seiner Grenzen zu bewegen.

Palim
2 Tage zuvor

Gibt es das in NRW?
Wie sieht es in anderen BL aus?

Fräulein Rottenmeier
2 Tage zuvor
Antwortet  Palim

Ich kann nur für NRW sprechen…..

Thomas
2 Tage zuvor

Das ich nicht lache. Von Stressreduktion sprechen, während andere die 4 Tage Woche, volles Homeoffice und 35 Std. Wochen genießen. Ob bei den Öfftl Rechtlichen oder in der Wirtschaft. Die frühen Ruhestandsregelungen, Zulagen und Prämien. Das führt zu einer 2 Klassengesellschaft bei Akademikern. Attraktivität ist 0 gegeben!

Fräulein Rottenmeier
1 Tag zuvor
Antwortet  Thomas

Dann husch, ab in die Wirtschaft…..nebenan werden gerade 140 Mitarbeiter einer Brauerei entlassen….die haben gerade ganz andere Probleme als 35 h Woche……

Hans Malz
5 Stunden zuvor

Daran sind die Lehrer schuld, die meisten trinken nur Wein.

dickebank
5 Stunden zuvor

Ja, denen fehlt dann das Deputat.

DienstnachVorschrift
2 Tage zuvor

Ja, aber die Grenzen müssen auch vom Dienstvorgesetzten respektiert werden bzw. manchmal ist es faktisch auch ein Problem. Beispiel Abschlussprüfungen, wenn man aufgrund von Quereinsteigern nur eine Lehrkraft hat, die überhaupt die Prüfung korrigieren darf. Oder generell Krankheit in der sehr verdichteten Korrekturphase.
Im Endeffekt sorgt es dafür, dass man zeitbedingt extrem umsauber korrigieren muss, aber die Prüfung trotzdem unterschreibt. Es gibt halt Deadlines, die kaum einzuhalten sind und die die Schulleitung auch nicht verschieben kann.

Kinderflüsterer
5 Stunden zuvor

Dann muss die eine Lehrkraft eben zum Korrigieren freigestellt und ausgeplant werden. Aber ohne den dann delegierten Unterricht vorzubereiten und Material bereitzustellen.
Frage: Wer korrigiert, wenn die rine Lehrkraft krank ausfällt….?

