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Schüler mit Messer bedroht und sie dann ins Schulgebäude verfolgt: Psychiatrie

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DRESDEN. Mit einem Messer bedrohte er in Dresden eine Passantin, Schüler und einen Lehrer – jetzt soll der 42-Jährige in ein psychiatrisches Krankenhaus. Was über seine Vorgeschichte bekannt ist.

Die Polizei rückte mit einem Großaufgebot an. (Symbolfoto.) Foto: Shutterstock

Ein 42-Jähriger, der in Dresden mehrere Menschen mit einem Messer bedroht haben soll, soll in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht werden. Ein entsprechender Antrag sei gestellt worden, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Dresden. Darüber müsse nun ein Ermittlungsrichter entscheiden.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand hatte der Mann zunächst einer Passantin ein Messer unter das Kinn gehalten. Dann soll er fünf Schüler vor einem Gymnasium mit dem Messer bedroht haben. Nachdem die Schüler versucht hatten, ins Gebäude zu flüchten, soll der Beschuldigte sie verfolgt und im Schulgebäude einen Lehrer mit dem Messer bedroht haben. Bei der Festnahme soll der 42-Jährige einen Polizeibeamten mit einem Kopfstoß an der Stirn verletzt haben.

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Laut Staatsanwaltschaft gibt es Anhaltspunkte, dass der Beschuldigte psychisch schwer erkrankt ist und deshalb bei Begehung der Tat zumindest vermindert schuldfähig gewesen sein könnte. Der 42-Jährige ist den Angaben zufolge vorbestraft.

Bereits in einem früheren Verfahren war gegen ihn die Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus angeordnet worden. Diese war von der zuständigen Strafvollstreckungskammer Ende 2023 zur Bewährung ausgesetzt worden. Die Bewährungszeit ist noch nicht abgelaufen. Der Beschuldigte steht zudem unter Führungsaufsicht. News4teachers / mit Material der dpa

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1 Kommentar
Rainer Zufall
11 Tage zuvor

Welch Erleichterung, dass niemand (physisch) verletzt wurde.
Ich wünschte, dies wäre ein Weckruf an die Politik, den Opfern (!!) und dem Täter sowie künftigen potenziellen Täter*innen notwendige Hilfe zukommen zu lassen.

Mit Blick auf gesetzliche Kürzungen für Migrant*innen oder „wir haben kein Geld“-Statements (= „Wir wollen nicht die Steuern erhöhen oder wonanders sparen“), verstärkt durch die gesichert rechtsextreme AfD (und billigen Kopierungsversuchen), die noch VIEL WENIGER WILL, sehe ich da wenig Land derzeit.
Aber dann reden wir halt über „Eigenverantwortung“ und feiern die toten Held*innen – wenn sie nicht zu ausländisch sind… https://www.mdr.de/nachrichten/sachsen/leipzig/leipzig-leipzig-land/amokfahrt-helfer-augenzeuge-taeter-zivilcourage-100.html