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Sachsens Ex-Kultusminister stellt sich beim Bildungsetat gegen seine Fraktion

DRESDEN. Sachsens früherer Kultusminister Roland Wöller (CDU) hat dem Bildungs-Haushalt für die kommenden beiden Jahre seine Zustimmung verweigert. Er stellte sich damit erneut offen gegen seine eigene Fraktion und die des Koalitionspartners FDP.

Roland Wöller war als Kultusminister zurückgetreten, weil er die Bildungspolitik seiner Partei nicht mittragen wollte; Foto: Staatsministerium für Kultus und Sport

Roland Wöller war als Kultusminister zurückgetreten, weil er die Bildungspolitik seiner Partei nicht mittragen wollte; Foto: Staatsministerium für Kultus und Sport

In einer persönlichen Erklärung verwies Wöller darauf, dass der Bildungsetat angesichts einer überalterten Lehrerschaft nicht ausreiche, um die Unterrichtsversorgung langfristig abzusichern. «Ich möchte, dass auch in Zukunft vor jeder Klasse ein Lehrer steht.» dpa
(11.12.2012)

Zum Bericht: „Krach im Kabinett: Kultusminister Wöller ist zurückgetreten“

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