dickebank
5 Stunden zuvor
Antwortet  Kinderflüsterer

Muss sich doch nur ein/zwei Tage krank melden …

Katze
2 Tage zuvor

„Lehrkräfte sollen verlässlich sein, belastbar, engagiert und jederzeit professionell handeln“ – dieses Idealbild wird so selbstverständlich wiederholt, als wäre es ein Naturgesetz. Dabei meint „immer stark“ längst nicht fachlich stark oder souverän, sondern eine Art emotionales Dauerlächeln. Genau diese zeitgeistkonforme Vorstellung von Stärke macht aus Lehrkräften das, was das System offenbar bevorzugt: eine Leerschlappe. Eine Figur, die zwar alles auffangen soll, aber nichts mehr entscheiden darf; die für alles verantwortlich ist, aber für nichts die nötigen Mittel bekommt; die ständig verfügbar sein soll, aber nie Rückgrat zeigen darf, weil das irgendjemand stören könnte. Anne Grieser warnt zu Recht, dass diese Erwartungen „zur Falle werden können“ – doch die Falle ist längst zugeschnappt.
Denn viele Schüler und Eltern, Gesellschaft und der bildungsidealistische Elfenbeinturm wünschen sich heute keine Lehrkraft mehr, sondern eher eine pädagogische Allzweckwaffe, die gleichzeitig „Lernbegleiter“, „Beziehungsarbeiter“, „Therapeut“ und „Motivator“ ist – aber bitte ohne Notendruck, ohne Sanktionen bei sozialem Fehlverhalten und ohne jede Form von Konsequenz, die irgendjemand als unangenehm empfinden könnte. Schule soll zum pädagogischen Wellnessbetrieb werden, in dem die Lehrkraft als Leerschlappe herumgereicht wird: immer freundlich, immer geduldig, immer deeskalierend, selbst wenn die Realität längst brennt. Und wehe, jemand wagt es, auf fachliche Ansprüche zu bestehen oder klare Grenzen zu setzen – dann gilt man sofort als „Oldschool“, „nicht mehr zeitgemäß“ oder schlicht als Störung.
Das klassische Rollenverständnis vieler Lehrkräfte – Lehre im eigentlichen Sinn, also Wissensvermittlung im Sinne ernsthafter fachlicher Bildung, Struktur, Klarheit und fachliche Autorität – wird dabei systematisch entwertet. Wer Lehre wollte, findet sich heute in einer Rolle wieder, die mit dem Kerngeschäft Fachunterricht nur noch am Rande zu tun hat. Statt Lehrkraft wird man zur Leerschlappe umfunktioniert: ein emotionaler Puffer für gesellschaftliche Versäumnisse, ein Ersatztherapeut ohne Ausbildung, ein Sozialarbeiter ohne Ressourcen, ein Konfliktmanager ohne Autorität und wirkungsvolle Sanktionierungsmöglichkeiten. Und während die Anforderungen steigen, sinkt die Wertschätzung für die Dienstleister proportional.
Die Belastung dieses neuen Normals ist für viele (besonders ältere) KuK längst untragbar geworden – besonders für diejenigen, die den Beruf einst ergriffen haben, um zu lehren und nicht, um ein pädagogisches Multitool zu sein. Diese Situation für viele LuL zerstört genau das, was Schule eigentlich wieder bräuchte: fachliche Stärke, klare Rollen und Menschen, die nicht permanent an den Rand ihrer psychischen Belastbarkeit gedrückt werden. Die Leerschlappe (statt Lehrkraft) ist das Symbol eines Systems, das lieber die Lehrkraft verbiegt, als die Rahmenbedingungen zu verändern.

dickebank
2 Tage zuvor
Antwortet  Katze

Die Grenzen der Wirksamkeit bzw. die Erkenntnis das vielfach weniger (Inhalte) mehr (Zeit für Sinnvolles) ist.

Tom
2 Tage zuvor
Antwortet  Katze

definitiv nicht zu den Konditionen 😀
Ohne 4 Tage Woche und 1 Tag Distanzunterricht ist da nichts zu machen.
Oder halt 1500 netto mehr als bessere Vergütung.
Sonst gehen wir Teens in andere Jobs 😀

Fräulein Rottenmeier
1 Tag zuvor
Antwortet  Tom

Husch, husch….Kater Tom…..

447
2 Tage zuvor
Antwortet  Katze

…und dessen Exponenten, Claqueure 😉 und “Es muss noch viel mehr davon geben !”-Rufer komischerweise dann doch recht häufig verwundert und/oder verärgert sind, dass dann eben manche die Leerschlappe ganz gemütlich zurück ins Bildungswohzimmer werfen – kann ja der Dackel in dieser offenen Lernlandschaft die Knabberkompetenz dran trainieren. 🙂

kanndochnichtwahrsein
2 Tage zuvor
Antwortet  Katze

…auf den Punkt gebracht!

Wir wissen es – und nu?

Jeder hofft, irgendwie bis ‘”zum Ende” durchzuhalten, um vor sich selbst, den Kollegen, den Schülern, den Eltern, der Gesellschaft und der Politik zum Trotz keine Schwäche zu zeigen…
… wie auch immer jeder “das Ende” für sich definiert – als Ende der Dienstzeit … Ende der eigenen Kräfte … Ausfall durch Krankheit … Umkippen bei 35 Grad … emotionalem oder körperlichem Kollaps nach regelmäßiger Wochenendarbeit … Schlappmachen in den Ferien… Versagen der gewohnten Kreativität … montagsmorgens einfach nicht mehr können… freitagsmittags ins Koma fallen… endgültig die Geduld und den roten Faden zu verlieren beim dreiunddreißigsten Versuch, die korrekte Verwendung eines karierten Blattes zu erklären oder Beschimpfungen und Rüpeleien zu unterbinden… “einfach” aufgeben???

