
Nach einer Amokdrohung im vergangenen Jahr an einem Gymnasium in Neuhaus am Rennweg (Kreis Sonneberg) hat die Polizei Kosten in Höhe von mehreren tausend Euro in Rechnung gestellt. Ein entsprechender Bescheid sei jetzt erlassen worden, teilte die Polizei mit. Damit solle deutlich gemacht werden, dass fingierte Drohungen keine folgenlosen Kavaliersdelikte seien. Offen blieb zunächst, gegen wen sich der Bescheid richtete und wie hoch der Betrag genau ist.
Ein Schriftzug im Schulhaus hatte am 9. Mai vergangenen Jahres einen Großeinsatz der Polizei ausgelöst. Eine akute Gefahr habe nach der Gefährdungsbewertung nicht bestanden; eine Evakuierung während der laufenden Abiturprüfungen sei nicht nötig gewesen.
Wer glaube, Amokdrohungen oder ähnliche Notrufe anonym oder zum «Spaß» absetzen zu können, müsse mit drastischen rechtlichen und finanziellen Konsequenzen rechnen. Die Kosten für den stundenlangen Einsatz von Dutzenden Einsatzkräften, Streifen- und Mannschaftswagen würden konsequent den Verursachern in Rechnung gestellt, hieß es. News4teachers / mit Material der dpa
Amok-Drohung: Schüler bekommt die Rechnung für den Polizei-Großeinsatz – 38.000 Euro