Ist eben nicht so einfach, sich selbst aus der Mühle rauszudenken, weil “raus” nicht vorgesehen ist – außer durch Krankheit, Rente oder Tod… die ja alle drei dem System, das weiter gegen die Wand fährt, nicht weiterhelfen.
Nee, eigentlich ist das System schon längst vor der Wand – es zerdrückt sich gerade selbst immer weiter an der Wand…

Vielleicht ist es in meinem Homeoffice vor Mathetests gerade zu heiß oder zu frustrierend, aber Hoffnung habe ich eigentlich nicht mehr. So versucht man halt, der Sonne oder sich selbst die “Schuld” am “nicht mehr Können” zuzuschreiben, um auch dieses Wochenende zu überleben und Montag wieder “fröhlich und guter Dinge” hinzugehen und weiterzumachen.

Kinderflüsterer-Mr. 71%
1 Tag zuvor

Ja aber sind die leuchtenden Kinderaugen für Gotteslohn nicht Belohnung genug?

Fräulein Rottenmeier
2 Tage zuvor
Antwortet  Katze

„….was Schule eigentlich wieder bräuchte: fachliche Stärke, klare Rollen,…“
Noch wichtiger als die fachliche Stärke ist die klare Rolle. Was bin ich und was bin ich nicht? Was kann ich leisten und was nicht?
Lehrkräfte haben mMn einen klaren Auftrag: Lehren (Fachlichkeit) und ein pädagogisch-erzieherischen Auftrag.
Lehrkräfte sind aber keine Mediziner, keine Therapeuten, keine Sozialarbeiter und auch keine sozialpädagogischen Fachkräfte UND sie sind auch keine Juristen.
Um die eigene Rolle klar abzugrenzen gibt es ein wirklich einfaches Hilfsmittel. Bei einem Problem stelle ich die Frage nach der Ursachen oder den Ursachen und was zu tun ist. Mache dann eine Liste und kategorisiere nach „kann ich/ bin ich für zuständig und kann ich nicht/bin ich nicht für zuständig. Da fallen 90% der Zuständigkeiten für mich schon mal weg, weil ich an diesen Ursachen nichts ändern kann.
Es ist jedesmal erstaunlich, wie entlastend das sein kann und wie viele Zuständigkeiten in ganz andere Professionen fallen.

Fräulein Rottenmeier
2 Tage zuvor
Antwortet  Katze

Sie sind nun Gymnasiallehrerin und denken wahrscheinlich, dass Wir GS-Lehrer da ganz anders agieren müssten. Nein, wir müssen genauso agieren. Unsere Rolle als Lehrkräfte ist ganz klar: Fachlich und pädagogisch-erzieherisch. Gibt es ein Problem, durchleuchten wir es und stellen Zuständigkeiten fest und sorgen dafür, dass verschiedene Professionen beteiligt werden und tun genau das, wofür wir zuständig sind und etwas bewirken können. Oft können wir im Zusammenspiel dann Erfolge verzeichnen und oft auch nicht.
Wenn Eltern sich vehement weigern mitzuarbeiten, dann geben wir die Verantwortung nach einer festgelegten Zahl von Versuchen auch wirklich ab. Es gibt dann keine weitere Unterstützungsversuche (das ist dann die Selbstfürsorge) mehr. Dann ziehen wir die Konsequenzen…..

dickebank
2 Tage zuvor
Antwortet  Katze

Quasi sinnentleertes Sinnstiften

digitalebildung
1 Tag zuvor
Antwortet  Katze

“Das klassische Rollenverständnis vieler Lehrkräfte – Lehre im eigentlichen Sinn, also Wissensvermittlung im Sinne ernsthafter fachlicher Bildung, Struktur, Klarheit und fachliche Autorität – wird dabei systematisch entwertet.”

Es ist nachvollziehbar, dass die Veränderung der Realität manchmal schmerzhaft sein kann. Das Wissensmonopol und die fachliche Autorität von Lehrkräften sind durch Internet und KI nun mal weg und werden auch nicht wiederkommen (das ist de facto so und grundsätzlich aus meiner Sicht eine positive Entwicklung). Youtuberin X kann das Lösen von Gleichungen vielleicht sogar besser erklären, als die Mathelehrkraft vor Ort (man kann die X sogar zurückspulen). Irgendwann sollte das auch von Lehrkräften akzeptiert werden. Statt darüber zu jammern, könnte als abwegige Alternative auch selbstreflektiert das eigene Rollenverständnis neu justiert werden.

447
12 Stunden zuvor
Antwortet  digitalebildung

Kein Problem.

Wenn es Ihrer Aussage nach “gut” ist, dass die “fachliche Autorität” nun “weg” ist – hören wir von Ihnen hoffentlich keine Beschwerden darüber, was dann die zwangsläufige Folge daraus sein wird.

Ich persönlich kann mich mit einem “autoritätslosen” Lehrerberuf sehr gut anfreunden – denn worüber ich keine Kontrolle habe, dafür habe ich auch keine Verantwortung.

Denn ganzen Tag (massiv überbezahlten) Sozialarbeiter spielen ist kein Problem, ich verbringe gerne Zeit mut Jugendlichen und kommuniziere gerne mit denen.

Achim
2 Tage zuvor

Für welche Berufsgruppe gilt diese Idealvorstellung nicht?
Wenn der Handwerker nicht so arbeiten würde, was würde der Kunde (eventuell ein Lehrer) veranstalten?
Er würde die Rechnung kürzen oder nicht bezahlen!
Ein Lehrer, der den Anforderungen nicht entspricht bekommt sein Gehalt weiter. Also kein Ansporn gute Arbeit zu leisten!

Realist
1 Tag zuvor
Antwortet  Achim

Der Handwerker macht genau das, was im Vertrag steht. Nicht mehr nicht weniger. Wenn der Kunde plötzlich Extra-Locken haben will, die Anforderungen ändert oder will, dass der Handwerker die Kinder des Kunden noch nebenbei bespaßt, weil diese gerne auch einmal Handwerker spielen möchten, dann kostest das Extra. Und zwar gewaltig.

Der Auftraggeber des Lehrers ist der Dienstherr. Und der will, dass der Lehrer primär seine Wochenstunden hält. Und nur weil Politik, Bildungs”wissenschaft”, NGOs, Medien und Gesellschaft immer mehr Extra-Locken haben wollen, die der Lehrer noch so nebenbei machen soll, ändert das am Primärauftrag erst einmal gar nichts: Unterrichten mit allem was daran hängt. Es reichen schon die tausend Extra-Locken, die der Dienstherr mittlerweile von einem will, da müssen sich die anderen mit ihren Wünschen erst einmal ganz hinten anstellen.

447
12 Stunden zuvor
Antwortet  Achim

Sie sind sich anscheinend sowohl über die realen (NICHT gefühlten) Anforderungen an Lehrkräfte als auch Auftragsvergaben nicht so ganz im klaren.

Ihre Fantasie läuft wohl (wie häufig bei sozialen Berufen) darauf hinaus, dass dort tätige Personen eine Art “moralische Pflicht” hätten, unbegrenzte und obendrein kontraproduktive “Forderungen” von Irgendwem zu erfüllen.

Einfach weil: “sozialer Beruf”.

Wenn wir das so regeln wollen – bitte, Gesetze entsprechend anpassen.

Meiomei
7 Stunden zuvor
Antwortet  Achim

Heutzutage müssen sie erst einmal einen Handwerker finden.
Und wenn Sie die Rechnung einfach zo kürzen, weil sie zwischendurch die eigenen Anforderungen anheben, wird kein Handwerker so einfach mitmachen.

PetraOWL
2 Tage zuvor

Unglaublich, Arbeitsverdichtung und schlechte Arbeitsbedingungen sind doch wie beschrieben.
Wir tuckeln an 5 Tagen hin, alles schön im Präsenzbudenzauber und die Digitalisierung schreitet voran. Die ganzen Väter, die bis zu 5 Tagen zuhause im Homeoffice hängen, Reduzierung auf 32 Stunden und tolle Gehälter. Urlaub über 8 Wochen im Jahr.
Überall wurde es besser, nur in der Schule nicht. Hasi z.B. arbeitet voll flexibel, 35 Stündchen, viel Homeoffice, gutes Gehalt, frühe Rente. Er hat alles geschafft, was er wollte und verdient prächtig. Er hat die Arbeitsbedingungen, die Gen Z sucht.
Schule muss heute anders gestaltet werden, 4 Tage Woche muss angeboten werden, geringere Deputate und Digitalunterricht muss als Teiloption eingeführt werden. Berufsschulen, Unis usw. haben es doch auch schon integriert.
🙁 Eure Peti wünscht euch trotzdem ein schönes Wochenende 🙂
Lippegrüße

Stiller Beobachter
7 Stunden zuvor
Antwortet  PetraOWL

Digitalunterricht als Teiloption?

Jetzt vom technischen Mal abgesehen und der notwendigen Fähigkeit der Lehrkraft überhaupt digital sinnvollen Unterricht aufzubauen – sollen dann die 8-jährigen am Dienstag für eine Stunde Digitalunterricht nach Hause, während Mutti an der Supermarktkasse sitzt und der Papi Bus fährt?

Meiner Ansicht nach sollten Lehrkräfte viel häufiger in die eigene oder andere Schulen – Austausch untereinander, Co-/Teamteaching, hospitieren an anderen Schulen.

Ich kenne Fälle, in denen offene Stellen nicht besetzt werden konnten, weil die potentiellen Interessenten aber bitte Freitag und Montag frei und Donnerstag erst ab 9 und nur bis 11.30 zur Verfügung stehen wollten.

Diese Flexibilisierung scheint ja irgendwie möglich zu sein, Lehrermangel sei Dank.

Wer sind eigentlich “diesen ganzen Väter”…?

(dass das Arbeitsumfeld reformbedürftig ist, insbesondere aber die Strukturen, da bin ich generell ja dabei..)

Susanne M.
2 Tage zuvor

Um eigene Grenzen zu ziehen, braucht es ein dickes Fell. Der Druck kommt auch sehr aus dem Kollegium, kein Wunder, wer schwächelt, gefährdet das fragile Gleichgewicht. Ich habe nie so wenig Solidarität beobachtet wie unter Lehrern. Das will ich keinesfalls verallgemeinern, doch auch ehemalige Studienkolleginnen, mit denen ich noch Kontakt habe, beobachten Ähnliches.

447
2 Tage zuvor

Ein guter Artikel, finde ich.

Persönlich ist meine Zufriedenheit enorm gestiegen, seit ich drei Grundsätze beherzige:

– Ich mag es fast immer besser wissen, aber das ist sinn-los (im Wortsinn), denn es zählt die Realität: Ein System ist dafür da, was es tut.

– Entscheidend ist im realen Systembetrieb die ausgelegte und dokumentierte Rechtslage, sonst nix. Alles andere sind (letztlich) Fühlis, mal mehr mal weniger schön/sinnvoll/hässlich/richtig/falsch…

– Arbeit ist dafür da, ein schönes Leben zu finanzieren, NICHT umgekehrt.

– Worüber ich keine Kobtrolle habe, dafür habe ich auch keine (gar noch moralische am besten, lol) Verantwortung.

Ich schlafe gut damit.

Und wer mir jetzt sagt, dass es vier statt drei Grundsätze sind…ist ein ekeliger oldschool-Pauker, der mich gefälligst mal lustvoll motivieren soll, statt mich dyskalkulatorisch zu diskrimifaszinieren.

Ansonsten hat Katze recht.
Katze hat immer Recht. Recht? recht? Rächt? rächtt? Egal, kompetenzmässig maine ich das richtigä.

Ulla
2 Tage zuvor

Genauso ist es. Am meisten belastet mich die Entgrenzung von Berufs- und Privatleben: Die Mutter, die mir um 22.30 Uhr eine Mail schreibt und erwartet, dass ich sie bis zum Unterrichtsbeginn am nächsten Tag gelesen und beantwortet habe. Die Klassenarbeiten, die ich abends und am Wochenende korrigiere. Das private Handy, dass ich auch für die SchulApp benutze. Und es hilft mir wirklich gar nicht, wenn jetzt jemand schreibt: Warum machen Sie das denn?

HarneEinrichson
1 Tag zuvor
Antwortet  Ulla

Ich könnte mir vorstellen, dass es hilft klare Grenzen zu setzen und diese auch im Elternabend zu kommunizieren. Zum Beispiel: “E-Mails/Nachrichten werden nach XY Uhr nicht mehr gelesen/beantwortet. Dann wissen die Eltern bescheid, einige werden es verstehen und andere nicht, aber alle wissen was sie erwarten können.

Fräulein Rottenmeier
8 Stunden zuvor
Antwortet  HarneEinrichson

Nach Möglichkeit sollten Regeln zur Kommunikation für die ganze Schule gelten.
Wir haben vor Jahren ein Konzept erarbeitet, welches für alle KuK und Eltern gilt.
Darin haben wir festgelegt, wann wir uns nicht mehr verpflichtet fühlen, Emails, Anfragen, Anrufe entgegenzunehmen und zu bearbeiten. Was ganz besonders auch für das WE gilt. Wir haben darüber hinaus festgelegt, dass wir keine Tür- und Angelgespräche mehr wollen (vor allem was Eltern angeht, aber auch die SL) und dass sich gerne ein Gesprächstermin per Email geholt werden darf (Ausnahme ist natürlich immer ein Notfall oder ein Anliegen, was objektiv betrachtet nicht warten kann).

Emails werden zeitnah, aber unter dem Aspekt der Priorisierung beantwortet. Gesprächstermine werden zeitnah, aber nicht überstürzt vergeben. Spontane Anrufe sind zu vermeiden….

Ich persönlich habe übrigens die SchulApp nicht auf meinem Handy, sondern nur auf meinem Diensttablet. Das verhindert, dass ich ständig über irgendwelche unwichtigen Nachrichten informiert werde, sondern ich proaktiv danach schauen muss.

Es hat bestimmt ein ganzes Schuljahr gedauert, bis sich alle KuK daran gehalten haben und bei manchen Eltern ist das immer noch nicht angekommen und sie versuchen es immer wieder kurz vor Schulbeginn ein Gespräch mit der KL zu führen. Das hilft nur Teflonpfanne (kurzer Hinweis, umdrehen, gehen, nicht anbacken lassen) 🙂
Aber wie gesagt, dass sollte schon für alle gelten, denn sonst stehen Sie dann irgendwann da und werden von den Eltern angegangen, weil Sie ja „nie“ erreichbar sind und die anderen KuK aber schon…..

mathea kühnel
5 Stunden zuvor

Genau das ist das Problem. Es müssen alle mitmachen.

Ulla
8 Stunden zuvor
Antwortet  HarneEinrichson

Natürlich sage ich Eltern, wann ich meine Mails lese. Die meisten verstehen es, einige aber eben nicht. Und zwar deshalb, weil das eigene Kind so wichtig ist, dass man auch nachts eine Antwort erwartet.

Hans Malz
7 Stunden zuvor
Antwortet  Ulla

Dann haben die eben Pech gehabt. Sollen sie doch erwarten…

Fräulein Rottenmeier
6 Stunden zuvor
Antwortet  Ulla

Aber Sie sind den Eltern doch keine Rechenschaft schuldig. Sie müssen sich nicht erklären und sich auch nicht rechtfertigen.
Die Welt der Eltern wird nicht unter gehen, wenn sie auf eine Antwort warten müssen….
Eine Idee hätte ich noch…..schalten Sie eine automatische Antwort: „vielen Dank für Ihre Email. Ich werde mich bemühen, diese zeitnah zu beantworten. Bitte haben Sie jedoch Verständnis dafür, dass dies jedoch nicht unmittelbar geschieht….“ oder so ähnlich……

dickebank
6 Stunden zuvor
Antwortet  Ulla

Morgens um 5:00 Uhr zurückrufen. “Gerade habe ich ihre dringende Mail vom … gelesen und wollte nur kurz Bescheid sagen.”

Den Spaß habe ich mir tatsächlich einmal erlaubt. Dieses telefonat hat sich in Windeseile in der Elternschaft herumgesprochen. Danach lief alles wesentlich relaxter. Weiß gar nicht warum:)

Fräulein Rottenmeier
1 Tag zuvor
Antwortet  Ulla

Warum machen Sie das denn? Sie müssen weder eine Email abends beantworten, noch sonst etwas in Ihrer freien Zeit tun. Da wir keine AZE haben, bestimmen Sie Ihre AZ selber. Legen Sie einfach Ihre AZ fest und gut ist es…..ohne schlechtes Gewissen…..

Ulla
8 Stunden zuvor

Ich hatte bereits geschrieben, dass mir solche Antworten nicht helfen.

Fräulein Rottenmeier
7 Stunden zuvor
Antwortet  Ulla

Ja, sorry…..
Dann lesen weiter oben, wo ich zu Kommunikationsregeln schrieb.

Kinderflüsterer
5 Stunden zuvor
Antwortet  Ulla

Ehrlich gesagt weiß man dann aber nicht, welche Antwort Sie erwarten bzw. als hilfreich erachten.
Die Grenzen muss man schon selbst ziehen und ihre Einhaltung immer wieder einfordern. Ggf. muss man sich auch mal unbeliebt machen. Zu erwarten, dass ein anderer Sie schützt, ist weltfremd und illusorisch.
Bei uns schreiben Eltern dann die Klassenleitung an, wenn man z.B. am Sonntagabend nicht prompt wegen irgendwelcher Kinkerlitzchen antwortet. Wenn die dann zuckt, antwortet und einen dann noçh anruft deswegen…manche lernen es einfach nicht, sich abzugrenzen.

Kinderflüsterer-Mr. 71%
1 Tag zuvor
Antwortet  Ulla

Aber dennoch steht die Frage im Raum: Warum machen Sie das denn? Was passiert, wenn SIe die Grenze ziehen? Es fällt schwer, ich weiß- in unserem Schulmessenger warten auch 3 Schüler, die am Freitagabend bzw. heute spätnachmittags geschrieben haben, auf Antworten. Aber sie bekommen sie nicht- nicht heute, sondern morgen während der Dienstzeit. Das geht- und es passiert mir? NICHTS!
Also: Warum bitte machen SIE das denn?

Lateinlehrer
1 Tag zuvor
Antwortet  Ulla

Genau das ist auch mein Problem. Ich finde aber leider keine passende Lösung. In Teilzeit arbeiten ist auf Dauer auch keine Lösung, zumal man so auch auf viel Geld verzichtet. Es ist doch paradox, dass wir gezwungen werden in Teilzeit zu arbeiten, weil Vollzeit, insbesondere mit eigenen Kindern, nicht zu schaffen ist.

unfassbar
4 Stunden zuvor
Antwortet  Lateinlehrer

Sie können problemlos auf 60-70% reduzieren. Dann haben Sie das Netto Ihrer angestellten Kollegen und trotzdem noch die bessere Krankenversorgung und Rente/Pension.